Susanne Heim

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Susanne Heim

Das Persönliche BudgetChancen - ProblemeSusanne HeimERIK Göttingen Ge.V.(s. u. www.erikweb.de)


Eltern für f r ein RegionalesIntegrationsKonzeptonzeptin Schule und BerufslebenGegründet als loser Zusammenschluss betroffenerEltern, seit 2006 VereinErstes Ziel: Integration in KITA und Schule(in Zusammenarbeit mit EIFER e.V.) relativ erfolgreichNeuer Arbeitsschwerpunkt: Integration in die Arbeitswelt,auch außerhalb von WfbMs


Schaffen geeigneter Arbeitsplätze für jungeMenschen mit Beeinträchtigungen in der Region „Erst platzieren, dann qualifizieren!“:Unterstützung von Jugendlicher/m und Betriebdurch qualifizierte JobcoachesVorrang:Zufriedenheit der Beschäftigten und der ArbeitgeberZiel: nachhaltige Beschäftigungsperspektivelangfristige Perspektive: selbstbestimmtes Wohnen,z. B. in Mehrgenerationenhäusern


Hoffnung auf Verwirklichung dieserZiele u. a. durch dasPersönliche Budget


Das Persönliche Budget ist keineneue Leistung,sondern eine neue Form derLeistungserbringung! Geldleistung statt Sachleistung Nur wer Anspruch auf eine Sachleistung beieinem Sozialhilfeträger hat, kann PB beantragen.


Änderung des sozialrechtlichenLeistungsdreiecksSachleistungsmodellPersönliches BudgetLeistungsträgerLTLeistungsträgerLTLeistungserbringerLELeistungsberechtigterLBLeistungserbringerLELeistungsberechtigterLB


Ziele des Persönlichen Budgets• Selbstbestimmung und gleichberechtigte Teilhabe• Förderung von Eigenverantwortung• Einbeziehung der Menschen mit Behinderung indie Hilfeplanung• Individuelle und bedarfsgerechte Unterstützungtzung• Vorrang ambulanter vor stationärer Leistung• Weiterentwicklung von Versorgungsstrukturen


Wie hoch ist das Budget?• Bedarfsdeckend:d. h. soll die Kosten der bisherigenSachleistungen nicht überschreitenbzw. bei Neuanträgen:• Soll die Summe der ohne das PB zuerbringenden Leistungen nicht überschreiten


Das trägergerübergreifende BudgetBeteiligung mehrerer Leistungsträger:ger:• Welche Träger erbringen gegenwärtigwelche Leistungen?bzw.• Welche Bedarfe werden von welchem LTabgedeckt? (Neuanträge) Antrag bei einem dieser Leistungsträgerger ZuständigerLT (§(14, SGB IX) erlässt denBescheid im Auftrag der beteiligten LT


Vorgesehener Ablauf• Antrag auf Teilhabeleistung bei einemLeistungsträger ger (LT): Zuständigkeitsprndigkeitsprüfung (innerhalb von 14 Tagen!)sonst Weiterleitung an zuständigenLT• Bedarfsfeststellung• Zielvereinbarung mit dem LB• Budgetbescheid Auszahlung der Leistung an den LB• Evaluation, ggf. Anpassung neue Zielvereinbarung


Auswirkungen für f r Budgetnehmer• Aktive Beteiligung bei der Bedarfsfeststellung• Selbstbestimmung und Entscheidungsfreiheit• Vermeidung stationärer Unterbringung• Mehr FlexibilitätMögliche Probleme• Z. B. Bereich Arbeit:Sozialversicherungsrechtliche Absicherungggf. nicht wie bei der WfbM


Auswirkungen für f r dieLeistungserbringer• Neue Marktchancen durch individuellangepasste Angebote• Angebot und NachfrageProbleme:• keine Vergütungsvereinbarung mit demLeistungsträgerger Planungssicherheit?


Auswirkungen für f r dieLeistungsträgerger• Individuelle Bedarfserhebung mehrFlexibilität• Zielvereinbarung direkt mit demLeistungsempfängernger Überprüfung der erbrachten ZieleProblem:Kein Vertragsverhältnis mehr zwischenLeistungsträger ger / Leistungserbringer: Qualitätssicherung?tssicherung? Kontrolle


Auftretende SchwierigkeitenUnsicherheiten bei den Leistungsträgerngernv.a. . beim Trägergerübergreifenden Budget:Wenig Wissen bei den versch. Trägernüber dieLeistungen des jeweils anderen Koordination durch die Servicestellen funktioniertnicht Weiterschicken der Antragsstellerentgegen den Absichten des Gesetzgebers Beratung der Leistungsträger ger wenig ergebnisoffen Unsicherheiten bei den Leistungs-berechtigten


Folgen• Wenige bis gar keine Anfragen bei den Servicestellen• Wenige bis gar keine Anträge bei den LT Kein Bedarf ?? Unsicherheiten / Informationsdefizite !!• Selbsthilfeverbände und -gruppen qualifizieren sichselbst gründen einen Runden Tisch PB in GöttingenG informieren über das PB beraten ihre Mitglieder(u. U. Interessenkollision bei gleichzeitigerLeistungserbringung) übernehmen Aufgaben der Servicestellen etc.


Wünsche vonBetroffenen/Eltern/Betreuenden• (Noch) mehr Informationen• Funktionierende Servicestellen mitentsprechend qualifiziertem Personal• Ergebnisoffene Beratung durch dieLeistungsträger:ger: Qualifizierung des dortigen Personals• Unabhängigengige Beratungsstellen(unabhängig ngig von Leistungsträgerngern und-erbringern)


Weitere Informationen• www.bar-frankfurt.de• www.budget.paritaet.org• www.bag-ub.de• www.forsea.de• www.people1.de

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