Unsere renditestarken Photovoltaikanlagen kennen Sie schon!

wir.in.gg.de

Unsere renditestarken Photovoltaikanlagen kennen Sie schon!

aus der Redaktion

Schmeckt Ihnen der Espresso in Ihrem Lieblingscafé auch so gut wie mir? Immer,

wenn ich dort sitze, begegnen mir Menschen, die sich als WIR-Magazin-

Leser outen. Sie sprechen mich an, erzählen, was ihnen aktuell auf den Nägeln

brennt, was sie an unserem Monatsmagazin schätzen und worüber wir doch einmal

berichten sollten. Eine Stimmungs- und Themenfundgrube. So nah am Leser zu

sein, darüber kann sich jeder Journalist nur freuen. Und viele der Anregungen versuchen

wir umzusetzen. Doch bei einem Thema sind unsere (Beratungs-)Möglichkeiten

äußerst beschränkt – wenn es um die Beschaffenheit der Tageszeitung vor

Ort geht. Da können wir keine Abhilfe schaffen, aber im Gespräch gerne erläutern,

wie wir uns eine solche Heimatzeitung wünschen und machen würden. Im Vordergrund

würde natürlich der Leser stehen, der – so der Anspruch schon im Zeitungstitel

– über all das informiert sein möchte, was am Vortag in seiner gut 24.000 Einwohner

zählenden Kreisstadt passiert (ist). Dazu würden wir – um eine Zukunftschance

wahrzunehmen – schon die Titelseite nutzen. Dort würden wir nicht das

platzieren, was im Odenwald, in Berlin oder gar in Afghanistan passiert ist, sondern

all das, was hier in Groß-Gerau und im Gerauer Land die Menschen bewegt. Die

„große“ Politik, Sport, Wirtschaft, Feuilleton, all das – worüber Interessierte sich im

Internet, Rundfunk oder TV schon am Vortag in aller Ausführlichkeit informieren

konnten - würden wir im hinteren Teil unserer Heimatzeitung platzieren.

Und: Wir würden nicht zulassen, dass ein einzelner Redakteur das Bild und das

Geschehen in einer Gemeinde einzig und allein aus seiner Sicht darstellt. Mehr

noch: wir würden unseren Mitarbeitern noch einmal ins Gedächtnis rufen, dass es

nicht Aufgabe eines Journalisten sein kann, als eine Art (besserwisserischer)

Kommunalpolitiker zu agieren. Aber wir machen ja keine Tageszeitung; wir sprechen

nur gelegentlich beim Espresso über selbige.

W. Christian Schmitt ist der für

Redaktion und Konzeption zuständige

Herausgeber des Wir-Magazins.

e-Mail: wcschmitt@wir-in-gg.de

So wünsch‘ ich

mir in Zukunft

meine Zeitung

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Worüber die Leute reden 17. Oktober bis 13. November 2009

Von Wahlsiegern,

Ex-Bankern und Etiketten

Von W. Christian Schmitt, wcschmitt@wir-in-gg.de

Dr. Franz Josef Jung (CDU) erringt in einstiger SPD-

Domäne das Direktmandat. Sich selbst wählen konnte

er nicht, der für den Wahlkreis Groß-Gerau angetretene,

aber im Rheingau ansässige derzeitige Bundesverteidigungsminister

(siehe auch WIR-Ausgabe Nr. 161). Dennoch

hat er mit 435 Stimmen Vorsprung dem bislang

hier in der Region verwurzelten SPD-Bundestagsmitglied

Gerold Reichenbach das Direktmandat abnehmen

können. Die Auszählung der Zweitstimmen für den

Wahlkreis 184 ergab: CDU (29,9 Prozent), SPD (28,0),

FDP (14,9), Grüne (12,5), Linke (8,9). Vor diesem

Hintergrund dürfte der Ausgang der für den 7. Februar

vorgesehenen Landratswahl spannend werden. Jung-

Vorgänger Gerald Weiß (CDU), der über viele Jahre die

Interessen des Kreises in Berlin vertrat (und einer der

beiden Autoren unserer WIR-Kolumne „Berliner Tagebuch“

war), gehört dem Bundestag nicht mehr an.

Hessischer Rundfunk verleiht Kreisstadt besonderes

Etikett. Wer sich nach der Bundestagswahl auf der

Website www.hr-online.de rasch über die Ergebnisse

vor Ort informieren wollte, stieß bei der Grafik zum

Wahlkreis 184 auf eine „Information“ der besonderen

Art. Denn bei der Kreisstadt war vermerkt: „Genfreie

Zone Groß-Gerau“. Nur gut, dass die HR-Verantwort-

4 Das Wir-Magazin • 166 • Oktober 2009

Demnächst in „Wir“...

Für die November-Ausgabe u.a.

vorgesehen: Exklusiv-Interview mit

Philipp Schmidt, Sprecher vom Arbeitskreis

kulturtreibender Vereine.

lichen dort nicht auch noch den Hinweis angebracht

haben: „Stolpersteinfreie Zone Groß-Gerau“.

Groß-Gerauer „Gedenkkultur“ kann am jüdischen

Friedhof beginnen. „Mit Stolpersteinen allein“ sei dem

erinnernden Gedenken nicht Genüge getan, „flankierende

Maßnahmen“ seien stets vonnöten. Mit dieser

Kernaussage zeichnete Johannes Wachten, stellvertretender

Direktor des Jüdischen Museums in Frankfurt

und Gast-Referent in der jüngsten Sitzung des Kulturausschusses,

eine mögliche Kompromißlinie auf, die

eine anhaltende Diskussion über Stolpersteine in der

Kreisstadt versachlichen helfen könnte. Eine sicher

nicht unwichtige Rolle könnte dabei ein Blick auf den

jüdischen Friedhof in der Kreisstadt spielen.

Kreisstädtischer Kulturstammtisch setzt erfolgreiche

Veranstaltungsreihe „Kulturkabinett“ fort. Mit dem

Groß-Gerauer Duo Nicefield (siehe auch WIR Nr. 165)

stand – diesmal moderiert von Dr. Dittmar Werner - vor

interessiertem Publikum im Stadtmuseum bereits die

6. Veranstaltung dieser Art auf dem Programm. Susanna

und Andreas Schönfeld gaben dabei nicht nur

Einblicke in ihre musikalische Arbeit, sie konnten auch

verkünden, dass als nächstes nun ein TV-Auftritt bei

einem Privatsender anstehe. Und auch der nächste


„Kulturkabinett“-Termin steht bereits fest:

am Mittwoch, 28. Oktober, wird der Mundart-Autor

Werner Hofmann (auch Verfasser

der WIR-Kolumne „Mir Gerer“, die diesmal

zum Thema hat: „Gerer faiern fesde Fesde“)

informieren über „die Kunst (oder Schwierigkeit),

Mundart zu schreiben“. Beginn der

Veranstaltung im Stadtmuseum ist 19.00

Uhr. Der Eintritt ist wie immer frei.

Einstiger Voba-Chef

Conrad wirbt als Reiseveranstalter

für Thailand.

„Ich nehme an, dass Sie

sich noch an mich, den

Banker von der GG Volksbank

erinnern können“.

So beginnt eine Mail, die

uns aus Thailand erreicht

hat. Absender ist Heiner J. Conrad, ehemals

Vorstands-Vorsitzender des kreisstädtischen

Geldinstituts (siehe auch WIR Nr. 127). „Da

mir außer der Arbeit für mein Buch über

meinen thailändischen Beagle-Hund und

sein Zusammenleben mit einem Deutschen

doch etwas die Tätigkeit in einem Business

fehlt“, lesen wir da weiter, „habe ich mich

Anfang letzten Jahres entschlossen, zusammen

mit meiner Partnerin, einer Thai, im für

europäische Rentner fortgeschrittenen Alter

eine Reiseagentur für Thailandkultur und

Golfreisen zu gründen“. STT SureesThai-

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Das Wir-Magazin • 166 • Oktober 2009

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6 Das Wir-Magazin • 166 • Oktober 2009

Nachgefragt (134)

Wie es in Dornheim

früher einmal war

In der „Frankfurter

Allgemeinen Sonntagszeitung“

war unlängst

das Ergebnis

einer Allensbach-Umfrage

überschrieben

mit „Vereine außer

Mode“. Doch wie

steht es tatsächlich

um Vereine vor Ort,

die „Korsettstangen“

unserer Gesellschaft?

Das WIR-Magazin

hat im Gespräch mit

der Vorstandsspitze

des Dornheimer Heimat-

und Geschichtsvereins

(HGV), mit

Werner Appel (li.)

und Meinhard Semmler

nach Antworten

gesucht.

Herr Appel, Herr Semmler, Sie sind 1.

und 2. Vorsitzender des HGV, ist die

Lage wirklich so dramatisch?

M. Semmler, W. Appel: Wie alles

unterliegt auch die Arbeit in den

Vereinen dem Wandel. Individualisierungstendenzen

tragen

sicher dazu bei, dass Mitarbeit

in und Bindung an Vereine

heute eher abnehmen. Sowohl

das letzte Füllimbsfest als auch

Röhrchersfest hat aber wieder

gezeigt, wie lebendig und breit

gefächert das Vereinsleben in

Dornheim insgesamt ist.

Was machen Sie anders in Ihrem Verein

– als offenbar der Rest der Republik?

M. Semmler, W. Appel: Wir sind

sehr froh darüber, dass sich eine

ganze Menge junger Leute für

unseren Verein interessieren

und engagiert einsetzen. Für

die Vorbereitung und Durchführung

von Festen und Veranstaltungen

ist dies von groß-

em Vorteil, ja unerlässlich. Besonders

in den Arbeitskreisen

Technik bzw. Veranstaltungen

zeigen sie, dass sie selbständig

handeln und Verantwortung

übernehmen können.

Erstaunlich und dem wohl allgemeinen

Trend entgegengesetzt: über einen

Mangel an jungen Mitgliedern müssen

Sie nicht klagen. Liegt’s an Ihrem Vereinsmotto

„Wir versuchen, Geschichte

zu erhalten“?

M. Semmler, W. Appel: Das ist

keine sehr gelungene Formulierung

und taucht wohl auch

in der neu gefassten Satzung

so nicht mehr auf. Gemeint ist,

dass wir dazu beitragen wollen,

alles das zu erhalten oder zu bewahren,

was Auskunft darüber

geben kann, wie sich Dornheim

entwickelt und verändert hat.

Zu solchen Zeugnissen der Vergangenheit

gehören Denkmäler

ebenso wie z. B. altes Brauchtum

und Traditionen.

Auffallend und erfreulich ist auch, dass

eine ganze Reihe von Mitbürgern mit Migrationshintergrund,

also keine „echten“

Dornheimer, sich in Ihrem Verein engagieren.

Wie erklären Sie sich solcherlei?

M. Semmler, W. Appel: Es ist

doch ganz natürlich, dass auch

Neubürger Interesse daran

haben, zu erfahren, wie es in

Dornheim früher aussah und

wie die Menschen hier gelebt

haben. Wir jedenfalls wollen

dazu beitragen, dass Integration

und Zusammenleben gelingen

und als gegenseitige Bereicherung

erfahrbar werden. Wir


laden jeden ein, mitzuarbeiten

und legen großen Wert darauf,

dass wir niemanden ausgrenzen,

denn wir wissen, wohin

Vorurteile und Diskriminierung

führen.

Auf Ihrer Website wird stolz verkündet,

dass „die Ortsgeschichte von Dornheim

ab ca. 10.000 v. Chr.“ beginne. Wo setzen

Sie die Akzente bei der geschichtlichen

Spurensuche?

M. Semmler, W. Appel: Es gibt

in der Tat sehr alte Siedlungsspuren

in der Dornheimer

Gemarkung. Grabhügel im

Eichwald oder Funde bei Ausgrabungen

z. B. am Schwarzen

Berg könnte man hier erwähnen.

Dieses Feld überlassen wir

jedoch gerne den Archäologen.

Wir konzentrieren unserer Spurensuche

mehr auf den Strukturwandel

im 19. und 20. Jahrhundert,

anders ausgedrückt

auf die Frage: wie hat das Dorf

(heute der Stadtteil) Dornheim

sich wirtschaftlich und gesellschaftlich

verändert?

Wie in so vielen Gemeinden reihum gibt

es für die Zeit von 1933 bis 1945 ein historisch

noch nicht richtig aufgearbeitetes

GROSS-GERAU

beim HGV-Vorstand Appel/Semmler

„schwarzes Loch“. Könnte das auch ein

Thema für die kommenden Jahre sein?

M. Semmler, W. Appel: Unbedingt

wird diese Zeit ein Thema

sein, auf das wir unser besonderes

Augenmerk richten. Wer

aus historischem Interesse die

Frage stellt: Wie hat das Leben

der Menschen früher ausgesehen

und wodurch wurde es bestimmt,

kann keinen Abschnitt

der Geschichte ausblenden. In

der Begegnung mit älteren Mitbürgern,

sowohl beim Besuchsdienst

für die evangelische Kirchengemeinde

als auch im Rahmen

der Mitgliederbetreuung für

den HGV, zeigt sich immer wieder,

wie prägend und einschneidend

gerade jener Zeitraum für

viele Dornheimer war. Allein an

den Kriegstoten und Vermissten

des Zweiten Weltkrieges lässt

sich erkennen, dass nahezu

jede Familie in Dornheim direkt

oder indirekt „betroffen“ war.

Die Ausstellung „Wunden, die

der Krieg geschlagen“ (70 Jahre

nach Kriegsbeginn) wird dies

eindruckvoll belegen.

Gesprächspartner: W. Chr. Schmitt

Zur Person

Meinhard Semmler, 1944 in Schuchen (Kreis Warthbrücken) geboren; von

1970 bis 2005 Lehrer am Gymnasium in Groß-Gerau mit den Fächern Englisch

und Geschichte; ab 1980 dort Studiendirektor. Seit 39 Jahren wohnhaft

in Dornheim. 2. Vors. des Dornheimer Heimat- und Geschichtsvereins (HGV).

Werner Appel, 1959 in Altheim (Kreis Dieburg) geboren. Bei Merck in

Darmstadt als Chemielaborant in der Entwicklungsabteilung tätig. 1986

Mitgründer des HGV Dornheim. 1993 bis 1997 und 2000 bis 2001 Stadtverordneter

in der Kreisstadt. Ausgezeichnet mit dem Ehrenbrief des

Landes Hessen sowie dem Goldenen Brandschutzehrenabzeichen.

Seit 2008 Vorsitzender des HGV Dornheim.

Das Wir-Magazin • 166 • Oktober 2009

7


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8 Das Wir-Magazin • 166 • Oktober 2009

Nachgefragt (135)

Historische Attraktion

zum Stadtjubiläum

Im nächsten Jahr kann

Groß-Gerau auf die erste

urkundliche Nennung im

Jahre 910 zurückblicken

und im Stadtmuseum

wird dieses Datum zum

Anlass genommen, der

besonderen historischen

Identität unserer Stadt

nachzugehen. Zu dieser

Identität gehört die seit

dem Mittelalter entwickelteMittelpunktfunktion

Groß-Geraus für die

Region. Groß-Gerau war

Kirchenmittelpunkt,

Marktort, Gerichtsort und

Verwaltungszentrum, was

sich auch im Landschaftsnamen

„Gerauer

Land“ niederschlug. Der

in Groß-Gerau geborene,

inzwischen emeritierte

Professor für Geographie

und ihre Didaktik an der

Universität Trier Walter

Sperling (li.) war jüngst

im Stadtmuseum zu Gast

und hat seine neuesten

Recherchen zum Thema

„Groß-Gerau und das

Gerauer Land im Kartenbild“

für das WIR-Magazin

mit Museumsleiter

Jürgen Volkmann erörtert.

Herr Prof. Sperling, wie sind Sie auf das

Thema Groß-Gerau im historischen Kartenbild

gestoßen?

Prof. Sperling: Als gebürtiger

Groß-Gerauer hat mich natürlich

Groß-Gerau und die Region

in meinen Forschungen

nie losgelassen. Meine Dissertation

beschäftigte sich ja mit

kulturgeographischen Fragen

des vorderen Odenwaldes und

auch zu Trebur gibt es von mir

flurgeschichtliche Studien. Im

Rahmen von Forschungen im

Wiener Kriegsarchiv, das eine

bedeutende Kartensammlung

umfasst, hatte ich auch mit den

sogenannten Rheinlaufkarten

zu tun, also Karten, die seit dem

16. Jahrhundert die Länder entlang

des Rheins von Basel bis

zum Niederrhein abbilden.

Was ist in diesem Kontext zu Groß-Gerau

und dem Gerauer Land zu bemerken?

Prof. Sperling: Tatsächlich taucht

der Begriff Gerauer Land in den

Karten seit dem 17. Jahrhundert

auf. Bemerkenswert ist, dass die

gleichzeitige Bezeichnung Ried

nicht, wie wir es heute gewohnt

sind, für die Landschaft südlich

Groß-Geraus, sondern für ein

Gebiet nordwestlich der Kreisstadt

Verwendung findet.

Herr Prof. Sperling, nun ist geplant, einen

Teil der Karten – notwendigerweise in

reproduzierter Form - im nächsten Jahr

der Öffentlichkeit im Stadtmuseum vorzustellen.

Woher kommen die Vorlagen?

Prof. Sperling: Wir haben das

große Glück, seit kurzer Zeit in

Koblenz Zugang zu einer der

bedeutendsten Sammlung hi-


storischer Karten in Deutschland

zu haben. Es ist die Sammlung

von Prof. Fritz Hellwig,

mit der er sich auf das Flußgebiet

des Rheins spezialisiert

hat. Die geplante Ausstellung

im Verein (79)

Im Volkshaus ist

man zuversichtlich

In einem Ort mit rund 4.000

Einwohnern ist es unerlässlich,

dass den Bürgern ein

größerer Veranstaltungsraum

zu verschiedenen Anlässen wie

Kerb oder Fastnacht, Vereinsfeiern,

Jubiläen, Geburtstage oder

Trauergesellschaften zur Verfügung

steht. Das Volkshaus Klein-

Gerau ist eine solche Örtlichkeit.

Nach vielen Hochs und Tiefs

und einigen An- und Umbauten

hat das 1930 erbaute Haus heute

mit den gleichen wirtschaftlichen

Problemen zu kämpfen,

wie viele andere Volks- und

Bürgerhäuser auch. Nur ist die

Situation in Klein-Gerau noch

ein bisschen schwieriger. Die

direkte Lage im Wohngebiet,

fehlende Parkmöglichkeiten in

unmittelbarer Nähe und eine

überalterte Architektur schränken

die Nutzung ein und machen

die Arbeit der Volkshausgemeinschaft

nicht leicht.

GERAUER LAND

bei Prof. Walter Sperling

wird ein neues Licht auf Groß-

Gerau und das Gerauer Land

werfen und einen attraktiven

Programmpunkt im Jubiläumsjahr

bieten.

Gesprächspartner: Jürgen Volkmann.

Mit wenigenMitgliedern

und

geringen

Mitgliedsbeiträgen

ist

der laufende

Peter Nawratil ist

1. Vorsitzender des

Vereins Klein-Gerauer

Volkshaus;

pnawaratil@

t-online.de

Finanzbedarf nicht zu decken,

was den Handlungsspielraum

begrenzt. Sanierungs- oder

Umbaumaßnahmen sind ohne

die finanzielle Unterstützung

durch die Gemeinde gänzlich

ausgeschlossen. Der eigentliche

Zweck des Vereins ist vor allem

die Pflege kultureller und sportlicher

Belange in Klein-Gerau

und die zur Verfügungstellung

des Volkshauses an interessierte

Gruppen. Dem Defizit an kulturellen

Veranstaltungen soll

Rechnung getragen werden, und

wir sind zuversichtlich, noch in

diesem Jahr mit verschiedenen

Veranstaltungen viele Besucher

in unser Haus zu holen.

Das Wir-Magazin • 166 • Oktober 2009

9


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1010 Das Wir-Magazin • 166 • Oktober 2009

Herr Krobbach, ist die Volkshochschule

erst jetzt richtig angekommen im schon

nicht mehr ganz neuen Domizil?

Heinrich Krobbach: Seit unser

„Ankunft“ 2006 war das

Schloss Dornberg ja noch von

Baumaßnahmen geprägt. Nach

Fertigstellung der Außenanlagen

haben wir mit dem grandiosen

und gut besuchten Regionalparkfest

im

Juni schon gezeigt,

was man kulturell

machen kann.

Was alles wird da quasi

auf Ihrem Hofgelände in

den kommenden Monaten und im Jahr

2010 zu erwarten sein?

Heinrich Krobbach: Das Kulturbüro

des Kreises wird sicherlich

nach dem Auftaktwochenende

im August 2009 auch im nächsten

Jahr wieder einen Kultursommer

im Schloss präsentieren.

Nach meinen Informationen

wird auch über ein Kinder- und

Jugendtheater im Schloss nachgedacht.

Alle Veranstaltungen

werden übrigens im Kalender

unter www.schloss-dornberg.

de veröffentlicht.

Welchen Anteil hat Ihre KVHS am Veranstaltungsprogramm?

Heinrich Krobbach: Unsere Planung

sieht vor, die Sommer-

Volkshochschule mit den vielen

bei Heinrich Krobbach

Kreisstadt hat mit Schloss Dornberg

ein weiteres kulturelles Zentrum

Bei der Vorstellung

des Herbstprogramms

der Kreisvolkshochschule

war

mehrfach vom nun

auch verstärkt für

kulturelle Veranstaltungen

nutzbaren

„Schloss Dornberg“

die Rede. Das WIR-

Magazin hat bei KV-

HS-Leiter Heinrich

Krobbach nachgefragt.

Nachgefragt (136)

naturkundlichen und kulturellen

Angeboten 2010 schwerpunktmäßig

im Schloss Dornberg

durchzuführen.

Im Bereich Umwelt denken

wir an die Einrichtung eines

Kräutergartens und eines Amphibienteiches.

Damit würde die

Regionalparkstation zu einem

Ort lebendigen Naturlernens.

Die Ausstellung zur Geschichte

des Schlosses Dornberg wird spätestens

im Jahr 2010 fertig gestellt sein

Die Ausstellung zur Geschichte

des Schlosses Dornberg wird

spätestens im Jahr 2010 fertig

gestellt sein, so dass Besucher/

innen sehen können, auf welch

historisch bedeutsamen Boden

sie sich befinden. Und wir entwickeln

weitere Ideen, die hier

noch nicht verraten werden.

Sehen wir das richtig: „Schloss Dornberg“

und die KVHS sind auf dem besten

Wege, ein weiteres kulturelles Zentrum

in der Kreisstadt zu werden?

Heinrich Krobbach: Da bin ich

mir sicher – nicht in Konkurrenz

zu bestehenden Zentren,

sondern im Sinne von Bereicherung

und Kooperation.

Gesprächspartner:

W. Christian Schmitt


aus dem Landtag (7)

Bannen

Rituale Ängste?

Als stellvertretende Vorsitzende

des Ausschusses für

Umwelt, Energie, ländlicher

Raum und Verbraucherschutz

ist es mir nicht nur Pflicht, sondern

auch Vergnügen, alljährlich

den Tag der Landfrauen auf

dem Hessentag zu besuchen.

Mit ca. 53.000 Frauen ist es die

größte Frauenvertretung in

Hessen. Es sind viele engagierte

Frauen, auch ohne direkten

Bezug zur Landwirtschaft, die

sich zusammengefunden haben,

um gemeinsam unter dem

Motto „Mitmachen, Mitreden

und Miteinander mehr erreichen“

sich einer breiten Palette

von Themen zu widmen.

Nicht gestrig, sondern modern

ist das Auftreten. Jedes

Jahr werden besondere Festredner

zum Landfrauentag

eingeladen. Dieses Jahr sprach

der Benediktiner-Pater Anselm

Grün über die „heilende Kraft

der Rituale“. Seine These: „Rituale

bannen Ängste“. Ich nutze

diese These, um eine Brücke zu

einem politischen Thema zu

schlagen.

In einer Art Ritual wurde

und wird von der Hessischen

Atomaufsicht die angebliche Sicherheit

des Atomkraftwerks in

Biblis zelebriert und sogar eine

Laufzeitverlängerung gefor-

GERAUER LAND

dert. Dagegen steht,

dass beide Blöcke

zu den ältesten am

Netz befindlichen Ursula Hammann ist Land-

Atomkraftwerken tagsabgeordnete der Grünen;

zählen. Sie weisen u.hammann@ltg.hessen.de

ein geringes Sicherheitsniveau

aus und entsprechen nicht

dem aktuellen Stand von Wissenschaft

und Technik. Über 800 Vorkommnisse

sind nach der Störfallmeldeverordnung in

Biblis zu verzeichnen, incl. eines Beinahe-

Gaus 1987.

Die Endlagerfrage für hoch strahlenden

Atommüll ist aufgrund des Skandals

im Atommülllager Asse und des riskanten

Endlagers Gorleben noch problematischer

geworden. Eine neue Studie des

Umweltbundesamtes fordert, die Atomkraftnutzung

„schnellstmöglich zu beenden“

und bezeichnet die von den Kraftwerksbetreibern

angedrohte Stromlücke

als „Phantom“.

Dennoch droht nun ein Ausstieg aus

dem Automausstieg durch die neue CDU/

FDP Bundesregierung, da diese der Atomkraft

positiv gegenübersteht und ritualhaft

deren Sicherheit beteuert. Solche Rituale

empfinde ich als beängstigend. In Berlin

haben vor kurzem 50.000 Menschen gegen

den Weiterbetrieb der Atomkraftwerke demonstriert.

Ich hoffe, dass sich noch viele

Menschen nach dem Motto der Landfrauen

„Mitmachen, Mitreden und Miteinander

mehr erreichen“, zusammenfinden, um

für eine wirklich sichere und bezahlbare

Energieversorgung zu streiten.

Das Wir-Magazin • 166 • Oktober 2009

11


www.LNVG-GG.de

z. B.

... zwischen Franks ökologischem

Gewissen und seinem etwas weit

entfernten Arbeitsplatz.

... zwischen Tina und Ben (�).

... zwischen Kims Unterichtsbeginn

und ihrem Wunsch, die

Augen noch mal zuzumachen.

... zwischen Manuela und dem süßen

Typ, der immer eine Haltestelle nach

ihr zusteigt.

... zwischen Frau Monticelli und

den marktfrischen Zutaten für ihre

Minestrone.

... zwischen Willi und seinem

Stammtisch.

Nahverkehr

planen organisieren kommunizieren

und die Feuerwehr (4)

Ohne Schläuche

läuft nichts Susanne Nold ist

Über 200 Einsätze hat die

Feuerwehr Groß-Gerau

mit den Stadtteilen Berkach,

Dornheim, Groß-Gerau

und Wallerstädten jährlich. Zur

Bewältigung dieser Einsätze

stehen der Wehr 27 Einsatzfahrzeuge

zur Verfügung. Doch neben

dem hohen Aufwand, den

die Einsätze den Freiwilligen

abverlangen, ist auch der Pflegeaufwand,

den der Fuhrpark

und die restliche Ausrüstung

mit sich ziehen, enorm.

Ehrenamtlich ist dieser

Pflegeaufwand nicht zu bewältigen.

Aus diesem Grund beschäftigt

die Stadt Groß-Gerau

vier Gerätewarte die sich um

die Wartung und Reparatur der

Fahrzeuge, sowie der gesamten

Feuerwehrausrüstung kümmern.

Zu der Ausrüstung gehören

unter anderem rund 835

Schläuche, die nach der Nutzung

im Einsatz gereinigt und

getrocknet sowie regelmäßig

geprüft werden müssen. Auch

die rund 87 Atemschutzgeräte,

die 187 Atemschutzmasken und

die zehn Chemikalienschutzanzüge

müssen nach jeder Nutzung

gereinigt und überprüft

werden. Tagsüber werden auch

Hauptuntersuchung (HU) 57

Abgasuntersuchung (AU) ab 24

Änderungs-, Anbauabnahmen ab 31

kleinere Einsätze,

bei denen

nicht viele

Einsatzkräfte

Mitglied der Freiwilligen

Feuerwehr

Groß-Gerau;

info@ff-gg.de

benötigt werden, von den vier

Gerätewarten übernommen.

Immer wieder besuchen

auch Kindergartengruppen

und Schulklassen den Feuerwehrstützpunk

und lassen sich

von den Gerätewarten die Ausrüstung

der Wehr zeigen. Alle

vier Gerätewarte waren schon

vor ihrer Anstellung aktive Mitglieder

der Wehr und haben

somit ihr Hobby zum Beruf gemacht.

Ottmar Nold ist nun seit

16 Jahren als Gerätewart tätig

und damit der Dienstälteste der

Vier. Auf die Frage, ob ihm sein

Beruf Freude bereitet, antwortet

er - ohne nachzudenken - mit ja.

Er habe es nie bereut, sein Hobby

zum Beruf zu machen und

sei nach wie vor mit Herz und

Seele mit der Feuerwehr verbunden.

Auch wenn nach Feierabend

der Funkmeldeempfänger

Alarm auslöst, macht er sich

auf den Weg zur Feuerwehr, um

ehrenamtlich mit seinen Feuerwehrkollegen

für die Bürger der

Stadt Groß-Gerau da zu sein.

Infos unter: www.ff-gg.de.


aus der Apotheke (14)

So werden wir

vital älter Jörg Rott,

Der genetische Code, ein

faszinierendes Wunderwerk

der Natur, ist über

Jahrmillionen entstanden und

konserviert. Heute jedoch

bestimmen chronische „lifestyle“-Erkrankungen,

wie es

neudeutsch heißt, das Bild.

Diabetes, Bluthochdruck und

Fettstoffwechselstörungen sind

die klare Nummer 1 der Erkrankungen

der modernen Welt. Sie

gehen zum Großteil auf unsere

sich rasant ändernden

Lebensverhältnisse

in einer hochtechnisierten

Gesellschaft

zurück.

Wie sehen unsere Antworten

aus? Medikamente – und

davon immer mehr. Sicherlich

ein einfacher und wirksamer

Weg, aber doch unbefriedigend.

Der Wunsch nach einer

persönlichen, gezielten und

ursächlichen Hilfe wird immer

größer! Hier können uns unsere

Gene und die moderne Präventionsanalytik

entscheidend

helfen. Denn damit sucht man

nach den Ursachen, gleicht vorhandene

Stoffwechseldefizite

gezielt aus und bringt den Körper

wieder in die Balance.

BestimmteGenanalysen

sind

Rathaus-Apotheke

Trebur;

Tel. 06147-439.

hierfür eine wichtige Grundlage.

Die Gene alleine sind jedoch

längst nicht alles. Nur ganz

wenige Erkrankungen gehen

auf einen direkten Gendefekt

zurück. Vielmehr können wir

die Dinge beeinflussen. So bestimmen

diese modernen Analysen,

welche Werkzeuge uns

die Natur mitgegeben hat, mit

Nur ganz wenige Erkrankungen gehen

auf einen direkten Gendefekt zurück.

welchen Mitteln sich unser Körper

zur Wehr setzen kann.

Diese auch Nutrigenomic-Profile

(zu deutsch: Ernährungsgene)

genannten

Untersuchungen bilden kein

unausweichliches Schicksal ab,

sondern geben uns ganz im Gegenteil

gezielte und ursächliche

Möglichkeiten an die Hand, unsere

Lebensqualität zu verbessern.

Der Wunsch nach vitalem

Altern ohne Siechtum und Demenz

rückt damit wieder ein

Stück näher. Nutzen wir diese

Möglichkeiten.

Intelligente Konzepte werden

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immer kompakter.

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1414 Das Wir-Magazin • 166 • Oktober 2009

aus der Seniorenarbeit (26)

Mit dem Bus zur

Weihnachtsfeier Bettina Schwarze-

Mit neuem Konzept wird

die Stadt Groß-Gerau die

diesjährige Weihnachtsveranstaltung

für die älteren

Einwohnerinnen und Einwohner

gestalten. Statt den traditionellen

vier Senioren-Weihnachtsfeiern

in Groß-Gerau,

Dornheim, Berkach und Wallerstädten

wird es eine zentrale

Adventsfeier in der neu renovierten

Groß-Gerauer Stadthalle

geben, zu der Seniorinnen und

Senioren aus allen Teilen der

Kreisstadt herzlich eingeladen

sind. Die Seniorinnen und Senioren

werden – als neuer Service

der Stadt – kostenfrei mit dem

Bus zur Stadthalle gefahren.

„Groß-Gerau rückt zusammen,

könnte man sagen“, so

Jürgen Kopp von der Seniorenarbeit,

„und das neue Konzept

schafft Möglichkeiten zu Begegnungen

und Austausch, wie sie

bisher nicht möglich waren.“

Die Adventsfeier findet am

Samstag, 5. Dezember, in der

Stadthalle Groß-Gerau statt.

Beginn ist um 14.00 Uhr, Einlass

ist bereits ab 13.00 Uhr. Die

Busse fahren an folgenden Haltepunkten

ab: Wallerstädten:

Siedlung, Am Rathaus, An der

Pforte; Dornheim: Riedhalle,

Donaustraße, Heißfeldstraße;

Berkach: Dorfgemeinschafts-

haus, An der

Kirche; Esch:

Altenheim Fasanerie;

Nord:

Siedlerplatz,

Waldstraße/

Altmann arbeitet

in der Städt. Seniorenarbeit

Groß-

Gerau;

mail@seniorenarbeit-gross-gerau.de

Friedhof Nord. Die Anmeldung

für den Bustransfer erfolgt beim

Kartenkauf. Die Abfahrtszeiten

werden beim Kartenkauf bekannt

gegeben. Eine Eintrittskarte

kostet 2.- Euro, im Preis

enthalten sind Kaffee, Kuchen

und Bons für zwei Getränke.

Weitere Getränke können vor

Ort erstanden werden.

Die Kartenausgabe findet

in der Woche vom 2. bis 6. November

statt, die Karten sind

an folgenden Ausgabestellen

erhältlich:

Stadthaus Groß-Gerau: Zi.

2.14, Mo., Mi. und Fr. von 8.00

bis 12.00 Uhr sowie Do. von

13.30 bis 17.30 Uhr; Stadtbüro

Dornheim: Mo., Mi. und Fr. von

8.00 bis 12.00 Uhr sowie Mi. von

14.00 bis 17.00 Uhr; Stadtbüro

Wallerstädten: Di., Do. und Fr.

von 8.00 bis 12.00 Uhr und Do

14.00 bis 17.00 Uhr; Alte Schule

Berkach: Dienstag, 9.00 bis

12.00 und 14.30 bis 16.30 Uhr;

Büro der Städtischen Seniorenarbeit

im Haus Raiss (Tel. 4611):

Montag bis Freitag von 9.00 bis

12.00 Uhr.


aus der Diakonie (13)

Ein Kompass gegen

Zukunftsangst Simone Welz ist

Kompass ist eine Arbeitsloseninitiative.

Sie wurde von

den Kooperationspartnern

Diakonisches Werk Groß-Gerau/Rüsselsheim,

evangelisches

Dekanat Groß-Gerau, katholische

Gemeinde St. Walburga,

Regionalstelle Betriebsseelsorge

Rüsselsheim, Diakonie Werkstatt

und italienische Katholische

Gemeinde Groß-Gerau

initiiert. Sie entstand in Groß-

Gerau, nachdem der Arbeitskreis

„Berufs- und Arbeitswelt“

der Gemeinde Sankt Walburga

eine Urlaubswoche für arbeitslose

Personen angeboten hatte.

In deren Verlauf wurde u.a. die

„Kompass“-Gruppe in Erbach

besucht. „Das wäre auch etwas

für uns in Groß-Gerau“, war die

Reaktion der Teilnehmer auf

das erlebte Treffen arbeitsloser

Personen.

Der Wunsch wurde aufgegriffen

durch die Gemeindereferentin

Irmgard Jahn der

katholischen Gemeinde St. Walburga

sowie Monika Schmidt zu

der Zeit Tafelkoordinatorin und

Projektbeauftragte des Mehrgenerationenhauses

Groß-Gerau,

sodass es im Oktober 2008 zum

Eröffnungstreffen in Groß-Gerau

kommen konnte.

Als Initiatoren wollen wir

arbeitslosen oder von Arbeits-

GROSS-GERAU

losigkeit

bedrohten

Menschen

den Rahmen

bieten, sich

Dipl.-Sozialpädagogin

beim Diakon.

Werk Groß-Gerau;

s.welz@

diakonie-kreisgg.de

mit anderen Betroffenen beim

zwanglosen Frühstück auszutauschen.

Sie erhalten Informationen

zu wirtschaftlichen

und persönlichen Fragen und

Unterstützung durch Vorträge

von Fachreferenten.

Dabei konzentriert sich die

Hilfe bei „Kompass“ sowohl auf

formale, als auch auf emotionale

Dinge. Wie melde ich mich arbeitslos?

Welche Fehler kann

ich schon am Anfang machen

und damit Arbeitslosenbezüge

gefährden? Wie sieht die perfekte

Bewerbung aus etc.; eine

Liste die man noch lange fortführen

könnte. Oft geht es aber

auch nur darum, den Menschen

einen Teil ihrer Angst zu nehmen,

die sie mit ihrer Zukunft

verbinden. Die Treffen finden

vierzehntägig mittwochs von

9.30 bis 11.30 Uhr im Centro

Italiano, Frankfurter Str. 42

statt. Weitere Informationen:

www.kompass-gg.de oder bei

Irmgard Jahn, Tel.: 06152-2217

(Gemeinde St. Walburga) und

Simone Welz, Tel.: 06152-805937

(Diakonisches Werk, Mehrgenerationenhaus).

Das Wir-Magazin • 166 • Oktober 2009

15


1616 Das Wir-Magazin • 166 • Okt. 2009

in der Kirche (58)

Gott und

mein „soft reset“ Eva-Maria

Ein Freund von mir, Kurt, hat

einen elektronischen Kalender.

Er habe Vorteile, sagt er,

und so viele Nachteile, dass er

ihn manchmal in die Ecke werfen

und sich doch wieder einen

Papierkalender kaufen könne.

Wenn der elektronische

Kalender mal wieder nicht

funktioniert, gibt es jedoch eine

Als ich das so hörte, erschien

der elektronische Kalender mir

direkt sympathisch

Möglichkeit, erklärt mir Kurt:

einen so genannten „soft reset“,

ein sanftes Zurücksetzen. Dazu

steche man einen kleinen Stift

an eine ganz bestimmte Stelle,

der Computer werde mit seinem

Programm in eine Position

zurück manövriert, die ihn wieder

einsetzfähig mache. Seine

Grundorientierung werde gewissermaßen

wieder hergestellt.

Als ich das so hörte, erschien

der elektronische Kalender mir

direkt sympathisch, denn einen

„soft reset“ kann ich selber auch

immer wieder gebrauchen. Ich

brauche dazu keinen Stift, sondern

Ruhe und Besinnung. Ich

brauche das

Bewusstsein

dafür, dass ich

etwas gründlich

vermasselt

habe. Reue,

Bernhard ist

Pfar rerin der Ev.

Kirchengemeinde

Dornheim;

ev.kirchengemeinde.

dornheim@ekhn-net.de

wenn man so will. Ich muss sagen

dürfen, was ich falsch gemacht

– einem Menschen und

Gott. Und dann muss ich darauf

vertrauen dürfen, dass mir

vergeben wird. Von dem Menschen,

dem ich etwas angetan,

von Gott, dessen Ideen für mein

Leben ich durchkreuzt habe.

Ein „soft reset“, das ist Buße,

die mich vergnügt wieder neu

mit mir und anderen anfangen

lässt. Vielleicht kann auch die

nun anstehende Zeit im Kirchenjahr

wie der Gedenktag zur

Reformation oder der Buß- und

Bettag eine Zeit für ein solches

„soft reset“ werden.

Übrigens: Kurt sagt, ein

„hard reset“, ein hartes Zurücksetzen,

könne man bei einem

elektronischen Kalender auch

machen: Das löscht alles, da

bleibt nichts mehr übrig. Aber

das gibt es bei Gott nicht. Zum

Glück. Denn Gott schenkt mir

jeden Tag einen neuen Anfang

zum Leben!


Geschichte & Geschichten (15)

Fast wäre Opel in

Klein-Gerau entstanden Dr. Heinrich Klingler ist

Im Jahre 1791 trat der junge Lehrer Wilhelm

Opel in Klein-Gerau seinen Dienst

an der hiesigen Volksschule an. Er heiratete

1793 die Tochter seines Nachbarn, des

Gerichtsschöffen und Gemeindemannes

Johann Georg Klink. Seine Ehefrau Eleonore

verstarb aber bereits 1794 mit ihrem

Neugeborenen im Kindbett. Zwei Jahre

später heiratete er die Tochter des Müllers

von der Neumühle in Worfelden und sie

In der damaligen Zeit betrieb der Schullehrer auch

noch eine kleine Landwirtschaft. Die Gemeinde war

nicht in der Lage, die Besoldung aufzubringen

gebar ihm in der Zeit, in der er in Klein-

Gerau war, vier Söhne – 1797 Johann, 1798

Philipp Christian, 1801 Johann Peter und

1803 Philipp Wilhelm.

Im Jahre 1805 wurde er nach Gräfenhausen

versetzt und verließ unser Dorf. In

Klein-Gerau wohnte damals der Lehrer im

Schulgebäude, das im Untergeschoß neben

dem Schulsaal eine Wohnung für den Lehrer

hatte, und im Obergeschoß befand sich

der „Betsaal“, in dem sonntags der Lehrer

einen Lesegottesdienst halten musste.

In der damaligen Zeit betrieb der

Schullehrer auch noch eine kleine Landwirtschaft.

Die Gemeinde war nicht in der

Lage, die Besoldung aufzubringen, und

so stellte sie ihm einige gemeindeeigene

Grundstücke zur Verfügung, die „Besol-

dungsäcker“, und

auch sonst genoss er

gewissen Vergünstigungen,

die ihm

Studiendirektor i.R. und

Heimatkundler aus Klein-

Gerau;

Tel.: 06152-4439.

zur Besoldung angerechnet wurden, wie

Brennholz und Wellen und auch Waldstreu.

Dafür hatte er auch den sonntäglichen

Lesegottesdienst zu halten und bei

Beerdigungen dabei zu sein. Soviel geht

aus der Besoldungsnote von 1791 hervor.

Weitere Unterstützung: Jeder

Gemeindsmann lieferte ihm alljährlich

ein Simmer Korn für das

Halten der Betstunde, für jedes

Kind bekam er jährlich 15 Albus

Schulgeld, die Beisassen zahlten

das Jahr einen Gulden und jedes Schulkind

brachte im Winter täglich ein Scheid

Holz mit; außerdem erhielt der Lehrer alljährlich

zu Martini einen Boßen Stroh von

jedem Schulkind. Wer kein Stroh hatte,

musste einen Albus zahlen. Man sieht, wie

mühselig sich der Lehrer durchs Leben

schlagen musste.

Der vierte Sohn, der Philipp Wilhelm,

erlernte das Schlosserhandwerk und ließ

sich nach einer ausgiebigen Wanderschaft

als Meister in Rüsselsheim nieder. Seine

drei Söhne wurden auch Schlosser und

bauten zunächst in der väterlichen Werkstatt

Nähmaschinen, dann Fahrräder, und

schließlich nahmen sie die Automobilproduktion

auf. Sie gründeten die Firma Opel

in Rüsselsheim.

www.wir-in-gg.de


1818 Das Wir-Magazin • 166 • Oktober 2009

Kurz & bündig

Von Ehrenmedaillen, Schiedsfrauen

und der Energiewende

Zusammengestellt von W. Christian Schmitt

Kreis Gross-Gerau. Zum Ausbildungsbeginn bei

der Kreissparkasse stellten sich dem Fotografen

(v.l.): Benedikt Seib (Hochheim), Torben Sponick

(Riedstadt), Mike Schloss (Bischofsheim), Kevin

Hanika (Stockstadt), Anna Justus (Wiesbaden),

Johannes V. Riehl (Mörfelden), Tobias Dosch

(Büttelborn), Isabelle Mücke (Groß-Gerau), Jeffrey

Earl Thomas (Rüsselsheim), Josephin Gericke

(Groß-Gerau), Zohaib Khan Tariq (Groß-Gerau),

Christian Kolb (Büttelborn), Sparkassendirektor

Heiko Dennert (Vorstandsmitglied), Sparkassendirektor

Bernd Fickler (Vorstandsvorsitzender),

Sparkassendirektor Kurt Heil (stv. Vorstandsvorsitzender),

Thomas Münstermann (Personalleiter),

Niki Triantafillidou (Personalentwicklerin/Ausbildung),

Heiko Fischer (Büttelborn), Anita Suker

(Bischofsheim), Anna-Marie Jänsch (Riedstadt),

Katharina Hofmann (Rüsselsheim), Toska Menges

(Groß-Gerau), Stefanie Brunner (Rüsselsheim), Jérôme

Dutzi (Stockstadt) und Peter Seibert (Ginsheim-Gustavsburg).

Kreisstadt. Eva-Maria Krings (CDU), Diplom-Psychologin,

ist Nachfolgerin von Ilse Scheuner

(SPD) im Amt der städtischen Schiedsfrau.

Kreisstadt. Dr. Andreas Müller, Chefarzt der Abteilung

Unfallchirurgie/Orthopädie am Kreiskrankenhaus

Groß-Gerau, ist an den Folgen eines Unfalls

verstorben; zum kommissarischen Leiter der

Abteilung wurde der bisherige Stellvertreter Dr. Ali

Noufal berufen.

Büttelborn. Christiane Dannemann, ehemals ev.

Pfarrerin und stellvertretende Dekanin, ist nach

schwerer Krankheit gestorben.

Klein-Gerau. Aus dem Verkaufserlös von Essen

und Getränken beim Fest der „Unnerdörfer“ spendete

das Organisationskomitee mit den Familien

Schamber, Kreuzer, Ic, Seitz, Dorschner, Bössler,

Stille und Krause zwei Transportwagen für die

Grabpflege auf dem Friedhof, über die sich Bürgermeister

Horst Gölzenleuchter (4 v. re.) und Erster

Beigeordneter Thomas Laut (re.) freuten.

Kreisstadt. Iris Kinkel, die Vorsitzende des Fördervereins

der Martin-Buber-Schule, und Anne-

Marie Eckel konnten in der Aula rund 80 Gäste zu

einer „literarischen Weinlese“ begrüßen.

Nauheim. Dr. Johann Siegl wurde in der Nachfolge

von Peter Ziemainz zum CDU-Fraktionsvorsitzenden

gewählt.

Kreisstadt. Am 8. November findet im Landratsamt

von 14.30 bis 19.30 Uhr die 2. Kulturbörse

statt.

Trebur. Altbürgermeister Berthold Lösch ist im

Alter von 71 Jahren gestorben.

Trebur. Am Rande der Veranstaltung „Spass uff

de Gass“ informierte das Promotionteam des

Überlandwerks Groß-Gerau auch Bürgermeister

Jürgen Arnold über die Aktion „Energiewende“.

Kreisstadt. Im Rahmen der Interkulturellen Wochen

gab es auch einen Gesprächskreis zum Thema

„Familien gestern und heute“.

Worfelden. Bei der jüngsten Elternversammlung in

der Kita Baumgarten bedankten sich Bürgermeister

Horst Gölzenleuchter (l.) und Kita-Leiterin Heike

Schön (2.v.l.) beim Elternbeirat des Kindergar-


tenjahres 2008/2009 für die gute Zusam men-

arbeit: Nicole Jacobs, Sandra Hoffmann, Frauke

Olschewsky, Corinna Poth und Hans-Peter Samberger

(v.l.) sowie Annette Petri, Gerhard Diehl und

Sabine Zach-Lampson (nicht im Bild).

Kreis Gross-Gerau. Zum Dank für „langjähriges

Engagement“ zeichnete Alfred Jakoubek, Präsident

des Hessischen Landkreistags, Landrat Enno

Siehr (li.) mit dem „Landkreis-Ehrenmedaille“ aus.

Stockstadt. Bis 1. Dezember haben Hobby- und

Profiautoren noch Zeit beim Kulturamt Arbeiten

zum 14. „Schreibwettbewerb zur Buchmesse im

Ried“ einzureichen; Infos unter 06158-82911.

Kreisstadt. 39 hat das Groß-Gerauer Überlandwerk

bislang als Sponsor ermöglicht – jetzt ist auf

dem Gelände des Kreiskrankenhauses das 40.

Storchennest hinzugekommen, über das sich

(v.li.) ÜWG-Sprecher Marc André Glöckner,

NABU-Kreisvorsitzender Bernd Petri und Krankenhausdirektor

Wolfgang Wilhelm freuen.

GERAUER LAND

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Das Wir-Magazin • 166 • Oktober 2009

19


Nachgefragt (137)

Was wird aus dem

kreisstädtischen Wahrzeichen?

Für viele reicht es aus, wenn a) das Wasser

aus der Leitung kommt und b) dieses bezahlbar

bleibt. Aber hinter der Bezeichnung

„Wasserwerk Gerauer Land“ verbirgt sich

doch wesentlich mehr. Das Wir-Magazin

hat vor Ort nachgefragt (WIR Nr. 163) bei

Horst Gölzenleuchter, dem Vorstandvorsitzenden,

bei Maria Salder, der Betriebsleiterin

und Thomas Jung, dem Technischer Leiter.

Heute Teil zwei des Interviews.

In den Medien ist immer wieder einmal zu lesen, dass

zu den knapper werdenden Ressourcen nicht nur Öl

und Gas, sondern bald auch (Trink-)Wasser gehören

wird – und damit der Preis ähnlich wie bei den Energiekosten

drastisch steigen werde. Auch hier bei uns

im Gerauer Land?

Maria Salder: In Hessen kostet das Trinkwasser

zwischen 0,93 Euro und 3,50 Euro,

im Durchschnitt 1,94 Euro, in Deutschland

1,85 Euro. Der Wasserpreis vom Gerauer

Land liegt mit 1,40 Euro brutto weit unter

diesem Durchschnitt und hessenweit

an 10. Stelle von 87 erfassten Wassergebühren.

Durch die fortlaufenden Erneuerungen

und Reparaturen der Anlagen gibt

es keinen Investitionsrückstau, so dass wir

guter Dinge sind, diesen günstigen Wasserpreis

trotz der allgemeinen Teuerungstendenzen

auch halten zu können.

Horst Gölzenleuchter: Wasserknappheit im

Hessischen Ried können wir uns nicht vorstellen.

Die natürlichen Voraussetzungen

(Teil 2)

begründen diese Aussage. Wenn in den

Medien von Wasserknappheit gesprochen,

berichtet wird, sind andere Regionen unserer

Erde im Focus.

Das Wasserwerk ist nicht nur zuständig für die Wasserversorgung,

sondern liefert mit dem Wasserturm

der Kreisstadt zudem eines ihrer letzten verbliebenen

Wahrzeichen. Mit einer Veranstaltungsreihe ganz

oben - bei freier Sicht übers Land - wird der Wasserturm

in diesem Jahr wieder zaghaft als Ort der Begegnung

zugänglich gemacht. Manch einer würde sich

dort oben gerne ein Café wünschen. Welche Chancen

einer dauerhaften Nutzung des Turms (von den Büroräumen

abgesehen) sehen Sie denn?

Maria Salder: Richtig. Jeder, der nach Groß-

Gerau kommt oder daran vorbei fährt, sieht

unweigerlich den Wasserturm. Die wenigsten

jedoch wissen, dass dieses Wahrzeichen

von Groß-Gerau im Besitz des

Wasserwerks und sogar noch in Betrieb ist

und als Vorratsspeicher eine wichtige Sicherheitsfunktion

erfüllt. Der Wasserturm

ist ein attraktives und außergewöhnliches

Gebäude. Er hat eine abwechslungsreiche

Geschichte. Über viele Jahre waren die

sechs Etagen des Wasserturms vermietet.

Die Etage oberhalb des rot geklinkerten

Speicherbehälters – der so genannte Kuppel-

oder Aussichtsraum - darf mangels

eines zweiten Fluchtweges im Brandfall nur

für einen kurzzeitigen Aufenthalt genutzt

werden. Deshalb konnte der Wasserturm

nur zu ganz besonderen Gelegenheiten

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der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden

– wie dies 1999, 2003 und 2008 der Fall

war. Die Feuerwehrleiter reicht bis zum 6.

Obergeschoss, wodurch ein zweiter Fluchtweg

bis zu dieser Etage gegeben ist. Als das

6. Obergeschoss dann frei wurde, haben wir

diese Gelegenheit genutzt und dort ein so

genanntes „Kommunikationszentrum“ eingerichtet

und im vergangenen Jahr eingeweiht.

Kommunikationszentrum deshalb,

weil sich damit nunmehr die Möglichkeit

bietet, den Wasserturm zu öffnen für Kultur,

Kunst, Musik und eben Kommunikation.

Die erste Veranstaltungsreihe in diesem

Jahr zeigt uns, wie sehr es genossen wird,

ganz oben über den Dächern von Groß-Gerau

einen schönen unterhaltsamen Abend

zu verbringen und dabei die Blicke weit ins

Gerauer Land hinein schweifen zu lassen.

Eine dauerhafte Einrichtung als Treffpunkt

für Kleinkunst oder was auch immer an interessanten

Events – ja, das ist unser Ziel.

Horst Gölzenleuchter: Mit dem Ausbau der 6.

Etage ist für das Wasserwerk selbst, die Verbandskommunen

und für sonstige besondere

Anlässe des öffentlichen Lebens ein Veranstaltungsort

mit besonderer Atmosphäre

in der Kreisstadt Groß-Gerau geschaffen

worden und zu unterhalten. Dieser Aufgabe

wollen wir uns - neben der wichtigen Wasserversorgung

- als Wasserwerk des Gerauer

Landes stellen und sie dauerhaft erfüllen.

Gesprächspartner: W. Christian Schmitt.

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Kunst im Gerauer Land (23)

Kunst-Hand-Werk

Malen und Reisen, die Eindrücke

von neuen Regionen,

Städten und Landschaften

in Acryl oder Aquarell

festhalten, das gehört für viele

Künstlerinnen und Künstler

heute zusammen. So erweitern

auch Malreisen und Kunstworkshops

im In- und Ausland

die künstlerische Aktivität von

der in Klein-Gerau wohnhaften

Kunst-Hand-Werkerin Helga

Schürmeier. Begonnen hat sie

mit der kreativen Gestaltung jedoch

schon sehr früh. Im Elternhaus,

in der Schule und auch

während ihrer Ausbildung zur

Erzieherin wurde die Kreativität

in ihr gefördert.

Die gebürtige Berlinerin

Helga Schürmeier ist Mitglied

der Büttelborner Malgruppe

Feminart (wie z. B. auch Zoja

Sadri) und kann auf eine Reihe

von Einzel- und Gruppenausstellungen

in unserer Region

zurückschauen. Neben langjäh-

rigerAquarellmalerei beschäftigt

sie sich seit

fünf Jahren

in Kursen des

Darmstädter

Grafikers

Tina Jung, M.A., ist

u.a. für den Bereich

Kunst zuständiges

Redaktionsmitglied

des WIR-Magazins;

tina.jung@

wir-in-gg.de

Erich Weimann mit Acryl. Über

viele Jahre hinweg entstanden

ebenso Objekte aus verschiedenen

Richtungen des Kunsthandwerks

wie Bleiverglasung,

Papierschöpfen, Seidenmalerei,

Holzbearbeitung und vieles

mehr. Mit Spaß am handwerklichen

Gestalten ebenso wie mit

dem Reiz des künstlerischen

Schaffens verbinden sich bei

ihr immer wieder aufs Neue die

Kunst, die Hand und das Werk

an sich. Dies führt stets zu einer

Reihe von ausdrucksstarken Bildern

oder Reliefs, überwiegend

in naturnahen Materialien.

Derzeit befasst sich die

Künstlerin mit Gemüsepapyrus.

Durch eine bestimmte Verarbeitung

von hauchdünnen Gemüse-

oder Obstteilen werden diese

haltbar und können kollageartig

zusammengefügt werden. Wie

grafische Figuren oder einfache

Ornamente komponiert Helga

Schürmeier das „zarte Gemüsepapier“

zu einmaligen Bildern

verschiedenster Größe.

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Lernkompetenz ist

mehr als gute Noten.

Die schulischen Anforderungen sind enorm

hoch, heute brauchen Kinder mehr denn je

eine Entlastung beim Lernen und die erfahren

sie durch die kumon-Methode. Über vier

Millionen Kinder weltweit entwickeln bereits

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Tel. 06152 . 85 83 80 · Renate Hauwasser

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und der Psycho-Doktor (6)

Gibt’s noch Klopapier?

Bärbel und Klaus redeten

schon seit Tagen nur noch

das Nötigste. Sie schwiegen

nach dem Aufstehen, sie schwiegen

beim Frühstück. Und nach

der Arbeit versuchten sie mit so

wenig Worten wie möglich den

Alltag zu organisieren. Wem ist

das nicht auch schon passiert?

Der Streit um den ewig hochgeklappten

Klodeckel, die ewig

leere Zahnpastatube, das ewig

gekippte Küchenfenster oder die

ewig achtlos liegen gelassenen

Socken? Als wenn das Leben

nicht schon hart genug wäre, das

Beziehungsleben ist durchsetzt

mit solchen Fallstricken.

Es fing meist schon morgens

an: Klaus ist eher ein sorgloser

Typ, der auch mal seinen

Pyjama nach dem Aufstehen

aufs Sofa wirft und ihn dort vergisst.

Nach dem Zähneputzen

schraubt er nur gelegentlich den

Deckel auf die Tube, hinterlässt

das Waschbecken, wie nach

einem Wasserrohrbruch, und

wenn er seine Morgentoilette

beendet, so ist meist kein Blatt

Papier mehr auf der Rolle.

Bärbel hingegen ist eine

Frischluftfanatikerin. Egal, ob

es draußen stürmt und schneit

oder Sommerhitze das Leben

unerträglich macht, sobald sie

das Gefühl hat, die Luft sei abgestanden,

kippt sie alle Fenster

und besteht darauf, dass sie so

schnell nicht wieder geschlossen

werden. Ob Klaus nun fror

oder schwitzte

oder vor lauter

Straßenlärm

sich nicht mehr

auf seine geliebte

Zeitung

Das Wir-Magazin • 166 • Oktober 2009

Dr. Gerd Heyde

ist Diplom-Psychologe

aus

Wallerstädten;

gerd.heyde@gmx.net

konzentrieren konnte, Bärbel

war hier ohne Gnade. Auch

Krümel auf dem Küchenboden

brachten sie regelmäßig um

den Verstand. Kaum erblickte

sie einen, sprang sie selbst beim

gemütlichsten Abendessen auf,

um ihn mit einer geübten Handbewegung

wegzukehren.

Der Pyjama war es, der sie

endgültig zum Schweigen brachte.

Erst hatte Klaus ihn nach dem

Aufstehen wie so oft aufs Sofa

geworfen und Bärbel Abends

vorm Zubettgehen dann auch

noch mit der Frage genervt, warum

sie ihn denn weggeräumt

habe. Dabei hatte Bärbel den

Pyjama doch nur dorthin getan,

wo er hingehörte: ins Bett. Und

das war noch nicht einmal ihre

Aufgabe gewesen. Am Morgen

hatte sie im Bad mal wieder das

unschöne Erlebnis, dass sich

kein einziges Blättchen Papier

mehr auf der Rolle befand. Sie

hätte Klaus erwürgen können!

Seit kurzem hat Klaus nun

sein eigenes Bad - in einer kleinen

Ein-Zimmer-Wohnung.

Und wenn er jetzt morgens

vergeblich nach dem Klopapier

greift, kann er sich über sich

selbst ärgern. Vielleicht hatte

Bärbel manchmal doch recht.


Rechtstipp (14)

Wenn e-Mails zur Plage werden

Das Amtsgericht München hat in

einem Urteil vom 09.07.2009 (Az.: 161

C 6412/09) entschieden, dass ein Unternehmer

bei einem einmaligen e-Mail-

Kontakt nicht automatisch davon ausgehen

darf, dass eine Einwilligung in die

Übersendung von Werbe-e-Mails erteilt

wurde. Demzufolge kann derjenige, der

unverlangt Werbe-e-Mails empfängt, eine

Unterlassung verlangen.

Der Entschei-

dung des AG Münchens

lag folgender

Sachverhalt zugrunde:

Bei einem Arzt

ging eine von einem

Unternehmen versandte

Werbe-e-Mail

ein, in der für dessen Dienstleistung geworben

wurde. Zwischen dem Arzt und

dem Unternehmen bestand zu keinem

Zeitpunkt eine Geschäftsbeziehung. Unmittelbar

nach Erhalt der Werbe-e-Mail

verlangte der Arzt vom Unternehmen Auskunft

über die Speicherung und Löschung

seiner Daten sowie die Abgabe einer Unterlassungserklärung.

Zudem verlangte

der Arzt die Erstattung der vorgerichtlich

entstandenen Abmahnkosten für seinen

Rechtsanwalt. Statt dem Begehren des

Arztes nachzukommen, versandte das Unternehmen

dem Arzt erneut eine Werbe-e-

Mail. Im gerichtlichen Verfahren machte

das Unternehmen geltend, dass die Werbe-e-Mail

nicht unaufgefordert zugesandt

worden sei. Das Unternehmen habe auf

seiner Webseite eine sog. Autoresponderfunktion

eingerichtet, d.h. dass e-Mails

nur, allerdings dann automatisch, zugesandt

werden, wenn vorher eine e-Mail

an das Unternehmen gerichtet worden sei.

GERAUER LAND

Aus diesen Gründen sei die

Zusendung der Werbe-e-Mail

auf ein Verhalten des Arztes

zu führen. Das AG München

folgte nicht dieser Auffassung.

Das Gericht stellte fest, dass

Das Gericht stellte fest, dass die unverlangte,

also ohne das vorherige ausdrückliche

oder stillschweigende Einverständnis

des Adressaten abgeschickte Werbe-e-Mail

eine unzumutbare Belästigung darstelle

Dennis Contino

ist Rechtsanwalt

in Groß-

Gerau;

Tel. 06152-9555755

die unverlangte, also ohne das vorherige

ausdrückliche oder stillschweigende Einverständnis

des Adressaten abgeschickte

Werbe-e-Mail eine unzumutbare Belästigung

darstelle,

da der Empfänger

durch den Empfang

unerbetener e-Mails

einen erheblichen

Aufwand an Mühe

und Zeit für die Aussonderung

der jeweiligen

e-Mails habe. Dies gelte auch für

den Fall, wenn die Werbe-e-Mail anhand

der Betreffzeile eindeutig als Werbung

zu identifizieren sei, da auch Aufbau und

Anzeige einer e-Mail sowie das Lesen des

Betreffs Zeit und Geld koste.

Das AG München argumentierte weiter,

dass gerade beim Kläger in seiner Eigenschaft

als Arzt eine gewisse Sorgfaltspflicht

bestehe, alle eingehende e-Mails

zur Kenntnis zu nehmen und auf ihre

Relevanz für seine Tätigkeit zu untersuchen.

Hieran ändere auch nichts die vom

Unternehmen genutzte Autoresponderfunktion,

da diese unabhängig vom Inhalt

der Antwort e-Mail den Empfänger weitere

Werbe-e-Mails zukommen lässt und

man nicht aufgrund dieser Funktion auf

ein Einverständnis mit der Zusendung einer

Werbe-e-Mail ausgehen darf. Das AG

München hat zudem einen Anspruch des

Arztes auf Erstattung der vorgerichtlichen

Abmahnkosten bejaht.

Das Wir-Magazin • 166 • Oktober 2009

23


Rückblick

12. Kreisbauernmarkt

füllt den Sandböhl

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zusammengestellt von Tina Jung

Der Kreisbauernmarkt in Verbindung mit einem

verkaufsoffenen Sonntag in der Kreisstadt ist einer

der bestbesuchten Veranstaltungen des Jahres.

Bei jedem Wetter zieht es nicht nur Groß-

Gerauer auf die Straßen rund um den Sandböhl.

Vom Regionalbauernverband ins Leben gerufen

und von Landrat Enno Sieht als Schirmherr eröffnet, konnte bereits der 12. Markt der Direktvermarkter

und der landwirtschaftlichen Verbände mit dem Gewerbeverein ausgetragen werden.

Neben verschiedenen frischen Lebensmitteln durfte auch der berühmt-leckere Kuchen der Bezirkslandfrauen

nicht fehlen. Für die musikalische Begleitung sorgten die Jagdhornbläser des Kreisjägervereins.

Die Kleinsten durften Ziegen streicheln und Ponys reiten. Informationen rund um das Thema

„Gesunde Ernährung“ bot der Stand des Regionalbauernverbandes Starkenburg, der die Veranstaltung

u.a. nutzte, um den druckfrischen Ratgeber „Einkaufserlebnis auf dem Bauernhof“ vorzustellen.

Die Broschüre mit den Adressen vieler Hofläden ist beim Bauernverband und in den Sparkassenfilialen

in der Region erhältlich.


Opelvillen Rüsselsheim zusammengestellt von Kerstin Leicht

Natalja Gontscharowa

Zwischen russischer Tradition und europäischer Moderne

Natalja Gontscharowa (1881-1962) zählt zu den

schillerndsten Figuren der russischen Avantgarde.

Die Rüsselsheimer Opelvillen präsentieren

bis zum 24. Januar 2010 in Kooperation mit

der Staatl. Tretjakow Galerie in Moskau, rund

70 Werke einer breiten Öffentlichkeit. Einige

der ausgestellten Werke waren seit Jahrzehnten

nicht mehr zu sehen.

Die Künstlerin vermachte ihren gesamten Nachlass

der Tretjakow Galerie, die als Hauptleihgeberin

für die Opelvillen diesen Bestand erstmals

geöffnet hat. Natalja Gontscharowa legte sich nie

auf einen einzigen Stil fest und entwickelte ihre

künstlerische Identität in den Kunstzentren

Moskau und Paris. Geboren in der ländlichen

Provinz Tula, besuchte sie in Russlands Hauptstadt

die Akademie und nahm an radikalen Avantgarde-Ausstellungen

teil. Aufgrund der Oktoberrevolution

konnte die Avantgardistin nicht mehr

nach Moskau zurückkehren und wählte Paris als

Exilort. Mit ihren Werken trug sie maßgeblich

zum künstlerischen Entwicklungsprozess in ganz

Europa bei. 1910 durch ihre erste Einzelausstellung

in Moskau schlagartig berühmt geworden,

konnte sie drei Jahre später eine Schau mit rund

800 Arbeiten zeigen. Das war bis dahin die größte

Ausstellung, die jemals einer russischen Künstler/in

zuteil geworden war. Ab 1917 lebte sie mit dem

Maler Michail Larionow in Paris. 1962 starb sie

in ihrer Wahlheimatstadt an der Seine.

www.opelvillen.de

(siehe Terminkalender S. 26)

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Kuratorin

Dr. Beate Kemfert

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Beratung vor Ort: Mo.–Fr., 15.00-17.30 Uhr

Groß-Gerau • Am Marktplatz 15 •

über HUK-Coburg / BARMER • 06152 / 19 4 18

Riedstadt-Goddelau • Bahnhofstr. 2 •

Ecke Starkenburger Straße • 06158 / 19 4 18

Regelmäßige Termine ...

Terminkalender

Das Wir-Magazin veröffentlicht an dieser Stelle kostenlos

Termine von Verbänden, Institutionen, Kunst und Kultur.

Zuschriften bitte an: Wir-Magazin, Im Pfützgarten 7,

64572 Büttelborn, Fax 06152-52429

finden Sie auch im Veranstaltungskalender

der Kreisstadt, erhältlich

im Stadthaus Groß-Gerau oder unter

www.gross-gerau.de

Dauerausstellung

im Stadtmuseum Groß-Gerau

Mi. u. Sa. 10–12 Uhr,

Do. 14–17 Uhr u. So. 11–17 Uhr

Römerzeit und Stadtgeschichte

1920-1990 im Stadtmuseum GG,

Am Marktplatz 3, Info-Tel. 716295

22. Oktober bis 23. Dezember

jeden Donnerstag 18.30–19.30 Uhr

Orthopädische Rückenschule

in der Praxis von C. Zambito,

Adolf-Kolping-Str. 38, Info u. Anm.

unter Tel.06152-711077

bis 30. Oktober

Ausstellung: „Nature Moments“

von Heike Schmid in der Groß-

Gerauer Volksbank, Am Sandböhl.

Info-Tel. 06152-714406

bis 1. November

Freigelegt Zeichnungen + Skulpturen

von Josef Lutz, Stadtmuseum

GG, Am Marktplatz 3. Veranst.:

Initiative GG 1973, Info-Tel. 716295

bis 24. Januar 2010

tägl. 10–18 Uhr, Mi. 10–21 Uhr

Natalja Gontscharowa 1881–1962

ftWirInGG | 27.9.2009, 13:48 | 45 mm Zwischen * 52,88 russischer mm Tradi tion und

europäischer Moderne in Kooperation

mit der Staatl. Tretjakow Galerie,

Moskau. Natalja Gontscharowa zählt

zu den schillerndsten Figuren der

russischen Avantgarde. Obwohl sie

In Zukunft bessere Noten! mit ihren Arbeiten Künstler wie

Kasimir Malewitsch und Wladimir

• Motivierte und erfahrene Tatlin beeinflusste und ihre Bilder

Nachhilfelehrer/-innen

heute auf Auktionen hohe Preise

• Regelmäßiger Austausch mit

den Eltern

erzielen, war noch nie eine mono-

• Individuelles Eingehen auf graphische Retrospektive zu sehen,

die Bedürfnisse der Kinder

und Jugendlichen

die ihr gesamtes künstlerisches

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INFO-HOTLINE 0800-19 4 18 08 Schaffen von 1905 bis 1960 wider-

8–20 Uhr www.schuelerhilfe.de spiegelt. Die Rüsselsheimer Opelvillen

2626 Das Wir-Magazin • 166 • Oktober 2009

präsentieren nun rund 70 Werke.

Gezeigt werden vor allem Arbeiten in

Öl, darüber hinaus zählen einige

Zeichnungen zu den ausgewählten

Exponaten. Info-Tel. 06142-835907,

www.opelvillen.de (siehe S. 25)

23. Oktober bis 27. November

Vernissage: 23.10., 19 Uhr

Bilderausstellung von Matthias

Maaß und Mohammad Massoudi in

der Galerie am Sandböhl, Schulstr. 5,

Info-Tel. 06152-9276480

24. und 25. Oktober

Sa. 19.30 Uhr u. So. 16.30 Uhr

Dornheimer Theaterkiste spielt die

Krimikomödie „Gestrandet“ von

Mary Bakker-Schoon in der Riedhalle

Dornheim. Info-Tel. 06152-53187

25. Oktober

15.00 Uhr

„Max+Moritz – Neue Streiche“

Das Familien-Musical der Kleinen

Oper Bad Homburg nach Bildgeschichten

von Wilhelm Busch. Stadthalle

Gernsheim, Georg-Schäfer-Platz.

Präsentiert von der Sparkassen-Stiftung.

Info-Tel. 06258-108113

Flohmarkt der Stoppelhopser

im Dorfzentrum Wallerstädten,

An der Pforte. Info-Tel. 941052

zusammengestellt von Kerstin Leicht.

e-Mail: termine@wir-in-gg.de

Angaben ohne Gewähr

26. Oktober

15.00 Uhr

Café Extra für Kinder:

Zauberhexe Nudeltraud im Café

Extra Büttelborn, Schulstr. 17.

Veranstalter: Fachdienst Kinder- u.

Jugendförderung. Tel. 178845

19.30 Uhr

„ZDF-Chor“ bei den Groß-Gerauer

Abendkonzerten im Landratsamt

Groß-Gerau, Wilhelm-Seipp-Str. 4

(Georg-Büchner-Saal). Präsentiert

von der Sparkassen-Stiftung.

Info-Tel. 06152-713530,

www.kskgrossgerau.de

27. Oktober

19.00 Uhr

Kulturstammtisch im Stadtmuseum

GG, Am Marktplatz 3. Veranst.: Wir-

Magazin, Info: wir@wcschmitt.de

oder dittmarwerner@aol.de

28. Oktober

19.00 Uhr

Groß-Gerauer

Kulturkabinett:

„Von der Kunst

Mundart zu

schreiben“

Werner Hofmann,

Mundart-Autor.

Mit seiner „Mir Gerer“-Kolumne im

Wir-Magazin macht er das was er am

bestens kann: „er schaut den Leuten

aufs Maul“ – und schreibt es genauso

auf. Stadtmuseum Groß-Gerau

(Kabinett, 1. OG) Am Marktplatz 3.

Eintritt frei. Präsentiert von der

Sparkassen-Stiftung.


28. Oktober

19.30 Uhr

Yoga in der Schwangerschaft

Yoga-Kurs in der Elternschule im

Kreiskrankenhaus GG, Wilhelm-

Seipp-Str. 3, Info-Tel. 9862341

30. Oktober

11.00–14.00 Uhr

Flohmarkt: Kindersachen u. Bücher

in der KITA Dreißigruten, Klein-

Gerau, Info-Tel. 06152-57883

19.30 Uhr

„Turm im Wasserglas“. Veranstaltungen

im Wasserturm Groß-Gerau.

Märchen mit Harfenbegleitung von

der Wald-Amorbacher Märchenerzählerin:

Regina Haas-Sauer.

Veranst.: Wasserwerk Gerauer Land

in Koop. Kulturamt der Kreisstadt

Groß-Gerau. Info-Tel. 06152-7160

2. November

20.00 Uhr

Existenzgründertreffen im Landratsamt

GG, Wilhelm-Seipp-Str. 4.

www.existenzgruendungs-treff-gg.de

2. bis 30. November

Ausstellung: Airbrush-Arbeiten von

Roland Detamore in der Gr.-Gerauer

Volksbank, Sandböhl. Tel. 714406

3. November

20.00 Uhr

Automobil-Club Groß-Gerau, Clubabend

im Hotel Adler Groß-Gerau.

Filmvortrag von Helmut Kinkel: „Eine

Reise zu den Klöstern nach Athos,

Griechenland“. Gäste sind herzlich

Willkommen. Info-Tel. 06152-59602

6. November

19.00 Uhr

„Kabarettistisches Benefiz-Essen“

Es erwarten Sie kulinarische Genüsse,

umrahmt von kurzweiliger Unterhaltung.

Mit dem Verein der Köche

und Christian Döhring mit „Wissenswertem

über die Region“ im Dorfzentrum

Wallerstädten.

Info unter Tel. 06152-949938.

termine@wir-in-gg.de

GERAUER LAND

7. November

20.00 Uhr

Krimi-Lesung: Patricia Vohwinkel,

Meisterin von Gothic, Crime und

Thriller im Kulturcafé GG, Tel. 53551

7. und 8. November

Sa. 14–18 Uhr, So. 10–18 Uhr

Kunstmarkt im Treburer Rathaus.

Veranst. Künstlerkreis Trebur. Ca. 30

Aussteller werden dieses Jahr wieder

eine Vielzahl von Gemälden u. Kunsthandwerk

präsentieren. Die Cafeteria

lädt ein zur Stärkung vor, nach oder

zwischen dem Kunstgenuss.

So. 8. Nov. verkaufsoffen in Trebur

8. November

14.30 – 19.30 Uhr

Kulturbörse im Landratsamt GG,

Wilhelm-Seipp-Str. 4. Zu sehen gibt

es Beiträge aus Kleinkunst, Kabarett,

Comedy, Kindertheater, Bild. Kunst,

Musik u.v.m. Info: 06152-989557

16.00 Uhr

Konzert der Chorgemeinschaft

Dornheim in der Riedhalle Dornheim,

Am Sportfeld, Info-Tel. 59921

17.00 Uhr

Konzert: „High and Low“ Höhen

und Tiefen in Wort und Gesang

mit dem Kulturcaféchor GG, in der

Nordkirche Gr.-Gerau. www.kulturcafechor.de,

Tel. 016090685416

12. November

15.00 Uhr

„Die Stromer“ spielen „Irgendwas

fehlt immer“ Eine skurrile Kistenschlacht

für Kinder ab 3 Jahren, im

Kulturcafé GG, Info-Tel. 53551

22. Oktober bis 20. November 2009

12. November

19.30 Uhr

Vortrag: „Opel muß leben“ mit

Richard Heller (ehem. Vors. Betriebsrat)

und Walter Keber (Journalist)

im Stadtmuseum Groß-Gerau, Marktplatz

3. Info-Tel. 06152-716295.

19.30 Uhr

Autorenlesung mit Stefanie Gercke

aus ihrem neuen Afrika-Roman

„Schwarzes Herz“ in der Stadtbücherei

Groß-Gerau, Gernsheimer Landstraße

5. Info-Tel. 06152-716250

14. November

10.00 – 18.00 Uhr

Workshop: „Singen nach Noten“

im Dorfzentrum Wallerstädten, An

der Pforte 15. Veranst.: Sängerkreis

Gr.-Gerau, Info u. Anm. bei Philipp

Schmidt, Tel. 06152-59921

ab 14.00 Uhr

Amateur Tanzturnier

Jugend D-Latein, D-Standard,

Hauptgr. B-Latein u. Senioren II C

Standard in der Stadthalle Gr.- Gerau,

Jahnstraße. Veranst.: Tanzsportclub

GG im TV 1846. Eintritt frei.

Info: www.tanzsport-gg.de

20.00 Uhr

Metallica-Covers mit „Fueled“

im Kulturcafé GG, Info-Tel. 53551

15. November

16.00 Uhr

Big-Band 82 feat. Elke Diepenbeck

im Riedcasino Nauheim,

Info: jochen_riedl@gmx.de

17. November

20.00 Uhr

Molly Alone im Café Extra in Büttelborn.

Info: www.molly-alone.de

20. November

20.00 Uhr: Die Mundart Rebellen.

Der Münchner Liedermacher und

Radikal-Poet Christoph Weiherer erinnert

an den Rebell, den einst Hans

Söllner darstellte. Mit Undergrounddichter

Olli Bopp, dessen derbe Statements

aus hiesigen regionalen Einflüssen

stammen. Bayern meets Hessen

im Kultur café GG, Tel. 06152-53551.

Info: www.ollibopp.de

Das Wir-Magazin • 166 • Oktober 2009

27


Schaufenster

20 Jahre auf dem Dach

20 Jahre Dachdeckermeister Frank Oehme

Der Groß-Gerauer Dachdeckermeister Frank

Oehme konnte diesen Monat stolz sein 20-jähriges

Firmenjubiläum feiern. Dazu bedankte er

Planspiel Börse

startet neue Runde

Am 5. Okt. 2009 ging das

Planspiel Börse in seine

27. Runde. In Spielgruppen,

für die je ein Wertpapier-

Depot mit einem fiktiven

Kapital von 50.000 € eingerichtet

wird, können in

10 Wochen Spieldauer

Käufe und Verkäufe zu

realen Kursen getätigt werden.

Sieger ist die Gruppe,

die am 15.12.09, dem letz-

Die „allstars“ (Ksenia Rustaten Börsen tag, den höchmova,

Tim Müller u. Olga Klein) sten Gewinn erzielt hat.

bei der Siegerehrung in Berlin.

Die sechs besten Teams

werden vom Sparkassen- und Giroverband während

einer 3-tägigen Berlinreise ausgezeichnet.

Vielleicht gelingt ein ähnlich großer Erfolg wie

letztes Jahr, als eine Spielgruppe vom beruflichen

Gymnasium in Groß-Gerau (Bild) den 2. Platz von

über 46.000 Gruppen deutschlandweit erreichte.

Weitere Informationen bei der Kreissparkasse

Groß-Gerau sowie unter www.planspiel-boerse.de

Immer gut versichert

2828 Das Wir-Magazin • 166 • Oktober 2009

sich bei seiner

Familie, seinem

Ausbilder, bei

seinem Team und

den besten Freunden

für die gute

und erfolgreiche Zusammenarbeit. Als Betrieb mit

herzlichem Arbeitsklima und großem Interesse für

moderne und zukünftige Techniken im Dachdeckerhand

werk wurde der Firma Oehme auch im Namen

der Dachdeckerinnung gratuliert. Zudem waren Interessierte

und Bekannte zu einem Hoffest mit Tag

der offenen Tür eingeladen, bei dem das Jubiläum

gebührend gefeiert wurde.

Dachdeckermeister Frank Oehme GmbH

Schützenstraße 13, 64521 Groß-Gerau

Tel. 06152-39905, Fax 06152-7086

www.dachdeckermeister-oehme.de

Aktuellen Statistiken zufolge sind jedes Jahr rund

ein Sechstel aller Wohngebäude in Deutschland

von Schäden betroffen. Der Versicherungsschein

fristet oftmals ein Schattendasein im Versicherungsordner.

Im Schadensfall wird er aber unentbehrlich,

wenn es um Gefahren durch Feuer,

Leitungswasser, Sturm und Hagel sowie weitere

Elementarschäden geht. Die Bedeutung der Versicherungssumme

(14´Wert) ist nur wenigen

Eigentümern bekannt und daher das Risiko einer

etwaigen Unterversicherung hoch. Multipliziert man

den 14´Wert mit dem amtlichen Wohngebäudeindex

geteilt durch 100 ergibt sich der Neubauwert

in Euro. Versicherungsmakler Thomas Mojedano-

Volp in Büttelborn führt Gebäudewertermittlungen

durch. Wird die Gebäudewertermittlung dem Versicherer

vorgelegt, verzichtet der Versicherer gleichzeitig

auf die Einrede des Unversicherungsverzichts

im Schadensfall, und der Kunde ist auf der sicheren

Seite. Thomas Mojedano-Volp als Versicherungsmakler

stehen eine ganze Reihe leistungsfähiger

Versicherer zur Verfügung, so daß er die Besten für

Sie aussuchen kann. Nähere Informationen und

Beratung unter Tel. 06152/9322-0 oder

www.avs-versicherungsmakler.de.

Zusammengestellt von Kerstin Leicht,

Tina Jung und Giuseppina Contino

Ausgezeichnetes

Fahrradlicht bei Fuchs

Jetzt wurde auch der

jüngste Spross der LED-

Scheinwerfer-Familie

von Busch und Müller

mit dem VSF-Gütesiegel

ausgezeichnet. Schon

als der Lumotec Cyo im

Herbst 2008 auf den

Markt kam, war er ein

heißer Kandidat, musste

sich aber erst in der

Praxis bewähren. Ein Jahr nach Markteinführung

wird nun mit dem Gütesiegel bestätigt: der Cyo

leuchtet sehr zuverlässig.

„Der Cyo von Busch und Müller macht das Fahrradfahren

durch seine Helligkeit und sein sehr

gutes Ausleuchtungsfeld noch sicherer. Er führt

damit die Reihe der schon zertifizierten Scheinwerfer

von Busch und Müller an.“ sagt Stefan

Fürst, Produktmanager des VSF.

Mit dem VSF-Gütesiegel bietet der VSF für

Verbraucher Orientierung, wenn es um bewährte,

funktionale, wartungsarme und langlebige

Produkte geht. Gute Fahrradbeleuchtung und

vieles mehr bekommen Sie bei

Fahrrad-Fuchs, Darmstädter Straße 36,

64521 Groß-Gerau, Tel. 06152-55795

www.fahrrad-fuchs.de

Guter Service

für große Feste

Im Volkshaus Büttelborn finden Sie deutschkroatische

sowie internationale Küche.

Das Restaurant punktet weiterhin durch einen

Mittagstisch und Party-Service auf Bestellung.

Feste bis 500 Personen sind realisierbar,

denken Sie jetzt schon an Ihre Weihnachtsfeier.

Volkshaus Büttelborn - Restaurant Split

Mainzer Straße 85

64572 Büttelborn


Alarmierender Trend:

Immer mehr Jugendliche

mit Hörgerät

„DJ-Führerschein“ in Hessen

Mit Aufklärung Gehörschäden durch zu laute

Diskomusik vermeiden. Mittlerweile leidet jeder

vierte Jugendliche zwischen 16 und 24 Jahren

unter einem Gehörschaden. Ein Drittel davon wird

mit spätestens 50 Jahren ein Hörgerät benötigen.

Diese alarmierenden Zahlen können vor allem auf

zu laute Musik in Diskotheken und durch MP3-

Player zurückgeführt werden.

Die Lautstärke in Diskotheken entspricht mit über

100 Dezibel dem Krach eines Presslufthammers.

Die TK hat in Zusammenarbeit mit dem Hess.

Ministerium für Umwelt, Energie, Landwirtschaft

und Verbraucherschutz sowie dem Bundesverband

der Diskothekenbetreiber und Diskjockey-

Berufsverband den sogenannten „DJ-Führerschein“

entwickelt. Im Rahmen des Seminars

„DJ-Führerschein“, das im September rund

100 DJs aus Hessen in die Diskothek „A67“ in

Groß-Gerau lockte, hatten die DJs die Möglichkeit

ihr eigenes Gehör zu testen. Viele reagierten

überrascht auf das Ergebnis der Hörtests, die

von Hörgeräteakustikerin Carola Klarmann aus

Groß-Gerau durchgeführt wurden. „Die Auswertung

ergab, dass rund 60 Prozent der Teilnehmer

bereits selbst unter Hörschäden leiden“, so Frau

Klarmann. Ein Teufelskreis: Hörgeschädigte DJs,

die die Musik leiser wahrnehmen als sie ist,

drehen die Lautstärke noch höher und gefährden

damit die Gesundheit der meist jugendlichen

Diskobesucher. Infos u. Beratung zum Thema bei:

Hörgeräte Klarmann

Frankfurter Str. 22

Groß-Gerau, Tel. 06152-3365

Bild: TK

Impressum

Wir. Das kostenlose Monatsmagazin im Gerauer Land:

Informationen aus Kultur, Politik, Gewerbe und Vereins leben.

Erscheint für alle Haushalte in Groß-Gerau, Berkach, Dornheim,

Waller städten, Büttelborn, Klein-Gerau, Worfelden, Trebur und

Nauheim (teilw.).

Herausgeber: Michael Schleidt, W. Christian Schmitt

Verlag: Michael Schleidt Medienverlag, Wiesenstr. 60a,

64331 Weiterstadt.

Gesamtauflage: 21.000 Exemplare

Redaktion & Konzeption: W. Christian Schmitt,

Tel.: 06152-806124, wcschmitt@wir-in-gg.de

Layoutsatz, Herstellung und Vertrieb:

Werbewerkstatt Schleidt,

Im Pfützgarten 7, 64572 Büttelborn, Tel: 06152-51163

Anzeigen: (anzeigen@wir-in-gg.de)

Giuseppina Contino: 0151-58964877,

Kerstin Leicht: 0171-4462450 und 06152-51163 (Büro)

Mitarbeit: Tina Jung, Kerstin Leicht, E. Menger, Kirsten Raiß

Fotos: Tina Jung, W.C. Schmitt, Privat, Landratsamt,

Gem. Büttelborn, Wir- Archiv, Hans Welzenbach, Michael Schleidt

Redaktionsanschrift (Wir-Büro Kreisstadt):

c/o. Schmitt‘s Redaktionsstube,

Mörfelder Straße 1a, 64521 Groß-Gerau

Internet: www.wir-in-gg.de

Die nächste Ausgabe erscheint am 14.11.2009

Anzeigenschluß: 05.11.2009,

Redaktionsschluß: 30.10.2009 (per e-Mail)

Nachdruck, auch auszugsweise, nur mit schriftlicher

Genehmigung des Verlages.

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Das Wir-Magazin • 166 • Oktober 2009

29


Mir Gerer (97)

Gerer faiern fesde Fesde

Werner Hofmann,

Tel.: 06152-7045

Die Verbundenheit eines Ma ga zins

mit dem Gerauer Land, in dem es

erscheint und über das es berichtet,

zeigt sich am allerbesten,

wenn man „den Leuten aufs Maul“

schaut. Genau dies soll mit der

Kolumne „Mir Gerer“ geschehen.

Autor des „Gebabbels“ ist Werner

Hofmann, Gerer aus Passion.

Aiern

Hofmaonns-Werner

Also, wenn aoner behaupt, in

Gere weer nix los, do waaß

isch nett, wo unn wie der

lääbt. Allao in dem Johr hotts

doch schunn iwwer zwaonzisch

Ferooschdaldunge gäwwe. Unn

nett nur färr Indifidualisde, alle

Lait sinn oigelaode. Nadierlisch

kost maonsches aa e paa Oiro,

es kaonn nett alles gaonz umsunnst

soi.

Des fengt doch schunn

frieh im Johr oo. Do honn die

Karnewalisde ihr hexde Faierdaoche.

Es Schdatthaus wärd

geschdärmt unn in de Tornhall,

die jo jetzt Schdatthalle haaße

soll, sinn die Narrn los.

Aon Osdern iss färr die

Kinner in de Fasaonerie es

große Osderaiersuche unn nett

laong denooch iss uff em Maatplatz

de Friehjohrsmaat. Wenn

der aa färr Gerer Färhältnisse

arsch mau iss. Märr waaß doch

schunn aon Woinaochde, wo

waos färrn Schdaond unn waos

färr Fahrgeschäft schdeht. Unn

Naies gibt’s sait Johrn nett meh.

Gerer Ferhältnisse ääwe.

Do honn mir die „Nacht

der Sinne“ aom Dalles unn den

„Tag der Museen“. Im Dornbärjer

Schloss gibt’s Fiehrunge unn

Ausschdellunge unn e paa Kin-

stler aus em Middelalder färirrn

sisch aa dorthie. Des misst märr

doch waider ausbaue kenne.

Jed Kärsch faiert ihr Gemoindefesde

unn dies Johr hott

unser Schdattkärsch sogar widder

bundische Fensder krigt.

Endlisch emol en Fabbtupfer

färr des trisde Innelääwe.

Nett färgässe därf märr aa

de Woimaat, der wo immer geraommelt

foll iss. Unn nett nur

de Woimaat. Aa es Altschdattfest

iss en Ooziejungspunkt färr

Gere worrn.

Genau so e Sensazion iss de

Gerer Bauernmaat. Märr solls

nett glaawe, wo mir doch midde

in eme laondwertschaftlische

Gebiet lääwe, dass so fiel Lait

Intresse do dro honn. Awwer

fumm Agger uff de Disch iss

doch besser als fumm Subber-

maat. Es aonzische, waos dodebai

e groß Maongo iss, des sinn

die Parkplätz. Do mol aon zu finne,

iss schunn e Kunst schdick.

Es sai denn, märr parkt in de Fasaonerie.

Awwer do kaonn märr

es Audo aa dehaom losse.

Färr e besonners Publikum

gibt’s aa waos. Do wärrn Konzerde

aobgehaale, die wo alle

hehere Ooschbrisch geniesche.

Unn die Gerer Poede, ja die

honn märr aa, gäwwe „Autorenlesungen“.

Doch do kumme

nur die wärklisch Intressierde.

Awwer die gibt’s in Gere aa.

Es Reemerfest unn es Hoffest

fumm Diehle-Bauer, de

Niggeloos uffem Maatplatz unn

die fiele Schbortfesde zieje aa

ihr Lait oo.

Nur aons schdeert misch,

unn aonnern aa. Maonschmol

iss gar nix los unn e aonner

mol sinn e paa Fesde aom

glaische Daoch. Es misst doch

meeschlisch soi, dass märr so

waos mitenaonner aobschdimme

kaonn.

Also jetzt saoch noch aoner,

es weer nix los in dem Kaff. Entweder

hott der die Zait fär pennt

odder lääbt hinnerm Mond.

Märr muss nur hiegeh, die Fesde

kumme nett zu aom haom.


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