Erste Allgemeine Verwaltungsvorschrift zum Bundes ...

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Erste Allgemeine Verwaltungsvorschrift zum Bundes ...

Im 4.1.2Stoffe, angegeben als Gesamtkohlenstoff; wenn die Messung nach dem FID–Verfahrendurchgeführt wird, ist eine entsprechende Umrechnung vorzunehmen.Die Möglichkeiten, die Emissionen an organischen Stoffen durch primärseitige oder anderedem Stand der Technik entsprechende Maßnahmen weiter zu vermindern, sind auszuschöpfen;soweit technisch möglich, sind Altanlagen unter Beachtung des Grundsatzes derVerhältnismäßigkeit auf die Technik der Indirekttrocknung (Dampftrocknung) umzustellen. DieAnforderungen der Nummer 5.2.5 für die Emissionen an organischen Stoffen der Klassen I undII finden keine Anwendung.Die Anlagen sollen diese Anforderungen zur Begrenzung der Emissionen an organischenStoffen spätestens acht Jahre nach Inkrafttreten dieser Verwaltungsvorschrift einhalten.5.4.7.25 Anlagen der Nummer 7.25:Anlagen zur Trocknung von GrünfutterMINDESTABSTANDBei der Errichtung der Anlagen soll ein Mindestabstand von 500 m zur nächsten vorhandenenoder in einem Bebauungsplan festgesetzten Wohnbebauung nicht unterschritten werden. DerMindestabstand kann unterschritten werden, wenn die Emissionen an Geruchsstoffen durchprimärseitige Maßnahmen gemindert werden oder das geruchsbeladene Abgas in einerAbgasreinigungseinrichtung behandelt wird. Die durch die Minderung der Emissionen anGeruchsstoffen mögliche Verringerung des Mindestabstandes ist mit Hilfe eines geeignetenModells zur Geruchsausbreitungsrechnung festzustellen, dessen Eignung der zuständigenFachbehörde nachzuweisen ist.BAULICHE UND BETRIEBLICHE ANFORDERUNGENDie Möglichkeit, Anlagen mit mindestens einer Stufe nach der Technik der Indirekttrocknung zuerrichten, ist zu prüfen.Der Trockner ist, z.B. durch Anpassung der Trocknereintritttemperatur, so zu steuern, dass derCO–Betriebsleitwert nicht überschritten wird.GESAMTSTAUBDie staubförmigen Emissionen im Abgas dürfen die Massenkonzentration 75 mg/m³ (f) nichtüberschreiten.ORGANISCHE STOFFEDie Anforderungen der Nummer 5.2.5 finden keine Anwendung. Die spezifischen Emissionenan organischen Stoffen, angegeben als Gesamtkohlenstoff, dürfen 0,25 kg je MgWasserverdampfung und an Formaldehyd, Acetaldehyd, Acrolein und Furfural dürfen in derSumme 0,10 kg je Mg Wasserverdampfung nicht überschreiten.KONTINUIERLICHE MESSUNGEN VON KOHLENMONOXIDAnlagen sind mit einer Messeinrichtung auszurüsten, die die Massenkonzentration derEmissionen an Kohlenmonoxid kontinuierlich ermittelt.Auf Grund von Emissionsmessungen ist die maximale Kohlenmonoxidkonzentration im Abgasso festzulegen, dass die spezifischen Emissionen an organischen Stoffen und an Aldehyden imAbgas nicht überschritten werden (CO–Betriebsleitwert).5.4.7.29/30 Anlagen der Nummern 7.29 und 7.30:5.4.7.29.1 Anlagen zum Rösten oder Mahlen von Kaffee oder Abpacken von gemahlenem Kaffee5.4.7.30.1 Anlagen zum Rösten von Kaffee–Ersatzprodukten, Getreide, Kakaobohnen oder NüssenBAULICHE UND BETRIEBLICHE ANFORDERUNGENFolgende bauliche und betriebliche Maßnahmen sind anzuwenden:a) Entladungen sind grundsätzlich bei geschlossenen Hallentoren vorzunehmen.Prozessanlagen, einschließlich der Lager, sind in geschlossenen Räumen unterzubringen.Offene Zwischenlagerungen sind zu vermeiden.88Version 01/2003Vorschriftensammlung der Staatlichen Gewerbeaufsicht Baden-Württemberg

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