Modulhandbuch und Studienplan - Mathematisches Institut der ...

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Modulhandbuch und Studienplan - Mathematisches Institut der ...

1.3 Hinweise zu den Mathematik-Modulen (mit ”internem BOK“)Das Mathematikstudium beginnt im ersten Studienjahr mit den sogenannten Grundvorlesungen” Analysis I“ und ” Lineare Algebra I“ im ersten Semester und ” Analysis II“ und Lineare Algebra II“”im zweiten Semester. Auf diesen Vorlesungen bauen zum einen alle weiteren Mathematikvorlesungeninhaltlich auf, zum andern lernt man darin die grundlegenden mathematischen Techniken, Begriffeund Denkweisen, welche man für weiterführende Veranstaltungen braucht. Unter Umständen könnenim zweiten Semester schon Wahlpflichtveranstaltungen aus der Mathematik gehört werden.Im zweiten Studienjahr folgen mit ”Analysis III“, ”Stochastik“ und ”Numerik“ Einführungen inwichtige Teilgebiete der Mathematik; diese sollten ergänzt werden durch weitere, frei wählbare Einführungenin andere Teilgebiete der Mathematik, wie sie zum Beispiel die Vorlesungen ”Algebra undZahlentheorie“, ”elementare Differentialgeometrie“, ”Funktionentheorie“, ”Mathematische Logik“ oder” Topologie“ bieten. Begleitend zu den Vorlesungen über Numerik und Stochastik gibt es ” PraktischeÜbungen“ am Computer. Im zweiten Studienjahr sollte auch ein Proseminar aus dem semesterweisewechselnden Angebot belegt werden; hierin halten die Studierenden Vorträge über zuvor vergebeneThemen (Anmeldung im Vorsemester, Näheres siehe Modulbeschreibung S. 41).Im dritten Studienjahr kann man Einführungen in weitere Teilgebiete der Mathematik hören, aberauch ein oder mehrere Gebiete vertiefen. Abhängig vom Gebiet wird in der Regel eine solche vertiefendeVorlesung nötig sein als Vorbereitung der Bachelor-Arbeit, die häufig in der Ausarbeitung einesThemas besteht, über welches im Bachelor-Seminar vorgetragen wird. Vergleiche hierzu Übersicht 2auf Seite 7 sowie die Anforderungen an eine Bachelor-Arbeit nach Schwerpunktgebieten:http://www.math.uni-freiburg.de/lehre/studiengaenge/schwerpunkte.htmlÜbersicht 1 auf Seite 6 (oder mit mehr Details Tabelle 1 auf Seite 10) enthält eine von vielen Möglichkeiten,die Mathematikmodule auf die sechs Studiensemester zu verteilen (bei 120 Punkten inMathematik). Man kann das Studienprogramm unter Beachtung der folgenden Hinweise aber in beliebigerReihenfolge absolvieren:• Die Veranstaltungen bauen inhaltlich aufeinander auf. Die jeweils notwendigen Vorkenntnissesind in den Modulbeschreibungen oder im Überblick auf den Seiten 7 und 48. Beachten Sie auchdie Voraussetzungen für eine Bachelor-Arbeit in den einzelnen Schwerpunktgebieten.Außerdem schreibt die Prüfungsordnung einige Regeln vor, nämlich:• Die Orientierungsprüfung (Klausuren zu Lineare Algebra I und zu Analysis I) soll bis Ende des2. Fachsemesters und muss spätestens bis Ende des 3. Fachsemesters erfolgreich abgelegt sein.• Die mündliche Prüfung im Modul ”Lineare Algebra II“ über den Stoff von Lineare Algebra I+IIdarf erst absolviert werden, wenn die Klausur zu Lineare Algebra I bestanden und die Studienleistungzu Lineare Algebra II erbracht ist.• Die mündliche Prüfung im Modul ”Analysis III“ über den Stoff von Analysis I–III darf erst absolviertwerden, wenn die Klausuren zu Analysis I und II bestanden sind und die Studienleistungzu Analysis III erbracht ist.• Die Bachelor-Arbeit darf erst begonnen werden, wenn in Mathematik mindestens 80 Punkteerreicht sind.Hinweise zu den Wahlmöglichkeiten:Für die weiterführenden Vorlesungen (in der Prüfungsordnung: Vorlesung mit Übung A“ . . .”Vorlesung mit Übung D“) kommen alle vierstündigen Mathematik-Vorlesungen mit zweistündiger”Übung à 9-ects-Punkte in Betracht: sowohl die im Abschnitt 2.3 (Seiten 48–67) aufgeführten alsauch (bei besonderem Interesse und entsprechenden Vorkenntnissen) diejenigen aus dem Angebot desMaster-Studiengangs Mathematik“. Nicht zugelassen sind Mathematik-Veranstaltungen, die explizit”für Studierende anderer Fächer angeboten werden.9

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