Erste Allgemeine Verwaltungsvorschrift zum Bundes ...

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Erste Allgemeine Verwaltungsvorschrift zum Bundes ...

Im 4.1.2Schlammentwässerung, soweit wie möglich zu vermeiden. Soweit in der Umgebung einerAnlage Geruchseinwirkungen zu erwarten sind, sind weitergehende, dem Stand der Technikentsprechende Maßnahmen der Geruchsminderung, z.B. Kapselung der Anlagenteile,Erfassung der Abgase und Zuführung zu einer Abgasreinigungseinrichtung, durchzuführen.5.4.6.3 Anlagen der Nummer 6.3:Anlagen zur Herstellung von Holzspanplatten, Holzfaserplatten oder HolzfasermattenLAGERPLÄTZEBei der Lagerung von Stammholz oder stückigem Holz finden die Anforderungen der Nummern5.2.3.5 und 5.2.3.6 keine Anwendung.Für Industrieresthölzer, die in trockenem Zustand stauben können (z.B. Frässpäne,Hobelspäne, Sägespäne, Sägemehl), oder Hölzer, bei denen die abtrennbare Fraktion beiSiebung mit einer maximalen Maschenweite von 5 mm den Wert von 50 g/kg (bezogen auf dieTrockenmasse) überschreitet, ist durch betriebliche und technische Maßnahmensicherzustellen, dass das Entladen ausschließlich in geschlossenen Materialannahmestationensowie den zugehörigen Siloanlagen erfolgen kann; die Abgase sind zu erfassen und einerEntstaubungseinrichtung zuzuführen.GESAMTSTAUB, EINSCHLIEßLICH DER ANTEILE AN KREBSERZEUGENDEN,ERBGUTVERÄNDERNDEN ODER REPRODUKTIONSTOXISCHEN STOFFENDie staubförmigen Emissionen im Abgas dürfen als Mindestanforderung folgendeMassenkonzentrationen nicht überschreiten:a) bei Schleifmaschinen 5 mg/m³,b) bei indirekt beheizten Spänetrocknern 10 mg/m³ (f),c) bei sonstigen Trocknern 15 mg/m³ (f).BRENNSTOFFEBei Einsatz von flüssigen oder festen Brennstoffen in Späne– oder Fasertrocknern darf derMassengehalt an Schwefel im Brennstoff 1 vom Hundert, bei festen Brennstoffen bezogen aufeinen unteren Heizwert von 29,3 MJ/kg, nicht überschreiten, soweit nicht durch den Einsatzeiner Abgasreinigungseinrichtung ein äquivalenter Emissionswert für Schwefeloxide erreichtwird; beim Einsatz von Kohlen dürfen nur Kohlen verwendet werden, die keine höherenEmissionen an Schwefeloxiden verursachen als Steinkohle mit einem Massengehalt anSchwefel von weniger als 1 vom Hundert, bezogen auf einen unteren Heizwert von 29,3 MJ/kg.ORGANISCHE STOFFEBei Trocknern dürfen die Emissionen an organischen Stoffen im Abgas dieMassenkonzentration 300 mg/m³ (f), angegeben als Gesamtkohlenstoff, nicht überschreiten.Bei Fasertrocknern im Umluftbetrieb dürfen die Emissionen an organischen Stoffen derNummer 5.2.5 Klasse I im Abgas die Massenkonzentration nach Nummer 5.2.5 überschreiten,wenn dabei der stündliche Massenstrom unterschritten wird, der bei Einhaltung derMassenkonzentration nach Nummer 5.2.5 ohne Umluftbetrieb erreicht würde.Bei Pressen dürfen die Emissionen an organischen Stoffen der Nummer 5.2.5 Klasse I imAbgas das Massenverhältnis 0,06 kg je Kubikmeter hergestellter Platten nicht überschreiten.Die Möglichkeiten, die Emissionen an organischen Stoffen durch primärseitige Maßnahmen,z.B. durch Verwendung emissionsarmer Bindemittel, insbesondere durch den Einsatzformaldehydarmer oder formaldehydfreier Bindemittel, oder andere dem Stand der Technikentsprechende Maßnahmen weiter zu vermindern, sind auszuschöpfen.5.4.7 Nahrungs–, Genuss– und Futtermittel, landwirtschaftliche Erzeugnisse5.4.7.1 Anlagen der Nummer 7.1:Anlagen zum Halten oder zur Aufzucht von NutztierenMINDESTABSTANDVersion 01/2003Vorschriftensammlung der Staatlichen Gewerbeaufsicht Baden-Württemberg 79

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