Erste Allgemeine Verwaltungsvorschrift zum Bundes ...

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Erste Allgemeine Verwaltungsvorschrift zum Bundes ...

Im 4.1.2Folgende bauliche und betriebliche Maßnahmen sind anzuwenden:a) Bei Anlagen zur Erzeugung von Speisefetten aus tierischen Rohstoffen oder zumSchmelzen von tierischen Fetten soll als Prozesstechnik vorzugsweise dasTrockenschmelzverfahren eingesetzt werden.b) Entladungen sind grundsätzlich bei geschlossenen Hallentoren vorzunehmen.Prozessanlagen, einschließlich der Lager, sind in geschlossenen Räumen unterzubringen.c) Abgase der Prozessanlagen sowie der Lager sind zu erfassen; Abgase mitgeruchsintensiven Stoffen sind einer Abgasreinigungseinrichtung zuzuführen oder es sindgleichwertige Maßnahmen zur Emissionsminderung anzuwenden.d) Roh– und Zwischenprodukte sind in geschlossenen Behältern oder Räumen und beiTemperaturen von weniger als 10 ºC zu lagern. Offene Zwischenlagerungen sind zuvermeiden.5.4.7.5 Anlagen der Nummer 7.5:Anlagen zum Räuchern von Fleisch– oder FischwarenBAULICHE UND BETRIEBLICHE ANFORDERUNGENFolgende bauliche und betriebliche Maßnahmen sind anzuwenden:a) Räucheranlagen sind so zu errichten und zu betreiben,— dass die Abgabe von Räuchergas aus der Räucherkammer nur möglich ist, wenn dieAbgasreinigungseinrichtung ihre Wirksamkeit zur Einhaltung der Emissionswerteerreicht hat,— dass die entstehenden Abfälle in geschlossenen Behältern gelagert werden.Ferner dürfen während des Räuchervorganges die Räucherkammern nicht geöffnetwerden; dies gilt nicht für Kalträucheranlagen sowie für Anlagen, in denen einUnterdruck besteht und bei denen bei geöffneter Räucherkammertür Rauchgase nichtnach außen gelangen können.b) Abgase sind an der Entstehungsstelle (z.B. Räucherkammer) zu erfassen und einerAbgasreinigungseinrichtung zuzuführen oder es sind gleichwertige Maßnahmen zurEmissionsminderung anzuwenden.c) Produktionsabfälle sind in geschlossenen Behältern bei einer Temperatur von weniger als10 °C zu lagern.d) Fischwaren sollen in geschlossenen Räumen mit einer Entlüftung aufbewahrt werden.5.4.7.8 – 12 Anlagen der Nummern 7.8 bis 7.12:5.4.7.8.1 Anlagen zur Herstellung von Gelatine, Hautleim, Lederleim oder Knochenleim5.4.7.9.1 Anlagen zur Herstellung von Futter– oder Düngemitteln oder technischen Fetten aus denSchlachtnebenprodukten Knochen, Tierhaare, Federn, Hörner, Klauen oder Blut5.4.7.10.1 Anlagen zum Lagern oder Aufarbeiten unbehandelter Tierhaare5.4.7.11.1 Anlagen zum Lagern unbehandelter Knochen5.4.7.12.1 Anlagen zur Beseitigung oder Verwertung von Tierkörpern oder tierischen Abfällen sowieAnlagen, in denen Tierkörper, Tierkörperteile oder Abfälle tierischer Herkunft zum Einsatz indiesen Anlagen gesammelt oder gelagert werdenBAULICHE UND BETRIEBLICHE ANFORDERUNGENFolgende bauliche und betriebliche Maßnahmen sind anzuwenden:a) Entladungen sind grundsätzlich bei geschlossenen Hallentoren vorzunehmen.Prozessanlagen, einschließlich der Lager, sind in geschlossenen Räumen unterzubringen.b) Abgase der Prozessanlagen sowie der Lager sind zu erfassen; Abgase mitgeruchsintensiven Stoffen sind einer Abgasreinigungseinrichtung zuzuführen oder es sindgleichwertige Maßnahmen zur Emissionsminderung anzuwenden.Version 01/2003Vorschriftensammlung der Staatlichen Gewerbeaufsicht Baden-Württemberg 85

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