NEUBERG aktuell, Ausgabe 12/2005 - Gemeinde Neuberg

neuberg.eu

NEUBERG aktuell, Ausgabe 12/2005 - Gemeinde Neuberg

Gemeinde

Neuberg aktuell

Informationsschrift der Gemeindeverwaltung Neuberg

Ausgabe Dezember 2005

Aus dem Inhalt

»

»

»

»

Neuberg schaut hin:

Sieger ausgezeichnet

Seite 2

Kläranlagen-Anschluss:

Hessen überreicht Bescheid

Seite 3

Neue Abgabenbescheide:

Einfacher & Übersichtlicher

Seite 6

1.000 € für Koh-Kho-Khao :

Eine Spende geht auf Reisen

Seite 12

Dezember 2005 Neuberg aktuell


Grußwort der Bürgermeisterin zum Jahreswechsel

Liebe Neubergerinnen, liebe Neuberger, für

die bevorstehenden Feiertage übermittele

ich Ihnen alle guten Wünsche des Gemeindevorstandes

und der Mitarbeiter der Gemeindeverwaltung.

Als vor einem Jahr der Tsunami in Südostasien

die verheerende Katastrophe

mit Hundertausenden von Opfern auslöste,

war das für die meisten von uns

weit weg, auch wenn die Bilder im Fernsehen

uns erschütterten. Einige Neuberger

aber waren dort – um Urlaub zu

machen und haben einen Albtraum er-

2 Neuberg aktuell Dezember 2005

lebt. Sie waren es, die dann mit Neuberger

Vereinen und der Kita Brüder-Grimm

Spenden sammelten, um vor Ort dort zu

helfen, wo sie selbst Furchtbares erlebt

hatten. Solche Beispiele zeigen, dass

wir bei all‘ unseren eigenen Sorgen und

Nöten auch am manchmal viel schlimmeren

Schicksal Anderer teilnehmen

und helfen. „Im Himmel ist ein Engel

nichts Besonderes“, hat George Bernard

Shaw einmal gesagt. Auf Erden natürlich

schon – selten, wie sie hier sind.

Aber vielleicht erkennen wir sie auch

nicht immer gleich, wenn wir ihnen begegnen,

inmitten von Alltagstrott und

Arbeitsstress. In der Weihnachtszeit jedoch

sind wir aufmerksamer geworden,

empfänglicher für die Wohltaten, die

andere Menschen uns erweisen. Und da

erkennen wir dann, dass es auch in Neuberg

wieder Menschen gab, die sich auf

ganz besondere Weise für andere eingesetzt

haben.

Es gab und gibt mannigfaltige Möglichkeiten,

sich zu engagieren. Immer mehr

Bürgerinnen und Bürger erkennen die

Notwendigkeit, in ihrer Kommune

selbst „mit anzupacken“. In Hessen sind

rund zwei Millionen Menschen ehrenamtlich

tätig, in den freiwilligen Feuerwehren,

in Organisationen im sozialen,

kulturellen und sportlichen Bereich.

Sieger des Wettbewerbs „Neuberg schaut hin“ ausgezeichnet

In unserer Gemeinde wurde der Grundstein

für ein völlig neues Präventionsprogramm

mit dem Motto „Neuberg schaut hin“ gelegt.

Mit dieser Aktion werden Bürger aller

Altersgruppen aufgefordert, nicht die Augen

vor Gewalt, Drogen und Zerstörung zu

verschließen.

Der Sozial-, Kultur- und Sportausschuss

organisierte im Frühjahr einen Workshop,

bei dem sich die Kindergärten, die

Jugendpflege und einige Vereine intensiv

mit dem Thema auseinander setzten.

Hier entstand die Idee für das Projekt

Neuberg schaut hin“. Im Herbst wurde

daraufhin ein Wettbewerb veranstaltet,

an dem sich alle Neuberger beteiligen

konnten. Einzureichen waren Bildmotive,

die sich mit den Themen Sucht,

Vandalismus, Körperverletzung etc. beschäftigen.

Zahlreiche Wettbewerbsbeiträge trafen

ein und wurden am 18. November im

Bürgerhaus der Jury vorgestellt und von

dieser hinsichtlich Kreativität, Aktivität

und Professionalität bewertet.

Als ein besonders kreativer Beitrag

wurde das Großbild der Klasse 3b der

Erich-Simdorn-Schule gewertet, das ein

zusammengefügtes Kunstwerk sehr unterschiedlicher

Bildbeiträge der Schüler

und Schülerinnen darstellt, die sich

unter ganz unterschiedlichen Gesichtspunkten

mit dem Thema befassten.

Der Plakatentwurf von Werner Ruth

wurde unter dem Aspekt „Aktivität“

als bester Beitrag eingestuft. Mit dem

Schriftzug „Stop, keine Drogen“, in den

eine Spritze, eine Flasche und ein Auge

eingebettet sind, macht Ruth eine eindeutige

und für jeden sofort erkennbare

Aussage.

Erfreulicherweise beteiligten sich auch

Jugendliche an der Mitmach-Aktion. Gemeinsam

mit einem ganzen Team von

Jugendlichen hatten Maria Müller und

Johannes Müller eine umfangreiche Plakatserie

abgegeben. Mit verständlichen

Viele Menschen wollen sich allerdings

nicht mehr in fest gefügten Strukturen

engagieren. Sie wollen vielmehr punktuell

und auf Zeit mitarbeiten. Dies gilt

es aufzugreifen und umzusetzen. Denkbar

wäre ein solches Engagement für

unsere Spielplätze, die Fläche unseres

Weltkulturerbes Limes, für die im neuen

Jahr hoffentlich realisierte Renaturierung

Krebsbach/Riedbach, bei „Neuberg

schaut hin“ oder, oder... – sicher haben

Sie, liebe Neubergerinnen und Neuberger,

auch eigene Ideen. Sprechen Sie

mich, den Gemeindevorstand und Ihre

Gemeindevertreter an. Wir alle gemeinsam

können einen Beitrag leisten, damit

wir uns in Neuberg wohlfühlen.

Mitbestimmen können Sie, liebe Bürgerinnen

und Bürger, bei der Gestaltung

und Weiterentwicklung unseres Ortes.

Im März 2006 sind Kommunalwahlen

und Sie entscheiden mit Ihrer Stimme,

wie es in Neuberg weitergehen soll.

Nutzen Sie die Gelegenheit und üben

Sie Ihr Wahlrecht aus.

Ihnen allen wünsche ich ein schönes

Weihnachtsfest und ein gesundes und

glückliches, erfolgreiches und harmonisches

Jahr 2006.

Ihre Iris Schröder

und gleichermaßen

aufrüttelnden

Bildern konnten

sie in der

Kategorie „Professionalität“

punkten.

Um das Bewusstsein für die Problematik

wach zu halten, beabsichtigt

Bürgermeisterin Schröder nun, Briefköpfe

und Postkarten mit den besten

Motiven drucken zu lassen. „Dieses

Projekt muss von uns allen hartnäckig

weiterverfolgt werden, wenn sich etwas

ändern soll,“ so Frau Schröder bei der

Bekanntgabe der Ergebnisse. Noch vor

Weihnachten wird sich der Sozial-, Kultur-

und Sportausschuss mit dem Thema

befassen und die weitere Zielrichtung

für das Jahr 2006 erarbeiten.

Die Beiträge des Wettbewerbs sind bis

auf Weiteres im Neuberger Rathaus

ausgestellt und können dort besichtigt

werden.


Kläranlagen-Anschluss: Land Hessen übergibt Bewilligungsbescheid

Vor wenigen Tagen konnte Bürgermeisterin

Iris Schröder wichtigen Besuch aus der

Landeshauptstadt Wiesbaden im Rathaus

begrüßen.

Im Beisein des Landtagsabgeordneten

Alois Lenz und Bürgermeister Stefan Erb

aus Erlensee übergab der Staatssekretär

im Hessischen Umweltministerium,

Karl-Winfried Seif, einen Bewilligungsbescheid

über Landesmittel in Höhe von

rund 930.000 Euro aus dem Landesprogramm

2005, Teil II, für den Anschluss

der Neuberger Ortsteile Rüdigheim und

Ravolzhausen an die Kläranlage der Gemeinde

Erlensee. Damit, so Staatssekretär

Seif, beteiligt sich das Land Hessen

mit einer Förderquote von 45 Prozent

an den Baukosten auf dem Gebiet der

Gemeinde Neuberg. Und auch die weiteren

Baumaßnahmen im Zusammenhang

mit dem Kläranlagenanschluss in

der Gemeinde Erlensee werden über

das Landesprogramm 2006 in die Landesförderung

aufgenommen.

Mit der Übergabe des Bewilligungsbescheides

ist ein wesentlicher Schritt zur

Realisierung dieser ökonomisch und

ökologisch notwendigen Maßnahme

erfolgt. Dass dies so ist, zeigen auch die

ständigen Abwasseruntersuchungen in

den Kläranlagen und Vorfluter. So hat

das Hessische Landesamt für Umwelt

und Geologie in einer Untersuchung

des Fallbachs am 1. Juni 2005 erneut

festgestellt, dass die Gewässergüte

oberhalb der Kläranlage Ravolzhausen

der Gewässergüteklasse II (mäßig belastet)

entspricht und keinen Hand-

Kinder gehen lassen, Autos stehen lassen!

Auch wenn es gut gemeint ist: Eltern die

ihre Kinder morgens zur Grundschule bringen,

tun ihrem Nachwuchs damit keinen

Gefallen. Im Gegenteil: Kinder werden

durch das „Eltern- Taxi“ nicht sicherer im

Straßenverkehr.

Das Unfallrisiko für die Kinder, das viele

Eltern mit dem Zur-Schule-bringen senken

wollen, ist nicht gebannt, sondern

verschiebt sich lediglich auf andere Tageszeiten.

Dagegen erleben Kinder, die

zu Fuß zur Schule gehen, aktiv ihre Umwelt

und lernen, selbst Verantwortung

im Straßenverkehr zu übernehmen

– wichtige Schritte in Richtung Selbstständigkeit.

lungsbedarf anzeigt. Anders sieht die

Situation jedoch unterhalb (nach) der

Kläranlage aus. Hier wird nur noch die

Gewässergüteklasse II-III (kritisch belastet)

erreicht und Sanierungsbedarf ist

dringend erforderlich.

Doch nicht nur im Hinblick auf die Gewässergüte

der Vorfluter ist ein schnellstmöglicher

Beginn der Bauarbeiten

erforderlich. Auch das Regierungspräsidium

in Darmstadt kommt in seinem

Bescheid vom 7. Oktober 2005 zum

wiederholten Male zu der Feststellung,

dass die in unserem Erlaubnisbescheid

festgelegten Überwachungswerte in

Aber nicht nur deshalb appelliert Dr.

Torsten Kunz, Präventionsleiter der Unfallkasse

Hessen (UKH) an die Eltern, ihre

Kinder den Schulweg gehen zu lassen:

„Kinder, die Wege zu Fuß zurücklegen

und nicht an ihnen vorbeigefahren werden,

trainieren täglich, in räumlichen

Zusammenhängen zu denken. In der

Schule ist dies später ein Vorteil, zum

Beispiel für den Mathematikunterricht.“

Studien hätten zudem ergeben, dass

Kinder, die zur Schule laufen, im Unterricht

weniger zappeln und deutlich konzentrierter

sind. Sie können sich auch

früher dem Unterrichtsstoff zuwenden,

weil sie ihre Erlebnisse schon auf dem

Schulweg mit Klassenkameraden aus-

mehreren Fällen überschritten wurden.

Da dies auch bei den letzten fünf Untersuchungen

jeweils der Fall war, wird die

von uns zu zahlende Abwasserabgabe

erneut entsprechend erhöht werden.

Der baldige Beginn der Baumaßnahmen

ist somit dringend notwendig, um

weiteren Schaden an der Umwelt, aber

auch an den Finanzen der Gemeinde

Landtagsabgeordneter Alois Lenz, Bürgermeisterin Iris Schröder, Staatssekretär Karl-Winfried Seif

und der Erlenseer Bürgermeister Stefan Erb

Neuberg zu vermeiden. Nach der Übergabe

des Bewilligungsbescheides wird

nun ein konkreter Bauzeitenplan erarbeitet

und die Ausschreibung der ersten

Baumaßnahmen vorbereitet.

getauscht haben. Kinder, die ihre Schulfreunde

erst in der Klasse treffen, müssen

das im Unterricht nachholen und

lernen weniger.

In Deutschland gilt mittlerweile jedes

dritte Kind als zu dick, Gelenk- und Haltungsprobleme

sowie Hänseleien durch

andere Kinder sind die Folge. An dieser

Entwicklung ist nach Meinung der UKH

das „Eltern-Taxi“ nicht ganz unschuldig:

Das Mitfahren im Auto lässt Kinder

bequem werden. Sie lernen, Anstrengungen

zu vermeiden, ihre Bewegungsfähigkeit

ist eingeschränkt. Deshalb: Wer

seinem Kind etwas Gutes tun will, lässt

morgens sein Kind gehen und sein Auto

stehen!

Dezember 2005 Neuberg aktuell


Kurz und knapp Neuberg schaut hin: Internet-Einführung für Eltern

Aus der Gemeindebücherei

Das Team der Gemeindebücherei

Neuberg dankt allen Lesern und

Gönnern für Ihre Treue und Zuwendungen

im Jahr 2005. Durch die

Einführung der Jahresgebühr und

einigen Spenden konnten in diesem

Jahr wieder Bestseller und beliebte

aktuelle Medien für Kinder, Jugendliche

und Erwachsene angeschafft

werden. Die Bücherei hat ab dem 24.

Dezember 2005 bis einschließlich 7.

Januar 2006 geschlossen. Wir freuen

uns auf Ihren Besuch ab dem 10. Januar

2006!

Öffnungszeiten der Deponien

Der Main-Kinzig-Kreis, Eigenbetrieb

Abfallwirtschaft, gibt bekannt, dass

die Kreismülldeponien Gelnhausen-

Hailer und Schlüchtern-Hohenzell

und das Wertstoffsammelzentrum

in Gelnhausen-Hailer sowie die

Kompostierungsanlagen Langenselbold,

Gründau-Lieblos und Schlüchtern

Hohenzell vom 24.12.2005 bis

26.12.2005 und am 31.12.2005 ganztägig

geschlossen bleiben. Die Erd-

und Bauschuttdeponie in Neuberg

wird für die Zeit vom 24.12.2005 bis

einschließlich 28.02.2006 geschlossen.

Erde und Bauschutt wird in der

Zeit vom 02.01.2006 bis einschließlich

28.02.2006 auf der Deponie in

Gelnhausen-Hailer angenommen.

Ferienspiele und -freizeit 2006

Der Neuberger Kindersommer findet

im nächsten Jahr in der Zeit vom 14.

bis 25. August 2006 und die Ferienfreizeit

für Kinder und Jugendliche ab

12 Jahren in der Zeit vom 17. bis 22.

Juli 2006 statt.

Gewinner aus Neuberg

Wir gratulieren herzlich

»

der U14 der Schachfreunde

Neuberg zum Gewinn der Hessenmeisterschaft

nach einer hervorragenden

Leistung im Neuberger

Bürgerhaus!

Neuberg aktuell Dezember 2005

Der erfolgreiche Wettbewerb „Neuberg

schaut hin“ hat gezeigt, wie wichtig es ist,

im Auge zu behalten, was unsere Kinder

und Jugendlichen tun – und natürlich ihnen

ein Vorbild zu sein. Was aber nun, wenn

man auf Grund des „Generationenkonflikts“

nicht die Möglichkeit hat, hinzusehen, wie

z.B. im Internet?

Die meisten Kinder und Jugendlichen

bewegen sich heute fast selbstverständlich

im Internet. Vielen Eltern ist es aber

überhaupt nicht möglich, nachzuvollziehen,

was ihre Kinder da so treiben, da sie

oft nie gelernt haben, mit diesem relativ

neuen Medium umzugehen. Die Neuberger

Jugendpflege möchte deshalb

allen, die mit Kindern zu tun haben, eine

„Sehhilfe“ bieten. Unter dem Titel „Keine

Angst vorm Internet – Einführung in

das Netz für Erziehende“ möchte die Jugendpflege

unerfahrenen „Noch-Nicht-

Surfern“ die Möglichkeit geben, nachzuvollziehen,

wie und wo sich ihre Kinder

im Internet bewegen, welche Gefahren

dort lauern und wie man darauf reagieren

kann.

In einem ersten Schritt sind Eltern zunächst

eingeladen, ihre genauen Probleme

im Umgang mit dem Medium

darzulegen. Anschließend werden sie

fit für das gemeinsame Surfen mit ihren

Sprösslingen gemacht.

Tipps für die Müllabfuhr im Winter

Der Winter ist da und bei Temperaturen

unter null Grad Celsius können die Abfälle

in den Mülltonnen festfrieren. Die

unangenehme Folge ist, dass Tonnen

nicht vollständig entleert werden können

oder der gesamte Abfall sich nicht

aus der Tonne löst.

Besonders betroffen ist die Biotonne

mit ihren überwiegend feuchten Abfällen.

Die Gemeinde Neuberg und die mit

der Restmüll- und Bioabfallentsorgung

beauftragte Firma Schad GmbH bitten

daher alle Haushalte, folgendes zu beachten:

»

»

Wenn Sie die Möglichkeit haben,

bewahren Sie bitte Ihre Hausmüll-

und Biotonnen möglichst frostfrei,

z. B. in der Garage auf und stellen

sie erst morgens zur Abfuhr bereit.

Geben Sie die Abfälle in Kunststoffbeuteln

verschlossen in die

Aber auch bei

den Kindern

möchte die

Jugendpflege

ansetzen. Ab Februar

ist ein Gemeinschaftsprojekt

mit der

Erich-Simdorn-Schule

angedacht. Da es keinen Sinn macht,

das Internet mit all seinen Gefahren zu

verteufeln, sollen Kinder den richtigen

Umgang mit dem neuen Medium erlernen.

In einer „Internet AG“ können

sie kindergerechte Suchmaschinen und

Webseiten kennenlernen, aber auch ihren

eigenen „Kinderkompass Neuberg

in Form einer Homepage im Netz erstellen.

Genaue Daten zu diesem Projekt lagen

bei Redaktionsschluß noch nicht vor –

die Kooperationswilligkeit zwischen der

Erich-Simdorn-Schule und der Jugendpflege

wurde aber bereits von beiden

Seiten bekundet. Nähere Informationen

hierzu finden Sie zu gegebener Zeit

auch im Internet auf der Homepage des

Kultur- und Jugendzentrum unter www.

kjz-neuberg.de oder Sie erkundigen sich

telefonisch direkt bei Jürgen Bergmann,

dem Jugendpfleger der Gemeinde Neuberg

unter (06185) 180639.

»

»

»

»

Restmülltonne – Kunststoffbeutel

dürfen jedoch keinesfalls in die

Biotonne!

Wickeln Sie feuchte Abfälle zusätzlich

in Zeitungspapier ein.

Pressen Sie kein Laub oder andere

feuchte Abfälle in die Tonnen ein.

Geben Sie als Trennschicht loses

zerknülltes Zeitungspapier oder

eine Lage trockener, möglichst

schwerer Abfälle unten in die

Tonnen.

Schaffen Sie bitte schnee- und eisfreie

Stellplätze für Ihre Mülltonnen.

Die Fahrer der Entsorgungsbetriebe

sind bemüht, bei jeder Witterung alle

Mülltonnen zu entleeren. Sie benötigen

jedoch Ihre Mithilfe!


Ausweiskontrollen bei der Grünabfallannahme

Leider erleben wir es in letzter Zeit immer

häufiger, dass Auswärtige versuchen, ihre

Grünabfälle auf unseren Kläranlagen zu

entsorgen. Das sind vor allem Bürger aus

Nachbargemeinden, in denen die Entsorgung

von Grünabfällen Geld kostet.

Unsere Mitarbeiter an den Annahmestellen

sind natürlich gehalten, die

Gartenabfälle Ortsfremder nicht anzunehmen.

Aber auch unsere Mitarbeiter

kennen nicht alle Neuberger Bürger.

Der Neuberger Gemeindevorstand hat

deshalb beschlossen, ab März 2006

sporadisch Ausweiskontrollen durchzuführen.

Wir werden dann mit einem

Schild „Heute Ausweiskontrolle“ darauf

hinweisen.

Diese Maßnahme ist sicherlich im Interesse

aller Neuberger Bürger, denn

letztendlich zahlen sie die illegale Entsorgung

über ihre Gebühren. Wir bitten

deshalb um Ihr Verständnis, wenn von

Zeit zu Zeit Mitglieder des Gemeindevorstandes

Sie bei der Grünabfallannahme

um Ihren Ausweis bitten.

Geänderte Öffnungszeiten im Einwohnermeldeamt

Unsere beiden Mitarbeiterinnen im Einwohnermelde-

und Passamt nehmen in der Zeit

von Dezember 2005 bis März 2006 an einer

Fortbildungsmaßnahme teil. Deshalb wird

das Büro von Frau Hügel und Frau Oppermann

während dieses Zeitraums an einigen

Tagen nicht besetzt sein.

Natürlich versuchen wir, Ihnen hierfür

ersatzweise Zeiten außerhalb unserer

üblichen Öffnungszeiten anzubieten.

Die Termine fallen voraussichtlich auf

die folgenden Tage:

2005 – Jubliäumsjahr im Tabalugaland

Ein aufregendes schönes Jahr geht seinem

Ende entgegen. Das gesamte Jahr war für

uns geprägt vom 0jährigen Jubiläum unserer

Einrichtung. Viele Kontakte mit Neuberger

Bürgern, Vereinen und Geschäftsleuten

konnten geknüpft oder weiterentwickelt

werden.

Es entstanden zahlreiche Besuche

im und außer Haus,

bei denen die Kinder ihre

Erfahrungen und Kontakte

ausbauen konnten und so

Wir wiesen ausdrücklich darauf hin, dass

dies nur für den Bereich Einwohnermeldeamt

/ Passamt gilt. Alle anderen Bereiche

bleiben hiervon unberührt.

Bei einer eventuellen Änderung der

Termine werden Sie durch öffentliche

Aushänge informiert. Sie können auch

jederzeit telefonisch im Rathaus nachfragen:

06183/801-10 (Frau Hügel), 06183/801-

34 (Frau Oppermann) oder 06183/801-0

(Zentrale).

Geschlossen Ersatztermin

Mittwoch, 21.12.2005 entfällt

Mittwoch, 11.01.2006 Dienstag 10.01.2006 / 9.00 – 12.00 Uhr

Mittwoch, 18.01.2006 Dienstag 17.01.2006 / 9.00 – 12.00 Uhr

Mittwoch, 01.02.2006 Dienstag 31.01.2006 / 9.00 – 12.00 Uhr

Mittwoch, 08.02.2006 Dienstag 07.02.2006 / 9.00 – 12.00 Uhr

Mittwoch, 15.02.2006 Dienstag 14.02.2006 / 9.00 – 12.00 Uhr

Mittwoch, 22.02.2006 Dienstag 21.02.2006 / 9.00 – 12.00 Uhr

Mittwoch, 08.03.2006 Dienstag 07.03.2006 / 9.00 – 12.00 Uhr

Mittwoch, 15.03.2006 Dienstag 14.03.2006 / 9.00 – 12.00 Uhr

Mittwoch, 22.03.2006 Dienstag 21.03.2006 / 9.00 – 12.00 Uhr

mehr und mehr ihren Heimatort und

die Menschen Neubergs kennenlernen

konnten. Allen, die zur Bereicherung unseres

Jubiläumsfestes und nicht zuletzt

auch unseres Kita-Alltags beigetragen

haben, danken wir ganz herzlich.

Das Team der Kindertagsstätte Tabalugaland

wünscht allen Neubergern frohe

Weihnachten und eine gute Zusammenarbeit

für 2006 auch über die Kita-

Grenzen hinaus!

Kurz und knapp

Freie Zivildienststelle 2006

Im Jahr 2006 (frühestens zum 1. Juni)

hat die Gemeindeverwaltung wieder

eine Zivildienststelle im Bereich der

Sozialverwaltung und der Jugendpflege

zu besetzen. Die Tätigkeit

besteht aus folgenden Aufgaben:

Fahrdienst für ältere und behinderte

Bürger, Technische Hilfe im Jugendzentrum,

Mithilfe bei Jugend- und

Seniorenveranstaltungen sowie Verwaltungstätigkeiten.

Voraussetzung

zum Ausüben dieser Aufgaben ist

der Führerschein Klasse B. Bei Interesse

richten Sie bitte Ihre Bewerbung

mit Lebenslauf und Lichtbild sowie

Ihrem Anerkennungsbescheid als

Zivildienstleistender an den Gemeindevorstand

der Gemeinde Neuberg,

Bahnhofstraße 19-21, 63543 Neuberg.

Kündigung Postbank-Konto

Wir weisen bereits jetzt schon darauf

hin, dass wir unser Konto bei der Postbank

zum 31. März 2006 gekündigt

haben. Für Zahlungen ab April 2006

verwenden Sie bitte eines unserer

nachfolgenden Konten:

»

»

»

»

Volksbank-Raiffeisenbank Langenselbold

eG (BLZ 506 616 39),

Kontonummer 2207044,

Sparkasse Hanau (BLZ 506 500

23), Kontonummer 24000309,

Dresdner Bank Hanau (506 800

02), Kontonummer 702456300,

Commerzbank Hanau (BLZ

506 400 15), Kontonummer

4002307502.

Weihnachtsbaumsammlung

Am Samstag, 7. Januar

2006, sammeln unsere

Feuerwehren in beiden

Ortsteilen wieder die alten

Weihnachtsbäume

ein. Bitte stellen Sie Ihren

abgeschmückten

Baum bis 9.00 Uhr auf

dem Bürgersteig zur

Abholung bereit!

Dezember 2005 Neuberg aktuell 5


Neue Abgabenbescheide für Neuberg

Zu Beginn des neuen Jahres werden allen

Neuberger Steuern- und Gebührenzahlern

neue Abgabenbescheide zugestellt. Neu

sind allerdings (mit Ausnahme der Abfallgebühren,

siehe separater Bericht in dieser

Ausgabe) nicht die von Ihnen zu zahlenden

Beträge, neu ist lediglich die Erscheinungsform

unserer Bescheide.

Mussten wir Ihnen in der Vergangenheit

ein großformatiges Exemplar anbieten,

dass zudem auch noch sehr unverständlich

war, werden diese Bescheide

nun auf ein handliches DIN A 4 Format

schrumpfen und auch die Texte werden

künftig besser verständlich und eindeutiger

sein. Diese neuen Bescheide sind

das Ergebnis der grundlegenden Systemumstellung

auf eine neue Software

für das Haushalts-, Kassen- und Rechnungswesen

im Rathaus (siehe hierzu

auch den Artikel „Der erste Schritt in die

Verwaltungsbuchführung“).

Übersichtlicher & bürgerfreundlicher

Eine weitere wichtige Verbesserung:

Veränderungen z.B. bei den Abfallgebühren

oder bei der Hundesteuer

mussten in der Vergangenheit zunächst

im Rechenzentrum verarbeitet werden,

bevor mit etwa zweiwöchiger Verzögerung

der neue Steuer- oder Gebühren-

6 Neuberg aktuell Dezember 2005

bescheid zugeschickt werden konnte.

Mit dem neuen System wird es künftig

in den meisten Fällen möglich sein, die

Veränderungsbescheide sofort im Rathaus

zu erstellen und dem Bürger direkt

in die Hand zu geben. Auch für die Beschäftigen

in der Finanz- und Steuerverwaltung

eine äußerst angenehme

Veränderung.

Einen kleinen Wermutstropfen gibt es

allerdings: In den neuen Bescheiden

konnten Änderungen, die seit November

2005 eingetreten sind, aus technischen

Gründen noch nicht berücksichtigt werden.

Hierfür bitten wir Sie um Ihr Verständnis.

Aber die Überleitung der Daten

aus dem alten auf das neue System

erforderte eine gewisse Zeitspanne, in

der keine Veränderungen verarbeitet

werden konnten. In allen diesen Fällen

werden wir unmittelbar nach der Zustellung

der ersten Bescheide im neuen

System die erforderlichen Korrekturen

vornehmen und sofort Änderungsbescheide

erstellen.

Wichtig: Neues Kassenzeichen

Verbunden mit diesen neuen Bescheiden

gibt es aber noch eine ganz

wichtige Veränderung. Es ändert sich

nämlich auch die bisherige Steuerkontonummer.

In Zukunft wird sämtlicher

Impressum Rückgabe der Lohnsteuerkarten 2005

Herausgeberin

Gemeindeverwaltung Neuberg

Bahnhofstr. 19-21, 63543 Neuberg

Tel. (06183) 801-0

Fax (06183) 801-80

rathaus@gemeinde-neuberg.de

http://www.gemeinde-neuberg.de

Gestaltung

Sven Kaemper, 55116 Mainz

post@svenkaemper.de

http://www.svenkaemper.de

Druck

Verlag Stadtjournal, Altenstadt

Bitte geben Sie Ihre Lohnsteuerkarte für das

zurückliegende Jahr 2005 an das Finanzamt

oder an die Gemeindeverwaltung zurück.

Alle für das Kalenderjahr 2005 ausgestellten

Lohnsteuerkarten sind nach

dem Einkommensteuergesetz und den

Vereinbarungen zwischen den obersten

Finanzbehörden des Bundes und

der Länder nach Ablauf des Jahres 2005

dem Finanzamt oder der Gemeinde zu

übergeben. Dies betrifft auch die Lohnsteuerkarten

derjenigen Arbeitnehmer,

»

»

die ihre Lohnsteuerkarte nicht

für den Lohnsteuerjahresausgleich

oder die Einkommensteuerveranlagung

benötigen,

deren Lohnsteuerkarten – aus

welchen Gründen auch immer

– im Jahr 2005 ohne Eintra-

Zahlungsverkehr mit der Gemeindekasse

über ein sogenanntes Kassenzeichen

zugeordnet. Dieses Kassenzeichen

wird Ihnen auf den neuen Bescheiden

mitgeteilt. Wir bitten Sie deshalb, bei

Zahlungen durch Dauerauftrag oder

Einzelüberweisung unbedingt das neue

Kassenzeichen als Verwendungszweck

anzugeben. Denken Sie bitte daran, bestehende

Daueraufträge bei Ihrer Bank

entsprechend zu ändern.

Bitte überprüfen Sie Ihre Daten

Zum Schluss noch eine Bitte: Sobald

Sie Ihren neuen Bescheid in Händen

halten, prüfen Sie bitte die dort gemachten

Angaben, insbesondere Name

und Anschrift. Im Rahmen der Datenüberleitung

ist es nicht auszuschließen,

dass es in Einzelfällen zu Fehlern bei der

Schreibweise von Namen und Adressen

gekommen ist. Sollten sich trotz unserer

intensiven Kontrollen Fehler eingeschlichen

haben, die wir bisher nicht bemerkt

haben, sind wir Ihnen für einen

entsprechenden Hinweis dankbar.

Selbstverständlich stehen Ihnen die

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der

Finanz- und Steuerverwaltung für Ihre

Fragen jederzeit gerne zur Verfügung.

»

gung geblieben sind,

die nur zeitweise oder kurzfristig

beschäftigt waren und

aufgrund niedrigen Bruttoarbeitslohns

keine Lohnsteuer zu

zahlen hatten.

Die Lohnsteuerkarten und -belege 2005

sind ein wichtiger Faktor zur Ermittlung

des Verteilerschlüssels, nach dem jede

Gemeinde den ihr zustehenden Anteil

an der Lohn- und Einkommensteuer

erhält. Jede fehlende Lohnsteuerkarte

mindert somit die Steuereinnahmen

der betreffenden Wohnsitzgemeinde

und wirkt sich daher zum Nachteil aller

Einwohner aus. Nicht zuletzt dienen

die Eintragungen in der Lohnsteuerkarte

2005 auch der Ermittlung der den

Wohnsitzländern zustehenden Zerlegungsanteile

an der Einkommensteuer.


Neue Müllabfuhrgebühren ab dem 1. Januar 2006

Eine erfreuliche Nachricht für den überwiegenden

Teil der Neuberger Bevölkerung: Die

Gemeindevertretung hat in ihrer Sitzung

am 2. November 2005 neue Abfallgebühren

beschlossen, die bei den meisten Gebührenzahlern

zu einer Senkung führen wird.

Lediglich die Gebührenzahler, denen

auf Antrag eine Befreiung vom Anschlusszwang

zur Biomülleinsammlung

erteilt wurde, müssen mit einer

geringfügigen Erhöhung rechnen. Dies

hängt insbesondere damit zusammen,

dass die Gebührenkalkulation sämtliche

Komponenten der Neuberger Abfallbeseitigung

berücksichtigt und die jetzige

Gebührenanpassung aus dem Zusammenspiel

von Veränderungen bei der

Restmülltonne und der Biomülltonne

resultiert.

Zum Vergleich untenstehend die neuen

und alten jährlichen Müllabfuhrgebühren

bei Inanspruchnahme sämtlicher

Entsorgungsleistungen und unter

der Voraussetzung der Bereitstellung im

Rahmen der Regelausstattung.

Tonnengröße neue Gebühr alte Gebühr Minderkosten

60 l / 6wchtl. Leerung 130,80 EUR 130,80 EUR 0,00 EUR

60 l / 3wchtl. Leerung 170,40 EUR 174,00 EUR 3,60 EUR

80 Liter 223,20 EUR 228,00 EUR 4,80 EUR

120 Liter 330,00 EUR 336,00 EUR 6,00 EUR

240 Liter 648,00 EUR 661,20 EUR 19,20 EUR

1.100 Liter 3.000,00 EUR 3.178,80 EUR 178,80 EUR

Neuer Förster im Neuberger Wald

Hallo liebe Neuberger Bürger, mein Name

ist Heiner Koch und seit Anfang Oktober

2005 darf ich Ihren schönen Wald betreuen.

Zurzeit erkunde ich den Neuberger

Wald, um mir Ortskenntnis und einen

Überblick zu verschaffen, also wundern

Sie sich nicht, wenn Ihnen dort

ein neues Gesicht begegnet. Zur Försterei

gehören die Wälder von Maintal,

Niederdorfelden, Schöneck, Bruchköbel

und nun auch Neuberg. Mein Dienstsitz

ist das Forsthaus Dörnigheim in Maintal.

Sie können mich telefonisch dort das

ganze Jahr über zu den Sprechzeiten erreichen.

Darüber hinaus biete ich in der

Zeit von Oktober bis März auch Sprechstunden

in Neuberg an. Auf meinem Anrufbeantworter

finden Sie auch meine

Handy-Nummer für dringende Fälle. Ich

bitte um Verständnis, dass Absprachen

über die Selbstwerbung von Brennholz

Die vollständige Aufstellung aller Abfallgebühren

im Detail finden Sie im

Bereich „Satzungen“ im Formularpool

unserer Homepage (Abfallsatzung).

Neue Bescheide im Januar

Alle Gebührenzahler erhalten Anfang

2006 einen neuen Gebührenbescheid.

Bitte beachten Sie die dort dargestellten

neuen Quartalsbeträge und veranlassen

Sie rechtzeitig eine Änderung von bestehenden

Daueraufträgen. An dieser

Stelle möchten wir auch auf den nebenstehenden

Artikel „Neue Abgabenbescheide

für Neuberg“ verweisen. Auch

bei der Zahlung der Abfallgebühren löst

ein neues Kassenzeichen die bisherige

„Kontonummer“ ab, bitte berücksichtigen

Sie dies bei Ihren Überweisungen

und Daueraufträgen. Sollten Sie unserer

Gemeindekasse eine Einzugsermächtigung

erteilt haben, werden wir die

neuen Beträge natürlich automatisch

berücksichtigen.

nur in den Sprechzeiten und vorzugsweise

telefonisch zur Hauptsprechstunde

jeden Mittwoch getroffen werden

können. Nebenstehend finden Sie die

aktuellen Brennholzpreise.

Adresse

Revierförsterei Maintal

Kennedystraße 20, 63477 Maintal

Telefon (06181) 492120

Fax (06181) 9086128

Sprechzeiten

Hauptsprechzeit ganzjährig in Maintal,

jeden Mittwoch im Forsthaus. Sprechzeit

im Neuberger Rathaus jeweils am 3.

Donnerstag im Monat von 16.30 Uhr bis

17.00 Uhr

Neuer Zivi eingestellt

Zum . September 2005 hat die Gemeinde

Neuberg Herrn Philip Holzner als neuen Zivildienstleistenden

eingestellt.

In den kommenden Monaten ist Herr

Holzner vor allem in der Seniorenbetreuung

für die kostenlosen Fahrdienste

innerhalb Neubergs zu Ärzten, Apotheken

und diversen Einkaufsmöglichkeiten

der Bürger tätig. Telefonische Anmeldungen

hierzu nehmen die Mitarbeiter

der Neuberger Sozialverwaltung unter

den Telefonnummern (06183) 801-20

(Herr Köhler) sowie (06183) 801-11 (Frau

Winkler) entgegen.

Über die Fahrdienste hinaus wirkt der

neue Zivildienstleistende bei der Jugendarbeit

im Kultur- und Jugendzentrum

„Altes Rathaus“ in Rüdigheim mit

und übernimmt allgemeine Verwaltungstätigkeiten.

Philip Holzner freut sich auf die Erfahrungen

und Eindrücke, die er während

der Zeit des abzuleistenden Zivildienstes

in der gemeinnützigen Tätigkeit bei der

Gemeinde Neuberg sammeln wird. Vor

seinem Zivildienst hat Herr Holzner

seine Schulausbildung mit dem Abitur

beendet. Im Anschluss an seinen Zivildienst

in Neuberg beabsichtigt er, Landwirtschaft

an der Justus Liebig-Universität

in Gießen zu studieren.

Brennholzpreise

Industrieholz

Buche: 20,00 bis 22,00 €/Rm, Eiche u.

sonst. Laubholz: 17,00 bis 19,00 €/Rm

Schlagabraum

Buche: 10,00 bis 8,00 €/Rm, Eiche und

sonst. Laubholz: 9,00 bis 7,00 €/Rm

Holzlesescheine

Berechtigung zum Sammeln von

Leseholz (bis 12 cm Durchmesser),

keine Benutzung von Motorsägen

oder Zufahrten mit dem Kfz. Ausstellung

für mindestens zwei Monate bis

maximal sechs Monate. Preis/Monat:

6,50 €.

Bestellung bzw. Zuteilung von Industrieholz,

Schlagabraum und Holzlesescheinen

durch den Förster während

der Sprechzeiten.

Dezember 2005 Neuberg aktuell


Neuberg aktuell Dezember 2005


Der erste Schritt in die Verwaltungsbuchführung

Um entsprechende bundesrechtliche Vorgaben

zu erfüllen, hat die hessische Landesregierung

im Februar die gesetzlichen

Weichen für einen Umstieg der Finanzbuchhaltung

der Kommunen von der bisherigen

Kameralistik hin zu einer doppelten Verwaltungsbuchführung

(„Dop pik“), einer

Variante der kaufmännischen Buchführung,

gestellt.

Danach haben sämtliche Kommunen

diesen Umstieg spätestens bis zum 1. Januar

2009 zu vollziehen und eine Eröffnungsbilanz

für ihre Stadt oder Gemeinde

vorzulegen. Auch in der Gemeinde

Neuberg beschäftigt sich die Finanzverwaltung,

aber auch die kommunalen

Mandatsträger bereits seit längerem

mit dieser gravierenden Veränderung

des kommunalen Rechnungswesens.

Nach intensiven Beratungen hat die

Gemeindevertretung am 23. März 2005

beschlossen, dass in der Gemeinde Neuberg

bereits ab 1. Januar 2008, also ein

Jahr vor der gesetzlichen Frist, die neue

Verwaltungsbuchführung eingeführt

werden soll.

Software-Umstellung bereits 2006

Im Rahmen dieser Umstellung auf die

Doppik ist auch die Einführung einer

neuen Software für die Finanzbuchhaltung

notwendig, da das bisherige,

kamerale Programm nicht in der Lage

ist, die Anforderungen an das künftige

Rechnungswesen zu erfüllen. Eine solche

Systemumstellung ist natürlich in

einer kleinen Verwaltung organisatorisch

viel schwieriger zu handhaben

als dies in einer größeren Verwaltung

der Fall ist, denn für die Bildung von

Doppik

Kaufmännische Doppelte Buchführung

in Konten Soll und Haben

bzw. in Kommunen oder in Körperschaften.

Verwendung findet der Begriff

vorzugsweise in der öffentlichen

Verwaltung im Zusammenhang mit

der Umstellung von der Kameralistik

(einfache Buchführung mit Ein- und

Ausgabenrechnung) hin zu den Gepflogenheiten

der Privatwirtschaft

– einschließlich einer Ergebniskontrolle.

Im kaufmännischen Bereich ist

die doppelte Buchführung üblich.

Projektgruppen und ähnlichen Vorbereitungsteams

gibt es keine Personalressourcen.

Deshalb hat die Gemeindevertretung

auch einem Umstieg in zwei

Stufen zugestimmt. Zunächst wird ab

dem 1. Januar 2006 die neue Software

zum Einsatz kommen. Wie auch in der

Vergangenheit vertraut man hier auf

die Leistungsfähigkeit des kommunalen

Gebietsrechenzentrums „ekom21“ und

dem neuen Programm „newsystem

kommunal“ der Firma Infoma aus Ulm.

In einem zweiten Schritt wird dann zum

1. Januar 2008 die altgediente Kameralistik

von der Doppik abgelöst und der

gesamte „Geschäftsbereich Gemeinde

Neuberg“ wesentlich betriebswirtschaftlicher

ausgerichtet.

Neue Bescheide für Neuberger Bürger

Auch Sie als Neuberger Bürgerin oder

Bürger werden in Kürze diesen ersten

Schritt der Umstellung ganz persönlich

erleben: Anfang 2006 gibt es neue Steuer-

und Gebührenbescheide in allen Bereichen

(siehe hierzu auch den Artikel

„Neue Abgabenbescheide für Neuberg

in dieser Ausgabe).

Nach der Umstellung unserer Finanzsoftware

ist als nächster Schritt

die Einführung einer Kosten- und

Leistungsrechnung sowie der Aufbau

der Anlagenbuchführung vorgesehen.

Insbesondere diese beiden Bereiche

sind in den Kommunalverwaltungen

vollkommenes Neuland und erfordern

auch einen erheblichen Aus- und Weiterbildungsbedarf

in der Finanzverwaltung.

In Zukunft wird dort neben dem

Haushalts- und Steuerrechtlichen Fachwissen

nämlich auch ein hohes Maß an

kaufmännischem Know-how erforderlich

sein. Dies um so mehr, als man sich

im Rathaus das Ziel gesteckt hat, sämtliche

Umstellungsarbeiten ohne den

sehr kostenintensiven Einsatz externer

Beraterfirmen zu realisieren. Allerdings

bedeutet dies auch jede Menge Arbeit

für alle Beteiligten in der Finanzverwaltung

und auch so manches Arbeitswochenende

im Rathaus.

Über den weiteren Fortschritt zur Einführung

der Verwaltungsbuchführung

in Neuberg werden wir Sie in den nächsten

Ausgaben von „Neuberg aktuell“ informieren.

Sollten Sie spezielle Fragen zu

diesem Thema haben, wenden Sie sich

bitte an Jens-Michael Heck, den Leiter

unserer Finanzverwaltung im Rathaus.

Kurz und knapp

Lehrgang: Motorsäge und Sicherheit

Die Arbeit mit der Motorsäge ist ein

unverzichtbarer Teil vieler Betriebsarbeiten

im Bereich der Holzbe- und

verarbeitung. Neben dem professionellen

Gebrauch nimmt zur Zeit der

teurer werdenden Ernergiepreise die

Benutzung an privaten Brennholzersatz

immer mehr zu. Sowohl der

Profi, oftmals bedingt durch die Gewöhnung

an die Gefahr, als auch der

„Freizeitsäger“ sind bei Ihrer Arbeit

einem sehr hohen Risiko mit der Folge

schwerster Unfälle ausgesetzt.

Das Team des Forstamtes Wolfgang

bietet daher, individuell für den jeweiligen

Einsatz zugeschnitten, ein-

bis fünftägige Kurse in Motorsägen-

und Sicherheitsschulungen an. Sie

werden gemäß der Vorschriften der

Unfallkasse Hessen GUV–8624, und

der Gartenbau-Berufsgenossenschaft

sowohl im Schulungszentrum Wolfgang,

als auch vor Ort durchgeführt.

Weitere Auskünfte erteilt das Forstamt

Wolfgang unter (06181) 95019-

16 (Herr Vetter) oder unter (06181)

95019-17 (Frau Glück).

Neubesetzung des Schiedsamts

Nach Mitteilung des Herrn Direktor

des Amtsgerichtes Hanau endet die

derzeitige Amtszeit der Schiedsfrau

und des stellvertretenden Schiedsmannes

für den Schiedsamtsbezirk

Neuberg im Mai 2006.

Die bevorstehende Neuwahl einer

Schiedsfrau/eines Schiedsmannes

sowie einer stellvertretenden

Schiedsfrau/eines stellvertretenden

Schiedsmannes für eine Amtszeit

von fünf Jahren durch die Gemeindevertretung

Neuberg wird hiermit

bekanntgemacht mit dem Hinweis,

dass sich interessierte Personen zur

Wahl stellen können.

Bei Interesse wenden Sie sich bitte

bis zum 28. Februar 2006 an die Gemeindeverwaltung

Neuberg, Bahnhofstraße

19, 63543 Neuberg (Herrn

Heck, 1. Stock, Zimmer 16, Tel. (06183)

80125).

Dezember 2005 Neuberg aktuell


Änderungen beim Elektroschrott – Servicenummer für kostenfreie Abholung

Mit der Umsetzung des Elektro- und Elektronikgesetzes

dürfen alte Elektrogeräte ab

dem 2 . März 2006 nicht mehr zusammen

mit dem Restmüll oder bei der Sperrmüllabfuhr

entsorgt werden, sondern müssen

getrennt erfasst werden.

Die Abgabe bei den kommunalen Annahmestellen,

den Sammelstellen des

Eigenbetriebes Abfallwirtschaft ist ebenso

wie die Abholung von Großgeräten

durch die AQA gGmbH für den Bürger

kostenfrei. Der MKK - Eigenbetrieb Abfallwirtschaft

wird die Umsetzung der

gesetzlichen Vorgaben bereits ab Januar

2006 anbieten.

Besitzer von Altgeräten sind verpflichtet,

diese zu einer kommunalen Annahmestelle

oder einer der folgenden

Sammelstellen des Eigenbetriebes Abfallwirtschaft

»

»

»

Kreismülldeponie Gelnhausen-Hailer,

Öffnungszeiten:

Montag bis Freitag 7.30 – 16.00

Uhr, Samstag 7.30 – 13.00 Uhr

Gewerbegebiet Schlüchtern,

Gartenstr. 37, Öffnungszeiten:

Montag bis Freitag 8.00 – 16.00

Uhr, Samstag 8.00 – 13.00 Uhr

AQA gGmbH, Gewerbegebiet

Nidderau, Philipp-Reis-Str. 2,

Öffnungszeiten: Montag bis

Freitag 8.00 – 16.00 Uhr, Samstag

8.00 – 13.00 Uhr

zu bringen oder große Elektro- und

Elektronikaltgeräte zur Abholung bei

der hierfür eingerichteten Service-Stelle

der AQA gGmbH anzumelden (Servicetelefon

(06187) 90 70 770). Hier erhalten

Sie Ihren Abholtermin und wenn

gewünscht, weitere Informationen zur

Elektrogerätesammlung.

Unsachgemäße Entsorgung gefährdet

Mensch und Umwelt

Elektrogeräte bestehen aus etwa 1.000

verschiedenen Substanzen, darunter

sind wertvolle Rohstoffe wie Kupfer

oder Aluminium, gleichzeitig aber auch

umwelt- und gesundheitsgefährdende

Stoffe wie Cadmium, Blei, Quecksilber

und polybromhaltige Flammschutzmittel.

Mit dem Elektrogesetz wird der

Einsatz dieser Stoffe in Neugeräten stark

eingeschränkt. In einigen Bauteilen jedoch

kann heute auf ihre Verwendung

noch nicht verzichtet werden. Zudem

0 Neuberg aktuell Dezember 2005

haben Elektrogeräte eine relativ lange

Lebensdauer, so dass die derzeit zurückgenommenen

Altgeräte häufig noch

erhebliche Mengen der Schadstoffe

enthalten.

Wenn Sie Altgeräte einer getrennten

Sammlung zuführen, entlasten Sie

die Umwelt in doppelter Weise: Erstens

helfen Sie, Ressourcen zu sparen

und zweitens tragen Sie dazu bei, den

Schadstoffgehalt im Restmüll deutlich

zu verringern. Elektrogeräte gehörten

bisher zu den größten Verursachern der

Schadstoffbelastung des Hausmülls mit

Blei, Cadmium und Quecksilber.

Für den Nutzen der getrennten Erfassung

und Sammlung hier zwei Beispiele:

Leuchtstoffröhren benötigen nur wenig

Energie und sind sehr langlebig. Sie

enthalten jedoch Quecksilber. Deshalb

müssen die Altröhren getrennt von

anderen Abfällen und unbeschädigt

erfasst werden. Auf diese Weise wird

vermieden, dass Quecksilberdämpfe in

die Umwelt entweichen. Nur durch eine

ordnungsgemäße Entsorgung kann das

Quecksilber kontrolliert entfernt und

das Altröhrenglas verwertet werden.

90 Prozent der heute anfallenden Alt-

Was muss man tun?

kühlschränke enthalten Stoffe, die die

Ozonschicht schädigen. Infolgedessen

müssen Kühlgeräte in speziellen

Anlagen behandelt werden. Bei der

Verwertung von Kühlgeräten werden

die problematischen Stoffe wie Fluorchlorkohlenwasserstoffe

(FCKW) abgesaugt

und sicher entsorgt. Metalle

und Kunststoffe werden recycelt. FCKW

- freie Dämmstoffe können z.B. als Ölbindemittel

wieder in den Stoffkreislauf

zurückgeführt werden.

Neue Kennzeichnung

Ab dem 24. März

2006 werden alle

neuen Elektrogeräte

mit einer

durchgestrichenen

Abfalltonne auf Rädern gekennzeichnet.

Das Symbol weist darauf hin, dass

diese Geräte nicht über den Hausmüll

entsorgt werden dürfen, sondern bei

den kommunalen Annahmestellen, den

Sammel-/Übergabestellen des Main-

Kinzig-Kreises abzugeben oder bei der

Service-Stelle der AQA gGmbH zur Abholung

anzumelden sind.

Kostenfreie Elektroschrott-Abholung

Montags bis donnerstags zwischen 8.00 Uhr und 16.00 Uhr und freitags zwischen

8.00 Uhr und 13.30 Uhr per Anruf der Servicenummer 06187 / 90 70 770 einen

Abholtermin vereinbaren.

Was wird abgeholt?

Haushaltsgroßgeräte („weiße Ware“) wie Herde, Kühlgeräte, Trockner, Waschmaschinen

etc. sonstige Großgeräte: Computer, Fernsehgeräte, Kopierer, PC-Monitore,

Mikrowellengeräte.

Wo wird abgeholt?

Angefahren werden alle Haushalte im Main-Kinzig-Kreis. Die Bereitstellung der

Geräte muss auf dem Bürgersteig oder an der Grundstücksgrenze erfolgen.

Wann wird abgeholt?

Nach telefonischer Vereinbarung erfolgt die Abholung innerhalb von zwei Wochen.

Die Bereitstellung der angemeldeten Geräte muss am Morgen des Abholtages

bis 7.30 Uhr erfolgen.


Veranstaltungen in Neuberg von Januar bis März 2006

Januar 2006

Februar 2006

März 2006

7.1. KZV Neujahrskaffee

Freiwillige Feuerwehren Weihnachtsbaumsammlung

8.1. RCV Neujahrsempfang Mehrzweckraum Brunnenplatz

13.1. Sängervereinigung Ravolzhausen Jahreshauptversammlung Gasthof „Zum Adler“

15.1. Pinscher- und Schnauzerklub Jahreshauptversammlung Vereinsgelände

21.1. Pinscher- und Schnauzerklub Sammelimpfung Vereinsgelände

25.1. Gemeinde Neuberg Sitzung der Gemeindevertretung Bürgerhaus

4.2. RCV Fremdensitzung Bürgerhaus

5.2. ASV Ravolzhausen Jahreshauptversammlung Vereinsheim

Sängervereinigung Ravolzhausen Kindermaskenball Bürgerhaus

11.2. RCV Fremdensitzung Bürgerhaus

12.2. Schützenverein „Goldene 10“ Kindermaskenball Vereinsheim

15.2. Gemeinde Neuberg Bürgerversammlung Bürgerhaus

18.2. FSV Neuberg Fremdensitzung Bürgerhaus

19.2. FSV Neuberg Kindermaskenball Bürgerhaus

20.2. Vogelfreunde Neuberg Jahreshauptversammlung Mehrzweckraum Brunnenplatz

23.2. RCV Altweiberfasching Bürgerhaus

25.2. FFW Ravolzhausen Fasching Bürgerhaus

26.2. SKG Rüdigheim Kindermaskenball Bürgerhaus

27.2. Volkschor Rüdigheim Närrische Singstunde Bürgerhaus

28.2. FFW Ravolzhausen Kreppelkaffee Gerätehaus

1.3. RCV Heringsessen Bürgerhaus

3.3. Schützenverein „Tell“ Jahreshauptversammlung

8.3. Gemeinde Neuberg Sitzung der Gemeindevertretung Bürgerhaus

10.3. Volkschor Rüdigheim Jahreshauptversammlung Bürgerhaus

FFW Ravolzhausen Jahreshauptversammlung Gerätehaus

11.-12.3. Handwerker- und Gewerbeverein Gewerbeschau

18.3. FSV Neuberg Jahreshauptversammlung Clubheim

KZV Jahreshauptversammlung Bürgerhaus

26.3. Gemeinde Neuberg Kommunalwahl

Kumulieren und panaschieren – können Sie sich noch erinnern?

Zur Kommunalwahl 2001 wurden die

hessischen Wähler erstmals mit dem

neuen Wahlverfahren „Kumulieren und

panaschieren“ konfrontiert. Wissen Sie

noch, wie da gewählt wird und welche

verschiedenen Möglichkeiten der Stimmabgabe

Sie haben? Oder haben Sie

vielleicht in diesem System noch gar

nicht gewählt? Dann sind Sie bei der

Bürgerversammlung am

15. Februar 2005 im Bürgerhaus

genau richtig. Gemeindewahlleiter

Jens-Michael Heck wird Sie an diesem

Abend ausführlich über das Kommu-

nalwahlrecht informieren und anhand

von Beispielen Ihre Möglichkeiten der

Stimmabgabe demonstrieren. Ich lade

Sie schon heute zu dieser Veranstaltung

ein, den Termin sollten Sie notieren!

Norbert Scheffzik,

Vorsitzender der Gemeindevertretung

Dezember 2005 Neuberg aktuell


„Zum kleinen Sizilianer“ - Bürgerhausgaststätte wiedereröffnet

Unter dem Namen „Zum kleinen Sizilianer“

hatte die Familie Falsone am 22. Oktober zur

Eröffnung eingeladen. Viele Neuberger Bürger

im vollbesetzten Saal des Bürgerhauses

ließen sich das vorbereitete Buffet schmecken

und probierten auch schon mal den

italienischen Wein, das Schwarzbier oder

Weizenbier vom Fass.

Die Familie Falsone bietet eine reichhaltige

Speisekarte mit sizilianischen und

deutschen Gerichten. Auch die Kegelbahnen

mit einer kleinen Cocktailbar

werden von den neuen Pächtern mitbewirtschaftet.

Familienfeiern und andere

Veranstaltungen können weiterhin im

Saal stattfinden. Diese sind aber künftig

mit dem neuen Pächter abzustimmen.

Eine Terminabsprache über die Gemeindeverwaltung

sowie das Mitbringen

von Speisen und Getränken ist nicht

mehr möglich. Sabrina und Calogero Falsone und Bürgermeisterin Schröder bei der Unterzeichnung des Pachtvertrages

Kita Brüder-Grimm: Eine Spende geht auf die Reise

Es ist still geworden um die Regionen, die

am Weihnachtstag des vergangenen Jahres

von der Tsunami-Katastrophe betroffen

waren.

Die Neuberger Kindertagesstätte „Brüder-Grimm“

sammelte auf ihrem Sommerfest

rund 600 € an Spendengeldern

für Familien in Thailand, der Gemeindevorstand

stockte diesen Betrag auf

1.000 € auf. Anfang Dezember verabschiedeten

sich Jutta und Bernd Kröll zu

einer längeren Reise nach Thailand. Im

Gepäck haben sie die Spende der Ge-

Die Kita Brüder-Grimm grüßt die Familien in Koh-Kho-Khao, Thailand

2 Neuberg aktuell Dezember 2005

meinde Neuberg und der Kita, die von

Frau Bürgermeisterin Schröder mit den

besten Wünschen für die Menschen auf

Koh-Kho-Khao nördlich von Phuket in

Thailand überreicht wurde. Bei der Spendenübergabe

in der Kita Brüder Grimm

berichteten Jutta und Bernd Kröll den

Kindern über die Lebensbedingungen

der Kinder in Thailand und erläuterten,

was mit dem Spendengeld nun gekauft

werden kann. Sie versprachen, viele Fotos

auf ihrer Reise zu machen und nach

ihrer Rückkehr im Frühjahr ausführlich

zu berichten.

Neue Mitarbeiterin

Seit dem 15. November hat die Gemeindeverwaltung

eine neue Mitarbeiterin:

Frau Bettina Krauskopf

besetzt die seit Juli freie Stelle im

Vorzimmer von Frau Bürgermeisterin

Schröder. Bürger, die einen Termin

bei Frau Schröder vereinbaren möchten,

können sich bei Frau Krauskopf

unter der Telefonnr. 801-33 melden.

Neben allgemeinen Verwaltungstätigkeiten

nimmt sie ansonsten an der

Telefonzentrale Anfragen der Bürger

und Bürgerinnen entgegen und vermittelt

die Anrufer und Anruferinnen

im Rathaus an die richtige Stelle weiter.

Frau Krauskopf lebt mit Mann und

zwei Kindern seit zehn Jahren in Neuberg

und freut sich darüber, künftig

für „ihre“ Gemeinde tätig zu sein.

Frau Bettina Krauskopf

Weitere Magazine dieses Users
Ähnliche Magazine