Aufgaben eines Ausbildungsbetriebes - Handwerks-Power

handwerks.power.de
  • Keine Tags gefunden...

Aufgaben eines Ausbildungsbetriebes - Handwerks-Power

InfosfürBetriebeWir bilden ausDIE AUFGABEN EINES AUSBILDUNGSBETRIEBES


Wir lassen Sienicht alleine!InhaltLiebe Kolleginnen und Kollegen,wer in seinem Betrieb bisher keine Lehrlinge ausbildete, sieht in der Ausbildunggeeigneter Nachwuchskräfte möglicherweise eine Reihe von Problemen. Bei genauerBetrachtung handelt es sich dabei aber oft nur um Unklarheiten oder um geringereSchwierigkeiten, die sich mit der Unterstützung Ihrer Handwerkskammer leicht lösenlassen. Auch wer früher bereits in der Ausbildung junger Menschen aktiv war, kannsich freuen, dass sich die Rahmenbedingungen dafür dank vielseitiger Unterstützungund Förderung erheblich verbessert haben.Ausschlaggebend für den Erfolg in der Nachwuchsarbeit ist letzten Endes abernach wie vor Ihre eigene Entscheidung: ja zu sagen zum Einstieg oder Wiedereinstiegin die Ausbildung von Lehrlingen. Nutzen Sie dafür die vorhandenen Möglichkeitender Information und Beratung. Ein erster Schritt ist die Beschäftigung mit diesemLeitfaden zu den Aufgaben des Ausbildungsbetriebs. Er soll Ihnen zeigen, dass wirSie nicht allein lassen in Ihrem Bemühen um dieZukunftssicherung Ihres Betriebs.Ihr Joachim MöhrleErster Überblick .................................................................................4Wer ist was und wer darf was?Grundsätzliches zur Eignung von Betrieben und PersonenWo findet die Ausbildung statt?Anforderungen und Rahmenbedingungen ......................................6Betriebliche und fachliche EignungSpezialfälle der EignungAufwendungen, Ausbildungs- und FördermittelAusbildungsrahmenplan und AusbildungsplanDer reibungslose Start ......................................................................8Der BerufsausbildungsvertragDie AusbildungsdauerDie AnmeldungenWährend der Ausbildung ................................................................ 11Die BerufsschuleDer ArbeitsschutzDie ÜberstundenAm Ziel: Prüfung & Zeugnis ............................................................14Zulassung zur PrüfungDie bestandene und die nichtbestandene PrüfungDie Verlängerung der AusbildungszeitDas ZeugnisDer ResturlaubLandeshandwerkspräsidentChecklisten .......................................................................................202 3


Wer ist was undwer darf was?Wo findet die Ausbildung statt?Im BetriebZunächst einmal findet die Ausbildung natürlich im Rahmen der täglichen Arbeitin Ihrem Betrieb statt. Darüber hinaus sollten Sie Ihren Lehrlingen einen eigenen„Ausbildungsplatz“ in Ihrem Betrieb einrichten. Ihre Lehrlinge haben dort dieAuf den nächsten Seiten erhalten Sie erste Informationen zu denwichtigsten Punkten rund um das Thema Ausbildung. In den folgendenKapiteln des Leitfadens werden die Informationen vertieft.Gelegenheit, sich an „Trockenübungen“ zu versuchen; Abläufe noch einmal zuüben – ohne, dass Schaden entsteht, wenn es noch nicht ganz so gut klappt. Siewissen ja selbst am besten: Übung macht den Meister!Der Ausbildungsbetrieb muss die Fertigkeiten und Kenntnisse aus derAusbildungsordnung für den jeweiligen Beruf vermitteln können. Ober dazu die Voraussetzungen erfüllt oder nicht, entscheidet im Einzelfalldie zuständige Handwerkskammer.In der BerufsschuleSie melden den Lehrling in der Berufsschule an und stellen ihn für die Unterrichtszeitfrei. Der Unterricht in der Berufsschule erfolgt nach einem Lehrplan,der sich am Ausbildungsrahmenplan 1 orientiert. Die Berufsschule vermittelt dasfür den Ausbildungsberuf notwendige fachtheoretische Wissen.Gesetze undAusbildungsordnungenDiese Quellen geben Ihnen den Überblicküber die verbindlichen Bestimmungen zurAusbildung:● Berufsbildungsgesetz regelt die Rechteund Pflichten in der Ausbildung.● Handwerksordnung regelt die Ausübungeines Handwerks.● Jugendarbeitsschutzgesetz regelt Fragenzur Beschäftigung junger Menschen.● Ausbildungsordnung regelt die sachlicheWer ist Ausbildender, Ausbilderund Auszubildender?Dieses kleine Verwirrspiel lässt sich schnell auflösen, wenn man einengenauen Blick auf die Begriffe wirft:● Der Ausbildende ist derjenige, der einen Auszubildenden einstelltund den Ausbildungsvertrag abschließt.● Der Ausbilder ist meist der Betriebsinhaber selbst oder ein qualifizierter,für die Ausbildung verantwortlicher Mitarbeiter.● Der Auszubildende ist natürlich der Lehrling.Überbetriebliche LehrlingsunterweisungIn vielen Ausbildungsberufen wird das betriebliche Lernen durch überbetrieblicheKurse erweitert. Diese Kurse ergänzen die Ausbildung und dienen dem Erlernenvon Spezialtätigkeiten, die in der betrieblichen Praxis selten vorkommen. DieLehrgänge werden meist von den Kammern, Innungen und Verbänden durchgeführt.Die Lehrlinge müssen an den Lehrgängen teilnehmen, denn sie sind einBestandteil der Ausbildung. Ihr Lehrling ist deshalb vom Betrieb freizustellen.Die überbetriebliche Ausbildung ermöglicht eine zusätzliche Qualifizierung, dieIhrem Betrieb eine Reihe von Vorteilen bringt. Ihr Lehrling erlernt weitergehende,zeitintensive Ausbildungsinhalte, ohne dass der betriebliche Ablauf gestört wird.Und Ihr Betrieb profitiert von dem vermittelten aktuellem Fachwissen.Zur überbetrieblichenLehrlingsunterweisungIhre Handwerkskammer informiertSie, welche Lehrgänge im Rahmender überbetrieblichen Ausbildung inden jeweiligen Ausbildungsberufenverbindlich vorgeschrieben sind.Die Einladung zu den überbetrieblichenLehrgängen erfolgt automatisch.und zeitliche Gliederung der Ausbildung.1Der Ausbildungsrahmenplan legt die praktischen Inhalte der Ausbildung fest.4 5


Wer darf ausbilden?AufwendungenAusbildungsmittel& FördermittelDie fachliche Eignung besitzt:1.) in meisterpflichtigen Berufen jeder, der:die bestandene Meisterprüfungoder vergleichbare Nachweise inKombination mit einer abgelegtenAusbildereignungsprüfungnachweisen kann.2.) in nichtmeisterpflichtigen Berufen(z. B. Bürokauffrau) jeder, der: einebestandene Abschluss- bzw. Gesellenprüfungund eine erfolgreich abgelegteAusbildereignungsprüfung erbracht hat.Liegen Ihnen andere Qualifikationen voroder ist Ihr Betrieb sehr stark spezialisiert,dann kontaktieren Sie bitte IhreAusbildungsberatung.Persönliche EignungDie GrundvoraussetzungDie persönliche Eignung setzt weder eine Prüfung noch ein bestimmtes Fachwissenvoraus. Ausbilder und Ausbildender sind persönlich geeignet, wenn sieberechtigt sind, Jugendliche und junge Erwachsene einzustellen und auszubilden.Diese Voraussetzung ist nur bei groben Verfehlungen nicht erfüllt – zumBeispiel bei schweren Verstößen gegen das Berufsbildungsgesetz.Fachliche EignungDie Qualifikation des AusbildersDer Ausdruck „fachliche Eignung“ beschreibt die jeweiligen berufsfachlichenFertigkeiten und Kenntnisse, die für die Vermittlung der Ausbildungsinhalte erforderlichsind, sowie die erfolgreich abgelegte Ausbildereignungsprüfung (TeilIV der Meisterprüfung).Die AusbildereignungsprüfungDie Ausbildereignungsprüfung dient dem Nachweis der berufs- und arbeitspädagogischenKenntnisse für die Ausbildung von Lehrlingen. Ihr geht ein Lehrgangbei der Handwerkskammer voraus, dessen Dauer im Regelfall 120 Stunden beträgt.Der Ausbildungsberater Ihrer Handwerkskammer gibt Ihnen zu diesemThema gerne weitere Informationen.Betriebliche EignungBetriebliche VoraussetzungenDie Auftragsstruktur und die ausbildungsspezifische Ausstattung, wie Werkzeuge,oder Räumlichkeiten, bilden die notwendige Grundlage für das Ausbilden. In derWerkstatt muss als Mindestanforderung eine Übungsmöglichkeit für den Lehrlingvorhanden sein. Die Beachtung der Arbeitsstättenverordnung und der Unfallverhütungsvorschriftenwird vorausgesetzt. Bitte informieren Sie sich bei derBerufsgenossenschaft und beim Gewerbeaufsichtsamt. Der Betrieb muss in derLage sein, innerhalb der Ausbildungszeit die Kenntnisse und Fertigkeiten zu vermitteln,die dem Ausbildungsberuf entsprechen und die im Ausbildungsrahmenplanaufgeführt sind. Fragen Sie bei Ihrer Handwerkskammer nach der Ausbildungsordnung,in der diese Inhalte festgelegt sind und genauer erläutert werden.Die Kosten und der Nutzen der Ausbildungfür den BetriebEin Lehrling ist eine Investition in die Zukunft Ihres Betriebs. Er ist eine Investition,die sich lohnt und nach der Ausbildung auszahlt.Während der Ausbildung können neben der Ausbildungsvergütung Kostenanfallen für:● die Eintragung eines Lehrvertrags● die Prüfungsgebühren● die Fahrt und gegebenenfalls Unterbringung bei einer auswärtigenüberbetrieblichen Lehrlingsunterweisung● die Kurse der überbetrieblichen Ausbildung● das Berichtsheft (Ausbildungsnachweis)● die Ausbildungsmittel (Maschinen, Werkzeuge, Material,…)FördermittelFördermittel gibt es in Einzelfällen von der Agentur für Arbeit für die Ausbildungbestimmter benachteiligter Personenkreise oder bei Übernahme von Lehrlingenaus Insolvenzbetrieben. Für weiterführende Informationen sind die Arbeitsagentureneine gute erste Anlaufstelle. Unter bestimmten Voraussetzungen könnenauch vom Lehrling Zuschüsse beantragt werden, wie die Berufsausbildungsbeihilfeder Agentur für Arbeit.FahrtkostenDa der Besuch der Berufsschule eigenen gesetzlichen Richtlinien unterliegt,braucht der Ausbildungsbetrieb hierfür keine Kosten, auch nicht die Fahrtkosten,zu übernehmen. Bei der überbetrieblichen Lehrlingsunterweisung übernimmtder Lehrlingsbetrieb, soweit nicht anders geregelt, die Kosten für die Fahrt undgegebenenfalls die Unterbringung im Wohnheim.Mehrwert für den BetriebSelbst auszubilden bringt Ihnen als Betriebetliche Vorteile:● Sie tun etwas gegen den künftigenFachkräftemangel● sparen Einstellungs- und Einarbeitungskostenbei Übernahme Ihres Lehrlings● kennen die Stärken und dasEntwicklungspotenzial Ihreszukünftigen Mitarbeiters● haben künftig passgenaue Mitarbeiter,die bedarfsorientiert einsetzbar sind● Sie stärken als „Ausbildungsbetrieb“Ihr Image.6 7


Zuerst geplant!Jetzt geht`s los!Der Vertrag.Am Anfang steht die PlanungAusbildungsrahmenplanEr ist eine Art allgemeine Marschroute für die Ausbildung. Bei allen Berufen erhaltenSie den Ausbildungsrahmenplan als Anlage zur Ausbildungsordnung. Erdient als Basis für Ihre Feinplanung, die dann stärker an Ihre betriebliche Praxisangepasst ist.Der VertragVor der Ausbildung steht die Unterschrift! Der Ausbildungsvertrag ist ein Vertragzwischen dem Ausbildungsbetrieb und dem Lehrling, der spätestens vor Beginnder Ausbildung abgeschlossen sein muss. Der Vertrag muss somit vor Beginnder Ausbildung schriftlich vorliegen. Falls der Lehrling noch nicht volljährig ist,müssen außerdem die Erziehungsberechtigten zustimmen.Vordrucke des Ausbildungsvertragsund Erfassungsformularefinden Sie auf derHomepage Ihrer Handwerkskammeroder können diesedort anfordern.Sachliche und zeitliche Gliederung in AusbildungseinheitenSie beinhaltet alle Kenntnisse und Fertigkeiten, die im Ausbildungsberufsbildfestgehalten sind. Die sachlich zeitliche Gliederung orientiert sich am Ausbildungsrahmenplanund ist nach Ausbildungsjahren geordnet. Sie bietet eine sinnvolleOrientierungshilfe für Lehrling und Ausbilder. Mit ihr legen Sie Meilensteineder Ausbildung fest: u. a. wann welche Ziele in der Ausbildung erreicht seinsollten. So können Sie jederzeit prüfen, ob Sie auf dem richtigen Weg sind und obdie gesteckten Ziele realistisch erreicht werden können.Betrieblicher AusbildungsplanDie nächste Stufe ist der einzelbetriebliche Ausbildungsplan, dessen Grundlageder Ausbildungsrahmenplan ist. Im Ausbildungsplan bestimmen Sie den sachlichenAufbau und die zeitliche Abfolge der Ausbildung. Er ist auf Ihren Betriebzugeschnitten und legt fest, an welchen● Arbeitsplätzen● Maschinen und● WerkzeugenDer AusbildungsvertragDie unterschriebenen Verträge schicken Sie in vollständiger Ausfertigung an dieHandwerkskammer. Bitte legen Sie folgende Dokumente bei:● den Ausbildungsplan● bei Jugendlichen unter 18 Jahrendie Bescheinigung der ärztlichen Erstuntersuchung● bei verkürzter Ausbildungsdauer die Schulzeugnisse (z. B. Realschule, Abitur)Bei eventuellen Vertragsänderungen während der Ausbildung müssen Sie umgehendIhre Handwerkskammer informieren. Ihr Lehrling erhält bei der Vertragsaushändigungeine Ausbildungsordnung und ein Berichtsheft (Ausbildungsnachweisheft).Kündigung des VertragesWährend der Probezeit kann der Ausbildungsvertrag jederzeit von beiden Seitengekündigt werden. Dies muss schriftlich geschehen. Nach der Probezeit ist das nurnoch aus wichtigem Grund zulässig.Inhalt desAusbildungsvertrages● Ausbildungsberuf● Beginn und Ende der Ausbildung● Dauer der Ausbildung● Ausbildungsvergütung● Ausbildungszeit● Dauer der täglichen Regelarbeitszeit● Umfang der Wochenarbeitszeit● Dauer der Probezeit● Ausbildungsmaßnahmen außerhalbder Ausbildungsstätte● Urlaub● KündigungMustervertrag siehe Seite 23wann welche Fertigkeiten vermittelt werden sollen. Der betriebliche Ausbildungsplanist keine starre Vorgabe. Er kann während der Ausbildung jederzeit wieder andie Gegebenheiten angepasst werden.Weitere Informationen zur Kündigung während der Ausbildungszeit finden Sie indem Leitfaden „Konfliktlösung während der Ausbildung“.8 9


Die AusbildungRechte &PflichtenAusbildungsdauer und AnmeldungenWissenswertes zur Festlegung der AusbildungszeitIm Regelfall dauert eine Lehre im Handwerk 3 bis 3 ½ Jahre. Eine Ausbildungkann mit Beginn der Ausbildung gekürzt werden, wenn Folgendes vorliegt:● Realschulabschluss (bis zu 6 Monate)● Fachhochschulreife oder Abitur (bis 12 Monate)● abgeschlossene andere Berufsausbildung (um 12 Monate)● Lebensalter über 21 Jahre (bis zu 12 Monate)Eine Ausbildung wird im Regelfall mit Beginn der Ausbildung um 12 Monategekürzt, wenn ein erfolgreicher Berufsfachschulabschluss vorliegt. Der Lehrlinghat dann bereits in seinem ersten betrieblichen Ausbildungsjahr Anspruch aufdie Ausbildungsvergütung des zweiten Jahres.Rechte und Pflichten in der AusbildungBerufsschulpflichtDer Berufsschulunterricht erfolgt im Block- oder im Teilzeitunterricht. Die allgemeine Schulpflicht besteht inBaden-Württemberg bis zum 18. Lebensjahr. Auch ältere Lehrlinge und Umschüler, die der Berufsschulpflichtnicht unterliegen, sollten die Berufsschule besuchen, um die Theorieprüfung erfolgreich zu absolvieren.FreistellungenDie Lehrlinge sind in folgenden Fällen vom Betrieb freizustellen:● Besuch der Berufsschule● Teilnahme an den überbetrieblichen Lehrlingsunterweisungen● Ablegen der Zwischen- und Gesellenprüfung bzw. Abschlussprüfung.Für die Zeiten dieser Freistellungen zahlt der Betrieb die Vergütung fort.Wenden Sie sich an die Ausbildungsberatung Ihrer Handwerkskammer, falls SieFragen zur Anrechnung in den jeweiligen Berufssparten haben.AnmeldungenVor dem Start der Ausbildung meldet der Ausbildungsbetrieb den Lehrling beider zuständigen Berufsschule an. Entscheidend für die Zuständigkeit ist der Betriebssitz,nicht der Wohnsitz des Lehrlings.Vergessen Sie die Anmeldung bei der Krankenkasse nicht.In einigen Berufen, zum Beispiel im Bauhauptgewerbe und im Dachdeckerhandwerk,sind darüber hinaus Anmeldungen bei den Lohnausgleichskassen erforderlich.Anrechnung der Berufsschulzeit auf die ArbeitszeitDas Jugendarbeitsschutzgesetz sieht folgende Regelung vor: Ein Berufsschultag mit mehr als fünf Unterrichtsstundenà 45 Minuten wird mit acht Stunden auf die Arbeitszeit angerechnet. An diesem Tag darf derJugendliche also nicht mehr im Betrieb beschäftigt werden. Ein zweiter Berufsschultag in der Woche wird mitder tatsächlichen Unterrichtszeit (plus Pausen) angerechnet. In diesem Fall ist der Jugendliche verpflichtet,wieder in den Betrieb zurückzukehren.Bei volljährigen Lehrlingen wird die tatsächliche Unterrichtszeit angerechnet. Die Ausbildung kann im Rahmender Zumutbarkeit an jedem Schultag nach der Berufsschule im Betrieb fortgesetzt werden. Die Pausen inder Schule und die Wegezeiten zwischen Schule und Betrieb werden angerechnet.Interessieren Sie sich für Details, wie die Berufsschulzeit auf die Arbeitszeit angerechnet wird? Bei der AusbildungsberatungIhrer Handwerkskammer erhalten Sie weitere Informationen zu diesem Thema.10 11


Von Arbeitsschutz……bis Berichtsheft.Praxisnaher ArbeitsschutzGewährleistet werden muss eine:● ärztliche Erstuntersuchung vor Beginn der Ausbildung● wöchentliche Regelarbeitszeit von maximal 40 Stunden pro WocheAusbildung weiblicher LehrlingeDie frühere Pflicht zur Einrichtung eigener Umkleide-, Wasch- und Toilettenräumefür weibliche Mitarbeiter und Lehrlinge ist nur noch eine Empfehlung. Oft genügtheute sogar eine organisatorische Regelung. Mehr Informationen erhalten Sieauf Wunsch von Ihrer Handwerkskammer oder dem Gewerbeaufsichtsamt.● tägliche Arbeitszeit von maximal 8,5 Stunden● Fünf-Tage-Woche● Ruhepause von zwölf Stunden zwischen Arbeitsendeund neuem Arbeitsbeginn● Einhaltung der gesetzlichen PausenzeitenDa es für viele Handwerksbetriebe in der Praxis angepasste Regelungen gibt,sollten Sie sich für weitergehende Informationen mit Ihrer Handwerkskammer inVerbindung setzen.Überstunden● Jugendliche dürfen grundsätzlich nicht längerals 40 Stunden pro Woche arbeiten.● Volljährigen Lehrlingen ist im Ausnahmefall innerhalb derArbeitszeitordnung eine Mehrarbeit durchaus zuzumuten.BerichtshefteBerichtsheft und Ausbildungsnachweis bezeichnen dasselbe: Ein Protokoll, indem Lehrlinge regelmäßig den Verlauf und die Inhalte der Ausbildung dokumentieren.Die Ausbildungsverordnungen schreiben das Führen der Berichtsheftevor. Das ordnungsgemäß geführte Berichtsheft muss schon bei der Zwischenprüfungbzw. Abschlussprüfung Teil 1 vorgelegt werden und ist eine Zulassungsvoraussetzungzur Gesellen- bzw. Abschlussprüfung.Zur ordnungsgemäßen Führung gehört, dass die einzelnen Wochenaufstellungen,von Montag bis Freitag bzw. Samstag, von Beginn an komplett ausgefüllt werden.Die ausgeführten Tätigkeiten und Ausbildungsinhalte sind in kurzen Wortenzu schildern. Die Inhalte der Berufsschule und der überbetrieblichen Ausbildungsind zeitlich und mit kurzen Beschreibungen ebenfalls in der Wochenübersicht zuerfassen. Die Unterschriften von Lehrling und Ausbilder bestätigen die Richtigkeitder Ausbildungsnachweise.● Eine über die vereinbarte regelmäßige Ausbildungszeit hinausgehendeBeschäftigung ist besonders zu vergüten. Diese Vergütung kannfinanziell oder in Form eines entsprechenden Freizeitausgleichs erfolgen.1213


Die Ausbildunggeht zu Ende.Der Abschluss der AusbildungVorzeitige Zulassung zur PrüfungVoraussetzungen für eine vorzeitige Zulassung zur Prüfung sind überdurchschnittliche Leistungen im Ausbildungsbetriebund in den berufsbezogenen Fächern der Berufsschule. Der Notendurchschnitt in den prüfungsrelevantenFächern muss bei 2,4 oder besser liegen.Die vorzeitige Prüfung findet sechs Monate vor dem regulären Prüfungstermin statt. Der Antrag muss vomLehrling rechtzeitig an den Prüfungsausschuss gestellt werden. Weisen Sie Ihren Lehrling bitte frühzeitigdarauf hin, sich bei der zuständigen Handwerkskammer nach der Anmeldefrist zu erkundigen.Ende der Ausbildungszeit vor dem PrüfungsterminWenn die Ausbildungszeit vor dem Prüfungstermin vertragsgemäß endet, kann für die Zeit bis zur Prüfungeine Vereinbarung über Weiterbeschäftigung getroffen werden. Zur Formulierung einer solchen Vereinbarungwenden Sie sich bitte rechtzeitig an Ihre Ausbildungsberatung. Aber auch wenn der Lehrling bis zur Prüfungnicht vom Ausbildungsbetrieb beschäftigt wird, hat der Betrieb die erforderlichen Materialien zu stellen unddie Prüfungsgebühr zu entrichten.Sollte die Prüfung nicht bestanden werden, kann der Lehrling rückwirkend eine Verlängerung seiner Ausbildungszeitverlangen. Er muss diese aber unverzüglich beantragen.Nicht bestandene PrüfungWurde die Prüfung nicht bestanden, endet das Ausbildungsverhältnis mit demAblauf der im Vertrag festgelegten Ausbildungszeit. Möchte der Lehrling dieAusbildung bis zur nächstmöglichen Wiederholungsprüfung verlängern, mussder Ausbildungsbetrieb diesem Wunsch nachkommen. Zur Wiederholungsprüfungkann sich der Lehrling selbst anmelden. Wenn kein Vertragsverhältnis mehrbesteht, muss der Lehrling die Prüfungsgebühr selbst übernehmen.Die Dauer der Ausbildungsverlängerung aufgrund einer nicht bestandenen Prüfungbeträgt im Höchstfall ein Jahr. Geben Sie Ihrem Lehrling eine weitere Chance,falls innerhalb dieses Jahres die Möglichkeit für eine zweite Wiederholungsprüfungbesteht.„Einfaches“ und „qualifiziertes“ ZeugnisAm Ende seiner Berufsausbildung hat der Lehrling einen gesetzlichen Anspruchauf ein Zeugnis. Aussteller ist der Ausbildungsbetrieb. Auch der Ausbilder solltedas Zeugnis unterschreiben, wenn der Inhaber oder Geschäftsführer des Ausbildungsbetriebsdie Ausbildung nicht persönlich durchgeführt hat.Zeugnisse:Der Ausbildende hat dem Lehrling beiBeendigung des Berufsausbildungsverhältnissesein Zeugnis auszustellen(§ 8 BBiG).Einfaches Zeugnis:● Bezeichnung und Anschriftdes Ausbildungsbetriebes● Name und Daten des Lehrlings● Angaben über Art, Dauer und Zielder Ausbildung● Angaben über erworbeneFertigkeiten und Kenntnisse● Ausstellungsdatum● Unterschrift des Ausbildendenggf. des AusbildersBestandene PrüfungDas Ausbildungsverhältnis endet mit dem Bestehen der Gesellen- bzw. Abschlussprüfung. Die nach dem Ausbildungsvertragnoch verbleibende Zeit entfällt. Am letzten Prüfungstag wird vom Prüfungsausschuss einevorläufige Bescheinigung ausgestellt, auf der das Bestehen oder Nichtbestehen der Prüfung bestätigt wird.Diese Bescheinigung muss der Lehrling umgehend dem Ausbildungsbetrieb vorlegen.Durch die Beendigung des Ausbildungsverhältnisses bei bestandener Prüfung geht der Betrieb bei einer Weiterbeschäftigungrechtlich gesehen ein unbefristetes Arbeitsverhältnis ein. Hier sollte von beiden Seiten bereitsim Vorfeld der Prüfung eine klare Vereinbarung getroffen werden. Spätestens in den letzten Monaten vorder Gesellen- oder Abschlussprüfung muss klar sein, ob eine Übernahme beabsichtigt ist.Das Zeugnis müssen Sie selbst dann erstellen, wenn es vom Lehrling nicht verlangtwird. In dem Fall genügt ein so genanntes „einfaches Zeugnis“. Das Zeugnisenthält Angaben über die Art, die Dauer und das Ziel der Ausbildung. Außerdemlistet es die erworbenen Fertigkeiten und Kenntnisse auf. Wenn vom Lehrlingausdrücklich ein „qualifiziertes“ Zeugnis verlangt wird, sind in diesem zusätzlicheBewertungen aufzuführen: das Verhalten, die Leistung und besondere fachlicheFähigkeiten.ResturlaubDer Resturlaub wird ausgezahlt 2 , wenn der Lehrling seinen vollen Urlaubsanspruchbis zum Ende seiner Ausbildungszeit oder aufgrund einer Kündigungnicht wahrnehmen kann. Stellen Sie eine entsprechende Bescheinigung aus.Qualifiziertes Zeugnis:Zusätzliche Angaben über:● Führung● Leistungen● besondere fachliche Fähigkeitenund Kenntnisse2Das Bauhauptgewerbe ist von dieser Regelung ausgenommen.1415


Stark in der Ausbildungmit der IKK classicWer in die Zukunft seines Unternehmens investieren möchte, gibt jungen Leuten eine berufliche Chanceund bietet ihnen eine Ausbildung in seinem Betrieb.Azubis finden mit der IKK-AusbildungsbörseDen richtigen Azubi finden ist dabei das A und O. Immer mehr Unternehmen nutzen dafür bequem und zeitsparend das Internet.In der IKK-Ausbildungsbörse können Arbeitgeber einerseits kostenlos für ihre offenen Stellen werben und andererseits im Bewerberpoolgezielt nach potenziellem Berufsnachwuchs in ihrer Region suchen. Die Ausbildungsbörse läuft über das Jugendportalder IKK classic und hat monatlich knapp 100.000 Seitenaufrufe.Erfolgreiche BewerberauswahlFür alle, die sich zusätzlich zur reinen Stellenausschreibung schlau machen wollen, wie sie inZeiten des demografischen Wandels und sinkenden Bewerberzahlen erfolgreich auf Bewerbersuchegehen können, haben wir umfassende Informationen in der Rubrik Berufsstart undAusbildung unter www.ikk-classic.de/firmenkunden zusammengestellt.Berufseinsteiger gut versichertSie haben bereits einen Auszubildenden gefunden? Dann empfehlen Sie doch die IKK classic!Sie finden die IKK-Ausbildungsbörse unter www.ikk-classic.de/azubiboerse.Mit Lehrbeginn müssen sich die Azubis zum ersten Mal für eine eigene Krankenkasse entscheiden.Wer bisher in der Familienversicherung seiner Eltern war, hat keinerlei Bindungsfristan die bisherige Krankenkasse zu beachten, sondern kann sofort IKK-Mitglied werden.Leistungen und Service können sich auch bei jungen Leuten sehen lassen und die finanziellenExtras überzeugen – bis Ende 2013 kein Zusatzbeitrag, ein starkes Bonusprogramm, ein persönlichesGesundheitskonto und flexible Wahltarife bedeuten bares Geld. Doch vom attraktivenLeistungsangebot profitieren nicht nur die Azubis, sondern auch Sie als Arbeitgeber.Um die notwendigen Formalitäten rund um die Krankenversicherung für IhrenAzubi kümmern wir uns.1617


Einfacher Einstieg mit dem IKK Azubi-PaketJunge Menschen, die eine Ausbildung beginnen, sind meist unsicher, welche Formsachen sie selbst zu erledigen haben. UnterstützenSie Ihren zukünftigen Mitarbeiter, indem Sie ihm vor Ausbildungsbeginn eine Checkliste mit den wichtigsten Formalitätenan die Hand geben. Hier steht Ihnen die IKK classic als zuverlässiger Partner zur Seite:Im IKK Azubi-Paket geben wir wertvolle Tipps für einen perfekten Berufsstart. Zudem kümmern wir uns umalle Formalitäten und stellen kostenlos Infomaterial zur Verfügung.Azubis sicher ausbildenMorgens früh aufstehen, sich auf den Tag vorbereiten und mehrere Stunden lang körperlicharbeiten – für viele Auszubildende im Handwerk ist solch ein Tagesablauf gerade zu Beginngewöhnungsbedürftig. Hinzu kommen einige gesundheitliche Risiken. Doch Betriebe könnenihnen neben fachlichen Kenntnissen auch Gesundheitsbewusstsein vermitteln.Dabei unterstützt Sie die IKK classic professionell mit ihren Angeboten zur betrieblichenGesundheitsförderung sowie speziellen Arbeitgeberseminaren. DieIKK-Gesundheitsmanager verraten Betrieben und Berufsnachwuchs Tipps undTricks rund um die Themen Fitness, Rückengesundheit und Ernährung, Schlafund Regeneration sowie zum richtigen Umgang mit Alkohol und Co.Empfehlen Sie Ihren Lehrlingendie IKK classic! Azubi-Paket,Ausbildungslexikon und tiefer gehendeInformationen erhalten Sie unter unsererkostenlosen Service-Hotlinefür Arbeitgeber 0800 0 45 54 00, unterwww.ikk-classic.de/firmenkundenoder in jeder unserer 89 IKK-Geschäftsstellenin Baden-Württemberg.1819


Ausbildungs-ChecklisteAm AnfangWährend der Ausbildung➔ Haben Sie die für den Ausbildungsberufgültige Ausbildungsordnung und denAusbildungsrahmenplan vorliegen?➔ Haben Sie die Ausbildungsordnung genaudurchgelesen und geprüft, ob Sie in IhremBetrieb alle verlangten Kenntnisse undFertigkeiten vermitteln können?➔ Wenn Sie nicht persönlich ausbilden wollenoder können, beschäftigen Sie in IhremBetrieb einen Ausbilder mit der notwendigenpersönlichen und fachlichen Eignung?➔ Haben Sie bzw. Ihre Mitarbeiter die für dieheutige Lehrlingsausbildung notwendigenpädagogischen Kenntnisse und Fähigkeiten?➔ Haben Sie den Lehrling bei der zuständigenBerufsschule angemeldet?➔ Haben Sie zur Eintragung des Ausbildungsverhältnissesalle erforderlichen Dokumentean die Handwerkskammer versendet?➔ Ihr Lehrling verkürzt aufgrund der MittlerenReife, des Abiturs oder einer bereits abge-➔ Beachten Sie das Jugendarbeitsschutzgesetzbei Beschäftigten unter 18 Jahren?➔ Machen Sie eine Belehrung über Unfall- undGesundheitsgefahren unter Verwendung derVorschriften Ihrer zuständigen Berufsgenossenschaft? Lassen Sie sich die Belehrung durchUnterschrift bestätigen.➔ Reicht die Ausstattung Ihres Betriebes füreine ordnungsgemäße Ausbildung aus?➔ Hat der Lehrling seinen eigenen Arbeitsplatz,eine Lehrecke, für Übungsarbeiten?➔ Haben Sie das notwendige Lehrmaterial,z. B. Modelle und Schautafeln, für die Unterweisung?➔ Haben Sie den Lehrling bei der Krankenkassebzw. falls notwendig bei der Lohnausgleichskasseangemeldet?➔ Haben Sie mit den gesetzlichen Vertreterndes zukünftigen Lehrlings gesprochen?➔ Hat sich der Jugendliche vor Beginn derBeschäftigung innerhalb der letzten 14 Monateschlossenen die Ausbildung die Lehrzeit?Dann reichen Sie die Kopien der Schulzeugnissemit ein.➔ Weiß der Lehrling, dass er von der Arbeitsagenturevtl. eine Berufsausbildungsbeihilfebekommen kann?➔ Haben Sie für den Lehrling die Lohnsteuer-➔ Bei noch nicht volljährigen Lehrlingen:Haben Sie sich ein Jahr nach Aufnahme derersten Beschäftigung die ärztliche Bescheinigungüber die erste Nachuntersuchung vorlegenlassen?➔ Das Berichtsheft sollte vom Lehrling vonBeginn an regelmäßig geführt werden.➔ Sind die notwendigen Sozialeinrichtungen wieUmkleidemöglichkeiten und WC vorhanden?➔ Haben Sie selbst die Berechtigung zumAusbilden von Lehrlingen? Bei Zweifelnfragen Sie vor der LehrlingseinstellungIhren Ausbildungsberater!➔ Haben Sie einen betrieblichenAusbildungsplan erstellt?nach dem Jugendarbeitsschutzgesetz ärztlichuntersuchen lassen und Ihnen eine ärztlicheBescheinigung vorgelegt?➔ Haben Sie einen Berufsausbildungsvertragvor dem Ausbildungsbeginn schriftlichabgeschlossen? Sind alle Punkte vollständigausgefüllt und unterschrieben?Es unterschreiben: Betriebsinhaber, Lehrling,ggf. die Erziehungsberechtigten.karte und den Versicherungsnachweis derSozialversicherung erhalten?➔ Haben Sie alle Unterlagen für den Beginnder Ausbildung vorliegen: Ausbildungsvertrag,Ausbildungsordnung, Berichtsheft?➔ Achten Sie auf eine systematische Ausbildung.Verläuft sie nach der sachlichen und zeitlichenGliederung im Ausbildungsrahmenplan bzw.Ihrem betrieblichen Ausbildungsplan?➔ Geben Sie dem Lehrling im Betrieb dieZeit zum Führen des Berichtsheftes undkontrollieren Sie regelmäßig die Einträge.➔ Zahlen Sie die Ausbildungsvergütung nachden aktuellen Tarifen oder Richtsätzen?➔ Geben Sie dem Lehrling eine nachvollziehbareAbrechnung über Brutto- undNettobezüge.➔ Haben Sie eine „angemessene“ Vergütungvereinbart?➔ Haben Sie den Lehrling auf die Zwischenprüfungvorbereitet?2021


Ausbildungsvertrag-Ausbildungs-ChecklisteMusterAm Ziel➔ Sind Änderungen im Verlauf der Ausbildung,z.B. Berufsschulwechsel, im Ausbildungsverhältniseingetreten? Melden Sie Änderungender Kammer.➔ Haben Sie schon mit dem Berufsschullehrerüber Ihren Lehrling gesprochen?➔ Lassen Sie sich vom Lehrling die Berufsschulzeugnisseund Klassenarbeiten vorlegen?➔ Bei schulischen Problemen gibt es kostenlosdie ausbildungsbegleitenden Hilfen.➔ Haben Sie bei minderjährigen LehrlingenKontakt zu den Eltern?➔ Geben Sie Ihrem Lehrling hin und wieder„kleine Projekte“ zur selbstständigenErledigung?➔ Haben Sie Ihren Lehrling auf die Gesellen-/Abschlussprüfung vorbereitet?➔ Haben Sie Ihrem Lehrling rechtzeitig vorLehrzeitende mitgeteilt, ob er in ein Arbeitsverhältnisübernommen wird? Falls Sie ihnnicht übernehmen, erinnern Sie ihn daran,dass er sich rechtzeitig bei der Agentur fürArbeit melden muss.➔ Stellen Sie Ihrem Lehrling ein „einfaches“und auf Wunsch ein „qualifiziertes Zeugnis“aus.➔ Haben Sie dem Lehrling vor Beendigungdes Ausbildungsverhältnisses denihm zustehenden Urlaub gewährt?➔ Haben Sie mit Ihrem guten Lehrling über denLeistungswettbewerb der Handwerksjugendgesprochen?➔ Kommt für Ihren Lehrling eine vorzeitigeZulassung zur Gesellenprüfung aufgrundguter Leistungen in Frage?➔ Kennen Sie die Möglichkeitender Begabtenförderung?2223


Bismarckallee 6 • 79098 FreiburgTelefon 0 761/218 00-220 • Fax 0 761/218 00-333ausbildung@hwk-freiburg.dewww.hwk-freiburg.deB 1, 1-2 • 68159 MannheimTelefon 0 621/1 80 02-137 • Fax 0 621/1 80 02-139info@hwk-mannheim.dewww.hwk-mannheim.deAllee 76 • 74072 HeilbronnTelefon 0 71 31/791-0 • Fax 0 71 31/791-200info@hwk-heilbronn.dewww.hwk-heilbronn.deHindenburgstraße 58 • 72762 ReutlingenTelefon 0 71 21/24 12-260 • Fax 0 71 21/24 12-426ausbildung@hwk-reutlingen.dewww.hwk-reutlingen.deWebersteig 3 • 78462 KonstanzTelefon 0 75 31/2 05-341 • Fax 0 75 31/205 6341info@hwk-konstanz.dewww.hwk-konstanz.deTeam BerufsorientierungHeilbronner Straße 43 • 70191 StuttgartTelefon 0 711/16 57-256 • Fax 0 711/16 57-839berufsorientierung@hwk-stuttgart.dewww.hwk-stuttgart.de/schueler.htmFriedrichsplatz 4-5 • 76133 KarlsruheTelefon 0 721/16 00-0 • Fax 0 721/16 00-199info@hwk-karlsruhe.dewww.hwk-karlsruhe.deOlgastraße 72 • 89073 UlmTelefon 0 731/14 25-0 • Fax 0 731/14 25-515info@hk-ulm.de • www.hk-ulm.deTräger der Informations kam pagne „www.handwerks-power.de“und als Vertreter der Ba den-Württembergischen Hand werks -kammern verantwortlich für den Inhalt:Unterstützt von:Baden-WürttembergischerHandwerkstag e. V.Heilbronner Straße 4370191 StuttgartTelefon 0 711/26 37 09-0Fax 0 711/26 37 09-100info@handwerk-bw.dewww.handwerk-bw.de

Weitere Magazine dieses Users
Ähnliche Magazine