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edition 8Vorschau Herbst 2010• Tomás González Die versandete Zeit. Roman aus Kolumbien• Héctor Tizón Zwei Fremde auf dieser Welt. Roman aus Argentinien• Marion Dick (Hrsg.) Die Nacht des Kometen. Argentinische Autorinnen der Gegenwart• Severin Schwendener Schein & Heilig. Kriminalroman• Jahrbuch Denknetz 2010 Zu gut für den Kapitalismus. Blockierte Potenzialein einer überforderten Wirtschaft


Ein Kriminalroman ausder Welt der HochschulenSeverin SchwendenerSchein & HeiligKriminalromanca. 224 Seiten, gebunden, Fadenheftung, Lesebändchenca. Fr. 32.–, c 20.80, ISBN 978-3-85990-160-5erscheint im SeptemberDer Tote, der in einem Lagerhaus in Schlieren gefunden wird,sieht entsetzlich aus. Der Täter, der ihn erschlagen hat, musswie ein Berserker gewütet haben. Wenig später wird in einemGerümpelhaufen in Dietikon ein zweiter Toter entdeckt. BeideTatopfer sind Studenten der Biologie an der ETH Zürich. ThomasK. Hilvert, Hauptmann bei der Kantonspolizei Zürich, kannsich vorerst keinen Reim auf die beiden Mordfälle machen. Alsauch noch ein ETH-Professor ermordet wird, verkompliziertsich die Sachlage zusätzlich. Bei seinen Ermittlungen an derHochschule lernt der schrullige Polizist eine Welt kennen, dieihn fasziniert. In den Labors wird dort mit Hochdruck an derMedizin der Zukunft geforscht. Viren werden manipuliert, umdereinst als Waffen gegen Tumore ins Feld geschickt zu werden.Hilvert erkennt schnell, dass er den Fall nur lösen kann, wenn ersich mit der Forschung der Opfer und den Mechanismen innerhalbder Hochschule auseinandersetzt. Im jungen BiologiestudentenReto Hagemann findet er einen Gesprächspartner undFreund, der in ihm längst begrabene Sehnsüchte und Idealeweckt.Mit der Zeit entdeckt Hilvert hinter der noblen Fassade derETH ungeahnte Abgründe. Aber auch die Intrigen im Polizeikorps,wo der Rücktritt des Polizeikommandanten heimtückischeEnergien freisetzt, machen ihm zu schaffen. Nur gut, dasssich der Hauptmann hier auf seinen Assistenten Bruno Jaunverlassen kann, selbst wenn der grundsätzlich nicht viel vonseinem arbeitsscheuen Chef hält. Schritt für Schritt kommtHilvert der Auflösung der Fälle näher, doch je näher er ihrkommt, desto näher kommt der Täter auch Hilvert.Severin Schwendener, selbst ein Doktorand, lässt die Lesendenin seinem spannenden Kriminalroman die Welt der Hochschulenund der Medizinforschung hautnah miterleben.Severin Schwendener ist 1983 geboren und im Thurgau aufgewachsen.Zurzeit ist er am Universitätsspital Zürich in derneuro-onkologischen Grundlagenforschung tätig. Danebenwidmet er sich seiner zweiten grossen Passion, dem Schreiben.Bisher sind vom Autor der Kriminalroman ›Falsche Freunde‹(2006) und der Jugendkrimi ›Stilles Gift‹ (2009) erschienen.


Die zartesten und zärtlichsten Seitender kolumbianischen LiteraturTomás GonzálezDie versandete ZeitRomanAus dem Spanischen übersetzt von Richard Gross undPeter Schultze-Kraftca. 240 Seiten, gebunden, Fadenheftung, Lesebändchenca. Fr. 32.–, c 20.80, ISBN 978-3-85990-157-5erscheint im JuliDie versandete Zeit ist Tomás González‘ komplexester, ehrgeizigsterRoman. Und viele seiner Fans sagen, er sei sein schönster.Dem Autor gelingt mit diesem Buch das Kunststück, einenBogen zwischen den Zeiten (1911–1978) und zwischen denKontinenten (Südamerika–Europa) zu spannen, ohne dass dieGeschichte ihm aus der Hand gleitet und ausfranst.Die versandete Zeit ist in erster Linie eine Liebesgeschichte,und zwar über Josefinas lebenslange Liebe zu Alfonso, dereines Tages aus der Provinz in die Hauptstadt und dann in dieWelt aufbricht und nach seiner Rückkehr eine andere heiratet.Aber das Buch ist noch vieles mehr: Es ist ein Reisebuch durchdas Kolumbien vor 100 Jahren, in dem die Landschaften, diedamals gebräuchlichen Verkehrsmittel und das soziale Ambientezu Beginn des technischen Zeitalters lebendig werden.Es ist ferner ein Brückenschlag von Kolumbien nach Europa,weil Alfonso in Belgien vom Ersten Weltkrieg überrascht undZeuge der Kriegsgräuel wird (insofern ist es auch ein Antikriegsbuch).Und es ist schliesslich ein Buch über das Schreibeneines Romans, denn der Autor, der als der Chronist Leónauftritt, hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Geschichte vonAlfonso und Josefina anhand von Alfonsos Tagebüchern unddurch Befragung der alten Josefina zu erforschen, und lässtdie Lesenden an diesem Prozess teilhaben.»Das Buch handelt von der Zeit und der Erinnerung, vom Versandender Erinnerung«, sagt der Autor. Und hat zugleich seineProtagonistin unsterblich gemacht. Denn die Kapitel, die vonder greisen Josefina handeln, sind die zartesten und zärtlichstenSeiten, die die kolumbianische Literatur hervorgebracht hat.Tomás González, 1950 in Medellín (Kolumbien) geboren, studierteein paar Semester Philosophie und verbrachte ein halbesJahr in Strassburg. Nach 19 Jahren in denUSA, davon 16 Jahre in New York, wo erseinen Lebensunterhalt als Übersetzer undJournalist verdiente, kehrte er 2002 nachKolumbien zurück und lebt heute in Cachipay,einem kleinen Ort in der Nähe vonBogotá. Er veröffentlichte bisher fünf Romaneund je einen Band Erzählungen undLyrik.


Eine Anthologie mit zeitgenössischenargentinischen AutorinnenMarion Dick (Hrsg.)Die Nacht des KometenArgentinische Autorinnen der GegenwartAus dem Spanischen übersetzt von Silke Kleemann,Angelica Ammar, Svenja Becker, Marion Dick undMaria Hoffmann-Dartevelleca. 160 Seiten, gebunden, Fadenheftung, Lesebändchenca. Fr. 26.–, c 17.20, ISBN 978-3-85990-159-9erscheint im SeptemberEs ist ein Jahrhundertereignis: Ein Komet soll in diesen Tagendie Erdumlaufbahn streifen und genau über Buenos Aireserscheinen, dem Herzen Argentiniens, so, wie es schon dieAlten aus grauer Vorzeit berichtet haben, an einem Himmel,der nun den Jungen gehört. Die Bevölkerung rätselt, staunt,zensiert sich und wartet doch gebannt, in stiller Übereinkunftdarüber, dass etwas Neues beginnt.Wie die titelgebende Erzählung Liliana Hekers handeln dieGeschichten in dieser Anthologie von Nöten und Hoffnungeneines Landes, in dem es im letzten Jahrhundert mehr als turbulentzuging. Juden wie Nazis haben sich hierher geflüchtet,wo später Männer wie Frauen spurlos verschwunden sind,wo heute ein Jahrzehnt Diktatur aufgearbeitet wird, währendman sich noch aus der jüngsten Wirtschaftskrise befreit, undin dem man sich immer wieder nach den eigenen europäischenWurzeln sehnt. Kurz, literarisches Talent fällt hier aufüberaus fruchtbaren Boden. Mal mit zynischem Pathos, malgelassen und weise, oft mit Hang zum Tragikomischen hinerzählen die Stimmen in diesem Band von enttäuschten Erwartungenund von Wünschen, die es noch zu erfüllen gilt.Zum Beispiel, der kleinen Tochter eine Süssigkeit aus dem Supermarktmitzubringen, aber nach dem legalen Prinzip; sichvom Objekt der Begierde zu trennen, ohne in Grossstadtneurosenzu fallen; oder eine Gewerkschaft zu improvisieren,anstatt die Tage ohnmächtig und vereinzelt bis in den Todweiterzuführen – oder gar, bis der Komet erneut am argentinischenHorizont erglüht.Mittels einer Vielzahl Stimmen unterschiedlichen Alters gelingtes diesem Erzählband, ein generationsübergreifendesPanorama zu schaffen. Gleichzeitig holt er eine argentinischePerspektive über den Ozean, die man im deutschsprachigenRaum bislang nur vermisst gemeldet kennt: eine weibliche.Insgesamt zwölf Autorinnen, geboren zwischen 1928 und1982, kommen in diesem Buch zu Wort, darunter renommierteSchriftstellerinnen, wie Liliana Heker, Ángela Pradelli,Angélica Gorodischer, und sich nach oben schreibende, wieSamanta Schweblin, Natalí Tentori, Alejandra Laurencich.So haben die Lesenden hier ihre Freude daran, zu verfolgen,wie die Mütter die Kindeskinder beäugen und die Töchter dieElterngeneration, wie aber keine von ihnen vergisst, imSchlamassel der Protagonisten auch das Kapitel Machismoaufzuschlagen.


Ein Roman aus ArgentinienHéctor TizónZwei Fremde auf dieser WeltRomanAus dem Spanischen übersetzt und mit einem Nachwortversehen von Reiner Kornbergerca. 224 Seiten, gebunden, Fadenheftung, Lesebändchenca. Fr. 32.–, c 20.20, ISBN 978-3-85990-158-2erscheint im AugustEin Mann reist in einem alten Studebaker durch Dörfer undStädte in Nordargentinien. Als Vertreter des Grosshandels J. J.Niemeyer verkauft er Waren von zweifelhaftem Nutzen an dievon ihm besuchten Geschäfte. Immer wieder lässt er seinLeben Revue passieren, seine Kindheit, die gescheiterte Ehe,seine unerfüllten Wünsche, als Dichter zu reüssieren. Der namenloseMann ohne Eigenschaften hat längst alle Illusionenbegraben, pflegt keinen gesellschaftlichen Umgang, ist lediglichden abstrusen Gedankengängen seines sich zum Predigerentwickelnden Arbeitgebers Jott Jott Niemeyer alias ReverendPablo ausgeliefert. Das Leben könnte immer so weitergehen.Da entdeckt er in der Nachttischschublade seines Hotels einenLiebesbrief an einen durch Selbstmord aus dem Leben geschiedenenMann und beschliesst, die unterbrochene Korrespondenzunter falscher Identität wieder aufzunehmen. Es beginntein komplexes Spiel von Annäherung und Entfernung, vongegenseitigen Täuschungen, denn nicht nur der Handlungsreisendenimmt eine andere Identität an, auch die angebeteteFrau, Clara, hat den Part einer Freundin, Alina, übernommen,die den Briefwechsel als Spiel begonnen hatte.Wer hier auf unnachahmliche Weise in einer präzisen unddennoch poetischen Sprache von der Undurchdringlichkeitder Welt und dem Dunkel unseres Strebens und unserer Sehnsüchtespricht, gilt schon lange als ein wichtiger Erzähler Lateinamerikas,von dem nun endlich auch ein erster Romanauf Deutsch vorliegt.Héctor Tizón wurde am 21. Oktober 1929 in Yala, in der nordargentinischenProvinz Jujuy geboren. Er arbeitete als Journalist,Rechtsanwalt, Diplomat. 1960, während seiner Zeit alsKulturattaché in Mexiko, erschien ein erstes Buch mit Erzählungen,A un costado de los rieles (Am Rande der Gleise). Als1976 die Militärs putschten, musste er Argentinien verlassenund ging nach Spanien. Seit seiner 1982 erfolgten Rückkehrlebt er wieder in Yala und betätigt sich bis heute als Richteram Obersten Gerichtshof seiner Heimatprovinz. Für seinezwanzig Bücher, von denen die Hälfte Romane sind, erhielter zahlreiche Preise.


Das 6. Jahrbuch von DenknetzJahrbuch Denknetz 2010Zu gut für den KapitalismusBlockierte Potenziale in einerüberforderten WirtschaftAnalysen und Impulse zur Politik224 Seiten, Broschur, Fr. 25.–, c 16.–,ISBN 978-3-85990-162-9, erscheint im OktoberDer Kapitalismus wird gerne als eine sportliche Veranstaltungbegriffen, die den Wettbewerb um stetige Verbesserungen ankurbelt.Gerät ein Land, ein Unternehmen oder ein Vorhabenins Hintertreffen, dann spornt die Diagnose, nicht gut genuggewesen zu sein, dazu an, es ›besser‹ zu machen, mehr zutrainieren, härter als andere zu arbeiten oder einfach kreativerzu sein.Dieser gleichsam naturgesetzliche Zusammenhang von Anstrengungund Erfolg gehört zum Kernbestand der herrschendenVorstellungen von Sport und Ökonomie. Immerhin, soliesse sich anführen, führt dieser zu allgemein verbessertenFähigkeiten. Allerdings müssen diese auch angewendet, sprichin jenen Währungen ausgedrückt werden können, die je nachSphäre überhaupt zur Verfügung gestellt werden können. ImWettkampfsport scheint dies noch zu funktionieren, jedenfallswenn man sinnvoll findet, dass etwa SprinterInnen ihregesteigerte Leistungsfähigkeit in immer neue Rekorde einbringenund mittels Hunderstelsekunden auf entsprechendenSportanlagen ihre gestiegene ›Produktivkraft‹ umsetzen. Wasaber, wenn die Produktivkraftsteigerung in der kapitalistischenMarktgesellschaft nicht mehr verwertet werden kann?Wenn der Zwang zur Geldverwertung die sinnvolle Anwendungund Entwicklung der Produktivkräfte hemmt? Wennqualifizierte Arbeitskraft stillgelegt ist, während gesellschaftlichnotwendige Arbeiten brachliegen, weil sie nach den engenKriterien der Geldverwertung als defizitär erscheinen? Wennwirtschaftliche Gewinnsteigerung und sozial-ökologischerFortschritt immer weiter auseinander driften? Dann stellt sichdie Frage grundsätzlich: Sind unsere Produktivkräfte inzwischenzu gut für den Kapitalismus geworden? Dieser Fragewidmen sich die Beiträge des vorliegenden Denknetz Jahrbuchsauf unterschiedliche Weise. Zugleich begeben sie sichauf die Suche nach den Bedingungen, unter denen Produktivkräfteauch tatsächlich gesellschaftlichen Fortschritt garantierenkönnen.Das Denknetz ist ein Forum für aktuelle Debatten zur Wirtschafts-,Sozial- und Arbeitspolitik. Es ist den Grundwertender Freiheit, Gleichheit und Solidarität verpflichtet. Die Initiantinnenund Initianten kommen aus Wissenschaft, aus Gewerkschaften,aus politischen Bewegungen, aus NGOs undaus kritischen Zeitschriftenprojekten.


Backlist (weitere Titel auf www.edition8.ch)Lateinamerika/KaribikCuratella, Celia: Lavendelduft. Roman aus Argentinien. ISBN978-3-85990-118-6Eschweiler, Gabriele (Hrsg.): Geschichten vom Ende der Welt.Patagonien und Feuerland in der Weltliteratur. 978-3-85990-133-9González, Tomás: Horacios Geschichte. Roman, 978-3-85990-006-6– Am Anfang war das Meer. Roman. 978-3-85990-095-1– Carola Dicksons unendliche Reise. Drei Leben. 978-3-85990-117-9– Die Teufelspferdchen. Roman. 978-3-85990-127-8Haller, Daniel: Von bitterer Politik und würziger Küche. Nahrungund Kultur in Bolivien, mit Rezepten und Fotos,978-3-85990-040-0Hearne, John: Das Paradies vor Augen. Sklaverei und Rebellionauf der ›Sure Salvation‹. 978-3-85990-008-0Kornberger, Reiner (Hrsg.): Nachts bin ich dein Pferd. ErotischeGeschichten aus Argentinien. 978-3-85990-015-8Paredes, Julio: Eine Reisebekanntschaft. Erzählungen. 978-3-85990-138-4Ramírez, Sergio: Vergeben und Vergessen. Erzählungen.978-3-85990-010-3Schultze-Kraft, Peter (Hrsg.): Hören wie die Hennen krähen.Von García Márquez selbst und 34 andern Erzählernaus Kolumbien. 978-3-85990-005-9Vega, Ana Lydia: Die Leidenschaft der Geschichte und andereleidenschaftliche Geschichten. Puertoricanische Erzählungen.978-3-85990-002-8•••••••••••••Sachbuch/Biografien• Banora, Corinne: Musskeeba. Eine Begegnung mit der Polygamiein Afrika. 978-3-85990-122-3• Chomsky, Noam: Der Neue Militärische Humanismus. Lektionenaus dem Kosovo. 978-3-85990-027-1• Giovannelli-Blocher, Sergio: Va’ pensiero. Geschichte einesFremdarbeiters aus Ligurien. 978-3-85990-121-6• Gurny, Ruth, Ringger, Beat: Die grosse Reform. Die AllgemeineErwerbsversicherung AEV. 978-3-85990-140-7• Howald, Stefan: Dieses kostbare Gut der Solidarität. 25 JahreSolifonds/Solidaritätsfonds für soziale Befreiungskämpfein der Dritten Welt. 978-3-85990-132-2• Hümbelin, Lotte: Mein eigener Kopf. Ein Frauenleben inWien, Moskau, Prag, Paris und Zürich. 978-3-85990-003-5• Madörin, Mascha: Helfer der Apartheid oder ›VerlässlicheFreunde‹? Wie die Schweizer Banken das südafrikanischeApartheid-Regime stützten. 978-3-85990-121-5• Oosterholt, Elmar: Warum das Heilige Land auch den Palästinenserngehört. Religiöse Legenden und die Geschichteum die Besitznahme Palästinas. 978-3-85990-134-6• Said, Edward W.: Kultur und Widerstand. David Barsamianspricht mit Said über den Nahen Osten. 978-3-85990-109-4• Strada, Gino: Buskashì. Reise in den Afghanistan-Krieg.Nachwort über Afghanistans Geschichte von Matin Baraki.978-3-85990-048-6• Van Parys, Joris: Masereel. Biografie. 978-3-85990-001-1• – Masereel. Eine Biografie. Vorzugsausgabe: Die Biografieund ein 114-seitiges Buch mit 100 ausgewählten Masereel-Holzschnitten, ein Druck von einem Masereel-Druckstockauf Büttenpapier, handnummeriert, signiert von Joris vanParys, im Schuber, limitierte Auflage von 150 Exemplaren,978-3-85990-013-4 (nur direkt über den Verlag erhältlich)• Wyss, Kurt: Workfare. Sozialstaatliche Repression im Dienstdes globalisierten Kapitalismus. 978-3-85990-125-4BelletristikAlkatout, Josef: Samla, Roman über Palästina. 978-3-85990-114-8Debrunner, Ruedi: Süssland. Eine afrikanisch-europäischeKomposition. Roman, 978-3-85990-148-3Diggelmann, Walter Matthias: Sechsbändige Werkausgabe,herausgegeben von Klara Obermüller:– Geschichten um Abel und ausgewählte frühe Erzählungen.Bd. 1, Einleitung Jean Villain, Nachwort Roland Links,978-3-85990-021-9– Der falsche Zug. Erzählungen, Kolumnen, Gedichte. Bd.2, 978-3-85990-022-6– Das Verhör des Harry Wind. Roman. Bd. 3, 978-3-85990-023-3– Die Hinterlassenschaft. Roman. Bd. 4, Einführung H. U.Jost, Nachwort B. Wenger. 978-3-85990-024-0– Filippinis Garten. Roman/Schatten. Tagebuch einer Krankheit.Bd. 5, 978-3-85990-025-7– Da, das bin ich. Selbstzeugnisse und Briefe. Bd. 6, 978-3-85990-026-4– Der ganze Diggelmann: Werkausgabe Band 1-6, im Schuber,978-3-85990-031-8Hasler, Kurt: Die Entdeckung des Vaters. Roman, 978-3-85990-079-0Hood, Stuart: Carlino. Eine Geschichte aus dem Widerstand.978-3-85990-039-4– Das verrohte Herz. Ein Roman. 978-3-85990-137-7Jucker, Elisabeth: Die Villa. Roman. 978-3-85990-113-1– Übers Meer, Roman. 978-3-85990-042-4Moor, Markus: Nicht minder beiläufig. Eine Art Kriminalroman.978-3-85990-098-1– Notizen über einen beiläufigen Mord. Eine Art Kriminalroman.978-3-85990-017-2Pinarello, Maurizio: Das Gedächtnis der Steine. Roman. 978-3-85990-129-2Quadri, Claudia: Lacrima. Roman. 978-3-85990-115-5Rueb, Franz: Rübezahl spielte links aussen. Erinnerungeneines Politischen. 978-3-85990-150-6Schwendener, Severin: Falsche Freunde. Kriminalroman.978-3-85990-112-4Spinner, Esther: Lamento. Roman, 978-3-85990-136-0Steiger, Otto: Ein Stück nur. Erinnerungen in Episoden. WerkausgabeBd. 10, 978-3-85990-009-7– Vielleicht Patagonien. Kurzgeschichten. Bd. 7, 978-3-85990-141-4– Porträt eines angesehenen Mannes. Roman. Bd. 1, 978-3-85990-142-1– Schott. Roman. Bd. 12, 978-3-85990-143-8– Tante Lisas Erben. Roman. Bd. 13, 978-3-85990-144-5– Die Tote im Wasser. Krimi. Bd. 14, 978-3-85990-145-2– Schachmatt. Kriminalroman. Bd. 15, 978-3-85990-146-9Suter, Daniel: Der Insider, Roman. 978-3-85990-130-8Weingartner, Peter: Der Lichtermann. Kurzgeschichten, 978-3-85990-147-6Zimmermann, Urs: Im Seitenwind. Roman, 978-3-85990-028-8••••••••••••••••••••••••••••••••Lyrik• Fuchs, Brigitte: Solange ihr Knie wippt. Gedichte. 978-3-85990-041-7• – Salto wortale. Sprachliche Kapriolen. Mit Wortbildern vonBeat Hofer. 978-3-85990-110-0• – Handbuch des Fliegens. Gedichte. 978-3-85990-128-5• Gysi, Hans: Zettel & Litaneien. Gedichte. 978-3-85990-139-1• Rajčić, Dragica: Buch von Glück. Lyrik. 978-3-85990-078-3• – Post bellum. Gedichte. 978-3-85990-016-5


Rückschau auf unser letztes ProgrammNuria Amat: Königin von Amerika. Roman, aus dem Spanischenübersetzt von Jan Weiz, 240 Seiten, gebunden, Fr. 32.-, c 20.80,ISBN 978-3-85990-152-01975 reiste die katalanische Autorin Nuria Amat nach Bahía Solano,einem kleinen Ort an der kolumbianischen Pazifikküste. Ein Vierteljahrhundertspäter, 2001, verarbeitete sie ihre dort gemachten Erfahrungenin die neuere, von Drogenhandel und Gewalt beherrschte Zeitversetzt, in dem Roman Reina de América. Hauptfigur des Romans ist die junge KatalaninMontserrat, die ihrem kolumbianischen Geliebten, dem schwarzen SchriftstellerWilson, in sein Heimatdorf am Pazifik folgt, wo er sich vor Morddrohungen wegenseiner kritischen Zeitungsartikel versteckt hält. Umgeben von undurchdringlichemUrwald und deprimiert vom unaufhörlichen Tropenregen bewohnt das Paar eine Hütteam Strand. In der Nachbarschaft lebt Aida, eine in okkultistischem Aberglaubenverhaftete Schwarze; sie wird Montserrats Vertraute und ständige Begleiterin aufihren gefährlichen, abenteuerlichen Wegen.Leo Koch: Miguel. Erzählung, 128 Seiten, gebunden, Fr. 24.-, c 15.80,ISBN 978-3-85990-153-7Der Erzähler schildert einen Tag in Mexiko-City, wo er einige Orte besucht,die für ihn im Laufe der Zeit, die er in unregelmässigen Abständenin dieser Stadt verbracht hat, wichtig geworden sind. In verhaltener,dann wieder gedrängter Sprache erzählt er, was er macht, sieht,hört und denkt. Er reist in den Süden des Landes, in das Gebiet derzapatistischen Unruhen, wo er seinen Freund trifft, Miguel, den revolutionärenStudenten von 1968, der jetzt mit seiner Frau zusammenals einfacher Bauer lebt und mithilft, ein neues, gerechteres Mexiko aufzubauen.Bericht, Erinnerung, Erzählung und genaue Beobachtung gehen ineinander über. DerGang durch die Stadt wird zu einem Gang durch die mexikanische Gegenwart unddie mexikanische Geschichte.Kopf Hand Werk, femscript lässt schreiben, Anthologie in 40 Beiträgen,144 Seiten, broschiert, dazu Hör-CD 20 Texte in 80 Minuten,gesprochen vom DamenDramenLabor Irina Schönen, Verena Bosshard,Agnes Caduff, Susanne Germann, Nicole Tondeur, zusammenFr. 32.–, c 20.80, ISBN 978-3-85990-154-4Eine Anthologie in 40 Beiträgen, dazu eine Hör-CD mit 20 auserlesenenBeispielen, zu einem Paket gebunden. Damit feiert femscript, dasNetzwerk schreibender Frauen, sein 20-jähriges Bestehen. Einblickein Tun und Schaffen der Schriftstellerei, Beobachtungen, Gedanken,Kommentare aus dem vollen Leben ergeben eine breite Auswahl an Stil und Form.Lustiges und Ernstes kommt hier in kurzen Texten zusammen. Als KopfHandWerkerinnengeben bekannte und neu zu entdeckende Autorinnen Zeugnis von dem, wasläuft in Gesellschaft, Familie und Kultur: Reflexion eines Lebens, das auch dem Verfassenvon Texten gewidmet ist, denn Schreiben ist Gold.Roland Merk: Wind ohne Namen, Gedichte, 128 Seiten, gebunden,Fr. 24.–, c 15.80, ISBN 978-3-85990-155-1Mit scheinbar leicht hingeworfenen, aber äusserst präzisen Skizzen,mit rhetorischem Schwung und ironischen Untertönen lockt uns RolandMerk in die Tiefe und lässt uns teilhaben an seiner Erforschungder Welt. Das Gefährt für diesen Tauchgang ist für ihn die Lyrik mitihrem Reichtum an Formen und Assoziationen, in denen Bilder undErfahrungen, Gedachtes und Gefühltes in aller Freiheit nebeneinanderzu stehen kommen, um so die Welt unter die Lupe nehmen zukönnen. Dabei entsteht eine Aufnahme des heutigen Menschen, der orientierungslosin seiner Gegenwart steht und ratlos in die Zukunft blickt.Johannes Gruber, Ueli Mäder, Sarah Schilliger, Peter Streckeisen(Hrsg.): Basel von unten, 14 Porträts, 176 Seiten broschiert, Fr. 22.–,c 15.–, ISBN 978-3-85990-156-8In ›Basel von unten‹ kommen 14 Frauen und Männer zu Wort: einAsylbewerber aus Eritrea, eine verschuldete Studentin, eine alterndePutzfrau und weitere Personen, die auf keinen Hochglanzprospektenzu finden sind, mit denen sich die Stadt farbenträchtig präsentiert.Studierende und Mitarbeitende des Instituts für Soziologie führtenGespräche mit ihnen und verdichteten die Erzählungen zu Porträts.edition 8Postfach 3522CH-8021 ZürichT. 044 271 80 22 oder 091 754 31 43F. 044 273 03 02 oder 091 754 31 43info@edition8.ch www.edition8.chBüro Quellenstrasse 25, CH-8005 ZürichBesuchen Sie uns im Internet. Informationenzu unseren Büchern und AutorInnensowie Rezensionen und Veranstaltungshinweisefinden Sie unter www.edition8.chedition 8 ist Mitglied vonAuslieferungenSchweizAVA (buch 2000)Centralweg 16, Postfach 278910 Affoltern a. 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