Erste Allgemeine Verwaltungsvorschrift zum Bundes ...

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Erste Allgemeine Verwaltungsvorschrift zum Bundes ...

Im 4.1.2Nummer 5.2.4 gilt mit der Maßgabe, dass die Emissionen an Fluor und seinen gasförmigenanorganischen Verbindungen im Abgas die Massenkonzentration 5 mg/m³, angegeben alsFluorwasserstoff, nicht überschreiten dürfen. Bei diskontinuierlich betriebenen Öfen dürfenabweichend von Satz 1 die Emissionen an Fluor und seinen gasförmigen anorganischenVerbindungen im Abgas, angegeben als Fluorwasserstoff, den Massenstrom 30 g/h oder dieMassenkonzentration 10 mg/m³ nicht überschreiten.Die Möglichkeiten, die Emissionen an Fluor und seinen gasförmigen anorganischenVerbindungen durch die Auswahl von Rohstoffen mit geringen Gehalten an Fluorverbindungenund andere dem Stand der Technik entsprechende primäre und sekundäre Maßnahmen weiterzu vermindern, sind auszuschöpfen.SCHWEFELOXIDEDie Emissionen an Schwefeldioxid und Schwefeltrioxid im Abgas dürfen dieMassenkonzentration 0,50 g/m³, angegeben als Schwefeldioxid, nicht überschreiten.STICKSTOFFOXIDEDie Emissionen an Stickstoffdioxid und Stickstoffmonoxid im Abgas dürfen dieMassenkonzentration 0,50 g/m³, angegeben als Stickstoffdioxid, nicht überschreiten.ORGANISCHE STOFFEBei Einsatz einer ofenexternen Nachverbrennung dürfen die Emissionen an organischenStoffen im Abgas die Massenkonzentration 20 mg/m³, angegeben als Gesamtkohlenstoff, nichtüberschreiten; die Anforderungen der Nummer 5.2.5 für die Emissionen an organischen Stoffender Klassen I und II finden keine Anwendung.KREBSERZEUGENDE STOFFEBei Ofenanlagen ohne externe Nachverbrennung gilt Nummer 5.2.7.1.1 mit der Maßgabe, dassfür die Emissionen an Benzol im Abgas die Massenkonzentration 1 mg/m³ anzustreben ist unddie Massenkonzentration 3 mg/m³ nicht überschritten werden darf.ALTANLAGENGESAMTSTAUBBei bestehenden Ofenanlagen, die mit einem Schüttschichtfilter oder ohneEntstaubungseinrichtung betrieben werden, dürfen die staubförmigen Emissionen im Abgas dieMassenkonzentration 40 mg/m³ nicht überschreiten; die Möglichkeiten, die staubförmigenEmissionen durch Maßnahmen nach dem Stand der Technik weiter zu vermindern, sindauszuschöpfen.SCHWEFELOXIDEBei bestehenden Anlagen dürfen die Emissionen an Schwefeldioxid und Schwefeltrioxid imAbgas die Massenkonzentration 750 mg/m³, angegeben als Schwefeldioxid, nichtüberschreiten.5.4.2.11 Anlagen der Nummer 2.11:Anlagen zum Schmelzen mineralischer Stoffe einschließlich Anlagen zur Herstellung vonMineralfasernBEZUGSGRÖßEDie Emissionswerte beziehen sich bei Anlagen, die mit fossilen Brennstoffen beheizt werden,auf einen Volumengehalt an Sauerstoff im Abgas von 8 vom Hundert.Version 01/2003FLUOR UND SEINE GASFÖRMIGEN ANORGANISCHEN VERBINDUNGENNummer 5.2.4 gilt mit der Maßgabe, dass die Emissionen an Fluor und seinen gasförmigenanorganischen Verbindungen im Abgas die Massenkonzentration 5 mg/m³, angegeben alsFluorwasserstoff, nicht überschreiten dürfen. Die Möglichkeiten, die Emissionen an Fluor undseinen gasförmigen anorganischen Verbindungen durch die Auswahl von Rohstoffen mitgeringen Gehalten an Fluorverbindungen weiter zu mindern, sind auszuschöpfen; soweit ausGründen der Produktqualität der Einsatz von Fluoriden erforderlich ist, ist die Einsatzmenge aufdas notwendige Maß zu beschränken und zu dokumentieren.Vorschriftensammlung der Staatlichen Gewerbeaufsicht Baden-Württemberg 59

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