E X T R A Steiermark & Nordost-Slowenien - Alpin.de
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<strong>Steiermark</strong> & <strong>Nordost</strong>-<strong>Slowenien</strong><br />
DAS BERGMAGAZIN<br />
BERG<br />
<strong>Steiermark</strong> &<br />
<strong>Nordost</strong>-<strong>Slowenien</strong><br />
BERGE, GÄRTEN, GAUMENFREUDEN<br />
Dachstein<br />
Nationalpark Gesäuse<br />
Hochschwab<br />
Die Nie<strong>de</strong>ren Tauern<br />
Die 8 Naturparks<br />
Pohorje & Pomurje<br />
Waldheimat<br />
Seetaler Alpen & Koralpe<br />
Gartenlandschaften<br />
Das Grüne Band<br />
Graz & Maribor<br />
8/10<br />
EXTRA<br />
EXTRA<br />
1
<strong>Steiermark</strong> &<br />
<strong>Nordost</strong>-<strong>Slowenien</strong><br />
E<br />
igentlich zähle ich mich zu <strong>de</strong>n glücklichen Menschen, die<br />
als Geburts- und Wohnort die steirische Lan<strong>de</strong>shauptstadt<br />
Graz anführen können! Sie war und ist mir Ausgangspunkt meiner<br />
vielen „Fluchten“ aus <strong>de</strong>r Enge einer Stadt und zugleich sehnlicher<br />
Ort für Heimkehr und Geborgenheit! Die unzähligen Expeditionen<br />
in die Gebirge <strong>de</strong>r Welt hatten Graz als „Start- und Endpunkt“;<br />
da-zwischen wur<strong>de</strong>n ein paar <strong>de</strong>r höchsten Berge erkun<strong>de</strong>t und <strong>de</strong>r<br />
„Dritte Pol“ mehrfach bestiegen! Ganz so wie zu meinen Anfängen<br />
als <strong>Alpin</strong>ist, als ich <strong>de</strong>n Hochschwab, das Gesäuse, <strong>de</strong>n Dachstein<br />
und im benachbarten <strong>Slowenien</strong> <strong>de</strong>n Triglav o<strong>de</strong>r <strong>de</strong>n Jalovec als Ziele<br />
wählte. Viele Freun<strong>de</strong> und Partner habe ich dort gewonnen. Nach so<br />
mancher Extremtour habe ich mich zwischen <strong>de</strong>n „heimischen“ Polen<br />
in <strong>de</strong>r Mitte und im Sü<strong>de</strong>n <strong>de</strong>r <strong>Steiermark</strong> bei kulinarischen Köstlichkeiten<br />
erholt und neue Pläne geschmie<strong>de</strong>t. Ich genieße bei<strong>de</strong> Län<strong>de</strong>r<br />
heute gleichermaßen, ohne Pläne für Extremes, einfach so, wie sie<br />
sind!<br />
Robert Schauer<br />
Alljährliches Internationales Berg & Abenteuer Filmfestival Graz:<br />
www.mountainfi lm.com<br />
IMPRESSUM<br />
TOURENBEILAGE ZU ALPIN 8/2010<br />
Olympia-Verlag GmbH, Badstraße 4 – 6, 90402<br />
Nürnberg, Tel. +49 911 216-0<br />
Anzeigenleiter: Axel Nieber, Tel. +49 911<br />
216 22 12, Otto Hofbeck (Stv.), Tel. +49 911<br />
216 22 15 (verantwortlich für Anzeigen);<br />
Redaktion: Planegger Str. 15, 82131 Gauting,<br />
Tel. +49 89 893 16 00, info@alpin.<strong>de</strong>;<br />
Chefredaktion: Dr. Bene Benedikt (verantwortlich);<br />
Redaktion: Clemens Kratzer; Texte: Mag. Günther<br />
Steininger, Mag. Andreas Steininger, Karmen<br />
Razlag; Titelfoto: <strong>Steiermark</strong> Tourismus/ikarus.cc;<br />
Tourenfotos: <strong>Steiermark</strong> Tourismus (Wolf, bigshot.at,<br />
ikarus.cc, Andy Kuechenmeister, Popp-Hackner, Josef<br />
Moritz, Harry Schiffer, photo-austria.at, Lamm,<br />
Wiesenhofer), TV Ausseerland-Salzkammergut, RRA<br />
Koroska, Maribor Tourism, TV Naturpark Zirbitzkogel-Grebenzen,<br />
Naturpark Goricko, Jeruzalem;<br />
Grafi k und Druckvorstufe: Satu Steiner, Ulrike Lang;<br />
Druck: Oberndorfer Druckerei, 5110 Oberndorf,<br />
Österreich<br />
ROBERT SCHAUER<br />
geboren am 27. August 1953 in Graz,<br />
hat u. a. fünf Achttausen<strong>de</strong>r bestiegen<br />
(1. Österreicher auf <strong>de</strong>m Mount Everest).<br />
Neben extremen Expeditionen<br />
und Klettertouren hat sich Schauer<br />
beson<strong>de</strong>rs um <strong>de</strong>n mo<strong>de</strong>rnen Bergfilm<br />
verdient gemacht und leitet das Bergfilmfestival<br />
Graz. Robert Schauer hat<br />
eine eigene Filmproduktionsfirma.<br />
www.mountainfuture.at<br />
DACHSTEIN I NATIONALPARK<br />
GESÄUSE I HOCHSCHWAB<br />
8/10<br />
Inhalt<br />
TOUREN SEITE<br />
1 Dachstein-Rundwan<strong>de</strong>rweg/Gletscher 8<br />
2 6-Seen-Wan<strong>de</strong>rung 8<br />
3 Wasser und Wil<strong>de</strong>rer 9<br />
4 Hochschwab 9<br />
DIE NIEDEREN TAUERN<br />
5 <strong>Alpin</strong>steig Wil<strong>de</strong> Wasser 10<br />
6 Krakautaler Höhenwan<strong>de</strong>rung 11<br />
7 Von Almhütte zu Almhütte 11<br />
DIE NATURPARKS<br />
8 Almenlandtour 12<br />
9 Schneealmwan<strong>de</strong>rung 12<br />
10 Auf <strong>de</strong>r Suche nach <strong>de</strong>m Ursprung 13<br />
11 Der Süße Pfad 13<br />
POHORJE I WALDHEIMAT<br />
SEETALER ALPEN UND KORALPE<br />
12 Oststeiermark Panoramaweg 14<br />
13 Koralm-Kristall-Trail 14<br />
14 K24 – Koroska Bergherausfor<strong>de</strong>rung 15<br />
15 Slowenischer Alpenweg 15<br />
ZU GAST IN GARTENLAND-<br />
SCHAFTEN<br />
16 Hirschbirnen-Wan<strong>de</strong>rweg 16<br />
17 Via Pomurje 17<br />
18 Weinweg <strong>de</strong>r Sinne 17<br />
DAS GRÜNE BAND<br />
19 Grenzpanoramaweg 18<br />
20 Drauradweg 18<br />
21 Mountainbiken um die Urslja Gora 19<br />
22 Petzentour / Stollenbiken 19<br />
GRAZ UND MARIBOR – DIE TWIN<br />
CITIES AN MUR UND DRAU<br />
23 Grazer-Bergland-Tour 20<br />
24 Murradweg 20<br />
25 Pohorje – Biken 21<br />
26 Kulturweg Ptuj 21<br />
KARTE + ADRESSEN<br />
Infos 22<br />
Karte 23<br />
EXTRA<br />
3
<strong>Steiermark</strong> – <strong>Nordost</strong>-<strong>Slowenien</strong><br />
LaNDscHafTsGesicHTer<br />
Dachstein, Nationalpark Gesäuse, Hochschwab<br />
Herzhaft, <strong>de</strong>ftig und wild sind hier nicht nur<br />
die Berge und ihre Menschen – herzhaft<br />
und <strong>de</strong>ftig sind hier auch Speis’ und Trank.<br />
Und Wil<strong>de</strong> Wirte gibt es hier zusätzlich!<br />
Der Eingang ins Gesäuse mit <strong>de</strong>r Haindlmauer.<br />
Blick auf <strong>de</strong>n Brunnsee im Hochschwabmassiv.<br />
Die Nie<strong>de</strong>ren Tauern<br />
Hier gibt es Täler, die jahrelang von Touristen<br />
nicht betreten wer<strong>de</strong>n, mitten in Österreich,<br />
mitten in <strong>de</strong>r <strong>Steiermark</strong>. Urig, unverfälscht<br />
und ein wenig abenteuerlich. Und mit bis zu<br />
2863 Meter Höhe sind die Gipfel nicht niedrig!<br />
EXTRA 8/10<br />
Neben sanften Berglandschaften kann die<br />
<strong>Steiermark</strong> auch mit rasanten<br />
Felsabenteuern aufwarten.<br />
Verdiente Gipfelrast in <strong>de</strong>n Schladminger Tauern.
vom Gletscher zum Wein<br />
Der kürzeste Klettersteig in <strong>de</strong>r <strong>Steiermark</strong>,<br />
<strong>de</strong>r Teufelsstein in <strong>de</strong>n Fischbacher Alpen.<br />
Die 8 Naturparks<br />
Almochsen, Pöllauer Hirschbirnen, süffige<br />
Wein(berge), wil<strong>de</strong> (Eisenwurzen)wasser, einsame<br />
(Sölk)täler, alpinhistorische Mürzer Oberlandgipfel,<br />
traumhaftes Zirbitzkogel-Panorama und<br />
ein süßer Weg im Naturpark Goricko.<br />
Hochlantsch im Naturpark Almenland.<br />
Pohorje, Waldheimat, seetaler alpen und Koralpe<br />
Was soll ich schreiben?<br />
Mir fällt nichts ein<br />
Auf diesen Bergen<br />
Voll Sonnenschein<br />
Als in Ehrfurcht schweigen<br />
Und selig sein.<br />
Peter Rosegger<br />
8/10<br />
EXTRA
<strong>Steiermark</strong> – <strong>Nordost</strong>-<strong>Slowenien</strong><br />
LaNDscHafTsGesicHTer<br />
Im Naturpark Pöllauer Tal schauen wir Richtung Joglland-Waldheimat mit <strong>de</strong>n Fischbacher Alpen im Nor<strong>de</strong>n.<br />
Unterwegs in Jamnica am Grenzpanortamaweg.<br />
EXTRA 8/10
vom Gletscher zum Wein<br />
Zu Gast in Gartenlandschaften<br />
Weiß und heiß, steil und flach! Während hier im Nor<strong>de</strong>n auf <strong>de</strong>n<br />
Berggipfeln zwischen <strong>de</strong>n letzten Schneeflecken die ersten Alpen-<br />
blumen blühen, wird im Sü<strong>de</strong>n zwischen heißen Quellen bereits<br />
die neue Sommermo<strong>de</strong> präsentiert. Kulinarisch ist die Region<br />
aber von Nord bis Süd <strong>de</strong>r letzte Schrei!<br />
Zwei mal zweitgrößte Städte ihres Lan<strong>de</strong>s, Maribor und Graz.<br />
Das Grüne Band<br />
Was haben Mountainbiker, die durch<br />
alte Stollen fahren, Weinbauern aus<br />
Jeruzalem (kein Schreibfehler!), die süd-<br />
lichste Alm Österreichs und eine Route<br />
von <strong>de</strong>r Barentssee bis zum Schwarzen<br />
Meer gemeinsam? Das Grüne Band ist<br />
die Gemeinsamkeit aller!<br />
Graz und Maribor<br />
Kulturhauptstädte einst und bald,<br />
Flussradwege mitten durch,<br />
sanfte Berge rundherum –<br />
und trotz<strong>de</strong>m nur die zweitgrößten<br />
ihres Lan<strong>de</strong>s!<br />
Außer bei <strong>de</strong>r Gastfreundschaft –<br />
da sind sie die Nummer 1!<br />
8/10<br />
EXTRA
<strong>Steiermark</strong> – <strong>Nordost</strong>-<strong>Slowenien</strong> Dachstein I Nationalpark Gesäuse I Hochschwab<br />
Die Weißen riesen <strong>de</strong>r<br />
Grünen Mark<br />
Heute muss man keine Gams<br />
mehr wil<strong>de</strong>rn. Wil<strong>de</strong> Wirte<br />
sorgen für Kulinarik.<br />
F<br />
ranz Knaus, <strong>de</strong>r Schwarze Peter<br />
und Erzherzog Johann – zugegebenermaßen<br />
eine etwas illustre Mischung<br />
aus Wil<strong>de</strong>rern und A<strong>de</strong>ligen. Doch sie alle<br />
waren zwischen <strong>de</strong>m Dachstein, Ausseerland,<br />
Gesäuse und <strong>de</strong>m Steirischen Gamsgebirg’<br />
– <strong>de</strong>m Hochschwab – unterwegs.<br />
Der Franzl, einst als stärkster Mann <strong>de</strong>s<br />
Ennstals bezeichnet, verspeiste mit Vorliebe<br />
frische Butterstriezel auf einer <strong>de</strong>r<br />
Almen <strong>de</strong>s Dachsteingebiets, um <strong>de</strong>r Sennerin<br />
dafür eine gewil<strong>de</strong>rte Gams als<br />
Ersatz zu bringen. Heute gibt’s Steirerkas,<br />
Almbutter und frische Milch auf <strong>de</strong>n<br />
Almen <strong>de</strong>s Dachsteingebiets und <strong>de</strong>s Ausseerlan<strong>de</strong>s.<br />
Eine Gams muss dafür nicht<br />
mehr geschossen wer<strong>de</strong>n.<br />
Der Schwarze Peter, ein aus Tarnungsgrün<strong>de</strong>n<br />
mit Ruß geschminkter Wil<strong>de</strong>rer,<br />
flüchtete durch die Felswän<strong>de</strong> <strong>de</strong>s Hochtores<br />
im Gesäuse vor <strong>de</strong>n Jägern, die ihn<br />
verfolgten. Auf <strong>de</strong>m Peternpfad. Bei einer<br />
Wan<strong>de</strong>rung auf die Hess- o<strong>de</strong>r die Haindlkarhütte<br />
können hier heute Wil<strong>de</strong>rerromantik<br />
und kulinarischer Genuss verbun<strong>de</strong>n<br />
wer<strong>de</strong>n. Das Gamswild gibt es<br />
erfreulicherweise noch immer am „Schwaben“,<br />
wie die Steirer das Gebirge nennen.<br />
Auch haben sich 25 „Wil<strong>de</strong> Wirte“ rund<br />
um <strong>de</strong>n Hochschwab gefun<strong>de</strong>n, die Gamswild<br />
gaumenfreundlich zubereiten.<br />
EXTRA 8/10<br />
saibling + steirerkas – das bringt Kraft!<br />
1 DACHSTEIN-RUNDWANDERWEG – GLETSCHERETAPPE<br />
5 STD. I 800 HM ABSTIEG I LEIcHT<br />
Königsetappe vom Hunerkogel zum<br />
Guttenberghaus.<br />
Beste Zeit: Mai – September.<br />
Talort: Ramsau am Dachstein.<br />
Ausgangspunkt: Ramsau am Dachstein,<br />
Südwandhütte.<br />
Route: Auffahrt zur Bergstation Huner-<br />
kogel o<strong>de</strong>r Aufstieg durch die Hunerscharte<br />
auf Weg Nr. 615 zum Gletscher,<br />
<strong>de</strong>r letzte Bereich ist ein Klettersteig. Die<br />
Gletscherwan<strong>de</strong>rung auf Weg 674. Keine<br />
Gletscherspalten.<br />
ANREISE Über Tauernautobahn und Radstadt<br />
o<strong>de</strong>r Liezen bis Schladming, links<br />
Richtung Ramsau am Dachstein.<br />
INFO Schladming-Dachstein, Tel. +43 3687<br />
23310, www.schladming-dachstein.at<br />
2 -SEEN-WANDERUNG AUF DER TAUPLITZALM<br />
3 STD. | 100 HM | LEIcHT<br />
Blumenwan<strong>de</strong>rung zu Bergseen.<br />
Beste Zeit: Juni – Oktober.<br />
Talort: Tauplitz.<br />
Ausgangspunkt: Tauplitz, Talstation.<br />
Route: Mautstraße ab Bad Mitterndorf<br />
o<strong>de</strong>r Sessellift ab Tauplitz auf die Alm.<br />
Auf Almwegen im Angesicht <strong>de</strong>s Grimming<br />
entlang von Seen zum Steirerseebankerl<br />
mit herrlicher Aussicht. Weiter<br />
über <strong>de</strong>n Salzsteig bzw. Weg 218 zur<br />
Leistalm. Zurück am Steirerseeufer.<br />
ANREISE A 1 Westautobahn, Abfahrt<br />
Reggau, B 145 Richtung Bad Ischl, Bad<br />
Aussee, Bad Mitterndorf.<br />
INFO TV Ausseerland-Salzkammergut,<br />
Tel. +43 3622 54040,<br />
www.ausseerland.at<br />
HÜTTEN Lenzbauer Hütte,<br />
Traweng Hütte, Leistalm,<br />
Steirersee, Hollhaus,<br />
Grazer Hütte.<br />
BERGFÜHRER<br />
<strong>Alpin</strong>schule am Tauern,<br />
Tel. +43 664<br />
4432345,<br />
www.alpinschuleamtauern.at<br />
TV Ramsau am Dachstein, Tel. +43 3687<br />
81833, www.ramsau.com<br />
HÜTTEN Gasthof Hunerkogel, Gletscherbahn<br />
Panoramarestaurant, Südwandhütte,<br />
Seetalerhütte auf <strong>de</strong>r Dachsteinwarte (bei<br />
Gipfelbesteigung). Keine Einkehrmöglichkeit<br />
bis zum Guttenberghaus!<br />
BERGBAHNEN Dachstein Gletscherbahn<br />
Tel. +43 3687 22042-810,<br />
www.<strong>de</strong>rdachstein.at<br />
LITERATUR Reinhard Lamm: Wan<strong>de</strong>rführer<br />
Ramsau am Dachstein o<strong>de</strong>r Wan<strong>de</strong>rführer<br />
Dachstein und Schladminger<br />
Tauern, Verlag Reinhard Lamm, 2009.<br />
KARTEN Kompass, 1: 25 000, 031,<br />
Dachstein, Ramsau, Filzmoos; Freytag &<br />
Berndt, 1: 35 000, WK 5201, Schladming,<br />
Ramsau am Dachstein, Haus im<br />
Ennstal, Filzmoos, Sto<strong>de</strong>rzinken.<br />
Balanceakt am Steirersee.<br />
BERGBAHNEN www.dietauplitz.com<br />
LITERATUR Erich Gaswinkler: Spazierwege,<br />
Wan<strong>de</strong>rungen, Bergtouren, Eigenverlag,<br />
2001; Franz Hauleitner: Wan<strong>de</strong>rführer<br />
Salzkammergut, Bergverlag Rother,<br />
2007.<br />
KARTEN Kompass, 1: 50 000, 020,<br />
Dachstein, Ausseerland; 068, Ausseerland,<br />
Ennstal; Freytag & Berndt,<br />
1: 50 000, WK 082, Bad Aussee, Totes<br />
Gebirge, Bad Mitterndorf.
3 WASSER UND WILDERER<br />
8 STD. | 1400 HM | ScHWER<br />
Der Peternpfad zur Haindlkarhütte gehört<br />
zu <strong>de</strong>n Klassikern.<br />
Beste Zeit: Mai – Oktober.<br />
Talort: Gstatterbo<strong>de</strong>n.<br />
Ausgangspunkt: Kummerbrücke.<br />
Route: Vom Parkplatz <strong>de</strong>n Wasserfallweg<br />
(Weg 660) zur Hesshütte. Möglichkeit,<br />
die Tour zu erweitern und über <strong>de</strong>n Peternpfad<br />
(Weg 663, Schwierigkeitsgrad II)<br />
zur Haindlkarhütte. Weiter über Weg 658<br />
Richtung Gstatterbo<strong>de</strong>n und mit Regionalbus<br />
Nr. 912 wie<strong>de</strong>r zurück.<br />
ANREISE A 9 Pyhrnautobahn – Ausfahrt<br />
Ardning/Admont/Gesäuse, weiter B 146<br />
Richtung Admont, nach Überqueren <strong>de</strong>r<br />
Ennsbrücke Parkplatz.<br />
INFO TV Alpenregion Gesäuse, Tel. +43<br />
3613 21160-10, www.gesaeuse.at<br />
HÜTTEN Heßhütte, Haindlkarhütte.<br />
BERGFÜHRER <strong>Alpin</strong>schule <strong>Alpin</strong>stil,<br />
Tel. +43 664 8633789,<br />
www.alpinstil.at<br />
Bergführerring Gesäuse, Tel. +43 664<br />
2744281; Luis Leitner, Tel. +43 664<br />
8633795; Paul Sodamin, Tel. +43 664<br />
4238448, www.paul-sodamin.at<br />
LITERATUR Günter und Luise Auferbauer:<br />
Wan<strong>de</strong>rführer Gesäuse, Bergverlag<br />
Rother, 2008; Jürgen Reinmüller,<br />
Andreas Hollinger: Xeis Auslese, Auswahlkletterführer<br />
Gesäuse, <strong>Alpin</strong>er Rettungsdienst<br />
Gesäuse, 2009.<br />
KARTEN Kompass, 1: 25 000, 206,<br />
Nationalpark Gesäuse; Freytag & Berndt,<br />
1: 50 000, WK 062, Gesäuse.<br />
ALPIN KULTUR TIPP Benediktinerstift<br />
Admont, www.stiftadmont.at<br />
<strong>Alpin</strong>e <strong>Steiermark</strong> – Gesäuse und Hochschwab.<br />
4 HOCHSCHWAB<br />
8 STD. | 1300 HM | MITTEL<br />
Panoramen und Blumenpracht im Steirischen<br />
Gamsgebirg’.<br />
Beste Zeit: Mai – Oktober.<br />
Talort: Seewiesen/Turnau.<br />
Ausgangspunkt: Seewiesen/Seetal.<br />
Route: Vom Parkplatz (Weg 01, 05 sowie<br />
E4 und E6) über Florlhütte und Untere<br />
Dullwitz zur Voisthaler Hütte. Rechts<br />
durchs Kühreichkar (Weg 850) auf <strong>de</strong>n<br />
Hutkogel. Über die Aflenzer Staritzen<br />
(Weg 853) über Almbö<strong>de</strong>n nach Seewiesen.<br />
Erweiterung: nach Kühreichkar links<br />
und über Ochsenreichkar (Weg 853) und<br />
Schiestlhaus auf <strong>de</strong>n Gipfel.<br />
ANREISE A 8 bis Salzburg, A 1 bis<br />
Abfahrt Sattledt und auf die A 9 Richtung<br />
Graz, beim Knoten St. Michael auf die<br />
S 6 Semmering Schnellstraße bis Abfahrt<br />
Kapfenberg, B 20 Richtung Aflenz/<br />
Mariazell.<br />
INFO Alpenregion Hochschwab, Tel. +43<br />
3861 3700, www.regionhochschwab.at<br />
TRV Hochsteiermark, Tel. +43 3855<br />
45570, www.hochsteiermark.at<br />
Er schmückt je<strong>de</strong>s Tourenbuch: Dachstein.<br />
Blumenwiesen auf <strong>de</strong>m Weg zum Hochschwab.<br />
HÜTTEN Florlhütte, Voisthaler Hütte,<br />
Schiestlhaus.<br />
BERGFÜHRER <strong>Alpin</strong>schule Nolimit,<br />
Tel. +43 664 1328700,<br />
www.alpinschule-nolimit.com<br />
<strong>Alpin</strong>schule High Mountains, Tel. +43<br />
676 6707466, www.hm-alpin.com<br />
Bergsteiger- und Kletterschule Hochschwab,<br />
Tel. +43 664 4038568;<br />
Aktiv in <strong>de</strong>r Alpenregion Hochschwab,<br />
Tel. +43 664 3701165, www.ah-aktiv.at<br />
BERGBAHNEN Tel. +43 3861 2339,<br />
www.aflenz-buergeralm.at<br />
LITERATUR Rudolf Lindner: Hochschwab,<br />
Weishaupt Verlag, 2002; Ewald<br />
Putz: Hochschwab, Verlag Christian<br />
Brandstätter; G. u. L. Auferbauer: Wan<strong>de</strong>rführer<br />
Hochschwab, Bergverlag Rother,<br />
2008; Hans Hödl: Hochschwab & Hohe<br />
Veitsch, NP Verlag.<br />
KARTEN Freytag & Berndt, 1: 35 000,<br />
WK 5041, Hochschwab, Aflenz, Wildalpen,<br />
Salzatal; Freytag & Berndt,<br />
1: 50 000, WK 041, Hochschwab.<br />
ALPIN TIPP Regina Müllner, Kneipp-Heilkräutercoach,<br />
Tel. +43 664 73626132.<br />
8/10<br />
EXTRA
<strong>Steiermark</strong> – <strong>Nordost</strong>-<strong>Slowenien</strong> Nie<strong>de</strong>re Tauern<br />
fein und gar nicht<br />
H<br />
ochreichart, Gamskögel, Hochwildstelle,<br />
Hochgolling und<br />
Talkenschrein – noch nie gehört? Dies ist<br />
die Geschichte eines Gebirges, welches<br />
von <strong>de</strong>r obersteirischen Universitätsstadt<br />
Leoben im Osten bis zur Lan<strong>de</strong>sgrenze<br />
zwischen <strong>Steiermark</strong> und Salzburg im<br />
Westen sowie vom Ennstal im Nor<strong>de</strong>n<br />
bis zum Murtal im Sü<strong>de</strong>n verläuft und<br />
weit unter seinem tatsächlichen Wert<br />
gehan<strong>de</strong>lt wird – die Nie<strong>de</strong>ren Tauern<br />
mit Juwelen wie <strong>de</strong>m Krakautal an <strong>de</strong>r<br />
Südabdachung <strong>de</strong>r Schladminger Tauern.<br />
Eigentlich unglaublich, dass die Nie<strong>de</strong>ren<br />
Tauern, diese dominieren<strong>de</strong> Berglandschaft,<br />
großteils gar nicht bekannt ist.<br />
Außer bei wirklichen Naturliebhabern, die<br />
Bergwan<strong>de</strong>rungen abseits <strong>de</strong>r Massenpfa<strong>de</strong><br />
schätzen und sich gerne in Gipfelbücher<br />
eintragen, die schon lange nicht<br />
mehr benutzt wur<strong>de</strong>n. Zu solchen Naturliebhabern<br />
dürften auch jene bis heute<br />
unbekannten Bergsteiger zählen, die<br />
bereits zur Zeit <strong>de</strong>r Französischen Revolution<br />
<strong>de</strong>n höchsten Gipfel <strong>de</strong>r Nie<strong>de</strong>ren<br />
Tauern, <strong>de</strong>n 2863 m hohen Hochgolling,<br />
erstmals erklommen haben. 1814 kommt<br />
dann ein alter Bekannter in die Tauern,<br />
und ist ebenfalls am Hochgolling erfolgreich<br />
– Erzherzog Johann. Doch es blieb<br />
10 EXTRA 8/10<br />
so klein<br />
Hohe Ziele in <strong>de</strong>n Nie<strong>de</strong>ren Tauern – nach <strong>de</strong>m Gipfelerfolg<br />
genussreiche Erholung in <strong>de</strong>n Tälern.<br />
weiterhin relativ still in diesen Bergen –<br />
bis heute.<br />
Eines ist allerdings gewiss – dass jene,<br />
die sich aufmachen, die Nie<strong>de</strong>ren Tauern<br />
zu erkun<strong>de</strong>n, mit unbezahlbaren Natureindrücken<br />
und leuchten<strong>de</strong>n Augen<br />
zurückkehren wer<strong>de</strong>n!<br />
5 ALPINSTEIG WILDE WASSER<br />
3 STD. | 290 HM | MITTEL<br />
Neben <strong>de</strong>m beson<strong>de</strong>rs für Familien<br />
geeigneten Themenweg Wil<strong>de</strong> Wasser ist<br />
unsere Tour ein spektakulärer <strong>Alpin</strong>steig<br />
mit einer 35 m langen Hängebrücke und<br />
führt durch die Höll zum Riesachsee.<br />
Beste Zeit: Mai – Oktober.<br />
Talort: Rohrmoos Untertal.<br />
Ausgangspunkt: Wan<strong>de</strong>rparkplatz Wil<strong>de</strong><br />
Wasser.<br />
Route: Vom Gasthof Riesachfall Richtung<br />
Riesachwasserfall. Nach einem steilen,<br />
aber breiten Weg mit Treppen erreichen<br />
wir nach etwa 30 Minuten <strong>de</strong>n <strong>Alpin</strong>steig,<br />
<strong>de</strong>r durch eine Schlucht entlang <strong>de</strong>s<br />
Riesachbaches führt. Allerdings erfor<strong>de</strong>rt<br />
<strong>de</strong>r <strong>Alpin</strong>steig Trittsicherheit und Schwin<strong>de</strong>lfreiheit<br />
– trotz<strong>de</strong>m ist er für Kin<strong>de</strong>r<br />
geeignet.<br />
steirische almmilch – von wirklich glücklichen Kühen<br />
Wasserlandschaften: Wil<strong>de</strong> Wasser …<br />
ANREISE B 320 von Radstadt o<strong>de</strong>r Liezen<br />
bis Abfahrt Schladming Mitte. Weiter<br />
in Richtung Untertal auf <strong>de</strong>r Ramsauer,<br />
Rohrmoos-, Täler- und Untertalstraße bis<br />
Parkplatz Riesachwasserfall.<br />
INFO TVB Schladming-Dachstein,<br />
Tel. +43 3687 23310,<br />
www.schladming-dachstein.at<br />
HÜTTEN Gasthof Riesachfall, Gfölleralm,<br />
Preintaler Hütte.<br />
BERGFÜHRER Bergführerbüro Schladming,<br />
www.dt-adventure.at<br />
<strong>Alpin</strong>schule Herbert Raffalt,<br />
www.raffalt.com<br />
LITERATUR Wil<strong>de</strong>-Wasser-Prospekt inkl.<br />
Tourenblätter kostenlos vom TV Schladming<br />
– Rohrmoos.<br />
KARTEN Wan<strong>de</strong>rkarte Rohrmoos-Untertal,<br />
1: 25 000, TV Schladming – Rohrmoos;<br />
Kompass, 1: 25 000, 031, Dachsteingruppe,<br />
Schladminger Tauern;<br />
Freytag & Berndt, 1: 50 000, WK 201,<br />
Schladminger Tauern, Radstadt, Dachstein;<br />
Ortsplan Schladming – Rohrmoos,<br />
Verlag Schubert & Franzke, St. Pölten.<br />
TIPP Schladming-Dachstein Sommercard:<br />
100 Freizeitattraktionen ohne einen<br />
Cent extra. Zum Beispiel Benützung <strong>de</strong>r<br />
Bergbahnen, Wan<strong>de</strong>rbusse und Mautstraßen<br />
inklusive. Die Sommercard erhält<br />
man kostenlos ab einer Übernachtung in<br />
einem <strong>de</strong>r 800 Card-Vermietungsbetriebe<br />
<strong>de</strong>r Urlaubsregion, www.sommercard.info
6 KRAKAUTALER HÖHENWANDERUNG<br />
5 STD. | 600 HM | MITTEL<br />
Lärchen sind die Hauptdarsteller auf dieser<br />
schönen, aber auch herausfor<strong>de</strong>rn<strong>de</strong>n<br />
Kammwan<strong>de</strong>rung am Schattnerberg.<br />
Beste Zeit: Mai – Oktober.<br />
Talort: Krakaudorf.<br />
Ausgangspunkt: Jagawirt, Ortsteil Unteretrach.<br />
Route: Zum ersten Markierungspfahl (Weg<br />
Nr. 8 – Richtung Holzerhütte). Nach <strong>de</strong>r<br />
7 VON ALMHÜTTE ZU ALMHÜTTE<br />
2 STD. | 200 HM | LEIcHT<br />
Familiengerechter Almweg mit mehreren<br />
attraktiven Stationen. Ein neu angelegter<br />
Wan<strong>de</strong>rweg führt am Eselsbergbach<br />
entlang. Infotafeln zu Flora und Fauna,<br />
über die Be<strong>de</strong>utung <strong>de</strong>s Wassers und<br />
Bewirtschaftung <strong>de</strong>r Almen machen <strong>de</strong>n<br />
Weg mit <strong>de</strong>n schönen Bergansichten<br />
abwechslungsreich. Wenn man zum richtigen<br />
Zeitpunkt dort ist, kann man beim<br />
Buttern o<strong>de</strong>r Käsen zuschauen.<br />
Beste Zeit: Mai – Oktober.<br />
Talort: Oberwölz.<br />
Ausgangspunkt: Funklhütte.<br />
Route: Drei Almhütten am Eselsbergbach<br />
am Fuße <strong>de</strong>s 2474 m hohen Greim sind<br />
die Hauptdarsteller <strong>de</strong>r Genusswan<strong>de</strong>rung<br />
im wahrsten Sinne <strong>de</strong>s Wortes. Von <strong>de</strong>r<br />
Funklhütte gehen wir <strong>de</strong>n Weg Nr. 926<br />
zur Knollihütte, begleitet von Stationen,<br />
die speziell Kin<strong>de</strong>r begeistern. Bei <strong>de</strong>r<br />
Knollihütte muss man einfach <strong>de</strong>n<br />
„Woazer“, eine Art Guglhupf, probieren.<br />
Weiter leicht bergan, vorbei an<br />
Isidor-Kapelle erwartet uns schon <strong>de</strong>r<br />
kleine Waldpfad, <strong>de</strong>r für die nächsten<br />
40 Minuten steil im Wald <strong>de</strong>s Schattnerberges<br />
hinaufführt.<br />
ANREISE A 10 Tauernautobahn Abfahrt<br />
St. Michael o<strong>de</strong>r Abfahrt Radstadt und<br />
über <strong>de</strong>n Radstädter Tauernpass (keine<br />
Maut) und die B 96 nach Tamsweg. Am<br />
Marktplatz Richtung Seetal und nach<br />
<strong>de</strong>r Neukirchner Hütte, gelangt man zur<br />
Hölzler-Hütte, wo in <strong>de</strong>r Nähe ein Wasserfall<br />
herabrauscht. Die Neukirchner Hütte ist<br />
auch beliebter Ausgangspunkt für alpine<br />
Touren in <strong>de</strong>n Nie<strong>de</strong>ren Tauern rund um die<br />
Schoberspitze (2423 m).<br />
ANREISE S 36 Murtal-Schnellstraße<br />
bis Ju<strong>de</strong>nburg, weiter auf <strong>de</strong>r B 317 bis<br />
Scheifling, abzweigen auf die B 96 und bei<br />
Nie<strong>de</strong>rwölz abzweigen auf die B 75 nach<br />
Oberwölz.<br />
INFO TV Wölzertal, A-8832 Oberwölz, Tel.<br />
+43 3581 8420, www.woelzertal.at<br />
HÜTTEN Funklhütte, Knollihütte, Neukirchner<br />
Hütte, Hölzler-Hütte.<br />
LITERATUR Hans Hödl: Bergerlebnis<br />
Wölzer, Rottenmanner, Triebener Tauern<br />
und Seckauer Alpen, Steirische Verlagsges.,<br />
2008.<br />
KARTEN Freytag & Berndt, 1: 50 000, WK<br />
203, Wölzer Tauern, Sölktal, Rottenmanner<br />
Tauern.<br />
… und <strong>de</strong>r Schattensee im Krakautal.<br />
5,5 km Abzweigung links nach Krakau.<br />
INFO TV Krakautal, Tel. +43 3535 8606,<br />
www.krakautal.at<br />
HÜTTEN Jagawirt, Fischerhütte am<br />
Schattensee.<br />
LITERATUR OeAV (Hrsg.): Die Steirische<br />
Krakau, OeAV, 2009.<br />
KARTE Freytag & Berndt, 1: 50 000, WK<br />
222, Sölktäler, Ennstal, Murau.<br />
… aber Wasser ist auch zum Waschen da.<br />
8/10<br />
EXTRA<br />
11
<strong>Steiermark</strong> – <strong>Nordost</strong>-<strong>Slowenien</strong> Die 8 Naturparks<br />
natürlich<br />
grenzenlos<br />
wan<strong>de</strong>rn<br />
Acht attraktive Naturparks und gute<br />
Nachbarschaft – aber auch die Gast-<br />
freundschaft kennt hier keine Grenzen.<br />
D<br />
as Almenland – das größte zusammenhängen<strong>de</strong>bewirtschaftete<br />
Almgebiet Europas – ermöglicht durch<br />
eine kontrollierte, naturnahe Bewirtschaftung<br />
<strong>de</strong>r Almflächen regionale Produkte<br />
in höchster Qualität.<br />
Das Pöllauer Tal bietet mit <strong>de</strong>r Hirschbirne<br />
ein einzigartiges Produkt, welches<br />
durch die entsprechen<strong>de</strong> Pflege kulinarische<br />
Beson<strong>de</strong>rheiten wie <strong>de</strong>n Hirschbirnenschnaps<br />
hervorbringt.<br />
Die Eisenwurzen geben einen Einblick in<br />
die Erdgeschichte und Geologie. Waren in<br />
<strong>de</strong>r Vergangenheit die Hammerschmie<strong>de</strong><br />
die Herren <strong>de</strong>r Region, so sind es heute<br />
interessierte Gäste, die diesen UNESCO<br />
Global Geopark besuchen.<br />
Die Grebenzen waren einst die östlichste<br />
Grenze <strong>de</strong>r eiszeitlichen Vergletscherung<br />
<strong>de</strong>r Alpen. Der 2396 m hohe Zirbitzkogel<br />
zählt zu <strong>de</strong>n schönsten Aussichtsbergen.<br />
Die Sölktäler im Herzen <strong>de</strong>r Nie<strong>de</strong>ren<br />
Tauern bil<strong>de</strong>n mit ihren Almen, Bergwiesen,<br />
Bergseen und hochalpinen Gipfelregionen<br />
ein landschaftliches Kleinod.<br />
Das Mürzer Oberland hat die Entwicklung<br />
zur naturräumlich einzigartigen und touristisch<br />
intelligent erschlossenen Alpenregion<br />
geschafft.<br />
Das Südsteirische Weinland ist ein Naturpark<br />
abseits alpiner Naturerlebnisse.<br />
Spitzenweine, Kernöl und Buschenschanken<br />
la<strong>de</strong>n zum Entspannen ein.<br />
Der Landschaftspark Goricko in <strong>de</strong>r Region<br />
ist wegen seiner einmaligen mosaikartigen<br />
Landschaft und <strong>de</strong>r erhaltene3n<br />
Natur geschützt. Streusiedlungen sind<br />
mit Streuobstwiesen und Fel<strong>de</strong>rn verflochten,<br />
auf <strong>de</strong>n sonnenseitigen Hängen<br />
ge<strong>de</strong>ihen Weingärten und Obstbäume.<br />
12 EXTRA 8/10<br />
8 ALMENLANDTOUR<br />
5 STD. | 330 HM | MITTEL<br />
Tour durch das größte zusammenhängen<strong>de</strong><br />
bewirtschaftete Almgebiet Europas.<br />
Beste Zeit: Mai – Oktober.<br />
Talort: Fladnitz an <strong>de</strong>r Teichalm.<br />
Ausgangspunkt: Teichalm.<br />
Route: Vom Teichalmsee Weg Nr. 745 in<br />
Richtung Sommeralm. Es geht vorbei an<br />
<strong>de</strong>r Harrerhütte, über eine Wei<strong>de</strong> und<br />
Waldstücke bis Gasthaus Holzmeister.<br />
Weiter <strong>de</strong>n Siebenkögelweg (Weg Nr. 45),<br />
wo wir beim Windrad wie<strong>de</strong>r auf Weg Nr.<br />
745 treffen. Über die Stoakoglhütte, über<br />
Wiesen und Wei<strong>de</strong>n auf die Brandlucken.<br />
ANREISE S 35 Brucker Schnellstraße,<br />
Abfahrt Frohnleiten, auf <strong>de</strong>r B 64 weiter<br />
auf die Teichalm.<br />
INFO Naturpark Almenland, Tel. +43<br />
3179 23000-0, www.almenland.at<br />
HÜTTEN Gh. Teichalmsee, Harrerhütte,<br />
Gh. Holzmeister, Holdahüttn, Weizerhütte,<br />
Gh. Sommeralm, Stoakoglhütte, Gh.<br />
Unterberger, Gh. Bauernhofer.<br />
BERGFÜHRER Heimo Gohla,<br />
Tel. +43 676 6834724.<br />
LITERATUR Wan<strong>de</strong>rführer Almenland<br />
gratis beim TV Almenland erhältlich.<br />
KARTEN Wan<strong>de</strong>rkarte Almenland für<br />
2 Euro beim TV Almenland erhältlich;<br />
Freytag & Berndt, 1: 50 000, WK 131,<br />
Grazer Bergland, Schöckl, Teichalm,<br />
Stubenbergsee.<br />
ALPIN TIPP FAMILIE Sommerro<strong>de</strong>lbahn<br />
Koglhof mit 1050 m Länge, 8 Steilkurven.<br />
Man kann bis zu 40 km/h Tempo<br />
erreichen.<br />
Hütten und Kulinarium auf <strong>de</strong>r Schneealm.<br />
9 SCHNEEALMWANDERUNG<br />
6 STD. | 950 HM | SCHWER<br />
Eine Wan<strong>de</strong>rung, bei <strong>de</strong>r das Kulinarische<br />
nicht zu kurz kommt.<br />
Beste Zeit: Mai – Oktober.<br />
Talort: Altenberg an <strong>de</strong>r Rax.<br />
Ausgangspunkt: Lurgbauer.<br />
Route: Zu Beginn ein Aufstieg (Weg Nr.<br />
446) Richtung Schneealpenhaus. Nach<br />
etwa 1 ½ Stun<strong>de</strong>n links ab auf <strong>de</strong>n<br />
Blarergrabenweg (Weg Nr. 401) zum<br />
Schneealpenhaus. Weiter auf Weg Nr.<br />
401 (auch E 4) bis zur Lurgbauer Hütte.<br />
Über Weg Nr. 446 retour.<br />
ANREISE S 6 Semmering Schnellstraße,<br />
Abfahrt Mürzzuschlag, weiter Richtung<br />
Neuberg an <strong>de</strong>r Mürz.<br />
INFO TV Naturpark Mürzer Oberland, Tel.<br />
+43 3857 8321, www.muerzeroberland.at<br />
HÜTTEN Schneealpenhaus, Lurgbauer<br />
Hütte.<br />
KARTEN Freytag & Berndt, 1: 50 000,<br />
WK 022, Semmering, Rax, Schneeberg,<br />
Schneealpe.
Der Süßstoff geht am Weg nicht aus.<br />
10 AUF DER SUCHE NACH<br />
DEM URSPRUNG<br />
4 STD. | 420 HM | LEICHT<br />
Abwechslungsreiche Wan<strong>de</strong>rung entlang<br />
eines Wildbaches mit Erlebnisstationen.<br />
Beste Zeit: April – Oktober.<br />
Talort: St. Marein/Mühldorf.<br />
Ausgangspunkt: Bionikinsel bei <strong>de</strong>r<br />
Kneippanlage Mühldorf.<br />
Route: Der Weg führt entlang eines<br />
Wildbaches durch die Graggerschlucht.<br />
Nach rund 1 Std. erreicht man <strong>de</strong>n Kaska<strong>de</strong>nwasserfall.<br />
Weiter durch Wald und<br />
Wiese und vorbei an <strong>de</strong>n Grasluppteichen<br />
kommt man nach einer Std. zur Zeutschacher<br />
Ursprungsquelle. Zurück zum Ausgangspunkt<br />
entwe<strong>de</strong>r mit bereitgestellten<br />
Elektrorä<strong>de</strong>rn o<strong>de</strong>r über einen Waldweg<br />
vorbei an <strong>de</strong>r Jakobikirche.<br />
ANREISE Von Wien über S 36 nach<br />
Neumarkt/Stmk., von Salzburg über die<br />
Tauernautobahn nach Tamsweg, Murau<br />
bis Neumarkt/Stmk.<br />
INFO Naturpark Zirbitzkogel – Grebenzen,<br />
Tel. +43 3584 2005,<br />
www.naturpark-grebenzen.at<br />
Almbutter auf <strong>de</strong>r<br />
Tuchmoaralm im<br />
Nationalpark Sölktäler.<br />
Erfrischung am<br />
Kaska<strong>de</strong>nwasserfall<br />
in <strong>de</strong>r Graggerschlucht.<br />
HÜTTEN Forellenhof Knau<strong>de</strong>r, Fischerwirt,<br />
Buschenschank Zeischgl.<br />
NATURPARKFÜHRER Tel. +43 3584<br />
2005, www.naturpark-grebenzen.at<br />
LITERATUR Günter, Luise und Roland<br />
Auferbauer: Wan<strong>de</strong>rführer Naturpark Zirbitzkogel<br />
– Grebenzen, Bergverlag Rother,<br />
2005.<br />
KARTEN Freytag & Berndt, 1: 50 000,<br />
WK 211, Murau, Schifling, Grebenzen,<br />
Sölkpass.<br />
ALPIN TIPP Natur-Lese-Inseln „Inspirationsquelle<br />
Natur (Bionik)“ in Mühldorf,<br />
„Das Wesen <strong>de</strong>s Wassers“, in Zeutschach<br />
und „Natur-Lesen-Lernen“ in Neumarkt.<br />
11 DER SÜSSE PFAD<br />
2 STD. | 70 HM | LEICHT<br />
Der Weg im Naturpark Goricko bringt uns<br />
das Handwerk in <strong>de</strong>n Dörfern Ratkovci,<br />
Berkovci und Ivanjševci näher. Wegen<br />
ihrer Erzeugnisse, die meistens mit Süßem<br />
zu tun haben, bekam <strong>de</strong>r Wan<strong>de</strong>rweg<br />
<strong>de</strong>n Namen „Süßer Pfad“. Die Wan<strong>de</strong>rer<br />
können sich auf <strong>de</strong>m Weg mit <strong>de</strong>r jahrhun<strong>de</strong>rtealten<br />
Tradition <strong>de</strong>r Lebkuchen-bäckerei<br />
vertraut machen<br />
und mit Casarov mlin (Casars<br />
Mühle), die im Jahr 1930<br />
erbaut wur<strong>de</strong>, auch ein<br />
kulturtechnisches<br />
Denkmal besuchen.<br />
Beste Zeit: März<br />
– Oktober.<br />
Talort: Ratkovci.<br />
Ausgangspunkt:<br />
Lebkuchenbäckerei<br />
Jožica Celec<br />
in Ratkovci.<br />
Route: Die 8 km<br />
lange Rundtour<br />
ist einer <strong>de</strong>r durchwegs recht kurzen und<br />
leichten Wan<strong>de</strong>rwege im Naturpark und<br />
führt immer leicht bergauf und bergab<br />
gehend durch Dörfer und Mischwäl<strong>de</strong>r <strong>de</strong>r<br />
Hügellandschaft („Der Süßweg“).<br />
ANREISE Auf <strong>de</strong>r Autobahn Richtung<br />
Murska Sobota und weiter Richtung<br />
Moravske Toplice fahren. In Martjanci<br />
links nach Sebeborci abbiegen und weiter<br />
nach Ratkovci. Ein großes Herz leitet bis<br />
zur Lebkuchenbäckerei Jožica Celec, <strong>de</strong>m<br />
Ausgangspunkt <strong>de</strong>r Tour.<br />
INFO TIC Moravske Toplice,<br />
Tel. +386 2 5381520,<br />
www.moravske-toplice.com<br />
HÜTTEN Schöne und urige Einkehr-<br />
Hütten und Almen im gesamten<br />
Wan<strong>de</strong>rgebiet.<br />
LITERATUR Broschüre „Ein Paradies für<br />
Wan<strong>de</strong>rer – Moravske Toplice und Naturpark<br />
Goricko“, erhältlich bei <strong>de</strong>r Gemein<strong>de</strong><br />
Moravske Toplice.<br />
8/10<br />
EXTRA<br />
Almo und Hirschbirnen – erst das Rind dann <strong>de</strong>r Schnaps<br />
13
<strong>Steiermark</strong> – <strong>Nordost</strong>-<strong>Slowenien</strong> Pohorje I Waldheimat I Seetaler Alpen und Koralpe<br />
Wo das<br />
Grüne Herz<br />
zu Hause ist<br />
In <strong>de</strong>r Heimat Peter Roseggers leben auch Ge-<br />
schichten, Fabeln und Sagen – für große und<br />
kleine Kin<strong>de</strong>r ein guter Platz für Abenteuer.<br />
P<br />
eter Rosegger lebte und<br />
schrieb hier. Schnell gehörte er<br />
zu <strong>de</strong>n be<strong>de</strong>utendsten <strong>de</strong>utschsprachigen<br />
Schriftstellern und gab seiner Umgebung<br />
die Bezeichnung Waldheimat. Viel länger<br />
liegt <strong>de</strong>r Versuch <strong>de</strong>s Teufels zurück, in<br />
<strong>de</strong>r Christnacht einen Turm bis in <strong>de</strong>n<br />
Himmel zu bauen. Der Turm stürzte in<br />
sich zusammen – <strong>de</strong>r Teufel musste<br />
aufgeben. Man nannte diesen ältesten<br />
Kultplatz <strong>de</strong>r <strong>Steiermark</strong> Teufelstein.<br />
Heute zählt diese Region, gemeinsam mit<br />
<strong>de</strong>n Seetaler Alpen und <strong>de</strong>r Glein-, Stub-,<br />
Sau-, Pack- o<strong>de</strong>r Koralm zu <strong>de</strong>n schönsten<br />
Wan<strong>de</strong>rgebieten Österreichs. Im Sü<strong>de</strong>n<br />
schließt das Pohorje-Gebirge (Bacherngebirge)<br />
bei Maribor und Koroska mit <strong>de</strong>r<br />
mächtigen Petzen an <strong>de</strong>r slowenisch-österreichischen<br />
Grenze anj. Im Südwesten<br />
lockt <strong>de</strong>r Koralm-Kristall-Trail die Weitwan<strong>de</strong>rer.<br />
Auf slowenischer Seite ist es die<br />
Tour übers Pohorje-Gebirge nach Koroska<br />
– <strong>de</strong>r Einstieg in <strong>de</strong>n Slowenischen Alpenweg,<br />
<strong>de</strong>r von Maribor bis an die Adria<br />
führt. Und im <strong>Nordost</strong>en <strong>de</strong>r <strong>Steiermark</strong><br />
führt uns <strong>de</strong>r rund 120 km lange Alpannonia-Weitwan<strong>de</strong>rweg<br />
von <strong>de</strong>n Fischbacher<br />
Alpen bis in die pannonische Tiefebene<br />
Ungarns.<br />
Kernöl – das grüne Gold<br />
14 EXTRA 8/10<br />
12 OSTSTEIERMARK PANORAMAWEG<br />
21 STD., 3 TAGE | 2450 HM | MITTEL<br />
Technisch einfache, aber konditionell<br />
anspruchsvolle 3-Tageswan<strong>de</strong>rung hoch<br />
über <strong>de</strong>r Oststeiermark, alpinster Teil <strong>de</strong>s<br />
Alpannonia-Weitwan<strong>de</strong>rweges von Fischbach<br />
bis Köszeg in Westungarn,<br />
www.alpannonia.at<br />
Beste Zeit: Mai – Oktober.<br />
Talorte: Fischbach, St. Kathrein am Hauenstein,<br />
Krieglach, Ratten, Rettenegg,<br />
Mönichwald und Vorau.<br />
Ausgangspunkt: Ortszentrum (Pfarrkirche)<br />
von Fischbach, Höhenluftkurort und<br />
schönstes Gebirgsdorf <strong>de</strong>r <strong>Steiermark</strong>.<br />
Route: Von Fischbach immer entlang <strong>de</strong>s<br />
markierten Weges über <strong>de</strong>n Teufelstein<br />
und das Geburtshaus Peter Roseggers auf<br />
die Pretul (Nächtigung). Weiter über das<br />
Stuhleck auf <strong>de</strong>n Hochwechsel (Nächtigung).<br />
Vom Hochwechsel fast immer bergab<br />
über Mönichwald und Riegersberg bis<br />
nach Vorau mit <strong>de</strong>m berühmten Augustiner<br />
Chorherrenstift.<br />
ANREISE Von <strong>de</strong>r Pyhrnautobahn A 9<br />
über die S 6 – Semmering-Schnellstraße<br />
bis zur Abfahrt Kindberg. Nun über <strong>de</strong>n<br />
Schanzsattel nach Fischbach.<br />
Von <strong>de</strong>r Südautobahn<br />
A 2 über die Semmering-Schnellstraße<br />
S 6<br />
(Abfahrt Kindberg) und <strong>de</strong>n Schanzsattel<br />
nach Fischbach.<br />
INFO TV Joglland – Waldheimat,<br />
Tel. +43 3336 20255, www.joglland.at<br />
www.alpannonia.at<br />
HÜTTEN Mehrere Schutzhütten und<br />
Berggasthöfe entlang <strong>de</strong>r gesamten Tour.<br />
LITERATUR Andreas Steininger: Joglland,<br />
Kompass Verlag, 2010.<br />
KARTE Kompass, 1: 50 000, WK 226,<br />
Joglland.<br />
KULTUR TIPP Das Augustiner Chor-<br />
herrenstift zählt zu <strong>de</strong>n schönsten Barockkirchen<br />
Österreichs. Rosegger-Geburtshaus,<br />
Kräftereich St. Jakob im Wal<strong>de</strong>.<br />
www.kraeftereich.at<br />
13 KORALM-KRISTALL-TRAIL<br />
20 STD., 3 TAGE | 1890 HM | MITTEL<br />
Im Bereich Speikkogel alpine, sonst technisch<br />
einfache Mittelgebirgswan<strong>de</strong>rung,<br />
am 1. Tag gute Kondition nötig.<br />
Beste Zeit: April – Oktober.<br />
Talorte: Soboth, Weinebene, Pack (Pass),<br />
Gaberl (Pass).<br />
Ausgangspunkt: Wan<strong>de</strong>rdorf Soboth,<br />
Zentrum (Wan<strong>de</strong>rinfostelle).<br />
Route: Vom Wan<strong>de</strong>rdorf Soboth über die<br />
Dreieckhütte auf <strong>de</strong>n 2140 m hohen<br />
Speikkogel. Abwärts auf die Weinebene<br />
(Nächtigung). Über die Handlalm und die<br />
Stoffhütte zur Hebalm und von dort zum<br />
Packsattel (Barbarahaus, Nächtigung).<br />
Am dritten Tag über die Bernsteinhütte<br />
und das Alte Almhaus (bekanntes Ausflugsziel)<br />
auf das Gaberl (1547 m).<br />
Variante: Weg in bei<strong>de</strong> Richtungen<br />
möglich.<br />
ANREISE Von <strong>de</strong>r Tauernautobahn A 10
über Villach auf die Südautobahn A 2 und<br />
weiter über Völkermarkt bis zur Abfahrt<br />
Griffen. Über Lavamünd und <strong>de</strong>n Soboth-<br />
Pass nach Soboth.<br />
INFO Süd & West <strong>Steiermark</strong>, Koralm-<br />
Kristall-Trail, Tel. +43 3462 43152,<br />
www.sws.at<br />
HÜTTEN Mehrere Hütten und Gasthöfe<br />
entlang <strong>de</strong>r gesamten Tour.<br />
LITERATUR Wan<strong>de</strong>rführer zum Koralm-<br />
Kristall-Trail, erhältlich bei <strong>de</strong>r Region<br />
SüdWest<strong>Steiermark</strong>.<br />
KARTE Kompass, 1: 50 000, WK 219.<br />
ALPIN TIPP Die berühmten Lipizzaner<br />
verbringen ihre Jugendzeit beim Alten<br />
Almhaus (Gaberl) und können dort in<br />
freier Wildbahn beobachtet wer<strong>de</strong>n.<br />
ALPIN TIPP FAMILIE Wild-Wan<strong>de</strong>rn im<br />
Wan<strong>de</strong>rdorf Soboth (neu ab Juli 2010).<br />
14 KLUB 24 – KOROšKA<br />
BERGHERAUSFORDERUNG<br />
24 STD. I 5800 HM I SCHWER<br />
Die Strecke führt über die fünf höchsten<br />
Gipfel <strong>de</strong>r Region Koroška. Mit mehr als<br />
80 km Weglänge und <strong>de</strong>n Aufstiegen auf<br />
die Gipfel Uršlja gora (1699 m), Smrekovec<br />
(1577 m), Raduha (2062 m), Olševa<br />
(1930 m) und die Petzen/Peca (2126 m)<br />
zählt die Tour zu <strong>de</strong>n größten Herausfor<strong>de</strong>rungen<br />
für Bergsteiger. Wer <strong>de</strong>n Weg<br />
in weniger als 24 Stun<strong>de</strong>n bezwingt, darf<br />
sich zu <strong>de</strong>n Mitglie<strong>de</strong>rn <strong>de</strong>s Klubs 24<br />
zählen.<br />
Beste Zeit: Juni – September.<br />
Talorte: Crna na Koroškem.<br />
Ausgangspunkt: Ortszentrum (Denkmal)<br />
von Crna.<br />
Route: Wir beginnen im Zentrum von Crna<br />
na Koroškem und steigen auf zur Kirche<br />
auf <strong>de</strong>r Uršlja Gora, weiter über die<br />
Berghütten am Sleme, am Smrekovec und<br />
am Loka unter <strong>de</strong>r Raduha. Hier führt <strong>de</strong>r<br />
Weg weiter über <strong>de</strong>n Bukovniksattel auf<br />
<strong>de</strong>n Olševa Gipfel und über <strong>de</strong>n Bauernhof<br />
Kumer in Koprivna geht es nochmals<br />
bergauf zum Gipfel <strong>de</strong>r Petzen. Ab hier<br />
führt <strong>de</strong>r Abstieg uns wie<strong>de</strong>r zurück zum<br />
Ausgangspunkt in Crna na Koroškem.<br />
ANREISE A2 Südautobahn Abfahrt Griffen,<br />
weiter Richtung Bleiburg bis Črna na<br />
Koroškem<br />
INFO TIC Park kralja Matjaža, Crna na<br />
Koroškem, Tel. +386 2 8703066,<br />
www.koroska.si<br />
HÜTTEN Berghütten Dom na Uršlji gori,<br />
Andrejev dom na Slemenu, Dom na<br />
Smrekovcu, Koca na Loki, Koca v Grohotu<br />
pod Raduho, Kumer in Koprivna und Dom<br />
na Peci.<br />
KARTE Berg- und Wan<strong>de</strong>rkarte Kamniško<br />
– Savinjske Alpe, 1:50 000, PZS<br />
ALPIN TIPP Die Petzen/Peca ist mit ihren<br />
2126 Metern <strong>de</strong>r einla<strong>de</strong>ndste Gipfel <strong>de</strong>r<br />
östlichen Karawanken. Mit <strong>de</strong>m Topla-<br />
Tal zu ihren Füßen und <strong>de</strong>r am Gipfel<br />
verlaufen<strong>de</strong>n Staatsgrenze zwischen<br />
Österreich und <strong>Slowenien</strong> gilt sie als<br />
einer <strong>de</strong>r schönsten Aussichtsberge <strong>de</strong>r<br />
Karawanken.<br />
15 SLOWENISCHER<br />
ALPENWEG<br />
2 TAGE | 1900 HM | MITTEL<br />
Der Einführungsteil <strong>de</strong>s Slowenischen<br />
Alpenwegs.<br />
Beste Zeit: Mai – Oktober.<br />
Talort: Maribor.<br />
Ausgangspunkt: Radvanje / Maribor.<br />
Das Topla-Tal in <strong>de</strong>r<br />
Koroska.<br />
Wan<strong>de</strong>rer und<br />
Biker beim gemütlichen<br />
Tratsch am<br />
Oststeiermark-<br />
Panoramaweg.<br />
Auch eine Rast muss sein.<br />
Route: Weg 1 an <strong>de</strong>r Kirche vorbei, auf<br />
Mariborski razglednik, weiter auf <strong>de</strong>n Areh.<br />
Über <strong>de</strong>n Žigartov vrh über Bajgot, von<br />
wo man unter <strong>de</strong>n Gipfel Klopni vrh steigt<br />
und weiter bis zur Rogla. An <strong>de</strong>n Seen von<br />
Lovrenc vorbei, über Ribniški vrh und Crni<br />
vrh auf Velika Kopa und Mala Kopa. Über<br />
Kremžarjev nach 54 km bis Slovenj Gra<strong>de</strong>c.<br />
Von hier geht es noch über <strong>de</strong>n Gebirgszug<br />
rund um <strong>de</strong>n Uršlja Gora mit <strong>de</strong>r Ursulinenkirche,<br />
<strong>de</strong>r höchstgelegenen Kirche<br />
<strong>Slowenien</strong>s, nach Crna na Koroškem.<br />
ANREISE Von Maribor nach Radvanje<br />
unter <strong>de</strong>m Pohorje-Gebirge.<br />
INFO TIC Maribor, Tel. +386 2 2346611,<br />
www.maribor-pohorje.si<br />
TIC Slovenj Gra<strong>de</strong>c, SI-2380 Slovenj<br />
Gra<strong>de</strong>c, Tel. +386 2 8812116,<br />
www.koroska.si<br />
HÜTTEN Mariborska koca, Ruška koca,<br />
Dom na Pesku, Koca na Klopnem vrhu,<br />
Ribniška koca, Grmovškkov dom pod veliko<br />
Kopo, Koca pod Kremžarjevim vrhom<br />
KARTE Berg- und Wan<strong>de</strong>rkarte Pohorje,<br />
1: 50 000, PZS.<br />
TIPP Urwald mit <strong>de</strong>n Wasserfällen Mali<br />
und Veliki Šumik, Torfmoor Lovrenška<br />
jezera und Ribniško jezero.<br />
8/10<br />
EXTRA<br />
15
<strong>Steiermark</strong> – <strong>Nordost</strong>-<strong>Slowenien</strong> Gartenlandschaften<br />
Gärten<br />
la<strong>de</strong>n ein<br />
Der blühen<strong>de</strong> Sü<strong>de</strong>n und Osten und <strong>de</strong>r <strong>Nordost</strong>en<br />
<strong>Slowenien</strong>s – das ist ein Mosaik aus Obst, Blumen und<br />
Beeten, Natur in schönster Entfaltung.<br />
A<br />
uf einer Reise durch die <strong>Steiermark</strong><br />
und <strong>de</strong>n <strong>Nordost</strong>en<br />
<strong>Slowenien</strong>s erleben wir die blühen<strong>de</strong><br />
Pracht: Der Garten als Gesamtkunstwerk<br />
<strong>de</strong>r Natur, ihrer Erscheinungsformen,<br />
ihrer Kraft und ihrer Produkte. Ob auf<br />
einer Wan<strong>de</strong>rung o<strong>de</strong>r Fahrt durch die<br />
Apfelstraße, ob entlang <strong>de</strong>r Burgen und<br />
Schlösser <strong>de</strong>r <strong>Steiermark</strong>. Wir spüren die<br />
Kraft <strong>de</strong>r längst erloschenen Vulkankegel<br />
und „vernaschen“ die köstlichen Produkte,<br />
die das Land hervorbringt. Denn in<br />
diesem Garten sind alle Früchte nur für<br />
uns gewachsen.<br />
Ein Streifzug durch diesen Garten bringt<br />
uns im Osten und Sü<strong>de</strong>n <strong>de</strong>r <strong>Steiermark</strong><br />
vom Joglland – das auch liebevoll <strong>de</strong>r<br />
Alpengarten <strong>de</strong>r Oststeiermark genannt<br />
wird – über das Land <strong>de</strong>r Hirschbirne im<br />
Naturpark Pöllauer Tal und das Apfelland<br />
bis ins Land <strong>de</strong>s Sauvignon Blanc und<br />
<strong>de</strong>s Schilcher im Südwesten <strong>de</strong>r <strong>Steiermark</strong>.<br />
Er führt uns aber auch in die Bergwelt<br />
vor <strong>de</strong>n Toren Wiens und Graz’ mit<br />
Gipfeln von knapp 2000 m, die am<br />
Ostrand <strong>de</strong>r Alpen ein beeindrucken<strong>de</strong>s<br />
16 EXTRA 8/10<br />
Panorama bil<strong>de</strong>n: auf <strong>de</strong>r einen Seite –<br />
Richtung Westen – <strong>de</strong>r Alpenraum mit<br />
Gesäuse, Hochschwab und Dachstein, auf<br />
<strong>de</strong>r an<strong>de</strong>ren Seite <strong>de</strong>r Blick Richtung<br />
Ungarn.<br />
Auch <strong>Slowenien</strong> zeigt uns viele Gesichter:<br />
Da sind die romantischen Torfmoore und<br />
ihre Seen in <strong>de</strong>r Umgebung von Maribor<br />
und <strong>de</strong>m Pohorjegebirge. Wir „ernten“<br />
die Früchte seiner Gärten im ältesten<br />
Weinkeller <strong>Slowenien</strong>s, in <strong>de</strong>r Stadt <strong>de</strong>s<br />
Kurent, in Ptuj. Aber auch ein Waldschutzgebiet<br />
ist Teil <strong>de</strong>r slowenischen<br />
Gartenlandschaft. Ein Besuch <strong>de</strong>s Wasserfalles<br />
Sumnik ist fast ein Muss. O<strong>de</strong>r<br />
aber wir folgen <strong>de</strong>n Störchen in die verträumte<br />
Landschaft <strong>de</strong>r Mur im Osten<br />
<strong>Slowenien</strong>s mit ihren weiten Fel<strong>de</strong>rn und<br />
weichen Hügeln. Halten inne an <strong>de</strong>n<br />
Energiepunkten und lassen <strong>de</strong>n Garten in<br />
seiner Vielfalt wirken.<br />
Wo immer wir sind, genießen wir die vielen<br />
Köstlichkeiten <strong>de</strong>r steirischen und<br />
slowenischen Gärten: Schilcher, Traminer,<br />
das Buchweizengericht Sterz, die<br />
Vielfalt <strong>de</strong>r Apfelprodukte. Nirgendwo ist<br />
das Klima so freundlich, damit alles,<br />
was die Natur hervorbringt, zum<br />
E<strong>de</strong>lsten reifen kann.<br />
Kürbis, Sterz, Most und Apfel – Gartengenüsse<br />
16 HIRSCHBIRNEN-WANDERWEG<br />
4 ½ STD. | 300 HM | LEICHT<br />
Einfache, aussichtsreiche Wan<strong>de</strong>rung im<br />
Herzen <strong>de</strong>s Naturparkes Pöllauer Tal.<br />
Beste Zeit: April – Oktober.<br />
Talorte: Pöllau, Rabenwald und Pöllauberg.<br />
Ausgangspunkt: Schloss Pöllau, das auch<br />
als „Petersdom <strong>de</strong>r Oststeiermark“ bezeichnet<br />
wird.<br />
Route: Vom Schlosspark in Pöllau in<br />
Richtung Buschenschank Schweighofer<br />
(Weg ist als Hirschbirnen-Wan<strong>de</strong>rweg<br />
beschil<strong>de</strong>rt) und von dort über Streuobstwiesen<br />
zum Bauernhof Höllmüllner. Ab<br />
hier bergab zum Sägewerk und am Aussichtsturm<br />
im Hai<strong>de</strong>nwald vorbei retour<br />
nach Pöllau. Hier nach Pöllauberg entlang<br />
<strong>de</strong>s markierten Wallfahrerweges bergauf<br />
(die markante Wallfahrtskirche ist immer<br />
sichtbar).<br />
ANREISE Von <strong>de</strong>r Pyhrnautobahn A 9<br />
über die S 6, Semmering Schnellstraße,<br />
und bei <strong>de</strong>r Abfahrt Krieglach über das<br />
Alpl. Weiter über Birkfeld nach Pöllau.<br />
INFO TV Naturpark Pöllauer Tal,<br />
Tel. +43 3335 4210,<br />
www.naturpark-poellauertal.at<br />
EINKEHR Buschenschank Schweighofer,<br />
Produktverkostung verschie<strong>de</strong>ner Hirschbirnenerzeugnisse.<br />
LITERATUR Wan<strong>de</strong>rtipps und Ausflugsziele<br />
im Pöllauer Tal – pdf kostenlos zum<br />
Download www.naturpark-poellauertal.at<br />
KARTE Kompass, Nr. 226, 1: 50 000,<br />
Joglland.<br />
TIPP Aussichtsturm im Hai<strong>de</strong>nwald.
17 vIA POMURJE<br />
Die Via Pomurje ist 320 Kilometer lang,<br />
in 20 Etappen aufgeglie<strong>de</strong>rt und führt<br />
durch das gesamte Gebiet von Pomurje.<br />
Beste Zeit: Ganzjährig.<br />
Ausgangspunkt: Murska Sobota.<br />
EtappEN<br />
1 MURSKA SOBOTA – SELO<br />
3 ½ – 4 ½ STD. | 17 KM | LEICHT<br />
2 SELO - GORNJI PETROvCI<br />
4 – 5 STD. | 19 KM | LEICHT<br />
3 GORNJI PETROvCI – DOLIC<br />
4 ½ – 5 ½ STD. | 17 KM | LEICHT<br />
4 DOLIC – ROGAšOvCI<br />
4 ½ – 5 ½ STD. | 22 KM | MITTEL<br />
5 ROGAšEvCI – BODONCI<br />
3 – 4 STD. | 14 KM | LEICHT<br />
6 BODONCI – RADENCI<br />
4 ½ – 05 ½ STD. | 18 KM | LEICHT<br />
7 RADENCI – GORNJA RADGONA<br />
4 ½ – 5 ½ STD. | 16 KM | LEICHT<br />
8 GORNJA RADGONA – SvETA ANA<br />
5 – 6 STD. | 22 KM | LEICHT<br />
9 SvETA ANA – ZAvRH<br />
4 – 5 STD. | 17 KM | LEICHT<br />
10 ZAvRH – SNEGOvA<br />
5 – 6 STD. | 17 KM | LEICHT<br />
11 NEGOvA – SvETI JURIJ<br />
5 – 6 STD. | 15 KM | MITTEL<br />
Weinberge sind ständige Begleiter am Wegesrand.<br />
12 SvETI JURIJ – GOMILA<br />
3 – 4 STD. | 12 KM | MITTEL<br />
13 GOMILA – CEZANJEvCI<br />
3 – 4 STD. | 4 KM | MITTEL<br />
14 CEZANJEvCI – JERUZALEM<br />
3 STD. | 8 KM | MITTEL<br />
15 JERUZALEM – vERžEJ<br />
3 ½ – 4 ½ STD. | 16 KM | LEICHT<br />
16 vERžEJ – vELIKA POLANA<br />
4 –5 STD. | 20 KM | LEICHT<br />
17 vELIKA POLANA – LENDAvA<br />
2 ½ – 3 STD. | 16 KM | LEICHT<br />
18 LENDAvA – TURNIšCE<br />
6 – 7 STD. | 23 KM | LEICHT<br />
19 TURNIšCE – BOGOJINA<br />
4 – 5 STD. | 15 KM | LEICHT<br />
20 BOGOJINA – SOBOTA<br />
4 ½ – 5 ½ STD. | 17 KM | LEICHT<br />
AUSGANGSPUNKT Hotel Diana in <strong>de</strong>r<br />
Stadtmitte von Murska Sobota.<br />
INFO TIC Murska Sobota,<br />
Tel. +386 2 5341130;<br />
TIC Moravske Toplice,<br />
Tel. +386 2 5381520,<br />
www.moravske-toplice.com<br />
TIC Jeruzalem, Tel. +386 2 7194545,<br />
www.jeruzalem.si<br />
TIC Gornja Radgona, Tel. +386 2<br />
Unterwegs am<br />
Hirschbirnen-Wan<strong>de</strong>rweg.<br />
18 WEINWEG DER SINNE<br />
8/10<br />
Der Klapotetz<br />
verscheucht die Vögel. –<br />
auch an <strong>de</strong>r Via Pomurje.<br />
5648240, www.tic.radgona.si<br />
TIC Lendava, +386 2 5788390,<br />
www.lendava-turizem.si<br />
LITERATUR Pomurska planinska pot<br />
Vodnik, Meddruštveni odbor planinskih<br />
društev za Pomurje, 2002.<br />
KARTE Pomurje & Podravje, Tourismuskarte,<br />
1: 50 000, TIC Moravske Toplice,<br />
2008.<br />
TIPP Der Flaschenkeller unter <strong>de</strong>m<br />
Wasserfall, die Rotun<strong>de</strong> <strong>de</strong>s hl. Nikolaus<br />
im Nor<strong>de</strong>n <strong>de</strong>s Dorfes Selo, Liebesinsel,<br />
Ižakovci, Regionalmuseum von Murska<br />
Sobota, Kleine Kapelle <strong>de</strong>r heiligen Drei.<br />
6 STD. | 300 HM | LEICHT<br />
Wan<strong>de</strong>rweg durch die reizvolle Landschaft<br />
<strong>de</strong>s südost-steirischen Hügellan<strong>de</strong>s.<br />
Beste Zeit: April – Oktober.<br />
Talort: St. Anna am Aigen.<br />
Ausgangspunkt: Gesamtsteirische Vinothek<br />
in St. Anna am Aigen.<br />
Route: Der Weinweg <strong>de</strong>r Sinne führt<br />
gegenüber <strong>de</strong>m Kaufhaus Lippe, zwischen<br />
Post und Pfarrheim über <strong>de</strong>n Westhang<br />
von St. Anna am Aigen in das Pleschbachtal.<br />
Weiter geht es über die Rie<strong>de</strong><br />
Scheming südlich an Hochstra<strong>de</strong>n vorbei,<br />
bis hin zum Grenzlandhof und schließlich<br />
zur Aussichtswarte. Der Rückweg quert<br />
die Rie<strong>de</strong> Stra<strong>de</strong>nberg, führt über <strong>de</strong>n<br />
Ried Annaberg (Steile Leit’n) zurück.<br />
ANREISE A 2 Südautobahn, Abfahrt<br />
Gleisdorf, auf die B 68 Richtung Feldbach,<br />
bei Auersberg auf die B 66 und bei<br />
Sulz Richtung St. Anna am Aigen.<br />
INFO Steirisches Thermenland, Tel. +43<br />
3385 66040, www.thermenland.at<br />
HÜTTEN 11 Buschenschanken und Labestationen<br />
erwarten die Wan<strong>de</strong>rer.<br />
KARTEN Kompass, 1: 50 000, 225,<br />
Steirisches Hügel- und Vulkanland;<br />
216, Steirisches Thermenland; Freytag<br />
& Berndt, 1: 50 000, WK 412, Südsteirisches<br />
Hügelland, Vulkanland, Bad<br />
Gleichenberg, Bad Radkersburg; WK<br />
423, Steirisches Thermenland, Südliches<br />
Burgenland.<br />
EXTRA<br />
17
<strong>Steiermark</strong> – <strong>Nordost</strong>-<strong>Slowenien</strong> Das Grüne Band<br />
Wein(berge), Weib & Gesang<br />
diesseits und jenseits <strong>de</strong>r Grenze<br />
In <strong>de</strong>n etwas flacheren Grenzregionen fin<strong>de</strong>n Weitwan<strong>de</strong>rer und vor allem Mountainbiker herrliche<br />
Wege und eine freundliche sowie weinselige Verwöhn-Gastronomie.<br />
E<br />
s schließt sich <strong>de</strong>r Kreis – vom<br />
Grünen Herzen zum Grünen<br />
Band, von <strong>de</strong>r Koralm über das Pohorjegebirge<br />
ins Land von Kernöl und Wein,<br />
von <strong>de</strong>n Almen <strong>de</strong>r Fischbacher Alpen bis<br />
zur südlichsten Alm <strong>de</strong>r <strong>Steiermark</strong>. Und<br />
von <strong>de</strong>r ältesten Weinrebe <strong>de</strong>r Welt zur<br />
ältesten Stadt <strong>Slowenien</strong>s!<br />
Doch <strong>de</strong>r Reihe nach. In Crna na Koroskem<br />
startet eine einzigartige Mountainbiketour<br />
durch alte Minenstollen. Wer<br />
dann durstig ist, kann nach Jeruzalem<br />
wechseln und an <strong>de</strong>r Weinstraße Rebensaft<br />
verkosten. Der Name dieses Ortes<br />
stammt von <strong>de</strong>n Kreuzrittern. Historisch<br />
kann die Region neben <strong>de</strong>m schon<br />
erwähnten Jeruzalem mit Ptuj die älteste<br />
Stadt <strong>Slowenien</strong>s vorweisen, die bereits<br />
seit <strong>de</strong>r Jungsteinzeit besie<strong>de</strong>lt ist! Doch<br />
genug Geschichte – gestärkt folgt eine<br />
Wan<strong>de</strong>rung entlang <strong>de</strong>s Grenzpanoramaweges<br />
auf die südlichste Alm Österreichs,<br />
die Remschniggalm. Jahrzehntelang war<br />
hier <strong>de</strong>r Grenzraum durch <strong>de</strong>n Eisernen<br />
Vorhang nicht zugänglich – doch <strong>de</strong>s<br />
Menschen Leid war für die Natur Freud.<br />
Denn so konnten sich Flora und Fauna<br />
störungsfrei entwickeln und ermöglichen<br />
heute <strong>de</strong>n Zugang zu einem unvergleichlichen<br />
Naturraum zwischen <strong>Steiermark</strong><br />
und <strong>Slowenien</strong>, <strong>de</strong>m Grünen Band<br />
Europas.<br />
Spitzenqualität kennt keine Grenzen<br />
18 EXTRA 8/10<br />
19 GRENZPANORAMAWEG<br />
18 STD., 4 Tage | 1240 HM | LeICHT<br />
Mehrtageswan<strong>de</strong>rung mit wenigen Anstiegen<br />
durch Wäl<strong>de</strong>r, über Wiesen und über<br />
die südlichste Alm Österreichs.<br />
Beste Zeit: März – Oktober.<br />
Talorte: Soboth, St. Lorenzen, St. Pongratzen,<br />
Arnfels, Langegg.<br />
Ausgangspunkt: Stausee beim Wan<strong>de</strong>rdorf<br />
Soboth, 1065 m.<br />
Route: Vom Stausee auf <strong>de</strong>n Hühnerkogel<br />
und weiter nach Zweibach und<br />
St. Lorenzen (Nächtigung). Entlang <strong>de</strong>r<br />
Staatsgrenze zum Radlpass und über die<br />
Kapunerhütte nach St. Pongratzen (Nächtigung).<br />
Dann über die Remschniggalm<br />
zum Gasthaus Pronintsch (Nächtigung).<br />
Am nächsten Tag weiter über die Zollhütte<br />
Obergüß und Sveti Duh auf <strong>de</strong>n Krebskogel<br />
und bergab nach Langegg.<br />
ANREISE Von <strong>de</strong>r Tauernautobahn A 10<br />
über Villach auf die Südautobahn A 2 und<br />
weiter über Völkermarkt bis zur Abfahrt<br />
Griffen. Über Lavamünd und <strong>de</strong>n Soboth-<br />
Pass nach Soboth.<br />
INfO Süd & West <strong>Steiermark</strong><br />
Tel. +43 3452 71305,<br />
www.sws.st<br />
HüTTEN Mehrere Hütten und Gasthöfe<br />
entlang <strong>de</strong>r gesamten Strecke.<br />
LITERATUR Fol<strong>de</strong>r Wan<strong>de</strong>rn am Grenzpanoramaweg<br />
gratis erhältlich beim Büro<br />
<strong>de</strong>r Süd & West <strong>Steiermark</strong>.<br />
KARTE Kompass, WK Nr. 224,<br />
1: 50 000, Steirisches Weinland.<br />
TIPP Remschniggalm, südlichste<br />
Alm Österreichs,<br />
Anschluss an <strong>de</strong>n<br />
Koralm-<br />
Kristall-Trail.<br />
ALPIN TIPP<br />
fAMILIE Wild<br />
Wan<strong>de</strong>rn im<br />
Wan<strong>de</strong>rdorf<br />
Soboth (neu ab<br />
Juli 2010).<br />
Die älteste Weinrebe <strong>de</strong>r Welt in Maribor.<br />
20 DRAURADWEG<br />
1 – 3 Tage | 129 KM | MITTeL<br />
Der slowenische Teil <strong>de</strong>sm Drauradwegs<br />
ist aufgrund seiner Naturschönheiten<br />
und Kulturvielfalt einer <strong>de</strong>r schönsten<br />
Radwege in Europa.<br />
Beste Zeit: Mai – Oktober.<br />
Ausgangspunkt: Vic/Dravograd.<br />
Route: Vic, Dravograd – Trbonje – Dravce –<br />
Vuzenica – Vuhred – Podvelka – Razpotje<br />
– Lovrenc na Pohorju – Pušcava – Cinžat<br />
– Ruše – Bezena – Laznica – Maribor<br />
– Duplek – Ptuj – Markovci – Ormož.<br />
ANREISE A 2 Südautobahn Abfahrt Griffen,<br />
weiter nach Lavamünd bis Grenzübergang<br />
Libelice und weiter nach Dravograd.<br />
INfO TIC Dravograd, Tel. +386 2<br />
8710285, www.koroska.si<br />
www.maribor-pohorje.si www.ptuj-tourism.si<br />
HüTTEN Hotels und Gaststätten in <strong>de</strong>n<br />
Orten längs <strong>de</strong>r Route. Hütten gibt es<br />
nicht.<br />
LITERATUR Drauradweg – Radtourenbuch<br />
von Vic nach Ormož, MRA, ZRS<br />
Bistra, RRA Koroška – kostenlos bei TIC<br />
Dravograd und Maribor erhältlich.<br />
RADKARTE Pohorje, kostenlos erhältlich<br />
bei Maribor Tourismus. Hinweis: Man<br />
kann die Tour auch in umgekehrter Richtung<br />
fahren.<br />
ALPIN TIPP Ein weiteres Abenteuer, das
ausblicke am grenzpanoramaweg in Weinlandschaften.<br />
sich auf <strong>de</strong>r Drau erleben lässt, ist die traditionelle<br />
Floßfahrt – von drei Anlegestellen<br />
starten die Flöße, die ausschließlich<br />
für die touristischen Fahrten auf <strong>de</strong>r Drau<br />
reserviert sind. Entlang <strong>de</strong>r Drau gibt es<br />
viele schöne Städte, wo man Kultur und<br />
Natur erleben kann. Dravograd mit <strong>de</strong>r<br />
romanischen St. Veit Kirche, Muta mit <strong>de</strong>r<br />
Rotun<strong>de</strong>, Lovrenc, Maribor und Ptuj als<br />
älteste Stadt <strong>Slowenien</strong>s. Der Abschnitt<br />
von Maribor nach Ptuj und weiter nach<br />
Ormož ist nicht so schwer und <strong>de</strong>shalb<br />
auch für Familien geeignet.<br />
21 PETZEN-TOUR<br />
4 – 5 STD. I 1500 HM I SCHWer<br />
Grenzüberschreiten<strong>de</strong> Mountainbike-Tour<br />
um <strong>de</strong>n ganzen Bergstock <strong>de</strong>r Petzen.<br />
Mit Stollenbiking 2 ½ Std. länger, das<br />
Stollenbiking ist technisch mittel.<br />
Beste Zeit: Mai – Oktober.<br />
Talorte: Crna na Koroškem (Mežica, Globasnitz,<br />
Feistritz ob Bleiburg).<br />
Ausgangspunkt: Info-Zentrum Landschaftsschutzpark<br />
Topla.<br />
Route: Landschaftsschutzpark Topla<br />
– Koprivna – Luschasattel – Globasnitz<br />
– Feistritz ob Bleiburg – Mežica (<strong>Slowenien</strong>)<br />
– Podpeca.<br />
Variante: Mit Stollenbiking nach Crna und<br />
zurück zum Landschaftsschutzpark Topla,<br />
siehe auch Tipp!<br />
ANREISE Von <strong>de</strong>r Südautobahn A 2 über<br />
Griffen nach <strong>Slowenien</strong> – Mežica und<br />
weiter nach Crna na Koroškem.<br />
INfO Bike Info Zentrum Jamnica, Tel.<br />
+386 2 8703060, www.mtbpark.com<br />
www.podzemljepece.com<br />
KARTEN Rad- und Bikekarte <strong>de</strong>r Region<br />
Südkärnten/Klopeinersee, Schubert &<br />
Frantzke.<br />
TIPP Mountainbikes sind hauptsächlich<br />
zum „plagen<strong>de</strong>n“ Genießen in <strong>de</strong>n<br />
Bergen geschaffen. Hier jedoch kann man<br />
auch buchstäblich durch <strong>de</strong>n Berg fahren<br />
– durch aufgelassene und geheimnisvolle<br />
Bergwerksstollen <strong>de</strong>r Unterwelt Petzen<br />
(www.podzemljepece.com). Mit nur 15<br />
Metern Höhenunterschied ist die Stollenbike-Tour<br />
mit einem Führer auch für<br />
weniger Geübte möglich, nur Platzangst<br />
sollte man nicht haben.<br />
Bike, Bergwerkshelm und Grubenlampe<br />
lassen sich vor Ort ausleihen. Vor <strong>de</strong>r<br />
Fahrt in die Tiefe bringt <strong>de</strong>r Gui<strong>de</strong> die<br />
Biker erst mal über 1000 Höhenmeter in<br />
einer Panoramatour hinauf zum Stolleneingang.<br />
Wer seine Kräfte für die Tour<br />
unter Tage schonen will, kann auch <strong>de</strong>n<br />
Shuttle zum Stollen nutzen.<br />
2 ½ – 4 STD. I 1112 HM, 41 KM I MITTeL<br />
Mountainbiketour über Feldwege und<br />
durch Kiefernwäl<strong>de</strong>r.<br />
Beste Zeit: Mai – Oktober.<br />
Talort: Kotlje bei Ravne na Koroškem<br />
(auch Slovenj Gra<strong>de</strong>c und Crna na<br />
Koroškem).<br />
Ausgangspunkt: Ivarcko See.<br />
Route: Zuerst auf <strong>de</strong>n nördlichen Hängen<br />
von Uršlja gora bis zum Weiler Raduše.<br />
Steil hinauf bis zum Bergrücken. Beim<br />
Bauernhof Podvajšek rechts zur Südseite<br />
<strong>de</strong>s Uršlja gora und bis zum Zgornji Razbor.<br />
Zurück zum Ivarcko See.<br />
ANREISE Von <strong>de</strong>r Südautobahn A 2 über<br />
Griffen, Bleiburg nach <strong>Slowenien</strong> und<br />
weiter zum Ivarcko See.<br />
INfO TIC Ravne na Koroškem,<br />
Tel. +386 2 8221219, www.koroska.si<br />
TIC Slovenj Gra<strong>de</strong>c, Tel. +386 2<br />
8812116, www.koroska.si<br />
KARTE Radkarte Mountainbikepark „Spuren<br />
<strong>de</strong>r Wildnis“, Verlag Kreatur.<br />
ALPIN TIPP Aufstieg (schwer) zu<br />
St.-Ursula auf <strong>de</strong>r Uršlja gora (1699 m)<br />
– höchstgelegene Kirche <strong>Slowenien</strong>s.<br />
8/10<br />
große Schau am<br />
Petzen – zur<br />
Koroska.<br />
Stollenbiken –<br />
ein einzigartiges<br />
erlebnis.<br />
22 UM DIE URšLjA GORA<br />
EXTRA<br />
19
<strong>Steiermark</strong> – <strong>Nordost</strong>-<strong>Slowenien</strong> Graz und Maribor<br />
Die Twin Cities<br />
an Mur<br />
und Drau<br />
Sie sind die zweitgrößten Städte ihrer Län<strong>de</strong>r – aber wahre<br />
Hauptstädte <strong>de</strong>r Kultur und Kulinarik. Und rund um Graz und<br />
Maribor gibt es viele Touren für Wan<strong>de</strong>rer und Radler.<br />
E<br />
ine abendliche Winterwan<strong>de</strong>rung<br />
auf <strong>de</strong>n<br />
1442 Meter hohen<br />
Schöckl, <strong>de</strong>n Hausberg <strong>de</strong>r steirischen<br />
Lan<strong>de</strong>shaupt- und UNESCO Weltkulturerbestadt<br />
Graz, beschert zauberhafte<br />
Erlebnisse. Seit 1964 fin<strong>de</strong>n oberhalb <strong>de</strong>r<br />
zweitgrößten Stadt <strong>Slowenien</strong>s Weltcupskirennen<br />
um <strong>de</strong>n „Gol<strong>de</strong>nen Fuchs“<br />
statt und natürlich ist diese Piste auch<br />
für „normale“ Skifahrer geöffnet. Und so<br />
sind diese bei<strong>de</strong>n Nachbarn diesseits und<br />
jenseits Grenze nicht nur Europäische<br />
Kulturhauptstädte (Graz war dies 2003,<br />
Maribor wird es gemeinsam mit <strong>de</strong>n Partnerstädten<br />
Murska Sobota, Ptuj, Slovenj<br />
Gra<strong>de</strong>c, Velenje und Novo Mesto 2012<br />
sein), son<strong>de</strong>rn auch weltmeisterschaftserprobt.<br />
Radfahrer genießen von Maribor aus <strong>de</strong>n<br />
Drauradweg, von Graz aus <strong>de</strong>n Murradweg<br />
und zusätzlich gibt es reizvolle Rad- und<br />
Mountainbike-Touren, die von <strong>de</strong>n bei<strong>de</strong>n<br />
Städten in das umgeben<strong>de</strong> Weinland führen.<br />
Wan<strong>de</strong>rer genießen von Graz aus <strong>de</strong>n<br />
1442 m hohen Schöckl und das Grazer<br />
Bergland, Wan<strong>de</strong>rfreun<strong>de</strong> aus Maribor<br />
erfreuen sich am Pohorje mit <strong>de</strong>m<br />
20 EXTRA 8/10<br />
Kulminationspunkte von Genuss und Kultur<br />
1543 m hohen Schwarzkogel.<br />
Graz trägt seit 2008 <strong>de</strong>n Titel Genusshauptstadt<br />
Österreichs. So ist erklärbar,<br />
dass ein altes Stu<strong>de</strong>ntenlied <strong>de</strong>n Titel<br />
trägt: „Träumend sah vom Schlossberg<br />
nie<strong>de</strong>r!“ Die UNESCO hat die Stadt um<br />
<strong>de</strong>n Schlossberg als Weltkulturerbe<br />
erkannt, vielleicht zieht Maribor nach?<br />
23 GRAZER-BERGLAND-TOUR<br />
3 Tage, 170 KM | 5000 HM | MITTeL<br />
Alle Bike-Highlights zwischen Schöckl<br />
und Teichalm sind in einer 3-Tages-<br />
Rundtour vereint. Attraktive Trails in<br />
herrlicher Landschaft bil<strong>de</strong>n das „bike“<br />
und die Kulturhauptstadt Graz steuert die<br />
„culture“ bei. Gemeinsam ergibt sich das<br />
Motto <strong>de</strong>r Region Graz: „bikeCULTure“!<br />
Beste Zeit: April – Oktober.<br />
Talorte: Graz/Stattegg.<br />
Ausgangspunkt: Hauptplatz Graz/Stattegg.<br />
Route: Die Tour führt durch die Region <strong>de</strong>r<br />
UCI Mountainbike Marathon WM 2009<br />
mit allen Highlights wie <strong>de</strong>m Schöckl<br />
o<strong>de</strong>r <strong>de</strong>m Almenland, <strong>de</strong>m größten bewirtschafteten<br />
Almgebiet Europas.<br />
ANREISE Über die A 9 Pyhrnautobahn<br />
bis Graz-Nord und bei <strong>de</strong>r Abfahrt<br />
Gratkorn Richtung Stattegg.<br />
INfO Region Graz, Tel. +43 316<br />
8075-0, www.regiongraz.at<br />
KARTE Rad-, Trekking- und<br />
Mountainbike-Karte<br />
<strong>de</strong>r Region Graz,<br />
1: 75 000, kostenlos<br />
erhältlich bei <strong>de</strong>r<br />
Region Graz.<br />
24 MURRADWEG<br />
5 – 8 Tage | 450 KM | LeICHT<br />
Der Murradweg führt längs <strong>de</strong>s Flusses<br />
Mur vom Nationalpark Hohe Tauern durch<br />
die gesamte <strong>Steiermark</strong> und seit 2010<br />
auch durch <strong>Slowenien</strong> bis zur Mündung<br />
im kroatischen Legrad durch eine beeindrucken<strong>de</strong><br />
Vielfalt an Landschaften.<br />
Im Sü<strong>de</strong>n sind es die Fel<strong>de</strong>r mit Mais,<br />
<strong>de</strong>n für die Region so typischen Ölkürbissen<br />
und ausge<strong>de</strong>hnte Auenlandschaften<br />
mitten im Land <strong>de</strong>r Thermalquellen,<br />
von <strong>de</strong>nen es auch nicht weit in die<br />
Weinberge ist. Dazwischen fin<strong>de</strong>n sich<br />
Städte wie Graz, die Genuss-Hauptstadt<br />
Österreichs, <strong>de</strong>ren städtisches Flair eine<br />
wun<strong>de</strong>rbare Ergänzung zu <strong>de</strong>n satten<br />
Naturerlebnissen ist.<br />
Beste Zeit: April – Oktober.<br />
Talort: Muhr im Lungau.<br />
Ausgangspunkt: Sticklerhütte im Lungau.<br />
Route: Die Route führt immer an <strong>de</strong>r<br />
Mur entlang durch die unterschiedlichen<br />
Landschaften <strong>de</strong>r <strong>Steiermark</strong> und <strong>de</strong>r angrenzen<strong>de</strong>n<br />
Region Pomurje in <strong>Slowenien</strong><br />
bis zur Mur-Mündung an <strong>de</strong>r ungarischkroatischen<br />
Grenze bei Legrad.
ANREISE Über die A 10 Tauernautobahn<br />
bis zur Abfahrt St. Michael im Lungau<br />
und weiter nach Muhr im Lungau o<strong>de</strong>r auf<br />
<strong>de</strong>r B 99 über Obertauern.<br />
INfO <strong>Steiermark</strong> Tourismus,<br />
Tel. +43 316 4003-0,<br />
www.murradweg.com<br />
KARTEN Infofol<strong>de</strong>r mit Übersichtskarte,<br />
Ortsbeschreibungen, Ausflugstipps und<br />
Unterkunftsverzeichnis gratis erhältlich<br />
bei <strong>Steiermark</strong> Tourismus;<br />
Bikeline Radführer Mur-Radweg – Von <strong>de</strong>r<br />
Quelle nach Bad Radkersburg, 1: 75 000,<br />
www.esterbauer.com<br />
25 POHORjE-RADWEG<br />
1 – 2 Tage | 1600 HM, 75 KM | SCHWer<br />
Begeben Sie sich mit <strong>de</strong>m Rad auf Ent<strong>de</strong>ckungstour<br />
in die unberührte Natur und<br />
die Sehenswürdigkeiten <strong>de</strong>s Pohorje-Gebirges;<br />
beginnen Sie bei <strong>de</strong>r Kirche Zum<br />
Hl. Bolfenk auf <strong>de</strong>m Mariborer Teil und<br />
ra<strong>de</strong>ln Sie bis zum Fuße <strong>de</strong>s Kremžarjev<br />
vrh auf <strong>de</strong>r westlichen Seite <strong>de</strong>s Bergmas-<br />
Im Sattel unterwegs am Pohorje.<br />
Links: Die kulturstadt<br />
graz<br />
und rechts<br />
Ptuj, die<br />
älteste Stadt<br />
<strong>Slowenien</strong>s.<br />
sivs in7 Koroška! Auf <strong>de</strong>m Bergrücken<br />
verläuft ein abwechslungsreicher 75 Kilometer<br />
langer Radweg, <strong>de</strong>r <strong>de</strong>n östlichen<br />
mit seinem westlichen Teil verbin<strong>de</strong>t.<br />
Beste Zeit: Mai – Oktober.<br />
Talort: Maribor.<br />
Ausgangspunkt: Obere Station <strong>de</strong>r Seilbahn<br />
Pohorska vzpenjaca/Maribor.<br />
Route: Man fährt <strong>de</strong>n markierten Weg<br />
PT. Der Weg beginnt neben <strong>de</strong>r Kirche<br />
Sv. Bolfenk (Hl. Bolfenk) und führt<br />
weiter über Dom na Glažuti, Bajgot und<br />
unterhalb <strong>de</strong>s Gipfels Klopni vrh vorbei,<br />
dann bis zur Koca na Pesku. Einkehrmöglichkeit.<br />
Gestärkt und ausgeruht setzen<br />
Sie Ihren Weg Richtung Grmovškov dom<br />
na Kopah fort, das knapp 8 Kilometer<br />
entfernt liegt. Von Kope fahren Sie auf<br />
<strong>de</strong>m Waldweg bergab, anschließend auf<br />
<strong>de</strong>r ansteigen<strong>de</strong>n Straße in Richtung <strong>de</strong>r<br />
Hütte Planinc. Hier geht es nochmals<br />
bergauf zur Hütte Koca pod Kremžarjevim<br />
vrhom und nach knapp 75 Kilometer<br />
Fahrt erreichen Sie Ihr Ziel.<br />
ANREISE Nach Maribor von Graz A 9,<br />
E 57, E 59 und dann von Maribor Zent-<br />
rum nach Radvanje unter <strong>de</strong>m Pohorje-<br />
Gebirge (ca. 10 Minuten mit <strong>de</strong>m Auto),<br />
dann mit Seilbahn Pohorska vzpenjaca<br />
nach oben. Man kann aber auch von <strong>de</strong>r<br />
unteren Station <strong>de</strong>r Seilbahn Pohorska<br />
vzpenjaca <strong>de</strong>n markierten Weg hinauf<br />
nehmen und kommt dann direkt am<br />
Pohorje Radweg (PT) bei Vi<strong>de</strong>c an.<br />
INfO TIC Maribor, Tel. +386 2 2346611,<br />
www.maribor-pohorje.si<br />
RRA Koroška, www.koroska.si<br />
HüTTEN Koca Koca, Dom na Glažuti,<br />
Koca na Pesku, Koca na Pesniku,<br />
Grmovškkov dom pod veliko Kopo, Koca<br />
Planinc, Koca pod Kremžarjevim vrhom.<br />
LITERATUR Radkarte Pohorje, kostenlos<br />
erhältlich bei Maribor Tourismus.<br />
ALPIN TIPP Man kann das Fahrrad<br />
abstellen und zu Fuß zum Urwald und<br />
<strong>de</strong>n Wasserfällen Mali und Veliki Šumik<br />
wan<strong>de</strong>rn o<strong>de</strong>r die Torfmoore Lovrenška<br />
jezera und Ribniško jezero besuchen.<br />
BERGBAHN Seilbahn Pohorska Vzpenjaca,<br />
Tel. +386 2 6036553,<br />
www.pohorje.org<br />
26 KULTURWEG PTUj<br />
3 STD. | 300 HM | LeICHT<br />
Einfache Wan<strong>de</strong>rung quer durch die<br />
sanfte Mittelgebirgslandschaft Slovenske<br />
gorice.<br />
Beste Zeit: Mai – Oktober.<br />
Talort: Ptuj.<br />
Ausgangspunkt: Therme Ptuj.<br />
Route: Der Weg beginnt bei <strong>de</strong>r Therme<br />
Ptuj und führt über die Fußgängerbrücke<br />
über die Drau in die Altstadt von Ptuj.<br />
Von hier gelangen wir in <strong>de</strong>n westlichen<br />
Teil <strong>de</strong>s Gebirges Slovenske Gorice. Der<br />
Beschil<strong>de</strong>rung folgend immer bergauf<br />
über aussichtsreiche Wiesen und an<br />
Bauernhöfen vorbei. Am Weg ziehen wir<br />
an <strong>de</strong>n Geburtshäusern <strong>de</strong>r bekannten<br />
slowenischen Schriftsteller Murko und<br />
Potrc vorbei.<br />
ANREISE Über die A 4 nach Ptuj.<br />
INfO TIC Ptuj, Tel. +386 2 7796011,<br />
www.ptuj-tourism.si und ZRS Bistra Ptuj,<br />
Tel. +386 2 7480250, www.bistra.si<br />
LITERATUR Viktorija Dabic: Mestna obcina<br />
Ptuj, Ptujska tiskarna d.o.o., 2006.<br />
TIPP Die Geburtshäuser <strong>de</strong>r Schriftsteller<br />
Murko und Potrc besuchen.<br />
8/10<br />
EXTRA<br />
21
i<br />
steiermark – <strong>Nordost</strong>-slowenien Info<br />
INfos, TIpps<br />
uNd AdresseN<br />
die auf nebenstehen<strong>de</strong>r Übersichtskarte<br />
eingezeichneten Touren in <strong>de</strong>n<br />
sieben regionen <strong>de</strong>r steiermark und<br />
<strong>Nordost</strong>-sloweniens können wir bestens<br />
empfehlen. Natürlich hat je<strong>de</strong><br />
dieser ferienregionen noch viel mehr<br />
zu bieten, seien es Landschafts- o<strong>de</strong>r<br />
kulinarische Genüsse.<br />
Bei <strong>de</strong>n folgen<strong>de</strong>n frem<strong>de</strong>nverkehrsämtern<br />
wird man sie freundlich und<br />
kompetent mit Informationen und<br />
Hilfe bei <strong>de</strong>r unterbringung etc. versorgen.<br />
ein Anruf, eine e-Mail o<strong>de</strong>r<br />
am besten ein Besuch im Büro vor ort<br />
– kostet nichts, bringt aber viel!<br />
INFO<br />
<strong>Steiermark</strong> Tourismus<br />
St.-Peter-Hauptstraße 243<br />
8042 Graz, Austria<br />
Tel. +43 316 4003-0<br />
info@steiermark.com<br />
www.steiermark.com<br />
Graz Tourismus<br />
Herrengasse 16<br />
8010 Graz, Austria<br />
Tel. +43 316 8075-0<br />
info@graztourismus.at<br />
www.graztourismus.at<br />
TIC Maribor-Pohorje<br />
Partizanska c. 6a<br />
2000 Maribor, <strong>Slowenien</strong><br />
Tel. +386 2 2346611<br />
22 EXTRA 8/10<br />
Ein Eldorado für Bergsteiger mit Erfahrung: Bergstation <strong>de</strong>r Dachstein-Südwandbahn mit Blick in die Schladminger Tauern.<br />
tic@maribor.si<br />
www.maribor-pohorje.si<br />
Pomurje – LTO Prlekija<br />
Jureša Cirila 4<br />
9240 Ljutomer, <strong>Slowenien</strong><br />
Tel. +386 2 581110<br />
info@jeruzalem.si<br />
www.jeruzalem.si<br />
TIC Moravske Toplice<br />
Kranjceva 3<br />
9226 Moravske Toplice, <strong>Slowenien</strong><br />
Tel. +386 2 5381520<br />
info@moravske-toplice.com<br />
www.moravske-toplice.com<br />
TIC Ptuj<br />
Slovenski Trg 5<br />
2250 Ptuj, <strong>Slowenien</strong><br />
Tel. +386 2 7796011<br />
info@ptuj-tourism.si<br />
www.ptuj-tourism.si<br />
Koroška – TIC Park<br />
Kralja Matjaža<br />
Center 100<br />
2393 Crna na Koroškem,<br />
<strong>Slowenien</strong><br />
Tel. +386 2 8703066<br />
pkm@siol.net<br />
www.koroska.si<br />
Weitere Informationen zu <strong>de</strong>n<br />
schönsten regionalen wie auch<br />
grenzüberschreiten<strong>de</strong>n Touren und<br />
<strong>de</strong>n Urlaubsregionen fin<strong>de</strong>n Sie auf<br />
www.hiking-biking.com<br />
Das Projekt wird aus <strong>de</strong>m Europäischen<br />
Fonds für regionale Entwicklung<br />
von <strong>de</strong>r EU kofinanziert.<br />
Dank <strong>de</strong>r unterschiedlichsten<br />
Klimazonen ist die<br />
Blumenvielfalt enorm.
Tourenübersicht<br />
STeierMarK – NorDoST-SloWeNieN<br />
Dachstein<br />
Nationalpark Gesäuse<br />
Hochschwab<br />
1 dachstein-Rundwan<strong>de</strong>rweg<br />
2 6-Seen-Wan<strong>de</strong>rung<br />
3 peternpfad<br />
4 Hochschwab<br />
Die Nie<strong>de</strong>ren Tauern<br />
5 <strong>Alpin</strong>steig Wil<strong>de</strong> Wasser<br />
6 Krakautaler<br />
Höhenwan<strong>de</strong>rung<br />
7 Von Almhütte zu Almhütte<br />
Die 8 Naturparks<br />
8 Almenlandtour<br />
9 Schneealmwan<strong>de</strong>rung<br />
10 Graggerschlucht<br />
11 <strong>de</strong>r Süße pfad<br />
Pohorje I Waldheimat<br />
Seetaler Alpen und<br />
Koralpe<br />
12 oststeiermark<br />
panoramaweg<br />
13 Koralm-Kristall-Trail<br />
14 Koroska<br />
15 Slowenischer Alpenweg<br />
Gartenlandschaften<br />
16 Hirschbirnen-Wan<strong>de</strong>rweg<br />
17 Via pomurje<br />
18 Weinweg <strong>de</strong>r Sinne<br />
Das Grüne Band<br />
19 Grenzpanoramaweg<br />
20 drauradweg<br />
21 Mountainbiken um die<br />
urslja Gora<br />
22 petzentour / Stollenbiken<br />
Graz und Maribor<br />
23 Grazer-Bergland-Tour<br />
24 Murradweg<br />
25 pohorje – Biken<br />
26 Kulturweg ptuj<br />
8/10<br />
EXTRA<br />
23