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ÖÄZ Nr. 23/24b18. Dezember 2009Die Zeitschrift der Ärztinnen und ÄrzteS O N D E R A U S G A B ELeitfadenVertragsloser Zustand


StandpunktSehr geehrte Kolleginnen und Kollegen,wie Sie wissen, hat die Bundeskurie niedergelasseneÄrzte zum 31.12.2009 den Vertragmit der SVA gekündigt.Verhandlungspapier von der Kasse vom Tischgewischt wird, ist es notwendig, aktiv Grenzenaufzuzeigen.Dieser Schritt wurde notwendig, nachdem imHerbst ein zwischen Bundeskurie niedergelasseneÄrzte und SVA-Vertretern gefundenerVertragskompromiss vom SVA-Vorstand verworfenworden war. Dem plötzlichen Kippendieser Vereinbarung durch die SVA waren fastein Jahr lang dauernde, mühsame Verhandlungsrundenvorausgegangen.Da die Bundeskurie niedergelassene Ärztein diesem Prozess großes Entgegenkommengezeigt hat und der Vereinbarung zu demZweck auch ein aufwändiger und sorgfältigerInteressensabgleich unserer Fachgruppenvorausgegangen war, war die Kündigung desVertrages zur Wahrung unserer ärztlichen Interessenunumgänglich.Kein Absenken der SVA aufGebietskrankenkassen-NiveauWir möchten an dieser Stelle noch einmalfesthalten…… die SVA und nicht die Bundeskuriehat im September den schon erzielten Vertragskompromissverworfen und damit denvertragslosen Zustand sehenden Auges provoziert.… die SVA möchte die Tarife auf GKK-Niveau absenken, aber dennoch eine eigenständigeKasse bleiben. Das ist ein faulerKompromiss auf unsere Kosten, den die Bundeskurieeinhellig ablehnt.Walter DornerPräsident derÖsterreichischenÄrztekammer© NollKeine weiteren Null-Honorar-Runden auf Kosten der ÄrzteDer Schritt war auch deshalb überfällig,als die Bundeskurie nach einem nun schonvier Jahre währenden Honorarmoratoriumeinhellig nicht mehr bereit ist, noch weitereNull-Honorar-Runden auf Kosten der Ärzteschafthinzunehmen.… der vorgesehene Vertragskompromisswar mit allen betroffenen Fachgruppen intensivabgestimmt - auch allfällige Umstellungenbei den technischen Fächern. Das Papierwurde von allen Fachgruppen getragen, da esunter anderem einen Gruppenpraxis-Gesamtvertragund eine Aufwertung der Gesprächsmedizinbeinhaltete.Vorbereitung für vertragslosenZustand in Ihrer OrdinationIn Informationsschriften der SVA wurdebis zuletzt eine gemeinsame Gangart mit denniedergelassenen Ärzten angedeutet. Bis zurDrucklegung dieses Leitfadens ging die SVAaußer der bloßen Ankündigung gemeinsamerGespräche aber keinen Schritt auf die niedergelassenenÄrzte zu. Stattdessen hielt manweiterhin unbeirrt am Plan des Absenkensder SVA-Tarife auf Gebietskrankenkassen-Niveau fest.Wir möchten an dieser Stelle betonen,dass wir als oberste Verhandlungsmaximestets eine Fortentwicklung der Leistungs- undHonorarsituation anstreben, um unsere Patientinnenund Patienten adäquat mit modernenmedizinischen Mitteln betreuen zu können.Wir haben in den Verhandlungen allesgetan, um eine solche Weiterentwicklung undModernisierung herbeizuführen.Wo aber eine Fortentwicklung nicht mehrmöglich ist, wo sie sogar aktiv blockiert wird,indem ein über Monate hinweg akkordiertesAngesichts dieser unbefriedigenden Situationbereitet die Bundeskurie niedergelasseneÄrzte den vertragslosen Zustand intensivvor. Sollte die SVA die Bundesschiedskommissionnicht bis zum 31.12. anrufen, trittder vertragslose Zustand voraussichtlich am1.1.2010 in Kraft.Der vorliegende Leitfaden dient dazu, Siebei der Umsetzung des vertragslosen Zustandsin Ihrer Ordination zu unterstützen.Bitte lesen Sie ihn daher gut durch und bewahrensie ihn sorgfältig auf. Sie entnehmendem Leitfaden wichtige Details für die OrganisationIhrer Praxis während der vertragslosenZeit.Wir möchten Sie bitten, im vertragslosenZustand solidarische Geschlossenheit zuzeigen. Nur so können Ihre berechtigten Interessengegenüber der SVA gewahrt bleiben.Günther WawrowskyObmann derBundeskurieNiedergelassene Ärzte© ZeitlerÖ Ä Z S o n d e r a u s g a b e ■ 2 3 / 2 4 b ■ 1 8 . D e z e m b e r 2 0 0 9 3


Allgemeine HinweiseInhalt5 Allgemeine HinweiseVertragsfreie ZeitZeitplanDauer des vertragslosen ZustandsWelche Versicherten betrifft der vertragslose Zustand?Welche Verträge fallen mit dem vertragslosen Zustand weg?Welche Verträge bleiben weiter aufrecht?6 Verrechnung im vertragslosen ZustandAllgemeinesArztsoftwareFormulareOrdinationsbedarfZahlungsverkehr mit den Patienten (Barzahlung, Bankomatkasse)Generelle Tipps – Was ist zu tun?7 Kostenrückersatzanspruch der Patienten7 Spezielle BereicheVorsorge-(Gesunden-)UntersuchungenMutter-Kind-Pass-LeistungenZahlungen der SVA an ihre bisherigen Vertragsärzte8 Rezepte – Medikamentenverordnung8 Hausapotheken8 Weitere EmpfehlungenÜberweisung an FachärzteVertragsarztstempelOrdinationsschild8 Österreichweite kollegiale SolidaritätAufsichtsbeschwerdeDisziplinarverfahrenWiederaufnahme der EinzelverträgeUnlauterer Wettbewerb9 Kommunikation und Information9 Fragen und Ansprechpartner10 Honorarordnung1. ALLGEMEINE HINWEISE1 . 1 . V e r t r a g s f r e i e Z e i tVertragsfreie Zeit bedeutet, dass zwischen der Bundeskurieder niedergelassenen Ärzte 1 der Österreichischen Ärztekammer(BKNÄ) und der Sozialversicherungsanstalt der gewerblichenWirtschaft (SVA) kein aufrechter Gesamtvertrag besteht undes somit keine Regelungen etwa hinsichtlich der Direktverrechnungärztlicher Leistungen und der Annahme der e-card durchdie Ärzteschaft gibt.Vertragsfreie Zeit bedeutet nicht, dass die Ärzteschaft ineinen Streik tritt oder Arbeitsniederlegungen betreibt. Im Gegenteil:Die Ärzte werden sich uneingeschränkt um alle ihrePatienten kümmern und diese mit ärztlichen Dienstleistungenversorgen.1 . 2 . Z E I T P L A NMit 31.12.2009, 24.00 Uhr, endet der Gesamtvertrag zwischenBKNÄ und SVA. Mit diesem Zeitpunkt erlöschen auchsämtliche Einzelverträge zwischen den Vertragsärzten und derSVA.Durch Anrufung der Bundesschiedskommission könnte es allerdingszu einer Verlängerung der Geltungsdauer des Gesamtvertragsund damit auch der Einzelverträge über den 1.1.2010hinaus kommen. Diese Behörde kann nämlich die Geltungsdauereines aufgekündigten Gesamtvertrags für höchstens drei Monate– gerechnet ab dem Tag ihrer Entscheidung – verlängern.Ein dafür erforderlicher Antrag an die Bundesschiedskommissionkann bis zum 31.12.2009 gestellt werden. Sollte dieserfolgen, so werden Sie von uns unverzüglich darüber informiert.Im Falle der Anrufung der Bundesschiedskommission verlängertsich die Geltungsdauer des Gesamtvertrags – wie gesagt– um maximal drei Monate ab Entscheidung dieser Behörde.Im Ergebnis hängt der Beginn des vertragslosen Zustands danndavon ab, wann die Bundesschiedskommission zusammentrittund entscheidet – wir informieren Sie rechtzeitig!Beachten Sie die Informationen der Ärztekammer genau, umimmer bestens und aus erster Hand informiert zu sein.1 . 3 D A U E R D E SV E R T R A G S L O S E N Z U S T A N D SDer vertragslose Zustand dauert bis zum Abschluss einesneuen Gesamtvertrags zwischen der BKNÄ und der SVA. Dereinzelne Arzt hat keine Möglichkeit, den vertragslosen Zustanddurch einen Einzelvertrag zu beenden. Sollte die SVA in gesetzwidrigerWeise Verrechnungsabkommen anbieten, so wären dieserechtlich unwirksam und der Arzt beginge durch Abschlusseines solchen Abkommens unweigerlich eine rechtswidrigeHandlung; die Folgen wären jedenfalls ein Disziplinarverfahrenund weitere rechtliche Maßnahmen!Der vertragslose Zustand kann durch einen Vertragsabschlussim letzten Augenblick vermieden werden, er kann somiteinige Tage, Wochen oder Monate dauern, er kann aber auchzu einem Dauerzustand werden, wenn es keine vertragliche Einigunggibt.1 . 4 . W E L C H E V E R S I C H E R T E N B E T R I F F TD E R V E R T R A G S L O S E Z U S T A N D ?Folgende Versicherte sind vom vertragslosen Zustand betroffenund daher nicht mehr als Kassenpatienten zu behandeln:• Versicherte der Sozialversicherungsanstalt der gewerblichenWirtschaft (SVA), unabhängig davon, ob es sich um SachoderGeldleistungsberechtigte handelt.Die Verträge mit den sonstigen Versicherungsträgern, dassind die• § 2-Krankenkassen (GKK, SVB, Betriebskrankenkassen)• Versicherungsanstalt öffentlich Bediensteter (BVA),• Versicherungsanstalt für Eisenbahnen undBergbau (VAEB) und• Krankenfürsorgeanstalten (KFA),bleiben unverändert aufrecht. Das bedeutet, dass die Versichertenund Angehörigen dieser Kassen nicht betroffen sindund von Vertragsärzten der jeweiligen Kasse weiterhin unterVerwendung der e-card behandelt werden können.1 . 5 . W E L C H E V E R T R Ä G E F A L L E N M I TD E M V E R T R A G S L O S E N Z U S T A N D W E G ?Mit dem vertragslosen Zustand fallen der Gesamtvertrag unddamit die kurativen Einzelverträge mit der SVA weg. Unanwendbarwird weiters die Vereinbarung über die e-card, sodassdiese für SVA-Versicherte als gegenstandslos anzusehen ist.Bedenken Sie aber bitte, dass zahlreiche SVA-Versicherte auchbei anderen Trägern krankenversichert sind. Diese Mehrfachversicherungkönnen Sie nur im Wege der e-card abfragen undsehr häufig werden SVA-Versicherte gerade im vertragslosenZustand auf ein anderes Versicherungsverhältnis zurückgreifen.Auch Zusatzanwendungen der e-card werden für SVA-Versichertegegenstandslos. So muss sich etwa der SVA-Versicherteim vertragslosen Zustand selbst um allfällige Genehmigungendurch den chef- und kontrollärztlichen Dienst kümmern, da esfür ihn kein ABS gibt. Auch eine allfällige Rezeptgebührenbefreiung,gleichgültig aus welchem Titel, hat er selbst mit seinerKasse zu klären.1Soweit in der Folge personenbezogene Bezeichnungen nur in der männlichen Form angeführt sind, beziehen sie sich auf Frauen und Männer in gleicher Weise.Die hier verwendete Form wurde der besseren Lesbarkeit wegen gewählt.4 Ö Ä Z S o n d e r a u s g a b e ■ 2 3 / 2 4 b ■ 1 8 . D e z e m b e r 2 0 0 9 Ö Ä Z S o n d e r a u s g a b e ■ 2 3 / 2 4 b ■ 1 8 . D e z e m b e r 2 0 0 9 5


Kostenrückersatzanspruch der Patienten1 . 6 . W E L C H E V E R T R Ä G EB L E I B E N W E I T E R A U F R E C H T ?Weiterhin gültig bleiben:• Die Gesamtverträge und die kurativen Einzelverträge mit densonstigen Krankenversicherungsträgern.• Der Gesamtvertrag und die Einzelverträge für Vorsorgeuntersuchungen(inkl. Vorsorge-Coloskopie) für alle Kassen(also auch für die SVA!).• Für Mutter-Kind-Pass-Leistungen gilt: Sie können diese Untersuchungenfür SVA-Versicherte auch weiterhin auf Kassenkostendurchführen und abrechnen, wenn Sie mit mindestenseiner Kasse (abgesehen von der SVA) einen aufrechtenEinzelvertrag haben. Ausschließlich jene Vertragsärzte, diebisher nur mit der SVA ein Einzelvertragsverhältnis hatten,werden hinsichtlich der Erbringung von Mutter-Kind-Pass-Leistungen mit Eintritt des vertragslosen Zustands ebenfallsWahlärzte.• Die Verträge mit der AUVA über die arbeitsmedizinische Betreuung.2. verrechnung IMVERTRAGSLOSEN ZUSTAND2 . 1 . A L L G E M E I N E SIm zweiten Teil dieses Leitfadens finden Sie ein LeistungsundTarifverzeichnis für den vertragslosen Zustand.Die Leistungen decken sich inhaltlich voll und ganz mit jenender bisherigen SVA-Honorarordnung.Die Honoraransätze sind reine Mindestempfehlungen. Imvertragslosen Zustand können nämlich grundsätzlich alle bisherigenSachleistungsberechtigten wie Geldleistungsberechtige,also nach Privattarifen, behandelt werden. Wir bitten Sie auch,eventuelle zusätzliche Empfehlungen Ihrer Länderkurie zu beachten.Beachten Sie bitte:• Im vertragslosen Zustand gibt es keinerlei Verrechnungsbeschränkungen(Deckelungen, Limite, Degressionen etc.), wieSie sie aus der bisherigen SVA-Honorarordnung kennen.• Auch Fachbeschränkungen aus der bisherigen SVA-Honorarordnungsind im vertragslosen Zustand grundsätzlich nichtanwendbar. Die Fachbeschränkung für Fachärzte ist als berufsrechtlicheVerpflichtung (§ 31 ÄrzteG) allerdings auchjetzt zu beachten.Die Privattarife für die Rechnungslegung gegenüber bisherigenGeldleistungsberechtigten legen Sie bitte wie bisher eigenständigfest.2 . 2 . A R Z T S O F T W A R EDie BKNÄ hat bereits die Vertretung der Arztsoftware-Firmenin der Österreichischen Wirtschaftskammer über alle relevantenDetails informiert, sodass alle mit EDV arbeitenden Ärzte währenddes vertragslosen Zustands ihre Tarife elektronisch verarbeitenkönnen.2 . 3 . F O R M U L A R EKassenformulare dürfen im vertragslosen Zustand grundsätzlichnicht als solche verwendet werden. Sofern Sie noch überSVA-Kassenformulare verfügen, können Sie diese allerdingsverwenden, wenn Sie sie ausdrücklich als „privat“ kennzeichnen.Auf der Homepage der Österreichischen Ärztekammer (http://www.aerztekammer.at) können Sie Muster der relevanten Formularekostenlos downloaden.Prinzipiell herrscht aber im vertragslosen Zustand Drucksortenfreiheit;das heißt, Sie können den Inhalt sämtlicher Formularemit den entsprechenden Informationen auch auf einweißes Papier schreiben.2 . 4 . O R D I N A T I O N S B E D A R FDie Bezugsmöglichkeit des Ordinationsbedarfs über die SVAfällt im vertragslosen Zustand weg. Bei SVA-Versicherten istdies bei der Erstellung der Honorarnote zu berücksichtigen.2 . 5 . Z A H L U N G S V E R K E H R M I T D E N P A T I -E N T E N ( B A R Z A H L U N G , B A N K O M A T K A S S E )Sie sollten die Honorarnoten sofort nach der Erbringung derLeistung ausstellen, also jedes Mal, wenn der Patient eine Leistungin Anspruch nimmt, und das Honorar bar kassieren. Unabhängigvom vertragslosen Zustand raten wir, die Frage derInstallation einer Bankomatkasse in der Ordination zu prüfen,da wir generell der Meinung sind, dass Bankomatkassen inArztordinationen forciert werden sollten.2 . 6 . G E N E R E L L E T I P P S –W A S I S T Z U T U N ?• Die eigenen Ordinationsabläufe müssen an den vertragslosenZustand angepasst werden.• Neuorganisation vonRechnungswesenZahlungswesengegebenenfalls Mahnwesen• Rechtzeitig die entsprechenden Materialressourcen besorgen(Ordinationsbedarf).• Die Ordination mit Formularen ausstatten.3. Kostenrückersatzanspruchder PatientenDer SVA-Versicherte hat einen rechtlich durchsetzbaren Anspruchauf Kostenerstattung.Für Sachleistungsberechtigte gilt:Die SVA leistet nur einen Kostenersatz in Höhe jenes Betrages,der als Sachleistung aufzuwenden gewesen wäre.Für Geldleistungsberechtigte gilt:Nach Vorlage der saldierten Honorarnote bekommen Geldleistungsberechtigtevon der SVA einen Kostenersatz nach dem„Vergütungstarif“ der SVA, doch dürfen höchstens 80 Prozentder tatsächlichen Kosten vergütet werden.Für beide Gruppen gilt:Die Originalrechnung (Honorarnote) mit Zahlungsnachweismuss vom Patienten innerhalb von 42 Monaten nach der Behandlungeingereicht werden.Es bleibt dem Versicherten überlassen, ob er die Rechnungeneinzeln nach jeder Behandlung oder gesammelt vorlegt.Selbstbehalte und Kostenbeteiligungen sind grundsätzlich nichterstattungsfähig.Da es sich bei der SVA um einen „Einzelleistungstarif“ handelt,liegt es im Interesse des Versicherten, wenn die in Anspruchgenommenen Leistungen nach Anzahl, Art und Datumdetailliert sind.Voraussetzungen für eine Kostenerstattung sind:• eine saldierte, das heißt vom Patienten bezahlte,Honorarnote und• ein Antrag auf Kostenerstattung an die SVA.Im Detail verlangt die Krankenordnung der SVA folgende Angabenauf einer rückersatzfähigen Honorarnote:1.) Vor- und Zuname des Anspruchsberechtigten2.) Versicherungsnummer3.) Wohnadresse4.) Bei Behandlung eines Angehörigen außerdem die unterZ 1 bis 3 angeführten Personaldaten des Angehörigen5.) Zahlungsbestätigung; statt dessen kann auch der verwendeteEinzahlungsnachweis (Zahlschein, Erlagschein, Kontoauszug)im Original übergeben werden; liegt kein Einzahlungsnachweisvor, kann im begründeten Einzelfall derAnspruchsberechtigte die Zahlung mit eigenhändiger Unterschriftbestätigen6.) Ausstellungsdatum7.) Rechnungsbetrag8.) Gegebenenfalls die nach dem Umsatzsteuergesetz für eineRechnung erforderlichen Angaben,9.) Datum, Anzahl und Art sowie genaue Aufgliederung der inAnspruch genommenen bzw. bezogenen Leistung:9.1. die Diagnose und Therapie;9.2. die Zahl der Ordinationen, Visiten, Nachtordinationen,Sonn- und Feiertagsordinationen und bei Sonn- undFeiertagsordinationen sowie Nachtvisiten und Nachtordinationenauch eine entsprechende Begründung;9.3. die Sonderleistungen;9.4. bei Röntgenuntersuchungen die Art und Anzahl derDurchleuchtungen, bei Verwendung von Filmen auchderen Anzahl und Größe;9.5. bei Röntgentherapie der Bestrahlungszeitraum, dieBezeichnung der Bestrahlungsstellen, sowie die Anzahlder Sitzungen pro Stelle;9.6. bei Buckybestrahlungen die Anzahl der Sitzungen;9.7. bei Radiumtherapie die Angabe der Dosis und Dauerder einzelnen Bestrahlungen;9.8. bei Laboruntersuchungen die genaue Art und Anzahlder medizinisch-diagnostischen Untersuchungen;9.9. bei ärztlichen Nachtvisiten und Nachtordinationen istauch die Uhrzeit anzugeben;9.10. bei Inanspruchnahme einer ärztlichen Gruppenpraxissind der Name und das Fachgebiet des behandelndenArztes der Gruppenpraxis anzugeben.Für weitere Details wird dringend empfohlen, die Versichertendirekt an die für sie zuständige Landesstelle der SVA zuverweisen.Es ist die Aufgabe der SVA, ihre Versicherten über die Nachteileund Komplikationen, welche ihnen durch den von ihrerKasse verursachten vertragslosen Zustand entstehen, zu informieren!Beachten Sie bitte weiters, dass eine Abtretung (Zession)der Forderung des Versicherten gegenüber seiner Kasse aufKostenrückerstattung an den Arzt oder einen sonstigen Drittengesetzlich ausdrücklich ausgeschlossen ist.4. Spezielle BEREICHE4 . 1 . V O R S O R G E - ( G E S U N D E N - )U N T E R S U C H U N G E NGesamtvertrag und Einzelverträge über die Vorsorgeuntersuchungen(inkl. VU-Coloskopie) bleiben aufrecht. Sie können nachwie vor unter Verwendung der e-card abgerechnet werden. ZusätzlicheLeistungen, die im VU-Programm nicht enthalten sind(wie EKG etc.), sind privat zu verrechnen.6 Ö Ä Z S o n d e r a u s g a b e ■ 2 3 / 2 4 b ■ 1 8 . D e z e m b e r 2 0 0 9 Ö Ä Z S o n d e r a u s g a b e ■ 2 3 / 2 4 b ■ 1 8 . D e z e m b e r 2 0 0 9 7


Fragen und Ansprechpartner4 . 2 . M U T T E R - K I N D - P A S S - L E I S T U N G E NMutter-Kind-Pass-Leistungen können aufgrund einer einschlägigengesamtvertraglichen Regelung aus dem Jahr 1974für SVA-Versicherte auch weiterhin auf Kassenkosten durchgeführtund abgerechnet werden, wenn Sie mit mindestens einerKasse (abgesehen von der SVA) einen aufrechten Einzelvertraghaben.Wenn kurative Leistungen in Folge der Mutter-Kind-Pass-Untersuchungenerbracht werden, so sind diese privat abzurechnen.4 . 3 . Z A H L U N G E N D E R S V A A N I H R EB I S H E R I G E N V E R T R A G S Ä R Z T EDie SVA ist verpflichtet, alle bis zum definitiven Beginn desvertragslosen Zustands (1.1.2010 bzw. laut Entscheidung derBundesschiedskommission) angefallenen Honorare gemäß derbis dahin geltenden Verträge an die Vertragsärzte auszuzahlen.Bei Beginn des vertragslosen Zustands während eines laufendenQuartals, sollten Sie Ihre Honorare umgehend abrechnen.5. REZEPTE - MEDIKAMENTEN-VERORDNUNGFür SVA-Patienten sind im vertragslosen Zustand Privatrezepteauszustellen. Für allfällige Genehmigungen durch denchef- und kontrollärztlichen Dienst hat der Versicherte selbst zusorgen (kein ABS).6. HAUSAPOTHEKENDas Hausapothekenreferat der Österreichischen Ärztekammerwird hausapothekenführende Ärzte in eigenen Rundschreibenüber sämtliche Modalitäten informieren.7. WEITERE EMPFEHLUNGEN7 . 1 . Ü B E R W E I S U N G A N F A C H Ä R Z T EEs sollte ein Akt gelebter Solidarität sein, dass man in einemvertragslosen Zustand primär zu den niedergelassenen Kollegenüberweist.7 . 2 V E R T R A G S A R Z T S T E M P E LDer Vertragsarztstempel darf für Formulare, die einen Versichertender SVA betreffen, nicht verwendet werden. Für dieFormulare der übrigen Krankenkassen ist der Vertragsarztstempelnatürlich weiter zu verwenden. Streng genommen dürfenauf Formularen für SVA-Versicherte auch keine Stampiglien aufgedrucktwerden, welche die Bezeichnung „Alle Kassen“ enthalten.Wir empfehlen daher, bei SVA-Patienten ausschließlichPrivatstempel zu verwenden.7 . 3 . O R D I N A T I O N S S C H I L DDa Sie im vertragslosen Zustand kein Vertragsarzt der SVAmehr sind, sollten Sie auf Ihrem Ordinationsschild daraufaufmerksam machen. Gleiches gilt für allfällige Homepages,Drucksorten etc.8. ÖSTERREICHWEITEKOLLEGIALE SOLIDARITÄTJedem einzelnen Verantwortungsträger der BKNÄ ist wie jedemeinzelnen Vertragsarzt der Ernst und die Bedeutung dernunmehr eintretenden Situation des vertragslosen Zustandsbewusst. Ein Erfolg der Verhandlungen ist nur möglich, wenndie Vertragsärzte und schließlich alle Ärzte geschlossen undeinheitlich hinter diesen Zielen stehen.Mit aller Eindeutigkeit wird festgestellt, dass die Entgegennahmeder e-card von SVA-Versicherten und die Abrechnungmit der SVA, mit Ausnahme von Vorsorge- bzw. Mutter-Kind-Pass-Untersuchungen, rechtswidrig sind und den Beschlüssender BKNÄ widersprechen. Es gibt mehrere rechtliche Maßnahmen,dies allenfalls zu sanktionieren, von denen uneingeschränktGebrauch gemacht würde:8 . 1 . A U F S I C H T S B E S C H W E R D ESollte die SVA einzelnen Ärzten während des vertragslosenZustands Verrechnungsabkommen anbieten oder mit ihnen abschließen,so handelt sie gesetzwidrig und es würde für diesenFall eine Aufsichtsbeschwerde beim zuständigen Bundesministeriumerfolgen.Die Aufsichtsbehörde hat die Möglichkeit, ein derartiges Vorgehender SVA zu unterbinden. In einem solchen Fall hätte derunsolidarische Arzt das Risiko, dass er für allfällig erfolgte Abrechnungen,trotz ursprünglicher Zusage der SVA, kein Honorarbekäme.8 . 2 . D I S Z I P L I N A R V E R F A H R E NEin rechtswidriges Verhalten, wie die Direktverrechnung imvertragslosen Zustand, wird von der Ärztekammer durch Anzeigean die Disziplinarbehörde verfolgt.8 . 3 . W I E D E R A U F N A H M ED E R E I N Z E L V E R T R Ä G EBei Neuabschluss eines Gesamtvertrags werden auch dieEinzelverträge neu abgeschlossen. Ein Neuabschluss von Einzelverträgenwird von der BKNÄ nur für jene Ärzte unterstützt,die sich während des vertragslosen Zustands solidarisch, kollegialund rechtskonform verhalten haben.8 . 4 . U N L A U T E R E R W E T T B E W E R BDas Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb sieht Möglichkeitenvor, sowohl gegen unsolidarische Ärzte wie auch gegenrechtswidrig handelnde Kassen mit Klagen auf Schadenersatzund Unterlassung vorzugehen. Die BKNÄ hat sich entschlossen,alle niedergelassenen Kollegen (auch frühere Wahlärzte), dieein Verrechnungsabkommen mit der SVA abschließen, wegenunlauteren Wettbewerbs zu klagen.9. KOMMUNIKATION UND INFORMATIONBesonders wichtig für den Erfolg der Verhandlungen ist dieperfekte Kommunikation unserer Anliegen an Meinungsbildnerund natürlich auch an alle Patienten.Es ist damit zu rechnen, dass von der SVA durch Presseaussendungen,durch Direktschreiben an die Ärzte und diverse Veröffentlichungenunsere Anliegen in Frage gestellt werden. Demmuss seitens der Ärzteschaft entgegengetreten werden; unserePraxen sind dafür die besten Kommunikationsdrehscheiben!Die wichtigste Maßnahme ist das persönliche Gespräch zwischenArzt und Patient.Aktuelle Informationen zum vertragslosen Zustand werdenauch über die Homepages der Landesärztekammern oderdurch direkte Rundschreiben zur Verfügung gestellt. Wichtigwäre auch, dass Sie – so noch nicht erfolgt – sich eine E-Mail-Adresse anlegen und diese Ihrer Landesärztekammer bekanntgeben.Nur so können Sie rasch und aktuell von uns informiert werden.Der alternative Postweg dauert immer länger als die E-Mail-Kommunikation und ist wesentlich teurer.10. FRAGEN UND ANSPRECHPARTNERWir hoffen, dass mit diesem Leitfaden die wichtigsten Fragenzum vertragslosen Zustand beantwortet werden konnten.Sollten Sie trotzdem noch Fragen haben, können Sie sich jederzeitan die zuständige Landesärztekammer wenden.Ihre Fragen können Sie an folgende Spezialisten stellen:Ä r z t e k a m m e r f ü r B u r g e n l a n d :KAD Mag. Thomas BauerTel.: 02682/62521 • E-Mail: t.bauer@aekbgld.atDr. Sabine ReichlTel.: 02682/62521 • E-Mail: s.reichl@aekbgld.atÄ r z t e k a m m e r f ü r K ä r n t e n :KAD-Stv. Mag. Klaus MitterdorferTel.: 0463/5856-13 • E-Mail: kad@aekktn.atMag. Claudia TerkTel.: 0463/5856-13 • E-Mail: kad@aekktn.atÄ r z t e k a m m e r f ü r N i e d e r ö s t e r r e i c h :Mag. Friederike FrießTel.: 01/53751-286 • E-Mail: friess@arztnoe.atKAD-Stv. Dr. Gottfried ZellerTel.: 01/53751-216 • E-Mail: zeller@arztnoe.atÄ r z t e k a m m e r f ü r O b e r ö s t e r r e i c h :Dr. Sylvia HummelbrunnerTel.: 0732/778371-256 •E-Mail: hummelbrunner@aekooe.or.atAdelheid OrtnerTel.: 0732/778371-219 • E-Mail: ortner@aekooe.or.atMag. Robert PranklTel.: 0732/778371-305 • E-Mail: prankl@aekooe.or.atÄ r z t e k a m m e r f ü r S a l z b u r g :Sieglinde BubestingerTel.: 0662/871327-130 • E-Mail: bubestinger@aeksbg.atMag. Stefan RauchenzaunerTel.: 0662/871327-150 • E-Mail: rauchenzauner@aeksbg.atÄ r z t e k a m m e r f ü r S t e i e r m a r k :Gerd WonischTel.: 0316/8044-34 • E-Mail: ngl.aerzte@aekstmk.or.atBirgit PöttlerTel.: 0316/8044-69 • E-Mail: ngl.aerzte@aekstmk.or.atKarin FerkTel.: 0316/8044-11 • E-Mail: ngl.aerzte@aekstmk.or.atÄ r z t e k a m m e r f ü r T i r o l :KAD-Stv. Hermann SchöpfTel.: 0512/52058-142 • E-Mail: schoepf@aektirol.atÄ r z t e k a m m e r f ü r V o r a r l b e r g :Dr. Jürgen HeinzleTel.: 05572/21900-52 • E-Mail: juergen.heinzle@aekvbg.or.atÄ r z t e k a m m e r f ü r W i e n :Erika FreibergerTel.: 01/51501-1221 • E-Mail: freiberger@aekwien.at8 Ö Ä Z S o n d e r a u s g a b e ■ 2 3 / 2 4 b ■ 1 8 . D e z e m b e r 2 0 0 9 Ö Ä Z S o n d e r a u s g a b e ■ 2 3 / 2 4 b ■ 1 8 . D e z e m b e r 2 0 0 9 9


Ärztlicher HonorartarifHonorarordnungf ü r d i e d a u e r d e s v e r t r a g s l o s e n z u s t a n d s m i t d e r s v a g e l t e n f o l g e n d em i n d e s t e m p f e h l u n g s t a r i f e :A. Ärztlicher Honorartarif für allgemeine Leistungen und SonderleistungenI . G r u n d l e i s t u n g e n1. Ordination (Arzt für Allgemeinmedizin)A1 Erste Ordination 19,26A2 Weitere Ordination 12,58A3 Zuschlag für Ordination außerhalb der Sprechstunde 11,01A4 Zuschlag für Ordination an Sonn- und Feiertagen 11,01A5 Zuschlag für Ordination bei Nacht (von 20 bis 7 Uhr) 18,872. Krankenbesuch (Arzt für Allgemeinmedizin)B1 Erster Krankenbesuch 42,45B2 Weiterer Krankenbesuch 35,77B3 Zuschlag für dringenden Krankenbesuch während der Sprechstunde 21,23B4 Zuschlag für Krankenbesuch an Sonn- und Feiertagen 21,23B5 Zuschlag für Krankenbesuch bei Nacht (20 bis 7 Uhr) 37,732h Entfernungszuschlag bei Tag, gem. §9 Abs.3 lit.c 2,362i Entfernungszuschlag bei Nacht, gem. §9 Abs.3 lit.c 3,933. Zuschlag für Zeitversäumnis (Arzt für Allgemeinmedizin)bei Krankenbesuchen, welche länger als eine halbe Stunde dauern,für jede angefangene halbe Stunde:3a bei Krankenbesuchen bei Tag 15,723b bei Krankenbesuchen bei Nacht (von 20 bis 7 Uhr) 31,443c ausführlicher Befundbericht 11,794. Zuschlag für Konsilium (Arzt für Allgemeinmedizin)4a Konsilium bei Tag 23,584b Konsilium bei Nacht (von 20 bis 7 Uhr) Der berufene Arzt ist anzuführen. 31,445. Ordination (Facharzt)E11 Erste Ordination erforderlichenfalls einschließlich eingehender Untersuchung durch den Facharzt für Anästhesiologie,Innere Medizin, Kinderheilkunde und Lungenkrankheiten 27,91E12 Erste Ordination erforderlichenfalls einschließlich eingehender Untersuchung durch Fachärzte der Sonderfächer,die nicht unter der Pos.Nr. E11 angeführt sind 25,16E3 Weitere Ordination 12,58E4 Zuschlag für Ordination außerhalb der Sprechstunde 11,01E5 Zuschlag für Ordination an Sonn- und Feiertagen 11,01E6 Zuschlag für Ordination bei Nacht (von 20 bis 7 Uhr) 18,876. Krankenbesuch (Facharzt)F11 Erster Krankenbesuch erforderlichenfalls einschließlich eingehender Untersuchung durch denFacharzt für Anästhesiologie, Innere Medizin, Kinderheilkunde, Lungenkrankheiten 51,10F12 Erster Krankenbesuch erforderlichenfalls einschließlich eingehender Untersuchung durch Fachärzte der Sonderfächer,die nicht unter der der Pos.Nr. F11 angeführt sind 48,35F3 Weiterer Krankenbesuch 35,77F4 Zuschlag für dringenden Krankenbesuch während der Sprechstunde 21,23F5 Zuschlag für Krankenbesuch an Sonn- und Feiertagen 21,23F6 Zuschlag für Krankenbesuch bei Nacht (von 20 bis 7 Uhr) 37,736l Entfernungszuschlag bei Tag, gem. §9 Abs.3 lit.f 2,366m Entfernungszuschlag bei Nacht, gem. §9 Abs.3 lit.f 3,937. Zuschlag für Zeitversäumnis (Facharzt) Bei Krankenbesuchen, welche länger als eine halbe Stunde dauern,für jede angefangene halbe Stunde:7a bei Tag 23,587b bei Nacht (von 20 bis 7 Uhr) 47,177c ausführlicher Befundbericht 11,798. Zuschlag für Konsilium (Facharzt)8a bei Tag 39,318b bei Nacht (von 20 bis 7 Uhr) Der berufene Arzt ist anzuführen. 62,899. Wegegebühren9a ein Doppelkilometer bei Tag 1,749b ein Doppelkilometer bei Nacht 2,629.1 Koordinierung1j ärztliche Koordinierungstätigkeit durch den behandlungsführenden Arzt 13,37„Erläuterung zum Positionstext:1. Koordinierung der Heilmittelverschreibung bei multimorbiden Patienten,2. Koordination des ambulanten und stationären Versorgungsmanagements,3. telefonische und persönliche Kontaktaufnahme zu anderen Leistungserbringern im Gesundheitsbereichzur Abstimmung der Patientenbetreuung,4. Dokumentationszusammenführung des Krankheitsverlaufes,5. Organisation und Pflegemaßnahmen, Spezialbehandlungen und Rehabilitation,6. Erkundung bzw. Organisation von besonderen Behandlungsformen im Ausland.“I I . D i a g n o s e - u n d T h e r a p i e g e s p r ä c h e1. TA Ausführliche diagnostisch-therapeutische Aussprache zwischen Arzt und Patient als integrierter Therapiebestandteil 13,082. PS Psychosomatisch orientiertes Diagnose- und Behandlungsgespräch 22,93I I I . A l l g e m e i n e S o n d e r l e i s t u n g e n10. Blutabnahme10a Blutabnahme aus der Vene 4,7210b Blutabnahme aus der Vene bei Kindern bis zu 6 Jahren 9,4310c Aderlass 11,7911. Injektionen11a Subcutane, intracutane Injektion 3,1411b Intramusculäre Injektion 3,1411c Intravenöse Injektion 4,7211c4 Intravenöse Injektion bei Serieninjektionsbehandlung ab der 4. Injektion 3,1411d Intravenöse Injektion bei Kindern bis zu 6 Jahren 9,4311e Eigenblutinjektion (Abnahme durch Venenpunktion und i.m. Injektion) 7,8611f Intraarterielle Injektion 15,7211g Intracardiale Injektion 11,7911h Subconjunctivale Injektion 5,5011i Parabulbäre Injektion 4,7211k Endoneurale oder epineurale Injektion 23,5811l Epidurale Injektion, Injektion in oder an den Nervenknoten(z.B. Ganglion stellatum, paravertebrale Ganglien) 47,1711m Injektion an den Plexus coeliacus, in das Ganglion Gasseri 62,8911n Injektion an das Peritoneum 9,4311o Intrapleurale, intraperitoneale Injektion 15,7211p Intrasinuöse Injektion 15,7211q Krampfadernverödung pro Injektion 4,7211s Hämorrhoidenverödung durch Injektion in den Hämorrhoidenknoten pro Injektion 4,7211u Periarticuläre Gelenkumspritzung (ein großes oder mehrere kleine Gelenke) 14,1511v Intraarticuläre Injektion (große Gelenke) 39,3111w Intraarticuläre Injektion (kleine Gelenke) 23,5812. Infiltrationen12a Subcutane Infiltration 5,5012b Intramusculäre Infiltration 5,5010 Ö Ä Z S o n d e r a u s g a b e ■ 2 3 / 2 4 b ■ 1 8 . D e z e m b e r 2 0 0 9 Ö Ä Z S o n d e r a u s g a b e ■ 2 3 / 2 4 b ■ 1 8 . D e z e m b e r 2 0 0 9 11


Ärztlicher Honorartarif12c Praesacrale Infiltration (nach Pendl) 62,8912d Perineurale Infiltration 14,1513. Infusionen13a Subcutane Infusion 15,7213b Intravenöse Infusion 19,6513d Zuschlag für Dauertropfinfusion 7,8613e Erste intravenöse Novocain-Infusion 27,5113f Jede weitere intravenöse Novocain-Infusion 9,4313g Intraarterielle Infusion 31,4414. Implantationen14a Kristall-Implantationen mittels Troikart 15,7214b Kristall-Implantationen mittels Incision und Naht 27,5115. Impfung15a Diagnostische Impfung (Pirquet, Moro-Mantoux, Luotest o.ä. Allergieproben) 4,7215b Therapeutische Impfung (Cutivaccine, Paspat o.ä.) 3,9316. Punktion (diagnostisch)16a Aus oberflächlichen Körperteilen, Muskel-, bzw. Nervennadelbiopsie (z.B. kleinen Höhlen und Lymphknoten,kalten Abszessen, Hämatomen, fraglichen Tumoren o.ä., einschließlich Oberflächen- Anästhesie) 11,0116b Aus Gelenken 23,5816c Aus der Brust- oder Bauchhöhle 55,0316d Aus dem Herzbeutel 94,3316e Aus dem Rückenmarkskanal (Lumbalpunktion) 47,1716f Suboccipitalpunktion 78,6116g Vaginale Probepunktion (Douglas) 23,5816h Sternalpunktion 31,4416i Punktion der Prostata 23,5817. Punktion (therapeutisch)17a Aus dem Schleimbeutel oder einem Abszess oder Serom 15,7217b Aus größeren Gelenken, einschließlich eventueller Füllung 39,3117c Aus der Brust- oder Bauchhöhle 62,8917e Aus dem Rückenmarkskanal (Lumbalpunktion) 47,1717g Des Liquors bei Kindern aus der Fontanelle 47,1717h Aus dem Wasserbruch 15,7217i Aus dem Wasserbruch mit Einspritzung (Füllung) 31,4417k Aus der Harnblase 35,3818. Betäubung - Wiederbelebung18a Kälteanästhesie, Oberflächenanästhesie 1,5718b Rauschnarkose (auch Trilene) 11,7918c Infiltrationsanästhesie 7,8618d Leitungsanästhesie 14,1518e Intravenöse Narkose 23,5818f Lumbalanästhesie 62,8918g Wiederbelebungsversuch bis zu einer halben Stunde, darüber hinaus Zeitaufwandentschädigung 23,5818h Wiederbelebungsversuch bei Unfällen bis zu einer halben Stunde,darüber hinaus Zeitaufwandentschädigung 31,4419. Endoskopien19a Untersuchung mit dem Kolposkop 13,3619b Endoskopische Untersuchung des Nasen-Rachenraumes oder des Kehlkopfes 15,72 +RI19c Endoskopische Untersuchung der Analregion (Proktoskopie) 15,72 +RI19d Endoskopische Untersuchung der Nasen-Nebenhöhlen 27,51 +RI19e Endoskopische Untersuchung der Harnblase (Zystoskopie) 27,51 +RI19f Endoskopische Untersuchung des Mastdarmes (Rektoskopie) 27,51 +RI19g Endoskopische Untersuchung des Cervikalkanals (Endocervicoskopie) 27,51 +RI19h Endoskopische Untersuchung der Gebärmutterhöhle (Hysteroskopie) 27,51 +RI19i Endoskopische Untersuchung der Harnröhre (Urethroskopie) 35,38 +RI19k Endoskopische Untersuchung der Harnblase mit Funktionsprüfung (Chromozystoskopie) 47,17 +RII19l Endoskopische Untersuchung der Harnblase einschließlich Katheterismus und Sondierung eines Harnleiters,eventuell des Nierenbeckens (RIII nur bei Verwendung von Einmal-UK, 1 Stück)55,03 +RIII19m Endoskopische Untersuchung des Sigmas (Sigmaskopie) 66,82 +RI19n Endoskopische Untersuchung der Luftröhre und Bronchien (Tracheo-Bronchoskopie) 94,33 +RIII19o Endoskopische Untersuchung der Speiseröhre eventuell des Magens (Oesophaguskopie, Gastroskopie) 94,33 +RIII19p Endoskopische Untersuchung der Harnblase einschließlich Katheterismus und Sondierung beider Harnleiter,eventuell beider Nierenbecken (RIV nur bei Verwendung von Einmal-UK, 2 Stück)58,96 +RIV19q Endoskopische Untersuchung der Gelenkshöhle (Arthroskopie) 86,47 +RIII19r Endoskopische Untersuchung des Magens, eventuell des Duodenums, mittels Fiberglasinstrumentes(Gastroskopie, Duodenumskopie)118,70 +RIII19s Endoskopische Untersuchung des Colons mittels Fiberglasinstrumentes (Coloskopie) 118,70 +RIII19u Endoskopische Untersuchung der Bauchhöhle (Laparaskopie) 184,74 +RIII19v Endoskopische Untersuchung der oberen Luft- und Speisewege mit Fremdkörperextraktion oder Tumorabtragung 353,75 +RIV20. Ärztliche Verrichtungen am Magen-Darmtrakt20a Bougierung der Speiseröhre 11,7920b Ausheberung des Magens 11,7920c Ausspülung des Magens 23,5820g Digitaluntersuchung des Mastdarmes 3,9320h Bougierung des Mastdarmes oder einer Kolostomiefistel 4,7220i Aufblähung des Mastdarmes 7,8620k Sphinkterdehnung 11,7921. Sonstige ärztliche Verrichtungen21a Extraktion eines Zahnes bzw. einer Zahnwurzel, einwurzelig 3,1421a6 Extraktion eines Zahnes bzw. einer Zahnwurzel, mehrwurzelig 4,7221b Setzen von Blutegeln und Saugapparaten 7,8621c Oszillometrie mit Befundbericht (graphisch), einschließlich eventueller thermoelektrischer Messung der Hauttemperatur 15,7221d Untersuchung auf Pilzbefall mit Woodschem Licht 4,7221e Lösung von Konglutinationen pro Fall 11,79I V. S o n d e r l e i s t u n g e n a u s d e m G e b i e t e d e r A u g e n h e i l k u n d e u n d O p t o m e t r i e22. Untersuchungen22a Brillenbestimmung bei Astigmatismus (Javal) 7,8622b Skiaskopie (nach Lindner) bei Kindern bis zu 14 Jahren 7,8622c Untersuchung mit dem Refraktometer 7,8622d Untersuchung des Lichtsinnes mit dem Adaptometer 7,8622e Untersuchung der Farbtüchtigkeit (nach Stilling) 7,8622f Untersuchung der Farbtüchtigkeit (Ishihara, Anomaioskop) 7,8622g Prüfung des Gesichtsfeldes (kinetische bzw. statische Perimetrie) 15,7222h Untersuchung mit rotfreiem Licht 2,3622i Tonometrie, Impressionstonometrie beidseitig 3,9322j Applanationstonometrie inklusive Untersuchung mit der Spaltlampe, beidseitig 11,7922k Untersuchung mit dem Exophtalometer oder der Durchleuchtungslampe 7,8622l Untersuchung mit dem Hornhautmikroskop (Spaltlampe) 7,8622m Eingehende Prüfung des binokularen Sehaktes, des Muskelgleichgewichtes und des Doppelsehens 3,9322n Untersuchung mit dem Kontaktglas bei Glaukomverdacht und Erkrankungen der Netzhaut 11,7922o Schirmertest 3,9323. Fremdkörperentfernung23a Entfernung von Fremdkörpern aus der Hornhaut, aus der Lederhaut oder eingebrannter Fremdkörper aus der Bindehaut 15,7224. Sonstige augenärztliche Verrichtungen24a Wimpernepilation 11,7924c Spaltung des Hordeolums 11,79V. S o n d e r l e i s t u n g e n a u s d e m G e b i e t e d e r C h i r u r g i e , U n f a l l c h i r u r g i e u n d O r t h o p ä d i e25. Wundversorgung25a Kleine Wunde mit Naht (Klammer) 12,5825b Abtragung einer großen Brandblase 6,2925c Abtragung mehrerer großer Brandblasen in einer Sitzung 11,0126. Kleine operative Eingriffe26a Incision von oberflächlichen Abszessen, Furunkeln, einer Paronychie eines Panaritiumcutaneum oder eines vereiterten Atheroms oder eines oberflächlichen Hämatoms (pro Sitzung) 11,7926b Paquelinisierung (bei Furunkulose), pro Sitzung 11,7926c Abtragung einer Eiterblase 3,9326d Exkochleation, Ätzung oder Kaustik einer Warze 6,2926e Exkochleation, Ätzung oder Kaustik mehrerer Warzen in einer Sitzung 11,7912 Ö Ä Z S o n d e r a u s g a b e ■ 2 3 / 2 4 b ■ 1 8 . D e z e m b e r 2 0 0 9 Ö Ä Z S o n d e r a u s g a b e ■ 2 3 / 2 4 b ■ 1 8 . D e z e m b e r 2 0 0 9 13


Ärztlicher Honorartarif26f Abtragung leicht zugänglicher gestielter Geschwülste 11,7926g Entfernung eines Daumennagels oder Nagels der großen Zehe 11,7926h Entfernung eines Nagels am 2. - 5. Finger oder an der 2. - 5. Zehe 4,7227. Verbände27a Größerer Verband (Kopf, Schulter, Becken), Verband mit fertigem Zinkleimverband oder Elastoplastverband 13,3627b Zinkleimverband mit selbst aufgetragenem Zinkleim, pro Fall und Extremität 23,5827c Redressierender Heftplastverband, Cingulum 11,7927d Gipsverband der Hand und des Unterarmes, des Fußes und des Unterschenkels, des Kniegelenkes 39,3127e Gipsverband von Hand, Unter- und Oberarm, Fuß, Unter- und Oberschenkel, Halskrawatte 70,7527f Gipsverband der oberen Extremitäten mit Schultergürtel, der unteren Extremitäten mitBecken, Schiefhalsgips mit Thorax 117,9227g Abnahme eines kleinen Gipsverbandes 6,2927h Abnahme eines großen Gipsverbandes (Schulter, Becken, Mieder) 11,7927i Aufkeilung eines Gipsverbandes 11,7927k Zuschlag für Gehbügel (nur bei nachträglicher Anbringung) 7,8627l Elastischer Kompressionsverband mit Modellierung von Schaumgummiauflagen bei statischenBeinleiden (nach Sigg), Erstanlage pro Behandlungsfall und Extremität 23,5827m Korrektur des Kompressionsverbandes (gem. Pos.Nr. 27l) 7,8628. Gipsmodell für orthopädische Behelfe28a Gipsmodell für Einlagen, je Seite 22,8028b Herstellung von geführten Abdrücken für Maß- und Modelleinlagen mittels Trittschaummodellen (inkl. Material, je Seite) 9,4329. Knochenbrüche (provisorische Versorgung - Notverband)29a Kleine Knochen (Finger, Zehen, Rippen) 11,7929b Alle übrigen Knochen 23,58V I . S o n d e r l e i s t u n g e n a u s d e m G e b i e t e d e r F r a u e n h e i l k u n d e u n d G e b u r t s h i l f e30. Frauenheilkunde30a Tamponade der Gebärmutter zur Blutstillung 31,4430b Einlegen, Anpassen und Wechseln eines Pessars (bei Vorfall oder zur Lageverbesserung) 11,7930c Kauterisation der Portio vaginalis oder der Cervix 39,3130e Entnahme und Aufbereitung von Abstrichmaterial für zytologische Untersuchung (nach Papanicolaou),inkl. Objektträger und Fixierlösung 5,5030f Abstrichentnahme von Sekreten der Geschlechtsorgane, 1. Stelle 3,1430g Abstrichentnahme von Sekreten der Geschlechtsorgane, jede weitere Stelle 2,3630h Mikroskopische Untersuchung von Sekreten oder sonstigen Abstrichen, nativ oder mit Kalilauge odermit einfacher Färbung (z.B. Methylenblau), 1. Präparat 5,5030i Mikroskopische Untersuchung von Sekreten oder sonstigen Abstrichen, nativ oder mit Kalilaugeoder mit einfacher Färbung (z.B. Methylenblau), jedes weitere Präparat 3,1431. Geburtshilfe31a Untersuchung der weiblichen Geschlechtsorgane bei der Geburt oder Fehlgeburt unter sterilenBedingungen, wenn ein sonstiger geburtshilflicher Eingriff nicht stattfindet 23,5831b Beistand bei pathologischer Entbindung 78,6131c Manuelle Muttermunddilatation 19,6531d Zurückschieben der eingeklemmten Muttermundlippe 19,6531e Ultraschall - Untersuchungen - Doppler - Effekt zur Kontrolle der fetoplazentaren Einheit 23,58V I I . S o n d e r l e i s t u n g e n a u s d e m G e b i e t e d e r H a l s - , N a s e n - u n d O h r e n k r a n k h e i t e n32. Untersuchungen32a Eingehende Prüfung des statischen Gleichgewichtes, thermische Prüfung, Drehprüfung, Prüfung desProvokationsnystagmus oder Lage-, Lagerungs- Schüttelnystagmus, max. zwei Prüfungen, je 12,5832b Tonschwellenaudiometrie, Tympanometrie, Stapediusreflexmessung 23,5832c Einführung des Katheters zur Bronchographie, Absaugen von Bronchien mittels Katheter 39,3132e Sprachaudiometrie 31,4432g Otomikroskopische Untersuchung (die Untersuchung umfasst beide Ohren) 11,7933. Therapeutische Verrichtungen33a Entfernung von Fremdkörpern aus der Nase, dem Rachenraum oder dem Ohr 7,8633c Umschriebene Ätzung oder Galvanokaustik der Nasenschleimhaut 9,4333d Nasentamponade nach Belloque 39,3133e Cerumenentfernung je Ohr 4,7233f Anwendung des Katheters auf einer oder beiden Seiten mit Bougierung oderEinspritzung einschl. Anästhesie je Seite 6,2933g Erstmalige Punktion mit Ausspülung einer Nebenhöhle 35,3833h Wiederholte Punktion mit Ausspülung einer Nebenhöhle, je Seite 15,7233i Incision eines Gehörgangfurunkels 14,1533k Attic-Spülung 6,2933l Vordere Nasentamponade 15,7233m Speichelgangsondierung 7,86V I I I . S o n d e r l e i s t u n g e n a u s d e m G e b i e t e d e r I n n e r e n M e d i z i n ,K i n d e r - U N D J u g e n d h e i l k u n d e34. Elektrokardiogramm34a EKG in Ruhe (Ableitungen I,II,III; AVR, AVL, AVF; V1-6) 42,3634b Langer Streifen zur Arrhythmie-Diagnostik, ausgenommen bei Vorhofflimmern und absoluterArrhythmie (eine Ableitung mindestens zwei Minuten ) 8,5934c EKG, je weitere drei Ableitungen 8,5934f Zuschlag für EKG am Krankenbett 11,0534h Rheokardiographie, Rheoangiographie 31,4434i Phonokardiographie 31,4434k Erhebung des körperlichen und geistigen Entwicklungsrückstandes bei cerebral geschädigten Kindern 23,5834l Bestimmung der Vitalkapazität, Tiffeneautest, je 5,5034m Erweiterte kleine Spirographie (Vitalkapazität, Tiffeneautest, Atemgrenzwert) mit graphischer Darstellung 13,3634n Bronchospasmolysetest (wie 34m - incl. Inhalation eines Broncholytikums) AN.I.L.K. 13,3634o Provokationstest (wie 34m - incl. unspez.oder spez. Provokation sowie Broncholyse) - L. 18,8734p Messung der Atemwegwiderstände - L. 5,50I X . S o n d e r l e i s t u n g e n a u s d e m G e b i e t e d e r N e u r o l o g i e u n d P s y c h i a t r i e35. Untersuchungen35b Ausführliche psychiatrische Exploration (bei Diagnosen lt. „ICD 9-WHO Code 290 - 319“)Für Fachärzte für Psychiatrie und Neurologie bzw. Neurologie und Psychiatrie sowie durch Fachärzte fürKinder- und Jugendheilkunde (Kinder- und Jugendneuropsychiatrie). Das Ergebnis der Exploration sowie dieDiagnose sind zu dokumentieren. Die Dokumentation ist drei Jahre aufzubewahren. 30,0035d Elektroenzephalographie (einschließlich Provokationsmethode) 94,3335e Ausführliche Fremdanamnese mit Bezugspersonen im Zuge der Behandlung eines psychiatrisch Kranken(lt. „ICD 9-WHO Code 290 - 319“)/neurologisch Kranken (lt. „ICD 9-WHO Code 345, 347, 435, 780.0, 780.2, 780.3“)Für Fachärzte für Psychiatrie und Neurologie bzw. Neurologie und Psychiatrie, durch Fachärzte für Kinder- und Jugendheilkunde(Kinder- und Jugendneuropsychiatrie) sowie durch Ärzte mit Diplom nach Modul II oder III. Das Ergebnis der Fremdanamneseist zu dokumentieren. Die Dokumentation ist drei Jahre aufzubewahren. 19,5035f Komplette neurologische Statuserhebung mit Dokumentation.Für Fachärzte für Psychiatrie und Neurologiebzw. Neurologie und Psychiatrie sowie durch Fachärzte für Kinder- und Jugendheilkunde. 30,0035h ENG (Elektroneurographie) - N 53,4635i EMG (Elektromyographie) - N 53,4635j ENG + EMG (Elektroneuroraphie und Elektromyographie) - N 84,9036. Therapeutische Verrichtungen36a Verbale Intervention bei psychiatrischen Krankheiten bzw. heilpädagogische Behandlung bei Kindern.Dauer im allgemeinen 20 Minuten1. Behandlung eines psycho-pathologisch definierten Krankheitsbildes durch syndrombezogene verbale Intervention.2. Heilpädagogische Behandlung krankheitswertiger Verhaltensstörungen oder cereb raler Schädigungen bei Kindern.Für Fachärzte für Psychiatrie und Neurologie bzw. Neurologie und Psychiatrie, durch Fachärzte fürKinder- und Jugendheilkunde sowie durch Ärzte mit Diplom nach Modul II oder III. Die verbale Intervention bzw.die heilpädagogische Behandlung sowie die erhobenen Diagnosen sind zu dokumentieren.Die Dokumentation ist drei Jahre aufzubewahren. 26,2536b Psychiatrische Notfallbehandlung (Krisenintervention) 73,4936c Psychotherapeutisch orientierte Abklärung vor Beginn der geplanten psychotherapeutischen Behandlung von 50 MinutenFür Fachärzte für Psychiatrie und Neurologie bzw. Neurologie und Psychiatrie, durch Fachärzte für Kinder- und Jugendheilkunde(Kinder- und Jugendneuropsychiatrie) sowie durch Ärzte mit Diplom nach Modul II oder III. 73,4936d Psychotherapeutische Medizin, Einzeltherapie 50 MinutenFür Ärzte mit Diplom nach Modul III. 73,4914 Ö Ä Z S o n d e r a u s g a b e ■ 2 3 / 2 4 b ■ 1 8 . D e z e m b e r 2 0 0 9 Ö Ä Z S o n d e r a u s g a b e ■ 2 3 / 2 4 b ■ 1 8 . D e z e m b e r 2 0 0 9 15


Ärztlicher Honorartarif36e36fPsychotherapeutische Medizin, Einzeltherapie 25 MinutenFür Ärzte mit Diplom nach Modul III. 36,74Psychotherapeutische Medizin, Gruppentherapie 90 Minuten (max. 10 Patienten), je Patient und TherapieeinheitFür Ärzte mit Diplom nach Modul III. 8,25X . S o n d e r l e i s t u n g e n a u s d e m G e b i e t e d e r H a u t -u n d G e s c h l e c h t s k r a n k h e i t e n u n d d e r U r o l o g i e37. Untersuchungen37g Uroflowmetrie einschl. Registrierung 11,7937h Dreigläserprobe zur Abklärung von Urethritis-Prostatitis mit dreimaliger Beurteilung des Zentrifugates 7,8637i Ultraschall gezielte Mehrfachbiopsie der Prostata (inkl.Punktionsnadeln) 1. und 2. Biopsie je 35,3837k Ultraschall gezielte Mehrfachbiopsie der Prostata (inkl.Punktionsnadeln) ab der 3. Biopsie je 11,7938. Therapeutische Verrichtungen38a Katheterismus der männlichen Harnblase 7,8638b Katheterismus der weiblichen Harnblase 3,9338c Einlegen eines Verweilkatheters, Verweilbougies 7,8638d Blasenspülung 3,1438e Erste Strikturdehnung der Harnröhre 12,5838f Weitere Strikturdehnung 6,2938g Einspritzung, Einträufeln und Spülung der vorderen Harnröhre 3,9338h Einspritzung, Einträufeln und Spülung der hinteren Harnröhre mit Einführung von Instrumenten,Sondierung der hinteren Harnröhre 7,8638i Tiefe Instillation 2,3638j Auflichtungsuntersuchung/Dermatoskopie; Ganzkörperuntersuchung von pigmentierten undnichtpigmentierten Hauttumoren mit dem Dermatoskop inkl. Dokumentation und Beratung für notwendigeTherapie und Prophylaxe pro suspekter Läsion - D. 3,1438k Kühlsonde 6,2938l Exkochleation kleiner spitzer Kondylome und kleiner Warzen 11,7938m Kaustik, ausgenommen Warzen (siehe Pos.Nr. 26d und 26e) 11,7938n Elektrolyse 11,7938o Zurückbringung oder Dehnung der Paraphimose 6,2938p Durchtrennung des Frenulum einschl. Naht 31,4438q Nierenbeckenspülung (einschl. Endoskopie) 110,0638r Anwendung von Kohlensäureschnee, je Sitzung 11,7938t Prostatamassage 3,9338u Honorarzuschlag für Radium- oder Thoriumbestrahlung, je Stunde 7,8638v Hautfunktionsprüfung als Läppchenprobe 4,7238w Blaseninstillation mit Zystostatika 14,9438x Wechsel eines suprapubischen Katheters mit Fixation 12,5838y Phototherapie, je Behandlung, 1. bis 16. Behandlung 9,4338yy ab der 17. Behandlung 6,2938z Photochemotherapie, je Behandlung, 1. bis 16. Behandlung 12,5838zz ab der 17. Behandlung 8,65X I . P h y s i k a l i s c h e B e h a n d l u n g d u r c h Ä r z t e f ü r A l l g e m e i n m e d i z i n u n d F a c h ä r z t e1. Massagep1a Manuelle Massage 7,08p1b Apparatmassage 3,54p1c Pneumomassage des Trommelfelles 4,722. Gymnastikp2a Einzelheilgymnastik 7,67p2b Extensionsbehandlung, Quengeln 3,54p2c Heilgymnastik in der Kleingruppe 2,95p2d Extensionsbehandlung der Halswirbelsäule mit der Glissonschlinge 8,85p2f Extensionsbehandlung der Brust-, Lenden-, Wirbelsäule mit Spezialgeräten 17,703. Bestrahlung und elektrische Behandlungenp3a Anwendung von Wärmelampen (Sollux, Rotlicht, Blaulicht, Profundus o.ä) 3,54p3b Quarzbestrahlung 4,72p3c Heißluft 4,72p3d Faradisation, Galvanisation, Hochfrequenz, Schwellstrom, je 5,31p3e Exponentialstrom mit elektronisch gesteuerten Geräten 5,90p3f Zellenbad 6,49p3g Iontophorese 5,90p3h Diathermie 5,90p3i Kurzwelle 7,08p3k Ultraschall 9,44p3l Anwendung der elektrischen Lunge 10,624. Inhalationp4a Dampfinhalation 2,95p4b Aerosolinhalation 5,905. Buckybestrahlungp5a Buckybestrahlung (pro Sitzung ohne Rücksicht auf die Zahl der Felder) 23,616. Klimakammerp6a Klimakammerbehandlung pro Sitzung 14,757. Hydrotherapie und Packungenp7a Italienische Schnellkur (Munari-Packung) 8,26p7b Schlammpackung, Moorpackung (Teil- oder Ganzpackung) 8,85X I I . S o n o g r a p h i s c h e U n t e r s u c h u n g e nUltraschalldiagnostikAbdomen und RetroperitoneumUS1 Sonographie der Leber, Gallenblase und Gallenwege - R.C.I.K. 24,56US2 Sonographie des Pankreas - R.C.I.K. 29,47US3 Sonographie des Oberbauches (jedenfalls der Leber, Gallenblase, Gallenwege, Milz und des Pankreas) - R.C.I.K. 44,82US4 Sonographie der Milz - R.C.I.K.UC. 20,26US5 Sonographie der Nieren, Nebennieren und des Retroperitoneums (einschl. der Bauchaorta) - R.C.I.K.U. 29,47US7 Geburtshilflicher Ultraschall bei besonderer medizinischer Indikation - G. 29,47US8 Sonographie des Unterbauches - C.I.K. 29,47US10 Sonographie des Unterbauches (Pos. US8) und/oder endovaginale Sonographie - G.R. 32,54US11 Sonographie des Unterbauches (Pos. US8) und/oder transrectale Prostata-Sonographie - U.R. 32,54Die Unterbauchsonographie nach den Positionen US8, US10 und US11 umfasst je nach Fachgebiet:Harnblase einschließlich Restharnbestimmung, Prostata, Uterus, Adnexe, Appendix, Raumforderungen.Small-parts-DiagnostikSP1 Sonographie der Schilddrüse und Nebenschilddrüse - R.I.C.K. 29,47SP2 Sonographie der Halsweichteile (z.B. Mundboden, Zunge, Lymphknoten, Speicheldrüsen,Kieferwinkel, Raumforderungen) - R.H. 42,97SP3 Sonographie der Nasenebenhöhlen bei Verdacht auf akute Sinusitis - H. 7,37SP5 Sonographie der Mamma bei unklarem Mammographiebefund (je Seite) - R. 15,35SP6 Sonographie von oberflächlichen Raumforderungen (z.B. Zysten, Tumore, Hämatome, Lymphknoten) - R.C. 13,51SP7 Diagnostische Untersuchung des Bewegungsapparates insbesondere Weichteile einer Schulter,Achillessehnen und Bakerzyste - R.O.UC. 25,17SP9 Sonographie der kindlichen Hüften im 1. Lebensjahr bei Krankheitsverdacht - R.K.O. 36,22SP10 Sonographie des Scrotalinhaltes - R.K.U.C. 29,47Doppler-DiagnostikDS1 Bidirektionale Dopplersonographie der Extremitätenarterien mit Messung der distalen Arteriendrucke,Registrierung der Strömungskurve der Extremitätenarterien, Durchführung eventueller Funktionsteste sowieDokumentation und Beurteilung - C(G).D.I. 17,80DS2 Bidirektionale Dopplersonographie der Extremitätenvenen mit Registrierung der Strömungskurve,Durchführung eventueller Funktionsteste sowie Dokumentation und Beurteilung bei Beinveneninsuffizienz. - C.D.I. 17,80DS3 Bidirektionale Dopplersonographische Untersuchung des Carotis- und Vertebralis-Arteriensystems sowieder periorbitalen Arterien mit Kompressionsmanöver und Dokumentation - I.N. 27,01DS4 Zuschlag zu Pos. FD1 für dopplersonographische Untersuchung der Periorbitalarterien mit Kompressionsmanöverund Dokumentation (bei Verdacht auf haemodynamisch signifikante Stenose im nicht einsehbarencervikalen Abschnitt, sowie intrakraniell) - R.I.N. 10,44Farbduplex-DiagnostikFD1 Farbduplexsonographie des Carotis- und Vertebralis-Arteriensystems - R.I.N. 52,80FD2 Zuschlag zu den Positionen US1 sowie US3 für Farbduplexsonograhpie bei Verdacht aufPfortaderverschluss im B-Bild - R.C(G).I.K. 9,21FD3 Zuschlag zu Position US5 für Farbduplexsonograhpie des Körperstammes bei Aneurysmen,16 Ö Ä Z S o n d e r a u s g a b e ■ 2 3 / 2 4 b ■ 1 8 . D e z e m b e r 2 0 0 9 Ö Ä Z S o n d e r a u s g a b e ■ 2 3 / 2 4 b ■ 1 8 . D e z e m b e r 2 0 0 9 17


Operationstarifinsbesondere der Bauchaorta - R.C.I. 22,72FD4 Farbduplexsonographie der Extremitätenarterien bei Vorliegen eines pathologischen bidirektionalenDopplersonographiebefundes - D.I.C(G).R. 44,82FD5 Farbduplexsonographie der Extremitätenvenen bei Vorliegen eines klinischen Hinweises auf eineakute Thrombose der tiefen Beinvenen - D.I.C(G).R. 44,82EchokardiographieEK1 Echokardiographie mit zweidimensionaler Darstellung inklusive TM-Registrierung(inkl. Befunderstellung) - I. 41,13EK2 Echokardiographie gemäß Pos. EK1 einschließlich Dopplersonographie des Herzens mitgepulstem und/oder CW Doppler - I. 89,63X I I I . R ö n t g e n d i a g n o s t i s c h e U n t e r s u c h u n g e n d u r c h Ä r z t e f ü r A l l g e m e i n m e d i z i nu n d F a c h ä r z t e ( m i t A u s n a h m e d e r F a c h ä r z t e f ü r R a d i o l o g i e )Durchleuchtungenr4a Durchleuchtung ohne Kontrastbrei 14,63r4b Durchleuchtung mit Kontrastbrei (außer Magen) 15,76r4c Magendurchleuchtung mit Kontrastbrei einschl. der eventuellen Motilitätsprüfung am gleichen Tage 25,33r4d Durchleuchtung mit Kontrasteinlauf 28,14r4e Motilitätsprüfung (soweit nicht in r4c enthalten) 10,13r4f Zuschlag zu Pos.Nr. r4a und r4e für dosissparende Durchleuchtungen mittels elektr. Geräte 7,32r4g Zuschlag zu Pos.Nr. r4b, r4c und r4d für dosissparende Durchleuchtung mittels elektr. Geräte 10,69Aufnahmenr5a Aufnahme 9 x 12 11,26r5b Aufnahme 13 x 18 12,38r5c Aufnahme 18 x 24 13,51r5d Aufnahme 15 x 40 14,63r5e Aufnahme 24 x 30 15,76r5f Aufnahme 30 x 40 18,57r5g Aufnahme 35 x 35 19,70r5h Zahnfilm 7,88B. Operationstarif für Ärzte für Allgemeinmedizin und FachärzteO p e r a t i o n s h o n o r a rFür dringende Operationen an Sonn- und Feiertagen sowie für Nachtoperationen und hiefür geleistete Assistenz und Narkoseerhöhen sich die Tarifsätze um 50 Prozent.1. OperationGruppeI 47,17II 106,13III 184,74IV 353,74V 601,36VI 876,512. Ärztliche AssistenzASS1 Ärztliche Assistenz Gruppe I 0,00ASS2 Ärztliche Assistenz Gruppe II 23,58ASS3 Ärztliche Assistenz Gruppe III 35,38ASS4 Ärztliche Assistenz Gruppe IV 66,82ASS5 Ärztliche Assistenz Gruppe V 110,06ASS6 Ärztliche Assistenz Gruppe VI 176,883. NarkoseN1 Narkose (außer durch Fachärzte für Anästhesiologie) Gruppe I 0,00N2 Narkose (außer durch Fachärzte für Anästhesiologie) Gruppe II 23,58N3 Narkose (außer durch Fachärzte für Anästhesiologie) Gruppe III 27,51N4 Narkose (außer durch Fachärzte für Anästhesiologie) Gruppe IV 55,03N5 Narkose (außer durch Fachärzte für Anästhesiologie) Gruppe V 66,82N6 Narkose (außer durch Fachärzte für Anästhesiologie) Gruppe VI 90,40Bei Operationen von Gruppe III aufwärts wird auch die an Stelle der Allgemeinnarkose durchgeführteLokalanästhesie nach diesen Tarifen vergütet. Rauschnarkose wird nach Position 18b vergütet.4. NarkoseFNA1 Narkose (durch den Facharzt für Anästhesiologie) Gruppe I 0,00FNA2 Narkose (durch den Facharzt für Anästhesiologie) Gruppe II 23,58FNA3 Narkose (durch den Facharzt für Anästhesiologie) Gruppe III 27,51FNA4 Narkose (durch den Facharzt für Anästhesiologie) Gruppe IV 55,03FNA5 Narkose (durch den Facharzt für Anästhesiologie) Gruppe V 165,09FNA6 Narkose (durch den Facharzt für Anästhesiologie) Gruppe VI 220,115. Regiezuschlag: Bei Operationen, die in der Ordination des Arztes oder in der Wohnung des Kranken vorgenommen werden,wird ein Regiezuschlag in folgendem Ausmaß geleistet:RZ1 Regiezuschlag Gruppe I 11,79RZ2 Regiezuschlag Gruppe II 15,72RZ3 Regiezuschlag Gruppe III 23,58RZ4 Regiezuschlag Gruppe IV 35,38Ab Gruppe V der errechnete Aufwand.O p e r a t i o n s g r u p p e n s c h e m a f ü r Ä r z t e f ü r A l l g e m e i n m e d i z i n u n d F a c h ä r z t eAugenheilkundeGruppe IO1a Insision bei Dakryocystitis (Fachgebiet A.)O1b Entfernung kleiner Geschwülste an den Lidern (Fachgebiet A.C.D.)O1c Operation des Chalazion (Fachgebiet A.)O1d Elektrokoagulation von Geschwülsten (ausgenommen aus kosmetischen Gründen), (Fachgebiet A.)O1e Alkoholinjektion bei Blepharospasmus (Fachgebiet A.)O1f Kanthoplastik mit Naht (Fachgebiet A.)O1g Einseitige Sondierung oder Spülung der Tränenwege (Fachgebiet A.)O1h Operation am Tränenröhrchen (Fachgebiet A.)O1i Quetschung von Trachomkörnern (Fachgebiet A.)O1k Erste retrobulbäre Injektion, ausgenommen Alkoholinjektion (jede weitere 1/2 Gruppe I), (Fachgebiet A.)O1l Elektrolytische Epilation (Fachgebiet A.)Gruppe IIO2a Tarsorrhaphie (Fachgebiet A.)O2b Tränendrüsenstichelung (Fachgebiet A.)O2c Spaltung von Strikturen in den Tränenwegen (Fachgebiet A.)O2d Epicanthusoperation (Fachgebiet A.)O2e Einfache Operation gegen das Ektropium und Entropium (Snellensche Naht), (Fachgebiet A.)O2f Einfache Tenotomie (Schieloperation), (Fachgebiet A.)O2g Operation des Pterygium (Fachgebiet A.)O2h Abrasio cornae (Fachgebiet A.)O2i Tätowierung der Cornea (Fachgebiet A.)O2k Kauterisation der Cornea bei ulcus serpens o.ä. (Fachgebiet A.)O2l Punktion der vorderen Kammer (Fachgebiet A.)O2m Nadeldiscission bei angeborener Katarakta (Fachgebiet A.)O2n Retrobulbäre Alkoholinjektion (Fachgebiet A.)Gruppe IIIO3a Einfache Symblepharonoperation (Fachgebiet A.)O3b Tarsusexstirpation bei Trachom (Fachgebiet A.)O3c Exstirpation des Tränensackes (Fachgebiet A.)O3d Exstirpation der Tränendrüse (Fachgebiet A.)O3e Trichiasisoperation (Fachgebiet A.)O3f Sklerotomie (Fachgebiet A.)O3h Discission bei Katarakta secundaria (Fachgebiet A.)O3i Abtragung eines Irisprolapses ohne Plastik (Fachgebiet A.)O3k Transfixation der Iris (Fachgebiet A.)O3l Iridotomie (Fachgebiet A.)O3n Tenotomie (Fachgebiet A.)Gruppe IVO4a Schieloperation mit Vorlagerung und Tenotomie (Fachgebiet A.)O4b Einfache Ptosisoperation (Fachgebiet A.)18 Ö Ä Z S o n d e r a u s g a b e ■ 2 3 / 2 4 b ■ 1 8 . D e z e m b e r 2 0 0 9 Ö Ä Z S o n d e r a u s g a b e ■ 2 3 / 2 4 b ■ 1 8 . D e z e m b e r 2 0 0 9 19


OperationstarifO4fO4iO4kO4lEndonasale Tränensackoperation oder Operation nach Toti (Fachgebiet A.)Abtragung des Irisprolapses mit Plastik (Fachgebiet A.)Iridektomie (Fachgebiet A.)Enucleatio bulbi (Fachgebiet A.)C h i r u r g i e , U n f a l l c h i r u r g i e u n d N e u r o c h i r u r g i eGruppe IO8a Einrichtung und erster Verband von Luxationen kleiner Gelenke (Fachgebiet C. O.)O8b Unblutige Einrichtung und erster Verband (auch Extensionsverband) bei Frakturen kleiner Knochen (Fibulaschaftbrüche,End- und Mittelphalangen der Finger und Zehen, Patella, Unterkiefer, Jochbein, Nasenbein), (Fachgebiet C. H. NC. O.)O8c Excision kleiner Wunden (Wundtoilette)O8d Incision eines Panaritium subcutaneumO8e Incision oder Paquelinisierung eines Karbunkels (Fachgebiet C. G.)O8f Incision einer oberflächlichen PhlegmoneO8g Entfernung subcutan gelegener, tastbarer Fremdkörper mit Incision und NahtO8h Exstirpation oder Excision kleiner Geschwülste (Warzen, Clavi, Naevi, kleine Atherome oder Fibrome, Fremdkörper, Cysten) einschließlichder Naht (scharfer Löffel ausgenommen)O8i Dorsalincision einer Phimose, Paraphimose (Fachgebiet C. K. U.)O8k Thermokaustik einer Fissura ani einschließlich Sphinkterdehnung (Fachgebiet C. D. G.)O8l Unterbindung oberflächlicher Arterien und Venen mit PräparationO8m Percutane Bluttransfusion mit KonserveO8n Radikaloperation eines Unguis incarnatus an der Großzehe (Fachgebiet C. D. O.)O8o Amnioneinpflanzung nach Filatow (Fachgebiet C. G.)O8p Probeexcision mit NahtO8q Operative Entfernung eines Finger- oder ZehennagelsGruppe IIO9a Unblutige Einrichtung und erster Verband von Luxationen großer Gelenke mit Ausnahme der Hüftgelenks-,Ellbogen- und Kniegelenksluxation (Fachgebiet C. O.)O9b Unblutige Einrichtung und erster Verband (auch Extensionsverband) bei Frakturen des Oberarmes, Unterarmes, des Unterschenkels,des Schlüsselbeines und Schulterblattes sowie bei Mittelfuß-, Mittelhand-, Knöchel-, Finger- und Zehengrundphalangenbrüchen undbei Bandrupturen an Knie- und Sprunggelenken)O9c Excision mittlerer Wunden (Wundtoilette)O9d Incision eines Panaritium tendineum oder osseum (Fachgebiet C.)O9e Buelausche Heberdrainage (Fachgebiet C. I. K. L.)O9f Incision einer ausgedehnten Phlegmone, einer periproktischen Eiterung, eines tiefen Abszesses mittels schichtweiserPräparation (Fachgebiet C. G. NC. U)O9g Entfernung tiefer, nicht tastbarer, jedoch röntgenologisch lokalisierter FremdkörperO9h Technisch einfache Operation größerer Geschwülste (großer Fibrome, Atherome, Lipome, Schloffertumor, kl. Angiome, Epitheliome,Epulis, Varixknoten, kl. Exostosen an Fingern und Zehen, einzelner Lymphknoten, eines Ganglions der Sehne oder des Gelenkes odereines Hygroms)O9i Radikaloperation einer Phimose oder Paraphimose (Fachgebiet C. D. U.)O9k Spaltung einer Fistula ani (Fachgebiet C. G.)O9l Unterbindung größerer Arterien und Venen mit PräparationO9m Percutane Frischbluttransfusion nach jeder MethodeO9n Frischbluttransfusion mit Freilegung der VeneO9o Entfernung eines Nagels nach Knochennagelung (Fachgebiet C. O.)O9p Amputation oder Enucleation von Phalangen (Fachgebiet C. O.)O9q Excision einfacher Fisteln aus der Haut und MuskulaturO9r Einfache Krampfadernoperation nach Moszkowicz oder Romich (Ligatur, Verödung der Saphena) (Fachgebiet C. D. O.)O9s DrüsenimplantationGruppe IIIO10a Blutige Reposition von Frakturen kleiner Knochen bzw. Gelenke, unblutige Reposition der Ellbogen- oderKniegelenksluxation mit Verband (Fachgebiet C. O.)O10b Trepanation des Knochens zur Penicillinbehandlung der Markhöhle bei Osteomyelitis (Fachgebiet C. O.)O10c Excision großer Wunden und Wundversorgung (Fachgebiet C. NC. O.), (Ausdehnung der Verletzung ist anzugeben)O10d Sehnennaht (Fachgebiet C. O.)O10e Kleine Plastiken (Thiersche Plastik oder Reverdin-Plastik, Lippenspalte, Syndaktylie zweier Finger, u.ä.) (Fachgebiet C. D. H. O.)O10f Resektion eines kleinen Gelenkes (Fachgebiet C. O.)O10g Entfernung von Fremdkörpern aus kleinen Gelenken oder von tiefgelegenen, röntgenologisch nicht lokalisierten Fremdkörpern(Fachgebiet C. O.)O10h Schwierige Operation größerer Geschwülste (Adenoma mammae, großes Lipom, Angiom, Rectalpolypen), (Fachgebiet C. O.)O10i Radikaloperation einer Hydrocele (Fachgebiet C. U.)O10k Radikaloperation einer Fistula ani, ohne Sphinkterbeteiligung (Fachgebiet C. G.)O10l Präparatorische Unterbindung der Arteria oder Vena bracchialis, axillaris, der Vera jugularis (Fachgebiet C.)O10m Percutane Arteriographie der Arteria vertebralis (Fachgebiet C. I.)O10n Exstirpation eines kleinen LymphknotenpaketesO10q Vasektomie oder Vasoligatur (Fachgebiet C. U.)O10r Radikaloperation von Varizen (Fachgebiet C. D. O.)O10s Nodulioperation oder Prolapsoperation nach Langenbeck (Fachgebiet C.)Gruppe IVO11a Einrichtung und erster Verband bei einer Oberschenkelfraktur oder traumatischen Hüftgelenksluxation, erste Versorgung einerOberschenkelfraktur mittels Gipsverbandes, Nagel- oder Drahtextension einschließlich Reposition und Gipsverband (Fachgebiet C. O.)O11b Blutige Reposition von Frakturen oder traumatischen Luxationen großer Knochen bzw. Gelenke (Fachgebiet C. O.)O11c Nervennaht bei frischen Verletzungen (Fachgebiet C. NC. O.)O11d Sehnennaht (mehr als zwei Sehnen oder große Sehne) (Fachgebiet C. NC. O.)O11e Exstirpation eines Karbunkels (Fachgebiet C. O.)O11f Incision tiefer Phlegmonen des Mundbodens, Beckenbodens und Urininfiltration, V-Phlegmone, Röhrenabszessan langen Knochen (Fachgebiet C. G. O. U. NC.)O11g Entfernung von Fremdkörpern aus großen Gelenken, Drainage großer Gelenke (Fachgebiet C. O.)O11h Tracheotomie (Fachgebiet An. C. H. K. NC.)O11l Präparatorische Unterbindung der Arteria suclvia, carotis (Fachgebiet C. NC.)O11r Noduliexstirpation nach Whitehead (Fachgebiet C.)O11u Periarterielle Symphatektomie nach Leriche (Fachgebiet C. NC. O.)O11v Semikastration, Radikaloperation einer Varikocele, Operation des Kryptorchismus (Fachgebiet C. U.)O11x Reamputation (Fachgebiet C. O.)O11y Shuntoperation für Haemodialyse (Cimino-Shunt, Scibener-Shunt), (Fachgebiet C. U.)Gruppe VO12a Exstirpation eines größeren Lymphknotenpaketes (Fachgebiet C. H.)O12c Neurolyse mit Naht (Fachgebiet C. NC. O.)O12d Sehnenplastik (Fachgebiet C. O.)O12g Operation angeborener Halsfisteln oder Zysten ohne Verbindung zum Pharynx (Fachgebiet C. H.)O12h Scalenotomie (Fachgebiet C. O.)O12u Gestielte Lappenplastik, ausgedehnte Hautplastik (Fachgebiet C. D. H. O.)O12v Amputation oder Enukleation großer Knochen, der Mittelhand, des Mittelfußes (Fachgebiet C. O.)O12x Osteosynthese kleiner Knochen (Fachgebiet C. O.)O12y Operation am Schädelknochen ohne Dura-Eröffnung (Fachgebiet C. NC. O.)H a u t - u n d G e s c h l e c h t s k r a n k h e i t e nGruppe IO16a Elektrotomie ausgedehnter flächenhafter Hauttumore (Fachgebiet C. D.)O16b Stanzung oder chirurgische Behandlung der Anke conglobata (Fachgebiet D.)Gruppe IIO17a Excision einer Sklerose (Fachgebiet C. D. G. U.)O17b Exstirpation eines Epithelioms (Fachgebiet A. C. D. G. H.)F r a u e n h e i l k u n d e u n d G e b u r t s h i l f eGruppe IO18a Einfache Spaltung des Hymens oder einer Atresia ani superficialis (Fachgebiet C. G.)O18b Abtragung ausgedehnter spitzer KondylomeO18c Incision eines Bartholin‘schen Abszesses, einfache vaginale Incision (Fachgebiet C. D. G. U.)O18d Strichabrasio (Fachgebiet G.)O18e Abtragung eines Cervikalpolypen (Fachgebiet G.)O18f Abtragung vaginaler Granulationen (Fachgebiet G.)O19a Äußere Wendung bei Querlage (Fachgebiet G.)O19b Dammnaht I. Grades (Fachgebiet G.)O19c Auffüllung der Placenta nach Gabastou (Fachgebiet G.)Gruppe IIO20a Exstirpation des Hymens (Fachgruppe G.)O20b Exstirpation kleiner Geschwülste der Vagina und Vulva (Fachgruppe D. G. U)20 Ö Ä Z S o n d e r a u s g a b e ■ 2 3 / 2 4 b ■ 1 8 . D e z e m b e r 2 0 0 9 Ö Ä Z S o n d e r a u s g a b e ■ 2 3 / 2 4 b ■ 1 8 . D e z e m b e r 2 0 0 9 21


OperationstarifO20c Abtragung eines Urethralpolypen (Fachgruppe C. D. G. U.)O20d Probeexcision aus der Portio und Vagina (Fachgruppe G.)O20e Exkochleation eines Portiokarzinoms (Kauterisation), (Fachgruppe G.)O20f Skarifikation der Portio (Fachgruppe G.)O20g Discission der Cervix, Cervixdilatation mit Hegarstiften (Fachgruppe G.)O20h Aufrichten des retroflektierten Uterus in Narkose (Fachgruppe G.)O20i Vollständige Abrasio mucosae uteri (Fachgruppe G.)O20k Pertubation (Fachgruppe G.)O20m Operative Beendigung eines Abortus incompl. bis zum 2. Lunarmonat (Fachgruppe G.)O21a Credé in Narkose (Fachgruppe G.)O21b Dammnaht II. Grades (Fachgruppe G.)O21c Manualhilfe bzw. Reposition vorgefallener Kindesteile (Fachgruppe G.)O21d Ausgedehnte introitusnahe Scheidennaht (Fachgruppe G.)O21e Kopfschwartenzange (Fachgruppe G.)O21f Muttermundincision (Fachgruppe G.)O21g Hystereuryse (Fachgruppe G.)O21h Episiotomie und Naht (Fachgruppe G.)Gruppe IIIO22a Labienresektion (Fachgruppe G.)O22b Exstirpation der Bartholin‘schen Drüse (Fachgruppe C. G. U.)O22c Entfernung eines eingewachsenen Pessars (Fachgruppe G.)O22d Vaginale Incision eines tiefen Abszesses einschließlich vorheriger Probepunktion (Fachgruppe G.)O22e Portioamputation und -plastik (Fachgruppe G.)O22f Exstirpation eines Bauchdeckentumors (Schloffertumor) (Fachgruppe G.)O22g Hystero-Salpingographie (ohne Röntgen), (Fachgruppe G.)O22i Operative Beendigung eines Abortus incompl. nach dem 2. Lunarmonat (Fachgruppe G.)O23a Extraktion bei Steißlage (mit Manualhilfe), (Fachgruppe G.)O23b Tamponade des Uterus bei atonischen Blutungen nach der Geburt (Fachgruppe G.)O23c Naht eines frischen Cervixrisses (Fachgruppe G.)O23d Cervixnahe Scheidennaht (Fachgruppe G.)O23e Zange, Vacuumextraktion (Fachgruppe G.)Gruppe IVO25a Kombinierte Wendung (Fachgruppe G.)O25b Dammnaht III. Grades mit Sphinkternaht (Fachgruppe G.)O25c Manuelle Placentalösung bei Gravidität von über fünf Monaten bei Placenta adhaerensoder Placenta accreta (Fachgruppe G.)O25d Einleitung und Durchführung einer künstlichen Fehlgeburt (Fachgruppe G.)O25e Hohe Zange (Fachgruppe G.)Gruppe VIO29a Embryotomie (Kraniotomie, Dekapitation), (Fachgruppe G.)H a l s - , N a s e n - , O h r e n k r a n k h e i t e nGruppe IO31a Abtragung von Polypen (2. und folgende Sitzung), (Fachgruppe H.)O31b Abtragung von Ohrpolypen (Fachgruppe H.)O31c Einseitige Muschelresektion oder Abtragung von Septumauswüchsen (Fachgruppe H.)O31d Paracentese des Trommelfelles oder Punktion der Paukenhöhle (Fachgruppe H. K.)O31e Galvanokaustik der unteren und mittleren Nasenmuschel (Fachgruppe H.)O31f Naht bei Nachblutung nach Tonsillektomie (Fachgruppe H.)O31g Incision eines Peritonsillar- oder Retropharyngealabszesses (Fachgruppe C. H.)O31h Alkoholinjektion in den Nervus laryngeus (Fachgruppe H.)O31i Probeexcision aus Nase oder Rachen (Fachgruppe C. H.)O31j Versorgung einer traumatischen Trommelfellverletzung (Fachgruppe H.)Gruppe IIO32a Abtragung von Polypen (1. Sitzung: Operation nach Cooper), (Fachgruppe H.)O32b Intubation (Fachgruppe C. H. I. K.)O32c Kleine plastische Operationen (Fachgruppe C. H.)O32d Punktion eines Antrums bei Säuglingen (Fachgruppe H. K.)O32e Entfernung von adenoiden Vegetationen (Fachgruppe H. K.)O32f Punktion der Stirnhöhle nach Beck (Fachgruppe H.)O32g Endonasale Eröffnung der Kieferhöhle nach Mikulicz (Fachgruppe H.)O32h Einfache Eröffnung einer Kieferhöhle zum Zwecke der Zahnwurzelentfernung (Fachgruppe H.)O32j Anlegen eines Paukendrainageröhrchens (Fachgruppe H.)Gruppe IIIO33a Nasale Entfernung eines Choanenpolypen (Fachgruppe H.)O33b Indirekte endolaryngeale operative Eingriffe (Fachgruppe H.)O33c Unterbindung der Vena jugularis (Fachgruppe C. H.)O33d Eröffnung eines Antrums bei Säuglingen (Fachgruppe H.)O33e Chirurgische Tonsillektomie einseitig (doppelseitig 1 1/2 fach), (Fachgruppe H.)O33f Operation der Sattelnase als selbstständiger Eingriff (Fachgruppe C. H.)O33i Mikrochirurgische Versorgung einer Trommelfellverletzung (Fachgruppe H.)O33j Nasenendoskopische Infundibulotomie nach Messerklinger (Fachgruppe H.)Gruppe IVO34a Tränensackplastik nach West (Fachgruppe A. H.)O34b Direkte endolaryngeale operative Eingriffe (Fachgruppe H.)O34c Größere plastische Operationen (Fachgruppe C. H.)O34d Vollständige Entfernung der Ohrmuschel (Fachgruppe C. H.)O34f Ausräumung des Siebbeinlabyrinths von der Nase aus oder Eröffnung der Stirnhöhle von der Nase aus (Fachgruppe H.)O34g Radikaloperation einer Kieferhöhle (Fachgruppe H.)O34h Operation der Deviatio septi nach Killian (Fachgruppe H.)O34l Ozaena-Operation (Fachgruppe H.)O34m Operation eines Nasen-Rachenfibroms (Fachgruppe H.)I n n e r e M e d i z i n , K i n d e r - u n d J u g e n d h e i l k u n d e ,L u n g e n k r a n k h e i t e n , N e u r o l o g i e u n d P s y c h i a t r i e , A n ä s t h e s i o l o g i eGruppe IO38a Pneumothorax-Nachfüllung (Fachgruppe I. L.)O38b Pneumoperitoneum-Nachfüllung (Fachgruppe I. L.)O38c Occipitalpunktion und Luftfüllung (zur Encephalographie) 1 1/2 fach(Fachgruppe An. C. H. I. N.)O38d Kontrastfüllung bei Bronchographie (Fachgruppe An. H. L.)O38e Intralumbale oder cysternale Füllung (zur Myelographie) 1 1/2 fach (Fachgruppe An. C. I. N.)O38f NucleographieGruppe IIO39a Pneumothorax-Erstanlage (Fachgebiet An. I. K. L.)O39b Pneumoperitoneum-Erstanlage (Fachgebiet I. K. L.)O39c Liquorausblasung (Fachgebiet C. I. K. L. N.)O39d Liquortransfusion (Fachgebiet C. I. K. L. N.)Gruppe IVO41b Winterschlaf (Hibernation), (als Hausbehandlung) einschließlich Betreuung (Fachgebiet An. N.)O r t h o p ä d i e u n d O r t h o p ä d i s c h e C h i r u r g i e ( s o w e i t u n f a l l b e d i n g t a u c h U n f a l l c h i r u r g i e )Gruppe IO42a Redressement in Narkose bei Fingern, Zehen (Fachgebiet C. O.)O42c Subcutane Tenotomie (Fachgebiet C. O.)O42d Anlegung einer Schmerzklammer oder eines Steinmann-Nagels oder Beck‘schen Bohrung (Fachgebiet C. O.)O42e Modellverband: Hand oder Fuß, Hand und Unterarm, Fuß und Unterschenkel,Hand, Unter- und Oberarm (Fachgebiet C. O.)O42f Halskrawatte (Fachgebiet C. O.)O42g Modellverband: Oberschenkel (1 1/2 fach), (Fachgebiet C. O.)Gruppe IIO43a Redressement beim Klumpfuß, Klumphand, Klauenhand, Plattfuß und bei Handgelenkskontraktur (Fachgebiet C. O.)O43c Offene Tenotomie (Fachgebiet C. O.)O43d Arthrotomie kleiner Gelenke oder Naht kleiner Gelenke (Fachgebiet C.O.)O43e Modellverbände: Obere Extremitäten mit Schultergürtel, untere Extremitäten mit Becken, Oberkörper (Fachgebiet C. O.)O43f Abmeißelung von Exostosen (Fachgebiet C. O.)O43g Operation des Calcaneussporns (Fachgebiet C. O.)O43h Funktionelle Behandlung einer angeborenen Hüftluxation oder Hüftdysplasiebei Kindern bis zum 6. Lebensmonat (Fachgebiet C. O.)22 Ö Ä Z S o n d e r a u s g a b e ■ 2 3 / 2 4 b ■ 1 8 . D e z e m b e r 2 0 0 9 Ö Ä Z S o n d e r a u s g a b e ■ 2 3 / 2 4 b ■ 1 8 . D e z e m b e r 2 0 0 9 23


Physikalische BehandlungO43i Behandlung einer angeborenen Fuß- oder Handdeformität durch Stellungsänderung bei Kindern bis zum 6. Lebesmonat,einschließlich Fixation (Fachgebiet C. O.)Gruppe IIIO44a Erste unblutige Reposition der angeborenen Kniegelenksluxation (Fachgebiet C. O.)O44b Wiederholtes Redressement bei Kontraktur des Hüft- oder Kniegelenkes (Fachgebiet C. O.)O44c Tendolyse oder Operation des schnellenden Fingers (Fachgebiet C. O.)O44d Resektion kleiner Gelenke (Finger, Zehen), (Fachgebiet C. O.)O44e Arthrodese, Arthrolyse kleiner Gelenke (Finger, Zehen), (Fachgebiet C. O.)O44f Gipsmieder, Gipsschale (Fachgebiet C. O.)O44g Gipshose (Fachgebiet C. O.)O44h Aufmeißelung eines kleinen Knochens bei Osteomyelitis (Fachgebiet C. O.)O44i Osteoklase oder Osteotomie kleiner Knochen oder Hammerzehenoperation (Fachgebiet C. O.)O44k Herdausräumung bei Knochen-Tbc und Tumoren bei Fingern und Zehen (Fachgebiet C. O.)O44l Verpflanzung, Plastik einer Sehne (Muskel), Faszie an kleinen Gelenken (Finger, Zehen), (Fachgebiet C. O.)O44m Subcutane Sehnenplastik im Bereich großer Gelenke (Fachgebiet C. O.)O44n Funktionelle Behandlung einer angeborenen Hüftluxation oder Hüftdysplasie bei Kindernab dem 6. Lebensmonat (Fachgebiet C. O.)O44o Behandlung einer angeborenen Hüftluxation oder Hüftdysplasie durch Dauerextension (pro Kalendermonat), (Fachgebiet C. O.)O44p Behandlung einer angeborenen Fuß- oder Handdeformität durch Stellungsänderung bei Kindernab dem 6. Lebensmonat, einschließlich Fixation (Fachgebiet C. O.)Gruppe IVO45a Erstmaliges Redressement in Narkose bei hochgradig fixiertem Plattfuß, Klumpfuß,bei Kontraktur des Hüftgelenkes (Fachgebiet C. O.)O45b Gipsbett (Fachgebiet C. O.)O45c Osteoklase großer Knochen bei Kindern bis zu 6 Jahren (Fachgebiet C. O.)O45d Osteotomie großer Knochen bei Kindern bis zu 6 Jahren (Fachgebiet C. O.)O45e Totalexstirpation von Capal- oder Tarsalknochen (Fachgebiet C. O.)O45f Operation des Hallux valgus oder des Hallux rigidus nach jeder Methode (Fachgebiet C. O.)O45g Operation des hohen Calcaneus (Fachgebiet C. O.)O45k Operation bei Dupuytrenscher Kontraktur (Fachgebiet C. O.)O45l Verpflanzung, Plastik einer Sehne am großen Gelenk (Fachgebiet C. O.)O45m Plastik kleiner Gelenke (Fachgebiet C. O.)O45n Operation der Luxatio acromio-clavicularis (Fachgebiet C. O.)O45o Unblutige Reposition der angeborenen Hüftluxation, einschließlich Fixation (Fachgebiet C. O.)Gruppe VO46a Schiefhalsoperation einschließlich Gipsverband (Fachgebiet C. O.)O46g Aufrichtung einer Wirbelfraktur, einschließlich erster Fixation (Fachgebiet C. O.)O46l Transplantation von Haut-, Periost-, Knochenlappen mit Plastik am Schädeloder am langen Röhrenknochen (Fachgebiet C. O.)O46m Operation des Meniscus, der Gelenksmaus (Fachgebiet C. O.)U r o l o g i eGruppe IO48a Endourethale Elektrocoagulation (Fachgebiet D. U.)O48b Meatotomie (Fachgebiet D. U.)Gruppe IIO49a Endovesikale Elektrocoagulation von Geschwüren (Fachgebiet U.)O49b Exstirpation kleiner Harnröhrengeschwülste (Fachgebiet G. U.)O49c Urethrotomia interna (Fachgebiet U.)O49d Operation eines einfachen Urethralprolapses (Fachgebiet G. U.)O49e Einfache (perineale oder rectale) Eröffnung eines Prostataabszesses (Fachgebiet C. U.)O49f Retroperitoneale Luftfüllung (Fachgebiet C. I. U.)Gruppe IIIO50a Entfernung eines Uretersteines mit Zeißscher Schlinge (Fachgebiet U.)O50b Endovesikale Entfernung von Geschwülsten, Fremdkörpern und kleinen Steinen (Fachgebiet U.)O50c Urethrotomia externa (Fachgebiet U.)O50d Operation eines ringförmigen Urethralprolapses (Fachgebiet U.)O50e Probeexcision aus der Blase (Fachgebiet U.)Gruppe VO52a Lithotripsie (Fachgebiet U.)C. Physikalische Behandlung durch Fachärzte für physikalische Medizinund in behördlich konzessionierten Instituten für physikalische Therapie,die von Ärzten geführt und in denen diplomierte Fachkräfte verwendet werden.1. MassageP1a Manuelle Massage 7,08P1b Apparatmassage 3,54P1c Pneumomassage des Trommelfelles 4,722. GymnastikP2a Einzelheilgymnastik 7,67P2b Extensionsbehandlung, Quengeln 3,54P2c Heilgymnastik in der Kleingruppe 2,95P2d Extensionsbehandlung der Halswirbelsäule mit der Glissonschlinge 8,85P2f Extensionsbehandlung der Brust-, Lenden-, Wirbelsäule mit Spezialgeräten 17,703. Bestrahlungen und elektrische BehandlungenP3a Anwendung von Wärmelampen (Sollux, Rotlicht, Blaulicht, Profundus o.ä.) 3,54P3b Quarzbestrahlung 4,72P3c Heißluft 4,72P3d Faradisation, Galvanisation, Hochfrequenz, Schwellstrom, je 5,31P3e Exponentialstrom mit elektronisch gesteuerten Geräten 5,90P3f Zellenbad 6,49P3g Iontophorese 5,90P3h Diathermie 5,90P3i Kurzwelle 7,08P3k Ultraschall 9,44P3l Anwendung der elektrischen Lunge 10,624. InhalationenP4a Dampfinhalation 2,95P4b Aerosolinhalationen 5,906. KlimakammerP6a Klimakammerbehandlung, pro Sitzung 14,757. Hydrotherapie und PackungenP7a Italienische Schnellkur (Munari-Packung) 8,26P7b Schlammpackung, Moorpackung (Teil- oder Ganzpackung) 8,85D. LaboruntersuchungenDie im Tarif mit o) bezeichneten Leistungen gelten nur für Fachärzte für nichtklinische Medizin; die mit +) bezeichneten Leistungen gelten auchfür Ärzte für Allgemeinmedizin, Fachärzte für Innere Medizin, Fachärzte für Kinderheilkunde sowie Fachärzte der jeweils angeführten Sonderfächer,sofern sie auf Grund der vorhandenen Einrichtungen auch tatsächlich erbracht werden können und der betreffende Arzt regelmäßig underfolgreich an Ringversuchen teilnimmt und die interne Qualitätssicherung durchführt. Die Durchführung und der Nachweis der Qualitätssicherungwird durch die Österreichische Ärztekammer festgelegt.Gruppe 1Hämatologische Untersuchungen01.01 Komplettes Blutbild, Zählung und Beurteilung der Erythrozyten und Leukozyten, Differentialzählung, Hämatokrit- undHämoglobinbestimmung, Errechnung der sich aus der Zählung und Messung ergebenden Parameter 15,6501.02 Kleines Blutbild: rotes Blutbild und Leukozyten 8,4201.03 Rotes Blutbild: Zählung und Beurteilung der Erythrozyten, Hämatokrit- und Hämoglobinbestimmung,Errechnung der sich aus der Zählung und Messung ergebenden Parameter 6,0201.04 Weißes Blutbild: Leukozyten- und Differentialzählung, Beurteilung 10,8301.05 Leukozyten-Zählung 4,2101.06 Erythrozyten-Zählung 4,2101.07 Hämoglobin-Bestimmung (Sahli) 3,6101.08 Hämatokrit 3,6101.09 Retikulozyten-Zählung 6,0201.10 Untersuchung der Erythrozyten auf basophile Tüpfelung oder Heinz‘sche Innenkörper 6,0201.11 Osmotische Erythrozytenresistenz 13,2401.12 Untersuchung auf Blutparasiten im Ausstrichpräparat oder dicken Tropfen 12,0301.13 Sternalpunktat: Färbepräparat, Differentialzählung und Beurteilung 21,6601.14 Blutsenkungsgeschwindigkeit (BSG) 4,2124 Ö Ä Z S o n d e r a u s g a b e ■ 2 3 / 2 4 b ■ 1 8 . D e z e m b e r 2 0 0 9 Ö Ä Z S o n d e r a u s g a b e ■ 2 3 / 2 4 b ■ 1 8 . D e z e m b e r 2 0 0 9 25


Laboruntersuchungeno 01.15 Met-Hb 11,43o 01.16 HLA-B 27 21,66Gruppe 2Blutgerinnung+ 02.01 Gerinnungsstatus: Blutungszeit-Bestimmung, Thrombozyten-Zählung, Prothrombinzeit-Bestimmung,partielle Thromboplastinzeit-Bestimmung 21,6602.02 Blutungszeit-Bestimmung 3,61+ 02.03 Thrombozyten-Zählung 4,81+ 02.04 Thromboplastinzeit (TPZ, „Quick“) oder Normotest 7,22+ 02.05 Thrombotest (nur zur Antikoagulantienkontrolle) 7,22+ 02.06 Partielle Thromboplastinzeit (PTT) 7,22+ 02.07 Thrombinzeit (TZ) 7,22o 02.08 Fibrinogen quantitativ 7,22o 02.09 Fibrinogen-Fibrin-Spaltprodukte 9,03o 02.10 Antithrombin III-Bestimmung 9,03Gruppe 3Stoffwechseluntersuchungen+ 03.01 Blutzucker Bestimmung quant. - U. 7,2203.02 Fruktosamine 6,0203.03 HbA1 oder HbA1c (nur bei Diabetes einmal pro Patient und Quartal verrechenbar) 18,05+ 03.04 Harnstoff oder Reststickstoff oder BUN - U. 6,02+ 03.05 Kreatinin - U. 7,22+ 03.06 Harnsäure - UA (Uric Acid) - U. O. 7,22+ 03.07 Gesamtbilirubin 6,02+ 03.08 Direktes oder indirektes Bilirubin 6,02+ 03.09 Gesamteiweiß-Bestimmung 6,02o 03.10 Elektrophorese der Serumproteine (einschließlich Gesamteiweißbestimmung) 26,47+ 03.11 Triglyceride (-Neutralfette) 7,22+ 03.12 Gesamtcholesterin 7,22o 03.121 Gesamtcholesterin mit HDL über Zuweisung 12,03+ 03.13 HDL-Cholesterin 7,22+ 03.14 LDL-Cholesterin 3,61+ 03.15 Natrium 7,22+ 03.16 Kalium 7,22+ 03.17 Kalzium 7,22+ 03.18 Chloride 7,22+ 03.19 Phosphor 7,22+ 03.20 Magnesium 7,22o 03.21 Lithium 7,22o 03.22 Kupfer 12,03+ 03.23 Eisen 7,22+ 03.24 Eisenbindungskapazität einschließlich Serumeisenbestimmung 24,07o 03.25 Ferritin 18,95o 03.26 Albumin 7,22o 03.27 Zink 7,22+ 03.28 Transferrin 14,44Gruppe 4Enymeo 04.01 Aldolase 7,22+ 04.02 Alkalische Phosphatase - U. 7,22+ 04.03 Alpha-Amylase 7,22+ 04.04 Cholinesterase 7,22+ 04.05 CK (Creatin-Kinase) 7,22+ 04.06 CK-MB-Isoenzym (nur bei Infarktverdacht verrechenbar) 10,83+ 04.07 GOT (ASAT) - D.U. (K. entfällt ab 01.07.1998) 7,22+ 04.08 GPT (ALAT) -D.U. (K. entfällt ab 01.07.1998) 7,22+ 04.09 Gamma-GT -D.U. (K. entfällt ab 01.07.1998) 7,22+ 04.10 GLDH 7,22+ 04.11 Alpha-HBDH 7,22+ 04.12 Lipase-Bestimmung 9,03+ 04.13 LDH 7,22+ 04.14 Saure Phosphatasen, gesamt - U. 10,83o 04.15 Angiotensin-converting-Enzym (ACE) 8,72o 04.16 Myoglobin 7,22o 04.17 Lysozym 21,66o 04.18 Isoenzym-Elektrophorese 31,59o 04.19 Prostataspezifische Phosphatasen 14,44Gruppe 5Harn(Urin)untersuchungen05.01 Chemischer Harnbefund mittels Streifentest incl. spezifisches Gewicht 2,4105.02 Streifentest im Harn 1,2005.03 Sediment (bei pathol. Hinweis aus Pos.Nr. 5.01 oder Pos.Nr. 5.02) 3,0105.04 Zählung der Leukozyten und/oder Erythrozyten 3,61o 05.06 Gesamtporphyrine (Uroporphyrine und Coproporphyrine) quantitativ 14,44o 05.07 Porphobilinogen 7,22o 05.08 Deltaaminolaevulinsäure (ALA) 15,04o 05.09 5-Hydroxyindolessigsäure 28,88+ 05.10 Mikroalbumin 7,22o 05.11 Gesamteiweißbestimmung 7,22o 05.12 Elektrophorese der Harnproteine 31,59+ 05.13 Glukose 8,72o 05.14 Harnstoff oder Reststickstoff oder BUN 7,22o 05.15 Kreatinin 7,22o 05.16 Harnsäure 8,72o 05.17 Natrium 7,22o 05.18 Kalium 7,22o 05.19 Kalzium 7,22o 05.20 Chloride 7,22o 05.21 Phosphor 7,22o 05.22 Kupfer 11,43+ 05.23 Alpha-Amylase 7,22o 05.24 Lysozym 21,66Gruppe 6Konkrementuntersuchungeno 06.01 Chemische Analyse eines Harnkonkrementes qualitativ 12,03Gruppe 7Stuhluntersuchungen07.01 Stuhluntersuchung: makroskopische und mikroskopische Beschreibung, Nahrungsreste(Fett, Stärke, Muskelfasern), Blut, Parasiten 15,0407.02 Stuhl auf okkultes Blut (3 mal), je Untersuchung (inkl. Testbriefchen) 2,41o 07.03 Stuhl auf Protozoen einschließlich Heidenhainfärbung 15,64o 07.04 Stuhl auf Darmparasiten und/oder deren Eier mit Anreicherung 15,64Gruppe 8Sekretuntersuchungen+ 08.01 Sputum: makroskopische Beschreibung, Nativpräparat, Gram, Ziehl-Neelsen oderAuraminfärbung nach Anreichung - L 12,03+ 08.02 Färbepräparat auf Tbc nach Anreichung - L 9,63o 08.03 Mikroskopische Untersuchung von Sekreten oder sonstigen Abstrichen mit komplizierterFärbetechnik (zB Gram), 1. Präparat 7,22o 08.04 Mikroskopische Untersuchung von Sekreten oder sonstigen Abstrichen mit komplizierterFärbetechnik (zB Gram), jedes weitere Präparat 3,61o 08.05 Spermiogramm: Spermatozoenbeurteilung auf Gesamtzahl, Morphologie, Beweglichkeit,pH-Wert, Verflüssigungszeit - G.U. 36,10+ 08.06 Spirochätenuntersuchung (Dunkelfeld) - D.G.U. 8,72Gruppe 9Punktatuntersuchungen09.01 Punktionsflüssigkeit, makroskopische Beschreibung, Sediment nativ, spez. Gewicht, Gramfärbung 9,6309.02 Sediment nativ und Färbepräparat 6,0209.03 Bestimmung der Zellzahl 6,0209.04 Mikroskopischer Kristallnachweis 4,8109.05 Zytologische Beurteilung von Punktionsflüssigkeiten 8,42o 09.06 Albumin 7,2226 Ö Ä Z S o n d e r a u s g a b e ■ 2 3 / 2 4 b ■ 1 8 . D e z e m b e r 2 0 0 9 Ö Ä Z S o n d e r a u s g a b e ■ 2 3 / 2 4 b ■ 1 8 . D e z e m b e r 2 0 0 9 27


Laboruntersuchungeno 09.07 Gesamteiweiß-Bestimmung 7,22o 09.08 Glukose 8,72o 09.09 Harnsäure - 0 8,72o 09.10 LDH 7,22o 09.11 CRP (C-reaktives Protein)-Test - Objektträgertest 7,22Gruppe 10Blutgruppenserologie10.01 Blutgruppenstatus: ABO-System und Rhesusfaktor 24,9710.02 3-Stufen-Antikörpersuchtest inkl. Coombstest und Enzymtest (obligat durchzuführenund bei Anti-D negativen Schwangeren im Rahmen des MUKIPA) 22,8610.03 Coombstest direkt 12,0310.04 Coombstest indirekt 14,44o 10.05 Kälteagglutinationsreaktion 7,22o 10.06 Rhesusuntergruppen bei Anti-D negativen Schwangeren 23,16o 10.07 Rhesusantikörperbestimmung (Immunkörpertitration) 11,43o 10.08 AK-Differenzierung bei pos. Antikörpersuchtest (Pos.Nr. 10.02) 72,20Gruppe 11Immunologisch-serologische Untersuchungeno 11.01 Immunelektrophorese oder Immunfixation 44,22o 11.02 Kappa- und Lambdaketten quantitativ 18,95o 11.03 Haptoglobine 15,94o 11.04 Coeruloplasmin 15,94o 11.05 Alpha 1 - Antitrypsin 15,94o 11.06 Alpha 2 - Makroglobulin 15,94o 11.07 Diagnosespezifischer Tumormarker 18,95o 11.08 Kombinierte Hepatitis B-Untersuchung (HBs-Antigen, HBs-Antikörper und HBc-Antikörper) 46,33o 11.09 HBs-Antigen 12,94o 11.10 HBs-Antikörper 12,94o 11.11 HBc-Antikörper 23,16o 11.12 HBc-IgM-Antikörper 30,08o 11.13 HBe-Antigen 30,08o 11.14 HBe- Antikörper 30,08o 11.15 HAV-Antikörper 15,94o 11.16 HAV-IgM-Antikörper 35,50o 11.17 Lipoid-Antigentest auf Lues (VDRL) 7,52o 11.18 TPHA-Test 10,53o 11.19 Indirekter Immunfluoreszenz-Test auf Lues (FTA-ABS) 12,64o 11.20 19s (IgM) FTA-ABS-Test 15,0411.21 RF (Rheumafaktor)-Test-Objektträgertest qualitativ 6,02o 11.22 RF (Rheumafaktor)-Test immunologisch quantitativ 10,8311.23 Antistreptolysin-O-Objektträger qualitativ 6,02o 11.24 Antistreptolysin-O-Test mit Titerbestimmung 10,8311.25 CRP (C-reaktives Protein)-Test-Objektträgertest qualitativ 6,02o 11.26 CRP (C-reaktives Protein)-Test immunologisch quantitativ 10,83o 11.27 Waaler Rose mit Titerbestimmung (nur bei positivem Rheumafaktor verrechenbar) 10,8311.28 LE (Lupus erythematodes)-Test-Objektträgertest qualitativ 6,02o 11.29 Reaktion nach Paul Bunell, Hanganutziu-Deicher 10,8311.30 Mononukleosetest als Objektträgertest 6,02+ 11.31 Immunologischer Schwangerschaftstest quantitativ (nur bei Verdacht auf Extrauteringraviditätoder Blasenmole verrechenbar)- G. 14,44o 11.32 Immunglobuline (IgA, IgG, IgM) 31,59o 11.33 IgE 21,66o 11.34 Suchtest auf mindestens 6 Allergene, bei positiven Suchtest (11.33) verrechenbar 72,20o 11.35 Anti-Nukleäre-Antikörper (ANA) 17,45o 11.36 Anti-DNS 21,66o 11.37 Hepatitis C AK (IgG oder IgM) 21,66o 11.38 Allergeneinzeltest (höchstens 2 Einzeltests) je 18,65o 11.39 Mitochondriale Antikörper 28,88o 11.40 Mikrosomale Antikörper 28,88o 11.41 Thyreoglobulin Antikörper 28,88Gruppe 12: Mikrobiologisch-serologische Untersuchungen12.01 Nativpräparat 2,41+ 12.02 Färbepräparat (Gram usw.) außer auf Tbc.-L. 4,81+ 12.03 Färbepräparat auf Tbc nach Anreicherung-L. 9,63o 12.04 Abstrichpräparat zum Nachweis von Bakterien, Pilzen, Chlamydien, Mykoplasmen,Viren o.ä., mittels Immunfluoreszens oder Elisatest 15,64o 12.05 Kultur auf Bakterien aerob, einschließlich Erregeridentifikation und aller Färbepräparat 15,64o 12.06 Kultur auf Bakterien anaerob, einschließlich Erregeridentifikation und aller Färbepräparate D. 18,05+ 12.07 Kultur auf Pilze -D. 15,64o 12.08 Kultur auf Mykoplasmen 15,64o 12.09 Kultur auf Protozoen 24,07o 12.10 Subkultur bei Vorliegen mehrerer Erreger, je 7,82o 12.11 Kultur auf Tbc einschließlich aller Färbepräparate 15,64+ 12.12 Keimzahlbestimmung mittels Harnkultur auf Objektträger (Mittelstrahl- oder Katheterharn) -U.D. 4,81o 12.13 Antibiogramm: Prüfung der Erregerempfindlichkeit auf Antibiotika bzw. Chemotherapeutika(mindestens 10 zu prüfende Substanzen) je Erreger 18,05o 12.16 Brucella AK 9,63o 12.17 Chlamydien-Antigen (EIA,IFT) 15,64o 12.18 Echinokokken 15,64o 12.19 Gruber-Widal (O-u. H-Antigen) 21,06o 12.20 HIVAK (Elisa) 15,64o 12.21 HIV-Western-Blot, nur bei positivem HIV-AK (Elisa)-Test verrechenbar 39,1112.22 Malaria - dicker Tropfen 12,03o 12.23 „Röteln HHT Nur bei Schwangerschaft.“ 12,64o 12.24 „Röteln IgG-oder IgM-AK (EIA), Nur bei Verdacht auf frische Infektion in der Schwangerschaft.“ je 18,05o 12.25 Toxoplasmose (Sabin-Feldmann oder IFT) 15,64o 12.26 Toxoplasmose KBR 12,64o 12.27 Toxoplasmose IgM-AK (EIA) 18,05o 12.28 Zystizerkosen 15,64o 12.29 Blutkultur, einschließlich aller Nährmedien und Färbepräparate 28,88o 12.30 Adeno-Viren KBR 14,44o 12.31 Adeno-Viren IgG oder IgM AK, je 21,66o 12.32 Amöben-AK 14,44o 12.33 Bilharziose (Schistosomiasis)-IFT oder EIA 21,66o 12.34 Bilharziose (Schistosomiasis)-HHT 28,88o 12.35 Campylobakter KBR 14,44o 12.36 Candida alb. HAT 14,44o 12.37 Candida alb. IgG oder IgM AK (IFT), je 21,66o 12.38 Chlamydien-IgG oder IgM Antikörper (EIA, IFT), je 21,66o 12.39 Coxsackie-B KBR 14,44o 12.40 Echinokokken HAT 14,44o 12.41 Enteroviren KBR 14,44o 12.42 Echoviren KBR 14,44o 12.43 Epstein-Barr V. KBR 14,44o 12.44 Epstein-Barr V. - IgG oder IgM Antikörper (IFT, EIA), je 21,66o 12.45 FSME HHT 14,44o 12.46 FSME-IgM oder IgG AK (EIA), je 21,66o 12.47 Gonokokken-Antigen (EIA) 21,66o 12.48 Herpes simplex IgG oder IgM-AK (EIA), je 21,66o 12.49 Influenza A KBR 14,44o 12.50 Influenza A-IgG oder IgM-AK (IFT, EIA),je 21,66o 12.51 Influenza B KBR 14,44o 12.52 Influenza B-IgG oder IgM-AK (IFT, EIA), je 21,66o 12.53 Leptospiren (KBR, Aggl.T) 14,44o 12.54 Legionella KBR 14,44o 12.55 Listerien KBR 14,44o 12.56 Leishmaniose KBR, HAT 14,44o 12.57 Malaria - AK (IFT) 21,66o 12.58 Masern IgG- oder IgM-AK (EIA), je 21,66o 12.59 Mumps IgG- oder IgM-AK (EIA), je 21,66o 12.60 Ornithose KBR 14,4428 Ö Ä Z S o n d e r a u s g a b e ■ 2 3 / 2 4 b ■ 1 8 . D e z e m b e r 2 0 0 9 Ö Ä Z S o n d e r a u s g a b e ■ 2 3 / 2 4 b ■ 1 8 . D e z e m b e r 2 0 0 9 29


Tarif für Röntgendiagnostiko 12.61 Pertussis KBR 14,44o 12.62 Pertussis IgG- oder IgM-AK (IFT, EIA), je 21,66o 12.63 Picorna Virus KBR 14,44o 12.64 Qu-Fieber KBR 14,44o 12.65 Rota Viren KBR 14,44o 12.66 Trichinose KBR 14,44o 12.67 Trichinose IFT, EIA 21,66o 12.68 Tularämie (KBR. Agg.T) 14,44o 12.69 Varicellen-Zoster KBR 14,44o 12.70 Varicellen-Zoster IgG- oder IgM-AK (EIA), je 21,66o 12.71 Yersinia KBR 14,44o 12.72 Zytomegalie KBR 14,44o 12.73 Zytomeaglie IgG- oder IgM-AK (EIA), je 21,66o 12.74 Zystizerkosen IFT 21,66o 12.75 Helicobacter pyloricus (nicht gemeinsam mit Gastroskopie verrechenbar) - C.I. 21,66o 12.76 Borrelien, IgG oder IgM-AK 21,66Gruppe 13Konzentrationsbestimmungen von Pharmakao 13.01 Antikonvulsiva (nur bei Epilepsibehandlung, höchstens 2 Bestimmungen pro Patient undQuartal verrechenbar) 18,95o 13.02 Herzglykoside: Digoxin oder Digitoxin 18,95o 13.03 Antiarrhythmika 18,95o 13.04 Aminoglykoside (einmal pro Patient und Quartal verrechenbar) 18,95o 13.06 Theophylin 21,66Gruppe 14Hormoneo 14.01 Gesamt-T4 oder freies T4 15,04o 14.02 Gesamt-T3 oder freies T3 15,04o 14.03 TSH TRH Test (TSH basal und nach Stimulation) - siehe Gruppe 15 18,05o 14.04 Chorion-Gonadotropin (Beta-HCG) nur zur Überwachung von Risikoschwangerschaften und Tumoren 27,08o 14.05 Aldosteron 25,87o 14.06 Cortisol 25,87o 14.07 Follikelstimulierendes Hormon (FSH) 25,87o 14.08 Katecholamine im Serum (Adrenalin, Noradrenalin, Dipamin) (höchstens zwei verrechenbar), je 25,87o 14.09 Katecholamine und deren Metaboliten im Sammelharn (zB Vanillinmandelsäure,Methanephrine, freie Katecholamine, Homovanillinsäure, Dopamin) höchstens zwei verrechenbar, je 25,87o 14.10 17-Ketosteroide im Harn 25,87o 14.11 17-OH-Kortikosteroide im Harn 25,87o 14.12 Luteinisierendes Hormon (LH) 25,87o 14.14 Östradiol 25,87o 14.15 Gesamt-Östriol oder freies Östriol 25,87o 14.16 Parathormon 25,87o 14.17 Plazenta-Laktogen (HPL) 25,87o 14.18 Pregnandiol im Harn 25,87o 14.19 Progesteron 25,87o 14.20 Prolaktin 25,87o 14.21 Testosteron 25,87o 14.22 Wachstumshormon (STH)Bestimmungen von Sexualhormonen dürfen nicht zur Verlaufsbeobachtung einer normalenSchwangerschaft eingesetzt werden. 25,87Gruppe 15Funktionsproben+ 15.01 Oraler-Glucose-Toleranztest oder Tagesprofil (mindestens 3 Blut- und Harnzuckerbestimmungen) 25,27+ 15.02 Kreatinin-Clearance endogen 25,27o 15.03 TRH Test (TSH basal und nach Stimulation) 39,11Gruppe 16Histologie - Zytologieo 16.01 Histologische Untersuchung, Serienschnitte einer Probe (mindestens sechs Schnitte),für jedes untersuchte Organ 24,0716.02 Zytodiagnostik (ausgenommen gynäkologisch), pro Untersuchung ohne Rücksicht auf die Zahl der Präparate 8,4216.03 Gynäkologische Zytodiagnostik (Papanicolaou), pro Untersuchung ohne Rücksicht auf die Zahl der Präparate 7,22o 16.04 Gefrierschnitt 21,66Gruppe 18Entnahme von Untersuchungsmaterialo 18.03 Sekretabnahme bei der Frau aus dem Urogenitaltrakt 3,61o 18.04 Abstrich je Abnahmestelle 1,81o 18.05 Sekretabnahme beim Mann aus der Urethra 2,41o 18.08 Abnahme und Fixierung für zytologische Untersuchungen 3,61o 18.09 Entnahme von Untersuchungsmaterial am Krankenbett 14,44E. Tarif für Röntgendiagnostik und Röntgentherapie durch Fachärzte für RadiologieB e s o n d e r e B e s t i m m u n g e nEs wird festgestellt, dass zur Untersuchung folgende Bariumeinheiten á 50 g je Füllung notwendig sind. Für die Untersuchung von:Magen und Duodenum 3 EinheitenMagen-Darmtrakt6 EinheitenÖsophagus3 EinheitenIrrigoskopie6 EinheitenAppendix3 EinheitenHonorarRöntgendiagnostikR1a Für die erste röntgenologische Leistung am gleichen Tag 16,28R1b Für jede weitere röntgenologische Leistung 8,82SonderleistungenR3a Darmeinlauf 9,43R3b Fistelfüllung 6,29R3c Füllung der Blase 7,86R3d Subcutane Injektion 3,14R3e Intramuskuläre Injektion 3,14R3f Intravenöse Injektion 4,72R3g Intraarterielle Injektion 15,72R3h Intraarticuläre Injektion (kleine Gelenke) 23,58R3i Intraarticuläre Injektion (große Gelenke) 39,31R3k Intravenöse Injektion von Kontrastmitteln bei Pyelopgraphie, Cholangiographie, Cholecystographieund Cholecystangiographie, je 9,43UnkostenDurchleuchtungenR4a Durchleuchtung ohne Kontrastbrei 8,44R4b Durchleuchtung mit Kontrastbrei 11,26R4c Dreimalige Magendurchleuchtung mit Kontrastbrei 25,33R4d Durchleuchtung mit Kontrasteinlauf 18,01R4e Motilitätsprüfung 11,26R4f Zuschlag zur Pos. R 4a und R 4e für dosissparende Durchleuchtung mittels elektronischer Geräte 7,32R4g Zuschlag zur Pos. R 4b, R 4c und R 4d für dosissparende Durchleuchtung mittels elektronischer Geräte 10,69AufnahmenR5a Format 9 x 12 8,44R5b Format 13 x 18 10,69R5c Format 18 x 24 12,95R5d Format 15 x 40 14,07R5e Format 24 x 30 15,76R5f Format 30 x 40 20,26R5g Format 35 x 35 21,39R5h Zahnfilm 3,94R5i Format 35 x 43 22,51R5j Format 30 x 90 32,08RZM Zuschlag Mammographie 10 Punkte pro Film 5,63Zuschläge für langdauernde und subtile UntersuchungenR6a Zuschlag für Infusionspyelographie, Infusionscholangiographie, Infusionscholecystographie,Infusionscholecystangiographie, je 20,35R6b Zuschlag für Irrigoskopie 6,78Röntgentherapie30 Ö Ä Z S o n d e r a u s g a b e ■ 2 3 / 2 4 b ■ 1 8 . D e z e m b e r 2 0 0 9 Ö Ä Z S o n d e r a u s g a b e ■ 2 3 / 2 4 b ■ 1 8 . D e z e m b e r 2 0 0 9 31


Tarif für Röntgendiagnostik9. Tarifgruppe I 48,73R9a AkneR9b BlepharoconjunctivitisR9c Congelatio der Hände oder der FüßeR9d Ekzem, chronisch oder mykotischR9e Entzündung der Haut oder Subcutis (Dermatitis, Ekzem usw.)R9f Encephalitis chronicaR9g EpididymitisR9h EpilepsieR9i ErysipelR9k Erythema induratum BazinR9l Furunkel, Karbunkel, unspezifisches LymphomR9m IntertrigoR9n Lichen Vidal und Ruber planusR9o MigräneR9p Mikuliczsche ErkrankungR9q Mykosis fungoidesR9r ParonychieR9s PeriodontitisR9t PernionesR9u PoliomyelitisR9v PruritusR9w Psoriasis mit ThymusR9x ScropholudermaR9y ThymushyperplasieR9z Kleinstdosenbestrahlung10. Tarifgruppe II 79,19R10a AgranulocytoseR10b Aktinomykose der HautR10c Arthritis, Arthrose, Bursitis und Periarthritis kleiner GelenkeR10e Entzündungsbestrahlung mitteltiefer Organe (Calcaneussporn, Panaritium, Sinusitis, Thyreoiditis, Epicondylitis, Myositis, Periostitis,Parotitis, Phlegmone, Tendinitis, Prostatitis, Periproctitis, Fistelbestrahlung)R10f Entzündliche Erkrankung des Bulbus und GlaukomR10g Epilation (ganzes Gesicht 5 Stellen, ganzer Kopf 6 Stellen)R10h Hochdruck, Angina pectoris (Hypophysen-Zwischenhirnbestrahlung)R10i Mastitis acutaR10k Metrorrhagie (Leber- und Milzbestrahlung)R10l Morbus WerlhofR10m Neuralgie und NeuritisR10n Pneumonia chron. (verzögerte Lösung)R10o SchweißdrüsenentzündungR10p Tbc der HautR10q Tbc der LymphknotenR10r Tbc der Sehnenscheiden, Knochen und GelenkeR10s Tbc des KehlkopfesR10t Tbc des UrogenitaltraktesR10u ThrombophlebitisR10v Warzen (auch multiple)R10w Condylomata accuminataR10x Alopecia areataR10y Angiome (außer Wirbelangiome)11. Tarifgruppe III 109,64R11a Aktinomykose, mitteltiefer und tiefer SitzR11b Asthma bronchialeR11c ClavusR11d Herpes zosterR11e Hyperhidrosis localisR11f Leukämie (Milz oder Drüsen)R11g Mastopathia cystica, GynäkomastieR11h Morbus Basedow, HyperthyreoseR11i Morbus Paget und BechterewR11k Morbus Raynaud (Versuch)R11l Narbenkeloid, Dupuytren‘sche Kontraktur, Induratio penis plasticaR11m OsteomyelitisR11n Sympathicusbestrahlung (Gastrointestinaler Symptomenkomplex nach Magenresektion, Ulcus ventriculi aut duodeni chron.,Claudicatio intermittens)R11o Syringomyelie, Multiple SkleroseR11p Tbc des DarmesR11q Tonsillarhypertrophie und Tonsillitis chron. (nur bei kontraindizierter Tonsillektomie, z. B. bei schweren Vitien oder Hochdruck)R11r Arthritis, Arthrose, Bursitis und Periarthritis großer Gelenke oder SpondyloseR11t SchloffertumorR11u Karbunkel12. Tarifgruppe IV 170,55R12a Hirndrucksymptome (Bestrahlung des Plexus chorioideus)R12c Epulis, Brauner TumorR12d Prostatahypertrophie (bei kontraindizierter Operation)R12e Tbc peritonei13. Tarifgruppe V 188,83R13a Hochdruck, Angina pectoris (Nebennierenbestrahlung)R13b KastrationsbestrahlungR13c Leukämie, FernbestrahlungR13e Myoma uteri, EndometrioseR13f Papillomatose des LarynxR13g PolycythämieR13h Totalbestrahlung nach Mallet14. Tarifgruppe VI 207,10R14a Bestrahlung aller bösartigen Erkrankungen der Haut, Lippen, Wangenschleimhaut ausschließlich des Melanoblastoms(bei einseitiger Bestrahlung 50 % des Tarifes)R14b Kraurosis vulvaeR14c Mykosis fungoides, generalisierte tumoröse FormR14d Wirbelhämangiome (es gelangen mindestens 2 Stellen zur Verrechnung)15. Tarifgruppe VII 322,83R15a Bestrahlung aller Malignome, außer der unter R 14a erwähnten, einschl. der HämoblastosenR15b Melanoblastoma mal.R15c Fraktionierte Bestrahlung der Lympho-, Leuko-, und Rethothelsarkomatosen16. Tarifgruppe VIII 469,02R16a Bestrahlung aller Malignome, außer der unter R 14a erwähten, einschl. der Hämoblastosen17. Tarifgruppe IX 840,59R17a Bestrahlung aller Malignome, außer der unter R 14a erwähnten, einschl. der Hämoblastosen18. Tarifgruppe X 1.279,15R18a Bestrahlung aller Malignome, außer der unter R 14a erwähnten, einschl. der HämoblastosenZu den Tarifgruppen VII (R15) bis X (R18) erfolgen folgende Zuschläge:a) Bei Gitterbestrahlung 25%b) Bei Bewegungsbestrahlung 50%c) Bei Hochvolt- oder Kobaltbestrahlung 75%d) Bei Kombination von b) und c) 125%20. BuckybestrahlungR20a Buckybestrahlung (Pro Sitzung ohne Rücksicht auf die Zahl der Felder) 24,3621. RadiumtherapieR21a Ordination ohne Anwendung des Röntgenapparates (z.B. Kontrolle nach Röntgen (Radium)therapie oderBegutachtung der Notwendigkeit einer Röntgen(Radium)therapie) 11,79A b k ü r z u n g e n :A = Augenheilkunde und OptometrieAn = Anästhesie und IntensivmedizinC = Chirurgie (Unfallchirurgie)D = Haut- und GeschlechtskrankheitenG = Frauenheilkunde und GeburtshilfeH = Hals-, Nasen-, OhrenkrankheitenI = Innere MedizinK = Kinder- und JugendheilkundeAngaben in EuroKNP = Kinder- und Jugendheilkunde (Kinder- und Jugendneuropsychiatrie)L = LungenkrankheitenN = Neurologie und PsychiatrieNC = NeurochirurgieO = Orthopädie und orthopädische ChirurgieP = Physikalische MedizinU = UrologieR = Regiezuschlag32 Ö Ä Z S o n d e r a u s g a b e ■ 2 3 / 2 4 b ■ 1 8 . D e z e m b e r 2 0 0 9 Ö Ä Z S o n d e r a u s g a b e ■ 2 3 / 2 4 b ■ 1 8 . D e z e m b e r 2 0 0 9 33


NotizenImpressum: Medieninhaber und Verleger: Verlagshaus der Ärzte, Gesellschaft für Medienproduktion und Kommunikationsberatung GmbH, 1010Wien, Nibelungengasse 13, Tel.: 01/512 44 86, www.aerztezeitung.at. Herausgeber: Österreichische Ärztekammer. Mit der Herausgabe beauftragt:Mag. Martin Stickler. Chefredaktion: Dr. Agnes M. Mühlgassner. Sekretariat, Fotos: Claudia Chromy. Verlagsleitung ÖÄZ, Anzeigenleitung: Ulrich P.Pachernegg. Graphik & Layout: Irene Danter. Hersteller: Ferdinand Berger & Söhne GmbH, Horn34Ö Ä Z S o n d e r a u s g a b e ■ 2 3 / 2 4 b ■ 1 8 . D e z e m b e r 2 0 0 9


P.b.b. Erscheinungsort Verlagspostamt 1010 Wien GZ02Z032257M

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