Elsass und Lothringen waren jahrhundertlang von

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Elsass und Lothringen waren jahrhundertlang von

DIE ELSÄSSICHE ROUTE DU VIN

Auf einer Länge von 180 Kilometern, zwischen Marlenheim und

Thann, sind auf der malerischen Weinstrasse historische Städte mit

mittelalterlichen Fachwerkhäusern, Kopfsteinpflaster und

Renaissancebrunnen zu bewundern. Romantische Weinstuben laden

zu traditioneller «Choucroute Garnie» und blumigem Elsässer

Weißwein ein. Von Colmar aus können kürzere Ausflüge in die eine

oder andere Richtung unternommen werden.

Molsheim

Renaissancehäuser, Weinberge und ein Bugatti-Automuseum

Obernai

Der zwischen dem 13. und 16. Jahrhundert errichtete Kapellturm hat eine

umlaufende Galerie.

Dambach-La-Ville

Heute schmücken alte Weinkarren diese mittelalterliche Stadt, die für ihren

Grand Cru Frankenstein bekannt ist.

Ribeauvillé

Die für ihren Riesling berühmte Stadt feiert am ersten Sonntag im September

den Sackpfeifertag mit kostenlosem, aus einem Brunnen sprudelnden Wein.

Riquewihr

Häuser des Mittelalters und der Renaissance in einem der meistbesuchten Orte

Frankreichs.

Turckheim

Alte Gebäude säumen den «Place Turenne» in dieser für ihre Markenweine

berühmten Renaissancestadt.

Eguisheim

Diese mittelalterliche Stadt bringt zwei Grands Crus hervor, Eichberg und

Pfersigberg.

Guebwiller

Die Kirche St-Léger stammt aus dem Mittelalter, als Guebwiller durch Wein zu

Wohlstand kam. Heute dominiert die Textilindustrie.

Die Elsässer Weine sind meist trocken und körperreich. Es gibt nur weiße

Rebsorten, nur der „Pinot Noir“ wird zum Rotwein.

SAVERNE

Umgeben von Hügeln und zwischen

dem Fluss Zorn und dem Marne-Rhein-

Kanal gelegen, ist Saverne eine

reizvolle Erscheinung. Die Stadt war ein

Lehen der Fürstbischöfe von Strasbourg

und das aus Sandstein erbaute «Château des Rohan» eine

Sommerresidenz. Heute beherbergt das Schloss das

«Musée de la Ville de Saverne» mit einer Sammlung zur

lokalen Geschichte. An der «Grand’Rue» befinden sich

Spezialitätenrestaurants und Fachwerkhäuser der

Renaissance.

Auf einem Felsvorsprung südwestlich der Stadt erhebt sich

die Ruine des «Château du Haut-Barr», das Auge des

Elsass. In Marmoutie, südlich von Haut-Barr, steht eine

Kirche mit romanischer Fassade und achteckigen Türmen.

NEUF BRISACH

Nahe der Grenze zu Deutschland

steht eine achteckige Zitadelle,

das Meisterwerk des

Militärarchitekten Vauban. Das

in der sternförmigen Anordnung

mit symmetrischen Türmen

angelegte Bauwerk wurde Ende

des 17. Jahrhunderts errichtet

und umschließt 48 gleich große

Rechtecke. Der Mittelpunkt ist

der «Place d’armes» mit der

hinzugefügten Kirche St. Louis.

Diese zeigt die gewohnte

Ehrerbietung Vaubans gegenüber seinem Gönner Louis

XIV; ihre Stellung im Zentrum brachte zum Ausdruck, dass

sie dem Sonnenkönig und nicht dem Heiligen geweiht

war. Die Zitadelle konnte nie eingenommen werden.

CHÂTEAU DE HAUT-KOENIGSBOURG

Hoch über dem Dorf St-Hippolyte beherrscht das

beliebteste Reiseziel des Elsass, das Château de Haut-

Koenigsbourg, die Landschaft. Die erste Burg an dieser

Stelle baute Kaiser Friedrich von Hohenstaufen. Sie wurde

zerstört, aber von den Habsburgern wieder aufgebaut

und erweitert. Ende des letzten Jahrhunderts beauftragte

Kaiser Wilhelm der II. den Architekten Bodo Erhardt mit

der Restaurierung. Das Ergebnis seiner gewissenhaften

Arbeit war eine präzise Rekonstruktion der

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