Sexuelle Gesundheit im Bildungs-, Gesund - heits- und Sozialbereich

weiterbildung.hslu.ch

Sexuelle Gesundheit im Bildungs-, Gesund - heits- und Sozialbereich

Master of Advanced Studies MAS

Sexuelle Gesundheit

im Bildungs-, Gesund -

heits- und Sozialbereich


Ein Angebot der Hochschule Luzern – Soziale Arbeit in

Zusammen arbeit mit PLANeS, Schweizerische Stiftung

für sexuelle und reproduktive Gesundheit, nationaler

Dachverband der Beratungsstellen für Familienplanung,

Schwangerschaft, Sexualität und für die Bildung zur

sexuellen Gesundheit. Als Mitglied der International

Planned Parenthood Federation (IPPF) fordert PLANeS

die sexuellen Rechte in der Schweiz.


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Inhalt

4 Willkommen

6 Ausbildungsziele und Nutzen des MAS-Programms Sexuelle Gesundheit im

Bildungs-, Gesundheits- und Sozialbereich

8 Zielgruppen, Zulassung und Abschluss

9 Qualifikation, Fachbeirat, Modularisierung und individuelle Schwerpunktsetzung

10 Kosten, Dauer und Zeitaufwand

11 Das MAS-Programm Sexuelle Gesundheit im Bildungs-, Gesundheits- und

Sozialbereich im Überblick

12 Das MAS-Programm Sexuelle Gesundheit im Bildungs-, Gesundheits- und

Sozialbereich im Detail

22 Methodisches und didaktisches Konzept

24 Dozierende, Qualitätsmanagement

25 Organisatorisches, Auskünfte und Beratung

26 Standort


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Willkommen

Sexualität ist in ihrer Vielfalt ein unverzichtbarer Teil unseres Menschseins. Sie ist ein

komplexes biologisches und psychosoziales Geschehen im Rahmen eines lebenslangen

Prozesses. Sexualität ist das, was Menschen sich darunter vorstellen.

In den verschiedenen gesellschaftlichen Arbeitsfeldern des Bildungs-, Gesundheits-

und Sozialbereichs, aber auch in der Entwicklungszusammenarbeit hat sich in diesem

Zusammenhang der Begriff «sexuelle Gesundheit» international und national als feststehende

Bezeichnung des Arbeitsgegenstandes etabliert.

Das Konzept der sexuellen Gesundheit, wie es die Weltgesundheitsorganisation

(WHO) zu Beginn des 21. Jahrhunderts formuliert hat, ist Grundlage des MAS-

Programms Sexuelle Gesundheit im Bildungs-, Gesundheits- und Sozialbereich. Es

knüpft an den globalen Trend der Verhandlungsmoral als verbindlicher Sexualmoral

an, wie sie durch die Sexual wissenschaft formuliert worden ist. Weltweit zeigen

aktuelle Untersuchungen, dass Frauen, Männer und Jugendliche, die egalitäre

Geschlechternormen und -beziehungen entwickeln und umsetzen, physisch und psychisch

weniger beeinträchtigt sind und ein höheres sexuelles Wohlbefinden haben.

Das MAS-Programm ist der Ethik der Menschenrechte verpflichtet, wie sie der Grundrechtskatalog

der Schweizerischen Bundesverfassung formuliert. Auf der Grundlage

kritischen Denkens bietet es wissenschaftsbasierte Konzepte und Methoden, um die

komplexe Thematik der sexuellen Gesundheit in den verschiedenen Arbeitsfeldern mit

ihren unterschiedlichen Gruppen von Adressatinnen und Adressaten umzusetzen. Ziel

ist, das handlungsleitende Wissen wissenschaftstheoretisch zu fundieren sowie Erfahrungswissen

aus der Praxis zu reflektieren und angemessen zu integrieren. Vermittelt

wird eine bejahende Sichtweise auf Sexualität und die Achtung der Vielfalt von


5

Lebensweisen. Im Zuge dessen soll der Abbau von Stereotypen sowie die Stärkung

egalitärer Geschlechterbeziehungen besonders berücksichtigt werden. Körper und

Achtsamkeit haben gegenwärtig einen hohen gesellschaftlichen Stellenwert und

erhalten somit die ihnen zustehende Aufmerksamkeit. Die Teilnehmenden des MAS-

Programms werden im Rahmen des Kompetenzaufbaus umfassend befähigt, mehrniveaunal

– das heisst personen-, gruppen- und strukturbezogen – Prozesse der Planung,

Umsetzung und Evaluation von Themen der sexuellen Gesundheit professionell

zu bearbeiten. Damit fördern und schützen sie die sexuelle Gesundheit von Individuen

und gewährleisten diese auf struktureller Ebene.

Prof. Daniel Kunz

Studienleiter, Hochschule

Luzern – Soziale Arbeit


6

Ausbildungsziele und Nutzen des MAS-Programms Sexuelle

Gesundheit im Bildungs-, Gesundheits- und Sozialbereich

Das MAS-Programm Sexuelle Gesundheit im Bildungs-, Gesundheits- und Sozialbereich

vermittelt fachliches Grundlagenwissen im gesellschaftlichen Umgang mit Themen

zur sexuellen Gesundheit. Es befähigt die Studierenden mit faktenbasiertem

Wissen – auf der Grundlage eines menschenrechtsbasierten Ansatzes – gesellschaftlich

kontroverse Themen wie Gender, Sexualität und sexuelle Gesundheit situations-

und zielgruppenadäquat zu bearbeiten.

Im Vordergrund steht ein breit gefächerter Kompetenzerwerb, der die Studierenden

be fähigt, globale Phänomene in Gesellschaft und Politik zu sexueller Gesundheit zu

verstehen und wirkungsvoll in ihrem Arbeitskontext sowie in ihrem lokalen Umfeld

um zusetzen.

Für den erfolgreichen Abschluss der beiden ersten Module/CAS-Programme verleiht

PLANeS, die Schweizerische Stiftung für sexuelle und reproduktive Gesundheit, den

Fachtitel «Fachperson sexuelle Gesundheit in Bildung und Beratung». Er qualifiziert für

eine Tätigkeit innerhalb jener Beratungs- und Fachstellen, die unter dem Dach von

PLANeS zusammengeschlossenen sind. Die umfassenden Inhalte des MAS-Programms

befähigen die Absolventinnen und Absolventen zu einer Fachverantwortung wie zum

Beispiel die Übernahme von Projektleitungen im öffentlichen Dienst oder bei regierungsunabhängigen

Organisationen.


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Folgende Ausbildungsziele werden angestrebt:

Die Studierenden

– besitzen vertieftes Fachwissen zu unterschiedlichen Theorien von Sexualität, sexueller

Gesundheit und Gender sowie zu deren gesellschaftlichen Einflussfaktoren,

– wissen um die Bedeutung des menschenrechtsbasierten Ansatzes für die Themen

der sexuellen Gesundheit und können ihn zur Grundlage ihres professionellen Handelns

machen,

– sind vertraut mit Grundlagen und Umsetzung des kritischen Denkens in ihren

Arbeitsfeldern,

– kennen verschiedene Konzepte, Methoden und Instrumente der Prozesssteuerung in

Sexualpädagogik, psychosozialer Beratung und «Advocacy» zur professionellen Arbeit

auf unterschiedlichen Systemebenen (personen-, gruppen- und strukturbezogen),

– sind fähig, gesellschaftliche Entwicklungen als Basis ihrer Arbeits- und Aktionsplanung

zu identifizieren und adäquate Angebote zu konzipieren,

– können neue wissenschaftliche Erkenntnisse zu sexueller und reproduktiver

Gesundheit bewerten und auf die praktische Ebene ihres professionellen Handelns

übersetzen,

– können auf die Programmentwicklung und den Themenaufbau innerhalb wie

ausserhalb der Organisation begründet Einfluss nehmen,

– sind sich der gesellschaftlichen Rolle der Medien bewusst und besitzen Kenntnisse

über deren Einsatz sowie über den Umgang mit Medienschaffenden im Zu sammenhang

mit ihrer Arbeit.


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Zielgruppen, Zulassung und Abschluss

Zielgruppen

Das MAS-Programm richtet sich an Fachpersonen in spezifischen Arbeitskontexten des

Bildungs-, Gesundheits- und Sozialbereichs, in denen Themen der sexuellen Gesundheit

eine praktische Relevanz haben und eine professionelle Bearbeitung erfordern. Die

Fachpersonen bringen einen Abschluss in Sozialer Arbeit, Pädagogik, Psychologie, Medizin,

Gesundheitsberufen o. Ä. mit.

Zulassung

Voraussetzung für die Zulassung ist ein Abschluss auf Tertiärstufe (Fachhochschule

oder Universität). Personen mit einer gleichwertigen Qualifikation können über ein

standardisiertes Zulassungsverfahren («sur dossier») aufgenommen werden. Ferner

ist für die ersten zwei Module des MAS-Programms der Nachweis einer zweijährigen

pädagogischen Berufserfahrung in Institutionen mit Kindern oder Jugendlichen

beziehungsweise der Nachweis einer zweijährigen institutionellen Beratungserfahrung

in einem psychosozialen Arbeitsgebiet erforderlich.

Abschluss

Der erfolgreiche Abschluss des MAS-Programms Sexuelle Gesundheit im Bildungs-,

Gesundheits- und Sozialbereich führt zum eidgenössisch anerkannten Titel «Master

of Advanced Studies Hochschule Luzern/FHZ in Sexueller Gesundheit im Bildungs-,

Gesundheits- und Sozialbereich». Der Erwerb dieses Titels setzt den erfolgreichen

Abschluss von drei CAS-Programmen voraus, wobei das CAS-Programm «Sexuelle

Gesundheit und sexuelle Rechte: Vom Globalen zum Lokalen» obligatorisch ist. Als

Zweites muss das CAS-Programm Psychosoziale Beratung zu Sexualität und Gesundheit

oder das CAS-Programm Sexualpädagogik in der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen

gewählt werden. Als drittes Modul kann auch ein anderes CAS- Programm

der Hochschule Luzern oder einer anderen Fachhochschule angerechnet werden,

sofern dessen Abschluss nicht mehr als sechs Jahre zurückliegt. Mögliche CAS-

Programme der Hochschule Luzern sind beispielsweise das CAS- Programm Lösungs-

und kompetenzorientiertes Arbeiten mit kleinen Systemen (www.hslu.ch/c168), das

CAS-Programm Soziale Arbeit in der Schule (www.hslu.ch/c160) oder das CAS-Programm

Prävention und Gesundheitsförderung in Organisationen (www.hslu.ch/c156).


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Qualifikation, Fachbeirat, Modularisierung und individuelle

Schwerpunktsetzung

Master of Advanced Studies MAS

Im Sinne einzelner Qualifikationsschritte sind alle Module mit einer Studienleistung

abzuschliessen. Die Diplomprüfung besteht aus einer schriftlichen Diplomarbeit

(Master-Arbeit) und einer mündlichen Prüfung (Kolloquium). Das Studienreglement

hält die Details fest. Die Studierenden erhalten das Diplom, sofern sie

– mindestens 80 Prozent des Unterrichts besucht haben,

– die geforderten Leistungsnachweise erbracht und bestanden haben,

– die Master-Arbeit bestanden haben,

– das Abschlusskolloquium bestanden haben.

Fachbeirat

Der Fachbeirat setzt sich aus anerkannten Expertinnen und Experten zu Themen der

sexuellen Gesundheit im Bildungs-, Gesundheits- und Sozialbereich zusammen. Er

begleitet die Studienleitung kritisch in konzeptionellen und inhaltlichen Fragen und

trägt damit zur angestrebten hohen Qualität des MAS-Programms bei. Ausserdem ist

er eine Resonanzgruppe im Hinblick auf gesellschaftliche und politische Veränderungen

und Entwicklungen.

Modularisierung und individuelle Schwerpunktsetzung

Das MAS-Programm Sexuelle Gesundheit im Bildungs-, Gesundheits- und Sozialbereich

setzt sich aus drei inhaltlichen Modulen, einem Modul «Studienreise» und dem Master-

Modul zusammen, die aufeinander aufbauen und zusammen ein Ganzes bilden.

Die Module 1 bis 3 stehen auch Interessierten offen, die nicht das ganze MAS-Programm

absolvieren. Diese können einzeln als CAS-Programm abgeschlossen werden.

Es besteht grundsätzlich die Möglichkeit, auch ein anderes fachspezifisches CAS-Programm

der Hochschule Luzern – Soziale Arbeit beziehungsweise einer anderen Fachhochschule

anrechnen zu lassen, sofern dessen Abschluss nicht mehr als sechs Jahre

zurückliegt. Um das Diplom «Master of Advanced Studies Hochschule Luzern/FHZ in

Sexueller Gesundheit im Bildungs-, Gesundheits- und Sozialbereich» zu erhalten,

müssen mindestens 45 ECTS-Credits im vorliegenden MAS-Programm erworben werden

(siehe auch Seite 8 «Abschluss»).


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Kosten, Dauer und Zeitaufwand

Kosten

Angaben zu den Kosten dieses MAS-Programms finden Sie auf unserer Website unter

www.hslu.ch/m132 und im beigelegten Anmeldeformular.

Dauer und Zeitaufwand

Das MAS-Programm Sexuelle Gesundheit im Bildungs-, Gesundheits- und Sozialbereich

dauert drei Jahre. Der Gesamtaufwand für das MAS-Programm beträgt 1’800

Stunden, was einer Studienleistung von 60 ECTS-Credits (European Credit Transfer

System) entspricht. Es setzt sich zusammen aus Kontaktstudium, angeleitetem Selbststudium

(Erfüllung von konkreten Aufgaben/Aufträgen allein oder in Gruppen) sowie

freiem Selbststudium (Literaturstudium, Projektarbeit, Erstellung der Master-Arbeit

usw.). Ist eines der Module ein anderes als die hier vorgestellten CAS-Programme,

beträgt die maximale Studienzeit für das MAS-Programm sechs Jahre.


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Das MAS-Programm Sexuelle Gesundheit im Bildungs-,

Gesundheits- und Sozialbereich im Überblick

Modul 1

24 Studientage,

15 ECTS-Credits

Modul 2

24 Studientage,

15 ECTS-Credits

Modul 3

24 Studientage,

15 ECTS-Credits

Modul 4

5 Studientage,

3 ECTS-Credits

Sexualpädagogik in der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen

Psychosoziale Beratung zu Sexualität

und Gesundheit

Fachtitel «Fachperson sexuelle Gesundheit in Bildung

und Beratung PLANeS»

Sexuelle Gesundheit und sexuelle Rechte:

Vom Globalen zum Lokalen

Studienreise

Modul 5

2 Studientage,

12 ECTS-Credits

Master-Arbeit und

Abschlusskolloquium


12

Das MAS-Programm Sexuelle Gesundheit im Bildungs-,

Gesundheits- und Sozialbereich im Detail

Modul 1

CAS-Programm Sexualpädagogik in der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen

(24 Studientage, 15 ECTS-Credits)

Das CAS-Programm Sexualpädagogik in der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen leistet

einen fachlich qualifizierten Beitrag zum Umgang mit sexualpädagogischen Themen

in der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen. Die Inhalte entsprechen aktuellen

Untersuchungen zu verschiedenen Themen sexueller Gesundheit. Die Untersuchungen

haben gezeigt, dass die Vermittlung der Inhalte am besten durch eine umfassende

Sexualpädagogik geleistet wird. Die Konzeption des CAS-Programms ist sexualitätsbejahend,

genderegalitär und achtet die Vielfalt von Lebensweisen. Im Zentrum stehen

dabei insbesondere entwicklungs- und umweltbedingte Fragen und Gegebenheiten

sowie die Bereitstellung lernförderlicher Angebote. Der hier vermittelte menschenrechtsbasierte

Ansatz soll sicherstellen, dass die Grenzen der Beteiligten in den Grundrechten

geachtet, gefördert und geschützt werden. Vorausgesetzt werden pädagogische

Grundkompetenzen der Studierenden im Umgang mit Kindern oder Jugendlichen.

Themenblock 1.1: Einführung und theoretische Grundlagen

– Einführung in Inhalte und Aufbau des CAS-Programms

– Geschichte der Konzepte von Sexualität und Sexualpädagogik und ihre Bedeutung

in der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen in Pädagogik und Sozialer Arbeit

– Sexualpädagogische Methodik I: Grundzüge einer menschenrechtsbasierten

Sexualpädagogik. Einführung in das Praxisprojekt im Rahmen der Studienleistung

Themenblock 1.2: Biopsychosoziale Aspekte menschlicher Sexualität

– Biologische Grundlagen, Entwicklung der Geschlechtsidentität und sexuellen

Orientierung

– Psychosexuelle Entwicklung von Kindern und Jugendlichen unter Berücksichtigung

ihrer Lebensumwelten

– Entwicklungsadäquate und -förderliche Angebote

– Sexualpädagogische Methodik II: Sexualität und Sprache. Methoden, Materialien

und Medien der Körper- und Sexualaufklärung altersadäquat einsetzen


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Themenblock 1.3: Ethik, Sexualität und Reflexion

– Unterschiedliche Weltanschauungen und ihre Auswirkungen auf das Menschenbild

beziehungsweise auf Erziehung und Bildung

– Sexualpädagogische Methodik III: Reflexion über die persönliche psycho- und

soziosexuelle Entwicklung. Auseinandersetzung mit gesellschaftlichen und institutionellen

Werten und Normen, Methoden der Selbsterkenntnis, Chancen und

Grenzen der Einflussnahme, Umgang mit Scham und Elternarbeit

Themenblock 1.4: Gender – sexuelle Identitäten – sexuelle Orientierungen

– Soziale Konstruktion von Geschlecht, Geschlechterrollen und Geschlechterbeziehungen;

Bedeutung dieser Faktoren bei Kindern und Jugendlichen

– Ursachen, Auswirkungen, Folgen für die sexuelle Gesundheit

– Sexualpädagogische Methodik IV: Methoden zur Förderung egalitärer Geschlechternormen

und Anerkennung vielfältiger Lebensweisen

Themenblock 1.5: Sexualität und Rechtsordnung

Sexuelle Rechte der International Planned Parenthood Federation (IPPF), sexuelle

Rechte in der nationalen Gesetzgebung, Grundlagen für das sexualpädagogische

Handeln

– Sexualpädagogische Methodik V: Vertiefung des menschenrechtsbasierten Ansatzes

unter der Perspektive «Sexual Citizenship». Einüben von Methoden zur Verhandlungsmoral

und einvernehmlicher Beziehungsgestaltung


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Themenblock 1.6: Sexuelle und reproduktive Gesundheit

Gesundheitsdaten von Kindern und Jugendlichen mit Relevanz zur sexuellen

Gesundheit in der Schweiz und international: Schwangerschaft und Geburt beziehungsweise

frühe Elternschaft, Verhütung und Schwangerschaftsabbruch, HIV

und andere sexuell übertragbare Infektionen, Konsequenzen für die Planung sexualpädagogischen

Handelns

– Sexualpädagogische Methodik VI: Zielgruppenspezifische Prävention ungewollter

Schwangerschaft und HIV sowie anderer sexuell übertragbarer Infektionen

Themenblock 1.7: Prävention von sexueller Gewalt in Organisationen und Medien

Sexuelle Gewalt in Organisationen: Ursachen und Erklärungsansätze, Begünstigende

und hinderliche Einflüsse, Faktoren der Aufrechterhaltung und Chancen zur

Veränderung

– Bedeutung von Organisationsfaktoren für den Schutz der sexuellen Integrität

– Soziale und mediale Einflüsse auf das Sexualverhalten junger Menschen

– Sexualpädagogische Methodik VII: Präventions- und Interventionsansätze in

Organisationen und Umgang mit Medien

Themenblock 1.8: Präsentation des Praxisprojekts und Modulabschluss

– Sexualpädagogische Methodik VIII: Präsentation der Praxisprojekte

– Zertifizierung und Abschluss des Moduls


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Modul 2

CAS-Programm Psychosoziale Beratung zu Sexualität und Gesundheit

(24 Studientage, 15 ECTS-Credits)

Das CAS-Programm Psychosoziale Beratung zu Sexualität und Gesundheit bietet

einen fachlich qualifizierten Beitrag zum Umgang mit Themen der Sexualität und

der sexuellen Gesundheit im beraterischen Kontext. Psychosoziale Beratung zu

sexueller Gesundheit gibt Fachinformationen, vermittelt konkrete Hilfen und regt

zum kritischen Denken bezüglich der eigenen Lebensgestaltung an. Damit stärkt sie

die in den Menschenrechten als Anspruch formulierten Selbstregulationskräfte der

Individuen durch Orientierungs- und Entscheidungshilfen. Ein kompetenzorientierter

Beratungsansatz mit verschiedenen Arbeitshilfen und Instrumenten bildet die

Grundlage für die Vertiefung und Ergänzung psychosozialer Beratung. Dieser wird

in verschiedenen Settings trainiert und reflektiert. Auch die Selbst- und Sozialkompetenz

von Beraterinnen und Beratern im Umgang mit diesen Themen wird

geschult. Ziel ist eine fachwissenschaftliche, begründbare beraterische Haltung und

Intervention.

Themenblock 2.1: Sexualität und Gesundheit als Themen in der Beratung

– Einführung in Inhalte und Aufbau des CAS-Programms

– Grundlegende Beratungskonzepte und Qualitätsstandards, der menschenrechtsbasierte

Ansatz in der Beratung zu sexueller und reproduktiver Gesundheit,

Abgrenzung zu Sexualtherapie und Sexualmedizin

– Beratungstraining I: Merkmale von Beratungshandeln und dessen fachliche

Grundlagen, Identifizierung des individuellen beruflichen Kontextes und von

handlungsleitenden Konzepten, Verknüpfung mit Themen zu Sexualität und

Gesundheit

– Einführung in die Studienleistung: Fallarbeit und Falldokumentation


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Themenblock 2.2: Sexualität und Beziehung I

– Soziologische und psychologische Grundlagen von Sexualität und Beziehung

– Theorie der Paarbeziehung, Beziehungsmuster und Paardynamik als bedeutsame

Einflussfaktoren auf die Beziehungsgestaltung und die sexuelle Aktivität

des Paares

– Beziehungsförderliche Faktoren

– Beratungstraining II: Reflexion über persönliche Beziehungserfahrungen, eigenes

sexuelles Erleben und Verhalten

– Methodik der Paarberatung anhand ausgewählter Praxissituationen

Themenblock 2.3: Sexualität und Beziehung II

– Konzeption eines biopsychosozialen Verständnisses menschlicher Sexualität:

Anatomische und physiologische Grundlagen der Sexualität bei Frauen und

Männern sowie die Bedeutung für das sexuelle Erleben und Verhalten

– Überblick über ausgewählte sexuelle Schwierigkeiten und Störungen: Symptomatik,

Ursachen und Beratungsmöglichkeiten beziehungsweise Triage

– Beratungstraining III: Die Beratung von Einzelpersonen oder Paaren zu ausgewählten

Themen sexueller Probleme

Themenblock 2.4: Sexualität und Rechtsordnung in der Beratungsarbeit

Sexuelle Rechte in der nationalen Gesetzgebung und ihre Bedeutung für die

Beratungsarbeit, rechtliche Grundlagen zu Datenschutz und Sorgfaltspflicht,

Personenrecht, Sozialrecht

– Beratungstraining IV: Reflexion des eigenen Beratungshandelns vor dem Hintergrund

des menschenrechtsbasierten Ansatzes, Erarbeiten von Orientierungs- und

Entscheidungshilfen, Abschluss und Evaluation von Beratung


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Themenblock 2.5: Sexuelle und reproduktive Gesundheit I

– Übersicht über die sexuelle und reproduktive Gesundheit von Erwachsenen in der

Schweiz und international: geplante und ungeplante Schwangerschaft, Konfliktschwangerschaft,

Schwangerschaftsabbruch, Elternschaft und psychosoziale Hilfestellungen,

Verhütungsberatung

– Beratungstraining V: Einüben ergebnisoffener Beratung zu ausgewählten Themen,

Umgang mit ethischen Dilemmata

Themenblock 2.6: Sexuelle und reproduktive Gesundheit II

– Nationale und internationale Übersicht über HIV und andere sexuell übertragbare

Infektionen sowie zu Aids

– Beratungs- und Präventionsansätze unter anderem bei vulnerablen Gruppen

– Beratungstraining VI: Informations- und Testberatung zu sexuell übertragbaren

Infektionen und HIV, Unterstützungsangebote, Triage

Themenblock 2.7: Sexualität und Gewalt im sozialen Nahraum

Sexuelle Gesundheit und sexuelle Gewalt: Verbreitung, Ursachen und Folgen,

gesetzliche Grundlagen

– Gewalt in hetero- und homosexuellen Paarbeziehungen

– Auswirkungen auf die Kinder

Sexueller Missbrauch in Familien

– Beratungstraining VII: Einüben von Beratungskompetenzen anhand ausgewählter

Praxissituationen, Erschliessen materieller und immaterieller Ressourcen

Themenblock 2.8: Präsentation der Fallarbeit und Modulabschluss

– Beratungstraining VIII: Präsentation der Fallarbeit

– Zertifizierung und Abschluss des Moduls


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Modul 3

CAS Sexuelle Gesundheit und sexuelle Rechte: Vom Globalen zum Lokalen

(24 Studientage, 15 ECTS-Credits)

Das CAS-Programm Sexuelle Gesundheit und sexuelle Rechte: Vom Globalen zum

Lokalen berücksichtigt den globalen Prozess der Weiterentwicklung der Menschenrechte

zu den Themen Sexualität und Gesundheit. Es zeigt dessen Relevanz für

Institutionen und Professionelle der sexuellen und reproduktiven Gesundheitsversorgung

auf lokaler Ebene auf und vermittelt entsprechendes Handlungswissen.

Eine wesentliche Grundlage sexueller Gesundheit sind die sexuellen Rechte. Im Fokus

des CAS-Programms stehen daher die Adressatinnen und Adressaten als Akteurinnen

und Akteure sowie die Strategien der Partizipation und des Empowerments. Diese

Sichtweise gewährleistet die Wahrnehmung der Rechte auf sexuelle Selbstbestimmung

und reproduktive Gesundheit wie auch die Überwindung von Diskriminierungen.

In diesem Zusammenhang erwerben die Studierenden Kompetenzen in der

qualifizierten Erstellung menschenrechtsbasierter Kontextanalysen. Dies ist eine

Voraussetzung, um gemeinsam mit den Akteurinnen und Akteuren sowie mit den

Kooperationspartnern aus dem Bildungs-, Gesundheits- und Sozialbereich entsprechende

Programme mit lokalem Bezug zu entwickeln, umzusetzen und deren Wirkung

zu überprüfen. Die vermittelten Ansätze verwirklichen den menschenrechtsbasierten

Anspruch demokratischer Teilhabe und Teilnahme an gesellschaftlichen Prozessen.

Themenblock 3.1: Weltgesellschaft und Menschenrechte

– Geschichte, Philosophie und Anspruch der Menschenrechte

– Konzepte der sexuellen Gesundheit und Rechte auf internationaler Ebene

– Funktion und Aufgaben des UN-Systems im Bereich Menschenrechtsschutz, Auswirkungen

auf nationale und lokale Institutionen

– Rolle von Nichtregierungsorganisationen (NGO) am Beispiel der International

Planned Parenthood Federation (IPPF)

– Kolloquium I: Strategieentwicklung zur Verbesserung der sexuellen und reproduktiven

Rechte für ein ausgewähltes Akteursystem


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Themenblock 3.2: Theorien zu Sexualität und Gender

– Aktuelle Theorien und Anschlussfähigkeit zu den Konzepten sexueller Gesundheit

und Rechte

– Menschenrechtsinstrumente

– Kolloquium II: Sexuelle beziehungsweise reproduktive Gesundheit vor Ort –

Beschreibung, Analyse und Bewertung des Zugangs zur sexuellen und reproduktiven

Gesundheitsversorgung

Themenblock 3.3: Sexuelle Rechte und Rechtsordnung

– Globaler ethischer Anspruch und nationale Realität der Rechtsordnung

– Verletzungen sexueller Rechte in der Schweiz aus juristischer Sicht

– Auswirkungen auf die Gesetzgebung zur Einforderung menschenrechtlicher

Ansprüche im Bereich der sexuellen und reproduktiven Gesundheit

– Kolloquium III: Erarbeitung eines konzeptionellen Rahmens zur Entwicklung eines

menschenrechtsbasierten Programms und Transfer zum eigenen Projekt

Themenblock 3.4: Gesundheitsbezogene Menschenrechte

– Ethik menschenrechtsbasierten Handelns: von Rechteinhabenden und Pflichtentragenden

– Bedeutung und Konsequenzen für Institutionen und Professionelle

– Nationale und kantonale Strategien, Auslegungspraxis der UNO, Potenziale und

Kontroversen

– Kolloquium IV: Instrumentarium zur Bewertung der Relevanz wissenschaftlicher

Erkenntnisse für die Praxis

– Beschreibung und Bewertung erwünschter sexueller Rechte aus Menschenrechtsperspektive

am Beispiel des ausgewählten Akteursystems


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Themenblock 3.5: Vom Adressaten zum Akteur

– Bedeutung von Empowerment und Partizipation in der Anwendung des Menschenrechtsansatzes

– Best Practice gelungener sowie Beispiele misslungener Einbindung von Akteurinnen

und Akteuren

– Konzepte, Instrumente und Taktiken von Anwaltschaft

– Kolloquium V: Konkretisierung und Umsetzung des Akteurgedankens im eigenen

Projekt

Themenblock 3.6: (Konflikt-)Thema «Sexuelle Rechte»?

– Globale, nationale und lokale Kontroversen

Sexuelle Rechte und ihre Realisierung im politischen Kräftespiel

– Schlüsselkonzepte und Strategien im Umgang mit Gegenargumenten

– Kolloquium VI: Kommunikationstraining. Aufbau eigener konstruktiver Argumentationsketten

und Handlungsstrategien zur Gewährleistung sexueller Rechte in den

Arbeitsfeldern und Organisationen

Themenblock 3.7: Gefahren- und Schutzdiskurs in Gesellschaft und Medien

– Medienanalyse, Potenziale und Kontroversen aus Menschenrechtsperspektive,

Zusammenstellung aktueller Untersuchungen zur Auswirkung der Medien auf das

Sexual- und Beziehungsverhalten von Frauen und Männern

– Kolloquium VII: Medienseminar. Aktiver und passiver Umgang mit Medien, entsprechende

Strategien der Mediennutzung zur Durchsetzung eigener Themen und

Ziele, Umgang mit Medien bei unvorhergesehenen Ereignissen

Themenblock 3.8: Kolloquium und Abschluss

– Kolloquium VIII: Präsentation der Projekte, Diskussion der Ergebnisse mit Vertretenden

von Behörden und Kommunalverwaltungen

– Zertifizierung und Abschluss des Moduls


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Modul 4

Studienreise

(5 Studientage, 3 ECTS-Credits)

Die Studienreise hat einen thematischen Bezug zum dritten Modul und soll den Studierenden

den Zugang zum fachlichen Diskurs auf nationaler sowie internationaler

Ebene ermöglichen. Zudem schafft sie Vergleichsmöglichkeiten und trägt zu neuen

beruflichen und kollegialen Kontakten bei.

Modul 5

Master-Arbeit und Abschlusskolloquium

(2 Studientage, 12 ECTS-Credits)

Dieses Modul dient der Vorbereitung und Erstellung der Master-Arbeit sowie des

Abschlusskolloquiums gemäss den Vorgaben der Hochschule Luzern. Die Studienleistung

der CAS-Programme können die Grundlagen für die wissenschaftliche Vertiefung

einer ausgewählten Fragestellung bilden. Die Studierenden belegen damit, dass sie

in der Lage sind, ihr professionelles Handeln wissenschaftstheoretisch begründet

darzustellen. Die Studierenden werden im wissenschaftlichen Arbeiten durch Fachpersonen

begleitet und unterstützt. Die Master-Prüfung wird mit einem Kolloquium abgeschlossen,

in welchem sie ihre Master-Arbeit verteidigen. Die Details für die Master-

Arbeit und das Kolloquium sind in einem separaten Prüfungsreglement festgehalten.


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Methodisches und didaktisches Konzept

Dieses MAS-Programm zeichnet sich aus durch eine ausgewogene Zusammensetzung

von Kontaktstudium, angeleitetem Lernen und Selbststudium.

Lehrveranstaltungen

Der Grundgedanke der Menschenrechtsbildung, dass Menschen aktiv durch partizipative

Aktivitäten in die Lehrveranstaltungen einzubeziehen sind, prägen auch die Lehr-

und Lernphilosophie dieses MAS-Programms. Die Lerninhalte werden im Kontaktstudium

durch verschiedene Lern- und Sozialformen erarbeitet. Dabei werden die diversen

Dimensionen des Lernens und Handelns – Wissen, Einstellungen und Kompetenzen –

gleichberechtigt angesprochen. Besondere Beachtung in methodisch-didaktischer Hinsicht

wird der Erweiterung von Lern- und Problemlösungskompetenzen für das jeweilige

Arbeitsgebiet geschenkt. Vielfältige Lernarragements ermöglichen das Erfahren von

Grundhaltungen und das Erproben unterschiedlicher Methoden (zum Beispiel Arbeit an

Fallbeispielen, Rollenspiele, Einüben von Instrumenten und Techniken der Bildungs- und

Beratungsarbeit). Der dritte Studientag dient der konsequenten Theorie-Praxis-Verknüpfung

in allen drei inhaltlichen Modulen. Dieser Tag bietet den Studierenden zudem

einen begleiteten Austausch bei der Ideengenerierung, Planung und Durchführung des

Theorie-Praxis-Transfers im Rahmen der entsprechenden Studienleistung.

Selbstorganisation

Die Studierenden bilden selbstorganisierte Lerngruppen, in denen sie gemeinsam

Unterrichtsinhalte vorbereiten oder vertiefen, persönliche Praxiserfahrungen in Form

der Intervision besprechen und den eigenen Lernprozess reflektieren.


23

Kennenlernen von Umsetzungen in der Praxis

Als Ergänzung zu den Lehrveranstaltungen besteht die Möglichkeit von Hospitationen

in Organisationen der sexuellen Gesundheit, um die erworbenen Kompetenzen im Praxisalltag

zu erproben, Anregungen zu erhalten und persönliche Kontakte zu knüpfen.

Unterstützung beim Verfassen der Master-Arbeit

Reflektieren, schreiben, präsentieren, wissenschaftliches Arbeiten – die Studierenden

erhalten Anregungen und Unterstützung beim Erstellen von Leistungsnachweisen und

insbesondere beim Verfassen der Master-Arbeit.

Nutzung der Internetplattform Ilias

Im MAS-Programm wird die Internetplattform Ilias für administrative Belange, für

den Austausch von Dokumenten und Studienaufgaben sowie für die Diskussion über

die behandelten Themen genutzt. Neben einem leistungsfähigen Computer sind ein

schneller Internetanschluss und ein entsprechender Drucker empfehlenswert.


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Dozierende, Qualitätsmanagement

Dozierende

Die Dozierenden sind Fachpersonen mit wissenschaftlicher oder umfassender

Praxis erfahrung in den Bereichen Bildung und Beratung bezüglich sexueller und

repro duktiver Gesundheit und sexuellen Menschenrechten. Die Namen der Dozierenden

werden jeweils im Vorfeld des Modulbeginns auf der Website der Hochschule

Luzern – Soziale Arbeit unter www.hslu.ch/m132 publiziert.

Qualitätsmanagement

Die Hochschule Luzern will die Qualität ihrer Leistungen sichern und ständig weiterentwickeln.

Deshalb lässt sie diese von externen Organisationen überprüfen. Sie kann

folgende Labels ausweisen:

– European Foundation for Quality Management EFQM: Im Mai 2010 wurde die

Hochschule Luzern als erste Schule unter den Fachhochschulen und Universitäten

in Deutschland, Österreich und der Schweiz mit dem Europäischen Qualitätslabel

«Recognised for Excellence 3 star» ausgezeichnet. www.efqm.org

– Vom Bund anerkannt: Die Master of Advanced Studies-Diplome der Hochschule

Luzern sind vom Bund anerkannt. www.bbt.admin.ch


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Organisatorisches, Auskünfte und Beratung

Anmeldung

Die Anmeldung erfolgt mit dem beigelegten

Anmeldeformular. Die Durchführungsdaten und

den Anmeldeschluss entnehmen Sie bitte dem

Datenblatt. Sie finden die Angaben auch auf der

Website unter www.hslu.ch/m132.

Die Anmeldungen werden in der Reihenfolge

ihres Eingangs berücksichtigt. Über die Aufnahme

entscheidet die Studienleitung. Bei positiver

Entscheidung erhalten Sie einen Weiterbildungsvertrag.

Ist das MAS-Programm ausgebucht oder wird es

wegen ungenügender Nachfrage nicht durchgeführt,

werden Sie so schnell wie möglich informiert.

Bei Annullierung der Anmeldung vor Vertragsunterzeichnung

ist eine Bearbeitungsgebühr

von CHF 100.– (bei Aufnahmeverfahren «sur dossier»

CHF 300.–) zu entrichten. Alle weiteren

Modalitäten entnehmen Sie bitte dem Weiterbildungsvertrag.

Ort

Die Themenblöcke werden in der Regel in den Räumen

der Hochschule Luzern – Soziale Arbeit in

Luzern durchgeführt.

Technische Voraussetzungen

Die Studierenden benötigen eine E-Mail-Adresse

für die Unterrichtskorrespondenz.

Info-Veranstaltungen und

individuelle Studienberatung

Info-Veranstaltungen bieten Gelegenheit, die Studienleitung

kennen zu lernen und offene Fragen

zu klären. Die Daten und die Kontaktpersonen

sind auf der Website der Hochschule Luzern –

Soziale Arbeit (www.hslu.ch/m132) aufgeführt.

Sachbearbeitung (Auskunft)

Hochschule Luzern – Soziale Arbeit

Priska Emmenegger

T +41 41 367 48 23

priska.emmenegger@hslu.ch

Leitung (Beratung, konzeptionelle

und inhaltliche Fragen)

Hochschule Luzern – Soziale Arbeit

Prof. Daniel Kunz

T +41 41 367 48 77

daniel.kunz@hslu.ch


26

Standort

Hochschule Luzern – Soziale Arbeit

Werftestrasse 1

Postfach 2945

6002 Luzern

Schweiz

T +41 41 367 48 48

F +41 41 367 48 49

sozialearbeit@hslu.ch

www.hslu.ch/sozialearbeit

Lageplan

Basel/Bern

Zug/Zürich

Ausfahrt 26

Luzern Zentrum

(nur von/nach Norden)

Autobahn A2

Ausfahrt 27

Luzern-Kriens

Gotthard/Horw

Altstadt

1 Hauptgebäude, Werftestrasse 1

2 Gebäude Lakefront, Inseliquai 12B

Bahnhof

Luzern

P

KKL

Luzern

P

2

1

Vierwaldstättersee

Karte Luzern

Vierwaldstättersee


Impressum

Herausgeberin: Hochschule Luzern – Soziale Arbeit

Gestaltung: Hochschule Luzern – Design & Kunst

Korrektorat: sprachwerk-studer

Fotografien: Andri Stadler

Druck: Odermatt AG


Soziale Arbeit

Wirtschaft

Werftestrasse 1

Postfach 2945

6002 Luzern

Schweiz

T +41 41 367 48 48

F +41 41 367 48 49

sozialearbeit@hslu.ch

www.hslu.ch/sozialearbeit

05-2011, V.1

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