Erste Allgemeine Verwaltungsvorschrift zum Bundes ...

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Erste Allgemeine Verwaltungsvorschrift zum Bundes ...

Im 4.1.2Abweichend von Satz 1 dürfen bei Einzelfeuerungen mit einer Feuerungswärmeleistung bis5 MW andere flüssige Brennstoffe als Heizöle mit einem Massengehalt an Schwefel für leichtesHeizöl nach der 3. BImSchV, in der jeweils gültigen Fassung, nur eingesetzt werden, wennsichergestellt wird (z.B. durch den Schwefelgehalt im Brennstoff oder durchEntschwefelungseinrichtungen), dass keine höheren Emissionen an Schwefeloxiden als beiEinsatz von leichtem Heizöl mit einem Massengehalt an Schwefel nach der 3. BImSchV, in derjeweils gültigen Fassung, entstehen.EINZELMESSUNGENBei Einsatz von Heizölen nach DIN 51603 Teil 1 (Ausgabe März 1998), die den zulässigenMassengehalt an Schwefel der 3. BImSchV, in der jeweils gültigen Fassung, für leichtes Heizölnicht überschreiten, von Methanol, Ethanol, naturbelassenen Pflanzenölen oderPflanzenölmethylestern findet Nummer 5.3.2.1 für Gesamtstaub und Schwefeloxide keineAnwendung.KONTINUIERLICHE MESSUNGENEinzelfeuerungen mit einer Feuerungswärmeleistung von 10 MW oder mehr für den Einsatz vonHeizölen nach DIN 51603 Teil 1 (Ausgabe März 1998), von Methanol, Ethanol,naturbelassenen Pflanzenölen oder Pflanzenölmethylestern, die Bestandteil einergemeinsamen Anlage mit einer Feuerungswärmeleistung von 20 MW oder mehr sind, sollen mitMesseinrichtungen ausgerüstet werden, die die Rußzahl nach DIN 51402 Teil 1 (AusgabeOktober 1986) und die Massenkonzentration der Emissionen an Kohlenmonoxid im Abgaskontinuierlich ermitteln.Einzelfeuerungen mit einer Feuerungswärmeleistung von 20 MW oder mehr für den Einsatz vonMethanol oder Ethanol sollen mit einer Messeinrichtung ausgerüstet werden, die dieMassenkonzentration der Emissionen an Kohlenmonoxid im Abgas kontinuierlich ermittelt.Einzelfeuerungen mit einer Feuerungswärmeleistung von weniger als 20 MW für den Einsatzvon Heizölen, ausgenommen Heizöle nach DIN 51603 Teil 1 (Ausgabe März 1998), oderemulgiertem Naturbitumen sollen mit einer Messeinrichtung ausgerüstet werden, die dieMassenkonzentration an staubförmigen Emissionen qualitativ kontinuierlich ermittelt;Einzelfeuerungen mit einer Feuerungswärmeleistung von 20 MW oder mehr sollen mitMesseinrichtungen ausgerüstet werden, die die Massenkonzentrationen der Emissionen anStaub und an Kohlenmonoxid im Abgas kontinuierlich ermitteln.ALTANLAGENAltanlagen für den Einsatz von Heizölen – ausgenommen Heizöle nach DIN 51603 Teil 1(Ausgabe März 1998), die den zulässigen Massengehalt an Schwefel der 3. BImSchV, in derjeweils gültigen Fassung, für leichtes Heizöl nicht überschreiten – sollen die Anforderungen zurBegrenzung der staubförmigen Emissionen sowie der Emissionen an Schwefeloxidenspätestens zehn Jahre nach Inkrafttreten dieser Verwaltungsvorschrift einhalten.5.4.1.2.3 Anlagen zur Erzeugung von Strom, Dampf, Warmwasser, Prozesswärme oder erhitztem Abgasin Feuerungsanlagen durch den Einsatz von gasförmigen Brennstoffen, insbesondereKoksofengas, Grubengas, Stahlgas, Raffineriegas, Synthesegas, Erdölgas aus derTertiärförderung von Erdöl, Klärgas, Biogas, naturbelassenem Erdgas, Flüssiggas, Gasen deröffentlichen Gasversorgung oder Wasserstoff, mit einer Feuerungswärmeleistung von wenigerals 50 MWBEZUGSGRÖßEDie Emissionswerte beziehen sich auf einen Volumengehalt an Sauerstoff im Abgas von 3 vomHundert.MASSENSTRÖMEDie in Nummer 5.2 festgelegten Massenströme finden keine Anwendung.GESAMTSTAUBDie staubförmigen Emissionen im Abgas dürfen folgende Massenkonzentrationen nichtüberschreiten:a) bei Einsatz von Gasen der öffentlichen Gasversorgung, Flüssiggas, Wasserstoff,Raffineriegas, Klärgas oder Biogas 5 mg/m³,b) bei Einsatz sonstiger Gase 10 mg/m³.46Version 01/2003Vorschriftensammlung der Staatlichen Gewerbeaufsicht Baden-Württemberg

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