Erste Allgemeine Verwaltungsvorschrift zum Bundes ...

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Erste Allgemeine Verwaltungsvorschrift zum Bundes ...

Im 4.1.25.4.1.2.2 Anlagen zur Erzeugung von Strom, Dampf, Warmwasser, Prozesswärme oder erhitztem Abgasin Feuerungsanlagen durch den Einsatz von Heizölen, emulgiertem Naturbitumen, Methanol,Ethanol, naturbelassenen Pflanzenölen oder Pflanzenölmethylestern mit einerFeuerungswärmeleistung von weniger als 50 MWBEZUGSGRÖßEDie Emissionswerte beziehen sich auf einen Volumengehalt an Sauerstoff im Abgas von 3 vomHundert.MASSENSTRÖMEDie in Nummer 5.2 festgelegten Massenströme finden keine Anwendung.GESAMTSTAUBBei Einsatz von Heizölen nach DIN 51603 Teil 1 (Ausgabe März 1998), von Methanol, Ethanol,naturbelassenen Pflanzenölen oder Pflanzenölmethylestern findet Nummer 5.2.1 keineAnwendung. Bei Einsatz dieser Stoffe darf die Rußzahl den Wert 1 nicht überschreiten. DieAbgase müssen soweit frei von Ölderivaten sein, dass das für die Rußmessung verwendeteFilterpapier keine sichtbaren Spuren von Ölderivaten aufweist.Bei Einsatz von sonstigen flüssigen Brennstoffen darf abweichend von Nummer 5.2.1 einhöherer Staubemissionswert bis zu höchstens 50 mg/m³ zugelassen werden, soweit dieEmissionswerte der Nummern 5.2.2 und 5.2.7.1.1 nicht überschritten werden.KOHLENMONOXIDDie Emissionen an Kohlenmonoxid im Abgas dürfen die Massenkonzentration 80 mg/m³ nichtüberschreiten.STICKSTOFFOXIDEDie Emissionen an Stickstoffmonoxid und Stickstoffdioxid im Abgas dürfen folgendeMassenkonzentrationen, angegeben als Stickstoffdioxid, nicht überschreiten:a) bei Einsatz von Heizölen nach DIN 51603 Teil 1 (Ausgabe März 1998) bei Kesseln miteinem Einstellwert der Sicherheitseinrichtung (z.B. Sicherheitstemperaturbegrenzer,Sicherheitsdruckventil) gegen Überschreitungaa) einer Temperatur von weniger als 110 °C oder eines Überdrucks von weniger als0,05 MPa0,18 g/m³,bb) einer Temperatur von 110 °C bis 210 °C oder eines Überdrucks von 0,05 MPa bis1,8 MPa0,20 g/m³,cc) einer Temperatur von mehr als 210 °C oder eines Überdrucks von mehr als 1,8 MPa0,25 g/m³,bezogen auf den Referenzwert an organisch gebundenem Stickstoff von 140 mg/kgnach Anhang B der DIN EN 267 (Ausgabe November 1999),b) bei Einsatz von sonstigen flüssigen Brennstoffen 0,35 g/m³.Bei Einsatz von Heizölen nach DIN 51603 Teil 1 (Ausgabe März 1998) ist der organischgebundene Stickstoffgehalt des Brennstoffes nach ASTM 4629–91 (Ausgabe 1991) zubestimmen. Die gemessenen Massenkonzentrationen an Stickstoffmonoxid undStickstoffdioxid, angegeben als Stickstoffdioxid, sind auf den Referenzwert an organischgebundenem Stickstoff sowie auf die Bezugsbedingungen 10 g/kg Luftfeuchte und 20 °CVerbrennungslufttemperatur umzurechnen.SCHWEFELOXIDEBei Einsatz von flüssigen Brennstoffen mit einem höheren Massengehalt an Schwefel alsleichtes Heizöl nach der Verordnung über Schwefelgehalt von leichtem Heizöl undDieselkraftstoff (3. BImSchV) vom 15. Januar 1975 (BGBl. I S. 264), zuletzt geändert am21. Dezember 2000 (BGBl. I S. 1956), in der jeweils gültigen Fassung, dürfen die Emissionenan Schwefeldioxid und Schwefeltrioxid im Abgas die Massenkonzentration 0,85 g/m³,angegeben als Schwefeldioxid, nicht überschreiten.Version 01/2003Vorschriftensammlung der Staatlichen Gewerbeaufsicht Baden-Württemberg 45

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