Klein, aber oho! - Vienna Business School

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Klein, aber oho! - Vienna Business School

ausgabe n°3/2012 magazin der vienna business schoolhandelsakademien und handelsschulen der wiener kaufmannschaftP.b.b. ZUL.-NR.: GZ 02Z032130M; Verlagspostamt: 1040 Wien; Erscheinungsort WienKlein, aber oho!Warum Klein- und Mittelbetriebefür die Wirtschaft wichtig sindEine (kugel)runde Sache:Wie sich die Nachfolge in derSchneekugel-Dynastie gestaltetGoldene Mitte:Sonnentor setzt auf Werte undein Miteinander der Generationen


www.allianz.at/karriereHoffentlich Allianz.


Klein, aber OHO!Kleinst-, Klein- und Mittelbetriebe sind Rückgrat und Motor der heimischenWirtschaft. Sie sind einer der größten Arbeitgeber des Landes,denn rund 62 Prozent der unselbständig Beschäftigten sind in KMUsangestellt. Nicht umsonst gelten viele der „kleinen Großen“ in SachenFlexibilität, Innovation und Nähe am Kunden als Vorzeigeunternehmen.04 Vienna Business Times #3/12


iStockphoto/RichVintageLaut Wirtschaftskammer Österreichgehören etwa 99,6 Prozent derösterreichischen Firmen dem KMU-Sektor an. Mit Umsätzen von 373Milliarden Euro sind diese Unternehmenein wichtiger Motor der marktorientiertenWirtschaft im Land: Das sindimmerhin 61 Prozent des gesamtenUmsatzerlösvolumens Österreichs!Wer die „kleinen Starken“ belächelt,unterschätzt ihre enorme Bedeutungfür die positive Entwicklung derösterreichischen Wirtschaft undinsbesondere für den Arbeitsmarkt.Ende Jänner 2012 waren laut KMUForschung Austria mehr als 1,9Millionen Menschen in KMUs unselbstständigbeschäftigt: ein neuerBeschäftigungsrekord in diesem Sektor,trotz „Nachwehen“ der Krise undHerausforderungen für Politik undWirtschaft im gesamten Europa.KMUs unterteilen sich – basierend aufden Empfehlungen der EuropäischenKommission – in drei Gruppen:Kleinstunternehmen mit einer Anzahlvon bis zu 9 MitarbeiterInnen (Umsatz:bis 2 Millionen Euro), Kleinunternehmenbis 49 Beschäftigte (Umsatz bis 10Millionen Euro) und Mittelbetriebe biszu 249 Angestellten (Umsatz bis 50Millionen Euro). Vor allem in denSparten Gewerbe und Handwerk,Handel, Information und Consultingund Tourismus und Freizeitwirtschaftfinden sich die meisten Unternehmenkleinerer Struktur in Österreich.Nicht zu unterschätzen ist auch dieWichtigkeit von Unternehmensgründungenmit migrantischem Hintergrund:Allein in Wien sind es über einDrittel aller Firmen – zum Großteil ausdem KMU-Sektor –, die den Wirtschaftsstandortstärken und im Sinne einerpositiven Entwicklung vorantreiben.Migranten haben eine höhereBereitschaft, Unternehmen zu gründen,als Österreicher. Die Gründungsfreudemag an einer höheren Risikobereitschaftliegen – aber durchaus auch aneiner Gesellschaft, die Ausländern undihren Nachkommen manchmal die Türevor der Nase zuschlägt. Dabei wirdgerne vergessen, dass kulturelle Vielfaltund Zuwanderung aufgrund demografischerEntwicklungen wie demÄlterwerden der Gesellschaft, Problemenbei der Nachfolge in Unternehmenund einem Mangel an Fachkräften fürdie Entwicklung eines Wirtschaftsstandortswichtig sind.Doch was macht KMUs nun wirklichattraktiv? Und warum zeigt sich dieEntwicklung in diesem Sektor soerfreulich stabil? Die „Davids“ habengegenüber den „Goliaths“ einiges anVorteilen anzubieten: Neben flachenHierarchien, die es leichter machen,Projekte und Ideen zügiger umzusetzen,ist es auch die direkte Nähe zumKunden und die damit einhergehendeQualität in der Betreuung, die geschätztwerden. Jede Handlung wird in einemkleinen Unternehmen deutlicherspür- und messbar, während großeKonzerne hier mit mehr Distanz zurMaterie oder dem Kunden zu kämpfenhaben. Viele KMUs sind dynamischwachsende Unternehmen, die in denExport hineindenken.Für KMUs ist Innovationskraft auch ofteine Sache des Überlebens im Wett-bewerb und am Markt. Microsoft-GründerBill Gates, der ja bekanntlich selbstmit seiner Idee in einer Garage begann,drückt es sehr treffend aus, was kleineUnternehmen für große oft zurernstzunehmenden Konkurrenz macht:„Die größte Gefahr für unser Geschäftist, dass ein Tüftler irgendetwas erfindet,was die Regeln in unserer Branchevollkommen verändert, genauso, wieMichael und ich es getan haben.“Mitarbeiter, die sich rasch auf neueFragen einstellen können, eine hoheWeiterbildungsbereitschaft zeigen undan Problemlösungen strukturiert undmethodisch herangehen und sozialeKompetenz und Umsetzungsstärkebeweisen, werden in einem KMU sicherKMUs sind der „Motor“der Wirtschaft im Land.glücklich werden. Oft bietet sich indynamisch wachsenden Kleinbetriebenauch die Möglichkeit, recht schnell als„rechte Hand“ der Chefin oder des Chefszu fungieren und somit auch alspotenzielle Nachfolge in Frage zukommen. KMUs versuchen Mitarbeitergerne durch direkte Ansprache undAusschreibungen zu rekrutieren. Aberauch direkt an den Ausbildungsstätten– wie an Universitäten – wird angefragt.Die größten Herausforderungen fürdie kleinen Starken liegen aber nebender Gründungsphase auch im Erfolgselbst, im Fachkräftemangel undoftmals in der Frage der Nachfolge. FürGründungen ist es gerade die heikleKMUs & wirtschaftkleine starke#3/12 Vienna Business Times 05


Situation von Vorfinanzierungen, die notwendigsind, um den Betrieb ins Laufen zu bringen. BaselIII macht es hier nicht leicht: Die internationalenAnstrengungen, das weltweite Finanzsystemweniger störungsanfällig zu machen, fordern inEuropa auch eine Änderung der Eigenkapitalrichtlinie.Viele Länder – auch Österreich –machen sich derzeit stark, dass die Finanzierungfür die für sie so wichtige Wirtschaftsbasis derKMUs auch entsprechende Berücksichtigungfindet und gesichert bleibt – nach dem Prinzip„Think small first“. Hilfreich im Hinblick aufRisikoszenarien kann auch der kürzlich von derWirtschaftskammer Österreich und der ErsteBank eingeführte „KMU-Stresstest“ sein.Schnelles Wachstum – das natürlich aucherfreulicherweise mehr Geschäft bedeutet –sorgt oft dafür, dass KMUs mit dem Ausbau dernotwendigen Organistionsstruktur nichtnachkommen. Wichtige Punkte, die ausZeitmangel vernachlässigt werden, können beider weiteren Entwicklung des Unternehmens zuProblemen z. B. im Bereich Personal führen.Fachkräftemangel ist ein weiterer „Dorn“ in derKleinunternehmerseite. EntsprechendeOffensiven zur Bewerbung attraktiver Berufe mitSpezialistenwissen sind hier von Interessensvertretungenund Politik gefordert. Doch auch eineentsprechende familienfreundliche Führungeines Betriebs und flexible Zeitmodelle, die dieVereinbarkeit von Familie und Beruf sichern,können hier die Suche erleichtern.Kleine Betriebe –und auch Familienbetriebe–haben auch des öfteren mit dem Finden einergeeigneten Nachfolge zu kämpfen. Manchmalliegt es am Unternehmer selbst, der nicht sogerne die Zügel aus der Hand gibt, um sein mitviel Herzblut aufgebautes „Baby“ an die nächsteGeneration weiterzugeben. Hier ist immerwieder eine ehrliche Selbstanalyse und auch eineentsprechende Beratung durch Dritte einprobater Weg, um die Nachfoge zu kären.Interessierte können sich außerdem über dieNachfolgebörse der WirtschaftskammerÖsterreich über Betriebe informieren, in denenzukünftige „Chefinnen“ und „Chefs“ gesuchtwerden. Denn wie schon Bill Gates Geschichtezeigt: Jeder hat einmal klein angefangen.Ansprechpartner für KMUs:Wirtschaftskammer Österreich,Wiedner Hauptstrasse 63, 1045 Wien, Tel: 0590900www.wko.atKMU Forschung Austriawww.kmuforschung.ac.atEPU-Portal Österreich (mit Marktplatz):http://epu.wko.atNachfolgebörse:www.nachfolgeboerse.atIdeenbörse:www.gate2business.atGründerservice der Wirtschaftskammer Österreich:www.gruenderservice.atKMU Stresstest:www.kmu-stresstest.atVerein Wirtschaft für Integration:www.vwfi.atMingo Start-up-Initiativewww.mingo.atFörderdatenbank Wirtschaftskammer Österreich(Punkt Service): http://portal.wko.atInnovationsschecks:www.ffg.at/innovationsscheckRasierte Stachelbeeren.Branding fürKMUs. Von AndreasHerden, PeterSwatschenko. ImGabal Verlag.ISBN 978-3-89749-080-2Social Media undLocation-BasedMarketing. Von RonFaber, Sönke Prestin.Im Hanser FachbuchVerlag.ISBN 978-3-446-42911-6ISBN 978-3-258-07492-4Nachfolgeplanung inKMU.Von Hans Schaub.Im Haupt Verlag.ISBN 978-3-86936-382-030 Minuten Ver-rückteUnternehmer.Von Helmut Muthers.Im Gabal Verlag.Rasierte Stachelbeeren sindeinzigartig oder werden als neuwahrgenommen. Genau das ist dasKonzept von Branding. Es schafft inden Köpfen der Verbraucher dieWahrnehmung, dass ein Produkt,ein Unternehmen oder eineDienstleistung unverwechselbar ist.Ein entscheidender Wettbewerbsvorteil,den auch kleine mittelständischeUnternehmen gezielt nutzenkönnen. Wer die Grundregeln derPositionierung und die Chancen derNischenstrategie beachtet, kannerfolgreich eine eigenständigeMarke etablieren – und so die Nr. 1im Kopf seiner Kunden werden. Mitzahlreichen Praxistipps.Egal ob Handwerker, eigenes Caféoder Dienstleistungsanbieter, egalob Einzelkämpfer oder Unternehmenmit 200 Mitarbeitern: Produkteund Dienstleistungen müssen unterdie Leute kommen. Dabei helfenheute ganz besonders dieMöglichkeiten des Social MediaMarketing. Mit Hilfe von Google,Facebook, Twitter & Co. erreicht manKunden – alles was es dafür braucht:Kreativität und wenig Geld. Kombiniertmit Qype, Groupon oder denaktuellen Location Based Servicesvon Foursquare werden innovativeund attraktive Wege beschritten, umKunden auf sich aufmerksam zumachen und an sich zu binden.Die Nachfolgeplanung vonUnternehmen ist ein emotionsgeladenerProzess, der in der Regel nebendem Alltagsgeschäft bewältigtwerden muss. Viel Herzblut stecktseitens eines Unternehmensgründersin seinem Lebenswerk, daher möchteman die Weitergabe in guten Händenwissen. Der Autor Hans Schaub zeigtkenntnisreich anhand von Fallbeispielendie zahlreichen „Stolpersteine“dieses Prozesses auf und wasdie Grundmuster von geglücktenoder missglückten Firmenübergabensind. Weiteres Zusatzmaterial undeine Checkliste findet man imInternet auf:www.nachfolgeplanung-kmu.comVer-rückte Zeiten verlangen außergewöhnlicheMaßnahmen undver-rückte Unternehmer. Die unternehmerischeHerausforderung fürManager, Freiberufler, Verkäufer,Marketing- und Vertriebsexperten hateine neue Dimension erreicht. DieFrage ist: Wie kann ich mich aus derDurchschnittlichkeit abheben, wiefalle ich dem Kunden auf? In diesemBuch bekommt man neue Ideen undImpulse, wie man auf unkonventionelleWeise den Geschäftserfolgverbessern kann, sich mit innovativenGeschäftsideen am Markt durchsetzt,alte Denkmuster aufbricht underhält Tipps und Anregungen fürneue Unternehmensstrategien.Gabal Verlag, Hanser Fachbuch, Haupt Verlag06 Vienna Business Times #3/12


Für unsere Mitarbeiter sind einzigartiger persönlicher Service undhöchste Kundenorientierung die Leitlinien ihrer Arbeit. Mit dieserBegeisterung für ihre Kunden sowie höchster Professionalitätentwickelt sich die RLB zur besten Beraterbank.Jedes Jahr starten bis zu 50 Absolvent/Innen von Handelsakademien, darunter auch einige der Vienna Business School, HBLAs oder AHSMaturant/Innen ihre Karriere bei der Raiffeisenlandesbank. Und das im wichtigsten Bereich – der Kundenberatung in einer der knapp 50 Filialenin Wien – eine Tätigkeit mit vielfältigen Entwicklungsmöglichkeiten und Tätigkeitsfeldern.Einige Absolvent/Innen der Vienna Business School starteten auchletztes Jahr wieder als Privatkundenbetreuer bei der RLB NÖ-WienDein Start erfolgt im BEST- Service- Bereich. Dort lernst du die Kunden professionell zu empfangen, die Kassa zu betreuen und bereits dieersten Beratungsgespräche, wie beispielsweise Sparbuch und Kontoeröffnungen, durchzuführen. Du sammelst immer mehr Erfahrung undwächst dann Step-by-Step in die komplexere Beratung (Wertpapiere, Kredite, etc.) hinein.Um diese verantwortungsvolle Tätigkeit ausüben zu können, durchlaufenalle Schulabsolventen in den ersten Jahren parallel zu ihrer Tätigkeit eineumfangreiche Ausbildung. Unterstützt werden sie dabei noch zusätzlichvon speziell geschulten Paten, die sie in ihre neuen Aufgaben einführenund ihnen jederzeit mit Rat und Tat beiseite stehen.Um bei der RLB zu starten, absolvieren die Kandidat/Innen einmehrstufi ges Auswahlverfahren, in dem vor allem die Eignung und derSpaß am Umgang mit Kunden im Vordergrund steht. Ein gutes Auftreten,den Mut auf Menschen zuzugehen und ein guter Ausdruck sind dabeibesonders wichtig.Hr. Michael WeinerVBS Hamerlingplatz 2009Seit April 2011 in derRaiffeisenlandesbank NÖ-WienWenn Dein Interesse geweckt ist, auch deine Karriere bei Raiffeisen zubeginnen, dann bewirb dich online unter www.raiffeisenbank.jobs.Wir freuen uns darauf, dich kennenzulernen.Romana Filipovic:Matura! Und was jetzt? Studium eher nicht, dafür ein schnellerBerufseinstieg. Was liegt hier näher als der Schritt zur Bank. Immerhin habeich eine tolle wirtschaftliche Ausbildung in der Vienna Business Schoolgenossen. Mein erster Weg war dann natürlich zu Raiffeisen in Wien, dasUnternehmen, welches Kooperationspartner unserer Schule ist.Fr. Romana FilipovicVBS Schönborngasse 2010Seit August 2011 in derRaiffeisenlandesbank NÖ-WienMeine Erwartungen an den zukünftigen Job waren dabei hoch - undsind zur Gänze erfüllt worden. Beim Einstieg in das Berufsleben hatte ichviel Unterstützung, seitens der Bank und seitens meiner Kollegen. Undgenau das gefällt mir an Raiffeisen: Hilfsbereitschaft, Ehrlichkeit und eininteressanter sowie jeden Tag auf´s Neue herausfordernder Job.Doris Kraus:Nachdem ich die Matura bestanden hatte, wollte ich auf jeden Fall gleichzu arbeiten beginnen. Irgendein Unternehmen sollte es aber auch nichtsein. Ich wollte in einem großen Unternehmen arbeiten, in welchem ichals Mitarbeiterin auch ohne Studium etwas erreichen konnte, in welchemich gefördert und gefordert werde und mich persönlich verwirklichenkonnte. Ich bewarb mich bei Raiffeisen, wurde aufgenommen und habemeine Entscheidung nicht eine Sekunde bereut!Fr. Doris KrausVBS Akademiestraße 2010Seit September 2011 in derRaiffeisenlandesbank NÖ-Wien


schulblickemerkurIbiza-Hits auf dem BallparkettMehr als 2.500 Gäste aus Schule, Politik und Wirtschaft feierten auf Österreichs größtemSchulball im Wiener Rathaus, der gekonnt Tradition und Moderne verbindet. ChartstürmerPatrick Miller sorgte für Ibiza-Feeling in den ehrwürdigen Hallen. Und die Austria 3-Coverband „DIE 3“brachte das Publikum zum begeisterten und textsicheren Mitsingen.AtemberaubendNicht nur dieFormationstanzgruppesorgte für Begeisterung(l.). – DJ FlipCapella und MC Lipm(r.) hielten die Gästemit einer bombastischenKlangwolkeauf dem Main DanceFloor in Atem.Feiern, tanzen, küssen …Von der Eröffnung bis in die frühenMorgenstunden: die SchülerInnenmachten den VBS Ball zu „ihrer Nacht“(Bilder o.). – Die Stimmgewalt vonAntonella brachte die Menge zumToben und Tanzen (r.). Und auch dieSchmetterlinge im Bauch kamennicht zu kurz: für einen Kuss, der imErinnerungsalbum Platz bekommt(ganz r.).Vü schöner is des G‘füh, …… wenn das gesamte Publikum stimmgewaltig und beigeistertmitsingt! Das hat der Mitternachtsact im Zeichen des Austropopmit Bravour geschafft: die Austria 3-Coverband „DIE 3“.Wirtschaft tanztZahlreiche Gästeaus der Privatwirtschaftbesuchtenden VBSBall: im Bild (l.)DHL Österreich-PersonalchefIng. WernerVogelsang mitFonds-PräsidentDr. Trefelik undWKW-PräsidentinKommR Jank.08 Vienna Business Times #3/12


Ballköniginnen und ChartstürmerDer VBS Ball ist das Event-Highlight desSchuljahres. Für diesen besonderen Abendpräsentieren sich natürlich die VBS-Ballköniginnenund -könige von ihrer charmantestenSeite (o.) – Gespannt wartet man auf die „OneNight in Ibiza“-Live Show von Mike Candys, diePatrick Miller und Antonella performten (r.). Einschweres Gewitter tat dem Ibiza-Partyfeelingkeinen Abbruch, und das junge Publikum feierteausgelassen bis in die Morgenstunden mit demLive-Act.Prominenz aus PolitikGastgeber und Fonds-Präsident Dr.Rainer Trefelik hieß WirtschaftskammerWien-Präsidentin KommR Brigitte Jank,die eine der Eröffnungsreden hielt, undFonds-Vizepräsident KommR OswaldHeimhilcher willkommen (o.). – AuchVeronika Mickel, BezirksvorsteherinJosefstadt und Adolf Tiller, BezirksvorsteherDöbling, ließen sich die rauschendeVBS-Ballnacht nicht entgehen.Klassischer StartFleißig hatten dieVBS-SchülerInnentrainiert und machtenbei der Ball-Eröffnungauf dem Tanzparketteine gute Figur (l.).Fonds der Wiener Kaufmannschaft/Gerry FrankMaître des perfekten TanzschrittsFonds-Präsident Dr. Trefelik und Wirtschaftskammer Wien-Präsidentin KommR Jank mit demMann, unter dessen Aufsicht und Anweisung jedes Jahr die Ball-DebütantInnen die Perfektiondes Tanzschritts erlernen: Prof. Thomas Schäfer-Elmayer (o.). Gerade das klassische Entrée desVBS Balls begeistert jedes Mal die zahlreichen Gäste aufs Neue und ist für die SchülerInnen einbesonderes Erlebnis.Wir wollen Party!Endlich ausgelassenfeiern: Das blieb beivielen jungen Gästennicht nur ein Wort, diesich auf vier Floorsvergnügten (o.)Girl-Power im festlichen GewandDiese jungen Damen hatten sichtlich jede Menge Spaß auf demVBS Ball (l.). – Für die schönste Nacht des Schuljahres wurdenatürlich Wert auf ein besonders festliches Outfit gelegt (o.).#3/12 Vienna Business Times 09


aus der schulemödlingPÄDAGOGIN aUSÜBERZEUGUNGSpitzenwechsel an der VBS Mödling: Prof. OStRMag. Marina Röhrenbacher ist die neue Direktorinder Schule. Mit viel Wissen aus der Praxis!Seit 29 Jahren gehört Prof. OStRMag. Marina Röhrenbacher demLehrerInnen-Team der VBSMödling an, nun übernimmt sieals erste Frau die Spitze derSchule. Die gebürtige Klagenfurterinist spezialisiert auf kaufmännischeFächer, Businesstrainingsund Betriebswirtschaftslehreund will in ihrer Funktionals Direktorin einen verstärktpraktischen Weg einschlagen.Denn sie weiß aus eigenerErfahrung sehr gut, dass es fürihre SchülerInnen essentiell ist,Erlerntes in einem praktischenKontext wiederzufinden. Wirwünschen Prof. OStR Mag.Marina Röhrenbacher viel Erfolgund Freude in ihrer neuenFunktion als Direktorin!Für Vienna Business Times batenwir zum Word-Rap:Vienna Business School derZukunft – wofür stehen Sie?Für Engagement, Innovation,Wirtschaftskontakte.Schulleben – was mögen Sie?SchülerInnen Wichtiges für ihrLeben mitgeben zu können, siezu fördern und zu fordern.Das geht gar nicht ...?Nichtstun.Ich habe eine Schwäche für ...?Standard- und Lateintänze.Ihr (Lebens)Motto?„Carpe diem – Nütze den Tag!“Tipp für die SchülerInnen?„Arbeitet zielorientiert undengagiert, dann seid ihrerfolgreich!“www.moedling.vbs.ac.atGrößtes MöbelhausEuropasAnd thewinners are …200 Filialen, 18.000MitarbeiterInnen undein Jahresumsatz vonrund drei MilliardenEuro machen XXXLutzzur Nummer 1 ameuropäischenMöbelmarkt. DieFreude war demnachgroß, als das Unternehmen der 5AK, 5BK und 5+K imRahmen eines Praxistages seine Türen öffnete. ErsteKontakte und neue Erkenntnisse zum Möbelhandelkonnten beim Besuch des Flagshipstores in Brunn amGebirge gesammelt werden. Neben der Erfolgsstory desMöbelhauses und seiner Schwestern „Möbelix“ und„Mömax“ wurde den BesucherInnen vor allem dieWichtigkeit von Beratung ans Herz gelegt. Denn Kundenzufriedenheitsetzt Sensibilität für Wünsche, gute Ausdrucksfähigkeitenund psychologische Kenntnisse voraus.www.xxxlutz.atDie VBS steht für eineVielfalt an Ausbildungsmöglichkeiten.IhreSchülerInnen werdenstets unterstützt, ihreFühler in die unterschiedlichstenLernbereiche zustrecken, um dort ihre Fähigkeiten zu perfektionieren. Nebenwirtschaftlichen Kompetenzen betrifft das natürlich auch dieFörderung von Sprachkenntnissen. Beim diesjährigen Fremdsprachenwettbewerbin St. Pölten konnten sowohl die HAK- als auchHAS-SchülerInnen die hohe Qualität des Fremdsprachenunterrichtesan der VBS und ihre hervorragenden Kenntnisse unter Beweisstellen. Die Jury war beeindruckt: So durfte sich Mödling gleich überdie Erfolge zweier Schülerinnen beim Wettbewerb freuen. HerzlichenGlückwunsch an Tanja Geisberger aus der 5BK zum erstenPlatz in Englisch und Michelle Anderle aus der 3BS zum zweiten Platzin Englisch!http://bbf.lsr-noe.gv.atFonds der Wiener Kaufmannschaft, VBS Mödling (2)10 Vienna Business Times #3/12


Keine Übungsfirmenmesse ohne die VBSAllerlei Wissenswertes und jede Menge praktische Erfahrung zu denThemen Verkauf, Gesprächsführung und Messestandgestaltung konnten dieSchülerInnen der 4BK dank ihrer Teilnahme an der 18. InternationalenÜbungsfirmenmesse in Prag sammeln. Sie präsentierten vergangenen Märzin Tschechien ihre ÜFAs „Augenblicke GmbH“ und die „Professional SportFood GmbH“, während die SchülerInnen der 2CK die Gelegenheit nutzten,bei der Übungsfirmenmesse in Monfalcone ihre italienische Geschäftskommunikationam internationalen Parkett in die Praxis umzusetzen.www.moedling.vbs.ac.atEin ACTy für „Eyescreen“Erstmals gab es heuer einen für Übungsfirmenins Leben gerufenen Kreativwettbewerb – den„ACTy 2012“. In vier Wettbewerbskategorien solldamit das kreative Potential junger UnternehmerInnenunter Beweis gestellt werden. DieÜbungsfirma „Eyescreen“ der konnte in der Rubrik„Film“ mit einem gelungenen Werbespot davonüberzeugen, dass ein Arbeitstag ohne ihreProdukte beim Notarzt endet – und somit einenvom GEWINN Verlag überreichten ACTy und Sachpreismit nach Hause nehmen.mödlingaus der schulewww.act.atSocial RecruitingLassen Sie Ihr soziales Netzwerk fürsich arbeiten und entdecken Sie IhreKarrieremöglichkeitenBeKnown TM ist die neue Facebook-Anwendung vonMonster für berufliche Kontakte. BeKnown ermöglichtes Ihnen Ihre privaten Facebook-Kontakte von dengeschäftlichen Kontakten zu trennen und einfach übereine Plattform zu managen. Nutzen Sie auch die komplettintegrierte Jobsuche von monster.at und folgen SieUnternehmen um über aktuelle Jobangebote auf demlaufenden zu bleiben. Knüpfen Sie jetzt Ihr persönlichesKarriere-Netzwerk auf Facebook-verfügbar in 35 Ländernund 19 Sprachen.Kostenlos anmelden: apps.facebook.com/beknownVBS Mödling (2)von#3/12 Vienna Business Times 11


schulblickemerkurEin Abend voll Stolz und GlückMerkur 2012: Eine Gala mit viel Prominenz für die Besten der VBS im Studio 44 derÖsterreichischen Lotterien. Und ein Abend voller Glücksmomente. Fotos und Videos vonder Verleihung des „Bildungs-Oscars“ der VBS gibt es übrigens in der Online-Ausgabevon Vienna Business Times und auf www.youtube.com/user/viennabusinessschool!Ausgezeichnete China-Kontakte:Der Preis für das „Best International Project“ging heuer an die VBS Hamerlingplatz für dieenge Kooperation mit der Beijing BusinessSchool Peking (o.) Seit Herbst wird an der Schuleeine Ausbildungsform angeboten, die denhohen Qualitätsanforderungen und demLehrplan der VBS entspricht.„Ich war begeisterter Handelsakademiker!“Fonds-Präsident Dr. Rainer Trefelik mit „Graduate of theYear“-Preisträger Ing. Reinhard Backhausen undModeratorin Daniela Zeller (l.). Den GewinnerInnenund Nominierten rät der Backhausen für den weiterenBerufsweg: „Stets dran bleiben und nie die Leidenschaftverlieren.“ – Zum Ehrenfoto bitte: gemeinsamauf der Bühne den großen Moment genießen (o.).Social Media-Kenner und echte Blattmacher:Laudator Werner Vogelsang (DHL Express) mit seinen „Schützlingen“ des „BestEconomic Project“, der VBS Schönborngasse, die mit einem Projekt aus dem SocialMedia-Bereich punkteten (o.). – Sonnentor-Gründer Gutmann mit den „BestInnovative Project“-Gewinnern Lukas Fally, Nico Klein und Markus Kneisz (VBSMödling, u.), die den Merkur für ihr Magazin „GEWINN youngStar“ erhielten.Enthusiasmus und Herz:„Student of the Year HAK“Michael Bittermann (VBSFloridsdorf) mit Laudator (o.M.). „Mit den Merkur Awardsholen wir Menschen vor denVorhang, die sich mit Herzund Enthusiasmus in denSchulalltag einbringen,“betonte Präsident Dr. Trefelik.Vorbild-Schülerin:Laudatorin Ina Pfneiszl(Simacek Facility Management)freut sich mit„Student of the Year HAS“Corinna Fuchs (VBSSchönborngasse, l.).Sie ist die Beste!Mag. Monika Gragl (VBSHamerlingplatz ) wurdeder Merkur für den„Teacher of the Year“von LSI Mag. WalterGrafinger (StadtschulratWien) überreicht (o.).Helfen statt Wegschauen!Der Merkur für das „Best Ethic & Social Project“, überreicht von EdithHeller (Rote Nasen Clowndoktors), ging an die VBS Augarten (o.).– Der charmante Glücksengel hielt die Merkur-Trophäen bereit (l.).Fonds der Wiener Kaufmannschaft/ludwig Schedl12 Vienna Business Times #3/12


KMUs im Spanisch-UnterrichtDie Bedeutung von Klein- und Mittelbetrieben für die spanische Wirtschaft war Teil desUnterrichts und eines Work Placements der vierten Jahrgänge in der VBS Hamerlingplatz.Während der Prácticas en empresas in spanischenFamilienunternehmen in Málaga führten dieSchülerInnen selbstständig Recherchearbeitenzum Thema der Wichtigkeit der Pequeñas yMedianas Empresas, der sogenanntenPYMES, durch. Diese sind die Basis einergesunden Firmenstruktur in Spanien undsichern die wirtschaftliche Bedeutung derRegionen des Landes. Die Besonderheit der PYMESliegt im Vorteil, sich rasch an neue Gegebenheitenanpassen zu können. Ihre Flexibilität und die Fähigkeit,Marktlücken aufzuspüren und Entwicklungen„vorauszusehen“, sind ihr „Ass im Ärmel“. Die SchülerInnenhaben erhoben, dass in Spanien die Weitergabeder Firmen zu 80 Prozent in der Familie stattfindet. DieUnabhängigkeit zählt in dem Mittelmeerland mehr alsdie Sicherheit, wie es z.B. in Österreich der Fall ist.Darüberhinaus ist eine Firmengründung sehr oft dieeinzige Möglichkeit, erwerbstätig zu sein. DieKleinbetriebe zählen zwischen 10 und 49, dieMittelbetriebe zwischen 50 und 250 MitarbeiterInnen.Kleinstunternehmen, in denen zwischen 1 und 9Personen arbeiten, repräsentieren 49 Prozent derUnternehmen. Nur 0,13 Prozent der Firmen verfügenüber mehr als 250 GehaltsempfängerInnen. 50,99Prozent der SpanierInnen sind FirmengründerInnenund beschäftigen keine MitarbeiterInnen.hamerlingplatzaus der schuleVom Keller nach EuropaiStockphoto/4x2, Zalando.deBemerkenswert ist die Geschichte des Online-ShopsZalando.de: Der Online-Versandhandel, der auf trendigeMarken setzt und von Mode über Schuhe bis hin zuKosmetik alles anbietet, was Fashionistas und Fashion-Aficionados begeistert, hat im Oktober 2008 in Berlinklein angefangen. Damals gab‘s nur einige ausgewählteSchuhlabels, und die Mannschaft verpackte die bestellteWare noch fleißig im Keller des Büros. Nur vier Jahrespäter ist das Bürogebäude vier Mal so groß und imangesagten Stadtteil Prenzlauer Berg beheimatet.Zalando.de ist zum veritablen E-Commerce-Unternehmengewachsen, das eigene Länder-Portale betreibt undbei „Germany‘s Next Topmodel“ oder „Popstars“ alsAusstatter mitmischt. Schon früh setzte das Unternehmenauf Social Media, machte mit seinen Trendtipps von sichreden und begeistert mit seinen humorvollen Werbespots,bei denen sogar Bankräuber vor Shoppingwütigeneinfach nur mehr Aviso geben …www.zalando.atShoppingfieber für Mädels & Jungs:Zalando-Gutscheine (*) zu gewinnen!(*) im Wert von 2 x 100 EuroGEWINNFRAGE: Wo ist der Sitz von Zalando.de?Antwort unter Angabe eures Namens und eurer Telefonnummerbis 30.06.2012 per E-Mail an marketing@kaufmannschaft.com!Gewinnspiel#3/12 Vienna Business Times 13


unternehmennachfolgeDie Dynastie derSchneekugelnDas Thema Nachfolge ist in KMUs ein durchausschwieriges. Vor allem in familiengeführtenBetrieben schlummert diesbezüglich viel Konfliktpotenzial.Wie es gehen kann, zeigt die FamiliePerzy. Sie produziert in der dritten GenerationSchneekugeln und exportiert sie in alle Welt. MitTochter Sabine, Absolventin der Vienna BusinessSchool, wartet bereits die vierte Generation.Dass der Betrieb der Familie Perzy einelange Tradition besitzt, wird allein durcheinen Blick auf die Visitenkarte des Chefsdeutlich. Erwin Perzy III steht dort ingroßen Lettern geschrieben. SeinGroßvater Erwin Perzy I gründete um1900 das Unternehmen, das in einemkleinen Altbau in der HernalserSchumanngasse situiert ist und heuteauch ein kleines Schneekugelmuseumbeherbergt. Wobei er nicht nur Betriebsgründerwar, sondern sogar als Erfinderder Schneekugel, wie wir sie heutekennen, gilt – ein Tüftler und Pionier.Die Schwierigkeit des ThemasNachfolge ist Erwin Perzy III mehr alsbewusst, schließlich erfuhr derUnternehmer am eigenen Leib welcheInteressenskonflikte hier entstehenkönnen. „Mein Vater, Erwin Perzy II, hateinen Fehler gemacht, der wahnsinnigoft passiert. Er wollte die Zügel nicht ausder Hand geben“, erzählt er über die Zeitals er unter seinem Vater im Betriebarbeitete. Ein gewisser Generationenkonfliktsei durchaus vorhandengewesen, meint Perzy III: „Ich wolltedamals neue Ideen einbringen. Dingeverändern und damit besser machen,doch mein Vater hat nach dem Motto,Wir haben das immer so gemacht,warum sollen wir es jetzt andersmachen´agiert.” Umstände, die beiKlein- und Mittelbetrieben keineSeltenheit darstellen.Dabei ist die Geschichte des Unternehmenseine außerordentlich bemerkenswerte.Eigentlich war FirmengründerErwin Perzy I Mechaniker für Chirurgieinstrumenteund dabei ein neugierigerMensch. Beim Versuch mittels einer„Die Betriebsräume wareneine Art Spielplatz.“Sabine Perzy ist von klein auf mit dem Betrieb vertraut.gefüllten Wasserkugel eine Lichtquellezu verstärken, kam die Erkenntnis, dassdie reflektierenden Flocken, die erzwecks Steigerung des Effekts in dieWasserkugel streute, durchaus hübschanzusehen sind – auch wenn dasprinzipielle Experiment der Lichtverstärkungmisslang. Als er schlussendlich einModell der Mariazeller Wallfahrtskirchein die Kugel gab, war die Erfindungperfekt. Wobei das Material, aus dem dieFlocken sind, ein Geheimnis darstellen,das ihm im Zuge der Betriebsübernahme,die letztlich im Jahr 1981 passierte,der Vater an den Sohn weitergab.Ein Umstand, der sich bereits weitherumgesprochen hat. „In der Pro7- Sendung,Galileo‘ wurden die zehn größten14 Vienna Business Times #3/12


Matthias Heschl, privatIndustriegeheimnisse vorgestellt.Nummer eins war Coca Cola, unserSchnee die Nummer sieben”, erzähltPerzy sichtlich stolz.. Wenn TochterSabine (23) den Betrieb einmalübernimmt, wird auch das Betriebsgeheimnisweitergegeben werden.Bis dahin ist aber noch etwas Zeit,wobei nicht einmal Diskussionendarüber nötig waren, dass die Tochterden Betrieb weiterführen soll. Sie ist vonKindheit an in das Unternehmen, dasderzeit knapp 15 MitarbeiterInnenbeschäftigt und jährlich 200.000Schneekugeln in alle Welt liefert,reingewachsen: „Die Betriebsräumewaren eine Art Spielplatz und ich habeauch schon sehr früh begonnen beiDingen zu helfen, wie etwa dieSchneekugeln in Kartons zu packen.”Den Fehler, den sein Vater begangenhat, indem er die Zügel nur schwerloslassen konnte, will Erwin Perzy III aufjeden Fall vermeiden. „Daraus habe icheiniges gelernt“, so der Schneekugelhersteller,dessen wichtigster Marktmittlerweile Japan ist. Und trotz ihresjungen Alters, hat Sabine Perzy schoneiniges an guter Ausbildung hinter sich.Sie besuchte die Vienna Business Schoolin der Schönborngasse, um in der Folgeeine Lehre als Werkzeugmacherin, so wiees einst der Vater tat, zu absolvieren.Auch die Meisterprüfung wird sie nochmachen. Schließlich ist und bleibt dieSchneekugelmanufaktur ein klassischerHandwerksbetrieb.Wobei sich die zukünftige Chefin eherin der organisatorischen Rolle sieht undmittlerweile bereits seit fünf JahrenVollzeit im Betrieb arbeitet. Denn dieLehre musste sie mangels vorhandenerAusbildungsplätze im elterlichen Betriebabsolvieren. Lediglich vier andere, lauterBurschen, haben damals diese Lehrebegonnen. „Keine leichte Zeit als einzigeFrau. Außerdem war ich durch denBesuch der VBS einige Jahre älter als dieanderen“, erzählt Sabine Perzy über ihredurchaus schwierige Lehrzeit.Einen genauen Zeitpunkt derÜbergabe gibt es aber noch nicht. „Eswird sich zeigen, wenn die Zeit dafür reifist. Und vielleicht bin ich dann SabinesAngestellter. Oder noch besser: ich spielelediglich den Direktor im Schneekugelmuseum“,sagt Perzy III mit einemLachen.www.schneekugel.at#3/12 Vienna Business Times 15


aus der schulefloridsdorfDer UmgangmiteinanderWer in Österreich lebt, ist von einerVielfalt unterschiedlichster Kulturenumgeben. Doch wie geht man ambesten mit den Sitten fremder Nationenum? Ein interkultureller Tag ander VBS Floridsdorf sollte Antwortenauf diese Frage und mehr geben.Es ist gewiss nicht ungewöhnlich, dass innerhalb eineseinzigen Landes viele verschiedene Kulturen aufeinandertreffenund sich miteinander vermischen. Österreich als Einwanderungslanddefiniert sich aus einem Mix unterschiedlichsterNationen, Lebensweisen und Traditionen. Eine vermeintlicherfrischende Dynamik, die leider immer noch häufig anAkzeptanz- und Toleranzgrenzen stößt. Um diesem Phänomenentgegenzuwirken, organisierte die 3CS der Handelsschuleeinen interkulturellen Tag für die gesamte VBS Floridsdorf. Zielwar es, Einblicke in sämtliche, an der Schule vertretenenKulturen und deren Gebräuche zu gewähren. Denn Vorurteileüber Bevölkerungsgruppen sind nicht ident mit dem realenLeben, und wer das versteht und nachvollziehen kann, kannanderen Kulturen offener gegenübertreten. Die OrganisatorInnenpräsentierten im Zuge ihres Projekts unter anderemErgebnisse einer zuvor durchgeführten Umfrage unter denSchülerInnen und einen Film zum Thema Integration inÖsterreich. Außerdem wurden alle Anwesenden aufgefordert,sich zu überlegen, was denn passieren würde, wenn es inÖsterreich keine AusländerInnen mehr gäbe. Der interkulturelleTag konnte nicht nur dank dieses Gedankenexperimentseinige Augen öffnen, sondern erfolgreich für mehr Verständnisgegenüber fremden Kulturen beitragen.www.projekte-interkulturell.atMigration„backstage“Werbung ineigener SacheWie fühlen sichMigrantInnen? Woliegen ihre Wurzeln,welche Sprachensprechen sie?Welche Wünschehaben sie, und waserhoffen sie sich inÖsterreich? Mitdiesen und nochvielen weiteren Frage beschäftigten sich die SchülerInnender 2BK, 2CK und 3BS beim Workshop „Import/Export“. DerJournalist und Buchautor Ernst Schmiederer stellte im Zugedessen sein gleichnamiges Buch zur Verfügung undanimierte die TeilnehmerInnen dazu, für das Projekt „Wir.Berichte aus dem neuen Österreich“ aus ihrem Alltag zuerzählen. Eine lehrreiche Erfahrung für alle! Und mit etwasGlück sind die Geschichten der VBS SchülerInnen demnächstebenfalls in gebundener Form zu lesen.http:// importundexport.atEin exzellentesAngebot entwickeltsich nicht alleine zumErfolg, denn dieAufmerksamkeit derKonsumentInnen istheute mehr denn je einhart umkämpftes Gut.Das weiß auch dieBQM-Gruppe der 2CK.Um die SchülerInnen des Schulschiffs auf die VBS aufmerksam zumachen, rührten die Jugendlichen auf der Donauinsel engagiert dieWerbetrommel in eigener Sache. Ausgestattet mit VBS Shirts undFlyern positionierten sich 13 tatkräftige SchülerInnen in dieunmittelbare Nähe des Schulschiffs und rund um das Schulgebäude,um interessierte PassantInnen mit Informationen über die VBSvertraut zu machen. Eine gelungene Aktion, die bestimmt einigeSchülerInnen des Schulschiffs überzeugen konnte.www.floridsdorf.vbs.ac.atwww.schulschiff.atVBS Floridsdorf (3)16 Vienna Business Times #3/12


Doppelsieg beim Bank Austria Businessplan-Wettbewerb 2012Unter dem Motto „Measure Your Strength“ fand heuer der sechste Businessplan-Wettbewerb der BankAustria statt: Ein Event, das zum Riesenerfolg für die VBS wurde. Denn dieses Jahr durften gleich zweiProjektgruppen über einen Sieg jubeln. Katharina Artacker, Christina Kraus, Christine Neuhold und MateaVrcic der 4. HAK sicherten sich in der Kategorie „Realer Markt – Businessplan“ mit ihrem Unternehmen„electric travel“ den ersten Platz. Ihre Geschäftsidee der Vermietung von Elektroautos und -rollern und demAngebot von Fahrtendiensten im B2B-Bereich honorierte die Bank Austria mit Urkunden und Praktikumsplätzenim Sommer. Aber auch Burak Nahar und Danijel Stanojevic der 3AS hatten allen Grund zu feiern: IhrBeitrag in der Kategorie „Beste Geschäftsidee“ organisiert auf TouristInnen abgestimmte Thementourendurch das Wiener Nachtleben und katapultierte das Duo nicht nur auf den ersten Platz in Wien, sondernzudem unter die Top 3 beim Bundeswettbewerb. Herzlichen Glückwunsch zum Doppelsieg!floridsdorfaus der schulewww.bankaustria.atVBS Floridsdorf (2)#3/12 Vienna Business Times 17


schulblickesportsgeistIm LaufschrittKein Vienna City Marathon ohneVBS! Doch ein derartig großesSportereignis sollte nicht unvorbereitetin Angriff genommenwerden, also traf man sich vorabzum gemeinsamen Lauftreff.Am 15. April fiel der Startschuss für dendiesjährigen Vienna City Marathon. Im Staffelbewerbwaren auch heuer wieder zahlreichebegeisterte LäuferInnen der VBS mit dabei.Insgesamt 104 TeilnehmerInnen wollten eswissen! Das Motto der VBS? Gut vorbereitet, isthalb gewonnen! Da sich viele SchülerInnen zumersten Mal an einen Lauf dieser Größenordnungheranwagten, wurde vorab zum gemeinsamenTrainings-Lauftreff mit LehrerInnen undKollegInnen geladen, um alle Unsicherheiten ausdem Weg zu räumen. Knapp 80 VBS-StarterInnenwaren diesem Aufruf in den Wiener Pratergefolgt. Vom Ernst-Happel-Stadion ausgehendund mit Stopp- und Pulsuhren ausgestattet,versuchten alle LäuferInnen, ihre gewählteStaffeldistanz durchzulaufen. Besondersspannend an der Teilnahme des Vienna CityMarathons? Das Zusammengehörigkeitsgefühl!Denn LäuferInnen unterschiedlichen Könnensbildeten ein Team, feilten gemeinsam an einerguten Staffelzeit und erreichten durch eingespielteZusammenarbeit ihr Ziel!.www.vienna-marathon.comDienstag, den 26. Juni 2012Sportcenter DonaucitySpiel, SpaSS,Spannung!Am 26. Juni geht es im Sportcenter Donaucity beimVBS Sports Event wieder um Gold, Silber, Bronzeund jede Menge Spaß am Sport!Vienna Business SchoolSports Event2012SPORTBEWERBESIEGEREHRUNGTennis13.30 UhrTischtennisFür Musik und MittagssnackFußball Damen/Herrenist gesorgt.BeachvolleyballStreetbasketballSchnellste/r Läufer/in der VBS POWERED BYRAHMENPROGRAMM FÜRZUSEHER UND TEILNEHMER:Fun AreaANMELDUNG• Anmeldeschluss am 15. Juni 2012bei deinem Sportlehrer• Pro Spieler nur eine SportartAuch heuer stehen beim VBS Sports Event wieder spannende, sportlicheHighlights in den Startlöchern, für die jeder Sportfan und alle, die es nochwerden wollen, fit sein sollten. Denn mit viel Spaß und vollem Einsatz wird inden Disziplinen Beachvolleyball, Fußball, Streetbasketball, Tennis undTischtennis um heiß begehrte Medaillen gekämpft. Dafür benötigt esEhrgeiz, zusammengeschweißte Teams und massenhaft Energie fürlautstarke Anfeuerungsrufe! Gesucht werden auch dieses Jahr wieder diefittesten Beine der VBS, also trainiert schon einmal fleißig! Dieser Event istdie perfekte Gelegenheit, um sich auf sportlicher Ebene zu messen, imEinzel- oder Teambewerb zu punkten – oder einfach in der „Fun Area“ beiwitzigen Geschicklichkeitsspielen zu entspannen. Dabei sein ist alles, daher:Nichts wie anmelden!www.vienna-business-school.atFonds der Wiener Kaufmannschaft/Gerry Frank (2)18 Vienna Business Times #3/12


Ideen mitZukunftJede Menge innovative Geschäftsideen,13 „Elevator Pitches“ undein zufriedenes Gewinner-Team …Eine professionelle Jury aus WirtschaftsexpertInnenund ein hochkarätiges Publikum warenanwesend, als der 2. Jahrgang der HAK Plus derVBS Schönborngasse seine Businessplänepräsentierte – jeweils in Form von „ElevatorPitches“, welche etwa die Dauer einer Aufzugsfahrtumfassen. Ein breites Spektrum an Ideennahm sich verschiedensten Marktlücken an: vonÖsterreichs erster Sauerstoffbar bis hin zu einemTaxidienst für Kinder waren zahlreiche vielversprechendeGeschäftsideen dabei. Dochletztendlich setzte sich die Ballerina OG durch:Ihre Roll-Ballerinas werden in Automaten anLokationen wie Discotheken und Shoppingzentrenverkauft. Nach einem Event wie diesensparte selbst der kritische WirtschaftsbeobachterDr. Michael Schaude nicht mit Lob: „Was dieUnternehmensgründungen in Österreich betrifft,sehe ich jetzt weitaus rosiger als vorher.“schönborngasseaus der schulewww.schoenborngasse.vbs.ac.at„Girls Day“ im BundeskanzleramtSchönborn meets SchönborniStockphoto/James Brey, VBS Schönborngasse (2)Als integrativer Aktionstag soll der „Girls‘ Day“ Mut machen, Berufe zuergfreifen, die nicht zu den „klassischen“ Frauenberufen zählen. Im Zugedessen fanden sich die Mädchen der 1CK HAK Plus im Pressesaal des Bundeskanzleramtesein. Vor Ort versuchte Frauenministerin Heinisch-Hosek dieTeilnehmerinnen für technische und naturwissenschaftliche Bereiche zubegeistern. Denn dort ist der Frauenanteil immer noch sehr gering. Werweiß? Vielleicht schlummern in den Schülerinnen verborgene Talente!www.frauen.bka.gv.atBei seiner Visitation besucht ein Bischof im 6-Jahres-Rhythmus die Pfarreneines Dekanats. Dabei ließ es sich Erzbischof Kardinal Dr. Christoph Schönbornnicht nehmen, auch der VBS einen Besuch abzustatten. Unter dem Motto„Begegnung bewegt“ zeigten die TeilnehmerInnen des katholischen Religionsunterrichtsdem Gast in einem selbst zusammengestellten Film, was siebewegt, wie sie zum Thema Kirche stehen und was es für sie heißt, heuteChristIn zu sein. Der Kardinal ließ im Anschluss keine Frage unbeantwortet.www.erzdioezese-wien.at#3/12 Vienna Business Times 19


unternehmengoldene mitteGewinnmaximierung?Werte!Das Waldviertler Naturprodukte-Unternehmen Sonnentor gilt alsVorzeige-beispiel eines Mittelbetriebs in Österreich. Die Produktesind nicht nur wirtschaftlich erfolgreich, sie folgen ebenso hohenbiologischen und ethischen Standards. Sonnentor-GründerJohannes Gutmann hat Vienna Business Times sein Modell undseine Philosophie erklärt.VBT: Sie haben noch lange vor demgroßen Gesundheits- und Bio-Boom IhrGeschäftsmodell entwickelt. Was hatSie damals getrieben?Johannes Gutmann: Die Not und dieKrise haben mich weiter denken undhandeln lassen. Die Politik hat zwargefordert, die Überproduktion anlandwirtschaftlichen Produkteneinzudämmen, es fehlte jedoch ankonkreten Maßnahmen. Ich habe eseinfach getan, ich habe einfach dieKonsumentInnen gefragt und diesenBedarf mit den Möglichkeiten der erstenBiobauern verbunden.Sonnentor gilt als Musterunternehmenim Bereich Mittelbetriebe. Waszeichnet Ihr Unternehmen aus?Die konsequente Umsetzung ohneWenn und Aber. Wir denken nur inMöglichkeiten und in der ständigenVeränderung, damit sind wir schnellerund innovativer geworden. Und darausist unsere Philosophie entstanden – zumWohle der Menschen, der Umwelt undauch der ganzen Region. Wir wollen hierbleiben, unser Ziel ist nicht dieGewinnmaximierung, sonst wären wirschon vor 20 Jahren in ein anderes Landexpandiert. Wir sehen immer mehr, dassunsere immateriellen Werte wichtigerwerden, auf der ganzen Welt geht esähnlich zu. Wir sehen unser Sonnentor-Logo als Symbol der Freiheit undZeichen der Freude über ein gutesLeben.Vor welchen Herausforderungensteht man als Geschäftsführer einesMittelbetriebes im Besonderen?Die ständige Organisationsentwicklungist die größte Herausforderung. Undauch die Entwicklung von MitarbeiterInnenmit Führungskompetenz, dieunternehmerisch und nachhaltigdenken und ebenso handeln.Welche Rolle spielen Ihrer Meinungnach Klein- und Mittelbetriebe imwirtschaftlichen Gesamtzusammenhang?Die KMUs sind das Bindegewebe derösterreichischen Gesellschaft undWirtschaft, hier ist man innovativ undentwicklungsfreudig, hier werden Wertegeschaffen, die leider vom Staat zuwenig gewürdigt werden.Inwiefern?Die politischen Modelle und öffentlichenVerwaltungen sind viel zu ofterstarrt in alten parteipolitischenMachtstrukturen. Hier würde eineMarktorientierung wie in der Wirtschaftsehr gut tun. Ein Beispiel dafür sind etwaUmbaubeurteilungen in nicht denkmalgeschütztenGebäuden. Die Plänewurden von professionellen Baumeisterneingereicht. Die Bewilligungendauern in Wien jedoch oft Monate, undda ist noch kein einziger Handgriff aufder Baustelle passiert. All die Kosten wieetwa die Zwischenmiete müssenzusätzlich finanziert werden. Es kanndamit bis zu einem Jahr dauern, bis dererste Umsatz erwirtschaftet wird.Dadurch entstehen extrem hoheExtrakosten. JungunternehmerInnenwürden damit sofort in den Konkursgehen, so wird kein Vertrauen und keinMut aufgebaut.Ihrer Firma wurde der „Nestor Gold“für besonders gelungenes Generatio-20 Vienna Business Times #3/12


goldene mitteunternehmennenmanagement verliehen. Inwiefernprofitieren nicht nur MitarbeiterInnen,sondern auch der Betrieb?Da Sonnentor anders denkt und handeltwar es für uns einfach, auch älterehaben wir am meisten profitiert.Ist es eine Frage der Firmengröße, wiegut sich Nachhaltigkeit und Regionalitätin einen Betrieb integrieren lassen?Nein, ganz und gar nicht, jeder Betrieb,Jede Reise beginnt mit dem Erwachenund ein Schritt kommt nach demanderen. Begeisterung begeistert,Zufriedenheit erlischt. Es gibt viele alteWeisheiten, die zeitlos Bestand haben:„Die KMUs sind dasBindegewebe derösterreichischenWirtschaft undGesellschaft.”Johannes Gutmann, Inhaber SonnentorSonnentorMitarbeiterInnen zu integrieren, um vonderen Wissen und Kompetenz zuprofitieren, auch auf der sozialen Seite.Ältere MitarbeiterInnen haben schlichtund ergreifend mehr Erfahrung. Werdendiese richtig motiviert, dann bringen siediese Erfahrung sehr gerne zum Wohlaller ein und bringen dadurch oft einenenormen Kostenvorteil mit sich – davonjedes EPU, jeder Konsument kann undsollte danach handeln, dann entstehenwahre Werte, denn der Preis ist nicht dieSumme der Werte.Welchen Rat würden Sie JungunternehmerInnenhinsichtlich Gründungund Führung eines Klein- oderMittelbetriebes geben? Gibt es für Sie„goldene Grundregeln“?Lügen haben kurze Beine. Schuster bleib‘bei deinen Leisten. Wer das Kleine nichtehrt, ist das Große nicht wert. Das ließesich beliebig fortsetzen.www.sonnentor.com#3/12 Vienna Business Times 21


aus der schuleaugartenLernen imAugartenBäume statt Bänke: Mit großerFreude ließ die 1. HAK denregulären Unterricht gegeneinen spannenden Workshopim Wiener Augarten sausen.Draußen scheint die Sonne, die Vögelzwitschern. Wer verbringt im Frühling seine Zeitnicht lieber im Freien als in einem Klassenzimmer?Keine Frage für die SchülerInnen der 1. HAK,die nach einer anstrengenden Schularbeitkurzerhand ihre Schulbänke gegen das Grün desWiener Augartens tauschten, um dort an einerLerneinheit mit Workshop-Charakter teilzunehmen.Die Konzentration mit Hilfe eines Kommunikationsspielswieder auf Vordermann gebracht,ging es mit fächerübergreifenden Themenbereichender Gegenstände „Persönlichkeitsbildung“,„Betriebswirtschaftslehre“ und „Englisch“im Augarten wieder fleißig ans Lernen. Das Zieldieser Aktion? Den Unterricht einmal anders zugestalten und dabei neben individuellen Lernerfolgenein gestärktes Gemeinschaftsgefühl zuerzeugen. Ergebnis: Die SchülerInnen waren vonder neuen Form des Lernens restlos begeistert!.http://kultur.park.augarten.orgStets auf derÜberholspurZu Gast inKopenhagen„Lieferung CIFHamburg – wer hierglaubt, dass wir einReinigungsmittelverladen, ist bei unsfehl am Platz.“ – Soerklärte Mag. ThomasDenkinger, HumanResources Manager vonLKW Walter und selbstVBS-Absolvent, den SchülerInnen der 4AK und 5AK, warumer bei Bewerbungen auf einen wirtschaftlichen Backgroundachtet. Ganz klar: LKW Walter ist nicht unverdient dieführende Transportorganisation im europäischen Komplettladungsverkehrund eine heiße Anlaufstelle fürJobsuchende. Da trifft es sich bestens, dass die zukünftigenAbsolventInnen nun sämtliche Details über Aufnahmekriterien,Einstiegsgehalt, die einjährige On-the-Job-Ausbildungund die prämienorientierte Entlohnung Bescheid wissen!www.lkw-walter.comFeingefühl für fremdeKulturen und ein breitgefächertes Netzwerkan internationalenKontakten gehören zurGrundausstattungerfolgreicher BerufsdurchstarterInnen.Demnach werden dieseAspekte an der VBSbesonders gefördert. So durften einige SchülerInnen der 3IT und 4ITnicht nur an einer Sprachwoche und einem Work Placementteilnehmen. Sie wurden zudem zur „Internationalen Woche“ nachKopenhagen eingeladen, um dort am Niels Brock Business Collegebeim Projekt „Global Days“ mitzuwirken. Gemeinsam mit italienischen,französischen und dänischen SchülerInnen wurde vor Ortüber die Vorteile der EU diskutiert und Präsentationen und Folderzum Thema „Young in Europe – Hopes and Dreams for the Future“ausgearbeitet. Eine tolle Erfahrung für alle Beteiligten!www.brock.dk, http://tinyurl.com/d8rlj7fVBS Augarten (3)22 Vienna Business Times #3/12


Lehrausgang zu TNT InnightErsatzteile diverser Branchen unterscheidensich in Größe, Gewicht und Wert, haben aber alleeines gemeinsam: Sie werden schnellstmöglicham Einsatzort gebraucht. Darum kümmert sichdie TNT Innight Austria mit passenden Netzwerklösungen.Von den SchülerInnen der 2CK lies sichdas Unternehmen im Rahmen eines Lehrausgangsauf die fleißigen Finger schauen undweihte die BesucherInnen in die Welt von Logistikund interessanten Firmendetails ein.Guter Rat muss nicht teuer sein!Man muss nicht gleich vom richtigen Weg abkommen, um sich inunterschiedlichen Lebenslagen einen Rat zu holen. Die Förderung derSelbstwahrnehmung und Verbesserung von eingefahrenen Verhaltensmusterndurch gezieltes Coaching kann zu jedem Zeitpunkt helfen undAntworten auf ungeklärte Fragen geben. An der VBS Akademiestraße stehenallen SchülerInnen nun bereits das zweite Jahr fünf ausgebildete AnsprechpartnerInnenzur Verfügung, um das eigene Verhalten mittels Gruppen- oderEinzelcoachings zu reflektieren und Wege zu finden, es gegebenenfalls zuverändern. Egal, ob es um Zeitmanagement, Motivationsmangel, Lernproblemeoder Ängste geht: Die Coaches haben immer ein offenes Ohr!akademiestrasseaus der schulewww.tntinnight.atwww.akademiestrasse.vbs.ac.atcolouryour style!www.s-he.atwww.facebook.com/dm.oesterreichnur für dich,nur beiVBS Akademiestraße (2)dm12_108_She_Anz_Image_185x113_V01_RZ.indd 1 #3/12 Vienna Business 30.05.12 Times 13:32 23


feiernbeim raiffeisen clubist immer was losSag´Zum Abschiedlautstark Servus2. Alles muss ein Ende haben und im Fall des Forestglade-Festivalsist nach der heurigen Austragungendgültig Schluss. Dafür kracht es umso mehr!Wer das Forestglade-Festival inWiesen kennt, weiß wer beim großenFinale nicht fehlen darf, und zwarTherapy?. Die Iren sind seit der erstenAustragung anno 1995 regelmäßigdabei und gelten als Maskottchendes Festivals, das nun ein letztes Malstattfindet. Dabei war das Forestgladeeinst das allererste große Alternative-Festivalund zehrt heute noch3. Dancehall-KönigeDie triste Wiener Nebelsuppe wirdschlagartig verschwinden, wennSeeed im kommenden Novemberdie Stadt beehren. Das vielköpfigeBerliner Reggae- und Dancehall-Projekt bewies mit dem außerordentlicherfolgreichen Soloalbumihres Sängers Peter Fox, dass sienicht nur im Kollektiv die Massenbewegen. Dann endlich live zuhören: Die gelungene Coverversiondes 80ies-Hit „Wonderful Life“.www.seeed.de21.11.12., Stadthalle, Wien, 18.30 Uhrvom Ruhm und der Strahlkraft derersten Jahre. Mitte Juli steigt derfinale Kehraus. Neben Therapy? istUrgestein Billy Idol ebenso zu hörenwie Rea Garvey, Incubus, The TingTings und Young Guns.www.wiesen.at14.07.12., Festivalgelände, WiesenBeschaulichkeitmit Tempo-Beats1. Wer den größten Auflauf in Sachen elektronischerTanzmusik erleben will, muss heuer nach Unterpremstättenbei Graz. Urban Art Forms geht ins achte Jahr.Schön langsam entwickelt sichdas Urban Art Forms Festival zumWanderzirkus im Zeichen derschnellen Beats. Nach denAnfängen im burgenländischenWiesen und dem letztjährigenAusflug in die Wiener NeustädterArena Nova, gibt sich die Locationheuer beschaulicher. Das Freizeitgeländerund um den Schwarzlseein Unterpremstätten bei Graz wirdzum Schauplatz für die achteAustragung des Urban Art FormsFestivals. Die Location wechselt,das Konzept bleibt dasselbe.Zwischen Techno, House, Drum ’n’Bass und allen anderen Subspielartenelektronischer Musikbeschallen die ganz Großen derGenres den dreitägigen Event.Dazwischen finden hoch gehandelteNewcomer und heimischeProtagonisten ebenso Platz imLine-up: Allen voran Camo &Krooked, die längst in der erstenDrum ’n’ Bass Liga spielen und aufGastspiele in aller Herren Länderverweisen können. Wenig überraschendsind dieses Jahr auchwieder die Spaßkasperl vonDeichkind mit von der Partie, ummittels Müllsackerloutfit undSchlauchboot ihre als Running Gagfunktionierende Bühnenshow indie Steiermark zu bringen.Nur ein kurzer Auszug aus demnahezu unüberschaubaren Line-up:Die Publikumslieblinge Makossa &Megablast sind ebenso dabei wieVeteran Richie Hawtin, Noisia, RoniSize, die kanadische ProvokateurinPeaches mit einem DJ Set,Pendulum, Stephan Bodzin oderFritz Kalkbrenner. BesondereVorfreude dürfte heuer Skrillexauslösen, schließlich gilt derAmerikaner als Produzent und DJder Stunde, der vorab für seineösterreichischen Fans ein besonderesZuckerl hat. Er wirft einenvon ihm signierten Drum-Pad-Controller„M-Audio Trigger Finger“inklusive T-Shirt unters Volk. Werteilnehmen will schaut auf apps.facebook.com/skrillex-gewinnspielwww.urbanartforms.com05.-07.07.12, Schwarzlsee,Unterpremstätten/GrazGewinnspielWir verlosen Tickets für DavidGuetta am 11. August in derWiener Krieau!Beantworte folgende Frage bis 30.06.12:Wie heiSSt die Party, die David Guetta mitseiner Frau auf Ibiza veranstaltet?E-Mail unter Angabe von Name und Telefonnummer an:marketing@kaufmannschaft.at4.BühnentiereEine bissig-animalische Kombinationerwartet die Wiener Stadthallein der ersten Juliwoche. Pitbull undSean Paul sind auf gemeinsamerKonzertreise. Dabei gelten diebeiden nicht gerade als Kinder vonTraurigkeit. Das bedeutet Testosteronauf der Bühne begleitet voneinem Hitreigen sondergleichen.Schließlich war in den letztenJahren niemand an sovielenChartproduktionen beteiligt wieBühnenmeister Pitbull.www.pitbullmusic.com04.07.11., Stadthalle, Wien, 19 Uhr5. Party-PapstAls einer der kommerziellerfolgreichsten DJs aller Zeiten hatDavid Guetta leicht lachen.Dennoch polarisiert kaum einanderer Künstler aus der elektronischenEcke stärker als dergebürtige Franzose mit demschütteren Haupthaar. Im Augustgastiert er einmal mehr in hiesigenGefilden, um es in der Krieauscheppern zu lassen. ViennaBusiness Times verlost 1 x 2 Ticketsfür die Show (siehe Kasten).www.davidguetta.com11.08.12, Krieau, Wien, 18.30 Uhr6. NachtschattengewächsDas aktuelle Album „Lichter derStadt“ schlug im März ein wie eineBombe. Wobei Unheilig das selteneKunststück gelang, den Longplayergleichzeitig in Österreich, derSchweiz und in Deutschland auf denvordersten Platz in den Musikchartszu hieven. Das verlangt nach einerausgiebigen Tournee, die im Augustin der Wiener Stadthalle Stationmacht – auch wenn Unheiligs dunkleund melancholische Musik nichtunbedingt Sommerhit-tauglich ist.www.unheilig.com26.08.12., Stadthalle, Wien, 19 Uhr24 Vienna Business Times #3/12


+++ Tickets in allen Raiffeisenbanken in Wien und Niederösterreich +++ http://raiffeisen.oeticket.com/noe-wien/ ++++++ Ermäßigung für Raiffeisen Club-Mitglieder +++2Skalar Music, PR-Foto, Erika Weiss, Affonso Gavinha, Timothy Saccenti, www.davidguetta.com1 1354604. & 05.07.12., Michael Mittermeier,Stadthalle, Wien. Vor was Michael Mittermeiernun genau warnt, wird in seinemProgramm „Achtung Baby!“ klar.20.-22.07.12, Beatpatrol, VAZ, St. Pölten.Mit dem Beatpatrol-Festival steht dieStadt im Zeichen der Elektro-Beats.24.11.12, Nitro Circus, Stadthalle, Wien.Menschen, Motorräder, Attraktionen:Spektakuläre Stunt- und Action-Show, dieman privat nicht nachahmen sollte.01. & 02.12.12., Cirque du Soleil pres.Michael Jackson, Stadthalle, WienEin artistisch-künstlerischer Abend rundums Lebenswerk des King of Pop.Infos unter: www.raiffeisenclub.at/eventsWas noch KOMMTvorschau#3/12 Vienna Business Times 25


schöne dingenachshoppenIm KleinformatNotizen brauchen kein Buch. Gute Fotos keine Spiegelreflex-Kamera.Der perfekte Espresso keine vollautomatischeMaschine. Und eine Füllfeder keinen extra Tintenspeicher.Denn praktische Miniatur-Versionen stehenihren großen Geschwistern nun einmal um nichts nach …1. PétitVerfechterInnen des Old-School-Koffeingenussessind keineswegs auf sperrige Filterkaffeemaschinenangewiesen. Denn den vollenGeschmack und erhofften Energiekick gibt esauch viel unkomplizierter und schneller zuhaben, wie der Bodum Kaffeebereiter „Bean“beweist. Einfach die beliebige MengeKaffeepulver ins Glas kippen, mit Wasseraufgießen und mit French Press-Art zubereiten.Das Ergebnis? Drei Tassen Kaffee, sicher umhülltvon farbenfrohem Plastik.1www.bodum.at32 42. Extra Small3. Liliput4. MiniFür alle, die sich beim Schreiben gerne aufkleinem Raum austoben, führte das MailänderSchreibwaren-Unternehmen Moleskine dasFormat „Extra Small“ in sein Sortiment ein. Diekultigen Kalender, Volant-Adresshefte undNotizbücher sind mit den Maßen 6,5 x 10,5 cmdie kleinsten Produkte im Katalog und derartighandlich, dass sie in jede Westentasche passen.Erhältlich in den unterschiedlichsten Farbenund Variationen.Bereits 1910 sorgte Kaweco mit einem sonderbarkleinen Füller aus Hartgummi für Aufsehen.Neu aufgelegt gibt’s die so genannte „Liliput“-Serie nun aus massivem Alu als Füllhalter mitStahlfeder und passendem Kugelschreiberdazu. Der Gag daran? Der Name ist Programm,denn die Liliput „Fountain Pen“ ist offen 126 Millimeter,im geschlossenen Zustand nur 97 Millimeterlang, und somit eine der kleinsten Füllfedernfür Standard-Tintenpatronen.Was in der ehemaligen Sowjetunion einst alsbilligste Lösung des Fotografierens galt, istheute zum Hobby kreativer Köpfe geworden,die sich nicht vom digitalen Zeitalter überrollenlassen, sondern lieber analog bleiben. Als Teilder „Monochrome Edition“ lässt die neue DianaMini „Coral Fusion“ dank ihrer erfrischendenFarbe diesen Sommer niemanden kalt. Unddieser Kamera-Winzling kann genauso viel, wieder „Diana F+“-Klassiker. Versprochen!www.moleskine.comwww.kaweco-pen.comwww.lomography.comHersteller26 Vienna Business Times #3/12


LMFAOAktuelles Album: Sorry for Party Rocking#3/09 Vienna Business Times 028


PRÄSENTIERT:F I R S T V I E N N A O P E N A I RAFROJACKDJ ANTOINETABOO+ 5 Top DJ´s of the WorldDJ ANTOINETABOO BLACK EYED PEASAFROJACKB. BURNS / MILK & SUGARVorverkauf in allen Raiffeisenbanken in ganz Österreich.Raiffeisen Club-Mitglieder erhalten ermäßigte Tickets.BOBBY BURNSMILK & SUGARSA.11.8. KRIEAU/VIENNAM E H R I N F O S U N T E R : w w w . g u e t t a - v i e n n a . a t &w w w . f a c e b o o k . c o m / G u e t t a V i e n n a#3/09 Vienna Business Times 028

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