Erste Allgemeine Verwaltungsvorschrift zum Bundes ...

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Erste Allgemeine Verwaltungsvorschrift zum Bundes ...

Im 4.1.2ORGANISCHE STOFFENummer 5.2.5 gilt mit der Maßgabe, dass die Emissionen an Aminen im Abgas denMassenstrom 25 g/h oder die Massenkonzentration 5 mg/m³ nicht überschreiten dürfen. DieAnforderungen der Nummer 5.2.5 Absatz 1 für Gesamtkohlenstoff finden keine Anwendung.BENZOLNummer 5.2.7.1.1 gilt mit der Maßgabe, dass die Emissionen an Benzol im Abgas denMassenstrom 5 g/h oder die Massenkonzentration 5 mg/m³ nicht überschreiten dürfen. DieMöglichkeiten, die Emissionen an Benzol durch prozesstechnische und andere dem Stand derTechnik entsprechende Maßnahmen weiter zu vermindern, z.B. durch Veränderungen bei denEinsatzstoffen zur Kern– und Formherstellung, Einblasen von Luft bei Maskengießanlagen,Verwendung von benzolhaltigen Abgasen als Verbrennungsluft bei Kupolöfen, sindauszuschöpfen.ALTANLAGENGESAMTSTAUBBestehende Anlagen, die mit Nassabscheidern ausgerüstet sind, sollen die Anforderungen zurBegrenzung der staubförmigen Emissionen spätestens acht Jahre nach Inkrafttreten dieserVerwaltungsvorschrift einhalten.KOHLENMONOXIDBestehende Kupolöfen mit Untergichtabsaugung sollen die Anforderungen zur Begrenzung derEmissionen an Kohlenmonoxid spätestens acht Jahre nach Inkrafttreten dieserVerwaltungsvorschrift einhalten.ORGANISCHE STOFFEAltanlagen sollen die Anforderungen zur Begrenzung der Emissionen an Aminen spätestensacht Jahre nach Inkrafttreten dieser Verwaltungsvorschrift einhalten.5.4.3.9 Anlagen der Nummer 3.9:Anlagen zum Aufbringen von metallischen Schutzschichten5.4.3.9.1 Anlagen zum Aufbringen von metallischen Schutzschichten auf Metalloberflächen mit Hilfe vonschmelzflüssigen Bädern, in denen Flussmittel eingesetzt werdenBAULICHE UND BETRIEBLICHE ANFORDERUNGENBei Anlagen zum Feuerverzinken sind die Abgase des Verzinkungskessels, z.B. durchEinhausung oder Abzugshauben, zu erfassen und einer Abgasreinigungseinrichtungzuzuführen.GESAMTSTAUBDie staubförmigen Emissionen im Abgas des Verzinkungskessels dürfen dieMassenkonzentration 5 mg/m³ nicht überschreiten.Das Ergebnis der Einzelmessung ist über mehrere Tauchvorgänge zu ermitteln; die Messzeitentspricht der Summe der Einzeltauchzeiten und soll in der Regel eine halbe Stunde betragen;die Tauchzeit ist der Zeitraum zwischen dem ersten und letzten Kontakt des Verzinkungsgutesmit dem Verzinkungsbad.ANORGANISCHE CHLORVERBINDUNGENAnlagen zum Feuerverzinken sind so zu errichten und zu betreiben, dass durch Vorhaltungausreichender Beizkapazitäten und Einhaltung der Beizparameter Temperatur undSäurekonzentration die Emissionen an gasförmigen anorganischen Chlorverbindungen ausdem Beizbad im Abgas minimiert werden und die Massenkonzentration 10 mg/m³, angegebenals Chlorwasserstoff, nicht überschritten wird. Die Vorhaltung ausreichender Beizkapazitätenund die Einhaltung der Beizparameter sind zu dokumentieren.Soweit auf Grund der Beizparameter Temperatur und Säurekonzentration eineChlorwasserstoffkonzentration im Abgas von 10 mg/m³ überschritten werden kann, sind dieAbgase zu erfassen und einer Abgasreinigungseinrichtung zuzuführen. Die Emissionen angasförmigen anorganischen Chlorverbindungen im Abgas dürfen die Massenkonzentration10 mg/m³, angegeben als Chlorwasserstoff, nicht überschreiten.68Version 01/2003Vorschriftensammlung der Staatlichen Gewerbeaufsicht Baden-Württemberg

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