Franziskanische Bethlehem - Katholische Kirche Steiermark

dekanat.at

Franziskanische Bethlehem - Katholische Kirche Steiermark

50 Jahre

ZUM TITELBILD

Krippendarstellung in

Greccio aus dem 15.

Jahrhundert

Foto: P. Simon, Siehe Leitartikel

auf S. 3

Die Krippe fordert Glauben

Seite 2

SERIE

Julius-Bild am Gschwendt

Seite 5

GOTT & DIE WELT

Fairer Chistbaum

Seite 10

JUBILÄUM

Das Frohnleitner Pfarrblatt

feiert sein 50jähriges

Bestehen

Seite 16

Weihnachten

2009

Nr. 4

P.b.b.

Erscheinungsort:

Frohnleiten

Verlagspostamt:

8130 Frohnleiten

Zl.-Nr.: 57798G59U BOTSCHAFT

Jubiläumsausgabe

Das Frohnleitner Pfarrblatt


D

I

E

B

O

T

S

C

H

A

F

T

2 Weihnachten 2009

P. Simon OREC

“In seine

Lieb’ versenken

will ich

mich ganz

hinab, mein

Herz will ich

ihm schenken

und alles was

ich hab.”

Gotteslob, Nr. 140

Impressum:

Inhaber, Herausgeber und Redaktion:

Römisch-Katholisches Pfarramt

Frohnleiten, 8130 Frohnleiten,

Hauptplatz 1, Tel. 03126/2488-0,

Fax: Dw 5,

pfarre.frohnleiten@utanet.at

P. Simon Orec OFM; Schriftleitung

und Redaktion: Mag. Michael

Bock; Johann Melinz; Gabriele

Prietl; Mag. Hannes Schwab

Layout: Mag. Michael Bock

Lektorat:: Mag. Hannes Schwab

Hersteller: Styria Printshop Druck

GmbH, Am Hartboden 33,

8101 Gratkorn

Offenlegung gemäß Mediengesetz:

Eigentümer: Röm-Kath.

Pfarre Frohnleiten zu 100%.

Informationsorgan der R.-K. Pfarre

Frohnleiten.

Die Krippe

fordert Glauben

Advent Anno Domini 2009. Vor uns

liegt das Jahr 2010. Mit diesem

vollenden wir das erste Jahrzehnt

eines Jahrhunderts bzw. eines Jahrtausends.

Dieser Anfang eines neuen

liturgischen und das Ende eines bürgerlichen

Jahres sollte uns ein Anlass

sein, wieder einmal inne zu halten

und still zu werden, um unsere Zeit

und unser Leben vor Gott zu bedenken.

Unser ganzes Leben ist bei Gott

geborgen. Bei ihm finden wir, was

nichts in der Welt uns geben kann:

Das Leben!

Wir verbringen den Advent in einer

Welt, in der es laut zugeht. Wir feiern

Weihnachten in einer Welt, in der

noch immer Unzählige darauf warten,

als Menschen entdeckt und anerkannt

zu werden; in der viele alleingelassen

sind mit sich, ihrem Hunger,

ihren Tränen, ihrer Ratlosigkeit und

Wehrlosigkeit; in einer Welt, in der

man noch Gerechte verhöhnt und Unschuldige

mordet – in einem Ausmaß

wie wohl niemals zuvor. In so eine

Welt ist Gott gekommen. In so einer

Welt wollte er armer Bruder unter

Armen sein, solidarisch mit denen,

die buchstäblich „die letzten Menschen“

sind. In so eine Welt, in der so

vieles geschieht, hat er sein Leben investiert,

unwiderruflich, ein für allemal.

Gott wollte zu einer bestimmten Zeit

in die menschliche Geschichte eintreten,

um eine Weile mit uns Menschen

zu leben. Er wollte unser Leben menschenwürdiger

machen, indem Er,

der Sohn Gottes, menschlich wurde

bis ins letzte, intimste Detail, indem Er

die gleiche Luft atmete wie wir, liebte,

mehr als wir und starb, schrecklicher

als wir. Darin besteht die ganze Hoffnung

unserer menschlichen Natur.

Die Menschen vieler Jahrhunderte

haben sich an das gehalten, was in

der Schrift steht: „Sie wickelte ihn in

Windeln und legte ihn in eine Krippe.“

Sie haben davor gebetet und gesungen:

„In seine Lieb` versenken/ will ich

mich ganz hinab/, mein Herz will ich

ihm schenken/ und alles was ich hab“

(GL 140). Wir täten diesen Menschen

bitteres Unrecht, wenn wir sagten,

das alles sei Naivität, private Gefühlsduselei

gewesen. Es war Glaube.

WEIHNACHTEN

Begegnung

Auch heute ist vor dem Geheimnis der Menschwerdung

Gottes nichts als Glaube möglich. Es ist dieser Glaube, den

die Krippe fordert: Er, Jesus Christus, ist im wahrsten Sinne

des Wortes ein Geschenk des Himmels. Trotz allen Grauens

und Leidens ist es dadurch heller geworden in der Welt.

In Jesus Christus ist „die Güte und Menschenfreundlichkeit

Gottes, unseres Retters erschienen“ (Tit 3,4)! Mit der Geburt

von Jesus Christus macht Gott unsere Menschengeschichte,

die wir mit Blut und Tränen geschrieben haben, zu

seiner Geschichte, zur Geschichte des Heils. Das ist der eigentliche

Sinn und Grund unserer weihnachtlichen Freude!

Lassen Sie deshalb Weihnachten zu einem Fest der

Freude werden, bei dem Sie den Geburtstag dessen feiern,

der als Sohn Gottes unser Schicksal geteilt hat und der unserem

Leben Sinn und Freude gibt. „Er hat uns gelehrt, wie

wir in dieser Welt leben sollen“ (Paulus). Freude lässt sich

nicht einfach befehlen, sondern entsteht dort, wo uns der

Sinn der Weihnachtsbotschaft aufgeht, wo wir erkennen,

was wir ganz persönlich Jesus Christus zu verdanken

haben. Dafür aber braucht es Zeit, um die Botschaft zu

hören und Jesus Christus in unser Herz einzulassen. Dass

wir als einzelne, als Familie sowie als Pfarrgemeinde von

Frohnleiten Zeit und Raum finden und so zur großen, echten

Weihnachtsfreude gelangen, das wünsche ich Ihnen

und mir.

Ihr Pfarrer P. Simon OREC

Die BEGEGNUNG wünscht allen Leserinnen und

Lesern ein gesegnetes Weihnachtsfest und ein gesundes

Jahr 2010!


Begegnung WEIHNACHTEN Weihnachten 2009 3

Greccio – das „Franziskanische Bethlehem

Mehr als 2,2 Milliarden Christen

auf der ganzen Welt feiern

Weihnachten. Weihnachtsbaum

und Weihnachtskrippe sind untrennbar

mit diesem Fest verbunden.

Bevor aber der Weihnachtsbaum

im 19. Jahrhundert in den

Häusern Einzug hielt, stand die

Krippe im Mittelpunkt des Weihnachtsfestes.

Sie veranschaulicht

die Geburt Jesu in Bethlehem. Über

den Ursprung der Tradition der

Krippendarstellung gibt es keine

genauen Angaben. Sie ist wahrscheinlich

ein Produkt einer langen

Entwicklung mit mehreren Wurzeln.

Der heilige Franz von Assisi hatte

1223 in Greccio als Erster die Idee,

zum Weihnachtsfest die Geburt

Christi als „lebendes Bild“ mit lebenden

Menschen und Tieren

nachzustellen. Deshalb wird dieser

mittelalterliche Ort, der etwa 15 Kilometer

nordwestlich von Rieti (Italien)

erhöht auf den Ausläufern des

Monte Lacerone liegt, auch das

Franziskanische Bethlehem“ genannt.

Er ist heute auch eine Partnerstadt

Bethlehems. Die dortige

Einsiedelei wurde in atemberaubender

Höhe auf Felsspitzen über

einem tiefen Abgrund erbaut und

sieht aus wie ein Schwalbennest

auf bloßem Felsen. Dort oben, in

der Abgeschiedenheit der Berge

des Rieti-Tales, stellte Franziskus

zur Weihnachtsfeier des Jahres

1223 das Geschehen der Heiligen

Nacht bildhaft dar. Die von ihm inszenierte

lebendige Krippe gilt als

einer der Ursprünge dieser Tradition

in Europa. Der Legende nach

ließ er einen Mann namens Johannes

zwei Wochen vor dem Weihnachtsfest

eine Felsgrotte so herrichten,

dass sie als möglichst naturgetreue

„Bühne“ für das

Geschehen in Bethlehem dienen konnte. Der

Heilige begründete seinen Plan so:

„Ich möchte nämlich das Gedenken an jenes

Kind begehen, das in Bethlehem geboren

wurde, und ich möchte die bittere Not, die es

schon als kleines Kind zu leiden hatte, wie es in

eine Krippe gelegt, an der Ochs und Esel standen,

und wie es auf Heu gebettet wurde, so

greifbar als möglich mit leiblichen Augen

schauen.“

Als der Weihnachtstag herangekommen war,

zogen die Mitbrüder des Heiligen aus mehreren

Niederlassungen und Männer und Frauen jener

Gegend mit Kerzen und Fackeln nach Greccio,

„um jene Nacht zu erhellen, die mit funkelndem

Stern alle Tage und Jahre erhellt hatte“. Schließlich

kam auch der heilige Franziskus, fand alles

vorbereitet, sah es und freute sich. Nun wurde

eine Krippe zurechtgemacht, Heu herbeigebracht,

Ochs und Esel herzugeführt. „Zu Ehren

kommt da die Einfalt, die Armut wird erhöht, die

Demut gepriesen, und aus Greccio wird gleichsam

ein neues Bethlehem.“ (1 Cel. 84-86)

Nehmen wir uns den heiligen Franziskus zum

Vorbild und gestalten unser Weihnachtsfest so

anschaulich und greifbar wie er! Erhellen wir mit

den Christbaumkerzen und den leuchtenden

Augen in der Kirche jene Nacht, „die mit funkelndem

Stern alle Tage und Jahre erhellt“!

Ein gesegnetes Weihnachtsfest und alles Gute

im Neuen Jahr wünscht Ihnen

Gabi PRIETL

Der Nikolaus

kommt zu Ihnen

Der hl. Nikolaus hat den Menschen

viel Gutes getan. Um ihn

nicht zu vergessen, wird die Pfarre

auch heuer die Möglichkeit für “Nikolaushausbesuche”

bieten.

Liebe Eltern, falls Sie den Besuch

des hl. Nikolaus in Ihrer Familie

wünschen, bitten wir Sie, dies bis

spätestens Freitag, 4. Dezember

in der Pfarrkanzlei bekanntzugeben.

Die Hausbesuche des

hl. Nikolaus werden am Samstag,

5. Dezember in der Zeit von 16.00

bis 19.30 Uhr stattfinden.

Unser Anliegen ist es, den Kindern

und der Familie Freude zu bereiten.

Der Nikolaus freut sich, wenn

er bei Ihnen anklopfen darf und

alle rufen: “Herein, lieber Nikolaus,

komm in unser Haus!”

Mag. Johannes THEISSL

Weihnachtsmarkt der Katholischen

Frauenbewegung und der Bastelrunde

Samstag, 28. November von 9 bis 18 Uhr

Sonntag, 29. November von 7 bis 11 Uhr

Sonntag, 6. Dezember von 7 bis 11 Uhr

Die Katholische Frauenbewegung und die Bastelrunde

freuen sich auf Ihren Besuch!


4 Weihnachten 2009

Viele fleißige Hände waren auch heuer wieder am Werk, um das Erntedankfest

zu einem der größten und schönsten Feste des Ortes zu machen. Den

Festgottesdienst, der vom Chor der Pfarrkirche wunderbar musikalisch umrahmt

wurde, zelebrierte der Wiener Weihbischof Mag. Dr. Franz Scharl. Damit alles –

vom Aufbau und der Vorbereitung bis zum Kochen, Backen, Servieren und wieder

Abbauen – reibungslos

funktioniert, brauchen

wir jedes Jahr ca.

120 HelferInnen. Diesen

Fleißigen, die jedes Jahr

mit großer Begeisterung

und viel Engagement

dabei sind, gilt unser

allerherzlichster Dank!

Dass alle Speisen und

Getränke in bestem, frischem

und hygienischem

Zustand waren,

bestätigte uns heuer die

erstmalige Lebensmittel-

und Hygienekontrolle

des Landes Steiermark. Auch das Wetter zeigte sich wieder von der besten

Seite, obwohl wir am Vortag noch skeptisch zum Himmel blickten. Es ist nur gut,

dass die Wettervorhersage nicht immer stimmt. Der Reinerlös des Festes ist

jedes Jahr eine wertvolle Unterstützung für die Renovierung und Ausstattung der

Räumlichkeiten im Kloster.

Fotos: Ullrich

Erntedank: Ein Fest für die ganze Pfarre

Wie eine Erntedankkrone entsteht

Wie in den vergangenen vier Jahren

durfte ich auch heuer wieder die Erntedankkrone

des “Hocholma”-Vereins

binden. Gelernt habe ich diese Kunst

von Frau Maria Trieb. Maria selbst

konnte diesmal leider nicht dabei sein,

daher wurde ich von meiner Nachbarin

und Freundin, Frau Silvia Kink unterstützt.

Um eine schöne Erntedankkrone

zu binden, braucht man jede

Menge Buchsbaum, einige schöne

Ähren, herbstliche Früchte und einen

kleinen Laib Brot. Auf diese Art bedankt

man sich für die gute Ernte und das

leibliche Wohl. Man beginnt die Arbeit

beim Kreuz oben, wobei man darauf

achten muss, dass auf allen vier Seiten

und am Kranz dieselbe Menge an

Buchsbaum ist, der in eine Richtung

gebunden wird.

Der Erntedankgottesdienst mit dem

Wiener Weihbischof war heuer ganz

besonders schön. Die Kirche war so

voll, dass einige sogar auf der Stiege

stehen mussten. Zwei Mal durften die

Kinder zum Altar nach vorne gehen.

Nach der Messe trugen vier Mitglieder

unserer Kinder- und Jugendtanzgruppe

die Krone aus der Kirche und

beim Umzug über den Hauptplatz. Es

ERNTEDANK Begegnung

waren heuer André Tranacher, Jasmin

und Kathrin Lindner und Lydia

Auer (heuer zum ersten Mal), die die

Erntedankkrone mit Ehrfurcht und Stolz

beim Umzug trugen und zum Schluss-

Segen zurück in die Kirche brachten.

Damit das Tragen leichter fällt, hat

unser Vortänzer, Herr Armin Thaller,

in liebevoller Handarbeit ein neues,

leichteres und handlicheres Gestell gefertigt,

das die Aufschrift "Heimatverein

Hocholma" trägt. Ich möchte mich auf

diesem Wege bei all jenen bedanken,

die bei dieser ehrenvollen Aufgabe mit-

Kindergarten -

Erntedankfest

mit P. Ivan Cilic

Segnung der Erntegaben

Für das nächste Jahr haben wir uns

wieder Verbesserungen vorgenommen.

So möchten wir beispielsweise die Hütten,

die auf der Wiese stehen, mit einem

glatten Holzboden versehen, Warmwasser

in jeden Stand einleiten oder

dafür sorgen, dass die Kühlkette bei

Fleisch und Mehlspeisen nie unterbrochen

wird.

Ein Vergelt`s Gott allen Helferinnen

und Helfern!

Hans-Peter SCHWARZ (Festobmann)

geholfen haben und hoffe, dass Ihnen

die Erntedankkrone auch dieses Jahr

wieder gut gefallen hat.

Maria TRANACHER ("Hocholma")


Begegnung SERIE

Weihnachten 2009 5

“Zeichen unseres Glaubens”

JULIUS-BILD IN DER

WARTE AM GSCHWENDT

Am 26. September segnete Pater Dominikus

Ramljak ein Bild des heiligen Julius im Hof

der Tischlerei Galli-Magerl am Brunnhof, das

nach der kirchlichen Einweihung von einigen Mitgliedern

des Heimatvereins “Hocholma” auf der

Julius-Warte am Gschwendt angebracht wurde.

Es stammt von der Hobbykünstlerin und Bäuerin

Franziska Schinnerl aus Neudorf bei Passail und

wurde nach einer Vorlage, die man im Ökumenischen

Heiligenlexikon im Internet findet, in Acryl

gemalt. Maria Sobl, die Wirtin des Gasthofes

„Sauzipf“, übernahm spontan die Patenschaft für

dieses Kunstwerk, denn vor einem Jahr wurde in

ihrem Gasthaus die Idee geboren, der beliebten

Aussichtswarte einen Schutzpatron zu geben,

worauf man mit der nicht ganz einfachen Suche

nach einem Bild des 352 gestorbenen Papstes

Julius I. begann. Dieser war ein geschickter Kirchenpolitiker,

in dessen Amtszeit die berühmte

Kirche „zu den zwölf Aposteln“ in Rom gebaut

wurde, und den die Römer bereits früh als Heiligen

verehrten. In ihrer Ansprache äußerte Maria

Sobl den Wunsch, dass der heilige Julius nicht nur

die Warte beschützen möge, sondern auch die

Menschen in Frohnleiten und Umgebung, die er

vom Gschwendt aus nun überblickt.

Die Julius-Warte verdankt ihren Namen allerdings

nicht dem heiliggesprochenen

Papst, sondern dem allseits beliebten

Frohnleitner Bürgermeister

und Arzt Julius Valentin.

Dieser war auch Obmann der

Sektion „Frohnleiten“ des Touristenclubs.

Ein verdienstvolles

Clubmitglied hatte einen Platz auf

der Gschwendt-Wand in etwa 715

Metern Seehöhe entdeckt, von

dem aus man das ganze Tal

überblicken konnte. Bei der Einweihung

der Warte im Jahr 1896

durch Julius Valentin waren alle

Anwesenden von dem sich darbietenden

Panorama freudigst

überrascht und feierten bis zum

Einbruch der Dunkelheit. Im Jahr

1942 fiel die hölzerne Warte jedoch

einem Waldbrand zum

Opfer. Unter der Patronanz des

Heimatvereins „Hocholma“ und

mit Hilfe der Unterstützung durch

die Marktgemeinde Frohnleiten

wurde sie vor 11 Jahren wiedererrichtet

und eingeweiht. Auffallend

sind darin die Wegweiser aus

Holz mit Entfernungsangaben,

unter anderem zur Kirche Frohnleiten

(834 m) und zum Adriacher

Kirchturm (2.218 m).

Die Segnung des Heiligenbildes

am Fuße des Gschwendts war

gewiss ebenso fröhlich wie die

Einweihungsfeier vor 113 Jahren.

Mehr als hundert BesucherInnen

genossen ein Fest mit Musik vom

bekannten „Frohnleitner Trio“.

Besonders erfreulich war eine

spontane Sammlung für das 1991

mitten im Krieg gegründete Waisenhaus

in der Heimat von Pater

Dominikus. Dieses Heim ist mangels

staatlicher und kirchlicher

Unterstützung sehr stark auf

Spenden angewiesen. Pater Dominikus

war es immer ein großes

Anliegen, diesen armen Kindern

und Jugendlichen zu helfen. Mit

einem Spendenergebnis von 312

Euro haben auch die BesucherInnen

des Festes dazu beigetragen.

Ein herzliches Vergelt`s Gott

für die wertvolle Hilfe!

Der Gedenktag des heiligen Julius

wird am 12. April, an seinem

Sterbetag, gefeiert. Wenn Sie

also an diesem Tag Lust auf einen

Frühlingsspaziergang haben,

wäre die Julius-Warte ein lohnendes

Ausflugsziel. Der Heilige wird

Sie mit seiner Fürsprache beim

steilen Aufstieg unterstützen und

Ihnen Gottes Segen mit auf Ihren

Weg ins Tal geben!

Wir wünschen all unseren Kundinnen und Kunden ein gesegnetes Weihnachtsfest!

Johann MELINZ


6 Weihnachten 2009

WALLFAHRT

Begegnung

Impressionen der Wallfahrt nach Medjugorje

Eine Reise nach Medjugorje mit Blick aufs Meer

Als in der zweiten Ausgabe des

Frohnleitner Pfarrblattes die jährliche

Reise nach Medjugorje angekündigt

wurde, stand für mich gleich fest,

dass ich heuer erstmals dabei sein

möchte. Eine 21-köpfige Pilgergruppe

brach in den Morgenstunden des 23.

Oktober zu dieser Pilgerfahrt auf, und

ich fühlte mich unter der Führung von

Pater Simon und in Begleitung lieber

Menschen sofort sehr wohl. Wir fuhren

über Marburg und Zagreb nach Medjugorje,

wo wir in der Familie Niko und

Katica Cilic, dem Bruder und der Schwägerin von Pater Ivan, direkt im Ort einquartiert

waren. Anhänger von Medjugorje verehren die Erscheinung auch als "Königin des Friedens".

Dieser Frieden ist trotz der vielen Menschen rund um die Pfarrkirche, am Erscheinungsberg

und am Kreuzberg deutlich zu spüren. Nach der 18-Uhr-Messe nutzten wir den

Rest des Abends für heitere, besinnliche Gespräche in der Familie Cilic.

Am nächsten Tag gingen wir nach der

deutschen Messe bei leichtem Regen

auf den Erscheinungsberg. Entlang des

Aufstiegsweges wurden im Jahr 1989

Bronzereliefs des freudenreichen und

des schmerzhaften Rosenkranzes aufgestellt,

Werke von Prof. Carmelo Puzzolo

aus Florenz. Pater Simon versteht

es immer wieder, ein sehr interessantes

und ansprechendes Rahmenprogramm

zu gestalten! Wir besuchten das Franziskanerkloster

Humac. Im angeschlossenen

Museum befinden sich die ältesten

und wertvollsten Fundstücke aus dieser Gegend, und in der Galerie bewunderten wir

Malereien und Bildnisse zum Thema "Frau, Mutter, Mutter und Kind". Im Klostergarten

konnten wir bei der imposanten Weinlaube der Versuchung nicht widerstehen und holten

uns die süßesten Früchte von ganz oben!

Ein besonderer Höhepunkt war am darauffolgenden Sonntag die Deutsche Messe im

großen Saal mit ca. 800 Teilnehmern. Hauptzelebrant war der ehemalige österreichische

Nuntius Erzbischof Farhat aus dem Libanon. Bei strahlendem Wetter bestiegen wir im Anschluss

den anspruchsvollen und steinigen Weg auf den Kreuzberg. Am Nachmittag besuchten

wir das Kinderheim "Majcino Selo" und den Drogenheilungsort "Barmherziger

Vater". Jugendliche können hier von ihrer Abhängigkeit loskommen und den Weg zurück

ins rechte Leben finden, wobei Sie nach dem Motto "Bete und arbeite" leben statt Medikamente

zu nehmen. Ich wünsche allen, dass sie es mit Gottes Hilfe schaffen.

Am Montag, dem Nationalfeiertag, kehrten wir bei der Rückreise in der Kirche Siroki Brijeg

ein, besuchten das Waisenheim für Mädchen und ein Behindertenheim in der Nähe

der Stadt und feierten dort gemeinsam die Heilige Messe. Über Grude und Imotzki ging

es weiter zum Meer. Für viele nichts Neues - für mich aber ein besonders beeindruckender

Augenblick! Über ein paar Zwischenstationen gelangten wir danach in die Heimat von

Pater Simon, ein steiniges und karges Land, das von Bescheidenheit geprägt ist. Über

seine Erzählungen aus der Kinder- und Jugendzeit konnten wir herzlich lachen, manches

stimmte uns aber auch sehr nachdenklich.

Die Reisetage vergingen wie im Flug und wir kamen zufrieden und gesund wieder nach

Frohnleiten zurück, wo wir von unseren Lieben empfangen wurden. Mein besonderer

Dank gilt Pater Simon für seine tolle Reisebegleitung und unserem "Steuermann" Andy,

der uns oft verwöhnte, sowie allen, die dabei waren und vier wunderschöne Tage erleben

durften. Vielleicht treffen wir uns wieder bei einer Reise nach Medjugorje!

Gerda EBNER

Meine erste Fahrt

nach Medjugorje

Auf der Fahrt nach Medjugorje

betrachtete ich die karge Landschaft

neben der Autobahn und

fragte mich, wovon die Menschen

in dieser Gegend wohl

leben, da es außer Steinen und

niedrigen Sträuchern nichts gibt.

Erst kurz vor Medjugorje sahen

wir auch kleine Äcker und Weingärten.

Am nächsten Tag gingen

wir nach einer Messfeier auf den

Erscheinungsberg Mariens, der

mich sehr beeindruckte. Pater

Simon erklärte uns die entlang

des Weges dargestellten Stationen

Mariens, und wir verehrten

die Mutter Jesu im Rosenkranzgebet.

Der Pfad war allerdings

recht schwierig zu begehen, da

er sehr steinig und rutschig ist.

Der dritte Tag unserer Reise war

ein Sonntag. Wir feierten die heilige

Messe mit dem ehemaligen

österreichischen Nuntius, Erzbischof

Farhat aus dem Libanon,

dessen Predigt mich sehr faszinierte,

weil er von ganzem Herzen

zu uns sprach. Nach dem

Gottesdienst ging ein Teil unserer

Gruppe auf den Kreuzberg,

der Rest versammelte sich vor

der Kirche zum Rosenkranzgebet.

Am Nachmittag besuchten

wir dann ein Waisenkinderdorf,

in dem uns das Konzept dieser

Art von Kinderbetreuung erklärt

wurde. Am vierten Reisetag fuhren

wir nach Siroki Brijeg, der

Heimat von Pater Simon, wo wir

eine hl. Messe feierten. Danach

ging es die adriatische Küstenstraße

entlang wieder zurück

nach Österreich, wo wir wohlbehalten

am Abend ankamen. Ich

konnte von dieser Reise viele

neue, schöne Eindrücke mit

nach Hause nehmen. Dafür

möchte ich mich bei unserem

Reiseleiter, Pfarrer Pater Simon,

sehr herzlich bedanken. Ein besonderer

Dank gilt auch allen

anderen Wallfahrern für das kameradschaftlicheBeisammensein!

Rupert WINDISCH


Begegnung UNSERE PFARRE Weihnachten 2009 7

FRAUENTREFF:

Sonnenaufgangswanderung

Mit einer ganz besonderen, stimmungsvollen Sonnenaufgangswanderung

haben wir mit unseren regelmäßigen Treffen

nach der Sommerpause wieder begonnen.

Am 16. September starteten wir um 5.20 Uhr mit Frau Seidlinger

am Rechberg. Das Wetter war schlecht, es war nebelig und wir

hatten wenig Hoffnung, die Sonne zu sehen.

Trotzdem gingen wir gut gelaunt durch den feuchten Morgen.

Plötzlich rissen die Wolken auf. Wie ein Geschenk konnten wir

auf einer Anhöhe einen wunderschönen Sonnenaufgang erleben.

Alle spürten die Kraft des neuen Tages - es war ein wunderbarer

Augenblick in einer schönen Gemeinschaft. Mit einem guten

Frühstück und netten Gesprächen genossen wir daraufhin den

aufkeimenden Tag.

Weitere Termine:

16.12., 20.01., 17.02 und

17.03. jeweils um 9 Uhr in der

Pfarre

Nähere Informationen:

Edith Leski

Tel. 0676/87428505

Treffen aller Begleitpersonen

und Sternsingerkinder am

19.12. um 17 Uhr im Pfarrsaal

zum gemeinsamen Wortgottesdienst

und zur Sendungsfeier,

im Anschluss gibt es eine gemeinsame

Probe der Lieder

und Texte.

In unserer Pfarre sind die

Sternsinger am Samstag, 2.1.

und am Montag, 4.1. unterwegs.

Wir bitten Sie um freundliche

Aufnahme.

Foto: Gabi Prietl


Fotos: Ullrich

8 Weihnachten 2009

EHE & FAMILIE

Ein heiterer Segen für die Ehe

Wenn man 60, 50 oder „nur“ 25 Jahre verheiratet ist, hat

man wahrlich einen besonderen Grund zu feiern. Alle

jemals in Frohnleiten getrauten Paare haben dazu Gelegenheit,

indem sie der Einladung des Ausschusses “Ehe & Familie”

zur Messe für Jubelpaare folgen. Wir erhielten diese

Einladung bereits im Mai und wurden auch dazu animiert, an

der Gestaltung

der Messe mitzuwirken.

Am Tag der Messfeier,

am 11. Okto-

ber, wurden wir –

zwei diamantene,

drei goldene und

fünf silberne Jubiläumspaare

– im

Kreuzgang begrüßt und erhielten der Feier entsprechend

einen Hochzeits-Stecker angeheftet. Kurz vor Beginn der

Messe nahmen wir vor der Kirche Aufstellung und zogen

dann gemeinsam mit Pater Dominikus festlich ein. Die vordersten

Bänke waren bereits für uns reserviert und wunderschön

geschmückt. Pater Dominikus feierte die Messe mit

UNSERE PFARRE

AUSSCHUSS EHE & FAMILIE:

Verkaufsausstellung für

Bücher und Krippen

Begegnung

uns, wobei er uns immer wieder mit seinen bekannten, kurzen

und launigen Zwischenbemerkungen erheiterte. Die Lesung

und die Fürbitten wurden von Jubilaren vorgetragen.

Die Segnung der Ehepaare sowie ein gemeinsam gelesener

Text als Dank und Bitte um Segen für unsere Ehen verstärkten

die Intensität dieser Feier. Für den passenden musikalischen

Rahmen sorgte die Schremser Sängerrunde, unterstützt

von Angehörigen der Jubelpaare, die zwei Solostücke

vortrugen.

Nach der Messe wurden wir in den Pfarrsaal eingeladen,

wo wir uns bei Brötchen, einem Glas Sekt,

Kuchen, Kaffee und Wein unterhalten konnten. Die

Schremser Sängerrunde wählte als Begleitung

dafür vier treffende Lieder zum Thema „Liebe“. Wir

möchten uns bei allen bedanken, die zum Gelingen

dieser Messe beigetragen haben, insbesondere

dem Ausschuss „Ehe und Familie“ der Pfarre. Sie

haben uns eine besondere Jubiläumsfeier geschenkt!

Magdalena und Günther SCHWINDSACKL

Samstag, 28. November von 9 bis 19 Uhr

Sonntag, 29. November von 7 bis 11 Uhr

Adventkonzert

Adventkonzer

der Sängerrunde Adriach

29. November um 15 Uhr

in der Kirche Adriach

Besuchen Sie unsere Homepage

www.dekanat.at/dekanat/rein/frohnleiten


Begegnung PILGERREISE

Weihnachten 2009 9

Pilgerfahrt nach Assisi - zum

Ursprung des Franziskanerordens

Am 12. Oktober

pünktlich um 5

Uhr begann die

Reise bei schlechtem

Wetter in Richtung

Italien. Am späten

Nachmittag kam die

Pilgergruppe fröhlichen

Mutes und

guter Dinge in der

Basilika "Santa Maria

degli Angeli" in Assisi

an, eine riesige Kirche,

in der sich das Kirchlein Portiunkula, die eigentliche Wiege des

Franziskanerordens befindet. Vor der Basilika wartete Pfarrer P.

Simon auf uns, der unmittelbar zuvor gemeinsam mit unserem Organisten

Mag. Christian Klöckl einige franziskanische Orte wie

Rieti, Fonte Colombo und Greccio besucht hatte. Er führte uns durch

die Basilika, in der sich auch die Sterbekapelle des hl. Franziskus befindet.

Dort verstarb Franziskus am Abend des 3. Oktober 1226. Weiters

besuchten wir auch einige Museumsräume, den Rosengarten

und die Rosenkapelle. Im Anschluss fuhren wir in das drei Kilometer

entfernte Rivotorto, wo sich in einer wunderschönen gotischen Kirche

die ursprünglichen Behausungen der ersten Bruderschaft befinden.

An diesem Ort verfasste Franziskus vor 800 Jahren seine erste

Regel, die dann der Papst Innozenz III. bestätigte und somit auch

den neuen Orden.

Am zweiten Pilgertag

feierten am

Grabe des hl. Franziskus

in der Krypta

der Basilika San

Francesco die hl.

Messe zusammen

mit einer deutschen

Pilgergruppe aus

Trier und bekamen

eine hervorragende

Kirchenführung

durch den deutschen

Minoritenpater Thomas. Weiter ging es zum Hauptplatz von

Assisi, der sich heute kaum von jenem aus der Franziskuszeit unterscheidet.

Wir sahen unter anderem den großen romanische Turm,

den Brunnen und den Minervatempel, die heutige Kirche Santa

Maria sopra Minerva. Danach besichtigten wir die Chiesa nova mit

dem Geburtshaus von Franziskus, den Dom San Rufino, in dem

Franziskus, Klara und wahrscheinlich auch der deutsche Kaiser Friedrich

II. getauft wurden, die Kirche Santa Chiara mit dem Grab der

Gründerin des weiblichen Franziskanerordens. In dieser Kirche befindet

sich das Originalkreuz, vor welchem Franziskus seine Berufung

fand. Unser nächster Besuch galt der Kirche San Damiano. Dort

lebte und verstarb die hl. Klara. Diese Kirche und das Kloster haben

bis heute ihre Ursprünglichkeit bewahrt. Zum Abschluss ging es noch

mit Taxis zur Einsiedelei Carceri am Berg Subasio, wo Franziskus

unter den Steineichen mit seinen Brüdern die Armut vorlebte und

Gottes Natur bewunderte.

Am dritten Tag fuhren bei wunderschönem Wetter

über Umbrien, die Apenninen, die Toscana und die

Po-Ebene in Richtung Heimat zurück. Obwohl Assisi

allein für eine Pilgerreise ausreichend gewesen

wäre, konnten wir an Padua nicht so einfach vorbeifahren.

Der hl. Antonius hat uns zu sich gerufen!

Nach der Besichtigung der prachtvollen Basilika mit

den sterblichen Überresten des Heiligen und einer

guten Pizza im nahen Restaurant setzten wir unsere

Heimreise fort. Am späten Abend kamen wir in

Frohnleiten an und wurden im Kloster von der Pfarrköchin

Ruza und P. Dominikus mit einem Abendmahl

empfangen, wofür wir uns herzlich bedanken! Auch

unserem Busfahrer, Herrn Franz Eibisberger sen.

und seiner Gattin Heidi, gebührt unser Dank für die

sichere Fahrt und die gute Betreuung.

Die Assisipilger

Fotos: P. Simon


10 Weihnachten 2009

Fairer Christbaum

GOTT& DIE WELT

Wenn man in der glücklichen

Lage ist, aus dem

eigenen Wald einen Christbaum

holen zu können,

denkt man selten daran,

woher jedes Jahr die zahlreichen

Christbäume für unsere Wohnungen kommen.

Während sie früher ausschließlich aus heimischen

Wäldern stammten, werden sie heute in eigens

dafür angelegten Plantagen in Norddeutschland

und Dänemark herangezogen. Ein Großteil der

Bäume, die in unseren Baumärkten angeboten werden,

hat bereits einen langen Transportweg hinter

sich. Der Samen von Christbaumpflanzen mit besonders

guter Qualität kommt oft sogar aus dem Kaukasus. Gearbeitet wird dort noch

unter lebensgefährlichen Bedingungen. Um den Wünschen des wachsenden Marktes

gerecht zu werden, ist man bemüht, immer größere Kulturflächen anzulegen, und

weil die Transportwege so lang sind, müssen die Bäume möglichst früh geschnitten

werden, wobei sie bereits auf der Anbaufläche mit viel Pflanzenschutzmittel und Dünger

behandelt werden, um Lagerung und Vertrieb zu optimieren. Dies wiederum belastet

auch bei sachgerechtem Einsatz den Boden, die Oberflächengewässer, Pflanzen

und Tiere. Ja, sogar wir Menschen sind beim Hantieren mit dem Christbaum

durch Pestizide direkt gefährdet.

Mit Hilfe der bekannten „Fair Trade-Zertifizierung“ soll das nun anders werden. Bereits

im Jahr 2007 stiegen die Erlöse von Waren unter diesem Siegel um mehr als

zwei Drittel. Die Tendenz ist weiter stark steigend. Man kann nun auch „Fair-Trade“-

Christbäume erwerben, die ökologisch und nachhaltig produziert wurden, wobei man

auf die Umwelt und die Gesundheit der Produzenten gleichermaßen

achtete.

Auch die Christbaumkulturen in Österreich werden teilweise

mit relativ hohem Herbizideinsatz gepflegt, weshalb man nun

bemüht ist, umweltschonendere Pflegemaßnahmen zu fördern.

Zu diesem Zweck werden regionale Erzeuger- und Arbeitsgemeinschaften

gebildet, die ihre frisch geschnittenen

Bäume großteils auf Weihnachtsmärkten, aber auch auf eigenen

Christbaummärkten verkaufen. So findet man zum

Beispiel im Grazer Stadtpark Christbaumbauern aus unserer

Gegend mit ihren wunderschönen und meist in der richtigen

Mondphase geschnittenen Bäumen. Ich hoffe, dass auch Sie

sich heuer für einen ökologisch unbedenklichen Christbaum

aus unserer Region entscheiden und wünsche Ihnen ein gesegnetes

Weihnachtsfest und ein gnadenreiches Jahr 2010!

Anni PLIENEGGER

TERMINE

Begegnung

Samstag, 28.11.

19.30 Uhr, Herbstkonzert des Schweizer

Orchesters im Volkshaus

Sonntag, 6.12.

18 Uhr, Adventkonzert in der Pfarrkirche

Chor der Pfarrkirche

Mittwoch, 16.12.

19 Uhr, Weihnachtskonzert mit den

Zarewitsch Don Kosaken

Donnerstag, 24.12.

22 Uhr, Christmette

Ignaz Reimann: Pastoralmesse,

Weihnachtsmotetten

Chor der Pfarrkirche

Freitag, 25.12.

10 Uhr, Christtagsmesse

Anton Diabelli: Pastoralmesse in F

Weihnachtsmotetten

Chor der Pfarrkirche

Tiersegnung beim

Franziskusbrunnen

im Klostergarten

Wir wünschen allen FrohnleitnerInnen ein gesegnetes Weihnachtsfest und alles Gute für 2010!

Foto: P. Simon


Begegnung KULTUR

Weihnachten 2009 11

Weihnachtsoratorium und

Pastoralmesse

Wie in den vorangegangenen Jahren steht auch heuer

wieder ein Weihnachtsoratorium als Hauptwerk am

Programm des Adventkonzerts, das der Chor der Pfarrkirche

am 6. Dezember veranstaltet. Diesmal ist es das

„Oratorio de Noel“ von Camille Saint-Saens.

Als einer der bedeutendsten französischen Komponisten

des 19. Jahrhunderts hat Saint-Saens ein umfangreiches

Schaffen in vielen musikalischen Sparten hinterlassen. Die

von ihm vertonte Weihnachtsgeschichte in lateinischer Sprache

wurde 1869 in Paris uraufgeführt. Sie berührt den Zuhörer

durch eine lyrische Grundstimmung und die reizvolle harmonische

und melodische Ausgestaltung der Texte. Das biblische

Geschehen wird mit fünf Solisten, Chor und kleinem

Orchester geschildert, den besonderen Klang des Werks

machen aber eine Harfe und die französische Orgel aus. Der

ehemalige Grazer Domorganist Emanuel Amtmann wird

dafür die vielseitigen Farben der großen Frohnleitner Orgel

erklingen lassen. Zu Beginn des Konzerts werden der Chor

der Pfarrkirche und der Jugendchor der Musikschule

außerdem Lieder und Motetten zur Advent- und Weihnachtszeit

singen.

Für das Hochamt am Christtag

studieren Chor und Orchester

der Pfarrkirche heuer die Pastoralmesse

von Anton Diabelli

ein. Besonders Klavierschülern

ist dieser Komponist ein Begriff,

da seine klavierpädagogischen

Werke noch heute gerne

verwendet werden. Da Diabelli

eigentlich Geistlicher werden

wollte, bevor er sich in Wien als

Anton Diabelli

Musiker und Musikverleger

einen Namen machte, ist in seiner Kirchenmusik tiefe Gläubigkeit

spürbar. Seine geistlichen Kompositionen sind bei

Ausführenden und Zuhörern besonders wegen ihrer eingängigen

Melodien und den beinahe volkstümlichen Sätzen beliebt.

Die 1830 komponierte Pastoralmesse erinnert mit ihren

wiegenden Rhythmen an Weihnachts- und Krippenlieder

und verbreitet tief empfundene Weihnachtsstimmung.

Mag. Miriam AHRER

Festkonzert war ein

Ohrenschmaus

Drei große Komponisten hatten heuer einen runden Geburts-

oder Todestag: Georg Friedrich Händel (250. Todestag),

Josef Haydn (200. Todestag) und Felix Mendelssohn-

Bartholdy (200. Geburtstag). Aus diesem Anlass veranstaltete

Mag. Christian Klöckl in der Pfarrkirche ein großes

Festkonzert, bei dem das heimische Kammerorchester

„Cappella Catharina“ österreichweit bekannte Solisten wie

den Wiener Philharmoniker Roland Horvath (Horn) und die

Sopranistin Lisa Cristelli begleitete. Der Mädchenchor

„Mozartine“ war für dieses Konzert extra aus Zagreb angereist.

Zu hören war unter anderem Händels „Feuerwerksmusik“

und eine Romanze für Horn und Orchester von

Haydn. Als Abschluss erklang das schöne Vaterunser, das

Christian Klöckl komponiert hat. Alle, die dieses gut besuchte

Konzert hörten, waren von der Aufführung begeistert

und warten bereits auf das nächste ähnliche Konzert.

P. Simon OREC

Christian Klöckl mit den Solisten

Wir wünschen allen FrohnleitnerInnen ein gesegnetes Weihnachtsfest und alles Gute für 2010!

Mozartine-Chor aus Zagreb

Fotos: Ullrich


12 Weihnachten 2009

PAX Bestattung

Im Dienst der Verstorbenen

und der Hinterbliebenen

PAX Bestattung leistet würde- und stilvolle

sowie sehr persönliche Betreuungen

im Trauerfall. Die Gestaltung und der Ablauf

der Trauerfeier werden im Beratungsgespräch

in unseren Räumlichkeiten oder

auf Wunsch auch in Ihrer vertrauten Umgebung

festgelegt. Die Wünsche des Verstorbenen

und der Familie werden dabei

unter eingehender Beratung durch unseren

Mitarbeiter am Filialstandort Frohnleiten,

Herrn Robert van Asten, umgesetzt.

Begegnung, die dem Anlass entspricht

Das Unternehmen PAX Bestattung- und

Grabstättenfachbetrieb GmbH ist seit vielen

Jahren darum bemüht, durch seine einmalige

Einsatzbereitschaft, sein umfangreiches

Dienstleistungsangebot und durch

seine Flexibilität die Wünsche und Anforderungen

der betroffenen Hinterbliebenen

zu erfüllen. Neben allen fachspezifischen

Belangen, die den Ablauf der Bestattung

und der damit zusammenhängenden Formalitäten

betreffen, kümmert sich PAX

ANZEIGE

Bestattung vor allem auch um die persönliche

Begegnung mit den Betroffenen.

Im Trauerfall sind wir rund um die Uhr

(auch an Sonn- und Feiertagen) durch unseren

Bereitschaftsdienst für Sie erreichbar

und einsatzbereit.

Wir erledigen alle Formalitäten im Zusammenhang

mit dem Trauerfall. Neben

sämtlichen Bestattungsleistungen und der

Organisation der Trauerfeier übernehmen

wir die Gestaltung und den Druck aller

gewünschten Trauerdrucksorten, die Zeitungseinschaltung

von Parten und Danksagungen,

die Trauerfloristik, Steinmetzarbeiten

u. a. m.

Bezahlte Anzeige

Robert van Asten

Begegnung

RUSSISCHE WEIHNACHT

traditionelles Weihnachtskonzert der

ZAREWITSCH

DON KOSAKEN

Mittwoch, 16. Dezember,

19.00 Uhr

Pfarrkirche Frohnleiten

In eigener Sache...

Wir sind immer froh, Rückmeldungen

von unseren LeserInnen zu bekommen

und freuen uns über jede Anregung zu

neuen Artikeln.

Kontakt: Redaktion Pfarrblatt

Hauptplatz 1

8130 Frohnleiten

michael.bock[at]frohnleiten.at

Redaktionsschluss: 05.03.2010

Nächste Ausgabe: 25.03.2010


Begegnung UNSERE PFARRE Weihnachten 2009 13

Behindertennachmittag

im Pfarrsaal

Am Donnerstag, den 2. Oktober trafen sich die Behinderten

der Pfarre zu einigen gemütlichen Stunden im Pfarrsaal.

Die Damen der Frauenbewegung und der Bastelrunde

bewirteten sie mit Kaffee und Kuchen. Danach gab es noch

eine kleine Jause für jene, die länger geblieben waren. Unsere

PGR-Vorsitzende Maria Zöhrer sorgte mit ihren drei Kindern

für schöne Musik bei dieser Veranstaltung. Ihr und den

fleißigen Damen gilt ein herzliches Vergelt`s Gott.

Dieses Treffen wurde heuer zum ersten Mal auf 13 Uhr vorverlegt,

damit auch die Behinderten und ihre Betreuer von

„Leib & Söl“ daran teilnehmen konnten. Es zeigte sich aber,

dass das für die zu Hause und die in Graz betreuten Personen

zu früh war. Hier müssen

wir uns noch einen Kompromiss

überlegen, da die Betreuungsstätte

„Leib & Söl“ nur bis 15 Uhr

geöffnet hat und die Behinderten

mit verschiedenen Fahrzeugen,

zum Teil auch mit dem Taxi,

nach Hause gebracht werden.

Hans-Peter SCHWARZ

Ein „ungarisches“

Orchesterkonzert

Einen Ungarn-Schwerpunkt bietet

das Herbstkonzert des

Schweizerorchesters am

Samstag, den 28. November

um 19.30 Uhr im Volkshaus.

Neben der „Partita all’ungaresca“

von Ferenc Farkas, dem „Fuchs-

Tanz“ aus dem Divertimento für

Streicher von Leó Weiner oder

dem bekannten „Adagio“ von Samuel

Barber wird auch eine Elegie

für Violine und Streichorchester

des bekannten Jazzpianisten

Keith Jarrett zu hören

sein. Weniger bekannt ist dagegen

der steirische Komponist

Robert Fuchs (1847-1927). Für

dieses Herbstkonzert ist es gelungen,

Mag. Heinz Moser als

Dirigenten zu gewinnen. Er ist

Lehrer für Violoncello in Knittelfeld

und Leoben, leitet das Universitätsorchester

Leoben und

das Aichfeld-Sinfonieorchester

und ist auch ein gefragter Solo-,

Orchester- und Kammermusiker,

unter anderem im „Aurea-Quartett“.

Karten für dieses Konzert

erhalten Sie um 10 Euro im Vorverkauf

beim Tourismusverband

oder um 12 Euro an der Abendkasse.

Musikalische Umrahmung: “Familienmusik Zöhrer”; Foto: P. Simon


14 Weihnachten 2009

Frohnleitner

Pfarrball

Samstag, 30. Jänner 2010

ab 20 Uhr

im Kloster Frohnleiten

INFORMATION

Musik: Fuchsbartl Banda

Der Pfarrgemeinderat freut sich

schon, Sie wieder im Kloster

bei Tanz und Musik begrüßen

zu dürfen.

Rückkehr in die Kirche? –

Herzlich willkommen!

K irchenaustritte sorgen immer für Schlagzeilen. Wiedereintritte

gehen dagegen weniger laut vor sich. Allein im Vorjahr wurden in

der Diözese Graz-Seckau über 1.600 Frauen und Männer wieder in

die Gemeinschaft der Kirche aufgenommen. Die Voraussetzungen für

eine Rückkehr in die Kirche sind, dass Sie getauft sind, sich zum

christlichen Glauben bekennen sowie die ehrliche Absicht haben, wieder

in die katholische Kirche zurückzukehren und deren Gemeinschaft

auch in Zukunft treu zu bleiben.

Was ist zuerst zu tun? Suchen Sie zunächst das Gespräch mit einem

Priester oder einem anderen Seelsorger Ihres Vertrauens. Dieser wird

Sie fragen, warum Sie seinerzeit aus der Kirche ausgetreten sind und

was Sie jetzt zur Rückkehr bewegt. Es handelt sich dabei um keine

Prüfung und um kein unnötiges „Ausfragen“, sondern um den Versuch

eines ehrlichen Gesprächs. Niemand soll zum Wiedereintritt überredet,

aber auch niemand, der es ernst meint, „vertrieben“ werden. Die

Aufnahme geschieht durch einen Priester. Diese Handlung kann ganz

schlicht in unserer Pfarrkanzlei stattfinden. Sie können aber auch im

Bischöflichen Ordinariat in Graz wieder in die Kirche aufgenommen

werden.

Unrichtig ist die häufig geäußerte Behauptung, bei einem Wiedereintritt

sei der Kirchenbeitrag für die Jahre seit dem Austritt nachzuzahlen.

Die Kirchenbeitragspflicht beginnt erst wieder mit der Rückkehr in

die Kirche, und zwar im neuen Kalenderjahr nach der Aufnahme.

Falsch ist auch das Gerücht, man müsse vor der Aufnahme Gebete

auswendig lernen und beim Priester eine Prüfung ablegen. Auch Zeugen,

die die Aufnahme bestätigen, sind in unserer Diözese nicht mehr

notwendig. Nun, da Sie wissen, was Sie beachten müssen, steht

einem Wiedereintritt nichts mehr im Wege. Herzlich Willkommen in der

Gemeinschaft der Christen!

Johann MELINZ

Sprechtage der

Kirchenbeitragsorganisation:

4. Dezember, 5. Februar und 5. März

jeweils von 9 bis 16 Uhr im Pfarrzentrum

Telefon: 0810 820 600 zum Ortstarif

Fax: 0316 8041 18421

E-Mail: kirchenbeitrag@graz-seckau.at

Aus dem Leben

unserer Pfarre

Begegnung

STRAHLHOFER Leonie Adina, Parkweg,

am 12. September

FRIEDAM Fabian, Pfannberg, am 13. September

STEINSCHERER Felix, Antonienhöhe,

am 26. September

GRÜNBICHLER Jasmin Elisa, Gams,

am 24. Oktober

WIESER Annalena, Rechbergstraße,

am 31. Oktober

ZÖHRER Markus, Techn. Zeichner, Adriach und

NEUHOLD Maria Aloisia, med.-techn. Assistentin,

Semriach, am 05. September

WALLNER Kurt, Facharbeiter und GRASBERGER

Michaela, Dipl.-Krankenschwester, beide Adriach

Oberreising, am 12. September

STRAHLHOFER Gernot, Schlosser und FOGARA-

SCHER Claudia, Kellnerin, beide Parkweg,

am 12. September

HÖRMANN Julia, Gams 6, am 29. August (101)

SCHEIBL Siegfried, Fürstenbergstraße 22,

am 07. September (86)

FUCHS Eleonore, Schießstattweg 15,

am 07. September (64)

GÖSSLER Gertrud, Am Kogl 15,

am 03. September (79)

SCHMIDT Erna, Adriach 24, am 02. Oktober (88)

SCHEIBENGRAF Rosa, Leobnertor 4,

am 06. Oktober (83)

STRUBELY Fritz Helmut, Adriach 76,

am 09. Oktober (76)

SEINER Eleonore, Weiz, am 20. September (82)

GRATZER Dorothea, Rothleiten 31, am 17. Oktober (85)

GRATZL Hildegard, Vormarkt 17, am 16. Oktober (83)

WIESER Anna, Kühau 29, am 23. Oktober (102)

MÜLLER Edmund, Roseggerhöhe 15,

am 27. Oktober (95)

GASSNER Maria, Adriach 76, am 28. Oktober (85)

SCHWARZENEGGER Christine, Ungersdorf 25,

am 30. Oktober (84)


!

Termine &

Ankündigungen

Gottesdienste

in der Pfarrkirche

Montag bis Samstag:

hl. Messe um 18 Uhr

Sonn- und Feiertage:

hl. Messe um 8* und 10 Uhr

Medjugorje-Gebetstreffen:

jeden Donnerstag um 17 Uhr

Rosenkranzgebet:

Montag bis Samstag um 17.30 Uhr,

sonn- und feiertags vor der Frühmesse

* In der Adventzeit sind die hl. Messen

an Sonn- und Feiertagen um 6 (Rorate)

und 10 Uhr. Die hl. Messe um 8 Uhr entfällt!

Feste und

Ankündigungen

NOVEMBER

28.11.

18 Uhr hl. Messe und Adventkranzsegnung

29. 11.

1. Adventsonntag, 6 Uhr Rorate, 10

Uhr hl. Messe; 8 Uhr Messe entfällt!

DEZEMBER

04.12.

Hl. Barbara, hl. Messe 18 Uhr

05.12.

6 Uhr Rorate, 18 Uhr hl. Messe

06.12.

2. Adventsonntag, 6 Uhr Rorate, 10 Uhr

Kinder- und Familienmesse

08.12.

Mariä-Empfängnis, 6 Uhr Rorate,

10 Uhr hl. Messe

24.12.

Heiliger Abend, 6 Uhr Rorate, 16 Uhr

Kindermette, 22 Uhr Christmette mit

dem Chor der Pfarrkirche

25.12.

Christtag, Hochfest der Geburt des

Herrn, 10 Uhr hl. Messe mit dem Chor

der Pfarrkirche

26.12.

Stefanitag, hl. Messe um 10 Uhr, 18 Uhr

Hospizgottesdienst

27.12

Fest der Heiligen Familie / Hl. Johannes

hl. Messen um 8 und 10 Uhr mit Weinweihe

28.12

Unschuldiger Kindertag, 9 Uhr hl.

Messe und Kindersegnung

31.12

Silvester, 18 Uhr Jugendmesse und

Jahresschlussandacht

JÄNNER

01.01.

Neujahr, Hochfest der Gottesmutter

Maria, hl. Messe um 10 Uhr

06.01.

Fest der Erscheinung des Herrn, Hl.

Drei Könige, hl. Messen um 8 und 10

Uhr mit den Sternsingergruppen

23.01.

Anbetungstag in unserer Pfarre, 8 Uhr

hl. Messe, anschl. Aussetzung und Anbetung,

17 Uhr Schlussandacht, 18 Uhr

hl. Messe

FEBRUAR

02.02.

Darstellung des Herrn / Mariä-Lichtmess,

8 Uhr hl. Messe und Kerzenweihe,

18 Uhr hl. Messe

07.02.

hl. Messen um 8 und 10 Uhr Kinder-

und Familienmesse

17.02.

Aschermittwoch, Beginn der Fastenzeit,

hl. Messen um 8 und 18 Uhr

28.02.

2. Fastensonntag, Einkehrtag, hl.

Messe um 8 Uhr, Vorträge um 9 und 10

Uhr mit Paul Zahner, Kreuzwegandacht

um 11 Uhr, Gelegenheit zur Beichte,

Fastensuppe und gemütliches Beisammensein

ab ca. 11.30 Uhr, 10-Uhr-

Messe entfällt!

MÄRZ

19.03.

Hl. Josef, hl. Messen um 8 und 18 Uhr

28.03.

Palmsonntag, 8 Uhr hl. Messe, 9 Uhr

Palmweihe, anschließend hl. Messe

Jugendmessen in der

Pfarrkirche

31.12. (Jahresschlussandacht), 23.01.

und 27.02. jeweils um 18 Uhr

Außengottesdienste

ADRIACH

25., 26. und 27.12.

01. und 06.01. bzw. 02. und 24.02.

hl. Messen jeweils um 8.30 Uhr

SCHREMS

04.12.

Barbaramesse um 19 Uhr bei der Kapelle

WICHTIGES rund

um die Pfarre

Parteienverkehr in der

Pfarrkanzlei:

Montag bis Freitag: 8.30 bis 11 Uhr

Telefon: 03126/2488

Fax: 03126/2488-5

E-Mail:

pfarre.frohnleiten@utanet.at

Ministrantenstunden: 28.11. um 15

Uhr, weitere Termine auf Anfrage

Caritas-Ausschuss der Pfarre wird

jeden 3. Sonntag des Monats eine

Sammlung für die Pfarrcaritas durchführen.

Die Gelder bleiben in der

Pfarre und werden hier vergeben.

Dankeschön!

Eheseminar für Brautpaare im Pfarrzentrum:

6.2., 6.3., 27.3., 10.4., 21.8.


Liebe Leserin,

lieber Leser!

50 Jahre Frohnleitner Pfarrblatt

1959 1970 1975 1980 heute

Eine goldene Idee

Wie bei vielen Dingen

stand am Anfang eine

Idee. Eine gute Idee.

Im Herbst 1959

machte sich P. Othmar

M. Reitz daran, seinen

Einfall in die Tat umzusetzen:

Er gründete das Frohnleitner Pfarrblatt

mit dem zentralen Anliegen, ein Bindeglied zwischen

den Seelsorgern und den Menschen unserer

Pfarre zu sein. Im November 1959 erschien

das erste Frohnleitner Pfarrblatt im A5-

Format, das in seiner allerersten Ausgabe acht

Seiten umfasste. Nebenstehend können Sie das

Geleitwort zur ersten Ausgabe nachlesen.

Mittlerweile sind zahlreiche Redaktionssitzungen

und Korrekturlesungen ins Land gezogen

und das Frohnleitner Pfarrblatt befindet sich nun

im 50. Jahrgang. Der Grundgedanke - eine Zeitschrift

für ALLE PfarrbewohnerInnen - ist in all

den Jahren derselbe geblieben. Rundherum hat

sich aber sehr vieles geändert, nicht nur das Format,

die Seitenanzahl und der Name “BEGEG-

NUNG”, den Dr. Kurt Herler während seiner

mehr als 25-jährigen Tätigkeit als Redaktionsleiter

einführte. Die letzte große Neuerung geschieht

nun mit dieser Ausgabe, die Sie gerade

in Händen halten. Sie erhalten die BEGEG-

NUNG, die seit 1994 an alle Haushalte in Frohnleiten

verschickt wird, nun aus den Händen von

ehrenamtlichen PfarrblattausträgerInnen. Wir

sehen diese Maßnahme, die zum Teil aufgrund

des Kostendrucks getroffen werden musste, als

Chance, der Pfarrbevölkerung in Frohnleiten zu

BEGEGNEN.

Im Laufe der Jahre hat sich in der Redaktion

auch die eine oder andere Anekdote ereignet.

Ein Kuriosum möchte ich zum Abschluss an dieser

Stelle kurz schildern:

Im August 2001 - P. Simon war für die Redaktion

verantwortlich - musste das Pfarrblatt dringend

zum Druck. Es waren aber noch einige Korrekturen

notwendig. Soweit so gut, doch P. Simon

war unterwegs. Nicht irgendwo hin! Nein, er war

unterwegs auf der Fußwallfahrt nach Mariazell.

P. Simon hatte die Lösung sofort parat: Er ließ

sich die unkorrigierte Version nach Mitterdorf

ans Gemeindeamt faxen! Über die Hohe Veitsch

wandernd wurde dann das unfertige Pfarrblatt

von P. Simon und den übrigen Pilgern korrekturgelesen.

Die Änderungen wurden dann per Mobiltelefon

durchgegeben und im Nachtquartier

am Niederalpl fand sich zu guter Letzt wieder ein

Faxgerät.

Abschließend möchte ich mich

herzlich bei allen SpenderInnen bedanken,

bei allen Inserenten, Artikelschreibern,

Fotografen, unserer

Druckerei Styria Printshop und

natürlich bei meinem Redaktionsteam,

bestehend aus Johann

Melinz, Gabriele Prietl, Mag. Hannes

Schwab und P. Simon.

Viel Freude beim Lesen wünscht

Ihnen...

Das Frohnleitner Pfarrblatt

Mag. Michael BOCK (Schriftleiter) Das Redaktionsteam: P. Simon, Mag. Michael Bock, Mag. Hannes

Schwab, Johann Melinz, Gabriele Prietl (v.l.n.r.)

Weitere Magazine dieses Users
Ähnliche Magazine