NALA MARTIN - SAFEWORD - Pressemappe - Schwarzkopf ...

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NALA MARTIN - SAFEWORD - Pressemappe - Schwarzkopf ...

ANAISKontakt zur PRESSESTELLE des VerlagesTel. 030 – 44 33 63 045 | Fax 030 – 44 33 63 044 | presse@schwarzkopf-schwarzkopf.deSchwarzkopf & Schwarzkopf Verlag GmbH | Kastanienallee 32 | 10435 Berlin


ANAISNala MartinSafewordRomanANAIS Band 31272 Seiten, PaperbackISBN 978-3-86265-153-59,95 Euro (D)Schwarzkopf & Schwarzkopf Verlag, Berlin 2012www.schwarzkopf-schwarzkopf.deSpielen ohne Grenzen: eine aufregende SM-Fantasie,die gefährlich werden kannSharon ist eine 30-jährige, mitten im Leben stehende Domina, die in Hamburg ihre sadistischenDienste anbietet. Im Studio lernt sie Dave kennen, der Stammgast bei ihr wird. Durch gemeinsameGespräche erfährt er, dass Sharon auch die submissive Seite spielt. Eine Information, die ihn reizt undzu einer Wette animiert, deren Einsatz ein Rollentausch und der Verzicht auf die Nutzung eines Safewordsist.Trotz Bedenken lässt Sharon sich auf das Spiel ein und verliert prompt, worauin Dave sie ohne Sicherheitsnetzin seine Welt des Sadomasochismus zieht. Anfänglich ist Sharon begeistert und begibtsich immer tiefer in die emotionale Abhängigkeit. Sie bemerkt nicht, wie aus einer verliebten Schwärmereieine gefährliche Hörigkeit wird.Doch was passiert, wenn man feststellt, dass es für das Leben selbst auch kein Safeword gibt?»Der größte Reiz am Verzicht auf ein Safeword ist, sich vollkommen dem anderen zuüberlassen und seine Entscheidungen mitzutragen und zu erleben. Aus aktiver Seitereizt natürlich die Macht und die Gratwanderung, die man dadurch eingeht.«Nala MartinSafeword ist ein SM-Roman über die totale Unterwerfung und das Spiel mit Macht und Ohnmacht– klug, explizit und radikal!Nala Martin steht sehr gern für Interviews zur Verfügung! Die Fotos dieser Pressemappestammen von Stefanie Heider. Wir können Ihnen diese Motive für eine Buchvorstellunggern kostenfrei in druckfähiger Auflösung senden. Bitte kontaktieren Sie uns.Kontakt zur PRESSESTELLE des VerlagesTel. 030 – 44 33 63 045 | Fax 030 – 44 33 63 044 | presse@schwarzkopf-schwarzkopf.deSchwarzkopf & Schwarzkopf Verlag GmbH | Kastanienallee 32 | 10435 Berlin


ANAISSafeword»Damit verließ er den Raum und ich blieb schluchzend zurück. Ich wagte es nicht, mich zu bewegen.Ich zitterte am ganzen Leib, vor Aufregung, Angst und Kälte.›Und? Ist es das, was du willst?‹, fragte mich mein Engelchen. Ich heulte auf. Ich wusste es nicht.Da lag ich nun, eine erwachsene Frau, und heulte wie ein Baby, erniedrigt, gedemütigt und geschlagen.Er hatte mich so tief nach unten befördert, dass ich nicht mehr fähig war, eigene Entscheidungenzu treffen.›Natürlich magst du das. Komm schon, du genießt es doch, endlich einen dir ebenbürtigenKampfpartner zu haben‹, sagte mein Teufelchen.Und ja, es hatte recht. Ich war tatsächlich froh, endlich jemanden gefunden zu haben, der sicherbarmungslos gab und es damit schae, mich dahin zu bringen, wohin ich mich sehnte. Dennda, wo ich gerade lag, fühlte ich mich verstanden.Und genau diese Tatsache machte mir Angst und stellte mein bisheriges Leben auf den Kopf.«Nala MartinDie AutorinNala Martin wurde 1980 in Wien geboren und lebt heute mit ihrer Familie in der Nähe von Hamburg.Mit Leidenscha arbeitet sie in zwei ganz unterschiedlichen Berufen: Sie ist studierte Informatikerinund ist professionelle Domina.Seit 2003 schreibt sie vor allem Kurzgeschichten und Kolumnen. Safeword ist ihr Debütroman.Kontakt zur PRESSESTELLE des VerlagesTel. 030 – 44 33 63 045 | Fax 030 – 44 33 63 044 | presse@schwarzkopf-schwarzkopf.deSchwarzkopf & Schwarzkopf Verlag GmbH | Kastanienallee 32 | 10435 Berlin


ANAIS»Dass SM mehr in den Fokus rückt,finde ich gut, zeigt es doch, dass dasSelbstbewusstsein bei Männern undFrauen höher geworden ist und sie sichmit ihren Bedürfnissen auseinandersetzen.«Nala MartinKontakt zur PRESSESTELLE des VerlagesTel. 030 – 44 33 63 045 | Fax 030 – 44 33 63 044 | presse@schwarzkopf-schwarzkopf.deSchwarzkopf & Schwarzkopf Verlag GmbH | Kastanienallee 32 | 10435 Berlin


ANAIS»Ich denke, es gehthauptsächlich um Macht«AUTORIN NALA MARTIN ÜBER GRENZÜBERSCHREITUNGEN,ERREGENDE LITERATUR UND LIFESTYLE-SMIm Moment steht erotische Literatur hoch im Kurs, vor allem auch die etwas härtere Spielartder Liebe stößt auf großes Interesse. Wie erklären Sie sich die große Popularität dieses emenfelds?Interesse an Erotik gab es schon immer. Fast jeder Mensch hat Sex und beschäigtsich entsprechend auch mit seinen Phantasien. Hinzu kommt, dass viele mittlerweileselbstbewusst genug sind, zu sagen, was sie gerne ausprobieren möchten. Dazugehören dann bei einigen natürlich auch die Spielarten fernab vom üblichen 08/15-Sex.Dass SM mehr in den Fokus rückt, finde ich gut, zeigt es doch, dass das Selbstbewusstseinbei Männern und Frauen höher geworden ist und sie sich mit ihren Bedürfnissenauseinander setzen.Ich selbst habe auch nichts gegen Leute, die »Lifestyle-SM« praktizieren (so werdengerne jene genannt, die SM teilweise in ihr Sexualleben einbeziehen, sich aber nichtals SMer outen.), auch wenn viele aus der SM-Szene das anders sehen. Im Gegenteil,auch mein Sexualleben wird »aufgestylt« durch derartige Praktiken.Mittlerweile ist es auch nicht mehr problematisch, ein Erotikbuch zum Beispiel inöffentlichen Verkehrsmitteln zu lesen. Für mich zeigt es: Der Mensch lernt, zu sichzu stehen. Und auch zu seinen Gelüsten, die ein Teil von ihm sind. Und wenn esnur die Lust am Lesen ist.Ich denke, dass viele gern auf die Hirnkino-Variante zurückgreifen, indem sie Bücherlesen, in die Geschichte eintauchen und daraus vielleicht neue Ideen undPhantasien ziehen.Der Titel Ihres Buches, Safeword, bezieht sich auf eine Vokabel aus dem SM-Bereich. Wasbedeutet dieser Begriff?Mit diesem sogenannten Safeword wird eine SM-Session sofort beendet, sobald esausgesprochen wurde. Das Safeword wird o als Sicherheitsanker genutzt, falls mansich nicht gut genug kennt oder Grenzspiele stattfinden. Auf Parties hat sich dasSafeword »Mayday« eingebürgert. Generell sollte es ein Wort sein, welches gut überdie Lippen kommt und mit SM möglichst nichts zu tun hat.Kontakt zur PRESSESTELLE des VerlagesTel. 030 – 44 33 63 045 | Fax 030 – 44 33 63 044 | presse@schwarzkopf-schwarzkopf.deSchwarzkopf & Schwarzkopf Verlag GmbH | Kastanienallee 32 | 10435 Berlin


ANAIS»Meine berufliche Sexualität beschränktsich ausschließlich auf Berührungenvon mir. Ich selbst bin unnahbar, wasbedeutet, dass ich nicht für körperlichsexuelleHandlungen zur Verfügungstehe. Meine private Sexualität ist hingegen... privat.«Nala MartinKontakt zur PRESSESTELLE des VerlagesTel. 030 – 44 33 63 045 | Fax 030 – 44 33 63 044 | presse@schwarzkopf-schwarzkopf.deSchwarzkopf & Schwarzkopf Verlag GmbH | Kastanienallee 32 | 10435 Berlin


ANAISSie gehen sehr offen mit dem ema Sadomasochismus und Ihrer Tätigkeit als Domina um,obwohl Sie andererseits sehr bürgerlich leben. Wie reagiert Ihr Umfeld auf Ihre Neigung undwelche Schwierigkeiten begegnen Ihnen im Alltag?Da ich nicht hauptberuflich als Domina arbeite, habe ich an sich keine Schwierigkeitendamit. Mit meiner Neigung gehe ich nicht hausieren, sie hat in meinem Umfelderst dann etwas zu suchen, wenn der Kontakt expliziter Natur ist.Ist es schwierig, Berufliches und Privates zu trennen? Gibt es Unterschiede in der beruflichenund privaten Sexualität?Ja, es gibt einen gewaltigen Unterschied, denn meine berufliche Sexualität beschränktsich ausschließlich auf Berührungen, die ich gebe. Ich selbst bin unnahbar,was bedeutet, dass ich nicht für körperlich-sexuelle Handlungen zur Verfügungstehe. Meine private Sexualität ist hingegen ... privat.Sie sind studierte Informatikerin – Wie kommt man dazu, als Domina zu arbeiten?Ich habe während meines Studiums damit angefangen, als Domina zu arbeiten. Eswar ein Job, der mir Spaß machte und auf gewisse Weise meine Neigung abdeckte.Das erste Studio fand ich durch eine Zeitungsannonce, und ich beschloss, mir dasmal anzusehen. Es gefiel mir sehr gut, so dass ich mich entschied, zu bleiben.Außerdem sind Sie eine sogenannte Schlangenfrau. Was kann man sich darunter genau vorstellenund was fangen Sie mit dieser außergewöhnlichen Begabung an?Ich bin hypermobil, das ist eine angeborene Fähigkeit, die es mir möglich macht,meinen Körper in extremerer Weise zu verbiegen. Meist posiere ich als Schlangenfrauvor der Kamera, hin und wieder mache ich auch die ein oder andere Show.Haben Sie schon einmal überlegt, ab einem bestimmten Alter mit Ihrem Beruf als Dominaaufzuhören?Ich werde auf jeden Fall auören, wenn ich keine Lust und Freude mehr daranempfinde. An mein Alter möchte ich das nicht binden. Viel eher gönne ich mirPausen vom Job, die dann eben auch mal ein paar Jahre dauern können.Sie sind Mutter zweier kleiner Kinder, wie gehen die mit dem Beruf der Mutter um bzw. habenSie schon einen Plan wie Sie ihnen, wenn sie älter werden, ihren Beruf erklären werden?Ich denke nicht, dass meine Kinder in diesem jungen Alter wissen müssen, als wasich ab und zu arbeite. Wenn die Zeit reif ist und das ema noch aktuell ist, werdeich sicherlich eine passende Taktik dafür finden.Kontakt zur PRESSESTELLE des VerlagesTel. 030 – 44 33 63 045 | Fax 030 – 44 33 63 044 | presse@schwarzkopf-schwarzkopf.deSchwarzkopf & Schwarzkopf Verlag GmbH | Kastanienallee 32 | 10435 Berlin


ANAIS»Mit dem sogenannten Safeword wirdeine SM-Session sofort beendet, sobaldes ausgesprochen wurde. Das Safewordwird oft als Sicherheitsanker genutzt,falls man sich nicht gut genug kenntoder Grenzspiele stattfinden.«Nala MartinKontakt zur PRESSESTELLE des VerlagesTel. 030 – 44 33 63 045 | Fax 030 – 44 33 63 044 | presse@schwarzkopf-schwarzkopf.deSchwarzkopf & Schwarzkopf Verlag GmbH | Kastanienallee 32 | 10435 Berlin


ANAISFür viele ist der Beruf der Domina fernab der eigenen Vorstellungswelt - Erklären Sie uns, wieein »normaler« Tag in Ihrem Leben ausssieht.Was man gerade in der Anfangsphase des Berufes mitbringen sollte: Geduld undSitzfleisch. Üblicherweise komme ich ins Studio, in welches ich mich dann mitmeinem Stammgast eingemietet habe. Meistens etwa eine halbe Stunde vor demTermin. Dann habe ich genug Zeit, das Zimmer vorzubereiten, mich umzuziehenund nochmals die Informationen zum Gast durchzugehen.Kommt er dann, wird ein Vorgespräch geführt und besprochen, was gerne ausprobiertoder gemacht wird. Ausserdem frage ich nach körperlichen Einschränkungen,wie zum Beispiel Rücken- oder Knieprobleme.Danach geht der Gast duschen, während ich etwaige speziellere Wünsche vorbereite,wie zum Beispiel ein Wechseln meiner Kleidung oder, falls diverses Spielzeugwie Seile oder ähnliches gewünscht ist, alles herzurichten. Schliesslich beginnt eineSession, die zeitlich natürlich begrenzt ist.Ist sie vorbei, gibt es ein sanes Landen. Kein Gast wird von jetzt auf gleich hinausgeworfen.Während der Gast sich frisch macht, beginne ich bereits, das Zimmeretwas aufzuräumen, so dass wir dann in einem frisch gelüeten und aufgeräumterenRaum noch ein Nachgespräch, so dies gewünscht ist, durchführen können.Schliesslich wird der Gast zur Tür begleitet und ich räume danach das Zimmer aufund fahre entweder nach Hause oder bereite mich seelenruhig auf einen weiterenGast vor. Letztlich ist es ein unspektakulärer Tag, der überwiegend Vor- und Nachbereitungszeitin Anspruch nimmt. Die Session selbst ist das i-Tüpfelchen, das Besonder,und das einzige, was für mich keine Routine ist, da jedes Zusammenseinmit Kunden anders abläu.Wann sind sie erstmals mit SM in Berührung gekommen? Gab es ein Schlüsselerlebnis?Richtig in Berührung kam ich mit SM, als ich 17 Jahre alt war und meinen damaligenFreund kennenlernte. Er selbst hatte bereits Erfahrungen und so probierten wiruns aneinander aus.Sind sie dominant oder devot?Ich bin im sexuellen Bereich das, was man einen »Switcher« nennt, ich vereine alsobeide Neigungen in mir. Je nachdem, was mein Gegenüber in mir anregt, bin ichdann ihm gegenüber entweder aktiv (dominant) oder passiv (devot).Gibt es Aspekte an SM, die Sie kritisch betrachten?Natürlich gibt es Aspekte an SM, die ich sehr kritisch sehe. Einen Aspekt davonbehandle ich in meinem Buch: die Hörigkeit. Wenn Devotion so weit geht, dassman nicht mehr fähig ist, eigenständige Entscheidungen zu treffen, dann ist das einkritischer Aspekt, den ich immer hinterfrage.Kontakt zur PRESSESTELLE des VerlagesTel. 030 – 44 33 63 045 | Fax 030 – 44 33 63 044 | presse@schwarzkopf-schwarzkopf.deSchwarzkopf & Schwarzkopf Verlag GmbH | Kastanienallee 32 | 10435 Berlin


ANAIS»Ich bin im sexuellen Bereich das, wasman einen ›Switcher‹ nennt, ich vereinealso beide Neigungen in mir. Je nachdem,was mein Gegenüber in mir anregt,bin ich dann ihm gegenüber entwederaktiv (dominant) oder passiv(devot).«Nala MartinKontakt zur PRESSESTELLE des VerlagesTel. 030 – 44 33 63 045 | Fax 030 – 44 33 63 044 | presse@schwarzkopf-schwarzkopf.deSchwarzkopf & Schwarzkopf Verlag GmbH | Kastanienallee 32 | 10435 Berlin


ANAISWenn eine Beziehung zur Sucht wird und unter dem Deckmantel von SM einemBeteiligten nicht mehr gut tut, dann betrachte ich auch das sehr kritisch.Gab es selbst schon einmal eine Situation, in der Sie wie Sharon in Ihrem Buch Ihre selbstgestecktenGrenzen überschritten haben?Natürlich. Ich denke, das passiert uns allen regelmäßig, dass wir hinter der selbstgestecktenGrenze eine Toleranzschwelle haben, innerhalb derer wir unsere Grenzenach Bedarf noch etwas verschieben.Welche Grenzen würden Sie nie überschreiten?Es gibt so einen Spruch, der lautet »Sag niemals nie.« Ich halte mich da gerne daran,da ich tatsächlich nicht weiss, was morgen sein wird. Mein großer Vorsatz istes, keine Grenzen zu überschreiten, mit denen ich anderen Schaden zufügen könnte.Was glauben Sie, reizt Menschen an dem völligen Verzicht auf ein sogenanntes Safeword? Wasist toll an dem Liebesspiel ohne Netz und doppelten Boden?Ich denke, der größte Reiz am Verzicht auf ein Safeword ist, sich vollkommen demanderen zu überlassen und seine Entscheidungen mitzutragen und zu erleben. Ausaktiver Seite reizt natürlich die Macht und die Gratwanderung, die man dadurcheingeht.Geht es in Ihrem Roman also vor allem um Liebe, Sex oder Macht?Ich gebe zu, ich musste sehr lange über diese Frage nachdenken. Um Liebe geht essicherlich auf eine gewisse Art und Weise, wenn auch um eine sehr andersartigeLiebe. Sex spielt auf jeden Fall eine große Rolle, aber ich denke, es geht hauptsächlichum Macht. Und zwar von beiden Seiten.Einerseits hat Dave Macht über Sharon und genießt das sehr, andererseits denktSharon, sie könnte die Macht über sich selbst behalten. Letztlich bemerken dannbeide, dass es zwar leicht ist, Macht zu haben, diese aber ganz schnell kippen kannund man eine Ohnmacht erfährt.Ihr Roman ist nichts für zarte Gemüter. Ihre Figuren überschreiten Grenzen des alltäglichenMiteinanders und die persönlichen Grenzen des anderen. Was reizt Sie als Autorin daran,diesen Stoff auszuloten?Ich überschreite gern – zumindest im literarischen Sinn – die Grenzen meiner Leser.Ich möchte, dass meine Leser sämtliche Gefühlswelten erleben. Ähnlich, wieder SMer es häufig innerhalb einer Session durchmacht, möchte ich dieses Gefühlschaosin meinem Buch widerspiegeln.Kontakt zur PRESSESTELLE des VerlagesTel. 030 – 44 33 63 045 | Fax 030 – 44 33 63 044 | presse@schwarzkopf-schwarzkopf.deSchwarzkopf & Schwarzkopf Verlag GmbH | Kastanienallee 32 | 10435 Berlin


ANAISDer Reiz daran für mich ist es, nicht zu übertreiben, die Verbindung zum Leser zuhalten. Nach und nach – mit Sharons eigenen Grenzen – rücke ich auch die Grenzendes Lesers nach hinten, ehe ich sie dann mit einem gezielten Schritt übertrete.Welchen Effekt hat Ihrer Meinung nach das offene ematisieren von Sex-Abenteuern aufIhre Leserscha?Ich persönlich wünsche mir den Effekt, dass die Leute beim Lesen meines Buchesdurch die beschriebenen Situationen erregt werden, aber eben auch darüber nachdenken.Dass sie über Engelchen und Teufelchen lachen, aber eben auch reflektierenund sich die Frage stellen, ob ihnen das nicht vielleicht auch passieren könnte?Ich halte nichts von Abenteuern, die beim Zuklappen des Buches aus dem Kopfverschwunden sind. Ich mag die Nachhaltigkeit. Wenn mein Leser Phantasien vonmir in sein eigenes Hirnkino übernimmt, sie sich zu eigen macht und sie selbstauslebt und weiter spinnt, dann weiß ich, dass ich es richtig gemacht habe.Es wäre toll, wenn mein Leser sich danach noch gedanklich mit meinen Figurenbeschäigt, vielleicht einem Freund oder einer Freundin die ein oder andere Passagevorliest, dass diese Leser nicht über den Sex darin nachdenken, sondern übersich selbst, ihre eigenen Grenzen, Bedürfnisse und Vorlieben. Das wäre mein erwünschterEffekt!Kontakt zur PRESSESTELLE des VerlagesTel. 030 – 44 33 63 045 | Fax 030 – 44 33 63 044 | presse@schwarzkopf-schwarzkopf.deSchwarzkopf & Schwarzkopf Verlag GmbH | Kastanienallee 32 | 10435 Berlin


ANAIS»Ich überschreite gerne – zumindest imliterarischen Sinn – die Grenzen meinerLeser. Ich möchte, dass meine Lesersämtliche Gefühle durchmachen. Ähnlich,wie der SMer es häufig innerhalbeiner Session erlebt, möchte ich diesesGefühlschaos in einem Buch widerspiegeln«Nala MartinKontakt zur PRESSESTELLE des VerlagesTel. 030 – 44 33 63 045 | Fax 030 – 44 33 63 044 | presse@schwarzkopf-schwarzkopf.deSchwarzkopf & Schwarzkopf Verlag GmbH | Kastanienallee 32 | 10435 Berlin

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