Beschwerdestatistik 2012 - Mountain Wilderness Schweiz

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Beschwerdestatistik 2012 - Mountain Wilderness Schweiz

Beschwerdestatistik 2012Verbandsbeschwerderecht 2012mountain wilderness führte im Jahr 2012 diverse Einsprachen. mountainwilderness hatte im Jahr 2012 keine abgeschlossenen Fälle auf Stufe Beschwerdeund hatte keine Einnahmen durch das Führen von Verbandsbeschwerden.Im Jahr 2012 war mountain wilderness in die folgenden Rechtsfälle involviert:Skigebietsverbindung Andermatt Sedrun: Während den vergangenen Monatenhaben die Umweltverbände und Andermatt-Sedrun Sportbahnen AG intensivüber die geplante Skigebietsverbindung Andermatt-Sedrun verhandelt.Hauptstreitpunkt waren die Dimensionen des Projektes sowie die natur- undlandschaftsverträgliche Ausführung der neuen Anlagen. Mit dem gefundenenKompromiss in Form einer Vereinbarung wurde im Rahmen der Möglichkeiteneine akzeptable Lösung gefunden, hinter die sich die Umweltverbände stellenkönnen.Skigebietsverbindung Lenzerheide-Arosa: Nach intensiven Verhandlungeneinigten sich mountain wilderness mit den Lenzerheide- und Arosa Bergbahnenauf einen Kompromiss. Dieser sieht vor, dass die Verbindungsbahn zwischenHörnli und Urdenfürggli gebaut werden kann und dass die Bergbahnen dasumstrittene Konzessionsgesuch für die Sesselbahn Heimberg-Proschierizurückziehen. Zusammen mit den Umweltverbänden werden die Beteiligten eineumwelt- und landschaftsverträglichere Alternative für die Ost-West-Verbindungsuchen. Zudem wird das Verkehrskonzept verbessert und der Wildschutz stärkergewichtet.mountain wilderness schweiz suisse svizzera svizra | Sandrainstrasse 3 | CH-3007 Bern | PC 20-5220-5Fon + 41 (0)31 372 30 00 | info@mountainwilderness.ch | mountainwilderness.ch


Beschwerdestatistik 2012 2Gipfelkreuz Bristen: Auf dem Urner Bristen hätte ein neues, 3.45 m hohes und1.55 m breites Metallkreuz erstellt werden sollen. Im Juni erhob mountainwilderness gemeinsam mit der Stiftung Landschaftsschutz Einsprache gegendieses Projekt und wehrte sich so gegen die zunehmende Möblierung vonBerggipfeln. Nun hat die Urner Regierung das Projekt gestoppt und erteilt demVorhaben keine Baubewilligung. Begründet wird dieser Entscheid damit, dassreligiöse Symbole nicht grundsätzlich standortgebunden sind. Zudem wäre dasKreuz in einer Landschaft, welche durch das Bundesinventar der Landschaftenvon nationaler Bedeutung geschützt ist, zu stehen gekommen – dort allerdingsdarf das Landschaftsbild nur verändert werden, wenn übergeordnete nationaleInteressen vorhanden sind. mountain wilderness begrüsst und freut sich überden Entscheid!Windpark Schwyberg: Der Kanton Freiburg wünschte sich einen vorbildlichenWindpark Schwyberg. Das Projekt erweist sich nun aber als sehr problematisch.Die Anlage liegt in einer wichtigen Hauptvogelzugroute und würde grosseGefährdungen Vögeln verursachen. Aufgrund dieser Beeinträchtigungen sindzwar Massnahmen vorgesehen, welche die negativen Auswirkungen verringernsollen. Doch selbst wenn sie ausgeführt werden könnten, ist es sehr unsicher,dass sie effektiv wirksam wären. Die Organisationen Schweizer VogelschutzSVS/BirdLife Schweiz, Stiftung Landschaftsschutz Schweiz SL, MountainWilderness und Pro Natura haben deswegen beschlossen, beim KantonsgerichtRekurs gegen die Bewilligung der Raumplanungs-, Umwelt- und BaudirektionRUBD einzulegen – der Entscheid steht noch aus.mountain wilderness schweiz suisse svizzera svizra | Sandrainstrasse 3 | CH-3007 Bern | PC 20-5220-5Fon + 41 (0)31 372 30 00 | info@mountainwilderness.ch | mountainwilderness.ch

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