Nutzen Sie jetzt noch - Das WIR-Magazin im Gerauer Land

wir.in.gg.de

Nutzen Sie jetzt noch - Das WIR-Magazin im Gerauer Land

aus der Redaktion

Wir wollen das mal als eine besondere Auszeichnung ansehen. Denn welche

Zeitung, welches Magazin reihum verfügt schon über eine eigens eingerichtete

Blogger-Seite? Sie wissen nicht, was das ist? Laut Wikipedia ist dies –

als Wortkreuzung aus World Wide Web und Log für Logbuch – „ein auf einer Webseite

geführtes und damit öffentlich einsehbares Tagebuch oder Journal“. Ein virtueller

Ort also, den sein Autor z.B. nutzen kann, um seine Sicht der Dinge, aber bisweilen

auch all seinen Frust, seinen Hader mit Gott und der Welt und der Gesellschaft,

in der wir leben, loszuwerden. In unserem Fall geht es dem Tagebuchschreiber

allerdings einzig um das Wir-Magazin, in dem Sie gerade lesen. Das ehrt

uns. Auch wenn wir es nicht ganz nachvollziehen wollen, wie jemand seine ganze

(Frei-)Zeit damit verbringen kann, Beitrag für Beitrag unseres Magazins - das längst

fester Bestandteil des Medienangebots ist - zu sezieren. Zumal unser Blogger (seinen

Namen lassen wir aus Datenschutzgründen einmal beiseite), der einen Ort jenseits

unseres Verbreitungsgebiets als Wirkungsstätte angibt, von Land und Leuten

hier bei uns im Gerauer Land offenbar wenig Ahnung zu haben scheint.

Natürlich haben wir uns in der Redaktion gefragt, was diesen jungen Freund, der

fleißig so aufgeplustert Noten verteilt, zu all den Mühen antreibt? Ist es einzig

Wichtigtuerei? Oder bewundert er uns und unsere Arbeit gar insgeheim, möchte

gerne auch so eine Plattform haben wie das Wir-Magazin, im Mittelpunkt stehen,

mit all den Entscheidungsträgern im Gerauer Land reden können, hautnah mit dabei,

kurzum „wichtig“ sein. Wie könnten wir diesem Herrn helfen? Allerdings: So

wenig, wie man etwa durch ständigen Besuch des Wartezimmers noch kein Arzt

wird, so befähigt auch die regelmäßige Lektüre von Zeitungen oder des Wir-Magazins

noch keineswegs zur Ausübung des Journalistenberufs. Was würden Sie, liebe

Leser, unserem Blogger raten?

W. Christian Schmitt ist der für Redaktion

und Konzeption zuständige Herausgeber

des Wir-Magazins.

e-Mail: wcschmitt@wir-in-gg.de

Wir-Magazin

mit eigener

Blogger-Seite


Worüber die Leute reden

Von Reisenden, Gewinnern

und Zufriedenen

Von W. Christian Schmitt, wcschmitt@wir-in-gg.de

Riedstädter Autor gewinnt Schreibwettbewerb des

„Buchjournals“. Mittlerweile scheint es, als sei Ralf

Schwob (unser Foto), u.a. Mitglied des kreisstädtischen

Kulturstammtischs, auf das Einsammeln von Preisen

und Auszeichnungen geradezu abonniert. Denn jetzt ist

er neuerlich – diesmal unter mehr als 1.000 Einsendern

– als Sieger hervorgegangen. Dies mit seiner Geschichte

„Weltmeister, Hintereingang“. Sie ist übrigens Teil einer

kleinen Trilogie zum Thema „Fußball“, an der Leser des

Wir-Magazins unter dem Titel „Fußballgott“ auch schon

ihre Freude haben konnten (siehe Ausgaben Nr. 121

und 126). Die preisgekrönte Geschichte ist unter http://

buchjournal.buchhandel.de/182835/ und ab 24. September

in der neuen Ausgabe des über den Buchhandel

verbreiteten Magazins „Buchjournal“ nachzulesen.

Kreisstädtische SPD-Spitze zieht Zwischenbilanz ihrer

Arbeit. Was vor Jahresfrist noch kaum denkbar, jetzt

scheint es nicht nur machbar, sondern fast schon Alltag.

Die SPD-Fraktion gewinnt der parlamentarischen

Zusammenarbeit mit dem (neuen) Bürgermeister eine

Vielzahl positiver Seiten ab. Und ihre Spitzenvertreter

(auf unserem Foto v.l.: die stellvertr. Fraktionsvorsitzenden

Klaus Meinke und Ilse Scheuner, Fraktionsvorsitzender

Jürgen Martin, stellvertr. Vorsitzender

Peter Stein und SPD-Chef Ali Khodaverdian) sind gar

4 Das Wir-Magazin • 152 • August 2008

Demnächst in „Wir“...

Für die Sepember-Ausgabe u.a.

v o r g e s e h e n : Exklusiv-Interview

mit DRK-Kreisgeschäftsführer

Jürgen Kraft (Trebur).

bereit, sich inmitten der Bronze-Standbilder des (alten)

Bürgermeisters ablichten zu lassen. Ob das irgendwie

damit zusammenhängen mag, dass die wuchtigste der

vor dem Historischen Rathaus platzierten Figuren im

Volksmund bereits den Spitznamen „Lenin“ hat, bleibt

an dieser Stelle ungeklärt.

Einstiger Worfeller Bub als Psychotherapeut und

Buchautor erfolgreich. Im heutigen Büttelborner Ortsteil

Worfelden hat er, der gebürtige Darmstädter, die

Volksschule besucht, 1966 in Groß-Gerau sein Abitur

gemacht, in Gießen und Mainz Psychologie studiert,

zunächst als Verlagslektor, später dann als Psychotherapeut

gearbeitet – die Rede ist von Manfred Kiewald

(auf unserem „historischen“ Foto bei der damals schon

obligaten Abi-Feier ganz links zu sehen). Jetzt hat der


16. August bis 12. September 2008

sechsfache Vater sich aus Weil am Rhein gemeldet mit

der freudigen Nachricht, dass im Herder-Verlag sein erstes

Buch erschienen sei. Der Titel „Kleine Optimisten.

So findet Ihr Kind Vertrauen ins Leben“.

Nauheimer Abiturient geht zu Studienzwecken nach

Masatepe. Ein vom Bundesministerium für Entwicklung

gefördertes Projekt macht es möglich, dass junge

Menschen ein Jahr in Nicaragua verbringen kön -

nen. Christian Hopp, der hochbegabte Nachwuchs-Organist

aus der kreisstädtischen Nachbargemeinde

(siehe auch Wir Nr. 146), gehört

dazu. Im August noch wird er seine Sachen packen

und für zwölf Monate Abschied nehmen und

den Draht zur Heimat kappen. Nicht ganz. Denn

er wird demnächst in seiner Kolumne „E-Mail aus

Nicaragua“ den Lesern des Wir-Magazins von

all dem berichten können, was er vor Ort erlebt.

Das haben wir bei einer letzten Besprechung

vereinbart, bei der Martin Kessel (Mörfelden-Walldorf),

der Vorsitzende des „Partnerschaftsvereins Kreis Groß-

Gerau/Masatepe“, sowie dessen Stellvertreterin Ute

Jochem (Büttelborn) zugegen waren. Übrigens: am 29.

August, gibt Christian Hopp um 19.00 Uhr in der ev.

Kirche in Nauheim ein Orgel-„Abschiedskonzert“.

IHK präsentiert „markante Charakterzüge Groß-

Geraus“ – mit kleinen Mängeln. Mit Groß-Gerau

startet die Industrie- und Handelskammer Darmstadt

ihre neue Reihe „Landkreisporträts“. Im Vorwort der

Dokumentation – siehe auch www.darmstadt.ihk24.de

(Dokumentennummer 9577) – heißt es u.a.: „Regionale

Wirtschaftspolitik und eine gelungene Wirtschaftsförderung

brauchen Zielvorstellungen, Sachkenntnis und eine

fundierte Analyse regionaler Wirtschaftsstrukturen …“.

Den zahlreichen Schautafeln und Diagrammen ist u.a.

zu entnehmen, dass z.B. die Kreisstadt zwar zu den

Gemeinden mit ansehnlicher Kaufkraft, aber offenbar

auch mit den höchsten Abwassergebühren zählt. Etwas

stutzig freilich wird man bei dieser aktuellen, Ende Juli

vorgelegten Übersicht, wenn bei der Kreisstadt Groß-

Gerau unter „Ansprechpartner Wirtschaftsförderung/

Gewerbeflächen“ zu lesen ist: Hr. Helmut Kinkel.

GERAUER LAND

Das sollte mal in der Zeitung

stehen. So denken sicher

viele unserer Leser. Das Wir-

Magazin bietet dazu ein Forum.

Haben Sie Anregungen, eine

Idee? Sind Sie der Meinung,

dass Sie ein Thema haben, das

zum Gesprächsstoff in 21.000

Haushalten im Gerauer Land

werden könnte, dann nutzen

Sie doch unser Magazin,

schreiben Sie ein paar Zeilen

an die Wir-Redaktion unter

wir@wcschmitt.de oder per

Post an W. Christian Schmitt,

Schmitt’s Redaktionsstube,

Postfach 1720, 64507 Groß-

Gerau. Wir melden uns bei

Ihnen.

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Das Wir-Magazin • 152 • August 2008

Öffnungszeiten:

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5


Nach der Landtagswahl

am 27. Januar

2008 zog sie als direkt

gewählte Abgeordnete

des Wahlkreises

Groß-Gerau II

in den Hessischen

Landtag ein. Dort

sitzt sie im Europa-

und im Petitionsausschuss.

Seit 2003 ist

sie Vorsitzende der

SPD im Kreis Groß-

Gerau und gehört seit

elf Jahren dem Kreistag

an, in dem sie

überdies Vorsitzende

des Sozialausschusses

ist. Die

Rede ist von Dr. Carmen

Everts. Das Wir-

Magazin hat bei ihr

nachgefragt.

6 Das Wir-Magazin • 152 • August 2008

Nachgefragt (105)

Ich will als Abgeordnete nah an

den Themen im Wahlkreis sein

Frau Dr. Everts, die Landtagswahl ist bei

den meisten Bürgern schon längst wieder

in Vergessenheit geraten; die CDU

hat zwar klar verloren, aber geändert

hat sich in Wiesbaden kaum etwas – die

SPD ist nach wie vor nicht an der Regierung

beteiligt. Glauben Sie, dass Ihre

Wähler dies alles noch verstehen?

Dr. Carmen Everts: Keine Frage,

die Mehrheitsverhältnisse

im Landtag sind keine einfache

Aufgabe – gerade für uns nicht.

Klar ist angesichts der deutlichen

Verluste, dass die Wähler

die Amtszeit von Roland Koch

und seiner Mannschaft beenden

wollten. Aber eine eindeutige

neue Regierungsmehrheit

wurde nicht gewählt, was die

schwierigen Gespräche zur Koalitionsbildung

ja zeigen. Ich

kann verstehen, dass die Wähler

diese unklare Situation nicht

nachvollziehen können. Deshalb

war es uns als SPD wichtig,

inhaltlich schon einmal klare

Pflöcke zu setzen, besonders

mit Gerechtigkeitsthemen wie

der Abschaffung der Studiengebühren

oder der Rückkehr

in die Tarifgemeinschaft der

Länder. Gesetzentwürfe für erste

Reformen des Schulgesetzes

oder zur Gleichstellungspolitik

sind eingebracht und im

parlamentarischen Beratungsprozess,

Anträge zum Ausbau

erneuerbarer Energien oder

Mittelstandsförderung auf dem

Weg – d.h. wir haben uns trotz

der schwierigen Lage an die

Arbeit gemacht und ich denke,

auch und gerade das zählt für

die Menschen in Hessen.

Früher galt einmal, dass alle demokratischen

Parteien miteinander koalieren

können – zum Wohle der Allgemeinheit.

Hat sich da in den Köpfen der Partei-

Funktionäre etwas geändert?

Dr. Carmen Everts: Im Grundsatz

nicht, aber im politischen

Alltag ist das nicht immer so

einfach. Gerade Hessen war

in den letzten Wahlkämpfen

durch eine starke Polarisierung

gekennzeichnet – erinnern Sie

sich an die wiederkehrenden

scharfen Diskussionen um eine

gerechtere Bildungspolitik, die

Integration ausländischer Bürger

oder eine zukunftsfähige

Energiepolitik bei der letzten

Wahl. Hinzu kamen dazu auch

starke persönliche Unterschiede

zwischen Andrea Ypsilanti

und Roland Koch. So manches

Wahlplakat oder Aussage von

CDU und FDP waren da schon

sehr schwer verdaulich. Da sind

die Gräben dann manchmal gerade

zu Beginn einer Legislatur

tiefer, als sie sich dann im parlamentarischen

Alltag tatsächlich


zeigen. Alle Parteien haben sich

gerade bei dieser Wahl sehr festgelegt

in ihren Koalitionsaussagen:

Die CDU wollte nie mit

Al-Wazir und liebäugelt jetzt

mit den Grünen, wir wollten

vor der Wahl keine Regierungsmehrheit

unter Beteiligung der

Linkspartei und stehen nun

vor der Frage, wie wir nach der

Absage der FDP unser Wahlprogramm

trotzdem umsetzen

können. Da werden alle Parteien

in den kommenden Monaten

bei der Haushaltsberatung

noch ihr Verhältnis zueinander

klären müssen, um auch längerfristig

als Landespolitik handlungsfähig

zu sein.

Wie hat man sich den Arbeitsalltag einer

Landtagsabgeordneten eigentlich vorzustellen?

Es stehen ja nicht jeden Tag

Landtagssitzungen an.

Dr. Carmen Everts: Mein erster

Blick geht morgens erst einmal

in die Zeitungen, mein

Postfach und die Emails – man

muss natürlich immer auf dem

Laufenden sein. Es kommen eigentlich

täglich Anfragen, Einladungen

oder andere Drucksachen,

die ich mit meinen Mitarbeitern

bespreche, Antworten

erstelle, für die Parlamentsarbeit

verarbeite. Gerade für den

Petitionsausschuss, in dem ich

derzeit rund 20 Fälle bearbeite,

kommen immer mal neue Unterlagen.

Oft stehen dann zu

bestimmten Themen oder einfach

zum Kennenlernen Vorort-Termine

an: Gespräche mit

GERAUER LAND

bei Dr. Carmen Everts

Organisationen, Bürgern oder

kommunalpolitisch Verantwortlichen,

Besichtigung von

Einrichtungen. Ich habe bspw.

eine Reihe von Antrittsbesuchen

bei Bürgermeistern durchgeführt,

um ihre Anliegen besser

zu kennen. Ich habe auch ein

Betriebspraktikum bei Merck

gemacht oder mir das Jugendhaus

in Biebesheim angeschaut

– ich nehme die Eindrücke gerne

direkt auf, nicht nur vom Papier.

Dann gibt es natürlich eine

ganze Reihe von Sitzungen im

Land und Kreis, die man öffentlich

nicht so sieht. Ich bin froh,

kommunalpolitisch verankert

zu sein; da hat man doch einen

sehr pragmatischen Blick für

das, was zu tun ist. Und gerade

am Wochenende gehe ich auch

gerne zu Veranstaltungen oder

Vereinsfesten, um mit Leuten

ins Gespräch zu kommen. Ich

will als Abgeordnete einfach

nah bei den Menschen und den

Themen im Wahlkreis sein.

Sie sind für den Wahlkreis Groß-Gerau

II direkt gewählt worden. D.h., die Bürger

z.B. auch in der Kreisstadt oder in

Büttelborn erwarten, dass Sie deren

Interessen in Wiesbaden vertreten. Wie

sieht denn so etwas konkret aus?

Dr. Carmen Everts: Ein paar

Beispiele habe ich ja gerade genannt.

Natürlich war ich etwa

zum Antrittsbesuch bei den beiden

Bürgermeistern und habe

mir die örtlichen Anliegen näher

bringen lassen. Gerade im

Fall Groß-Gerau konnte ich �

Das Wir-Magazin • 152 • August 2008

7


C M Y CM MY CY CMY K

Nachgefragt ()

ja im Gespräch mit der Dornheimer Bürgerinitiative,

Bürgermeister Sauer und

Staatssekretär Güttler gemeinsam bereits

etwas voran bringen bei der Tempo-

30- Regelung. Ich will mich da auch mit

Nachdruck weiter für die Ortsumgehung

einsetzen. Auch in Fragen der Grundwassersituation

auf Esch habe ich mit Bürgern

gesprochen und werde im Landtag jetzt

über kleine Anfragen mehr zur Situation

im Kreis abfragen, um Ansatzpunkte zu

finden. Natürlich verfolge ich auch in Büttelborn

oder anderen Kommunen örtliche

Projekte, die zum Teil dann auch Landesförderung

brauchen oder einfach auch mal

ein Nachfragen und Anschieben bei Landesbehörden.

Und ganz allgemein nutzt

natürlich eine vernünftige Bildungs- und

Sozialpolitik oder eine bessere kommunale

Finanzausstattung durch das Land

den Menschen bei ihren Angeboten vor

Ort. Da hilft mir mein kommunalpolitisches

Engagement im Kreistag sehr, um

zu wissen, wo der Schuh drückt.

Sie haben Ihre ersten Monate als Mitglied des Landtags

hinter sich. Welche Erlebnisse/Entscheidungen

waren für Sie bislang am nachhaltigsten?

Dr. Carmen Everts: Die ersten Entscheidungen

der neuen Mehrheit im Landtag,

insbesondere die Abschaffung der Studiengebühren,

waren natürlich beeindruckend.

Wenn man fünf Jahre absoluter CDU-

Mehrheit zuvor erlebt hat, ist es schön zu

sehen, dass sich wieder etwas bewegt im

Land. Ich finde, dass die Mehrheitsverhält-

Das Wir-Magazin • 152 • August 2008

nisse – so schwierig sie auch sind – da auch

eine neue Gesprächskultur im Landtag gebracht

haben, und das erlebe ich durchaus

positiv. Das zeigt sich auch im kollegialen

Miteinander über Parteigrenzen und Meinungsunterschiede

hinweg - gerade auch

als Neuling hilft einem das schon sehr.

Persönlich war für mich auch meine erste

Parlamentsrede zur Situation in Tibet, mit

der uns Hessen eine besondere Beziehung

verbindet, ein wichtiges Erlebnis. Jenseits

der politischen Grenzen sind wir uns in

Menschenrechts- und Demokratiefragen

im Parlament sehr einig, und einen solchen

Grundkonsens finde ich sehr wichtig.

Was wünscht sich denn eine Landtagsabgeordnete

beruflich, aber auch privat am meisten?

Dr. Carmen Everts: Mehr Gelassenheit,

positiven Streit in der Sache und ein konstruktives

Miteinander im Landtag wünsche

ich mir politisch. Es gibt so viele gute

Ideen, um in Hessen wieder etwas nach

vorne zu bringen. Da braucht es natürlich

klarere und handlungsfähige politische

Mehrheiten, es braucht aber vor allem auch

mehr Bereitschaft miteinander zu reden

und aufeinander zuzugehen. Und persönlich

wünsche ich mir, dass ich weiter offen

bleibe für das, was die Menschen bewegt

und dass die Politik mich da nicht zu sehr

verändert. Privat geht es mir wie jedem:

Ich wünsche mir vor allem, dass meine Familie,

Freunde und auch ich selbst gesund

und aktiv bleiben.

Gesprächspartner: W. Christian Schmitt

Zur Person

Dr. Carmen Everts, Politikwissenschaftlerin, 1968 in Wilhelmshaven geboren und in Riedstadt-Erfelden

zuhause, hat nach dem Studium als Assistentin im Marketing und Personalwesen bei NIKE in Mörfelden-

Walldorf gearbeitet und ihre Doktorarbeit geschrieben. Als Referentin des SPD-Landesverbandes und der

Landtagsfraktion war sie zuvor schon gut vertraut mit der Landespolitik. In ihrer Freizeit engagiert sich

die begeisterte Sängerin neben der Politik unter anderem im Förderverein Büchnerhaus in Riedstadt.


TREBUR

Nachgefragt (106) bei Jürgen Gelis

Ist das Publikum zufrieden,

haben auch wir Spaß

Seit mehr als zwei Jahrzehnten schon gibt es die Treburer Theater Tage (TTT). Mittlerweile

so etwas wie eine kulturelle Institution im Gerauer Land. Doch welche Idee stand einst

hinter den Aktivitäten einer Gruppe, die fernab der Theater-Stätten Darmstadt, Wiesbaden,

Frankfurt, Rüsselsheim oder etwa Mannheim ein solches Experiment gewagt hat? Das Wir-

Magazin hat bei Jürgen Gelis, zuständig für die TTT-Öffentlichkeitsarbeit nachgefragt.

Zur Person

Jürgen Gelis, geboren

1961 in Rüsselsheim,

Redakteur bei

Rüsselsheimer Echo,

Main-Spitze, zuletzt

stellvertretender Büroleiter

der Frankfurter

Rundschau

im Büro Darmstadt/

Südhessen; mittlerweile

mit der „Agentur

für Journalismus

und pfiffige Kommunikation“selbstständig;

lebt mit Frau und

zwei Kindern in Rüsselsheim,

Wahlheimat

ist Trebur. Mitbegründer

der Initiative Pro

Trebur. Steckenpferde

jenseits der Kultur:

Fußball, Laufen,

Triathlon. Kontakt:

www.agentur-gelis.de

Herr Gelis, seit gut 22 Jahren gibt es die

TTT. Wie kam es eigentlich dazu?

Jürgen Gelis: Die Treburer

Theater Tage sind aus der Jugendpflege

Trebur heraus und

dem Wunsch junger Leute entstanden,

Kultur auch auf dem

flachen Land und außerhalb

der etablierten Musentempel

erleben zu können. Daraus entstand

ein Theaterfestival, das

über drei Tage in Zirkuszelten

Kleinkunst vom Feinsten bot,

zunächst in Astheim, später in

Trebur. Heute sind Kulturveranstaltungen

im Freien und

an ungewöhnlichen Veranstaltungsorten

gang und gäbe,

damals haben wir damit neue

Maßstäbe gesetzt.

Was hat sich in Sachen Motivation, aber

auch Programmangeboten in all den

Jahren geändert?

Jürgen Gelis: Die jungen Leute

von damals wurden älter, Beruf

und Familie wurden wichtiger,

dafür die zeitlichen Möglichkeiten

geringer, weswegen die

Theater-Tage heute mit etwas

weniger Aufwand, aber nicht

minder großem Enthusiasmus

veranstaltet werden: Wir wollen

den Menschen aus Trebur

und Umgebung nach wie vor

interessante und unterhaltsame

Kulturveranstaltungen bieten.

Seit sechs Jahren gibt es im Winterhalbjahr

die Reihe „Kabarett

im Rathaus“, in diesem Sommer

bieten wir zum zweiten Mal ein

„TTTprivat“ an.

Was verbirgt sich hinter diesem Programm-Label?

Jürgen Gelis: Dahinter verbirgt

sich die Lust, auch im Sommer

etwas anzubieten und zugleich

den Zugang zu Orten zu ermöglichen,

die sonst für die

Öffentlichkeit tabu sind. Im

vergangenen Sommer waren

wir in der Hofreite des damaligen

Ersten Beigeordneten

Walter Astheimer und hatten

Jürgen Leber („dem Asterix sein

Hessisch-Lehrer“) zu Gast, der

neben Kabarettistischem auch

die Gallier in Mundart aufleben

ließ.

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Und wie sieht es in diesem Jahr aus?

Jürgen Gelis: Im Hofgut Hohenau

wird am Samstag, 30.

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vom 1.8.–5.9.2008.

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der Kinder und Jugendlichen

• Motivierte und erfahrene Nachhilfelehrer/-innen

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Das Wir-Magazin • 152 • August 2008

0800-19 4 18 08

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Beratung vor Ort: Mo.–Fr., 15.00–17.30 Uhr

Groß-Gerau • Am Marktplatz 15 •

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Ecke Starkenburger Straße • 06158 / 19 4 18

9


1010 Das Wir-Magazin • 152 • August 2008

Nachgefragt (106)

August, von 20 Uhr an live ein

Hörspiel vorgetragen. Die Darsteller

tragen ihre Texte vor –

und die Zuschauer erleben mit,

wie sie in Rage geraten oder lachen,

wie sie eben doch schauspielerisch

werden, und das mit

den akustischen

Effekten unterlegt

wird, die zu

einem Hörspiel

gehören. Das

Stück heißt „Ramona

Glas in

Teufels Küche“.

Das Vorbild sind

augenzwinkernd

die Abenteuerserien der

„Drei Fragezeichen“ und „James

Bond“.

Wer alles trägt zum Gelingen solcher

Veranstaltungen bei?

Jürgen Gelis: Wir sind ein gutes

Dutzend Leute, die das Wesentliche

im Team besprechen und

entscheiden. Wenn es um die

konkrete Arbeit geht, hat jeder

seinen Aufgabenschwerpunkt,

sei es die Auswahl der Künstler,

die Technik, die Bewirtung

oder die restliche Organisation.

Ein Kompliment gilt unserer

Programmgruppe, die es immer

wieder schafft, sehr gute

Künstler zu verpflichten, die

erst auf dem Sprung zu großer

Berühmtheit und somit für

einen kleinen Veranstalter wie

die Treburer Theater Tage erschwinglich

sind. Ein Markenzeichen

von uns ist auch das

Es freut uns, dass viele

Künstler gerne kommen,

weil sie die persönliche

Atmosphäre bei den

Theater-Tagen schätzen.

„Nachspiel“, bei dem sich die

Künstler nach ihrem Auftritt

den Fragen des Publikums und

unserer Moderatoren stellen.

In mehr als 20 Jahren gab es sicherlich

besondere Höhepunkte und Erfolge...

Jürgen Gelis: Das

stimmt. Künstler

wie Arnulf

Rating, Maddin

Schneider, Günther

Grünwald

oder les funambules,

die zur

ersten Garde

gehören, sind

vorher bei uns aufgetreten. Besonders

ins Zeug gelegt haben

wir uns zu den Jubiläen; beim

15jährigen hatten wir zweimal

mit 600 Besuchern ausverkaufte

Vorführungen mit „Badesalz“,

2005 zum 20jährigen gab es ein

Varieté unter anderem mit Mark

Britton. Es freut uns, dass viele

Künstler gerne kommen, weil

sie die persönliche Atmosphäre

bei den Theater-Tagen schätzen.

Toll war natürlich, dass die Gemeinde

Trebur unser Engagement

2006 mit dem Bürgerpreis

würdigte. Doch letztlich sind

es nicht die großen Ereignisse,

auf die wir blicken, sondern

die Kontinuität ist uns wichtig.

Das Publikum mit jeder Veranstaltung

zu überzeugen, das ist

unser Ziel. Ist das Publikum zufrieden,

haben auch wir Spaß.

Gesprächspartner:

W. Christian Schmitt.


und die Pauker (1)

Erwartungsvolle Augen

bei der Einschulung

Ein neues Schuljahr beginnt und überall in den Geschäften

tauchen Zuckertüten auf und Ranzen und was sonst noch ein

zünftiger Erstklässler braucht. Erinnern Sie sich noch an Ihre

Einschulung, an ein Bild ihres ersten Schultags? Hoffnungsvolle

Gesichter, fröhliche aber auch fragende Augen. Erwartung

und Unsicherheit. Die Kinder wissen, dass eine wichtige

Veränderung ihres Lebens kommt. Wird es gut werden?

Die Kinder spüren, dass teilweise große

Erwartungen an sie gerichtet werden.

Sie spüren den Druck von Eltern und

Großeltern. Sie merken aber auch sehr

schnell, dass es große Unterschiede zwischen

ihnen gibt.

Die ersten Tage nach der Einschulung

sind deshalb von besonderer Bedeutung.

Gelingt es der Lehrerin (männliche Lehrer

gibt es in dieser Phase nur sehr wenige –

aber das ist ein anderes Kapitel!) Vertrauen

aufzubauen, das Zutrauen der Kinder

zu gewinnen, dann hat sie viel erreicht

und ein erster, wichtiger Schritt ist getan.

Sie wird für das Kind zu einer enorm wichtigen

Person, ihr Wort gilt viel.

Viele Eltern merken nun mit Erstaunen

welche Bedeutung sie hat: Bezugsperson,

Vertrauensperson („Papi, meine

Lehrerin hat aber gesagt...“). Sie führt die

Kinder in wichtige Kulturtechniken ein:

Lesen, Schreiben, Rechnen. Sie ist es aber

auch, die schon nach einem Jahr ein erstes

Urteil fällen soll (ja bis vor einigen Jahren

sogar schon nach einem halben Jahr!). Eltern

erwarten natürlich ein positives Ergebnis

und die Kinder sowieso, denn sie

haben sich ja angestrengt, Mühe gegeben.

Doch darüber hinaus erwarten die Kinder

GERAUER LAND

Klaus Meinke

ist Studiendirektor a.D.

und Kommunalpolitiker

in Groß-Gerau;

klaus.meinke@t-online.de

viel mehr: Zuneigung, Vertrauen, Sicherheit

und Freude und Spaß beim Lernen.

Doch sie müssen die Lehrerin und ihre

Zuwendung mit vielen Anderen teilen.

Dies kann (für Einzelkinder besonders)

zu einer schweren Enttäuschung führen.

Denn natürlich kann die Lehrerin die

Kinder gleich behandeln und gleichmäßig

ihre Zuwendung verteilen. Aber es bleibt

eben geteilte Zuwendung. Auch deshalb

sind gerade in dieser Phase der Entwicklung

kleine Gruppen/Klassen so wichtig!

Was erwartet die Kinder noch? Sehr

schnell erfahren sie, dass die Zeit bis zum

Ende des vierten Schuljahres kurz ist. Bis

dahin sollen sie Leistungen gezeigt haben,

die einen Übergang auf eine weiterführende

Schule rechtfertigen. Dieser Einschnitt

steht fest wie eine deutsche Eiche. Obwohl

die pädagogische Forschung, die Erfahrung

vieler Lehrerinnen und Lehrer und

auch Eltern inzwischen längst zeigt, dass

wir damit unseren Kindern nichts Gutes

tun. Denn so unterschiedlich wie Kinder

sind, sich entwickeln, verschiedenes Lerntempo

haben, unterschiedliche Vorlieben

und Interessen haben - spielt keine Rolle

bei uns, wenn der vor Jahrzehnten festgelegte

Einschnitt kommt. Da müssen dann

alle durch! Müssen sie wirklich?

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Das Wir-Magazin • 152 • August 2008

11


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1212 Das Wir-Magazin

aus der Volkhochschule (26)

Seit 20 Jahren

Weiterbildungsberatung

Wer im Kreis Groß-Gerau beruflich durchstarten will, ist bei der Kreisvolkshochschule an

der richtigen Adresse. Seit 20 Jahren helfen geschulte Berater/innen: Sie entwickeln individuell

abgestimmte Strategien, entwickeln Ideen, zeigen Perspektiven auf. Sie bahnen die

Kontaktaufnahme mit Ämtern an und empfehlen Kurse – längst nicht nur im eigenen Haus.

1. Kreisbeigeordneter Thomas Will (re.) und KVHS-Leiter

Heinrich Krobbach bei der Präsentation des neuen Programms

Dass die Berater/innen dafür kein Geld

nehmen, ist zentraler Bestandteil des

Konzepts – schließlich

sollen vor allem jene davon

profitieren, die etwa als Empfänger

von staatlichen Hilfen

sozial benachteiligt sind. Und

genau das schafft die VHS:

sie erreicht die Menschen, die

Hilfe brauchen. Nach einer internen Statistik

hat ein Drittel der Ratsuchenden nie

einen Beruf erlernt. Sie auf der Suche nach

Heinrich Krobbach

ist Kreisvolkshochschulleiter;

heinrich@krobbach.de

einer passenden Weiterbildung

zu unterstützen, ist mühsam

und aufwändig. Dennoch:

3.600 Personen klopften in den

20 Jahren in den Beratungsstellen

in Riedstadt, Groß-Gerau,

Kelsterbach, Mörfelden-Walldorf,

Ginsheim-Gustavsburg

und Bischofsheim an, 80 Prozent

davon Frauen.

Von Anfang an gab es deshalb

enge Kontakte mit Behörden,

Arbeitsämtern und anderen

sozialen Einrichtungen.

Mit speziellen Angeboten reagierten

die Berater/innen zudem

auf besondere Probleme

– gefragt waren in all den Jahren

etwa Kurse für Frauen, die nach einer

Pause wieder in ihren Beruf zurück

wollten. Seit 2005 gibt

es Beratungen zur beruflichen

Orientierung

für Frauen an verschiedenen

Orten – unter der

Regie des Rüsselsheimer

Frauenzentrums in Kooperation

mit der Kreisvolkshochschule

und dem Büro für Frauen und Chancengleichheit.

Und genau das schafft

die VHS: sie erreicht

die Menschen, die Hilfe

brauchen.


Tierecke (2)

Homöopathie

für Vierbeiner

„Kleines Kügelchen, große Wirkung!“ Im

Fall der zweijährigen Joy war schnell klar,

dass sich die braune Hündin beim Toben

am rechten Hinterbein eine Zerrung zugezogen

hatte. Da sonst alles heilgeblieben

war, brachten sie ein paar Tage Ruhe und

die homöopathischen Globuli „Arnica D6“

im wahrsten Sinne des Wortes schnell wieder

auf die Beine. Aber was ist Homöopathie

für Tiere eigentlich?

Die Homöopathie an sich ist eine Regulationstherapie.

Hierbei geht es

um den Grundsatz, dass „jede Aktion

eine Reaktion verursacht“. Man wendet

sich an die Abwehrstoffe im Körper und

diese reagieren. Homöopathie richtet sich

also an die gesunden Zellen/den gesunden

Organismus und mobilisiert. Erkrankt ein

Tier, äußert sich dies durch bestimmte

Krankheitssymptome. Wir gehen also

davon aus, dass jede Krankheit kennzeichnende

Symptome und jeder Körper/

Organismus individuelle Reaktionen auf

die krankheitserregende Ursache hat. Die

Homöopathie richtet sich dann vor allem

auf diese individuellen Reaktionen.

Der erste Grundsatz der Homöopathie

lautet: „Was eine Arznei bewirkt, wird

durch Prüfung am Gesunden festgestellt“.

Carolin Caprano, Büttelborn, ist ausgebildete

Tierheilpraktikerin mit eigener

Praxis; Tel.: 06152-9915174

Impressum

Wir. Das kostenlose Monatsmagazin im Gerauer Land:

Informationen aus Kultur, Politik, Gewerbe und Vereins leben.

Erscheint für alle Haushalte in Groß-Gerau, Berkach, Dornheim,

Waller städten, Büttelborn, Klein-Gerau, Worfelden,

Trebur und Nauheim.

Herausgeber: M. Schleidt, W. Christian Schmitt

Verlag: Michael Schleidt Medienverlag,

Wiesenstraße 60a, 64331 Weiterstadt

Gesamtauflage: 21.000 Exemplare

Redaktion & Konzeption: W. Christian Schmitt,

Tel. 06151-421998, wcschmitt@wir-in-gg.de

Gestaltung, Produktion, Vertrieb:

Werbewerkstatt Schleidt, Im Pfützgarten 7,

64572 Büttelborn, Tel: 06152-51163, Fax: 52429

Anzeigen: (anzeigen@wir-in-gg.de)

Guiseppina Contino: 0151-58964877

Kerstin Leicht: 0171-4462450 und 06152-51163

Sonja Finger: 0177-6931936 (Bereich Trebur)

Mitarbeit: Tina Jung, Kerstin Leicht, E. Menger, S. Radke

Fotos: Tina Jung, W.C. Schmitt, Wir-Archiv, Privat,

Landratsamt, Gemeinde Büttelborn, Hans Welzenbach

Redaktionsanschrift:

Schmitt‘s Redaktionsstube,

Postfach 1720, 64507 Groß-Gerau

Internet: www.wir-in-gg.de

Die nächste Ausgabe erscheint am 13.09.2008

Anzeigenschluß: 04.09.2008

Redaktionsschluß: 29.08.2008 (per E-mail)

Nachdruck, auch auszugsweise, nur mit schriftlicher

Genehmigung des Verlages.

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Ponyreiten . Weinstand . Streichelzoo .

GGV-Biokraftwerk

Kommen, gucken, staunen.

Wie macht man Gas aus Mais, Roggen und Zuckerhirse? Und wie gewinnt man

daraus Strom und Wärme? Das und viel mehr zeigen wir beim Tag der offenen

Tür am 23. August ab 11.00 Uhr im neuen GGV-Biokraftwerk in Wallerstädten.

Informieren Sie sich umfassend über unsere neue Biogasanlage. Für die Kleinen

unter uns gibt es Spiel und Spaß und auch für Essen und Trinken ist gesorgt. Wir

freuen uns auf Sie!

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Ausgehtipps

Interkulturelle

Angebote

Die „Interkulturellen Wochen

Groß-Gerau 2008“ –

ein Programm bis 3. Oktober

voller Begegnungen, Kultur,

Informationen, Sport und Spaß.

Die Stadt Groß-Gerau mit ihrem

Integrationsbüro, der Verein

„Generation X - Gelebte Integration“

und das Evangelische

Dekanat Groß-Gerau haben es

auch in diesem Jahr gemeinsam

auf die Beine gestellt. „Kinder

sind auf der Welt, um glücklich

zu sein“, heißt beispielsweise

ein Vortrag am 25. August von

Dr. Wolfgang Gern vom Diakonischen

Werk Hessen. Kinder

und Jugendliche stehen im

Vordergrund der diesjährigen

Veranstaltungsreihe. So präsentieren

Schülerinnen und Schüler

der Martin-Buber-Schule

am 20. August in der Stadtbücherei

eigene Texte. Das Centro

Italiana lädt am 31. August zu

Heidi Förster ist

Öffentlichkeitsbeauftragte

im Ev. Dekanat

Groß-Gerau;

Tel.: 06152-187413

Gottesdienst, Fußballturnier

und Grillfest in die Frankfurter

Straße 42.

Wir bieten Theaterabende,

ein Streetball-Turnier, Putzfrauen-Kabarett

und natürlich

wie in jedem Jahr die bunte,

musikalische und vielfältige

Eröffnung der Interkulturellen

Wochen am Samstag, den 16.

August ab 11.00 Uhr Am Sandböhl.

Weitere Infos unter www.

gross-gerau-evangelisch.de.

Triathlon der

besonderen Art

Europameister oder Weltmeister

können Sie bei unserem

Sport-Wettbewerb

nicht werden, aber wenn Sie

Spaß beim Spielen und Freude

bei der Begegnung mit anderen

Menschen haben, dann sind

Sie beim Triathlon des „Verein

ohne Grenzen“ (VoG) Büttelborn

im richtigen Team. „Sport

eint Kulturen“, unter diesem

Motto laden wir ein. Zunächst

am Freitag, 5. September, um

19.00 Uhr ins Büttelborner Café

Extra (Schulstraße) zum Vortrag

„Sport ohne Grenzen: warum

Asamoah ein guter Deutscher

ist“ von und mit Christian Döring

(Fernseh-Journalist und

Kabarettist aus Worfelden). Am

Sonntag 7. September, findet

dann von 11.00 bis ca. 16.00 am

Rathausplatz in Büttelborn der

1. VoG-Triathlon statt. Teams

messen sich bei folgendem Dis-

Enzo Carlin ist

Vorsitzender des Büttelborner

Vereins ohne

Grenzen; www.vogbuettelborn.de.

„Warum Asamoah ein

guter Deutscher ist“

ziplinen: Boule, Tischtennis,

Tischfußball. Am Ende werden

gegen 16.00 die Gewinner ermittelt

und Pokale und Sachprämien

überreicht. Startgeld

pro Team 2,00 Euro; Teilnahme

an beiden Veranstaltungen:

4,00 Euro. Anmeldung per Telefon:

06152-188983 oder unter

info@vog-buettelborn.de.


Rockmusik

in Riedstadt

Bereits zum achten Mal geht

in Riedstadt das Wutzdog

Open-Air-Festival über

die Bühne: Am Samstag, 30.

August, ab 14 Uhr treffen sich

Freunde der Rockmusik auf der

Festivalwiese am Leeheimer

Riedsee (zwischen Leeheim

und Geinsheim an der L3096).

Vom kleinen Bauernhof-Rock

hat sich das Ereignis längst zu

einer Riedstädter Attraktion

gemausert. Bei freiem Eintritt

gibt es handgemachte Rockmusik

unterschiedlichster Stilrichtungen

und von ambitionierten

Bands vorgetragen. Von heavy

bis soft, von leise bis laut und

von Classic bis Avantgarde - bei

neun Musikgruppen ist garantiert

für jeden Geschmack etwas

dabei. Dabei lebt das „Wutzdog-

Festival“ vor allem von seinem

angenehmen Ambiente in der

Nähe des Naturbadesees und

Gerald Kummer

ist Bürgermeister von

Riedstadt;

Tel.: 06158-181101

den vielen netten Besuchern.

„Weck, Worscht, Bier und Äppelwoi“

zu zivilen Preisen sorgen

zusätzlich für gute Laune.

Wie in jedem Jahr wird

auch 2008 der Reinerlös des Festivals

an gemeinnützige Organisationen

weitergegeben. Alle

Bands treten ohne Gage und

Spesenersatz auf; die Helfer

und Organisatoren arbeiten ehrenamtlich.

Mehr zum Programmablauf

unter www.wutzdog-festival.de.

www.wir-in-gg.de


Ausgehtipps

Kreisstadt

setzt Akzente

Groß-Gerauer Akzente“, das

bedeutet Flamenco in der

mediterranen Atmosphäre

des alten Scharfrichter-Hofes,

swingender Jazz in der historischen

Hofreite des Wallerstädter

Dorfzentrums oder feinsinnige

Gitarrenmusik in der barocken

Dorfkirche in Berkach.

Die Reize Groß-Geraus selbst

werden zum Thema der Kultur

und dabei ganz besonders ins

Rampenlicht gerückt. Neben besonderen

Baulichkeiten in ihrer

ästhetischen, atmosphärischen

Qualität sind es auch Orte, wo

Menschen zusammenkommen,

kommunizieren und geselliges

Leben pflegen. Seit jüngerer

Zeit gehört deshalb das Hotel

Adler als Groß-Gerauer Traditionseinrichtung

mit zu den

Veranstaltungsorten der Akzente.

Was schwingt mit, wenn

man an Musik denkt, die uns in

einer Hotel-Lounge begegnen

kann: gepflegter Jazz, Swing,

Soul – und genau dies erwartet

unsere Gäste am 18. September

Das Königreich Käsien ist

ein kleines Käseland und

ein Paradies für jeden Käseliebhaber.

Käsekönig Kurt beweist

schon lange ein gutes Näschen

für hervorragenden Käse.

Käsehersteller aus der ganzen

Welt sind deshalb schon vor langer

Zeit in Käsien eingewandert,

um hier zu leben und den besten

Käse der Welt zu produzieren.

Einmal im Jahr reisen alle Käser

zurück in ihre Heimatländer,

um dort die neuesten Rezepte

zu erfahren. Anschließend treffen

sie sich alle wieder in Käsien

zur Jahreshauptversammlung

der internationalen Käser… Die

Kinderchöre der ev. Gemeinden

Groß-Gerau und Dornheim ha-

Das Wir-Magazin • 152 • August 2008

Jürgen Volkmann ist

Museumsleiter in der Kreisstadt

sowie Initiator und Organisator

der „Groß-Gerauer

Akzente“; juergen.volkmann@

gross-gerau.de.

um 20.00 Uhr im Hotel Adler:

die Blues- und Jazz-Sängerin

Jessica Born kommt mit ihrer

Houzeband nach Groß-Gerau.

Bereits mit 16 Jahren wurde die

Aschaffenburgerin Frontfrau

der Foolhouse Bluesband. Mit

ihrer starken Ausstrahlung und

stimmlichen Kraft wurde sie

zum Publikumsmagneten der

Band. Auf zahlreichen Festivals

machte sie sich einen Namen

als eine der besten Blues-Sängerinnen

in Deutschland. Ob gefühlvolle

Balladen, waschechter

Chicago-Blues oder Rockbearbeitungen

– ihre mitreißende

Stimme verspricht einen tollen

Abend. Sie können dabei sein.

Karten gibt es im Stadthaus

(Tel.: 06152-7160) und an der

Abendkasse.

„Max und die Käsebande“

ben unter der Leitung von Kantorin

Wiebke Friedrich wieder

eifrig geprobt für ihr neuestes

Stück. Eine Menge fetziger

Stücke für Chor, aber auch eine

Reihe von Sololiedern, untermalen

diese spannende Geschichte,

die mit vielen lustigen Rollen

und sehenswerten Kostümen

sowie viel Käse aufwartet. Aufführungstermine:

Samstag,

23.8., 15.00 Uhr in der ev. St. Michaelskirche,

Dornheim; Sonntag,

24.8., 15.00 Uhr in der ev.

Stadtkirche, Groß-Gerau. Der

Eintritt ist frei!

Wiebke Friedrich ist Dekanatskantorin

in Groß-Gerau;

wiebke.friedrich@gmx.net.


Kinderlieder-

Festival

Kinder und Kultur“ – ein Motto, das sich

die Sparkassen-Stiftung Groß-Gerau

auf die Fahne geschrieben hat. Deshalb

fiel dem Vorstand der Stiftung die Entscheidung

leicht, sich für die Förderung des

2. Kinderliederfestivals (in und um Groß-

Gerau vom 11. bis 24. Sept.) des Lokalmatadoren

Wolfgang Hering zu entscheiden.

Gemeinsam laden wir zu einem umfangreichen

Musik- und Workshop-Programm

ein, das verteilt ist im gesamten Kreis

Groß-Gerau. Weitere Künstler unterstützen

Hering bei dem abwechslungsreichen

Programm: Robert Metcalf aus Berlin und

Unmada Manfred Kindel aus Hannover.

Neben Schulveranstaltungen und Workshops

gibt es öffentliche Konzerte im Kreis;

die drei größten seien hier genannt: 11.09.,

15.00 Uhr, Stadthalle Walldorf; 13.09., 14.00

Uhr Stadtpark Rüsselsheim und 14.09.,

15.00 Uhr KulturCafé Groß-Gerau. Weitere

Infos unter www.wolfganghering.de und

www.kskgrossgerau.de.

Anette Neumann ist bei der Sparkassen-

Stiftung Groß-Gerau für den Bereich Stiftungs-

und Eventmanagement zuständig;

Tel.: 06152-713530.

Jugendkonzert

Unter dem Motto „Junge Töne“ wird das

Jugendblasorchester Büttelborn am

Sonntag, 7. September, ab 11.00 Uhr

– je nach Wetterlage – vor oder im Heinz-

Weyer-Musikpavillon in Büttelborns Friedrich-Ludwig-Jahn-Str.

ein Konzert geben.

Vorgesehen sind u.a. Stücke wie „Lord of

The Dance“, „Pirates of the Caribbean“ und

„The Doors“. Das Jugendblasorchester, das

bei Konzerten des „Großen Orchesters“ im

Vorprogramm auftritt, muss bei seiner eigenen

Veranstaltung auch nicht auf Vorgruppen

verzichten. Es werden zu hören sein:

das Mini-Orchester und die Blockflöten-

Gruppen unter der Leitung von Andreas

Barthel und Viktoria Kleine. Als Highlight

des Jugendkonzerts kann schon jetzt ein

gemeinsames Stück von Miniorchester und

Jugendblasorchester angekündigt werden.

Wie bei den „Großen“ übernimmt Ulrich

Conzen die musikalische Leitung der beiden

Orchester. Eintritt ist frei.

Moritz Kreuzer ist Jugendwart

des Blasorchesters Büttelborn;

Tel.: 06152-82363.

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WIRDas kostenlose Monatsmagazin im Gerauer Land


1818 Das Wir-Magazin • 152 • August 2008

aus der Kreisstadt

Groß-Gerau lockt mit langer

Einkaufs-Nacht der Sinne

Überraschend, bezaubernd

und verführerisch: Am

12. September wird Einkaufen

in der Innenstadt von

Groß-Gerau zu einem ganz besonderen

Erlebnis. Die „Nacht

der Sinne“ verbindet Einkaufen

mit außergewöhnlichen künstlerischen

Aktionen. Die Kreisstadt

taucht ein in eine besondere

Welt. Alle sind eingeladen

- ein Erlebnis für die gesamte

Familie.

Einzelhandel und Gastronomie

sowie Kunst und Kultur

schaffen an diesem Freitagabend

von 18.00 bis 22.30 Uhr

eine gemeinsame Plattform:

Straßenkünstler und Fabelwesen

in bunten Kostümen treiben

ihren Schabernack mit dem

Publikum, erobern Straßen

und Plätze, verwandeln sie in

Theater(t)räume. Der Zuschauer

wird selbst zum Teil der Darbietung.

Einkaufen und Bummeln

in der Innenstadt von Groß-

Gerau wird an diesem Abend

zu einem ästhetischen Erlebnis.

Gaukler, Jongleure und Akrobaten

streifen durch die Straßen

und sorgen für staunende Gesichter.

Der Sandböhlplatz wird

zur Seiltanz-Manege. Stelzenakrobaten

und Kletterkünstler

sind unterwegs, Zuckerbäcker

und Zauberer – alle Sinne werden

angeregt.

Groß-Gerau bietet an diesem

ganz besonderen Einkaufsabend

aber auch Musik

für jeden Geschmack. Jazz

und Swing sorgen im Bereich


des Historischen Rathauses für

Stimmung. Und ein faszinierendes

Musikensemble bringt

den Sandböhl zum Beben.

Groß-Gerauer Künstler

sind fester Bestandteil des Programms.

„Zeit für Literatur“

mit Lesungen im Historischen

Stefan Sauer ist

Bürger meister der Kreisstadt

Groß-Gerau;

stefan.sauer@gross-gerau.de

Rathaus sowie Ausstellungen

von Malerei, Graphik und Fotografie

zeigen, welch großes

künstlerisches Potenzial Groß-

Gerau beheimatet. Im Historischen

Rathaus, in Volksbank

und Kreissparkasse und in der

Galerie am Sandböhl werden

diese Werke zu bestaunen sein.

Der Einzelhandel in der

Groß-Gerauer Innenstadt öffnet

seine Geschäfte am 12. September

bis 22.30 Uhr und bedankt

kosmetische Gesichtsbehandlung . Aromamassage

Fußreflexzonenmassage . man. Gesichts-Lymphdrainage

asiatische Kräuterstempelmassage

sich mit vielen attraktiven Sonderaktionen

bei den Besuchern.

Sonderpreis- und Rabattaktionen,

Modenschauen, Zusatzangebote

und Ausstellungen

locken sicher sehr viele Kunden

in die Geschäfte zwischen

Mainzer Straße und Darmstädter

Straße/Ecke Friedrichstraße.

Wie der Einzelhandel beteiligt

sich auch die Gastronomie mit

besonderen kulinarischen Angeboten

an diesem besonderen

Fest – lassen Sie sich überraschen!

Kommen Sie mit Freunden

und Bekannten – und erleben

Sie die Innenstadt von Groß-Gerau

in einem ganz neuen Licht:

Freitag, 12. September, Nacht

der Sinne in der Innenstadt von

Groß-Gerau. Mit offenen Geschäften

bis 22.30 Uhr.

Gaby Schuck

Walther-Rathenau-Str. 24

64521 Groß-Gerau

Telefon: 0 61 52 - 95 57 74

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Das Wir-Magazin • 152 • August 2008

19


Kerb‘08

Nur im Volkshaus Büttelborn

An allen Veranstaltungen

***EINTRITT FREI***

FREITAG 19.09.08

BIERANSTICH

mit Bernd Hasenzahl

KERWESPRUCH Verlesung

ab 19:00 Uhr

SAMSTAG 20.09.08 ab 20:00 Uhr

„KERB MAL ANDERS... “

mit BECKMANN & KLINK

COCKTAILS * SPASS * TANZ

SONNTAG 21.09.08 ab 16:00 Uhr

Kerwespruch Verlesung

danach „SCHLAGERPARTY“

MONTAG 22.09.08 ab 11:00 Uhr

FRÜHSCHOPPEN

mit der Nauheimer Dorfmusik

ES LADEN EIN:

DIE KERWEBORSCH, DIE VOLKSHAUS-KERWEGESELLSCHAFT,

DIE VOLKSHAUSGENOSSENSCHAFT UND FAMILIE MONNING

2020 Das Wir-Magazin • 152 • August 2008

aus der Geschichtswerkstatt (41)

Als der Kornsand

Pilgerstätte war

Nicht nur der in unserer unmittelbarer

Nachbarschaft

gelegene Rhein-Main-

Flughafen oder das Griesheimer

Flugfeld sind luftfahrthistorisch

interessant, sondern

auch der Kornsand. Dort musste

nämlich am 4. August 1908

Graf Zeppelin mit seinem Luftschiff

„LZ 4“ wegen eines Motorschadens

notwassern. Das

von Zeppelin gebaute vierte

Luftschiff war 136 Meter lang,

hatte einen Durchmesser von

17 Metern, besaß ein Volumen

von 15.000 Kubikmetern und

konnte eine Nutzlast von 4,6

Tonnen tragen.

Die eigentliche Landestelle

befand sich am Kornsandufer.

Sofort setzten sich Menschenmassen

nach dort in Bewegung.

Aus dem ganzen Gerauer Land,

dem Ried, selbst aus Darmstadt

pilgerten die Menschen zu Fuß,

mit Fahrrädern, auf Pferden, in

Kutschen und Automobilen an

den Kornsand, um das mächtige

Fluggerät bestaunen zu können.

Gendarmerie und Militär hatten

alle Hände voll zu tun, um die

Menschen zu bändigen. Gegen

22.30 Uhr konnte Graf Zeppelin

wieder starten und setzte seine

Peter Schneider ist Leiter

der Groß-Gerauer Geschichtswerkstatt,

Verein

für Geschichte, Heimat-

und Volkskunde e.V.;

Tel.: 0175-5225163

Fahrt wie geplant nach Mainz

fort. Von dort wollte man zum

Bodensee zurückkehren. Doch

eine Panne zwang die Mannschaft

am nächsten Tag zur ersten

Bodenlandung eines Zeppelins

bei Echterdingen. Ein

aufkommender Sturm zerstörte

schlagartig das Luftschiff und

Graf Zeppelin war finanziell am

Ende. Nach Bekanntwerden der

Katastrophe erfasste das Deutsche

Reich sofort eine bis dahin

nie gekannte Spendenwelle.

Graf Zeppelin war bekannter

als der Kaiser!

In Erinnerung zur Landung

des Luftschiffes LZ 4 wurde

am 4. August 1909, dem ersten

Jahrestag des Ereignisses, der

heute noch existierende Gedenkstein

feierlich eingeweiht.

Am 14.08.1958 lud der damalige

Landrat Wilhelm Seipp die Bevölkerung

zu einer 50-Jahr-Feier

am Zeppelin-Denkmal ein.

Allein in Deutschland entstanden

119 Luftschiffe der Bauart

Zeppelin, wovon ca. dreiviertel

durch Kriegshandlungen

und Unfälle verloren gingen. Bis

1918 entstanden auch in Mannheim

einige Luftschiffe der Bauart

Schütte-Lanz.


Kreis-Historie

Heimatgeschichte

zum Anfassen

Die Straßenkarte des Kreises

Groß-Gerau zeigt keine

weißen Flecken. Wie sieht

es aber mit unserer geschichtlichen

Landkarte“ aus? Wer

kennt die zahlreichen historischen

Stätten in der unmittelbaren

Nachbarschaft? Die

„weißen Flecken“ zu tilgen war

und ist die Aufgabe der „History

Tour“, die ich im Jahre 2002

begonnen habe. Wir führen sie

in diesem Jahr erneut durch.

Besonders freue ich mich, dass

ich den Historiker und Sprachwissenschaftler

Professor Ernst

Erich Metzner aus Rüsselsheim

für die Schirmherrschaft und

die wissenschaftliche Betreuung

gewinnen konnte. Der

Zuspruch durch Neu-Bürger

und alt-eingesessene Bewohnerinnen

und Bewohner des

Landkreises Groß-Gerau bei den

„Stationen“ in den letzten Jahren

zeigt, dass die Menschen an der

Vergangenheit ihres Wohnortes

und ihrer Region interessiert

sind. Die „History Tour 2008“

steht unter dem Motto „Landschaft“.

Sieben Stationen sind es

diesmal. Aufgegriffen wird in

diesem Jahr das Motto zum Beispiel

in Dornheim bei der Firma

Gerold Reichenbach wohnt in

Geinsheim und ist SPD-Mitglied

im Deutschen Bundestag;

Tel. 06152-54062.

Hessenwasser. Hier geht es um

„Veränderung und Nutzung

der Landschaft - Trinkwasser

aus dem Ried“. Beim Termin in

Geinsheim am 19. August, um

18 Uhr, trifft man sich am Kornsand/Fähre

und unternimmt

einen Spaziergang zu den Ausgrabungen

des „Römerlagers“.

„Eiszeit, Römer, Zuckerrübe

- Natur- und Kulturgeschichte

des Rieds“ werden am Beispiel

der Regionalparkstrecke „Apfelweinpfad“

zwischen Groß-

Gerau/Auf Esch und Wallerstädten

deutlich (Treffpunkt:

am 20.8., um 18 Uhr, im Europaring/Auf

Esch/Groß-Gerau).

In Stockstadt wird am 21.8., 18

Uhr, (Treff: Parkplatz Altrheinbrücke,

Stockstadt, neben dem

Hafen) die Verwendung der Ablagerungen

durch die Ziegeleien

von den Referenten Klaus Horst

(Bürgermeister) und Heimatforscher

Herrn Hartung beleuchtet.

Infos: www.gerold-reichenbach.

de/History_Tour.673.0.html.

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in der Kirche (48)

Anleitung zum

Glücklichsein

Die Schulferien sind zu

Ende, und allein durch

den täglichen Rhythmus

der Schülerinnen und Schüler

stellt sich wieder in vielen Familien

der gewohnte und alltägliche

Ablauf ein. Jedenfalls

ist es so bei uns zu Hause und

im Dekanat. Erzählungen aus

den erholsamen Reisen und

anderen sommerlichen

Aktivitäten

nehmen sich noch

Raum. Bilder werden

gezeigt: Da

ging es uns gut. Da

wollen wir nächstes

Jahr wieder hin. Ich

habe auch eine gute

und erholsame Zeit

im Sommer verbracht.

Gestern

habe ich die Zeit noch einmal

kurz angehalten und mich in

das verlangsamte Leben der

Stadt begeben. Vertraute Orte

wirken nach dem Urlaub und

der Pause anders. Es gibt vieles

zu entdecken: Gesichter, Farben,

Mühe und Last, Freundschaften

und Liebe, Lachen und Trauer.

Die Menschen sind unterwegs.

Ich entdecke die Schönheit des

Alltags in der Stadt. Eigentlich –

im wahrsten Sinnes des Wortes

– ein wenig verrückt. Mit Urlaubsreisen

entfliehen wir dem

Heiko Ruff-Kapraun ist Pfarrer

in ev. Dekanat Groß-Gerau;

Tel.: 0171-3744999

Alltag, planen eine gute Zeit,

kommen glücklich und ausgeglichen

nach Hause und können

Schönes und Gutes auch

dort für uns haben, wo wir oft

nur die Widrigkeiten des Alltags

sahen. Mir fallen

Worte aus Psalm

1 ein: Glücklich ist

der, der Lust hat am

Gesetz Gottes und

sinnt darüber Tag

und Nacht. Der ist

wie ein Baum, gepflanzt

an Wasserbächen.

Hier finde

ich eine kleine Anleitung

und Einleitung

zum Glücklichsein. Mir

fällt noch einen Postkarte in die

Hände, die ich für Sie, liebe LeserInnen,

kaufte. Ein Wunsch und

Segen für den nun beginnenden

Alltag: Dir wünsche ich eine

Brise, die Dich sanft erfrischt,

sanfte Wellen, in denen sich das

Licht bricht, und nach getaner

Arbeit, die Freiheit, in der deine

Gedanken, Träume und Gebete

lebendig werden. Wenn Sie diese

Karte, einem anderen Menschen

senden wollen, rufen sie

mich ruhig an.


Rückblick

Fotografiert von Tina Jung

Eröffnung des

Stadtbrunnenfestes ...

mit Bieranstich durch Bgm. Stefan Sauer

auf dem Marktplatz Groß-Gerau.

GROSS-GERAU

Das Wir-Magazin • 152 • August 2008

25


2626 Das Wir-Magazin • 152 • August 2008

Kurz und bündig

Von Landfrauen, Azubis

und Parteiaustritten

Zusammengestellt von W. Christian Schmitt

Kreis Gross-Gerau. Margareta

Wolf, ehemalige Bundestagsabgeordnete

und parlamentarische

Staatssekretärin, hat mit dem

Hinweis, dass sie den Atomausstieg

für einen Irrweg halte, die

Partei Bündnis90/Die Grünen

verlassen; in einem Beitrag fürs

Wir-Magazin (Ausgabe Nr. 117)

hatte sie noch geschrieben: „Das

Thema Atomkraftwerk Biblis

steht ganz oben auf meiner Agenda…“.

Kreis Gross-Gerau. Start frei für

einen neuen Lebensabschnitt galt

für die neuen Auszubildenden

der Kreisverwaltung Groß-Gerau,

die sich zusammen mit Landrat

Enno Siehr (2. Reihe, 3.v.r.), Eva

Wüllenweber (2. Reihe, rechts),

Doris Zeißler (2. Reihe, 3.v.r.)

und Patrick Fiederer (2. Reihe,

links) von der Abteilung Personalentwicklung

der Kreisverwaltung

dem Fotografen stellten.

Kreisstadt. Dr. Hartfrid Krause,

langjähriger Direktor der Prälat-

Diehl-Schule (siehe auch Wir-

Ausgabe Nr. 77) ist in den Ruhestand

verabschiedet worden.

Kreisstadt. Michael Montag,

bislang stellvertretender Leiter der

Darmstädter Lichtenbergschule,

hat an der Prälat-Diehl-Schule die

Nachfolge von Dr. Hartfrid Krause

angetreten.

Kreisstadt. Am Samstag, 20.

September, präsentiert sich der

Landfrauenverein Wallerstädten

– der z. Zt. 110 Mitglieder zählt

- im Rahmen des Markttages auf

dem Groß-Gerauer Marktplatz mit

einem eigenen Stand.

Büttelborn. Dem Erzieher und

Heilpädagogen Frank Noack aus

Worfelden, der die Leitung der

Kita Regenbogen übernommen

hat, wünschten Bürgermeister

Horst Gölzenleuchter (2.v.r.) und

Erzieherin Tanja Griffiths (sitzend)

einen guten Start.

Riedstadt. Gottfried Milde (Mitte),

CDU-Landespolitiker, war

– begleitet vom Vorsitzenden der

CDU-Kreistagsfraktion Günter

Schork (li.) - im Rathaus zu Gast,

um sich mit Bürgermeister Gerald


Kummer über aktuelle Fragen der

Kommunalpolitik auszutauschen.

Kreisstadt. Die neuen Auszubildenden

und Praktikanten im

Stadthaus stellten sich zusammen

mit Bürgermeister Stefan

Sauer (li.) sowie Azubis aus dem

bereits 2. Ausbildungsjahr und

Personalamtsleiter Helmut Jandewerth

(re.) dem Fotografen.

Riedstadt. Unter dem Motto

„Alle hatten einen Namen“ veranstaltet

das Philippshospital am

1.September einen Gedenktag zur

„Euthanasie“.

Büttelborn. Auch in diesem Jahr

übergab Bürgermeister Horst

Gölzenleuchter Schultüten an

die ABC-Schützlinge der Erich-

Kästner-Grundschule.

Büttelborn. Ein Vierteljahrhundert

an der Spitze des Kreis-Sportamtes

steht Klaus Astheimer

(Mitte), dem Landrat Enno Siehr

und der Erste Kreisbeigeordnete

und Sportdezernent Thomas Will

aus diesem Anlass gratulierten.

Ober-Seemen. Vor dem „Haus

Berlin“, das als letztes der fünf

Unterkunftshäuser jetzt komplett

saniert worden ist, überreichte

Landrat Enno Siehr (6.v.r.)

Wirtschaftsleiterin Ilona Rehak

(4.v.r.) einen Scheck für die vielen

kleinen Anschaffungen, die auch

nach Ende der knapp zwei Mio.

Euro teuren Sanierungsarbeiten

noch getätigt werden müssen;

mit ihr freuen sich Elke Draxler,

Leiterin der Kreis-Jugendpflege

(3.v.l.), Architekt Frank Ruhland

(5.v.r.) sowie weitere Mitarbeiter

der Kreisverwaltung.

Kreisstadt. Bei der Spendenübergabe

des Wasserwerks Gerauer

Land an das Kreiskrankenhaus

Groß-Gerau und „Die Tafel

Groß-Gerau“ stellten sich dem

Fotografen (v.l.): Bürgermeister

Horst Gölzenleuchter (Vorstandsvorsitzender

Wasserwerk Gerauer

Land), Krankenhausdirektor Wolfgang

Wilhelm, Monika Schmidt

(Leiterin „Die Tafel Groß-Gerau“),

der stellv. Krankenhausdirektor

Markus Koch sowie Maria Salder

(Betriebsleiterin Wasserwerk

Gerauer Land).

Kreisstadt. Von einem „erlebnisreichen

Jugendcamp in der Partnerstadt

Bruneck“ zurückgekehrt

– so die städtische Pressemitteilung

– ist eine Gruppe von 15

Jugendlichen und zwei Betreuern.

Mein eigener Lernweg

Lernkompetenz ist mehr

als gute Noten. Weltweit.

Seit 50 Jahren.

Das Wir-Magazin • 152 • August 2008

Die schulischen Anforderungen sind enorm

hoch, heute brauchen Kinder mehr denn je

eine Entlastung beim Lernen und die erfahren

sie durch die kumon-Methode. Über 4 Millionen

Kinder in 45 Ländern der Welt entwickeln

bereits ihre Lernkompetenz durch kumon.

Fördern auch Sie Ihr Kind.

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27


Terminkalender

Das Wir-Magazin veröffentlicht an dieser Stelle kostenlos

Termine von Verbänden, Institutionen, Kunst und Kultur.

Zuschriften bitte an: Wir-Magazin, Im Pfützgarten 7,

64572 Büttelborn, Fax 06152-52429

Regelmäßige Termine ...

finden Sie auch im Veranstaltungskalender

der Kreisstadt, erhältlich

im Stadthaus Groß-Gerau oder unter

www.gross-gerau.de

Dauerausstellung

im Stadtmuseum Groß-Gerau

Mi. u. Sa. 10 - 12 Uhr

Do. 14 – 17 Uhr, So. 11 – 17 Uhr

Römerzeit und Stadtgeschichte

1920-1990 im Stadtmuseum

Groß-Gerau, Am Marktplatz 3,

Info-Tel. 716295

bis 29. August

Ausstellung: „Kunstküsschen“ von

Christine-Katharina Krämer in der

Groß-Gerauer Volksbank, Am Sandböhl.

Infos unter Tel. 714-409 oder

www.ckk-arts.de

bis 31. August

Mi. 11–22, Do. bis So. 11–19 Uhr

Ausstellung: Tempo, Tempo!

Sonntag 31. August, 18 Uhr, laden

die Opelvillen zur Finissage, bei der

die Gewinner des Schülerwettbewerbs

„schreib los“ ausgezeichnet

werden. Zum Ende der Ausstellung

wird ab 19 Uhr Peter Fischlis und

David Weiss’ Film „Der Lauf der Dinge“

gezeigt. Opelvillen Rüsselsheim,

Ludwig-Dörfler-Allee 9, Info-Tel.

06142-835907 www.opelvillen.de

bis 3. September

Sa. u. So. 11-17 Uhr

Ausstellung von Ingrid Stoll in der

Galerie Hofgut Guntershausen

(Kühkopf), Stockstadt/Rhein,

Info-Tel. 06152-718818

bis 26. September

Mo. - Fr. 7.30 – 12.00 Uhr

Do. von 14.00 – 18.00 Uhr

Ausstellung „Mit allen Sinnen“

Kunst – wahrgenommen und gestaltet

von Bewohnern des Pflege- und

Therapiezentrums Riedstadt. Im Rathaus

Riedstadt (Goddelau), Rathausplatz

1, Info-Tel. 06158-930841

16. August bis 3. Oktober

Interkulturellen Wochen 2008 mit

vielen Veranstaltungen, Friedensgebet

der Religionen, Tänze, Life-Musik,

Life-Interviews, Kulinarisches

aus vielen Ländern u.v.m. Veranst.:

2828 Das Wir-Magazin • 152 • August 2008

Gemeinschaftsprojekt von SIB Sozial-

u. Integrationsbüro GG, Pfarramt für

Bildung und Ökumene im Ev. Dekanat

GG u. Generation X – Gelebte

Integration e.V. Programm infos:

0176-60814814, 06152-716292

17. August

11.00 – 16.00 Uhr

“Deutschland bewegt sich!“ beim

Sportaktionstag in der Gemeinde

Büttelborn. Bürgerhaus, Gelände

Rasensportplatz, Hermann-Schmitt-

Str., Worfelden. Info: www.barmer.de

20. August

18.00 Uhr

History Tour 2008: „Eiszeit, Römer,

Zuckerrübe“ – Natur- und Kulturgeschichte

des Rieds am Beispiel der

Regionalparkstrecke „Apfelweinpfad“.

Treffpunkt: Europaring auf Esch

Groß-Gerau, Beginn des Apfelweinpfades,

Spaziergang nach Wallerstädten

zur Gaststätte „Zum Löwen“.

Referent: Jürgen Volkmann (Museumsleiter

Groß-Gerau), Anmeldung

unter Tel. 06152.716295

22. bis 25. August

Weindorf Groß-Gerau Am Sandböhl.

Veranst.: Gewerbeverein Groß-Gerau,

www.gewerbeverein-gg.de

23. August

11.00 Uhr

Eröffnung der GGV Biogasanlage

Wallerstädten mit „Tag der offenen

Tür“ Stadtwerke Versorgungs GmbH

Groß-Gerau (GGV), Info: 17200

20.00 Uhr

Serenadenkonzert mit dem Spielmannszug

Dornheim in der Alten

Schule, Info-Tel. 58514

23. und 30. August

ab 15.00 Uhr

Street-Ball-Turnier

Generation X – gelebte Integration

lädt alle zum Basket-Ball-Spielen ein,

Info unter Tel. 017660814814

zusammengestellt von Kerstin Leicht.

e-Mail: termine@wir-in-gg.de

Angaben ohne Gewähr

23. August

18.30 Uhr

Open-Air Konzert Soul und Jazz mit

„Soulaffair“ und „Zopponection“ im

Biergarten Kulturcafé GG. Eine Veranstaltung

im Rahmen des „Kultursommer

Südhessen“ Info-Tel. 53551

23. und 24. August

Internationales Masters-Kriterium

und Internationaler Masters-Sprint-

Cup im Speedskating im Skatepark

Groß-Gerau. Veranst.: Sportverein

Blau-Gelb GG, Info-Tel. 910058,

www.blau-gelb-gg.de

28. August

15.30 Uhr

Bücherwurmtreff für Kinder

ab 6 Jahren. „Gut gemacht Tigertom“,

Buch von Andrea Hebrock. Es

wird ein Türschild gebastelt mit

einem fröhlichen und einem traurigen

Gesicht. Stadtbücherei Groß-Gerau,

Gernsheimer Str. 5, Info-Tel. 716250

30. August

ab 16.00 Uhr – 23.00 Uhr

Straßenfest in der Mainzer-Straße

Groß-Gerau mit mittlelalterlichem

Spectaculum in historischem Ambiente,

urigen Speisen, vergorenen und

unvergorenen Säften des heimischen

Apfels, handgesiedete Seifen, Flohmarkt,

Pizzabäckerei, Kaffee u. Kuchen,

Weinprobe u. Musik, Kinderralley

und vielen anderen Überraschungen.

Veranstalter sind die

Gewerbetreibenden und Anwohner

der Mainzer Straße, Infos gibt:

E.-M. Finck-Hanebuth, Tel. 926767

www.wir-in-gg.de


30. August

ab 11.00 Uhr

Breitensportturnier Tanzschule Old

Stuff, Groß-Gerau, Odenwaldstr. 21,

Info unter: www.old-stuff.de

20.00 Uhr

Hörspiel live im Hofgut Hohenau

Trebur TTTprivat: Ramona Glas in

Teufels Küche. Treburer Theatertage,

TTT: 0179-5134182, www.tttage.de

20.00 Uhr

Veranstaltung zum Antikriegstag

2008 im Kulturcafé GG der DGB-

Ortsverb. GG und die AG „Arbeit u.

Leben“ und der Verein Kulturcafé

laden zu einem Informationsabend

mit Kulturprogramm gestaltet von

der „dramatischkleinebühne“ ein.

Tel. 57372. Eintritt frei.

31. August

11.00 – 14.00 Uhr

Sommermatinee Wallerstädten

am „Äppelwoipädche“. Veranst.: Kulturamt

Kreisstadt GG, Tel. 716277

4. September

20.00 Uhr

Iris Stromberger mit „Herzklopfen –

Herztropfen“ Eine musikalisch-literarische

Collage zum Thema Liebe mit

der bekannten Darmstädter Schauspielerin

und Chansonette im Stadtmuse

um GG, Marktpl., Tel. 7160.

6. September

8.00 Uhr

Flohmarkt im Kulturcafé

Groß-Gerau, Info-Tel. 53551

10.00 – 14.00 Uhr

Musikschule GG: „Tag der offenen

Tür“ Musikschulleiter Günter Meurer

und sein Team informieren über das

musikalische Angebot. Es dürfen Instrumente

ausprobiert werden. Im

Garten des Kulturcafés wird ein Programm

der Musikschul-Ensembles

präsentiert. Infos unter Tel. 83308

GERAUER LAND

14.00 Uhr

Wo die Groß-Gerauer Wein gekauft

haben. Besuch bei der Winzerfamilie

Dittewig-Bogen, Nierstein-Schwabsburg.

Ein Ausflug veranstaltet vom

Förderverein des Stadtmuseums GG.

Info u. Anm. bei Jürgen Volkmann,

Tel. 06152-716295

9. September

17.00 Uhr

Orgelkonzert Ev. Kirche Dornheim

Schüblerchoräle von J. S. Bach.

Emporenkonzert mit Erläuterungen

unter der Leitung von Wiebke Friedrich.

Veranst. Ev. Stadtkirchengemeinde

Groß-Gerau. Tel. 910280

18.00 – 20.00 Uhr

Basar Kita Donaustrasse, Dornheim

Infos: Christine Schmidt-Senßfelder,

Tel. 06152-949054

10. September

20.00 Uhr

Kabarett mit dem Duo „Kabbaratz“.

Vorpremiere des neuen Programms

„Mir! Meiner! Mich! – auf der Suche

nach der verlorenen Höflichkeit im

Kulturcafé GG, Info-Tel. 53551

11. September

19.30 Uhr

Vortrag von

Walter Keber

„Gesichter und

Geschichten –

ein Gang durch

die Vergangenheit“,

Groß-Gerau

seit der Kreisgründung,Stadtmuseum

GG, Marktplatz 3, Tel. 716295

19.00 Uhr

Kultur-Stammtisch im Hotel Adler

Groß-Gerau, (Raum Tielt). Veranst.:

Wir-Magazin, Info: wir@wcschmitt.

de od. dittmarwerner@aol.de

12. September

18.00 – 22.00 Uhr

„Nacht der Sinne“ in Groß-Gerau

mit vielen Attraktionen, langen Öffnungszeiten

bis 22 Uhr, Modenschau

in der Darmst. Str. und Feuer-Show

auf dem Sandböhl. Infos Seite 18.

16. August bis 18. September 2008

12. September

19.30 Uhr

„Hör mal im Denkmal“ Kabarett mit

Dieter Thomas „Der Seniorenhippie

mit Hund“ im Hofgut Guntershausen,

Veranst.: Sparkassen-Stiftung GG,

Info-Tel. 06152-713207

12. bis 15. September

14.00 – 22.00 Uhr

Herbstmarkt in Groß-Gerau auf dem

Marktplatz, Veranst.: Manfred Hill

13. September

Marktplatz Groß-Gerau: Der Landfrauenverein

Wallerstädten wird an

diesem Markttag Äpfel keltern und

den Saft sowie Spundekäs, Kaffee

und selbstgeb. Kuchen anbieten.

Infos: Ilse Ruckelshausen, 950430

10.00 – 14.00 Uhr

Großer Bücherflohmarkt, Stadtbücherei

GG, Gernsh. Str. 5, 716250

14. September

14.30 Uhr

DAS RENNQUINTETT für Kinder in

der SKV Halle Nauheim, Königstädter

Str., Veranst.: Kreis Groß-Gerau

u. Sparkassenstiftung, Tel.: 9890

15.00 Uhr

Kinderliederfestival mit Unmada

Manfred Kindel und Wolfgang Hering

im Kulturcafé GG,. Käptn Uni Zoff

nimmt die Kinder mit auf eine Piratenreise

mit Liedern und spannenden

Geschichten. Im Nu verwandelt sich

die Bühne von einer Seeräuberspelunke

in ein Piratenschiff. Doch keine

Angst, die „Pipapo-Piraten“, die

schießen mit Tomaten. Mitmachprogramm

von 4 bis 10 Jahren. Auch

Erwachsene haben ihren Spass

daran. Veranst: Verein Kulturcafé

in Koop. Sparkassen-Stiftung Groß-

Gerau. Info-Tel. 06152-53551

19.00 Uhr

DAS RENNQUINTETT: Von Barock

bis Pop, von Bach bis Blues.

Musikfestival Kirchenklänge in der

Ev. Stadt kirche Groß-Gerau, Veranst.:

Kreis GG u. Sparkassenstiftung,

Info-Tel. 06152-9890

18. September

20.00 Uhr

Jessica Born – Jazz, Soul und Rock.

Wer ihre Stimme gehört hat, kommt

wieder. Jessica Born mit der Klimpi

Houzeband, Hotel Adler Groß-Gerau.

Eine Veranstaltung im Rahmen der

Groß-Gerauer Akzente.

Info-Tel. 06152-7160 oder 8090.

Das Wir-Magazin • 152 • August 2008

DIE MUSIKLEHRER

Schlagzeug

E-Gitarre

Klavier

Keyboard

E-Bass

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in Büttelborn

Tel. 06152 / 719997

www.fusionjazz.de

29


aus Frauensicht (16)

Gedankenlos

Kennen Sie das? Sie sitzen mit Ihrem

Mann im Auto, weil Sie heute Abend

eine Party geben wollen und noch einiges

einkaufen müssen. Dreißig Personen

haben zugesagt. Ihr Mann sitzt auf dem

Beifahrersitz und schaut aus dem Fenster.

Sie gehen gedanklich noch einmal den Einkaufszettel

durch. Es wäre ärgerlich, wenn

Sie jetzt etwas vergessen würden. Vom

Einkaufszettel schwirren Ihre Gedanken

in die vergangene Woche. Sie überlegen,

ob Sie alles erledigen konnten, was erledigt

werden sollte. Plötzlich kommt Ihnen der

Gedanke an den Kinderarzt, gleichzeitig

an den Lehrer, der Sie unbedingt sprechen

will, weil Ihre Tochter unkonzentriert ist.

Eigentlich kann er sich doch denken, dass

sie in der Pubertät ist.

In der kommenden Woche wird es

auch wieder eng. Berufliche Termine lösen

die privaten ab und Sport muss auch noch

irgendwie in den Plan passen. Noch einen

Bandscheibenvorfall können Sie sich nicht

leisten. Das wäre eine Katastrophe! Wie

soll ohne Sie alles laufen? Alltag, Schule,

Haushalt, Job. Sie sind unentbehrlich! Kennen

Sie das? Tausend Gedanken flitzen in

Ihrem Kopf herum. Zurück zur Party heute

Abend. Was ziehen Sie nur an? Das rote

Kleid kneift und ist unbequem. Der dicke

rote Pulli und die neue Jeans – das ist zu

lässig. Ok! Die weiße Hose und das türkisfarbene

Top! Und wenn’s kühl wird, ziehen

Sie einfach den weißen Lochpulli über.

Ach Mensch! Servietten! Beinahe hätten

Sie die Servietten vergessen! „Schatz,

Anette Welp wohnt in Trebur und

betreibt dort den „Augen Auf Verlag“

(www.vollweiblich.de).

augenauf.welp@t-online.de

schreib doch schnell noch Servietten auf!

Schatz?“ Sie sehen zu Ihrem Mann, der auf

dem Beifahrersitz vor sich hin starrt.

„Schatz, woran denkst du?“ fragen Sie

ihn, weil Sie eigentlich erwarten, dass er

den Einkaufszettel zückt und durch das

Wort „Servietten“ erweitert. „An nichts“,

gibt er knapp zur Antwort. „An nichts?

Das glaube ich Dir nicht! Wenn Du an

nichts denken würdest, wäre es total leer

in deinem Kopf. Aber an irgendetwas

denkt man immer! Also, was denkst Du?“.

„An nichts denke ich. Ich meditiere!“

„Du machst was?“, frage ich völlig entgeistert

und bremse scharf, weil ich beinahe

vor Schreck die rote Ampel übersehen

hätte. „Ich kann das. Ich kann an nichts

denken. Das ist wie eine Meditation!“, gibt

er knapp zur Antwort.

Hat der Mann es gut! So etwas will ich

auch können! Keine Party, keine Zettel,

keine Lehrer und pubertierende Kinder

und keine Klamotten im Kopf! Aber unter

uns Frauen: Ich glaube, so gedankenlos

können nur Männer sein!

Sparkassenberater einschalten,

Abgeltungsteuer ausschalten!

Optimieren Sie jetzt Ihre Geldanlage.

Sparkassen-Finanzgruppe

Hessen-Thüringen

Noch bis 31.12.

handeln!

Am 1. Januar 2009 kommt die neue Abgeltungsteuer. Bereiten Sie sich

darauf vor. Am besten, indem Sie Ihren Spar kassenberater schon jetzt

nach steueroptimierten Geldanlagen fragen. Er wird Sie kompetent und

umfassend beraten. Wenn’s um Geld geht – Sparkasse.


aus der Bücherei (15)

Ein Besuch

lohnt allemal

Kennen Sie Ihre Bücherei in Trebur?

Die Gemeindebüchereien in Trebur

und Astheim verfügen zusammen

über einen aktuellen Bestand von ca.

20.000 Medien. Im Alten Rathaus Trebur,

Wilhelm-Leuschner-Platz 6, bietet die Bücherei

auf zwei Etagen eine breite Auswahl

an Romanen, Kinder- und Jugendbüchern.

Der Sachbuchbereich gliedert sich in unterschiedliche

Themengruppen. Das Angebot

an Zeitschriften ist durch eine Vielzahl

an Abonnements breit gefächert.

Neben den Printmedien finden Sie

eine große Auswahl an Hörbüchern, die

sich immer größerer Beliebtheit erfreuen.

Auch CD-Roms und Spiele für Groß und

Klein können entliehen werden.

Die Bücherei in Astheim befindet sich

im Kindergarten in der Waldstraße 30.

Auch dort wartet ein vielfältiges Medienangebot

auf Sie. Den gesamten Medienbestand

können Sie auf unserer Homepage

unter www.buecherei-trebur.de einsehen.

Besuchen Sie uns in Trebur montags

und donnerstags von 15.00 bis 18.30 Uhr,

mittwochs von 9.30 bis 12.30 Uhr oder

samstags von 10.00 bis 12.00 Uhr. In Astheim

ist dienstags von 16.30 bis 18.30 Uhr,

donnerstags von 11.00 bis 12.30 Uhr und

freitags von 15.00 bis 17.00 Uhr geöffnet.

Daniela Wieden ist Leiterin der

Büchereien in Trebur und Astheim;

Daniela.Wieden@trebur.de.


Schaufenster

Line Dance boomt !

Wie erklärt sich die wachsende Beliebtheit zum

Line Dance? Familie Gallus, die Gründer der Line

Dance-Tanzschule Old Stuff in Groß-Gerau, haben

darauf eine klare Antwort: Line Dance vereint,

wie kaum eine andere Sportart, körperliche und

geistige Aktivität mit Musik, Tanz und Geselligkeit.

Line Dance sollte man nicht mit Square Dance

Lichtbahnen-Therapie

nach Trudi Thali

Wussten Sie, dass körperliches und seelisches

Wohlbefinden abhängig ist von einem harmonischen

Fluss der Lebensenergie in unserem Körper?

Schmerzen und Krankheiten entstehen dann,

wenn die Energieleitbahnen blockiert sind. Hier

setzt diese neue sanfte Lichtbahnen-Behandlung

an – nämlich an den wahren Ursachen von

gesundheitlichen Störungen: den Blockaden

in den Meridianen oder Lichtbahnen.

(Buch: Lichtbahnen-Heilung,

Trudi Thali, Verlag Windpferd)

Während der Lichtbahnen-Behandlung

löse ich durch sanftes Berühren mit den

Händen blockierte Energie. Dabei werden

die Chakras, die wie zarte Energiewirbel das Licht

in den Körper transmittieren, ausgeglichen und

das ganze Energiesystem stimuliert. Die neue

Heilweise schenkt eine tiefe Entspannung und die

Selbstheilungskräfte werden aktiviert. Oft genügen

ein paar Sitzungen, um den Fluss der Lebensenergie

wieder ins Gleichgewicht zu bringen. Termin

für Einzelsitzung unter Tel. 06152/937437.

Ingrid Horst

staatl. geprüfte Gymnastiklehrerin

und Masseurin, Lichtbahnen-Therapeutin

Darmstädter Straße 9, 64521 Groß-Gerau

3232 Das Wir-Magazin • 152 • August 2008

verwechseln. Man braucht zum Line Dance keinen

Tanzpartner. Die Tänzerinnen und Tänzer tanzen

für sich und doch gemeinsam auf der Tanzfläche

nach vorgegebenen Choreographien. Line Dance

ist für jede Altersgruppe geeignet.

Familie Gallus hat sich ganz dem Line Dance verschrieben

und möchte möglichst vielen Menschen

die schöne Freizeitgestaltung näher bringen. Die

Tanzschule Old Stuff wird jedem Line Dancer

gerecht und bietet ausreichend Kurse in allen

Schwierigkeitsgraden an.

Wer sich Line Dance einmal aus der Nähe betrachten

will, kann die Anfang September stattfindenden

Schnuppertage nutzen oder jederzeit

einfach abends mal vorbeischauen.

Die Öffnungszeiten sind Mo. – Fr. ab 19.00 Uhr

oder nach Vereinbarung.

Nähere Infos findet man unter www.old-stuff.de

und bei Tanzschule Old Stuff

Odenwaldstraße 21, 64521 Groß-Gerau

Tel. 06152-807563 oder 0151-15762822

Bellissima

Kosmetik- und Nagelstudio

Das Kosmetik- und Nagelstudio von Frau Plaia ist

seit April wieder in die Otto-Wels-Str. 1 zurückgekehrt.

Im neuem Wohlfühl-Ambiente ist alles größer,

schöner und noch besser geworden. Parkplätze

stehen jetzt kostenfrei zur Verfügung.

Bei Bellissima können Sie sich zusätzlich zu den

klassischen Kosmetikbehandlungen und Fußpflege

(mit Produkten von Dr. Eckstein u. Ischia Beauty)

auch professionell Ihre Nägel verschönern lassen.

Oder Sie absolvieren bei Frau Plaia selbst eine

Ausbildung zur Nageldesignerin. Sie informiert Sie

gerne unverbindlich über Dauer und Kosten.

Ein Nageldesign-Fachhandel und eine Auswahl an

Piercing-Schmuck ergänzen das Produktangebot

des Bellissima Kosmetik- und Nagelstudios.

Bellisima Kosmetikstudio, Otto-Wels-Str. 1,

Groß-Gerau, Tel. 06152- 806182,

www.bellissima-kosmetikstudio.de

Schmitt-

IT-Service

Seit nun anderthalb Jahren

bietet Ralf Schmitt als

Inhaber der Fa. Schmitt-

IT-Service in der Nauheimerstr.

16 in Trebur seine

Dienstleistungen rund um den PC in Trebur und

Umgebung an. Der Kundenkreis setzt sich aus

kleinen und mittelständigen Unternehmen, Ärzten

sowie Privatleuten zusammen. Zum Service gehören

Beratung und Schulung rund um den PC, Reparaturen,

DSL-Installationen sowie die Beratung

bei Neuanschaffung oder Aufrüstung der EDV.

Im Zeitalter von immer mehr vernetzten Anwendungen

gehören die Netzwerkkonzeption und Installation

ebenso zum Angebot. Als besonderer

Schwerpunkt ist die Datensicherung als automatisiertes

Backup zu sehen, Datenrettung wird

ebenso angeboten. Für Fragen steht ihnen

Ralf Schmitt unter 0177-583 0721 oder

info@schmitt-it-service.net gerne zur Verfügung.

Tag der offenen Tür

Vor genau einem Jahr hat Jasmin Bender in

Worfelden eine Praxis für Physiotherapie eröffnet.

Für das ihr entgegengebrachte Vertrauen und die

tolle Zusammenarbeit möchte sie sich bei Ihnen

allen bedanken und lädt Sie am 6. Sept. 2008

ab 11 Uhr in die Räumlichkeiten der Praxis ein.

Bei dieser Gelegenheit können Sie sich über die

neuesten Therapietechniken informieren z.B. über

Behandlungsmöglichkeiten für Golfspieler.

Außerdem bietet sie und ihre Mitarbeiterinnen

eine kostenlose Demonstration ihrer Fähigkeiten

an! Möchten Sie sich gerne informieren und mit

Jasmin Bender gemeinsam feiern?

Das Praxisteam freut sich auf Ihr Kommen!

Jasmin Bender, Praxis für Physiotherapie,

Tannenstraße 14, 64572 Büttelborn-Worfelden,

Tel. 06152 9563907


zusammengestellt von Giuseppina Contino, Tina Jung und Kerstin Leicht

Radke’s Backstube –

für Sie in Büttelborn

Seit dem 4. August 2008 ist Radke’s Backstube

für Sie zusätzlich auch in Büttelborn in der Mainzer

Straße 19, der ehemaligen Bäckerei Weber,

mit frischen Backwaren, köstlich belegten Brötchen

und leckeren Kaffeespezialitäten erreichbar.

Der freundlich gestaltete Sitzbereich lädt zum

Verweilen ein, z.B. bei einem Glas Latte Macchiato

und einem frischen Stück Pflaumenkuchen.

Die seit 1795 in Familientradition geführte Backstube

aus Groß-Gerau möchte auch Büttelborn

Groß-Gerauer Dienstleistungsunternehmen gibt

Sparpotenziale im Portobereich an Unternehmen,

Behörden und Institutionen weiter

Die Möglichkeit, einerseits die Sicherheit und Zuverlässigkeit

der Deutschen Post AG (DPAG) im

Briefverkehr zu nutzen und andererseits Portoermäßigungen

für Briefsendungen zu erhalten, war

bisher auf Grund der strengen Rabattierungskriterien

für kleinere und mittlere Unternehmen stark

eingeschränkt bzw. überhaupt nicht gegeben.

Nach derzeitigem Stand können auch kleinere

Unternehmen mit Hilfe externer Dienstleister

durch Konsolidierung ihrer Sendungen die Sparpotenziale

im Portobereich in Anspruch nehmen.

Frank Herschel, Inhaber der Versand-Agentur

Herschel GmbH in Groß-Gerau, umschreibt die

Tätigkeit des Konsolidierens von Briefsendungen:

„Als Inhaber einer bundesweit gültigen Lizenz der

Bundesnetzagentur (Beförderungserlaubnis von

Briefsendungen bis 1.000 g) und Vertragspartner

der Deutschen Post AG sammeln wir die Brief-

Von Renate Wiedemann, Journalistin, Gründerin

und über ein Jahrzehnt Vorsitzende der

Deutschen Hospizhilfe; Tel.: 04181-37313.

Nachdem Willi P. Heuse (Heuse Bestattungen in

Weiterstadt) im vergangenen Herbst an einem Seminar

von Dr. med. Peter Heinl, Autor des Buches

„Maikäufer flieg, dein Vater ist im Krieg“, teilnahm,

hatte er den Wunsch, Deutschlands führenden

Trauertherapeuten zur Aufarbeitung von

Kriegserlebnissen in die Region zu holen. Die leidvollen

Erlebnisse aus damaliger Zeit beeinflussen

nach wie vor das Leben von Millionen von Men-

GERAUER LAND

mit ihren handwerklich hergestellten

Kuchen, Brötchen

und Broten, die mit handgeführtem

Natursauerteig hergestellt

werden, begeistern

und verwöhnen. Der hohe

Qualitäts standard der Bäckerei

Radke – vom Rohstoff bis

zur Backware – wurde vor

kurzem mit dem „Hessenbäcker“

ausgezeichnet.

Radke’s Backstube heißt Sie

herzlich willkommen und

freut sich auf Ihren Besuch.

Ein Brief muss keine 55 Cent kosten

Hilfe für Opfer und Trauernde

sendungen von Unternehmen, Behörden und

Institutionen, übernehmen die postvorbereitenden

Tätigkeiten und liefern die Briefe vorsortiert,

gemäß den Entgeltvorschriften beim zuständigen

Briefzentrum der Deutschen Post AG ein“. Die

DPAG vergütet die vorbereitenden Tätigkeiten in

Form einer Portoreduzierung, die nach Anzahl

anrechenbarer Sendungen und eventueller Eigenleistungen

des Absenders auf die Kunden umgerechnet

wird. Die erzielbare Ersparnis kann

zwischen 6% und 12% liegen. „Das interessante

an diesem Verfahren ist“, so Frank Herschel weiter,

„dass unabhängig vom Sparpotenzial, die

Unternehmen ihren Postausgang einfach und bequem

organisieren können und die Zustellzeit und

Zustellqualität der Sendungen gewährleistet bleibt:

ca. 98% aller Briefsendungen sind am nächsten

Tag beim Empfänger!“.

Infos zu diesen und weiteren Brief-Dienstleistungen:

Hotline: 0180/55663377-8 oder

im Internet: www.versand-agentur.de

schen. Während man heute selbstverständlich

um die Bedeutung therapeutischer Hilfe für Opfer

und Trauernde weiß, ist die Aufarbeitung von

Kriegs-Erlebnissen noch immer die Ausnahme.

Wie viel Bedürfnis nach Klärung es aber auch

hier gibt, weiß Willi P. Heuse nur zu gut.

Dr. Peter Heil, der auch Lehrtherapeut der Österreichischen

Ärztekammer ist und in London lebt,

kommt vom 25. bis 28. September zu einem

Seminar nach Griesheim. Weitere Infos und

Anmeldung bei Heuse Bestattungen in

Weiterstadt, Telefon 06150–10960.

Das Wir-Magazin • 152 • August 2008

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Mir Gerer (83)

Do kaonnsde mache nix,

do mussde gugge zu

Es gibt haitzudaochs Sache, die gibt’s garnett.

Awwer gibt’s nett gibt’s nett meh.

Guckt doch nur mol die Schbritpraise

oo. Die kläddern unn kläddern unn waos

blaibt uns aame Wäschtscher aonnerster iwwerisch

als zu bezaohle, wenn märr fahrn

wolle odder misse. Awwer do kaonnsde

mache nix – do mussde gugge zu.

Des iss aa diesjohr färr fiele Lait de

Grund, dass se nett in Urlaub fahrn kenne

wolle. Do sinn jo oft die Fahrtkosde meh

als wie de Urlaub sälbst. Unn nääwebai entdecke

viele aa, dass märr im aischene Bett

besser schloofe kaonn. Nääwebai duhn se

aa noch äbbes färr de Klimaschutz. Des iss

doch aa waos.

Nadierlisch sinn mir nett im sunnische

Siede. Iwerhaapt iss unsern diesjährische

Summer aischentlisch gar kaon Summer.

Funn weje Klimaärwärmung. Es war

doch gaonz schee kiehl. Unn wenn aonnern

baal im Räje fersoffe sinn, um unser

Schdädtsche honn die Räjewolge jo immer

en scheene Booche gemaocht. Wer kao

Bumb im Gaade hott, hott jetzt en scheene

braoune Rasen. Unn wenn märr die Tomaade

nett jeden Daoch gießt, losse se baal die

Hutsche henge. Gar nett zu rädde fumm

tääschlische Schbaziergaong uff de Friedhof

zum Gieße. Denn die paa Drobbe, wo

fumm Himmel falle, sinn graod sofiel, wie

wenn e Mick pisst. Nadierlisch kaonn märr

bai uns aa nett so schee baode wie sunnst im

Urlaub. Guckt doch emol, aon wiefiel Seeje

es Schild schdeht: baden färboten, wegen ...

. Unn die Duscherai odder es Baode in de

Bitt kaonn märr sisch jo aa baal nett meh

laisde. Die Schdrom-, Eel- unn Gaspraise

schdaie schnäller wie märr gugge kaonn.

Unn waart emol uff die nexde Johresaobräschnunge,

do wärrn uns die Dotzgligger

erausfalle. Unn de Urlaub färr next Johr iss

widder im Aomer. Unn die Oobieder wäxele,

iss aa kao Leesung. Die schlaoche doch

all minaonner uff, wie se wolle. Awwer do

kaonnsde mache nix – do mussde gugge

zu. Waos mache degäje kaonn märr baim

Färnsehgugge. Waos färrn Sender märr aa

oischdellt, iwweraol Widerholunge. Odder

Filme, die wo schunn fuffzisch Johr alt sinn

odder noch älder. Unn waos es schennsde

iss: waos domols die intresaonndesde

Filme warn, sinn hait so laongwailisch,

wie märr sisch nur dengge kaonn. Märr iss

halt aa färweender worrn. Awwer es gibt jo

Kneppscher, wo märr dem Gaonze e End

beraide kaonn.

Kao gut End findsde, wenn de in de

Fasaonerie emol musst. Die effentlische

Dippscher, wenn se mol uff sinn, sinn so

hygienisch wie en aale Misthaufe. Unn im

Wald mussde uffbasse, dass de nirschends

enoitrittst. Awwer do mol e Aobhilf schaffe,

dofier fiehlt sisch kaoner zuschdennisch.

Märr muss es halt oihaale, bis märr widder

dehaom iss. Do muss märr halt die Bagge

zusaommepätze. Aa e Meeschlischkait.

Awwer do kaonnsde mache nix ...

Werner Hofmann,

Tel.: 06152-7045

Die Verbundenheit eines Maga

zins mit dem Gerauer Land,

in dem es erscheint und über

das es berichtet, zeigt sich

am allerbesten, wenn man

„den Leuten aufs Maul“

schaut. Genau dies soll mit

der Kolumne „Mir Gerer“ geschehen.

Autor des „Gebabbels“

ist Werner Hofmann,

Gerer aus Passion.

Aiern

Hofmaonns-Werner


21.000 mal im Gerauer Land

Anzeigen-Annahmeschluß

für unsere nächste Ausgabe

ist der 4. September 2008

Das Wir-Magazin • 152 • August 2008 35


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