Erste Allgemeine Verwaltungsvorschrift zum Bundes ...

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Erste Allgemeine Verwaltungsvorschrift zum Bundes ...

Im 4.1.25.4.2 Steine und Erden, Glas, Keramik, Baustoffe5.4.2.3 Anlagen der Nummer 2.3:Anlagen zur Herstellung von Zementklinker oder Zementen, soweit ausschließlichBrennstoffe der Nummer 1.2 verwendet werdenLAGERUNGDas Klinkermaterial ist in Silos oder in geschlossenen Räumen mit Absaugung undEntstaubung zu lagern.BEZUGSGRÖßEDie Emissionswerte beziehen sich auf einen Volumengehalt an Sauerstoff im Abgas von 10vom Hundert.AMMONIAKDie Anforderungen der Nummer 5.2.4 finden keine Anwendung für die Emissionen anAmmoniak. Soweit Abfälle mit relevanten Gehalten an ammoniumhaltigen Inhaltsstoffen alsRohstoffe eingesetzt werden, deren Einsatz nicht in der Verordnung überVerbrennungsanlagen für Abfälle und ähnliche brennbare Stoffe (17. BImSchV) vom23. November 1990 (BGBl. I S. 2545), zuletzt geändert durch Verordnung vom23. Februar 1999 (BGBl. I S. 186), in der jeweils gültigen Fassung, geregelt ist, soll eineZugabe über den Ofeneinlauf oder den Calcinator erfolgen.STICKSTOFFOXIDEDie Emissionen an Stickstoffmonoxid und Stickstoffdioxid im Abgas von Zementöfen dürfen dieMassenkonzentration 0,50 g/m³, angegeben als Stickstoffdioxid, nicht überschreiten. DieMöglichkeiten, die Emissionen durch feuerungstechnische und andere dem Stand der Technikentsprechende Maßnahmen weiter zu vermindern, sind auszuschöpfen.ORGANISCHE STOFFEDie Anforderungen der Nummer 5.2.5 finden keine Anwendung. Soweit Abfälle mit relevantenGehalten an organischen Inhaltsstoffen als Rohstoffe eingesetzt werden, deren Einsatz nicht inder 17. BImSchV, in der jeweils gültigen Fassung, geregelt ist, soll eine Zugabe über denOfeneinlauf oder den Calcinator erfolgen.KREBSERZEUGENDE STOFFENummer 5.2.7.1.1 gilt mit der Maßgabe, dass für die Emissionen an Benzol im Abgas vonZementöfen die Massenkonzentration 1 mg/m³ anzustreben ist und die Massenkonzentration5 mg/m³ nicht überschritten werden darf.KONTINUIERLICHE MESSUNGENNummer 5.3.3.2 findet keine Anwendung für die Emissionen an Kohlenmonoxid, Fluor undgasförmigen anorganischen Fluorverbindungen sowie gasförmigen anorganischenChlorverbindungen.5.4.2.4 Anlagen der Nummer 2.4:Anlagen zum Brennen von Kalkstein, Bauxit, Dolomit, Gips, Kieselgur, Magnesit, Quarzitoder Ton zu SchamotteBEZUGSGRÖßEDie Emissionswerte beziehen sich bei Anlagen zur Herstellung von Kalk– oder Dolomithydratauf feuchtes Abgas.GESAMTSTAUBBei Einsatz von elektrischen Abscheidern gilt abweichend von Nummer 2.7 Buchstabe a) bb),dass sämtliche Halbstundenmittelwerte das 2,5fache der Massenkonzentration 20 mg/m³ nichtüberschreiten dürfen.STICKSTOFFOXIDEDie Emissionen an Stickstoffdioxid und Stickstoffmonoxid dürfen im Abgas dieMassenkonzentration 0,50 g/m³, angegeben als Stickstoffdioxid, nicht überschreiten. Für die54Version 01/2003Vorschriftensammlung der Staatlichen Gewerbeaufsicht Baden-Württemberg

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