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Qualitätsmanagement Beispiel zur Darstellung der strategischen Ziele alsUrsache-Wirkungs-NetzFinanzperspektiveKeine UnfälleMinus-BaustellenabstellenKundenperspektiveInnovative ProzesseMarktpositionausbauenSicherung desUnternehmensbestandesKundenzufriedenheitsteigernUmsatzwachstumA-KundenausbauenFokus aufprofitablenKundenKostensenkenRessourcennutzungverbessernTerminplanungverbessernKontakt mitPlaner ausbauenAusbildungMitarbeiterschnellehohe Liefertreue Auftragsabwicklungim Bestellwesenim KundendienstProduktivitätsteigernMitarbeiter29.04.2012BaustellenabwicklungTechnischeRichtigeMitarbeiterzufriedenheitKompetenz steigernProdukteNömayr - Unternehmensberatung wählenGmbH 5


QualitätsmanagementSystem „balance scorecard“BSCFinanzenKundenStrategieProzesseInnovationen29.04.2012Nömayr - UnternehmensberatungGmbH 6


7the ships, which was Simon's, and prayed him that he would thrust outa little from the land. And he sat down, and taught the people out ofthe ship. Now when he had left speaking, he said unto Simon, Launchout into the deep, and let down your nets for a draught. And Simonanswering said unto him, Master, we have toiled all the night, andhave taken nothing: nevertheless at thy word I will let down the net.And when they had this done, they inclosed a great multitude offishes: and their net brake. And they beckoned unto their partners,which were in the other ship, that they should come and help them.And they came, and filled both the ships, so that they began to sink.Peter was tired. He had been up all night and was frustrated bythe lack of success in his fishing. When Jesus finished speaking, Peterwas ready to go home and go to bed. Instead Jesus wanted to gofishing. You can imagine the frustration Peter felt. But no sooner hadPeter dropped the nets where Jesus told him than it seemed as ifevery fish in the Sea of Galilee jumped into them.Notice Peter’s reaction in verse 8. He became desperatelyuncomfortable. His initial response was one of worship; he fell to hisknees before Christ. Instead of saying something like “Lord I adorethee, I magnify thee,” he said, “Please go away. Please leave.”The history of the life of Christ is a history of multitudes of peoplepushing through crowds just to get close to him. But not Peter, why?Peter recognized that he was in the presence of the Holy Incarnationand right away, he saw himself a sinful man. The transcendentstandard of all righteousness and all purity stood before his eyes. LikeIsaiah before him, Peter was undone. All illusions of righteousnessvanish in the presence of holiness.Why did the multitudes scream for Jesus’ blood? Why did thePharisees hate him? Why was such a nice, moral, upright fellow


QualitätsmanagementZieleplan: Beispiel UmsatzsteigerungZieldefinition Einstiegsgröße Zuständigkeit Dokument ErgebnisgrößeUmsatzsteigerungum 15% bei gleichbleibendenDBJahr 20124,2 MioGesamtumsatzChef – TechnikerLager – BüroSteuerungsgruppeG & V Rechnung +Eigene monatlicheAufzeichnungenBilanz 201315%Umsatzsteigerung4,83 MioProduktivitätssteigerungim Jahrum 15%Derzeitiger Stand:4,2 Mio Umsatz48 verrechenbareMitarbeiterChef – TechnikerSteuerungsgruppeAufzeichnungenSteuerberaterUmsatz 4,83 Miomit 48 Mitarbeiter29.04.2012Nömayr - UnternehmensberatungGmbH 8


QualitätsmanagementThema: Dokumente und Daten lenken!a) Erstellen von verbindlichen Dokumentenb) Klare Abläufe in EDV (Sicherung, Aufstellung,Suchkriterien etc.)c) Qualitätsaufzeichnungen archivieren!(wie lange, Archivierungsart, Zuständigkeiten regeln)29.04.2012Nömayr - UnternehmensberatungGmbH 9


QualitätsmanagementThema förmliche Übergaben nachÖNorm B 2110a) Übernahmeprotokoll mit Text: „Arbeit mängelfreiübernommen“b) Arbeitsscheine mit Text: „Arbeit mängelfrei übernommen“c) Klärung: wer unterschreibt Arbeitsscheine oderÜbernahmeprotokolle?d) Wo werden diese Qualitätsaufzeichnungen abgelegt?(versteckter Mangel – Beweislast 10 Jahre)e) Wann beginnt die Gewährleistung?29.04.2012Nömayr - UnternehmensberatungGmbH 10


QualitätsmanagementThema Vertragsprüfung1. Wer prüft die Vorbemerkungen? (Zuständigkeit, Verantwortlich)2. Nach welcher Vorgabe wird geprüft? (Checkliste oder Gefühl)3. Wie reagiere ich – bei Abweichungen? (Risikobewertung, Mitteilungan den Kunden, keine Abgabe, Kontaktaufnahme mit Planer etc.)4. Kaufmännische Vertragsprüfung (Kriterien?)5. Technische Vertragsprüfung (Kriterien?)29.04.2012Nömayr - UnternehmensberatungGmbH 11


QualitätsmanagementThema Hinweis- und WarnpflichtWer warnt bei Problemen wie –a) Auf der Baustelle zB Mängel, Änderungen, Zusatzanweisungen etc.b) In der Angebotsphase zB Zahlungsplan, Prüffrist, etc.c) Bei technischen Mängel (Fehler in der Ausschreibung – bez. Angebot)d) Wer bekommt die Warnung bez. Hinweisschreibene) Ist das Dokument „Warn- und Hinweispflicht“ nachÖNorm B 2110 erstellt?f) Wer erstellt die Schriftlichkeit?29.04.2012Nömayr - UnternehmensberatungGmbH 12


QualitätsmanagementThema ErledigungslisteWie werden Entscheidungen oder Vereinbarungenfestgehalten? (verbindlich)Wie merkt sich der Techniker, der Monteur, der LKW Fahrer etc.Vereinbarungen oder Aufträge?Gibt es eine klare Schriftlichkeit? zB Erledigungsliste,Baustellenbuch, Baustellenorder mit Rubrik „Erledigungen“Wer prüft ob Erledigungen auch termingerecht durchgeführtwerden?Sind Informationen bei Ausfall (Techniker) bekannt und kannproblemlos auf der Baustelle weiter gearbeitet werden.29.04.2012Nömayr - UnternehmensberatungGmbH 13


QualitätsmanagementThema EDV1. Wie wird die EDV gesichert? (Zuständigkeiten-Verantwortlichkeiten klären)2. Wo steht die EDV? (brandsicher – wassersicher)3. Wer hat welchen Zugriff?4. Wie lange kann man abgespeicherte EDV Daten lesen?(zB Pläne, eingescannte Dokumente etc.)Wie schnell ist eine Hilfestellung durch EDV Systembetreiber möglich?29.04.2012Nömayr - UnternehmensberatungGmbH 14


QualitätsmanagementThema: Qualitätsaufzeichnungen (Archiv)Wie werden Bauakte archiviert? (10 Jahre)Wie werden Pläne und Skizzen archiviert? (Vertragsgegenstandnach ÖNorm B2110)Gibt es Suchkriterien im Archiv?Wer ist verantwortlich für das Ablegen und Einordnen imArchiv?Ist das Platzproblem (Archiv) gelöst?Wie werden Baustellenordner von laufende Baustellenverwaltet und archiviert? (Problem Krankheit – Weiterbearbeitungdurch anderen Mitarbeiter)29.04.2012Nömayr - UnternehmensberatungGmbH 15


QualitätsmanagementThema Baustellenordner(bez. Baustellenaufzeichnungen)Gibt es einen einheitlichen Baustellenordner?Wird geteilt in a) kfm. Ordner b) techn. Ordner c) PläneWer legt den Baustellenordner an? zB Büro oder TechnikerGibt es ein einheitliches Inhaltsverzeichnis?Werden Aufträge oder Nachträge auf Baustellenmitgenommen? (bei Verlust - Probleme)Wer legt den Baustellenordner nach Fertigstellung ab?Wie lange werden Baustellenordner archiviert?29.04.2012Nömayr - UnternehmensberatungGmbH 16


QualitätsmanagementRisikomanagementRisiken eines Bauprojektes können sein:Vertragliche RisikenFinanzielle RisikenRisiken im BaumanagementRisiken im Projektumfeldusw.29.04.2012Nömayr - UnternehmensberatungGmbH 17


QualitätsmanagementÜber welche Risiken reden wir:1) Finanzielle Risiken – Risken in der Baustellenabwicklung• Fehler in der Kalkulation• Fehler in den Baustellenaufzeichnungen• Bauherrenrisiko (schlechter Zahler) – ab € 20.000 Bankauskunft• Vertragsfehler in der Anbots/Auftragsphase• Keine Schriftlichkeit (Nachtragsangebot, Beauftragung etc.)• Probleme mit Subunternehmer• Keine förmlichen Übergaben (Übergabeprotokoll etc.• usw.29.04.2012Nömayr - UnternehmensberatungGmbH 18


QualitätsmanagementÜber welche Risiken reden wir:2) Finanzielle Risken im Betriebsmanagement• Zu geringes Eigenkapital daher überzogene Kontokorrentkredite• Probleme mit Banken bez. Geldgebern• Sicherstellungen greifen in den pers. Bereich ein! (zB Haus eingesetzt)• keine gleichgestellten Partnerschaften (unterschiedliche Geldentnahmen)• zu hohe Personalkosten (nicht verrechenbare Kosten)• Verhältnis Umsatz – Materialkosten – Personalkosten stimmt nicht• Produktivität schlecht - daher keine Gewinne• falsche Kunden – daher große Außenstände (Liquiditätsprobleme)• usw.29.04.2012Nömayr - UnternehmensberatungGmbH 19


QualitätsmanagementÜber welche Risiken reden wir:3) Strategische Risken:• Falsche Kunden- Planerstruktur(lange Prüfzeiten - Zahlungsziele – Liquiditätsprobleme)• Falsche Zielsetzungen(die Baustelle ist zentraler Mittelpunkt – jedoch nicht das betriebswirtschaftlicheKennzahlensystem)• Produktivität je Mitarbeiter wird nicht beachtet – daher keine Gewinne• zu viele Unfälle (Ausfallszeiten kosten viel Geld – Umsatz je MA fehlt)• Falsche ungeplante Investitionen (zB Firmenautos, Ausstellung, Umbauten)• keine Strategie (es wird täglich nur gearbeitet)• usw.29.04.2012Nömayr - UnternehmensberatungGmbH 20


QualitätsmanagementÜber welche Risiken reden wir:4) Personelle Risiken:• Schlechte Ausbildung der Mitarbeiter (keine Ausbildung)• Zu großes Sortiment an Produkten• Schlecht organisierte Baustellen (im Büro – keine Pläne –Koordination mit anderen Gewerken. etc)• Monteure arbeiten auf mehreren Baustellen!• Monteur kommuniziert schlecht! (zB zum Bauherrn - Planer)• Zeitmanagement ist nicht vorhanden (wie lange ist kalkuliert)• Krankenstände/Unfälle/Ausfälle• etc.29.04.2012Nömayr - UnternehmensberatungGmbH 21


QualitätsmanagementBeispielZeitmanagement29.04.2012Nömayr - UnternehmensberatungGmbH 22


QualitätsmanagementRisikomanagement bedeutet, dass sich die oberste Geschäftsleitungregelmäßig und systematisch mit allen Faktoren beschäftigt,die für das Gedeihen des Unternehmens von hoher Bedeutung sind.Sie beurteilt diese Faktoren und lässt die Resultate in dieUnternehmensstrategie einfließen.Risikomanagement bedeutet auch, dass die Umsetzung derbeschlossenen Maßnahmen zur Risiko-Reduktion von derobersten Geschäftsleitung regelmäßig kontrolliert werden.Mag. (FH) Patrik Fritz, Fachhochschule Vbg, Dornbirn - Vortrag Risikomanagement v. 2. 9. 201129.04.2012Nömayr - UnternehmensberatungGmbH 23


QualitätsmanagementArbeitsablauf – wieso so wichtig?• Jeder Monteur muss den Arbeitsablauf mit allen Haltepunkten und Prüfungenkennen!• Er muss auch wissen wieso muss ich das tun! (was sind die Gründe)• Jeder Techniker muss seine vorgegebene Schriftlichkeit kennen!(zB. Übergabeprotokoll, Warnpflicht, Nachträge – Beauftragung, Mängel –behebung, Bauprotokolle etc.)• Zeitvorgaben – Zeitmanagement am Bau• laufende Kostenüberprüfung - Arbeitszeitkontrolle - Baustellencontrolling29.04.2012Nömayr - UnternehmensberatungGmbH 24


QualitätsmanagementTechniker unterweistMonteur in der FirmaBaustelle beginntTechniker + MonteurBesprechen BaustelleMontageordner wirdMonteur übergebenWaagrissekontrollierenZeitmanagementbeginnt!BaustelleneinrichtungLaufendes AufmasserstellenTeilrechnung erstellenlt. ZahlungsplanTeilmontagenwerden ausgeführtDichteprüfungmit Prüfprotokoll29.04.2012Nömayr - UnternehmensberatungGmbH 25


QualitätsmanagementAblaufplan:• Wer ist zuständig für das Zeitmanagement? (Zeitvorgaben)• Wer erstellt den Montageordner – welcher Inhalt ist festgelegt?• Wer kontrolliert die Waagrisse (Waagrissbestätigung)• Wer ist für das Aufmass zuständig (wer gibt Termin bekannt)• Wer erstellt zeitgerecht die Teilrechnung?• Wie ist der Projektordner gestaltet? (Inhaltsverzeichnis, Pläne, welcheLeerformulare werden vorbereitet usw.• Wo werden Arbeits- Zeitscheine abgelegt – wer ist zuständig?29.04.2012Nömayr - UnternehmensberatungGmbH 26


QualitätsmanagementZusammenfassung:Ablaufpläne braucht man:a) Zuständigkeiten und Verantwortlichkeiten zu regelnb) Klare und einheitliche Vorgangsweisen zu definierenc) um die Schriftlichkeit am Bau festlegend) Rechtssicherheit zu erhaltene) um neue Mitarbeiter im Unternehmen zu integrieren29.04.2012Nömayr - UnternehmensberatungGmbH 27


QualitätsmanagementWie regelt man Zuständigkeiten, Verantwortungen und Stellvertretungen?Funktionsbeschreibung:Inhalt:1. Beschreibung der Stelle zB GWH Techniker2. Aufgabenbereich – Tätigkeiten (zB Planung und Ausführung v. Baustellen)3. Stellvertreterregelung4. Verantwortlich für: (zB Abwicklung von Baustellen bis zur Abrechnung undÜbergabe)5. Fahrzeugregelung – Schlüsselregelung – int. Fahrgenehmigung6. Arbeitszeit – zB Kernarbeitszeit – Gleitzeit7. Unterschriftenregelung – Inkassobevollmächtigung8. Wareneingangsprüfer29.04.2012Nömayr - UnternehmensberatungGmbH 28


QualitätsmanagementWareneingangsprüfung:Werden Waren angeliefert, müssen diese Waren (Produkte) überprüft werdenDazu müssen geeignete, fachkundige Mitarbeiter festgelegt werden.a) Die Prüfung erfolgt:• Sichtkontrolle• Massenüberprüfung• Lieferscheinkontrolle (oder Papiere)• Bei technischen Produkten (Funktionsprüfung)c) Bei positiver Bewertung Unterschrift oder „Ware mit Vorbehaltübernommen“.29.04.2012Nömayr - UnternehmensberatungGmbH 29


QualitätsmanagementWareneingangsprüfung:Die WEP ist einfach im Unternehmen – Lagerist übernimmt Waren alsKommissionsware oder Lagerware.Die WEP ist auf der Baustelle sehr oft ungenau – Zeitproblem – Übernehmernicht vorhanden – Platzprobleme usw.Kann die Ware nicht einwandfrei übernommen werden, muss„mit Vorbehalt“ übernommen werden. Zusätzlich mussder Grund für die unvollständige Übernahme angegeben werden.(schriftlich am Lieferschein)29.04.2012Nömayr - UnternehmensberatungGmbH 30


QualitätsmanagementKontinuierlicher Verbesserungsprozess: KVPVerbesserungsprozess (zB 120%)100%Vorbeugemaßnahmen (halten auf 100%)KorrekturmaßnahmeBeispiel: a) Anfänger - lernen das Spiegelschweißen (KVP)b) Fehlerbehebung – Schweißnaht undicht (Korrektur)c) laufende Schweißausbildung (Vorbeugung)29.04.2012Nömayr - UnternehmensberatungGmbH 31


QualitätsmanagementGrundlage für einen KVP:Jedes Unternehmen muss einen ständigenVerbesserungsprozess aktiviert haben!Man darf nicht immer gleiche Fehler machenDu darfst aber neue Fehler machen!Fehler ohne Schuldzuweisung!29.04.2012Nömayr - UnternehmensberatungGmbH 32


Qualitätsmanagement1. SchrittIm Unternehmen muss ständig ein Verbesserungsblatt aufliegen woman Ideen, Besprechungsnotizen, Überlegungen, Vorschläge etc.aufschreibt.2. SchrittIm Unternehmen muss eine Steuerungsgruppe installiert sein, diemonatlich (oder im Quartal) die Aufzeichnungen bearbeitet. DieSTG legt Maßnahmen und Umsetzungsschritte fest.3. SchrittIm Unternehmen müssen Infos oder Arbeitsanweisungen für alleMitarbeiter frei lesbar und zugängig sein. (zB schwarze Tafel,EDV, Zeitung oder Schriftform etc)29.04.2012Nömayr - UnternehmensberatungGmbH 33


QualitätsmanagementZusammenfassung:1) Ziele – Strategie – Umsetzung (balance scorecard)2) Dokumente und Daten lenken! (Formulare, Erledigungsliste etc.)3) Vertragsprüfung (Übergabe- Hinweis u. Warnpflicht etc.)4) Qualitätsaufzeichnungen (Archiv)5) Risikomanagement6) Arbeitsabläufe7) Zuständigkeiten, Verantwortungen8) Wareneingangsprüfung9) KVP – Kontinuierlicher Verbesserungsprozess29.04.2012Nömayr - UnternehmensberatungGmbH 34


QualitätsmanagementDanke für Ihre Aufmerksamkeit!29.04.2012Nömayr - UnternehmensberatungGmbH 35

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