Erste Allgemeine Verwaltungsvorschrift zum Bundes ...

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Im 4.1.2Bei Einsatz flüssiger Brennstoffe dürfen nur flüssige Brennstoffe verwendet werden, die keinehöheren Emissionen an Schwefeloxiden verursachen als Heizöle nach DIN 51603 Teil 1(Ausgabe März 1998) mit einem Massengehalt an Schwefel für leichtes Heizöl nach der3. BImSchV, in der jeweils gültigen Fassung.5.4.3.6 Anlagen der Nummer 3.6:Walzanlagen5.4.3.6.1 Wärme– und WärmebehandlungsöfenBEZUGSGRÖßEDie Emissionswerte beziehen sich auf einen Volumengehalt an Sauerstoff im Abgas von 5 vomHundert.STICKSTOFFOXIDEBei Wärmeöfen, z.B. Stoßöfen und Hubbalkenöfen, dürfen die Emissionen an Stickstoffmonoxidund Stickstoffdioxid im Abgas die Massenkonzentration 0,50 g/m³, angegeben alsStickstoffdioxid, nicht überschreiten.ORGANISCHE STOFFEBei Wärmebehandlungsöfen für Aluminiumfolien finden die Anforderungen der Nummer 5.2.5für die Emissionen an organischen Stoffen keine Anwendung. Die Möglichkeiten, dieEmissionen an organischen Stoffen durch prozesstechnische oder andere dem Stand derTechnik entsprechende Maßnahmen zu vermindern, sind auszuschöpfen.5.4.3.7/8 Anlagen der Nummern 3.7 und 3.8: Gießereien5.4.3.7.1 Eisen–, Temper– und Stahlgießereien5.4.3.8.1 Gießereien für NichteisenmetalleBAULICHE UND BETRIEBLICHE ANFORDERUNGENAbgase sind an der Entstehungsstelle, z.B. in den Bereichen Sandaufbereitung, Formerei,Gießen, Kühlen, Ausleeren, Kermacherei und Gussputzen, soweit wie möglich zu erfassen,ausgenommen Eisen–, Temper– und Stahlgießereien mit einer Produktionsleistung vonweniger als 20 Mg Gussteile je Tag sowie Gießereien für Nichteisenmetalle von weniger als4 Mg je Tag bei Blei und Cadmium oder von weniger als 20 Mg je Tag bei sonstigenNichteisenmetallen; diese Ausnahme gilt auch für Anlagen zum Schmelzen vonNichteisenmetallen. Abgase von Schmelzeinrichtungen in Eisen–, Temper– undStahlgießereien sind unabhängig von der Produktionsleistung zu erfassen.Hexachlorethan darf grundsätzlich nicht zur Schmelzebehandlung verwendet werden. Soweitzur Herstellung von Gussprodukten aus Aluminiumlegierungen mit einem hohen Qualitäts– undSicherheitsstandard und zum Kornfeinen der Magnesiumlegierungen AZ81, AZ91 und AZ92 derEinsatz von Hexachlorethan zur Schmelzebehandlung erforderlich ist, darf der Verbrauch vonHexachlorethan 1,5 kg je Tag nicht überschreiten. Der Einsatz von Hexachlorethan ist zudokumentieren.KOHLENMONOXIDKohlenmonoxidhaltige Abgase bei Kupolöfen mit Untergichtabsaugung sind zu erfassen undnachzuverbrennen. Die Emissionen an Kohlenmonoxid im Abgas dürfen 0,15 g/m³ nichtüberschreiten.SCHWEFELOXIDEDie Emissionen an Schwefeldioxid und Schwefeltrioxid im Abgas dürfen dieMassenkonzentration 0,50 g/m³, angegeben als Schwefeldioxid, nicht überschreiten.Version 01/2003Vorschriftensammlung der Staatlichen Gewerbeaufsicht Baden-Württemberg 67

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