Nr. 128 - Regierungsrat - Kanton Basel-Stadt

regierungsrat.bs.ch

Nr. 128 - Regierungsrat - Kanton Basel-Stadt

PERSONAL-INFORMATIONEN BASEL-STADT

OKTOBER 96 ·NR.128

BASLER INDEX....................................... 4

«PUMA» .................................................. 6

LOHNGESETZREVISION........................ 10

JAY GROPPE, HOUSTON, TEXAS .......... 16

P A U S E


2

INFOS

RICHTIGSTELLUNG

Frei- und Feiertage 1996:

Der 31. Dezember, Silvester, ist

am Nachmittag dienstfrei. ●

NEUE ARBEITSZEIT-

MODELLE

Der Regierungsrat hat beschlossen,

als grösster Arbeitgeber des

Kantons zusammen mit vier weiteren

grossen Basler Arbeitgebern –

Ciba (Novartis), Schweizerischer

Bankverein, Coop Schweiz und Basler

Versicherungen – neue Arbeitszeitmodelle

zu prüfen und vorerst

in Pilotprojekten zu realisieren.

Konkret sollen insbesondere Modelle

forciert werden, mit denen die

vorhandene Arbeit zu den gleichen

Kosten auf mehr Beschäftigte verteilt

werden kann. Damit wird auch

klar, dass das Ziel dieses Projektes

nicht in einem Abbau von Arbeitsplätzen

besteht. Der angestrebte Ef-

BASEL-STADT

fekt ist wegen seiner volkswirtschaftlichen

Bedeutung von grossem

öffentlichem Interesse.

pibs wird darüber berichten. ●

NEUER UNI-REKTOR

Am 1. Oktober 1996 trat der

Nationalökonom Prof. Dr. René L.

Frey sein Amt als Rektor der Universität

Basel an. Er ist der erste

Amtsinhaber, der nach neuem Statut

der Universität für zwei Jahre

gewählt ist.

Zum gleichen Termin erhielt die

Universität mit Daniel Fischer-Ahr

einen eigenen Personalchef. ●

VIS-À-VIS

Die Abteilung Kultur des Erziehungsdepartements

hat kürzlich

die erste Nummer ihres eigenen

Mitteilungsblattes publiziert. Es

trägt den Namen «vis-à-vis», richtet

sich vor allem an Kulturschaffende

sowie sonstige kulturpolitisch Interessierte

und soll in Zukunft dreimal

jährlich erscheinen. Ziel ist, die

Transparenz und den Dialog in der

Kulturpolitik zu fördern. ●

GUTER START!

Nach dem Erscheinen von pibs-

Spezial Ende September haben sich

viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

in Departementen und Abteilungen

an die Vorgesetzten oder

an die Personalabteilung gewandt

und Ideenformulare verlangt. Das

freut alle und zeigt auf, dass für

kreative Staatsangestellte Verbessern

und Verändern Teil der tägli-

Z U M T I T E L B I L D

Fabian Coulot:

der speziell

Heimatverbundene

chen Arbeit wird. Dazu gehören

selbstverständlich Visionen, Mut,

Optimismus, Kreativität, Intelligenz

und Durchhaltevermögen. Die

Zeiten des Ausspruchs: «Das haben

wir immer so gemacht» sind endgültig

vorbei!

Dank der neuen Ideen-Management-Verordnung

ist es möglich,

unsere bisherigen Denk- und Verhaltensweisen

im Zusammenhang

mit Verbesserungsvorschlägen zu

vereinfachen und zu ändern. Hinzu

kommt der feste Wille, die Staatsangestellten

jeweils innert 30 Tagen

über die Durchführbarkeit der

Verbesserungsidee zu orientieren

(§ 7). Wichtig ist, dass Führungskräfte

ihre Aufgabe erkennen, Veränderungsprozesse

nicht nur zu

begleiten, sondern auch anzuregen

und zu fördern.

Die Qualität des Miteinanders ist

der Grundpfeiler für jeglichen Erfolg.

«Bonus für alle» gehört die Zukunft!


GESCHÄFTSPRÜFUNGS-

KOMMISSION (GPK)

Aus dem Jahresbericht 1995:

«Aktion P 57»

Im Rahmen der laufenden Sparmassnahmen

hat der Regierungsrat

eine vom 1. Juli 1995 bis zum 31.

Dezember 1997 befristete Verordnung

über die vorzeitige Pensionierung

von Mitgliedern der Pensionskasse

des Basler Staatspersonals erlassen.

Insgesamt wurden bis zum 31.

Dezember 1995 63 Stellen aufgehoben,

die alle von Männern besetzt

waren. Die Aufteilung auf die

Departemente zeigt folgendes Bild:

– Erziehungsdepartement 3

– Justizdepartement 5

– Finanzdepartement 0

– Polizei- und

Militärdepartement 7

– Baudepartement 31

– Industrielle Werke Basel 13

– Sanitätsdepartement 2

Kantonsspital 1

– Wirtschafts- und

Sozialdepartement 1

BASEL 2001

Wenn am 4./5. Dezember 1996

die Hauptversammlung der Regionen

Europas in Basel stattfindet,

wird die Region zum Zentrum Europas.

Hier bietet sich eine einmalige

Chance, wird doch diese Veranstaltung

zu einem Medienereignis

mit Echo in ganz Europa werden.

Basel und seine Region präsentiert

sich vor einem bedeutenden gesamteuropäischen

Publikum und

kann sich als wichtiger Standort für

Wirtschaft und Kultur im Dreiländereck

in Erinnerung rufen. ●

Im Beruf waltet Fabian Coulot als Gerichtsweibel

am Zivilgericht. Das beinhaltet die Zustellung

von Gerichtsurkunden, den Ordnungsdienst

während Gerichtsverhandlungen sowie

den Vollzug von Räumungsbegehren. Räumungen

sind keine einfache Sache: «Da erlebt man

schon Situationen, wo man privat anders handeln

würde», erzählt Coulot. «Das steht aber nicht zur

Debatte – schliesslich hat man seine Amtspflicht.»

Auf der anderen Seite findet der Gerichtsweibel

es angenehm, «ständig auf Achse zu sein».

So weibelt er in Freizeit und Ferien munter weiter

– von Truppenmanöver zu Truppenmanöver.

Fabian Coulots Herz schlägt nämlich für das Militär.

Nebst seiner 100-Prozent-Anstellung beim

Staat erfüllt er folgende patriotischen Pflichten:

Soldat der Schweizer Armee in der Abteilung


FREI- UND FEIERTAGE 1997

1. Januar Neujahr

17. Februar Fasnachtsmontag Nachmittag

19. Februar Fasnachtsmittwoch Nachmittag

27. März Gründonnerstag Nachmittag

28. März Karfreitag

31. März Ostermontag

30. April Mittwoch Nachmittag

vor 1. Mai-Tag

1. Mai 1. Mai-Tag

7. Mai Mittwoch Nachmittag vor Auffahrt

8. Mai Auffahrt

9. Mai Freitag nach Auffahrt

(mit Kompensation)*

19. Mai Pfingstmontag

1. August Bundesfeiertag

24. Dezember Mittwoch Nachmittag vor

Weihnachten

25. Dezember Weihnachten

26. Dezember Stephanstag

31. Dezember Silvester Nachmittag

* Dieser zusätzlich bewilligte Frei-Tag ist zu kompensieren.

Die Kompensation erfolgt durch Vorholen der

ausfallenden Arbeitszeit, durch Abbau von Überzeitkonten

oder durch Abbau von positiven Gleitzeitsalden.

Dienstfreie Tage oder Halbtage, die in die Ferien fallen,

werden ersetzt. Ausgenommen sind die auf arbeitsfreie

Samstage oder Sonntage entfallenden dienstfreien Tage

oder Halbtage.

Dienstfreie Tage oder Halbtage, die wegen Krankheit,

Unfall, Militärdienst oder höherer Gewalt nicht bezogen

werden können, werden nicht ersetzt.

«Presse und Funkspruch»; Mitarbeiter/Berichterstatter/Redaktor

bei der Militärzeitschrift

«SCHWEIZER SOLDAT»; Mitglied im Artillerie-

Verein Basel-Stadt, Redaktor des Vereins-Organs;

Pressechef im Verband Schweizerischer

Artillerie-Vereine (VSAV); Delegationsleiter VSAV

für internationale militärische Schiesswettkämpfe

im Ausland; ihn deswegen als Militärkopf

zu bezeichnen, findet Coulot nicht in Ordnung:

«Ich bin einfach ein speziell heimatverbundener

Mensch, der aktiv etwas für die Sicherheit

seines Landes tun will.»

Was eigentlich spricht das Militär in ihm selbst

an? «Ich trage gerne Uniform, sie gibt mir das Gefühl

dazuzugehören, ist wohl eine Art Statussymbol»,

antwortet der 31jährige. Und wie steht es

mit den inhaltlichen Aspekten? «Da will ich et-

was Sinnvolles in Richtung Information und Aufklärung

bewirken.» Fehlende Information – das

sei auch beim Militär das grosse Problem. Es

gelte also, objektive Entscheidungsgrundlagen

zu liefern. Natürlich befolge er aber den Ehrencodex

der Militärjournalisten: «Im Zweifelsfall für

die Armee!»

Gerade der Kanton Basel-Stadt hat indes für die

«Schlachtung der heiligen Kuh» gestimmt. Coulot:

«Bei einer Abschaffung der Schweizer Armee

wären mir immer noch die ausländischen Truppen

geblieben.» In der Tat hat der bei der NATO akkreditierte

Schweizer Militärjournalist bereits an

einigen Manövern im Ausland (unter anderem

in Zypern, Norwegen und Dänemark) teilgenommen

– «im Dienstanzug der ‹European Military

Press Association›, wie er präzisiert. «Das be-

EDITORIAL

Liebe Leserin, lieber Leser

Bewusst haben wir für die Titelseite das Stichwort

Pause gewählt. Pausen sind wichtig, nicht nur wegen

des Arbeitsunterbruchs, sondern auch wegen

der Begegnungen ausserhalb der formalen Hierarchie.

Denn Querkommunikationen

ermöglichen neue Verbindungen,

und diese wiederum können

auf den Arbeitsalltag motivierend einwirken.

Um den Leserinnen und Lesern für einmal einen

kleinen Überblick über den nicht unwichtigen

maschinellen Teil unserer Pausenkultur zu vermitteln,

haben wir einige «staatliche» Kaffeemaschinen

resp. -automaten mit dem Drumherum ausgeschmückt

und fotografiert. Damit konnten wir

auf den Seiten 8 und 9 einen Hauch Pausenatmosphäre

in unser Personalmagazin zaubern.

Obwohl den Mitarbeitenden von BASEL-STADT

bekanntlich auch 1997 der Teuerungsausgleich

im Umfang von 1% gekürzt wird, informieren wir

auf der nächsten Doppelseite über den Basler Index

für Konsumentenpreise. Wir zeigen Güter

und Dienstleistungen auf, die im «Warenkorb»

enthalten sind.

Die Lohngesetzrevision gibt wieder zu reden. Erste

Ergebnisse über den Stand der Einsprachen

liegen vor, und auf Seite 11 kann man die Entscheide

in bezug auf die Besitzstandsregelung bei

den Sozialzulagen nachlesen.

Übrigens: Auch die Wahlresultate werden am ersten

Novemberwochenende zu reden geben …

Machen Sie keine Wahlpause!

Pause

legt auch meine ‹Kriegsbeute›, etwa in der Form

von Dienstmützen.»

Diese Landesvergleiche haben ihm bewiesen,

«dass unser Milizsystem im Ausland hohes Ansehen

geniesst». Und hat er nicht selbst schon erleben

dürfen, «dass die Schweizer Burschen ordentlich

an die ‹Säcke› gehen»?

Apropos Burschen: Wie hat Fabian Coulot eigentlich

die eigene Rekrutenschule gefallen?

«Nicht speziell gut. Wenn mir damals jemand

prophezeit hätte, was ich heute fürs Militär leiste,

hätte ich gesagt: ‹Der spinnt!›»

Text: Boris Treyer

Fotos: Niggi Bräuning

3


Foto: Niggi Bräuning

4

STATISTISCHES AMT

STATISTISCHES AMT

Der

Basler Index

der Konsumentenpreise

Gegen das Jahresende hin verfolgen viele Mitarbeiterinnen,

Mitarbeiter, Pensionierte und Subventionsempfänger die Entwick-

lung der Teuerung mit erhöhtem Interesse. Die im November ausge-

wiesene Jahresteuerung ist bei BASEL-STADT die Grundlage für die

Anpassung der Löhne, Renten und Subventionen.

Warenkorb

Der Warenkorb setzt sich aus einer breiten Palette von Gütern und

Dienstleistungen zusammen.

pibs dankt dem Spielhuus Basel für die grosszügige und freundliche Zusammenarbeit.

In Basel müssen, wie in 23 anderen

Gemeinden der Schweiz, monatlich

Preise für den Landesindex der Konsumentenpreise

erhoben werden. Mitarbeiterinnen

und Mitarbeiter des Statistischen

Amtes nehmen dazu jeweils in den

ersten zwei Wochen des Monats in den

Geschäften oder per Telefon die aktuellen

Preise auf. Nach der Erfassung und Kontrolle

der neuen Preismeldungen werden

diese in elektronischer Form ans Bundesamt

für Statistik weitergeliefert. In Basel

wird nach derselben Methode, wie sie für

den Landesindex gilt, aber nur mit den

Preisen aus Basel, der Basler Index der Konsumentenpreise

berechnet. Da der Basler

Index ca. 8–10 Tage vor dem Landesindex

publiziert wird, geniesst er auch über

den Platz Basel hinaus eine gewisse

Beachtung, vor allem bei Banken und

Wirtschaftsanalytikern. Denn neben dem

engeren Verwendungszweck als Instru-

ment zur Messung der Teuerung ist der Index

der Konsumentenpreise auch ein wichtiger

Wirtschaftsindikator.

Massgebende Preise

Grundlage für die Auswahl und Gewichtung

der jeden Monat zu erhebenden Preise ist der

sogenannte Warenkorb. Damit ist die Auswahl

der Güter und Dienstleistungen gemeint,

anhand welcher die Preisentwicklung verfolgt

wird. Der Warenkorb widerspiegelt das Konsumverhalten

eines durchschnittlichen Haushalts.

Er wurde zum letztenmal 1990 mit der

sogenannten Verbrauchserhebung des Bundesamtes

für Statistik erfasst und umfasst eine

breite Palette von Gütern und Dienstleistungen.

Nicht enthalten sind allerdings Versicherungsprämien,

was immer wieder zu Diskussionen

Anlass gibt. Versicherungsprämien sind

zwar für viele Haushalte eine starke Belastung

des Budgets, ihr Ansteigen ist aber nicht nur

durch höhere Preise und Tarife bedingt, son-

Der Basler Index der Konsumentenpreise seit 1992.

105

100

95

1992 1993 1994 1995 1996

dern auch durch die stärkere mengenmässige

Inanspruchnahme der Versicherung. Deshalb

werden für den Index z.B. die Preise und Tarife

von medizinischen Leistungen direkt erfasst

und entsprechend gewichtet. Güter und

Dienstleistungen für Gesundheitspflege haben

im Warenkorb ein Gewicht von 10,2%. Die

grösste Position im Warenkorb sind Wohnungsmieten

und Energie mit 25,2%.

Geringe Jahresteuerung

Aufgrund der Verbrauchserhebung von 1990

wurden der Index der Konsumentenpreise und

vor allem der zugrunde liegende Warenkorb

revidiert und seit Mai 1993 auf einer neuen

Basis geführt. Etwa seit diesem Zeitpunkt (aber

1. JANUAR 1997:

Teuerung

und

Stufenaufstieg

Teuerung

Im September lag die Jahresteuerung nach

dem Basler Index der Konsumentenpreise

bei 0,8%. Bis November wird sie aufgrund

der steigenden Heizölpreise wahrscheinlich

noch leicht ansteigen, aber die 1%-Marke

nicht überschreiten. Dies bedeutet für die

Lohnempfänger des Kantons, dass es für

1997 keine Teuerungsanpassung geben

wird.

Grund ist das neue Lohngesetz, das vorsieht,

dass in den ersten zwei Jahren nach Einführung

der Teuerungsausgleich um je 1%-

Punkt gekürzt wird. Sollte die Teuerung im

November unter einem Prozent liegen, würden

die fehlenden Zehntelspunkte beim

Teuerungsausgleich 1998 abgezogen.

Den Rentenbezügerinnen und -bezügern

wird der gesetzliche Teuerungsausgleich

ungekürzt ausgerichtet.

Stufenaufstieg

Alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter (ausser

Besitzständer und diejenigen Personen,

deren Lohn das Maximum ihrer Lohnklasse

erreicht hat) erhalten einen Stufenaufstieg.

natürlich unabhängig davon) hat sich die

Teuerung stark beruhigt. Nach relativ hohen

mittleren Jahresteuerungsraten von 6,1% und

4,3% in den Jahren 1991 und 1992 hat sich

der Preisanstieg ab März 1993 deutlich verflacht.

Angesichts der Einführung der Mehrwertsteuer

ist es einzig Anfang 1995 zu einem

stärkeren Anstieg der Preise gekommen. Der

Effekt der Mehrwertsteuer ist allerdings deutlich

schwächer ausgefallen als erwartet. Momentan

liegt die Jahresteuerung knapp unter

1%. Im Hinblick auf die immer noch eher

schlechte Wirtschaftslage ist in nächster Zukunft

nicht mit einem Anstieg der Teuerung zu

rechnen.

Statistisches Amt an der Webergasse 34

Das Statistische Amt des Kantons zieht per 1. November 1996 von der Clarastrasse 38

an die Webergasse 34 um. Das Amt ist deshalb am 30. und 31. Oktober geschlossen. Die

öffentliche Bibliothek des Statistischen Amtes bleibt vom 21. Oktober bis zum 10.

November geschlossen. Auskunft und Bibliothek des Statistischen Amtes sind jeweils

montags bis freitags von 8 bis 12 Uhr geöffnet, sonst nach telefonischer Anfrage.

5


6

Grösse: mittelgross

Herkunft: Nordamerika

Lebensraum: Trockengebiete, auch mit kaltem Klima

Farbe: beige-aubergine-lila

Verhalten: gefährlicher, schneller Läufer,

nicht sehr pflegeleicht

Aufenthaltsort: kantonale Verwaltung

(im Basler Zolli gibt es ihn nicht)

Sie haben richtig geraten; wir

meinen natürlich nicht die

Raubkatze, sondern unser Pilotprojekt

‹PuMa› (Abkürzung für

«New Public Management»), über

das wir schon wiederholt (pibs Nr.

121 und Nr. 123) berichtet haben.

Mit PuMa sollen die Dienstleistungen

der kantonalen Verwaltung

transparenter und kalkulierbarer

und noch stärker auf die

Bedürfnisse der Leistungsempfänger

ausgerichtet werden.

Zurzeit arbeiten die sieben vom

Regierungsrat bestimmten Pilotbetriebe

(Gewässerschutzamt,

PUMA

Was steckt dahinter?

Schulpsychologischer Dienst, Vermessungsamt,

Zentralstelle für

staatlichen Liegenschaftsverkehr,

Statistisches Amt, Kontrollbüro

und die öffentlichen Zahnkliniken)

daran, einerseits ihre Aufgaben

systematisch zu erfassen und

andererseits zu hinterfragen, für

wen die Dienstleistungen eigentlich

erbracht werden. Diese Arbeiten

dienen der Standortbestimmung,

welche bis Ende Oktober

dieses Jahres abzuschliessen ist.

Die Standortbestimmung wird die

Grundlage sein für den nächsten

Schritt, nämlich die Bildung von

«Produkten» und «Produktegruppen»

sowie die «Produktekalkulation»

d.h. die Zuordnung von

Kosten zu den einzelnen Aufgaben.

Wir werden in der Dezemberausgabe

den Projektleiter eines

Pilotbetriebes zu Worte kommen

lassen und zu schildern versuchen,

was PuMa für die involvier-

ten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

bis jetzt konkret bedeutet.

Falls Sie Fragen haben oder weitere

Unterlagen möchten, können Sie

sich jederzeit an den Projektleiter,

Bernhard Fischer, Tel. 267 66 10,

wenden oder Ihre schriftlichen

Anregungen an den PuMa-Briefkasten,

c/o Planungskoordination,

Rathaus, 4001 Basel, senden.


A

wie

B

wie

C

wie

D

wie

E

wie

F

wie

G

wie

H

wie

I

J

K

wie

L

wie

M

wie

N

wie

O

wie

P

wie

Q

wie

R

wie

S

wie

T

wie

U

wie

V

wie

Wwie X

wie

Y

wie

Z

wie

SAP

ABC des SAP

ABC des SAP. Hier werden einige Begriffe aus dem Umfeld des SAP erklärt.

Benutzerfreundlichkeit. Die Bedieneroberfläche von SAP ähnelt derjenigen der bekannten Windows-Programme,

so dass man sich schnell heimisch fühlt. Siehe auch unter Punkt H.

Client-Server-Technologie. SAP basiert auf der modernen Client-Server-Technologie, d.h., die

angeschlossenen PCs sind die Clients, die über ein Netzwerk mit dem zentralen Rechner (= Server)

kommunizieren.

Daten. Daten können mit Hilfe von SAP schneller, übersichtlicher und flexibler dargestellt werden.

effizient. Mit Hilfe von SAP können Arbeitsabläufe effizienter gestaltet werden.

Fachkraft. Externe, erfahrene SAP R/3-Fachkräfte unterstützen den Kanton bei der Einführung

von SAP.

Gute Gründe. Gute Gründe sprechen viele für SAP. Die wichtigsten sind im FIS-SAP-Beitrag in

dieser pibs-Ausgabe aufgeführt.

Hilfe. In SAP ist zu jeder Maske und jedem Eingabefeld Hilfe anforderbar (vergleichbar mit Windows).

wie integriert. Alle verwendeten Module sind verknüpft (integriert).

wie Jahresabschluss. In SAP ist es möglich, zusätzlich zum Jahresabschluss auch unterjährige

Abschlüsse, z.B. Monats- und Quartalsabschlüsse, zu erzeugen.

Know-how. Mit SAP wird ein weit verbreitetes Programm eingeführt. Das erworbene Know-how

kann sowohl in der öffentlichen Verwaltung als auch in der Privatwirtschaft angewendet werden.

Leistungsbereitschaft. Während der Umstellungszeit wird von den betroffenen Mitarbeitern

eine gesteigerte Leistungsbereitschaft gefordert werden.

Mitarbeiter. Von der Umstellung betroffene Mitarbeiter sind in erster Linie diejenigen Personen,

die heute mit dem FIS zu tun haben.

New Public Management. Eine aussagekräftige Kostenrechnung, wie sie in SAP darstellbar wird,

ist eine der Hauptvoraussetzungen für mehr Transparenz. Dadurch wird z.B. auch die Einführung von

New Public Management unterstützt.

Organisationsstrukturen. Es kann sinnvoll sein, Organisationsstrukturen einzelner Verantwortungsbereiche

im Lauf der FIS-Ablösung zu modifizieren und den veränderten Gegebenheiten anzupassen.

PC. Voraussetzung für ein effizientes Arbeiten mit SAP ist mindestens ein 486er PC mit 16 MB

RAM. Spätestens bis zum Zeitpunkt der Umstellung wird die benötigte Hardware nebst Anschluss zur

Verfügung stehen müssen.

Qualität. Das Software-Produkt SAP zeichnet sich durch umfassende Funktionalität und hohe

Integration aus.

Rechnungsmodelle. In SAP wird es möglich sein, die Rechnung in verschiedenen Rechnungsmodellen

darzustellen und so den Vergleich mit anderen Kantonen herzustellen.

SAP. Steht für Software, Anwendungen, Produkte.

Training. Die von der Ablösung betroffenen Mitarbeiter werden rechtzeitig und

umfassend geschult.

Übergangszeit. In der Übergangszeit werden die beiden Systeme FIS, für noch

nicht abgelöste Dienststellen, und SAP, für bereits abgelöste Dienststellen, parallel in

Betrieb sein.

Verkabelung. Alle Standorte, an denen mit SAP gearbeitet wird, müssen verkabelt

sein.

Walldorf. Stadt in Baden-Württemberg in der Nähe von Heidelberg. Hier

befindet sich der Hauptsitz der SAP AG.

x. SAP läuft auf x verschiedenen Hardwareplattformen.

Yankee-Doodle. Computervirus; bitte nicht auf die SAP-PC überspielen!

Zeitplan. Der Zeitplan für die Einführung sieht vor, dass bis Ende 1998 alle Dienststellen

produktiv mit SAP arbeiten werden.

pibs macht’s möglich:

Basler

Trinkwasser

aus reinsten

Juraquellen

Eine Aktion für

Schnellentschlossene

Die 200 schnellsten pibs-Leserinnen

und -Leser können am

Samstag, 9. November 1996,

zwischen 9 und 12 Uhr über

Telefon 275 55 55 einen IWB-

Gutschein anfordern, mit dem sie

in allen grösseren Coop-Filialen

für Fr. 4.80 statt Fr. 7.80 einen

Harass Basler Trinkwasser (exkl.

Depot für Flaschen und Harass)

beziehen können.

Der Hit:

Die 10 schnellsten Anruferinnen

und Anrufer bekommen gratis

2 Harasse Basler Trinkwasser

nach Hause geliefert.

Für alle, die es nicht schaffen:

Das köstliche Basler Trinkwasser

gibt es in 1-Liter-Glasflaschen

in 16 Coop-Filialen zum Preis von

nur 65 Rappen.

In Basel: Aeschenplatz, Bachletten,

Bäumlihof, Breite, Europe,

Gundeli, Hardstrasse, Klybeck,

Lysbüchel, Michelbacher, Mülhauser,

Neuweilerplatz, Spalenmärt,

Wiesenplatz.

In Riehen: Rauracher,Schmiedgasse.

7


Fotos: Niggi Bräuning

PAUSE PAUSE

Und

jetzt

e Kaffi…

Wahre Wunderwerke neben der schlichten Reduk-

tion auf das Essentielle: Italienische Espresso-

Maschinen und simple Dampfsieder, La Cimbali und Rowenta, Mio

Star und andere – alle stehen sie regelmässig im Einsatz (dienstverpflichtet

sozusagen).

Doch ganz egal ob die sachgerechte Bedienung der Wunderwerke

und «Lebensretter» mehrere Semester Grundstudium voraussetzt

oder kinderleicht ist. Hauptsache, Punkt 1.5 des Regierungsratsbeschlusses

38/47 vom 23. September 1986 wird tunlichst eingehalten:

«Die Departemente», so

steht dort zu lesen,

«werden ermächtigt,

allen Mitarbeitern eine

tägliche Pause von 15

Minuten einzuräumen, ohne

dass die ausfallende Arbeitszeit

nachgeholt werden muss.»

8 9


10

LOHNGESETZREVISION

Stand

der

Einsprachen

Foto: Niggi Bräuning

Die Überführungskommission

hat im letzten halben Jahr

einige hundert Einsprachen

begutachtet und jeweils zuhanden

des Regierungsrates einen

Beschlussesentwurf verfasst. Erledigt

wurden vor allem grosse

Gruppen von Einsprachen, welche

gleichlautend oder dem Sinn

nach gleich verfasst wurden.

Zu nennen sind hier z.B. die Einsprachen,

welche die Über-

Jede Einsprecherin und jeder Einsprecher

erhält einen ausformulierten

Beschluss des Regierungsrates.

Gegen diesen Beschluss können

die Betroffenen innert zehn

Tagen Rekurs beim Verwaltungsgericht

erheben.

führung der Lohnstufen beanstanden

(276 Einsprachen). Diese

Einsprachen wurden zum grössten

Teil abgewiesen. Viele gingen

davon aus, die Lohnstufe entspreche

dem Dienstalter. Dies ist aber

nicht der Fall. Gemäss den Übergangsbestimmungen

erfolgte die

Stufenüberführung nach Massgabe

der bisher geltenden Modelleinstufungen

und -umschreibungen

(ME/U) und den neuen

Modellumschreibungen (MU),

welche die für die Modelle massgebenden

A2-Werte beschreiben.

Die A2-Werte beinhalten die

Anzahl Jahre an Berufserfahrung,

welche für die Einweisung einer

Funktion in die Stufe 1 der zutreffenden

Lohnklasse erforderlich

sind. Zur Berechnung der zutreffenden

Stufe werden einander der

A2-Wert der am 30. Juni 1995

massgebenden ME/U in Jahren

und der A2-Wert der am 1. Juli

1995 massgebenden MU in Jahren

gegenübergestellt. Die positive

oder negative Differenz wird zu

der per 30.6.1995 massgebenden

Stufe hinzugezählt oder abgezogen.

Für die Mehrzahl der Funktionen

haben sich die A2-Werte verändert.

Davon betroffen sind vor

allem die Monopolberufe, wie

Krankenpflege, Sozial- und Polizeiberufe.

Für sie gilt seit 1. Juli

1995 eine zweijährige Anlaufphase,

d.h., sie werden bei einem

unmittelbar auf die Ausbildung

folgenden Eintritt in den Staats-


Der A2-Wert

ist ein Begriff aus dem Merkmalkatalog,

nach dem die

Funktionen bewertet werden.

Er beschreibt die Anzahl Jahre

Erfahrung, welche für die Ausübung

einer Funktion verlangt

wird. Er ist für das Lohngesetz

1970 von der Einreihungskommission,

für das neue Lohngesetz

von der Paritätischen Kommission

für Personalangelegenheiten

festgesetzt worden. Die

unterschiedlichen Werte ergeben

sich aus den jeweils in einer

Verordnung umschriebenen

Modellumschreibungen.

dienst der Anlaufstufe B zugewiesen.

Grund dafür bildete die vom

erweiterten Projektteam getroffene

und von der Paritätischen

Revisionskommission, dem Regierungsrat

und dem Grossen Rat

geteilte Meinung, dass für eine

Dienstleistung, wie sie in der

Regel in der Verwaltung vorauszusetzen

ist, neben der Ausbildung

zwei Jahre Berufserfahrung nötig

sind.

Durch den Erlass der neuen Verordnung

betreffend Besitzstand

auf Sozialzulagen vom 20. August

1996 konnten weitere 99 Einsprachen,

welche insbesondere die

Gewährung des Besitzstandes

nach Wegfall der Kinderzulage

beantragten, abgeschlossen werden.

Sie wurden alle gutgeheissen.

Im weiteren wurden und werden

Berufsgruppen behandelt, bei welchen

eine Vielzahl von Einsprachen

mit gleichlautendem Antrag

vorliegen. Sodann werden Einsprachen

bevorzugt behandelt,

bei denen ein Neubewertungsantrag

eingereicht wurde. Die restlichen

Einsprachen werden nach

dem Eingangsdatum bearbeitet.

Ziel der Überführungskommission

ist es, bis zum Ende dieses Jahres

die Hälfte der Einsprachen zu

erledigen.

LOHNGESETZREVISION

Besitzstand

auf

Sozialzulagen

Foto: Niggi Bräuning

Mit Inkraftsetzung des neuen

Lohngesetzes am 1. Juli

1995 wurden die Voraussetzungen

für den Erhalt einer Unterhaltszulage

(vormals Haushaltszulage)

geändert. Seit diesem Datum

ist die Auszahlung einer Unterhaltszulage

abhängig von der Auszahlung

einer Kinderzulage. Diejenigen,

welche keine Kinder

haben bzw. deren Kinder die Ausbildung

beendet haben oder älter

als 25 Jahre sind, erhalten den

Besitzstand auf die altrechtliche

Haushaltszulage, sofern sie bis

zum 30. Juni 1995 eine Haushaltszulage

bezogen haben.

Mit der Verordnung betreffend

Besitzstand auf Sozialzulagen vom

20. August 1996 hat der Regierungsrat

des Kantons Basel-Stadt

(publiziert im Kantonsblatt vom

31. August 1996) die Einzelheiten

geregelt. Neu wird nun auch Mitarbeiterinnen

und Mitarbeitern,

welche nach dem 1.7.1995 den

Anspruch auf Kinderzulagen verloren

haben, der Besitzstand auf

Sozialzulagen gewährt. Zu den

Neuerungen gehört auch, dass

eine Änderung des Zivilstandes

nach dem 30. Juni 1995 den

Anspruch auf den Besitzstand

nicht berührt. Sodann erhalten

auch Angestellte im Stundenlohn

den Besitzstand auf Sozialzulagen.

Die Verordnung betreffend Besitzstand

auf Sozialzulagen ist rückwirkend

auf den 1. Juli 1995 in

Kraft getreten. Daher haben z.B.

diejenigen Mitarbeiterinnen und

Mitarbeiter, welche nach dem 1.

Juli 1995 den Anspruch auf Kinderzulagen

verloren haben, eine

Nachzahlung des Besitzstandsbetrages

erhalten. Bei den Stundenlohnangestellten

wird die Berechnung

des nachzuzahlenden Betrages

noch einige Zeit in Anspruch

nehmen. Weitere Auskünfte

erteilt das Personalamt des Kantons

Basel-Stadt; für administrative

Fragen: Hr. Klopfenstein, Tel.

267 99 86; bei rechtlichen Fragen:

Hr. Ott, Tel. 267 99 42.

lic. iur. Lukas Ott

11


VERSICHERUNGEN

Freiwillige

Zusatzversicherung

für Leistungen bei

Krankheit

Mit dem neuen Krankenversicherungsgesetz

(KVG) vom

1. Januar 1996 wurde die von den

Versicherten zu tragende Kostenbeteiligung

(Franchise und Selbstbehalt)

angehoben. Die UVK hat

also bis zu 750 Franken Kostenbeteiligung

pro Jahr zu übernehmen.

Diese Summe setzt sich

zusammen aus der Franchise von

Fr. 150.– und dem maximalen

Selbstbehalt (10%) von Fr. 600.–.

Die gemäss KVG zusätzlich in

Rechnung gestellten 10 Franken

pro Spitaltag werden von der UVK

nicht vergütet.

Definitiv angestellte Mitarbeiterinnen

und Mitarbeiter der Lohn-

klassen 7 bis 28 können die

Zusatzversicherung für Leistungen

bei Krankheit (§3 UVK-Statuten)

freiwillig abschliessen. Nicht definitiv

angestellte Mitarbeiterinnen

und Mitarbeiter der Lohnklassen 1

bis 28 können die Zusatzversicherung

gemäss §3 ebenfalls freiwillig

abschliessen, wenn das Anstellungsverhältnis

beim Arbeitgeber

Kanton Basel-Stadt bis zum Zeitpunkt

der Anmeldung ohne

Unterbruch seit mindestens

einem Jahr besteht und die Anstellung

unbefristet ist.

Anmeldungen für Zusatzversicherungen

nimmt Ihr dezentrales Personalsekretariat

gerne entgegen.

13


MÄRT

Diese Rubrik steht den

Mitarbeiterinnen und

Mitarbeitern von BASEL-

STADT gratis zur

Verfügung.

Bitte beachten Sie: Text maschinengeschrieben

oder Blockschrift

mit folgenden Angaben:

1. Name, Vorname, Adresse,

Tel.-Nr.

2. Arbeitsort

3. Kurztext

Einsenden an Redaktion pibs,

Postfach, 4005 Basel.

Schlecht lesbare Inserate können

nicht veröffentlicht werden.

Der nächste pibs-Märt wird im

November 1996 publiziert.

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REAKTIONEN

«… eine der besten Personalzeitungen» Ich beurteile

pibs als eine der besten Personalzeitungen einer «öffentlichen

Hand»; ich kann darauf nur neidisch sein!

W. Kamber, Informationschef des Kantons St. Gallen und

Chefredaktor der Personalzeitung «Pfalzbrief».

Ihr Lob ist uns Herausforderung! Die Redaktion

PENSIONIERTE AKTIV

1. Betriebsbesichtigung im Winter 1996/97

Was haben BaZ und pibs gemeinsam? Die Gestaltung

und technische Herstellung im Haus der Basler Zeitung

in Kleinhüningen. Haben Sie sich schon Gedanken

gemacht, wie eine Tageszeitung – oder eben Ihr Personalmagazin

– entsteht? Fachleute der Basler Zeitung

führen uns in die «Schwarze Kunst» ein und zeigen die

Vielfalt ihrer grossen Produktepalette. Nach der ca. 1 1 /2stündigen

Führung sind die Teilnehmerinnen und

Teilnehmer zum Znüni, resp. zum Zvieri eingeladen.

■ Donnerstag, 28. November 1996,

1. Gruppe: 8 Uhr, 2. Gruppe: 14 Uhr

Basler Zeitung, Hochbergerstrasse 15

Tramlinien 14/17 bis Wiesenplatz oder Bus 36 ab

Kleinhüningen oder Bad. Bahnhof bis Hochbergerstrasse.

Wir möchten unsere Veranstaltungen so

unkompliziert wie möglich durchführen. Daher ist

die telefonische Anmeldung zur festgelegten Zeit

unumgänglich, ebenso eine Abmeldung im Verhinderungsfall,

da Kolleginnen und Kollegen für den

freien Platz dankbar sind.

Bitte erscheinen Sie nicht unangemeldet!

Anmeldung nur am 15. November 1996, 9–12 Uhr

bei: Max Krehl, Telefon 302 89 88

IMPRESSUM

ALLERLEI

Alte «Badi», neue Bassins

Das Gartenbad Eglisee ist im vergangenen Sommer gut gestartet; alle Bassins – ausser denjenigen

des Frauenbads, die erst nächstes Jahr wieder offen sein werden – sind nagelneu.

Und sie haben die Nagelprobe bestanden. Als Mitarbeiter durfte ich gerne und oft das Urteil

der treuesten Gäste kennenlernen: Das «neue» und das unverkennbare «alte» Eglisee passen

bestens zusammen! Für allgemeines Erstaunen sorgte das neukonstruierte Sprungbecken. Gefallen

fanden auch die orangen und gelben Ballonkörper sowie andere kunterbunte Objekte,

die sich nun im Nichtschwimmerbecken als Schwimmhilfen anbieten.

Überhaupt geniesst das erste Familienbad der Schweiz seit seiner Eröffnung im Jahre 1931 den

Ruf einer bunten «Badi». Ausser den alten azurfarbenen Kabinentüren locken und leuchten

heute vielfarbige Blumen, sattgrüne Zierbüsche und natürlich die tiefblauen neuen Bassins.

Bassins, die mit ihrem sauberen, warmen Wasser das Herz der beliebten «Badi» im Kleinbasel

sind. Nebst unserer langjährigen

Kundschaft natürlich …

Wir alle freuen uns jetzt schon auf die

kommende Badesaison!

Michael Stricker, Badewärter

PIPS-CUP 1996

1. IWB

2. FC PUK

3. Stadt Weil am Rhein

4. FC Biecherwürm

5. Alte Schule

6. Die Unheimliche

7. Pleitegeier

8. Thiersteiner

9. Sputnik Kanti

10. Alles Chöpf

11. Huningue Sport

12. Fast Unbestechliche

13. Söll emol cho

14. XANAX

Rangliste

pibs (Personal-Informationen Basel-Stadt) ist das Personalmagazin für alle Mitarbeiterinnen, Mitarbeiter und Pensionierten von BASEL-STADT.

Redaktion: Silvio Bui, Personalamt, Leitung; Peter Holstein, Erziehungsdepartement; Gabrielle Kremo, Appellationsgericht. Fotos: Niggi Bräuning;

BaZ Fotoarchiv. Adresse: Redaktion pibs, Postfach, 4005 Basel, Tel. 267 99 50, Fax 267 99 47. Internet: http//www.unibas.ch/pibs.

Herausgeber: Personalamt. Gestaltung: Max Thalmann, Basler Zeitung. Techn. Herstellung: Basler Zeitung. Papier: Chlorfrei gebleicht.

Auflage: 32 200 Ex., Nachdruck mit Quellenangaben erwünscht.

15


Fotos: Niggi Bräuning

* Ich

komme

aus

Houston,

Texas.

16

HEIMAT

Als Jay Groppe 1955 zur Welt

kam, zählte die Stadt Houston,

am Golf von Mexiko in

* Texas, noch keine Million Einwohner.

Die Familie Groppe –

der Name geht auf Jays aus

Deutschland stammenden Urgrossvater zurück –

wohnte am Rande Houstons in einem umgebauten Farmhaus.

Gleich hinter dem Anwesen war offenes Land, Wald, mehr oder

minder unberührte Natur. Jay und seine drei Jahre ältere Schwester

wuchsen fast wie auf dem Land auf. Die Familie Groppe hatte

zudem verschiedenste Tiere, unter anderem Ziegen, Hunde

und – Pferde!

«Als ich sieben Jahre alt war, durfte ich zum ersten Mal

ernsthaft reiten», erzählt Jay. Von diesem Moment an

war er auch für die morgendliche Fütterung der Tiere verantwortlich.

«Es kam vor, dass ich alle Tiere versorgt hatte,

selber aber hungrig zur Schule gehen musste», erinnert

er sich. Reiten wurde zur Passion.

Jay Groppe sieht hinter diesem Leben vor allem den Einfluss

seines Vaters, der auf einer Farm aufgewachsen war. «Mindestens

einmal im Monat gingen wir dann auch

zusammen auf die Farm meines Grossvaters. Dort

zu spielen, in den alten Scheunen und so, das war

fantastisch.» Im Herzen, sagt Jay, sei er wohl ein

«Country Boy».

Zu Beginn der sechziger und dann vor allem in den siebziger

Jahren erlebte Houston einen gewaltigen Boom. Die Petro-

Industrie liess die Stadt fast schneller wachsen, als man zusehen

konnte. Das Anwesen der Groppes ist längst nicht mehr am Rande

der Stadt, sondern in die Stadt hineingewachsen. «Und was

merkwürdig ist», so Jay, «jedesmal wenn ich ins Haus der Eltern

zurückkehre, habe ich das Gefühl, alles sei kleiner geworden.

Auch die Strasse, die zum Haus führt, scheint mir kürzer als

früher. Aber das Grundstück selber ist in meinen Augen immer

noch eine Oase.»

Seine beiden acht und zehn Jahre jüngeren Geschwister hätten

jedenfalls bereits eine ganz andere Jugend erlebt, als er und seine

ältere Schwester.

Es ist kaum Zufall, dass Jay und seine Frau Kathy – sie stammt aus

Kalifornien – bis

jetzt in der Schweiz

und im angrenzenden

Europa weniger

die Städte erkundet

haben, als

vielmehr die Landschaften.

Speziell

die Alpen haben es

dem «Country Boy»

angetan.

Markus Wüest

Rezept

Tortilla mit

Bohnen und Käse

(für 6 Personen)

◆ 250 g schwarze Brasil-

Bohnen

◆ 6 Mehl-Tortillas

◆ 200 g Chester Cheese

◆ 1 Avocado

◆ 1 Tomate

◆ El Paso Salsa

250 g schwarze Brasil-Bohnen

(zu finden etwa bei

Globus) über Nacht in Wasser

eingelegt im Kühlschrank

ziehen lassen.

Die Bohnen am nächsten

Tag langsam während

mehrerer Stunden

weich kochen.

Mehl-Tortillas auf

einem Kuchenblech

auslegen und mit

kleinen Stückchen «Chester

Cheese» (gelblicher, amerikanischer

Käse, nicht ganz

so salzig wie Cheddar)

belegen.

Für 5 bis 10 Minuten im

Ofen bei 200 Grad backen.

Danach eine gute Portion

der weichgekochten Bohnen

auf den Tortillas verteilen.

Eine weiche, reife

Avocado in Stückchen

schneiden und ebenfalls

auf die Tortillas geben. Dasselbe

mit einer gutreifen

Tomate wiederholen.

Mit einem Esslöffel voll El

Paso Salsa garnieren, Tortilla

falten und servieren.

Familie Groppe zu Hause vor einem Bild von Barbara

Schaubacher, welches (noch) den Mittelpunkt ihrer

Wohnung bildet. Dr. Jay Groppe ist seit 3 Jahren wissenschaftlicher

Assistent am Biozentrum.

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