Liederhalle Stuttgart - und Kongresszentrum Liederhalle

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Liederhalle Stuttgart - und Kongresszentrum Liederhalle

108 - Liederhalle 26.06.2007 13:56 Uhr Seite 1

Stadtwandel Verlag Die Neuen Architekturführer Nr. 108



Liederhalle

Stuttgart


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Kultur- und Kongresszentrum Liederhalle Stuttgart

Stuttgart, Berliner Platz 1–3, 1954–1956

Architekten: Adolf Abel und Rolf Gutbrod (Liederhalle);

Wolfgang Henning (Erweiterung)

Fotos: Brigida Gonzalez

Autor: Christian Holl

Das Kultur- und Kongresszentrum Liederhalle gilt heute als einer der wichtigsten

deutschen Kulturbauten der Nachkriegszeit, als einer, der dem Ideal

des Gesamtkunstwerks nahe kommt wie nur wenige. Er habe, so ist im Katalog

des Deutschen Architekturmuseums über die Architektur in Deutschland

im 20. Jahrhundert zu lesen, der jungen Bundesrepublik »ein ganz neues

Bild der Wertvorstellungen von Kultur, Gemeinschaft, Feierlichkeit und Öffentlichkeit«

vermittelt. In diesem Konzerthaus haben sich auf eine ganz eigene

Weise Elemente der expressionistischen und der organischen Architektur

miteinander verbunden, Architektur und Bildende Kunst sind hier zu einer

Einheit verschmolzen, in der die eine Disziplin nicht mehr unabhängig von

der jeweils anderen gedacht werden kann.

Während die Fachwelt zunächst erstaunlich wenig Notiz von diesem

Bauwerk nahm, das am 29. Juli 1956 eingeweiht wurde, so war die Resonanz

in der Tagespresse erheblich größer; man schrieb von einem Baugedanken,

der groß und richtig sei; ferner vom revolutionären Neuen, das nicht dem Bedürfnis

entsprungen sei, um jeden Preis modern zu sein. »Die Welt« berichtete

gar von einer »erregenden Vision«. Auch die Stuttgarter selbst hatten

sich rascher als vermutet mit dem außergewöhnlichen Gebäude angefreundet.

Zwar rief die bis dahin für eine derartige Bauaufgabe ungewohnte Gestaltung

mit Sichtbeton seinerzeit auch Assoziationen zu Bunkern hervor,

doch die spöttischen Stimmen verstummten bald.

Den Haupteingang zur Liederhalle flankiert rechts der mit einem Mosaik aus Quarzitsteinen

bekleidete Mozartsaal.

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Eine komplizierte Entstehungsgeschichte

Allerdings war der Weg zur diesem Meisterwerk keineswegs geradlinig verlaufen.

In den Bombennächten des Krieges war der Vorgängerbau, die Liederhalle

des Stuttgarter Liederkranzes zerstört worden. Jener Entwurf des Architekten

Christian Friedrich Leins in Formen der italienischen Renaissance

war in zwei Schritten 1864 und 1875 errichtet worden, den Vorbau hatten

Carl Heim und Jakob Früh bis 1908 erweitert und mit Elementen des Klassizismus

und des Jugendstils ausgestattet. Seit Kriegsende hatten die Stuttgarter

einen großen Konzertsaal schmerzlich vermissen müssen. Bereits 1949

lobte daher der Liederkranz einen eingeladenen Wettbewerb für einen Neubau

aus. Die Jury vergab zwei gleichrangige erste Preise für Entwürfe, die

kaum unterschiedlicher hätten sein können: Hans Scharoun (Berlin) entwarf

aus freien Formen eine organische Komposition, in der sich Außen- und Innenraum

auf vielfältige Weise miteinander verbanden, und in dem schon viel auf

die Philharmonie in Berlin verwies (siehe Die neuen Architekturführer

Nr. 30). Adolf Abel und Rolf Gutbrod (München/Stuttgart) hingegen reichten

eine sachliche, kubische Architektur ein – »lauter Kästen«, wie Gutbrod

selbst später urteilte. Den Auslobern, die noch der alten Liederhalle nachtrauerten

und auch eine Rekonstruktion nicht ausschließen wollten, war

indes der sachliche Entwurf sympathischer.

Zwar stellte sich früh heraus, dass der Liederkranz nicht in der Lage war,

aus eigener Kraft einen Neubau zu finanzieren. Doch nahm die Stadt, die

schließlich Bau und Finanzierung sicherstellte, auf den Eigentümer des maßgeblichen

Grundstücks insoweit Rücksicht, als sie 1954 Abel und Gutbrod

mit einem neuen Entwurf aufgrund eines überarbeiteten Raumprogramms

beauftragte. Was die Architekten daraufhin präsentierten, hatte freilich mit

dem Wettbewerbsbeitrag nicht mehr viel gemein. Zum einen war im Duo

Abel/Gutbrod nun nicht mehr Abel, sondern Gutbrod der maßgebliche Entwerfer,

zum anderen ist durchaus anzunehmen, dass Scharoun auch bei den

Konkurrenten Eindruck hinterlassen hatte. Am 23. Dezember schließlich be-

Weit kragt das asymmetrische Dach über dem Haupteingang aus, links ist der mit einer Aluminiumskulptur

von Hans Dieter Bohnet geschmückte Silchersaal zu sehen.

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schloss der Gemeinderat den Bau der neuen Liederhalle, die eineinhalb Jahre

später eingeweiht werden sollte. Der Liederkranz, der für den Bau sein Grundstück

an die Stadt verkauft hatte, erhielt ein dauerndes Nutzungsrecht an bestimmten

Räumen.

Eingebettet in die Topographie

Das Kultur- und Kongresszentrum Liederhalle – im Stuttgarter Sprachgebrauch

auch als Liederhalle bezeichnet – liegt auf einem länglichen Areal

zwischen Breitscheid-, Seiden-, Schloss- und Büchsenstraße. Außer dem alten

Konzerthaus Liederhalle befanden sich hier vor dem Krieg noch Privathäuser

und ein Schwimmbad. Im Zuge der Neugestaltung des Areals konnten die

Grundstücke zusammengelegt und für den Neubau als eine Einheit entwickelt

werden; der Bereich vor der Liederhalle erhielt dabei den Namen »Berliner

Platz«. Im neuen Plan wurde nicht mehr nach dem alten Muster eine

Blockrandbebauung als Ziel verfolgt, sondern die Idee einer freien Stadtlandschaft,

in die das Konzerthaus Liederhalle eingebettet wurde. Wies das

Portal der alten Liederhalle noch nach Osten, so liegt der Haupteingang des

Neubaus im Westen. Das Konzerthaus selbst nimmt etwas mehr als die Hälfte

des östlichen Teils des Grundstücks ein, im westlichen liegt eine Grünanlage,

unter der eine mit dem Konzerthaus verbundene Tiefgarage errichtet wurde.

Zwischen den beiden Straßen, die das Grundstück an seinen Längsseiten begrenzen,

liegt eine Höhendifferenz von acht Metern. Dieser Niveauunterschied

wird im Gebäude wie in der Außenraumgestaltung genutzt, um verschiedene

Eingänge zu schaffen und sie innen im Foyer und außen in der

Freianlage miteinander zu verbinden. Von der höheren Schlossstraße mit der

Straßenbahnhaltestelle erreicht man das Restaurant mit einem vorgelagerten

Außenbereich, der sich mit Terrassen und Treppen öffnet, sowie das Foyer

des Mozartsaals; an der Breitscheidstraße im Norden befindet sich ein Eingang,

der früher direkt angefahren werden konnte, und von dem aus man die

untere Ebene des Foyers erreicht. Zu dieser Seite hin wurden auch die Büro-

Das Äußere des Beethovensaals lässt seine innere Form erkennen. Jede Fassade wurde individuell

gestaltet.

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Zur Schlossstraße hin orientiert sich das Restaurant. Hier liegt auch der Eingang zum Foyer

des Mozartsaals.

und Probenräume des Liederkranzes orientiert. Heute ist dieser Abschnitt der

Breitscheidstraße eine Fußgängerzone.

Der Haupteingang aber liegt an einem weitläufigen Vorplatz auf mittlerer

Höhe und ist markiert mit einem elegant sich öffnenden, weit auskragenden,

asymmetrischen Dach. Von der Schlossstraße aus erreicht man ihn

über in sanftem Gefälle hinunter führende Wege, in die einzelne Stufen eingelassen

sind; von der Breitscheidstraße führt eine großzügige Freitreppe

zum Haupteingang. Von hier aus nun werden alle drei Säle des Konzerthauses

sichtbar, die aus dem flacheren Gebäudeteil mit Foyer, Restaurant und

Nebenräumen herausragen. Zur Linken liegt der rechteckige Silchersaal, mit

Spaltklinkern verkleidet und mit einer Aluminiumskulptur von Hans Dieter

Bohnet geschmückt. Der Kubus dieses 320 Besucher fassenden Saals kragt

zur Breitscheidstraße hin aus, ist dort mit fünf Stützen aufgeständert. Wie die

beiden anderen erhielt dieser Saal seinen Namen erst Ende 1957.

Von oben lässt sich die Gebäudekomposition gut erkennen: Die drei Saalvolumina sind

durch einen flacheren Gebäudeteil verbunden, in ihm liegen Foyer, Büros, Nebenräume und

das Restaurant.

Rechts rahmt der mit einem Mosaik aus verschiedenen Quarzitsteinen

überzogene Mozartsaal die Silhouette. Dieser mittlere der drei Säle dient Kammermusikaufführungen,

bietet 750 Zuhörern Platz und hat die Form eines

unregelmäßigen Fünfecks. Die verschiedenfarbigen Quarzitplatten wurden

bruchrau (ohne geschliffene Kanten) verwendet, so dass unterschiedlich

breite Fugen entstanden, die mit Marmor- und Keramikplatten gefüllt wurden.

Diese abstrakte Komposition aus Linien und Flächen schuf der Münchner

Künstler Blasius Spreng. Er wurde, wie die anderen beteiligten Künstler

auch, aufgrund eines Wettbewerbs beauftragt; beteiligt waren außer ihm

Otto Herbert Hajek, Alfred Lörcher und Fritz Nuß. Spreng ist insofern der

wichtigste unter ihnen, weil er über seine Arbeit hinaus die Architekten intensiv

beraten hat und daher den größten Einfluss hatte.

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Der Silchersaal ist der einzige der drei Säle, der mit Tageslicht beleuchtet wird. Er ist zur Breitscheidstraße

hin aufgeständert. Früher befand sich hier eine Autovorfahrt. Im Zuge der Erweiterung

entstand der Empfangsbereich.

Neue Behandlung von Form und Material

Mittig im Hintergrund ist das runde, aus weit ausgreifenden konkaven und

konvexen Linien geformte Volumen des Beethovensaals erkennbar. Als größter

der drei Säle fasst er 2200 Besucher. Seine Fassade besteht aus Sichtbeton,

er ist lediglich von einem leicht zurückgesetzten, abends beleuchteten

Mosaikstreifen ähnlich der Fassade des Mozartsaals bekränzt. Die Sichtbetonfassade

ist eine Reverenz an das Goetheanum Rudolf Steiners; Gutbrod

stand der anthroposophischen Lehre nahe. Darüber hinaus wird aber auch

Bezug zu modernen Architekturauffassungen genommen, die in der Zeit des

Nationalsozialismus in Deutschland unterdrückt worden waren: zum einen

auf Le Corbusiers Bauten, der schon in den späten 1940er Jahren Sichtbeton

eingesetzt hatte; zum andern auf Hugo Häring und dessen Theorie des

»organhaften Bauens«, in der er die Auffassung vertrat, dass man die Materialien

ihrer Natur gemäß verwenden und sichtbar machen solle. Die Prinzipien

einer an der Natur orientierten Gestaltung werden deutlich in der Art,

Blick vom Berliner Platz auf den Haupteingang. Im Hintergrund ist der von einem Mosaikstreifen

bekränzte Beethovensaal zu erkennen; er wirkt von diesem Standpunkt aus wie eine Rotunde.

in der sich der Gebäudekomplex in das Gelände einfügt. Ein weiterer Grundsatz

von Härings Theorie wird in der Liederhalle schon von außen sichtbar

umgesetzt. Häring forderte, dass jedes einzelne Element sich seinen eigenen

Gesetzen gemäß entwickeln solle, sich dabei aber in die Ordnung des Ganzen

einzufügen habe. Die Vorstellungen des organhaften Bauens waren in

der jungen Bundesrepublik von vielen Architekten aufgegriffen worden, der

1999 verstorbene Gutbrod gehörte neben Hans Scharoun, dem Architekten

der Berliner Philharmonie, zu den wichtigen deutschen Vertretern dieser Richtung.

Diese in den zwanziger Jahren entwickelten Ideen fielen auch gerade

in Deutschland auf fruchtbaren Boden, weil sich mit ihnen die Distanz zum

überwundenen Regime der Nationalsozialisten deutlich machen ließ. Die

Bauten der 1950er Jahre waren daher oft »architektonische Bekenntnisse zur

Entmaterialisierung als Zeichen gegen die bleierne Schwere der totalitären

Zeit, die noch in den Gehirnen lastete« (Winfried Nerdinger). Das wird auch

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in der Liederhalle sichtbar: Den Eingang formt keine repräsentative Schaufassade,

Hochkultur wird nicht monumental oder erhebend inszeniert, sondern

als elegante und nobel sich zurückhaltende Komposition ins Umfeld integriert.

Dabei ist auch die konventionelle Unterscheidung zwischen einer Hauptfassade

und deutlich untergeordneten Seiten- und Rückfassaden aufgehoben.

Auch dies lässt sich an der Sichtbetonfassade des Beethovensaals nachvollziehen,

die zu ihren verschiedenen Seiten unterschiedlich gestaltet wurde,

ohne dass sich darin eine Hierarchie ausdrückte. In der Ansicht vom Haupteingang

fügt sich das hier wie eine Rotunde wirkende Volumen ruhig in die

Gesamtkomposition ein, gegliedert durch rechteckige Felder. Zum inzwischen

»Platz der deutschen Einheit« genannten Freiraum im Westen ist die konkave

Betonwand durch unterschiedliche Oberflächen gegliedert. Bänder, aufgesetzte

Streifen, eine Mosaiktafel und Knöpfe aus farbig glasierter Keramik

akzentuieren sie zusätzlich. Die die Form aufnehmende Pergola wirkt in der

heutigen Platzgestaltung unverständlich. Sie erklärt sich aus der Tatsache,

dass die Breitscheidstraße ursprünglich hier das Areal begrenzte. Auf dem

viertelkreisförmigen Platz vermittelte die Pergola als gestalterisches Element

zwischen der Platzebene und der Betonwand. Selbst die am ehesten als Rückseite

wirkende, ebene Wand zur Büchsenstraße wurde individuell gestaltet:

Kleine Kastenfenster – mal als Festverglasung, mal als Öffnungsflügel – zeichnen

die Gliederung der dahinter liegenden Nebenräume des Bühnenhauses

und deren Geschosse nach.

Landschaft im Innern: das Foyer

Betreten wir nun das Innere der Liederhalle. Im auf zwei Ebenen angelegten

Foyer setzt sich das gestalterische Prinzip des Außenraums fort, mit den wie

beiläufig ineinander übergehenden Bereichen, die gleichwohl sorgfältig entworfen

und in ihren Dimensionen kalkuliert wurden. Die obere Ebene öffnet

Im Foyer verbinden sich die Ebenen, die von den verschiedenen Zugängen erreicht werden können.

Das heutige Aussehen entspricht weitgehend dem, was sich den Besuchern auch 1956

geboten hatte.

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sich als breite, umlaufende und geschwungene Galerie zur unteren; beide

sind über drei frei angeordnete Treppen miteinander verbunden.

Auf der oberen Ebene liegen die Zugänge zu den Rängen des Beethovensaals

und zum Restaurant, die Foyers der beiden kleineren Säle schließen

sich an. Von der unteren Ebene, man erreicht sie auch von der Breitscheidstraße

oder aus der Tiefgarage, betritt man das Parkett des Beethovensaals.

Aus verschiedenfarbigem Terrazzo wurde in diesem Teil des Foyers ein Muster

aus sich kreuzenden Linien entwickelt, das als Ornament, aber auch als

abstrahiertes Bild der sich hier kreuzenden Wege gelesen werden kann. Die

Stützen scheinen frei in den Raum gestellt zu sein. Im Grundriss wird allerdings

deutlich, dass sie in Schnittpunkten liegen, die von parallel in Längsrichtung

angeordneten Achsen und Kreisbögen gebildet werden, welche die

Rundung des Beethovensaals aufnehmen.

Im Innern der Säle werden die an der Außenfassade verwendeten Oberflächen

und Formen wieder aufgenommen und fortgesetzt, um die Kontinuität

des Volumens darzustellen – freilich auch, um die Orientierung zu erleichtern.

Das rechteckige Muster der Betonfassade des Beethovensaals findet

sich in einer Stuckstruktur wieder, der Mozartsaal wird auch im Innern durch

eine Quarzitplatten-Verkleidung kenntlich gemacht und der Baukörper des

Silchersaals ist an der rötlich-bräunlichen Färbung zu erkennen.

Den beiden kleineren Sälen wurde jeweils ein individuell gestalteter

Foyerbereich zugeordnet, der von den anderen getrennt und so für Einzelveranstaltungen

genutzt werden kann. Besondere Beachtung verdient das

durch einige Stufen abgegrenzte Foyer des Mozartsaals. Im der Schlossstraße

zugewandten Teil ist es mit einem Bodenmosaik von Blasius Spreng ausgestattet,

über dem Garderobenraum spannt sich eine expressiv gewellte Decke,

die Elemente der expressionistischen Architektur, insbesondere der Bauten

Hans Poelzigs aufgreift. Ein Lichtbrunnen, der mit geschliffenen Glasplatten

bedeckt ist, intensiviert die außergewöhnliche Stimmung in diesem fensterlosen

Raum.

Auf der oberen Ebene des Foyers. Rechts der Haupteingang, im Hintergrund der Zugang von

der Schlossstraße, dazwischen der zum Mozartsaal

Der Beethovensaal

Herzstück des Ensembles ist der Beethovensaal – eine grandiose Raumkomposition.

Erst im Innern wird der Grund für die von außen erkennbare Form

deutlich. Von der Bühne aus weitet sich der Zuschauerraum, aus dem Parkett

steigt einseitig eine weit geschwungene Empore auf, die dem Rund der Gesamtform

folgt. Jeder Zuschauer hat eine gute Sicht auf die Bühne, ohne sich

auf seinem Sitz drehen zu müssen. Der Gesamtraum fügt sich zu einer beeindruckenden,

dreidimensionalen Skulptur. Hier wurde zum ersten Mal ein

asymmetrisch konzipierter Konzertsaal realisiert.

Die zur Breitscheidstraße gewandte, gebogene Betonwand ist wiederzuerkennen.

Sie ist plastisch gegliedert, mit Goldlinien durchzogen und durch

Holztafeln mit abstrakten Kompositionen akzentuiert. In ähnlicher Weise

Mittelseiten:

Herzstück der Liederhalle ist der Beethovensaal, mit der asymmetrisch sich aus dem Parkett

aufschwingenden Empore. Etwa 2 200 Zuhörer finden hier Platz.

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Mozart-Saal

Mosaik-

Foyer

Restaurant

Berliner Platz

Beethoven-Foyer

Beethoven-Saal

Silcher-Saal

Haupteingang

Beethoven-Saal

Verbindung

über Treppe

Haupteingang

Hegel-Saal

Platz der

deutschen Einheit

Hegel-Foyer

Robert-Bosch-Platz

Hegel-Saal

Schiller-Saal

Schiller-Foyer

Oben ist der Grundriss des gesamten Gebäudes zu erkennen. Darunter jeweils die Querschnitte

des Beethoven- bzw. Hegelsaals.

Durch die skulpturale Deckenbeleuchtung des Beethovensaals erfährt die außergewöhnliche

Raumkomposition eine zusätzliche Steigerung.

wurde die Betonbrüstung der Empore behandelt. Der übrige Raum ist mit

Teakholz ausgekleidet. Über der Empore sind Räume für die technische Regie

angeordnet, zusätzlich liegen Balkone in der vom Zuschauer aus gesehen

rechten Seitenfläche. Die Deckenbeleuchtung folgt in großen, breiten

Schwüngen der Grundrisskomposition. Abgehängte breite Streifen werden

durch indirekte Beleuchtung hervorgehoben. Den heutigen Ansprüchen an

Beleuchtung insbesondere der Bühne genügte die ursprüngliche Ausstattung

leider nicht: Zusätzliche Scheinwerfer wurden nötig, die den Genuss dieser

Deckenskulptur schmälern.

Die Bühne folgt den gleichen Grundsätzen wie alle anderen Einzelelemente

in diesem großartigen Saal. Sie ist dem Raum nicht hinzugefügt oder

von ihm separiert, sondern wie selbstverständlich in das Ganze eingebunden.

Die Seitenwände des Zuschauerraums gehen fließend in die der Bühne und

deren Hinterwand über. Über eine Schiebewand kann die Chornische geöffnet

werden, die sich über dem Podium im hinteren Bereich des Bühnenraums

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befindet. In ähnlicher Weise lässt sich die Orgel, die rechts von der Bühne angeordnet

wurde, den Blicken des Zuschauers durch das Schließen von Drehflügeln

entziehen, wenn sie nicht gebraucht wird.

Dabei tragen all diese Elemente dazu bei, dem Saal seine unverwechselbare

und außergewöhnlich gute Akustik zu verleihen. Sichtbare und akustisch

wirksame Elemente verbinden sich zu einer Einheit. Die konvexe Betonwand

verteilt den Schall in den Saal, die Oberflächen wurden auch

aufgrund ihrer akustischen Wirksamkeit unterschiedlich behandelt. Die gute

Akustik wird zudem dadurch begünstigt, dass keine Brüstung den Raum horizontal

teilt. Des Weiteren wirken sich doppelschalige Konstruktionen, die

Terrassen der ansteigenden Sitzreihen, abfallende Decken unter der Empore

und gefaltete Elemente vor der Bühne positiv auf die Raumakustik aus, die

ferner durch flexible Elemente und austauschbare Tafeln der jeweiligen Vorführung

angepasst werden kann.

In dem Saal, der meist für Konzerte genutzt wird, können auch Bankette

stattfinden. Dafür lässt sich auf der Empore jede zweite Sitzreihe entfernen:

Mit ausziehbaren Podesten kann der Höhenunterschied ausgeglichen

und eine Fläche für Tische und Stühle geschaffen werden. Auch die Bestuhlung

des Parketts lässt sich entsprechend ändern, zusätzlich kann in der Mitte

des Parketts ein Brunnen freigelegt werden. Im Parkett wird heute nicht mehr

die ursprüngliche Bestuhlung verwendet, sondern eine, die sich leichter austauschen

lässt.

Säle wie Instrumente, Kontrapunkt in der Architektur

Vieles von dem, was für den Beethovensaal gesagt werden kann, gilt ebenso

für den Mozartsaal. Auch er hat eine hervorragende Akustik, die in manchen

Urteilen sogar noch über die des Beethovensaals gestellt wird. Auch er folgt

einer asymmetrischen Gestaltung, diesmal aber auf der Basis eines unregelmäßigen

Fünfecks. Die Bühne liegt vor einer dieser fünf Raumecken und wird

Architektonisches Konzept und raumakustische Anforderungen sind zu einer Einheit verschmolzen.

In der von der Bühne aus gesehen linken Seite sind Balkone und Technikräume

untergebracht, die Wandverkleidung ist aus Teakholz.

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Der Silchersaal ist deutlich schlichter, er kann als Probenraum, für Musikvorführungen und

Vorträge genutzt werden.

von hinten begrenzt durch Schallreflektoren, gefasste Holztafeln. Aufsteigende

Sitzreihen auf verschiedenförmigen Terrassen, ausgehend von zwei

Etagen mit akustisch wirksamen Rückwänden, eine kristallin, prismenförmig

wirkende Verkleidung aus schrägen Flächen, die Wände mit Eichenholz, die

Decke mit Esche vertäfelt: Die Einheit des Raumes ist hier entsprechend seiner

Widmung in intimerer Atmosphäre realisiert. Diese intime Wirkung wird

beileibe nicht nur über die Größe erzielt. Auch die Raumgeometrie trägt dazu

bei, die weniger stark auf die Bühne als vielmehr auf einen Punkt etwa in der

Raummitte konzentriert ist. Zudem sind die Zuhörerplätze hier zu Gruppen

zusammengefasst, die einander leicht zugewandt sind. Der intime Charakter

wird noch dadurch gestützt, dass kein Zuhörer alle anderen wahrnehmen

kann. Die Originalbestuhlung ist hier noch erhalten.

Haben Abel und Gutbrod in der Überarbeitung ihres Wettbewerbsbeitrags

von Anregungen Scharouns profitiert, so haben sie mit dem Mozartsaal

diese Schuld wieder beglichen, da davon ausgegangen werden kann, dass

Die expressiv gewellte Decke in der Garderobe des Mozartsaals ist eine Reverenz an die expressionistische

Architektur der 1920er Jahre, insbesondere an Hans Poelzig.

der Mozartsaal Scharoun in der Konzeption des großen Saals der Berliner

Philharmonie bestärkt hat.

Deutlicher als vielleicht noch im Beethovensaal, der vage an die Form

eines Konzertflügels erinnert, lässt sich hier nachvollziehen, dass die Architekten

die Räume als Instrumente verstanden wissen wollten. In der Tat wirkt

gerade der Mozartsaal wie ein wertvolles Instrument, das aber – und auch

das war die Absicht der Architekten – erst durch seinen adäquaten Gebrauch,

also durch die Aufführung der Musik vor Zuschauern, gewürdigt wird und seinen

Zweck erfüllt.

Kleiner als die beiden anderen und deutlich nüchterner gestaltet wurde

der auf einem rechteckigen Grundriss basierende Silchersaal, der für Empfänge,

Vorträge, für Proben wie für kleinere Aufführungen genutzt wird.

Seine Besonderheit ist die in schrägen, parallelen Ebenen angeordnete Verglasung

aus Glasbausteinen – er ist der einzige Saal mit Tageslicht. Eine an

der anderen Längsseite, gegenüber der Glasbausteinwand eingestellte Holz-

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Der Boden des Foyers vor dem Mozartsaal ist mit einem Mosaik von Blasius Spreng ausgelegt.

Ähnlich war der Platz vor dem Haupteingang gestaltet worden, das Mosaik dort ist aber

inzwischen durch einen pflegeleichteren Belag ersetzt.

wand verengt der Akustik wegen den Raum zum Podium hin. Den vielfältigen

Nutzungsansprüchen gemäß wird in diesem Raum überwiegend mit flexiblem

Mobiliar gearbeitet. Geschadet hat ihm, dass die originale Beleuchtung

durch fünfeckige Leuchtenkonstruktionen ersetzt wurde.

In der Liederhalle folgen die Architekten nicht nur in der Idee des Instrumentes

einer musikalischen Analogie. Adolf Abel beanspruchte in der Eröffnungsrede

1956 auch das Prinzip des Kontrapunkts für das Bauwerk. Und

in der Tat kann man von einer zur Einheit zusammengeführten Komposition

aus eigenständigen Baukörpern mit eigenen, individuellen Qualitäten sprechen.

Das Element des Kontrapunkts lässt sich aber auch in vielen Details erkennen,

etwa in den kontrastreichen Formen und Materialien, in denen etwa

die Rundungen des Beethovensaals auf die kubischen Elemente der Balkone

treffen.

Der Mozartsaal hat trotz einer Kapazität von 750 Plätzen eine intime Atmosphäre, die durch

sorgfältige Planung geschaffen wurde. Seine Akustik ist wie die des Beethovensaals hervorragend.

Vereinbarung von Denkmalschutz und Gebrauch

Zu Beginn der 1990er Jahre wurde die Liederhalle auch aus wirtschaftlichen

Überlegungen zum Kultur- und Kongresszentrum Liederhalle erweitert. Um

den seit den 1950er Jahren veränderten Ansprüchen gerecht zu werden und

darüber hinaus auch Räume für Vorträge oder Podiumsdiskussionen anzubieten

sowie eine leistungsfähige Gastronomie, wurde die Liederhalle auf

der Nordseite durch ein vieleckiges Bauwerk erweitert. Darin befinden sich

zwei weitere Veranstaltungssäle: der 1900 Zuschauer fassende Hegelsaal

und der für 400 Personen ausgelegte Schillersaal. Ergänzt wird das Angebot

durch mehrere kleinere Konferenz- und Seminarsäle. Die Erweiterung geht

im Wesentlichen auf Überlegungen Gutbrods zurück, die dieser bereits 1978

angestellt hatte; entworfen und realisiert wurde der Neubau aber schließlich

von Rolf Gutbrods ehemaligem Mitarbeiter Wolfgang Henning.

Wie der Schillersaal war der siebeneckige, mit zwei Emporen ausgestattete

Hegelsaal ursprünglich nur für das gesprochene Wort konzipiert, er lässt

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sich aber aufgrund variabler Akustikelemente auch für Musikaufführungen

nutzen. Gekrönt wird er durch eine Pyramide aus Glas, die seine Geometrie

aufnimmt. Zwar wird der Neubau oberirdisch durch die Breitscheidstraße von

der Liederhalle getrennt, ein unterirdischer Gang aber verbindet beide Gebäude

miteinander. Der Eingang aus Richtung der Liederhalle liegt dort, wo

sich vor der Erweiterung eine Garderobe befunden hatte. Angebunden wurde

der Neubau unterirdisch an das Maritim-Hotel im Nordwesten; die daran anschließende

Alte Reithalle wurde als weiterer Veranstaltungsort erschlossen.

Sie wurde von Robert Reinhart 1887–88 errichtet, der Schüler von Christian

Friedrich Leins war, dem Architekten der alten Liederhalle. Die Alte Reithalle

ist ihrer Dachkonstruktion wegen eines der bedeutendsten Denkmäler der

Stahlarchitektur des 19. Jahrhunderts in Baden-Württemberg. Die Revitalisierung

des angrenzenden Areals, ursprünglich Hauptstandort der Firma

Bosch, hat die Bedeutung der Liederhalle als Ort kulturellen Lebens noch gestärkt,

hier hat nun unter anderem das neue Stuttgarter Literaturhaus seine

Räume. Der ursprünglich als Nebeneingang konzipierte Zugang von der

Breitscheidstraße ist nun wichtiger als ursprünglich von den Architekten erwartet;

ein neuer Empfangsbereich trägt dem Rechnung.

Bei der Eröffnung im Jahr1956 sprach Adolf Abel davon, dass die

Liederhalle einer Symphonie gleiche, der kein Teil genommen werden und

keines hinzugefügt werden dürfe, ohne dass das Ganze Schaden nehme.

Gänzlich unversehrt hat die Liederhalle die letzten fünfzig Jahre nicht überstanden.

So war der Vorplatz ursprünglich von einem von Blasius Spreng entworfenen

Mosaik belegt, das leider im Rahmen späterer Sanierungen einer

pflegeleichteren Lösung weichen musste. Bis die Liederhalle 1987 unter Denkmalschutz

gestellt wurde, ist man nicht immer mit ihr umgegangen, wie es

sich für ein Bauwerk dieses Ranges gebührt, wohl auch, weil man sich ebendieser

Bedeutung nicht bewusst war. Das hat sich inzwischen geändert.

Glücklicherweise konnten bei einer grundlegenden Renovierung 1991–93

Ausschnitt aus dem Mosaik des Mozartsaals. Blasius Sprengs Arbeit ist unter den Kunstwerken

der Liederhalle die wichtigste. Sie verbindet sich mit der Architektur zu einem Ganzen.

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unter Mithilfe von Rolf Gutbrod die meisten Nachlässigkeiten wieder rückgängig

gemacht werden, so dass sich die Liederhalle heute weitgehend wie

1956 präsentiert; auch die Erweiterung hält respektvollen Abstand. Man

mag sich in manchen Details, etwa bei der Beleuchtung, dem Leitsystem

oder der flexiblen Möblierung elegantere Lösungen wünschen, um die Raumqualität

uneingeschränkt genießen zu können. Es sei aber auch festgehalten,

dass hier zum einen keine ursprünglichen Qualitäten unwiederbringlich verloren

gegangen sind, und dass zum anderen der Erhalt eines solchen Bauwerks

am ehesten gewährleistet ist, wenn es wirtschaftlich genutzt werden

kann. Dass die neuen Konzeption dies vorerst ermöglicht hat, muss gewürdigt

werden, denn nur so ist es den Betreibern möglich, die Liederhalle denkmalgerecht

zu unterhalten. Wert ist sie es allemal.

Personen rund um das Gebäude

Architekten

Konrad Rolf Dietrich Gutbrod

Geb. 13. 9. 1910 Stuttgart

Gest. 5. 1. 1999 Dornach, Schweiz

– 1929–1930 Architekturstudium an der

TH Berlin

– 1930–1935 Architekturstudium bei

Paul Bonatz an der TH Stuttgart

– ab 1946 selbständige Tätigkeit

– 1961–1972 Professor für Innenraumgestaltung

und Entwerfen in Stuttgart

– 1971 stellv. Direktor der Abteilung

Baukunst an der Akademie der Künste

in Berlin

Wichtige Bauten

1663–1966 Freie Waldorfschule Stuttgart

1963–1968 Baden-Württembergische

Bank Stuttgart

1964–1968 Universitäts- und Stadtbibliothek

Köln

1967 Deutscher Pavillon bei der Weltausstellung

in Montreal (mit Frei Otto)

Adolf Gaston Abel

Geb. 27. 11. 1882 Paris

Gest. 3. 11. 1968 Ansbach

– 1902–1904 Architekturstudium bei

Theodor Fischer an der TH Stuttgart

– 1906–1908 Studium bei Paul Wallot

an der Akademie in Dresden

– 1921–1925 Architekturbüro mit Karl

Böhringer

– 1925–1930 Stadtbaudirektor in Köln

– 1930–1952 Professor für Baukunst an

der TH München

Wichtige Bauten

1921 Industrie- und Handelskammer

Stuttgart

1928–1935 Gebäude der geisteswissenschaftlichen

Fakultäten der Universität Köln

1930–1936 Mühlheimer Brücke in Köln

1957 Umbau Rheinterassen Köln-Deutz

Weitere Architekten

Herren Kieß, Dr. Binder, Schmoeger,

Merkle, Weik, Baezner, Keyler, Gmelich,

Frl. Schneider

Planungsbeteiligte Firmen

Künstlerische Beratung:

Professor Blasius Spreng, München

Akustische Beratung

Professor L. Cremer, Berlin

mit Dipl. Ing. Müller, München

und Ing. Keidel, Stuttgart

Statik

Ing.-Büro Professor Kintzinger

Dr.-Ing. Peter Schmidt-Hieber

Orgel

Kirchenmusikdirektor Bornefeld,

Heidenheim

mit Professor Nowakowski,

Stuttgart

Baubeteiligte Firmen

Technische Leitung und

örtliche Betreuung

Dipl. Ing. Hermann Kieß

Bauing. Hübner

Bauherr

Stadt Stuttgart

Oberleitung: Städt. Hochbauamt,

Oberbaurat Schimmel

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Rosenbergstraße

Forst-

Silberburg-

straße

Falkertstraße

Schloßstraße

Seidenstraße

Breitscheid-

straße

Bauzeit

1949 Wettbewerb

1954–1956 Ausführung

Leuschner-

Neubau (1991)

Architekt

Prof. Dipl.-Ing. BDA Wolfgang Henning

Geb. 1927

Gest. 1994

Mitarbeit im Büro von Rolf Gutbrod

Planungsbeteiligte Firma

Projektsteuerung, Projektmanagement:

Hans-Joachim Maile

straße

Berliner

Platz

Fritz-

Elsas-

straße

Hohe Straße

Holzgartenstraße

Büchsen-

Straße

Breitscheidstraße

Gymnasium-

Firnhaberstr.

Schloßstraße

Hospitalstraße

Baubeteiligte Firmen

straße

straße

Theodor-Heuss-Straße

Heizungstechnik: Laux, Kaiser & Partner

Lüftungsanlagen: Laux, Kaiser & Partner

Klima: Laux, Kaiser & Partner

MSR Mess-, Steuerungs- und Regelungstechnik:

Laux, Kaiser & Partner

Kontakt

Kultur- und Kongresszentrum Liederhalle

Berliner Platz 1–3

70174 Stuttgart

Telefon: +49 (0)71120 27-710

info@liederhalle-stuttgart.de

www.liederhalle-stuttgart.de

Die Neuen Architekturführer Nr. 108

Erste Auflage 2007

Stadtwandel Verlag Daniel Fuhrhop

Berlin

Fotos: Brigida Gonzalez

Text: Christian Holl

Lektorat: Jutta Steiner

Koordination: Astrid Kaspar/Patricia

Sutor/Jonas Reuber

Pläne: S. 18 Kultur- & Kongresszentrum Liederhalle

Stuttgart, S. 30 Patricia Sutor

Grafik-Konzept: Dorén + Köster, Berlin

Satz/Lithos: LVD GmbH, Berlin

Druck: Ruksaldruck, Berlin

Stadtwandel Verlag

Die Neuen Architekturführer

Kompetent und kompakt

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Preis: 3 Euro

ISBN 978-3-86711-019-8

Alle Angaben ohne Anspruch auf

Vollständigkeit

Alle Rechte vorbehalten.

Rechte der Zeichnungen liegen

bei den Architekten.

Stadtwandel Verlag Die Neuen Architekturführer Nr. 88


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108 - Liederhalle 26.06.2007 13:56 Uhr Seite 32

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