weil wir gerne gegen (Vor)Urteile arbeiten. - Stadt Wuppertal

wuppertal.de

weil wir gerne gegen (Vor)Urteile arbeiten. - Stadt Wuppertal

Inhalt

2 Europäische Charta für die

Gleichstellung von Frauen

und Männern auf lokaler

Ebene: Auch für Wuppertal

4 „Neue Wege in den Beruf”:

Mentoring-Programm für

junge Frauen mit Zuwanderungsgeschichte

5 Der U-Brief – Eine Initiative

für selbstständige Frauen

8 VäterinUnternehmen –

Betriebe können von den

Potenzialen aktiver Vaterschaft

profitieren

10 Veranstaltungen

Oktober – November 2009

12 Regelmäßige Termine

14 Kurse rund um´s

Kinderkriegen

Adressen der Anbieterinnen

15 Es war einmal:

Frauen und die AWO

16 Impressum & Broschüren

der Gleichstellungsstelle

4/09 forum

für Chancengleichheit


Europäische Charta für die Gleichstellung von Frauen

und Männern auf lokaler Ebene: Auch für Wuppertal

Der Rat der Stadt Wuppertal hat in seiner letzten

Sitzung vor der Kommunalwahl den Beitritt zur

Europäischen Gleichstellungscharta beschlossen.

Mit dem Beitritt hat sich die Stadt Wuppertal

verpflichtet, in den nächsten zwei Jahren einen

Aktionsplan für die Gleichstellung von Frauen

und Männern zu entwickeln. Damit werden

Schwerpunkte für die Gleichstellungspolitik der

nächsten Jahre gesetzt.

Die „Charta für die Gleichstellung von Frauen

und Männern auf lokaler Ebene“ weist Handlungsfelder

zu den unterschiedlichsten Schwerpunkten

aus.

Das erste Handlungsfeld, die „politische Rolle

der Kommune“ gibt als Ziel eine ausgewogene

Beteiligung von Frauen und Männern in den

politischen Gremien, wie Rat und Ausschüssen,

eine Beteiligung aller Bevölkerungsgruppen am

politischen und zivilgesellschaftlichen Leben, das

öffentliche Engagement für die Gleichstellung,

die Vielfältigkeit von Beteiligungsverfahren und

das Engagement gegen Stereotype vor.

Das zweite Handlungsfeld – der „allgemeine

Rahmen für Gleichstellung“ – zielt auf die Prüfung

grundsätzlicher politischer Entscheidungen

hinsichtlich ihrer Auswirkungen auf Frauen und

Männer.

Das dritte Handlungsfeld spricht „die Kommune

als Arbeitgeber“ an. Hier steht mit den „Grundsätzen

zur Chancengleichheit der Stadt Wupper–

tal“ schon ein Instrument zur Verfügung, dass

Auskunft gibt über Projekte und Maßnahmen

zur Chancengleichheit von Frauen und Män–

nern und zur Vereinbarkeit von Familie und

Beruf innerhalb der Verwaltung. Die Grundsätze

zur Chancengleichheit werden alle vier Jahre

fortgeschrieben und weiterentwickelt.

Im vierten Handlungsfeld wird „die Kommune

als Auftraggeberin“ angesprochen und dazu aufgefordert,

bei Aufträgen an Dritte den Aspekt

der Gleichstellung zu berücksichtigen.

Ein weiterer wichtiger Punkt ist das Handlungsfeld,

dass „die Kommune in der Rolle als

Dienstleister“ anspricht. Bei allen Dienstleistungen

– von der Kinderbetreuung über die Gesundheitsfürsorge,

von den Sportangeboten bis

zur Gewaltprävention – sollen die Bedürfnisse

von Frauen und Männern gleichermaßen

berücksichtigt werden.

Das Handlungsfeld „Planung und nachhaltige

Entwicklung“ zielt auf die Ausrichtung von

2

Planung und Strategieentwicklungen auf die

Gleichstellung der Geschlechter. Hierbei wird

explizit auf den Bereich der Verkehrsplanung

und Stadtentwicklung eingegangen.

Auch bei der „Ausrichtung und Konzeption von

Städtepartnerschaften“ ist die Gleichstellungsdimension

und die ausgewogene Beteiligung

von Frauen und Männern anzustreben.

Zu den Chancen und Risiken gibt Roswitha

Bocklage, Leiterin der Gleichstellungsstelle für

Frau und Mann der Stadtverwaltung Auskunft.

Die Charta „zur Gleichstellung von Frauen und

Männern” ist pragmatisch ausgerichtet. Es finden

sich zahlreiche Ideen für Maßnahmen und

Projekte, die die einzelnen Handlungsfelder mit

Leben füllen. Der Aktionsplan der Stadt Wuppertal

muss nicht alle Handlungsfelder auf einmal

und direkt im ersten Anlauf umfassen.

Es geht darum, kontinuierliche und systematische

Gleichstellungsarbeit zu fördern, bzw. diese

für die Bürgerinnen und Bürger transparent zu

machen. Darüber hinaus ist es Ziel der Charta,

eine öffentliche Beteiligung und eine öffentliche

Diskussion über die Gleichstellung der Geschlechter

und die richtigen Strategien anzuregen.

Die Gleichstellungsstelle hat sich in der Entwicklung

der letzten – fast – 25 Jahre in der Arbeit

kontinuierlich „neuen Themen” zugewandt

und „alte Themen“ weiterentwickelt. Ein Beispiel

hierfür ist die „Vereinbarkeit von Familie


und Beruf“. Richtete sich zunächst das Augenmerk

auf die Möglichkeit der Flexibilisierung

und Reduzierung von Arbeitszeiten für berufstätige

Mütter, werden heute auch Väter in den

Blick genommen. Immer stärker richtet sich

das Augenmerk darauf, dass Frauen – auch mit

Kindern – Vollzeit berufstätig sein können und

das Väter ihren Wünschen nach Elternverantwortung

nachgehen können. Aber auch das

Thema „Pflege von Angehörigen“ wird immer

akuter für Frauen, wie für Männer.

Auch das Thema „Berufswahl und Lebensplanung“

hat die Gleichstellungsstelle von Beginn

an bewegt. Nach wie vor steht auf der Agenda

Mädchen für naturwissenschaftliche und technische

Berufe zu begeistern. Aber auch die Jungs

stehen mittlerweile im Fokus. Sei es durch die

Aktionen rund um „Neue Wege für Jungs“ oder

durch die „Lesebroschüre für Jungen“.

Das Thema „Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik“

hat sich durch die Gründung der ARGE`n existenziell

verändert. Die besondere Betroffenheit

von Armut und sozialer Isolation, der Alleinerziehende,

Migrantinnen, ältere, gewaltbetroffene

oder kranke Frauen ausgesetzt sind, hat vielfältige

Projekte, Tagungen, Informationsveranstaltungen

und Initiativen ausgelöst. Mittlerweile

bestehen zu diesen Themen intensive und

konstruktive Kooperationen mit den Städten

Solingen und Remscheid. Auch die Ausrichtung

der Wirtschaftspolitik auf die Bedürfnisse von

Frauen ist immer wieder Thema – auch in der

bergischen Region.

Der Einsatz „gegen Gewalt an Frauen, Mädchen

und Jungen” ist ein Arbeitsschwerpunkt seit –

fast – 25 Jahren. Zur Konzeption von Hilfeangebote

für missbrauchte Mädchen und Jungen,

zu Kooperationen zur Unterstützung von Frauen,

die sexualisierter und/oder häuslicher Gewalt

ausgesetzt sind, zur Öffentlichkeitsarbeit und

Information von Migrantinnen zu ihren Rechten,

zur Vermeidung von Zwangsverheiratung

und Genitalverstümmelung sind Themen wie

Täterarbeit und Kooperationen mit Männerberatungsstellen

hinzugekommen.

Last but noch least arbeiten wir kontinuierlich

daran, unsere Projekte, unsere Ideen und unsere

Vernetzung auch nach Außen deutlich zu machen.

Sei es durch das Forum für Chancengleichheit,

sei es durch unseren Internet-Auftritt,

sei es durch Studien, Flyer oder Broschüren, sei

es durch Ausstellungen oder eine gezielte Pressearbeit.

Ich verspreche mir von der „Charta zur Gleichstellung

von Frauen und Männern“ eine noch

breitere öffentliche Diskussion um die „richtigen“

Strategien zur Gleichstellung von Frauen

und Männern. Ich verspreche mir auch, dass wir

mit der Schwerpunktsetzung im Aktionsplan –

der durch den Rat der Stadt beschlossen werden

muss – eine breitere Akzeptanz für Gleichstellungspolitik

insgesamt erreichen.

Ich verspreche mir aber auch, dass die vielfältigen

Kooperationen, die wir in den letzten – fast

– 25 Jahren zur Fraueninfrastruktur, zu

Kirchengemeinden, zu Verbänden, Institutionen

und innerhalb der Verwaltung aufgebaut haben,

durch den Aktionsplan eine neue Plattform

erhalten.

Ein großes Risiko bergen die Maßnahmen zur

Haushaltskonsolidierung der Stadt Wuppertal.

Gleichstellungspolitik kann nur mit starken

Partnerinnen und Partnern, Ressourcen und

Freiräumen für Innovationsmöglichkeiten gelingen.

Ob dies nach den Haushaltseinsparungen

noch möglich sein wird, bleibt abzuwarten.

P.S.: Im nächsten Jahr wird die

Gleichstellungsstelle 25 Jahre alt!

Gleichstellungsstelle für Frau und Mann

Johannes-Rau-Platz 1, Rathaus Barmen

42275 Wuppertal, Fon 02 02 – 563 50 57

gleichstellungsstelle@stadt.wuppertal.de

www.wuppertal.de/gleichstellungsstelle

Wir sind für Sie da

Montag bis Freitag 8:00 – 13:00

Donnerstag 14:00 – 16:00

Termine nur nach telefonischer Vereinbarung

3


„Neue Wege in den Beruf”:

Mentoring-Programm für junge Frauen mit Zuwanderungsgeschichte

Etwa ein Drittel der Bevölkerung unter 25 Jahren

in Nordrhein-Westfalen hat eine Zuwanderungsgeschichte.

Bei der Berufsausbildung sind

diese jungen Menschen deutlich unterrepräsentiert

– mit weiter fallender Tendenz. Mehr junge

Frauen als junge Männer mit Zuwanderungsgeschichte

bleiben ohne Berufsabschluss, obwohl

sie eindeutig bessere Bildungsabschlüsse haben.

Nach Abschluss einer Ausbildung haben junge

Frauen größere Schwierigkeiten, eine passende

Berufstätigkeit zu finden.

Um die beruflichen Chancen von Schülerinnen

mit Zuwanderungsgeschichte zu verbessern und

sie z.B. bei der Ausbildungsplatzsuche oder Studienwahl

zu unterstützen, hat das Frauen- und

Integrationsministerium in Nordrhein-Westfalen

ein neues Mentoring-Programm initiiert.

Von 2007 bis 2008 lief das Projekt : Mentoring-

Programm für junge Frauen mit Zuwanderungsgeschichte

„Neue Wege in den Beruf” zum ersten

Mal.

Dabei wurden rund 100 Schülerinnen aus mehr

als 20 Ländern ein Schuljahr lang von berufserfahrenen

Mentorinnen bei der beruflichen Orientierung

und der Suche nach einem Ausbildungsplatz

begleitet. Integrationsminister Armin

Laschet zog bereits damals eine positive Bilanz:

„Manchmal braucht es nur ein wenig Unterstützung

am Anfang, dann läuft es wie von selbst.

Besondere Kompetenzen wie Mehrsprachigkeit

und der Zugang zu anderen Kulturen sind das

große Plus junger Zugewanderter. Wir müssen

dafür sorgen, dass mehr Betriebe erkennen, wie

sehr sie von interkulturellen Kompetenzen profitieren

können.”

Denn die Realität von Schülerinnen mit Zuwanderungsgeschichte

zeigt, dass weniger als 25%

betriebliche Ausbildungen absolvieren und sich

noch stärker als deutsche weibliche Auszubildende

auf eine kleine Anzahl von Ausbildungsberufen

konzentrieren.

Die Hälfte der jungen Frauen findet sich in nur

fünf Ausbildungsberufen wieder: Friseurin,

Arzthelferin, Kauffrau im Einzelhandel, zahnmedizinische

Fachangestellte oder Bürokauffrau.

Dennoch nennen junge Migrantinnen auch

andere Berufswünsche: Krankenschwester und

Erzieherinnen, Chemiekantin, pharmazeutischtechnische

Assistentin, Polizistin, Ärztin und

Rechtsanwältin. Diese zu realisieren, dazu soll

das Programm beitragen.

4

Durch die Zusammenarbeit mit einer Mentorin

erhalten die Schülerinnen aus erster Hand Einblick

in die Berufswelt, Zugang zu Kontakten

und Insider-Wissen in Sachen Studien-, Berufswahl

und Ausbildungsplatzsuche.

Die Mentorinnen ihrerseits lernen die Spannungsfelder

kennen, in denen sich viele junge

Migrantinnen bewegen. Mentorinnen und Mentees

profitieren außerdem von der fachkundigen

Unterstützung durch das Projektteam und erfahren

in den begleitenden Veranstaltungen zum

Programm Neues zu den Themen Migration,

Beruf und Gleichstellung.

Die Ansprache der Mentorinnen erfolgt über das

breitgefächerte Partner/innennetzwerk des Mentoring-Programms

„Neue Wege in den Beruf.“

Das Mentoring wird von August 2009 bis Juli

2010 in enger Kooperation mit den RAA (Regionale

Arbeitsstellen zur Förderung von Kindern

und Jugendlichen aus Zuwandererfamilien) in

17 NRW Städten – u.a. auch in Wuppertal

durchgeführt. Mentees sind engagierte Schülerinnen

der Klassen 9 – 12, die über gute Schulleistungen

und eine überzeugende Motivation

zur Berufsbildung verfügen.

Insgesamt können 120 – 140 Schülerinnen in

das Mentoring-Programm aufgenommen werden.

Weitere Infos

www.zfbt.de

www.wuppertal.de/rathaus_buergerservice/

soziales_gesellschaft/zuwanderung_integration


Der U-Brief

Eine Initiative für selbstständige Frauen

Starke Gründungen und stabile

Unternehmen – das ist das Ziel des

Unternehmerinnenbriefes (U-Brief)

Mit dieser Initiative ergänzt das Ministerium für

Generationen, Familie, Frauen & Integration die

bestehenden Beratungs- und Unterstützungsangebote

für selbstständige Frauen in Nordrhein-Westfalen.

Um den U-Brief NRW kann

sich jede Gründerin bewerben, deren Beratungsund

Planungsphase bereits abgeschlossen ist.

Bewerben können sich auch Unternehmerinnen,

die ihr Wachstumsvorhaben präsentieren wollen

und für diesen Schritt eine Unterstützung und

Referenz bekommen wollen.

Die Konzepte werden einem Team von Expertinnen

und Experten aus Banken, Kammern, Beratungsinstitutionen

und der Wirtschaft vorgestellt,

die sich dann individuell den Konzepten

und Präsentationen der Bewerberinnen widmen.

Sie geben Tipps zum unternehmerischen Auftritt,

beurteilen Finanzierung, Wirtschaftlichkeit

und Marktfähigkeit des Konzeptes, sie helfen bei

Spezialfragen weiter und ermöglichen weiterführende

Kontakte. Die Bewerberinnen profitieren

von Fachwissen und einem wachsenden

Netzwerk.

Gründerinnen und Unternehmerinnen werden

mit dem Unternehmerinnenbrief NRW ausgezeichnet,

wenn das Experten/innen-Team übereinstimmend

davon überzeugt ist, dass die

Bewerberin auf einem Erfolg versprechenden

Weg ist.

Mit dem Unternehmerinnenbrief

erhalten die erfolgreichen Bewerberinnen:

U Ein kostenloses Training zur Vorbereitung auf

die Präsentation ihres Unternehmens.

U Fachwissen, gute Kontakte und konstruktive

Rückmeldungen von Expertinnen und Experten

aus Banken, Kammern, Beratungsinstitutionen

und der Wirtschaft an einem Tisch.

U Eine Patenschaft durch eine/n erfahrene/n

Unternehmer/in als Begleitung im Unternehmensalltag.

U Eine Referenz für ihren Unternehmensauftritt,

Verhandlungen und Präsentationen.

U Sicherheit und Unterstützung bei ihrer Unternehmensplanung.

Der Unternehmerinnenbrief NRW vergrößert

für die (angehende) Unternehmerin die Sicherheit,

mit der sie ihr Vorhaben in die Tat umsetzt.

Die Präsentation leistet einen Check-up, die

Rückmeldungen helfen bei der Entwicklung von

Perspektiven. Der U-Brief dient als Referenz bei

allen weiteren Schritten, z.B. bei anstehenden

Verhandlungen mit Kreditinstituten oder anderen

Kapitalgebern.

Der U-Brief

in der Region Rhein-Wupper

In der Region Rhein-Wupper können Gründerinnen

und Unternehmerinnen viermal jährlich

ihre Konzepte den Expertinnen und Experten

des U-Briefs vorstellen. Bereits 23 Unternehmerinnenbriefe

wurden in den vergangenen vier

Jahren an Gründerinnen in der Region Rhein-

Wupper (Düsseldorf, Kreis Mettmann, Wuppertal,

Remscheid, Solingen) vergeben.

5


Die ersten Preisträgerinnen der Region im Jahr

2009 stehen fest. Im Mai haben drei Unternehmerinnen

ihre Konzepte erfolgreich präsentiert

und werden jetzt ausgezeichnet:

Mode-Recycling für Zwerge

Melanie Hüttenberger war auf der Suche nach

Kinderkleidung aus Wolle für ihre Tochter und

wurde nicht fündig. In Seattle lebte sie damals

mit ihrer Familie, griff in den Kleiderschrank

und schneiderte selbst. Beim ersten Poncho blieb

es nicht, die Nachfragen aus dem Freundeskreis

ließen die Ideen für neue Modelle und für ein

eigenes Label wachsen. Denn geschneidert hatte

Melanie Hüttenberger immer und als ausgebildete

Marketing-Expertin ist ihr das Vermarkten

ohnehin nicht fremd.

2006 gründete sie hut&berg. Das Atelier hat sie

im Dachgeschoss ihres Hauses in Haan eingerichtet.

Dort lebt die Unternehmerin seit der

Rückkehr aus den USA. Ihre Kollektionen

schneidert sie nach wie vor aus Naturfasern,

Wolle und Jerseystoffen. Rot und rosa, geblümt

und verspielt sind die Modelle, die Melanie

Hüttenberger entwirft. „Zwergenmode“ bis

Größe 128. Melanie Hüttenberger bezieht Ausschussware

von Strickereien, Restposten von

Wollstoffen, die nicht mehr verarbeitet werden.

Per Kilopreis kauft sie angestrickte Stücke und

entscheidet dann, was sie miteinander kombiniert,

wo sie gegebenenfalls noch eine Farbe

oder ein Muster dazukaufen muss, damit ein

Kleid, ein Poncho oder ein Pulli draus werden

kann.

Vertrieben werden die hut&berg-Kollektionen

über den eigenen Online-Shop, aber auch bei

ausgewählten Läden im gesamten deutschsprachigen

Raum. Anfangs ist Melanie Hüttenberger

noch mit ihren Stücken durch die Republik gereist,

um Länden zu finden, zu denen ihre Sachen

passen. Inzwischen hat sie eine Vertriebsagentur

engagiert, die sie in der Vermarktung

unterstützt. In Stoßzeiten sitzen bis zu sechs

Schneiderinnen aushilfsweise für sie an der Nähmaschine.

Der Recycling-Gedanke hat Zukunft,

schließlich legen Kunden/innen zunehmend

Wert auf nachhaltige Produktionsweisen. Und

doch will Melanie Hüttenberger diesen nicht zu

sehr in den Vordergrund rücken. „Ich weiß

nicht, ob ich immer zu 100% garantieren kann,

dass die Ware komplett recycelt ist und ich

möchte auf keinen Fall, dass Kundinnen und

Kunden sich dann betrogen fühlen.“ Das kleine

Unternehmen soll langsam und organisch wachsen.

„Ich will auf keinen Fall riskieren, dass ich

mit der Lieferung nicht nachkommen kann“,

sagt Melanie Hüttenberger.

h 6

Kontakt:

schneiderzwerg@hutundberg.de

www.hutundberg.de

Organisatorin von A bis Z

Buchführung, Schriftverkehr, Mailingaktionen –

der „lästige Papierkram“, der in vielen kleinen

Unternehmen oft nach Ladenschluss erledigt

wird, ist bei Barbara Steven gut aufgehoben.

„Scriptomed Steven“ heißt das Unternehmen

der freiberuflichen Büroorganisatorin in Haan,

das von der Urlaubsvertretung im Sekretariat

über die externe Buchhaltung bis hin zur Erstellung

von Präsentationen und der redaktionellen

Pflege von Webseiten alles übernimmt,

was kleine und mittlere Unternehmen gern abgeben.

Ihre beruflichen Erfahrungen können

sich sehen lassen. 10 Jahre lang war Barbara

Steven Krankenschwester, bis sie aus gesundheitlichen

Gründen umschulen musste. Ab ins Büro,

lautete die Devise und mit der Ausbildung zur

Industriekauffrau entdeckte sie ihre Leidenschaft

für Zahlen, Tabellen und die Büroorganisation.

15 Jahre lang war sie dann bei unterschiedlichen

Arbeitgebern angestellt, stieg auf bis zur Assistentin

der Geschäftsführung, lernte internationale

Geschäftsstrukturen kennen und entdeckte,

dass ihr kleine und mittelständische Strukturen

eher liegen als die der Konzerne. Kurz nach Abschluss

der Umschulung bekam sie zwei Kinder

und hatte auch deretwegen nicht die Traute, auf

die Sicherheit einer Festanstellung zu verzichten.

Barbara Steven war nach Gründung des Unternehmens

schnell ausgebucht. Zwar waren Werbebriefe

an potenzielle Kunden zunächst nicht

von Erfolg gekrönt – Flyer dagegen umso mehr

–, doch die Dienstleisterin setzt ohnehin zunehmend

auf Empfehlungen. Kunden/innen, die mit

ihrer Hilfe Krankheits- und Urlaubszeiten oder

große Auftragsvolumina überbrücken, kleine

Unternehmen, die sich keine feste Mitarbeiterin

für die Buchhaltung und das Rechnungswesen

leisten können, erzählen gerne weiter, wenn sie

zufrieden sind.

Bürodienstleistungen für Praxen hatte sich Barbara

Steven bei der Gründung als Schwerpunkt

vorgestellt, daher auch der Name Scriptomed.

Aber schon bald musste die ehemalige Krankenschwester

feststellen, dass Praxen sich ihre Dienste

nicht gern leisten. Vielleicht steht in Zukunft

also ein Namenswechsel für das junge Unternehmen

an. Denn Veränderungen bleiben ohnehin

nicht aus.

h

Kontakt:

barbara.steven@scriptomed.de

www.scriptomed.de


Dem Wasser

Aufmerksamkeit schenken

“Wasser ist schwer beeindruckend”, sagt Britta

Dahnke. Hier ist die Ingenieurin in ihrem Element.

Dem Wasser Aufmerksamkeit zu schenken,

das hat sie schon immer fasziniert. Jetzt hat

die Expertin für Siedlungswasserwirtschaft gemeinsam

mit dem Ingenieur Rainer Domnick in

Düsseldorf ein Unternehmen gegründet, dessen

Name die Richtung anzeigt: „blue für Wasser, ing

für Ingenieure: blue-ing.“

Das Büro begleitet Maßnahmen rund um Regen-

oder Schmutzwasser ebenso wie Vermögensbewertungen

von Abwassersystemen, Bauten

wie Pumpwerke oder Kanäle, es unterstützt

Gemeinden bei der Kalkulation von Gebühren

oder entwickelt Techniken zur Aufbereitung von

Trinkwasser. Ebenso wie ihr Geschäftspartner

war Britta Dahnke in den vergangenen Jahren in

einem großen Ingenieurbüro angestellt.

Der Wunsch, selbstständig zu sein, bewegte sie

schon einige Jahre. „Das können wir doch auch

allein“, fand sie 2008 schließlich und ebnete

damit den Weg, „selbst zu entscheiden, welche

Projekte mich interessieren“. Die „blue-ing

GmbH“ wurde Anfang Januar 2009 gegründet

h

und hat neben bereits vertrauten Auftraggebern

auch neue dazu gewonnen. Um den Unternehmerinnenbrief

hat sie sich beworben, obwohl sie

auf dem Standpunkt steht: „Ich brauche und will

keine spezielle Frauenförderung.“ Gereizt hat sie

der Brief trotzdem, auch wenn in der Fachwelt

der Titel der „Beratenden Ingenieurin“, den sie

unlängst erhalten hat, einen ungleich höheren

Wert hat. „Es war spannend, mich selbst zu präsentieren

und nicht die Technik, ein Bauwerk

oder ein Projekt“, sagt Britta Dahnke über die

U-Brief-Bewerbung. „Mein Ziel war es, die Kompetenz

auszustrahlen, die ich auch bei meinen

Kundinnen und Kunden hinterlassen möchte.“

h

Kontakt:

britta.dahnke@blue-ing.de

www.blue-ing.de

Infos zum U-Brief:

Fachstelle Frau+Beruf

Düsseldorfer Str. 47,

40822 Mettmann

Tel 02 104 / 99 21 87,

Fax 02 104 / 99 5173

fub@kreis-mettmann.de

www.frauundberuf-kme.de

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Väter inUnternehmen – Betriebe können von

den Potenzialen aktiver Vaterschaft profitieren

Das familienbewusste Unternehmen mit betrieblichen

Maßnahmen zur Vereinbarkeit von Beruf

und Familie betriebswirtschaftliche Vorteile erzielen

können, hat sich inzwischen durch vielfältige

Untersuchungen und Befragungen bei Unternehmen

bestätigt.

Im Mittelpunkt dieser Betrachtung stehen bislang

die Kosten, die durch Mitarbeiterinnen entstehen,

die das Unternehmen für die Elternzeit

und die Familienphase verlassen, die Überbrükkungskosten

für die Vertretung und die Wiedereingliederungskosten

für Rückkehrerinnen aus

der Elternzeit. Diese Kosten können mithilfe von

Instrumenten wie flexiblen Arbeitszeiten, Telearbeit

und Teilzeitangebote, Beratung und Unterstützung

bei der Kinderbetreuung erheblich

reduziert werden.

Ein ‚neuer’ Aspekt in dieser Debatte sind die Väter.

Insbesondere für die nachwachsende Generation

der Führungskräfte hat Familie einen hohen

Stellenwert. So äußerten in einer Umfrage

des Manager Magazins 90% der befragten Nachwuchsführungskräfte,

dass Ihnen im Zweifel eine

intakte Familie wichtiger sei als die Karriere und

nur 46% will für die Karriere im Privatleben

zurückstecken. Die wachsende Zahl von Vätern

in Elternzeit macht deutlich, dass im Gegensatz

zu früheren Befragungen die Männer diesmal

auch das umsetzen, was sie im Kopf haben.

Wie sieht es bei den Vätern aus, die in Beruf und

Familie erfolgreich sein wollen, im Unternehmen

schon eine verantwortungsvolle Positionen

bekleiden und trotz ihres Wunsches, auch in der

Familie präsent sein zu wollen, weder ihre Arbeitszeit

reduziert haben, noch die Elternzeit in

Anspruch nehmen?

Eine Untersuchung der IGS Organisationsberatung

aus dem Jahr 2005

liefert wichtige Hinweise zur Nutzung

der Potenziale aktiver Vaterschaft

durch Unternehmen:

Väter stehen heute von verschiedenen Seiten unter

Druck. Während einerseits in den Unternehmen

die Anforderungen steigen, führen andererseits

veränderte Rollenbilder zu höheren Anforderungen

durch die Partnerin, die Kinder und

die Väter selbst.

b In 91% der Familien wird die Vereinbarkeit

von Familie und Karriere diskutiert.

b 31% der Väter haben einmal, 17% bereits

mehrmals auf berufliche Weiterentwicklungen

zugunsten der Familie verzichtet.

b Für mehr als die Hälfte der Befragten hat das

Familienleben einen positiven, bei fast einem

Viertel sogar einen sehr positiven Einfluss auf

die berufliche Leistung.

b 71% der Väter empfinden einen Konflikt

zwischen ihrem gewollten beruflichen

und dem gewünschten familiären Engagement.

b 93% von ihnen kennen das Gefühl der

Überforderung durch die Anforderungen,

die durch den Beruf und ihre Familie an sie

gerichtet werden.

b 64% konstatieren einen negativen Einfluss

von Elternzeit auf die Karriere.

b 69% der Unternehmen stellen (bislang)

keine Unterstützungsangebote für Väter

bereit.

Aus diesen Aussagen lassen sich zusätzliche, für

jedes Unternehmen individuell zu ermittelnde

Motivations-, Fluktuations- und Besetzungskosten

ableiten, die in der Regel nicht unmittelbar

als Folgekosten einer väterunfreundlichen

Personalpolitik und fehlender personalpolitischer

Instrumente erkannt werden. Die Motivationskosten

ergeben sich aus der andauernden

Konfliktlage. Der Versuch, allen Anforderungen

in einem väterunfreundlichen System gerecht zu

werden, führt zu einem Konflikt, der Leistung

mindert. Die Fluktuationskosten entstehen,

wenn die Mitarbeiter Konsequenzen aus der

fehlenden Wertschätzung ziehen und sich einen

neuen Arbeitsplatz mit einem geringeren Konfliktpotenzial

suchen.

Dabei sind die Möglichkeiten, auch

Vätern das Vereinbarkeitsdilemma

zu erleichtern, denkbar einfach.

Das wichtigste ist zunächst: das Thema auf die

Tagesordnung setzen und die Wertschätzung für

aktive Väter im Unternehmen. Väter wollen

ernst genommen werden und einen Ansprechpartner

für ihre Anliegen im Betrieb. Ein Väteroder

Elternnetzwerk ermöglicht ihnen den Austausch

mit anderen Vätern im Unternehmen.

Besonders wichtig sind auch Vorbilder im Unternehmen,

vor allem auf der Leitungsebene

sowie die Kommunikation von guten Beispielen.

Die schlechten sprechen sich ja leider von alleine

herum.

Die bestehenden Instrumente z.B. der Arbeitszeitreduzierung

müssen so bezeichnet werden,

dass sie auch Väter erreichen. Unternehmen,

die von „Vollzeit Light“ sprechen erreichen viel

mehr Männer als die, die ihnen Teilzeit oder

halbe Stellen schmackhaft machen wollen. Es


existieren vielfach noch krude Gleichungen in

den Köpfen: wenn ich ‚nur’ eine halbe Stelle habe

bin auch nur ein halber Kerl.

Unternehmen, die die Einstellungen ihrer Mitarbeiter

kennen und ihren Wunsch nach aktiver

Vaterschaft nicht nur respektieren, sondern auch

aktiv wertschätzen, können von den Potenzialen

aktiver Vaterschaft profitieren.

Aktive Väter sind motiviertere Mitarbeiter

und erwerben durch ihre

Arbeit in der Familie Kompetenzen,

die durch Schulungen kaum vermittelbar

sind.

Verantwortungsbewusstsein, Einfühlungsvermögen

und ein lösungsorientierter Umgang mit

Konflikten sind Ressourcen, die vor allem im

Umgang mit Kundinnen und Kunden unabdingbar

sind.

Wenn Sie diese Ressourcen nutzen wollen, können

Sie auf die Erfahrung von „Väter & Karriere“

zurückgreifen. Der in zahlreichen Unternehmen

bewährte Ansatz liefert Ihnen brauchbare

Instrumente, um die Väter mit ihren Bedürfnissen

und Potenzialen im Betrieb sichtbar

und ihre Kompetenzen für Ihr Unternehmen

nutzbar zu machen. Beratungs- und Weiterbildungsangebote

für Personalverantwortliche und

Vorgesetze versetzen diese in die Lage, auf die

Bedürfnisse von Vätern einzugehen. Beschäftigte

Väter werden bei ihrem Vorhaben, aktiv Verantwortung

in der Familie zu übernehmen, ermutigt

und unterstützt. Spezielle Weiterbildungsangebote

zielen auf die Stärkung ihrer sozialen

Kompetenzen.

Folgende Angebote helfen Vätern,

ihren Wunsch nach aktiver Vaterschaft

umzusetzen, besonders:

b Ein väterbewusstes Klima im Unternehmen –

Termine wie Geburtstage und Aufführungen

der Kinder stehen im Teamkalender.

b Führungskräfte und Vorgesetzte sehen die

Vereinbarkeit von Beruf und Familie nicht

nur als ‚Mütterthema’ und sind den Bedürfnissen

von Vätern gegenüber aufgeschlossen.

b Männliche Ansprechpartner für Fragen zur

Navigation zwischen Arbeit und Leben stehen

zur Verfügung.

b Die Bedeutung von ‚aktiver Vaterschaft’ im

Unternehmen wird kommuniziert.

Der Autor

Hans-Georg Nelles

Seit 29 Jahren verheiratet

und Vater von drei Kindern

(25w, 20m und 18w).

Sozialwissenschaftler,

Erwachsenenbildner und

Organisationsberater und

seit 15 Jahren für die Durchführung von verschiedenen

Modellprojekten im Themenfeld

‚Vereinbarkeit von Beruf und Familie’ verantwortlich.

Seit 2008 ist er als Organisationsberater und

Autor freiberuflich tätig.

Fon 02 11 – 26 06 014

nelles@vaeter-und-karriere.de

Hinweis

Der Artikel ist ein Vorabdruck aus der Dokumentation

zur Tagung „Väterzeit”, die am

02.10.09 im Rathaus stattfand.

Infos zur Tagung erhalten Sie in der

Gleichstellungsstelle

9


Veranstaltungen

OKTOBER

Gesundheit, Wellness, Lebenszeiten

i Di 6.10. • 18:00 • Abnehmen durch Ernährungsumstellung:

Pfunde los werden ohne Diät

Eva Gottschalk • BergischeVHS – Familienbildung

i Sa 11.10. & So 11.10. • 11:00

Selbsterfahrungsgruppe für Frauen:

Atmen, fließen, leuchten, wachsen...

Rita Schäfer • FrauenBeratung

i Di 13.10. • 19:30 • Infoabend:

Neue Wege entstehen… wenn man sie geht!

Ein Abend für Frauen, die etwas verändern wollen

und vielleicht nicht wissen wie!

Karin Pohl • FrauenBeratung

i Fr 30.10. • 10:30 • Haben Sie heute schon gedacht?

Gedächtnistraining für Menschen in der zweiten

Lebenshälfte

Bettina Ludwig-Meiß • Ev. Familienbildungsstätte

Eltern & Kinder, Familie & Beruf

i So 4.10. • 18:15 • Heute nur mit Papa

Marc Hittmeyer & Sebastian Rüdiger

Kath. Familienbildungsstätte

i Mo 5.10. • 14:00 • Rent a Grand

Roswitha Severitt • Ev. Familienbildungsstätte

i Di 27.10. • 19:00 • Biografiearbeit:

Erstellung eines Genogramms

Eine Reise in die eigene Familiengeschichte

Anne Grimm • Bergische VHS – Familienbildung

i Di 27.10. • 20:00 • Fruchtbarkeits-Atmen bei

unerfülltem Kinderwunsch

Regina Scharff • Geburtshaus Wuppertal

i Fr 30.10. • 14.30 • Ist mein Kind schulreif?

Monika Kollewijn-von Herz

Kath. Familienbildungsstätte

Kreativität & Kultur, Recht & Politik

i Do 1.10. • 19:30

Ihre Rechte bei Trennung & Scheidung

Barbara Schäfer • FrauenBeratung

i Do 1.10. • 19:30 • „Fahren möchte’ ich

in die Welt…“ Kommentierte Lesung zum

140. Geburtstag von Helene Stöcker

Elke Brychta & Anna-Maria Reinhold • Geschichte

Gestalten/Citykirche Elberfeld/Gleichstellungsstelle

der Bergischen Universität Wuppertal/ Stadtbibliothek/

Evangelische Erwachsenenbildung

10

Oktober – Dezember 2009

i So 4.10. • 14:15 • Das andere Zooviertel

Elke Brychta • Geschichte Gestalten &

Dr. Arno Mersmann • Arbeit und Leben

i Sa 24.10 • 14:00 • Fäden, Farben, Wasser, Dampf:

Das Industriezeitalter im Wuppertal, Route 7:

Unterbarmen • Elke Brychta

Geschichte Gestalten/Geschichtswerkstatt BGV

i Di 27.10. • 19:30 • Altersvorsorge macht Schule:

Einsteigerkurs

Martin Adolphs • Bergische VHS – Familienbildung

i Mi 28.10. • 19:15 • Die Rentensituation der Frau

Info & Hilfestellungen für Frauen von Frauen

Sandra Schäfer & Kerstin Zehner • Bergische VHS –

Familienbildung

i Do 29.10. • 18:00 • Mietrecht

Jochen Philipps • Bergische VHS – Familienbildung

i Sa 31.10. • 11:00 • Flucht und Exil:

geboren in Wuppertal

Auf den Spuren von Helene Stöcker,

Armin T. Wegner & Else Lasker-Schüler

Elke Brychta • Geschichte Gestalten/Literaturhaus

e.V./Stadtbibliothek

Beruf, PC und Internet

i Do 8.10. • 19:30 • Marte Meo

Infoabend für Menschen, die im pädagogischen und

beratenden Bereich tätig sind

Ute Gassen • Kath. Familienbildungsstätte

i Mo 26.10. • 8:45 • Excel – Grundlagen

EDV-Team Ulla Hartmann • Bergische VHS

i Mi 28.10. • 18:00 • Spontan reagieren –

clever kontern!

Ein Schlagfertigkeitstraining für Frauen

Dagmar Kasel • Bergische VHS

i Mi 28.10. • 18:30 • PC-Einstieg 2:

Internet Grundlagen

Gudrun Bröcker • Bergische VHS

i Fr 30.10. • 9:00 • WORD Serienbriefe

EDV-Team Ulla Hartmann • Bergische VHS

NOVEMBER

Gesundheit, Wellness, Lebenszeiten

i Mo 2.11. • 14:00 • Rent a Grand

Roswitha Severitt • Ev. Familienbildungsstätte


i Mo 2.11. • 15:30 • Mädchensprechstunde

offenes Angebot für Mädchen & junge Frauen

zum Thema Essstörungen

Sabine Böse • FrauenBeratung

i Di 3.11. • 18:00 • Ernährung in den Wechseljahren

Eva Gottschalk • Bergische VHS – Familienbildung

i Mi 4.11. • 9:00 • Fortbildung Essstörungen

Für Multiplikatorinnen im sozialen Bereich

Sabine Böse • FrauenBeratung

i Mi 4.11. • 10.30 • In jedem Alter richtig essen

Mirjam Suso-Blassing

Kath. Familienbildungsstätte

i So 15.11. • 10:00 • Mütter & Töchter WenDo-Kurs

Alter der Mädchen: 9 – 12 Jahre • Carola Heinrich &

Beate Nitzschke • Bergische VHS – Familienbildung

i Mo 16.11. • 15:30 • Infoveranstaltung für Mütter

von essgestörten Töchtern

Sabine Böse • FrauenBeratung

i Sa 21.11. & So 22.11. • WenDo

Selbstverteidigung für Frauen mit geistiger

Behinderung • Heike Friel & Petra Dellweg

KoKoBe Wuppertal

Eltern & Kinder, Familie & Beruf

i Mo 2.11. • 19:30 • Kinder brauchen Rituale

Doris König • Kath. Familienbildungsstätte

i Di 3.11. • 9:00 • Internationaler Treffpunkt für

Frauen & Kinder • Anne Becker & Marianne

Friedrich • Bergische VHS – Familienbildung

i Mi 4.11. • 18:30 • Familienstellen:

Die Kraft kommt von den Ahnen

Karin Pohl • Bergische VHS – Familienbildung

i Mo 5.11. • 9:30 • Deutsch für Migrantinnen

Silvia Berg-Seligmann • Kath. Familienbildungsstätte

i Mo 23.11. • 19:30 • Grenzen setzen –

Grenzen achten

Doris König • Kath. Familienbildungsstätte

Kreativität & Kultur, Recht & Politik

i Di 3.11. • 19:00 • Altersvorsorge macht Schule

Martin Adolphs • Bergische VHS – Familienbildung

i Do 5.11. • 19:30

Ihre Rechte bei Trennung & Scheidung

Gudrun Kerntke • FrauenBeratung

i Sa 7.11. • 14:00 • Denkmäler in Barmen

Elke Brychta • Geschichte Gestalten

i Fr 13.11. • 19:30 • Walk: ein geniales Material

Katja Hachmeister • Ev. Familienbildungsstätte

i So 15.11. • 11:00 • Helenes Geburtstagsfeier

Matinee im Atelier von Ulle Hees

u.a. mit Elke Brychta • Geschichte Gestalten

i Mi 18.11. • 9:00 • Frauenfrühstück mit Begegnung

am Buß- und Bettag

Frauenausschuss des Kirchenkreises Wuppertal

City-Kirche • Ev. Familienbildungsstätte

i Do 19.11. • 18:00 • Erbrecht

Jochen Philipps • Bergische VHS – Familienbildung

Beruf, PC und Internet

i Mo 2.11. • 18:30 • PC-Einstieg: Windows

Grundlagen

Gudrun Bröcker • Bergische VHS

i Mi 4.11. • 18:30 • PowerPoint Grundlagen

EDV-Team Ulla Hartmann • Bergische VHS

i Do 5.11. • 18:00 • Fahrplan in die Selbständigkeit

Anette Richerzhagen • Bergische VHS

i Fr 6.11. • 9:00 • Word kreativ! Professionell

Faltblätter erstellen

EDV-Team Ulla Hartmann • Bergische VHS

i Di 10.11. • 18:30 • Excel Grundlagen- &

Aufbauwissen

EDV-Team Ulla Hartmann • Bergische VHS

i Fr 20.11. • 9:00 • PowerPoint Grundlagen

EDV-Team Ulla Hartmann • Bergische VHS

i Mo 23.11. • 18:00 • Spontan reagieren –

clever kontern!

Ein Schlagfertigkeitstraining für Frauen

Dagmar Kasel • Bergische VHS

i Mo 23.11. • 18:30

Effektiver Umstieg auf Windows Vista

EDV-Team Ulla Hartmann • Bergische VHS

i Mi 25.11. • 18:30 • WORD Grundlagen- &

Aufbauwissen

Gudrun Bröcker • Bergische VHS

i Do 26.11. • 18:00 • Existenzgründung im

Nebenerwerb oder in Teilzeit

Anette Richerzhagen • Bergische VHS

i Mo 30.11. • 8:45 • WORD Grundlagen

EDV-Team Ulla Hartmann • Bergische VHS

DEZEMBER

Eltern & Kinder, Familie & Beruf

i Mo 7.12. • 14:00 • Rent a Grand

Roswitha Severitt • Ev. Familienbildungsstätte

i Mo 7.12. • 18:30 • Kinder in der Pubertät

Loslassen und Halt geben

Achim Schad • Bergische VHS – Familienbildung

Kreativität & Kultur, Recht & Politik

i Do 3.12. • 19:30

Ihre Rechte bei Trennung & Scheidung

Annegret Karp-Schütz • FrauenBeratung

Beruf, PC und Internet

i Fr 4.12. • 9:00 • PowerPoint Aufbau

EDV-Team Ulla Hartmann • Bergische VHS

i Fr 11.12. • 16:00 • 10-Finger-/Computerschreiben:

ATS Schnellkurs

Brigitte Weck • Bergische VHS

i Mo 14.12. • 18:30 • PC-Einstieg 2:

Internet Grundlagen • Gudrun Bröcker

Bergische VHS

i Di 15.12. • 9:00 • Digitalkamera

Bergische VHS

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12

Regelmäßige Termine

b Jeden Mo & Mi • Bewegung & Sport in der

(Brust)Krebsnachsorge

Birgit Biermann • Sport- und Gesundheitszentrum

b Jeden Mo, Di, Do, Fr 10:00 – 12:00

& Di 16:00 – 19:00 • Telefonische Beratung

Jeden Do & Fr 10:00 – 12:00

& Di 16:00 – 19:00 • Offene Beratung

Jeden Mi 10:00 – 12:00 • Bürozeiten

FrauenBeratung

b Jeden Mo 10:00 • Stadtteilfrühstück

für allein Erziehende Frauen & ihre Kinder

Internationaler Bund

b Jeden Mo 10:00 • Frauentherapiegruppe nach

ambulanter oder stationärer Suchttherapie

Caritas Suchtberatung

b Jeden 1. Mo 10:00 • Alzheimer Selbsthilfegruppe

Kath. Familienbildungsstätte

b Jeden 2. Mo 9:30 – 12:00 • Infoveranstaltung für

Berufsrückkehrerinnen & Berufsrückkehrer nach

Familienzeit • Agentur für Arbeit • BIZ

b Jeden Mo 17:00 – 19:00 & Do 10:00 – 12:00

Telefonberatung für Frauen, die Vergewaltigung

oder andere Formen sexualisierter Gewalt/

Belästigung ausgesetzt waren oder sind

FrauenNotruf

b Jeden 3. Mo & 1. Do 18:30 • Den Geist beruhigen

durch Zen-Meditation • Zendo Wuppertal

b Jeden 3. Mo 19:00 • Existenzgründerinnen Treffen

Monica Di Stefano • Confidenza

b Jeden Mo 20:00 • Ausdruckstanz für Frauen

Helga Roßner • Tanzetage

b Jeden 2. Di 9:00 • Frauenfrühstück (unentgeldlich)

Diakonie Wuppertal, Hopster-Fiala-Haus

b Jeden Die & Do 10:00 • Sprachkurs für allein

erziehende Frauen • mit Kinderbetreuung

Internationaler Bund

b Jeden Di 10:00, 17:00, 19:00

QiGong Bewegungskunst • Birgit Klingelberg-Lühr

Raum für Bewegung & Entspannung

b Jeden 2. Di 17:15 • Freizeitgruppe für alkoholabstinente

Frauen • Caritas Suchtberatung

b Jeden Di 17:30 • Kinästhetische Körperarbeit

„Rund um die Wirbelsäule“

Gerlinde Lambeck • Movimiento

b Jeden Di 17:30 & 18:30 • Bewegung &

Entspannung für Pfundige • Auch für Diabetikerinnen

geeignet • Sport- und Gesundheitszentrum

b Jeden 1. & 3. Di 18:00 • Gruppe für Frauen

der Anonymen Alkoholiker/innen • Cafe Okay

b Jeden Di 19:00 • Tai Chi Kurs für Frauen

Chrystel Guillebeaud • Tai Chi Studio

b Jeden Di 18:00 • Kreistanz:

Meditativer Tanz – Tänze der Völker

Annette Kerber-Assigno • Bergische VHS

b Jeden Di 18:00 • Yoga in der Schwangerschaft

Carolin van Dijk • Geburtshaus

b Jeden Mi 9:30 • Mutter-Kind-Frei

Mutter-Kind-Treff

b Jeden Mi 15:30 • Bewegung & Sport

mit Herz-Kreislauferkrankungen

Heike Friel • Sport- und Gesundheitszentrum

b Jeden Mi 17:00 (außer Schulferien)

Zeichnen, Malen, Modellieren für Mädchen

Anke Büttner • Mal-, Zeichen- und Modelierschule

b Jeden Mi 18:00 • Tanzen heilt

Helga Roßner • Tanzetage

b Jeden Mi 18:00 • Tänzerischer Ausdruck

für Frauen ab 50 • Gerlinde Lambeck • Movimiento

b Jeden Mi 20:00 • Ausdruckstanz für Frauen

Helga Roßner • Tanzetage

b Jeden 1. & 3. Do 9:15 • Stillgruppe

Anne Hesse • Geburtshaus Wuppertal

b Jeden Do 9:30 • Frühstück

mit Kinderbetreuung • Mutter-Kind-Treff

b Jeden Do 9:30 • Frühstückstreff mit

Kinderbetreuung • Treffpunkt für Alleinerziehende

b Jeden Do 16:00 • Sprechstunde für Mädchen &

Frauen bei Problemen mit Ess-Störungen

E. Carstens-Richard & S. Scheller

Beratungsstelle für Drogenprobleme

b Jeden Do 16:30 • Frauen-Cafe

Frauenverband Courage


Jeden 2. Do 16:30 • Positive Frauengruppe

Andrea Wetzchewald • AIDS-Hilfe

b Jeden Do 18:00 • Ausdruckstanz

Helga Roßner • Tanzetage

b Jeden Do 17:00 • Offene Sprechstunde

für Frauen mit Fragen zu Suchtproblemen

Caritas Suchtberatung

b Jeden Do 18:00 • Taijquan &

Jeden Do 20:00 • QiGong • Birgit Klingelberg-Lühr

Raum für Bewegung und Entspannung

b Jeden Do 18:00 • Schwangerschaftsgymnastik

Claudia Knie & Daniela Kramer • Geburtshaus

b Jeden 1. Do & 3. Mo 18:00 • Einführung in

die Zen – Meditation • Zendo Wuppertal

b Jeden Do 19:00 • Ausdruckstanz

Helga Roßner • Tanzetage

b Jeden 1. Do 19:30 • Ihre Rechte bei Trennung

& Scheidung • FrauenBeratung

b Jeden Fr 10:00 • Kidsfrei

Treffpunkt für Alleinerziehende

b Jeden Fr 10:00 • Wohnungslosigkeit vermeiden,

dauerhaftes Wohnen sichern

Offene Beratung • Internationaler Bund

b Jeden Fr 10:15 • Kinästhetische Körperarbeit

„Rund um die Wirbelsäule“

Gerlinde Lambeck • Movimiento

b Jeden 2. Fr 15:00 • Gesprächskreis muslimischer

Frauen • Frau Aktürk • Mit Kinderbetreuung

Treffpunkt für Alleinerziehende

b Jeden 2. Fr 19:00 • Tanztherapie-Tag

Gerlinde Lambeck • Movimiento

b Jeden 2. Fr 20:00 • KaKaoKultur

Frauenzentrum Urania

b Jeden 3. Sa 10:00 • Schnuppern in die Qigong

& Taiji Bewegungskünste • Birgit Klingelberg-Lühr

Raum für Bewegung und Entspannung

b 1 x im Monat • Sa 22:00 • Frauenschwoof

die legendäre Party im Tal • ab 20:00 Standard

Frauenzentrum Urania

b Jeden So 15:00 • Sonntags-Cafe

Mit Kinderbetreuung

Treffpunkt für Alleinerziehende

b Jeden 1. So 17:00 • Tanzcafé Hermine

Standard & Kekse

Frauenzentrum Urania

b Ab der 3. Woche nach Geburt • Babymassage

für Väter • Wuppertaler Hebammenpraxis

Hinweis:

h

Neue Links zum Thema Wiedereinstieg

Der Link in NRW:

www.wiedereinstieg.nrw.de

Der Link auf Bundesebene:

www.perspektive-wiedereinstieg.de

Neue Broschüre zum Thema

„Wiedereinstieg im Bergischen”

Info: Gleichstellungsstelle

Frau & Beruf: PC & Internet

Das umfangreiche Computer-Frauenprogramm der

Bergischen VHS befindet sich im Themenfeld „Berufliche

Bildung“ unter „EDV und Internet für Frauen“

und wendet sich an Wiedereinsteigerinnen, Existenzgründerinnen,

berufstätige und arbeitslose Frauen.

Grundlage des Computer-Frauenprogramms ist die

Computerpraxis.

Die Kurse bieten viel Praxiswissen, konkrete Übungen

sowie eine angenehme, stressfreie Lernatmosphäre.

Es werden Klarheit in die Fachbegriffe gebracht und

Fragen sind immer willkommen! Die Kurszeiten sind

flexibel und auf „Familienfreundlichkeit“ abgestimmt,

damit es möglich ist, Familie, Beruf und Weiterbildung

unter einen Hut zu bekommen. Termine gibt es sowohl

am Vormittag, am frühen und späten Nachmittag und

auch am Abend. Zum Angebot gehören Grundlagen der

Datenverarbeitung, Office-Anwendungen, Internet-Kurse,

EDV-Workshops unddie EDV-Zertifizierung Xpert.

Info Bergische VHS

Tel 02 02 / 563 40 38 & www.bergische-vhs-de

Anmeldung Bergische VHS • Tel 02 02 / 563 26 07

Familie, Eltern & Kinder

Die dezentrale Angebotsstruktur der Bergischen VHS –

Familienbildung ermöglicht es, in zahlreichen Stadtteilen

Veranstaltungen zu besuchen, die sich an den

Lebenslagen und Lebenswelten von Familien orientieren,

Familien stärken und die Selbst- und Nachbarschaftshilfe

unterstützen. Werdende und junge Eltern,

Paare, allein Erziehende mit kleinen und großen Kindern

erhalten in den Kursen zu unterschiedlichen

Themen Information und Unterstützung.

Einige Angebote wenden sich speziell an Frauen oder

Migranten/innen. In zahlreichen Eltern-Kind-Angeboten

bietet sich zudem die Gelegenheit zum Erfahrungsaustausch

und neuen Kontakten. Gesundheitsthemen

sind ein wichtiger Bestandteil von Familienbildung.

Sie werden in Seminaren und Eltern-Kind-

Kursen vermittelt. Hauswirtschaftskurse und praktische,

kreative Werkangebote schließen das Programm ab.

Info Bergische VHS – Familienbildung

Tel 02 02 / 563 24 09 und www.bergische-vhs.de

Anmeldung Bergische VHS • Tel 02 02 / 563 26 07

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Kurse rund um´s

Kinderkriegen

Bergische VHS – Familienbildung

Auer-Schulstr. 20 • Tel 563 26 07

Ev. Familienbildungsstätte

Zeughausstr. 31 • Tel 97 44 08 40

Geburtshaus

Hainstr. 12 • Tel 76 36 76

Kath. Familienbildungsstätte

Bernhard-Letterhausstr. 8

Tel 255 05 80

Klinik St. Antonius

Vogelsangstr. 106

Frauenklinik

Tel 29 93 000

Perinatalzentrum

Tel 29 93 350

Krankenhaus Bethesda

Hainstr. 35 • Tel 290 - 0

Wuppertaler Gesundheitszentrum &

Hebammenpraxis

Rubensstraße 20a • Tel 30 98 166

Adressen der

Anbieterinnen

AIDS-Hilfe

Friedrich-Ebert-Str. 109-111 • Tel 45 00 03

Beauftragte für Chancengleichheit

Agentur für Arbeit • Hünefeldstr. • Tel 282 81 62

Beratungsstelle für Drogenprobleme

Döppersberg 22 • Tel 45 38 29

Bergische Volkshochschule – Familienbildung

Auer-Schulstr. 20 • Tel 563 26 07

Bergische Volkshochschule – EDV/Wirtschaft

Bachstr. 15 • Tel 563 40 38

Cafe Okay

Besenbruchstr. 10 • Tel 87 888

Caritas Suchtberatung

Kolpingstr. 14 • Tel 976 40 10

Confidenza

Heckinghauserstr. 63 • Tel 459 26 75

Diakonie Wuppertal

Hopster-Fiala-Haus • Deweerthstr.116 • Tel 9785651 15

Ev. Familienbildungsstätte

Zeughausstr. 31/31a • Tel 97 44 08 40

FrauenBeratung

Beratungstelefon 30 60 07 • Bürotelefon 51 52 018

Laurentiusstr. 12 • www.frauenberatungwuppertal.de

Frauen helfen Frauen

Fr.-Engels-Allee177 • Tel 31 88 55

FrauenNotruf

Wesendonkstr. 17 • Tel 30 00 00

Frauenverband Courage

Holsteinerstr. 28 • Tel 496 97 49

Geburtshaus Wuppertal

Hainstr. 12 • Tel 76 36 76

Geschichte Gestalten

Projekt zur Frauen- und Geschlechtergeschichte

Elke Brychta • Tel 44 01 48

Internationaler Bund • Projekt Südwind

Unterer Grifflenberg 69a • Tel 695 76 51

Kath. Familienbildungsstätte

Bernhard-Letterhaus-Str. 8 • Tel 255 05 80

KoKoBe

Stennert 8 • Tel 66 79 406

Mal-, Zeichen- und Modellierschule

Anke Büttner • Bayreutherstr. 52a • Tel 262 23 87

Movimento

Raum für Bewegung & Audruck • Gerlinde Lambeck

Hofaue 53-55 • Tel 459 77 64

Mutter-Kind-Treff

Kolpingstr. 16 • Tel 931 26 25

Raum für Bewegung und Entsprannung

Gronaustr. 33 • Tel 648 07 28

Sport- und Gesundheitszentrum

Bundesallee 247 • Tel 45 60 56

Tai Chi Studio • Chrystel Guillebeaud

Hofaue 8a • Tel 31 63 05

Tanzetage

Fuchsstr. 28 • Tel 430 32 96

Treffpunkt für Alleinerziehende

Münzstr. 31 • Tel 50 55 20

Urania

Stiftstr. 12-14 • Tel 44 99 68

www.frauenzentrum-urania.de

Wuppertaler Hebammenpraxis

Rubensstr. 20a • Tel 30 98 166

Zendo Wuppertal e.V.

Langestr. 27 • Tel 758 33 90


Wir freuen uns, dass bis jetzt schon 125 Menschen

30 Euro gespendet haben.

Unser Ziel sind 500 x 30!

Wann spenden auch Sie?

Im „Superwahljahr“ 1919 hielt die Näherin

Marie Jucharcz in der Weimarer Nationalversammlung

als erste Frau eine Rede. Ihr zweiter

Verdienst war die Gründung der heute noch

bestehenden Arbeiterwohlfahrt (AWO). In

Elberfeld betrieb die SPD-nahe Wohnfahrtsorganisation

u.a. eine „Heimstätte“ für Mädchen,

geleitet von „Frau Haack“. Der neue

Ansatz bedeutete Hilfe zur Selbsthilfe angesichts

unzulänglicher Verhältnisse. Bisher wurden

Mädchen, die nicht in einer Familie lebten,

schnell kriminalisiert und in meist konfessionelle

Erziehungsheime „gesteckt“. Eine heute über

90-jährige Zeitzeugin erinnert sich: „Als ich ausgehen

wollte mit einem jungen Mann, sagte

mein Vater, dass ich dann nicht wiederkommen

Es war einmal…

„Frauen und die AWO“

brauchte. Ich kam auch nicht wieder, sondern

ging in die Heimstätte der AWO in der

Friedrichstraße, hinter dem heutigen Reformhaus.

Ich als eine der 20 Mädchen, damals

Verwaltungsangestellte im Elberfelder Rathaus,

hatte dort eine gute Gemeinschaft. Für

Arbeitslose gab es eine warme Mahlzeit. Sie

wurden zu Sportgruppen zusammengefasst.“

Zum sozialen Angebot gehörte auch Näh- und

Schulunterricht.

Elke Brychta & Anna-Maria

Reinhold

Geschichte Gestalten – Projekt zur Frauenund

Geschlechtergeschichte

15


20

Broschüren der Gleichstellungsstelle

b (an)erkannt? Lesbische & schwule Jugendliche in

Schule & Jugendhilfe (Dokumentation) b Begegnung

mit dem Fremden – Erfahrungen von Frauen

in und mit der Migration b Bewegte Jahre – 20 Jahre

Gleichstellungsstelle b Die wahren Abenteuer

sind im Kopf – Starke Bücher für Mädchen b Frauen

& Aids (Dokumentation) b FrauenStadt-Plan

b Geliebtes Wesen – Bilder und Texte über Frauenfreundschaften

und Frauenpaare b 9 Infos rund

um Schwangerschaft b Info zu Minijobs b Kleingedrucktes

zum Thema Ehe b Mädchen & Frauen

mit Behinderungen (Dokumentation) b Mädchen

powern für die Zukunft (Dokumentation) b Sexualisierte

Gewalt (Konzept) b Vom Fußball bis zum

Drachenreiter – Starke Bücher für Jungen b Wiedereinstieg

in Solingen, Remscheid, Wuppertal

Auflage 3.000, Oktober 2009

Gestaltung papermades, Petra Raabe, Haan

Druck Umschlag, Borch-Druck

Innenteil, Stadtbetrieb

Information & Kommunikation

Wir beraten, initiieren

& begleiten Projekte,

entwickeln Konzepte

& Maßnahmen zur

Gleichstellung von

Frauen und Männern.

...weil wir gerne gegen

(Vor)Urteile arbeiten.

Gleichstellungsstelle für Frau & Mann•Rathaus •Johannes-Rau-Platz 1 • 42275

Wuppertal • Tel. 02 02 – 563 54 05 • gleichstellungsstelle@stadt.wuppertal.de

Impressum

Herausgeber

Gleichstellungsstelle für Frau und Mann

Johannes-Rau-Platz 1, Rathaus Barmen

42275 Wuppertal, Fax 02 02 – 563 84 91

gleichstellungsstelle@stadt.wuppertal.de

www.wuppertal.de/gleichstellungsstelle

Wir sind für Sie da

Montag bis Freitag 8:00 – 13:00

Donnerstag 14:00 – 16:00

Termine nur nach telefonischer Vereinbarung

Mitarbeiterinnen und Arbeitsschwerpunkte

Roswitha Bocklage

Leiterin der Gleichstellungsstelle,

Gleichstellungsbeauftragte

Projekte und Maßnahmen in den Bereichen Gender

Mainstreaming und Gewalt gegen Frauen & Kinder

Tel 02 02 – 563 53 70

Gabriele Kohaupt

Information & Verwaltung

Tel 02 02 – 563 51 98

Ulrike Kirst

Öffentlichkeits- und Projektarbeit, Organisation

Tel 02 02 – 563 54 05

Bärbel Mittelmann

Projekte und Maßnahmen in den Bereichen

Frau & Beruf und Gesundheit

Tel 02 02 – 563 56 04

Martina Völker

Projekte und Maßnahmen für Migrantinnen & in

den Bereichen geschlechtsspezifische Jugendarbeit,

Frau & Beruf – Berufswahlorientierung

Tel 02 02 – 563 26 00

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