GEMEINDEBRIEF - Ev.-luth. Kirchengemeinde Stadtoldendorf

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GEMEINDEBRIEF - Ev.-luth. Kirchengemeinde Stadtoldendorf

GEMEINDEBRIEF

für die

Ev.-luth. Kirchengemeinden

Stadtoldendorf und Wangelnstedt

DEZEMBER � JANUAR � FEBRUAR

01/2013


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Die zweite Seite

Aus dem Inhalt

Geistliches Wort

Seite 3 und 4

KiTa & Familienzentrum

Seite 5 bis 8

Kindergottesdienst

Seite 9 bis 12

Diakonisches Werk

Seite 13 und 14

Kirche - was ist das?

Seite 15 bis 17

Aus dem Besuchskreis

Seite 18 bis 21

Hoffen und warten

Seite 22 und 23

Ehrenamt

Seite 24 und 25

Weltgebetstag 2013

Seite 26 und 27

Heimatkundliches

Seite 27 bis 29

Lernfonds-Aktionär

Seite 30

Brot für die Welt

Seite 31 bis 33

Wangelnstedt

Zur Jahreslosung

Seite 35 und 36

Ausblick und Rückblicke

Seite 37 bis 39

Freude und Leid

Seite 41 und 42

Gruppen und Kreise

Seite 43

Gottesdienste

Seite 44 und 45

Stadtoldendorf

Freude und Leid

Seite 47

Gottesdienste

Seite 48 und 49

Gruppen und Kreise

Seite 50

Acht Vorkonfirmanden...

... bevölkern das Titelbild unseres

aktuellen Gemeindebriefes. Acht

von insgesamt 37 Jungen und Mädchen,

die seit September in Stadtoldendorf

zum „Konfa“ gehen.

Eine stattliche Zahl - und auch eine Herausforderung

für mich als Pastor, denn die jungen Leute bringen

ausgesprochen unterschiedliche Erfahrungen in

Sachen Glauben und Kirche mit. Von „ganz wenig“

bis „ziemlich viel“ ist alles dabei. Manche blicken zurück

auf „Karrieren“ im Kindergottesdienst, andere

können sich an kaum mehr als eine biblische Geschichte

erinnern. Sehr verschieden sind auch die

familiären Hintergründe, verschieden die Schullaufbahnen,

verschieden die Charaktere.

So unterschiedlich sie sind, gilt doch allen gemeinsam:

Du bist Gott wichtig! Gott sehnt sich nach dir,

Gott möchte dabei sein in deinem Leben.

Wie kann das deutlich werden in der Konfirmandenzeit?

Vielleicht erst einmal ganz einfach so, dass man

sie selber gern habt - mit all ihren Ecken und Kanten,

ihren Eigenheiten, Stärken und Schwächen und ihrer

je besonderen Einzigartigkeit. Das gilt für (1) Chantal

Zylla, (2) Sascha Mehler, (3) Lena Boldt, (4) Erika

Eichler, (5) Larissa Spinger, (6) Daniel Kaufmann,

(7) Christina Lukas, (8) Maximilian

Bremer - und für die 29 anderen

Konfis auch!

Eine gute gemeinsame Zeit!

Euer Pastor Thorsten Lange


Weihnachtszeit

Die Weihnachtszeit ist schon einzigartig.

So viele Eindrücke unterschiedlicher

Art, denen wir uns kaum entziehen

können. Da sind Worte und Lieder,

manche vielleicht abgegriffen und dennoch

unausweichlich: ob „Advent, Advent,

ein Lichtlein brennt“ oder „Draußen

vom Walde“, ob „Driving home for

Christmas“ oder „Tochter Zion, freue

dich“ – irgendetwas „erwischt“ uns und

dringt uns ins Herz. Dazu – jedenfalls

auf der nördlichen Halbkugel – die früh

einsetzenden Stunden der Dunkelheit.

Dagegengesetzt die Kerzen und

Lichter, Sterne, Pyramiden, Lichterketten.

Ob ganz schlicht oder ein wenig

kitschig, für jeden ist etwas dabei, um

die Dunkelheit wenigstens ein wenig

zurückzudrängen. Gerüche steigen in

die Nase: Zimtsterne und Glühwein,

GeiStlicheS wort

weihnachtliche Gewürze, die immer

schon zu diesen Wochen dazugehörten.

Zur Einzigartigkeit der Weihnachtszeit

gehört auch, dass mit allen Lichtern,

Gerüchen, Worten und Liedern

Erinnerungen wachwerden. Erinnerungen

an „damals“, an die eigene

Kindheit oder an die Stunden „unterm

Baum“ mit dem eigenen Nachwuchs.

Erinnerungen an Tage und Stunden,

die nie so „heil“ waren, wie uns die Erinnerung

glauben machen will, und die

doch eine Sehnsucht in uns wecken

nach unbeschwerter Zeit und heiler

Familie.

Darum ist Weihnachten für manche

auch eine besonders schwere Zeit:

oft, weil erst vor wenigen Wochen

oder Monaten ein gelieber

Mensch verstorben

ist und das diesjährige

Weihnachtsfest das

erste sein wird ohne ihn.

Von wegen „heile Familie“...

Und doch verstärkt

die Traurigkeit die

Sehnsucht nur noch, die

Sehnsucht, dass alles

einmal und irgendwie

gut werde.

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GeiStlicheS wort

„Ach, Weihnachten…“, sagte mir eine

ältere Frau, seit ein paar Jahren verwitwet.

„Da habe ich immer besonders

nah am Wasser gebaut“. Und ein junger

Familienvater sagte: „Weihnachten

bin ich irgendwie weicher als sonst.“

Es ist schon eine einzigartige Zeit.

Was aber wäre, wenn all unsere

Sehnsüchte nicht nur Ausdruck unserer

Sentimentalität und nostalgischen Gefühle

wären? Was wäre, wenn unsere

Sehnsüchte, Wünsche und Träume so

etwas wären wie das Echo einer Stimme

aus einer anderen Zeit und Welt?

Wenn es diese Zusage wirklich gäbe,

dass einmal alles gut sein wird? Was

wäre, wenn die Geschichten, die wir

wieder und wieder an Weihnachten

erzählen, wirklich wahr wären? Wenn

die Engel auf den Feldern vor Bethlehem

wirklich recht hätten, dass Gott in

dem Kind in der Krippe sein Projekt zur

Rettung der Welt unaufhaltsam vorantreibt?

Alles wird gut. Wirklich.

Was wäre, wenn all die Lieder und

Geschichten damit Recht hätten, dass

in dem kleinen Kind, „in Windeln gewickelt

und in einer Krippe liegend“, Gott

zu uns gekommen ist?

Ich weiß nicht, ob die Hirten vor den

Toren Bethlehems sofort überzeugt

waren von den Worten der Engel.

Ich weiß nicht, ob Freude überwog

oder Zweifel. Ob sie die Begegnung

mit dem Himmel zunächst nur für einen

Traum hielten: wunderschön, aber

leider unglaublich.

Jedenfalls gingen sie los. Auf Verdacht,

sozusagen. Wollten sehen, ob

mehr hinter den Worten steckt. Ob das

alles vielleicht sogar stimmt und wahr

ist.

Was macht Ihr, was machen Sie mit

Weihnachten? Mit allen Träumen und

Sehnsüchten, mit allen Erinnerungen,

Ängsten und Hoffnungen?

Wie wäre es damit: noch einmal neu

auf die alten Worte und Lieder hören.

Noch einmal schauen, ob mehr dahinter

stecken könnte, wenn alle Jahre

wieder die unglaubliche Geschichte

laut wird, dass tatsächlich alles

gut wird und Gott durch das Kind in

der Krippe die Tür geöffnet hat in ein

neues Leben.

Eine gesegnete Advents- und Weihnachtszeit

wünscht Ihnen und Euch

Ihr und Euer


Es ist geschafft!

Vor einiger Zeit berichteten wir schon

einmal an dieser Stelle, dass uns als

Kindertagesstätte der Kirchengemeinde

an hoher Qualität unserer Kindertageseinrichtung

liegt. Wir legen großen

Wert auf unseren Qualitätsstandard

und seine stetige Weiterentwicklung.

Zwei Kolleginnen aus unserer Arche

haben sich in einer Langzeitfortbildung,

die über zwei Jahre in einzelnen

Unterrichtsblöcken in Hannover angeboten

wurde, weitergebildet.

Nun wurde im Sommer im Stephansstift

Hannover nach einem feierlichen

Gottesdienst das Zertifikat vergeben.

UnSere KinDertaGeSStätte

Aus den Händen von Bernd Heimberg,

Bereichsleiter des Diakonischen

Werkes, konnte Petra Hilbert, die Qualitätsbeauftragte

in unserem Haus,

das angestrebte Zertifikat entgegen

nehmen. Allerdings beginnt nun der

Teil der Arbeit, der viel Engagement

der Mitarbeiterinnen fordert und Qualitätsziele

voraussetzt. Qualitätsziele

sind wichtig, weil sie den angestrebten

Sollzustand angeben und die Grundlage

für das eigene Handeln und die tägliche

Arbeit sind. Gemeinsam werden

wir den erarbeiteten Standard leben

und weiterentwickeln.

Sylvia Butchereit

Bernd Heimberg (r.) überreicht die Urkunde. Sylvia Butchereit, Torsten Maiwald, Ilse Lewin

und Petra Hilbert (von links) freuen sich.

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UnSere KinDertaGeSStätte

Aus unserer Weihnachtsbäckerei

Jedes Jahr in der Weihnachtszeit verwandeln sich einzelne Gruppen unserer Kindertagesstätte

in eine Weihnachtsbackstube. Es ist schon Brauch geworden, Sie

an unseren Rezepten Teil haben zu lassen, und so stellen wir Ihnen in diesem Jahr

dieses Keksrezept vor:

Süße Hausfreunde

2 Eier 125 g Mehl

1 Päckchen Vanillezucker 125 g Mehl

1 gestrichener Teelöffel Backpulver einige Tropfen Zitronensaft

125 g Rosinen

125 g Haselnusskerne (oder gehackte Haselnüsse)

100 g Zartbitterschokolade (Blockschokolade)

Zubereitung:

Eier mit Zucker und Vanillezucker

schaumig rühren, Mehl mit

Backpulver vermischen und in

die Eiermasse sieben. Haselnusskerne

und Schokolade grob

hacken und mit Zitronensafttropfen

und Rosinen hinzugeben.

Alles zu einer Masse verrühren.

Backofen auf 200°C vorheizen, den Teig auf ein Blech geben.

Achtung: der Teig ist sehr schwer auf dem Blech zu verteilen, möglichst kein Backpapier

nutzen, da es am Teig festklebt!

20 Minuten abbacken und das noch heiße Gebäck in etwa 5 cm lange und 1,5 cm

breite Stückchen schneiden.

Die Enden in Schokoladenguss tauchen.

Gutes Gelingen!

Sylvia Butchereit


Ein Jahr ist vergangen, seit das „Kleine

Gewandhaus“ in der Teichtorstraße

seine Türen geöffnet hat. Sechs ehrenamtliche

Mitarbeiterinnen kümmern

sich um Verkauf, Dekorationen und

Ambiente. Die Zahl der Kunden ist in

den vergangenen Monaten stetig gewachsen,

sodass es Überlegungen

gibt, die Öffnungszeiten um einen weiteren

Vormittag zu erweitern. Bisher

hat das Gewandhaus montags von

14.30 bis 16.30 Uhr und donnerstags

von 9.30 bis 12.00 und 15.00 bis 17.00

Uhr geöffnet.

Das angebotene Sortiment beinhaltet

alles vom Babystrampler bis zum

Herrenanzug von 50 Cent bis 10 Euro.

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UnSer KleiDerlaDen

Aktuelles aus dem „Kleinen Gewandhaus“

Viele unterschiedliche Accessoires wie

Schals, Tücher und Handtaschen sind

ebenso in großer Auswahl vorhanden

wie gut erhaltene, teilweise ungetragene

Schuhe. Für den bevorstehenden

Winter haben wir eine große Menge an

Winterjacken gespendet bekommen.

Schauen Sie einfach einmal rein ins

„Kleine Gewandhaus“ und überzeugen

Sie sich von der großen Auswahl gut

erhaltener Kleidung zu kleinen Preisen.

Vielleicht haben auch Sie Lust und

Zeit uns zu unterstützen?!

Christine Greveler

Die ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen (v.l.n.r.): Heid Schlonsak, Beate Oberg,

Monika Gnioth, Hedwig Grote, Ursula Tesch – es fehlt Stefanie Wirth-Kreikenbohm


Rückblick: Erntedankfest in Braak

Für das Erntedankfest in Braak hatten

die Kindergottesdienstkinder eine

Geschichte von einem Kürbis vorbereitet.

Unsere Kigo-Kinder, die schon

lesen können, haben die Geschichte

im Gottesdienst mit Pastor Lange vorgetragen.

Ein Kürbis, der weder in der Suppe

landen noch als ausgehöhlte Fratze

für Halloween dienen will, lässt sich

von Beppo, einem Hund, von seinem

Feld losbeißen, um in die weite Welt zu

rollen. Er kommt sehr schnell ins Rollen,

denn er ist ein sehr großer Kürbis.

Er rollt also und rollt und rollt immer

schneller und landet ausgerechnet vor

einem Marktstand.

Was für ein großer Kürbis! Und wie schön auch der

übrige Schmuck zum Erntedankfest!

UnSer KinDerGotteSDienSt in BraaK

Natürlich denkt er sich: „Jetzt ist alles

aus“, aber alle, die den Kürbis bewundern,

denken, dass er für eine Suppe

oder als Eingekochtes viel zu schade

ist. Eine Frau schlägt vor, ihn für das

Erntedankfest in die Kirche zu bringen.

Was danach aus dem Kürbis geworden

ist, weiß niemand, aber auf unserem

Foto kann man ihn bewundern.

Der Kürbis wog ca. 40 Kilogramm.

Das Lied „Gott hält die ganze Welt in

seiner Hand“ haben wir ein bisschen

abgeändert für das Erntedankfest und

zusammen vorgesungen. Dabei haben

die Kinder die Früchte und das Gemüse

zur jeweiligen Strophe vorgestellt

und hochgehalten.

Im Anschluss an unseren

Erntedankgottesdienst gab es

ein Erntedankfrühstück, das

durch die Mütter der Kigo-Kinder

organisiert wurde. Es war

eine sehr gemütliche Runde

und wir haben uns sehr gefreut,

dass so viele daran teilgenommen

haben. Wir werden

es auf jeden Fall wiederholen.

Yvonne Schrader

und Katrin Sölter-Linck

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UnSer KinDerGotteSDienSt in BraaK

Eine kleine Belohnung

Weil uns unsere Kigo-Kinder immer

so toll unterstützen, war es Zeit für

eine kleine Belohnung. So kam die

Idee für einen gemütlichen Abend in

unserem Gemeinderaum mit Minipizzen

und Spaghetti zum Auftakt der

Herbstferien.

Die Kinder hatten sich Decken, Kissen

und einige Knabbereien mitgebracht,

um es sich so richtig gemütlich

zu machen. Es wurde viel gelacht.

Nun freuen sich die Kinder schon auf

die Vorbereitungen für das diesjährige

Krippenspiel. Das

Krippenspiel wird in der

Christvesper am Heiligen

Abend um 17 Uhr in

der Braaker Kirche aufgeführt.

Wir freuen uns auf eine

schöne Vorweihnachtszeit

mit Euch und auf die

gemeinsamen Proben.

Impressum

Yvonne Schrader

und Katrin Sölter-Linck

Gemeindebrief der Ev.-luth. Kirchengemeinden Stadtoldendorf

und Wangelnstedt, hrsg. im Auftrag der Kirchenvorstände

Redaktion: Maria Ahlborn, Yvonne Kleinsorge,

Thorsten Lange, Yvonne Schrader

MitaRbeit: Ingrid Adam, Heidrun Budde, Sylvia Butchereit,

Christine Greveler, Hella Lohrengel, Regina Olbrich,

Sabine Podwonek, Jörg Schulze, Katrin Sölter-Linck,

Dierk Stelter, Ulrike Walkling

Layout: Thorsten Lange (v.i.S.d.P.)

aufLage: 3200 Exemplare

anschRift deR Redaktion: Pfarrstraße 2, 37627 Stadtoldendorf

RedaktionsschLuss füR die ausgabe 02/2013: 4. Februar 2013

dRuck: Druckhaus Wirth, Stadtoldendorf


Adventlicher Nachmittag in Braak

Bei unserem gemütlichen Erntedankfrühstück

ist die Idee entstanden, auch

in der Adventszeit unsere Kirche für

ein gemütliches Beisammensein zu

nutzen.

Wir möchten herzlich zu

einem Kirchenkaffee im

Advent am Freitag, dem

14. Dezember, von 16 bis

18 Uhr in unsere Braaker

Kirche einladen.

Neben selbstgebackenem

Kuchen, Kaffee oder

Tee haben Sie die Möglichkeit,

bei Sabine Podwonek,

die ein Händchen

für Dekoratives hat, noch den einen

oder anderen Adventsschmuck zu erwerben.

Natürlich möchten auch unsere Kindergottesdienstkinder

sich an diesem

KirchenKaffee in BraaK

Nachmittag beteiligen. Wie, wird hier

allerdings noch nicht verraten, nur so

viel: gegen 16.30 Uhr werden die Kinder

Ihnen etwas vorführen. Der Erlös

von unserem Kirchenkaffee soll den

Kindergottesdienstkindern zu Gute

kommen.

Wir freuen uns auf Ihren

Besuch beim Kirchenkaffee

und ein paar gesellige

Stunden.

Ab 18 Uhr startet die Veranstaltung

der FFW Braak

„Glühwein am Brunnen“

am Dorfbrunnen (quer gegenüber

von der Kirche).

Wer also im Anschluss

an den Kirchenkaffee noch Appetit auf

eine Bratwurst oder einen Glühwein

verspürt, ist da genau richtig.

Yvonne Schrader

und Sabine Podwonek

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UnSer KinDerGotteSDienSt in StaDtolDenDorf

Die Sternsinger kommen wieder

Wie auch im letzten Jahr beteiligen sich die Kinder des Stadtoldendorfer Kindergottesdienstes

wieder

an der Sternsingeraktion.

Gemeinsam

mit den Kindern der

katholischen Kirchengemeinde

werden sie

sich am Samstag, 5.

Januar, und am Sonntag,

6. Januar 2013,

auf den Weg machen

und den Segen für das

Jahr 2013 in die Häuser

bringen.

Die ökumenischen Sternsinger 2012

Wenn Sie von den Sternsingern besucht werden möchten, melden Sie sich bitte

im Pfarrbüro oder tragen Sie sich in die Liste ein, die zu den Gottesdiensten in der

Kirche ausliegt.

Hier die Termine für die Sternsinger:

Samstag, 24.11.2012 um 15.00 Uhr Vorbereitungstreffen im Pfarrsaal

der evangelischen Kirche

Freitag, 04.01.2013 um 14.30 Uhr Einkleiden in der katholischen Kirche

Samstag, 05.01.2013 um 14.00 Uhr Aussendungsandacht in der ev. Kirche

anschließend: Besuch der Häuser in Stadtoldendorf

Sonntag, 06.01.2013 Besuch der Häuser in den umliegenden

Dörfern und Gottesdienst in der

katholischen Kirche

Kinder, die noch mitmachen wollen, sind herzlich willkommen.

Fragen und Anmeldungen nehmen Birgit Sander, Tel. 3792, oder Hella Lohrengel,

Tel. 4117, entgegen.

Hella Lohrengel


DiaKonie im KirchenKreiS

Patenschaften für „Weihnachtsengel“ gesucht

Erinnern Sie sich noch an unsere

Aktion zu Weihnachten 2011? 2012

wollen wir wieder „ein bisschen Engel“

sein: Kinder aus Haushalten,

in denen das Geld nur gerade so für

die alltäglichen Dinge des Lebens zur

Verfügung steht, sollen einem „Engel“

einen Wunsch von etwa 15 Euro anvertrauen

und im Diakonischen Werk

oder an einer anderen Vergabestelle

(z.B. für Bevern die Kindertagesstätte)

abgeben.

Zu Weihnachten bekommt

das Kind, bzw. Mutter und Vater

dann ein schön verpacktes

Paket mit einer guten und neuwertigen

Sachspende im Gegenwert

von 15 Euro oder einer

eigens erworbenen Sache.

Dieses lässt das in der Tradition

verankerte Familienfest, zu dem

auch Geschenke gehören, dann für

betroffene Kinder und Jugendliche gesegnet,

etwas froher und friedlicher erscheinen.

Auch die „kleine Geste“ zeigt

oftmals Anteilnahme und Verständnis

für das Schicksal von Betroffenen.

Schülerinnen und Schüler des Landschulheimes

am Solling unterstützen

diese Aktion durch das Sammeln von

Sachspenden und packen die Pakete.

Auf Weihnachtsengelkarten können

betroffene Kinder zwischen 0 und 16

Jahren oder ihre Eltern einen Weihnachtswunsch

im Wert von etwa 15

Euro aufschreiben. Dann werden die

Päckchen möglichst genau auf den

Wunsch des Kindes abgestimmt. Damit

dieses gelingt, müssen wir dazukaufen.

Wer uns hierbei unterstützen

möchte, der kann sozusagen zum „Paten“

eines Weihnachtsengels werden

und die Summe von 15 Euro

für einen Engel überweisen.

Wir wünschen allen eine besinnliche

Advents- und Weihnachtszeit

Ulrike Walkling

Kirchenkreissozialarbeiterin

Ihre Spende überweisen Sie

bitte an das Kirchenkreisamt Holzminden-Bodenwerder,

Kirchplatz 3a,

37603 Holzminden, Ev. Kreditgenossenschaft,

BLZ 520 604 10 Kto.- Nr.:

6165. Verwendungszweck: „Weihnachtsengel“

und ggf. Ortsangabe.

Weitere Informationen erhalten Sie

beim Diakonischen Werk des KirchenkreisesHolzminden-Bodenwerder,

Markt 9, 37603 Holzminden, Tel.

05531-13456 oder dw.holzminden@

evlka.de

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DiaKonie im KirchenKreiS

Neues von WELL-COME

„Engel“ der besonderen Art sind auch

in unserem neuesten Projekt tätig. Zur

Erinnerung: Dieses Projekt möchte Eltern

mit Babys während des ersten Lebensjahres

eine Zeitlang unterstützen,

damit der Übergang in den Alltag mit

Freude und etwas mehr Zeit gelingt.

Ehrenamtlich, freiwillig Tätige bringen

ihre Kenntnisse und Fähigkeiten ein,

um ganz praktisch zu unterstützen.

Das kann ein Spaziergang mit dem

Baby sein, Beschäftigung mit den Geschwisterkindern,

Hilfe beim Besuch

des Kinderarztes und vieles mehr, was

den Eltern zu einem kleinen Freiraum

für persönliche Anliegen verhilft. Auch

Sie können hier noch praktisch helfen

und/oder zur Finanzierung des Projektes

beitragen!

Das Projekt ist für alle Eltern im gesamten

Kirchenkreis bzw. nach Absprache

auch noch in den angrenzenden

Bereichen nutzbar.

Am 13. Dezember 2012 wird das Projekt

nun offiziell eröffnet. Es steht unter

der Schirmherrschaft der niedersächsischen

Sozialministerin Aygül Özkan,

die hier bei uns vor Ort durch Frau Gabriele

Erpenbeck vertreten wird. Die

Veranstaltung beginnt um 12.00 Uhr

im Gemeindehaus der Lutherkirchengemeinde,

Kirchplatz 5 in Holzminden.

Wer Interesse hat dabei zu sein, meldet

sich bitte kurz im Diakonischen

Werk des Kirchenkreises unter 05531-

13456.

Ulrike Walkling

Kirchenkreissozialarbeiterin

im Diakonischen Werk


Kirche - das unbekannte Wesen...

„Es weiß gottlob ein Kind von sieben

Jahren, was die Kirche sei” - so

schrieb Martin Luther im Jahre 1537.

„Ich wünschte, ich wäre dieses Kind”,

meinte einst ein Professor für Biologie.

Frage ich meine Konfirmanden, lassen

sich die Antworten in der Regel

so bündeln: „Kirche? Das ist sonntags

um halb elf… Ach ja, und dann ist Kirche

dieses große Gebäude mit hohem

Dach, dicken Mauern, bunten Fenstern,

Turm, Glocken und einer Orgel.“

Ganz ähnlich malen die Kinder in Kindergarten

und Grundschule, wenn es

um Kirche geht.

Was Kirche ist, ist für

viele Ältere dagegen

nicht so klar. Für

den einen ist Kirche

so etwas wie

Heimat und ein

Ort des Zur-Ruhe-

Kommens.

GeDanKen zUr Kirche

Für den anderen ist sie Begleiterin

auf den verschiedenen Stationen des

Lebens, ein Ort der Vergewisserung;

für den dritten ist sie Stätte der Begegnung

und der Auseinandersetzung,

der Ort von beruflichem und ehrenamtlichem

Engagement.

Manchen, die sich abwenden, ist sie

„zu fromm“; anderen kann sie „nicht

fromm genug“ sein, worauf sie mitunter

lautstark hinweisen und ungeachtet

der kirchlichen Arbeit vor Ort theologische

Meinungen kritisieren, die

hier und heute überhaupt keine Rolle

spielen. Für viele weitere schließlich

ist „Kirche“ eine veraltete und verkrustete

Institution, mit der man schlechte

Erfahrungen gemacht hat. Kirche: geliebt

und verachtet, abgehakt oder mit

Erwartungen überschüttet.

Was ist Kirche? Vielleicht von allem

ein bisschen. Und doch irgendwie anders.

Etwas „klüger“ ausgedrückt: Kirche

geht in ihrer äußeren Gestalt nicht

auf. Sie verweist immer auch auf „das

andere“. Auf jene Seite ihrer Wirklichkeit,

die wir nicht machen

können und auf die wir doch unbedingt

angewiesen sind. Nämlich

darauf, dass die Kirche immer

zugleich auch eine Schöpfung

des Heiligen Geistes ist.

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GeDanKen zUr Kirche

Dass Kirche sich nicht selbst schafft,

machen die verschiedenen, einander

ergänzenden Bilder im Neuen Testament

deutlich, mit denen die Gemeinde,

die Kirche beschrieben wird. Zum

Beispiel: „Tempel Gottes“ (1. Petrus

2,5; Epheser 2,21f), „Haus Gottes“ (1.

Timotheus 3,15) und „Braut Christi“

(Offenbarung 19; Epheser 5,26). Noch

bedeutsamer: die Kirche als „Volk

Gottes“ (2. Korinther 6,16; 1. Petrus

2,10) und als „Leib Christi“ (Römer

12,4-6; 1. Korinther 12,27 u.a.).

Noch einmal Martin Luther: „Es weiß

gottlob ein Kind von sieben Jahren,

was die Kirche sei, nämlich die heiligen

Gläubigen und »die Schäflein,

die ihres Hirten Stimme hören« (Johannes

10,3).“ Genau darum geht es.

Es geht nicht um Gebäude und Organisationsform,

nicht um theologische

Schulen, besondere Traditionen und

Rituale, die sich entsprechend der Zeit

und der Kultur verändern und anpassen

(müssen!), es geht auch nicht um

Mitgliedsausweise, Kirchensteuer und

Spendenhöhe – es geht zu allererst

um dies: Christus ernst zu nehmen,

seinen Ruf zu hören und sich mit anderen

gemeinsam in Dienst nehmen

zu lassen für Gottes Sache. Darum

Kirche. „Sonntags um halb elf“ ebenso

wie zu allen anderen Zeiten.

Philipp Melanchthon, ein Mitstreiter

Martin Luthers, formuliert das im

Augs burger Bekenntnis aus dem Jahre

1530 im siebten Artikel so: „Es wird

auch gelehrt, dass allezeit eine heilige,

christliche Versammlung sein und bleiben

muss, die die Versammlung aller

Gläubigen ist, bei denen das Evangelium

rein gepredigt und die heiligen

Sakramente laut dem Evangelium gereicht

werden. Denn das genügt zur

wahren Einheit der Kirche.“

Die frohe Botschaft aufrichtig weitergeben,

Taufe und Abendmahl dem

Evangelium entsprechend feiern –

das reicht. Wo dies gegeben ist, da

ist Kirche. Unheimlich entlastend ist

das. Und wir sollten als evangelischlutherische

Christen daran festhalten.

Gerade auch dann, wenn uns andere

ein ganz anderes Kirchenmodell entgegenhalten

oder uns kein eigenständiges

Kirche-Sein zubilligen wollen.

Kirche schafft sich nicht selbst. Sie

wird nicht erst durch unseren Einsatz.

Sie ist uns immer schon voraus. Bindet

uns ein in die Gemeinschaft all derer,

die vor uns schon Kirche gewesen sind.

Kirche ist darum immer Kirche über

alle Grenzen hinweg. Die Grenzen der

Kontinente und der Konfessionen. Die

Grenzen der unterschiedlichen Traditionen

und Besonderheiten. Die Gren-


zen der Denkanschauungen und der

kleingeistigen Rechthaberei. Kirche ist

Kirche sogar und vor allem über die

Grenze des Todes hinweg.

Manchmal sehen wir etwas von der

„einen, heiligen, allgemeinen und apostolischen

Kirche“, wie es im Glaubensbekenntnis

von Nizäa-Konstantinopel

heißt, das wir oft an Festtagen im Gottesdienst

sprechen (im Evangelischen

Gesangbuch Nummer 805). Manchmal,

nein, häufiger noch glauben wir

sie einfach, erhoffen sie, erwarten

sie – und lassen uns genügen an den

kleinen Zeichen der Gemeinschaft untereinander

und mit Gott in Taufe und

Abendmahl. Halten uns fest an dem

einen großen Zeichen der Gegenwart

Gottes: Jesus von Nazareth, in dem

Gott wurde wie wir – ein Mensch. Und

in dem doch zugleich Gottes Wirklichkeit

selber erscheint.

GeDanKen zUr Kirche

Und so wie in Christus Mensch und

Gott untrennbar ineinander verwoben

sind, so sind die für uns Menschen

sichtbare und die für uns unsichtbare,

„himmlische“ Kirche ineinander verschränkt.

Keine kann ohne die andere

sein, bis am Ende der Zeit der Schleier

gehoben wird. Darum braucht Kirche,

darum brauchen die Christen vor Ort

auch immer Geduld und ein großes

Herz.

Viel einfacher als es die Bekenntnistexte

tun – so einfach, dass es tatsächlich

ein Kind von sieben Jahren verstehen

kann, gibt Jesus eine Antwort

auf die Frage, was denn Kirche sei:

„Wo zwei oder drei versammelt sind in

meinem Namen, da bin ich mitten unter

ihnen.“ (Matthäus 18,20)

Zwei oder drei genügen. Den Ruf

Jesu hören, zusammenkommen und

mit dem eigenen Leben

Antwort darauf geben.

Vielleicht ohne Satzung

oder Grundordnung. Sogar

ohne Kapellen- und

Kirchengebäude. Aber

mit der Bibel im Gepäck

und mit der Verheißung,

dass Gott unter ihnen

gegenwärtig ist.

Thorsten Lange

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UnSer BeSUchSKreiS

Alter(n) hat Zukunft

Unter diesem Motto hatte die Landeskirche

zu einem „Impulstag für Besuchsdienst

und die Arbeit mit Älteren“

nach Hannover eingeladen. Zugleich

wurde das 60jährige Jubiläum des Besuchsdienstes

in unserer Landeskirche

gewürdigt.

Wir begannen mit einer Bibelarbeit

über das Buch Salomo 12,1-8: Denk

an deinen Schöpfer in der Jugend, ehe

die bösen Tage kommen und die Jahre

sich nahen, da du sagen wirst: „Sie

gefallen mir nicht.“

Lesen Sie bitte diesen Abschnitt nach,

in dem der „alte Mensch“ beschrieben

wird. Wir können wahrscheinlich ohne

Erklärung damit wenig anfangen. Vers

3 beschreibt die Hüter des Hauses,

die zittern (unsere Arme), die Starken,

die sich krümmen (unsere Beine), die

Müllerinnen, die müßig stehen, weil

es so wenige geworden sind

(unsere Zähne), wenn finster

werden, die durch die Fenster

sehen (unsere Augen); unsere

Stimme, unsere geschlechtsspezifischen

Merkmale, unsere

Vitalität nehmen ab.

Oft werden auch unser Glaube

und unsere Zuversicht weniger.

Der Prediger hadert mit

Gott. Er sieht nur auf sich und ist untröstlich

- wozu überhaupt leben bei

diesen Aussichten? Schließlich wird

unser Körper wieder zu Staub und unsere

Seele sehnt sich danach, wieder

zu Gott gehen zu dürfen.

Der Prediger sagt: „Es ist alles eitel,

ganz eitel.“ All unser Mühen und Raffen

und Plagen ist vergebens, wir können

nichts mitnehmen.

Wie ganz anders hört sich da der

Psalm 71 an, wo ein Mensch mit Gott

spricht. Das „Du“ zu Gott wird ganz

laut und die Angst klein, wenn wir beten

können: „Du bist meine Zuversicht,

Herr, mein Gott, meine Hoffnung von

meiner Jugend an“ (Vers 5). Ab Vers

17 folgen keine Hilfeschreie mehr, sondern

die Bereitschaft, Gottes Güte und

Wunder weiterzugeben, bricht durch;


ab Vers 20 ist der Beter getröstet und

Auferstehungshoffnung leuchtet auf.

Christus spricht sozusagen: „Ich lebe

und ihr sollt auch leben.“

Auf diese Weise getröstet, konnten

wir dem nächsten Vortrag folgen, zu

dem wir vom Referenten begrüßt wurden

mit: „Liebe Alte, liebe Greisinnen

und Greise“. Dieser Gruß löste gleich

Gemurre aus; denn es gab durchaus

auch jüngere Teilnehmer. Diese

wollten jedoch erst werden, was die

meisten von uns schon sind, nämlich

„alt“. Wollen sie das wirklich werden?

Ja, schon alt werden (in voller Kraft),

aber nicht alt sein. Die Zukunft jedoch

gehört uns „Alten“, besonders in den

Kirchengemeinden.

Gottesdienst und Gemeindearbeit

ist Altenarbeit. Offensichtlich ist es

auch in anderen Kirchengemeinden

so, dass sich eher wenige junge Menschen

Zeit dazu nehmen. Die „neuen

Alten“ wachsen nicht mehr nach, auch

nicht in den Kreisen. Wir wollen daher

mit dem wunderbaren Potential, das

uns nach dem Arbeitsleben bleibt, „wuchern“.

Gott schickt nicht in Rente! Wir

hoffen, viele aktive „Alte“ zu erreichen

und zur Mitarbeit in Kreisen bewegen

zu können. Die Werbung kennt nur

Mittel für „anti aging“, wir aber kennen

Programme für „pro aging“. Kirchliche

Altenarbeit ist wichtig. Nehmen wir

UnSer BeSUchSKreiS

unsere „Alten“ ernst, nehmen wir uns

selbst ernst? „Ja“ wollen wir zum Altern

sagen. Deutschland wird älter. Die

Alterspyramide steht auf dem Kopf.

Es gibt mehr alte als junge Menschen;

folglich gibt es mehr Menschen, die

der Pflege bedürfen. „Du sollst Vater

und Mutter ehren, auf dass es dir wohlergehe

und du lange lebest“, das ist

das 4. Gebot. Aber es heißt nicht, dass

Gott von uns Pflege in der Familie bis

zur völligen Erschöpfung fordert.

Workshop 1: Neue Wege gehen.

Brauchen wir diakonische Besuchsdienste?

Die Betreuung in Heimen erfolgt oft

so spät, dass sich die Menschen nicht

mehr eingewöhnen können. Besuche

bei kranken Menschen zu Hause oder

im Krankenhaus müssen mehr ins

Blickfeld von Seelsorge und Gemeinde

rücken. Zusammenfassend geht es

uns „Alten“ jedoch in der heutigen Zeit

versorgungsmäßig und auch gesundheitlich

besser als in der „guten alten

Zeit“. Die Menschen wurden früher

nicht so alt und auch nicht so gut medizinisch

versorgt. So gesehen gibt es

keinen Grund für uns „Alte“ zu klagen.

Wer nicht alt werden will und nicht ja

zu den je anfallenden Gebrechen sagen

will, „der muss einfach früher sterben“.

- Aber wollen wir das schon?

19


20

UnSer BeSUchSKreiS

Nehmen wir also das Alter an mit allen

seinen körperlichen Gebrechen und

vergessen bitte nicht, welche Vorteile

es uns bringt: Wir können gelassener

in den Tag gehen, ohne Zeitdruck; wir

müssen nicht mehr dies und jenes tun,

nein, wir kommen vom Müssen ins

Dürfen. Wir dürfen geduldiger werden,

das ist ja nicht so leicht. Wir dürfen unsere

Erfahrung und unser Wissen an

die Jugend weitergeben, wenn sie es

denn wissen will. Wir dürfen unsere

Zeit mit dem füllen, was wir schon immer

tun wollten.

Gelingt uns das, so werden wir nicht

sagen: „Hauptsache Gesundheit“. Sie

ist zweifellos ein großes Geschenk,

das wir dankbar aus Gottes Hand

nehmen sollten. Was nützt uns aber

die körperliche Gesundheit, wenn die

Seele hungert? Bemühen wir uns also

darum, der Seele „Brot“ zu geben.

Sagt doch schon Jesus: „Der Mensch

lebt nicht vom (irdischen) Brot allein,

sondern vom Wort Gottes“.

Lassen Sie uns Sorge tragen nicht

nur für dieses Leben, sondern uns rüsten

für die Ewigkeit bei Gott, dann hat

auch unser Alter Zukunft. Was können

wir Besseres als Gottes Wort bei unseren

Besuchen mitbringen? Lassen

Sie uns dies auch tun!

Workshop 2: Unter welchen Voraussetzungen

sind Gemeindemitglieder

zu ehrenamtlichen Tätigkeiten, speziell

im Besuchsdienst bereit?

Nicht nur die sog. „jungen Alten“, die

Generation 60+, sind dazu bereit. Auch

auf junge Menschen trifft das zu, vorausgesetzt

die Rahmenbedingungen

stimmen: Eine sinnvolle Arbeit, die zur

Persönlichkeitsentwicklung beiträgt

und Freude bzw. Spaß an der Gemeinschaft

fördert, die mit Eigenständigkeit

und auch Eigenverantwortlichkeit ausgeübt

werden kann und Wertschätzung

in der Gemeinde findet. Wo persönliche

Möglichkeiten und zeitliche

Grenzen berücksichtigt werden und es

letztendlich auch die Möglichkeit gibt,

mit der Arbeit zu pausieren oder sie zu

beenden.

Workshop 5: Jung alt werden

– in einer alternden Gesellschaft

Die heutige Generation der über

50-jährigen ist anders alle anderen vor

ihr. Die meisten fühlen sich 10 bis 15

Jahre jünger und wünschen sich ein

ewiges Leben, allerdings auf Erden.

Natürlich bei guter Versorgung, auch

im Krankheitsfall. Eine sinnvolle Behandlung

sollte auch bei Kassenpatienten

gewährleistet sein. Allerdings

nicht abzuleugnende Tatsache ist: Ma-


teriell abgesichert altert es sich länger

und leichter.

Eine große Herausforderung der Zukunft

ist die Demenz (Altersdemenz/

Alzheimer). Altersrelevante Abnahme

von Gedächtnis und anderen Erkenntnisfunktionen

versetzen uns in Schrecken.

Auch die jungen Alten werden

einmal alt. Dann sollte man versuchen

eine gewisse Selbstständigkeit zu behalten,

denn ganz oft werden alte Menschen

überstimmt und ausgegrenzt.

Wichtig: Eine altersgerechte Aufgabe

übernehmen (Kirche, Vereine), Freizeitgestaltung

in netter Gesellschaft,

UnSer BeSUchSKreiS

Reisen, auch in fremde Länder und

Kontakte nicht vernachlässigen.

Der persönliche Rat des Referenten:

Verlassen Sie niemals im Alter Ihren

Kulturkreis für immer. Lassen Sie

Krankheiten nicht zu Ihrem Lebensmittelpunkt

werden. Akzeptieren Sie, was

man nicht ändern kann, ändern Sie,

was zu ändern geht. Vergessen Sie

nicht: mit Gottes Hilfe lässt sich noch

vieles schaffen, gerade im Alter.

Den abschließenden Reisesegen

sprach Landesbischof Ralf Meister.

Maria Ahlborn, Marlies Jäger

und Birgit Tack

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22

GeDanKen zUr weihnachtSzeit

Hoffen und warten – worauf?

Wie in jedem Jahr feiern wir Advent

und Weihnachten, doch habe ich immer

mehr den Eindruck, dass das Entscheidende

dabei in den Hintergrund

tritt und von Dingen, die nichts mit dem

eigentlichen Weihnachtsgeschehen zu

tun haben, überlagert wird.

Viele freuen sich auf diese Zeit, wenn

es nach den trüben Novembertagen in

unseren Häusern und Straßen durch

die vielen Lichterketten und dem Glanz

der Kerzen hell wird. Sie freuen sich

auf eine Zeit zum Feiern und Entspannen,

zum Genießen, auf den süßen

Duft von Glühwein, frischen Mandeln

und Kastanien auf den Weihnachtsmärkten.

Aber wer weiß noch, warum

wir Advent und Weihnachten feiern?

Bei einer Umfrage unter Grundschülern

in Deutschland konnten knapp

40% darauf überhaupt keine Antwort

geben. Andere meinten, weil es Geschenke

gibt, weil es immer schon so

war oder weil die Oma kommt.

Ich habe nichts gegen Geschenke

und Weihnachtsleckereien, nichts

gegen sentimentale Kindheitserinnerungen

und Familientreffen, die gehören

auch zu den Feiertagen; aber wir

dürfen darüber nicht vergessen, was

eigentlich gefeiert wird; denn mit der

Adventsbotschaft der Bibel haben romantische

Stimmungen nichts zu tun,

die bleiben an der Oberfläche.

Advent - Zeit der Erwartungen und

Vorbereitungen auf das Kommen unseres

Herrn. Der Adventskranz mit

seinen vier Kerzen, die den vier Adventssonntagen

zugeordnet sind, will

uns auf Weihnachten hinführen und

uns zeigen, dass unser Warten auf

das Kommen Gottes auf dieser Erde

nicht endlos ist, sondern ein Ziel hat.

Der Brauch, die Kerzen an den vier

Adventssonntagen nacheinander zu

entzünden, ruft uns ins Bewusstsein,

dass wir wartende und hoffende Menschen

sind.

Früher war die Adventszeit eine Zeit

der Buße. Das heißt nicht, dass wir

ein Büßerhemd überziehen sollen.

Nutzen wir aber die Zeit zur Ruhe und

Besinnung, um so dem Geheimnis von

Weihnachten auf die Spur zu kommen.

Weihnachten feiern wir die Geburt

Jesu Christi, des Erlösers. Gott hat

mit seiner Menschwerdung im Kind

von Bethlehem „Ja“ zu uns Menschenkindern

gesagt. Damit jeder von uns

Gott begegnen kann, vereinen sich

Gottheit und Menschheit, wie es im

Epiphaniaslied „Jesus ist kommen“


gesungen wird. Wenn das kein Grund

zum Feiern ist!

Die Hirten auf dem Feld waren die

Ersten, die durch den Engel davon

erfuhren: „Freut euch, denn euch ist

heute der Heiland geboren.“ Die Hirten

waren recht- und schutzlose Menschen.

Ihr Ruf war so ruiniert, dass sie

als Zeugen vor Gericht nicht anerkannt

waren. Doch Gott begegnet ihnen so

persönlich, dass sie etwas von dem

Geheimnis begreifen konnten, dass

mit der Geburt von Jesus Christus Gott

selbst zu ihnen kommt.

Auch für uns ist Gott durch Jesus

Christus Mensch geworden. Damit niemand

ohne Hoffnung und Hilfe bleiben

muss, will er auch uns begegnen. Jesus

möchte als lebendiger Gott uns be-

GeDanKen zUr weihnachtSzeit

gegnen, der sein Leben mit uns teilen

möchte. Das Gebet ist ein Weg, seine

Nähe zu erfahren. Das gilt nicht nur

für mehr oder weniger stimmungsvolle

Weihnachtstage. Im Neuen Testament

können wir seine Worte nachlesen, die

uns auch in unserem normalen Alltag

ein tragfähiges Fundament für unser

Leben geben.

Keiner ist bei Gott vergessen oder

abgeschrieben, er will uns einen Weg

eröffnen, Weihnachten ganz neu zu

entdecken. Wenn wir ihm in unserem

Leben Raum geben, wächst Freude,

die bleibt. Weihnachten beginnt da, wo

der Glaube an Jesus Christus beginnt,

und ist auch nach Weihnachten nicht

vorbei.

Ingrid Adam

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24

GeDanKen zUm ehrenamt

Sind Ehrenamtliche wirklich „dämlich“?

In früheren Generationen war das

Ehrenamt eine Selbstverständlichkeit,

es hatte etwas mit sozialer Verpflichtung

zu tun. Das freiwillige Engagement

wurde als uneigennütziges Tun

für andere verstanden. In unserem

Jahrhundert hat das Ehrenamt in der

Kirche und nicht nur dort in den Augen

vieler leider keine gesellschaftliche

Bedeutung mehr. Es bringt keine Anerkennung

– wer ehrenamtlich arbeitet,

ist „dämlich“.

Noch gibt es Gemeindeglieder, die

zur Mitarbeit und Mitgestaltung ohne

Bezahlung in unserer Kirchengemeinde

bereit sind. Sie opfern Zeit und

Kraft, um das Schiff, das sich Gemeinde

nennt, durch die Zeiten zu steuern.

Die Kirche steht vor großen Herausforderungen;

ohne ehrenamtliche Helfer

wird kirchliche Arbeit im bisherigen

Umfang nicht mehr bewältigt werden

können.

Jeder Christ trägt Verantwortung für

die Gemeinde, für die Verkündigung,

für Hilfe in sozialer Not, für Fürbitten;

denn vor Gott sind alle Menschen

gleich wertvoll und durch Taufe und

Glauben berufen, jeder nach seinen

Gaben. Nicht persönlicher Ehrgeiz

und Durchsetzungswille ist gefragt,

sondern entscheidend ist gelebtes

Christentum.

Ehrenamtliche können sich und ihre

Gaben in allen Bereichen des Gemeindelebens

einbringen. Über Mitarbeit

im Gottesdienst habe ich im letzten

Gemeindebrief geschrieben. Andere

Formen der ehrenamtlichen Arbeit

in der Gemeinde

sind u.a. Kirchenvorstand,

Kinder-

und Jugendarbeit,

Altenarbeit, Besuchsdienst,Bibel-,

Frauen- und

Gesprächskreis,

Frauenfrühstück,

offene Kirche, um

nur einiges zu

nennen.


Viele Möglichkeiten gibt es also, anderen

zu helfen und selbst Erfüllung

und Freude an der Arbeit zu haben.

Der Gemeindebrief ist ein wichtiges

Kommunikationsmittel. Er informiert

auch die nicht regelmäßigen Gottesdienstbesucher

über alles Wissenswerte

aus der Gemeinde, über Gottesdienstzeiten

und Termine. Kindergarten,

Kreise und Gruppen berichten

zudem über ihre Unternehmungen und

Aktivitäten. Der Leser kann an freudigen

und traurigen Familienereignissen

Anteil nehmen.

Und was das Allerwichtigste ist: der

Gemeindebrief vermittelt Inhalte christlichen

Glaubens; denn der grundlegende

Auftrag der Kirche ist es, Anwalt

des Glaubens zu sein, ihre einmalige

Botschaft kann Antwort geben auf Fragen

nach dem Sinn des Lebens und

bei der Bewältigung von Leid und Tod

helfen. Mitten in allen Problemen und

Veränderungen müssen Menschen

erkennen können, dass sich mit Hilfe

des Glaubens ihre Fragen und Sehnsüchte

bewältigen lassen.

Die Botschaft bedarf der Boten, und

dazu ist der Gemeindebrief ein unverzichtbares

Mittel. Viele Leser freuen

sich auf jede neue Ausgabe und sind

traurig, wenn sie den neuesten Brief

nicht erhalten.

GeDanKen zUm ehrenamt

Damit der Gemeindebrief in die Häuser

kommen kann, bedarf es der ehrenamtlichen

Helfer. Leider gibt es

immer wieder Engpässe, wenn Menschen,

die diesen Dienst lange wahrgenommen

haben, durch Alter und

Krankheit ausfallen. Es wäre schön,

wenn sich Gemeindeglieder bereitfänden,

diese Lücken auszufüllen.

Körperliche Ertüchtigung und Wandersport

sind voll im Trend. Vielleicht

nutzen Sie das Austragen des Gemeindebriefes

für einen kleinen Spaziergang

und machen dadurch anderen

Mitmenschen eine Freude. Gutes

Tun hält gesund.

Ingrid Adam

Wenn Sie Interesse an der ehrenamtlichen

Mitarbeit in unserer Kirchengemeinde

haben, sei es das

Austragen des Gemeindebriefes,

die Mitarbeit in einer unserer bestehenden

Gruppen oder die Gründung

einer neuen, können Sie Sich gerne

an unsere Koordinatorin für die

ehrenamtliche Arbeit, Susanne Görlitz,

wenden (Tel.: 2974) oder sich

im Pfarrbüro melden (Tel.: 2185).

Auch die Mitglieder des Kirchenvorstandes,

Pastor und Diakon lassen

sich gerne ansprechen.

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26

weltGeBetStaG 2013

„Ich war fremd - ihr habt mich aufgenommen“

Traditionsgemäß findet auch im Jahr

2013 der Weltgebetstag der Frauen

am ersten Freitag im März in über 170

Ländern statt. Die Gottesdienstordnung

wird von Frauen verschiedener

Konfessionen in jedem Jahr aus einem

anderen Land vorbereitet.

Im Deutschland begannen 1927 methodistische

Frauen, den Weltgebetstag

zu feiern. 1947 fand der erste ökumenische

Gottesdienst in Berlin statt

und breitete sich dann rasch in den

anderen Bundesländern aus. Heute ist

das Miteinander der Frauen wichtiger

Impulsgeber für gelebte Ökumene.

2013 gestalten Frauen aus dem

Nachbarland Frankreich die Gottes-

dienstordnung. In Frankreich sind

Staat und Kirche streng getrennt. Die

Weltgebetstagsbewegung fördert das

Zusammenleben der Konfessionen.

Bereits 1929 wurde im Elsass der Weltgebetstag

von methodistischen und lutherischen

Frauen gefeiert. Im übrigen

Frankreich breitete sich die Gebetsgemeinschaft

in den 1960er Jahren aus.

Nach Schätzungen gehören 62% der

Bevölkerung der römisch-katholischen

Kirche an, 27% bezeichnen sich als

nicht religiös, die restlichen sind protestantisch,

jüdisch und muslimischen

Glaubens.

Die Christinnen aus Frankreich wählten

für ihren Gottesdienst das Thema

„Ich war fremd – ihr habt mich aufge-


nommen“. Das Bibel-Zitat aus dem

Matthäus-Evangelium soll dazu anregen,

darüber nachzudenken, was

jeder einzelne dazu tun kann, Menschen,

die ihre Heimat verlassen, um

bei uns Schutz, Gastfreundschaft und

Solidarität zu suchen, das Einleben zu

erleichtern. Sie brauchen unsere Hilfe

und Unterstützung. Wie Frankreich ist

auch Deutschland Einwanderungsland,

und nur, wenn sich alle beteiligen,

kann Zusammenleben gelingen.

Die Gottesdienstordnung benennt

biblische Stellen zum Thema, und

Frauen mit Zuwanderungsgeschichte

heimatKUnDlicheS rUnD Um St.DionyS

erzählen ihre guten und schwierigen

Erfahrungen bei uns. Wir lernen dadurch

Lebenssituationen von Frauen

anderer Länder kennen und besser zu

verstehen. Beim gemeinsamen Singen

und Beten teilen wir unseren Glauben

mit Schwestern anderer Konfessionen

weltweit.

Wir feiern den Gottesdienst am

Freitag, 1. März 2013,

um 19.30 Uhr

in der Evangelischen Freikirche

am Holeburgweg.

Die Grabplatten an der St.Dionys-Kirche

Sie haben sie bestimmt schon gesehen

oder sind unbewusst viele Male an

ihnen vorbeigegangen. An was?

An den drei Grabstelen, die sich

an der Nordseite unserer St.Dionys-

Kirche befinden, zum Rathaus hingewandt.

Betrachten wir die beiden linken

Grabplatten: sie sind 200x90x15 cm

groß und stellen heute jede als unbearbeiteter

Block einen Wert von ca.

850 Euro dar (lt. Auskunft der Fa. Linnenberg/Stadtoldendorf,

2010).

Daher dachte ich mir zu Beginn meiner

Recherche: „Das müssen reiche

Ingrid Adam

Bürger in Stadtoldendorf gewesen

sein, darüber wird man vieles nachlesen

können.“

Bei den Grabplatten handelt es sich

um Johann Friedrich Ludwig Hilfer

(1793-1856), Schuhmachermeister,

und seine Ehefrau Catharina Juliane

Kasten (1793-1851). Wer war diese

Familie, woher kam sie?

Am 18.1.1779 heiratet in Stadtoldendorf

ein Anton Hilfer, aus Lüchtringen

gebürtig, die Elisabeth Brase aus

Stadtoldendorf. Aus dieser Ehe gingen

sechs Kinder hervor:

27


28

heimatKUnDlicheS rUnD Um St.DionyS

1. Georg Friedrich Ludwig,

* 1.12.1778

2. Johann Christian,

* 27.8.1781, + 12.4.1846

3. Johanne Wilhelmine Ulrike,

* 28.3.1784

4. Heinrich Anton,

* 22.3.1787, + 13.12.1795

5. Johann Carl Christoph,

* 21.8.1790

6. Johann Friedrich Ludwig,

* 28.11.1793

Johann Friedrich Ludwig, der am

28.11.1793 hier in Stadtoldendorf das

Licht der Welt erblickte und am 1.12.

getauft wurde, erlernte wie sein Vater

und auch seine Brüder das Schusterhandwerk

und wurde sogar Schustermeister.

Um Meister in einer Gilde zu

werden, musste der Geselle mindestens

27 Jahre alt sein. Das legte die

Gildeverordnung fest. Wenn der Leser

glaubt, der Schuhmachermeister sei

ein doch lohnender Beruf, so muss ich

ihn enttäuschen. Das Handwerk des

Schusters war eines der am Schlechtesten

bezahlten und die Schuster

lagen mit ihrem Einkommen gerade

über dem der Tagelöhner.

Das Ehepaar Ludwig Hilfer und

Catharina Kasten hatte insgesamt

neun Kinder, von denen allerdings nur

drei Töchter überlebten; die anderen

starben als Kleinkinder.

Die Zeit um 1830 war im Herzogtum

Braunschweig und insbesondere im

Landkreis Holzminden ein wirtschaftlicher

Notstand. Bereits 1820 sanken

die Preise in der Landwirtschaft auf einen

Tiefstand, dazu kam 1830 im Weserkreis

eine schwere Missernte. Das

traf auch die Schustergilde. Bei einer

Einwohnerzahl von 1200 hatte Stadtoldendorf

zu dieser Zeit 30 Schuster.

Der Notar Steinacker in Holzminden

urteilte „Stadtoldendorf ist ein im fortwährenden

Sinken begriffener Ort ...

bieten die jetzigen Verhältnisse der

Stadt für die Zukunft nur trübe Erwartungen

dar“.

Als Beispiel für diese immense Armut

sei nur angemerkt: die Schwägerin

von Ludwig Hilfer, Caroline Samse

aus Golmbach, konnte „armutshalber“


keinen Geburtsschein beibringen. Die

Kosten dafür lagen auf heute umgerechnet

bei 1,50 Euro.

Es ist zu vermuten, dass einige Mitglieder

der Familie Hilfer sich entschlossen

haben, wie viele andere

auch neue Wege zu beschreiten. In

den Akten des Staatsarchives Wolfenbüttel

findet sich die Ausreise von

Ludwig Hilfer aus Stadtoldendorf,

Schuhmachermeister, nach Amerika

am 17.05.1837 zusammen mit zwei

anderen Stadtoldendorfer Familien.

Er soll erkunden, ob weitere Familienmitglieder

nachkommen sollten. Es

handelt sich vermutlich um den älteren

Bruder Georg Friedrich Ludwig (Nr. 1),

der nicht verheiratet war.

heimatKUnDlicheS rUnD Um St.DionyS

Aus dem Amt Stadtoldendorf ist zu

berichten, dass die Handwerker mit

weitem Abstand die Auswanderungswilligsten

waren und nur in Amerika

eine neue Chance für sich und ihre Familien

sahen. Die Auswanderung wurde

vereinfacht durch Abmeldung bei

der Polizeibehörde und auch durch die

Kommunen unterstützt. Diese zahlten

lieber eine Schiffspassage als eine

lebenslange Unterstützung der verarmten

Bürger. Und so mag es auch bei

der Familie Hilfer gewesen sein.

Von dem Ehepaar Hilfer/Kasten wandern

die älteste Tochter Wilhelmine (*

1821) 1847 und die jüngeren Töchter

Julie (*1829) und Friederike (* 1834)

1853 (zwei Jahre nach dem Tode der

Mutter) nach Amerika aus. Über ihr

Schicksal ist leider nichts bekannt. Der

Vater bleibt allein zurück und überlebt

den Fortgang seiner Töchter um nur

drei Jahre.

Es ist nicht mehr zu klären, wann diese

Grabplatten angefertigt wurden. Ob

die Eltern dieses noch zu Lebzeiten in

Auftrag gaben oder später durch andere

Angehörige, z.B. ihre Töchter aus

Amerika als Dank und Erinnerung an

ihre Eltern.

Wie es auch sei, sie sind und bleiben

ein Stück Geschichte unserer Stadt.

Wolfgang Nägeler (Text & Fotos)

29


Der PGS LERNFONDS bietet

Schülerinnen und Schülern der Paul-

Gerhardt-Schule (PGS) Dassel aus

Familien mit niedrigem Einkommen

finanzielle Unterstützung für acht

Förderbereiche – unter anderem für

Schulfahrten, Lernmittel, Nachhilfe

und Mittagessen. Schon im ersten

Jahr seines Bestehens 2010 konnte

der LERNFONDS 60 Förderungen in

Höhe von 9.000 Euro auszahlen, im

letzten Jahr waren es gut 100 Förderungen

in der Höhe von 12.000 Euro.

Um mehr Spender zu gewinnen, hat

das zwölfköpfige, aus Eltern, Lehrkräften

und Schülern zusammengesetzte

Lernfondsteam im Juni 2012 eine

symbolische „Aktiengesellschaft“ gegründet.

Die „Lernfonds-Aktien“ haben

einen Ausgabewert von 50 bzw. 100

Euro und sind hochwertige Drucke,

deren Motive im Rahmen eines

Kunstwettbewerbs der Schule

ausgesucht wurden.

Indem Sie eine Lernfonds-Aktie

„kaufen“, d.h. für den Lernfonds

spenden, werden Sie zum

Chancengeber für viele Schülerinnen

und Schüler der PGS. Sie

leisten einen wichtigen Beitrag

für mehr Bildungsgerechtigkeit

30

evanGeliSche PaUl-GerharDt-SchUle DaSSel

Werden Sie „Lernfonds-Aktionär“!

Werden Sie Chancengeber für Schülerinnen und Schüler der PGS!

an der PGS Dassel, einer aktiven,

evangelischen Schule in der Region.

Wie bei einer richtigen Aktiengesellschaft

werden auch die „Lernfonds-

Aktionäre“ an der Entwicklung des

Fonds beteiligt: Regelmäßig werden

sie zu einer Vollversammlung mit Rahmenprogramm

eingeladen, auf der die

Entwicklung des Fonds diskutiert wird.

Wie können Sie eine Aktie kaufen?

Ganz einfach durch Bestellung auf

www.lernfonds.de (Aktien-Shop) oder

per Anruf in der Schule: 05564/9608-0.

Für Fragen bzgl. des PGS Lernfonds

steht Ihnen Lehrer Thomas Burg, der

Sprecher des Lernfonds-Teams und

Spendenbeauftragter der Schule, unter

oben angegebener Nummer gern

zur Verfügung.

Thomas Burg


Brot für Die welt 2012/2013

Brot für die Welt: Engagement in Kenia

Herzlichen Dank all denen, die im Jahr 2011 unser Jugendprojekt in Costa Rica

mit einer Spende unterstützt haben. In unserem Kirchenkreis Holzminden-Bodenwerder

kamen insgesamt 48.442,86 Euro durch Kollekten und Spenden zusammen.

Herzlichen Dank für Ihre großartige Spendenbereitschaft!

In diesem Jahr legt der Ausschuss für Ökumene und Mission Ihnen ein Projekt

ans Herz, dessen Problematik in Europa schon fast in Vergessenheit geraten ist.

In weiten Teilen Afrikas droht AIDS ganze Bevölkerungsschichten auszulöschen,

wenn nicht intensive Aufklärung betrieben wird. Die Koptisch-Orthodoxe Kirche

stellt sich dieser Herausforderung.

Aufklärung ohne Tabus

Immer noch infizieren sich in Afrika

fast zwei Millionen Menschen pro Jahr

mit HIV. Mit Unterstützung von „Brot

für die Welt“ stellt sich die Koptisch-

Orthodoxe Kirche dem weiteren Vormarsch

der Pandemie entgegen. Erste

Erfolge sind sichtbar.

Schon frühmorgens gesellt sich Patrick

zu seinen Trinkkumpanen. Seitdem

der junge Mann erfahren hat, dass

er HIV-positiv ist, hält er sein Leben

nüchtern nicht mehr aus. Und jedes

Mal, wenn er betrunken ist, schnappt

er sich in Mama Pimas Bierpinte ein

anderes Mädchen. Heute hat er ein

Auge auf Pauline geworfen. Doch bevor

er sich ihr nähern kann, stellt sich

ihm Victorine in den Weg. „Willst du sie

etwa anstecken?“, herrscht sie ihn an.

Bedrücktes Schweigen. Gebannt haben

rund 20 Menschen die Open-Air-

Theateraufführung in Nairobis Slum

Kawangware verfolgt.

Doch Victorine Wambura, 29, Aidsberaterin

der Koptisch-Orthodoxen

Kirche, und ihre Mitarbeitenden haben

nicht nur schauspielerisches Talent,

sondern auch ein enorm fundiertes

Wissen über die Krankheit. Und so

harren die meisten Zuschauer aus, um

sich im Anschluss an die Aufführung

über Ansteckungsrisiken und Möglichkeiten

der Vorbeugung zu informieren.

31


Brot für Die welt 2012/2013

„Lasst euch testen“, ermahnt Victorine

die Zuschauer und zeigt auf ein

Zelt im Hintergrund. Dort werden kostenlose

Aids-Tests durchgeführt. Energisch

schreitet sie über den vom Regen

aufgeweichten Boden und redet

über Themen wie sexuelle Gewalt in

Verbindung mit HIV, sexuell übertragbare

Krankheiten und Alkoholmissbrauch.

Denn wo Armut und Alkoholabhängigkeit

groß sind, wächst die

Zahl der HIV-Infektionen – auch in den

Slums von Nairobi.

Seit 1994 ist die Koptisch-

Orthodoxe Kirche in Kenia

im Kampf gegen HIV und

Aids aktiv. Im „Hoffnungszentrum“,

einer 2004 auf

dem Gelände der Bischofsresidenz

in Nairobi eröffneten

Klinik, wurden bereits

mehr als 15.000 Menschen

versorgt.

32

Mit den Spenden von

„Brot für die Welt“ wird

speziell die Aufklärungsarbeit

finanziert. Junge

Teams wie das von Victorine

Wambura treten in

Schulen, Kliniken, Firmen

und Gefängnissen auf. Die

meisten Mitarbeitenden arbeiten

dabei nur in Teilzeit.

Sie verdienen nicht viel

mehr als ein Taschengeld.

Aber ums Geld geht es ihnen nicht, sie

handeln aus tiefer christlicher Überzeugung.

Auf die Frage, warum sie sich stark

macht für Menschen mit HIV und Aids,

antwortet Victorine nachdenklich:

„Meine Schwester wäre noch am Leben,

hätten wir damals mehr über die

Krankheit gewusst.“ Die junge Frau

starb vor sieben Jahren. Zwei Jahre

später führte die Koptisch-Orthodoxe

Kirche das Beratungsprogramm für


die Slums von Nairobi ein.

Victorine bewarb sich und

bekam die Stelle. Seither

nimmt die Aidsaktivistin regelmäßig

an Fortbildungen

teil. Irgendwann will sie ihre

eigene Organisation gründen

– um das Leben von

noch mehr Menschen zu

retten.

Brot für Die welt 2012/2013

Text: Renate Of

Fotos: Kirsten Schwanke-Adiang

Helfen Sie mit, dass dieses Projekt

zur Aids-Prävention mit einer Spende

von Ihnen ein Erfolg wird.

Sie können auf verschiedenen Wegen

spenden: Entweder tun sie Ihre

Spende in die beigefügte Spendentüte

und werfen diese im Gottesdienst

in den Klingelbeutel oder geben

sie im Pfarramt ab. Eine Spendenbescheinigung

kann bei entsprechender Anfrage ausgestellt werden.

Oder Sie überweisen Ihre Spende auf folgendes Konto:

Kirchenkreis Holzminden-Bodenwerder

bei der Evangelischen Kreditgenossenschaft Kassel, BLZ: 520 604 10

Kontonummer: 6165

Stichwort: BROT FÜR DIE WELT 2012 – Aufklärung ohne Tabus

Herzlichen Dank für Ihre Hilfe!

Diakon Dierk Stelter

Weitere Informationen: www.brot-fuer-die-welt.de/projekte/projektliste/kenia-coptic.html

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Liebe Leserin, lieber Leser, liebe

Schwestern und Brüder in Christus,

im Zeitraum dieses Gemeindebriefes

beginnt am 1. Advent das neue Kirchenjahr

und am 1. Januar das Jahr

2013. Die neuen Zeitabschnitte liegen

vor uns wie ein unberührtes Schneefeld.

Noch wissen wir nicht, wie und

wohin vor uns liegende Wege uns führen

werden. Und irgendwann werden

wir hier und dort unsere Spuren hinterlassen

haben.

Wie der Wechsel vom Altjahrsabend

zum Neujahrstag gehört der Wechsel

vom Vertrauten zum Unbekannten,

von Abschied nehmen und Neuanfang

wagen, zu unserem Leben wie

zu Hause sein und auf Reisen gehen.

Nicht nur unsere Erde dreht sich, auch

wir und die persönliche Welt, in der wir

leben und uns eingerichtet haben, sind

in Bewegung. Denn: „Wir haben hier

keine bleibende Stadt, sondern die zukünftige

suchen wir.“ So lautet die Jahreslosung

für das Jahr 2013.

GeDanKen zUr JahreSloSUnG 2013

Schon im Alten Testament gingen

Menschen Wege vom Vertrauten zum

Unbekannten. So verlassen z.B. Abraham,

Moses, Josua und Ruth ihr

Zuhause und machen sich auf in eine

neue Zukunft. Und im Neuen Testament

lesen wir vom Unterwegssein

u.a. von Maria und Joseph, von Jesus

und seinen Jüngern und vom Apostel

Paulus. Sie alle wagten „Schritte im

Vertrauen auf einen guten Weg“, wie

es in einem Lied von Clemens Bittlinger

(1987) heißt.

Dieses Unterwegssein gilt ebenso

für die Kirche. Das reformatorische

Grundanliegen lautet: „Die Kirche ist

immer zu reformieren“ („Ecclesia semper

reformanda“). Das bedeutet: Kirche

muss sich in allen Bereichen, in

ihrer Verkündigung und im Lebensstil

ihrer Verantwortlichen und Mitglieder

immer neu vom Worte Gottes richten

und erneuern lassen.

So sind auch wir als Christenmenschen

heute mit hineingenommen in

die bewegende Geschichte Gottes

35


36

GeDanKen zUr JahreSloSUnG 2013

mit seinen Menschen. Gott selbst ist

in Bewegung. Unablässig macht er

sich auf und sucht uns, seine geliebten

Menschen. Auch davon lesen wir

des Öfteren in der Bibel z.B. in den

Gleichnissen in Kapitel 15 des Lukasevangeliums.

Und beim letzten DaG

(Der andere Gottesdienst) hörten wir,

wie Jesus den Oberzöllner Zachäus

besucht.

„Wir haben hier keine bleibende

Stadt, sondern die zukünftige suchen

wir“ (Hebräer 13,14). So werden auch

wir im neuen Jahr weiterhin Wanderer

sein zu dem Ziel, das Gott für uns

vorbereitet hat und an dem er uns liebevoll

erwarten wird. Noch sind wir

nicht zu Hause. Noch sind wir auf dem

Wege wie Nomaden und unterwegs

als Gäste, Fremdlinge und Reisende.

Und das neue Jahr wird eine Etappe

auf dem Wege Gottes mit uns und ein

Teilstück unseres Weges mit Gott sein.

Also: Machen wir uns getrost auf

in das neue Jahr und wagen wir die

Wege, die Gott uns 2013 führen wird,

über Höhen und durch Tiefen. Denn:

Wir sind nicht allein unterwegs. Mit

uns geht Jesus Christus. Er macht uns

stark, wenn wir unterwegs schwach

werden. Er richtet uns auf, wo wir erschöpft

am Boden liegen. Er ermutigt

uns zum Weitergehen, wenn wir verzweifeln.

Er zeigt uns den Weg, wo wir

uns verlaufen haben. Er hat es versprochen:

Auch Ihnen, auch Dir und

uns allen: „Ich bin bei euch alle Tage

bis zum Ende der Welt“ (Mt 28,20) -

und also auch 2013.

Es grüßt Sie mit einem herzlichen

„Gott befohlen!“

Ihr Diakon Jörg Schulze

Drei Adventsandachten in 2012

In diesem Jahr feiern wir jeweils mittwochs drei Andachten im Advent:

5. Dezember 2012 in Lenne um 18 Uhr

12. Dezember 2012 in Wangelnstedt um 17.30 Uhr

19. Dezember 2012 in Lenne um 17.30 Uhr

Vier Passionsandachten in 2013

Am Aschermittwoch, 13. Februar, beginnt die Reihe der Passionsandachten.

13. Februar 2013 (Aschermittwoch) in Wangelnstedt um 17.30 Uhr

20. Februar 2013 in Lenne um 17.30 Uhr

13. März 2013 in Lenne um 17.30 Uhr

20. März 2013 in Wangelnstedt um 19 Uhr

In den Wochen der Advents- oder Passionsandachten entfällt die „Komplet vor 8“.


Konzert zUr weihnachtSzeit

„Nun soll es werden Friede auf Erden ...“

Festliches Konzert am 1. Advent in der Thomaskirche in Lenne

Zum dritten Male ist sie zu Gast in

der Kirchengemeinde Wangelnstedt:

Angelika Campos de Melo aus Göttingen.

Am 1. Advent, 2. Dezember 2012,

um 18 Uhr, kommt sie wie beim ersten

Konzert in die Thomaskirche in Lenne:

Mit Gitarrenklängen und ihrer einzigartigen

Stimme stellt sie uns Weihnachtslieder

aus aller Welt vor und lädt

uns ein, die Schönheit und Ausdrucksvielfalt

traditioneller und neuerer Lieder

zu erleben, zu genießen und auch mitzusingen!

Die Zuhörer werden angesteckt

sein von dem Temperament und

der Lebensfreude und einstimmen,

wenn z.B. die Klänge von „The Little

Drummer Boy“ erklingen werden.

Eintrittskarten gibt es im Pfarrbüro

der Johanniskirche in Wangelnstedt

(Tel. 05532 -2881) und bei Diakon Jörg

Schulze (Tel. 05532-983920), ebenso

an der Abendkasse (8 €).

Angelika Campos de Melo bei ihrem ersten Konzert in der Lenner Thomas-Kirche

im Dezember 2008.

37


Am 27. Oktober 2012 feierten wir nun

schon den zehnten „anderen Gottesdienst“,

diesmal unter dem Thema:

„Du bist wertvoll in Gottes Augen.“

Was diese Zusage Gottes persönlich

bedeutet, das wollten an diesem

Abend 35 Teilnehmer erfahren und

hatten sich aufgemacht aus unseren

Dörfern und auch aus Stadtoldendorf.

Auch dieser andere Gottesdienst

wurde musikalisch

gestaltet von „upstream“,

der Jugendband der evang.freikirchlichen

Gemeinde

Stadtoldendorf. Die Freude

der Jugendlichen bei Lobpreis

und Anbetung übertrug

sich schnell auf die Gottesdienstbesucher.

Auch zu diesem DaG hatte Edith

Link wieder ein Titelbild (siehe Foto)

gemalt. Dieses ergänzt nun mit ihren

anderen Bildern die „Galerie“ im Gemeinderaum.

Außerdem hatte sie mit

ihrem Deko-Team zuvor Kirche und

Gemeinderaum liebevoll dekoriert.

In der „offenen Phase“ konnte jede/

jeder an sieben „Stationen“ persönlich

entdecken, welche die jeweils für sie

38

rücKBlicK: Der anDere GotteSDienSt

„Du bist wertvoll in Gottes Augen“ (Jes 43,4)

/ ihn momentan angemessene Form

des Betens, der Besinnung und der

persönlichen Zuwendung und Wertschätzung

ist: Sei es zum Beispiel

beim Gebete aufschreiben, Kerzen

anzünden, sich segnen und salben

lassen oder bei der Feier des Tischabendmahles.

Im Anschluss trafen wir uns wie gewohnt

zum gemütlichen Beisammensein

im Gemeinderaum, diesmal bei

Tee, Kuchen und Schmalzbroten.

Ein ganz herzlicher Dank gilt allen,

die diesen DaG-10 vorbereitet und mitgestaltet

haben.

Diakon Jörg Schulze


TiTel

Unsere Vorkonfirmandengruppe (KU-4) 2012/2013

Folgende acht Mädchen und Jungen

bilden in diesem Unterrichtsjahr unsere

Vorkonfirmandengruppe (KU-4).

Aus Wangelnstedt: Angelina Foht,

Johannes Heinemeyer, Luca Kreikenbohm,

Arnika Selvaratnam - aus Lenne:

Benita Kalms, Moritz Kalms - aus

Emmerborn: Neele Meyer - aus Denkiehausen:

Pia Heinemeyer.

Herbstbasar der Krabbelgruppe

Am 14. Oktober fand der erste Basar

der Wangelnstedter Krabbelgruppe in

der Turnhalle in Wangelnstedt statt.

Rund 25 Verkäufer hatten sich angemeldet.

Organisiert wurde der Basar

von Diana Engelke, die sich routiniert

um alle anfallenden Fragen kümmerte

und Anmeldungen entgegennahm.

Das vielfältige Angebot über Kinderkleidung,

Spiele, Bücher bis zu Dreirädern

lockte viele Besucher an. So

mancher fand den Weg in die Turnhalle

und stöberte durch das bunte Angebot.

Auch das reichhaltige Kuchenbuffet

fand begeisterte Abnehmer. Der

Erlös aus Kaffee- und Kuchenbuffet

sowie die Einnahmen der Standgelder

kommen der Krabbelgruppe zugute.

Hiervon sollen neue Spielsachen für

die Gruppe angeschafft werden.

Wir, der Kirchenvorstand und Diakon

Schulze, wünschen Euch für Eure

Konfirmandenzeit viel Freude, eine

Menge an spannenden Entdeckungen

im Land des Glaubens, ein herzliches

Willkommen in den Dörfern unserer

Kirchengemeinde und den Segen unseres

Gottes.

Diakon Jörg Schulze

Wer sich der Krabbelgruppe anschließen

möchte, ist gerne eingeladen,

freitags von 10 bis 11 Uhr im

Gemeinderaum der Wangelnstedter

Kirche vorbeizuschauen. Als nächste

Aktionen sind Laterne basteln und die

Weihnachtsfeier in Planung. Und vielleicht

gibt es ja im nächsten Jahr wieder

einen Basar.

Yvonne Kleinsorge

39


40

ein GeSchenK für wanGelnSteDt

Die Johanniskirche wird angestrahlt

Ein Geschenk aus den Möglichkeiten der Dorferneuerung

Ein herzliches „Danke“ an die politische

Gemeinde Wangelnstedt

Warum, nur, fällt es einigen Menschen

so schwer, ein Geschenk anzunehmen,

sich zu bedanken und darüber

sich einfach nur zu freuen?

Im Rahmen der Dorferneuerung

konnte die politische Gemeinde der

Kirchengemeinde Wangelnstedt ein

ganz besonders schönes vorweihnachtliches

Geschenk übergeben:

Abends wird die Johanniskirche in

Wangelnstedt nun angestrahlt.

Die meisten Gemeindeglieder freuen

sich über „ihre Johanniskirche“, in

der sie getauft, konfirmiert und getraut

wurden. Angestrahlt erinnert diese Kirche

auch im Dunkeln daran, wo wir

Menschen Hilfe und Kraft, Trost und

Ermutigung bekommen: Im Hause

Gottes.

Und jetzt werden auch abends oder

nachts Durchreisende aufmerksam auf

dieses schöne Bauwerk und Schmuckstück

unseres Dorfes, und kommen

vielleicht am nächsten Tage wieder,

um es sich auch von innen anzusehen.

Aber, wie sagt schon das Sprichwort:

„Wat dem eenen sin Uhl, is dem annern

sin Nachtigall“. Und so gibt es auch

sofort jene, die über diese Verschönerung

unseres Dorfes und der Kirche

schimpfen: „Hätte man das Geld nicht“

… und so weiter. Übrigens, gibt es dieses

Verhalten schon bei Menschen zur

Zeit Jesu. Wer mag, lese es nach bei

Markus 14,3-9 (besonders V. 5).

Der Kirchenvorstand der Kirchengemeinde

Wangelnstedt und Diakon

Schulze weisen ausdrücklich darauf

hin, dass es sich bei dieser Beleuchtungsmaßnahme

um ein Geschenk

der politischen Gemeinde Wangelnstedt

im Rahmen der Dorferneuerung

handelt.

Und als Kirchengemeinde freuen wir

uns darüber und sind dankbar, dass

wir bei den vielen Maßnahmen berücksichtigt

wurden. Das ist nicht selbstverständlich.

Aber, das ist in unserem

Dorfe ein Zeugnis über das gute Miteinander

von politischer Gemeinde und

Kirchengemeinde. Gott gebe Seinen

Segen, dass dies auch weiterhin so

bleiben wird.

Die Mitglieder des

Kirchenvorstandes Wangelnstedt

und Diakon Jörg Schulze


Dezember

Januar

Februar

Geburtstage

ab 70 Jahre

GeBUrtStaGe in Der KirchenGemeinDe wanGelnSteDt

Wir gratulieren allen sehr herzlich mit

einem Wort des Propheten Jesaja:

Gott spricht: „Hört mir zu, ihr alle,

die ihr von mir getragen werdet von

Mutterleibe an und vom Mutterschoße

an mir aufgeladen seid: Auch bis in

euer Alter bin ich derselbe, und ich will

euch tragen, bis ihr grau werdet.

Ich habe es getan; ich will heben und

tragen und erretten.“ (Jes 46,3.4)

Gott gebe Ihnen durch Sein Wort

immer wieder Ermutigung, Trost und

Hoffnung zum Guten hin.

Liebe Geburtstagsjubilare!

Wenn Sie - aus welchen Gründen auch immer

an Ihrem Geburtstage keinen Besuch

von der Kirchengemeinde wünschen oder

wenn Sie nicht in unserer Geburtstagsliste

im Gemeindebrief erscheinen möchten,

melden Sie sich, bitte, bei mir oder Frau

Olbrich im Pfarrbüro (Tel. 2881).

So braucht sich niemand zu ärgern.

Herzlichen Dank!

Ihr Diakon Jörg Schulze

41


42

freUDe UnD leiD in Der KirchenGemeinDe wanGelnSteDt

Getauft

wurde

Wir haben Abschied

genommen


GrUPPen UnD KreiSe in Der KirchenGemeinDe wanGelnSteDt

Gruppen und Kreise

Frauenkreis Wangelnstedt

10. Dezember, 14. Januar,

11. Februar - jeweils um 20 Uhr

Altenkreis Wangelnstedt

12. Dezember, 9. Januar,

13. Februar - jeweils um 15 Uhr

Frauenhilfe Lenne

12. Dezember, 9. Januar,

13. Februar - jeweils um 15 Uhr

Altenkreis Lenne

19. Dezember, 16. Januar,

27. Februar - jeweils um 15 Uhr

Krabbelgruppe Lenne

donnerstags von 15.30 bis 17 Uhr

Krabbelgruppe W‘stedt

mittwochs von 10 bis 11 Uhr

Kindergottesdienst Lenne

5. Dezember 2012; (!) 23. Januar

2013 (!); 6. Februar 2013

jeweils um 15.30 Uhr

Vorkonfirmandenunterricht

(KU-4)

4., 11. und 18. Dezember,

8. und 22. Januar,

5. und 19. Februar

jeweils von 15 bis 16.30 Uhr

in Wangelnstedt

Besuchsdienst

nach Absprache mit Diakon Schulze

Ansprechpartner

Pfarramt Wangelnstedt:

Diakon Jörg Schulze, Emmerborn 19

� 05532 - 983920

Pfarrbüro:

Regina Olbrich, Lindenweg 10, Wa

� 05532 - 2881

Fax: 05532-504350

Bürozeiten: Di & Do, 9.00-11.00 Uhr

Küsterinnen:

Edit Adam, Wa, � 05532 - 972024

Helga Sparkuhle, Le, � 05532 - 504932

Astrid Röse, Li, � 05532 - 5019191

Vors. des Kirchenvorstandes:

Klaus Ilsemann, Le, � 05534 - 2522

Stellv. Vorsitzende des KV:

Yvonne Kleinsorge, Emmerborn

� 05532 - 999179

....

....

....

....

....

Keine Konfirmation 2013

Auf Grund eines geburtenschwachen

Jahrgangs haben wir im Jahr 2012/13

keinen Hauptkonfirmandenunterricht

und also auch

keine Konfirmation 2013.

43


Gottesdienste in der Kirchengemeinde Wangelnstedt

44

GotteSDienSte in Der KirchenGemeinDe wanGelnSteDt

17.00 Le Christvesper mit Krippenspiel (Kindergottesdienst

und Vorkonfirmanden)

und mit Frauenchor Lenne,

Diakon Schulze und KGD-Team

22.00 Wa Christnacht,

Vikarin Lohmann und Diakon Schulze

25.12. - 1. Weihnachtstag

9.00 Le Festgottesdienst, Pastor Lange

26.12. - 2. Weihnachtstag

9.00 Wa Festgottesdienst, Diakon Schulze

Dezember 2012

02.12. - 1. Sonntag Advent

10.00 Wa Gottesdienst mit Hl. Abendmahl,

Diakon Schulze

05.12. - Mittwoch

15.30 Le Kindergottesdienst

18.00 Le Adventsandacht, Diakon Schulze

09.12. - 2. Sonntag im Advent

9.00 Le Gottesdienst mit Taufe Mia Schütte,

Diakon Schulze

10.30 Lkp Gottesdienst, Diakon Schulze

12.12. - Mittwoch

17.30 Wa Adventsandacht, Diakon Schulze

19.12. Mittwoch

17.30 Le Adventsandacht, Diakon Schulze

31.12. - Altjahresabend

16.00 Le Gottesdienst zum Jahresschluss mit

Hl. Abendmahl, Diakon Schulze

Januar 2013

01.01. - Neujahr

17.00 Lkp Gottesdienst zum neuen Jahr mit

Heiligem Abendmahl, Diakon Schulze

06.01. - Epiphanias

9.00 Wa Gottesdienst, Diakon Schulze

24.12. - Heiligabend

15.00 Wa Christvesper mit Krippenspiel (Kindergottesdienst

und Vorkonfirmanden),

Diakon Schulze und KGD-Team

16.00 Lkp Christvesper, Vikarin Lohmann


Gottesdienste in der Kirchengemeinde Wangelnstedt (Fortsetzung)

13.01. - 1. Sonntag nach Epiphanias

9.00 Le Gottesdienst, Pastor Lange

23.01. - Mittwoch

15.30 Le Kindergottesdienst

GotteSDienSte in Der KirchenGemeinDe wanGelnSteDt

März

01.03. - Freitag nach Reminiscere

19.00 Weltgebetstag der Frauen

(Ort wird im TAH bekanntgegeben)

03.03. - Oculi

9.00 Wa Gottesdienst, Pastor Lange

06.03. - Mittwoch

15.30 Le Kindergottesdienst

10.03. - Laetare

9.00 Le Gottesdienst, Diakon Schulze

13.03. - Mittwoch nach Judica

17.30 Le Passionsandacht, Diakon Schulze

20.03. - Mittwoch nach Judica

19.00 Wa Passionsandacht, Diakon Schulze

24.03. - Palmarum

9.00 Lkp Gottesdienst, Diakon Schulze

27.01. - Septuagesimae

9.00 Lkp Gottesdienst, Diakon Schulze

Februar

03.02. - Sexagesimae

9.00 Wang Gottesdienst, Diakon Schulze

06.02. - Mittwoch

15.30 Le Kindergottesdienst

10.02. - Estomihi

9.00 Le Gottesdienst, Pastor Lange

13.02. - Aschermittwoch

17.30 Wa Passionsandacht, Diakon Schulze

20.02. - Mittwoch nach Invocavit

17.30 Le Passionsandacht, Diakon Schulze

24.02. - Reminiscere

9.00 Lkp Gottesdienst, Diakon Schulze

45


50

Getauft

wurden

freUD UnD leiD in Der KirchenGemeinDe StaDtolDenDorf

Kirchlich getraut

wurden

Goldene Hochzeit

feierten

Seht auf und erhebt eure Häupter,

weil sich eure Erlösung naht.

(Lukas 21,28)

Wir haben Abschied

genommen

47


Gottesdienste in Braak und Stadtoldendorf

48

GotteSDienSte in Der KirchenGemeinDe StaDtolDenDorf

24.12. - Heiligabend (Fortsetzung)

22.30 St Christmette mit dem Vokalkreis des

Musik- und Kulturvereins,

Pastor Lange

25.12. - 1. Weihnachtstag

10.30 St Gottesdienst zum Christfest,

Pastor Lange

26.12. - 2. Weihnachtstag

10.30 St Gottesdienst zum Christfest,

Diakon Schulze

Dezember

02.12. - 1. Sonntag im Advent

10.30 St Gottesdienst zum Beginn der

Adventszeit, Pastor i.R. Dr. Ahlborn

09.12. - 2. Sonntag im Advent

10.30 St Familiengottesdienst mit Taufe,

Pastor Lange und das

Team der Kindertagesstätte

16.12. - 3. Sonntag im Advent

10.30 St Gottesdienst, Prädikantin Loeper

23.12. - 4. Sonntag im Advent

10.30 St Gottesdienst mit vielen Liedern,

Pastor Lange

30.12. - 1. So. nach Christfest

10.30 St Gottesdienst mit Feier des heiligen

Abendmahls , Pastor Lange

31.12. - Altjahrsabend

17.30 Br Gottesdienst zum Jahresschluss mit

Feier des heiligen Abendmahls,

Pastor Lange

19.00 St Gottesdienst zum Jahresschluss mit

Feier des heiligen Abendmahls,

Pastor Lange

24.12. - Heiligabend

15.30 St Gottesdienst in der Seniorenresidenz,

Pastor i.R. Dr. Ahlborn

16.00 St Christvesper besonders für Familien

mit kleineren Kindern, Pastor Lange

17.00 Br Christvesper mit Krippenspiel,

Pastor Lange

18.00 St Christvesper mit dem

Männergesangverein, Pastor Lange


Gottesdienste in Braak und Stadtoldendorf (Fortsetzung)

20.02. - Mittwoch

19.00 St Passionsandacht,

Pastor i.R. Dr. Ahlborn

24.02. - Reminiszere

10.30 St Gottesdienst mit Feier des heiligen

Abendmahls, Pastor Lange

27.02. - Mittwoch

19.00 St Passionsandacht,

Pastor i.R. Dr. Ahlborn

GotteSDienSte in Der KirchenGemeinDe StaDtolDenDorf

Januar

01.01. - Neujahrstag

18.30 St Gottesdienst, Diakon Schulze

06.01. - Epiphanias

10.30 St Gottesdienst, Diakon Schulze

13.01. - 1. Sonntag nach Epiphanias

10.30 St Gottesdienst, Pastor Lange

20.01. - Letzter Sonntag nach Epiphanias

9.00 Br Gottesdienst, Pastor Lange

10.30 St Gottesdienst, Pastor Lange

27.01. - Septuagesimae

10.30 St Gottesdienst mit Feier des heiligen

Abendmahls, Pastor i.R. Dr. Ahlborn

März

01.03. - Weltgebetstag

19.30 St Gottesdienst zum Weltgebetstag in

der freikirchlichen Gemeinde

am Holeburgweg, Vorbereitungsteam

aller Konfessionen

03.03. - Okuli

10.30 St Gottesdienst, Pastor Lange

06.03. - Mittwoch

19.00 St Passionsandacht, Pastor Lange

10.03. - Laetare

10.30 St Gottesdienst, Diakon Schulze

13.03. - Mittwoch

19.00 St Passionsandacht, Pastor Lange

Februar

03.02. - Sexagesimae

10.30 St Gottesdienst, Diakon Schulze

10.02. - Estomihi

10.30 St Gottesdienst, Prädikantin Loeper

13.02. - Aschermittwoch

19.00 St Passionsandacht, Pastor Lange

17.02. - Invocavit

9.00 Br Gottesdienst, Pastor i.R. Dr. Ahlborn

10.30 St Gottesdienst, Pastor i.R. Dr. Ahlborn

49


50

GrUPPen UnD KreiSe in Der KirchenGemeinDe StaDtolDenDorf

Pfadfinder Stadtoldendorf

Die Gruppenstunden

finden in der

Pfadfinderhütte

im Pfarrgarten statt.

„Wölflinge“ (6-10 Jahre)

freitags um 14.45 Uhr

„Bussarde (11-12 Jahre)

dienstags um 18.00 Uhr

„Steinadler“ (15-16 Jahre)

mittwochs um 18.00 Uhr

„Habichte“ (17-18 Jahre)

dienstags um 19.00 Uhr

Aus alter Tradition haben unsere älteren

Gruppen Namen von Raubvögeln.

Weiteres auf der Homepage der Pfadis:

www.pfadfinder-stadtoldendorf.de

Stammesführer & Ansprechpartner:

Jannik Antemann,

Neue Straße 35, 37627 Negenborn

� 05532- 9943152, Email:

jannik@pfadfinder-stadtoldendorf.de

Krabbelgruppe Braak

jeden 2. und 4. Donnerstag im Monat

ab 10 Uhr im Gemeindehaus

Kleines Gewandhaus

Öffnungszeiten

Montag von 14.30 bis 16.30 Uhr

Donnerstag von 9.30 bis 12.00 Uhr

und 15.00 bis 17.00 Uhr

Seniorenresidenz

Gottesdienst

an jedem Mittwoch um 16.00 Uhr

Besuchskreis

jeden 1. Mittwoch im Monat

um 17.30 Uhr im Gemeindesaal,

Pfarrstraße 2. Ansprechpartner:

Maria Ahlborn, Tel.: 2344

Bibelkreis

14-täglich dienstags jeweils um 18.00

Uhr im Gemeindesaal, Pfarrstraße 2:

15. und 29. Januar,

12. und 26. Februar 2013

Frauenkreis

14-täglich montags jeweils 16.30

Uhr im Gemeindesaal, Pfarrstraße 2:

7. und 21.Januar,

4. und 18. Februar 2013

Gesprächskreis

jeden 3. Donnerstag im Monat

um 19.30 Uhr im Gemeindesaal,

Pfarrstraße 2

Krabbelgruppe

ruht zur Zeit

(bei Bedarf einfach im

Pfarramt melden!)


anSPrechPartner in Der KirchenGemeinDe StaDtolDenDorf

Pastor Thorsten Lange

(Stellv. Vorsitzender des KV)

Pfarrstraße 2 � 05532 – 972 964

Email: pastor.lange@stdionys.de

Diakon Jörg Schulze

Emmerborn 19 � 05532 – 983920

Email: diakonschulze@web.de

Vorsitzende des KV

Heidemarie Stapel

Wilhelm-Busch-Straße 6

� 05532 – 2949

Gemeindebüro

Heidrun Budde

Öffnungszeiten:

Mo, Di, Do und Fr von 9 bis 11 Uhr

Pfarrstraße 2

� 05532 – 2185

Fax: 05532 – 504 554

Email: kg.stadtoldendorf@evlka.de

http://www.stdionys.de

Besondere Termine auf einen Blick

Ev. Kindertagesstätte

und Familienzentrum

„Arche St.Dionys“

Leiterin: Sylvia Butchereit

Pfarrstraße 4 � 05532 – 2507

http://arche.stdionys.de

Familien- und

Kinderservicebüro,

Familienzentrum

� 05532 – 983 817

Küsterin

Ljubov Moor, � 0176 – 88 33 07 28

Friedhof

Hartmut Kumlehn

� 0173 – 73 30 361

Diakoniestation

� 05531 – 8908

Telefonseelsorge

� 0800 – 111 0 111 (kostenfrei)

oder � 05531 – 6457

2. Dezember Konzert mit Angelika Campos de Melo in Lenne (S.37)

14. Dezember Adventlicher Nachmittag in Braak (S.11)

16. Dezember Weihnachtliches Konzert des Musik- und Kulturvereins

um 16 Uhr in der St.Dionys-Kirche (mehr im TAH)

Spendenkonto der Kirchengemeinden:

Kirchenkreisamt Holzminden-Bodenwerder, Volksbank Holzminden,

Konto-Nr. 10 67 390, BLZ 272 900 87

Bitte geben Sie den von Ihnen gewünschten Verwendungszweck und (wichtig!)

den Zusatz „KG Stadtoldendorf“ bzw. „KG Wangelnstedt“ an. Herzlichen Dank!

51


Ich steh an deiner Krippen hier, o Jesu, du mein Leben;

ich komme, bring und schenke dir, was du mir hast gegeben.

Nimm hin, es ist mein Geist und Sinn,

Herz, Seel und Mut, nimm alles hin und lass dir’s wohlgefallen.

Da ich noch nicht geboren war, da bist du mir geboren

und hast mich dir zu eigen gar, eh ich dich kannt, erkoren.

Eh ich durch deine Hand gemacht,

da hast du schon bei dir bedacht, wie du mein wolltest werden.

Paul Gerhardt (1653), Evangelisches Gesangbuch Nr. 37

Bild: Jacopo Bassano, Die Anbetung der Heiligen Drei Könige (1540)

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