Jahresbericht der Freiwilligen Feuerwehr Freilassing 2010

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Jahresbericht der Freiwilligen Feuerwehr Freilassing 2010

Freiwillige Feuerwehr der Stadt Freilassing______________________Jahresbericht 2010Sehr geehrte Damen und Herren,liebe Feuerwehrkameraden,eines der wichtigsten und zukunftsweisenden Ereignisseim Feuerwehrjahr 2010 war die Inbetriebnahme derintegrierten Leitstelle für die Feuerwehralarmierung.Damit erfolgt die Alarmierung der Feuerwehr und desRettungsdienstes einheitlich unter einem Dach mit dergleichen Notrufnummer 112.Mit diesem völlig neuen Alarmierungssystem gehören diesieben Alarmstufen mit den dazugehörigen Alarmplänender Vergangenheit an. Alle Einsätze werden jetzt nachAlarmierungsstichwörtern erfasst, die mitEinsatzmittelketten also Ausrüstungsgegenständen belegt sind. DiesenEinsatzmittelketten werden Bereichsfolgen zugeordnet, die die überörtlicheHilfe sicherstellen. Dazu wurde das gesamte Stadtgebiet in 18 verschiedeneAlarmierungszonen eingeteilt.Nach den bisherigen Erfahrungen kann ich feststellen, dass die FeuerwehrFreilassing mit der Indienststellung der integrierten Leitstelle eine verbesserte,hochmoderne und sichere Alarmierung erhalten hat.Ich darf mich bei dieser Gelegenheit bei allen Feuerwehrmitgliedern für dieganzjährige Alarmierungs- und Einsatzbereitschaft herzlich bedanken.Mein Dank gilt auch allen, die unsere Feuerwehr unterstützen, besondersHerrn 1. Bürgermeister Josef Flatscher, dem Stadtrat und derStadtverwaltung.Hans ZimmermannKommandantApril 2011www.feuerwehr.freilassing.de


Freiwillige Feuerwehr der Stadt Freilassing______________________Jahresbericht 2010Inhaltsverzeichnis1. Einsätze1.1. Brände / Technische Hilfeleistungen1.2. Statistik2. Ausbildung2.1. Allgemeine Ausbildung2.2. Maschinistenausbildung3. Lehrgänge3.1. Staatl. Feuerwehrschulen3.2. Standortschulungen Landkreis4. Gerätewart5. Beförderung und Ehrung6. Mannschaft6.1. Neuzugänge und Abgänge6.2. Dienstgrade6.3. Fachbeauftragte6.4. Freistellung vom Wehrdienst7. Jugendfeuerwehr8. Atemschutz9. Verwaltung9.1. Sitzungen9.2. Neuanschaffungen9.3. Vorbeugender Brandschutz9.4. Datenbank10. Vereinwww.feuerwehr.freilassing.de


Freiwillige Feuerwehr der Stadt Freilassing______________________Jahresbericht 20101.1. Einsätze02.01.2010 Dienstleistung: Hilfe für Vereine oder Institutionen02.01.2010 Dienstleistung: Sicherheitswache04.01.2010 Feuer: Brand von oder in einem GebäudeDie Feuerwehr Freilassing wurdeam 04.01.2010 gegen 15:00 Uhrzum Brand einesGartenhäuschens in derFichtenstraße gerufen.Beim Eintreffen stellte sich heraus,dass das Häuschen direkt an dasWohnhaus angebaut war und dieFlammen bereits auf denDachstuhl übergriffen.Aufgrund der Lage erhöhte derZugführer die Alarmstufe auf 3, wodurch die Feuerwehren Ainring,Saaldorf und Surheim, die Unterstützungsgruppe örtlicheEinsatzleitung sowie der Fachberater des THW nachalarmiert wurden.Zur Verhinderung der Brandausweitung auf den Rest des Gebäudeswurden 3 C-Rohre und 4 Atemschutztrupps eingesetzt. Außerdemmusste die Dachhaut geöffnet werden. Durch eine geborsteneFensterscheibe geriet Brandrauch ins Gebäude, wodurch einSchlafzimmer stark in Mitleidenschaft gezogen wurde.Im Gebäude befanden sich zum Brandzeitpunkt keine Personen.Nach Beendigung derLöscharbeiten wurde das teilweisegeöffnete Dach durch dieFeuerwehrnotdürftigverschlossen.Im Einsatz waren neben den obengenannten Hilfskräften auchmehrere Einsatzkräfte undFahrzeuge des Rettungsdienstessowie die Polizei.www.feuerwehr.freilassing.de


Freiwillige Feuerwehr der Stadt Freilassing______________________Jahresbericht 201004.01.2010 Feuer: Brand von oder in einem GebäudeDie Feuerwehr Freilassing wurde zur Unterstützung mit der Drehleiternach Bad Reichenhall alarmiert. In einem Altenheim war ein Zimmerbrandausgebrochen. Aufgrund des laufenden Brandeinsatz in derFichtenstraße war die Freilassinger Drehleiter gebunden und nichtverfügbar.08.01.2010 THL: Personenrettung mit der DL für BRK08.01.2010 Feuer: Brand von oder in einem GebäudeAm Freitag, den 08.01.2010, umkurz vor 21:00 Uhr wurden dieFeuerwehren Ainring undFreilassing mit Alarmstufe 3 nachMitterfelden in dieKirchenwegstraße zu einemDachstuhlbrand in einerDoppelhaushälfte alarmiert.Freilassing rückte daraufhin mitELW, HLF 20/16, DLK 23/12, LF 16/12, TLF 16/25, RW 2, GWL-2 und imspäteren Einsatzverlauf noch dem MZF zur Unterstützung der AinringerKameraden aus.Daneben werden bei Alarmstufe 3 im Landkreis BGL auch die UG-OELaus Bad Reichenhall, sowie das BRK und ein Fachberater des THWautomatisch mit alarmiert.Vor Ort stellte sich die Lagefolgendermaßen dar:Offener Dachstuhlbrand in derwestlichen von 2Doppelhaushälften, zunächstsichtbar durch eine sehr starkeRauchentwicklung.Die Freilassinger DLK öffnetezusammen mit der Besatzung desHLF die Dachhaut an derBrandwand zwischen den beiden Gebäudeteilen. Die Kameraden ausAinring gingen unter anderem über ein Fenster in der Giebelwand gegendas Feuer vor. Außerdem waren drei Trupps im Innenangriff tätig. Zudiesen drei C-Rohren im Innenangriff kamen noch drei weitere C-Rohreim Löscheinsatz, eins davon über das Fenster in der Giebelwand und jewww.feuerwehr.freilassing.de


Freiwillige Feuerwehr der Stadt Freilassing______________________Jahresbericht 201022.02.2010 Feuer: BMZ ohne Brand24.02.2010 THL: Person in Not26.02.2010 THL: Person in Not28.02.2010 Feuer: Wald-, Gras-, Müllbrand08.03.2010 Feuer: Brand von oder in einem GebäudeDie Feuerwehr Freilassing wurdedurch die NachbarfeuerwehrAinring zu einem Gebäudebrand inden Ortsteil Rauchenbüchelnnachalarmiert.Bestandteile einer Gebäudefassade,Balkone sowie Teile desDachstuhls waren an einemMehrfamilienhaus in Brandgeraten.Mit dem GW-L und dem LF 16-TS der Feuerwehr Freilassing wurde einerund 500 Meter lange Schlauchleitung zur Einsatzstelle gelegt. Das aufdem Gerätewagen Logistik mitgeführte Wasserförderungsmodul mit2000 Metern B-Schlauch ermöglichte dabei ein schnelles und effizentesVerlegen der Leitung.Die Drehleiter wurde zu Nachlöscharbeiten im Bereich des Dachstuhlseingesetzt.Zur weiteren Unterstützung wardas LF 16-12 der FreilassingerFeuerweher ebenso vor Ort, wieder Einsatzleitwagen.www.feuerwehr.freilassing.de


Freiwillige Feuerwehr der Stadt Freilassing______________________Jahresbericht 201015.03.2010 Feuer: Brand von oder in einem GebäudeAus noch ungeklärter Ursachegerieten am frühen MontagAbend im 1. OG eines großenEinkaufsmarktes im FreilassingerNorden 2 Palettenmit Toilettenpapier in Brand. Mitschwerem Atemschutz erfolgte dasAblöschen des in diesem Bereichfortgeschrittenen Brandes. Diehohe Wärme-entwicklung imunmittelbaren Brandbereich hatteallerdings bereits die hauseigene Sprinkleranlage ausgelöst und dasFeuer auf den Entstehungsbereich beschränkt. In erster Linie musstenvon den Feuerwehreinsatzkräften deshalb nur mehr die restlichenFlammen abgelöscht und Glutnester eliminiert werden. Da der Betriebder Sprinkleranlage neben dem gewünschten Löscherfolg leider auch fürviel Wasser in dem Bereich sorgte, musste im Anschluß mitWassersaugern das Sprinklerwasser aufgenommen werden.Zur Beseitigung der Brandrauchgase wurden zweiHochdruckbelüftungsgeräte eingesetzt.Die Leitstelle Traunstein war zunächst von einem größeren Brandausgegangen und hatte Alarmstufe 3, Großbrand, ausgelöst. Insgesamtetwa 100 Feuerwehrangehörigeaus Freilassing, Ainring, BadReichenhall, Saaldorf undSurheim, die Kreisbrandinspektionund die Polizei eiltendaraufhin zum Einsatzort. Dieauswärtigen Kräfte brauchten abernicht mehr eingesetzt werden.Auch für den ebenfallsalarmierten Rettungsdienst gab esschließlich nichts zu tun.Mitarbeiter des Einkaufsmarktes hatten sofort bei Erkennen des Feuersfür die Räumung des Gebäudes gesorgt.17.03.2010 Arbeitsdienst: Arbeiten für die Stadt20.03.2010 THL: Sonstigewww.feuerwehr.freilassing.de


Freiwillige Feuerwehr der Stadt Freilassing______________________Jahresbericht 201020.03.2010 THL: Öl auf Straße oder Erdreich25.03.2010 Feuer: Alarm nach Alarmplan ohne eingreifen01.04.2010 Feuer: Alarm nach Alarmplan ohne eingreifen03.04.2010 THL: Öl auf Straße oder Erdreich08.04.2010 THL: Öl auf Straße oder Erdreich10.04.2010 THL: Personenrettung mit der DL für BRK14.04.2010 Dienstleistung: Hilfe für Vereine oder Institutionen15.04.2010 Dienstleistung: Hilfe für Vereine oder Institutionen15.04.2010 THL: Öl auf Straße oder Erdreich17.04.2010 THL: Verkehrsunfall20.04.2010 Feuer: BMZ ohne Brand21.04.2010 THL: Sonstige21.04.2010 Feuer: Brand von oder in einem GebäudeIn einem Müllbunker derMüllumladestation Freilassing kames zu einem Brand. Diealarmierten Einsatzkräfte derFeuerwehr Freilassing brachtendas Feuer schnell unter Kontrolleund löschten verbleibendeGlutnester mit drei Strahlrohrenab. Dabei kamen dreiAtemschutztrupps zum Einsatz.Ein bereits befüllter Müllcontainer auf der Gebäuderückseite wurde durchdie Feuerwehr ebenso kontrolliert, wie der im Auswurfschacht desMüllbunkers verbliebene Müll.Neben dem Löschzug der Feuerwehr waren ein Rettungswagen desBRK, der Einsatzleiter Rettungsdienst sowie die Polizei am Einsatzort.www.feuerwehr.freilassing.de


Freiwillige Feuerwehr der Stadt Freilassing______________________Jahresbericht 201023.04.2010 THL: Öl auf Straße oder Erdreich23.04.2010 THL: Öl auf Straße oder Erdreich24.04.2010 Dienstleistung: Sicherheitswache29.04.2010 Dienstleistung: Sonstige01.05.2010 Dienstleistung: Sonstige02.05.2010 Dienstleistung: Sonstige03.05.2010 THL: Verkehrsunfall03.05.2010 THL: Gefahrgut / Gas / StrahlerAm 03.05.2010 kam es um ca.10:55 auf der Bundesstraße 20zwischen Laufen und Freilassingzu einem Gefahrgutunfall. Ein ausKehlheim kommender Sattelzugmit ca. 13.700 Litern 96%erSchwefelsäure war auf der Fahrtzu seinem Bestimmungsort Halleinaus unbekannter Ursache in Höhedes Auweihers von der Fahrbahnaufs aufgeweichte Bankett geratenund in weiterer Folge die etwa 3-4m hohe Böschung hinabgestürzt. DerFahrer wurde glücklicherweise nur leicht verletzt und konnte sogar nochselber die Hilfskräfte anrufen. Die zuständige Leitstelle Traunsteinalarmierte daraufhin mit Alarmstufe 7, Gefahrguteinsatz groß, dieFeuerwehren aus Surheim, Saaldorf, Laufen, Leobendorf, Oberndorf,Freilassing, Piding, Bad Reichenhall, Berchtesgaden und Schönau, denRettungsdienst BRK, das THW Berchtesgadener Land und dieKreisbrandisnspektion.Erste Maßnahme der eintreffenden Kräfte war zunächst die Befreiungdes Fahrers. Er konnte rasch von der Feuerwehr durch die Frontscheibeder zerstörten Fahrerkabine gerettet und dem Rettungsdienst übergebenwerden.www.feuerwehr.freilassing.de


Freiwillige Feuerwehr der Stadt Freilassing______________________Jahresbericht 2010Ungleich länger dauerte dann dereigentliche Gefahrguteinsatz.Schon sehr schnell wurde dieWerkfeuerwehr der WackerChemie AG Burghausen von demUnfall in Kenntnis gesetzt und imRahmen von TUIS um Beratungan der Einsatzstelle gebeten. Biszu deren Eintreffen wurde dieEinsatzstelle erkundet, derBrandschutz aufgebaut undweiträumig abgesperrt. Bei der ersten in Augenscheinnahme stellte sichheraus, dass der Auflieger etwa 25 t Produkt geladen hatte. Die beidengefüllten Kammern (von drei insgesamt) waren glücklicherweise dichtbeblieben. Beim beförderten Medium handelte es sich um 96%Schwefelsäure, die besonders für lebendes Gewebe doch sehrgefährlich sein kann und stark mitWasser reagiert.Nach Eintreffen der Spezialistenwurde zwischen Einsatzleitung,TUIS-Feuerwehr, dem Chef derbetroffenen Spedition und einemFachmann einer Tankbaufirmaberaten, wie am bestenvorzugehen ist um die ätzendeFracht gefahrlos umzupumpen unddas Fahrzeug schließlich zubergen.Gemeinsam kam man zu folgendem Entschluß: zunächst lässt man dasGefahrgut aus dem auf dem "Rücken" liegenden Behälter inAuffangwannen laufen um es dann von dort in einen bereitgestelltenErsatz-LKW zu pumpen. Sobald der Flüssigkeitsspiegel unter dieÖffnungshöhe der Bodenventilegesunken ist, werden diese entferntum die Flüssigkeit dann direktherauszusaugenundumzupumpen. Dieser Planfunktionierteschließlichreibungslos. Der Umstand, dassallerdings sämtliche Arbeiten amLKW selber den Einsatz vonChemikalienschutzanzügen erforderte, da die Gefahr bestand die starkewww.feuerwehr.freilassing.de


Freiwillige Feuerwehr der Stadt Freilassing______________________Jahresbericht 2010Säure sonst auf die Haut zu bekommen, machte das Ganze allerdings zueinem zeitraubenden undpersonalintensiven Unterfangen.Insgesamt 22 Trupps wurden unterCSA eingesetzt, nichtmitgerechnet alle jene Trupps dienur unter Atemschutz oder leichterChemieschutzkleidung arbeitenmußten.Eine Hauptaufgabe derFreilassinger Feuerwehr war dieVerantwortlichkeit für die dochsehr aufwändige Logistik imBereich Atemschutz. Selbstverständlich wurden die Freilassinger Kräfteaber auch selber unter CSA oder Atemschutz eingesetzt und betreutenentweder den Brandschutz, bauten direkt am LKW die Bodenventile aboder übernahmen auch einen Teil der Pumparbeiten.Zusammen mit den restlichen etwa 250 Einsatzkräften derverschiedensten Hilfsorganisationen unter anderem von schließlich 16Feuerwehren aus 3 Landkreisen und auch aus dem nahen Österreich,konnte so ein nicht ganz ungefährlicher Einsatz nach über 15 Stundenglücklich beendet werden.07.05.2010 Feuer: Sonstiger Brand10.05.2010 Feuer: BMZ ohne Brand10.05.2010 Feuer: Wald-, Gras-, MüllbrandZum Brand einer Papiergroßraumtonnewurde dieFreilassinger Feuerwehr amspäten Montag Abend in dieSchumannstraße gerufen.Vermutlich durch Brandstiftung, dieTonne wurde auf die Strassegerollt und brannte mitten auf derFahrbahn lichterloh, war dieUrsache. Die Polizei war einigenVerdächtigen auch bereits auf der Spur noch während die Löscharbeitenliefen.Mit einem C-Rohr waren die Flammen rasch gelöscht, dieKunststofftonne samt Inhalt wurde trotzdem ein Raub der Flammen.www.feuerwehr.freilassing.de


Freiwillige Feuerwehr der Stadt Freilassing______________________Jahresbericht 201011.05.2010 Dienstleistung: Hilfe für Vereine oder Institutionen13.05.2010 THL: Tier in Not11.05.2010 Feuer: BMZ ohne Brand19.05.2010 Feuer: BMZ ohne Brand20.05.2010 THL: Öl auf Straße oder Erdreich21.05.2010 THL: Öl auf Straße oder Erdreich21.05.2010 THL: Wasser24.05.2010 THL: Öl auf Straße oder ErdreichZu einem eher kuriosen Fall wurdedie Feuerwehr Freilassing amfrühen Morgen des Pfingstmontagalarmiert.Ein möglicherweise angetrunkenerPKW Lenker hatte die Orientierungverloren und fuhr geraume Zeitnicht auf der normalen Strassesondern auf dem Radweg nebender Staatsstraße 2104 in RichtungWaging. Bei der Brücke über dieSur am Freilassinger Freibad wurde das Ganze aber anscheinend zueng und das Fahrzeug prallte gegen das Geländer der Brücke undverkeilte sich zwischen Geländerund Leitplanke. Dabei wurde unteranderm auch die Ölwannebeschädigt. Die Feuerwehr nahmdas ausgelaufene Öl auf.Weiteres interessantes Detail: DasFahrzeug muss auf seiner Irrfahrtschon vorher irgendwo eineFremdberührung gehabt haben,beide Reifen auf der Fahrerseitewaren nur mehr in einzelnenFetzen an der Felge. Ein Randstein oder eine Verkehrsinsel kommen alsVerursacher in Frage. Trotz der Widrigkeiten war der EinheimischeFahrer aber unbekümmert weiter gefahren bis buchstäblich nichts mehrwww.feuerwehr.freilassing.de


Freiwillige Feuerwehr der Stadt Freilassing______________________Jahresbericht 2010ging.Der Fahrer wurde bei dem Aufprall im Übrigen leicht am Kopf verletzt.Glück im Unglück: Wären auf dem normalerweise gut frequentiertenRadweg Radler unterwegs gewesen, die hätten an dieser Stelle keineChance gehabt auszuweichen, wer weiß, was passiert wäre...27.05.2010 THL: Person in Not02.06.2010 Feuer: BMZ ohne Brand03.06.2010 THL: NachsichtDer Pegel der Sur erreichte amDonnerstagmorgen einen Wert von220cm. Aufgrund dieser Tatsachewurde die Feuerwehr Freilasssingüber die Rettungsleitstelleinformiert. Die Feuerwehrkontollierte die gefährdetenBereiche. Es wurde keineGefährdung festgestellt.03.06.2010 THL: Personenrettung mit der DL für BRK04.06.2010 Feuer: BMZ ohne Brand05.06.2010 THL: Wasser06.06.2010 THL: Personenrettung mit der DL für BRK07.06.2010 THL: Sonstige11.06.2010 Feuer: Brand von oder in einem GebäudeAngebranntes Essen auf einemKüchenherd und in weiterer Folge einBrand in einer Dunstabzugshauberiefen die Kräfte der FeuerwehrFreilassing am frühen Freitagabendauf den Plan. Der Einsatzleitwagenund zwei Löschfahrzeuge fuhren dieEinsatzstelle an der Eichendorffstraßean.Die Bewohnerin und ein Nachbarwww.feuerwehr.freilassing.de


Freiwillige Feuerwehr der Stadt Freilassing______________________Jahresbericht 2010hatten die Flammen zwar bereits mit Decken und einem Feuerlöscherniedergeschlagen, trotzdem kamen die Einsatzlräfte noch zum Zug. Dieverrauchte Küche und auch der Rest der Wohnung wurden von einemTrupp unter Atemschutz belüftet und die Holzdecke im Bereich derDunstabzugshaube entfernt. Durch die rasche und richtige Reaktion derAnwohner blieb das Feuer schließlich ohne große weitere Schäden.Allerdings bedarf die Küche einer gründlichen Reinigung, das feineLöschpulver hatte sich dort "gut" verteilt.17.06.2010 THL: Öl auf Straße oder Erdreich17.06.2010 Dienstleistung: Insekten18.06.2010 Feuer: BMZ ohne Brand20.06.2010 THL: Wasser20.06.2010 THL: Öl auf Straße oder Erdreich21.06.2010 THL: Person in Not21.06.2010 Feuer: BMZ ohne Brand22.06.2010 Feuer: Brand von oder in einem Gebäude24.06.2010 THL: Person in Not25.06.2010 THL: Personenrettung mit der DL für BRK26.06.2010 Dienstleistung: Insekten26.06.2010 Dienstleistung: Insektenwww.feuerwehr.freilassing.de


Freiwillige Feuerwehr der Stadt Freilassing______________________Jahresbericht 201026.06.2010 Feuer: Böswilliger Fehlalarm28.06.2010 Feuer: BMZ ohne Brand28.06.2010 Arbeitsdienst: Arbeiten für die Stadt28.06.2010 Arbeitsdienst: Arbeiten für die Stadt10.07.2010 THL: Verkehrsunfall10.07.2010 Dienstleistung: Sonstige12.07.2010 Arbeitsdienst: Arbeiten für die Stadt15.07.2010 THL: Sonstige16.07.2010 Feuer: Wald-, Gras-, Müllbrand22.07.2010 Dienstl.: Arbeiten für Privatpersonen und Firmen23.07.2010 Dienstl.: Arbeiten für Privatpersonen und Firmen23.07.2010 Feuer: Fahrzeugbrand24.07.2010 Feuer: Brand von oder in einem Gebäude26.07.2010 Dienstl.: Arbeiten für Privatpersonen und Firmen03.08.2010 Feuer: BMZ ohne Brand07.08.2010 THL: Personenrettung mit der DL für BRK11.08.2010 Arbeitsdienst: Arbeiten für die Stadt14.08.2010 Feuer: Brand von oder in einem GebäudeAusgelöst durch einen automatischen Brandmeldealarm wurde dieFeuerwehr Freilassing am 14.08.2010 gegen 01:46 Uhr zu einemEinsatz bei einem Maschinenbaubetrieb im Industriegebiet gerufen.Aufgrund einer Störung einer Heizungsanlage hatte sich das Rohrsystemso stark erhitzt, daß angrenzende Elektroleitungen zu schmorenbegannen. In Zusammenarbeit mit dem Haustechniker konnte die Anlagekontrolliert auf ein normalmaß abgekühlt werden so daß kein weitereswww.feuerwehr.freilassing.de


Freiwillige Feuerwehr der Stadt Freilassing______________________Jahresbericht 2010Eingreifen der Feuerwehr mehrnötig war.Zu einem zwar eherunspektakulären aber nichts destoTrotz Zeit- und ArbeitsintensivenEinsatz wurde die FeuerwehrFreilassing in der Nacht vonFreitag auf Samstag zu einergroßen Maschinenbaufirma imFreilassinger Industriegebiet Nordgerufen.Punkt 1:46 Uhr erfolgte dieAlarmierung zu einemautomatischen Brandmelderalarm in der besagten Firma. Wie beisolchen Einsätzen üblich fuhr der Einsatzleitwagen daraufhin zunächstdie Brandmeldezentrale im zentralen Verwaltungsgebäude an. LautBrandmeldetableau kam der Alarmaus einem Raum im Kellergeschoßder neu gebauten Heizungsanlage.Bei der Erkundung imangegebenen Gebäude war dannbereits im Kellerflur Rauchgeruchwahrnehmbar und ein kurzer Blickin den vermutet betroffenen Raumließ auch eine gewisseVerqualmung erkennen. Daraufhinwurde von der Mannschaft vomersten eingetroffenen Hilfeleistungslöschfahrzeug sofort ein C-Rohr fürden Innenangriff mit schwerem Atemschutz aufgebaut. Da es sich umeinen Elektroverteilerraum handeltewurde auch einKohlendioxidlöschermitgenommen. Die Besatzung derDrehleiter kümmerte sich darum,sofort einen Überdrucklüfter inStellung zu bringen, damit beimÖffnen der Tür des Brandrauchsdurch die Feuerwehr verhindertwerden kann, dass Rauch austritt.Dies war möglich, weil auf denEinsatzplänen erkennbar war, dassder Raum eine einzige Abluftöffnung hatte, aus der, wie sich nunerkennen liess ebenfalls bereits Rauch austrat.Auf Grund der unklaren Lage wurde vom Zugführer die Alarmstufe aufwww.feuerwehr.freilassing.de


Freiwillige Feuerwehr der Stadt Freilassing______________________Jahresbericht 2010B2 erhöht. Dadurch wurde zwarkeine "fremde" Feuerwehralarmiert aber weitere Kräfte ausFreilassingaktiviert.Während der erste Angriff wiebeschrieben aufgebaut wurde,erkundeten der Zugführer und derinzwischen ebenfalls eingetroffene2. Kommandant RochusHäuslmann die an denvermeintlichen Brandraum angrenzenden Räumlichkeiten. Dabei wurdefestgestellt, dass im Erdgeschoß keine Verrauchung festgestellt werdenkonnte, aber erstens aus mehreren weiteren Kellerfenstern auf derWestseite Qualm nach außen drang und zweitens ein eigentlich nichtverbundener Raum südlich des vermuteten Brandherds ebenfallsverqualmt war. Daraufhin wurden die Kräfte des nachrückenden zweitenLöschgruppenfahrzeugs und eines Tanklöschfahrzeugs vom Süden herin die betroffenen Räumlichkeiten vorgeschickt.Da in der Zwischenzeit der erste Angriffstrupp im zuerst vermutetenBrandraum melden konnte, dass dort nichts von Feuer erkennbar ist, derRauch nur durch mehrere Öffnungen für Kabel und Rohre aus demSüden eindrang konnte der Brandherd nun schon besser eingegrenztwerden. Ein inzwischen eingetroffener Hauselektriker konnte von außendie Klappen von zwei Hackschnitzelbunkern öffnen. Die Kontrolle ergabhier: keinerlei Rauch.Auch der zweite Angriffstrupp kam nun schon etwas weiter. Mit Hilfe derWärmebildkamera konnte festgestellt werden, dass kein offenes Feuerim Raum herrschte, aber mehrere Rohre mit großem Durchmesser undein Lüfter sehr heiß (>300°) waren.Da inzwischen auch der verantwortliche Haustechniker eingetroffen warkonnte dieser berichten, dass es sich um Rohre zur Abwärmeabführunghandelt. In dem besagten Raum, dem eigentlichen Heizraum standennämlich zwei große Öfen sehr mittig und die heiße Abluft wurde perLüfter in Richtung Kamin transportiert, der sich eher außen am Gebäudebefand. Die isolierten Rohre hatten sich anscheinend auf Grund einerStörung in der Anlage so stark erhitzt, dass es sogar durch die Isolierungmit der Wärmebildkamera sehr gut zu erkennen war. Ein kurzerSprühstrahl an die Decke des Raums und an ein solches Rohr zweigtewww.feuerwehr.freilassing.de


Freiwillige Feuerwehr der Stadt Freilassing______________________Jahresbericht 2010die Hitzeentwicklung gut auf: das Wasser kam nicht wieder heruntersondern verdampfte schlagartig.Inzwischen war schon per Notaus die Heizanlage außer Betriebgenommen worden. Man beschloß aber nun die Firma kommen zulassen, die die Heizung gebaut hatte. Gott sei Dank war dies eineinheimischer Betrieb ("nur" 30km entfernt).Bis zum Eintreffen dieses Mitarbeiters wurde mit mehrerenÜberdrucklüftern der Raum soweit von Rauch befreit, dass man nachdessen Kommen auch ohne Atemschutz vorgehen konnte. Zusammenwurde dann die Anlage in Augenschein genommen und folgendesfestgestellt: Aus unbekannter Ursache war es am Abend zuvor in derAnlage zu einer Störung gekommen, woraufhin automatisch mehrereAktionen von der Steuerung durchgeführt wurden. Trotzdem hatten sichRohre, Lüfter und weiter in der Nähe liegende Teile so stark erhitzt, dasses zu Verschwelungen von Kunststoffen an Kabeln aber auch derKaschierung der Isolierung gekommen war. Diese hatten dieVerqualmung ausgelöst. Mit dem Abschalten der Anlage war die Gefahrnun größtenteils beseitigt, man konnte nur mehr warten bis die Anlagesich abgekühlt hatte, dazu war aber die Feuerwehr nicht mehrnotwendig, diese konnte abrücken, die Einsatzstelle an den Betriebübergeben.Der Sachschaden lässt sich schwer beziffern, je nachdem was dieStörung ausgelöst hatte und ob bzw. wieviele Kabel und Isolierungsteilegetauscht werden müssen, kann er gering sein aber auch in dietausende Euro gehen. Das ebenfalls alarmiert BRK Freilassing kam nichtzum Einsatz.15.08.2010 THL: Personenrettung mit der DL für BRK19.08.2010 Feuer: Wald-, Gras-, Müllbrand26.08.2010 THL: Personenrettung mit der DL für BRK02.09.2010 THL: Öl auf Straße oder Erdreich03.09.2010 THL: Verkehrsunfallwww.feuerwehr.freilassing.de


Freiwillige Feuerwehr der Stadt Freilassing______________________Jahresbericht 201005.09.2010 Feuer: Brand von oder in einem GebäudeRauchenticklung in einem ehemaligen landwirtschaftlichen Anwesen. DieFeuerwehr mußte die betroffenen Räume belüften.Versuche Feuer in einem Ofen in der Küche nach längerer Zeit wiedermit Papier zu entzünden führtenam frühen Sonntagmorgen zueinem Feuerwehreinsatz imFreilassinger Norden.Zu viel oder vielleicht nicht hundertProzent trockenes Papier - auf alleFälle verbrannte es nicht wiegewünscht, sondern setzte nursehr viel Qualm frei. Da dieOfentür nicht ganz geschlossen wurde kam es zu einer Verrauchung imgesamten Zimmer, ein Betreten ohne Atemschutz war nicht mehrgefahrlos möglich. Richtigerweise wurde deshalb die Feuerwehr gerufen.Mit Hilfe eines Überdrucklüfters wurde dem Spuk schnell ein Endegesetzt, nachdem ein Trupp unter PA die Küche kontrolliert und dieOfentür geschlossen hatte. Durch eingeöffnetes Küchenfenster konnteder Qualm schnell ind Freie befördert werden.Es gab weder Personen- noch Sachschäden05.09.2010 THL: Person in Not09.09.2010 THL: Sonstige09.09.2010 Feuer: BMZ ohne Brand10.09.2010 Feuer: BMZ ohne Brand14.09.2010 THL: Person in Not15.09.2010 THL: Öl auf Straße oder Erdreichwww.feuerwehr.freilassing.de


Freiwillige Feuerwehr der Stadt Freilassing______________________Jahresbericht 201017.09.2010 THL: Gefahrgut / Gas / StrahlerZu einen Gasaustritt wurdenzahlreiche Einsatzkräfte in dieFreilassinger Martin-Luther-Straßegeschickt. Durch umsichtigesHandeln der Baufirma sowie einenstrukturierten Feuerwehreinsatzkonnte schnell Entwarnunggegeben werden. Verletzt wurdeniemand.Die Leitstelle Traunstein alarmierte am Freitag gegen Mittag dieFeuerwehren Freilassing, Bad Reichenhall und Laufen, sowie denFachberater des THW und Kräfte des Rettungsdienstes. Grund derAlarmierung war ein Erdgasaustrittan der Hauptschule Freilassing.zirka zehn Zentimetern beschädigtIm Rahmen der derzeitigenSanierung der Hauptschule fandenim Außenbereich Baggerarbeitenstatt. Bei diesen Arbeiten wurdedie unter Druck stehende Gas-Hausanschlussleitung desGebäudes auf einer Länge vonDurch die Leckage trat das Erdgas unter hohem Druck aus.Die Feuerwehr Freilassing führte unmittelbar mit EinsatzbeginnMessungen im Bereich der Austrittsstelle durch, um die mögliche Bildungeines explosionsfähigen Gas-Luft-Gemisches frühzeitig zu erkennen.Parallel dazu wurden die noch im Gebäude befindlichen Bauarbeiter ausdem Gebäude gebracht und derBrandschutz mit Pulver undSchaum sichergestellt. Schülerwaren nicht zur betreuen, da dieUnterrichtsräume aufgrund derBauarbeiten derzeit nicht genutztwerden.Bei durchgeführten Messungendurch die Feuerwehren Freilassingund Bad Reichenhall konnte die Gaskonzentration in weiterer Umgebungwww.feuerwehr.freilassing.de


Freiwillige Feuerwehr der Stadt Freilassing______________________Jahresbericht 2010zur Austrittsstelle als unbedenklich bzw. nicht vorhanden beurteiltwerden.Eine Evakuierung eines benachbarten Seniorenzentrum war somit nichtnötig.Das Gasleck wurde durch Mitarbeiter des zuständigenGasversorgungsunternehmens abgedichtet. Ebenso wurde dieGasversorgung für die betroffene Leitung abgestellt.Bei der weiträumigen Absperrung des Schulgeländes und derumliegenden Straßen wurden Polizei und Feuerwehr eingesetzt.Um bei einer eventuellen Ausbreitung des Gases ausreichendFeuerwehrkräfte vor Ort zu haben, wurde die Feuerwehr Ainringzusätzlich zur Bereitstellung alarmiert. Sowohl die Ainringer Kräfte, alsauch die Feuerwehr Laufen, mussten jedoch nicht mehr insEinsatzgeschehen eingreifen.18.09.2010 THL: Sturm, Schnee, Unwetter18.09.2010 Feuer: BMZ ohne Brand19.09.2010 Feuer: BMZ ohne Brand21.09.2010 Feuer: BMZ ohne Brand22.09.2010 THL: Verkehrsunfall23.09.2010 THL: Öl auf Straße oder Erdreich24.09.2010 THL: Öl auf Straße oder Erdreich25.09.2010 THL: Personenrettung mit der DL für BRK25.09.2010 THL: Öl auf Straße oder Erdreich25.09.2010 Dienstleistung: Absperrungen bei Veranstaltungen29.09.2010 THL: Vermißtensuche01.10.2010 THL: Personenrettung mit der DL für BRKwww.feuerwehr.freilassing.de


Freiwillige Feuerwehr der Stadt Freilassing______________________Jahresbericht 201004.10.2010 THL: Öl auf Straße oder ErdreichBei einem schwerenVerkehrsunfall auf derBundesstraße 20 an der KreuzungFreilassing Nord sind am heutigenMontag gegen 13.00 Uhr zweiPersonen verletzt worden.Nach dem ein Notruf bei derIntegrierten Leitstelle in Traunsteineinging, wurden der Notarzt ausFreilassing, ein Rettungswagenund ein Krankenwagen des Bayerischen Roten Kreuzes zu derUnfallstelle geschickt. Der 28jährige Fahrer eines Audi A3 aus Laufenwurde bei dem Zusammenstoß im Kreuzungsbereich leicht verletztwährend die 68jährige Lenkerin eines Suzuki Swift eingeklemmt undschwer verletzt wurde. Umgehend wurde die Feuerwehr Freilassingnachalarmiert.Mittels eines Brecheisens, welches in jedem Rettungswagen mitgeführtwird, konnte das Rettungsteam des Roten Kreuzes die verunglückteFrau soweit befreien, dass der Notarzt ungehinderten Zugang hatte.Nach Eintreffen der Feuerwehr wurde die Schwerverletzte dann ausihrem Fahrzeug befreit, im Rettungswagen medizinisch erstversorgt undbeide Unfallopfer in das Kreisklinikum Bad Reichenhall gebracht.Die Freilassinger Feuerwehr leitete den Verkehr um, sicherte dieUnfallfahrzeuge und säuberte im Anschluss die Fahrbahn. Etwa eineStunde war der Bereich nur schwer passierbar.Beamte der Polizeiinspektion Freilassing nahmen den Unfall auf.Der Hergang des Unfalles muss noch durch einen Sachverständigenrekonstruiert werden.07.10.2010 Feuer: Brand von oder in einem Gebäude09.10.2010 THL: Öl auf Straße oder Erdreich14.10.2010 THL: Personenrettung mit der DL für BRK14.10.2010 THL: Verkehrsunfall17.10.2010 Feuer: Brand von oder in einem Gebäudewww.feuerwehr.freilassing.de


Freiwillige Feuerwehr der Stadt Freilassing______________________Jahresbericht 201023.10.2010 Feuer: BMZ ohne Brand27.10.2010 Feuer: BMZ ohne Brand28.10.2010 Dienstleistung: Sicherheitswache29.10.2010 THL: Personenrettung mit der DL für BRK29.10.2010 Feuer: Fahrzeugbrand31.10.2010 THL: Verkehrsunfall05.11.2010 Feuer: BMZ ohne Brand06.11.2010 THL: Öl auf Straße oder Erdreich06.11.2010 THL: Öl auf Straße oder Erdreich06.11.2010 THL: Öl auf Straße oder Erdreich08.11.2010 Feuer: BMZ ohne Brand08.11.2010 Arbeitsdienst: Arbeiten für die Stadt08.11.2010 THL: Personenrettung mit der DL für BRK09.11.2010 Arbeitsdienst: Arbeiten für die Stadt10.11.2010 Dienstleistung: Absperrungen bei Veranstaltungen11.11.2010 Dienstleistung: Absperrungen bei Veranstaltungen13.11.2010 THL: Wasser14.11.2010 THL: Öl auf Straße oder Erdreich16.11.2010 Arbeitsdienst: Arbeiten für die Stadt17.11.2010 THL: Öl auf Straße oder Erdreich18.11.2010 Arbeitsdienst: Arbeiten für die Stadtwww.feuerwehr.freilassing.de


Freiwillige Feuerwehr der Stadt Freilassing______________________Jahresbericht 201018.11.2010 Feuer: FahrzeugbrandAm 18.11.2010 wurde die Feuerwehr Freilassing zu einem PKW Brandin der Laufenerstraße alarmiert. Der Brand wurde allerdings bereitsdurch die Besatzung eines Rettungswagens gelöscht. Die Feuerwehrführte noch Nachlöscharbeiten durch.20.11.2010 Feuer: BMZ ohne Brand20.11.2010 Dienstleistung: Sicherheitswache25.11.2010 THL: Person in NotUnterstützungdesRettungsdienstes bei derVersorgung einer Person, die sichzwischen einer Metallsäule undeinem Schienenrollcontainerverletzt hat. Die ursprünglicheMeldung einer nocheingeklemmten Person hat sich insoweit nicht bestätigtMitten in die Jahresabschluß- bzw.Nikolausfeier der Freiwilligen Feuerwehr Freilassing platzte dieAlarmierung zu einem schweren Arbeitsunfall im FreilassingerIndustriegebietNord.Die Integrierte Leitstelle Traunstein hatte die Hilfskräfte kurz nach 20:00zu einer "eingeklemmten Person in einer Maschine" gerufen. DerUmstand, dass sehr viele Feuerwehrangehörige im Feuerwehrhauswaren erlaubte ein sehr schnelles Ausrücken, der gesamte Rüstzug mitEinsatzleitwagen, Hilfeleistungslöschfahrzeug, einem weiterenLöschgruppenfahrzeug und dem Rüstwagen war noch vor demRettungsdienst vor Ort. Doch schon nach der ersten Erkundung konnteaus Feuerwehrsicht Entwarnung gegeben werden: die betroffene Personwar nicht mehr eingeklemmt, hatte allerdings einige stark blutendeWunden im Kopf- und Oberkörperbereich davon getragen.Was war passiert? Zwei Mitarbeiter wollten anscheinend eine aufSchienen laufende Maschine einjustieren. Aus bisher unbekannterUrsache geriet einer der beiden aber unglücklich zwischen die fahrendeMaschine und den nahe stehenden Metallsteher eines Regals. Da nurwenige Zentimeter Platz zwischen Maschine und Steher war, wurde erzunächst eingeklemmt und verletzt, weitere Kollegen konnten ihnallerdings bis zum Eintreffen der Rettungskräfte bereits befreien.Das kurz nach der Feuerwehr eingetroffene Notarztteam aus Freilassingwww.feuerwehr.freilassing.de


Freiwillige Feuerwehr der Stadt Freilassing______________________Jahresbericht 2010übernahm dann sehr schnell die Versorgung des Verletzten, dieFeuerwehr konnte sich auf die Absicherung der Einsatzstellekonzentrieren. Zum Abtransport aus dem großen und verwinkeltenGebäude wurde aber wieder die Hilfe der Feuerwehr gebraucht. Mitvereinten Kräften wurde der Verletzte auf die Schaufeltrage, damit aufdie Vakuummatratze und anschließend in einer Korbtrage zumRettungswagen transportiert. Laut Notarzt wird der nichtlebensbedrohlich Verletzte anschließend nach Salzburg in dieUnfallchirurgiegebracht.Zur Ermittlung der genauen Unfallursache hat die Polizei Freilassing dieUntersuchungen aufgenommen.29.11.2010 Feuer: BMZ ohne Brand05.12.2010 Feuer: BMZ ohne Brand07.12.2010 Feuer: Brand von oder in einem Gebäude09.12.2010 THL: Öl auf Straße oder Erdreich12.12.2010 THL: Person in Not13.12.2010 THL: Person in Not13.12.2010 Feuer: Brand von oder in einem GebäudeBei einem Brand in einerGroßraum-Tiefgarage entstand amMontag Morgen in Mitterfeldenbeträchtlicher Sachschaden.Gegen 08:30 Uhr wurden dieFeuerwehren Ainring undFreilassing, der Rettungsdienstdes BRK, ein Bau-Fachberater desTHW und die Polizei zu einemTiefgaragenbrand in Mitterfeldenalarmiert. In der sehr weitläufigen Großraum-Tiefgarage an derHeubergstraße war ein abgestellter PKW in Brand geraten.Starke Rauchentwicklung aus dem Brandobjekt erschwerte denvorgehenden Atemschutztrupps der Feuerwehr die Suche. Mit einem C-Rohr unter Zuhilfenahme der Wärmebildkamera löschten dieWehrmänner das Feuer. Dabei wurde ein PKW komplett zerstört, zweiwww.feuerwehr.freilassing.de


Freiwillige Feuerwehr der Stadt Freilassing______________________Jahresbericht 2010weitere, direkt daneben stehende Fahrzeuge erheblich beschädigt. EineVielzahl weiterer PKW wurden durch die erhebliche Rauchentwicklungstark verschmutzt.Um eine Verrauchung der an die Tiefgarage angeschlossenenWohnblöcke zu verhindern, wurden die jeweiligen Treppenräume aufPersonen kontrolliert und mit insgesamt fünf Überdrucklüftern rauchfreigehalten. Durch diese Maßnahme konnten alle Bewohner in ihrenWohnungen verbleiben. Im Anschluss an die Brandbekämpfung musstedie gesamte Tiefgarage von der Feuerwehr entraucht werden, um denermittelnden Polizeibeamten Zutritt zu verschaffen.Zur Brandursache und Benennung einer Schadensumme können vonSeiten der Feuerwehr keine Angaben gemacht werden. Insgesamtkamen ca. 50 Kräfte derFeuerwehren Ainring undFreilassing mit 11 Fahrzeugenzum Einsatz. Zur Absicherung desLöscheinsatzes waren einRettungswagen desRettungsdienstes, der EinsatzleiterRettungsdienst und siebenEhrenamtliche der BRK-Bereitschaften Ainring undFreilassing im Einsatz. DerBaufachberater des THW begutachtete die Brandstelle. Gegen 12:00Uhr waren alle Kräfte wieder an ihren Standorten.13.12.2010 Feuer: BMZ ohne Brand17.12.2010 Feuer: Wald-, Gras-, MüllbrandIm Freilassinger IndustriegebietNord kam es am Freitag Abend zueinem Containerbrand.Die alarmierte FeuerwehrFreilassing brachte den Brandrasch unter Kontrolle. Um einWiederentzünden des imContainer gelagerten Mülls zuverhindern wurde der Containermit Wasser geflutet und imwww.feuerwehr.freilassing.de


Freiwillige Feuerwehr der Stadt Freilassing______________________Jahresbericht 2010Anschluss mit einem Schaumteppich abgedeckt. Um eineGesundheitsgefährdung des eingesetzten Trupps durch Brandrauchauszuschließen, erfolgte das Ablöschen und Legen des Schaumteppichsunter Atemschutz.Nach rund 45 Mintuen konnten die beiden eingesetzten Löschfahrzeugesowie der Einsatzleitwagen wieder einrücken.Die Besatzung des vorsorglich mitalarmierten Rettungswagen des BRKbrauchte nicht einzugreifen.19.12.2010 THL: Personenrettung mit der DL für BRK22.12.2010 Feuer: BMZ ohne Brand22.12.2010 Feuer: Brand von oder in einem GebäudeEin Brand im Toilettencontainer amFreilassinger Bahnhof erforderte amMittwochabend den Einsatz der Feuerwehr.Im auf dem Bahnhofsvorplatz aufgestelltenToilettencontainer war im Bereich derDamentoilette ein Feuer ausgebrochen.Beim Eintreffen der Feuerwehr warenFenster und Türen des Containersverschlossen. Ein Rauchaustritt war aneinigen Fenstern erkennbar.Durch einen Trupp unter Atemschutz wurdeder Brand im Innenangriff bekämpft und derContainer auf etwaige Personen abgesucht.Das Feuer konnte schnell abgelöscht werden, Personen befanden sichglücklicherweise nicht im Brandbereich.Nach rund 45 Minuten konnten die drei eingesetzten Fahrzeuge wiedereinrücken.25.12.2010 THL: Personenrettung mit der DL für BRK26.12.2010 Dienstleistung: Sicherheitswachewww.feuerwehr.freilassing.de


Freiwillige Feuerwehr der Stadt Freilassing______________________Jahresbericht 20101.2. EinsatzstatistikZusammenfassung des Jahres 2010Für das Jahr 2010 ein eindeutigesStatement abzugeben entpuppt sich alsnicht ganz so einfache Aufgabe.Einerseits gingen zwar die Zahlen fastaller Sparten zurück, was auf den erstenBlick ein Jahr suggerieren könnte, indem nichts los gewesen wäre, ein Jahrzum Zurücklehnen und Ausruhen. Bei169 Einsätzen im Gesamtjahr, alsobeinahe jeden zweiten Tag einer, kannman andererseits nicht wirklich voneinem langweiligen Jahr sprechen, auch wenn die Zahlen im Vergleich zu denVorgängerjahren etwas zurückhinken. Und ebenfalls muss konstatiert werden:einige Großeinsätze forderten die Einsatzmannschaft ganz im Gegenteil sogarin sehr hohem Maß.Zu den einzelnen SpartenIm letzten Jahr berichteten wir noch von absoluten all time high-Zahlen beiden Brandeinsätzen. Während in diesem genannten Vorjahr noch 63Alarmierungen in diese Kategorie fielen waren es 2010 nur mehr 57. Auchwenn damit der Höchststand in den absoluten Zahlen nicht mehr ganz erreichtwurde, anteilig an den Gesamteinsätzen bedeutete es sogar noch eineSteigerung.Immerhin 33,7 % der Einsätze (zu 32,3 % im Vorjahr), sind ein Spitzenwertder vor allem dem Anstieg der (Fehlalarmierungen) durch automatischeBrandmeldeanlagen geschuldet ist. Mit der Inbetriebnahme der integriertenLeitstelle Traunstein zur Mitte 2010 hatten viele Fachleute mit einerSteigerung der Alarmierungen bei den Brandmeldern gerechnet. Bis dahinwaren sie bei der Polizei aufgelaufen und die hatte nicht in jedem Fall immerdie Feuerwehr alarmiert, sondern gern auch einmal eine Streifevorbeigeschickt um nachzusehen und nur dann alarmiert, wenn die Sacheunklar war oder die Beamten anderswo beschäftigt. Das war für dieFeuerwehren insofern besser als weniger oft zu einem falschen Alarmausgerückt werden musste. Im Ernstfall hätte das aber auch eineVerzögerung bedeutet, bis die Löschkräfte hätten eingreifen können. Insofernist die (erwartete) Steigerung von 21 Fehlalarmen im Vorjahr, auf 27 imBerichtsjahr für die Feuerwehr zwar nicht schön, für den Geschädigten aberwww.feuerwehr.freilassing.de


Freiwillige Feuerwehr der Stadt Freilassing______________________Jahresbericht 2010spätestens dann eine Verbesserung, wenn tatsächlich einmal ein richtigesFeuer ausgebrochen ist.Diese richtigen Feuer galt es 2010 in 29 Fällen zu bekämpfen. 5 mal davonwar Müll, Unrat oder ähnliches in Brand geraten, 4 mal ein Kraftfahrzeug, 1mal gab es zwar nichts mehr zu löschen aber eine Halle musste entrauchtwerden und 2 mal wurden wir zwar überörtlich alarmiert, brauchten aber nichtmehr eingesetzt werden, weil die örtliche Feuerwehr den Fall selber im Griffhatte. Zusätzlich schlug 2010 leider auch 1 böswilliger Fehlalarm zu Buche.Zwei der vier aufsehenerregendsten Brände 2010 ereigneten sich gleich amAnfang des Jahres am 4. bzw. 8. Januar. Während beim Brand am 4. 1. 2010ein Anbau an einem Wohnhaus an der Fichtenstraße in Freilassing inFlammen aufging und das Übergreifen auf das Wohngebäude gerade noch soverhindert werden konnte galt es am 8. 1. 2010 den Ainringer Kollegen inMitterfelden zu helfen als der Dachstuhl eines Zweifamilienhauses inFlammen stand. Auch ganz zu Ende des Jahres mussten wir den Ainringernzu Hilfe springen, wiederum in Mitterfelden war es zu einem Feuer in einergroßen Tiefgarage mit einer starken Verrauchung gekommen. Vorher schonkamen uns die umliegenden Nachbarfeuerwehren aber am 15. März 2010 zuHilfe, als ein größeres Feuer im Kaufland Freilassing gemeldet wurde. EinUnbekannter hatte zum wiederholten male im 1. Obergeschoß in derAbteilung für Toilettenpapier und Küchenrollen ein Feuer gelegt. DieSprinkleranlage verhinderte die Ausbreitung der Flammen aber soweit, dassdie Freilassinger Feuerwehr den Rest allein erledigen konnte.Im Bereich der technischen Hilfeleistungen sank die Zahl der Einsätze von 82in 2009 um 7,3% auf 77 im Jahr 2010.Am häufigsten führten Ölspuren zu einer Alarmierung: 25-mal (2009 18) galtder Alarmruf dieser Ursache.Ölspuren können durchaus gefährlich sein, insofern ist diese Aufgabe nicht zuunterschätzen, Menschenrettungen sind aber natürlich ungleich wichtiger.Gleich 17-mal (+2 zu 2009) benötigte das Rote Kreuz unsere Hilfe wennPatienten mit der Drehleiter aus höheren Gebäuden gerettet werden mussten.Zusätzlich hieß das Alarmstichwort in 11 Fällen „Person in Not“. Zusammenmit den 5 Verletzten die bei den 7 Verkehrsunfällen zu denen wir alarmiertwurden zu beklagen waren summiert sich die Zahl der geretteten Verletztenauf 30.Einen dieser 30 Verletzten gab es übrigens auch beim größten undlangwierigsten THL-Einsatz des Berichtsjahres. Auf der B 20 war imGemeindegebiet von Saaldorf-Surheim im Mai ein Tanklastzug mit 96%-igerSchwefelsäure von der Fahrbahn abgekommen und eine Böschunghinabgestürzt. Obwohl bzw. gerade weil die Kammern des Tankaufliegerswww.feuerwehr.freilassing.de


Freiwillige Feuerwehr der Stadt Freilassing______________________Jahresbericht 2010dicht blieben, gab es viel Arbeit für die alarmierten Feuerwehren, diegefährliche Fracht umzupumpen und die Straße wieder frei zu bekommen.Im weiteren Sinn ebenfalls mit Gefahrgut hatte man es beim Einsatz an derBaustelle der Hauptschule Freilassing zu tun. Nachdem am 17. September einBagger eine unter Druck stehende Erdgasleitung beschädigt hatte trat dasGas unkontrolliert aus. Die Leitung wurde schnellstmöglich abgedichtet, derBrandschutz aufgebaut und die Umgebung abgesperrt. So konnte auch diesernicht ungefährliche Einsatz gut über die Bühne gebracht werden.Wieder einmal kam die Stadt Freilassing ohne größere Unwetter über dasJahr, nur ein einziger Einsatz fiel in diese Kategorie, die sonst oft allein fürhohe Gesamteinsatzzahlen sorgt, da bei solchen Flächenereignissennormalerweise auf kurze Zeit viele Einsatzstellen abzuarbeiten sind.1 Nachsicht, 4 Wasserschäden, 1 Vermißtensuche (die Person konnte leidernur mehr tot aufgefunden werden), 2 Tierrettungen und 6 sonstige Einsätzekomplettieren das weite Feld der Technischen Hilfeleistungen.Auch die Zahlen der Dienstleistungen, also den Einsätzen die nicht unbedingtzu den Pflichtaufgaben der Feuerwehr zählen, gingen zurück. Von 34Einsätzen 2009 um fast ein Drittel auf 23 in 2010.Bei 3 Veranstaltungen wurde Absperrungen vorgenommen, 4 mal war dieHilfe von Freilassinger Vereinen angefragt worden, 3 mal waren InsektenEinsatzursache, 6 Sicherheitswachen und 4 sonstige Dienstleistungen galt es2010 zu bewältigen. Kuriosester Einsatz war vielleicht die Hilfe für die Polizeidie anfragte, ob man beim spontanen Autokorso anlässlich der Fußball-WMabsichern könnte.Vom Rückgang der Einsatzzahlen blieben auch die Arbeitsdienste nichtverschont. Nur mehr 12-mal (2009 16) wurde Feuerwehrequipment vonFeuerwehrleuten allerdings für die Aufgaben der Stadt, z. B. zum Bäumeschneiden mit der Drehleiter oder die Montage der Weihnachtsbeleuchtungverwendet.Alles in allem können von den 163 Gesamteinsätzen abzüglich derArbeitsdienste 151 als echte Feuerwehreinsätze bezeichnet werden. Diesbedeutet einen Rückgang um knapp 9%. Obwohl im Vorjahr relativ vielepersonal- und zeitintensive Einsätze zu verzeichnen waren fiel der Rückgangbei den Einsatzstunden (Einsatzdauer x eingesetztes Personal) nicht so sehrgravierend aus: Von 3059 Stunden in 2009 um 2,4% auf 2987 Stunden in2010.Nicht mitgezählt bei diesen 2987 Stunden sind die Aufräum- undInstandsetzungsarbeiten, die zeitlich ebenfalls noch sehr zu Buche schlagen.www.feuerwehr.freilassing.de


Freiwillige Feuerwehr der Stadt Freilassing______________________Jahresbericht 2010Ganz zu schweigen natürlich von den vielen Übungs- undAusbildungsstunden die notwendig sind um das in Freilassing vorhandeneGerät sicher zu beherrschen und im Ernstfall professionelle Hilfe leisten zukönnen.Mit das einschneidendste Ereignis des Berichtsjahres welches auch dieFeuerwehr Freilassing betraf, war die Inbetriebnahme der IntegriertenLeitstelle Traunstein. Wie im Kapitel „Brandeinsätze“ am Beispielautomatische Brandmeldeanlagen bereits aufgezeigt hat dies verschiedensteauch direkte Auswirkungen auf die Feuerwehren.Für die Anrufer wird es insofern leichter, dass es nun nur mehr eineNotrufnummer für Feuerwehr und Rettungsdienst gibt und die Alarmierung derverschiedenen Hilfsorganisationen nun aus einer Hand erfolgt.Für die Feuerwehren ergeben sich weitere Änderungen, da mit derUmstellung der Erstalarmierenden Stelle auch die Konzeption der zualarmierenden Hilfskräfte geändert wurde. Waren früher dieGemeindegrenzen praktisch dafür verantwortlich wer zum Einsatz kommt, sollnun immer das am schnellsten zur Verfügung stehende Einsatzmittelkommen, egal wo das betroffene Objekt liegt. Im Sinne der Betroffenen sicherein Weg in die richtige Richtung. Wie sich diese Änderung auf dasEinsatzaufkommen der Feuerwehren auswirkt wird sich in der Zukunft zeigen.Nach einem knappen halben Jahr Laufzeit der neuen Leitstelle kann nochkeine seriöse Prognose abgegeben werden.www.feuerwehr.freilassing.de


Freiwillige Feuerwehr der Stadt Freilassing______________________Jahresbericht 20102. Ausbildung2.1 Allgemeine AusbildungDie Koordination und Ausbildungsplanung fällt bei derFeuerwehr Freilassing in den Aufgabenbereich desstellvertretenden Kommandanten.Er koordiniert hauptsächlich die Übungen im allgemeinenÜbungsbetrieb.2010 wurde den aktiven der Feuerwehr Freilassinginsgesamt 103-mal die Möglichkeit gegeben für denEinsatzfall zu trainieren. Hierbei wurden pro Mann über230 Stunden Ausbildungsdienst investiert. Schwerpunktwar diesmal die Zusammenarbeit mit anderenFeuerwehren. Ohne die tatkräftige Unterstützung allerFeuerwehrler aber vor allem ohne die Hilfe der Ausbilder währen Übungen indiesem Ausmaß nicht möglich.Die sogenannten „Freigestellenübungen“ werden aufgrund der Bundeswehrreform(Aussetzung der Wehrpflicht kein Ersatzdienst bei derFeuerwehr) im Jahr 2011 nicht mehr stattfinden. Die Katastrophenschutzausbildungwird deshalb in die laufende Ausbildung der FeuerwehrFreilassing integriert.1 – Donnerstagsübung – GerätekundeAm ersten Übungsdonnerstag im Jahr 2010 wurde in 3 Stationen auf folgendeGerätschaften genauer eingegangen:• Säbelsäge• Rettungsbrett• Beladung des HLF 20/162 – Gruppenführerschulung – Symposium des KFV – BGLDie Gruppenführer der Feuerwehr Freilassing besuchten das Symposium desKFV – BGL und konnten sich zu folgenden Themen informieren:• Einsatz in Biogasanlagen• Entrauchung von Gebäuden / Rauchverschluss• Einsatz von TUIS• Einsatzbericht über die Schneekatastrophe im LKR Regen im Jahr 2006www.feuerwehr.freilassing.de


Freiwillige Feuerwehr der Stadt Freilassing______________________Jahresbericht 20103 – Jugendübung – UVV / Gerätekunde• Unfallverhütungsvorschriften• Gerätekundeo LF 16/12o TLF 16/25o LF 16 TS4 – Jährliche Unterweisung AtemschutzMichael Brandl hielt die jährliche Unterweisung Atemschutz5 – Maschinistenübung• Feuerwehr im Winter• Fahren mit Schneeketten auf Schnee- bzw. Schneefreier Fahrbahn6 – Gruppenführerschulung bei der Feuerwehr AinringDie Führungskräfte der Feuerwehren Ainring und Freilassing veranstalteteneine gemeinsame Fortbildungsveranstaltung zum Thema „Presserecht-Umgang mit der Presse an Einsatzstellen“ im Feuerwehrhaus Ainring.Dazu konnte als Referent Polizeihauptkommissar Franz Sommerauer,Pressesprecher des Polizeipräsidiums Oberbayern-Süd, gewonnen werden. Inseinem sehr interessanten und aufschlussreichen Vortrag stellte Sommerauerdie gültige Rechtslage dar und gab nützliche Tipps und Informationen zumUmgang mit der Presse. Ein weiterer Themenpunkt des Abends war dieÖffentlichkeitsarbeit durch die einzelnen Feuerwehren, wobei verstärkt seiteinigen Jahren auch das Internet genutzt wird. Der immer wichtiger werdendeTeil der Öffentlichkeitsarbeit und Pressebetreuung auch im Einsatzfall nimmtin der heutigen medialen Welt einen hohen Stellenwert ein und ist mit dernötigen Sorgfalt zu betrachten.Im Laufe der Veranstaltung ergaben sich etliche Nachfragen undDiskussionen, die zum erfolgreichen Ausbildungsverlauf beitrugen.Abschließend bedankte sich Ainrings Kommandant Martin Waldhutter beiwww.feuerwehr.freilassing.de


Freiwillige Feuerwehr der Stadt Freilassing______________________Jahresbericht 2010Franz Sommerauer für die kurzweilige und interessante Gestaltung derFortbildung.7 – Donnerstagsübung – Unterricht StromLorenz Fegg informierte einen Unterricht über die Gefahren des elektrischenStroms an der Einsatzstelle.8 – Donnerstagsübung – Unterricht Rückblick auf das Jahr 2010Rochus Häuslmann ging in seinem Unterricht auf die besonderenVorkommnisse im Jahr 2010 ein.9 – Jugendübung – Vorbereitung zum Österreichischen Wissenstest10 – Donnerstagsübung – Unterricht Gefahrgut11 – Donnerstagsübung – GefahrgutIn 3 Stationen wurden „alltägliche“ Gefahrguteinsätze geübt.12 – AtemschutzübungGrundeinweisung für Atemschutzgrundlehrgang13 – Donnerstagsübung – UnterrichtUnterricht von Michael Rehrl zum Thema Absturzsicherung14 – FreigestelltenübungEinweisung in folgende Geräte:• Stromerzeuger• Tragkraftspritzen15 – Maschinistenausbildung• RW - Übungsfahrt, Stromerzeuger• GWL - Handhabung Kran• DLK - Ausbildung bei Fa. Robel• Stapler - Be- und Entladen von Regalen16 – JugendübungVorbereitung zum Österreichischen Wissenstest17 – Donnerstagsübung – GerätekundeGerätekunde am Fuhrpark der Feuerwehr Freilassingwww.feuerwehr.freilassing.de


Freiwillige Feuerwehr der Stadt Freilassing______________________Jahresbericht 201018 – AtemschutzübungAtemschutzübung Grundlehrgang:• Vorgehen im Innenangriff• Belastungsübung19 – AtemschutzübungAtemschutzübung Grundlehrgang:• Begleiteter Innenangriff bei Kellerbrand• Belastungsübung• Hohlstrahlrohrtraining• Suchverfahren20 – Donnerstagsübung – ZugübungGeübt wurde ein Verkehrsunfall mit radioaktiven Material und eingeklemmterPerson in einem PKW21 – Donnerstagsübung – ZugübungGefahrgutaustritt aus einem LKW22 – JugendübungDie Gruppe im Löscheinsatz23,24,25,26,27 – AtemschutzübungAtemschutzübung Grundlehrgang• Lagerhallenbrand• Innenangriff in Treppenraum• Notfalltraining mit Einsatzübung• Vorgehen über Steckleiter mit Pressluftatmer• Einsatzübung Wohnungsbrand über Steckleiter• Atemfilter Normaldruck und Überdruck• Schlauchtragekörbe• Innenangriff in der Atemschutzübungsstrecke• Atemschutznotfall28 – DonnerstagsübungVorbereitung zur JahreshauptversammlungGruppe im Löscheinsatz29– DonnerstagsübungTechnische Hilfeleistung nach einer Explosionwww.feuerwehr.freilassing.de


Freiwillige Feuerwehr der Stadt Freilassing______________________Jahresbericht 201030,31 und 33 – AtemschutzübungHalbjahresübung32 – DonnerstagsübungMenschenrettung über Steck-, Schieb-, und Drehleiter34 – DonnerstagsübungGruppenausbildung zum Thema Löschwasserförderung• Planspiel lange Schlauchwege• Handhabung TS 8• Logistik GWL im SW 2000 Einsatz35 – Gruppenführerschulung• Sprechfunk• Führungsvorgang• Planspiele Gefahrgut und Löschwasserförderung36 – Kreisübung in SaaldorfBrand in der Mehrzweckhallewww.feuerwehr.freilassing.de


Freiwillige Feuerwehr der Stadt Freilassing______________________Jahresbericht 201037 – JugendübungWasserentnahme aus offenem GewässerLeiternausbildung38 – AtemschutzausbildungDie beiden zu Jahresbeginn ausgebildeten Atemschutzgeräteträger derFeuerwehr Freilassing konnten an einer Heißausbildung teilnehmen.Im gasbetriebenen Brandcontainer am Feuerwehrgerätehaus Burghausenhatten Florian John und Sebastian Pliquet die Gelegenheit, Erfahrungen mitHitze, Rauch und Wasserdampf zu sammeln.Beim Vorgehen über eine Treppe hinab in verschiedene Brandräume konntezudem die Handhabung des Strahlrohres, die Fortbewegung imSeitenkriechgang sowie das taktische Vorgehen im Atemschutzeinsatz weitertrainiert und verfeinert werden.In einem weiteren Ausbildungsschritt werden die neuenAtemschutzgeräteträger in Kürze an Feststoffbrände in holzbefeuertenContainern herangeführt.39 – DonnerstagsübungGeburtstagsübung zum 80. von Ludwig Mayer40 – JugendübungWasserentnahme aus offenem Gewässer41 – Gemeinsame Übung mit AinringGemeinsame Übung mit der Feuerwehr Ainring. Brand eines Nebengebäudesin Hasholzen. AufgabeFeuerwehr Freilassing : Wasserversorgung über lange Schlauchwege.www.feuerwehr.freilassing.de


Freiwillige Feuerwehr der Stadt Freilassing______________________Jahresbericht 2010Wasserentnahme Bach --> 800m42, 49, 50 – DonnerstagsübungBlockausbildung• Chemieschutzanzüge• Drehleiter• Kran• Gruppe im Löscheinsatz43 – GruppenführerschulungBegehung Kreiskrankenhaus Freilassing gemeinsam mit der FeuerwehrAinring44 – MaschinistenausbildungAusbildung RüstwagenAusbildung Drehleiterwww.feuerwehr.freilassing.de


Freiwillige Feuerwehr der Stadt Freilassing______________________Jahresbericht 201045 – JugendübungStandardeinsatzregel46 – DonnerstagsübungZugübung im Krankenhaus Freilassing. Angenommen wurde ein Zimmerbrandim 3. Obergeschoss47 – FreigestelltenübungAufbau Sandsackabfüllplatz48 – GruppenführerschulungVortrag über „schwere Rettung“ bei der Feuerwehr Berchtesgaden50 – JugendübungBelüftung von GebäudenFahrzeugkunde51 – DonnerstagsübungUnterweisung in die Alarmierung durch die Integrierte Leitstelle in Traunstein52 – DonnerstagsübungGruppe im Löscheinsatz53 – MaschinistenübungJahresunterweisung im Seilwindenbetrieb54 – JugendübungWasserentnahme aus offenem Gewässer56 – DonnerstagsübungZugübung bei der Fa. Transtextil57 – JugendübungGruppe im Löscheinsatzwww.feuerwehr.freilassing.de


Freiwillige Feuerwehr der Stadt Freilassing______________________Jahresbericht 201058 – DonnerstagsübungZugübung bei der Fa. Kiefel zusammen mit der Feuerwehr Surheim.59 – Vorbereitung zum Sommernachtsfest60,61, 62,64 und 66 - AtemschutzübungBrandcontainer LFV Bayernwww.feuerwehr.freilassing.de


Freiwillige Feuerwehr der Stadt Freilassing______________________Jahresbericht 201062 - MaschinistenübungJahresunterweisung im Seilwindenbetrieb065 – JugendübungWasserförderung über lange Schlauchwege in Eham67 – DonnerstagsübungGemeinsame Übung mit der Freiwilligen Feuerwehr Salzburg. AngenommenerHauseinsturz am ehemaligen Alpinegeländewww.feuerwehr.freilassing.de


Freiwillige Feuerwehr der Stadt Freilassing______________________Jahresbericht 201068 – DonnerstagsübungGemeinsame Übung mit der Feuerwehr Ainring. AngenommenerZimmerbrand im AWO Freilassing69 – GruppenführerschulungWeiterbildung in der technischen Rettung durch die Fa. Holmatro70 – JugendübungTHL Gerätekundewww.feuerwehr.freilassing.de


Freiwillige Feuerwehr der Stadt Freilassing______________________Jahresbericht 201071 – DonnerstagsübungGemeinsame Übung mit der Feuerwehr Saaldorf. Brand einesLandwirtschaftlichen Anwesens in Eham.72 – DonnerstagsübungIm Rahmen einer Großübung konnten die Feuerwehren Freilassing, Ainring,Saaldorf und Surheim zusammen das Vorgehen bei Bränden in weitläufigenGebäuden üben.Ein leer stehendes Industriegebäude im Freilassinger Industriegebiet Nord botoptimale Voraussetzungen um realistisch üben zu können.In dem weitläufigen Gebäudekomplex waren mehrere Brandherde in zwei aufunterschiedlichen Ebenen befindlichen Dachgeschossen angenommen. Inden völlig verrauchten Räumen waren zudem mehrere Personen vermisst.Nach der ersten Erkundung und Gesprächen mit einem Mitarbeiter desBetriebs wurde durch den Einsatzleiter die Entscheidung getroffen, dieanrückenden Feuerwehrkräfte auf zwei Gebäudeseiten aufzuteilen um eineneffektiven Innenangriff durchführen zu können.Die Feuerwehren Freilassing und Surheim waren somit damit beschäftigt überdas nördlich gelegene Treppenhaus des Verwaltungstrakts ins Dachgeschossvordringen zu können. Vor allem die Weitläufigkeit und Höhe des Gebäudesstellte die Einsatzkräfte hier vor große Herausforderungen.Auf der südlichen Gebäudeseite stießen die Feuerwehren Ainring undSaaldorf über eine Laderampe in das dortige Dachgeschoss vor.Nach einiger Zeit der Orientierung konnten auf beiden Seiten die vermisstenPersonen durch Trupps unter schwerem Atemschutz gerettet werden. Ebensowurden alle angenommenen Brandherde gefunden und abgelöscht.Um ausreichend Atemschutzgeräteträger für den aufwendigen Atemschutzeinsatzim Gebäude bereitstellen zu können wurde von der FeuerwehrFreilassing eine Atemschutzsammelstelle eingerichtet. Über dieseSammelstelle konnten Atemschutzgeräteträger und Atemschutzausrüstungeffektiv für die beiden Einsatzabschnitte zur Verfügung gestellt werden.Aufgrund der weiten Wege war die Kommunikation zwischen den einzelnenTrupps, den Führungskräften und auch den Einsatzabschnitten sehr wichtig.Besonders hier konnten Schnittstellen zwischen den einzelnen Feuerwehrenaufgefrischt und weiter verbessert werden.www.feuerwehr.freilassing.de


Freiwillige Feuerwehr der Stadt Freilassing______________________Jahresbericht 2010Nach 1 1/2 Stunden konnten die rund 100 Einsatzkräfte mit den 16eingesetzten Fahrzeugen die Übung beenden und in Ihre Gerätehäusereinrücken.73 – GruppenführerschulungVortrag über die Leitstelle Traunstein74 – JugendübungGruppe im Löscheinsatz75 – CSA ÜbungJährliche Übung76 – MaschinistenübungTragkraftspritzenbetrieb78 – GefahrgutausbildungAusbildungstag bei Wackerchemie79 – JugendübungHandhabung Leitern80 – Wiederholungsübung im Bahnerdenwww.feuerwehr.freilassing.de


Freiwillige Feuerwehr der Stadt Freilassing______________________Jahresbericht 201081 – DonnerstagsübungGeburtstagsübung zum 50er von Walter Niederbauer82 – DonnerstagsübungDie Gruppe im Löscheinsatz83 – JugendübungVorbereitung Wissenstest84 – DonnerstagübungIm Rahmen der wöchentlichen Ausbildung fand am Lokschuppen inFreilassing ein Ausbildungsabend zum Thema Eisenbahn statt.An diesem Abend wurden etwa 35 Feuerwehrmänner und Frauen durchMitarbeiter der Berchtesgadener Land Bahn, der ÖBB, demNotfallmanagement der Deutschen Bahn und Ausbilder der FeuerwehrFreilassing geschult.Um die Ausbildung so realitätsnah wie möglich zu gestalten wurden je einFLIRT Triebwagen und ein TALENT von den Streckenbetreiben zur Verfügunggestellt.An den Triebwägen wurde den Übungsteilnehmern u. a. das richtige Erdender Fahrzeuge und das (Not-)Öffnen der Türen erklärt. Um event.eingeklemmte Personen oder Gegenstände unter einem Triebwagen retten zukönnen wurde auch auf das anheben der Triebwägen eingegangen.Auf einem gesperrten Gleis wurde der Rüstsatz Bahn erklärt.Die Übungsteilnehmer hatten die Gelegenheit das Rettungsgerüst direkt amZug auszuprobieren. Mit den ebenfalls zum Rüstsatz Bahn gehörendenDraisinen wurden der Materialtransport auf der Schiene geübt.www.feuerwehr.freilassing.de


Freiwillige Feuerwehr der Stadt Freilassing______________________Jahresbericht 201085 – MaschinistenübungJahresunterweisung SeilwindeJahresunterweisung StaplerKorbausbidlung DLK86,93,95 -- DonnerstagsübungGruppenausbildungHeben und unterbauen von LastenEinsatz RettungssatzAbsturzsicherungwww.feuerwehr.freilassing.de


Freiwillige Feuerwehr der Stadt Freilassing______________________Jahresbericht 201087 – JugendübungDas Thema "Kleinlöschgeräte" wird beim diesjährigen bayerischenJugendwissenstest behandelt.Die Jugendfeuerwehr Freilassing bereitet sich auf diese Prüfung in mehrerenÜbungsabenden vor. Heute stand vor allem das Thema Feuerlöscher amProgramm. Gemeinsam mit zahlreichen Helfern erklärte Jugendwart MarcusKinzel den Jugendlichen das richtige Arbeiten mit diesem Löschgerät.Im Anschluß durften die Jugendlichen mit richtigen Feuerlöschern einen Brandbekämpfen.Der neue Kreisbrandmeister für Jugendarbeit Hans Grabner konnte sich andiesem Abend einen Eindruck über die Jugendarbeit bei der FeuerwehrFreilassing verschaffen.88 – DonnerstagsübungWasserförderübung vom Dorf Ainring zum Ulrichshögl. Es wurden ca. 2.000 mSchlauchleitung verlegt.89 – Gemeinsame Übung mir der Feuerwehr AinringIm Rahmen einer Zugübung „Gebäudebrand“ der Feuerwehr Ainring wurdeauch das seit geraumer Zeit bestehende Atemschutznotfallkonzept angewandtund die Atemschutzlogistik aufgebaut.Mit der Meldung „Rauchentwicklung im ehemaligen REWE-Markt in derIndustriestraße“ gemäß Einsatzstichwort „Brand 3“ rückte die FF Ainring ab.Nach Eintreffen stellte der Einsatzleiter fest, dass das gesamte Gebäude starkverraucht war und nach Mitteilung eines Handwerkers eine unbekanntewww.feuerwehr.freilassing.de


Freiwillige Feuerwehr der Stadt Freilassing______________________Jahresbericht 2010Anzahl an Arbeitern im Gebäude vermutet wurden. Weitere Angaben konnteder Mitteiler nicht machen. Das Objekt ist ausschließlich über einen kleinenSeiteneingang zu betreten, weitere Zuwegungen waren nicht gegeben.Aufgrund der Weitläufigkeit des Gebäudes und des zu erwartenden größerenAtemschutzeinsatzes wurde die FF Freilassing mit dem Schnelleinsatzteam(SET) für Atemschutznotfälle und der Atemschutzlogistikkomponentealarmiert.Die Wehren Ainring und Freilassing ergänzen sich mit einem gemeinsamenSET-Konzept, zudem stellt die FF Freilassing grundsätzlich bei größerenAtemschutzeinsätzen die zugehörige Logistik sicher.Zwischenzeitlich wurde die Einsatzstelle in zwei Einsatzabschnitte unterteilt.Dem Einsatzabschnittsleiter Brandobjekt wurde der Zug Ainring zurPersonensuche und Brandbekämpfung unterstellt. DemEinsatzabschnittsleiter Atemschutzlogistik wurden Teilkräfte aus Freilassingunterstellt, um eine Atemschutzsammelstelle zu errichten und dienotwendigen Logistikaufgaben zu erfüllen. Ein FreilassingerLöschgruppenfahrzeug wurde als SET eingeteilt und direkt dem Einsatzleiterunterstellt.Zwischenzeitlich hatte der Einsatzabschnittsleiter Brandobjekt seinezugeteilten Einheiten eingewiesen und zum Einsatz gebracht. FünfAtemschutztrupps waren nun zeitgleich im Objekt und suchten die völligverrauchten Bereiche ab. Im weiteren Verlauf wurde vom Übungsausarbeiterein Atemschutznotfall eingespielt. Ein Trupp wurde auf dem Rückweg ausdem Objekt getrennt und verlor den Kontakt zur Schlauchleitung, die alsRückzugswegsicherung fungierte. Orientierungslos wurde ein „Mayday-Notruf“über Einsatzstellenfunk abgesetzt. Nach kurzer Zeit wurde einer derverunfallten Atemschutzträger aufgefunden und nach draußen geleitet. Derzweite vermisste Atemschutzträger konnte dann ebenfalls aufgefundenwerden, war aber bewusstlos, so dass das aktivierte SET den Kollegenschnell in Sicherheit bringen musste.Im Rahmen der Sucharbeiten wurden schließlich zwei Arbeiter aus der Halledurch die Atemschutztrupps gebracht. Über die zwischenzeitlich errichteteAtemschutzlogistikschiene wurden die nötigen Kapazitäten gebündelt. Nachca. 1 ½ Stunden konnte die Übung erfolgreich beendet werden.Insgesamt kamen von den beiden Wehren 60 Mann mit 10 Fahrzeugen zumEinsatz. Dabei wurden 10 Atemschutztrupps (20 Mann) eingesetzt.www.feuerwehr.freilassing.de


Freiwillige Feuerwehr der Stadt Freilassing______________________Jahresbericht 201090 – Wasserförderübung in Bad ReichenhallDie Feuerwehr Bad Reichenhall veranstaltete am Samstag Vormittag einegroßangelegte Wasserförderübung.Nach einer kurzen theoretischen Einweisung in Wasserförderung über langeSchlauchwege und Pendelverkehr mit Tanklöschfahrzeugen ging es dann insÜbungsgebiet.Gemeinsam mit der Feuerwehr Bad Reichenhall legten wir diePumpenstandorte fest. Die Planung des Pendelverkehrs lag in ReichenhallerHand.Die Feuerwehr Freilassing hatte den Auftrag, die letzten 1.300mSchlauchleitung bis zum Sammelbehälter zu legen. Unser GerätewagenLogistik GWL 2 und das Löschgruppenfahrzeug LF 16 TS meisterten dieseAufgabe in nur ca. 15 min.Das Löschgruppenfahrzeug LF 16/12 blieb als Reservefahrzeug imBereitstellungsraum und unterstützte dann noch tatkräftig beim Rückbau derLeitung.Insgesamt wurde eine 2.300m lange Schlauchstrecke verlegt.www.feuerwehr.freilassing.de


Freiwillige Feuerwehr der Stadt Freilassing______________________Jahresbericht 201091 – JugendübungAusbildung zum Wissenstest92,94,96,101 – AtemschutzübungHalbjahresübung97 – MaschinistenausbildungAusbildung an den Fahrzeugen98 – JugendübungWasserentnahme99 – DonnerstagsübungZugübung THL100 – DonnerstagsübungPletschacher102 – JugendübungAbschlussübung der Jugendfeuerwehr103 – GruppenführerschulungAm 24. November konnten einige Gruppenführer und Führungsdienstgradeder Freiwilligen Feuerwehr Freilassing die neue Integrierte Leitstelle inTraunstein besichtigen.Nach der Begrüßung durch den Schichtführer, Hr. Bayer, führte dieser imSchulungsraum eine interessante und ausführliche Powerpoint-Präsentationüber die Entwicklung und Tätigkeiten der Integrierten Leitstelle Traunstein vor.Danach konnten noch die Räumlichkeiten besichtigt werden, sowie denDisponenten etwas bei Ihrer Arbeit über die Schulter geschaut werden.Von den Mitarbeitern der ILS Traunstein werden die Notrufe aus den vierLandkreisen Altötting, Berchtesgadener Land, Mühldorf und Traunsteinwww.feuerwehr.freilassing.de


Freiwillige Feuerwehr der Stadt Freilassing______________________Jahresbericht 2010entgegengenommen die unter der neuen europaweiten Notrufnummer 112,aber auch noch unter der „alten“ Notrufnummer für den Rettungsdienst, der19222, abgesetzt werden.Nach ein paar kurzen aber sehr informativen Gesprächen und dem einen oderanderem Erfahrungsaustauch mit den Disponenten, die man sonst immer nuram Funk hört, war die Besichtigung beendet.104 – GeburtstagsübungNachdem unser ehemaliger Kommandant, 2. Kommandant und 2. VorstandHans Schindler in der letzten Woche seinen 70. Geburtstag feiern konnte,fand nun am Donnerstag, dem wöchentlichen Übungstag unserer Wehr diebei runden Geburtstagen traditionelle Geburtstagsübung statt.Mit Martinshorn und Blaulicht fuhren die Einsatzfahrzeuge in den Hof vonHans Schindler ein, der die zahlreich zur Übung erschienen Aktiven undPassiven Mitglieder bereits erwartete.Nach einem "kleinen" Löschangriff auf die Grünflächen, überbrachten 2.Vorstand Hans Kranawetvogl und 1. Kommandant Hans Zimmermann dieGlückwünsche des Vereins und der Mannschaft. Als Dank für den geleistetenDienst und die immer noch tatkräftige Unterstützung bei allen möglichenAnlässen wurde dem Jubilar ein Geschenkkorb überreicht.Anschließend waren alle Anwesenden zu einer Brotzeit imFeuerwehrgerätehaus eingeladen.105 – THL AusbildungAm 17.04.2010 besuchte Rochus Häuslmann ein Seminar zum Thema "BigLift - Stabilisieren und Heben von LKW und Bussen nach Verkehrsunfällen".Diese Veranstaltung wurde von Heavy Rescue Germany mit Unterstützungder Feuerwehr Poing durchgeführt.Pünktlich um 08:00Uhr begann das Seminar mit einem ca. 2 stündigenUnterricht.www.feuerwehr.freilassing.de


Freiwillige Feuerwehr der Stadt Freilassing______________________Jahresbericht 2010Hier wurden folgende Themen behandelt:- Umgang mit großen, schweren Objekten- Eigenschaften von Gewicht und Position- Ankerpunkte- das Stabilisieren-Heben-Konzept- richtiges und geeignetes Gerät- 5-Schritt-Taktik bei Unterfahrunfällen mit LKWDer Praxisteil fand in einer nahegelegenen Sandgrube statt.Nun konnten die Teilnehmer endlich das in der theoretischen Ausbildungerworbene Wissen in die Praxis umsetzen.Es galt einen ca.8t schweren Anhänger um ca. 20cm anzuheben.www.feuerwehr.freilassing.de


Freiwillige Feuerwehr der Stadt Freilassing______________________Jahresbericht 20102.2 MaschinistenausbildungAuch 2010 bot die FeuerwehrFreilassing – das Team MA-Ausbilder –jeden ersten Montag im Monatzusätzliche Maschinistenausbildung an.Diese im Jahr 2007 ins Leben gerufeneZusatzausbildung wird rege genutzt undso konnte bereits die 30. Übung fürMaschinisten abgehalten werden.In den neun durchgeführtenMaschinistenübungen wurden diverseAusbildungsthemen beübt und das Wissen und die Handgriffe derMaschinisten vertieft bzw. verfeinert. Themen waren hier z.B. das Fahren mitSchneeketten sowie die richtige Handhabung der Stromerzeuger undPumpen. Bei Ausbildungsfahrten lag das besondere Augenmerk auf derPlanung der Fahrstrecken, denn bei Einsätzen ist es Ziel, dasschnellstmögliche Erreichen der Einsatzstelle. Hierbei stellen einige Brückenim Stadtgebiet eine besondere Herausforderung dar, da sie wegen derteilweise niedrigen Durchfahrtshöhe (z.B. Bahnbrücke EnzianstraßeDurchfahrtshöhe 3,00 mtr) nicht mit allen Fahrzeugen befahrbar sind.Der Schwerpunkt im Jahr 2010 lag bei den Themen „Löschwasserförderungüber lange Schlauchwege“ und „Logistik mit dem GWL“.Zum Thema „Löschwasserförderung über lange Schlauchwege“ fanden vierÜbungen statt.Diese sind speziell für die Maschinistenin Bezug auf Fahrgefühl undFahrzeugbeherrschung eine echteHerausforderung.Bei einer Kreisübung in Bad Reichenhallam 23.10.2010 konnte die FeuerwehrFreilassing die Leistungsfähigkeit ihrerMaschinisten mit dem GerätewagenLogistik unter Beweis stellen – eineLöschwasserförderung mit einerLeitungslänge von 1300 Meter wurde unter 20 min aufgebaut.www.feuerwehr.freilassing.de


Freiwillige Feuerwehr der Stadt Freilassing______________________Jahresbericht 2010Ebenso gefordert wurden die Maschinisten mit dem Gerätewagen Logistik beieinem Gefahrgutunfall am 03.05.2010auf der B20 Höhe Surheim/Loh – esmussten die logistischen Aufgaben wieBesorgung von Paletten mit Kalk undEntsorgung des kontaminiertenWassers bewältigt werden. Auch hierbewährte sich das mehrmals geübteBe- und Entladen, denn dies konnte imEinsatzfall ohne Probleme in diePraxis umgesetzt werden.Eine Neuerung 2010 war die Einbindung der jährlichen vorgeschriebenenUnterweisung für „Staplerfahrer“ und die jährliche Sicherheitsunterweisung„Seilwinde Rüstwagen“ in die monatlichen Maschinistenübungen.In einen kurzen Unterricht erklärte Gerätewart Andreas Schindler denStaplerfahrern die rechtlichen Grundlagen und Voraussetzungen zum Führeneines Flurförderfahrzeuges.Der praktische Teil bestand aus der richtigen Handhabung des Staplers sowiedem Be- undEntladen von Paletten aus dem Lagerregal.2010 musste das Stahlseil der Seilwinde Rüstwagen ausgetauscht werden.Die Tipps und Tricks der Herstellerfirma wurden in die Jahresunterweisungintegriert und an die Maschinisten weitergegeben.www.feuerwehr.freilassing.de


Freiwillige Feuerwehr der Stadt Freilassing______________________Jahresbericht 2010Jährliche Unterweisungen für Drehleitermaschinisten und Ladekranführersind ebenso lt. Unfallversicherungsverband Pflicht. Diese konnten in denRegelübungen parallel zu den CSA-Übungen durchgeführt werden.Mit der DLK wurde das richtig „Anfahren“ sowie die richtige Positionierung ander Einsatz-stelle geübt. Ein Schwerpunkt lag weiters in der richtigenAbschätzung der Reichweite der Drehleiter bei einer Menschenrettung. Auchdiese Form des Einsatzes wird immer öfter in Einsatzalltag durch das BRKzum Transport von Patienten angefordert.Der Umgang mit dem Ladekran des Gerätewagens-Logistik fordert sehr vielWissen, Geschick und praxisnahe Übung. Daher stand in der jährlichenUnterweisung nochmals das richtig Abstützen sowie das Be- und Entladenvon Paletten mit dem Ladekran im Mittelpunkt. Dies ist notwendig, da speziellin der Nacht oder in Stresssituationen jeder Handgriff sitzen muss.Da sich das Ausbildungskonzept in Theorie und Praxis bewährt hat wird esauch im Jahr 2011 weitergeführt – ein besonderer Ausbildungspunkt wird derzweitätige Vertiefungslehrgang Drehleiter durch einen Ausbilder von„drehleiter.info“.www.feuerwehr.freilassing.de


Freiwillige Feuerwehr der Stadt Freilassing______________________Jahresbericht 20103. Lehrgänge3.1. Staatliche FeuerwehrschulenAn den staatlichen Feuerwehrschulen Regensburg, Würzburg und Geretsriedhaben folgende Kameraden unterschiedliche Lehrgänge besucht:Kinzel MarcusUtzmeier HubertAntretter ManuelGruppenführerDrehleitermaschinistÖlschadensbekämpfung3.2 Standortschulung – LandkreisAm Lehrgang Atemschutzgeräteträger haben 2 Mann unserer Wehrteilgenommen (John Florian, Pliquet Sebastian)Am Lehrgang Wasserförderung des KFV Traunstein haben 2 Mannteilgenommen (Fegg Lorenz sen. Müller Erich)www.feuerwehr.freilassing.de


Freiwillige Feuerwehr der Stadt Freilassing______________________Jahresbericht 20104. GerätewartFür die Gerätewarte gab es 2010 wiedereiniges zu erledigen. Neben denüblichen Aufgaben der Geräte undFahrzeugpflege wurden zusätzlich nochfolgende Arbeiten an den Fahrzeugenerledigt:• Aufbereitung des Tanklöschfahrzeuges• Einbau einer Fernstarteinrichtung für den DLK Stromerzeuger• Einbau von Frontblitzern beim LF 16/12 und RW 2Nun zu den Details der Ausgeführten Arbeiten.Beim TLF sind die knapp 30 Dienstjahrenicht spurlos vorübergegangen, da sichaber das Fahrzeug von derGrundsubstanz in einem guten Zustandbefindet, und es noch einige JahreDienst tun muss, hat man sichentschlossen einige Aufbereitungsarbeitendurchzuführen.• Ausbesserungsarbeiten beim Lack• Austausch der beiden durchrosteten Kotflügel vorne• Ausbesserung kleinerer Korrosionsstellen bei Aufbau undMannschaftskabine• Nachrüstung von Sicherheitsgurten in der Mannschaftskabine• Beklebung des Fahrzeugs mit dem Design FreilassingDa das Tanklöschfahrzeug beim Ausrücken nicht mehr zu den erstenFahrzeugen gehört, war es relativ einfach das TLF bei den Reparaturarbeitenmehrmals kurzeitig außer Dienst zu stellen. Meist war dies Freitags, da diewww.feuerwehr.freilassing.de


Freiwillige Feuerwehr der Stadt Freilassing______________________Jahresbericht 2010Instandsetzung in die normale Gerätewarttätigkeit mit eingebunden wurde.Wie auch bei der Aufbereitung des Mehrzweckfahrzeuges kann sich dasErgebnis beim TLF sehen lassen.Die Fernstarteinrichtung beim DLKStromerzeuger ist eineEigenkonstruktion von GerätewartAndreas Schindler. Grundlegend wardie Idee nachts die Korbbeleuchtung mit2 x 500 Watt zügig und ohne verlassendes Maschinistenstandes in Betriebnehmen zu können. Zu beachten war,dass die Elektrische Nachrüstungkeinesfalls die Elektronik der Drehleiterbeeinträchtigt. Also wurde der Bauplanfür die Stromführung so gestaltet,dass die Stromversorgung für die E-Bauteileausschließlich von der Stromerzeugerbatterie übernommen wird. Lediglich dieBeleuchtung des Start Stopp Tasters am Maschinistenstand wird von der DLKElektrik übernommen. Nun es ist möglich per Knopfdruck amMaschinistenstand den Stromerzeuger zu Starten und auch wiederAbzustellen, was gerade in der Erstphase eines Einsatzes einen Zeitvorteil fürden DLK Maschinisten bringt.Weiteres wurden bei den FahrzeugenLF 16/12 und RW 2 Frontblitzer vomTyp Sputnik der Firma Hänschnachgerüstet, FMS Hörer für dieFahrzeuge ELW, HLF und DLKbeschafft und einige der Gitterboxen fürden GWL mit Vollgummirädernausgerüstet.www.feuerwehr.freilassing.de


Freiwillige Feuerwehr der Stadt Freilassing______________________Jahresbericht 20105. Beförderungen und EhrungenBei der Jahreshauptversammlung am 09.04.2010 wurden vomKommandanten folgende Beförderungen und Ehrungen ausgesprochen.BeförderungenFeuerwehrmann• Pliquet Sebastian• John FlorianOberfeuerwehrmann• Korona Christioph• Fegg Lorent jun.• Antretter Manuel• Krutzenbichler MathiasHauptfeuerwehrmann• Petermichl HeinzEhrungen10 Jahre aktiver Dienst Lutz Christoph, Petermichl Heinz20 Jahre aktiver Dienst Fegg Lorenz sen.30 Jahre aktiver Dienst Schindler Johann jun.40 Jahre aktiver Dienst Sagmeister Josef, Standl JohannSilbernes Ehrenzeichenfür 25 Jahre aktiven Dienst Hofmann ThomasGoldenes Ehrenzeichenfür 40 Jahre aktiven Dienst Sagmeister Josef, Standl Johannwww.feuerwehr.freilassing.de


Freiwillige Feuerwehr der Stadt Freilassing______________________Jahresbericht 20106. MannschaftDer Mannschaftsstand der Freilassinger Wehr beträgt 72 aktive Feuerwehrkameradenohne Jugendfeuerwehr6.1 Neuzugänge und AbgängeNeuzugänge:Abgänge:Woschitz Michaelkeine6.2 DienstgradeDie Gruppenführer und Dienstgrade der FFW Freilassing:Brandl MichaelEder MartinFegg LorenzKinzel WalterMüller ErichNiederbauer WalterPliquet UlrichRehrl MichaelRehrl SiegfriedSagmeister JosefSchindler HansStandl Johann IStandl MaxOberlöschmeisterOberlöschmeisterOberlöschmeisterLöschmeisterOberlöschmeisterBrandmeisterOberlöschmeisterLöschmeisterLöschmeisterOberlöschmeisterOberlöschmeisterOberlöschmeisterHauptlöschmeisterKommando:Zimmermann HansHäuslmann RochusKommandantKommandant Stellvertreterwww.feuerwehr.freilassing.de


Freiwillige Feuerwehr der Stadt Freilassing______________________Jahresbericht 20106.3 FachbeauftragteAtemschutz/Gefährliche Stoffe: Brandl MichaelJugend:Kinzel MarkusFunk, Einsatzzentrale: Fegg LorenzÖffentlichkeitsarbeit:Niederbauer WalterGerätewarte:Schindler AndreasSagmeister JosefMaschinistenausbildung: Schindler Hans6.4 Freistellung vom WehrdienstDurch den von der FF Freilassing gewährleisteten erweiterten Katastrophenschutz, Fachbereich Brandschutz mittels bundeigenem LF-16 TS besteht fürFeuerwehrdiensleistende die Möglichkeit der Freistellung vom Wehrdienst.2010 wurden keine Helfer für 6 Jahre zum Dienst im K-Schutz verpflichtet.www.feuerwehr.freilassing.de


Freiwillige Feuerwehr der Stadt Freilassing______________________Jahresbericht 20107. JugendfeuerwehrAuf das vergangene Jahr 2010 könnenwir mit Stolz zurückblicken, denn eskamen 1 Jugendfeuerwehrfrau und 4Jugendfeuerwehrmänner zu unsererTruppe dazu, so dass wir jetzt wieder 12Mitglieder verzeichnen können.Zwei Jugendfeuerwehrmänner tratenzur aktiven Wehr über.Im Jahr 2010 gestalteten wir die Werbeaktion etwas anders. Es wurden alleJugendlichen zwischen 14 – 18 Jahren angeschrieben um für das Ehrenamtbei der Jugendfeuerwehr Freilassing zu begeistern.Auch bei der Autoshow und beim Kinder- und Jugendtag Freilassing rührtenwir die Werbetrommel.Im Frühjahr nahmen wir am österreichischen Jugendwissenstest in Mattseeteil und konnten ausschließlich gute Ergebnisse erzielen.Der bayrische Jugendwissenstest fand wieder im Feuerwehrhaus Freilassingstatt wo auch die Jugendfeuerwehren aus dem benachbarten Salzburg unddem Flachgau teilnahmen.Wie jedes Jahr führte unser Jugendfeuerwehrausflug in die Therme Erding.Mitglieder der Jugendfeuerwehr im Jahr 2010Rehrl Tobias Klinger LukasPliquet Dominique Pfannerstill FabianJohn FlorianFuchs WolfgangPliquet LuisaGrammer PascalErber MaximilianKraller ThomasKlinger JonasIm Berichtsjahr in die aktive Feuerwehr übernommenWoschitz MichaelRuss Markuswww.feuerwehr.freilassing.de


Freiwillige Feuerwehr der Stadt Freilassing______________________Jahresbericht 2010Im Berichtsjahr aus der Jugendfeuerwehr ausgetretenImmler LukasIm Berichtsjahr in die Jugendfeuerwehr eingetretenPfannerstill FabianKlinger JonasKlinger LukasPliquet LuisaFuchs WolfgangBestand der Jugendfeuerwehr Freilassing31.12.10 Mädchen 1Buben 10Gesamt 11Die Jugendfeuerwehr Freilassingabsolvierte im Jahr 2010 ca. 35verschiedene Ausbildungspunkte. Dieseumfassten u.a. die Vorbereitungen aufdie unten aufgeführten Tests undPrüfungen sowie Übungsabende, beidenen die unterschiedlichsten Themenbehandelt wurden.Bei verschiedenen gesellschaftlichenVeranstaltungen wurde die Hilfe der Jugendfeuerwehr benötigt.Selbstverständlich waren die Mitglieder der Jugendfeuerwehr bei allenVereins-feierlichkeiten herzlich Willkommen.Besondere Ereignisse des Jahres 2010 :Abnahme des österreichischenJugendwissenstests in Mattsee inBronze, Silber und Gold.Abnahme des bayerischenJugendwissenstests im FeuerwehrhausFreilassingmit den Feuerwehren aus demFlachgau und der Stadt SalzburgJugendfeuerwehrausflug zumRutschenpark/Therme Erdingwww.feuerwehr.freilassing.de


Freiwillige Feuerwehr der Stadt Freilassing______________________Jahresbericht 2010Jahresabschlussübung –Band eines Radlschuppens- anschließendgemütliches Abschlussessenwww.feuerwehr.freilassing.de


Freiwillige Feuerwehr der Stadt Freilassing______________________Jahresbericht 2010www.feuerwehr.freilassing.de


Freiwillige Feuerwehr der Stadt Freilassing______________________Jahresbericht 20108. Atemschutz8.1 Atemschutzgeräte8.1.1 Pressluftatmer25 Spiromatic 90-L der Firma INTERSPIRO8 BD 96-S der Firma MSA AUER2 Sicherheitstrupptaschen8.1.2 Atemluftflaschen53 Stück 6 l Stahl-Flaschen (300 bar)21 Stück 6,8 l Composite-Flaschen mit Schutzhülle (300 bar)2 Stück 2 l Flasche (200 bar)4 Flaschen für Prüfstand und Puffer (200/300 bar)8.1.3 Atemschutzmasken67 Atemschutzmasken „PE“ der Firma INTERSPIRO12 Atemschutzmasken „3S“ ÜD der Firma MSA AUER10 Atemschutzmasken „3S“ ND der Firma MSA AUER21 Fluchthauben in Innenangriffstaschen8.1.4 Atemschutzüberwachung/-sicherung8 Geräte „AEF“ der Firma Pölz21 Geräte „Superpass II“ Bewegungsmelder8 Geräte „FireFly II“ Bewegungsmelder8.2 ABC-Ausrüstung (Schutzanzüge)5 Vollschutzanzüge8 ABC-Schutzkleidungsset´s Form 210 ABC-Schutzanzugsets Overgarment8.3 Messtechnik2 Explosions-Messgeräte mit Pumpe1 CMS Gasspürgerät1 Wärmebildkamera1 Strahlenschutzsonderausrüstungwww.feuerwehr.freilassing.de


Freiwillige Feuerwehr der Stadt Freilassing______________________Jahresbericht 20108.4 AtemschutzübungsstreckeIm Jahr 2010 nutzten 230 Atemschutzgeräteträger dieAtemschutzübungsstrecke im Feuerwehrgerätehaus Freilassing zur Aus- undFortbildung. Davon stellte die Feuerwehr Freilassing im Berichtsjahr 50Teilnehmer.350347300283278264300 308 230250224200195159185150100500Jahr2000Jahr2001Jahr2002Jahr2003Jahr2004Jahr2005Jahr2006Jahr2007Jahr2008Jahr2009Jahr20108.5 AtemschutzgerätewarteMichael Brandl (Leiter Atemschutz)Martin EderChristian HanglWolfgang HanglChristoph KoronaManfred KralChristoph LutzTobias Sperlwww.feuerwehr.freilassing.de


Freiwillige Feuerwehr der Stadt Freilassing______________________Jahresbericht 20108.6 Atemschutzgeräteträger45403541333835 35373643413740302520151050Jahr2000Jahr2001Jahr2002Jahr2003Jahr2004Jahr2005Jahr2006Jahr2007Jahr2008Jahr2009Jahr20108.7 Einsätze und Übungen mit AtemschutzEinsatzartJahr2008Jahr2009Jahr2010Brand im Einsatz 48 97 65Brand auf Bereitschaft 88 189 132THL im Einsatz 0 6 0THL auf Bereitschaft 4 0 2ABC im Einsatz 2 4 19ABC auf Bereitschaft 0 0 6CSA im Einsatz 0 0 11Übung 115 93 66Übung auf Bereitschaft 20 17 27Übung Grundlehrgang 39 0 20Heißausbildung 25 18 37Übung CSA 29 25 28Übung ABC 23 28 10Unterweisung über den Atemschutz(nach FwDV 7)27 66 42Einsatzübung in taktischer Einheit (nach 37 52 40www.feuerwehr.freilassing.de


Freiwillige Feuerwehr der Stadt Freilassing______________________Jahresbericht 2010FwDV 7)Belastungsübung (nach FwDV 7) 44 35 40Sonstige Tätigkeit 15 9 78.8 AtemluftkompressorÜbersicht über Flaschenfüllungen mit unserem Atemluftkompressor14001341 1336 1396 121112001170 11381173 116510009848006004002000Jahr2002Jahr2003Jahr2004Jahr2005Jahr2006Jahr2007Jahr2008Jahr2009Jahr20108.9 Besondere Übungen/VeranstaltungenAuch heuer stellen wir in diesem Jahresbericht Zahlen zu den durchgeführtenGeräteprüfungen im Bereich Atemschutz zur Verfügung.Im Jahr 2010 wurden folgende Prüfungen durchgeführt:Maskenprüfungen 551Pressluftatmerprüfung 481Pressluftatmer-Halbjahresprüfung 74Pressluftatmer-Sechsjahresprüfung 45Lungenautomatenprüfung 428Lungenautomaten-Sechsjahresprüfung 45Chemischutzanzugprüfung 21Betrachtet man den Zeitaufwand für die entsprechenden Prüfungenwww.feuerwehr.freilassing.de


Freiwillige Feuerwehr der Stadt Freilassing______________________Jahresbericht 2010(incl. Vorarbeiten wie z. B. Maskendesinfektion), der teilweise bis zu 30Minuten je Gerät beträgt, wird deutlich welchen Stellenwert die Arbeit derehrenamtlichen Atemschutzgerätewarte hat.8.10 Das Atemschutzjahr 20108.10.1 Erfahrungsaustausch HeißausbildungAuf Initiative des Bezirksfeuerwehrverbandes Oberbayern fand an derstaatlichen Feuerwehrschule Geretsried eine Erfahrungsaustausch statt.Thema war die Heißausbildung unter Atemschutz.Der Einladung folgten auch Michael Brandl und Rochus Häuslmann vonAtemschutz.org (beides Mitglieder der Feuerwehr Freilassing). NebenAusbildern diverser Heißausbildungszentren, Mitarbeitern desInnenministeriums und der bayerischen Feuerwehrschulen, Vertretern desLandes- und Bezirksfeuerwehrverbandes waren auchAtemschutzverantwortliche der oberbayerischen Landkreise Teilnehmer andiesem Treffen.In verschiedenen Vorträgen wurden der derzeitige Stand der bayerischenHeißausbildung, Erkenntnisse aus der Heißausbildung sowie grundlegendeFakten zur Atemschutzausbildung dargestellt.Redner waren hierbei Thomas Roselt vom bayerischenGemeindeunfallversicherungsverband, Jürgen Wohlrab und Holger Coenenvon der staatlichen Feuerwehrschule Geretsried, sowie Rainer Englmeier vomArbeitskreis Atemschutz des Bezirksfeuerwehrverbandes Oberbayern.Nach den Vorträgen bestand in einer Diskussionsrunde die Möglichkeit,Erfahrungen, Möglichkeiten und Ideen auszutauschen.www.feuerwehr.freilassing.de


Freiwillige Feuerwehr der Stadt Freilassing______________________Jahresbericht 20108.10.2 Zwei neue AtemschutzgeräteträgerDer Feuerwehr Freilassing stehen zweineue Atemschutzgeräteträger zurVerfügung.Die beiden Kameraden durchliefen einintensives Ausbildungsprogramm um fürdie auf sie zukommenden Einsätzevorbereitet zu sein.In einem einwöchigenLandkreislehrgang und einer vierwöchigen wehrinternen Ausbildung bekamenFlorian John und Sebastian Pliquet das nötige Rüstzeug um sicher unterAtemschutz arbeiten zu können.Das Kennenlernen der Gerätetechnik oder das richtige Vorgehen imInnenangriff waren ebenso Lehrgangsinhalte, wie beispielsweise das Retten inNot geratener Kameraden unter Atemschutz.In verschiedenen Heißausbildungszentren werden die neuenAtemschutzgeräteträger in den nächsten Monaten ihr nun angeeignetesWissen weiter vertiefen.8.10.3 Halbjahresübung der AtemschutzgeräteträgerDie Atemschutzgeräteträger der FeuerwehrFreilassing führten im April wieder ihre halbjährlicheÜbung durch.Die Übungen bestanden jeweils aus dreiEinzelübungen, die im Einsatzfall zu denGrundhandgriffen gehören.Das Ausrüsten mit Atemschutz imFeuerwehrfahrzeug ist mit dem Anlegen desGerätes alleine nicht getan. Angefangen von derEinsatzkurzprüfung des Gerätes bis hin zurAufnahme der Zusatzausrüstung muss im Einsatzjeder Handgriff sitzen. Um bereits beim Eintreffen ander Einsatzstelle über vollständig ausgerüsteteAtemschutzgeräteträger verfügen zu können istRoutine beim Ausrüsten äußerst wichtig.www.feuerwehr.freilassing.de


Freiwillige Feuerwehr der Stadt Freilassing______________________Jahresbericht 2010Während des ersten Übungsteils hattejeder Geräteträger die Möglichkeit, sichmehrmals im fahrenden Fahrzeug fürden Einsatz vorzubereiten.Im zweiten Übungsteil war dasAtemschutznofalltraining im Rahmendes Freilassinger Sicherheitstruppkonzeptsgefragt. Ein alsAtemschutzgeräteträger ausgerüsteterDummie musste von den Einsatzkräften fachmännisch erstversorgt, mit neuerAtemluft versorgt und anschließend in verschiedenen Varianten gerettetwerden. Besonders Atemschutznotfälle erfordern ein sicheres Handeln allerBeteiligten und können daher nie oft genug beübt werden.Mit einem Hohlstrahlrohrtraining wurden die Übungsabende letztendlichvollendet. Das Hohlstrahlrohr als Handwerkzeug des Atemschutzgeräteträgersmuss sicher beherrscht werden. Daherist auch hier regelmäßiges Übenunerlässlich um im Einsatz Temperatur-Checks und Rauchgaskühlungengekonnt vornehmen zu können.8.10.4 Ausbildung in BrandsimulationsanlageDie beiden zu Jahresbeginnausgebildeten Atemschutzgeräteträgerder Feuerwehr Freilassing konnten aneiner Heißausbildung teilnehmen.sammeln.Im gasbetriebenen Brandcontainer amFeuerwehrgerätehaus Burghausenhatten Florian John und SebastianPliquet die Gelegenheit, Erfahrungenmit Hitze, Rauch und Wasserdampf zuwww.feuerwehr.freilassing.de


Freiwillige Feuerwehr der Stadt Freilassing______________________Jahresbericht 2010Beim Vorgehen über eine Treppe hinab in verschiedene Brandräume konntezudem die Handhabung des Strahlrohres, die Fortbewegung imSeitenkriechgang sowie das taktische Vorgehen im Atemschutzeinsatz weitertrainiert und verfeinert werden.In einem weiteren Ausbildungsschritt werden die neuenAtemschutzgeräteträger in Kürze an Feststoffbrände in holzbefeuertenContainern herangeführt.9.10.5 Heißausbildung für Freilassinger AtemschutzgeräteträgerDie Wirkung von Feuer kann verheerendsein. Als öffentlicher Versicherer undPartner der Feuerwehren in Bayern wardie BayerischeLandesbrandversicherung immer inDiskussionen umAusbildungsmaßnahmen eingebunden.Gemeinsam mit der Firma Dräger Safetywurde ein Konzept entwickelt, dasfolgende Anforderungen erfüllen sollte:- Entwicklung einer transportablen Trainingseinheit (Container)- Robuster und wirtschaftlicher Betrieb durch Festbrennstoffe- Steuerbarer Flashover- Ausrüstung des Containers mit Wärmebildkameras (WBK)- Übertragungsmöglichkeit vonKamerabildern (optische und WBK)nach außen- Ausarbeiten eines Ausbildungsplansfür ÜbungsleiterDie genannten Anforderungen konntenin einem Prototyp umgesetzt werden.Der Flashover-Trainingscontainer bietetAtemschutzträgern die Möglichkeit, dasEntstehen eines Brandes unterkontrollierbaren Verhältnissen zu beobachten und schließlich zu bekämpfen.Die einsatznahen Voraussetzungen, mit denen die Übenden konfrontieretwerden, führen zu einem Ausbildungsgrad, der die Sicherheit derEinsatzkräfte wesentlich erhöht.Der Übungscontainer war Anfang August am Freilassingerwww.feuerwehr.freilassing.de


Freiwillige Feuerwehr der Stadt Freilassing______________________Jahresbericht 2010Feuerwehrgerätehaus stationiert. 33 Atemschutzgeräteträger der FeuerwehrFreilassing nahmen an diesem Training teil.Schutzkleidung und umluftunabhängiger Atemschutz sind das Rüstzeug derFeuerwehrleute. Wichtig dabei ist, dassdie Ausrüstung die aus einer Überjacke,Überhosen, Sicherheitsstiefeln,Schutzhandschuhen undFlammschutzhaube besteht komplett istund vor allem richtig angelegt wird,denn beim realistischen Üben vonEinsatzsituationen in einemBrandübungscontainer („Labor“)beobachten die Teilnehmer denBrandverlauf. Die Einrichtung (Möbel) wird durch eingehängte Spanplatten miteiner Fläche von 10 m² simuliert, das entspricht einem Bruchteil derHolzfläche in einem eingerichteten Zimmer.Durch die Wärmeeinwirkung des Initialsfeuers beginnen die Spanplattenauszugasen und liefern somit die Basis für die spätereRauchgasdurchzündung (Flashover).Durch die äußerst schwierigenSichtverhältnisse wird eine realeSituation erzielt. Die Übenden könnenerkennen, wie die Rauchschicht immerweiter nach unten absinkt. Während derÜbung wird die offene Tür desContainers geschlossen, was bewirkt,dass der Rauch nicht mehr abziehenkann und die Sauerstoffzufuhrunterbunden wird. Die Verbrennung wird unvollständig und dieFeuerwehrleute im Container haben durch die Verrauchung keinerlei Sicht.Nach einigen Minuten wird die Tür wieder geöffnet. Dieser Vorgang istvergleichbar mit dem Öffnen einerZimmertür in einer Wohnung.Sauerstoff strömt in den Brandraum,das Feuer wird sofort größer. In derRauchschicht, die sich ungefähr einenhalben Meter über den Köpfen derknienden Feuerwehrleute befindet,bilden sich kleine Flammenzungen. Dasist der Beginn einerRauchdurchzündung. Danach muss diehohe Rauchgastemperatur heruntergekühlt werden, da sich das Feuer sehrwww.feuerwehr.freilassing.de


Freiwillige Feuerwehr der Stadt Freilassing______________________Jahresbericht 2010schnell ausbreiten und die Übenden gefährden würde. Mit Positionswechselnhat jeder teilnehmende Feuerwehrler die Möglichkeit, selbst einen Flashoverzu bekämpfen. Hierbei trainiert der Teilnehmer den Umgang mit einemHohlstrahlrohr und festigt somit den Umgang mit seinem Handwerkzeug.Temperaturen, die an der Decke vom Brandraum gemessen werden, liegenzwischen 600 und 800 ° Celsius (für die Ausgasung von Holz werden diesehohen Temperaturen benötigt). Auf Kopfhöhe der Feuerwehrkameraden sindes noch 50 bis 90 °C.Zur Beobachtung der Teilnehmer ist im Container eine Wärmebildkamerainstalliert. So ist eine ständige Überwachung nach außen gewährleistet.Zusätzlich steht ein Rettungstrupp bereit. Während der Übung steht dieSicherheit der Teilnehmer an oberster Stelle. Ziel der Ausbildung ist es, dieAtemschutzgeräteträger so zu sensibilisieren, dass diese eine Flashover-Gefahr erkennen und deren Durchzündung verhindern8.10.6 Belastungsübung unter AtemschutzAlle Atemschutzgeräteträger derFeuerwehr Freilassing führten im Herbstdie jährlich vorgeschriebenenBelastungsübung unter Atemschutzdurch.An vier Übungsabenden stelle dieAtemschutzübungsstrecke derFeuerwehr Freilassing einmal mehr einewillkommene Übungsmöglichkeit dar.Nach dem Durchgang durch die Übungsstreckewartete im Belastungsraum eine Neuheit auf dieAtemschutzgeräteträger.Neben der Belastungsübung auf der Endlosleiterkamen erstmalig auch die beiden vom Landkreisbeschafften Fahrradergometer zum Einsatz. Mit denneuen Geräten, die das bisherige Laufbandersetzen, ist eine genauere Dosierung der Belastungmöglich.www.feuerwehr.freilassing.de


Freiwillige Feuerwehr der Stadt Freilassing______________________Jahresbericht 20108.10.7 Atemschutzübungsstrecke rege genutztIm Herbst 2010 wurde die Atemschutzübungsstrecke im FreilassingerFeuerwehrgerätehaus wieder rege genutzt.Neben der Feuerwehr Freilassing selbst und verschiedenen Lehrgängen desLandkreises nutzten auch wieder viele weitere Hilfsorganisationen dieoptimalen Ausbildungsbedingungen in Freilassing.So waren neben dem THW-Ortsverband Berchtesgadener Land auch dieAtemschutzgeräteträger der Feuerwehre Mondsee aus Österreich inFreilassing zu Gast.Die letzte Übung fand dann im Spätherbst für die Feuerwehren Tüssling undKastl aus dem Landkreis Altötting statt.8.10.8 Gefahrgutausbildung 2010Nicht zuletzt der Gefahrgutunfall auf derBundesstraße 20 zwischen Freilassingund Laufen im Mai diesen Jahres hatdie Wichtigkeit einer umfassendenGefahrgutausbildung bei den freiwilligenFeuerwehren gezeigt.Neben verschiedenen theoretischenund praktischen Übungsabenden zudiesem Thema standen 2010 vor allemwieder die Jahresübungen der Trägervon Chemieschutzanzügen sowie ein TUIS-Tag bei der WerkfeuerwehrWacker Burghausen auf dem Übungsplan der Feuerwehr Freilassing.Die Jahresübung der Träger von Chemieschutzanzügen umfasste in diesemJahr drei Stationen, die direkt nacheinander abgearbeitet wurden.So bestand zunächst die Aufgabe darin,nach einem angenommenen Lagerunfallmit Gefahrgut Erkundunsmaßnahmendurchzuführen. Vor allem dieIdentifikation der verschiedenen Stoffesowie die Kontrolle auf ausgetretenesGefahrgut erforderten hierbeiumsichtiges Handeln der übendenFeuerwehrmänner.Auch vermeintlich einfachehandwerkliche Arbeiten, wie dasAufbauen eines Rettungsgerüstes, sind im Chemieschutzanzug nicht leicht zuwww.feuerwehr.freilassing.de


Freiwillige Feuerwehr der Stadt Freilassing______________________Jahresbericht 2010bewerkstelligen. Um dieFeuerwehrkräfte mit teils diffizielenHandgriffen vertraut zu machen, war derAufbau des beschriebenen Gerüstes dieAufgabe beim zweiten Teil der Übung.Der dritte Übungsteil beinhaltete eineÜbung, die Kommunikation undFingerfertigkeit kombiniert. Aushandelsüblichen Duplo-Steinen bauteein Truppmitglied hinter einerTrennwand ein beliebiges Objekt zusammen. Die weitere Aufgabe bestanddann darin, über Funk dem zweiten Truppmitglied Anweisungen zu geben,damit dieser das Objekt aus den identisch vorhandenen Steinen ebenfallserstellen konnte. Besonders die genaue Ausdrucksweise und eindeutigeBeschreibung von Vorgängen kann im Einsatzfall erfolgsentscheidend sein.Im Herbst bot dann ein TUIS-Tag bei der Firma Wacker-Chemie diewillkommene Möglichkeit eine externe Gefahrgutausbildung zu erfahren.Zunächst wurden in einer theoretischen Ausbildung sowie in GruppenarbeitenEinsatzgrundsätze bei Einsätzen mit Gefahrgut erarbeitet. Nach derMittagspause erfolgte dann die Ausbildung im praktischen Teil. EinGefahrguttransporter aus dessen Ladebereich rauch aufstieg bot eineindrucksvolles Szenario für die Übung.Die Freilassinger Einsatzkräfte arbeiteten den Einsatz zusammen mit derebenfalls am TUIS-Tag teilnehmenden Feuerwehr Anzing ab. Dabei kamenseitens der Feuerwehr Freilassing wiederum Chemieschutzanzüge zumEinsatz. Ebenso wurde der Betrieb des Dekontaminationsplatzessichergestellt.www.feuerwehr.freilassing.de


Freiwillige Feuerwehr der Stadt Freilassing______________________Jahresbericht 20109. Verwaltung9.1. SitzungenDie Gruppenführer und Dienstgrade der FFW Freilassing wurden zu 4Sitzungen eingeladen, wobei Unklarheiten oder gegebenenfallsUnstimmigkeiten beseitigt, aber auch Verbesserungen für die Feuerwehrgebracht wurden .Die Punkte, welche die Mannschaft betreffen wurden am „schwarzen Brett„ imVerbindungsgang zur Fahrzeughalle ausgehängt.Insbesondere wurde in diesen Sitzungen der Übungsplan für die folgendenWochen festgelegt und Neuerungen bekannt gegeben.9.2. NeuanschaffungenTrotz der angespannten Haushaltslage der Stadt als Sachaufwandsträger fürdie Feuerwehr konnte das Notwendige zur Sicherung der Einsatzbereitschaftbeschafft werden.Hierzu zählt insbesondere:• 1 Schlauchpflegeanlage• 1 Rüstholzsatz. Durch den Einsatz von Florian Bauer und DominiquePliquet musste die Stadt Freilassing hier nur die Materialkosten tragen. Diebeiden fertigten diesen Satz in zahlreichen Stunden.www.feuerwehr.freilassing.de


Freiwillige Feuerwehr der Stadt Freilassing______________________Jahresbericht 20109.3. Vorbeugender BrandschutzMit ein zeitaufwendiger Aufgabenbereichdes Kommandanten stellt dieEinbindung der Feuerwehr in denvorbeugenden Brandschutz dar. Diesgilt sowohl für den baulichen als auchden betrieblichen vorbeugenden Brandschutz.So mussten im Bereich baulicherBrandschutz für Bauleitplanungen undEinzelbaugenehmigungsverfahren zahlreicheStellungnahmen abgegeben undOrtstermine wahrgenommen werden. Im Bereich betrieblichen vorbeugendenBrandschutzes wurden verschiedene Brandschutzschulungen in Betriebenzum Thema Brandschutz am Arbeitsplatz durchgeführt.Auch wurde für die 3. Klassen der Grundschule Brandschutzerziehungsunterrichtmit Besichtigung des Feuerwehrgerätehauses abgehalten.www.feuerwehr.freilassing.de


Freiwillige Feuerwehr der Stadt Freilassing______________________Jahresbericht 201010. VereinLiebe Mitglieder des Feuerwehrvereins,nach dem Jubiläumsjahr 2009, gestaltete sich das Vereinsjahr 2010 ohnegrößere, außergewöhnliche Veranstaltungen.Um den Verein zu führen wurden im Jahr 2010 trotzdem fünfVorstandsitzungen abgehalten.Wie jedes Jahr begann das Vereinsjahr 2010 mit dem traditionellen„Dreikönigsfrühschoppen“.In der Folgezeit wurde das kalte Winterwetter ausgenutzt und die sportlichenAktivitäten begannen, im Gegensatz zu den Vorjahren dieses Mal sehrerfolgreich. So konnte das „4-Vereine-Eisstockschießen“ gegen dieFeuerwehren aus Laufen, Saaldorf und Surheim ebenso wie der Vergleichgegen den EC Brodhausen ein paar Tage später gewonnen werden. Einenkleinen Rückschlag gab es dann Anfang Februar, als das Eisstockschießengegen die Kameraden aus Surheim knapp mit 2 zu 3 verloren wurde. Beimwehrinternen Preiswatten am Gründonnerstag kamen dieses Mal die Siegeraus der Vorstandschaft. Es gewann dasper Los zusammengestellte Duo ausVorstand Hans Standl und KassierJosef Sagmeister. Gegen Ende Maikam eine neue sportlicheHerausforderung auf uns zu: wir wurdenvon den Feuerschützen, die im Kellerdes Feuerwehrgerätehauses IhrenSchießstand haben zu einemSchießabend eingeladen.Unsere Jahreshauptversammlung hielten wir 2010 am 09. April hier imRathaussaal ab. Am 15. Mai feierten wirwie jetzt schon gewohnt amSamstagabend unsere Florianifest.Unter den Klängen der Stadtkapellemarschierten wir zum Besuch derheiligen Messe in der Rupertuskirche.Nach dem Rückmarsch gab es imFeuerwehrhaus noch eine Brotzeit umden Abend gesellig ausklingen zulassen.www.feuerwehr.freilassing.de


Freiwillige Feuerwehr der Stadt Freilassing______________________Jahresbericht 2010Neben unseren eigenenVeranstaltungen, nahmen wir unteranderem, zum Teil mit Mitgliedern derVorstandschaft oder auch zahlreichenKameraden an folgenden Festen,Versammlungen und Veranstaltungenteil:- Hauptversammlungen der Nachbarfeuerwehren: Ainring, Saaldorf undSurheim- Florianifest der Feuerwehr Ainring- Kreisfeuerwehrtag- Hauptversammlung der Stadtkapelle Freilassing- Feuerwehrfeste in Fridolfing, Laufen und Oberalm- Festakt: „Rupertiwinkel – 200 Jahre bei Bayern“ in LaufenWie schon die Jahre vorher hatten wir bei unseremSommernachtsfest am 31. Juli einen großenBesucheransturm zu bewältigen. Hiermit möchteich mich auch bei den vielen Kameraden die fleißigmitgeholfen haben, bedanken.Im letzen Jahr gaben sich unter zahlreicherBeteiligung vieler Kameraden Marcus und IrmiKinzel das Jawort. Als Höhepunkt des vergangenJahres kann auf jeden Fall der 3-tägigeVereinsausflug in die Steiermark Mitte Oktober, andem zahlreiche Kameraden mit ihren Frauen bzw.Freundinnen teilnahmen bezeichnet werden. Nachder Abfahrt am Freitagmittag mit dem Bus über dieTauernautobahn, Radstadt, Liezen, denwww.feuerwehr.freilassing.de


Freiwillige Feuerwehr der Stadt Freilassing______________________Jahresbericht 2010Kleinalmtunnel und Graz nach Stainz ins Hotel, stand an diesem Tag nur nochdie Zimmerverteilung und das Abendessen auf dem Programm. Am Samstagwurde nach einem kurzen Abstecher nach Graz eine Kernölmühle besucht.Auf der Rückfahrt zum Hotel wurdenoch ein Zwischenstopp in einemWeingut eingelegt. Nach demAbendessen im Hotel ging es mit demBus zu einem geselligen Abend in eineBuschenschenke zur Weinverkostung.Nach einer Fahrt mit dem berühmtenStainzer Flascherlzug am Sonntag,nach einem ausführlichen Frühstück,wurde dann die Heimfahrt angetreten.Auch einige runde Geburtstage galt eszu feiern. Hier machte Hermann Gruber mit seinem 70. Geburtstag bereits imJanuar den Anfang. Weitere Geburtstagsübungen wurden im Mai, beim 80.Geburtstag von unserem Ehrenkommandanten Ludwig Mayer, sowie imSeptember beim 50. Geburtstag von Kreisbrandmeister Walter Niederbauerund im Oktober beim 70. von unserm ehemaligen Kommandanten und 2.Vorstand Hans Schindler abgehalten.Ausgeklungen ist auch das Vereinsjahr 2010, wie schon alle Jahre vorher, mitdem Jahresabschlussabend am 25. November.Zum Schluss möchte ich mich im Namen der gesamten Vorstandschaft beiallen bedanken die uns, die Vorstandschaft, oder den Verein unterstützthaben.- Bei unseren Mitgliedern (Aktive, Passive und Jugendliche)- Bei den uns verbundenen Vereinen und Organisationen- 1. Bürgermeister Flatscher, dem Stadtrat, sowie der Stadtverwaltung.So möchte ich schließen mit dem Wahlspruch unserer Väter:Gott zu Ehr, dem Nächsten zur Wehr1. VorsitzenderJohann Standlwww.feuerwehr.freilassing.de


Freiwillige Feuerwehr der Stadt Freilassing______________________Jahresbericht 2010Impressionen vom Feuerwehrausflug 2010 in die Steiermarkwww.feuerwehr.freilassing.de


Freiwillige Feuerwehr der Stadt Freilassing______________________Jahresbericht 2010Das Vereinsjahr 201006.01.2010 Frühschoppen10.01.2010 4-Vereine Eisstockschießen (1. Platz)14.01.2010 Eisstockschießen gegen EC Brodhausen 3:2 gewonnen16.01.2010 österreichischer Jugendwissenstest21.01.2010 70. Geburtstag Hermann Gruber27.01.2010 Vorstandssitzung05.02.2010 Eisstockschießen gegen FF Surheim 2:3 verloren02.03.2010 Hauptversammlung FF Ainring05.03.2010 Hauptversammlung FF Saaldorf12.03.2010 Hauptversammlung FF Surheim01.04.2010 Preiswatten (Sieger Standl Hans & Sagmeister Josef)09.04.2010 Hauptversammlung FF Freilassing24.04.2010 Hochzeit Kinzel Marcus06.05.2010 Bierzeltbesuch08.05.2010 Florianifeier FF Ainring15.05.2010 Florianifeier FF Freilassing16.05.2010 Feuerwehrfest FF Fridolfing20.05.2010 80. Geburtstag Ehrenkommandant Ludwig Mayer26.05.2010 Schießabend Feuerschützen03.06.2010 Fronleichnam06.06.2010 Feuerwehrfest FF Laufen19.06.2010 Feuerwehrfest FF Oberalm29.06.2010 Vorstandssitzung13.07.2010 Vorstandssitzung25.07.2010 200 Jahre Rupertiwinkel bei Bayern, in Laufen31.07.2010 Sommernachtsfest FF Freilassing06.08.2010 Ferienprogramm der Stadt Freilassing16.09.2010 50. Geburtstag Walter Niederbauer17.09.2010 Vorstandssitzung15.10.201016.10.2010 Feuerwehrausflug in die Steiermark17.10.201021.10.2010 70. Geburtstag Hans Schindler19.11.2010 Vorstandssitzung25.11.2010 Jahresabschlussabendwww.feuerwehr.freilassing.de

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