Erste Allgemeine Verwaltungsvorschrift zum Bundes ...

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Erste Allgemeine Verwaltungsvorschrift zum Bundes ...

Im 4.1.25.4.5.8 Anlagen der Nummer 5.8:Anlagen zur Herstellung von Gegenständen unter Verwendung von Amino– oderPhenoplasten, wie Furan–, Harnstoff–, Phenol– oder Xylolharzen mittelsWärmebehandlungAMMONIAKDie Emissionen an Ammoniak im Abgas dürfen die Massenkonzentration 50 mg/m³ nichtüberschreiten.5.4.5.11 Anlagen der Nummer 5.11:Anlagen zur Herstellung von Polyurethanformteilen, Bauteilen unter Verwendung vonPolyurethan, Polyurethanblöcken in Kastenformen oder zum Ausschäumen vonHohlräumen mit PolyurethanORGANISCHE STOFFEFür Anlagen zur Herstellung von wärmeisolierenden Polyurethanschäumen, die mit reinenKohlenwasserstoffen (z.B. Pentan) als Treibgas betrieben werden, finden die Anforderungender Nummer 5.2.5 keine Anwendung.5.4.6 Holz, Zellstoff5.4.6.1 Anlagen der Nummer 6.1:Anlagen zur Gewinnung von Zellstoff aus Holz, Stroh oder ähnlichen FaserstoffenLAGERPLÄTZEBei der Lagerung von Stammholz oder stückigem Holz finden die Anforderungen der Nummern5.2.3.5 und 5.2.3.6 keine Anwendung.5.4.6.2 Anlagen der Nummer 6.2:Anlagen zur Herstellung von Papier, Karton oder PappeBAULICHE UND BETRIEBLICHE ANFORDERUNGENAbgase aus Behältern und Silos, bei denen beim Befüllvorgang staubförmige Emissionenauftreten können, sind zu erfassen und einer Entstaubungseinrichtung zuzuführen.Abgase aus der Holzschliffherstellung und aus TMP– (Thermo–Mechanical–Pulp–) Anlagensind zu erfassen und möglichst als Verbrennungsluft einer Feuerungsanlage zuzuführen.ORGANISCHE STOFFEDurch Einsatz emissionsarmer Einsatzstoffe, z.B. Kunstharze oder Elastomerverbindungen mitniedrigem Restmonomergehalt, sind die Emissionen an organischen Stoffen im Abgas zuminimieren.Bei Anlagen mit direkt beheizten Trocknungsaggregaten sind die Emissionen an organischenStoffen im Abgas zu minimieren, z.B. durch emissionsbezogene Optimierung der Verbrennungder erdgasbefeuerten Trocknungsaggregate und Anpassung an wechselnde Lastzustände; dieAnforderung der Nummer 5.4.1.2.5 hinsichtlich der Bezugsgröße für den Volumengehalt anSauerstoff im Abgas findet keine Anwendung.An– und Abfahrvorgänge sind im Hinblick auf geringe Emissionen zu optimieren. Bei derHolzschliffherstellung und bei TMP–Anlagen finden die Anforderungen der Nummer 5.2.5 keineAnwendung.Die Möglichkeiten, die Emissionen an organischen Stoffen durch primärseitige oder anderedem Stand der Technik entsprechende Maßnahmen weiter zu vermindern, z.B. bei TMP–Anlagen durch Kondensation in Wärmerückgewinnungseinrichtungen, sind auszuschöpfen.GERUCHSINTENSIVE STOFFE78Durch Planung und Konstruktion sowie prozesstechnische Optimierung und Betriebsführungsind die Emissionen an geruchsintensiven Stoffen, z.B. aus dem Altpapierlager, derAltpapieraufbereitung, der Zwischenlagerung und dem Abtransport der Abfälle aus derAltpapieraufbereitung, den Prozesswasserkreisläufen, der Kläranlage und derVersion 01/2003Vorschriftensammlung der Staatlichen Gewerbeaufsicht Baden-Württemberg

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