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Richtlinie zur Durchführung und Förderung eines freiwilligen ...

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Richtlinie zur Durchführung und Förderung eines freiwilligen

Sachsisches Amtsblatt Nr.42 vom 15. Oktober2009Sachslsches Staatsministerium fiirSoziales und VerbraucherschutzRichtliniedes Sachslschen Staatsministeriums fUr Sozialeszur Durchfiihrung und Fdrderung eines freiwilligen sozialen Jahres im Freistaat Sachsen(FSJ-Richtllnie)Yom17. September 20091. Rechtsgrundlagen, Geltungsbereich1.1 Aufder Grundlage des Gesetzes zur Forderung von Jugendfreiwilligendiensten(Jugendfreiwilligendienstegesetz ­JFDG) vom 16. Mai 2008 (BGB\. I S. 842) wird das freiwilligesoziale Jahr (FSJ) im Freistaat Sachsen durchgefiihrt.1.2 Das FSJ ist ein soziales Jugendbildungsjahr. Es soli die Bereitschaftjunger Menschen (Freiwilliger) zum sozialenHandeln sowie ihr Verantwortungsbewusstsein fUr das Gemeinwohlstarken und weiterentwickeln.1.3 Diese Richtlinie gilt fur aile vom Freistaat Sachsen zugelassenenTrager des FSJ sowie fiir aile Trager des FSJ, die zurDurchfiihrung von MaBnabmen des FSJ Forderung ausMitteln des Landes erhalten. Die Orientierung an dieserRichtlinie wird empfohlen, wenn FSJ-Trager, die nichtvorn Freistaat Sachsen zugelassen wurden und auch keineLandesforderung erhalten, FSJ-MaBnabmen in SachsendurchfUhren.2. Zulassung der Trager des FSJ2.1 Zugelassen kraft Gesetzes sind Trager nach § 10 Abs. IJFDG.2.2 Uber die Zulassung von weiteren Tragem als Trager desFSJ im Inland beziehungsweise uber die Zulassung vonTragern als Trager des FSJ im Ausland entscheidet dasStaatsministerium fiir Soziales aufder Grundlage von § 10Abs. 2 und 3 JFDG. Die Zulassung kann nach § 36 Abs. 2Nr. I des Verwaltungsverfahrensgesetzes (VwVfG) in derFassung der Bekanntmachung vom 23. Januar 2003(8GB!. I S. 102), das zuletzt durch Artikel 2 Abs. I des Ge- 'setzes vom 14. August 2009 (BGB\. I S. 2827, 2839) geandertworden ist, befristet werden.2.3 Bei Verbanden, die in Bundes-, Landes- beziehungsweiseKreisverbande untergliedert sind, konnen nur sachsischeLandesverbande einen Antrag aufZulassung stellen,2.4 Antriige auf Zulassung als Trager konnen jederzeit gestelltwerden. Dem Antrag sind eine Konzeption zur Durchfiihrungdes FSJ, ein Zeitablaufplan, ein Konzept fur die Seminare,eine Liste der geplanten Einsatzstellen sowie moglicherKooperationspartner beizufugen.2.5 Trager konnen nur zugelassen werden, wenn sie die Gewahrfur die Einhaltungder im Jugendfreiwilligendienstegesetzsowie der unter Nummer 3 angefiihrten Standards bietenund ein Finanzierungsmodell fur das FSJ vorlegen.2.6 Die Zulassung kann widerrufen werden, wenn die zugelassenenTrager keine Gewahr mehr fiir die Einhaltung der imJugendfreiwilligendienstegesetz sowie der unter Nummer 3angefiihrten Standards bieten.2.7 Aus der Zulassung entsteht kein Anspruch aufForderung.3. Standards ffir die Durchffihrung des FSJ3.1 Zur padagogischen Begleitung der Freiwilligen stellt derTrager Fachkrafte zur Verfiigung. Dabei soli ein Verhaltnisvon I Vollzeitaquivalent pro maximal 40 Freiwillige nichtuberschritten werden. Die Fachkrafte sollen tiber einenpadagogischen, moglichst sozialplidagogischen Fachhochschul-oder Hochschulabschluss verfiigen, regelmaliig erreichbarsein und den Freiwilligen als Ansprechpartner zurVerfiigung stehen. Die Trager gewahrleisten, dass die padagogischenFachkriifte Fortbildungsangebote wahrnehmen.3.2 Die Fachkrafte fUhren Seminare nach § 3 Abs. 2 und § 5Abs. 2 JFDG durch. Sie konnen dabei durch weiteres Personalsowie Honorarkrafte unterstiitzt werden. Fiir die Seminaregilt als Richtgrofle ein Betreuerschliissel von 1:20.Die Freiwilligen wirken an der Gestaltung der Seminaremit. Die Seminargruppen wahlen zu Beginn des erstenSeminars eine(n) Seminarsprecher(in), der/die die Interessender Freiwilligen gegenuber dem Trager und nach auBenvertritt.3.3 Der Trager gewahrleistet die Einhaltung der FSJ-Standardsin den Einsatzstellen. Er berat die Einsatzstellen und stehtihnen als Ansprechpartner zur Verfiigung. Die padagogischeFachkraft besucht jeden Freiwilligen mindestenseinmal pro FSJ an seiner Einsatzstelle. Injeder Einsatzstel­Ie gibt es eine Person, die fUrdie Betreuung der Freiwilligenzustandig ist. Die Aufgaben der Freiwilligen mussen eindeutigbeschrieben sein.3.4 Der Trager oder die Einsatzstelle zahlt jedemljeder Freiwilligenein Taschengeld, welches dem freiwilligen Dienstangemessen sein soli und bei einem Dienst im Inland130 EUR monatlich nicht unterschreitet. Fur die Freiwilligenist ein ausreichender Versicherungsschutz sicher zustellen.3.5 Die Trager gewahrleisten, dass die padagogischen Fachkrafteim Sinne der Qualitatssicherung mit anderen FSJ­Tragern sowie dem Land zusammenarbeiten. Sie orientierensich an weiteren fachlichen Standards, die von Bund,Land oder Tragerkreis festgelegt wurden.1674

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