Wir wünschen besinnliche Feiertage und einen guten Rutsch ins ...

wir.in.gg.de

Wir wünschen besinnliche Feiertage und einen guten Rutsch ins ...

aus der Redaktion

Welche Rolle spielt das Wir-Magazin bei der Informationsversorgung im Gerauer

Land? Was erwarten unsere Leser in 21.000 Haushalten in der Kreisstadt,

in Büttelborn, in Trebur, in Nauheim (und bisweilen auch darüber hinaus)

allmonatlich? Solcherlei Fragen sind regelmäßig Thema, wenn das Wir-Team

bei der Heft-Konferenz zusammensitzt. Dabei werden u.a. vor Ort gesammelte Eindrücke

und Stimmungen ausgetauscht. Wie ist das jeweils neue Heft angekommen?

Welche Wünsche, Themen-, Verbesserungsvorschläge haben Leser geäußert – telefonisch,

per Post, per E-Mail oder eben „Aug in Aug“. Natürlich finden auch Vorschläge

unserer Autoren wie Anzeigenkunden Eingang in unsere Überlegungen, wie

wir das Wir-Magazin noch mehr auf die Bedürfnisse abstimmen können.

Gelegentlich müssen wir die Erwartungen allerdings etwas dämpfen und darauf verweisen,

dass manches eben auch zukünftig Berichterstattungs-Aufgabe einer Tageszeitung

bleiben muss. Dennoch gibt es Informationsspielräume. So sind wir beispielsweise

gefragt worden, warum die „Amtlichen Bekanntmachungen“, etwa der

Kreisstadt (die ja alle Bürger erreichen sollen), einzig als Anzeige in der Lokalpresse

und nicht flächendeckend über unser Magazin verkündet werden. Wir haben dem

Kreisstadt-Bürgermeister diesen Sachverhalt weitergereicht und hoffen im Sinne unserer

Leser auf einen baldigen positiven Bescheid. Ähnlich verhält es sich mit einer

Liste der „Altersjubilare“, die wir ebenfalls gerne veröffentlichten würden.

Es gibt noch etliches zu tun. Mit Ihrer Unterstützung, liebe Leserinnen und Leser,

wollen wir auch 2009 unser Monatsmagazin in Ihrem Sinne weiterentwickeln. Mut

dabei machen uns Zuschriften wie etwa von Hans–Werner Kabey, dem Stadtverordnetenvorsteher

der Kreisstadt: „Das WIR-Magazin ist unverzichtbar für Groß-

Gerau und die Umgebung“. Wir wünschen Ihnen eine friedliche Adventszeit und einen

erfolgreichen Start ins neue Jahr.

W. Christian Schmitt ist der für

Redaktion und Konzeption zuständige

Herausgeber des Wir-Magazins.

e-Mail: wcschmitt@wir-in-gg.de

Die amtlichen

Bekanntmachungen

und das Wir-Magazin


Worüber die Leute reden

Von Kandidaten, Hitlisten

und der Verwandtschaft

Von W. Christian Schmitt, wcschmitt@wir-in-gg.de

Die Kandidaten für die Landtagswahl am 18. Januar.

Für die beiden Wahlkreise 48 (die Orte Büttelborn,

Gernsheim, Groß-Gerau, Mörfelden-Walldorf, Riedstadt,

Stockstadt und Trebur umfassend) sowie 47 (Bischofsheim,

Ginsheim-Gustavsburg, Kelsterbach, Nauheim,

Raunheim und Rüsselsheim) werden nachfolgende

Bewerber der bereits im Landtag vertretenen Parteien

antreten. Wahlkreis 48: Günter Schork (CDU), Horst

Gölzenleuchter (SPD), Marcella Matthes (FDP), Ursula

Hammann (Grüne), Kostas Papoutsakis (Linke); Wahlkreis

47: Patrick Burghardt (CDU), Renate Meixner-Römer

(SPD), Peter Engemann (FDP), Christina von Essen

(Grüne), Bernd Heyl (Linke).

Biebesheim wird 2009 „Kulturhauptstadt

des Kreises“.

Die Riedgemeinde hat jetzt

aus diesem Anlass ihr rund

40 Veranstaltungen umfassendes,

beeindruckendes

Kultur-Programm präsentiert.

Mit dabei (v.l.) Kabarettist

Christian Döring, Erster Kreisbeigeordneter

Thomas Will,

4 Das Wir-Magazin • 156 • Dezember 2008

Demnächst in „Wir“...

Für die Januar-Ausgabe u.a. vorgesehen:

Exklusiv-Interview mit

dem Groß-Gerauer Liedermacher

Wolfgang Hering.

Bürgermeister Thomas Schell,

Jochen Melchior vom Kreis-Kulturbüro

und Anton Schmidt vom Kulturamt

der Gemeinde Biebesheim .

Volksbank setzt auch 2009 „Dichterlesungen

in der Kreisstadt“ fort.

Mit Silke Scheuermann und Anette

Welp (auf unserem Foto zusam-

men mit den Vorstands-Mitgliedern Hans-Peter Born,

Matthias Martiné und Jörg Lindemann sowie Moderator

W. Christian Schmitt) hat die erfolgreiche Veranstaltungsreihe

Anfang Dezember ihren Abschluss für

2008 gefunden. Doch auch im kommenden Jahr wird

die im Zusammenwirken von Volksbank Groß-Gerau,

Kreisstadt-Bürgermeister Stefan Sauer sowie dem Wir-

Magazin entstandene Reihe eine Fortsetzung erfahren.

Bevor Anfang 2009 das genaue Programm verkündet

wird, sei schon einmal so viel verraten: Es werden mit

dabei sein ein ehemaliger PEN-Präsident, ein wohl mit

den meisten Literaturpreisen im deutschsprachigen

Raum ausgezeichneter Erzähler, eine auf erotische


Gedichte kaprizierte Lyrikerin sowie ein Überraschungsgast

aus Wien.

Handharmonika-Spielring mit Festschrift. Anlässlich

seines 75jährigen Bestehens hat der Groß-Gerauer

Verein eine eindrucksvolle Dokumentation (unsere

Abb.) vorgelegt, in der sich u.a. Landrat Enno Siehr

über die besondere Aufgabe einer solchen Einrichtung

äußert: „Wer selbst musiziert, mit Partnern in einem

Orchester, der lernt auch, auf den anderen zu hören,

sich anzupassen, Rücksicht zu nehmen…nicht allein

die Leistung des Einzelnen zählt, sondern vor allem das

abgestimmte Miteinander…“.

Kehler Morstadt-Verlag mit verwandtschaftlichen Beziehungen

zu Büttelborn. Silja Foshag, Verlegergattin,

hat uns unlängst nicht nur ihre hochinteressante, regionalbezogene

und als Weihnachtsgeschenk sich anbietende

Novität „Wanderungen zu Sagenstätten rund um

Frankfurt, Darmstadt, Wiesbaden“ (384 Seiten, 19,80

Euro) ans Herz gelegt, sondern quasi nebenbei mitgeteilt:

„Das Gerauer Land ist mir recht vertraut. Meine

Familie ist in Darmstadt verwurzelt, Teile leben noch

dort sowie u.a. in Büttelborn“. Das dürfte nicht nur

Bürgermeister Gölzenleuchter erfreuen.

Hitliste der mitgliederstärksten Vereine im Kreis. In

einer vom Landratsamt verbreiteten, aktuellen Übersicht

über Vereine im Kreis finden sich auch folgende

Vereine aus dem Verbreitungsgebiet des Wir-Magazins:

TV Trebur (2.267 Mitglieder), SG Dornheim (1.820),

TV Groß-Gerau (1.734), SKV Büttelborn (1.514), SV

Blau-Gelb Groß-Gerau (1.462), TSG Worfelden (1.255),

TV Büttelborn (1.242) und TV Nauheim (1.005).

Das sollte mal in der Zeitung stehen. So denken sicher

viele unserer Leser. Haben Sie Anregungen, eine Idee?

Sind Sie der Meinung, dass Sie ein Thema haben, das

zum Gesprächsstoff in 21.000 Haushalten im Gerauer

Land werden könnte, dann nutzen Sie doch unser

Magazin, schreiben Sie ein paar Zeilen an die Wir-Redaktion

unter wir@wcschmitt.de oder per Post an W.

Christian Schmitt, Schmitt’s Redaktionsstube, Postfach

1720, 64507 Groß-Gerau. Wir melden uns bei Ihnen.

GERAUER LAND

13. Dezember 2008 bis 23. Januar 2009

Wer vom Wir-Team ist wie wo

zu erreichen? Um Abläufe

zu vereinfachen wollen wir

hier unseren Autoren, Lesern

und Anzeigenkunden eine

kleine Übersicht der zuständigen

Ansprechpartner anbieten:

Redaktion:

W. Christian Schmitt,

Redaktionsstube, e-Mail:

wcschmitt@wir-in-gg.de

Tel.: 06152-806124;

Fax: 06152-9774255.

Herstellung & Vertrieb:

Michael Schleidt,

Werbewerkstatt Büttelborn,

e-Mail: info@wir-in-gg.de;

Tel.: 06152-51163;

Fax: 06152-52429

Anzeigen:

Wir-Büro Büttelborn

e-Mail: info@wir-in-gg.de;

Tel.: 06152-51163;

Fax: 06152-52429

Kerstin Leicht,

Tel.: 0171-4462450

Guiseppina Contino,

Tel.: 0151-58964877

Das Wir-Magazin • 156 • Dezember 2008

5


Jahresumfrage

Mehr Ehrlichkeit

und mehr Gerechtigkeit

Wie jedes Jahr hat

das Wir- Magazin

bei Entscheidungsträgern

im Gerauer

Land nachgefragt,

mit welchen Erwartungen,

Hoffnungen

und Wünschen sie

auf das Jahr 2009

blicken? Heute Teil

1 der eingegangenen

Antworten.

Enno Siehr, Landrat des Kreises

Groß-Gerau: Wenn die Vorhersagen

stimmen, dann steht uns ein

wirtschaftlich schwieriges Jahr

bevor. Deshalb wünsche ich mir

natürlich an erster Stelle, dass

wir die angedrohte Rezession

so schnell wie möglich wieder

überwinden. Ich wünsche mir

Unternehmen, die gerade jetzt

langfristig denken und wissen,

dass qualifizierte Mitarbeiter

ihr bestes Kapital sind. Ich wünsche

mir, dass wir uns gerade im

nächsten Jahr wieder auf den

Einsatz der vielen ehrenamtlich

aktiven Menschen in unserem

Kreis verlassen können – ihnen

allen an dieser Stelle ein

herzliches Dankeschön! Und

ganz wichtig ist mir schließlich,

dass die Menschen in unserem

Kreis auch 2009 unabhängig

von ihrer Nationalität friedlich

zusammenleben. Auch vom

Wir-Magazin möchte ich mir et-

6 Das Wir-Magazin • 156 • Dezember 2008

was wünschen: Helfen Sie mit,

die schwierigen Aufgaben zu

bewältigen, vor denen wir im

nächsten Jahr stehen – mit dem

Mut zu kritischem und engagiertem

Lokaljournalismus!

Jürgen Arnold, Bürgermeister

der Gemeinde Trebur: Unreflektierte

Parteiverbundenheit degradiert

die Menschen, die die

Freiheit der Gewissensentscheidung

nutzen bzw. sich trauen,

anderer Meinung zu sein, zu

Außenseitern, zu Geächteten.

Parteiübergreifendes Denken

ist mehr denn je gefragt. Politisches

Denken heißt, sich der

Vergangenheit, der Gegenwart

und der Zukunft bewusst sein

und im Zusammenhang zu analysieren.

Reflektierte und gut

durchdachte – nicht durchtriebene

- politische Handlungen

zeigen sich in Weitsicht und einer

kritischen, objektiven sowie

nüchternen Aufarbeitung von

Entwicklungen, die zu Unrecht

geführt haben und auch heute

zu Unrecht führen. Wir können

es uns immer leisten, politisch

zu sein, uns politisch zu äußern

und politisch zu handeln,

ohne korrupt und gewalttätig

zu sein. Wir können es uns immer

leisten, für unsere Grundrechte

einzustehen und dafür

geradezustehen – mit Wort und

Tat. Wir müssen es uns wieder

leisten, Standpunkte zu entwickeln

und diese nicht nur

zu äußern, sondern sie auch

gemeinsam umzusetzen. Vielleicht

sieht dann der Eine oder

die Andere auch wieder einen

Sinn in einer weitsichtigen Politik,

die nicht nur das Hier und

Jetzt im Blick hat, sondern eben

auch eine Zukunft, die für alle

lebenswert ist. In diesem Sinne

wünsche ich mir, dass im neuen

Jahr 2009 die Menschen noch

mutiger werden, hinzuschauen,

hinzuhören und politische Entscheidungen

aktiv mitzutragen.

Horst Gölzenleuchter, Bürgermeister

der Gemeinde Büttelborn:

Die Erwartung für 2009 wird

geprägt von den vor uns allen

liegenden Aufgaben, die insbesondere

unsere Volkswirtschaft/

Finanzwirtschaft und damit besonders

auch den Arbeitsmarkt

betreffen. Die Diskussion um

Opel macht dies gerade für die

Städte und Gemeinden sowie

den Kreis Groß-Gerau mehr

als deutlich. Ich hoffe, dass

es den Verantwortlichen aus


Wirtschaft und Politik gelingt,

Konzepte zu erarbeiten, die es

ermöglichen, die Probleme so

zu lösen, dass die Arbeitsplätze

und damit das Einkommen vieler

Familien gesichert bleiben.

Persönlich bin ich durch die bevorstehende

Landtagswahl besonders

gefordert. Ich wünsche

mir 2009 für meine Familie und

mich Gesundheit und neben der

Arbeit auch die Zeit für die persönlichen

Dinge des Lebens, die

wir alle gern genießen. Allen Leserinnen

und Lesern des WIR-

Magazins eine schöne Adventszeit,

frohe Weihnachten und für

2009 alles erdenklich Gute.

Ingo Waltz, Bürgermeister der

Gemeinde Nauheim: Ein bewegtes

Jahr 2008 geht mit großen

Schritten dem Ende entgegen

und lässt uns zurückblicken auf

die vergangene Zeit. Unsere

Vorstellungen von der Zeit und

die Bestimmung, die wir der

Zeit geben, sind entscheidend

für das, was wir aus der Zeit

machen. Es gilt nicht, die Zeit

in den Griff zu bekommen, sondern

sie optimal zu nutzen und

mit unserem Leben in Einklang

zu bringen, privat und beruf-

GERAUER LAND

2008/2009

lich. Zeit hat etwas mit Raum

und Bewegung zu tun. Tempo,

Zeitmangel, keine Zeit haben,

drückt sich täglich in unserem

Lebenslauf aus. Wir sollten

unser Verhalten in der zunehmenden

Geschwindigkeit der

Zeit verändern und einen anderen

Umgang „zur Zeit“ finden.

Dies gilt für den persönlichen

Lebensbereich, aber auch für

die tägliche Arbeit im Beruf

und die daraus resultierenden

Arbeitsabläufe.

Toleranz und ein gesamtgesellschaftliches

Umdenken ist

in dieser Zeit unverzichtbar, um

wieder zu Werten zu kommen,

die in unserer schnelllebigen

Zeit fast verloren gegangen sind.

Wir alle sind aufgefordert, mehr

Toleranz den Mitmenschen zukommen

zu lassen und keine

Macht über andere ausüben zu

wollen. Mit diesen Gedanken

wünsche ich Ihnen allen, Bürgern,

Bekannten, Nachbarn

und Freunden Zeit zur Besinnung,

viel Frieden zum kommenden

Weihnachtsfest und

die besten Wünsche und vor

allem Gesundheit für die kommende

Zeit im Jahr 2009.

Das Wir-Magazin • 156 • Dezember 2008

7


8 Das Wir-Magazin • 156 • Dezember 2008

Jahresumfrage

Hans–Werner Kabey, Stadtverordnetenvorsteher

Groß-Gerau:

Zunächst wünsche ich allen

Groß-Gerauer Bürgern und den

Lesern der „WIR“ viel Erfolg

und Gesundheit für das Jahr

2009. Ich erwarte, dass durch

ein neues Verkehrsleitsystem

die wichtigsten Einrichtungen

der Stadt besser erreichbar sein

werden. Es sollte uns ebenso

gelingen, eine gute wirtschaftliche

Lösung für das FAGRO-

Gelände sowie für das Gelände

der Südzucker AG zu finden.

Auf meiner persönlichen Prioritätenliste

steht der Umbau

des Dornberger Bahnhofs ganz

oben. Es sollten die Anbindung

an den „Helvetia Parc“ und der

barrierefreie Zugang zu den

Gleisen möglichst zügig umgesetzt

werden. Das Jugend-

Forum hat seine Arbeit aufgenommen,

und ich hoffe, dass

wir die Wünsche und Ideen

dieses Forums verwirklichen

können. Für die Stadtverordnetenversammlung

wünsche ich

mir, dass die anstehenden Entscheidungen

gemeinsam zum

Wohle der Stadt und der Bürger

getroffen werden.

Hans-Peter Born, Vorstandsvorsitzender

der Groß-Gerauer

Volksbank eG: Die Finanzwelt

hat in den letzten Monaten

Erschütterungen hinnehmen

müssen und wird sicherlich

auch im neuen Jahr nicht ganz

zur Ruhe kommen. Die Krise

hat uns allerdings gezeigt, dass

wir auf ein sicheres Fundament

gebaut haben. Wir stehen seit

über 135 Jahren für Offenheit,

Fairness und vertrauensvollen

Umgang miteinander. Unser

genossenschaftliches Gemeinschaftsprinzip

ist einzigartig:

Was einer alleine nicht schafft,

das erreichen viele gemeinsam.

Zusammenarbeit und solidarisches

Handeln sind die

Basis für gemeinsamen Erfolg.

Vertrauen und Verantwortung

sind die Werte, zu denen wir

uns auch 2009 bekennen. In

das neue Jahr blicken wir voll

Zuversicht. Wir wollen als Bank

im Gerauer Land weiter gemeinsam

mit den Menschen die

Zukunft unserer Region mitgestalten.

Vor uns allen möge ein

erfolgreiches, aber vor allem ein

gesundes und glückliches Jahr

2009 liegen.


Bernd Fickler, Vorstandsvorsitzender

der Kreissparkasse Groß-

Gerau: In diesem Jahr haben

wir hautnah miterlebt, wie eng

die Volkswirtschaften dieser

Welt miteinander verflochten

sind. Ich hoffe, dass in der weltweiten

Finanzmarktkrise, die

sich längst ja auch auf andere

Branchen ausgeweitet hat, das

Schlimmste überstanden ist

und sich im Laufe des Jahres

2009 die wirtschaftlichen Perspektiven

wieder verbessern.

Die Rahmenbedingungen hierzu

im Raum Groß-Gerau sind

unverändert positiv, die Voraussetzungen

für Wachstum

und Beschäftigung nach wie

vor gut. Die Finanzmarktkrise

hat aber auch gezeigt, dass die

Sparkasse mit ihrer gemeinwohlorientiertenGeschäftsstrategie

und ihrer regionalen Begrenzung

auf den Kreis Groß-

Gerau richtig liegt. Wir waren

von den Verwerfungen an den

Finanzmärkten deshalb nur wenig

betroffen. Dies wird auch

die Bevölkerung registriert haben

und gibt Anlass, zuversichtlich

die Herausforderungen des

neuen Jahres anzunehmen.

GERAUER LAND

Gerold Reichenbach, MdB (SPD):

Das Jahr 2009, glaube ich, wird

aufgrund der Auswirkungen der

internationalen Finanzkrise ein

schwieriges Jahr. Ich hoffe, dass

wir trotzdem die Arbeitsplätze

in unserer Region sichern und

die Auswirkungen auf die Beschäftigten

so gering wie möglich

halten können. Aber wie in

jeder Krise liegt auch in dieser

eine Chance. Ich wünsche mir,

dass wir die aktuellen Ereignisse

zum Anlass nehmen, gegenüber

den neoliberalen Auswüchsen

der vergangenen Jahre wieder

zum Kern eines jeden Wirtschaftens

zurückzukehren: Die

Wirtschaft ist für die Menschen

da und nicht umgekehrt. Die

Finanzmärkte haben der realen

Wirtschaft zu dienen und nicht

umgekehrt! Ich hoffe, dass wir

endlich entscheidende Schritte

zur Verbesserung unseres Bildungssystems

tun: Die darin

herrschende Chancenungleichheit

ist eine schreiende Ungerechtigkeit.

Persönlich wünsche

ich mir vor allem Glück und Gesundheit

für meine Familie und

mich sowie die Bürger unseres

Kreises.

2008/2009

Teil 2 in unserer

Januar-Ausgabe

Das Wir-Magazin • 156 • Dezember 2008

9


Nachgefragt (111)

Statt übereinander,

miteinander reden

Vertreterinnen der Ahmadiyya-Muslim-Gemeinde (v.l.): Quratulain Gardezi,

Munawar Nasira Wagishauser (Leiterin der Frauenorganisation) und Mubashara Saleem.

Die Ahmadiyya Muslim Gemeinde

im Norden von Groß-Gerau

hat uns freundlicherweise zu

einem Besuch ihrer Moschee

eingeladen. Das Wir-Magazin hat

quasi im Gegenzug eingeladen,

mit diesem Interview sich den

Lesern in 21.000 Haushalten im

Gerauer Land vorzustellen. An

dem Gespräch teilgenommen haben

Quratulain Gardezi, Munawar

Nasira Wagishauser (Leiterin

der Frauenorganisation) und Mubashara

Saleem.

1010 Das Wir-Magazin • 156 • Dezember 2008

Erzählen Sie uns doch einmal ganz knapp, welche

Rolle Ihr Nasir Bagh genanntes Zentrum am Rande

der Kreisstadt für Ihre Gemeinde spielt. Und welche

Sie für einen möglichen Dialog der Religionen (und

natürlich der Menschen) hier bei uns in der Region

spielen könnte.

Nasir Bagh spielt eine große Rolle für

uns, da es unser Gemeindezentrum ist. In

erster Linie ist die Moschee dort eine Gebetsstätte.

Außer für religiöse Zwecke, dient

es für vielerlei Programme. Wir verfügen

über einen großen Sportplatz, welcher von

unseren Frauen, Männern und Jugendlichen

für Sport- und Freundschaftswettbewerbe

genutzt wird. In Nasir Bagh fin-

den oft interreligiöse Dialoge (z.B. Tag der

Religionsstifter, Tag der offenen Moschee,

Id-Feier für nichtmuslimische Gäste etc.)

statt, zu denen alle Bürger der Kreisstadt

eingeladen werden. Unsere Moschee steht

das ganze Jahr über offen für alle Menschen,

die uns näher kennen lernen bzw.

mit uns zusammen arbeiten möchten.

Der Islam ist nach dem Juden- und dem Christentum

die jüngste der Weltreligionen. Was alle zunächst verbindet,

ist der Umstand, dass Menschen unterschiedlichen

Glaubens in dieser von unserem Grundgesetz

bestimmten Gesellschaft zusammenleben wollen.

Wie könnte, sollte, müsste denn aus Ihrer Sicht eine

bundesdeutsche Gesellschaft – sagen wir im Jahr

2015 – aussehen, in der sich alle hier Lebenden wiederfinden

und wohlfühlen können?

Der Islam geht davon aus, dass diese

großen monotheistischen Weltreligionen

nicht nur aufeinander folgen, sondern in

ihren Lehren auch aufeinander aufbauen.

Sie haben die gleiche Basis und den

gleichen Gott. Die gemeinsame religiöse

Basis ist in unserer heutigen Gesellschaft

vielleicht nicht für alle im gleichen Maße

wichtig, aber auf der Basis der Vernunft,

die auch mit den religiösen Auffassungen

im Einklang steht, können wir uns alle

treffen. Für die vernunftbezogene Basis

steht das Grundgesetz. Diese gemeinsame

Basis und der Schutz durch das Grundgesetz

sollten noch stärker genutzt werden,

so dass wir zueinander finden und

Ängste und Vorurteile abbauen können.

Außerdem sollten die religiösen Interessensgemeinschaften

in der Öffentlichkeit

besser vertreten sein und stärker an einem

öffentlichen Diskurs teilnehmen, so dass

jeder eine Identifikationsmöglichkeit hat.

Ich denke, dadurch können positive Kräfte

noch stärker mobilisiert werden. Was

die islamische Position im Konkreten an-


elangt, so sieht diese ausdrücklich die

Tolerierung aller anderen Glaubensauffassungen

vor. In diesem Sinne sollten

alle Menschen ihre jeweiligen Religionen

ausleben dürfen, so dass eine Gesellschaft

entsteht, in der Menschen unterschiedlicher

Glaubensrichtungen harmonisch

miteinander leben.

Es gibt natürlich eine ganze Reihe von Fragen, die

sich Bürger dieses Landes immer wieder stellen. Zum

Beispiel: Wie definieren Moslems, wie definieren Sie

persönlich Begriffe wie Demokratie, Toleranz, aber

auch Gewalt im Namen einer Religion?

Der heilige Koran gibt keine konkrete

Staatsform vor, lediglich steht dort, dass

die Staatsgewalt von jemandem ausgeführt

werden sollte, der als Maßgabe nach

Gerechtigkeit handelt und der kompetent

für diese Aufgabe ist (Sure 4, Vers 95). Auch

wird die Wichtigkeit von Beratung nahegelegt

(Sure 42, Vers 39). Daher ist die Demokratie

die geeignete Staatsform, wobei hier

auch zu beachten ist, dass der Islam eine

Säkularisierung des Staates anerkennt. Toleranz

ist im Islam tief verankert, besonders

in religiösen Angelegenheiten soll es jedem

selbst obliegen, an was er oder sie glaubt.

Hierfür sind viele Stellen aus dem Koran

anführbar, so zum Beispiel der Vers 257

aus der Sure 2. Gewalt wird grundsätzlich

im Islam verboten (nur in Verteidigungsangelegenheiten

erlaubt); und im Namen der

Religion ist dies schon gar nicht gestattet.

Und auch im Falle einer genötigten Verteidigung

schreibt der Islam vor, primär nach

Frieden zu streben, jede Möglichkeit der

Wiederherstellung von Frieden wahrzunehmen

und mit dem Verteidigungskampf

nicht aus egoistischen oder gar machthungrigen

Motiven fortzufahren, sondern

Friedensmöglichkeiten unverzüglich anzunehmen

(Sure 8, Vers 62).

GROSS-GERAU

bei der Ahmadiyya Muslim Gemeinde

Besonders Frauen fragen sich gelegentlich: Wie halten

es Moslems mit der Frauenemanzipation? Kennen Sie

eigentlich Alice Schwarzer? Trägt ein Kopftuch nicht

unbewusst, aber zwangsläufig bei zu einer Art Stigmatisierung

in einer überwiegend christlich geprägten

Gesellschaft?

Frau Schwarzer ist uns selbstverständlich

bekannt, und dass im Rahmen der

Frauenbewegungen viel für die Rechte der

Frauen getan wurde, ist sicherlich auch anerkennenswert,

doch bedeutet die Herstellung

von Frauenrechten denn nicht auch,

dass man es ihnen überlässt, an wen oder

was sie glauben, und wie sie ihr Leben

gestalten? Frauenrechtlerinnen wie Alice

Schwarzer wollen Muslimas vorschreiben,

was diese zu tun oder zu lassen haben und

reden gerne über sie als mit ihnen. Die gesamte

Kopftuchdebatte wird ohnehin sehr

verzerrt und größtenteils recht einseitig

geführt. Man hat den Eindruck, es gehe

nur um ein Stück Stoff, welchem man alle

möglichen Interpretationen zuschreibt.

Dahingegen ist das Tragen eines Kopftuches

für eine Muslima, die sich mit ihrem

Glauben auseinandergesetzt und diesen

als ihren Lebensweg auserkoren hat, kein

für sich alleinstehender Selbstzweck, sondern

Bestandteil einer tiefen Philosophie,

die sich in wenigen Worten kaum erklären

lassen wird. Wir glauben, dass die Lehren

des Korans der menschlichen Natur entsprechen

und dass diese darauf abzielen,

unser Leben spirituell weiterzuentwickeln

und zu bereichern. So haben ja bereits

auch wissenschaftliche Studien feststellen

können, dass Männer tatsächlich auf

visuelle Reize stärker reagieren, als dies

bei Frauen der Fall ist. In dieser naturgegebenen

Beschaffenheit der Geschlechter ist

auch diese Lehre des Islams einzuordnen,

nach welcher im Koran zuerst die Männer

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Das Wir-Magazin • 156 • Dezember 2008

11


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1212 Das Wir-Magazin • 156 • Dezember 2008

Nachgefragt (111)

ermahnt werden, ihre Blicke nicht umherschweifen

zu lassen und dann die Frauen

aufgefordert werden, dass sie ihre Reize

bedecken. Der Begriff Emanzipation steht

für Selbstbewusstheit

und selbstbe-

stimmtes Leben, so

dass man in dieser

Hinsicht eine Muslima,

die sich selbstbewusst

für das Tragen

eines Kopftuchs entschieden

hat, auch

als emanzipierte Frau

anerkennen muss.

Denn: Die eigenen

Werte und den Glauben

beizubehalten

und sich dennoch zu

integrieren, sich in

einer überwiegend

christlich geprägten

Gesellschaft mit

Kopftuch zu behaupten,

das ist Emanzipation.

Von außen herangetragene Stigmatisierungsversuche

dürften sie dann wohl

kaum verunsichern, vielmehr kann man

diese als Herausforderung betrachten, mit

der jeweiligen Person im Gespräch die eigene

Position näher zu erläutern. Letztlich

ist also alles auch eine Frage der Kommunikation

und des Austausches!

Es gibt in der Kreisstadt alljährlich die Interkulturellen

Wochen, bei denen vor allem das Evangelische Dekanat

versucht, Brücken zwischen Religionen und

Kulturen und damit den hier lebenden Menschen unterschiedlicher

Herkunft und Religion zu bauen. Wie

weit unterstützen Sie bereits solcherlei Aktivitäten

oder werden es in Zukunft verstärkt tun?

Die gesamte Kopftuchdebatte wird

ohnehin sehr verzerrt und größtenteils

recht einseitig geführt. Man hat den

Eindruck, es gehe nur um ein Stück

Stoff, welchem man alle möglichen

Interpretationen zuschreibt.

Dahingegen ist das Tragen eines

Kopftuches für eine Muslima, die sich

mit ihrem Glauben auseinandergesetzt

und diesen als ihren Lebensweg

auserkoren hat, kein für sich

alleinstehender Selbstzweck.

Seit ca. dem Jahre 2004 nehmen die

Frauen der Lajna Imaillah (Frauenorganisation

der AMG) an den Interkulturellen Wochen

in Groß-Gerau teil. Theaterstücke mit

Kindern, Gedichte

und Essensstände

wurden organisiert

und Informationen

zur Ahmadiyya

Muslim Gemeinde

wurden angeboten.

Außerdem haben wir

an einem Internationalen

Frauenfest

im Alten Rathaus

teilgenommen. Wir

möchten weiterhin

an solchen Programmen

teilnehmen und

freuen uns, etwas zu

Toleranz und Verständnis

zwischen

den Menschen in

Deutschland beitragen

zu können, denn

unser Motto lautet „Liebe für Alle, Hass für

Keinen“. Wir sind jederzeit bereit, mit anderen

Frauenorganisationen zusammenzuarbeiten,

soweit es für uns möglich ist.

Gesprächspartner: W. Christian Schmitt.

Info

Gemeindezentrum Nasir Bagh,

Frankfurter Str. 136, 64521 Groß-Gerau

(Richtung Mörfelden); Kontaktaufnahme

(für Fragen, Zusammenarbeit,

Moscheeführungen etc.) mit der Lajna

Imaillah Groß-Gerau (Frauenorganisation

der Ahmadiyya Muslim Gemeinde):

lajna_imaillah_gg@yahoo.de


GERAUER LAND

Das Wir-Magazin • 156 • Dezember 2008

13


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Der Kreis Groß-Gerau

wird zum 1. Januar

2009 mit einer eigenenServicegesellschaft

in Sachen

Krankenhaus aufwarten.

Das Wir-Magazin

hat dazu Krankenhauschef

Wolfgang

Wilhelm befragt.

Nachgefragt (112)

Dienstleistungs gesellschaft

tritt nicht in Konkurrenz

zu örtlichen Firmen

Herr Wilhelm, war der Service,

den unser Kreiskrankenhaus

bislang bietet, nicht

ausreichend genug?

Wolfgang Wilhelm: Das

Krankenhaus ist permanent

bestrebt die

Qualität zu verbessern

und wirtschaftlicher

zu arbeiten, d. h. Kosten

zu senken. Die Aufgabe der neu gegründeten

Servicegesellschaft ist die

Erbringung von unterstützenden Dienstleistungen

jeder Art, überwiegend für

das Kreiskrankenhaus, insbesondere des

Reinigungsdienstes, der Pfortendienste,

der Speisenversorgung sowie weitere Managementdienstleistungen

und sonstigen,

nichtmedizinischen Dienstleistungen. Die

zukünftig von der Servicegesellschaft zu

erbringenden Dienstleistungen wurden

bisher nicht vom Krankenhaus, sondern

von einer Firma erbracht, so dass diese bisher

fremd vergebenen Arbeiten jetzt „unter

das eigene Dach“ zurückgeholt werden.

Die neue Gesellschaft trägt den neuhochdeutschen

Namen „Facility-Management GmbH des Kreises

Groß-Gerau (FMGG)“. Wer erfindet eigentlich solche

Bezeichnungen, bei denen Otto Normalverbraucher

erst einmal im Duden nachschauen muss, damit er

weiß, wovon die Rede ist?


ei Wolfgang Wilhelm

Wolfgang Wilhelm: Facility-Management

ist in der Branche ein gängiger Begriff.

Hierunter versteht man die professionelle

Abwicklung von Sekundärprozessen, zu

denen technische, infrastrukturelle und

kaufmännische Aufgaben gehören, die

nicht in das Kerngeschäft einer Organisation

fallen, sondern dieses unterstützen.

Die Reinigung, die Küchendienste, die

Pfortendienste u. v. m. sind im Krankenhaus

wichtig und unabdingbar, sie gehören

aber nicht zum Kerngeschäft. Unser

Kerngeschäft ist nach wie vor die Erbringung

medizinischer Dienstleistungen, d.

h. die Behandlung von Patienten. Damit

„Otto Normalverbraucher“ sich nicht mit

neuhochdeutschen Begriffen auseinander

setzen muss, haben wir uns auf das Kürzel

FMGG als Bezeichnung für die neue Gesellschaft

geeinigt.

In einer Information heißt es, die FMGG soll zu einer

Qualitätsverbesserung beitragen. Wo kann/soll dies

für den Patienten/den Krankenhausnutzer sichtbar

werden?

Wolfgang Wilhelm: Die Leistungen, die

zukünftig von der kreiseigenen Gesellschaft

erbracht werden, wurden bislang

von externen Firmen geleistet. Dienstleister

war bislang eine Firma, die ihren

Sitz in der Nähe des Bodensees hat. Wir

sind der Auffassung, dass dadurch, dass

zukünftig durch diese GmbH des Kreises

eine enge und direkte Verknüpfung zum

Krankenhaus besteht, sichergestellt ist,

dass Weisungen gegenüber dem Personal

dieser Gesellschaft durch die Identität des

Geschäftsführers und des Krankenhausdirektors

unmittelbar durchwirken. Eine

Qualitätsverbesserung ist z. B. dann bei

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1616 Das Wir-Magazin • 156 • Dezember 2008

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Nachgefragt (112)

den Reinigungsarbeiten zu erwarten,

weil ein spezielles Qualitätsmanagement-Meßsystem

hier eingeführt werden soll.

Geschäftsführer des neue Konstrukts

wird der Direktor des Kreiskrankenhauses

Groß-Gerau, also Sie. Nun könnten Außenstehende

sich fragen, ob Wolfgang

Wilhelm mit seinen bisherigen Aufgaben

nicht (schon) ausgelastet genug ist. Oder

fragen so etwas nur Journalisten?

Wolfgang Wilhelm: In unserer

heutigen Gesellschaft ist es

mittlerweile üblich, über eine

zu hohe Belastung zu klagen.

Wehklagen und Lamentieren

hat noch keinen Mitarbeiter und

keinen Betrieb weitergebracht.

In der derzeitigen Geschäftswelt

ist es üblich, dass immer

weniger Leute immer mehr

leisten müssen; dies gilt ins-

besondere für

Führungskräfte.

Aus diesem

Grund wird es

natürlich für

mich eine noch

höhere Belastung

sein, dennoch bin ich

guter Dinge, diese beiden Funktionen,

nämlich die Funktion

des Krankenhausdirektors und

gleichzeitig die Funktion des

Geschäftsführers der Service-

Gesellschaft wahrzunehmen,

weil dies wichtig und für unser

Krankenhaus absolut notwendig

ist. Ich möchte allerdings

auch darauf hinweisen, dass ich

ja nicht der Einzige bin, der hier

Wehklagen und Lamentieren

hat noch keinen Mitarbeiter

und keinen Betrieb

weitergebracht.

die Lasten trägt, sondern dass

natürlich auch andere Mitarbeiterinnen

und Mitarbeiter involviert

sind, weil u. a. das Personalwesen,

genauso wie der

Einkauf und die Buchhaltung

betroffen sein werden.

Wenn eine kommunale Behörde Aufgaben

übernimmt, die im Grunde auch

örtliche Firmen wahrnehmen könnten,

tritt man da nicht zwangsläufig in Konkurrenz

mit all jenen, die z. B. über die

Gewerbesteuer eigentlich zum Etat eines

Landratsamtes beitragen sollen?

Wolfgang Wilhelm: Wir treten

keinesfalls in Konkurrenz zu

den örtlichen Firmen. Die neu

gegründete Servicegesellschaft

löst eine Firma ab, die ihren Sitz

bisher in Süddeutschland hat,

so dass regionale Unternehmen

hier keinen Auftrag verlieren.

Die FMGG wird

auch nicht am

„freien Markt“

akquirieren

und tätig werden,

so dass

ortsansässige

oder regionale Firmen keine

Sorge haben müssen, dass hier

ein Konkurrenzunternehmen

heranwächst. Die Hauptaufgabe

der FMGG besteht darin,

Dienstleistungen für den Kreis

Groß-Gerau bzw. das Kreiskrankenhaus

zu erbringen und

dies wirtschaftlicher und qualitativ

besser als externe Unternehmen

seither.

Gesprächspartner: W. Christian Schmitt


Besuch im

Parlament

MASATEPE

e-Mail aus Masatepe

Christian Hopp ist Abiturient aus

Nauheim; c.hopp@gmx.ch

Drei Monate in Masatepe und mir geht

es bestens. Nach wie vor macht mir

meine Arbeit als Sprachlehrer (Englisch,

Deutsch, Französisch) viel Spaß,

ebenso der Klavierunterricht. Weiterhin

habe ich bereits viele gute Freunde gefunden.

Ende Oktober wurde uns eine besondere

Ehre zuteil: ein Besuch in der Asamblea

Nacional, dem Parlament Nicaraguas.

Uriel Barquero, der Presidente der „Asociación

de Amistad Masatepe – Groß-Gerau“,

hatte diesen Besuch für uns „weltwärts“-

Freiwillige organisiert. Wir wurden sehr

freundlich durch die verschiedenen Teile

des Gebäudes geführt und im Plenarsaal

sogar vom Presidente der Asamblea begrüßt.

Ein Kamerateam begleitete uns,

abends war im Fernsehen in den täglichen

Asamblea-News auch ein Beitrag über uns

zu sehen.

Während uns in der Asamblea eine

dem Anschein nach funktionierende

Demokratie präsentiert wurde, konnten

wir uns einige Zeit später vom Gegenteil

überzeugen: Bei den „Municipio“-Wahlen

(Bürgermeister-Wahlen) durften einige

Parteien gar nicht erst antreten. Die Regierungspartei

FSLN gewann in fast allen

wichtigen Städten, die Liberalen gaben

sich damit jedoch nicht zufrieden und es

kam zu blutigen Ausschreitungen in Managua

und Leon.

Die politische Situation in Nicaragua

ist mit Sorge zu beobachten.

Das Wir-Magazin • 156 • Dezember 2008

17


1818 Das Wir-Magazin • 156 • Dezember 2008

Kultur in der Kreisstadt

Frauen-Kabarett mit

männerscharfer Dame

Elke Mathes ist tätig im Bereich

Psychodynamische OrganisationsberatungProjektbegleitung

& Coaching;

elke-mathes@arcor.de

Am 24. Januar 2009 ist es soweit.

Die vier Frauen der Kabarett-Gruppe

Zappalot (Elke Mathes,

Elke Rauscher, Irmgard

Leonhard-Fischer und Bettina

Wotruba) – allesamt Neulinge

auf den Brettern der Bühne -

treten mit ihrem Stück „Der

Frischekick im Vierer-Pack“ gemeinsam

mit Bettina Koch, der

bekannten Kabarettistin (u.a.

Die Krawallschachtel) im Kulturcafé

Groß-Gerau auf.

Entstanden ist die Idee,

den Kreis Groß-Gerau mit

einem kabarettistischem

Blick auf die Welt von Frauen zu

bereichern, im Anschluss an einen

Bildungsurlaub für Frauen,

den Elke Rauscher als Frauenbeauftragte

des Landratsamtes

unter Leitung von Bettina Koch

im Februar 2007 durchgeführt

hatte. Die Freude an der szenischen

Darstellung sowie die

Begeisterung, sich selbst in neuen

Rollen einmal ganz anders

(als sonst im Alltag der öffentlichen

Verwaltung) zu erleben,

spornte die vier Frauen an, intensiv

zu trainieren.

Im Oktober letzten Jahres

entwickelten sich aus eigenen

Improvisationen Charaktere,

die sich nach und nach zu

einem kleinen Stück zusammenfügten.

Zum vierten Mal

zeigen die Neulinge nun ihr

Können. Vier Frauen, wie sie

unterschiedlicher nicht sein

können. Sie treten nacheinander

auf die Bühne und die Zuschauenden

fragen sich: „Was

haben sie nur miteinander zu

tun?“ Doch nach und nach wird

erkennbar: Ihr Miteinander ist

in der Vergangenheit entstanden.

Die einstmalige Vertrautheit

stellt auch heute noch ein


Die Zappalot-Truppe (v.l.): Elke Rauscher, Elke Mathes,

Bettina Wotruba und Irmgard Leonhard-Fischer.

starkes Bindeglied zwischen

den Frauen her.

Im Kreis der Vertrauten

befreit sich die Business-Lady

ebenso wie die Eso-Frau und

die alternde männerscharfe

Dame von eingeschliffenen

Alltagsrollen.

Es entpuppt

sich das Muttchen

vom Lande

als gar nicht

so naiv wie gedacht.

Und zum

Schluss sind alle

doch nicht so

unterschiedlich,

wie es zu Beginn scheint. Die

pure Lust am Leben – gerade in

Zeiten in denen es vor allem um

„höher, schneller, größer, besser“

geht, und uns gleichzeitig

die nachfolgenden Krisen zeigen,

dass hinter den Fassaden

Es entpuppt sich das Muttchen

vom Lande als gar nicht

so naiv wie gedacht. Und

zum Schluss sind alle doch

nicht so unterschiedlich, wie

es zu Beginn scheint.

GROSS-GERAU

Kabarett Zappalot

oftmals auch nur heiße Luft zu

finden war, ist es eine Wohltat

zu erleben, dass es keinesfalls

peinlich ist, wenn Masken fallen

und Rollen abgelegt werden.

Im Gegenteil, erst dadurch wird

echtes authentischesMitei-

nander und die

Lust am Leben

möglich. Doch

Vorsicht ist geboten:

eine gute

Portion Humor

wird gebraucht,

vor allem von

den weiblichen

Zuschauenden,

wenn sie sich selbst im vorgehaltenen

Spiegel wieder erkennen.

Und wenn im Anschluss

die Profi-Frau Bettina Koch auf

die Bühne tritt, ist die gute Stimmung

für den Rest des Abends

gesichert.

Frohe Weihnachten

und ein gesundes 2009 liebe Erdbewohner!

Es ist wieder soweit. Weihnachten und Silvester sind die nächsten großen

Feiertage, die uns erwarten. Wir hoffen, dass Ihre Erwartungen an ein harmonisches

und schönes Weihnachtsfest wahr werden und Sie mit ganz

viel Energie in ein neues, glückliches und gesundes Jahr 2009 mit Ihrer

Familie und Ihren Freunden starten! Ihre GGV

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Das Wir-Magazin • 156 • Dezember 2008

z. B.

... zwischen Franks ökologischem

Gewissen und seinem etwas weit

entfernten Arbeitsplatz.

... zwischen Tina und Ben (�).

... zwischen Kims Unterichtsbeginn

und ihrem Wunsch, die

Augen noch mal zuzumachen.

... zwischen Manuela und dem süßen

Typ, der immer eine Haltestelle nach

ihr zusteigt.

... zwischen Frau Monticelli und

den marktfrischen Zutaten für ihre

Minestrone.

... zwischen Willi und seinem

Stammtisch.

planen organisieren kommunizieren

19


in der Kirche (51)

Vom schön verpackten

Weihnachtsgeheimnis

Na, dann werd´ ich mal auspacken!“

Wenn das jemand sagt, dann ist das

oft eine Drohung. Es ist die Ankündigung,

hervorzuholen, was sich an registriertem

Verschulden eines anderen, an

Verletzungen und Vorwürfen

angesammelt hat.

Aber es wird auch eine

Menge Zorn und Groll

bei dem vorkommen, der

auspacken will. Meist ist

es hinterher schlimmer als vorher. Ganz

anders ist es, wenn an Weihnachten jemand

Geschenke unter dem Christbaum

liegen sieht, sich an der Verpackung erfreut

und sagt: „Na, dann werd´ ich mal

auspacken!“

Hier ist das Auspacken nicht verbunden

mit Angst, was da ans Licht kommen

könnte, sondern mit Vorfreude auf das,

was da noch verborgen ist. Auch wenn

das viele Verpackungsmaterial oft lästig

und zu kritisieren ist, erhöht das Ein- und

Auspacken den Wert dieser alten Sitte, sich

zum Fest etwas zu schenken. Auch das

göttliche Weihnachtsgeheimnis ist verpackt

und muss erst ans Licht geholt werden.

Es ist in einer Flut von Verpackungsmaterial

verborgen: Weihnachtsbeleuchtung

und -dekoration, Weihnachtsmärkte

und Weihnachtsmusik in allen Formen.

Das ist zum Teil durchaus schönes Zube-

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Gott, der größer ist als der Kosmos,

mischt sich in Gestalt eines Kindes

unter die Menschen

hör, über das man sich freuen kann. Diese

Verpackung verhüllt eventuell aber das eigentliche

Geschehen: Gott hatte vor über

2.000 Jahren verzichtet zu sagen: „Jetzt

werde ich mal auspacken, was sich unter

den Menschen an Gewalt und Bosheit und

anderer Sünde angesammelt hat und werde

es ihnen heimzahlen.“ Stattdessen hat

er beschlossen, zu allen Menschen gut zu

sein. Trotz der Menge an Bösem, das sich

angesammelt hatte und immer wieder ansammelt

- auch in unserem Leben. Damals

geschah das für uns Unfassbare.

Gott, der größer

ist als der Kosmos, mischt

sich in Gestalt eines Kindes

unter die Menschen,

zu denen er gut sein will.

Eingepackt in Windeln, eingehüllt in einen

Bericht von einem kümmerlichen Stall und

Viehherden, in Erzählungen von Engeln

und himmlischer Musik, von Magiern und

Gold, Weihrauch und Myrrhe ist das Weihnachtsgeheimnis

schön verpackt zu uns

gekommen. Zu Weihnachten gehört viel

Musik. Sie rührt unsere Seele an, dass wir

uns dem Geheimnis nähern und von der

Liebe Gottes anrühren lassen. Musik als

Auspackhilfe. Sie will uns helfen, dass wir

unser eigenes Herz für das Entdecken der

Liebe Gottes öffnen. In diesem Jahr freue

ich mich ganz besonders auf das Weihnachtsoratorium,

das unter der Leitung

unserer Kantorin am Wochenende des

vierten Advents aufgeführt wird. Schön,

wenn Sie auch dabei wären. Vielleicht werden

wir uns dann gemeinsam freuen und

sagen: „Wie gut, dass wir das Geheimnis

der Weihnacht ausgepackt haben!“


Rückblick

Lesung im

Stadtmuseum

Groß-Gerau

Die Autorin Beate Schäfer las aus ihrem

historischen und spannenden Roman

„Die schwarze Taube“ der in der Spätantike

spielt. „Eine Stadt in Aufruhr. Eine

Kultur im Untergang. Eine Liebe, die unmöglich

scheint.“ Dazu gab es römische

Speisen. Eine Veranstaltung von terraplana,

Gesellschaft

für Archäologie im

Hessischen Ried e.V.

Das Buch ist im

Verlag Philipp von

Zabern erschienen.

Impressum

Wir. Das kostenlose Monatsmagazin im Gerauer Land:

Informationen aus Kultur, Politik, Gewerbe und Vereinsleben.

Erscheint für alle Haushalte in Groß-Gerau, Berkach,

Dornheim, Waller städten, Büttelborn, Klein-Gerau,

Worfelden, Trebur und Teilen von Nauheim.

Herausgeber: Michael Schleidt, W. Christian Schmitt

Verlag: Michael Schleidt Medienverlag,

Wiesenstraße 60a, 64331 Weiterstadt

Gesamtauflage: 21.000 Expl.

Redaktion & Konzeption: W. Christian Schmitt,

wcschmitt@wir-in-gg.de,

Tel. 06152-806124, Fax: 06152-52429

Gestaltung, Produktion, Vertrieb:

Werbewerkstatt Schleidt, Im Pfützgarten 7,

64572 Büttelborn, Tel: 06152-51163, Fax: 52429

Anzeigen: (anzeigen@wir-in-gg.de)

Guiseppina Contino: 0151-58964877

Kerstin Leicht: 0171-4462450 und 06152-51163

Sonja Finger: 0177-6931936 (Bereich Trebur)

Mitarbeit: Tina Jung, Kerstin Leicht, Erny Menger,

Sabrina Radke, Fotos: Tina Jung, W.C. Schmitt, Archiv,

Privat, Landratsamt, Gem. Büttelborn, H. Welzenbach

Redaktionsanschrift: Schmitt‘s Redaktionsstube,

Postfach 1720, 64507 Groß-Gerau

Internet: www.wir-in-gg.de

Die nächste Ausgabe erscheint am 24.01.2009

Anzeigenschluß: 15.01.2009

Redaktionsschluß: 09.01.2009 (per e-Mail)

Nachdruck, auch auszugsweise, nur mit schriftlicher

Genehmigung des Verlages.

Wir wünschen besinnliche Feiertage

und einen guten Rutsch ins neue Jahr!

Am 18. Januar 2009 Ihre Erststimme für

Renate Meixner-Römer und

Horst Gölzenleuchter

Ihre Landtagskandidaten für den Kreis Groß-Gerau

www.spd-gg.de

www.wir-in-gg.de

Das Wir-Magazin • 156 • Dezember 2008

Wir in Hessen

21


2 22 Das Wir-Magazin • 156 • Dezember 2008

aus der Diakonie (9)

Suche nach finanzierbarer

Heizmöglichkeit

Simone Welz ist Dipl. Sozialpädagogin

beim Diakonisches

Werk Groß-Gerau;

s.welz@diakonie-kreisgg.de

kunstkuesschen.de

C

Die Groß-Gerauer Tafel gehört

zu den fast 800 in

Deutschland tätigen “Tafeln”,

die bedürftige Mitbürger

mit der Ausgabe von Lebensmitteln

unterstützen. Jeden

Donnerstag kommt es zu einem

Ansturm von über 150 bedürftigen

Mitbürgern in dem Tafelladen

in Groß–Gerau in der

Helwigstraße. Hierbei handelt

es sich um Menschen aus sozialschwachen

Kreisen, die durch

die immer größer werdenden

Maschen unseres Sozialstaates

gefallen sind. Dabei geht es

nicht nur darum, die Not zu

lindern, sondern durch Begegnung,

Begleitung, Beratung

und Bewirtung der Menschen

mit ihnen auf dem Weg zu sein.

In Kooperation mit dem Mehrgenerationenhaus

wurden ein

Sozialcafé, ein Kaufhaus und

eine Kleiderboutique in die Halle

integriert.

Als ich im August 2008 das

Aufgabengebiet der Tafelkoordination

von Frau Schmidt

übernommen habe, war ich

fasziniert von dem Engagement

und dem zeitlichen Aufwand

den die ehrenamtlichen Helfer

leisten. Mitarbeitende der Tafel

holen mehrmals wöchentlich

Lebensmittel bei Supermärk-

Malerei

Photo-Design


ten, Lebensmittelgeschäften,

Bäckereien und Firmen ab. Es

sind diverse Lebensmittel aus

Überproduktion, kurz vor dem

Mindesthaltbarkeitsdatum oder

Reste, die zur Verfügung gestellt

werden. Insge-

samt sind über

50, vorwiegend

ehrenamtlich

Mitarbeitende,

mit Sortieren

und Verteilen

der Waren beschäftigt.Allerdings

ist dies

nur ein Teil der

Aufgaben, die

bewältigt werden müssen. Neben

der Ausgabe von Lebensmitteln

wird der Verkauf von

Kleidung und Haushaltsgegenständen

am Ausgabetag organisiert.

Im Café kann man sich bei

Kaffee und Kuchen unterhalten

und neue Kontakte knüpfen, in

der Kinderecke werden Spiel

und Bastelangebote rege angenommen.

Neben

dem zeitlichen

und menschlichenEngagement

der freiwilligen

Helfer

sind wir auch

weiterhin auf

Geld und Sachspendenangewiesen.

Die

anfallenden

monatlichen

Davon ausgehend, dass

die Zahlen der Bedürftigen

weiterhin steigen werden, die

Verweildauer und Wartezeit

sich damit erhöht, werden die

Probleme in der Zukunft nicht

kleiner werden.

GROSS-GERAU

Kosten wie Miete-, Heiz-, Verwaltungs-

und Transportaufwendungen

werden alleine

durch Spenden finanziert. Jetzt

im Winter stehen wir wieder

vor der Frage, wie wir eine finanzierbare

Heizmöglichkeit

für die

Halle dauerhaftinstallieren

können.

Wir behelfen

uns mit Gasöfen,

da eine

großräumige

Heizungsanlage

unser

finanzielles Budget sprengen

würde. Davon ausgehend, dass

die Zahlen der Bedürftigen

weiterhin steigen werden, die

Verweildauer und Wartezeit

sich damit erhöht, werden die

Probleme in der Zukunft nicht

kleiner werden.

Dank des großartigen und

andauernden Engagements

unserer Sponsoren,

Spender

und ehrenamtlichenHelferinnen

und

Helfer gelingt

es uns Woche

für Woche, die

Not, die viele

Mitbürger in

unserer unmittelbarenNachbarschaft

trifft,

zu lindern.

DIE BCA LÄDT EIN INS VOLKSHAUS BÜTTELBORN:

Damensitzung

Samstag, der 31. Januar 2009 – 19:33 Uhr

Prunksitzungen

jeweils samstags – 19:11 Uhr

07. Februar 2009

14. Februar 2009

Kindersitzungen

jeweils sonntags – 14:11 Uhr

01. Februar 2009

08. Februar 2009

Neu: Seniorensitzung

Sonntag, der 15. Februar 2009 – 16:11 Uhr

Kindermaskentreiben - Kein Vorverkauf --

Dienstag, der 24. Februar 2009 – 14:11 Uhr

Kartenvorverkauf für die Sitzungen:

TVE Lantermann, Rathausplatz

oder über Internet: www.buettelborner-carneval.de

Das Wir-Magazin • 156 • Dezember 2008

23


2424 Das Wir-Magazin • 156 • Dezember 2008

Ausgehtipps

Büttelborner

Weihnachtsparty

Bereits zum zwölften Mal

veranstaltet die Fußballabteilung

der SKV Büttelborn

am ersten Weihnachtsfeiertag

ihre Weihnachtsparty.

Nach so vielen und vor allem

erfolgreichen Auflagen kann

man fast schon von einer Traditionsveranstaltung

sprechen,

die zum festen Bestandteil des

Terminkalenders im Dezember

geworden ist. Schließlich sind

an den Festtagen derartige Veranstaltungen

rar gesät, obwohl

doch gerade hier die beste Gelegenheit

besteht, neben den Familienfeierlichkeiten

auch noch

das Tanzbein zu schwingen und

den Kreislauf in Schwung zu

bringen. Diese Möglichkeit bieten

die Fußballer der SKV auch

am 25.12. wieder, wenn ab 20.30

Uhr im Volkshaus Büttelborn

die Post abgeht. Diesmal wird

die aufstrebende Band „Different

Faces“ für die notwendige

Partystimmung sorgen. Das

Programm der Band um Gittarist

und Leadsänger Torsten

Hotz reicht von Pop, Rock über

Oldies bis Hardrock und Newmetal.

Auf der Setliste stehen

Titel der Rolling Stones, REM,

AC/DC, Westernhagen, Bryan

Adams oder Bon Jovi, um nur einige

zu nennen. Die Band, die in

den vergangenen Monaten bei

ihren Auftritten für viel Furore

gesorgt hat, ist sehr flexibel und

kann je nach

Stimmung

noch auf der

Bühne die

Titelwahl

ändern und

auf Wünsche

des Publi-

Ulrich Rein ist Torwart

und Spielausschuß-Vorsitzender

beim SKV Büttelborn,

Fußball; u.

rein@kreisggg.de

kums eingehen. Im Anschluss

an den Auftritt der „Different

Faces“ kann dann bei Discomusik

vom Plattenteller noch

weitergefeiert werden. Wie im

Vorjahr kosten die Karten im

Vorverkauf 6,00 Euro und sind

bei TV Lantermann in Büttelborn

am Rathausplatz sowie

bei Schreibwaren Lantermann

in Worfelden in der Borngasse

erhältlich. Außerdem hält

der Ticketshop im Luisencenter

in Darmstadt Karten bereit.

(Abendkasse: 8,00 Euro).


Weihnachts-

Oratorium

Dieses Werk von Johann Sebastian

Bach zählt zu den

beliebtesten und meistgespielten

Stücken der klassischen

Musik und gehört für viele

Menschen einfach zum Weihnachtsfest

dazu. Unter der Leitung

von Wiebke Friedrich

musizieren die rund 60 Sängerinnen

und Sänger der ev. Kantorei

Groß-Gerau/Dornheim zusammen

mit der Kammerphilharmonie

Mannheim die Kantaten

1-3 des bekannten Oratoriums.

Als Solisten werden zu

hören sein: H. Luchterhandt

(Sopran), V. Kremzow (Alt), C.

GERAUER LAND

Dietz (Tenor)

und S. Kitzinger

(Bass), alle

bekannt durch

die Aufführung

von

Haydns Schöp-

fung im ver-

Wiebke Friedrich ist

Dekanatskantorin in

Groß-Gerau;

wiebke.friedrich@

gmx.net.

gangenen Jahr. Gleich zweimal

bietet sich die Gelegenheit für

einen Besuch dieses Konzertes:

Samstag, 20.12., 17 Uhr (ev. St.

Michaelskirche in Dornheim)

und Sonntag, 21.12., 17 Uhr

(ev. Stadtkirche in Groß-Gerau).

Der Eintritt beträgt 12 Euro

an der Abendkasse.

Vorweihnachtliche Stimmung beim Adventsmarkt im Historischen

Rathaus und beim Groß-Gerauer Weihnachtsmarkt des

Gewerbevereins (Abb. linke Seite). Unter dem Motto „Weihnachten

wie zu Großmutters Zeiten“ erstrahlte das Historische

Rathaus zum 9. Künstler- und Kreativmarkt in festlichem

Glanz. Familie Radke servierte weihnachtliches Gebäck und

am Samstag gab es ein Konzert. Veranstalter: Künstlerkreis

und der Europäische Freundeskreis Groß-Gerau.

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25



Nachgefragt (113)

Büttelborn vor

einem Amtswechsel?

Vor Jahresfrist erst

ist Horst Gölzenleuchtereindrucksvoll

mit 82,5 Prozent

in seinem Amt bestätigt

worden und

wollte seine erfolgreiche

Arbeit als Bürgermeister

für weitere

sechs Jahre fortsetzen.

Jetzt soll er

als Nachfolger von

Dr. Carmen Everts

für die SPD in den

Landtag einziehen –

wenn er gewählt

wird. Das Wir-Magazin

hat in Büttelborn

nachgefragt.

Herr Gölzenleuchter, hören Sie in Ihrer Gemeinde

nicht ab und an die Frage: Warum tut er sich, warum

tut er uns das an?

Horst Gölzenleuchter: Es ist richtig, dass ich

mit einem überzeugenden Ergebnis 2006

zum Bürgermeister der Gemeinde Büttelborn

gewählt worden bin. Ich mache diese

Arbeit gern und das spüren die Leute

auch. Die politischen/parteipolitischen

Ereignisse des ablaufenden Jahrs haben

allerdings auch vor unseren Toren nicht

Halt gemacht. Die Büttelborner SPD hat

sich dazu auch immer geäußert. In einer

für unsere Partei besonders schwierigen

Situation habe ich mich nach Gesprächen

mit meiner Familie und der SPD vor Ort

auf Anfrage erklärt, bei der kommenden

Landtagswahl als Direktkandidat zur Verfügung

zu stehen. Natürlich werden mir

die Fragen auch gestellt. Meine Antwort:

Es gibt Aufgabenstellungen, da muss man

seinen Anteil einfach beitragen, wenn dies

erforderlich, möglich und vertretbar ist.

Wir sind gemeinsam zu dem Ergebnis gekommen,

dass ich antreten soll. Natürlich

ist dies für mich eine Herausforderung,

die Engagement und Kraft erfordert. Ich

tue mir dies an, um zu helfen. Ich hoffe

es und wünsche mir dies auch, dass dies

in unserer Gemeinde so erkannt wird, auf

Verständnis stößt und unterstützt wird.

Ich bitte darum.

Wird hier demnächst der Chefsessel frei?

Das Wir-Magazin • 156 • Dezember 2008


ei Bürgermeister Gölzenleuchter

Ich tue mir dies an, um zu helfen. Ich

hoffe es und wünsche mir dies auch,

dass dies in unserer Gemeinde so

erkannt wird, auf Verständnis stößt und

unterstützt wird.

Zumindest die Büttelborner Wähler bringen Sie damit

in einen (wohl ungewollten) Gewissenskonflikt. Denn

wenn sie Horst Gölzenleuchter in den Landtag wählen,

dann wählen sie ihn als Bürgermeister ab. Wollen

Sie das?

Horst Gölzenleuchter: Natürlich kann man

diese Frage so stellen. Sie zu beantworten

ist natürlich schwer. Ich gebe Ihnen meine

Antwort darauf: Die Büttelborner Wähler

erkennen die besondere Aufgabe und Herausforderung

für mich und wählen mich.

Sie wählen ihren Bürgermeister nicht ab,

sondern schicken ihn mit einem großen

Vertrauensbeweis in ein neues, auch für

Büttelborn und den Kreis Groß-Gerau

wichtiges Amt.

Egal ob Sie in den Wiesbadener Landtag einziehen

oder nicht: Die Diskussion darüber, wer im Büttelborner

Rathaus Ihr Nachfolger werden sollte (ab wann

auch immer), hat mit dem heutigen Tag begonnen.

Oder sehen Sie das anders?

Horst Gölzenleuchter: Die Beantwortung

dieser Frage stellt sich für mich jetzt so

nicht. Erst warten wir einmal die Landtagswahl

am 18.01.2009 ab. Dann sehen

wir weiter.

Gesprächspartner: W. Christian Schmitt

BÜTTELBORN

Das Wir-Magazin • 156 • Dezember 2008

27


2828 Das Wir-Magazin • 156

Nachgefragt (114)

Manches ist eindeutig

zu lang fürs Wörterbuch

Im Groß-Gerauer Branchenbuch

war über Jahre zu lesen, dass es

in der Kreisstadt eine Wahrig-

Redaktion gäbe. Also eine Außenstelle

jenes „anderen“ Deutschen

Wörterbuchs, das in dem

zum Bertelsmann-Konzern zählenden

Wissen Media Verlag erscheint.

Das Wir-Magazin hat

die Leiterin Dr. Renate Wahrig-

Burfeind in der Kreisstadt besucht

und nach Hintergründen

gefragt (siehe Ausgabe Nr. 147).

Heute Teil 2 des Interviews.

Frau Dr. Wahrig-Burfeind, das Beherrschen

der jeweiligen Landessprache ist

das A und O in einer Gesellschaft. Was

geht Ihnen als Sprachwissenschaftlerin

durch den Kopf, wenn Sie die endlos

erscheinenden Debatten darüber verfolgen,

welche Rolle die Sprache bei

Integrationsprozessen spielen könnte,

sollte, müsste?

Dr. Renate Wahrig-Burfeind: Es

ist sicher richtig, dass die Integration

von Migranten nur

möglich ist, wenn sie die deutsche

Sprache ausreichend beherrschen.

Dies ist vor allem

für Kinder wichtig, die bereits

gute Sprachkenntnisse besitzen

sollten, wenn sie in die Schule

kommen. Im Rahmen der

hessischen Landtagswahlen

erlebten wir ja erneut eine Diskussion

um die sprachliche

Förderung von Ausländern,

die letzthin auch ausschlaggebend

ist für deren erfolgreiche

schulische und berufliche

Ausbildung. Grundsätzlich

benötigen aber häufig nicht

nur ausländische Kinder oder

Erwachsene eine sprachliche

Förderung, auch bei Kindern,

die die deutsche Muttersprache

sprechen, werden immer

häufiger sprachliche Defizite

festgestellt. Eine Ursache hierfür

ist sicherlich auch die Tatsa-


che, dass elektronische Medien

wie Fernsehen oder Computer

das Miteinandersprechen und

Einanderzuhören teilweise auf

ein Minimum reduzieren. Für

die Förderung der sprachlichen

Kompetenz ist neben der täglichen

zwischenmenschlichen

Kommunikation auch das Lesen

von Büchern oder Zeitungen

ganz wesentlich.

Wie amüsiert oder irritiert reagieren Sie

auf all das, was Ihnen und uns tagtäglich

über Zeitungen, Radio oder Fernsehen

sprachlich angeboten wird?

Dr. Renate Wahrig-Burfeind: Das

sprachliche Angebot unserer

Medien ist ausgesprochen vielfältig,

es reicht von exzellent geschriebenen

Essays über grammatisch

fehlerhafte Meldungen

in Zeitungen oder im Fernsehen

bis hin zu absichtlichfalschem

Deutsch der

Werbesprache.

Mich persönlich amüsiert es

nicht unbedingt, aber es treibt

mich auch nicht zur Verzweiflung.

Sprache ist etwas Lebendiges,

mit dem man einerseits

wunderbare Sprachschöpfungen

gestalten, andererseits

aber auch dumpf und stillos umgehen

kann. Sprache ist immer

auch Ausdruck unseres Zeitgeistes,

und unsere Gesellschaft

ist heute sehr stark von den elektronischen

Medien geprägt – ob

wir es nun wollen oder nicht. Bei

der Kommunikation per E-Mail

oder beim Chatten im Internet

hat sich einerseits eine eigene,

sehr vereinfachte Sprachform

GERAUER LAND

bei Dr. Renate Wahrig-Burfeind

Sprache ist immer auch Ausdruck

unseres Zeitgeistes

entwickelt. Andererseits wird

auch heute noch eine Fülle gut

geschriebener Prosa und Lyrik

in deutscher Sprache verfasst.

Einen grundsätzlichen Verfall

unserer Sprache kann ich deshalb

nicht erkennen.

Wer sich mit Sprache, der deutschen

allemal beschäftigt (und ich meine jetzt

noch nicht einmal jene, die auf satirische

Weise den Dativ retten wollen), kann

Buchstabe für Buchstabe angenehmste

Überraschungen erleben. Etwa, dass es

mehr als 50 Wörter gibt, die mit einem

Y beginnen oder gar über 300, die mit

Q beginnen. Was können Sie denn dazu

aus Ihrer Praxis berichten?

Dr. Renate Wahrig-Burfeind: Da

es sinnvoll ist, bei der Bearbeitung

oder Neufassung eines

Wörterbuchs buchstabenweise

vorzugehen, ergeben sich na-

türlich hier auch

gewisse Vorlieben.

Besonders

beliebt sind

wohl bei allen Lexikographen

die Buchstaben Q, X und Y, da

sie sehr rasch zu bearbeiten

sind. So schafft man es häufig,

mit X und Y sogar zwei Buchstaben

innerhalb eines Arbeitstages

zu bewältigen, was man

dann als Erfolg erleben kann

und auch das Ende ist mit Z

bereits sehr nah. Allerdings erforderte

zuvor die Bearbeitung

des eher ungeliebten Buchstabens

S ein großes Standvermögen,

denn dies ist mit Abstand

der Buchstabe mit den meisten

Stichworteinträgen.

Gesprächspartner:

W. Christian Schmitt

Wilhelm-Seipp-Straße 2

64521 Groß-Gerau

Tel. 0 61 52 - 5 81 33

www.saunaimhallenbad.de

Die Sauna im Hallenbad GG bietet einen

Sozialtarif

Bei dem Sozialtarif wird auf einen Saunaeinzeleintritt ein Nachlass

von 40 % für die Dauer von 3 Stunden gewährt.

Ab 1. Januar 2009 gilt dieser Tarif für Empfänger von ALG I und

ALG II bei entsprechendem Nachweis.

Infos: Sauna im Hallenbad · Wolfgang Friedmann

Wilhelm-Seipp-Str. 2 · 64521 Groß-Gerau · Tel. 0 61 52-5 81 33

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Das Wir-Magazin • 156 • Dezember 2008

29


3030 Das Wir-Magazin • 156 • Dezember 2008

Ärztetipp (6)

Wenn dem Friseur

der Daumen schmerzt

Eine schmerzfreie Funktion

der Hand kann durch einen

modernen Gelenkersatz

am Daumen-Sattelgelenk oftmals

wieder hergestellt werden.

Die menschliche Hand weist

eine Besonderheit auf, die den

Menschen von allen anderen

Lebewesen unterscheidet. Der

Daumen zeigt eine besondere

Beweglichkeit. Er kann zu den

vier Langfingern in Opposition

gehen, d.h. er kann den vier

Langfingern gegenübergestellt

werden. Diese besondere Beweglichkeit

befähigt den Menschen

zu Greiffunktionen, über

die kein anderes Lebewesen

verfügt.

Ermöglicht wird diese extreme

Beweglichkeit durch die

Gelenkverbindung des Daumens

mit der Handwurzel

durch das so genannte Daumensattelgelenk.

Dieses Gelenk

ist entwicklungs-geschichtlich

besonders jung und anfällig

für Gelenkverschleiß, also für

Arthrose. Die Arthrose des

Daumensattelgelenkes führt

zu einer meist sichtbaren Verformung

des Gelenkes und erheblichen

Schmerzen auf der

Daumenseite der Hand, dicht

über dem Handgelenk. Diese

Beschwerden treten insbeson-

dere beim festen Zugreifen auf,

aber auch bei Druck auf das

entsprechende Gelenk/auf den

entsprechenden Bereich. Die

Arthrose des Daumensattelgelenkes

führt außerdem dazu,

dass der Daumen nicht mehr

weit abgespreizt werden kann

und dass die darüber gelegenen

Gelenke, das Grund- und Endgelenk

des Daumens, kompensatorisch

überstreckt werden.

Bis vor kurzem waren die

Behandlungsmöglichkeiten

dieses weit verbreiteten Leidens

unbefriedigend. Es kamen

zunächst nicht-operative

Maßnahmen zum Einsatz,

d.h. der schmerzende Bereich

wurde mit Medikamenten, die

schmerz- und entzündungshemmend

wirken sollen, angespritzt.

Diese Spritzenbehandlungen

führten entweder gar

nicht oder nur vorübergehend

zu einer Schmerzlinderung. Seit

Jahrzehnten gibt es Operationsverfahren,

die darauf beruhen,

das schmerzende Gelenk zu zerstören.

Am weitesten verbreitet

ist die so genannte Operation

nach Epping. Hierbei wird der

gelenkbildende Handwurzelknochen

einfach entfernt. Die

Folge ist, dass der Daumen kein

Widerlager an der Hand mehr


Dr. med. Andreas Müller ist

Chefarzt der Chirurgie im

Kreiskrankenhaus Groß-Gerau

chirurgie@kreiskrankenhaus.com.

findet, sondern nur noch im

Weichteil befestigt ist. Der Patient

ist zwar schmerzfrei, der

Daumen verliert jedoch erheblich

an Kraft und Funktion.

Am Kreiskrankenhaus

Groß-Gerau wird jetzt ein neues

Operationsverfahren angeboten,

mit dem seit einigen Jahren

hervorragende Ergebnisse

erzielt werden. Es handelt sich

um die Implantation einer Gelenkprothese

als Ersatz für das

Daumensattelgelenk. Hierbei

wird ein zementfreier winziger

Prothesenschaft in den ersten

Mittelhandknochen implantiert.

In die zerstörte Gelenkfläche

des Handwurzelknochens

wird eine wenige Millimeter

große Schraubpfanne eingedreht.

Die Beweglichkeit erfolgt

über eine kleine Gelenkkugel,

die in den Prothesenschaft eingesteckt

wird.

Der Vorteil des Gelenkersatzes

am Daumensattelgelenk

GERAUER LAND

ist, dass im Vergleich zu allen

anderen Operationsverfahren

nicht nur Schmerzfreiheit erreicht

wird, sondern auch die

natürliche Funktion der Hand

in Bezug auf Beweglichkeit und

in Bezug auf die Kraft erhalten

bleibt! Die Operationstechnik

selbst ist minimal-invasiv.

Der wenige Zentimeter lange

Hautschnitt ist später kaum

noch sichtbar, es wird auf dem

Zugangsweg keinerlei Muskulatur

verletzt, es tritt kein nennenswerter

Blutverlust auf.

Die Daumensattelgelenksprothese

ist ein Gelenkersatz

an einer Stelle, wo ihn niemand

erwartet. Selbst erfahrene Orthopäden

wissen oftmals nicht,

dass es diese Prothesen gibt und

wie gut die Ergebnisse sind, die

damit erreicht werden können.

Wir kennen Patienten, die mit

der Daumensattel-Gelenksprothese

nach wenigen Wochen

dazu in der Lage sind, schmerzfrei

Klavier zu spielen oder in

ihrem Beruf als ein selbständiger

Friseurmeister wieder zu

arbeiten. Solche Ergebnisse sind

mit den traditionellen Verfahren

nicht zu erreichen.

Die Behandlung der Arthrose

mit künstlichen Gelenken

ist mehr, als nur Standardprothesen

im Bereich Knie und

Hüfte zu implantieren. Die

moderne Orthopädie verwendet

künstliche Gelenke auch an

durchaus ungewöhnlichen Lokalisationen.

Sparkassenberater einschalten,

Abgeltungsteuer ausschalten!

Das Wir-Magazin • 156 • Dezember 2008

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umfassend beraten. Wenn´s um Geld geht - Sparkasse.

31


Wir wünschen wünschen Ihnen Ihnen ein

friedliches friedliches Weihnachtsfest

Weihnachtsfest

und ein sonniges

sonniges

Jahr Jahr 2009! 2009!

3232 Das Wir-Magazin • 156 • Dezember 2008

aus der Apotheke (9)

Was unsere Nieren

freuen wird

Jörg Rott ist Inhaber

der Rathaus-

Apotheke in Trebur

Tel.: 06147-439

Tierecke (4)

Kennen Sie das – Sodbrennen, saures

Aufstoßen oder ganz einfach sauer

sein? Das sind sichere Zeichen für

ein Zuviel an Säure in unserem Körper,

die uns schadet. Immer mehr rückt dieser

so genannte Säure-Base-Haushalt in den

Blickpunkt der Wissenschaft und Öffentlichkeit.

Denn man versteht immer mehr,

wie wichtig ein ausgeglichenes Verhältnis

von Säuren und Basen für Wohlbefinden

und Fitness ist. Auch Erkrankungen wie

Migräne, Neurodermitis, Allergien, Rheuma,

Gicht, Magen- oder Darmgeschwüre,

Ekzeme und Erschöpfungszustände werden

mit einer Übersäuerung in Zusammenhang

gebracht – und die Liste ist nicht

mal vollständig.

Unser Körper ist auf basisch eingestellt.

Das Leben kommt aus dem Basischen. Denken

Sie zum Beispiel an das Fruchtwasser

im Mutterleib, das ist basisch. Aber leider

leben wir heute viel zu sauer, denn häufig

führen unsere Ernährung und unsere

Lebensführung zu einer Verschiebung des

Säure-Basen-Haushaltes. Solche Verschiebungen

lassen sich jedoch wieder ausgleichen.

Den Säuregrad des Körpers kann

Das Kälteempfinden

unserer Vierbeiner

Carolin Caprano ist

ausgebildete Tierheilpraktikerin

mit

eigener Praxis;

Tel.: 06152-9915174

Die Winterzeit stellt besondere Ansprüche

zum Beispiel an Haut und Fell unserer

Tiere. Und: Winterzeit ist gleich

Erkältungszeit! Neben einer gesunden und

von Grund auf vitaminreichen Ernährung

eignen sich auch viele bekannte „Hausmittel“,

um das Immunsystem unserer Tiere in

Schwung zu halten. Vitamin C, Vitamin E,

Biotin und Zink sind die wichtigsten Vitamine

und Mineralien für das Abwehrsystem,

Haut und Fell unserer Haustiere.

Auch das pflanzliche Echinacea kurmäßig

in Form von Tabletten oder Press-Saft ohne

Alkohol stimuliert das Immunsystem und

beugt Erkältungskrankheiten vor. Zu den

Dosierungsmöglichkeiten für die jewei-


man mit Teststreifen zur Urin-Messung

feststellen, die in der Apotheke angeboten

werden.

Übersäuerung ist heute deshalb so

weit verbreitet, weil wir oft zu viel säurebildende

Kohlenhydrate und Eiweiße

essen und zu wenig basenbildende Gemüse

und Obstsorten. Die täglich gegessene

Menge an Zucker, Weißmehl und Fleisch

steht meist im Missverhältnis zu der Menge

an Gemüse und Obst. Ein wichtiger

Tipp: Trinken Sie täglich mindestens 1,5

bis zwei Liter Wasser. Nur so sind Ihre

Nieren in der Lage, die anfallenden Schlackenstoffe

auszuschwemmen. Auch und

gerade Schüssler-Salze können der Übersäuerung

entscheidend entgegenwirken.

Spannenderweise gibt es für die

Schüssler-Salze gesichtsmäßige Anzeichen,

an denen man den Mineralsalzmangel

förmlich ablesen und so mit dem richtigen

Salz gegensteuern kann. Basische

Präparate aus der Apotheke schaffen hier

ebenfalls Linderung und sorgen für die

natürliche Balance.

Gerade in der heutigen Zeit, in der wir

viel mit Stress und Übersäuerung zu tun

haben, sind die ganzheitlichen Wege, die

Zusammenhänge erkennen und den Körper

in seinen natürlichen Prozessen unterstützen,

die Wege, die uns ursächlich und

nicht symptomatisch zu mehr Wohlbefinden

und Gesundheit bringen.

ligen Tierarten berät Sie Ihr Tierheilpraktiker

oder Tierarzt.

Da bei Eis und Schnee häufig Salz

oder Split gestreut wird, was die Pfoten

von Hunden und Katzen angreifen kann,

ist ein gründliches Reinigen mit sauberem

Wasser nach einem Spaziergang bzw. Freigang

ein wichtiger Bestandteil der täglichen

Pflege. Die Zehenzwischenräume

werden besonders auf kleine Splitreste hin

untersucht. Um die Pfoten vor Reizungen

zu schützen, kann dann Fett und Feuchtigkeit

in Form von speziellen Pfotenschutzsalben

oder Melkfett wieder zugeführt

werden, indem es sanft in die Pfoten

einmassiert wird.

Hat sich die Haut an den Ballen oder

zwischen den Zehen bereits leicht entzündlich

verändert, hat sich nach der Reinigung

Zink- oder Zink-Lebertransalbe

bewährt. Trotzdem steht für ein gesundes

Tier das Bewegungsangebot an der

frischen Luft mit an erster Stelle. Egal ob

Pferd, Hund oder Katze: unsere Tiere haben

ein anderes Kälteempfinden.

GERAUER LAND

Das Wir-Magazin • 156 • Dezember 2008

33


Kurz & bündig

Von Schulschreibern,

Bürgerpreisen und der VHS

Zusammengestellt von W. Christian Schmitt

Rüsselsheim. Der ehemalige Landtagsabgeordnete

Martin Schlappner ist im Alter von

77 Jahren gestorben.

Kreisstadt. Nevfel Cumart ist neuer Schulschreiber

der Martin-Buber-Schule.

Kreisstadt. Altbürgermeister Manfred Hohl

(SPD), seit Mitte des Jahres Kreistagsvorsitzender,

konnte seinen 70. Geburtstag feiern.

Kreisstadt. Hans Espenschied, ehemals

SPD-Bürgermeister-Kandidat, ist zum Vorsitzenden

des Fördervereins Kreiskrankenhaus

gewählt worden.

Trebur. Else Scherneck wurde für ihr „außergewöhnliches

soziales Engagement“ mit dem

Bürgerpreis der Gemeinde ausgezeichnet.

Worfelden. Unter großer Beteiligung der

Öffentlichkeit ist das Walnussquartier am

Bachgrund im Beisein von (v.r.) Bürgermeister

Horst Gölzenleuchter, Claudia Jäger

(Aufsichtsratsvorsitzende des Regionalparks

Rhein-Main), Ministerialrat Karl Thumser,

Landschaftsarchitektin Andrea Sliwka und

dem Ersten Kreisbeigeordneter Thomas Will

offiziell eingeweiht worden.

3434 Das Wir-Magazin • 156 • Dezember 2008

Kreisstadt. 20 Jahre Weiterbildungsberatung

der Kreisvolkshochschule feierten im Landratsamt

(v.l.): Weiterbildungsberaterin Heidi

Schwab, Kvhs-Leiter Heinrich Krobbach,

Fachbereichsleiterin Elke Mathes, die beiden

Referenten Wolf Gunter Brügmann und Frank

Schröder sowie Erster Kreisbeigeordneter

Thomas Will.

Kreis Gross-Gerau. Mit Ehrenbriefen des

Landes Hessen wurden ausgezeichnet: Helga

Stadler und Heyko Wörner (beide Nauheim)

sowie Gottfried Buchmann, Fritz Herbert und

Manfred Seibert (alle Groß-Gerau).

Büttelborn. Ute Jochem, seit 25 Jahren Leiterin

der örtlichen Volkshochschule, wurde in

einer Feierstunde von der Gemeinde geehrt.

Kreisstadt. Volker Sperfechter (Mitte), Vorsitzender

des Kulturausschusses, war Gast

beim Kulturstammtisch und wurde von den

Organisatoren Dr. Dittmar Werner (re.) und

W. Christian Schmitt in der Runde begrüßt.

Kreis Gross-Gerau. Als Nachfolger von Markus

Staubach an der Spitze des Kreisfeuerwehrverbands

wurde Friedrich Schmidt aus

Königstädten gewählt, zum neuen zweiten

Vorsitzenden Andreas Möstl (Groß-Gerau).

Kreisstadt. Das Groß-Gerauer Stadtbüro,

von Bürgermeister Stefan Sauer als „Portal

zur Stadt“ bezeichnet, konnte zehnjähriges

Bestehen feiern.

Kreis Gross-Gerau. Bewerbungsschluss für

den „Kultursommer Südhessen 2009“ ist

der 26. Januar unter kuss@rpda.hessen.de.

Büttelborn. Gemeinsam mit Erzieherinnen,

Eltern, Verwandten und Geschwistern feierten

die Kinder der Kita Regenbogen mit Bürgermeister

Horst Gölzenleuchter (Mitte) und

Kita-Leiter Frank Noack (re.) ein Lichterfest.

Kreisstadt. Im Stadtmuseum gab es (mit den

abgebildeten Akteuren) einen Literaturabend

mit zeitgenössischer Lyrik auf Deutsch, Russisch

und Weißrussisch.


Kreisstadt. Die Volksbank stellte die Sieger

des Malwettbewerbs „Stiftungskalender

2009“ vor.

Kreisstadt. Emilie Burfeind, Schülerin,

gewann bei dem von den Opelvillen ausgeschriebenen

Fotowettbewerb „Dein Portrait“

mit diesem Bild den ersten Preis.

Büttelborn. Der Heimat-

und Geschichtsverein

hat auch in

diesem Jahr in einer

Auflage von 300

Exemplaren unter

dem Titel „Bilder aus

früheren Tagen“ einen

Jahreskalender herausgebracht

(Abb.).

Büttelborn. Der Autor Dr. Michael Kibler

hat sich im Rahmen der Aktion „Kinderhilfe

Gomel“ mit weißrussischen Kindern aus der

Tschernobyl-Region über „Erholungsaufenthalte

in Büttelborn“ unterhalten.

Kreisstadt. Rund 120 Bürger nahmen an

einem Schweigemarsch durch die Innenstadt

zur Erinnerung an die Pogrome während der

Nazizeit teil.

Kreisstadt. Mit einer eigenen Radiosendung

warteten Schüler der Klasse 9k der Martin-

Buber-Schule auf.

GERAUER LAND


Terminkalender

Das Wir-Magazin veröffentlicht an dieser Stelle kostenlos

Termine von Verbänden, Institutionen, Kunst und Kultur.

Zuschriften bitte an: Wir-Magazin, Im Pfützgarten 7,

64572 Büttelborn, Fax 06152-52429

Regelmäßige Termine ...

finden Sie auch im Veranstaltungskalender

der Kreisstadt, erhältlich

im Stadthaus Groß-Gerau oder unter

www.gross-gerau.de

Dauerausstellung

im Stadtmuseum Groß-Gerau

Mi. u. Sa. 10 - 12 Uhr

Do. 14 – 17 Uhr, So. 11 – 17 Uhr

Römerzeit und Stadtgeschichte

1920-1990 im Stadtmuseum

Groß-Gerau, Am Marktplatz 3,

Info-Tel. 716295

bis 4. Januar

Ausstellung: Bild X Wort.

Drei Künstler – drei Positionen

Katharina Hoehler, Iris Welker-Sturm

und Baschar Tatari zeigen in der

„Gallerie am Sandböhl“, Schulstr. 5,

Groß-Gerau Collagen, Textobjekte

und Bilder. Info-Tel. 06152-92400.

www.spv-gg.de

Verlängert bis 25. Januar 2009

Mi. 10– 21 Uhr, Do.-So. 10- 18 Uhr

25. u. 26. 12. von 10 bis 18 Uhr

24. u. 31. 12. geschlossen

„Die Erinnerung ist oft das Schönste

– Fotografische Portraits von Romy

Schneider“. Die Ausstellung in den

Rüsselsheimer Opelvillen mit

Auf nahmen von neun international

renommierten Fotografen, Werner

Bokelberg, Peter Brüchmann,

Roger Fritz, F.C. Gundlach, Helga

Kneidl, Robert Lebeck, Herbert List,

Max Scheler und Will Mc Bride

erinnert an sie. Opelvillen Rüsselsheim,

Ludwig-Dörfler-Allee 9,

Info-Tel. 06142-835907,

www.opelvillen.de

3636 Das Wir-Magazin • 156 • Dezember 2008

bis 1. Februar 2009

Mi. u. Sa. 10 - 12 Uhr

Do. 14 – 17 Uhr, So. 11 – 17 Uhr

Ausstellung: Ingrid Zwoch „Passé

Composé“. Präsentiert von der

Initiative GG im Stadtmuseum

Groß-Gerau, Am Marktplatz 3,

Info-Tel. 06152-716295

bis 27. Februar 2009

Mo-Fr 7.30 – 12.00 Uhr

Do. 14.00 – 18.00 Uhr

Fotoausstellung: Mein subjektives

Objektiv von Walter Keber im Rathaus

Riedstadt-Goddelau, Rathausplatz1,

Info-Tel. 06158-181121

bis 16. Dezember

können Pakete abgeben werden

Weihnachtsfreude im Päckchen

Packen Sie Weihnachtspäckchen

und beschenken Sie arme

Menschen in Russland, Ukraine

und Weiss-Russland. Näheres zu

dem Inhalt der Päckchen und

Abgabestellen erhalten Sie unter

folgenden Tel.-Nr.: 06152-57351

Heidrun-Ahlheim-Gruber oder

Tel. 06152-81696 eine Aktion

vom Hilfswerk Samariter Dienst,

www.samariterdienst.org

19. Dezember

19.00 – 22.00 Uhr

Tanzabend: Square-Dance-Gruppe

Smoky Socks Groß-Gerau

im Dorfgemeinschaftshaus Berkach,

Dornheimer Str. 10,

Info-Tel. 67278

www.wir-in-gg.de

zusammengestellt von Kerstin Leicht.

e-Mail: termine@wir-in-gg.de

Angaben ohne Gewähr

20. Dezember

15.00 – 16.45 Uhr

Kindermusical

„Morgen Findus wird’s was geben“

mit dem Theater auf Tour Frankfurt,

für Kinder ab 4 Jahre in der Jahnhalle

Groß-Gerau, Jahnstr. 14.

Veranst.: Kulturamt der Kreisstadt

Groß-Gerau, Info-Tel. 06152-716277

20.00 Uhr

Oldie Club Mainspitze mit „Uncle

Gulus Bluesband“ und Special

Guest: „Julian James“ im Kulturcafé

Groß-Gerau, Info-Tel. 06152-53551

20. und 21. Dezember

jeweils um 17.00 Uhr

Weihnachtsoratorium

von Johann Sebastian Bach.

Samstags in der St. Michaeliskirche

Dornheim und Sonntags in der

Ev. Stadtkirche Groß-Gerau.

Veranst.: Ev. Stadtkirchengem. GG,

Info: 06152-910280 (siehe S. 25)

21. Dezember

17.00 Uhr

Adventssingen Gesangverein

„Liederkranz“ Berkach in der Alten

Schule, Rathausstraße, Tel. 58354

24. Dezember

17.00 Uhr

Herzliche Einladung

zum Heiligabend-Gottesdienst.

„Die Sternstunde der Weltgeschichte“

in der Ev. Freikirche, Groß-Gerau,

Schützenstr.29, www.freikirche-gg.de

27. bis 29. Dezember

Hobby-Volleyballturnier

in der Sporthalle Wallerstädten.

Veranst. Deutsches Rotes Kreuz

Wallerstädten, Info-Tel. 54129

31. Dezember

19.30 Uhr

Silvesterball Dornheim

mit der Gruppe „Shakira“ in der

Riedhalle. Veranst.: Vereinsring

Dornheim, Info-Tel. 940306


10. Januar

ab 7.30 Uhr

Weihnachtsbaum-Abholung

Einsammlung der

abgeschmückten

Weihnachtsbäume

in den Bezirken:Groß-Gerau

Innenstadt,

Nord, Siedlung und Auf Esch. Die Abholung

ist kostenfrei die Jugendfeuerwehr

freut es wenn die Aktion mit

einer Spende unterstützt wird.

Bei Einbruch der Dunkelheit gibt es

dann wieder das Weihnachtsbaum-

Feuer auf dem Feld neben der Kläranlage

zwischen Groß-Gerau und

Wallerstädten mit heißen u. kalten

Getränken u. einem zünftigen Imbiss.

10. und 11. Januar

Sa. u. So. 11 – 18 Uhr

Neueröffnung und Tag der offenen

Tür Fitness- und Gesundheitssportzentrum

SKV Büttelborn mit Gerätepark,

Zirkeltraining an Geräten,

Sensitive Cycling/ Spinning, Gesundheitssportangeboten

und tolle

Sonder-Aktionen zur Eröffnung!

Berkacher Weg 2, Büttelborn.

Info unter: www.skv-buettelborn.de.

15. Januar

15.30 Uhr

Bücherwürmchen für Kinder

ab 4 Jahren in der Stadtbücherei GG,

Gernsheimer Str. 5. Es wird ein

Buch vorgelesen und im Anschluss

kann ein Bild gemalt werden.

Info-Tel. 06152-716250

17. Januar

11.11 Uhr

Stadthauserstürmung Groß-Gerau

Am Marktplatz 1. Veranst.: Carneval-

verein Groß-Gerau, Info-Tel. 82176

17. Januar

GERAUER LAND

18.00 Uhr

Sportverein Blau-Gelb Groß-Gerau

Neujahrsempfang mit Ehrungen.

Jahnhalle Groß-Gerau, Jahnstr. 14,

Info-Tel. 910058

18. Januar

15.00 Uhr

“Kasperle im Dino-

Drachenland“

Kindertheater mit dem Wonnegauer

Puppentheater im Kulturcafé GG,

Info-Tel. 06152-53551

22. Januar

19.30 Uhr

„Alpentrio Tirol“ Konzert in der

Katholischen Kirche St. Walburga

Groß-Gerau, Walburgastraße,

Info-Tel. 02151-314151

24. Januar

20.00 Uhr

Frauenkabarett Zappalot und

Krawallschachtel Bettina Koch

im Kulturcafé Groß-Gerau,

Info-Tel. 06152-53551

(siehe Ausgehtipp S. 18)

26. Januar

19.30 Uhr

Kammermusik der Barockzeit:

„Johann Sebastian Bach & Co“

im Landratsamt Groß-Gerau

(Georg-Büchner-Saal). Veranst.

Sparkassenstiftung GG u. Kreisausschuss

des Kreises Groß-Gerau,

Info-Tel. 06152-7131,

www.kskgrossgerau.de oder an der

Infothek im Landratsamt.

29. Januar

15.30 Uhr

Bücherwurmtreff

in der Stadtbücherei Groß-Gerau,

Gernsheimer-Str. 5. „Mano Wüstensohn“

(Buch von Colette Hellings)

stammt aus einer Tuaregfamilie und

lebt in einem Zelt in der Wüste.

Er träumt davon, einmal die Stadt zu

gehen, aber sein Vater meint, er ist

noch zu klein. Das Buch beschreibt

anschaulich das harte und karge

Leben in der Wüste und bietet

19. Dezember bis 31. Januar 2009

jüngeren Kindern einen Zugang zur

zeitgleich stattfindenden Ausstellung:

„Mali – Leben am Rande der Wüste.“

Passend zum Thema können Kamele

oder Dromedare gebastelt werden.

Info-Tel. 06152-716250

29. Januar

19.00 Uhr

Humoristischer Stadtrundgang

in Groß-Gerau mit dem Parodisten

und Stehgreifkomiker Peter Dinkel

und dem Groß-Gerauer Museumsleiter

Jürgen Volkmann. Fast 400 Teilnehmer

sind bereits dem Angebot

gefolgt, sich auf vergnügliche und

gleichwohl fundierte Weise der Groß-

Gerauer Geschichte zu widmen.

Neu zu Weihnachten:

Karten sind auch als Geschenkgutschein

zu erwerben.

Info-Tel. 06152-716295

31. Januar

20.00 Uhr

Aufführung: „Picknick im Felde“

von Fernando Arrabal mit der Theatergruppe:

„dramatischkleinebühne“

im Kulturcafé Groß-Gerau,

Info-Tel. 06152-53551

20.11 Uhr

Damensitzung in der Gaststätte

„Zum Wagenrad“, Groß-Gerau, Am

Sandböhl. Veranst.: Carnevalverein

Groß-Gerau, Info-Tel.82176

Tierärztlicher Notdienst

für Groß-Gerau an Wochenenden

und Feiertagen.

Folgende Tierarztpraxen nehmen

am Notdienst teil:

Dr. G. Groussel (Schwetje),

Zamenhofstraße 7, Groß-Gerau,

Tel.: 06152/84933

Dr. S. Müller, Nordendstraße 1,

Groß-Gerau, Tel.: 06152/39588

Dr. C. Wiesenecker, Hauptstraße

22, Groß-Gerau/Dornberg,

Tel.: 06152/178117

Dr. E. Zinser-Rudigkeit,

Lange Hecke 15, Groß-Gerau,

Tel.: 06152/52202

Das Wir-Magazin • 156 • Dezember 2008

37


17 Jan. 2009,

.

15.00 Uhr,

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Büttelborn:

Vorspiel der

Schlagzeugensembles

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Jeden Nachmittag

im Dezember

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Im Landgasthof Ponyhof außerhalb von Büttelborn

in schöner Umgebung werden Sie mit

regionaler und internationaler Küche verwöhnt.

Die Speisekarte bietet Gerichte für den kleinen

und großen Appetit. Wählen Sie zwischen

warmen oder kalten Vorspeisen, frischen Salaten,

herzhaftem Gemüse und köstlichen Spezialitäten

3838 Das Wir-Magazin • 156 • Dezember 2008

Schaufenster

Seit der Eröffnung

im August ist das

Restaurant Asienpalast

im Helvetia

Parc innerhalb

kürzester Zeit zum kulinarischen Treffpunkt

avanciert. Im Asienpalast begeben sie sich

auf eine Geschmacksreise der ganz besonderen

Art. Es wird eine Vielfalt an Speisen

geboten die ihnen die erlesenen Spezialitäten

der verschiedenen asiatischen Länder

näher bringt. Mittags und abends gibt es

täglich ein großes Buffet. Kreieren Sie aus

frischem Gemüse, diversen Fleisch sorten,

Fisch, Meeresfrüchten, frischem Sushi und

vielerlei Beilagen Ihre ganz persönliche

Komposition. Alle Speisen werden frisch,

fettarm, schonend und ohne Geschmacksverstärker

zubereitet. Natürlich kann auch

à la carte gegessen werden, die Speisekarte

lässt bestimmt keine Wünsche offen. Dazu

gibt es die passenden Weine u.a. auch aus

Landgaststätte Ponyhof Büttelborn

Herzhafte Gerichte und die Ruhe der Natur ein Ausflug der sich lohnt.

vom Grill – die Grillplatte muß

man probiert haben! Oder Sie

versuchen mal die Fisch- und

Pfannengerichte und vieles

köstliches mehr ... Donnerstags

ist immer Schnitzelabend und Freitags

mittags gibt es Fisch in Bierteig. Noch bis

Ende Dezember wird an jedem Wochenende

Gänse-Essen angeboten.

Der Landgasthof ist das ideale Ausflugsziel

für groß und klein zu jeder Jahreszeit.

Ideal auch für Familienfeiern & Feste mit

kaltem und warmen Buffet.

Überzeugen Sie sich selbst davon bei

einem entspannten Essen in ruhiger Natur.

Die Inhaber, Familie Dujmovik, werden Sie

mit Herzlichkeit empfangen.

Restaurant Asienpalast

im Helvetia Parc Groß-Gerau

Mongolisch, Japanisch, Chinesisch, Thailändisch

China. Erweitern Sie Ihren Geschmackshorizont.

Das Team vom Asienpalast berät

Sie gerne bei ihrer Menüwahl oder erklärt

unbekanntes. An Weihnachten und Silvester

gibt es ein Überraschungsbuffet mit

Pekingente und einem Glas Sekt inklusive,

rechtzeitige Reservierung wird empfohlen.

Restaurant Asienpalast

Helvetiastr. 5, 64521 Groß-Gerau,

Tel. 06152-1871940/41.

Täglich geöffnet von 11 bis 23 Uhr.

Landgaststätte Ponyhof

Fam. Dujmovic, Außerhalb 1,

Büttelborn, Tel. 06152-172996,

Mobil 0173-2521287

Öffnungsz.: Di., Mi., Do. ab 17 Uhr.

Fr., Sa., So. ab 11.30 Uhr durchgehend

geöffnet. Nachmittags gibt es

Kaffee & Kuchen, Montag Ruhetag

Modenschau bei

Maggies Mode & mehr


Friseur Blöser mit

neuem Exclusiv-Team

Wir freuen uns, Friseurmeisterin Sylivia

Hirsch (ehem. Sylvis Haarstudio) & Yvonne

Möller in unserem Friseursalon Blöser, Elisabethenstr.

11 zu begrüßen. Zusammen mit

Friseurmeisterin Anam Umran sind wir von

montags ab 12 Uhr bis samstags bis 15 Uhr

und täglich von 9 bis 19 Uhr für sie da.

Die direkte Lage am Marktplatz bietet Ihnen

gute Parkmöglichkeiten.

Wollen Sie sich für die Feiertage etwas

Besonderes gönnen? Dann vereinbaren Sie

einen Termin unter Tel. 2021 und lassen

sich von unseren Weihnachts-Verwöhnangeboten

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unter dem Weihnachtsbaum glänzen.

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Hausmodenschau bei

Maggies Mode & Mehr

Im November zeigte Maggies Mode & Mehr

die aktuellen Trends für die Winter-Saison.

Die Models führten die schönsten Teile der

neuen Kollektion vor. Die Themen für die

kalte Jahreszeit sind: ¾-Stil, Brit-Style und

feminine Eleganz. Lila, schwarz-rot Kombinationen

und auch die Naturfarben von hellbeige

bis dunkelbraun können gut kombiniert

werden. Die passenden Accessoires, wie

Schmuck, Handtaschen und schicke Stiefel

dürfen nicht fehlen. Wer keine Gelegenheit

hatte, die Modenschau zu besuchen, kann

sich jederzeit selbst einen Überblick über

das umfangreiche Angebot bei Maggies

Mode & Mehr verschaffen. Hier finden Sie

sicherlich das eine oder andere interessante

Stück zur Komplettierung Ihrer Weihnachtsoder

Silvestergarderobe.

Maggies Mode & Mehr

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Tel. 06152-2772

Das Wir-Magazin • 156 • Dezember 2008

39


4040 Das Wir-Magazin • 156

aus Frauensicht (20)

Flucht in die Besinnlichkeit

Zum Jahresende hin wird

alles hektisch und angespannt.

Die Menschen

quälen sich durch die Dezembertage,

die zugepackt sind

mit Terminen. Als wollten sie

noch schnell alles erledigen,

bevor das Jahr zu Ende ist oder

auch das Leben. Der Rückblick

auf das vergangene Jahr mit all

den menschlichen und weltlichen

Katastrophen lässt jedes

Jahr aufs Neue hoffen, dass das

neue Jahr besser wird. Aber

noch ist Dezember und noch

steht Weihnachten vor der Tür.

Bei all den menschlichen

und weltlichen Katastrophen

bleibt eigentlich nur noch die

Flucht in die Besinnlichkeit.

Weihnachten kommt da gerade

recht. Die Flucht in eine weihnachtliche

Welt, die keinen

Krieg, keine Gewalt, keine Nöte,

eben nichts zulassen sollte, was

negativ berührt. Verzierte Fenster,

geschmückte Vorgärten,

mit Tannenzweigen dekorierte

Wir Lyrik-Ecke

Schauplatz für erstarrtes Feuer

Von Dr. Dittmar Werner

Wenn unsre Augen

Geduld aufbringen für

ungewohnte Bilder

können wir Plätze entdecken

mit gebrochenen Inseln.

Unendliche Möglichkeiten treten

in den Blick von erstarrtem Feuer

das seine Wandlung über Jahre

nicht zu Ende brachte.

Wir erkennen dass Fluchtwege

an Kraterrändern endeten

wo Landschaften restlos verkrusteten

die wir heute als Schattenfunde

in Lavablasen entdecken.


Haustüren. Lichter überall. Bei

all den menschlichen und weltlichen

Problemen nur in einem

einzigen Augenblick verharren

zu dürfen, in etwas Lichtem und

Friedlichem, das die Seele streichelt

und für Momente das Gefühl

wieder hochkommen lässt,

dass die Welt noch kindlich,

noch überschaubar, noch glücklich

und unbefleckt gut ist.

Es geht ein großes Jammern

und Stöhnen durch die Köpfe.

Ein Jammern und Stöhnen all

derjenigen, die eigentlich wenig

Grund zum

Jammern und zum

Stöhnen haben.

Alles scheint noch

im Überfluss vorhanden.

Es fehlt

im Wesentlichen

an nichts. Verwunderlich

ist aber, das

dort kein Jammern

und Stöhnen durch

die Köpfe geht, wo

wenig ist. Dort, wo es tagtäglich

um das nackte Überleben

geht. Dort werden elementare

Dinge gelebt und an die Kinder

weitergegeben. Wichtig sind

lebenstüchtige Überlebensstrategien,

aber auch Freundschaft,

geselliges Beisammensein und

vor allem Liebe. Kinderaugen

schauen neugierig und klug in

die Welt, und in mir wächst die

Hoffnung, dass diese Kinder-

Es fehlt im Wesentlichen

an nichts. Verwunderlich

ist aber, das dort kein

Jammern und Stöhnen

durch die Köpfe geht,

wo wenig ist.

Anette Welp wohnt in Trebur

und betreibt dort den „Augen

Auf Verlag“.

www.vollweiblich.de

augenauf.welp@t-online.de

köpfchen bald so weit sind, um

die Welt ein bisschen zu bewegen

– wenn sie es nicht schon

längst tun. Auch,

wenn es nur ein

kleines Stückchen

Bewegung ist, die

alles zum Wackeln

bringt. Das ist

meine große Hoffnung

bei all den

menschlichen und

weltlichen Katastrophen,

dass die

Menschen, vor

allem die kleinen Menschen

keine Lust am Leben verlieren

und die Chance bekommen,

diese Lust zu leben. Und wer

glaubt, dass es diese Lebenslust

nicht mehr gibt, den möchte ich

gerne in die Flucht schicken.

Am liebsten in die Besinnlichkeit,

damit sie endlich von ihrer

Ruhelosigkeit getrieben, darin

lernen, das Leben wieder positiv

sehen.


Mir Gerer (87)

Die Mick

aon de Waond

Es gibt do so en Schbruch: Besser en

Schbatz in de Haond als e Daub uffem

Dach. Des seegt märr, wenn märr äbbes

sischer hott unn des Erschdrebbare

in unsischerne Zukunft lait. Kennt ihr do

aa so en Schbruch funn de Mick aon de

Waond? Isch nett. Isch waaß zwar, dass,

wenn jemaond schläscht Laune hott, märr

als emol seegt: Den äjert hait widder die

Mick aon de Waond, awwer waider geht’s

nett. Wobai märr jo ärst emol wisse muss,

waos bei uns aischentlisch e Mick is. Im

Lexikon steht jo, des weern blutsauchende

Insekde. Fiellaischt wisse die gar nett,

dass des doch nur die Schnooge sinn. Unser

Micke sauche kao Blut. Die kenne aom

nur bis uffs Blut äjern. Awwer unser Micke

sinn aischentlisch gaonz gewehnlische

„Stubenfliegen“.

For e paa Woche, es war immerhie

schunn Nofember, hotts bai uns von dene

nur so gewimmelt. Isch waaß aa nett, wo die

uff aomol noch so schbeet herkumme sinn.

Mir honn alles dorschgesucht, ob märr fiellaischt

verdorwe Obst odder waos anneres

Essbares irschendwo erumschdeje hadde.

Awwer nix zu finne. Nur iwweraol Micke.

Mache duhn die jo nix, awwer die Lait ketzern,

des färschdehn die wunnerbar. Unn

macht emol e Middaochsschleefsche, sälbst

wenn nur ao Mick in de Schdubb iss. Des

kaonn märr färgässe. Als wenn’s kao Plätz-

je uff dene fier Wend gäwwe deht, nao, die

misse aom iwwers Gesischt laafe. Wenns

geht, noch in die Naos enoi. Ai, die sinn jo

noch läsdischer als wie e Abeemick.

Wenn märr daonn middaochs zum

Kaffee noch e Schdicksche Kuche ässe

wollt, musst märr uffbasse, dass märr

schdatt de Riwwel uffem Kuche nett Micke

färschbachdelt hot. Unn oowends baim

Färnsäje warn die genau so läsdisch. Ärst

wollde se aon moim Glaos mit Geträngge

nur nibbe. Unn batsch, honn se drin geläje

unn sinn erumgepaddelt. Nur eraus aus

em Glaos, des honn se nett meh geschafft.

Dodebai hedde ses nur umgedreht mache

misse wie se enoikumme sinn. Awwer wo

solle die des aa her wisse. So klaone Micke

honn doch so gut wie kao Härrn.

Unn wenn’s im Färnsäje graod so

rischdisch schbaonnend war, honn sisch

die Fiehscher en naie Laondeplatz gesucht

unn sinn dauernd kweer iwwers Bild maschiert.

Unn des schdeert gewaldisch. So

machts gugge kaon Schbaß. E Mickeklatsch

hadde märr nett meh graifbar, babbische

Mickefenger hann märr nett. So honn isch

färsucht, se mit de Hend zu faonge. Maonschmol

hotts aa geklappt. Im Aschebäscher

honn se daonn ihr letzt Ruh gefunne.

Weern nur die fiele Mickever waondte nett

kumme unn henn konduliert.

Awwer, Gott sai Daonk, uff aomol

warn se färschwunne. Funn mir aus brauche

se aa nett meh zu kumme.

Werner Hofmann,

Tel.: 06152-7045

Die Verbundenheit eines Maga

zins mit dem Gerauer Land,

in dem es erscheint und über

das es berichtet, zeigt sich

am allerbesten, wenn man

„den Leuten aufs Maul“

schaut. Genau dies soll mit

der Kolumne „Mir Gerer“ geschehen.

Autor des „Gebabbels“

ist Werner Hofmann,

Gerer aus Passion.

Fiel Grieß funn aierm

Hofmaonns-Werner


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für unsere Jan.-Ausgabe

ist der 15. Jan. 2009


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Monaten. Glücklicherweise gibt es genug Möglichkeiten, diesen herbstlich-winterlichen Plagegeistern Paroli zu bieten.

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Die Anwendungsgebiete leiten sich von

den homöopathischen Arzneimittelbildern

ab. Dazu gehören: Akute Entzündungen

des Hals-, Nasen-

und Rachenraumes. Bei anhaltenden,

unklaren oder neu

auftretenden Beschwerden,

sowie bei Atemnot oder Fieber

sollte ein Arzt aufgesucht

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sollte umgehend

ein Arzt aufgesucht

werden.

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