Immobilien - Wien Holding

wienholding.at

Immobilien - Wien Holding

Wien Holding GmbH

1010 Wien

Universitätsstraße 11

Für Inhalt verantwortlich:

Wolfgang Gatschnegg,

Konzernsprecher

Tel.: +43 (0) 1 408 25 69-21

E-Mail: w.gatschnegg@wienholding.at

www.wienholding.at

Gestaltung: wien.at Medien-

Fullservice/Bohmann Verlag

STAR22 – BASE22 – UNIT22 – OASE22 – Büroimmobilie Anschützgasse – U2 Stadtentwicklung – UNIT Service – UNIT

Oberdöbling – UNIT Breitensee - Wiener Messe Besitz GmbH – Neu Marx – Wiener Stadtentwicklungsgesellschaft –

Vienna Biotechnology Park Muthgasse © 2011

Das Unternehmen der

größer denken,

mehr verwirklichen

Wirtschaftspark Breitensee – Palais Hansen – Therme Wien

GESIBA – ARWAG - BASE Homes for Students – BASE19 –

White Space – Marxbox

mit den Immobilienprojekten

der Wien Holding

Immobilien


Inhalt

Business Cluster „Immobilien

2

Palais Hansen

Seite 24–25

Wirtschaftspark

Breitensee Seite 8–9

base – homes for students

Seite 20–21

Nachnutzung früherer

Spitalsareale

Seite 36–37

Büroimmobilie

Anschützgasse Seite 10–11

3

4–5

6–7

8–9

10–11

12–13

14–15

16–17

18–19

20–21

22–23

XIV.

XIII.

Vienna Biotechnology

Park Muthgasse Seite 16–17

XVII.

XXIII.

XVI.

XVIII.

XV.

XII.

XIX.

VIII.

VII.

VI.

IX.

V.

I.

IV.

X.

XX.

III.

II.

XXI.

XI.

XXII.

MESSE UND

MESSEUMFELD

Seite 18–19

STAR22 Seite 6–7

UNIT Service

Seite 12–13 UNIT22 Seite 28-29

VORWORT

BUSINESS CLUSTER

„IMMOBILIEN“

STAR22

WIRTSCHAFTSPARK BREITENSEE

BÜROIMMOBILIE

ANSCHÜTZGASSE

UNIT SERVICE

NEU MARX

VIENNA BIOTECHNOLOGY PARK

MUTHGASSE

MESSE UND MESSEUMFELD

BASE – HOMES FOR STUDENTS

ALLE PROJEKTE AUF EINEN

BLICK

24–25

26–27

28–29

30–31

32–33

34–35

36–37

38–39

40–41

42–43

44

Projektentwicklung

Preyergasse

Seite 38–39

PALAIS HANSEN

THERME WIEN

UNIT22

GESIBA

ARWAG

OASE22

OASE22 Seite 34–35

Neu Marx Seite 14–15

Therme Wien

Seite 26–27

NACHNUTZUNG FRÜHERER

SPITALSAREALE

PROJEKTENTWICKLUNG

PREYERGASSE

ALLE IMMOBILIENUNTER -

NEHMEN IM ÜBERBLICK

WIEN HOLDING LEBENS -

QUALITÄT ALS AUFTRAG

IMPRESSUM

Foto: Wien Holding/Eva Kelety

Immobilien mit Mehrwert für Wien

Die 75 Unternehmen der Wien Holding arbeiten in den Bereichen Kultur- und

Veranstaltungsmanagement, Logistik & Mobilität, Medien & Service, Umweltmanagement

und Immobilienmanagement. Als Unternehmen im Eigentum

der Stadt Wien ist es unser Auftrag, kommunale Aufgaben in diesen fünf

Geschäftsbereichen betriebswirtschaftlich organisiert zu erfüllen. In der Praxis

heißt das, effizient wirtschaften und mit den Projekten unserer Unternehmen

das Wirtschaftswachstum ankurbeln, Arbeitsplätze sichern, die Infrastruktur

verbessern sowie die Lebensqualität in der Stadt Wien für die Menschen, die

hier leben, weiter steigern.

Das ist die Triebfeder, mit der wir auch unsere Projekte im Immobilienmanagement

realisieren, egal ob es sich um den Bau der Therme Wien in Oberlaa, den

Wirtschaftspark Breitensee im 14. Bezirk, die Errichtung des Technologie -

zentrums in der Muthgasse oder den Ausbau des Areals in Neu Marx zu einem

Medien- und Technologiestandort nach internationalem Format handelt.

Der Wien Holding geht es darum, Mehrwert für die Menschen zu schaffen.

Dass diese Strategie aufgeht, zeigt sich auch am Erfolg im Immobilienbereich,

der sich in den letzten Jahren besonders dynamisch entwickelt hat. Die Wien

Holding zählt heute zu den wichtigsten Immobilienentwicklern in Wien. Die

vorliegende Broschüre gibt einen Überblick über die aktuellen Projekte der

Wien Holding im Bereich des Immobilienmanagements und der Immobilien -

entwicklung.

Dipl.-Ing. in Sigrid Oblak,

Geschäftsführerin der Wien Holding

3


Wien Holding: Immobilien mit

Weitblick entwickeln

Die Wien Holding gilt als einer der wichtigsten Immobilienentwickler in Wien. Rund 15 große

Projekte realisiert der Konzern derzeit gemeinsam mit PartnerInnen und InvestorInnen.

Wien ist ein hervorragender Wirtschaftsstandort und eine

der wichtigsten Drehscheiben für die Wirtschaftsbeziehungen

im zentral- und osteuropäischen Raum. Neben Wiens hoher

Lebensqualität, ausgezeichneten Verkehrsnetzen und gut

ausgebildeten Arbeitskräften punktet die Stadt Wien auch

mit einem erstklassigen Angebot an maßgeschneiderten und

attraktiven Immobilien für nationale und internationale Unternehmen.

Mit der Wien Holding und ihren Tochterunternehmen verfügt

die Stadt Wien über professionelle Immobilienentwickler, die

gemeinsam mit PartnerInnen attraktive Projekte realisieren

und damit die Wettbewerbsfähigkeit Wiens nachhaltig stärken.

Innerhalb des Wien Holding-Konzerns ist der Business

Cluster „Immobilien“ der stärkste Umsatzbringer: In diesem

Geschäftsfeld wird rund die Hälfte des bei 390 Millionen Euro

liegenden Konzern-Umsatzes erwirtschaftet. Pro Jahr inves -

4

tiert der Konzern durchschnittlich 120 Millionen Euro in seine

Immobilienprojekte.

Breite Immobilien-Palette

Die Wien Holding verwirklicht derzeit gemeinsam mit verschiedensten

PartnerInnen rund 15 große Immobilien bzw. hält

entsprechende Beteiligungen an den jeweiligen Entwicklungs -

gesellschaften. Damit ist der Konzern maßgeblich an den

dynamischen Modernisierungs- und Entwicklungsprozessen

in der Stadt beteiligt, im innerstädtischen Bereich genauso

wie in den Stadtentwicklungszonen in den Außenbezirken.

So entwickelt die Wien Holding gemeinsam mit verschiedens -

ten PartnerInnen und ihren Tochterunternehmen den Wirtschaftspark

Breitensee im 14. Bezirk oder unter dem Titel

STAR22 auf den ehemaligen Waagner-Biro-Gründen im

22. Bezirk eine Immobilie mit Wohnungen, Büros sowie

Gewerbeflächen samt der notwendigen Infrastruktur.

Neue Therme Wien: Eines der größten Projekte der Wien Holding-Immobilien wurde im September 2010 eröffnet.

Fotos/Simulation: Therme Wien, archigards projets â, HOLODECK ARCHITECTS; base/Barbara Zeidler, Office Le Nomade OLN

Im innerstädtischen Bereich engagiert sich die Wien Holding

zum Beispiel auf dem Areal rund um die Messe Wien Neu oder

beim Umbau des Palais Hansen am Ring zu einer attraktiven

Hotel- und Wohnimmobilie.

Weiters arbeiten die ImmobilienentwicklerInnen des Konzerns

auch an Projekten wie der Therme Wien, dem BioTech-

Zentrum Muthgasse, dem Labor- und Bürogebäude Marxbox

als Erweiterung des Vienna Biocenters sowie dem Ausbau des

Areals in Neu Marx zum hochkarätigen Medien- und Technologiestandort.

Darüber hinaus verwaltet die Wien Holding die

GESIBA und hält eine Beteiligung an der ARWAG. Beide Unternehmen

zählen zu den großen und wichtigen Wohnbauträgern

in Wien.

PPP-Modelle als Erfolgsrezept

Bei der Realisierung der Immobilienprojekte setzt die Wien

Holding auf eine intensive Zusammenarbeit mit starken Unter -

Kontakt

Wien Holding GmbH

Universitätsstraße 11

1010 Wien

Wolfgang Gatschnegg

Konzernsprecher

Telefon: +43 (0)1 408 25 69-21

E-Mail: w.gatschnegg@wienholding.at

Internet: www.wienholding.at

Immobilien mit Weitblick: zum

Beispiel der Wirtschaftspark

Breitensee, die Technologie -

immobilien in Neu Marx, base19

oder das Projekt STAR22 in

Neu Stadlau

nehmen aus der Immobilienbranche und namhaften InvestorInnen

im Rahmen von sogenannten Public-Private-Partnership-Modellen.

Die Vorteile liegen auf der Hand: Auf diese

Weise können selbst Großprojekte mit sehr hohen Invest -

volumina finanziert werden. Die PartnerInnen profitieren

gegenseitig vom jeweiligen Know-how und den jeweiligen

Kernkompetenzen. Es steigen die Erfolgschancen und eventuelle

Risiken werden geteilt. Das verhilft allen Beteiligten zu

einer klassischen Win-win-Situation.

Mehrwert schaffen

Aufgabe der Wien Holding ist es, Immobilien mit Weitblick zu

entwickeln. Denn eines haben alle Wien Holding-Immobilienprojekte

gemeinsam: Es geht immer darum, dass das Umfeld

und die Menschen vor Ort profitieren, zum Beispiel durch

die Verbesserung der Infrastruktur und die Steigerung der

Lebensqualität, die mit den Immobilienprojekten der Wien

Holding untrennbar verbunden sein müssen.

Eckdaten

Wien Holding, Business Cluster „Immobilien

Anteil am Konzern-Gesamtumsatz: rund 50 %

Anzahl aktueller Projekte: rund 15 Großprojekte

bis 2014

Anzahl der Unternehmen im Cluster: rund 40

Investitionen des Clusters: 80–130 Mio. Euro jährlich

Entwicklung von: Gewerbe- und Büroimmobilien,

Spezialimmobilien, Wohnbauten

5


STAR22:

Standortentwicklung in Stadlau

Aus einem ehemaligen Gewerbegebiet in Neu Stadlau wird ein neues Zentrum zum Wohnen,

Arbeiten und Wohlfühlen. Es entstehen Büros, Wohnungen und Nahversorgungseinrichtungen.

Wo früher Maschinen und Stahlteile hergestellt wurden,

sollen schon bald Wohnungen, Büros und die dazugehörige

Infrastruktur für neues Leben sorgen. Auf dem ehemaligen

Waagner-Biro-Gelände im 22. Bezirk errichtet die STAR22

Planungs- und Errichtungs GmbH, ein Beteiligungsunter -

nehmen der Wien Holding, bis 2013 zwei Bürokomplexe.

Sie befinden sich in unmittelbarer Nachbarschaft zu einem

Studierendenheim, einem Pflegeheim sowie einem Restaurant

und einem Supermarkt.

Gebiet mit völlig neuem Charakter

Dem ehemaligen Gewerbegebiet soll mit Fertigstellung der

aktuell geplanten Gebäude ein völlig neuer Charakter verliehen

werden. Der gesamte Komplex ist offen konzipiert, es gibt

mehrere Zugänge und großzügige, gartenarchitektonisch

gestaltete Grünflächen sowie eine zentrale Piazza, die zum

Flanieren oder einfach zum Verweilen und Plaudern einlädt.

Die Projekte werden auf einer Grundfläche von rund 20.000

Quadratmetern mit einem Investvolumen von 110 Millionen

Euro umgesetzt. Der Baubeginn ist bereits erfolgt. Der Abbruch

des Waagner-Biro-Gebäudes ist bereits abgeschlossen. Der

Erdaushub ist nahezu erledigt, die Grundsteinlegung ist für

das zweite Quartal 2011 geplant.

6

Ausgezeichnete Lage

Das Areal ist von der Erzherzog-Karl-Straße und der Stadlauer

Straße begrenzt und verkehrstechnisch optimal erschlossen.

Straßenbahn, Autobus und Schnellbahn befinden sich in unmittelbarer

Nähe, genauso wie die Stadtautobahn A23.

Seit Spätsommer 2010 fährt auch die verlängerte U-Bahn-

Linie U2 bis zur Aspernstraße. Sie hat auch unweit des

STAR22-Areals eine Station in Stadlau erhalten, wo für die

U2 und die Schnellbahnlinie S80 ein neues, gemeinsames

Stationsgebäude errichtet worden ist.

In bester Nachbarschaft

In der Nähe des STAR22-Projekts wird auch das Projekt

OASE22 realisiert, bei dem vier verschiedene Wohnbauträger

gemeinsam einen Wohnpark errichten, der auf moderne

Lebensbedürfnisse zugeschnitten ist. OASE22 setzt auf einen

optimalen Mix aus hoher Wohnqualität, zahlreichen Gemeinschafts-

und Sozialeinrichtungen sowie auf Maßnahmen und

Einrichtungen, die eine möglichst große Erholungsfunktion für

die BewohnerInnen gewährleisten. Besonderer Wert wird auch

auf die Bedürfnisse älterer Menschen gelegt.

STAR22: arbeiten, wohnen und sich wohlfühlen

Simulationen: Archiguard Projects, BOA

Ehemaliges Gewerbegebiet wird zum

pulsierenden Zentrum für Neu Stadlau.

Kontakt

STAR22 Planungs- und Errichtungs GmbH

Grinzinger Allee 3

1190 Wien

Telefon: +43 (0)1 408 25 69-0

E-Mail: projekt1@star22.at

Internet: www.star22.at

Eckdaten

Grundfläche: 20.000 m 2

Nutzung: Büro, Wohnen, Nahversorgung

Baubeginn: 2010

Fertigstellung: etappenweise bis 2014

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Wirtschaftspark Breitensee: neues

Leben im früheren Gewerbehof

Wirtschaftspark Breitensee

Aus dem 19. Jahrhundert stammt der klassische Gewerbehof mitten im 14. Bezirk. Früher

wurden hier unter anderem Telefonapparate produziert. Das Areal wurde bereits revitalisiert,

zusätzlich wird derzeit ein vollkommen neuer Gebäudetrakt errichtet. So erwacht die Anlage

als Wirtschaftspark Breitensee zu neuem Leben.

Auf dem Areal des Gewerbehofes in der Missindorfstraße entsteht

ein attraktiver Komplex mit Wohnungen, Büros, Lager

und Werkstätten vor allem für Betriebe aus der Kreativwirtschaft.

Nach der bereits abgeschlossenen Revitalisierung des

alten Gewerbehofes läuft nun die Errichtung des Neubau -

traktes auf Hochtouren. Weiters werden eine Volksgarage und

eine Wohnhausanlage gebaut. Rund 32 Millionen Euro werden

von der Wien Holding in den Um- und Ausbau investiert.

Realisierung in Etappen

Im ersten Schritt wurde im Jahr 2007 der Innenhof des alten

Gewerbehofes entkernt, der ehemalige Fabriksschlot stillgelegt

und die alten Räumlichkeiten saniert. Auch die bisher mit

Öl betriebene Heizanlage wurde auf Fernwärme umgestellt.

2010 erfolgte der Spatenstich für das neue Gewerbehof -

gebäude, für die Volksgarage mit 150 Stellplätzen, die als

Tiefgarage unter dem Innenhof des Objektes konzipiert ist,

sowie für den Wohnbau am Rande des Areals. Das architektonische

Konzept für den Wirtschaftspark Breitensee stammt

von den beiden ArchitektInnenteams HOLODECK architects

8

sowie fasch&fuchs. Sie sind als Sieger aus dem im Jahr 2007

durchgeführten städtebaulichen Wettbewerb hervorgegangen:

fasch&fuchs für den Wohnblock, HOLODECK architects für

den Gewerbebereich.

Fertigstellung bis 2012

Hauptzielgruppe des Gewerbehofes sind Unternehmen aus

den Bereichen „Neue Medien“ und aus der Kreativwirtschaft.

Auch Einpersonenunternehmen, die in den Creative Industries

besonders stark vertreten sind, werden im neuen Gewerbehof

optimale Bedingungen für ihre Büros und Produktionsschienen

vorfinden. Nach der Fertigstellung im April 2012 stehen

dann insgesamt im Wirtschaftspark Breitensee 25.000 Quadratmeter

Nutzfläche für Büro- oder Betriebsflächen sowie

14 Dachgeschoß-Maisonetten für eine Ateliernutzung zur

Verfügung.

Kreatives Zentrum

Schon in den letzten Jahren haben sich im Wirtschaftspark

Breitensee mehrere innovative Unternehmen angesiedelt. Fotos/Grafiken/Simulation: HOLODECK architects

W24, der Wiener City-Channel, hat hier seine Redaktion.

OKTO, das alternative TV-Programm, hat sich hier niedergelassen,

genauso wie verschiedene Grafik- und Design-Studios.

Dazu gehören die Lasergruppe-Betriebe, die zum Beispiel Medizin-Technik-Modelle

aus Kunststoff produzieren, mit denen

Knochen und Gewebe dreidimensional dargestellt werden

können. Hauptabnehmer dieser Produkte sind Universitäts -

kliniken und Forschungsinstitute.

UNIT Breitensee

Im neuen Bauteil des Wirtschaftsparks Breitensee wird in

einem Teilbereich auch das UNIT-Konzept der Wien Holding

Kontakt

UNIT-Service GmbH

Universitätsstraße 11

1010 Wien

Telefon: +43 (0)1 408 25 69-0

E-Mail: office@unit-wien.at

Internet: www.unit-wien.at

Eckdaten

Ab 2012 stehen insgesamt

25.000 Quadratmeter Büro- und

Betriebsflächen im Wirtschaftspark

Breitensee zur Verfügung.

umgesetzt. Die UNIT-Service GmbH, ein Tochterunternehmen

der Wien Holding, errichtet hier attraktive, flexibel gestalt-

und kombinierbare Büro- und Arbeitseinheiten vor allem für

selbstständige UnternehmerInnen, Mikrounternehmen sowie

Klein- und Mittelbetriebe. Architektur mit Flair lautet die Devise.

Bürolofts, Produktionsstätten, Ateliers mit Wohnmöglichkeit

und viel Service rundherum sind die Bausteine für das Konzept.

UNIT-Einheiten gibt es auch noch an anderen urbanen

Standorten in Wien, so zum Beispiel in der Wien Holding-

Büroimmobilie Hofzeile im 19. Bezirk.

Wirtschaftspark Breitensee

Bestehender Gewerbehof: 15.000 m

9

2 Nutzfläche

Ausbau Gewerbehof: zusätzl. 10.000 m2 Nutzfläche

Gesamtnutzfläche: 25.000 m2 Gesamtinvest: 32 Mio. Euro

Baubeginn: 2007

Fertigstellung: April 2012


Büroimmobilie Anschützgasse:

Urban und professionell

Direkt an der Linken Wienzeile in unmittelbarer Nähe von Schloss Schönbrunn zeichnet sich

diese Büroimmobilie der Wien Holding durch attraktive Büroeinheiten und durch ihre optimale

Erreichbarkeit aus.

Die Büroimmobilie Anschützgasse wurde Ende der 1980er-

Jahre errichtet. Die Wien Holding hat diese Immobilie ab 2007

komplett neu adaptiert und attraktive Büro- und Archivflächen

geschaffen.

Hochwertige Ausstattung

Die Büroräumlichkeiten sind hochwertig ausgestattet. So

gehört Echtholzparkett ebenso zum angebotenen Standard

wie die eigentümerseitige Bereitstellung von modernster EDV-

Verkabelung. Die Gebäudesubstanz ermöglicht es darüber

hinaus, auf MieterInnenwünsche in Sachen Raumaufteilung

oder Innenausstattung optimal und individuell einzugehen. Als

Belegungsvarianten kommen neben der bestehenden Raumstruktur

auch für Bereiche mit erhöhter Kommunikations- oder

Teamorientierung, sogenannte Open-Space-Varianten, infrage.

Im Innenhof der Liegenschaft stehen für die MieterInnen

Büroimmobile Anschützgasse: hochwertige Ausstattung und Top-Infrastruktur

10

ausreichend Parkplätze zur Verfügung. Einzelne Mieteinheiten

werden ab einer Größe von 200 Quadratmetern angeboten,

und das zu einem optimalen Preis-Leistungs-Verhältnis.

Top-Infrastruktur

Über die Wienzeile ist das Stadtzentrum sowohl mit dem Auto

als auch mit öffentlichen Verkehrsmitteln optimal erreichbar.

Das Objekt liegt unmittelbar an der U-Bahn-Linie U4 und ist

am besten über die Station Schönbrunn erreichbar. Die Meidlinger

Hauptstraße befindet sich in unmittelbarer Nähe und

lockt mit zahlreichen Einkaufsmöglichkeiten.

Ausbaupotenzial

Das Objekt verfügt über einen großen Innenhof, der verbaut

werden kann und damit auch eine großflächige Erdgeschoßnutzung

erlauben würde.

Foto: Wien Holding

Fotos: Wien Holding

Attraktive Büroflächen an urbanem Standort

Neben den verfügbaren Flächen des Bestandes ist auf dem

unbebauten Teil der Liegenschaft ein weiteres Bebauungspotenzial

vorhanden. Als mögliche Nutzungsszenarien kommen

neben der Büroflächennutzung auch alternative Projekte wie

zum Beispiel eine Nutzung als Hotel in Betracht. Die direkte

Anbindung an die Linke Wienzeile eröffnet aber noch viele

weitere Entwicklungsoptionen.

Die planerischen Voraussetzungen sowie die hohen Publikums -

frequenzen der Linken Wienzeile und das Nachfragepotenzial

der im Umfeld ansässigen Bevölkerung machen die Liegenschaft

nicht zuletzt zu einem hochinteressanten Standort für

einen Nahversorger.

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Wien Holding GmbH

Universitätsstraße 11

1010 Wien

Telefon: +43 (0)1 408 25 69-0

E-Mail: office@wienholding.at

Internet: www.wienholding.at

Eckdaten

Vielfältige

Belegungs- und

Gestaltungsmöglichkeiten

Büroimmobilie Anschützgasse

Lage: an der Linken Wienzeile

Adresse: Anschützgasse 1, 1150 Wien

Erbaut: Ende der 1980er-Jahre

Neuadaptierung: 2007/2008

Grundstücksfläche: 5.325 m

11

2

Bestand: 6.600 m2 für Büro- u. Gewerbeflächen

Neubaupotenzial: 7.500 m2 für Büro- oder Hotelflächen

2.000 m2 für Verkaufsflächen

PKW-Stellplätze: 100


UNIT: Mit mehr Raum und mehr

Service zu mehr Erfolg

Mit UNIT bietet die Wien Holding über ihr Tochterunternehmen – die UNIT-Service GmbH –

attraktive, flexible und kombinierbare Büro- und Arbeitseinheiten, die sich an attraktiven

Standorten im urbanen Umfeld in Wien befinden.

Wien ist nicht nur Lebensraum, sondern auch Arbeitswelt für

viele Menschen. Und Menschen brauchen Raum, der Hori -

zonte erweitert, neue Perspektiven schafft und Inspiration

bringt – auch am Arbeitsplatz. Dazu kommt, dass immer mehr

Menschen den Sprung in die Selbstständigkeit wagen, oft als

EinzelunternehmerInnen, Klein- oder Kleinstbetrieb. So unterschiedlich

die Arbeitsbereiche und so flexibel die Arbeitsweisen

dieser Unternehmen auch sind: Der gemeinsame Nenner ist

der Bedarf nach Raum, der individuellen Ausdruck und interdisziplinären

Austausch möglich macht.

Alles unter einem Dach

Das UNIT-Konzept der Wien Holding setzt auf intelligente und

funktionale Architektur mit Flair: Bürolofts, Einzelbüros, Werkstätten,

Ateliers und viele Serviceleistungen rundherum. Dadurch

werden besonders Selbstständige, Mikrounternehmen

UNIT Breitensee: Büroeinheiten zwischen zehn und 49 Quadratmetern

UNIT Oberdöbling: Büro- und Arbeitseinheiten von 22 bis 70 Quadratmetern

12

sowie Klein- und Mittelbetriebe angesprochen. Sie finden in

ihrer UNIT Raum für individuelles und auch gemeinsames

Arbeiten – denn auch wenn jedes Büro eine für sich stehende

Einheit bildet, werden durch Open-Office-Services Synergien

optimal genutzt. Allen UNIT-PartnerInnen wird, unabhängig

vom Standort, Arbeitsraum mit einer Ausstattung auf höchs -

tem Niveau geboten. Zusätzlich gibt es zahlreiche inkludierte

Services – beginnend mit IT-Infrastruktur und Besprechungsräumen

bis hin zur Espresso Lounge, die gemeinsam genutzt

werden können.

UNIT Oberdöbling

Die UNIT Oberdöbling wurde als erster Standort des UNIT-

Konzeptes im September 2009 eröffnet. Mitten in Wiens

Grünruhelage, in der Hofzeile im 19. Bezirk, stehen insgesamt

13 Einheiten zwischen zehn und 49 Quadratmetern auf einer

Fotos/Grafiken/Simulation: Wien Holding_Wulz Services

Gesamtfläche von mehr als 460 Quadratmetern zur Verfügung.

Unweit von der Wiener Innenstadt arbeitet und lebt man

fern von Hektik und Großstadtstress. Die UNIT Oberdöbling

bietet helle, freundliche und großzügige Räumlichkeiten und

die direkte Anbindung mit öffentlichen Verkehrsmitteln zur

Wiener City.

UNIT Breitensee

Die UNIT Breitensee wurde als zweiter Standort realisiert und

befindet sich auf dem Areal des Wirtschaftsparks Breitensee.

14 in sich geschlossene Büro- und Arbeitseinheiten von 22 bis

70 Quadratmetern warten auf Unternehmen unterschiedlicher

Größe. Die bis zu 3,5 Meter hohen und sehr hellen Räume mit

großzügigen Fensterflächen vermitteln ein offenes und freundliches

Arbeitsklima mit Loft-Charakter. Die Räumlichkei ten

bieten eine komplette EDV-Infrastruktur, Zwischenwände mit

transluzenten Glaselementen, schallisolierte Raumboxen und

vieles mehr. Zusätzlich gibt es wie in jeder UNIT auch hier

zahlreiche Serviceleistungen, vom Besprechungsraum bis

zur Espresso Lounge, die gemeinsam genutzt werden können.

So greifen auf einer Gesamtfläche von 712 Quadratmetern

Design, Funktion und Service ineinander und machen Arbeiten

im inspirierenden Ambiente möglich.

Kontakt

UNIT-Service GmbH

Universitätsstraße 11

1010 Wien

Telefon: +43 (0)1 890 12 03

E-Mail: office@unit-wien.at

Internet: www.unit-wien.at

Leistungsübersicht einer UNIT:

Eckdaten

UNIT-Standorte

UNIT Service bietet

maßgeschneiderte Büros

mit viel Service für kleinere

und mittlere Betriebe.

Exklusive Nutzung der Büro- und Arbeitsbereiche

Gemeinsame Meetingräume sowie Espresso Lounge

Büroraummöblierung optional möglich

Internet, WLAN, Filesharing-Server mit Datensicherung

Zentrales Copy-Print-Scan-Gerät

Telefonanschluss mit Endgerät

Elektronische Zutrittskontrolle

Versicherungspaket

Multimediale Bewerbung

Servicehotline

Reinigungspaket

Betriebskosten inklusive

UNIT-Standorte

UNIT Oberdöbling

Standort: 1190 Wien, Hofzeile 3

Nutzfläche: ca. 460 m²

Angebot: 13 Einheiten zwischen 10 m² und 49 m²

UNIT Breitensee

Standort: 1140 Wien, Missindorfstraße 172

Nutzfläche: ca. 712 m²

Angebot: 14 Einheiten zwischen 22 m² und 70 m²

13


Marxbox: Labors und Büros für

Life-Science-Unternehmen

Neu Marx: Zentrum für Medien,

Forschung und Technologie

Auf dem Areal des ehemaligen Schlachthofes St. Marx in Wien-Landstraße wird in den

kommenden Jahren ein international anerkannter Standort mit den Schwerpunkten Science,

Media/Creative und Technologie entwickelt, ergänzt durch Einrichtungen für Kultur, Gastronomie

und Veranstaltungen.

Die Wiener Stadtentwicklungsgesellschaft (WSE), ein Tochterunternehmen

der Wien Holding, ist sowohl bei der Entwicklung

einzelner Immobilien auf dem 370.000 Quadratmeter großen

Stadtentwicklungsgebiet tätig als auch bei der Koordination

aller Projekte in der Kernzone. Leitprojekte sind die Marxbox,

die Rinderhalle samt Nebenflächen sowie die Entwicklung des

Areals Karl-Farkas-Gasse 1.

Marxbox: Labors und Büros

Mit der Marxbox setzt die WSE die Wien Holding-Strategie um,

durch die Bereitstellung maßgeschneiderter Immobilien perfekte

Rahmenbedingungen für Unternehmen aus Forschung

und Entwicklung zu schaffen. Die Stadt Wien ist der Technolo -

gie- und Forschungsstandort in Österreich. Besonders kräftig

hat sich die Life-Sciences-Branche entwickelt. Einer der wich-

14

tigsten Bausteine im dichten Biotech-Netzwerk ist der Campus

Vienna Biocenter (VBC) in der Stadtentwicklungszone Neu

Marx. Hier sind knapp 1.000 WissenschafterInnen und rund

700 Studierende aus mehr als 40 Nationen tätig.

Zur Erweiterung des Campus Vienna Biocenter errichtet die

WSE gemeinsam mit der S+B Gruppe AG das Projekt Marxbox

– eine neue Technologieimmobilie mit Labors und Büroflächen

speziell für Life-Sciences-Unternehmen. Die Bauphase 1 ist

abgeschlossen und bietet Platz für rund 450 ForscherInnen.

Das Gebäude befindet sich am nordwestlichen Ende des ehemaligen

Schlachthofareals, gleich beim denkmalgeschützten

Stiertor. Zusätzlich wird seit dem Frühjahr 2010 die zweite

Bauphase umgesetzt. Insgesamt werden in der Marxbox rund

11.700 Quadratmeter vermietbare Fläche zur Verfügung Fotos/Grafiken/Simulation: OLN/Office le Nomande, BOA für BUS-Architekten, Archiv

stehen. Um den Campus Vienna Biocenter schließlich zu

vervollständigen und in seine endgültige Form zu bringen,

wird der letzte, wesentlich größere Bauteil ab 2013 in Angriff

genommen.

Park bringt Lebensqualität

Unter dem Motto „Mehr Lebensqualität am Arbeitsplatz“ hat

die WSE gegenüber der Marxbox und zwischen der Rinderhalle

und dem Solaris-Gebäude den rund 3.000 Quadratmeter

großen Robert-Hochner-Park geschaffen. Diese Parkanlage

soll als Naherholungsraum für Beschäftigte und BesucherInnen

dienen. Die Errichtung dieser Grünzone wurde mit Fördermitteln

der EU unterstützt.

Von der Rinderhalle bis zur

Karl-Farkas-Gasse 1

Derzeit setzt die WSE ein dreistufiges Nachnutzungskonzept

für die denkmalgeschützte Rinderhalle um. Als „erlebbares

Wahrzeichen und Verbindungsstück zur Zukunft“ soll die

Kontakt

Wiener Stadtentwicklungsgesellschaft m.b.H.

Messeplatz 1

1021 Wien

Telefon: +43 (0)1 720 30 50

E-Mail: wse@wse.at

Internet: www.wse.at

Neu Marx: Auf dem Areal des früheren Schlachthofs in St. Marx

entsteht ein starker Wirtschaftsstandort mit den Schwerpunkten

Technologie, Medien und Forschung.

Rinder halle künftig wahrgenommen werden. Sie wird das Herz

des neuen Stadtteils sein. Auf dem Nachbargrundstück, direkt

angrenzend an die Rinderhalle, errichtet die WSE ab 2012 das

multifunktionelle Bürogebäude „Next Marx“ für Unternehmen

aus dem Kreativ- und IKT-Bereich.

Die WSE entwickelt auch das ehemalige „Fleischmarktgrundstück“

mit der Adresse Karl-Farkas-Gasse 1, das mit einer

Grundfläche von 40.000 Quadratmetern als Filetstück des

Areals gilt und ebenfalls für eine Mediennutzung vorgesehen

ist. Für ein weiteres Grundstück mit einer Fläche von 12.000

Quadratmetern wurde unter dem Titel „Marxquadrat“ eine

Bebauungsstudie erstellt.

Eckdaten

Marxbox Bauteil 1

Baubeginn: September 2008

Fertigstellung: Frühjahr 2011

Nutzung: Labor- und Büroflächen als Erweiterung

des Campus Vienna Biocenter

Vermietbare Fläche: ca. 6.800 m 2

Marxbox Bauteil 2

Baubeginn: Frühjahr 2010

Fertigstellung: 2012

Nutzung: Labor- und Büroflächen als Erweiterung

des Campus Vienna Biocenter

Vermietbare Fläche: ca. 4.900 m 2

15


Biotech-Offensive

in der Muthgasse

Die Wiener Stadtentwicklungsgesellschaft m.b.H. (WSE), ein Unternehmen der Wien Holding,

schafft als Immobilienentwickler mit mehreren Partnern die strukturellen Voraussetzungen für

den erfolgreichen Ausbau des Vienna Biotechnology Park Muthgasse.

Forschung und Lehre an einem der

attraktivsten Biotech-Standorte Wiens

Vienna Biotechnology Park Muthgasse: hochqualitative Labor- und Bürogebäude

16

Fotos/Grafiken/Simulation: Glamas, beyer-SG, AtelierHayde-Architekten

Der Vienna Biotechnology Park Muthgasse wird konsequent ausgebaut.

Hochqualifizierte Arbeitskräfte erfordern die Ansiedelung von

hochspezialisierten Unternehmen. Die Stadt Wien setzt im

Rahmen einer zukunftsorientierten Betriebsansiedelungs -

politik verstärkt auf Biotechnologie. Am Standort Muthgasse/

Heiligenstadt hat sich mit den Instituten des Vienna Institute of

BioTechnology (VIBT) und der Ansiedelung von Spin-off-Betrie -

ben ein international anerkanntes Zentrum für Biotechnologie

in Forschung, Entwicklung und Ausbildung etabliert. Der

Standort soll nun schrittweise zum Vienna Biotechnology Park

Muthgasse ausgebaut werden. Rund 75.000 Quadratmeter

Mietfläche wurden für die Erweiterung der BOKU sowie für die

Ansiedelung von Büros, Labors und Unternehmen der Life

Sciences geplant. Die Gebäude des Vienna Biotechnology Park

Muthgasse werden ihren MieterInnen flexible und individuell

gestaltbare Nutzungseinheiten auf modernstem Niveau in

bester Lage bieten.

Hochqualitative Labor- und

Bürogebäude

Bereits fertig und besiedelt ist das Gebäude BOKU BioTech I.

Das L-förmige Laborgebäude mit insgesamt rund 21.000

Quadratmetern Mietfläche befindet sich gleich vis-à-vis des

bestehenden Gebäudes der Universität für Bodenkultur in der

Muthgasse. Es ist mit der Universität durch eine die Muthgasse

überspannende Brücke verbunden. Auf einer Fläche von etwa

14.000 Quadratmetern wurden Labors des Vienna Institute of

BioTechnology eingerichet. Auf weiteren 9.000 Quadratmetern

Fläche siedelten sich unter anderem Spin-offs aus der Biotechnologie

an. Die Besonderheit des BOKU BioTech I liegt in

der engen Vernetzung der naturwissenschaftlichen Grundlagen -

Kontakt

Wiener Stadtentwicklungsgesellschaft m.b.H.

Messeplatz 1

1021 Wien

Telefon: +43 (0)1 720 30 50

E-Mail: wse@wse.at

Internet: www.wse.at

forschung mit ingenieurwissenschaftlichen Kompetenzen in

den Bereichen angewandte Mikrobiologie, Nanobiotechnologie,

Lebensmittelwissenschaften, angewandte Genetik, Chemie

und Wasserwirtschaft.

Das direkt daran anschließende BioTech II wird ab Ende

2011 in zwei Bauteilen errichtet. Das Gebäude mit einer

Mietfläche von knapp 29.000 Quadratmetern wird baulich

mit dem BOKU BioTech I verbunden sein und soll ein Gründer -

zentrum für Unternehmen der Biotechnologie erhalten.

Mit der abschließenden Realisierung des Projekts WHITE

SPACE © mit einer Mietfläche von rund 25.000 Quadratmetern

werden im Vienna Biotechnology Park Muthgasse insgesamt

etwa 75.000 Quadratmeter Labor- und Büroflächen zur Ver -

fügung stehen. In den Gebäuden sollen neben Labors auch

Konferenzeinheiten, kleine Geschäfte und Gastronomie -

einrichtungen untergebracht werden, um die StudentInnen,

ForscherInnen und Beschäftigten im Bereich des Vienna Biotechnology

Park Muthgasse optimal zu versorgen.

Eckdaten

Vienna Biotechnology Park Muthgasse

BOKU BioTech I:

Mietfläche: rund 21.000 m 2

Baubeginn: 2007

Fertigstellung: Herbst 2009

Partner: WSE, BAI, PORR Solutions,

Vienna Insurance Group

BioTech II:

Mietfläche: rund 29.000 m 2

Baubeginn: 2011

Fertigstellung: 2013

Partner: WSE, BAI, PORR Solutions,

Vienna Insurance Group

WHITE SPACE © :

Mietfläche: rund 25.000 m 2

Baubeginn: 2013

Fertigstellung: 2015

Partner: WSE, BAI

17


Messeareal und Messeumfeld:

Entwicklungsschub

für die Leopoldstadt

Die Leopoldstadt hat sich in den letzten Jahren zu einem der modernsten Bezirke

in Wien entwickelt. Mit dem Neubau der Messe Wien und der Entwicklung der Grundstücke

im Umfeld des Messeareals ist ein komplett neuer Stadtteil mit zahlreichen

Büroimmobilien, einem Einkaufszentrum und neuen Hotels entstanden. Auch die

neue Wirtschaftsuniversität wird derzeit hier gebaut.

Messecarree Viertel Zwei

Viertel Zwei

18

Messecarree mit Messe Wien Neu

im Hintergrund

Das Areal rund um die Messe Wien Neu ist ein Musterbeispiel

dafür, wie man mit gezielten Investitionen und einer durchdachten

Stadtentwicklung nicht nur einen ganzen Bezirk belebt

und neu gestaltet, sondern gleichzeitig auch Arbeitsplätze

sichert und die Wiener Wirtschaft mit realen Projekten in

Schwung hält. Seit der Entscheidung für den Bau der Messe

Wien Neu und der Verlängerung der U-Bahn-Linie U2 haben

die öffentliche Hand, private Unternehmen und InvestorInnen

rund zwei Milliarden Euro in diesen Stadtteil investiert.

Mit der Wiener Messe Besitz GmbH (MBG) und der U2-Stadtentwicklungs

GmbH befinden sich im Wien Holding-Konzern

zwei Unternehmen, die an der Entwicklung der Messe Wien

Neu sowie der Grundstücke rund um die Messe Wien maßgeblich

beteiligt sind.

Messe Wien:

Starke Wirtschaftsplattform

Rund 200 Millionen Euro hat die Stadt Wien über das Wien Holding-Unternehmen

MBG in das im Jänner 2004 eröffnete neue

Messe- und Kongresszentrum investiert. Betrieben wird die

Messe Wien von Reed Exhibitions Messe Wien. Pro Jahr trägt

das Messe- und Kongresszentrum bis zu 100 Millionen Euro

zur Wiener Wertschöpfung bei. 120 fixe Arbeitsplätze und

zusätzlich etwa 250 temporäre Jobs pro Messeveranstaltung

werden gesichert. Für die professionelle Verwaltung und das

Facility-Management des Messezentrums zeichnet die MBG

verantwortlich.

Die MBG war auch an der Entwicklung des Austria Trend

Messehotels beteiligt, das seit Sommer 2005 in Betrieb ist.

Ihr Engagement hat die MBG auch bei der Entwicklung der

Projekte am Messecarree fortgesetzt. Genauso war die MBG

bei der Ansiedlung der Wirtschaftsuniversität auf dem früheren

Messeareal involviert.

Viertel Zwei

Neben der MBG ist auch ein zweites Wien Holding-Unter -

nehmen bei den Immobilienprojekten rund um die Messe Wien

tätig, die U2-Stadtentwicklung GmbH. Dieses Unternehmen

ist ein Public Private Partnership mit der IG Immobilien und

der IC Projektentwicklung. Diese beiden Projektpartner zeichneten

für die Entwicklung und Errichtung des vor vier Jahren

eröffneten Stadion-Centers (Shopping-Center) sowie für das

Projekt „Viertel Zwei“, das nahezu abgeschlossen ist, verantwortlich.

Beim Projekt „Viertel Zwei“ wurden rund um einen 5.000 Qua -

dratmeter großen, künstlich angelegten See namens „H zwei

O“ insgesamt sechs Immobilien hochgezogen: das 4-Sterne-

Courtyard by Marriott-Hotel, vier Büroprojekte mit insgesamt

rund 80.000 Quadratmetern sowie ein Wohnbau mit 78 Wohnungen.

Mittlerweile leben und arbeiten im Viertel Zwei rund

Kontakt

Wiener Messe Besitz GmbH

Messeplatz 1

1021 Wien

Telefon: +43 (0)1 720 40 50

E-Mail: office@mbg.at

Internet: www.mbg.at

4.000 Menschen. Namhafte Unternehmen wie die OMV,

Unilever, Sandoz, Novartis oder Baxter haben sich hier niedergelassen.

Eine zentrale Tiefgarage macht das Viertel Zwei

praktisch autofrei.

Messecarree:

Urbanes Stadtteilzentrum

Auch am Messecarree entsteht ein belebtes, urbanes Stadtteilzentrum

mit multifunktionalem Nutzungskonzept. Die MBG

hat die Planungs- und Entwicklungsarbeiten abgeschlossen.

Bis 2013/2014 errichten das ÖSW (Öster reichisches Siedlungswerk)

und die PRISMA Unternehmens gruppe drei große

Immobilien mit Büros und Geschäften, ein Hotel und einen

„Wohnturm“, der Kurzzeit-Apartments beherbergen wird. Das

Gesamtinvestvolumen beträgt 116 Millionen Euro.

Neue Wirtschaftsuniversität

Ebenfalls auf dem früheren Messeareal wird derzeit der neue

Campus für die Wirtschaftsuniversität Wien (WU) gebaut, der

mit mehr als 20.000 Studierenden und 400 WissenschaftlerInnen

die größte wirtschaftswissenschaftliche Hochschule

Europas ist. Die Masterplanung für das 90.000 Quadratmeter

große Areal wurde unter der Federführung von Laura Spinadel

vom Büro BUSarchitektur durchgeführt. Aus insgesamt fünf

Gebäudekomplexen und sechs großen Plätzen wird der Campus

bestehen. Auftraggeber ist die von WU und BIG gemeinsam

gegründete Projektgesellschaft Wirtschaftsuniversität Wien

Neu GmbH. Die Baukosten betragen rund 250 Millionen Euro.

Im Studienjahr 2013/2014 soll der neue Campus der Wirtschaftsuniversität

in Betrieb gehen.

Eingang und Foyer zur

Messe Wien Neu

Kontakt

U2 Stadtentwicklung GmbH

Universitätsstraße 11

1010 Wien

Telefon: +43 (0)1 408 25 69-0

E-Mail: office@u2stadt.at

Internet: www.u2stadt.at

Messeareal

im Prater

19

Fotos/Grafiken/Simulation: ZOOM.at, IC Projektentwicklung GmbH., klaus@zacherl.zz, Luftbildservice Heinz Redl


ase – homes for students

Unter der Marke „base – homes for students“ baut die Wien Holding den Bereich Student

Hostels konsequent aus. Der Hintergrund dafür: Wien ist Wissensmetropole und zieht immer

mehr StudentInnen aus dem Ausland an. Insgesamt steigt die Zahl der Studierenden an

den Hochschulen, Fachhochschulen und Universitäten deutlich. Das bedeutet: Adäquate

Wohn- und Studienplätze sind gefragt.

Drei konkrete Projekte werden derzeit realisiert oder sind in

Planung. So wird das Haus Döbling zum modernen Studierendenheim

base19. Zwei weitere Student Hostels, base11 und

base22, werden bis 2013 neu gebaut.

base19: Neustart in die Zukunft

Das Haus Döbling (base19) wurde 1963 errichtet und ist damit

bereits mehr als 45 Jahre alt. Die rund 700 Studierendenwohneinheiten

entsprechen nicht mehr dem heutigen Standard.

Deshalb hat die Wien Holding als Eigentümer des Studierendenheimes

beschlossen, die Anlage etappenweise zu sanieren

und auch einen komplett neuen Trakt zu errichten, der bereits

im Herbst 2010 eröffnet worden ist. Insgesamt werden rund

15 Millionen Euro in den Neubau und die Sanierung des Studierendenheims

Döbling investiert. Zusätzlich werden zwei

neue Studierendenheime errichtet, und zwar im 11. Bezirk

und im 22. Bezirk. Nach der Fertigstellung stehen dann ins-

Bis 2013 wird auch auf dem Areal in Neu Stadlau ein Studierendenheim (base22) gebaut.

20

gesamt rund 1.200 Wohneinheiten für StudentInnen – also

um 500 mehr als heute – zur Verfügung.

Sanierung und Neubau im Detail

Die Sanierung im Detail: Das Studierendenheim Döbling

besteht aus derzeit sechs Wohnblöcken. Generalsaniert

werden drei Blöcke. Die Sanierung der drei Blöcke erfolgt

etappenweise bis 2014. Das Studierendenheim Döbling besteht

dann aus insgesamt vier Blöcken – drei sanierten und

auf modernsten Standard gebrachten bisherigen Blöcken

sowie dem komplett neu gebauten Trakt. Insgesamt werden

dann am Standort Döbling (base 19) rund 500 Wohneinheiten

vorhanden sein. Das Haus Döbling (base19) bleibt damit nach

wie vor eines der größten Heime in Wien, der campusartige

Charakter bleibt ebenfalls erhalten. Die neuen und sanierten

Wohneinheiten werden weiterhin zu sozial verträglichen Preisen

angeboten.

Fotos/Grafiken/Simulation: B18 Architekten ZT GmbH, base, base/Barbara Zeidler

Die drei verbleibenden, aus dem Jahr 1963 stammenden,

besonders desolaten Blöcke in Döbling werden im Jahr 2014

abgerissen, da eine Sanierung wirtschaftlich nicht vertretbar

und machbar ist. Die GESIBA errichtet dort geförderte bzw.

frei finanzierte Wohnungen.

Zwei weitere Studierendenheime

bis 2013

Als Ersatz dafür wird die Wien Holding zwei weitere Studierendenheime,

und zwar im 11. Bezirk beim Gasometer (direkt

an der U3) mit rund 300 Wohneinheiten (base11) und im

22. Bezirk in Stadlau (base22) an der verlängerten U2 mit

400 Wohneinheiten, betreiben, die bis 2013 errichtet werden.

Hintergrund dafür ist auch, dass viele Universitäten in Wien

mittlerweile von ihren ursprünglichen Standorten innerhalb

des Gürtels in andere Bezirke übersiedelt sind bzw. das tun

werden. So zum Beispiel die Wirtschaftsuniversität, die vom

9. Bezirk in den 2. Bezirk bei der Messe Wien übersiedelt.

Derzeit leben 150 WU-StudentInnen im Haus Döbling. Ist die

WU übersiedelt, dann ist das neue Studierendenheim in Stadlau

sogar wesentlich besser für diese StudentInnen erreichbar

als bisher das Haus Döbling.

Ab 2014:

Rund 1.200 Studierenden-Wohnungen

In Summe stehen nach der abgeschlossenen Sanierung

des Hauses Döbling (base19) sowie nach der Fertigstellung

der neuen Studierendenheime (base11 und base22) rund

Kontakt

base – homes for students GmbH

Gymnasiumstraße 85

1190 Wien

Telefon: +43 (0)1 369 54 90

E-Mail: office@base19.at

Internet: www.base19.at

Eckdaten

Der neu gebaute Trakt im

base19 (Studierendenheim

Döbling) wurde bereits

2010 eröffnet.

1.200 Wohneinheiten in Wien Holding-Studierendenheimen

nach modernen Standards zur Verfügung. Das sind um rund

500 mehr als heute. Und zwar dort, wo sie gebraucht werden,

entlang der U2, die direkt zur neuen Wirtschaftsuniversität

führt, und entlang der U3, in deren Einzugsbereich sich unter

anderem alle Kunst-Universitäten befinden.

Nach der Sanierung

stehen im base19 in

Döbling rund 500

moderne Zimmer

zur Verfügung.

base19: Aus- und Umbau des Student Hostel

Neubau: 137 Wohneinheiten

Generalsanierung: der älteren Gebäude

Baubeginn: 2009

Fertigstellung: Neubau – Oktober 2010,

Sanierung – etappenweise bis 2014

21


Simulationen/Fotos: Wien Holding (4), va architekten, Holodeck.at, base, OLN/Office le Nomande, ZOOMVP.at, BOA für BUS-Architekten, , BEYER, Studio UEK Architektur, GESIBA, Therme Wien; Plan: Bohmann Verlag

Alle Projekte auf einen Blick

Die Wien Holding steht für nachhaltige Immobilienprojekte, die den Wirtschafts standort

sichern, das Wirtschaftswachstum ankurbeln, Arbeitsplätze schaffen, um damit die

Lebensqualität insgesamt für die Menschen zu erhöhen.

22

Palais Hansen

Seite 24–25

Wirtschaftspark

Breitensee Seite 8–9

base – homes for students

Seite 20–21

Nachnutzung früherer

Spitalsareale

Seite 36–37

Büroimmobilie

Anschützgasse Seite 10–11

UNIT Service

Seite 12–13

XIV.

XIII.

Vienna Biotechnology

Park Muthgasse Seite 16–17

XVII.

XXIII.

XVI.

XVIII.

XV.

XII.

XIX.

VIII.

VII.

VI.

IX.

V.

I.

IV.

XX. XX

X.

III.

II.

XXI.

XI.

XXII.

MESSE UND

MESSEUMFELD

Seite 18–19

Projektentwicklung

Preyergasse

Seite 38–39

STAR22 Seite 6–7

UNIT22 Seite 28-29

OASE22 Seite 34–35

Neu Marx Seite 14–15

Therme Wien

Seite 26–27

23


Palais Hansen: Juwel am Ring

Das Palais Hansen am Schottenring im 1. Bezirk geht in eine neue Ära. Das Ringstraßenjuwel

wird sanft ausgebaut und einer Hotelnutzung zugeführt. Zukünftiger Betreiber wird das international

renommierte Hotelunternehmen Kempinski sein.

Das österreichische Konsortium, bestehend aus der Wiener

Städtischen Versicherung AG Vienna Insurance Group, der

PORR Solutions Immobilien- und Infrastrukturprojekte GmbH,

der Warimpex Finanz- und Beteiligungs-Aktiengesellschaft

und der Wien Holding plant eine schonende Revitalisierung

des denkmalgeschützten Palais und den Umbau zu einer

hochwertigen Hotel- und Wohnimmobilie.

Palais Hansen wird Kempinski Hotel

Als zukünftiger Betreiber agiert das international renommierte

Hotelunternehmen Kempinski, eine der ältesten Hotelgruppen

Europas. Kempinski ist stolz darauf, mit einem Prachthotel im

Herzen der Stadt seinen ersten Standort in Wien begründen

zu können.

Der Umbau des Palais Hansen zum Palais Hansen Kempinski

Vienna gehört zweifelsohne zu den auffälligsten aktuellen Bauvorhaben

im sogenannten Textilviertel im 1. Bezirk.

Palais Hansen: attraktiver historischer Gebäudekomplex an der Ringstraße im 1. Bezirk

24

Die geplante Kombination aus der formvollendeten Architektur

des Klassizismus, modernen Elementen und höchstem Komfort

werden jeden Aufenthalt unvergesslich machen. Mit rund

150 Zimmern und Suiten, einem hochklassigen, spannenden

Raumkonzept, großzügigen Seminarräumlichkeiten sowie einem

Ballsaal und einem Spa-Bereich wird das Hotel ab 2012

seinen Gästen ein unvergleichbares und exklusives Ambiente

bieten.

Ergänzend zum Hotel werden in den oberen Geschoßen bis

zu 18 Apartments errichtet. Den zukünftigen Eigentümern

werden auf Wunsch sämtliche Serviceleistungen des Luxushotelbetreibers

zur Verfügung stehen. Mit Kempinski wurde

ein Partner gewählt, der sowohl in der gehobenen Hotellerie

als auch in der Vermarktung von mit dem Hotel verbundenen

erstklassigen Wohnungen bereits erfolgreiche Projekte verwirklicht

hat.

Fotos: Wien Holding

Palais Hansen wird zum

Kempinski Hotel.

Für die Planung zeichnet das Architektenteam um Architekt

Univ.-Prof. Mag. Boris Podrecca und Architekt Dipl.-Ing. Dieter

Hayde verantwortlich.

Mehr Lebens- und Wohnqualität

Der Nutzungsmix aus Hotel und Wohnungen eignet sich hervorragend

für diesen zentral gelegenen Standort und wird

nicht nur dem Gebäude neues Leben einhauchen, sondern

auch einen aktiven Beitrag zur Belebung des unmittelbaren

Umfeldes leisten. Die Schaffung von 150 neuen Arbeitsplätzen

sowie die künftigen Gästezahlen des Hotels tragen direkt und

indirekt zur Steigerung der Wertschöpfung der gesamten Umgebung

bei.

Schönster Boulevard in Europa

Der Ring ist der international bekannteste Boulevard Wiens,

gesäumt von vielen repräsentativen Gebäuden des Historismus.

Kein anderer Boulevard Europas versammelt derart viele

Kontakt

Palais Hansen Immobilienentwicklung GmbH

Absberggasse 47

1100 Wien

Telefon: +43 (0)1 408 25 69-0

E-Mail: office@wienholding.at

Internet: www.palaishansen.at

wesentliche staatliche und kulturelle Einrichtungen auf engstem

Raum wie die Ringstraße: Parlament und Wiener Rathaus

sowie Ministerien und das Gebäude der Wiener Wirtschaftskammer

als institutionelle Häuser einerseits, Universität und

Hochschule für angewandte und bildende Kunst, Staatsoper,

Burgtheater, Kunst- und Naturhistorisches Museum als kulturelle

Einrichtungen. Andererseits haben sich in den Häusern

am Ring viele Banken, die Börse und zahlreiche international

tätige Konzerne niedergelassen. Gleichzeitig ist der Ring Tor

zu den größten und schönsten Gärten und Parkanlagen der

Innenstadt sowie Tor zur Hofburg und zum Bundeskanzleramt.

Auch die Häuser der großen, internationalen Hotelketten befinden

sich entlang der Wiener Ringstraße.

Eckdaten

Palais Hansen

Objekt: erbaut im Jahr 1873

Grundstücksfläche: 4.858 m²

Künftige Nutzung: Hotel- und Wohnimmobilie

Fertigstellung: Ende 2012

25


Therme Wien: Freizeit- und

Gesundheitswelt in Oberlaa

In nur knapp zwei Jahren Bauzeit entstand auf dem Areal der ehemaligen Therme Oberlaa

eine einzigartige Gesundheits- und Thermenlandschaft, wie es sie in keiner anderen

Millionenstadt gibt. Im Herbst 2010 wurde die neue Therme Wien eröffnet, 2011 werden

die Tiefgarage und die Außenanlagen fertiggestellt.

Schon allein durch ihre urbane Lage nimmt die Therme Wien

seit mehr als 35 Jahren eine Sonderstellung ein. Mit rund

einer Million Eintritten in Therme, Wellness Park und Kurmittel -

haus pro Jahr zählt sie zu den erfolgreichsten und bestbesuchten

Thermen in Österreich. Mit der Entscheidung für den

Um- und Neubau wurden die Weichen für eine erfolgreiche

Zukunft gestellt. Seit der Neueröffnung im Herbst 2010 erkun -

deten 500.000 BesucherInnen die neue Therme Wien.

ZukunftsweisendeTherme

Die neue Therme Wien steht für ein innovatives und zukunftsweisendes

Thermen- und Freizeitkonzept. Seit der Eröffnung

stehen für den Thermenspaß 4.000 Quadratmeter Wasser -

fläche zur Verfügung. Insgesamt 26 Wasserbecken und eine

Neue Therme Wien: innovatives und zukunftsweisendes Thermenkonzept

26

Saunalandschaft mit einer Fläche von 3.000 Quadratmetern

laden zum Spaßhaben und Entspannen ein. Um alle Becken

zu füllen, sind 5,5 Millionen Liter Wasser notwendig. Seit der

Eröffnung im Herbst 2010 erwartet die BesucherInnen ein

Gesamtareal von 75.000 Quadratmetern – das entspricht

einer Größe von etwa zehn Fußballfeldern. Im Jahr 2011 erfol -

gen die Gestaltung der Außenanlagen und die Fertigstellung

der Tiefgarage mit 600 Stellplätzen.

Die Therme Wien überzeugt nicht nur durch hochkarätige

Architektur und ansprechendes Design, sondern auch durch

zahlreiche neue Einrichtungen. Ein Grottenbecken, ein Sprudelbecken,

finnische Saunen, Dampfbäder, Breit-, Reifen- und

Erlebnisrutschen, Sprungtürme, Massageliegen, aber auch

Fotos/Grafiken/Simulation: Eva Kelety, Therme Wien/Cathrine Stukhard, 4a architekten

Größtes Thermenangebot Österreichs mit 26 Wasserbecken

und einer riesigen Saunalandschaft

tägliche Kinderanimation und die erste Thermen-Bibliothek

Österreichs sind Teil des umfangreichen Angebots. Unterteilt

wird in fünf Badebereiche, die wie „Steine“ an einem Bachlauf

liegen. In diesen „Steinen“, wie etwa dem „Stein der Ruhe“

oder dem „ErlebnisStein“, finden sich unterschiedliche Attraktionen.

Unabhängig davon, ob man Ruhe, Entspannung oder

Abenteuer sucht, bekommt jeder Gast in der Therme Wien die

Möglichkeit, seinen ganz eigenen Rhythmus zu finden.

Ausgezeichnetes Rundumangebot

Die Thermen-Bibliothek bietet neben der Mög lichkeit, kostenlos

Bücher auszuleihen, auch eine Hörbuchlounge, bei der

über stationäre iPads allen Audio-Book-Fans der Thermenaufenthalt

versüßt wird. Das Angebot reicht im literarischen

Sektor von Ernest Hemingway und Truman Capote über Paulo

Coelho und Frederick Forsyth bis zu Ingeborg Bachmann,

Friedrich Dürrenmatt oder Elfriede Jelinek. Auch Kinderbücher

von J.K. Rowling und Christine Nöstlinger oder Sachbücher

wie die „Weltgeschichte des 20. Jahrhunderts“ und „Wie Wirtschaft

die Welt bewegt“ sind im Bibliotheks-Programm dabei.

Ergänzt wird das Thermen-Angebot durch eine Ladenstraße

mit Boutiquen, Sport-Shops und anderen wellnessaffinen

Geschäften. Die traditionsreiche Konditorei verwöhnt auch

weiterhin die Gäste. Und der 90 Hektar große Kurpark – eine

der schönsten frei zugänglichen Parkanlagen in Österreich –

hat auch im neuen Thermenkonzept wie bisher seinen festen

Platz.

Kontakt

Therme Wien Ges.m.b.H.

Kurbadstraße 10

1110 Wien

Telefon: +43 (0)1 680 09-0

Fax: +43 (0)1 680 09-9088

E-Mail: www.thermewien.at

Internet: office@thermewien.at

Neue Ära im Gesundheitsbereich

Mit der neuen Therme Wien beginnt auch im Gesundheits -

bereich eine zukunftsweisende Ära am Standort Oberlaa.

Mit der Therme Wien Med beherbergt die neue Therme Wien

eines der modernsten medizinischen Kompetenzzentren für

den menschlichen Bewegungsapparat in Österreich. Rund

100 medizinisch geschulte MitarbeiterInnen und ÄrztInnen

kümmern sich auf einer Fläche von zirka 6.000 Quadratmetern

verteilt auf vier Stockwerke um das Wohl der PatientInnen.

Die besten PartnerInnen

Die neue Therme Wien ist ein Projekt der Wien Holding GmbH

gemeinsam mit der VAMED AG sowie der Vienna Insurance

Group – Wiener Städtische Versicherung AG, der Unicredit

Bank Austria AG, der Erste Group Bank AG und der Raiffeisen-

Holding Niederösterreich-Wien. Insgesamt wurden in die Projekte

am Standort 220 Millionen Euro investiert, davon allein

ca. 115 Millionen Euro in den Um- und Neubau der Therme,

der durch die VAMED erfolgt ist.

Eckdaten

Das Gesamtareal ist 75.000 Quadratmeter groß.

Therme Wien

Projekt: Um-/Neubau Therme Oberlaa

Invest Therme: 115 Mio. Euro

Baubeginn: 2007/2008

Eröffnung: September 2010

Wertschöpfung: Wiener Wertschöpfung

steigt um 170 Mio. Euro

Arbeitsplätze: 350

Gesamtinvest am Standort: ca. 220 Mio. Euro

27


UNIT22: Top-Standort

für die Wirtschaft

Das Betriebsbaugebiet UNIT22 wurde als

Gewerbestandort sowie für die Ansiedlung

internationaler Unternehmen entwickelt.

Das mehr als 52.000 Quadratmeter große Gelände im 22. Wie -

ner Bezirk in Stadlau ist derzeit noch unbebaut und für jede

Art der gewerblichen Nutzung geeignet. Bei der Entwicklung

des Areals und der dazugehörigen Immobilien will die Wien

Holding nicht nur Gewerbebetriebe aller Größen ansprechen,

sondern auch internationale Unternehmen, die den Standort

Wien als Drehscheibe für ihre Wirtschaftsbeziehungen nutzen

wollen.

Nicht zuletzt durch seine entsprechenden Widmungen bietet

das Areal höchste Flexibilität für Unternehmen, die sich hier

28

ansiedeln wollen. Das Areal ist als gemischtes Baugebiet/

Betriebsbaugebiet in den Bauklassen II, III und IV in geschlosse -

ner Bauweise vorgesehen. Je nach Bauklasse sind Gebäudehöhen

zwischen mindestens 2,5 Meter und maximal 21 Meter

zulässig.

Die Lage an allen wichtigen Verkehrswegen, die kurzen

Distanzen in die Wiener City sowie zum Hafen Wien und zum

Vienna International Airport machen UNIT22 sowohl für Wiener

Betriebe als auch für Unternehmen interessant, die Wien als

Sprungbrett in die neuen Erweiterungsländer nutzen wollen.

Wirtschaftsdrehscheibe Wien

Wien bietet aufgrund seiner einmaligen geografischen Lage

in der Mitte Europas wichtige Vorteile für Unternehmen. Als

Knotenpunkt der historischen Handelswege Nord–Süd sowie

Ost–West stellt Wien einen exzellenten Ausgangspunkt dar.

Die optimale Verkehrsinfrastruktur sorgt für beste Voraus -

setzungen, immerhin treffen hier bedeutende Verkehrsknoten

des österreichischen Autobahnen-, Schienen- und Schnellstraßennetzes

sowie europäischer Hauptverkehrsadern aufeinander.

Ausgezeichnete Lage

Das Betriebsbaugebiet UNIT22 zeichnet sich neben der hervorragenden

Anbindung sowohl an das regionale wie auch an

das internationale Netz zusätzlich durch eine optimale öffent-

liche Nahverkehrsinfrastruktur aus. Fotos/Grafiken/Simulation: beyer.co.at, Siemens, shutterstock

Neben zahlreichen Autobuslinien, einer Straßenbahnlinie sowie

der Schnellbahn profitiert das Planungsgebiet seit Herbst

2010 von der Verlängerung der U-Bahn-Linie U2 vom Stadion

nach Stadlau/Aspern. Sowohl die an das Planungsgebiet

angrenzende Stadlauer Straße als auch die nächstgelegene

Erzherzog-Karl-Straße sind wichtige Verkehrsverbindungen.

In Hinblick auf die laufenden Straßenbauprojekte wird bereits

an der Realisierung des Regionenrings gearbeitet. Durch den

direkten Anschluss von Neu Stadlau an die A23 und die S2,

die Wiener Nordrand Schnellstraße, wird künftig eine Ver -

bindung mit der Verlängerung der S1, der Wiener Außenring-

Schnellstraße, hergestellt. Dadurch wird das Potenzial des

Standortes UNIT22 zusätzlich erweitert.

Kontakt

Wien Holding GmbH

Universitätsstraße 11

1010 Wien

Telefon: +43 (0)1 408 25 69-0

E-Mail: office@wienholding.at

Internet: www.wienholding.at

Eckdaten

UNIT22

Projekt: Betriebsbaugebiet

Fläche: mehr als 52.000 m 2

Zielgruppe: Gewerbebetriebe und internationale

Unternehmen

29


GESIBA:

Investieren in faires Wohnen

Mit der GESIBA hat die Wien Holding einen der dynamischsten Wohnbauträger in Wien im

Konzern. Pro Jahr projektiert und errichtet die GESIBA bis zu einem Dutzend Wohnanlagen,

die den Prinzipien der Nachhaltigkeit und des Umweltschutzes genügen sowie auf die

spezifischen Wohnbedürfnisse der Menschen eingehen.

Wohnbau bedeutet für die GESIBA angewandte Sozialpolitik.

Fair Living ist Motto und Unternehmensziel. Die Gesellschaft

sieht sich nicht nur als Bauträger für leistbare Wohnungen

mit hoher Lebens- und Umweltqualität, sondern agiert als umfassendes

Dienstleistungsunternehmen, das zum Beispiel

sein Facility-Management nicht nur für die eigenen Anlagen,

sondern auch für Dritte anbietet. MieterInnenbetreuung und

-beratung sowie Projekte im Bereich Revitalisierung und

Reurbanisierung sind weitere Schwerpunkte.

Im Jahre 2010 wurden von der GESIBA zwei Wohnhaus -

anlagen mit insgesamt 126 Wohnungen, das Geriatriezentrum

Leopoldstadt mit 308 Betten und dem betreuten Wohnen

mit 60 Heimplätzen und der neue Trakt im Studierendenheim

Döbling (base19) mit 137 Betten übergeben. In Bau befanden

sich mit Jahresende sechs Anlagen mit insgesamt 737 Einheiten.

2011 werden etwa 945 Wohneinheiten in acht Anlagen

gebaut und davon 417 übergeben. In Planung für 2012 sind

30

rund 600 Wohneinheiten in zwölf Anlagen. Einige Beispiele für

die Vielfalt der GESIBA-Wohnbauten:

Von der Bike City zu Bike&Swim

Die im Jahr 2008 fertiggestellte „Bike City“ im 2. Bezirk war

die erste Wohnanlage in Wien, die speziell für RadfahrerInnen

gebaut wurde. Die Anlage der GESIBA gilt heute als europaweites

Vorzeigeprojekt. Nun geht die GESIBA noch einen

Schritt weiter: „Bike & Swim“ ist der Titel einer neuen großen

Anlage, die derzeit zwischen Engerthstraße und Vorgartenstraße

errichtet wird. Sie wird rund 218 Mietwohnungen, die

jeweils über zwei bis fünf Zimmer verfügen, beherbergen. Die

Anlage ist durch sogenannte „Versunkene Gärten“ vom

Straßenzug getrennt. Zielgruppe sind BewohnerInnen, die zum

Teil auf ein eigenes Auto verzichten und mit öffentlichen

Verkehrsmitteln oder mit dem Fahrrad unterwegs sind. Die

daraus resultierenden Einsparungen werden für Wohnqualität

Projekt „Bike & Swim“ zwischen

Engerthstraße und Vorgartenstraße

Fotos/Grafiken/Simulation: beyer.co.at, www.schreinerkastler.at

Kontakt

GESIBA Gemeinnützige Siedlungs- und

Bauaktiengesellschaft

Eßlinggasse 8–10

1013 Wien

Telefon: +43 (0)1 534 77-0

E-Mail: office@gesiba.at

Internet: www.gesiba.at

Winkel mit Punkt:

Simmeringer Hauptstraße 205

wie Wellness- und Freizeiteinrichtungen genutzt. Das sind

zum Beispiel Swimmingpool am Dach, Spa-Bereich mit Sauna,

Dampfbad und Infrarotkabine, Ruhezonen und vieles mehr.

Die ersten MieterInnen werden 2012 einziehen.

Winkel mit Punkt –

Simmeringer Hauptstraße 205

Speziell für Familien und Ruhesuchende errichten die GESIBA

und die Gemeinnützige Wohnungsaktiengesellschaft Wohnpark

Alt-Erlaa in der Simmeringer Hauptstraße 205 eine Wohn -

anlage der besonderen Art: ein Gebäude mit klar strukturierter

Fassade, das wie auf einem Sockel zu schweben scheint. Die

L-förmige Grundform umfasst einen großen Park im Inneren,

in dem ein halbgerundeter Turm dominiert: Der Turm ist etwas

höher als die Anlage, eine Glasbrücke führt zum offen gestalteten

Foyer. Insgesamt 116 Wohnungen in unterschiedlichen

Größen und mit flexibler Raumplanung werden errichtet: Alle

sind selbstverständlich mit Balkon, Garten oder Loggia ausgestattet.

Kinder- und Jugendspielplatz sind von den meisten

Wohnungen aus einsehbar. Bis August 2011 wird die Anlage

fertig sein.

Eine Pelargonien-Oase in Wien

Pelargonienweg

Ein ganz spezielles Grünprojekt entsteht bis zum Frühjahr

2012 am Pelargonienweg im 22. Bezirk, vor allem für junge

Familien mit kleinen Kindern. Die Anlage am Stadtrand kennt

keine Barrieren – keine Maschendrahtzäune und abgeschotteten

Vorgärten –, sondern setzt auf einen gewissermaßen

dörflichen Charakter. Das ganze Wohnviertel ist autofrei. Es

gibt eine Tiefgarage, die restlichen Wege werden zu Fuß oder

per Fahrrad zurückgelegt. Eine Vision, die hinter dem Projekt

steht, ist das Zusammenleben im Familienverbund. So wohnen

zum Beispiel die Großeltern im ersten Geschoß und die Familie

ebenerdig. Auch Umweltschutz wird großgeschrieben: Eigene

Brunnen garantieren die Außenbewässerung, sodass die Grün -

flächen auch „natürlich“ gepflegt werden können, teilweise

werden Sonnenkollektoren als Energieträger eingesetzt.

Wohnen am Mühlwasser –

Industriestraße 135

Die Wohnhausanlage in der Industriestraße 135 mit insgesamt

137 Wohneinheiten besteht aus vier freistehenden Wohn -

gebäuden und erstreckt sich von der Industriestraße bis direkt

zum Uferbereich des Mühlwassers. Besonders attraktiv ist die

in sich differenzierte Architektur sowie die direkte Lage am

Wasser und der Blick in die Natur.

Im L-förmigen Bauteil 1 befinden sich Geschoßwohnungen, die

durch Laubengänge erschlossen sind. In Bauteil 2 + 3 gibt es

zweigeschoßige reihenhausartige Wohnungen mit zweigeschoßigen

Maisonetten und großen Terrassen. Der Bauteil 4 besteht

aus zweieinhalbgeschoßigen Reihenhäusern. Die oberen Geschoße

werden durch behindertengerechte Aufzüge erschlossen.

Die Fertigstellung des Projekts erfolgt bis Sommer 2011.

Wohnen am Mühlwasser

Eckdaten

GESIBA: 1921 gegründet

Bestand: mehr als 26.000 Wohnungen

in mehr als 200 Wohnhausanlagen

Investitionen 2011: rund 76 Mio. Euro

31


ARWAG Holding:

Ein Full-Service-Bauträger

Die Wien Holding ist seit Ende 2008 auch an der

ARWAG Holding AG beteiligt und verfügt damit über

ein weiteres starkes und innovatives Unternehmen im

Immobilienbereich, das pro Jahr ein Bauvolumen von

rund 70 Millionen Euro abwickelt.

Mit der Beteiligung an der ARWAG Holding AG hat die Wien

Holding nun ein weiteres großes und innovatives Immobilienunternehmen

im Portfolio, dessen Zielsetzung ausgezeichnet

zum Leitbild der Wien Holding-Unternehmen passt. Der Auftrag

der Wien Holding lautet, zukunftsorientierte und nachhaltige

Projekte an großen Standorten in Wien zu realisieren, die den

Wirtschaftsstandort sichern, Arbeitsplätze schaffen und die

Lebensqualität für die Menschen erhöhen. In diesem Sinne

ergänzt die ARWAG den Immobilien-Cluster hervorragend.

Gemeinsam sind die Gesellschaften noch stärker und können

von Synergieeffekten auf vielen Ebenen profitieren.

Multifunktionale Immobilienprojekte

Wie bisher wird die ARWAG ihr Konzept der multifunktionalen

Immobilienprojekte weiterverfolgen und so die Bereiche

Wohnen und Arbeiten optimal miteinander verknüpfen. Es

werden Wohnungsneubauten mit integrierten Geschäften,

Gewerbebetrieben, Büros und öffentlichen Einrichtungen wie

Kindertagesheimen oder Schulen errichtet. Durch die perfekte

Verbindung von Wohn- und Arbeitsraum wird die Lebens -

qualität und Infrastruktur ganzer Stadtgebiete aufgewertet.

Breites Leistungsspektrum

Die ARWAG versteht sich als Full-Service-Bauträger, dessen

Leistungen sich von der Projektentwicklung und Planung

über das Baumanagement bis hin zur Verwertung, Verwaltung

und Hausbetreuung des Objektes erstrecken. Die ARWAG

übernimmt sämtliche Arbeiten der einzelnen Projektstufen.

Sie prüft die Bebaubarkeit von Grundstücken, erstellt technische

und betriebswirtschaftliche Feasibility-Studien, wickelt

GutachterInnen- und ExpertInnenverfahren ab, formuliert die

32

Ausschreibungen, plant das gesamte Projekt mit fremden oder

eigenen ArchitektInnen, koordiniert die Bauausführung, verkauft

bzw. vermietet das Objekt und übernimmt anschließend

die Verwaltung und Hausbetreuung. Dabei trägt die ARWAG

in allen Stufen die volle Kostenkontrolle und Kostenverant -

wortung.

Top-Projekte

Zu den bekanntesten ARWAG-Projekten der letzten Jahre

gehört auch das „Hochhaus Neue Donau“, entworfen vom

weltbekannten Wiener Architekten Harry Seidler. Die ARWAG

hat das bis zur Turmspitze 150 Meter hohe Gebäude mit

32 Geschoßen über Niveau und zwei Garagengeschoßen in

zweijähriger Bauzeit errichtet. Aktuell engagiert sich die

ARWAG unter anderem auch auf dem Areal der ehemaligen

Liesinger Brauerei, wo derzeit die Besiedelung der rund

300 geförderten Mietwohnungen bzw. frei finanzierten Eigentumswohnungen

erfolgt.

Ihr Know-how stellt die ARWAG auch Dritten als Gesamtleis -

tung oder in Form von Teilleistungen zur Verfügung. Beispiele

dafür sind die Projektentwicklung und die Baubetreuung

des „Bezirkszentrums Meiselmarkt“ im Auftrag der Wiener

Städtischen Versicherung, der „Merkur Ottakring“ für die

REWE-Gruppe, des Wohnhauses „Remise Kreuzgasse“ für

die S-Immobilien AG, des „Amtshauses Muthgasse“ für die

Gemeinde Wien und des „Technikum Wien Höchstädtplatz“

für die Bank Austria Creditanstalt Leasing.

Eine neue, repräsentative Adresse im 3. Wiener Gemeinde -

bezirk ist „Eurogate“, das Areal des ehemaligen „Aspangbahnhofes“.

Die städtebauliche Leitlinie des neuen Viertels

wurde von einem der bekanntesten Architekten der Welt, Lord

Norman Foster aus London, konzipiert. In der „Wohnhaus -

anlage Lissagasse“ werden 150 Wohnungen in Passivhausbauweise

errichtet.

70 Millionen Euro Bauvolumen

Derzeit bei der ARWAG in Bau bzw. in Bauvorbereitung befinden

sich Projekte mit einem Bauvolumen von rund 70 Millionen

Euro. Ein Beispiel für die rund zehn aktuellen Projekte der

ARWAG ist das Projekt „Stadt des Kindes“, gemeinsam mit

Wiener Heim, wo insgesamt 252 moderne Wohnungen bis

Mitte 2013 entstehen werden. Die Anlage punktet mit ihrer

optimalen Lage. Großzügiges Grünland umgibt dieses Vor -

haben. Auch ein 1.100 Quadratmeter großes Hallenbad mit

Sauna und ein 700 Quadratmeter großer Sporthallenbereich

sind geplant.

Kontakt

ARWAG Holding AG

Würtzlerstraße 15

1030 Wien

Telefon: +43 (0)1 797 00-0

Infotelefon: +43 (0)1 797 00-117

E-Mail: info@arwag.at

Internet: www.arwag.at

ARWAG: attraktive Immobilien für Wien

Brauerei Liesing, Hochhaus Neue Donau,

Meiselmarkt und Stadt des Kindes

Eckdaten

ARWAG

Gründung: 1990

Derzeit in Projektierung: 10 Projekte

Bauvolumen der 10 Projekte: rund 70 Mio. Euro

33

Fotos/Grafiken/Simulation: ARWAG, Ludwig Rosch


NEU STADLAU – OASE22:

Wohnpark für alle Generationen

OASE22 ist eines der Leitprojekte auf dem Areal von Neu Stadlau. Es bietet maßgeschneiderten

Wohn- und Lebensraum, abgestimmt auf die Bedürfnisse der Menschen in allen Lebenslagen

und Lebensphasen.

Vier verschiedene Bauträger – GESIBA, ÖSW, BUWOG und

ÖSG – errichten gemeinsam einen Wohnpark, der auf moderne

Lebensbedürfnisse zugeschnitten ist und einen optimalen Mix

aus hoher Wohnqualität, Gemeinschafts- und Sozialeinrichtungen

sowie eine Erholungsfunktion bietet. Besonderer Wert

wird dabei auch auf die Bedürfnisse älterer BewohnerInnen

gelegt.

Das städtebauliche Konzept für die OASE22 stammt vom

studio uek (Katharina Urbanek, Benni Eder und Theresa Krenn)

und ist aus „Europan 9“, einem paneuropäischen JungarchitektInnen-Wettbewerb,

hervorgegangen. Im anschließenden,

von der Wien Holding in Kooperation mit dem Wohnfonds Wien

durchgeführten, öffentlichen Bauträgerauswahlverfahren wurden

von der Jury folgende vier Wohnprojekte empfohlen:

GESIBA: Individuell wohnen in

allen Lebenslagen

Der Bauträger GESIBA errichtet 169 geförderte Mietwohnungen,

davon 30 für „Betreutes Wohnen“. Als ArchitektInnenteam

zeichnet das studio uek/Pesendorfer verantwortlich. Der

Perfektes Wohnen in

allen Lebenslagen

34

Baubeginn war am 21. März 2011. Die ersten MieterInnen

werden voraussichtlich im Frühjahr 2013 einziehen. Errichtet

werden sechs unterschiedliche Baukörper, die miteinander

durch Gemeinschaftswege verbunden sind. Je nach Bedarf

können die Wohneinheiten miteinander verbunden werden.

Junge Menschen, Familien mit Kindern, aber auch mittlere

und ältere Generationen sollen sich hier wohlfühlen. Auch

Wohnformen wie zum Beispiel SeniorInnenwohngemeinschaften

oder Generationen-Wohnen sind möglich. Ergänzt wird

das Angebot um zahlreiche Flächen für unterschiedliche Bedürfnisse

der MieterInnen: Plätze zur Kommunikation, zur Erholung

oder für Kinder und Jugendliche.

ÖSW: „Time Out“ – modern und aktiv

wohnen

Das zweite OASE22-Projekt „Time Out“ wird von der ÖSW

Gemeinnützige Wohnungsaktiengesellschaft als Bauträger

realisiert. Für die Architektur zeichnen die Architekten „g.o.y.a.

Janauschek“ verantwortlich. Der Baubeginn ist für den Sommer

2011 geplant. Die Fertigstellung erfolgt im Jahr 2013. In

zwei Gebäuderiegeln entstehen 85 geförderte Mietwohnun-

Fotos/Grafiken/Simulation: Gesiba, Studio UEK Architektur, ÖSG/Architekt Moosmann, ÖSW: G.O.Y.A. Janauschek

gen für die Zielgruppe der sogenannten Professionals. Das

sind Menschen, die mitten im Arbeitsleben stehen und für die

eine ausgeglichene Work-Life-Balance wichtig ist. Die Wohnungsangebote

reichen von der kleineren Single-Wohnung

über die Wohnung für Paare in entsprechender Größe bis hin

zu großzügigen Familienwohnungen. Und es gibt jede Menge

Einrichtungen und Anlagen für sportliche Aktivitäten, ermöglicht

durch eine Kooperation mit dem ASKÖ.

Kontakt

Detailinformationen zu OASE22 sind direkt bei den vier

Bauträgern erhältlich:

GESIBA

Telefon: +43 (0)1 534 77-300

E-Mail: (Anfrage Neubauprojekte)

kan@gesiba.at

Internet: www.gesiba.at

BUWOG

Telefon: +43 (0)1 878 28-0

E-Mail: office@buwog.at

Internet: www.buwog.at

ÖSG-Stadtentwicklungs- und

Wohnbaumanagementgesellschaft m.b.H.

Lindengasse 16

1070 Wien

Telefon: +43 (0)1 401 57-0

ÖSW – Österreichisches Siedlungswerk

Telefon: +43 (0)1 401 57-0

E-Mail: office@oesw.at

Internet: www.oesw.at

BUWOG: Individuell wohnen, gemeinschaftlich

leben

Das dritte OASE22-Projekt des Bauträgers BUWOG Bauen

und Wohnen GesmbH sieht 64 geförderte Mietwohnungen

vor, die vom Team Köb&Pollak Architektur mit Alexander

Schmoeger entworfen worden sind. Der Baubeginn ist für 2011

geplant. Die Fertigstellung erfolgt bis 2012. Ziel des Projekts

ist es, Wohnen für unterschiedliche Wohn- und Lebensformen

bei maximaler Wohn- und Lebensqualität zu ermöglichen. Die

Anlage bietet Wohnformen für neue Gesellschaftsformen, zum

Beispiel für Menschen, die Wohnen & Arbeiten miteinander

verbinden wollen. Aber auch für andere Zielgruppen – Wohngemeinschaften

(für Patchwork-Familien, AlleinerzieherInnen

und SeniorInnen) oder Einpersonenhaushalte – gibt es entsprechende

Wohnangebote. Startwohnungen sind jedenfalls

genauso vorgesehen wie barrierefreies Wohnen.

ÖSG: Wohnen in „grüner Oase“

Das vierte OASE22-Projekt stammt von der ÖSG-Stadtentwicklungs-

und Wohnbaumanagementgesellschaft m.b.H. Sie

errichtet 29 geförderte Mietwohnungen, die sich in mehreren

frei stehenden Einzelhäusern befinden. Geplant und entworfen

wurde das Projekt von Architekt Thomas Moosmann. Bau -

beginn war im Dezember 2010. Die Fertigstellung erfolgt im

Frühjahr 2012. Die Häuser werden als geschlossene – nach

Süden orientierte – Häuserzeilen mit 2,5 Geschoßen konzipiert.

Durch die Stellung der Baukörper zueinander bekommt

die Anlage den Charakter eines kleinen Dorfes inmitten einer

Gartensiedlung.

Eckdaten

Vier Bauträger errichten einen Wohnpark für

das Zusammenleben aller Generationen

OASE22

Projekt: Wohnen für alle Generationen

Bauträger: GESIBA, ÖSW, ÖSG, BUWOG

347 geförderte Wohnungen, davon 30 für

„Betreutes Wohnen“

Gesamtinvest: 50 Mio. Euro

35


Nachnutzung früherer

Spitalsareale

Im Zuge der Reformen im Wiener Spitals- und Pflegewesen sucht der Wiener Kranken -

anstaltenverbund KAV Nachnutzungsmöglichkeiten für diverse Liegenschaften. Die Wiener

Stadtentwicklungsgesellschaft (WSE) erarbeitet im Auftrag des KAV diese Konzepte zur

Nachnutzung.

Für das Areal des Geriatriezentrums am Wienerwald sowie für

das Preyer’sche Kinderspital wurden bereits städtebaulicharchitektonische

Wettbewerbe durchgeführt.

Parkstadt Hietzing: Wohnen

und Denkmalschutz

Viel Grün, frische Luft, Wellness, Fitness, Wohnen in einem

Umfeld, das Alt und Neu verbindet und damit einen einzig -

artigen Charakter vermittelt: Das ist die „Parkstadt Hietzing –

Wohnen in Lainz“. Das Architekturbüro Veit Aschenbrenner

gewann den von der Wiener Stadtentwicklungsgesellschaft

ausgeschriebenen Wettbewerb – und gibt mit seinem Entwurf

die Richtung vor.

Das Wohnprojekt auf dem Areal des Geriatriezentrums Am

Wienerwald soll ab 2015 realisiert werden. Die Parkstadt

Hietzing bietet nicht nur wohnen, sie bietet vor allem schöner

leben – und das im urbanen Umfeld des Bezirks und mit guter

öffentlicher Anbindung auf der einen Seite sowie dem Erholungsgebiet

Wienerwald auf der anderen. Die PlanerInnen entwarfen

ein Ensemble, in dem Alt und Neu perfekt harmonieren

und mit dem ein stimmiges, elegantes Flair geschaffen wird.

Auf überdimensionierte Neubauten wird verzichtet, alle Planungen

richten sich nach den Vorgaben des Altbestands und

Das Areal des Gereatriezentrums am Wienerwald wird zur Parkstadt Hietzing.

36

des Denkmalschutzes. Auch die Ideen und Einwände der

AnrainerInnen, die in einem großen BürgerInnenbeteiligungsverfahren

gesammelt worden waren, wurden in das Wettbewerbsverfahren

einbezogen.

Das Ergebnis ist ein Projekt, das Wohnen im Grünen wörtlich

nimmt. Der großzügige Grünraum zwischen den Pavillons wird

erhalten bleiben – und als Erholungsraum für BewohnerInnen

und BesucherInnen dienen. Eine großzügige Durchwegung

öffnet das Areal nach allen Seiten. Diese einzigartige Park -

atmosphäre, die durch die Erhaltung und Schaffung von Alleen

im öffentlich zugänglichen Bereich, Baumreihen und -gruppen

weiter hervorgehoben werden soll, ist ein wesentliches Merkmal

der Parkstadt Hietzing.

Dazu kommen Nahversorgungsbetriebe, Wellnessbetriebe,

Kultureinrichtungen und soziale Infrastruktur, die nicht nur das

Leben der BewohnerInnen der Parkstadt Hietzing erleichtern

und bereichern werden, sondern auch jenes der AnrainerInnen.

Preyersche Höfe: Familienfreundlich

leben in Favoriten

Vier Baukörper und drei großzügige Innenhöfe: Das sieht der

Entwurf der BWM Architekten und Partner für die Nachnutzung

des Areals in Wien-Favoriten vor, auf dem derzeit noch das

Fotos/Grafiken/Simulation: vaarchitekten, BWM Architekten

„Familienfreundlich leben“ lautet das Motto der geplanten Nachnutzung auf dem Areal des Preyer’schen Kinderspitals.

Gottfried von Preyer’sche Kinderspital steht. Das Architekturbüro

gewann den von der WSE ausgeschriebenen geladenen

städtebaulichen Ideenwettbewerb. Der Wiener Krankenanstaltenverbund

(KAV) wird das Kinderspital in einen Neubau im

Kaiser-Franz-Josef-Spital im gleichen Bezirk voraussichtlich

im Jahr 2014 übersiedeln.

Auf der rund 2,5 Hektar großen Liegenschaft werden familien -

freundliche Wohnbauten samt Nahversorgung und sozialer

Infrastruktur entstehen. Der Entwurf für die Preyerschen Höfe

sieht an die Blockrandbebauung der Umgebung angelehnte

Strukturen vor. Die vier Baukörper mit gestaffelten Gebäudehöhen

sind so konzipiert und teilweise mit Zwischengeschoßen

ausgestattet, dass sie von unterschiedlichen Niveaus betreten

werden können. Die Gebäude rücken von den Grenzen des

Planungsareals ab. Das schafft Abstand zu der umliegenden

Bebauung. Die Absberggasse wird durch Alleepflanzungen

aufgewertet.

Die Wohnbauten sind teilweise in der Erdgeschoßzone unterbrochen.

So schaffen die PlanerInnen großzügige Durch -

wegungen für FußgängerInnen. Die geöffneten Blockrandstrukturen

erzeugen Plätze und Freiräume für Kommunikation

und Erholung. Und auch an die Möglichkeit von integriertem

Generationenwohnen wurde gedacht: Klassische Trakterschließungen

können zu Wohngemeinschaften für Jung und

Alt ausgebaut werden. In den Erdgeschoßzonen sind zum Teil

Sondernutzungen für Start-ups, Nahversorgung und soziale

Infrastruktur vorgesehen.

Semmelweis Frauenklinik

Eine zweckmäßige Verwertung ist auch der Auftrag des KAV

an die WSE für die Immobilie der „Semmelweis Frauenklinik“ in

Wien-Währing. Die Gebäude haben eine mehr als 100-jährige

Geschichte: 1910 nach zweijähriger Bauzeit als Niederösterreichisches

Landes-Zentral-Kinderheim eröffnet, werden die

Gebäude heute als Department der Krankenanstalt Rudolfstiftung

geführt. Insgesamt betreibt der KAV auf dem Areal derzeit

vier historische Gebäude für Spitalszwecke.

Die Abteilungen werden nun schrittweise umgesiedelt. Danach

soll das parkartige Gelände mit einer Gesamtfläche von rund

3,5 Hektar bis 2015 einer Nachnutzung zugeführt werden.

Kontakt

Wiener Stadtentwicklungsgesellschaft m.b.H.

Messeplatz 1

1021 Wien

Telefon: +43 (0)1 720 30 50

E-Mail: wse@wse.at

Internet: www.wse.at

37


Mobilität und Urbanität:

Projektentwicklung Preyergasse

Die Wien Holding arbeitet an der Entwicklung eines 2,2 Hektar großen Areals im 13. Bezirk

bei der Preyergasse. Heute noch als Fläche für die Baustelleneinrichtung zur Errichtung des

Lainzer Tunnels genutzt, soll hier ein neuer urbaner Stadtteil mit höchster Wohnqualität

entstehen. Ein Europan-Wettbewerb zur Entwicklung des Areals läuft bereits.

Eingebettet in den grünsten Bezirk Wiens, an der Schwelle zur

Naherholungslandschaft und zugleich optimal an den öffentlichen

Verkehr angebunden. Diese scheinbaren Widersprüche

zeichnen das rund 2,2 Hektar große Projektentwicklungs -

gebiet Preyergasse aus. Die Lage am Verkehrsknotenpunkt

zwischen S-Bahn, Straßenbahn und den Buslinien bietet die

Chance für eine neue Form urbaner Zentralität – eine Neu -

interpretation von Dorfplatz und Landmark.

Das Projektgebiet befindet sich im 13. Wiener Gemeindebezirk

im Bereich der Straßenzüge Preyergasse und Lainzer Straße

und wird derzeit zu einem überwiegenden Teil als Baustelleneinrichtung

für die Errichtung des Lainzer Tunnels genutzt.

Europan-Wettbewerb läuft

Die Neuformulierung der geografischen Lage in Hietzing sowie

die Inszenierung als Verkehrsknotenpunkt sanfter – „neuer“ –

Mobilität sind die beiden wesentlichen Herausforderungen,

die 2011 im Rahmen eines Europan-Wettbewerbs jungen

ArchitektInnen gestellt werden. Für das Projektgebiet soll ein

räumliches Gefüge erarbeitet werden, das auf drei Nutzungs-

38

feldern beruht – Raum der Mobilität, Wohnen und urbane

Einrichtungen. Wesentlich sind die Organisation, Verteilung

und Relation der Nutzungsfelder in ihrem Bezug zum städtischen

Umfeld und in ihrer wechselseitigen Beziehung auf

dem Projektgebiet selbst. Die Schwerpunkte leiten sich von

den unterschiedlichen Bedingungen auf dem Bauplatz sowie

vom Anspruch ab, unterschiedliche Aktivitäten und Nutzungen

– von individuellen bis zu gemeinschaftlichen Programmen –

am Standort zu organisieren.

Mobilität als Basis für Urbanität

Als Knotenpunkt zwischen den nachhaltigen Verkehrsmitteln

S-Bahn, Straßenbahn und Bus kommt dem „Raum der Mobilität“,

als Grundlage für zentrale Urbanität, eine besondere

Bedeutung zu. Die bestehende S-Bahn-Strecke soll mit Eröffnung

des Lainzer Tunnels (Verlagerung des Güterverkehrs in

den Tunnel) vorwiegend für den Personennahverkehr zur

Verfügung stehen. Durch die geplante Verdichtung des Taktes

der S-Bahn gewinnt die im Gebiet liegende Station Speising

an Attraktivität für die BewohnerInnen im gesamten Umfeld.

Foto/Grafik/Simulation: Stadt Wien

Kontakt

Wien Holding GmbH

Universitätsstraße 11

1010 Wien

Europan-Wettbewerb für das

Nutzungskonzept des Areals an der

Preyergasse im 13. Bezirk gestartet

Urbaner Stadtteil

Urbane Einrichtungen haben im Zusammenhang mit der Gesamtentwicklung

eine besondere Bedeutung: Sie statten den

Ort mit neuen Nutzungsangeboten aus, die unterschiedliche

Bevölkerungsgruppen ansprechen und einen wichtigen Beitrag

für die städtebauliche Akzentsetzung liefern.

Spezifische kommerzielle Einrichtungen, die nicht mit den

umliegenden Versorgungseinrichtungen in Konkurrenz stehen

(kleine Gewerbebetriebe wie Bäcker oder ein Fitnesscenter),

sowie Flächen für Praxisgemeinschaften, Beratungs- und Betreuungseinrichtungen

(Kinder, SeniorInnen) sollen ermöglicht

werden. Sie sollen sowohl von den künftigen BewohnerInnen

vor Ort als auch von der im Stadtteil lebenden Bevölkerung in

Telefon: +43 (0)1 408 25 69-0

E-Mail: office@wienholding.at

Internet: www.wienholding.at

Anspruch genommen werden und stehen in enger Verbindung

mit dem öffentlichen Raum.

Hohe Wohnqualität

Schließlich sind sie auch wesentlich für die Qualität des

Wohnens, dem dritten Nutzungsfeld auf dem Bauplatz. Im

Speziellen sollen Wohnformen geschaffen werden, die an der

neuen Standortgunst optimal partizipieren. Serviced Living,

temporäres Wohnen für ArbeitnehmerInnen oder allgemeines

Wohnen für all jene, die ein Wohnen im Grünen in der Nähe

großer Naherholungsgebiete mit guter Anbindung an den

öffentlichen Verkehr suchen, bilden einen optimalen Mix für

das Projektgebiet.

Eckdaten

Projektentwicklung Preyergasse

Lage: Wien-Hietzing

Adresse: Preyergasse, 1130 Wien

Grundstücksfläche: 2,2 ha

39


Alle Immobilienunternehmen der

Wien Holding im Überblick

40

WIEN HOLDING

Immobilienmanagement

ARWAG Holding-Aktiengesellschaft

ARWAG Bauträger Gesellschaft m.b.H.

ARWAG Living in Town GmbH

ARWAG Urban Home GmbH

ARWAG Beteiligungsgesellschaft m.b.H.

ARWAG Objektvermietungsgesellschaft

m.b.H.

ARWAG „Wohnhaus Hardtmuthgasse”

Vermietungsgesellschaft m.b.H.

„Kabelwerk” Bauträger GmbH

ARWAG Wohnpark Errichtungs-, Vermietungs-

und Beteiligungsgesellschaft m.b.H.

ARWAG CEE-WOHNHOLDING Gesellschaft m.b.H.

ARWAG BRATISLAVA –

bývanie nárocných s.r.o.

ARWAG Immobilientreuhand Gesellschaft m.b.H.

ARWAG Vermögensverwaltungsgesellschaft

m.b.H.

ARWAG Wohnen im schönsten

Wien GmbH

ARWAG „Wohnhaus Mühlweg”

Vermietungsgesellschaft m.b.H.

ARWAG Wohnpark Eurogate

Vermietungsgesellschaft m.b.H.

ARWAG Wohnpark Immobilienvermietungsgesellschaft

m.b.H.

ARWAG Park & Ride Errichtungs- und

Betriebsgesellschaft m.b.H.

ARWAG Wohnpark Errichtungs-, Vermietungs-

und BeteiligungsgmbH & Co

„Wohnhaus Braunhubergasse” KG

Wohnpark Sandleiten „Arbeiten und

Wohnen im Grünen” Gesellschaft m.b.H.

& Co. OG

Gemeinnützige Bau- und Siedlungsgesellschaft

MIGRA Gesellschaft m.b.H.

base - homes for students GmbH

GESIBA Gemeinnützige Siedlungsund

Bauaktiengesellschaft

GASOMETER-MALL Beteiligungsges.m.b.H.

GASOMETER-MALL Errichtungs- und

Betriebsges.m.b.H.

LSE Liegenschaftsstrukturentwicklungs GmbH

MG immo GmbH

Palais Hansen Immobilienentwicklung GmbH

Rechenzentrum der Stadt Wien GmbH

Schloss Laxenburg Betriebsges.m.b.H.

STAR Entwicklungs- GmbH

STAR22 Planungs- und ErrichtungsGmbH

TECH GATE VIENNA Wissenschaftsund

Technologiepark GmbH

Therme Wien Ges.m.b.H.

Therme Wien GmbH & Co KG

U2 Stadtentwicklung GmbH

UNIT-Service GmbH

GSE „Gasometer“ Shopping- und Entertainment

Center Vermietungs GmbH

Gemeinnützige Wohnungsaktiengesellschaft

Wohnpark Alt-Erlaa

Wiener Stadterneuerungsgesellschaft,

Gemeinnützige Wohnbau-, Planungsund

Betreuungsges.m.b.H.

Oberlaa Standortmarketing GmbH

STAR22 eins Planungs- und

ErrichtungsGmbH

STAR22 zwei Planungs- und

ErrichtungsGmbH

STAR22 Planungs- und

ErrichtungsGmbH&Co KG

Wien Oberlaa Projektentwicklung GmbH

Wiener Stadtentwicklungsges.m.b.H.

Immobilienentwicklung St. Marx GmbH

ENGELSBOX Liegenschaftsentwicklungs

GmbH

Marxbox Bauprojekt GmbH&Co OG

Fleischmarkt St. Marx Liegenschaftsentwicklung

GmbH

MARXBOX Liegenschaftsentwicklungs GmbH

Neu Marx Standortmarketing GmbH

Realitäten-Development GmbH

IMU Immobilienentwicklung Muthgasse GmbH

Muthgasse Immobilienbeteiligung Eins GmbH

IMU Immobilienentwicklung

Muthgasse GmbH & Co KG

Muthgasse Immobilienbeteiligung Zwei GmbH

Glamas Beteiligungsverwaltungs GmbH

Muthgasse Immobilienbeteiligung Drei GmbH

Glamas Beteiligungsverwaltungs

GmbH & Co „Beta“ KG

LiSciV Muthgasse GmbH&Co KG

Soleta Beteiligungsverwaltungs GmbH

Wiener Messe Besitz GmbH

41


Wien Holding:

Lebensqualität als Auftrag

75 Unternehmen sind derzeit unter dem Dach der Wien Holding vereint. Der Konzern befindet

sich im Eigentum der Stadt Wien. Er erfüllt kommunale Aufgaben, ist privatwirtschaftlich

organisiert und auf Ertrag ausgerichtet, unter Berücksichtigung gemein wirtschaftlicher Ziele.

Die Unternehmen der Wien Holding sind in insgesamt fünf

verschiedenen Geschäftsfeldern tätig: Kultur- und Veranstaltungsmanagement,

Immobilienmanagement, Logistik und

Mobilität, Medien und Service sowie Umweltmanagement. Ein

gelungener Mix aus gewinnbringenden Wirtschaftsunternehmen

und Unternehmen mit gemeinwirtschaftlichen Aufgaben

sowie die Strategie, Partnerschaften mit privaten InvestorInnen

einzugehen, sind die Bausteine für den Erfolg der Wien Holding.

Pro Jahr erwirtschaften die Unternehmen einen Umsatz von

rund 390 Millionen Euro. Auch die Umwegrentabilität ist

enorm. Die Wien Holding und ihre 75 Unternehmen tragen zur

Wertschöpfung in Wien pro Jahr rund eine Milliarde Euro bei

und sichern direkt und indirekt rund 13.400 Arbeitsplätze.

42

Business Cluster „Kultur“

Die Vereinigten Bühnen mit dem Ronacher, dem Theater an

der Wien und dem Raimund-Theater sowie die Wiener Stadthallen-Gruppe

mit dem Hallenkomplex am Vogelweidplatz sind

die größten Unternehmen in diesem Geschäftsfeld. Auch vier

Museen werden von der Wien Holding geführt: das Mozarthaus

Vienna, das Haus der Musik, das Jüdische Museum

Wien und das Kunst Haus Wien. Mit Wien Ticket gehört der

Wien Holding auch eines der größten Ticketing-Service-Unter -

nehmen Österreichs. Insgesamt machen die Kulturbetriebe der

Wien Holding pro Jahr bis zu 2,5 Millionen Menschen Programm.

Die Wien Holding ist damit einer der größten Entertainment-Konzerne

in Europa.

Wiener Stadthalle: Die Wien Holding ist mit

ihren Kulturunter nehmen einer der größten

Entertainment-Konzerne in Europa.

Auch die ebswien mit der Hauptkläranlage

wird von der Wien Holding verwaltet.

Foto/Grafik/Simulation: ebswien, Zolles, Holodeck Architects, Kabel-TV-Wien, Hafen Wien

Die 75 Unternehmen der Wien Holding arbeiten in den Bereichen Kultur, Immobilien, Logistik & Mobilität,

Medien & Service sowie im Umweltmanagement

Business Cluster „Immobilien

Im Immobilienbereich hat die Wien Holding aktuell rund

15 große Immobilienprojekte laufen. Unter dem Titel STAR22

entwickelt die Wien Holding bis zum Jahr 2013 neue Büround

Gewerbeimmobilien auf dem ehemaligen Betriebsgelände

der Waagner Biro in Stadlau. Der Konzern ist aber auch an

Projekten wie der Therme Wien, der Entwicklung des Areals

Neu Marx zu einem hochkarätigen Wirtschaftsstandort für

Technologie und Medien, den Technologieimmobilien in der

Muthgasse oder dem Wirtschaftspark Breitensee beteiligt.

Eines haben diese Immobilienprojekte gemeinsam: Die Immo -

bilienentwicklung durch die Wien Holding erfolgt immer auch

unter dem Gesichtspunkt, das Umfeld und ganze Stadtteile

aufzuwerten. Der Immobilien-Cluster ist das umsatzstärkste

Geschäftsfeld im Konzern.

Business Cluster „Logistik & Mobilität“

Die Wiener Hafen-Gruppe steht im Zentrum des Business

Cluster „Logistik & Mobilität“. Derzeit wird der Hafen Wien zu

einem der ganz großen europäischen Logistik- und Umschlagknoten

ausgebaut. Mit der Central Danube ist die Wien Holding

auch an jenem Unternehmen beteiligt, das den Twin City Liner,

die Schnellbootverbindung zwischen Wien und der slowakischen

Hauptstadt Bratislava, betreibt. Auch die DDSG Blue

Danube (Personenschifffahrt auf der Donau) gehört zur Wien

Holding. Mit der TINA VIENNA – Urban Technologies & Strategies

GmbH verfügt die Wien Holding auch über ein Kompetenz -

zentrum für Urban Technologies & Strategies.

Kontakt

Wien Holding GmbH

Universitätsstraße 11

1010 Wien

Wolfgang Gatschnegg

Konzernsprecher

Telefon: +43 (0)1 408 25 69-21

E-Mail: w.gatschnegg@wienholding.at

Internet: www.wienholding.at

Business Cluster „Umwelt“

Das wichtigste Unternehmen im Business Cluster „Umwelt“

ist die ebswien hauptkläranlage Ges.m.b.H. Im Auftrag der

Stadt Wien verwaltet die Wien Holding dieses Unternehmen.

Die ebswien betreibt die Hauptkläranlage Wiens, die in den

letzten Jahren zur modernsten Kläranlage Europas ausgebaut

worden ist.

Business Cluster „Medien & Service“

Die WH Medien GmbH widmet sich als Multimediaunternehmen

den Bereichen Herstellung, Vertrieb und Verbreitung von

elektronisch oder filmisch mit Bild und Ton aufgezeichneten

Hörfunk- und Fernsehprogrammen sowie von interaktiven Mediendiensten.

Das Unternehmen ist für das Programmbouquet

der UPC Telekabel im Wiener Kabelnetz verantwortlich und

produziert auch eigenen Content, zum Beispiel für den Info-

Kanal „W24“ im Wiener Kabelnetz. Weiters hat die Gesellschaft

den Auftrag, das auf dem Gemeinde ratsbeschluss vom

Mai 2010 basierende Medienausbildungsprogramm der Stadt

Wien zu strukturieren und in Form von Kooperationsverein -

barungen mit einer Fachhoch schule sowie mit nationalen und

internationalen universitären Einrichtungen und Unternehmen

zu realisieren. Zum Business Cluster „Medien & Service“ der

Wien Holding gehören auch noch die Ö.K.O. Media, eine Filmproduktionsgesellschaft

sowie die EU-Förderagentur.

Eckdaten

Anzahl der Unternehmen: 75

Gesamtumsatz pro Jahr: rund 390 Mio. Euro

Investitionen pro Jahr: zwischen 160 und 170 Mio. Euro

Beschäftigte: rund 2.200

Wertschöpfung pro Jahr: rund 1 Mrd. Euro

43

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