Herzlichen Glückwunsch zum Wiedereinzug in den Landtag!

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Herzlichen Glückwunsch zum Wiedereinzug in den Landtag!

Herzlichen Glückwunsch zumWiedereinzug in den Landtag!Ausgabe 44Winter 2011/2012


2Liebe Leser!ImpressumDiese Broschüre dient der Information der Parteimitgliederund Interessenten. Verkaufserlöse dienenausschließlich der Kostendeckung. Für Beiträge,die mit vollem Namen gekennzeichnet sind,tragen allein die Autoren die Verantwortung.Herausgeber: NPD-Landesvorstand Schleswig-Holstein,Postfach 3524, 24034 KielDruck: Eigendruck im SelbstverlagE-Post: presse@npd-sh.deSchriftleiter (V.i.S.d.P.): Jörn Lemke,Postfach 108110, 23530 LübeckAuflage: 1.000 ExemplareErscheinungsweise: vierteljährlichVorwortHaben Sie sich schon einmal Geld geliehen?Wenn ja, dann werden Sie dieseSchulden irgendwann zurückgezahlthaben müssen. Dabei hätte es auch eineandere Möglichkeit gegeben: Sie hättenihren Nachbarn als Nazi beschimpfen,das Arbeiten aufgeben, ihre letztenSpargroschen verjubeln und ihn dannauffordern können, ihre Schulden zubegleichen.Ein reichlich absurder Vorschlag, findenSie? Eigentlich nicht. Denn genausomacht es zur Zeit erfolgreich die griechischeRegierung mit ihren EU-Nachbarn,vor allem natürlich mit Deutschland.Und anstatt – wie Ihr Nachbar es vermutlichgetan hätte – auf das freche Ansinneneine gepfefferte Antwort zu geben,haben „unsere“ Volksvertreternichts besseres zu tun, als tatsächlich dievon anderen Ländern angehäuften Defizitean die dahinterstehenden Bankenund Investoren zu bezahlen; mit unseremSteuergeld, versteht sich.Und wer angesichts dessen, was geradein der europäischen Politik abläuft,immer noch daran glaubt, in einer Demokratie,sprich Volksherrschaft, zu leben,dem ist nicht mehr zu helfen.Ein schönes Beispiel für politischeRealitäten lieferte dieser Tage der überraschendeVorschlag des griechischenMinisterpräsidenten, eine Volksbefragungzu den Brüsseler Beschlüssen, diesein Land betreffen, durchzuführen. Alserste Folge brachen die Aktienkursemassiv ein. Gleichzeitig setzte ein empörtesTrommelfeuer von Banken, Regierungenund Lobbyisten gegen denPlan ein. Ergebnis: Der griechische Premierbrach binnen zwei Tagen unterdem massiven Druck ein und sagte dasReferendum wieder ab. Umgehendschossen die Aktienkurse insbesondereder Banken wieder in die Höhe…Deutlicher kann kaum werden, werin dem Monstrum namens „EuropäischeUnion“ tatsächlich die Fäden inder Hand hält, und wer von dem gigantischenBetrug, der derzeit auf offenerBühne durchgeführt wird, am Endeprofitiert: Nicht nur die Regierungen,selbst die Realwirtschaft hat inzwischenjede Handlungshoheit an Bankenund Börsenmanager verloren. Unddaß in diesem Monopoly der Abzockerdes Volkes Meinung nur stört, ist ehklar. Inzwischen scheint man sich inden Etagen der Macht sicher genug zufühlen, um auf die Mehrheitsmeinungin den einzelnen Staaten keinen besonderenWert mehr legen zu müssen.Aus der Geschichte wissen wir allerdings,daß auch derlei Allmachtsgebärdennicht für die Ewigkeit konstruiertsind. Zweitausend Jahre europäischerKultur werden nicht an Angela Merkelund Nikolas Sarkozy zugrunde gehen.Ob die genannten Personen zweitausendJahre Geschichte überstehen, darfdagegen getrost bezweifelt werden.Mit kameradschaftlichem GrußJens Lütke (LV-Vorsitzender)Erfolgreiche WahlkampfunterstützungWie bereits vor fünf Jahren wurde auch in diesem Jahr bei unseren Nachbarnin Mecklenburg-Vorpommern tatkräftige Wahlkampfhilfe geleistet.Kameraden des Kreisverbands Lübeck-Ostholstein übernahmen die Federführungund koordiniertendie zahlreichen Einsätze.Noch vor Beginn des eigentlichenWahlkampfes halfen unsereKameraden beim Verteilender Fraktionszeitung „Ordnungsruf“.Um beim Bürgerauf die inhaltliche Auseinandersetzungmit unserem Programmund unsere Forderungensetzen zu können undansozialisierte Berührungsängstezu umgehen, wurde inder heißen Wahlkampfphasemit dem „Mecklenburger Boten“eine auf konkrete Inhalte zugeschnittene Publikation verteilt. Mit zusätzlichenKandidatenfl ugblättern konnte ein bürgernaher Wahlkampf geführtwerden, der auch in den von uns betreuten Bezirken zu interessantenBürgergesprächen an der Haustür führte.Zusätzlich waren einige Schleswig-Holsteiner auch überregional als Plakatiererund Verteiler eingesetzt, die begeistert waren von der kameradschaftlichenAtmosphäre im Thinghaus und der enthusiastisch geführtenWahlkampfaktivität. Selbst am Wahlabend war bei vielen Helfern nochnicht die Luft raus, und so konnte in zahlreichen Wahllokalen die Stimmenauszählungbeobachtet werden.Das Ergebnis dieser Landtagswahl kann sich sehen lassen. Mit sechs Prozentder Wählerstimmen sind zukünftig fünf nationale Abgeordnete imSchweriner Schloß vertreten. Nun liegt es an uns in Schleswig-Holstein,von den Mecklenburgern das Siegen zu lernen, denn bereits im Mai habendie Bürger erneut die Möglichkeit, eine wirkliche Opposition ins Parlamentzu wählen.„Herzlichen Glückwunsch!“Der NPD Landesverband gratuliert den Nachbarn ausMecklenburg-Vorpommern zum erneuten Einzug in den Landtag!Unterstützen Sie unsere politische Arbeit durch Ihre Spende:NPD Landesverband S-H, Girokonto-Nr. 550 32 89, Sparkasse Lübeck, BLZ 230 501 01


4Nationale AktivitätenNationale Aktivitäten 5Infostand in WahlstedtAm Sonnabend, den 15. Oktober2011, führte der NPD-KreisverbandSegeberg-Neumünster gemeinsam mitfreien nationalen Kräften aus ganzSchleswig-Holstein einen Infotischzum Thema „Euro-Krise“ direkt aufdem Marktplatz von Wahlstedt durch.Da unser Thema derzeit ein heißesEisen ist, das den Bürgern unter denNägeln brennt, wurden uns die Flugblätterregelrecht aus den Händen gerissen.Es ergaben sich viele gute undmitunter sogar längere Gespräche mitWahlstedter Bürgern. Argwöhnischbeäugt wurden wir lediglich von einerzweiköpfigen Truppe mit einem Fähnchender Linkspartei. Die Polizeibeamten,die für die Dauer der Veranstaltungin der Nähe blieben, dürften sichetwas gelangweilt haben.Das herrliche Wetter trug seinen Teildazu bei, daß die Veranstaltung erfolgreichablief. Nach zweieinhalb Stundenbeendeten wir den Infotisch, der sicherlichnicht der letzte in Wahlstedtwar. Daniel NordhornLiederabend mit Frank RennickeAm Freitag, dem 12. August 2011 fandim Gebiet des Kreisverbandes Segeberg-Neumünster ein Konzert mit dem nationalenLiedermacher Frank Rennickestatt. Organisator war der KreisverbandKiel-Plön.An diesem Abend herrschte in derGaststätte geschlossene Gesellschaft.Der Saal war mit rund 70 Kameradengefüllt, die Stimmung war sehr gut,was nicht zuletzt an dem sympathischenund einzigartigen Barden lag,der zwischen seinen Liedern interessante,mitunter auch sehr persönlicheAnekdoten zum Besten gab. DieStücke waren teils ernst, teils heiter,aber niemals oberflächlich und platt.Eine gute Mischung von Themen wares, die die interessante und disziplinierteZuhörerschaft in den Bannzog. Bekannte Stücke wie „Das Mädelmit der Fahne“ und „Knüppelaus dem Sack“ durften natürlichnicht fehlen.Es war ein gelungener Abend, der fürdiejenigen, die dabei sein konnten,nach mehreren Stunden und diversenZugaben zu Ende ging und uns allenKraft gab für die anstehenden Aufgaben.Daniel NordhornZwei Infostände im Stadtgebiet von KielAm Sonnabend, den 8. Oktober fandenin Kiel gleich zwei NPD-Infostände statt.Nachdem die Formalitäten mit denbeteiligten Polizeibeamten geklärt war,wurde der erste Infostand direkt in derKieler Einkaufszone aufgebaut. Bedingtdurch die ausgesprochen gut gewählteLage kam es zu sehr vielen intensivenBürgergesprächen. Unserdiesbezügliches „Nein zum Euro“-Flugblatt fand großen Absatz.Um 11 Uhr wurde abgebaut und wirfuhren zum zweiten Standort, einerzentralen Straßenkreuzung in Kiel-Schilksee, wo wir erneut von vielenPassanten und anderen Verkehrsteilnehmernwahrgenommen wurden.Nach knapp zwei Stunden und vielenverteilten Flugblättern beendeten wirauch diese zweite Veranstaltung.Das Thema „Euro-Niedergang“ läßtdie Bürger nicht kalt. Hier werden wirauch in Zukunft weiter ansetzen, umzu demonstrieren, was der politischeEinfluß der einzig wahren Oppositionin der BRD zu ändern vermag.NPD Kiel


6Nationale AktivitätenNationale Aktivitäten 7NPD besucht WahlkreisbürosObwohl Bund, Länder und Kommunenin Deutschland selbst unter einemSchuldenberg ächzen, nimmt diedeutsche Regierung immer weitereSchulden in Milliardenhöhe auf, umdamit die Konkursverschleppung vonfaktisch zahlungsunfähigen Staatenwie Griechenland, Portugal, Spanienund Italien zu finanzieren. Als Krönungdes Wahnsinns treiben Merkelund Schäuble nun die Errichtung einespermanenten Euro-Rettungsschirmsvoran. Dieser soll ab 2013 inNationale Aktivisten vor dem SPD-Büro in LübeckKraft treten und einen Verwaltungsraterhalten, der über die Mittelverteilungunkontrolliert entscheiden kann. Dienationalen Parlamente wären endgültigentmachtet. Das heißt: Dem EU-Verwaltungsrat des „Rettungsschirms“wird praktisch eine unbegrenzteAbbuchungsvollmacht fürden deutschen Bundeshaushalterteilt! Mitbestimmungsmöglichkeitengibt es dann nichtmehr und demokratischeKontrolle sowiesonicht.Mit einer Flugblattverteilungsollte derDruck auf die „Volksvertreter“ reter“ erhöhtwerden, denn die große Mehrheit derMenschen steht diesem Euro-Rettungsschirmkritisch gegenüber. Trotzdemmöchten die gewählten Parlamentarier,die offenkundiglängst nicht mehr die Interessendes eigenen Volkes vertreten,dieses Gesetz durchboxen.In Lübeck versammelten sicheinige nationale Aktivisten vorder SPD-Geschäftsstelle, in dersich auch das Wahlkreisbüro derBundestagsabgeordneten GabrielleHiller-Ohm befindet, um dieBürger mit Flugblättern aufzuklärenund aufzufordern, docheinmal Frau Hiller-Ohm zu befragen,warum sie entgegen derMeinung ihrer Wähler diesemGesetz zustimmen möchte.Während der Flugblattverteilungkam es zu zahlreichen Bürgergesprächen,die ausnahmslospositiv ausfielen. Man hatte denEindruck, die Bürger warenfroh, einmal ihrem Unmut über dieverfehlte EU-Politik Luft zu machen.In Ostholstein wurde zeitgleich dasWahlkreisbüro des CDU-AbgeordnetenIngo Gädechens in Lensahn aufgesucht,um Flugblätter unter das Volkzu bringen. Doch auch die SPD-BundestagsabgeordneteBettina Hagedornwurde nicht verschont,denn amSonntag fand auchin Eutin eine Flugblattaktionstatt.Auch in der LandeshauptstadtKielfanden zahlreicheFlugblattverteilun-gen vor den Wahlkreisbürosder Bundestagsabgeordnetenstatt. Hier wurde den AbgeordnetenHans-Peter Bartels (SPD), SebastianBlumenthal (FDP), Ingrid Nestle(Grüne), sowie den beiden Vertreternder Linkspartei Raju Sharma und CorneliaMöhring ein Besuch abgestattet.Der Bezirksvorsitzender der NPD„Westküste“ und ehemaliges Mitgleiddes Landtages, Ingo Stawitz, hat dasneue Flugblatt „Wir wollen nicht ZahlmeisterEuropas sein!“ vor den Bürosder CDU, der SPD und in der Fußgängerzonevon Pinneberg verteilt. DieFragen, um die es dabei unter anderemBundesweiter Aktionstag „Raus aus dem Euro“Am 22. Oktober fand ein bundesweiterAktionstag zum Thema „Raus ausdem Euro“ statt. In Schleswig-Holsteinwurde daraus nicht nur ein Aktionstag,sondern Aktionswochen. Eigene Flugblätterwurden vom Landesverbanderstellt und nicht nur am Aktionstagvon allen Kreisverbänden tatkräftigunter das Volk gebracht. Zusätzlichfanden neben den zahlreichen Verteilungsaktionender vergangenen WochenInformationsstände, unter anderemauf Fehmarn, statt. Da die Insel inder Ferienzeit gut besucht war, fandenunsere Flugblätter regen Absatz und eskam zu unzähligen Bürgergesprächen.ging, waren folgende: Werden Bundestagsabgeordnetedie Zukunft Deutschlandssehenden Auges verpfänden undwer rettet in Zukunft unser Heimatland?Ingo Stawitz vor einem Büro der SPDLeider waren die Wahlkreisbürosam Wochenende nicht geöffnet, dochjedem Bürger steht es frei, „seinem“Wahlkreisabgeordneten auch währendder Sprechzeit einmal einen Besuchabzustatten. Fragen Sie dochmal, warum „Ihr“ Volksvertreter diesemEU-Gesetz zustimmt!NPD Schleswig-HolsteinDie kommenden Wochen werden beiuns weiterhin unter dem Motto „Rausaus dem Euro“ stehen, und es müssenweitere Aktionen folgen, um die Bürgerwachzurütteln, denn so kann unddarf es nicht weitergehen!


8Nationale AktivitätenNationale Aktivitäten 9Kundgebungin PinnebergAm Tag der Deutschen Einheit führteder NPD-Bezirksvorsitzende Ingo Stawitzeine kleine Kundgebung vor derDrostei in Pinneberg durch. Begleitetwurde er von zehn jungen Leuten ausdem Umfeld der „Jugend für Pinneberg“und weiteren freien Kräften. Die Veranstaltungverlief absolut störungsfrei.Stawitz sprach ungefähr 60 Minutenund zog, wie meistens bei seinen Reden,einen größeren historischen Bogenzum Thema „Nein zur EU-Diktatur– für eine deutsche Verfassung“.Dabei ging er hart ins Gericht mit derNachkriegspolitik aller etablierten Parteien,die gemeinsam deutsche Interessenverraten und sich dem überstaatlichenGebilde EU unterworfen haben.Diese Tatsache, so Stawitz, erklärt dieimmer häufigeren und größeren Rettungspakete,die durch den Bundestaggepeitscht werden, um letzten Endesdie Zockereien der Banken und Anlegerabzusichern.Stawitz forderte die Zuhörer in diesemZusammenhang auf, sich an dieetablierten Parteien zu wenden unddiese aufzufordern, endlich etwas fürdas eigene Land zu tun. Da diese vermutlichweiterhin lieber fremden Interessendienen, bleibt es einzig der NPDvorbehalten, konsequent für deutscheInteressen zu kämpfen. Kai OtzenFahrzeug eines Kieler NPD-Funktionärs abgebranntAm Mittwoch, den 27. Juli ist amspäten Abend das Fahrzeug des KielerNPD-Funktionärs Roland Fischer vorseiner Haustür abgebrannt. Auchwenn kein Menschenleben gefährdetwar, so ist trotzdem ein sehr hoherSachschaden entstanden. Durch denBrand wurde ein zweites Fahrzeug inMitleidenschaft gezogen, sowie eineGarage, in der dieses Fahrzeug abgestelltwar.Das Kommissariat 13 begannnoch in der Nacht mit den Ermittlungen.Zu dem Zeitpunkt wurdeein technischer Defekt noch nichtausgeschlossen. Nach einer Wochepolizeilicher Ermittlung durch dasK13 wurde die Angelegenheit demK5 übertragen, welches für politischmotivierte Straftaten zuständig ist.Damit wird offensichtlich, in welcherRichtung die Täter zu suchensind… NPD KielNPD-SommerfestBuntes Veranstaltungsprogramm bei strahlendem SonnenscheinIn diesem Jahr veranstaltete derNPD-Landesverband sein jährlichesSommerfest im Kreis Dithmarschen.Bei herrlichem Sommerwetter konntenGeselliges Beisammensein bei Bratwurst und BierTeilnehmer aus ganz Schleswig-Holsteinund Hamburg begrüßtwerden. Sogar eineGruppe dänischer Nationalistennahm die Anreiseauf sich, um in einem kurzenGrußwort über diepolitischen Verhältnissein Dänemark zu berichten.Bei Grillfleisch, Bratwurstund kühlen Getränkenkam man schnellmit Gleichgesinnten insGespräch. Besonders erfreulichist, daß auch vieleKinder anwesend waren, die, wie essich für eine familienfreundliche Parteigehört, natürlich kostenlos mit Getränken,Kuchen und Bratwurst versorgtwurden.Auf dem Veranstaltungsprogrammstand neben den Wikingerspielen auchwieder der beliebte Tauziehwettbewerb,bei dem der NPD-Landesvorstandnur knapp gegen die Titelverteidigerunterlag und damit den zweitenPlatz belegte. Ein Achtungserfolg,mit dem sicherlich nichtviele Teilnehmer gerechnet hatten…Auch die Tombola erfreutesich großer Beliebtheit, so daßin kurzer Zeit alle 200 Lose verkauftwurden.Das Sommerfest 2011 war malwieder ein voller Erfolg und einenette Abwechslung zum sonstigenParteigeschehen, welchesmeist von politischen Aktivitätengeprägt ist, bei denen der kameradschaftlicheAspekt leideroft viel zu kurz kommt.NPD-LandesverbandFür Deutschland an einem Strang ziehenFür die nächste Ausgabe der„Schleswig-Holstein-Stimme“ ist derEinsendeschluß am 31. Januar2012. Berichte, Fotos, Artikel,Termine usw. bitte bis zu diesemTermin an die Redaktion senden!


10Politische NachrichtenPolitische Nachrichten 11GemeindefinanzenKassenkredite von Kommunen mißbraucht!Kassenkredite sind nur für kurzfristigeFinanzierungslücken gedacht. Invielen Kommunen haben die gewähltenVertreter der Bürger in den letztenJahren die Kassen jedoch zunehmendmißbraucht und dadurch eine zweiteSchuldensäule aufgetürmt.So sind die kommunalen Haushaltenicht nur durch die „normalen Schulden“,die am Kreditmarkt aufgenommenwerden, sondern immer mehrdurch Kassenschulden belastet. DieGemeinden und Gemeindeverbände inDeutschland haben mit ihnen in denvergangenen 15 Jahren hohe Schuldenaufgetürmt. Die eigentlich kurzfristiggedachten Kassenschulden addiertensich über die Zeit von knapp 3 MilliardenEuro im Jahr 1994 auf zuletzt rund35 Milliarden Euro! Das heißt also, jedesJahr wurden die Kassenschuldenum 1,6 Milliarden Euro erhöht.Die Kassenkredite dienen heute oftnur zur Finanzierung fortlaufenderAusgaben. Sie werden damit zweckentfremdet.Warum ist das so? Die Kreditmarktschuldender Kommunen unterliegender Genehmigungspflicht,und das ist bei den Kassenkreditennicht überall der Fall.Da sich die Kommunen hier einerKontrolle entziehen können, wird dieFlucht in die Kassenkredite nicht gestoppt,sondern sogar ausgeweitet. DieLänder befinden sich aufgrund mangelnderfinanzpolitischer Disziplin undgetroffen von der sogenannten FinanzundBankenkrise selbst in finanziellenNöten und verlagern immermehr Aufgaben auf die Gemeindenund Städte. Das tun sie, umdie Schuldenbremse, die insGrundgesetz eingefügt wurde,künftig einhalten zu können. VieleGemeinden sehen daher die Lösungin der Ausweitung der Kassenkrediteund der Erhöhung allerleiGebühren und Preise verschiedenerDienstleistungen.Um die Flucht der Kommunenin Nebenschulden zu verhindern, mußdie Kommunalaufsicht in den Länderngrößere Eingriffs- und Sanktionsmöglichkeitenerhalten, aber auch denGemeinden ein Mitspracherecht beider Aufgabenverteilung geben! Darüberhinausist das in der BRD herrschendefinanzpolitische System generellzu hinterfragen.Es sind die bis heute in Amt undWürden befindlichen Volksvertreterder etablierten Parteien, die uns dasDilemma der Verschuldung bescherthaben! Mit diesem Wissen sollte esden Wählern leicht fallen, sich bei derkommenden Landtagswahl in Schleswig-Holsteinsich für die NPD zu entscheiden.Helmut Radunski/Ingo StawitzFoto: Thorben Wengert/pixelioZwegat, Bifteki oder weitereSchildbürgerstreiche?„Einmal in der Schuldenfalle gefangen,wird der Schuldenberg Jahre langmitgeschleppt und aus Resignationund Unwissenheit noch vergrößert.“Dieser Satz könnte von Peter Zwegatstammen. Doch zuletzt gelesen hatman ihn als Zitat von Axel Scholz vomKreis Nordfriesland in der regionalenTagespresse. Spricht Herr Scholz hierden schleswig-holsteinischen Landtag,die BRD-Politiker oder die Regierungender EU-Pleitestaaten an? Abernein, es geht um ein geplantes Schulprojekt.Natürlich ist es sinnvoll, die Jugendlichenüber Schuldenfallen aufzuklären,präventiv zu arbeiten und somitdie Jugend vor früher Verschuldung zuschützen. Aber vielleicht sollte auchdie Landesregierung von Schleswig-Holstein mal einen solchen Kurs mitmachen!Für Schuldenprävention ist eszu spät, aber Wege aus der Schuldenfallekönnten nicht schaden.Schleswig-Holstein ist verschuldet,hoch verschuldet sogar! Und unter derVerschwendungssucht dieser und frühererLandesregierungen hat meist nurder Normalbürger zu leiden. SinnvolleProjekte werden gestrichen, unsinnigeweiterhin finanziert.Immer wieder hört man davon, daßalle gleichermaßen mit anpacken undsparen müssen, doch die Regierendenselbst – so wie auchkleine Kreistags- undStadtvertreter – verzichtenauf keinenCent! Steuergelderwerden verpulvert, meist bekommt derNormalbürger dies gar nicht mit, wirddoch oft hinter verschlossenen Türenverhandelt. Und die Verschuldungwird weiter vorangetrieben. Schleswig-Holstein auf Bifteki-Kurs!Auf jeden Fall sollten die Schleswig-Holsteiner sich keine Tips aus Hamburgholen. Laut aktuellen Presseberichtenbaute man dort auf St. Pauli einenZaun gegen Obdachlose für 20.000Euro. Das war natürlich ein umstrittenesProjekt, da viel zu teuer. Also bauteman das Stahlgitter wieder ab. Eineneue Lösung sollte her, um die Verschmutzungmit Fäkalien einzudämmen.Nun soll ein 80 Quadratmetergroßes Toilettenhaus entstehen. Kosten?Läppische 500.000 Euro! Die Toilettennutzungsoll natürlich auch etwaskosten – außer für die unter der Brückelebenden Punker und Penner dürfendie Toiletten gratis nutzen! Ist das dennnoch zu glauben?! Wer also ohnehinschon nichts produktives zur Gemeinschaftbeiträgt, wird nun in Hamburgauch noch dafür belohnt!Es ist das Glück der Politiker, daß dieMehrzahl der Deutschen schon so verblödetist und alles mit sich machenläßt. Um ihre Wiederwahl müssen dieDamen und Herren sich daher keineGedanken machen.Freier Widerstand Südschleswig


12Politische NachrichtenPolitische Nachrichten 13Die Multikulti-Fanatiker haben es wieder einmal geschafft:Ausländerfamilie darf bleiben!Wozu braucht man noch Gesetze,wenn diese regelmäßig von bundesdeutschenGutmenschen unterlaufenwerden? Sollten hier lebende Ausländervon einer Abschiebung bedrohtsein, werden gerne Begriffe wie Humanitätund Nächstenliebe im Kampf gegenRecht und Gesetz insFeld geführt. SelbstKirchenvorstände eboten in der VergangenheitKirchenasylfür ausreisepflichtigeAusländer an.In Stockelsdorfhat der Fall einerarmenischen Familie,die vor elf Jahrenunter falschem Namennach Deutschland kam, umrechtswidrig Asylleistungen leistungen zuerschleichen, für deutschlandweiteSchlagzeilen gesorgt. Der Sohn der Familiekam als Dreijähriger mit seinerFamilie in die BRD. Er ging hier in denKindergarten und besucht derzeit die9. Klasse der Gemeinschaftsschule.Die Familie bekam ein weiteres Kind,das inzwischen acht Jahre alt ist. DerAufschrei einiger BRD-Gutmenschenwar groß, als die rechtmäßige Abschiebungdrohte. Sogar eine „Facebook-Gruppe“mit knapp 4.000 Unterstützernwurde ins Leben gerufen.Politiker aller Parteien sind sich einig:Diese Familie darf nicht abgeschobenwerden. Auch der stellvertretendeBürgermeister der Gemeinde Stokkelsdorflobt die Familie als „Paradebeispielfür vorbildliche Integration“.Und welch ein Wunder, in letzter Minutezauberte der für die Abschiebungzuständige Justizminister EmilSchmalfuß eine neue Ausnahmegenehmigungaus dem Hut, die es derFamilie ermöglicht, zumindest biszum 18. Lebensjahr des Sohnes inDeutschland zu bleiben.Kein Einzelfall, auch inLeezen, im Kreis Segeberg,wurdenhunderte von Unterschriftengegendie Abschiebungeiner Asylantenfamilieaus Armeniengesammelt, dieseitzwölf Jahrenin Deutschland lebt.Auchhier wurdennicht etwas Recht und Gesetztins Feld geführt, sondern falsch verstandenehumanitäre Nächstenliebe.Die Gutmenschen des Dorfessprechensich für ein dauerhaftes Bleiberechtder Ausländerfamilien aus. Sogar eineDemo vor der Segeberger Ausländerbehördewurde durchgeführt, um dieserForderung Nachdruck zu verleihen.Mit ersten Erfolgen, denn diedrohende Abschiebung ist bis zur Entscheidungder Härtefallkommissionausgesetzt. Man braucht kein Prophetzu sein, um schon jetzt beurteilen zukönnen, wie diese Kommission entscheidenwird.Warum gibt es Gesetzte, wenn dieseständig aus „humanitären“ Gründenunterlaufen werden? Sicherlich sindEinzelschicksale oft bedauerlich, be-Foto: Thorben Wengert/pixeliosonders wenn die Asylsuchenden sichhier gut integriert haben. Doch genauhier liegt das Problem. Warum solltebei Menschen, die einen Antrag auf politischesAsyl gestellt haben, „Integration“erwünscht sein? Hier besteht doch– wenn es sich um einen anerkanntenAsyl-Grund handelt – die Möglichkeitauf Änderung. Der Betroffene solltedoch selbst das Interesse haben, daßsich die Verhältnisse im Heimatlandändern, damit eine baldige Rückreiseerfolgen kann.Asylrecht ist immer nur ein Bleiberechtauf Zeit und eine freiwillige Leistungdes jeweiligen Staates. EinRecht auf Asyl, das vor bundesdeutschenGerichten eingeklagt werdenkann, darf es nicht geben, dennDeutschland ist nicht das Sozialamtder ganzen Welt!NPD OstholsteinJede Woche: Nationaler Stammtischin Kiel. Infos unter0175/8444490Monatlich: Klönschnacks im KreisSteinburg und in Pinneberg: Infosunter 04122/45651Monatlich: Freier Stammtisch imKreis Segeberg. Infos unter0172/4517743Monatlich: Stammtisch in Neumünster.Infos unter 0172/4517743Monatlich: Stammtisch im KreisOstholstein. Infos unter01520/4492347Wendehals KoppelinTerminkalenderNoch vor der wichtigenAbstimmung imBundestag zur Ausweitungdes EU-Rettungsschirmswaren vomschleswig-holsteinischenBundestagsabgeordnetenJürgen Koppelin(FDP) kritische Worte zu vernehmen.Doch während der Abstimmung offenbarteder FDP-Wendehals seinwahres Gesicht. Aus „parteitaktischenGründen“ stimmte er für den Rettunsschirm,obwohl die Mehrzahl seinerWähler sicherlich anderer Meinungsein dürfte. Dieses fragwürde Verhaltenoffenbart eine Politik, die längstam Wohle des eigenen Volkes vorbeigeht und andere Interessen in den Vordergrundstellt.Monatlich: Freier Stammtisch inLübeck. Infos unter 01520/4492347Monatlich: Stammtisch im KVNordfriesland. Infos unter0152/27155080Monatlich: Stammtisch im KVLauenburg-Stormarn. Infos unter0173/8135978Alle Verbände und Aktivisten werden gebeten,anstehende Termine rechtzeitig andie Redaktion zu melden! Dies gilt für alleVeranstaltungen sowohl der Partei alsauch befreundeter Gruppen, die in unseremBundesland stattfinden oder vonüberregionaler Bedeutung sind.


14Politische NachrichtenPolitische Nachrichten 15Giftmüll – ein profitables Geschäft!Aus Profitgier schrecken bundesdeutschePolitiker und raffgierige Kapitalistennicht einmal davor zurück,Giftmüll durch halb Europa zu kutschieren,um ihn dann in Deutschlandzu entsorgen. Alle gesundheitlichenBedenken werden einfach über Bordgeworfen, denn es scheint ein gewinnbringendesGeschäft für die Entsorgungsunternehmenzu sein.In der Sondermüllverbrennungsanlage(Sava) in Brunsbüttel, die vonder Remondis-Gruppe betrieben wird,sollten 1.200 Tonnen Giftmüll auf derUkraine entsorgt werden. Anders alsvereinbart, hatte die Ukraine den Giftmüllnicht in mehreren Lieferungen,sondern die gesamte Menge auf einmalangeliefert. Weil Lagerkapazitäten inBrunsbüttel fehlten, mußten 100 Behälterin Lübeck zwischengelagert werden.Leider hatten sich in den Fässernnicht nur, wie vereinbart, Pestizidrückständebefunden, sondern auch Natriumperoxid,Quecksilber und Schwefel.Foto: Wortinspektor.com/pixelioDiese chemischen Rückstände führtenoffensichtlich sowohl im Zwischenlagerin Lübeck, als auch auf dem Firmengeländein Brunsbüttel zur mehrfachenSelbstentzündung einiger Fässer,wobei vermutlich auch gesundheitsschädlicheStoffe freigesetzt wurden.Die Sondermüllverbrennungsanlagewar schon einmal in die Schlagzeilengeraten, als dort Sondermüll aus Australienverbrannt werden sollte. NachInformationen des BUND Schleswig-Holstein hatte die Landesregierung offensichtlichdie Öffentlichkeit über dieGenehmigung des Imports von hochtoxischemHCB-Sondermüll aus Australiennach Brunsbüttel bewußt getäuscht,um Proteste aus der Bevölkerungzu vermeiden.Wer Privatisierungen befürwortetund in einem kapitalistischen Staatssystemdie blühende Zukunft unseresVolkes sieht, braucht sich über solcheoder vergleichbare Vorgehensweisenwie im Zusammenhang mit der Sondermüllverbrennungsanlagein Brunsbüttelnicht zu wundern. Die Remondis-Gruppestellt ausschließlich wirtschaftlicheInteressen in den Vordergrund.Und wenn die Kapazitätennicht ausgelastet sind, wird Giftmüllaus aller Herren Länder nach Brunsbütteltransportiert. Dabei gehen dieInvestoren über Leichen. Das Wohl derBevölkerung und der Schutz der Umweltsind dabei lästige Randerscheinungen,die gerne unbeachtet bleiben.Die Verantwortlichen in Verwaltungund Politik schauen tatenlos zu. Sindsie längst zu Pappfiguren im Spiel einermächtigen Wirtschaftslobby verkommen?NPD LübeckDie Folgen derBundeswehrreformIn Schleswig-Holstein sollen achtBundeswehrstandorte vollständig geschlossenwerden; bei unzähligen weiterenStandorten werden Dienststellengekürzt. Ein harter Schlag für den Norden,denn bei uns fallen 11.000 Dienststellendem Rotstift zum Opfer.Mit dieser erneuten Truppenreduzierungund dem Wegfall der Wehrpflichthat die Bundeswehr endgültig die Verankerungim Volk verloren. Eine Entwicklung,die sich schon länger abzeichnete,denn spätestens seit demverhängnisvollen Urteil des Bundesverfassungsgerichtesvom 12. Juli 1994,das die angebliche Rechtmäßigkeit vonAuslandseinsätzen als „mit dem Geistdes Grundgesetzes vereinbar“ legalisierte,ist die Bundeswehr auf dem bestenWeg zu einer Söldnertruppe. Mittlerweilesind Kriegseinsätze auf Befehlfremder Mächte zur Gewohnheit geworden,die Bundeswehr ist einer derweltweit größten „Kanonenfutter-Lieferanten“für sogenannte „multinationale“Einsätze. Deutsches Blut für fremdeInteressen – das haben wir schonimmer abgelehnt! Für uns ist es unerträglichund verantwortungslos, daßjunge Deutsche in fremden Ländern fürdie macht- und geldgierige Weltherrschaftspolitikder USA ihr Leben riskierensollen. Denn um nichts anderes gehtes letztlich bei den transatlantischenMilitärstrategien rund um NATO, UNOund EU. Statt einer wirklichen Verteidigungsarmeezum Schutz des Heimatlandeswerden zukünftig ausschließlichBerufssöldner für den Einsatz in allerHerren Länder benötigt. Genau aus diesemGrunde soll nach dem Willen derPolitikernun auch die„Heimatfront“bluten!Rund 90.000 Dienststellensollen bundesweit dem Wahn vonder „neuen Weltordnung“ geopfertwerden. Es handelt sich hier keineswegsnur um die „üblichen“ Einsparungsmaßnahmen,wie in den Massenmedienvordergründig behauptet wird.Warum sollte sonst zeitgleich in neueWaffensysteme investiert werden? Fürdiesen Irrsinn verliert allein das LandSchleswig-Holstein 11.000 Arbeitsplätze!Unzählige Geschäfte und Betriebe,die von und mit den Standorten lebten,sind in ihrer Existenz bedroht. Das istein sozialer Kahlschlag für viele Ortschaften,Gemeinden und Regionen,der bezeichnend ist für die politischeAusrichtung eines Systems, das in ersterLinie fremden Interessen dient.Würde die Bundeswehr endlich wiederihrer ureigensten Aufgabe, der VerteidigungDeutschlands, nachkommen,dann müßten kein Standorteschließen. Aber Landesverteidigungscheint nicht mehr zeitgemäß zu sein…Die Nationale Opposition kämpft füreinen politischen Neuanfang! Wirtschaftund Politik müssen schrittweiseaus dem ätzenden Prozeß der Globalisierungausgegliedert und an die sozialenBedürfnisse unseres Volkes angepaßtwerden. Das gilt für Konzerneebenso wie für die Armee!Jörn Lemke,NPD-LandespressesprecherFoto: Gerd Altmann/pixelio


16Politische NachrichtenNPD in den Parlamenten 17Sind „unsere“ Politiker unfähig?Drei Viertel der Schleswig-Holsteiner haben kein Vertrauen mehrin die Politik!In den vergangenen Jahren hat sich,auch bei uns in Schleswig-Holstein, diepolitische Lage zugespitzt. Im Mainächsten Jahres wird zum zweiten Malin Folge vorzeitig ein neues Landesparlamentgewählt. Man könnte aufgrundder hohen Staatsverschuldung und dersich häufenden Fehlentscheidungenden Eindruck gewinnen, unsere Landespolitikerseien unfähig! Durch ihrevolksfeindliche Politik haben dieseHerrschaften unser Land in den Ruingetrieben und sind nun nicht mehr inder Lage, den Karren aus dem Dreckzu ziehen.Eine aktuelle Studie der R+V-Versicherungüber die Ängste der Deutschenuntermauert diese Vermutung.73 Prozent der Schleswig-Holsteinerhaben demnach große Angst davor,daß die Politiker mit ihrer Aufgabeüberfordert sein könnten. Damitnimmt das Vertrauen in die herrschendepolitische Klasse weiter ab, dennvor drei Jahren hatten noch lediglich58 Prozent der Menschen diese Befürchtungen.Leider wird sich das sinkende Vertrauender Bevölkerung in die Politikauch bei der kommenden Landtagswahlerneut auf die Wahlbeteiligungniederschlagen. Schon jetzt werden wirvon einer „Minderheitsregierung“ regiert,denn die Nichtwähler sind längstzur „stärksten Partei“ im Land gewor-den. Hier werden die Nationaldemokratenan-setzen. Wir wollen allen Bürgern, diesich nicht mehr an Wahlen beteiligen,verdeutlichen, daß sie durch ihreStimmenthaltung genau die Parteienstützen, die sie eigentlich ablehnen!Die Wahlen in Mecklenburg-Vorpommernhaben gezeigt, daß Wahlerfolgeder NPD auch gegen die geballte Machtder etablierten Kräfte möglich sind. JedeStimme für die Nationaldemokratenwird damit zu einer schallenden Ohrfeigefür die derzeitigen bundesrepublikanischenBlockparteien.Jörn LemkeHolger Apfel in Schleswig-HolsteinNachdem der letzte Versuch einer Informationsveranstaltungmit demsächsischen NPD-FraktionsvorsitzendenHolger Apfel im Dezember 2009 ander Intervention der Behörden scheiterte(wir berichteten), wurde dieseVeranstaltung nun nachgeholt.Der stellvertretende LandesvorsitzendeIngo Stawitz eröffnete die Veranstaltungund konnte, neben dem Gastaus Dresden, auch die beiden kommunalenMandatsinhaber Kay Oelke(Kreistag Lauenburg) sowie HermannGutsche (Stadtrat Kiel) begrüßen.Kamerad Oelke berichtete über dieundemokratischen Methoden der etabliertenPolitiker im Kreistag. Satzungsänderungen,Beschneidung derRedemöglichkeiten und anderes mehrgehörten zu den Vorgehensweisenselbsternannter „Demokraten“, umden Vertreter der Nationalen Oppositionaußer Gefecht zu setzen.Die Ausführungen wurden mit großerAufmerksamkeit gefolgt. Im Anschlußergänzte Hermann Gutsche, Ratsmitgliedder Landeshauptstadt Kiel, denVortrag mit eigenen Ausführungen.Nach der Pause übergab Ingo Stawitzdas Wort an Holger Apfel, der für seinefaktenreichen und niemanden schonendenReden bekannt ist. Daß Apfelbei den Politikern aller etablierten Parteiengefürchtet ist, wurde allen im Saaldeutlich. Apfel beschrieb die lange Listeder Sünden und Versäumnisse imwirtschaftlichen, finanziellen und sozialenBereich, die von den etabliertenParteien, insbesondere der Bundesregierungunter Bundeskanzlerin AngelaMerkel, zu verantworten ist.Wie es sich für einen hervorragendenVertreter nationaler Politik gehört,blieb es nicht bei Kritik am politischenGegner, sondern sämtlicheAlternativen zur Versagerpolitik derRegierungskoalition in Berlin wurdenauf der Basis des Weltanschauungsprogrammsder NPD als Lösungder hausgemachten Probleme erläutert.Wiederholt erntete Apfel starkenBeifall für seine Ausführungen, dieauch mit Witz und Humor gewürztwaren.Holger Apfel findet deutliche Worte.Ingo Stawitz, der selbst Fraktionsvorsitzenderim Landtag Schleswig-Holsteinswar, würdigte im Anschluss diehervorragende Arbeit der NPD-Fraktionenin Sachsen und auch in Mecklenburg-Vorpommern.Er machte deutlich,daß die erneuten Einzüge derNPD in zwei Landtage den Beleg dafürerbracht haben, daß sich eine eigeneWähler-Hausmacht gegen alle Anti-Rechts-Maßnahmen der Herrschendenerarbeiten läßt. Er forderte alle Anwesendendazu auf, sich in den nächstenMonaten im Wahlkampf Schleswig-Holsteins einzubringen.Ingo Stawitz


18NPD in den ParlamentenNPD in den Parlamenten 19Skandal beim Roten KreuzDem Kreistag sind Unregelmäßigkeiten bereits seit 2008 bekanntZumindest im Kreistag des HerzogtumLauenburg können die herrschendenBlockparteien seit der letztenKommunalwahl nicht mehr ungestörtmauscheln, denn mit Kay Oelke istdort ein Abgeordneter vertreten, dernicht nur an jeder Kreistagssitzungnimmt, sondern auch unzählige Aus-teilschußsitzungenbesucht, um sich dortzu Wort zu melden.Bereits 2008 kam es im Innenausschußzu einem Skandal, der von denherrschenden Blockparteien bewußtunter den Tisch gekehrt wurde. Im Protokollder Sitzung tauchten die Wortbeiträgedes NPD-Vertreters erst garnicht auf. Auch ein Antrag, diese kritischenAnmerkungen ins Protokoll aufzunehmen,wurde einstimmig abgelehnt!Worum ging es genau?Das Rechnungsprüfungsamt stellteUnregelmäßigkeiten in den Rechenschaftsberichtdes Deutschen RotenKreuz für das Geschäftsjahr 2006 fest.• Fahrzeuge des DRK wurden lautder Abrechnungen sowohl mit Diesel,als auch mit Benzin betankt.• Rechnungen für Reparaturen stimmennicht mit den Fahrzeugkenn-zeichen überein.Foto: Günther Richter/pixelio•Es kam zu mehreren Doppelzahlungenin Höhevon 5.959 Euro.•Hinter einigen Buchungskontenverbargen sich Kostenfür Kaffeeeinkäufe,Getränke, Blumen undBewirtungskosten.Trotz dieser Unregelmäßigkeiten,die laut Rechnungsprüfungsamtnicht zum ersten Malauftraten, wurde die Empfeh-lungausgesprochen, dem abgegebenenRechenschaftsberichttrotz t alledem zuzustimmen, wasnatürlich auch geschah!Auf der Innenausschußsitzung imSeptember 2011, also fast drei Jahrespäter, offenbarten sich erneute Unregelmäßigkeiten,die nicht so einfachunter den Tisch zu kehren sind. Undalle Kreistagsabgeordneten, bis aufden NPD-Vertreter Kay Oelke, müssensich den Vorwurf gefallen lassen, warumnicht früher gehandelt wurde.Jetzt ist das Kind in den Brunnen gefallen,nicht zuletzt durch die Nachlässigkeitaller Blockparteien im Kreistag.Nach aktuellen Erkenntnissen soll u.a.durch zwei gefälschte Rechnungen fürsieben nie bestellte und nicht gelieferteBeamer einen Betrag von knapp 8000Euro veruntreut worden sein. Mietkostenin Höhe von 20.000 Euro jährlichwurden nicht nur als monatlicher Abschlag,sondern auch als Jahresbetragin Rechnung gestellt. Für ein Betragvon über 46.000 Euro sind keine ordnungsgemäßenBelege vorhanden. Daszudem auch noch Fahrzeugreparaturenvon Fremdfahrzeugen abgerechnetwurden, offenbart eine gewisse kriminelleEnergie. Der Landrat mußte Zahlenauf den Tisch legen und sprach aufeiner Pressekonferenz insgesamt voneinem Betrag „im untersten sechsstelligenBereich“, genauer gesagt 131.541,27Euro!Ein Skandal, wenn man betrachtet,daß Unregelmäßigkeiten dem Kreistagbereits seit 2008 bekannt waren! Warumwurde nicht bereits zu diesemWohnraum für StudentenZeitpunkt konsequent gehandelt?Könnte das vielleicht daran liegen, daßmit Martin Turowski ein FDP-Politikerverantwortlicher Geschäftsführer desDRK Lauenburg ist? Eine Krähe hacktder anderen eben nicht gerne ein Augeaus.Die NPD fordert eine lückenlose Aufklärungder Vorkommnisse und prüftrechtliche Schritte. Ausdrücklich möchtenwir betonen, daß wir den unzähligenehrenamtlichen und hauptberuflichenHelfern des „Deutschen RotenKreuzes“ unser Vertrauen entgegenbringen. Diese haben in den vergangenenJahren hervorragende Arbeit geleistetund stehen nun vor einem Scherbenhaufen,den der Vorstand des DRKund die Kreisverwaltung zu verantwortenhaben!NPD LauenbeurgIn den Kieler Ratsversammlungenlassen die Blockparteien regelmäßig ihre„demokratische“ Maske fallen, dennes wird grundsätzlich ohne weitereAussprache gegen die Anträge derNPD gestimmt. Selbst wenn es umdringend benötigten Wohnraum fürzukünftige Studenten geht, wird vondiesem antidemokratischen Abstimmungsverhaltennicht abgerückt.Es ist unstrittig, daß gerade für dasWintersemester 2011/2012 durch denWegfall der Wehrpflicht und des erstenverkürzten Abiturjahrgangs zu wenigWohnraum zur Verfügung steht. SelbstWirtschaftsminister Jost de Jager (CDU)räumt ein, daß die Versorgungsquotein Schleswig-Holstein unterdurchschnittlichsei. Im Landeshaushaltstünden, laut de Jager, aber keine Mittelfür den Bau zusätzlicherStudentenwohnungenzurVerfügung. Genauhier knüpft der Antragdes Kieler RatsherrnHermann Gutsche an, in dem erfordert, leer stehende Wohnungen inder Moltkestraße und Kasernen vorübergehendals Studentenwohnungenumzubauen und zu nutzen.Natürlich wurde auch dieser Antrageinstimmig abgelehnt. Alternativanträgegab es nicht und so wurden die Studierendenin der Landeshauptstadt, dienach dem Willen der Ratsmehrheit vermutlichunter der Brücke schlafen sollen,unfreiwillig zum Spielball dieser antidemokratischenSpielchen der etabliertenParteienvertreter! Hermann Gutsche


20HintergrundHintergrund 21Die Armee der TotenOrdentlich zurechtgemacht, auf denimmer wiederkehrenden Kloß im Halsewartend, stiefelten wir RichtungGräberfeld. Ziel und Ausgangspukt:Der große, alte Stein mit den Daten derGroßeltern. Hier, in Hohenhorn, hauptsächlichjene der Großmutter.Vertrieben aus der alten HansestadtDanzig, von Verbrecherbanden, diesich widerrechtlich uraltes, deutschesLand unter den Nagel gerissen haben.Verfolgt von innerasiatischen Soldatenhordenzu Lande, zu Wasser und ausder Luft. Dem tödlichen Schicksal einesder Flüchtlingsschiffe durch etwaswie „innere Eingebung“ entronnen,kamen auf dem langen Weg über Landund zugefrorene Seen die Tiefflieger,auf alles Jagd machend, das sich bewegte.Und wenn sich nichts mehr regte,dann wurden die Fahrzeuge unterBeschuß genommen. So denn nochMunition vorhanden.Auf den letzten Wegen, freigehaltendurch die wissenden Befehle des GroßadmiralDönitz, kam auch dieser Treckheil in jenem Landstrich an, welchenwir heute als „Schleswig-Holstein“kennen. Welch ein Kreis, der sich hierschloß…Über eine letzte Kuppe, ein Kirchturmüberragte das zerschundeneLand. Dieser Anblick führte zu einemSatz, dahingerufen aus hungriger Kehle:„Eine Kirche! Da halten wir, da wohnengute Menschen.“Nun, es waren gute Menschen, auchohne Kirchturm. Man fand Aufnahmeund die dann doch nicht so freundlichwie erhofft sich gebärdenden Besatzungstruppenübernahmen so etwaswie eine Verteilung auf freie Schlafplätze.Der Hunger stellte sich von selbstein,undda man ja durch die Bank ein„Nazi-Verbrecher“ war, mußte maneben auch für Nahrung selbst sorgen.Großmutter tat es. Als aufrichtigedeutsche Mutter blieb sie anständig gegenübersich und den Töchtern. Und,als anständige deutsche Frau, ebensounterschwellig feindselig gegenüberden fremden Truppen.Irgendwann lief alles in von den Besatzerngeregelten Bahnen, der Mannkam aus der Gefangenschaft, die Töchterwurden groß und die Enkel betratendie Bühne. Und als diese Enkelgroß waren, da traten die Alten ab, alsletzte Ruhestätte eben jenes Feld wünschend,an dem der zweite Teil des Lebensbegonnen wurde – der Weg in dieHeimaterde war versperrt.Und so steht der Enkel vor diesenletzten zwei Quadratmetern eines Lebens,an der Hand den nächsten Vertretereiner vertriebenen, geschundenenund heimatlosen Sippe. Den Blick starrauf die eingeschlagenen Daten gerichtet,hoffend, daß der kleine Kerl, derdie rechte Hand eisern umklammert,endlich beginnt, zu fragen. Hoffend,diesen jedem bekannten Unterton derunterdrückten Wut zu hören, jenerWut, entstanden aus der Erkenntnis,daß dieselbe Wut bei den Großeltern inResignation und den Eltern in Gleichgültigkeitumgeschlagen war mit jederStunde, da man fern der Heimat nur anden nächsten Tag, die nächste warmeSuppe denken mußte.Verdängt die Gedanken an die Heldendes deutschen Volkes, die auch in aussichtsloserLage jederzeit ihr Leben einsetzten,damit auch die Wehrlosen eineMöglichkeit hatten, sich zu retten. Verdrängtdie Erinnerung an leere Mägenund schmutziges Wasser, überdeckt vonden Segnungen der neuen Zeit. Ablenkungvon der eigenen Vergangenheit.Und so steht der Enkel immer dannvor diesem Viereck, wenn ihm danachist. Nicht, wenn der Kalender irgendeinDatum zeigt, irgendein Tag einenbesonders würdevoll klingenden Beinamenerhalten hat.Jeder Tag ist Heldengenken, jederTag ist Tag der Niederlage.Erhalten wir aber die Erinnerung andie ruhmreiche Vergangenheit unseresVolkes auch in unseren Kindernaufrecht, so sind sie gefeit gegen dieLügen, die täglich in Kindergarten,Schule, Rundfunk, Presse und Fernsehenauf sie herniederprasseln. Erzählenwir unseren Nachkommenvon den Geschichten, die eigene Verwandteerlebt, erlitten und erduldethaben.Geben wir den Nächsten die Möglichkeit,selber die Wahrheit zu erfühlen.Dann ist dieses Volk nicht verloren.Erwin Geist


22Junge NationaldemokratenJunge Nationaldemokraten 23Türkische SolidaritätInnerhalb kurzer Zeit schaffte es die türkische Gemeinschaft,anläßlich des Kurdenkonflikts bundesweit Demonstrationenzu organisieren. Das Märchen von der Integrationwird ad absurdum geführt.M anche Sachverhalte sind nicht immerim Alltag ersichtlich. So versuchtdie nationale Bewegung in Deutschlandund Schleswig-Holstein seit vielenJahrzehnten die Problematik derEinwanderung von türkischen undarabischen Menschen in unsere Heimatkonstruktiv in die Öffentlichkeit zu tragen.Daß dies bisher nicht hinreichendgenug gelang, liegt an vielen Dingen,wobei jedoch die durch die Beauftragteder Bundesregierung für Migration,Flüchtlinge und Integration Maria Böhmerverbreitete multikulturelle Propagandabezüglich einer fortschreitenderfolgreichen Eingliederung der angesprochenenBevölkerungsgruppen inunsere Gesellschaft ihren Anteil habenwird.Was im Volksmund schon lange bekanntwar und regelmäßig auch hintervorgehaltener Hand geäußert wird, istjetzt vor kurzem in voller Konsequenzauch auf den Straßen von Kiel sichtbargeworden. Was war geschehen? Nun,ganz plötzlich innerhalb kürzester Mobilisierungszeithaben es türkischeGruppen vermocht, über 500 Männerund Frauen für eine Demonstration zugewinnen. Der Anlaß für dieses relativspontane Zusammenkommen war dabeiein auswärtiger, nämlich die seitlanger Zeit andauernden Spannungenzwischen Türken und Kurden in derOsttürkei. Grundgenug für die hiesigetürkische Minderheit,bundesweitzu Solidaritätsveranstaltungenzu mobilisieren.So geschahdies ebenauch in unserer LandeshauptstadtKiel.Lautstark türkischeParolen rufend undmit vielen großentürkischen Fahnenliefen die personifiziertenKulturbereicherungendurchunsere Straßen. Beschütztvon einerHundertschaft, aberHerbstwanderung der JN OstholsteinNach einem erfolgreichen, doch sehrkräftezehrenden Wahlkampf in Mecklenburg-Vorpommernwurde es nunZeit, sich auch wieder den gemeinschaftlichenAktivitäten in Ostholsteinzu widmen, um neue Kräfte für bevorstehendepolitische Aufgaben zuschöpfen. Eine Landtagswahl im eigenenLand steht bereits vor der Tür!Die Woche ließ nach einem verregnetenSommer für den 1. Oktober ungewohntgutes Wetter erwarten, undtatsächlich konnte der Jahreszeitenwechselin seiner ganzen Pracht beiherr lichem Sonnenschein von den angereistenKameraden in vollen Zügengenossen werden. Auf Schusters Rappenund mit dem einen oder anderenfröhlichen Lied auf den Lippen wurdedie Region um Malente mit seinen abwechslungsreichenWanderstreckendurch Feld und Wald und vorbei anansonsten absolutungestört ging esdann bis zum Rathaus der Stadt, wodann noch eine Kundgebung abgehaltenwurde, bei der verhetzend gegendie Kurden in der Türkei wie inDeutschland Stimmung gemacht werdenkonnte.Mal abgesehen davon, daß der türkisch-kurdischeKonflikt wenig Relevanzfür den deutschen Nationalismushat, so ist die Demonstrationdennoch von Bedeutung. Denn wieanfangs bereits angedeutet zeigt dieseskonzentrierte Erscheinen fremderMenschen mit fremder Sprache in unseremöffentlichen Raum eines nurallzu deutlich. Eine wirkliche Integration– geschweige denn Assimilation– in die Aufnahmegesellschaft hat bisheute nicht stattgefunden, und dastrotz einer milliardenschweren Integrationsindustrie.Im Zweifel stehendiese Menschen eben doch ganz eindeutigzu ihrer Nation und Kultur.Das ist menschlich und sollte auchnicht zwangsweise verändert werden.Aber gleichzeitig sollte jedem Bundesbürgerbewußt sein, was das in einerwirklich krisenhaften Situationbedeuten kann. Denn, wenn unsereach so müdes und zum reinen Konsumauffordernde Gesellschaft aufgrundeines kranken Finanzsystemsbald nicht mehr die Massen ruhigbzw. betäubt hält, ist die Chance groß,daß bei uns Verteilungskämpfe losgetretenwerden und die Ghettoisierungamerikanische Verhältnisse annimmt.Die europäischen Beispiele gab es bereitsin Frankreich und vor kurzem inEngland. Wer dann zusammenhält, istklar, es sind die Menschen, die sichdurch Kultur, Religion und Spracheam nächsten sind. Ob die Deutschendann zur gleichen Solidarität fähigsind?JN-Stützpunkt Kielzahllosen Seen erkundet – eine Landschaft,die es zu entdecken lohnt unddie uns wieder einmal daran erinnert,wie schön und beeindruckend unsereHeimat ist und welche Verantwortungwir damit zu tragen haben, siezu schützen. So empfanden es auchunsere angereisten Gäste aus demPreetzer, Lübecker und Kieler Raum,die mit ihrer Teilnahme an diesem erlebnisreichenTag die überregionaleVernetzung auf der Basis einer gelebtenund persönlichen Kameradschaftwieder einen Schritt nach vornebrachten.Mit dem Blick der Planung auf dienächsten gemeinsamen Aktivitätenund der Aussicht auf ein baldiges Wiedersehenfand die Wanderung schließlichihren gemütlichen Ausklang beieinem gemeinschaftlichen Grillen inden Abendstunden.


24Das Letzte…Spenden für die Landeskasse?– Neuverschukdung soll durch Spenden reduziert werden –Finanzminister Rainer Wiegard (CDU)Ein abenteuerlicher Vorschlag desCDU-Finanzministers Rainer Wiegardsorgte vor einiger Zeit weit über dieLandesgrenzen Schleswig-Holsteinshinaus für Schlagzeilen. In einer Presseerklärungruft Wiegard alle Reichendazu auf, an das Land Schleswig-Holsteinzu spenden, um die Neuverschuldungzu reduzieren. „Wer mehr an denStaat zahlen möchte, kann dem LandSchleswig-Holstein eine Spende zukommenlassen“, erklärte der Minister.Sogar eine Bankverbindung wird inder Presseerklärung gleich mitgeliefert,damit jeder Millionär weiß, wohinmit den Millionen.Die herrschenden Systemparteienhaben also durch jahrzehntelange Mißwirtschaftunser Land an den Abgrundgetrieben und rufen jetzt zu Spendenauf, anstatt persönliche Konsequenzenzu ziehen? Wir Nationaldemokratenhaben durchaus einen Lösungsansatz,wie die sogenannten „Volksparteien“zumindest einen Teil des angerichtetenSchadens wieder gut machen könnten.Wie wäre es angesichts der hohenStaatsverschuldung damit, einen Teilder Parteispenden, die durch die Großindustriein die Kassen der Lobbyisten-Parteien fließen, zum Schuldenabbauzu nutzen? Die Partei des Finanzministerserhielt in Schleswig-Holstein lautRechenschaftsbericht im Jahr 2009 über677.000 Euro Spenden von „juristischenPersonen“, also Firmen undKonzernen.Wenn man die Einkünfte eines Finanzministersbetrachtet, die diesermonatlich vom Steuerzahler erhält, sokönnte der gute Herr Wiegard durchausmit gutem Beispiel vorangehenund zum Schuldenabbau einmal in dieeigene Tasche greifen. Durch solchevolksnahen Maßnahmen könnten dieabgehobenen Systempolitiker zumindesteinen Teil ihrer Glaubwürdigkeitzurückgewinnen.Aber warum ruft der Finanzministerzu freiwilligen Spenden auf, anstattdurch eine gerechte Steuerpolitik auchReiche zur Kasse zu bitten? Steuerschlupflöcherfür Besserverdienendeund Großindustrie müssen der Vergangenheitangehören; und da Vermögenauch eine Verpflichtung für die Gemeinschaftdarstellen sollte, muß eineVermögenssteuer wieder eingeführtwerden. Doch mit solchen Forderungenwürde ein CDU-Politiker nur wenigeMonate vor einer Landtagswahlsicherlich viele Stimmen der eigenenWählerklientel aufs Spiel setzten. Daherist eine Forderung nach Spendenfür die Landeskasse zwar politischerBlödsinn, aber zumindest parteitaktischklug…NPD Schleswig-Holstein

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