Erste Allgemeine Verwaltungsvorschrift zum Bundes ...

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Erste Allgemeine Verwaltungsvorschrift zum Bundes ...

Im 4.1.2Anlagen zur Herstellungvon Glasgasbeheizt(g/m 3 )ölbeheizt(g/m 3 )BetriebsbedingungenGehalt an Sulfat von mehr als0,40 Massenprozent, bezogen aufdas GemengeGlaswolle 0,050 0,80Glaswolle 0,10 1,4 Eigen– und Fremdscherbenanteilvon mehr als 40 Massenprozent,bezogen auf das GemengeSpezialglas 0,20 0,50Spezialglas 0,40 1,0 VollständigeFilterstaubrückführungWasserglas 0,20 1,2Fritten 0,20 0,50Bei anderen Betriebsbedingungen, als sie in der Tabelle 9 für die maximal zulässigenEmissionswerte bei einem Glasprodukt angegeben sind, sind niedrigere Emissionswerte imEinzelfall festzulegen, wenn diese Betriebsbedingungen mit einem geringeren Schwefeleintragin das Gemenge oder mit geringeren Massenkonzentrationen an Schwefeloxiden im Rohgasverbunden sind.Bei Mischfeuerungen oder Mehrstofffeuerungen ist die Emissionsbegrenzung im Einzelfallfestzulegen.Die Rückführung von Filterstäuben, der Einsatz von Fremdscherben sowie der Sulfatgehalt imGemenge sind zu dokumentieren.STICKSTOFFOXIDEDie Emissionen an Stickstoffmonoxid und Stickstoffdioxid im Abgas dürfen dieMassenkonzentration 0,50 g/m³, angegeben als Stickstoffdioxid, nicht überschreiten. Für U–Flammenwannen oder Querbrennerwannen mit einem Abgasvolumenstrom von weniger als50 000 m³/h gilt abweichend von Satz 1, dass für die Emissionen an Stickstoffmonoxid undStickstoffdioxid im Abgas, angegeben als Stickstoffdioxid, die Massenkonzentration 0,50 g/m³anzustreben ist und die Massenkonzentration 0,80 g/m³ nicht überschritten werden darf; dieMöglichkeiten, die Emissionen durch feuerungstechnische und andere dem Stand der Technikentsprechende Maßnahmen zu vermindern, sind auszuschöpfen.Soweit aus Gründen der Produktqualität eine Nitratläuterung erforderlich ist, dürfen für die Zeitder Nitratläuterung die Emissionen an Stickstoffmonoxid und Stickstoffdioxid im Abgas dieMassenkonzentration 1,0 g/m³, angegeben als Stickstoffdioxid, nicht überschreiten. DerNitrateinsatz ist zu dokumentieren.KREBSERZEUGENDE STOFFEBei der Herstellung von Behälterglas gilt Nummer 5.2.7.1.1 mit der Maßgabe, dass dieEmissionen an Stoffen der Klasse I als Mindestanforderung die Massenkonzentration0,5 mg/m³ im Abgas nicht überschreiten dürfen.Soweit aus Gründen der Produktqualität der Einsatz von Arsenverbindungen als Läutermittelerforderlich ist, gilt Nummer 5.2.7.1.1 mit der Maßgabe, dass die Emissionswerte für Stoffe derKlasse I, ausgenommen Arsen und seine Verbindungen, gelten; in diesem Fall dürfen dieEmissionen an Arsen und seinen Verbindungen im Abgas, angegeben als As, alsMindestanforderung den Massenstrom 1,8 g/h oder die Massenkonzentration 0,7 mg/m³ nichtüberschreiten; die Möglichkeiten, die Emissionen an Arsen z.B. durch Einsatz von arsen– undantimonfreien Läuterverfahren weiter zu vermindern, sind auszuschöpfen.Soweit aus Gründen der Produktqualität der Einsatz von Cadmiumverbindungen zurGlasfärbung erforderlich ist, gilt Nummer 5.2.7.1.1 mit der Maßgabe, dass die Emissionswertefür Stoffe der Klasse I, ausgenommen Cadmium und seine Verbindungen, gelten; in diesemFall dürfen die Emissionen an Cadmium und seinen Verbindungen im Abgas, angegeben alsVersion 01/2003Vorschriftensammlung der Staatlichen Gewerbeaufsicht Baden-Württemberg 57

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