Erste Allgemeine Verwaltungsvorschrift zum Bundes ...

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Im 4.1.2Bei Anlagen für die Herstellung von Gasruß dürfen die Emissionen an gasförmigen organischenStoffen die Massenkonzentration 0,10 g/m³, angegeben als Gesamtkohlenstoff, nichtüberschreiten.BENZOLBei Anlagen für die Herstellung von Gasruß dürfen die Emissionen an Benzol alsMindestanforderung die Massenkonzentration 5 mg/m³ nicht überschreiten.5.4.4.7 Anlagen der Nummer 4.7:Anlagen zur Herstellung von Kohlenstoff (Hartbrandkohle) oder Elektrographit durchBrennen oder GraphitierenALTANLAGENBRENNENBei Altanlagen für die Herstellung von Kohlenstoffformkörpern dürfen im Abgas von Ringöfenmit elektrischen Abscheidern, Trockensorptionseinrichtungen oder einer Kombination beiderAbgasreinigungseinrichtungen die Emissionen an gasförmigen organischen Stoffen dieMassenkonzentration 0,15 g/m³, angegeben als Gesamtkohlenstoff, und die Emissionen anBenzol als Mindestanforderung die Massenkonzentration 3 mg/m³ nicht überschreiten.5.4.4.10 Anlagen der Nummer 4.10:Anlagen zur Herstellung von Anstrich– oder Beschichtungsstoffen (Lasuren, Firnis,Lacke, Dispersionsfarben) oder DruckfarbenGESAMTSTAUBDie staubförmigen Emissionen im Abgas dürfen die Massenkonzentration 10 mg/m³ nichtüberschreiten.5.4.5 Oberflächenbehandlung mit organischen Stoffen, Herstellung von bahnenförmigenMaterialien aus Kunststoffen, sonstige Verarbeitung von Harzen und Kunststoffen5.4.5.1 Anlagen der Nummer 5.1:Anlagen zur Behandlung von Oberflächen von Stoffen, Gegenständen oder Erzeugnisseneinschließlich der zugehörigen Trocknungsanlagen unter Verwendung von organischenLösungsmittelnGESAMTSTAUBDie staubförmigen Emissionen im Abgas (Lackpartikel) dürfen den Massenstrom 15 g/h oderdie Massenkonzentration 3 mg/m³ nicht überschreiten.5.4.5.2 Anlagen der Nummer 5.2:Anlagen zum Beschichten, Imprägnieren, Kaschieren, Lackieren oder Tränken vonGegenständen, Glas– oder Mineralfasern oder bahnen– oder tafelförmigen Materialieneinschließlich der zugehörigen Trocknungsanlagen mit Kunstharzen5.4.5.2.1 Anlagen zum Beschichten, Imprägnieren, Kaschieren, Lackieren oder Tränken von Glas– oderMineralfasernBAULICHE UND BETRIEBLICHE ANFORDERUNGENAbgase sind an der Entstehungsstelle, z.B. bei Schmelzwannen, Kupolöfen, Sammelkammern,Härteöfen, Säge– und Konfektionierungsstationen, zu erfassen und einerAbgasreinigungseinrichtung zuzuführen.AMMONIAKBei der Imprägnierung und Trocknung von Glaswolle oder Steinwolle gilt Nummer 5.2.4 mit derMaßgabe, dass die Emissionen an Ammoniak im Abgas die Massenkonzentration 65 mg/m³nicht überschreiten dürfen. Soweit die Minderung organischer Emissionen durch einethermische Nachverbrennung erfolgt, dürfen die Emissionen an Ammoniak im Abgas dieMassenkonzentration 0,10 g/m³ nicht überschreiten.76Version 01/2003Vorschriftensammlung der Staatlichen Gewerbeaufsicht Baden-Württemberg

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