Erste Allgemeine Verwaltungsvorschrift zum Bundes ...

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Erste Allgemeine Verwaltungsvorschrift zum Bundes ...

Im 4.1.25.4.3 Stahl, Eisen und sonstige Metalle einschließlich Verarbeitung5.4.3.1 Anlagen der Nummer 3.1:Anlagen zum Rösten, Schmelzen oder Sintern von Erzen5.4.3.1.1 Eisenerz–SinteranlagenBAULICHE UND BETRIEBLICHE ANFORDERUNGENAbgase sind an der Entstehungsstelle, z.B. Sinterband, Koksmahleinrichtung, Mischbunker,Bereich Sinterbandabwurf, Sinterkühlung und Sintersiebung warm, zu erfassen und einerAbgasreinigungseinrichtung zuzuführen.Filterstaub ist soweit wie möglich einer Verwertung zuzuführen.STAUBFÖRMIGE ANORGANISCHE STOFFENummer 5.2.2 gilt mit der Maßgabe, dass die Emissionen an Blei im Abgas des Sinterbandesdie Massenkonzentration 1 mg/m³ nicht überschreiten dürfen.STÖRUNGSBEDINGTE STILLSTÄNDEBei störungsbedingten Stillständen des Sinterbandes finden die Anforderungen fürGesamtstaub und für staubförmige anorganische Stoffe bis zum Erreichen des normalenBetriebszustandes keine Anwendung; die Entstaubungseinrichtung ist jedoch mit derhöchstmöglichen Abscheideleistung zu betreiben.SCHWEFELOXIDEDie Emissionen an Schwefeldioxid und Schwefeltrioxid im Abgas des Sinterbandes dürfen dieMassenkonzentration 0,50 g/m³, angegeben als Schwefeldioxid, nicht überschreiten.STICKSTOFFOXIDEDie Emissionen an Stickstoffmonoxid und Stickstoffdioxid im Abgas des Sinterbandes dürfendie Massenkonzentration 0,40 g/m³, angegeben als Stickstoffdioxid, nicht überschreiten.ORGANISCHE STOFFENummer 5.2.5 gilt mit der Maßgabe, dass die Emissionen an organischen Stoffen im Abgas desSinterbandes die Massenkonzentration 75 mg/m³, angegeben als Gesamtkohlenstoff, nichtüberschreiten dürfen.DIOXINE UND FURANENummer 5.2.7.2 gilt mit der Maßgabe, dass für die Emissionen an Dioxinen und Furanen imAbgas die Massenkonzentration 0,1 ng/m³ anzustreben ist und die Massenkonzentration0,4 ng/m³ nicht überschritten werden darf.ALTANLAGENGESAMTSTAUBBei Altanlagen, die mit elektrischen Abscheidern ausgerüstet sind, dürfen die staubförmigenEmissionen im Abgas des Sinterbandes sowie aus dem Bereich Sinterbandabwurf,Sinterkühlung und Sintersiebung warm (Raumentstaubung) die Massenkonzentration 50 mg/m³nicht überschreiten.STAUBFÖRMIGE ANORGANISCHE STOFFEBei Altanlagen, die mit elektrischen Abscheidern ausgerüstet sind, gilt Nummer 5.2.2 mit derMaßgabe, dass die Emissionen an Blei im Abgas des Sinterbandes die Massenkonzentration2 mg/m³ nicht überschreiten dürfen.5.4.3.1.2 Anlagen zum Rösten, Schmelzen oder Sintern von Nichteisen–MetallerzenNummer 5.4.3.1.1 gilt entsprechend.62Version 01/2003Vorschriftensammlung der Staatlichen Gewerbeaufsicht Baden-Württemberg

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