Erste Allgemeine Verwaltungsvorschrift zum Bundes ...

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Erste Allgemeine Verwaltungsvorschrift zum Bundes ...

Im 4.1.2Reaktionskesseln, der Intensivausgasung, den Suspensionssammelbehältern und denWaschfiltern stammenden acrylnitrilhaltigen Abgase sind einer Abgaswäsche oder einerAdsorption zuzuführen; die Emissionen an Acrylnitril im Abgas dürfen als Mindestanforderungdie Massenkonzentration 5 mg/m³ nicht überschreiten.Bei Altanlagen sind bei der Verspinnung des Polymeren zu Fasern Abgase mit einemAcrylnitrilgehalt von mehr als 5 mg/m³ einer Abgasreinigungseinrichtung zuzuführen. DieEmissionen an Acrylnitril im Abgas der Wäscher des Nassspinnverfahrens dürfen alsMindestanforderung 5 mg/m³ nicht überschreiten.Die Möglichkeiten, die Emissionen an Acrylnitril durch primärseitige Maßnahmen (z.B.Verminderung des Restmonomerengehalts) oder durch andere dem Stand der Technikentsprechende Maßnahmen weiter zu vermindern, sind auszuschöpfen.5.4.4.1h.5Anlagen zur Herstellung von Polyethylen durch HochdruckpolymerisationALTANLAGENORGANISCHE STOFFEBei Altanlagen dürfen die Emissionen an organischen Stoffen im Abgas der Granulatentgasungdie Massenkonzentration 80 mg/m³, angegeben als Gesamtkohlenstoff, nicht überschreiten. DieAnforderungen der Nummer 5.2.5 für Emissionen an organischen Stoffen der Klasse I und IIfinden keine Anwendung.5.4.4.1lAnlagen zur Herstellung von Gasen5.4.4.1n Anlagen zur Herstellung von Basen5.4.4.1l.1/5.4.4.1n.1 Anlagen zur Herstellung von Chlor oder AlkalilaugeBAULICHE UND BETRIEBLICHE ANFORDERUNGENAnlagen zur Herstellung von Chlor oder Alkalilauge dürfen nicht nach demDiaphragmaverfahren auf Asbestbasis oder nach dem Amalgamverfahren errichtet werden.CHLORDie Emissionen an Chlor im Abgas dürfen die Massenkonzentration 1 mg/m³ nichtüberschreiten; abweichend davon dürfen bei Anlagen zur Herstellung von Chlor mitvollständiger Verflüssigung die Emissionen an Chlor im Abgas die Massenkonzentration3 mg/m³ nicht überschreiten.ALTANLAGENQUECKSILBERBei Altanlagen der Alkalichloridelektrolyse nach dem Amalgamverfahren dürfen die Emissionenan Quecksilber in der Zellensaalabluft im Jahresmittel das Massenverhältnis 1,0 g je Mggenehmigter Chlorproduktion nicht überschreiten.Bei gleichzeitiger Herstellung von Alkalilauge und Dithionit oder Alkoholaten in einer Anlagedürfen die Emissionen an Quecksilber in der Zellensaalabluft im Jahresmittel dasMassenverhältnis 1,2 g je Mg genehmigter Chlorproduktion nicht überschreiten.Die Möglichkeiten, die Emissionen an Quecksilber aus der Alkalichloridelektrolyse nach demAmalgamverfahren durch Maßnahmen nach dem Stand der Technik weiter zu vermindern, sindauszuschöpfen.5.4.4.1m Anlagen zur Herstellung von Säuren5.4.4.1m.1 Anlagen zur Herstellung von SalpetersäureSTICKSTOFFOXIDEDie Emissionen an Stickstoffmonoxid und Stickstoffdioxid im Abgas dürfen dieMassenkonzentration 0,20 g/m³, angegeben als Stickstoffdioxid, nicht überschreiten. DieEmissionen an Distickstoffoxid im Abgas dürfen die Massenkonzentration 0,80 g/m³ nichtüberschreiten.ALTANLAGENVersion 01/2003Vorschriftensammlung der Staatlichen Gewerbeaufsicht Baden-Württemberg 71

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