Erste Allgemeine Verwaltungsvorschrift zum Bundes ...

bayray.de

Erste Allgemeine Verwaltungsvorschrift zum Bundes ...

Im 4.1.2Schwefeldioxid 20 Jahr und Winter(1. Oktober bis 31. März)ÖkosystemeStickstoffoxide,angegeben alsStickstoffdioxid30 Jahr VegetationOb der Schutz vor sonstigen erheblichen Nachteilen durch Schwefeldioxid oder Stickstoffoxidesichergestellt ist, ist nach Nummer 4.8 zu prüfen. Eine solche Prüfung ist nicht erforderlich,wenn die in Nummer 4.4.3 festgelegten Zusatzbelastungswerte für Schwefeldioxid undStickstoffoxide an keinem Beurteilungspunkt überschritten werden.4.4.2 Immissionswert für Fluorwasserstoff; AmmoniakDer Schutz vor erheblichen Nachteilen durch Fluorwasserstoff ist vorbehaltlich des Absatzes 2sichergestellt, wenn die nach Nummer 4.7 ermittelte Gesamtbelastung den in Tabelle 4bezeichneten Immissionswert an keinem Beurteilungspunkt überschreitet.Tabelle 4: Immissionswert für Fluorwasserstoff zum Schutz vor erheblichen NachteilenStoff/StoffgruppeFluorwasserstoff und gasförmigeanorganische Fluorverbindungen,angegeben als FluorKonzentration Mittelungszeitraumµg/m 30,4 JahrDer Schutz vor erheblichen Nachteilen durch Schädigung sehr empfindlicher Tiere, Pflanzenund Sachgüter ist gewährleistet, wenn für Fluorwasserstoff und gasförmige anorganischeFluorverbindungen, angegeben als Fluor, gemittelt über ein Jahr, ein Immissionswert von0,3 µg/m³ eingehalten wird.Ob der Schutz vor erheblichen Nachteilen durch Schädigung empfindlicher Pflanzen (z.B.Baumschulen, Kulturpflanzen) und Ökosysteme durch die Einwirkung von Ammoniakgewährleistet ist, ist nach Nummer 4.8 zu prüfen.4.4.3 Genehmigung bei Überschreitung der ImmissionswerteÜberschreitet die nach Nummer 4.7 ermittelte Gesamtbelastung für einen der in den Nummern4.4.1 und 4.4.2 genannten luftverunreinigenden Stoffe an einem Beurteilungspunkt einenImmissionswert in Tabelle 3, in Tabelle 4 oder in Nummer 4.4.2 Absatz 2, darf dieGenehmigung wegen dieser Überschreitung nicht versagt werden, wenn hinsichtlich desjeweiligen Schadstoffesa) die Kenngröße für die Zusatzbelastung durch die Emissionen der Anlage an diesemBeurteilungspunkt die in Tabelle 5 bezeichneten Werte – gerechnet als Mittelwert für dasJahr – nicht überschreitet,b) durch eine Bedingung sichergestellt ist, dass in der Regel spätestens 6 Monate nachInbetriebnahme der Anlage solche Sanierungsmaßnahmen (Beseitigung, Stilllegung oderÄnderung) an bestehenden Anlagen des Betreibers oder Dritter durchgeführt sind, die dieEinhaltung der in den Nummern 4.4.1 oder 4.4.2 genannten Immissionswerte gewährleisten,c) durch Maßnahmen im Rahmen eines Luftreinhalteplanes die Einhaltung derImmissionswerte nach einer Übergangsfrist zu erwarten ist oderd) eine Sonderfallprüfung nach Nummer 4.8 ergibt, dass wegen besonderer Umstände desEinzelfalls keine erheblichen Nachteile hervorgerufen werden können.14Version 01/2003Vorschriftensammlung der Staatlichen Gewerbeaufsicht Baden-Württemberg

Weitere Magazine dieses Users
Ähnliche Magazine