Jahresbericht 2011 - Deutsches Jugendherbergswerk

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Jahresbericht 2011 - Deutsches Jugendherbergswerk

Jahresbericht 2011

www.jugendherberge-bw.de

Willkommen in BADEN-WÜRTTEMBERG


Jahresbericht 2011

1. Mitgliederwesen ___________________________________________________ 4

2. Die Jugendherbergen und das Jugendherbergsgeschehen

in Baden-Württemberg ______________________________________________ 5

3. Übernachtungszahlen ________________________________________________ 9

4. Gästestruktur und Gästezahlen ______________________________________ 12

5. Internationale Arbeit und ausländische Gäste _________________________ 19

6. Wiedereröffnung der Jugendherberge Bad Urach

am 8. Oktober 2011 ________________________________________________ 28

7. Delegiertenversammlung am 3. Dezember 2011 in Karlsruhe ___________ 29

8. Hauptamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ______________________ 30

9. Der Vorstand _______________________________________________________ 36

10. Der Hauptausschuss ________________________________________________ 38

11. Die Ausschüsse und ihre Arbeit ______________________________________ 41

Marketing und Marketingausschuss _____________________________________ 41

Bauausschuss _______________________________________________________ 42

Sozialausschuss _____________________________________________________ 43

12. Delegierte des Landesverbandes _____________________________________ 44

13. Ehrenmitglieder des Landesverbandes ________________________________ 45

14. Ehrenvorsitzende des Landesverbandes _______________________________ 45

15. Die Träger der „Silbernen Ehrennadel“ des Landesverbandes ____________ 46

16. „Richard-Schirrmann-Medaille“

und „Goldene Ehrennadel“ des Hauptverbandes _______________________ 46

17. Baden-Württembergische Städte, Gemeinden und Landkreise,

die mit dem „Wilhelm-Münker-Preis“ des Hauptverbandes

ausgezeichnet sind _________________________________________________ 46

18. Lagebericht für das Geschäftsjahr 2011 ______________________________ 47

19. Bilanz zum 31. Dezember 2011 ______________________________________ 48

20. Aufwands- und Ertragsrechnung

für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2011 _____________________ 50

21. Bestätigungsvermerk _______________________________________________ 51

22. Bericht der ehrenamtlichen Rechnungsprüfer für das Jahr 2011 _________ 52

23. Haushaltsplan 2012 und Ergebnis 2011 ______________________________ 53


Markenbotschaft

Worauf Sie sich verlassen können!

Typisch Jugendherberge

Eine unserer besten Traditionen ist, dass wir mit der Zeit gehen: und das schon seit

über 100 Jahren. In den letzten Jahren wurde nicht nur Komfort und Service den

gewandelten Gästewünschen angepasst, um weiter wettbewerbsfähig zu bleiben,

sondern auch das Thema Umwelt und Nachhaltigkeit aktiv in den Häusern umgesetzt

und gelebt. Doch unseren eigenen, ganz speziellen Charakter haben wir uns immer

bewahrt.

Als die ersten Jugendherbergen das Licht der Reisewelt erblickten, stand ein

wesentlicher Gedanke im Vordergrund. Junge Menschen sollten, unabhängig von

Herkunft und Geldbeutel, die Welt entdecken, Gemeinschaft erleben und dabei

den Horizont erweitern.

Stabile Werte mit Zukunft.

Jugendherbergen vertreten Werte, die das Leben bereichern: Toleranz, Respekt und

Verantwortung. Für alle die mit offenen Augen durch die Welt gehen. Die Gemeinschaft

erleben wollen. Im Gepäck: eine gehörige Portion Neugier auf die Welt und

andere Menschen. Und das intensive Erlebnis von Natur, Umwelt und Kultur.

Getuschel und Gekicher nach Sonnenuntergang, Herzklopfen und der erste schüchterne

Kuss, Lagerfeuer und glühende Augen, Stockbrot und Schnitzeljagt – Aufenthalte

in Jugendherbergen gehören zu den schönsten Erlebnissen. Jede Generation

hat ihre eigenen Erinnerungen. Nur eins bleibt immer gleich: Das unvergessliche

Gemeinschaftsgefühl.

Auch für die Zukunft vertrauen wir der Faszination dieser Werte. Und deshalb

vertrauen die Menschen uns. Seit über 100 Jahren.

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Wir erinnern an unsere Verstorbenen:

Else Wittmann (77 Jahre) ✝ 27. Oktober 2011

Herbergsleiterin JH Mosbach von 1977 bis 1983

zusammen mit Ihrem Mann, sowie übergangsweise

JH Herrenwies

Harry Niendorf (80 Jahre) ✝ 3. Dezember 2011

Mitglied des Bauausschusses im ehemaligen

Landesverband Baden


Liebe Freundinnen und Freunde des Jugendherbergswerkes,

liebe Freundinnen und Freunde unseres Landesverbandes,

im Mittelpunkt des Jahresgeschehens standen zweifelsohne die Modernisierungen

und Erweiterungen verschiedener Jugendherbergen. Anfang Februar 2011 konnte

mit der Jugendherberge Stuttgart Neckarpark „Das CANN“ im Zentrum von Stuttgart-

Bad Cannstatt erstmals in einer baden-württembergischen

Großstadt eine zweite Jugendherberge eröffnet werden.

Am 8. Oktober 2011 wurde die modernisierte und erweiterte

Jugendherberge Bad Urach offiziell wieder eröffnet

und als Umwelt | Jugendherberge in Betrieb genommen.

Laufende Modernisierungen wurden durch geführt in Heidelberg,

Mannheim und Tübingen, sowie in Ravensburg.

Dies ist nur ein Teil der Baumaßnahmen, die dazu beitragen,

um in hochwertigen und aus stattungsoptimierten

Jugendherbergen die Gäste willkommen zu heißen.

Prof. Dr. Werner

Schnatterbeck, Vorsitzender

DJH-Landesverband

Baden-Württemberg e. V.

In einigen Jugendherbergen führten fehlende Betten zu

einem Übernachtungsrückgang und zu einer Ertragsminderung.

Wird jedoch die Relation der vorhandenen Betten

zu den Übernachtungen betrachtet, so zeigt sich, dass

die Jugendherbergs übernachtungen in etwa stabil blieben

und die Gäste weiterhin die Übernachtungsstätten unseres Landesverbandes aufsuchten.

Herauszuheben und erfreulich hinsichtlich der Übernachtungen ist ein

Anstieg bei den jungen Einzelgästen sowie ein Zuwachs der Familien und der Sekundarstufe

II. Die Jugendherbergen sind für die Hauptzielgruppe „Schulen“, aber auch

für die Einzelgäste anziehende Stätten, in denen sich tatsächlich im Sinne unseres

Markenkerns „Gemeinschaft erleben“ lässt. Vor diesem Hintergrund sind weitere

Anstrengungen zu sehen. Die 2010 eingeführte Online-Buchungsmöglichkeit, die

Fortbildung der Herbergseltern und der Mitarbeiterschaft, ein verbessertes Qualitätskonzept

und das Bewusstsein in den Jugendherbergen, für die Mitglieder und Gäste

da zu sein, sind Basis einer stabilen Lage des Verbandes und einer stetigen Weiterentwicklung.

Die 2011 per Brief durchgeführte Delegiertenwahl (Urwahl)

hatte eine deutlich höhere Wahlbeteiligung als die Wahl

2007. Über 70 Wahlvorschläge gingen beim Landesverband

ein. Daraus wurden 48 Delegierte gewählt. Die durchgeführte

Delegiertenversammlung 2011 in Karlsruhe führte

zu gelungenen, aber auch kritischen Diskussionen über die

Situation und Zukunft im Landesverband.

Die von Ehrenamtlichen und Hauptamtlichen geleistete

Arbeit in Baden-Württemberg verdient Lob und großen

Dank. Auf dieser Grundlage und mit diesem Engagement

wird der DJH-Landesverband Baden-Württemberg e. V. weiterhin

seine wichtige Position im Deutschen Jugendherbergswerk

halten.

Ihre

Prof. Dr. Werner Schnatterbeck Karl Rosner

Vorsitzender Geschäftsführer

Karl Rosner, Geschäftsführer

DJH-Landesverband

Baden-Württemberg e. V.

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4

1. Mitgliederwesen

Das Deutsche Jugendherbergswerk ist ein Mitgliedsverband,

der stärkste Landesverband ist Baden-Württemberg.

Die Mitglieder stellen die Basis unsers Verbandes, unserer

wirtschaftlichen und finanziellen Stabilität dar.

2011 wurden die Delegierten per Urwahl (Briefwahl) neu

gewählt. Diese Form der Wahl hat im Gegensatz zur Wahl

2007 nochmals an Bedeutung gewonnen, über 117.000

Stimmen wurden vergeben. Weitere Informationen finden

Sie in den Kapiteln 7 und 12.

1.1 Die Struktur der stimmberechtigten Mitglieder des DJH-Landesverbandes Baden-Württemberg e. V.

Mitgliedergruppe 2011 2010 Veränderung in %

Junioren 27.695 28.667 – 972 – 3,39

27plus und Familien 99.376 93.712 + 5.664 + 6,04

Gesamt 127.071 122.379 + 4.692 + 3,83

Korporative Mitglieder 5.619 5.446 + 173 + 3,18

Gesamtmitgliederzahl 132.690 127.825 + 4.865 + 3,81

1.2 Stimmberechtigte Mitglieder aller Landesverbände

Landesverband 2011 2010 Veränderung in %

Baden-Württemberg 132.690 127.825 + 4.865 + 3,81

Bayern 107.788 105.345 + 2.443 + 2,32

Berlin-Brandenburg 48.689 47.147 + 1.542 + 3,27

Hannover 59.770 57.980 + 1.790 + 3,09

Hessen 81.492 78.758 + 2.734 + 3,47

Mecklenburg-Vorpommern 8.285 8.069 + 216 + 2,68

Nordmark 82.313 80.257 + 2.056 + 2,56

Rheinland 114.832 109.887 + 4.945 + 4,50

Rheinland-Pfalz/Saarland 85.023 82.550 + 2.473 + 3,00

Sachsen 24.651 23.530 + 1.121 + 4,76

Sachsen-Anhalt 21.614 20.389 + 1.225 + 6,01

Thüringen 12.587 11.969 + 618 + 5,16

Unterweser-Ems 48.295 46.416 + 1.879 + 4,05

Westfalen-Lippe 96.293 92.503 + 3.790 + 4,10


2. Die Jugendherbergen und das Jugendherbergsgeschehen

in Baden-Württemberg

Eine hohe Aktivität prägte das Jugendherbergsgeschehen

in Baden-Württemberg. Im folgenden Kapitel sind einige

herausragende Ereignisse dokumentiert.

2.1 Messen und öffentliche Auftritte

Der DJH-Landesverband Baden-Württemberg e. V. präsentierte

sich auf der CMT – Europas größter touristischer

Publikumsmesse – vom 15. bis 23. Januar 2011 erstmals in

der Baden-Württemberg-Halle mit großem Erfolg. Für alle

Standbesucher gab es besondere Messeangebote und an den

Wochenenden warteten auf die Kinder spannende Aktionen.

Für Familien gab es interessante Angebote und Informationen am Stand.

Auf den Baden-Württemberg-Tagen in Bühl informierten die

Jugendherbergen Forbach, Schloss Ortenberg und Baden-

Baden vom 7. bis 8. Mai 2011 bei strahlendem Sonnenschein

über Reiseangebote und Mitgliedschaft und stießen

damit auf großes Interesse bei den zahlreichen Besuchern.

Die Jugendherbergen stellen sich auf den Baden-Württemberg-Tagen in

Bühl vor.

Oberbürgermeister Dr. Wolfgang Schuster gratuliert Karl Rosner,

Geschäftsführer des DJH-Landesverbandes Baden-Württemberg e. V.,

zu einem gelungen Auftritt auf dem Neckarpark-Fest 2011.

Am 4. September 2011 veranstalteten die im Neckarpark

ansässigen Institutionen, Organisationen und Vereine

gemeinsam mit der Stadt einen Tag der offenen Tür.

Auch der DJH-Landesverband Baden-Württemberg e. V.,

der seit 1. Januar 2011 seine Geschäftsstelle im Sport-,

Bildungs- und Dienstleistungszentrum „SpOrt“ hat, beteiligte

sich mit dem Team von Outside e. V. an der Veranstaltung.

Beim Interview mit Sportreporterin Regina Saur

auf der SWR-Showbühne informierte Karl Rosner, Geschäftsführer

des DJH-Landesverbandes Baden-Württemberg,

über Mitgliedschaft und Angebote des Deutschen Jugendherbergswerkes

in Baden-Württemberg.

Um einen Einblick in die Landschaft und die Entwicklung

der Jugendherbergen in Baden-Württemberg zu gewähren,

lud der DJH-Landesverband Baden-Württemberg e. V. zusammen

mit der Tourismus Marketing Baden-Württemberg GmbH

zu einer Pressreise ein. Getreu dem Markenversprechen

der Jugendherbergen „Gemeinschaft erleben“ entdeckten

Die Journalisten mussten verschiedene Aufgaben gemeinschaftlich

bewältigen.

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die Pressevertreter in Begleitung der Marketingleiterin des

Landesverbandes, Pia Schmitz, in drei Jugendherbergen

zwischen Schwäbischer Alb und Bodensee, was die Jugendherbergen

in Baden-Württemberg für Schüler, junge Familien

und Abenteurer bieten. Karl Rosner, Geschäftsführer des

DJH-Landesverbandes Baden-Württemberg e. V., informierte

über Rolle und Aufgabe des Deutschen Jugendherbergswerkes

sowie die aktuellen Entwicklungen und Ziele im Landesverband.

Am Ende stand der heiß begehrte Ritterschlag.

2.2 Wirtschaftstagung, Informationsfahrten der

Geschäftsstellen

Am 29. und 30. März 2011 fand die Wirtschaftstagung in

Schwäbisch Hall statt. In den Räumen der Bausparkasse

Schwäbisch Hall wurde die Veranstaltung mit Grußworten

der Ersten Bürgermeisterin Bettina Wilhelm sowie einer

Ansprache des Vorsitzenden Prof. Dr. Werner Schnatterbeck

eröffnet.

Themen des Treffens waren unter anderem der Rückblick auf

das Jahr 2010 mit den Wirtschafts- und Übernachtungszahlen

und die Vorschau auf 2011 sowie Aktuelles aus dem

Hauptverband, der IYHF und der EUFED.

Die Geschäftsstellenbelegschaft informierte sich bei Besuchen

in den Jugendherbergen Burg Rabeneck, Pforzheim-

Dillweißenstein, und Mutschlers Mühle, Mosbach-Neckarelz,

über deren Arbeit. Verbunden waren die Fahrten mit einer

Radtour und dem traditionellen Weihnachtsessen.

2.3 Jugendherbergsjubiläen

In Konstanz konnten gleich zwei Jubiläen gefeiert werden.

Der Neubau der Jugendherberge Otto-Moericke-Turm Konstanz

feierte zehnjähriges Bestehen und gleichzeitig jährte

sich das Eröffnungsjahr der ersten Jugendherberge im Otto-

Moericke-Turm zum achtzigsten Mal. Unter den Festgästen

war der Erste Bürgermeister der Stadt Konstanz, Claus Boldt,

sowie zahlreiche ehrenamtliche Vertreter des DJH-Landesverbandes

e. V. Die Jugendherberge ist mit der zweithöchsten

Auslastung eine der beliebtesten Begegnungsstätten

im DJH-Landesverband e. V. Beim Tag der offenen Tür

nutzten viele Besucher die Gelegenheit, sich ein eigenes

Bild von den Räumlichkeiten und dem Herbergsalltag zu

verschaffen.

Zum Jubiläum trafen sich in der Jugendherberge (von links): Geschäftsführer

Karl Rosner, Vorsitzender Prof. Dr. Werner Schnatterbeck, Erster

Bürgermeister der Stadt Konstanz Claus Boldt, Herbergleiterin Ilka

Brendel, Ehrenvorsitzender Hellmut Waßmer und Herbergsleiter Norbert

Brendel.

Blick auf den Neubau und den Innenhof.


Auf ein halbes Jahrhundert bewegte Geschichte konnte die

Geschwister-Scholl-Jugendherberge Ulm am 18. Juni 2011

zurückblicken. Beim Festakt zum 50-jährigen Bestehen

betonte Oberbürgermeister Ivo Gönner, dass die Jugendherberge

ein gelungenes Beispiel für städtebauliche Entwicklung

und Architektur sei und der jetzige Standort ein guter

Grundstein ist, um die nächsten Jahrzehnte zu bestehen und

zu begeistern. Die neuen Räumlichkeiten und das umfangreiche

Programm am anschließenden Tag der offenen Tür mit

Kinderschminken, Eselreiten, Klettergarten und Kinderbuch-

Lesung stieß bei den Besuchern auf reges Interesse.

2.4 Eröffnungen, neue Häuser, Schließungen

2.4.1 Stuttgart Neckarpark

Im neu gebauten Mehrgenerationenkomplex „Das CANN“ in

Stuttgart Bad-Cannstatt wurde am 12. Februar 2012 die

Jugendherberge Stuttgart Neckarpark eingeweiht. Damit

wurde zum ersten Mal in Baden-Württemberg eine zweite

Jugendherberge in einer Großstadt eröffnet. „Das CANN“

beherbergt ebenfalls das Haus der Familie, das Jugendhaus

und die Geschäftsstelle der Stuttgarter Jugendhaus Gesellschaft.

Die vier Nutzer haben das gemeinsame Ziel Treffpunkt

für junge Menschen und Gäste aus aller Welt zu sein.

Jugendherberge Stuttgart Neckarpark.

2.4.2 Bad Urach

Nach umfangreichen Modernisierungs- und Erweiterungsarbeiten

öffnete die Jugendherberge Bad Urach am 8. Oktober

2011 wieder ihre Pforten. Gefeiert wurde mit einem kleinen

Festakt, bei dem die DJH-Vorsitzende Angela Braasch-Eggert

das Zertifikat Umwelt | Jugendherberge überreichte. In

Baden-Württemberg ist dies somit die zweite Jugendherberge

mit diesem Profil, deutschlandweit die Zwanzigste.

Weitere Informationen finden Sie auch in Kapitel 6.

2.4.3 Rottweil

Zusammen mit der Stadt Rottweil und einem Investor

ergreift der DJH-Landesverband Baden-Württemberg e. V.

die Gelegenheit, in der ältesten Stadt des Landes auch einen

der ältesten Jugendherbergsstandorte wieder zu eröffnen.

Die ehemalige Jugendherberge in der Lorenzgasse wurde

1929 eingeweiht und im Oktober 2000 aus baulichen und

wirtschaftlichen Gründen geschlossen. Die ersten Gäste der

neuen Jugendherberge werden voraussichtlich im Januar

2013 einziehen können; das Profil „Kultur | Jugendherberge“

wird angestrebt.

Direkt am Neckar zwischen Schwarzwald und Schwäbischer

Alb gelegen, ist Rottweil ein Juwel. Die älteste Stadt

Baden-Württembergs bietet mit ihrem mittelalterlichen

Stadtbild eine historische Kulisse für ein reiches kulturelles

Leben. Die Jugendherberge entsteht am Rande der historischen

Innenstadt in einem ehemaligen Dominikanerinnenkloster.

Das Gebäude wird voraussichtlich über 140 Betten,

verteilt in Zwei,- Vier- und Sechsbettzimmer, verfügen. In

dem historischen Gebäude werden weiterhin Gemeinschafts-

und Versammlungsräume entstehen, die für Tagungen

genutzt werden können.

Mit Freuden ans Werk (von links): Investor Frank Dörflinger, Simone

Maiwald, Fachbereichsleiterin Jugend, Kultur und Tourismus, Finanzbürgermeister

Werner Guhl, Oberbürgermeister Ralf Broß, Silvia Feinauer,

Leitung Bau, Liegenschaften und Beschaffung DJH-Landesverband

Baden-Württemberg e. V.

2.4.4 Schließung der Häuser in Alpirsbach und

Igersheim, Abgabe von Partnerhäusern

Die Häuser in Alpirsbach und Igersheim wurden im Januar

2011 geschlossen. Die Partnerhäuser in Bad Herrenalb und

Kirchberg gingen ebenfalls vom Netz.

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2.5 Besuche und Begegnungen

Regierungspräsident besuchte

Jugendherberge Heidelberg International

Der Karlsruher Regierungspräsident Dr. Rudolf Kühner informierte

sich am 25. Januar 2011 bei einem Besuch in der

Jugendherberge Heidelberg International über den aktuellen

Stand der Baumaßnahmen. Die Jugendherberge wird seit

November 2010 umfassend renoviert. Es entsteht ein moderner

Seminartrakt, der ca. 200 Tagungsgästen Platz bietet

und sich in bis zu drei gleich große Seminarräume unterteilen

lässt. Im Mai 2012 wird der neue Seminartrakt und der

modernisierte Rundbau in der Jugendherberge Heidelberg

International eröffnet.

Der Vorsitzende des Landesverbandes Prof. Dr. Werner Schnatterbeck,

Geschäftsführer Karl Rosner und Herbergsleiter Martina und Andreas

Rihm begrüßen Regierungspräsident Dr. Rudolf Kühner in der Jugendherberge

Heidelberg International.

DJH-Landesverband Nordmark zu Gast

in Baden-Württemberg

Vom 25. bis 28. August 2011 trafen sich die Vorstände der

Landesverbände Baden-Württemberg e. V. mit dem Vorsitzenden

Prof. Dr. Werner Schnatterbeck und Nordmark e. V.

mit der Vorsitzenden Angela Braasch-Eggert in der Werner-

Dietz-Jugendherberge Baden-Baden zu einem Gedankenaustausch.

Neben eigenen Vorstandssitzungen stand auch eine gemeinsame

Vorstandssitzung auf dem Programm sowie Besuche in

der Jugendherberge Kehl und Stadtführungen in Straßburg

und Baden-Baden.

Die Vorstandsmitglieder der Landesverbände tauschen sich in

Baden-Baden aus.

Austausch mit Bundestagsabgeordneten in Ortenberg

Am 18. Februar 2011 stand die Vorsitzende des Ausschusses

für Familie, Senioren, Frauen und Jugend des Deutschen

Bundestages, Sibylle Laurischk (FDP), dem DJH-Hauptgeschäftsführer

Bernd Dohn und dem Geschäftsführer des

DJH-Landesverbandes Baden-Württemberg e. V. Karl Rosner

für ein ausführliches Informationsgespräch in der Jugendherberge

Schloss Ortenberg zur Verfügung. Hier standen

die Themen Bundesfreiwilligendienst und Kinderlärm im

Zentrum der Beratungen.


3. Übernachtungszahlen

Aufgrund von Modernisierungsmaßnahmen in wichtigen

Häusern fehlten im Jahr 2011 ca. 400 Betten. Damit sind

die Übernachtungen von 1.093.485 im Jahre 2010 auf

1.061.191 in 2011 zurückgegangen. Insgesamt ist unter

Betrachtung der vorgenannten geringeren Bettenzahl die

3.1 Übernachtungszahlen aller Landesverbände

Übernachtungszahl aber stabil geblieben. Hervorzuheben

ist des Weiteren die Steigerung der Familienübernachtungen

mit 4,5 %, der Sekundarstufe II mit 3,6 % und erstmalig

auch der jungen Einzelgäste mit 1,2 %.

Landesverband ÜN 2011 ÜN 2010 Differenz % ÜN je Bett JH Betten

Baden-Württemberg 1.061.191 1.093.485 -32.294 -3,0 132 56 8.023

Bayern 1.256.698 1.332.837 -76.139 -5,7 144 69 8.704

Berlin-Brandenburg 409.511 421.722 -12.211 -2,9 153 22 2.673

Hannover 437.020 424.517 12.503 2,9 116 27 3.771

Hessen 796.089 802.539 -6.450 -0,8 131 36 6.091

Mecklenburg-Vorp. 496.208 453.232 42.976 9,5 122 28 4.054

Nordmark 1.106.364 1.108.080 -1.716 -0,2 136 48 8.119

Rheinland 1.062.802 1.060.567 2.235 0,2 163 37 6.532

Rheinl.-Pfalz/Saarland 1.052.413 1.006.917 45.496 4,52 177 43 5.933

Sachsen 422.192 415.549 6.643 1,6 98 37 4.287

Sachsen-Anhalt 322.547 312.154 10.393 3,3 123 17 2.626

Thüringen 290.887 301.252 -10.365 -3,4 97 29 3.005

Unterweser-Ems 802.599 791.219 11.380 1,4 136 41 5.907

Westfalen-Lippe 644.070 666.355 -22.285 -3,3 108 39 5.987

Gesamtsumme 10.160.591 10.190.425 -29.834 -0,29 135 529 75.712

3.2 Übernachtungszahlen

in den Jahren 2001–2011

Jahre Lvb Baden-Württemberg

2001 1.171.840

2002 1.204.965

2003 1.148.583

2004 1.081.758

2005 1.062.085

2006 1.079.664

2007 1.073.851

2008 1.096.408

2009 1.112.026

2010 1.093.485

2011 1.061.191

3.3 Entwicklung der Bettenzahl

in den Jahren 2001–2011

Jahre

Lvb Baden-Württemberg

Bettenzahl Belegung je Bett

2001 9.698 121

2002 9.593 126

2003 9.584 120

2004 9.245 120

2005 9.034 118

2006 8.918 121

2007 8.677 121

2008 8.566 128

2009 8.529 130

2010 8.525 128

2011 8.023 132

9


10

3.4 Übernachtungszahlen unserer Jugendherbergen im Einzelnen

Jugendherberge in

Betten

2011

Beleg.

je Bett

Auslast.

in %

ÜN absolut

2011

ÜN absolut

2010

Differenz

absolut

Differenz

%

Aalen 124 71 19,55 8.847 8.542 305 3,57

Alpirsbach (ab 01.01.2011 geschlossen) 5.559 –5.559 –100,00

Bad Urach 135 22 6,06 2.985 11.197 –8.212 –73,34

Baden-Baden 147 134 36,75 19.717 18.864 853 4,52

Balingen-Lochen 103 165 45,31 17.033 16.153 880 5,45

Biberach 123 97 26,61 11.945 13.019 –1.074 –8,25

Blaubeuren 114 78 21,32 8.870 9.661 –791 –8,19

Bonndorf 180 52 14,18 9.316 12.407 –3.091 –24,91

Breisach 164 212 58,11 34.782 35.651 –869 –2,44

Creglingen 150 117 31,96 17.499 18.193 –694 –3,81

Dornstetten-Hallwangen 126 83 22,76 10.466 9.319 1.147 12,31

Feldberg 267 121 33,29 32.439 32.418 21 0,06

Forbach 74 127 34,71 9.374 8.962 412 4,60

Forbach-Herrenwies 125 91 24,90 11.360 10.172 1.188 11,68

Freiburg 350 202 55,43 70.809 73.430 –2.621 –3,57

Freudenstadt 134 86 23,53 11.507 11.351 156 1,37

Friedrichshafen 231 182 49,85 42.027 39.640 2.387 6,02

Göppingen-Hohenstaufen 112 89 24,50 10.014 10.350 –336 –3,25

Heidelberg 331 207 56,79 68.605 76.495 –7.890 –10,31

Heidenheim 118 120 32,91 14.174 12.146 2.028 16,70

Heilbronn 110 56 15,35 6.163 7.245 –1.082 –14,93

Igersheim (ab 01.01.2011 geschlossen) 5.458 –5.458 –100,00

Karlsruhe 167 200 54,86 33.437 32.300 1.137 3,52

Kehl 125 134 36,77 16.777 14.763 2.014 13,64

Konstanz 178 235 64,31 41.783 38.984 2.799 7,18

Leibertingen-Wildenstein 152 159 43,48 24.125 25.121 –996 –3,96

Lörrach 168 115 31,55 19.345 21.933 –2.588 –11,80

Ludwigsburg 121 152 41,70 18.415 18.599 –184 –0,99

Mannheim 114 111 30,54 12.706 16.343 –3.637 –22,25

Mosbach-Neckarelz 140 112 30,64 15.658 16.991 –1.333 –7,85

Murrhardt 134 71 19,47 9.525 9.146 379 4,14

Neckargemünd-Dilsberg 78 123 33,60 9.567 9.362 205 2,19

Ortenberg 146 216 59,31 31.608 30.103 1.505 5,00

Pforzheim-Dillweißenstein 96 113 30,89 10.825 11.550 –725 –6,28

Ravensburg (geschlossen bis 03.03.2012) 104 0 0,00 0 11.929 –11.929 –100,00

Schluchsee-Seebrugg 134 114 31,36 15.339 15.966 –627 –3,93

Schluchsee-Wolfsgrund 128 146 40,10 18.734 18.027 707 3,92

Schwäbisch Hall 133 94 25,87 12.558 11.939 619 5,18

Sigmaringen 126 87 23,74 10.916 9.335 1.581 16,94

Singen 100 135 36,90 13.470 12.867 603 4,69

Sonnenbühl-Erpfingen 151 156 42,79 23.584 24.695 –1.111 –4,50

St. Blasien-Menzenschwand 124 88 24,17 10.941 11.126 –185 –1,66


Jugendherberge in

Betten

2011

Beleg.

je Bett

Auslast.

in %

ÜN absolut

2011

ÜN absolut

2010

Differenz

absolut

Differenz

%

Stimpfach-Rechenberg 99 85 23,27 8.407 9.303 –896 –9,63

Stuttgart International 309 228 62,49 70.483 72.411 –1.928 –2,66

Stuttgart Neckarpark 155 139 38,13 21.574 0 21.574 0,00

Titisee-Neust./Rudenberg 146 127 34,86 18.575 19.240 -665 -3,46

Titisee-Neustadt/Veltishof 128 103 28,19 13.172 12.297 875 7,12

Todtnau-Todtnauberg 146 84 23,03 12.271 12.379 -108 -0,87

Triberg 129 54 14,86 6.995 7.301 -306 -4,19

Tübingen 141 193 52,97 27.263 25.038 2.225 8,89

Überlingen 259 185 50,72 47.951 45.407 2.544 5,60

Ulm 114 153 41,85 17.415 17.355 60 0,35

Villingen-Schwenningen 128 93 25,57 11.947 11.435 512 4,48

Walldürn 102 88 24,14 8.986 10.518 –1.532 –14,57

Weinheim 129 91 24,92 11.734 12.914 –1.180 –9,14

Wertheim 99 76 20,89 7.549 6.416 1.133 17,66

Summe I 7.921 133 36,37 1.051.567 1.069.325 –17.758 –1,66

Bad Herrenalb

(ab 01.01.2011 nicht mehr im Netz)

6.152 –6.152 –100,00

Balingen 46 80 21,86 3.671 3.887 –216 –5,56

Kandern-Platzhof 56 106 29,12 5.953 6.855 –902 –13,16

Kirchberg

(ab 01.01.2011 nicht mehr im Netz)

7.266 –7.266 –100,00

Summe II 102 186 51 9.624 24.160 –14.536 –219

Gesamtsumme 8.023 132 36,24 1.061.191 1.093.485 –32.294 –2,95

3.5 Jugendherbergen mit mehr als 25.000 Übernachtungen im Jahr 2011 waren die Häuser:

Freiburg __________________________________________70.809

Stuttgart _________________________________________70.483

Heidelberg________________________________________68.605

Überlingen _______________________________________47.951

Friedrichshafen ___________________________________42.027

Konstanz _________________________________________41.783

Breisach __________________________________________34.782

Karlruhe __________________________________________33.437

Feldberg __________________________________________32.439

Ortenberg ________________________________________31.608

Tübingen _________________________________________27.263

11


12

4. Gästestruktur und Gästezahlen

447.235 Gäste übernachteten 2011 in den baden-württembergischen Jugendherbergen (2010: 452.244). Die stärksten

Gästegruppen waren die Schulklassen (ohne Fach-/Hochschulen) mit 34,3 %, gefolgt von den Freizeitgruppen mit 22,7 %

und den Familien mit 16,1 %.

4.1 Übernachtungen nach Gästegruppen

Jugendherberge in

ÜN

jährlich

Vorschulgruppen/Primarstufe

%

Sekund.stufe

I

%

Sekund.stufe

II

%

Fach-/

Hochschulen

Aalen 8.847 82 0,93 1.299 14,68 260 2,94 307 3,47

Bad Urach (geschlossen bis 09.10.2011) 2.985 186 6,23 1.074 35,98 318 10,65 0 0,00

Baden-Baden 19.717 545 2,76 2.747 13,93 540 2,74 896 4,54

Balingen-Lochen 17.033 1.355 7,96 5.867 34,44 158 0,93 465 2,73

Biberach 11.945 592 4,96 4.362 36,52 494 4,14 391 3,27

Blaubeuren 8.870 601 6,78 3.235 36,47 21 0,24 719 8,11

Bonndorf 9.316 66 0,71 3.284 35,25 310 3,33 206 2,21

Breisach 34.782 70 0,20 11.741 33,76 850 2,44 1.079 3,10

Creglingen 17.499 482 2,75 7.538 43,08 119 0,68 343 1,96

Dornstetten-Hallwangen 10.466 1.957 18,70 3.311 31,64 12 0,11 88 0,84

Feldberg 32.439 586 1,81 8.575 26,43 4.306 13,27 701 2,16

Forbach 9.374 2.927 31,22 1.123 11,98 57 0,61 0 0,00

Forbach-Herrenwies 11.360 3.111 27,39 5.113 45,01 269 2,37 313 2,76

Freiburg 70.809 78 0,11 20.451 28,88 7.367 10,40 6.542 9,24

Freudenstadt 11.507 667 5,80 3.471 30,16 265 2,30 358 3,11

Friedrichshafen 42.027 157 0,37 14.882 35,41 1.206 2,87 1.384 3,29

Göppingen-Hohenstaufen 10.014 1.467 14,65 2.790 27,86 168 1,68 129 1,29

Heidelberg 68.605 377 0,55 7.699 11,22 6.069 8,85 4.256 6,20

Heidenheim 14.174 134 0,95 1.729 12,20 592 4,18 560 3,95

Heilbronn 6.163 170 2,76 1.095 17,77 145 2,35 700 11,36

Karlsruhe 33.437 223 0,67 6.976 20,86 1.085 3,24 4.321 12,92

Kehl 16.777 269 1,60 8.060 48,04 66 0,39 487 2,90

Konstanz 41.783 223 0,53 11.354 27,17 1.948 4,66 650 1,56

Leibertingen-Wildenstein 24.125 2.544 10,55 6.244 25,88 906 3,76 450 1,87

Lörrach 19.345 149 0,77 5.142 26,58 1.033 5,34 980 5,07

Ludwigsburg 18.415 370 2,01 2.078 11,28 379 2,06 1.038 5,64

Mannheim 12.706 0 0,00 615 4,84 986 7,76 1.442 11,35

Mosbach-Neckarelz 15.658 1.689 10,79 4.455 28,45 240 1,53 544 3,47

Murrhardt 9.525 2.316 24,31 2.579 27,08 0 0,00 79 0,83

Neckargemünd-Dilsberg 9.567 3.296 34,45 2.242 23,43 34 0,36 0 0,00

Ortenberg 31.608 1.216 3,85 8.922 28,23 372 1,18 630 1,99

Pforzheim-Dillweißenstein 10.825 515 4,76 1.988 18,36 485 4,48 1.007 9,30

Ravensburg (geschlossen bis 03.03.2012)

%


erufliche

Bildung

%

Freizeitgruppen

% Junioren % Familien % 27plus %

Jugendherberge

in

4.555 51,49 1.727 19,52 96 1,09 346 3,91 175 1,98 Aalen

36 1,21 822 27,54 14 0,47 471 15,78 64 2,14 Bad Urach

4.047 20,53 5.374 27,26 1.383 7,01 2.120 10,75 2.065 10,47 Baden-Baden

1.339 7,86 4.990 29,30 110 0,65 2.535 14,88 214 1,26 Balingen-Lochen

1.574 13,18 2.729 22,85 236 1,98 1.056 8,84 511 4,28 Biberach

326 3,68 2.156 24,31 158 1,78 1.390 15,67 264 2,98 Blaubeuren

1.665 17,87 2.381 25,56 72 0,77 1.063 11,41 269 2,89 Bonndorf

5.379 15,46 10.989 31,59 435 1,25 3.280 9,43 959 2,76 Breisach

3.596 20,55 3.244 18,54 6 0,03 1.833 10,47 338 1,93 Creglingen

1.647 15,74 2.705 25,85 10 0,10 631 6,03 105 1,00 Dornstetten-H.

1.185 3,65 7.380 22,75 298 0,92 8.667 26,72 741 2,28 Feldberg

44 0,47 3.778 40,30 79 0,84 1.089 11,62 277 2,95 Forbach

0 0,00 2.122 18,68 6 0,05 263 2,32 163 1,43 Forbach-Herren.

6.937 9,80 9.851 13,91 3.682 5,20 11.272 15,92 4.629 6,54 Freiburg

533 4,63 3.702 32,17 401 3,48 976 8,48 1.134 9,85 Freudenstadt

1.169 2,78 7.744 18,43 3.470 8,26 8.412 20,02 3.603 8,57 Friedrichshafen

721 7,20 3.065 30,61 271 2,71 784 7,83 619 6,18 Göppingen-H.

7.231 10,54 14.968 21,82 6.828 9,95 9.315 13,58 11.862 17,29 Heidelberg

4.157 29,33 4.185 29,53 896 6,32 1.041 7,34 880 6,21 Heidenheim

297 4,82 1.332 21,61 605 9,82 1.076 17,46 743 12,06 Heilbronn

5.555 16,61 3.218 9,62 5.666 16,95 2.552 7,63 3.841 11,49 Karlsruhe

5 0,03 3.372 20,10 509 3,03 3.013 17,96 996 5,94 Kehl

1.906 4,56 12.363 29,59 2.849 6,82 6.975 16,69 3.515 8,41 Konstanz

695 2,88 6.555 27,17 154 0,64 5.847 24,24 730 3,03 Leibertingen-W.

151 0,78 6.118 31,63 371 1,92 3.812 19,71 1.589 8,21 Lörrach

2.586 14,04 6.200 33,67 1.642 8,92 1.860 10,10 2.262 12,28 Ludwigsburg

409 3,22 2.839 22,34 3.098 24,38 1.439 11,33 1.878 14,78 Mannheim

344 2,20 6.091 38,90 311 1,99 1.570 10,03 414 2,64 Mosbach-N.

281 2,95 3.737 39,23 148 1,55 333 3,50 52 0,55 Murrhardt

27 0,28 1.817 18,99 57 0,60 1.675 17,51 419 4,38 Neckargemünd

3.261 10,32 10.530 33,31 355 1,12 5.470 17,31 852 2,70 Ortenberg

645 5,96 2.529 23,36 476 4,40 2.159 19,94 1.021 9,43 Pforzheim-Dillw.

Ravensburg

13


14

4.1 Übernachtungen nach Gästegruppen – Fortsetzung –

Jugendherberge in

ÜN

jährlich

Vorschulgruppen/Primarstufe

%

Sekund.stufe

I

%

Sekund.stufe

II

%

Fach-/

Hochschulen

Schluchsee-Seebrugg 15.339 652 4,25 7.220 47,07 464 3,02 218 1,42

Schluchsee-Wolfsgrund 18.734 992 5,30 6.640 35,44 310 1,65 260 1,39

Schwäbisch Hall 12.558 1.004 7,99 1.165 9,28 4.011 31,94 406 3,23

Sigmaringen 10.916 150 1,37 4.234 38,79 26 0,24 688 6,30

Singen 13.470 188 1,40 3.554 26,38 304 2,26 1.204 8,94

Sonnenbühl-Erpfingen 23.584 2.066 8,76 9.098 38,58 334 1,42 267 1,13

St. Blasien-Menzenschwand 10.941 648 5,92 2.828 25,85 238 2,18 284 2,60

Stimpfach-Rechenberg 8.407 530 6,30 3.488 41,49 128 1,52 234 2,78

Stuttgart International 70.483 58 0,08 5.002 7,10 4.470 6,34 7.630 10,83

Stuttgart Neckarpark 21.574 162 0,75 942 4,37 1.627 7,54 2.016 9,34

Titisee-Neust./Rudenberg 18.575 353 1,90 5.040 27,13 1.486 8,00 384 2,07

Titisee-Neustadt/Veltishof 13.172 441 3,35 4.794 36,40 378 2,87 53 0,40

Todtnau-Todtnauberg 12.271 893 7,28 3.246 26,45 357 2,91 131 1,07

Triberg 6.995 86 1,23 3.088 44,15 83 1,19 247 3,53

Tübingen 27.263 0 0,00 3.416 12,53 4.056 14,88 3.517 12,90

Überlingen 47.951 169 0,35 13.368 27,88 8.761 18,27 1.975 4,12

Ulm 17.415 1 0,01 3.151 18,09 746 4,28 1.330 7,64

Villingen-Schwenningen 11.947 216 1,81 2.699 22,59 862 7,22 971 8,13

Walldürn 8.986 1.553 17,28 2.896 32,23 98 1,09 366 4,07

Weinheim 11.734 428 3,65 1.959 16,70 511 4,35 326 2,78

Wertheim 7.549 641 8,49 2.066 27,37 251 3,32 88 1,17

Summe I 1.051.567 39.651 3,77 261.935 24,91 60.561 5,76 53.660 5,10

Balingen 3.671 103 2,81 162 4,41 119 3,24 1.607 43,78

Kandern-Platzhof 5.953 935 15,71 794 13,34 97 1,63 94 1,58

Summe II 9.624 1.038 10,79 956 9,93 216 2,24 1.701 17,67

Gesamtsumme 1.061.191 40.689 3,83 262.891 24,77 60.777 5,73 55.361 5,22

%


erufliche

Bildung

%

Freizeitgruppen

% Junioren % Familien % 27plus %

Jugendherberge

in

419 2,73 3.442 22,44 165 1,08 2.294 14,96 465 3,03 Schluchsee-Seeb.

411 2,19 4.235 22,61 465 2,48 4.759 25,40 662 3,53 Schluchsee-W.

2.839 22,61 1.416 11,28 183 1,46 922 7,34 612 4,87 Schwäbisch Hall

114 1,04 2.878 26,36 286 2,62 1.856 17,00 684 6,27 Sigmaringen

1.040 7,72 2.376 17,64 498 3,70 3.419 25,38 887 6,59 Singen

1.258 5,33 5.857 24,83 92 0,39 4.314 18,29 298 1,26 Sonnenbühl-E.

195 1,78 2.310 21,11 246 2,25 3.683 33,66 509 4,65 St. Blasien-M.

136 1,62 1.946 23,15 510 6,07 1.240 14,75 195 2,32 Stimpfach-R.

12.351 17,52 12.978 18,41 9.721 13,79 9.435 13,39 8.838 12,54 Stuttgart Int.

2.504 11,61 5.689 26,37 2.562 11,88 3.828 17,74 2.244 10,40 Stuttgart Neckar

2.006 10,80 5.920 31,87 354 1,91 2.576 13,87 456 2,45 Titisee-Ne./R.

263 2,00 3.152 23,93 329 2,50 3.268 24,81 494 3,75 Titisee-Ne./V.

671 5,47 2.114 17,23 392 3,19 3.679 29,98 788 6,42 Todtnau-Todt.

98 1,40 1.769 25,29 358 5,12 1.012 14,47 254 3,63 Triberg

3.735 13,70 3.759 13,79 2.214 8,12 3.407 12,50 3.159 11,59 Tübingen

1.754 3,66 5.746 11,98 1.917 4,00 12.431 25,92 1.830 3,82 Überlingen

669 3,84 2.194 12,60 2.015 11,57 5.255 30,18 2.054 11,79 Ulm

1.703 14,25 3.204 26,82 329 2,75 1.029 8,61 934 7,82 Villingen-Schw.

241 2,68 2.063 22,96 96 1,07 1.363 15,17 310 3,45 Walldürn

838 7,14 4.258 36,29 655 5,58 1.749 14,91 1.010 8,61 Weinheim

200 2,65 1.668 22,10 195 2,58 1.465 19,41 975 12,92 Wertheim

95.748 9,11 239.587 22,78 58.274 5,54 167.309 15,91 74.842 7,12 Summe I

447 12,18 327 8,91 59 1,61 788 21,47 59 1,61 Balingen

0 0,00 1.420 23,85 56 0,94 2.303 38,69 254 4,27 Kandern-Platzhof

447 4,64 1.747 18,15 115 1,19 3.091 32,12 313 3,25 Summe II

96.195 9,06 241.334 22,74 58.389 5,50 170.400 16,06 75.155 7,08 Gesamtsumme

15


16

4.2 Anzahl der Gäste insgesamt

Jahre Lvb Baden-Württemberg

2001 518.486

2002 534.860

2003 488.864

2004 437.889

2005 441.597

2006 449.667

2007 458.112

2008 462.420

2009 458.532

2010 452.244

2011 447.235

4.3 Aufteilung der Übernachtungen nach Besuchergruppen

Prozentanteil an der Gesamtübernachtungszahl

2011 % 2010 %

Vorschulgruppen/Primarstufe 40.689 3,83 43.175 3,95

Sekundarstufe 1 262.891 24,77 281.282 25,72

Sekundarstufe 2 60.777 5,73 58.645 5,36

Fach- und Hochschulen 55.361 5,22 54.410 4,98

Berufliche Bildung und Tagungen 96.195 9,06 106.636 9,75

Freizeitgruppen 241.334 22,74 257.099 23,51

Einzelgäste Junioren bis 26 Jahre 58.389 5,50 57.719 5,28

Familien 170.400 16,06 163.124 14,92

Einzelgäste 27plus 75.155 7,08 71.395 6,53

Summe 1.061.191 1.093.485

4.4 Veränderung der einzelnen Besuchergruppen

2011 2010 Differenz %

Vorschulgruppen/Primarstufe 40.689 43.175 –2.486 –5,76

Sekundarstufe 1 262.891 281.282 –18.391 –6,54

Sekundarstufe 2 60.777 58.645 2.132 3,64

Fach- und Hochschulen 55.361 54.410 951 1,75

Berufliche Bildung und Tagungen 96.195 106.636 –10.441 –9,79

Freizeitgruppen 241.334 257.099 –15.765 –6,13

Einzelgäste Junioren bis 26 Jahre 58.389 57.719 670 1,16

Familien 170.400 163.124 7.276 4,46

Einzelgäste 27plus 75.155 71.395 3.760 5,27

Summe 1.061.191 1.093.485


4.5 Fortbildungsmaßnahmen

für Lehrerinnen und Lehrer

Der Landesverband bietet schon seit Jahren erfolgreich hochwertige

und spezielle Fortbildungen und Tagungsmöglichkeiten

für Lehrer an. Die Seminare sind realitätsnah und

erfreuen sich deshalb großer Beliebtheit bei der Lehrerschaft.

TeamErlebnisNatur

In der Jugendherberge Lochen wurde vom 17. bis 19. März

2011 eine Fortbildung zu den Themen Team, Erlebnis und

Natur durchgeführt. An dieser Veranstaltung, die von der

Firma TeamErlebnisNatur geleitet wurde, nahmen 9 Lehrerinnen

und Lehrer teil.

Das Lernen lernen und lehren

Vom 31. März bis 2. April 2011 fand in der Jugendherberge

Freudenstadt eine Fortbildung rund um das „Lernen“ statt.

Themenschwerpunkte waren unter anderem: Neurobiologische

Zusammenhänge des Denkens und Lernens, Lernstilgerechte

Methodenauswahl für die Mathematik, die Rechtschreibung

und Memotechnik für das Lernen allgemein

sowie Erkennen von Lernblockaden und der richtige Umgang

damit. Frau Ruth Meinhart, Autorin und selbstständige Lehr-

und Lernberaterin, leitete diese Fortbildung mit 14 Teilnehmerinnen.

Krater, Karst und Kalkstein –

Geologie und Landschaftsgeschichte der Ostalb

Neben interessanten Exkursionen in die Umgebung von

Heidenheim zeigte Herr Dr. Matthias Geyer, Dipl.-Geologe

und Sommerranger, den 10 Teilnehmerinnen und Teilnehmern

u. a. auch Aspekte des Naturschutzes auf. Diese Fortbildung

fand vom 7. bis 9. April 2011 in der Jugendherberge

Heidenheim statt.

Fit für Klassenfahrten

Alles rund ums Thema mit Rechtsfragen und

Klassikern der Erlebnispädagogik

Diese Lehrerfortbildung wurde im Lehrerfortbildungsheft

2011 für den 14. bis 16. April 2011 in der Jugendherberge

Seebrugg ausgeschrieben und musste leider mangels Teilnehmer

abgesagt werden. Die gleiche Fortbildung wurde

dann über das Schulamt Böblingen beworben und sollte am

28. Oktober 2011 stattfinden. Es lagen leider keine Anmeldungen

vor.

Gewaltprävention in der Grundschule

Konzepte und geschlechterspezifische Methoden

Der Kurs für Lehrerinnen und Lehrer an Grundschulen fand

vom 12. bis 14. Mai 2011 in der Schubart-Jugendherberge

Aalen statt. Frau Dagmar Preiß, Dipl.-Pädagogin und systemische

Therapeutin, behandelte u. a. anhand Körperübungen

und Rollenspielen Themen, wie z. B. Förderung des Selbstwertgefühls

oder Konfliktbewältigung im Klassenverband.

8 Teilnehmerinnen waren dabei.

Mobbing/Cybermobbing – was tun?

Gibt es eigentlich ein typisches Opfer- oder Täterprofil? Dieser

und weiteren Fragen gingen Frau Regine Laun, Landesmedienzentrum

Baden-Württemberg und Frau Anke Ebner,

Lehrerin und Gewaltpräventionsbeauftragte des Regierungspräsidiums

Stuttgart, nach. An dem Kurs, der vom 20. bis

21. Mai 2011 in der Werner-Dietz-Jugendherberge Baden-

Baden durchgeführt wurde, nahmen 9 Teilnehmerinnen und

Teilnehmer teil.

Spiele mit und in der Natur

Vom 26. bis 28. Mai 2011 erhielten 5 Lehrerinnen der

Grundschule in der Eugen-Nägele-Jugendherberge Murrhardt

nachhaltige Informationen rund um das Thema „Spiele“.

Monika Knopf, Spielpädagogin, stellte theoretische und

praktische Spiele für jede Gelegenheit vor.

Touren mit Karte, Kompass, GPS und Geocaching

Ein weiteres Angebot über die Natur- und Erlebnispädagogik

gab es vom 13. bis 15. Oktober 2011 in der Jugendherberge

Hebelhof Feldberg. Das Team von Outside e. V. zeigte

20 Teilnehmerinnen und Teilnehmern, wie man durch viele

praktische Übungen und Wanderungen in der schönen

Feldbergregion die Klasse mit dem notwendigen Wissen

versorgen kann.

Erlebnis und Natur

An diesem Seminar, vom 10. bis 12. November 2011 in

der Jugendherberge Schloss Rechenberg, nahmen insgesamt

16 Lehrerinnen und Lehrer teil. Geleitetet wurde dieser

Kurs von Herrn Björn Zacharias, Dipl.-Sozialpädagoge (FH).

Der Inhalt des Seminars war die Theorie und die Praxis der

Erlebnis- und Umweltpädagogik.

17


18

Seminare für Didaktik und Lehrerbildung

Vom 16. bis 18. März 2011 waren 37 Lehramtsanwärter

des Seminars für Didaktik und Lehrerbildung (RS) Freiburg

in der Jugendherberge Breisach und 14 Referendare in

der Jugendherberge Schloss Ortenberg. Herr Wolfgang

Klenk, Vorstandsmitglied, war vor Ort, um den Anwärtern

aufzuzeigen, welche Möglichkeiten das Deutsche Jugendherbergswerk

für Schulen bietet. Zeitgleich waren 26 Teilnehmerinnen

und Teilnehmer des Seminars für Didaktik und

Lehrerbildung (RS) Freiburg in der Jugendherberge Rudenberg,

16 Lehramtsanwärter in der Jugendherberge Wolfsgrund

und 27 in der Jugendherberge Seebrugg. Des Weiteren

waren 44 Referendare in der Martin-Buber-Jugendherberge

Überlingen und 14 Referendare in der Jugendherberge Otto-

Moericke-Turm Konstanz untergebracht.

Vom 8. bis 11. Februar 2011 führten 16 Referendarinnen des

Staatlichen Seminars für Didaktik und Lehrerbildung (GWHS)

Nürtingen ihren außerschulischen Unterricht in der Jugendherberge

Walldürn durch.

Das Seminar für Didaktik und Lehrerbildung (GWRHS) Sindelfingen

war vom 18. bis 20. April 2011 mit 33 Lehramtsanwärtern

in der Jugendherberge Hebelhof Feldberg. Zeitgleich

waren 27 Teilnehmerinnen und Teilnehmer in der

Jugendherberge Burg Wildenstein sowie 41 Referendare in

der Jugendherberge Erpfingen und 31 Referendare in der

Martin-Buber-Jugendherberge Überlingen untergebracht.

Außerdem war das Staatliche Seminar für Didaktik und

Lehrerbildung (GHWRS) Pforzheim vom 4. bis 5. Mai 2011

mit 14 Referendaren in der Reinhardt-Jugendherberge

Heilbronn.

Sinn und Praxis von Schullandheimaufenthalten

für Lehramtsanwärter

Diese Veranstaltung, an der 14 Referendare des Staatlichen

Seminars für Didaktik und Lehrerbildung (GHS) Freudenstadt

teilnahmen, fand vom 27. bis 29. Juni 2011 in der Jugendherberge

Villingen statt und wurde von Frau Ruth Wörner-

Ernst und Herrn Alexander Biermayer geleitet.


5. Internationale Arbeit und ausländische Gäste

Vorstand des israelischen Jugendherbergsverbands

(IYHA) zu Gast in Baden-Württemberg

Der Vorstand des israelischen Jugendherbergsverbands

(IYHA) besuchte vom 1. bis 8. Juli 2011 verschiedenen

Jugendherbergen in Baden-Württemberg. Neben einer

gemeinsamen Vorstandsbegegnung standen Besuche in den

Jugendherbergen Heidelberg International, Mannheim,

Stuttgart International, Tübingen, Freiburg, Breisach und

Menzenschwand auf dem Programm.

In Heidelberg zeichnete die DJH-Hauptverbandsvorsitzende

Angela Braasch-Eggert Eliezer Shmueli für sein mehr als

zwanzigjähriges Wirken als Vorsitzender und seine Leistungen

zum Wohle der Jugendherbergen in Israel sowie seinen

Einsatz zur Förderung der guten Kontakte zwischen IYHA

und DJH aus.

Auszeichnung des Vorsitzenden Eliezer Shmueli durch die

Hauptverbandsvorsitzende Angela Braasch-Eggert.

Deutsch-israelische Jugendbegegnung in Überlingen

Angeregt tauschten sich deutsche und israelische Jugendliche

über Menschen, Kulturen, Religionen und Eigenarten

ihres Landes aus. In der Martin-Buber-Jugendherberge

trafen sie sich vom 1. bis 8. September 2011 während

der dritten jüdischen Kulturtage unter dem Motto „Alles

wirkliche Leben ist Begegnung“, einem Leitgedanken des

Religionsphilosophen Martin Buber. Betreut wurde der

Austausch von Lothar Fritz.

Neben dem Palästinenserproblem, das durchaus sehr selbstkritisch

von den israelischen Jugendlichen angesprochen

wurde, war auch das wirtschaftliche Problem Israels ein

Gesprächsthema. „Die Kluft zwischen arm und reich wird

immer größer. Trotz starker Wirtschaft leben viel Israelis

am Existenzminimum“, fasst Lothar Fritz zusammen.

Die deutschen Jugendlichen, die in Israel zu Besuch waren

erzählten, wie sehr sich ihr Bild vom Land verändert hat

und wie groß der Unterschied gegenüber dem sei, was in

den westlichen Medien verbreitet wird und was sie selbst

erlebten.

„Terre des hommes“ Open in der

Jugendherberge Stuttgart International

Am 8. Januar 1967 wurde in der Haußmannstraße in Stuttgart

der Verein „terre des hommes“ Deutschland gegründet.

Vom 30. September bis 3. Oktober versammelte sich das

internationale Kinderhilfswerk wieder an dem Ort seiner

Gründung und veranstaltete das terre des hommes Open

2011 in Stuttgart. Unter dem Motto „Kinder haften für

ihre Eltern!“ wurde in der Jugendherberge Stuttgart International

ein Programm mit internationalen Gästen, Musik,

Vorträgen und Workshops geboten.

Jugendliche beim terre des hommes Open 2011 vor der Jugendherberge

Stuttgart International.

19


20

Gespräche mit USA und Kanada

Im Rahmen der regelmäßigen Konsultationsgespräche

mit den Jugendherbergsverbänden der USA und Kanadas

(Trilaterales Treffen) hielt sich eine Delegation des DJH

vom 19. bis 23. Oktober 2011 in Ottawa auf. Der Gruppe

unter der Leitung der DJH-Hauptverbandsvorsitzenden

Angela Braasch-Eggert gehörten der stellvertretende Vorsitzende

Gerhard Koller, Burkhardt Fieber, Vorstandsvorsitzender

des Landesverbandes Sachsen-Anhalt, Hauptgeschäftsführer

Bernd Dohn sowie Vertreter der DJH-Landesverbände

Baden-Württemberg und Bayern, Karl Rosner und Michael

Gößl, an.

Bei den Beratungen wurden die statistischen Zahlen der drei

Organisationen miteinander verglichen und Regionalreports

präsentiert. Ein besonderes Augenmerk lag auf der Entwicklung

bei den jugendlichen Mitgliedern und auf den Online-

Buchungen.

Studenten der Nittaidai Sportuniversität Tokio

zu Gast in Stuttgarter Jugendherbergen

Im Rahmen der Benefizveranstaltung „Japan erleben –

Japan helfen“ am 1. Juni 2011 in der SCHARRena Stuttgart

übernachteten die Studenten der Nittaidai Sportuniversität

Tokio in den Jugendherbergen Stuttgart Neckarpark und

Stuttgart International. Die Benefizveranstaltung wurde

u. a. vom DJH-Landesverband Baden-Württemberg e. V.

sowie dem DJH-Hauptverband gefördert.

Sportstudenden der Nittaidai Sportuniversität Tokio zu Gast in der

Jugendherberge Stuttgart Neckarpark.


5.1 Anzahl der Übernachtungen ausländischer Gäste

Jahre

Gesamtübern.

Lvb Baden Lvb Schwaben Lvb Baden-Württemberg

ausländ.

Übern.

%

Gesamtübern.

ausländ.

Übern.

%

Gesamtübern.

ausländ.

Übern.

1998 668.944 62.598 9,36 462.738 48.428 10,47 1.131.682 111.026 9,81

1999 692.163 58.986 8,52 456.073 51.517 11,30 1.148.236 110.503 9,62

2000 1.141.864 114.680 10,04

2001 1.171.840 114.555 9,78

2002 1.204.965 122.839 10,19

2003 1.148.583 117.703 10,25

2004 1.081.758 116.102 10,73

2005 1.062.085 127.656 12,02

2006 1.079.664 145.571 13,48

2007 1.073.851 136.017 12,67

2008 1.096.408 138.699 12,65

2009 1.112.026 136.342 12,26

2010 1.093.485 135.484 12,39

2011 1.061.191 128.647 12,12

5.2 Die am häufigsten vertretenen Nationalitäten

Land 2011 Land 2010 Land 2009 Land 2008

Frankreich 26.592 Frankreich 26.107 Frankreich 27.908 Frankreich 27.511

Schweiz 23.507 Schweiz 20.185 Schweiz 21.070 Schweiz 19.721

Italien 9.392 Italien 9.501 Italien 9.170 Italien 10.166

England und Wales 6.874 Niederlande 6.849 England und Wales 7.779 Spanien 7.610

Niederlande 6.761 England und Wales 6.350 Niederlande 7.058 England und Wales 7.596

China 5.345 Spanien 5.586 Spanien 6.455 Niederlande 7.391

Spanien 4.597 Österreich 5.152 Rumänien 4.747 Östereich 5.671

Österreich 4.580 Rumänien 4.429 USA 4.498 USA 4.802

Belgien und Flandern 3.303 USA 3.882 Österreich 4.429 Polen 4.114

Polen 3.258 Polen 3.477 Russland 3.740 Belgien und Flandern 3.505

%

21


22

5.3 Übernachtungen ausländischer Gäste in den Jugendherbergen

Jugendherberge in

Übernachtungen

jährlich

2011

davon

ausländ.

Gäste

%

Übernachtungen

jährlich

2010

davon

ausländ.

Gäste

Aalen 8.847 23 0,3 8.542 55 0,64

Alpirsbach (ab 01.01.2011 geschlossen) 5.559 467 8,40

Bad Urach (geschlossen bis 09.10.2011) 2.985 8 0,3 11.197 431 3,85

Baden-Baden 19.717 5.735 29,1 18.864 5.482 29,06

Balingen-Lochen 17.033 605 3,6 16.153 91 0,56

Biberach 11.945 445 3,7 13.019 1.558 11,97

Blaubeuren 8.870 275 3,1 9.661 214 2,22

Bonndorf 9.316 634 6,8 12.407 1.088 8,77

Breisach 34.782 3.714 10,7 35.651 3.404 9,55

Creglingen 17.499 190 1,1 18.193 215 1,18

Dornstetten-Hallwangen 10.466 13 0,1 9.319 79 0,85

Feldberg 32.439 3.215 9,9 32.418 2.552 7,87

Forbach 9.374 74 0,8 8.962 180 2,01

Forbach-Herrenwies 11.360 4 0,0 10.172 25 0,25

Freiburg 70.809 11.906 16,8 73.430 11.497 15,66

Freudenstadt 11.507 1.142 9,9 11.351 817 7,20

Friedrichshafen 42.027 4.045 9,6 39.640 3.386 8,54

Göppingen-Hohenstaufen 10.014 466 4,7 10.350 499 4,82

Heidelberg 68.605 13.086 19,1 76.495 14.746 19,28

Heidenheim 14.174 673 4,7 12.146 415 3,42

Heilbronn 6.163 960 15,6 7.245 1.981 27,34

Igersheim (ab 01.01.2011 geschlossen) 5.458 351 6,43

Karlsruhe 33.437 8.780 26,3 32.300 8.892 27,53

Kehl 16.777 2.442 14,6 14.763 2.444 16,55

Konstanz 41.783 4.518 10,8 38.984 3.445 8,84

Leibertingen-Wildenstein 24.125 964 4,0 25.121 513 2,04

Lörrach 19.345 3.328 17,2 21.933 3.676 16,76

Ludwigsburg 18.415 1.851 10,1 18.599 1.967 10,58

Mannheim 12.706 3.522 27,7 16.343 4.850 29,68

Mosbach-Neckarelz 15.658 92 0,6 16.991 45 0,26

Murrhardt 9.525 183 1,9 9.146 86 0,94

Neckargemünd-Dilsberg 9.567 510 5,3 9.362 583 6,23

Ortenberg 31.608 2.135 6,8 30.103 2.355 7,82

Pforzheim-Dillweißenstein 10.825 1.177 10,9 11.550 1.412 12,23

Ravensburg (geschlossen bis 03.03.2012) 0 0 0,00 11.929 2.016 16,90

Schluchsee-Seebrugg 15.339 567 3,7 15.966 779 4,88

Schluchsee-Wolfsgrund 18.734 1.443 7,7 18.027 1.181 6,55

Schwäbisch Hall 12.558 632 5,0 11.939 3.089 25,87

Sigmaringen 10.916 433 4,0 9.335 345 3,70

Singen 13.470 2.560 19,0 12.867 2.105 16,36

%


Jugendherberge in

Übernachtungen

jährlich

2011

davon

ausländ.

Gäste

%

Übernachtungen

jährlich

2010

davon

ausländ.

Gäste

Sonnenbühl-Erpfingen 23.584 105 0,4 24.695 104 0,42

St. Blasien-Menzenschwand 10.941 1.317 12,0 11.126 1.216 10,93

Stimpfach-Rechenberg 8.407 65 0,8 9.303 80 0,86

Stuttgart International 70.483 14.491 20,6 72.411 16.217 22,40

Stuttgart Neckarpark 21.574 3.996 18,5

Titisee-Neustadt/Rudenberg 18.575 3.156 17,0 19.240 1.884 9,79

Titisee-Neustadt/Veltishof 13.172 2.999 22,8 12.297 3.106 25,26

Todtnau-Todtnauberg 12.271 1.846 15,0 12.379 1.341 10,83

Triberg 6.995 1.349 19,3 7.301 2.669 36,56

Tübingen 27.263 6.820 25,0 25.038 5.782 23,09

Überlingen 47.951 3.121 6,5 45.407 2.655 5,85

Ulm 17.415 2.573 14,8 17.355 2.933 16,90

Villingen-Schwenningen 11.947 1.446 12,1 11.435 1.785 15,61

Walldürn 8.986 422 4,7 10.518 57 0,54

Weinheim 11.734 1.372 11,7 12.914 1.690 13,09

Wertheim 7.549 244 3,2 6.416 584 9,10

Summe I 1.051.567 127.672 12,1 1.069.325 131.419 12,29

Bad Herrenalb

(ab 01.01.2011 nicht mehr im Netz)

6.152 156 2,54

Balingen 3.671 144 3,9 3.887 66 1,70

Kandern-Platzhof 5.953 831 14,0 6.855 526 7,67

Kirchberg/Jagst

(ab 01.01.2011 nicht mehr im Netz)

%

7.266 3.317 45,65

Summe II 9.624 975 10,1 24.160 4.065 16,83

Gesamtsumme 1.061.191 128.647 12,1 1.093.485 135.484 12,39

23


24

5.4 Höchster Prozentanteil an Übernachtungen ausländischer Gäste

Jugendherberge in 2011 Jugendherberge in 2010 Jugendherberge in 2009

Baden-Baden 29,10 Kirchberg/Jagst 45,65 Kirchberg 42,60

Mannheim 27,70 Triberg 36,56 Titisee/Veltishof 31,94

Karlsruhe 26,30 Mannheim 29,68 Heilbronn 30,76

Tübingen 25,02 Baden-Baden 29,06 Baden-Baden 30,66

Titisee-N./Veltishof 22,77 Karlsruhe 27,53 Triberg 27,84

Stuttgart Int. 20,56 Heilbronn 27,34 Mannheim 26,66

Jugendherberge in 2008 Jugendherberge in 2007

Baden-Baden 34,26 Baden-Baden 35,18

Titisee/Veltishof 26,94 Ravensburg 26,56

Stuttgart 25,16 Heilbronn 25,60

Kehl 24,67 Tübingen 25,35

Tübingen 24,53 Stuttgart 23,27

Heilbronn 24,35 Mannheim 22,92

5.5 Vergleiche der Übernachtungszahlen ausländischer Gäste in den Landesverbänden

Landesverband 2011 2010 2009 2008 2007

Baden-Württemberg 128.647 135.484 136.342 138.699 136.017

Bayern 119.182 126.820 111.224 109.149 119.483

Berlin-Brandenburg 50.423 50.260 52.906 54.407 63.092

Hannover 26.781 19.805 23.613 23.193 21.861

Hessen 61.703 61.292 59.327 63.008 77.849

Mecklenburg-Vorp. 12.846 13.322 14.808 17.852 15.105

Nordmark 50.966 52.879 56.204 63.140 58.103

Rheinland 146.941 130.587 130.511 142.866 122.142

Rheinland-Pfalz/Saarland 61.461 65.728 68.056 60.606 60.606

Sachsen 27.543 26.757 28.453 27.440 27.144

Sachsen-Anhalt 9.994 7.665 9.787 10.197 9.107

Thüringen 33.396 18.850 17.696 23.363 19.398

Unterweser-Ems 22.205 19.366 24.791 23.127 21.281

Westfalen-Lippe 29.220 24.403 21.757 18.334 19.815

Summe 781.308 753.218 755.475 775.381 771.003


5.6 Übernachtungen ausländischer Gäste nach Nationalitäten

Land 2011 2010 2009 2008 2007

Europa

Baltische Staaten 364 194 0 0 0

Belgien (Flandern) 3.303 2.994 3.675 3.505 2.834

Belgien (Wallonien) 1.482 499 588 890 878

Bosnien und Herzegowina 158 18 167 184 116

Bulgarien 684 403 342 344 603

Dänemark 842 1.404 1.155 1.184 1.745

England und Wales 6.874 6.350 7.779 7.596 5.662

Estland 157 43 101 297 165

Finnland 664 731 783 990 1.299

Frankreich 26.592 26.107 27.908 27.511 26.488

Griechenland 769 739 1.208 620 507

Irland 307 462 820 766 1.055

Island 70 29 40 139 62

Italien 9.392 9.501 9.170 10.166 7.728

Kroatien 682 36 793 329 490

Lettland 420 766 211 554 674

Litauen 279 559 199 972 257

Luxemburg 1.057 1.698 1.011 1.266 961

Malta 67 167 19 20 1

Mazedonien 79 26 170 177 210

Niederlande 6.761 6.849 7.058 7.391 8.212

Nordirland 11 6 8 163 15

Norwegen 309 506 343 584 299

Österreich 4.580 5.152 4.429 5.671 5.502

Polen 3.258 3.477 3.158 4.114 2.508

Portugal 229 599 637 295 354

Rumänien 1.022 4.429 4.747 691 1.027

Russland 2.575 3.165 3.740 3.599 2.545

Schottland 430 128 227 348 515

Schweden 695 769 1.040 1.294 1.427

Schweiz 23.507 20.185 21.070 19.721 20.559

Serbien und Montenegro 77 386 408 112 299

Slowakei 537 1.693 609 520 813

Slowenien 1.211 717 1.312 1.095 659

Spanien 4.597 5.586 6.455 7.610 7.235

Tsch. Republik 1.069 1.570 2.321 1.941 1.534

Türkei 990 540 315 411 352

Ukraine 493 735 772 862 271

Ungarn 1.124 1.832 1.255 1.640 2.380

Zypern 34 27 303 51 17

sonst. europ. Staaten 281 1.024 1.167 947 1.203

25


26

5.6 Übernachtungen ausländischer Gäste nach Nationalitäten – Fortsetzung –

Land 2011 2010 2009 2008 2007

Afrika

Ägypten 179 98 597 45 805

Algerien 33 79 47 36 62

Kenia 12 15 35 22 21

Libyen 9 24 83 58 3

Marokko 67 34 174 43 28

Südafrika 289 120 220 173 203

Sudan 4 0 0 17 30

Tunesien 47 42 21 60 37

Uganda 0 1 1 0 2

sonst. afrik. Staaten 60 382 68 123 185

Asien

Bahrein 0 17 2 3 0

Bangladesch 12 12 3 12 31

China 5.345 2.944 1.434 1.709 1.613

Hongkong 119 100 116 163 167

Indien 418 3.394 401 764 358

Iran 161 327 56 90 42

Israel 223 465 147 435 303

Libanon 17 15 17 11 4

Nepal 0 5 7 5 11

Japan 1.322 1.455 1.670 2.216 2.648

Katar 8 0 10 2 4

Kuwait 3 1 4 1 8

Malaysia 24 1.221 437 717 686

Pakistan 22 39 16 54 21

Philippinen 0 37 2 11 11

Saudi-Arabien 28 25 22 4 59

Singapur 110 109 368 61 83

Sri Lanka 10 3 3 0 17

Südkorea 1.515 1.675 1.327 2.400 2.705

Syrien 36 44 42 22 16

Taiwan 445 533 653 808 1.407

Thailand 106 43 72 130 134

Vereinigte arab. Emirate 25 21 23 1 4

sonst. arab. Golfstaaten 41 198 27 26 18

sonst. asiat. Staaten 290 174 91 242 115


Land 2011 2010 2009 2008 2007

Amerika

Argentinien 341 105 250 127 218

Bolivien 3 126 12 48 101

Brasilien 724 936 857 796 797

Chile 370 669 670 448 1.102

Costa Rica 14 26 24 5 19

Ecuador 107 50 58 34 105

Kanada 802 670 926 1.667 1.295

Kolumbien 332 86 135 271 109

Mexiko 1.474 1.163 1.217 1.070 972

Peru 261 282 100 11 450

Uruguay 187 21 19 32 14

USA 3.192 3.882 4.498 4.802 7.090

sonst. mittelam. Staaten 481 220 31 221 8

sonst. südam. Staaten 34 36 356 83 93

Australien

Australien 1.017 1.254 1.010 1.595 1.707

Neukaledonien 4 0 0 1 0

Neuseeland 158 158 293 193 270

Ozeanien 2 0 14 16 6

ohne Angabe 132 47 163 245 359

Gesamtsumme 128.647 135.484 136.342 138.699 136.017

27


28

6. Wiedereröffnung der Jugendherberge Bad Urach

Am 8. Oktober 2011 wurde nach umfangreicher Modernisierung

und Erweiterung die gästefreundliche und zukunftsweisende

Jugendherberge in Bad Urach wiedereröffnet.

Prof. Dr. Werner Schnatterbeck, Vorsitzender des DJH-Landesverbandes

Baden-Württemberg e. V. betonte bei der

feierlichen Wiedereröffnung der modernisierten und erweiterten

Jugendherberge Bad Urach, dass man am richtigen

Standort investiert habe. Er freute sich über die hohe Qualität

in den Bereichen Ökologie, Ökonomie und Ernährung,

die mit dem Zertifikat Umwelt | Jugendherberge bestätigt

wird. „Die Juhe ist aus unserer Stadt nicht wegzudenken“,

bestätigte auch Bürgermeister Elmar Rebmann in seiner

Begrüßungsrede die wirtschaftliche Bedeutung der Jugendherberge

für die Stadt. So wurden z. B. 16 % aller Übernachtungen

im Jahr 2009 durch die Jugendherberge generiert

und „weil es nichts Schöneres gibt, als Abends am Feuer

sein Würstchen zu grillen“ überraschte er die Herbergsleiter

mit der Spende eines neuen Grillpavillons.

Für Landrat Thomas Reumann ist die Idee von Jugendherbergen

zeitgemäßer und aktueller denn je. Er dankte

dem DJH-Landesverband Baden-Württemberg e. V. für

seine Investition und die zukunftsweisende Umsetzung.

Er lobte das pädagogische Programm, welches eine ideale

Vernetzung in das UNESCO Biosphärengebiet darstellt.

Angela Braasch-Eggert, die Vorsitzende des Hauptverbandes

des Deutschen Jugendherbergswerkes, überreichte das Zertifikat

Umwelt | Jugendherberge. Die Lage des Hauses, die

vielfältigen Umweltprogramme und der nachhaltige Betrieb

waren wesentliche Argumente, die den Vorstand des DJH-

Hauptverbandes überzeugt haben, die Anerkennung als

Umwelt|Jugendherberge auszusprechen. Erst 20 Einrichtungen

in Deutschland tragen diesen Titel.

Mit Bad Urach wurde nun die zweite Jugendherberge in

Baden-Württemberg zertifiziert. Nach dem ökumenischen

Segen „Allen ein gutes Dach über dem Kopf“ hatte auch die

Öffentlichkeit die Möglichkeit, die neuen Räumlichkeiten zu

erkunden und sich einen Einblick in die Programmangebote

und Aktionen der Jugendherberge zu verschaffen.

Von links: Bürgermeister Elmar Rebmann, Herbergsleiter Arthur Striebel,

Karl Rosner, Geschäftsführer DJH-Landesverband Baden-Württemberg e. V.,

Angela Braasch-Eggert, Vorsitzende des DJH-Hauptverbandes, Prof. Dr.

Werner Schnatterbeck, Vorsitzender des DJH-Landesverbandes Baden-

Württemberg e. V., Herbergsleiterin Sabine Striebel, Landrat Thomas

Reumann, Pfarrer Wilhelm Keller, Architektenkollegen Bert Blattmann

und Josef Oswald, Wortgottesdienstleiter Werner Peschke.


7. Delegiertenversammlung am 3. Dezember 2011 in Karlsruhe

Prof. Dr. Werner Schnatterbeck erneut

als Vorsitzender gewählt!

Die Delegiertenversammlung des DJH-Landesverbandes

Baden-Württemberg e. V. fand am 3. Dezember am Rechtssitz

in Karlsruhe statt. In der Aula des Bismarck-Gymnasiums

waren erstmalig die 48 im September 2011 von den

stimmberechtigten Mitgliedern per Briefwahl neu gewählten

Delegierten dabei.

Der Karlsruher Schulpräsident Prof. Dr. Werner Schnatterbeck,

der bereits seit sechs Jahren das Amt des Vorsitzenden

wahrnimmt, wurde für eine weitere vierjährige Amtsperiode

bestätigt. Ebenfalls wiedergewählt wurde der

stellvertretende Vorsitzende Frieder Kiefer und die beiden

Beisitzer Renate Vetter-Weber und Jürgen Mellinger. Die

Delegiertenversammlung wählte des Weiteren die ehrenamtlichen

Rechnungsprüfer Volker Binkele und Hartmut Müller

sowie Mitglieder für den Hauptausschuss. Neu oder wiedergewählt

wurden: Ingrid Andelfinger-Buck, Gerhard Biehmelt,

Alexander Biermayer, Prof. Dr. Karl-Theodor Eisele, Lena

Gomm, Heiko Herbst, Dr. Susanne Pacher, Dr. Jochem

Stockinger und Steffen Zipf.

Von links: Vorsitzender Prof. Dr. Werner Schnatterbeck, stellvertretender

Vorsitzender Frieder Kiefer, Vorstandsmitglieder Renate Vetter-Weber

und Jürgen Mellinger.

Neben den Wahlen standen insbesondere die Berichte

des Vorsitzenden und des Geschäftsführers im Mittelpunkt.

Herr Dr. Albert Käuflein überbrachte als Vertreter die

Grußworte der Stadt Karlsruhe.

29


30

8. Hauptamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

8.1 Die Besetzung der Geschäftsstellen Karlsruhe und Stuttgart am 31. Dezember 2011

Name TZ = Teilzeit Tätigkeit Eintritt

Bott, Ulrike TZ Finanzbuchhaltung 15.05.2003

Döring, Sigrid Finanzbuchhaltung 16.01.1990

Feinauer, Silvia Leiterin Bau, Liegenschaften und Beschaffung 16.09.2010

Frey, Michael Herbergsbetrieb, Controlling und Revision 01.10.2002

Gebhard, Steffen Personalverwaltung 01.08.1985

Gräfinger, Isabella TZ Mitgliederwesen/Telefonzentrale 01.07.1986

Hägele-Ziegler, Annika Elternzeit Leiterin Marketing 01.11.2007

Hager, Kerstin Personalverwaltung/Revision 21.05.2001

Hanus, Diana TZ Telefonzentrale, Post 07.03.2011

Hofmann, Renate TZ Bau und Beschaffung 01.10.1988

Holzhüter, Petra Elternzeit Reisemarketing 01.11.2001

Jäckle, Monika Buchhaltung/Rechnungswesen 10.01.1977

Kirschbaum, Nadine Schulmarketing 17.03.2008

Kühnert, Vera TZ Innenrevision 01.04.2000

Linnighäußer, Ingrid TZ Buchhaltung/Mitgliederwesen/Telefonzentrale 01.07.2003

Löw, Denise TZ Rechtsanwältin 01.02.2006

Mahler, Elisabeth Leiterin Personal, Recht und Verwaltung 19.04.2010

Mannchen, Ulrike Assistentin/Sekretärin des Geschäftsführers 15.09.2005

Naake, Marita Mitgliederwesen/Telefonzentrale 01.01.1998

Raiber, Caroline Reisemarketing 01.06.2009

Raviol, Helmut Leiter Herbergsbetrieb, Controlling und Revision,

stellvertretender Geschäftsführer

01.07.1974

Resch, Gabriele TZ Öffentlichkeitsarbeit/Messebetreuung 01.05.1995

Rosner, Karl Geschäftsführer 01.01.2003

Ruppert, Astrid TZ Innenrevision 01.07.2000

Schmid, Sina TZ Telefonzentrale, Post 23.08.2010

Schmitz, Pia Leiterin Marketing 27.06.2011

Schroth, Heinz-Jürgen IT, Datenschutz 16.01.2000

Schubert, Thomas Bau und Beschaffung 01.01.2001

Watschke, Stefan Herbergsbetrieb, Controlling/Revision,

Qualitätsbeauftragter

01.02.2003

Wiedemann, Tanja Elternzeit Schulmarketing 01.06.2002


8.2 Die Besetzung der Jugendherbergen am 31. Dezember 2011

Jugendherberge in Herbergsleitung

in dieser JH

seit

im DJH

seit

Aalen Hagel, Michael 01.04.2009 01.11.2004

Bad Herrenalb Böhles, Elisabeth und Hans-Peter 01.11.1996

Bad Urach Striebel, Sabine und

01.06.2003 01.06.2003

Striebel, Arthur

15.05.2003 15.05.2003

Baden-Baden Müller, Andrea und Essig, Uwe 11.08.2008 01.01.2004

Balingen Baader, Ilona und Harry 01.06.1989

Biberach Meyer, Frank 01.12.2004 01.12.2004

Blaubeuren Wienand, Ines und

15.07.1985 15.07.1985

Wienand Ulf

15.07.1985 01.07.1974

Bonndorf Werner, Marion und

01.04.2006 01.11.1991

Werner, Karl-Heinz

01.04.2006 01.09.1991

Breisach Rothenbächer-Righini, Gertrud und Righini, Philippe 01.04.1995 01.04.1990

Creglingen Kuhn, Rosemarie 01.04.1984 11.03.1983

Dilsberg Dreschert, Katharina und Matthias 23.06.2003 23.06.2003

Erpfingen Müller, Petra und

15.02.2006 01.03.1997

Müller, Rainer

15.02.2006 01.01.1997

Feldberg Stohr, Brit-Ulrike und Donati, Carlo Andrea 01.11.2002 15.03.1995

Forbach Häntzschel, Yvonne und

01.04.2006 01.07.2001

Häntzschel, Steffen

01.04.2006 01.04.2006

Freiburg Handgrad, Marianne und Josef 17.12.1997 01.01.1977

Freudenstadt Sauter, Jana und Christian 15.03.2007 15.03.2007

Friedrichshafen Heldele, Barbara und Karl 22.09.2000 01.12.1983

Hallwangen Pochmann, Melitta und

28.05.2003 01.07.1994

Pochmann Andreas

28.05.2003 01.05.1995

Heidelberg Rihm, Martina und Andreas 16.09.2004 01.02.1998

Heidenheim Kleinsteuber, Karin und Kleinsteuber, Andreas 15.12.2001 16.07.1995

Heilbronn Übergangsweise durch HE Brohn, JH Mosbach

Herrenwies Stohr, Darina-Maria und Stohr, Sven-Christian 01.04.2006 01.09.2002

Hohenstaufen Golik, Nicole und Golik, Michael 11.08.2008 11.08.2008

Kandern/Platzhof König, Sabine 01.04.1993 01.04.1993

Karlsruhe Sailer, Renate und Hans-Joachim 01.01.2001 16.04.1988

Kehl Alexander, Jutta

01.09.2010 01.07.1990

Alexander, Michael

01.09.2010 01.04.1991

Konstanz Brendel, Ilka und Brendel, Norbert 01.03.2010 01.08.1980

Lochen Lutter, Susanne 01.11.1984 01.11.1984

Lörrach Schmidt, Rosemarie und Schmidt, Karl-Georg 01.01.1993 01.01.1993

Ludwigsburg Rossetti, Brigitte und Rossetti, Robert 16.11.2004 01.03.2003

Mannheim Rose, Lusi und

01.04.1998 01.04.1998

Rose, Michael

01.12.1999 01.12.1999

Menzenschwand Mayer, Carola und Mayer, Andreas 22.05.2006 22.05.2006

Mosbach Brohn, Marina und

01.04.1984 01.04.1984

Brohn, Wilfried

01.01.1984 01.01.1984

Murrhardt Märkle, Sabine (Elternzeit) und

16.11.2004 01.07.1987

Märkle, Thomas

16.11.2004 16.04.1988

31


32

8.2 Die Besetzung unserer Jugendherbergen am 31. Dezember 2011 – Fortsetzung –

Jugendherberge in Herbergsleitung

Ortenberg Weber-Hofmann, Katja und

Hofmann, Peter

in dieser JH

seit

01.10.2008

01.04.1994

im DJH

seit

01.04.2005

01.04.1994

Pforzheim Jung, Sandra 01.01.2011 01.01.2010

Ravensburg Laupheimer, Marion und

Steinseufzer, Robert

01.01.2003

01.01.2003

01.01.2003

01.09.1999

Rechenberg Hofmann, Melanie und Bösemann, Michael 01.01.2011 01.01.2011

Schluchsee-Seebrugg Waldvogel, Sonja 01.04.2002 01.09.1991

Schluchsee-Wolfsgrund Eichin, Simone und Eichin, Norbert 01.04.2006 01.03.1997

Schwäbisch Hall Gabler, Renate und Gabler, Klaus 01.04.1987 01.04.1987

Sigmaringen Faust, Sylvia und Faust, Wolfgang 01.01.2001 01.01.2001

Singen Wolf, Ingrid und

01.10.2002 01.08.1983

Wolf, Ludwig

01.12.2002 01.03.1999

Stuttgart de Vries, Marlies und de Vries, Gerrit 11.10.2000 01.04.1979

Titisee-Neustadt/Rudenberg Häringer, Simone und

01.04.2010 01.04.2010

Häringer, Michael

01.04.2010 01.04.2006

Titisee-Veltishof Alt, Nicole und Alt, Claus 01.11.2010 01.01.2002

Todtnauberg Abredadt, Sumiko und

15.05.1978 01.01.1976

Abredadt, Fritz

15.05.1978 15.05.1978

Triberg Krauß, Melanie und Kube, Peter 01.08.2011 01.08.2011

Tübingen Schuster, Marianne und Schuster, Adolf 06.09.2002 01.03.1982

Überlingen Weppler, Agnes und

01.04.2008 15.02.1988

Weppler, Holger

01.04.2008 01.02.1984

Ulm Lorenz, Ursula und Lorenz, Klaus 12.09.2002 01.01.1990

Villingen Huger, Marianne und

01.01.1994 01.03.1990

Huger, Manfred

01.01.1994 01.01.1994

Walldürn Rüsenberg, Beate und Rüsenberg, Elmar 01.02.2006 01.02.2006

Weinheim Nöth, Petra und Berger, Uwe 01.01.2010 01.01.2010

Wertheim Siegmund, Elke 01.02.2002 01.01.1988

Burg Wildenstein Lier, Beatrice und

16.09.2008 16.09.2008

Heinrich, Thomas

01.09.2008 01.09.2008


Folgende Veränderungen ergaben sich im Jahr 2011:

Neu im Landesverband

Jugendherberge/

Geschäftsstelle

Herbergsleitung/Mitarbeiter zum

Schloss Rechenberg Bösemann, Michael und Hofmann, Melanie 01.01.2011

Triberg Kube, Peter und Krauß, Melanie 01.08.2011

Aus der Mitarbeit im Jugendherbergswerk schieden aus

Jugendherberge/

Geschäftsstelle

Herbergsleitung/Mitarbeiter zum

Biberach Meyer, Birgit 30.09.2011

Heilbronn Walther, Christa und Walther, Thilo 14.05.2011

33


34

8.3 Aus- und Fortbildung

Folgende Aus- und Fortbildungsveranstaltungen wurden

im Jahr 2011 besucht:

DJH-Management-Kolleg 2011/2012

(Modul vom 28. – 30.11.2011 in der JH Ludwigsburg)

Alexander, Michael JH Kehl

Brohn, Marina JH Mosbach

Eichin, Simone JH Schluchsee

Golik, Nicole JH Hohenstaufen

Häringer, Simone JH Rudenberg

Heldele, Barbara JH Friedrichshafen

Kleinsteuber, Andreas JH Heidenheim

Märkle, Thomas JH Murrhardt

Müller, Rainer JH Erpfingen

Nöth, Petra JH Weinheim

Ernährung von Diabetes Mellitus Typ 2

(vom 10. – 12.01.2011 in der JH Bad Honnef)

Petersohn, Tino JH Freiburg

Professionelle Reservierungsmaßnahme

(vom 20. – 21.01.2011 in der JH Bad Hersfeld)

Raidt, Brunhilde JH Tübingen

Fricker, Nathalie JH Freiburg

Führen und Zusammenarbeit

(vom 25. – 27.01.2011 in der JH Heidelberg)

Jeanpierre, Julien JH Heidelberg

Müller, Rainer JH Erpfingen

Zeitler, Britta JH Breisach

Das Verkaufsgespräch am Telefon und

bei der Hausführung

(vom 28.02. – 01.03.2011 in der JH Bad Homburg)

Rüsenberg, Elmar JH Walldürn

Wirtschaftliche Führung einer Jugendherberge

(vom 28.02. – 02.03.2011 in der JH Dessau)

Golik, Michael JH Hohenstaufen

Belegungsmanagement

(vom 14. – 16.03.2011 im JGH Dortmund)

Boi, Daniel JH Hebelhof

Golik, Michael JH Hohenstaufen

Bildung für nachhaltige Entwicklung

(vom 13. – 16.11.2011 in der JH Brilon)

Striebel, Arthur JH Bad Urach

Striebel, Sabine JH Bad Urach


8.4 Die Personalsituation in den Jugendherbergen und den Geschäftsstellen

In den Jugendherbergen sowie in den beiden Geschäftsstellen des Landesverbandes waren innerhalb eines Jahres eine

unterschiedliche Anzahl Personen beschäftigt, je nach Saison. Die Zahlen stellen sich wie folgt dar:

Vollzeit Teilzeit Aushilfen ZDL BFD Gesamt

Beschäftigte per 30.06.2011 270 163 249 42 0 724

davon Herbergseltern 95 2

weitere Mitarbeiter 159 148

Geschäftsstellen 16 13

Beschäftigte per 31.12.2011 261 165 234 1 31 692

davon Herbergseltern 96 2

weitere Mitarbeiter 147 151

Geschäftsstellen 18 12

35


36

9. Der Vorstand

Im Jahre 2011 wurden 8 Vorstandssitzungen durchgeführt und dabei folgende Themen behandelt: Haushaltsplanung 2011,

Finanzplanung, Übernachtungszahlen 2010, Preisgestaltung 2012, Personalentscheidungen, Modernisierungs- und Erweiterungsmaßnahmen

in verschiedenen Jugendherbergen, Delegiertenwahlen 2011 und Vorbereitung der Delegiertenversammlung.

Der Vorstand des DJH-Landesverbandes Baden-Württemberg e. V. setzt sich zum 31. Dezember 2011 wie folgt zusammen:

Vorsitzender gewählt bis

Schnatterbeck, Prof. Dr. Werner 2015

Schulpräsident

Bruchsal

Stellvertretende Vorsitzende gewählt bis

Sitzungen des Vorstandes

Jaklin, Dr. Peter 2013

Stellv. Direktor Landesmedienzentrum

Rheinstetten

Kiefer, Frieder 2015

Oberamtsrat

Karlsruhe

Geschäftsführer

Sitzung Datum Sitzungsort

Rosner, Karl

Esslingen

1. Sitzung 11. Februar 2011 Geschäftsstelle Stuttgart

2. Sitzung 15. April 2011 Jugendherberge Karlsruhe

3. Sitzung 20. Mai 2011 Jugendherberge Otto-Moericke-Turm Konstanz

4. Sitzung 01. Juli 2011 Jugendherberge Heidelberg International

5. Sitzung 26. August 2011 Werner-Dietz-Jugendherberge Baden-Baden

6. Sitzung 07. Oktober 2011 Schlosshotel, Karlsruhe

7. Sitzung 02. Dezember 2011 Jugendherberge Karlsruhe

8. Sitzung 16. Dezember 2011 Jugendherberge Stuttgart International


Beisitzer gewählt bis

Handgrad, Josef 2013

Herbergsvater (entsendet)

Freiburg

Böhm, Dr. Uwe 2013

Diplom-Chemiker

Gaggenau

Klenk, Wolfgang 2013

Direktor a.D.

Pfalzgrafenweiler

Mellinger, Jürgen 2015

Studienrat

Walldürn

Gastweise nehmen die Ehrenvorsitzenden des Landesverbandes

an den Sitzungen des Vorstandes teil.

Ehrenvorsitzende

Hirsch, Dr. Friedrich

Präsident des Oberschulamtes

Karlsruhe a. D.

Zeutern

Waßmer, Hellmut

Oberstudiendirektor a.D.

Rheinfelden

Beisitzer gewählt bis

Retting, Andrea 2013

Dipl.-Betriebswirtin (FH)

Göppingen (ohne Foto)

Rothenbächer-Righini, Gertrud 2015

Herbergsmutter (entsendet)

Breisach

Vetter-Weber, Renate 2015

Sonderschulrektorin

Gärtringen

37


38

10. Der Hauptausschuss

In den Hauptausschusssitzungen am

21. Mai 2011 Jugendherberge Otto-Moericke-Turm

Konstanz

2. Dezember 2011 Jugendherberge Karlsruhe

stellte der Hauptausschuss die Jahresrechnung 2010 fest

und beschloss den Haushaltsplan für das laufende Jahr.

Außerdem befasste er sich mit der wirtschaftlichen

Situation des Landesverbandes sowie der Vorbereitung

der Delegiertenversammlung am 3. Dezember 2011 in

Karlsruhe.

Der Hauptausschuss setzt sich wie folgt zusammen:

Vorstand Stand: 31. Dezember 2011

Name Adresse gewählt bis

Böhm, Dr. Uwe

Dipl.-Chemiker

Handgrad, Josef

Herbergsvater

Jaklin, Dr. Peter

Stellvertretender Direktor

Landesmedienzentrum

Baden-Württemberg

Kiefer, Frieder

Oberamtsrat

Klenk, Wolfgang

Direktor i. R.

Mellinger, Jürgen

Studienrat

Retting, Andrea

Dipl.-Betriebswirtin (FH)

Rosner, Karl

Geschäftsführer

Rothenbächer-Righini,

Gertrud Herbergsmutter

Schnatterbeck, Prof. Dr.

Werner Schulpräsident Karlsruhe

Vetter-Weber, Renate

Sonderschulrektorin

Ludwig-Erhard-Straße 12, 76571 Gaggenau 2013

Jugendherberge Freiburg,

Kartäuserstraße 151, 79104 Freiburg

2013 (entsendet)

Schwarzwaldstraße 19, 76287 Rheinstetten 2013

Kärntner Straße 14 a, 76227 Karlsruhe 2015

Im Schwert 13, 72285 Pfalzgrafenweiler 2013

Dr.-Spieler-Straße 10, 74731 Walldürn 2015

Friedhofstraße 20, 88255 Baienfurt 2013

Haldenstraße 184, 73730 Esslingen Geschäftsführer

Jugendherberge Breisach,

Rheinuferstraße 12, 79206 Breisach

2015 (entsendet)

Groenesteynstraße 2, 76646 Bruchsal 2015

Hindenburgstraße 9, 71116 Gärtringen 2015


Ehrenvorsitzende Stand: 31. Dezember 2011

Name Adresse

Hirsch, Dr. Friedrich

Oberschulamtspräsident a.D.

Waßmer, Hellmut

Oberstudiendirektor a.D.

Weitere Personen Stand: 31. Dezember 2011

Name Adresse gewählt bis

Alber, Jochen

Landesfamilienrat

Andelfinger-Buck, Ingrid

Dipl.-Ingenieurin FH

(Fachrichtung allg. Chemie)

Behrens, Friedrich-Wilhelm

Landeselternbeirat

Biehmelt, Gerhard

Dipl.-Ingenieur für Städtebau

Landesfamilienrat Baden-Württemberg,

Gymnasiumstraße 43, 70174 Stuttgart

2015 (entsendet)

Am Ziegelbühl 11, 88356 Ostrach 2015

Landeselternbeirat Baden-Württemberg

Silberburgstraße 158, 70178 Stuttgart

2015 (entsendet)

Stockwiesenstraße 3, 75203 Königsbach-Stein 2015

Biermayer, Alexander Lehrer Waidachshofer Straße 12, 74743 Seckach 2015

Conradi, Dörte

Ministerialrätin – Ministerium

für Kultus, Jugend und Sport

Ministerium für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg

Postfach 10 34 42, 70029 Stuttgart

Eisele, Prof. Dr. Karl-Theodor

Hochschulprofessor

Schwindstraße 2a, 68163 Mannheim 2015

Gomm, Lena Lehrerin Hübschstraße 44, 76135 Karlsruhe 2015

Heilemann, Christa

Sozialdezernentin

Landkreistag

Heldele, Barbara

Herbergsmutter

Arbeitsgemeinschaft der Herbergseltern

des Landesverbandes

Landkreistag Baden-Württemberg,

Panoramastraße 37, 70174 Stuttgart

Jugendherberge Friedrichshafen,

Lindauer Straße 3, 88046 Friedrichshafen

Herbst, Heiko Bankkaufmann Bussardweg 1, 74376 Gemmrigheim 2015

Kiefer, Frieder (s. o.)

Oberamtsrat

Landesjugendring

Pacher, Dr. Susanne

Schulpräsidentin RP Tübingen

Hofäckerstraße 21, 76698 Zeutern Ehrenvorsitzender

Elsässer Straße 10, 79618 Rheinfelden Ehrenvorsitzender

Landesjugendring Baden-Württemberg e. V.,

Siemensstraße 11, 70469 Stuttgart

Regierungspräsidium Tübingen

Keplerstraße 2, 72074 Tübingen

2015 (entsendet)

2015 (entsendet)

2015 (entsendet)

2015 (entsendet)

2015

39


40

Weitere Personen – Fortsetzung –

Name Adresse gewählt bis

Rebmann, Elmar

Bürgermeister

Städtetag

Röber, Bernd

Landessportverband

Sailer, Hans-Joachim

Herbergsvater

Arbeitsgemeinschaft der Herbergseltern

des Landesverbandes

Schöffel-Tschinke, Ingeborg

Landesschulbeirat

Stadt Bad Urach,

Marktplatz 8–9, 72574 Bad Urach

Landessportverband Baden-Württemberg e. V.,

Fritz-Walter-Weg 19, 70372 Stuttgart

Jugendherberge Karlsruhe,

Moltkestraße 24, 76133 Karlsruhe

Landesschulbeirat Baden-Württemberg,

Flurweg 13, 77784 Oberharmersbach

Stockinger, Dr. Jochem Arzt Sankt-Trudpert-Straße 7, 79189 Bad Krozingen 2015

Strobel, Matthias

Bürgermeister Stimpfach

Gemeindetag Baden-Württemberg

Windmiller, Simon

Vorsitzender Landesschülerbeirat

Rathaus Stimpfach,

Kirchstraße 22, 74597 Stimpfach

Kultusministerium,

Schlossplatz 4, 70173 Stuttgart

Zipf, Steffen Bankkaufmann Fliederweg 4 A, 76351 Linkenheim-Hochstetten 2015

Als ehrenamtliche Rechnungsprüfer sind von der Delegiertenversammlung gewählt:

Müller, Hartmut Bankangestellter Bergstraße 3, 69469 Weinheim 2015

Binkele, Volker Dipl.-Ingenieur Wolfstraße 21, 74343 Sachsenheim 2015

2015 (entsendet)

2015 (entsendet)

2015 (entsendet)

2015 (entsendet)

2015 (entsendet)

2015 (entsendet)


11. Die Ausschüsse und ihre Arbeit

Die gemäß § 9 Absatz 5 der Satzung des Landesverbandes

gebildeten Arbeitsausschüsse sind wichtige Gremien zur

Entscheidungshilfe für die Vorstandsarbeit. Folgende Ausschüsse

sind vertreten:

– Marketingausschuss

– Bauausschuss

– Sozialausschuss

11.1 Marketing und Marketingausschuss

Der Marketingausschuss widmete sich 2011 den Schwerpunktthemen:

Messeauftritte und deren Auswertung,

Kooperationen, Schulmarketing und Sonderveranstaltungen

wie z. B. den Tag der Jugendherbergen.

Weitere Schwerpunkte im Sachgebiet Marketing sind

herauszuheben:

11.1.1 Messen und öffentliche Auftritte

15. – 23.01.2011 CMT, Stuttgart

07. – 08.05.2011 Baden-Württemberg-Tag, Brühl

07. – 09.06.2011 Deutscher Kinder- und Jugendhilfetag,

Stuttgart (in Zusammenarbeit

mit dem DJH-Hauptverband)

04.09.2011 Neckarparkfest, Stuttgart

21.10.2011 Ausbildungsmesse Körschtalschule,

Stuttgart

11.1.2 Ferien und Freizeitprogramme

Ferien- und Freizeitprogramme wurden im Jahr 2011 von

3.057 Personen gebucht. Viele ehrenamtliche Freunde

unseres Landesverbandes waren tätig und gestalteten für

Mitglieder des Jugendherbergswerkes unvergessliche Ferien-

und Urlaubstage. Der Dank gilt unseren ehrenamtlichen

Freizeitleitern, die hauptsächlich die Familien- und Kinderfreizeiten

betreut haben.

Im Einsatz waren in diesem Jahr u. a.:

Ute und Reinhold Dehmel Wiehl

Stefan Hergarten Österreich

Elke Hundt Kandern

Karl Heinrich Müller Ihringen

Hasso und Gudrun Zuber Kornwestheim

Jürgen Steinbach Bensheim-Auerbach

Friedrich Hiddemann Durbach

Patrick Zuber Kornwestheim

11.1.3 Schülerferienticket

Mit Vorlage des Schülerferientickets 2011 erhielten die

Inhaber auch in den Sommerferien 2011 wieder 10 %

Ermäßigung auf Übernachtungs- und Verpflegungskosten

in unseren Jugendherbergen. Dadurch konnten 2.600

zusätzliche Übernachtungen verzeichnet und 710 neue

Mitglieder gewonnen werden.

1.1.4 Jugendleitercard

Ehrenamtliches Engagement wird vom Deutschen Jugendherbergswerk

honoriert. So auch im Jahr 2011 in Form der

Juleica (Jugendleiter-Card), die Jugendgruppenleiterinnen

und -leiter mit gültiger Juleica eine kostenlose Mitgliedschaft

im Deutschen Jugendherbergswerk ermöglicht. Zudem

wird bei einem privaten Aufenthalt in einer deutschen

Jugendherberge ein Nachlass von 10 % auf Übernachtung

und Verpflegung gewährt. Über die Jugendleiter-Card konnten

321 Übernachtungen bei privater Nutzung verbucht

werden.

1.1.5 Goldader-Sommercamp

Im Sommer 2011 hat Goldader Bildung zum zweiten Mal

ein fünfwöchiges Sommercamp für 44 Kinder mit Migrationshintergrund

durchgeführt. Ziel des Projektes ist die intensive

Förderung von bildungsbenachteiligten Kindern der dritten

und vierten Grundschulklassen.

Eine Besonderheit des Goldader-Sommercamps 2011 war die

Einbeziehung von vier 15- bis 17-jährigen Praktikantinnen

irakischer Herkunft. Auf der Jugendherberge Burg Rabeneck

fand ein Wochenend-Workshop für die Mitarbeiterinnen und

Mitarbeiter des Sommercamps statt sowie das große Räuberfest.

Der DJH-Landesverband Baden-Württemberg e. V.

unterstützt das Projekt mit einem Zuschuss.

1.1.6 Heiß auf Lesen

Mit der Aktion „HEISS AUF LESEN“ der Regierungsbezirke

Stuttgart und Karlsruhe werden den Sommer über Schülerinnen

und Schüler der Klassen vier bis neun zum Lesen

verführt. 2011 haben sich ein Viertel der Bibliotheken im

Regierungsbezirk Stuttgart an HEISS AUF LESEN beteiligt

und damit über 2.800 Schülerinnen und Schüler in den

Ferien zum Lesen von über 21.800 Büchern verführt. Zahlreiche

Preise warten auf die Gewinner, darunter 6 Familienwochenenden

und über 200 Familienmitgliedschaften des

DJH-Landesverbandes Baden-Württemberg e. V.

41


42

Die Mitglieder des Marketingausschusses sind

(Stand: 31. Dezember 2011):

de Vries, Gerrit Stuttgart

Herbergsleiter

Klenk, Wolfgang Pfalzgrafenweiler

Vorstandsmitglied

Krätz, Wolfgang Karlsruhe

Delegierter

Müller, Hartmut Weinheim

Ehrenamtlicher Rechnungsprüfer

Rosner, Karl Stuttgart

Geschäftsführer

Schmitz, Pia Stuttgart

Marketingleiterin

Vetter-Weber, Renate Gärtringen

Vorstandsmitglied, Vorsitz

Weppler, Holger Überlingen

Herbergsleiter

Sitzungen des Ausschusses

Sitzung Datum Sitzungsort

1. Sitzung 22.03.2011 Jugendherberge

Stuttgart Neckarpark

2. Sitzung 23.11.2011 Jugendherberge

Stuttgart International

11.2 Bauausschuss

Der Bauausschuss befasste sich im Jahr 2011 schwerpunktmäßig

mit den Modernisierungen und Erweiterungen

der Jugendherbergen in Heidelberg und Mannheim.

Die Mitglieder im Bauausschuss sind

(Stand: 31. Dezember 2011):

Alrutz, Klaus Weilen u. d. R.

Brandschutzsachverständiger

Biehmelt, Gerhard Königsbach-Stein

Dipl.-Ingenieur

Feinauer, Silvia Stuttgart

Leitung Abteilung Bau,

Liegenschaften und Beschaffung

Hacker, Peter Rastatt

Dipl.-Ingenieur, Architekt

Hofmann, Peter Ortenberg

Herbergsleiter

Mellinger, Jürgen Walldürn

Vorstand, Vorsitzender

Rosner, Karl Esslingen

Geschäftsführer

Rothenbächer-Righini, Gertrud Breisach

Herbergsleiterin

Zeller, Dr. Erich Ohmden

Dipl.-Chemiker

Sitzungen des Ausschusses

Sitzung Datum Sitzungsort

1. Sitzung 24.02.2011 Jugendherberge

Heidelberg International

2. Sitzung 19.04.2011 Jugendherberge Mannheim

3. Sitzung 29.06.2011 Jugendherberge

Heidelberg International

4. Sitzung 21.09.2011 Jugendherberge Mannheim


11.3 Sozialausschuss

Der Sozialausschuss befasste sich mit Grundsatzfragen der

Herbergselternarbeit und Personalentscheidungen gemäß der

Vereinbarung vom 29. Dezember 2008 zwischen dem Landesverband

und der Arbeitsgemeinschaft Deutscher Jugendherbergseltern

im DJH-Landesverband Baden-Württemberg e. V.

Der Ausschuss setzt sich personell wie folgt zusammen

(Stand: 31. Dezember 2011):

Handgrad, Josef Freiburg

Herbergsleiter

Heldele, Barbara Friedrichshafen

Herbergsleiterin

Dr. Jaklin, Peter Rheinstetten

Stellvertretender Vorsitzender

Kiefer, Frieder Karlsruhe

Vorstandsmitglied

Müller, Rainer Erpfingen

Herbergsleiter

Rosner, Karl Stuttgart

Geschäftsführer

Rothenbächer-Righini, Gertrud Breisach

Herbergsleiterin

Schnatterbeck, Prof. Dr. Werner Bruchsal

Vorsitzender

Sitzung des Ausschusses

Sitzung Datum Sitzungsort

1. Sitzung 22.09.2011 Jugendherberge Karlsruhe

43


44

12. Delegierte des Landesverbandes

Die Delegierten wurden im Jahr 2011 per Briefwahl (Urwahl)

gewählt. Von den 71 Wahlkandidaten wurden gemäß Wahlverfahren

48 Delegierte gewählt.

Name Adresse

Andelfinger-Buck,

Ingrid

Armbruster,

Rolf

Becker,

Dirk

Beile,

Günther

Bendel,

Paul

Biermayer,

Alexander

Binkele,

Volker

Bippus,

Hans-Jürgen

Böhm,

Dr. Uwe

Bosch,

Eva Maria

Briddigkeit,

Dirk

Butzelaar,

Jean-Phillipe

Dinkelaker,

Hellmut

Eisele,

Prof. Dr. Karl-Theodor

Eisenmann,

Trude

Fiess,

Gerd

Fritz,

Andreas

Gmür,

Lothar

Am Ziegelbühl 11

88356 Ostrach

Burggraben 5

77709 Oberwolfach

Vorarlberger Straße 6

88045 Friedrichshafen

Geroldsauer Straße 19

76534 Baden-Baden

Hildebrandstraße 31

70191 Stuttgart

Waidachshoferstraße 12

74743 Seckach

Wolfstraße 21

74343 Sachsenheim

Unterdorf 49

78628 Rottweil

Ludwig-Erhard-Straße 12

76571 Gaggenau

72417 Jungingen

Oberlinstraße 26

72762 Reutlingen

Jahnstraße 27

74189 Weinsberg

Mohlstraße 114

78532 Tuttlingen

Schwindstraße 2a

68135 Mannheim

Offenbachstraße 9

70195 Stuttgart

Welfenstraße 14

70599 Stuttgart

In der Breite 1 A

79837 St. Blasien

Hasenbergstraße 56

70176 Stuttgart

Gollnick, D. 70378 Stuttgart

Gomm,

Lena

Hübschstraße 44

76135 Karlsruhe

Name Adresse

Gottfried,

Erich

Herter,

Dr. Nils

Höhnle,

Alfred

Holub,

Erhard

Jenter,

Klaus

Kaiser,

Stephanie

Krätz,

Wolfgang

Krüger,

Bruno

Maß,

Karin

Mellinger,

Jürgen

Müller,

Jonas

Müller,

Hartmut

Münz,

Gerhard

Mutter,

Gerhard

Nägele,

Judith

Posmek,

Thomas

Rendke,

Gerlinde

Retting,

Andrea

Schaar,

Andreas

Stand: 31. Dezember 2011

Kretzerweg 8

88046 Friedrichshafen

Erlachstraße 8

75217 Birkenfeld

Leopoldstraße 45

76133 Karlsruhe

Dresdner Ring 36

71522 Backnang

Furtwiesenstraße 17

72336 Balingen

Vorderdorfstraße 4

79837 St. Blasien

Salierstraße 8

76137 Karlsruhe

Fasanenweg 41

69123 Heidelberg

Ziegeleistraße 25

76477 Elchesheim-Illingen

Dr.-Spieler-Straße 10

74731 Walldürn

Wilhelm-Dürr-Straße 11

79117 Freiburg

Bergstraße 3

69469 Weinheim

Im Maueracker 17

72622 Nürtingen

Mozartstraße 14

79822 Titisee-Neustadt

Leipziger Straße 11

71672 Marbach

Bannwaldallee 106

76135 Karlsruhe

Orionweg 4c

70565 Stuttgart

73033 Göppingen

Ettlingerstraße 31/1

76307 Karlsruhe


Name Adresse

Schorp,

Annette

Stockinger,

Dr. Jochem

Vetter-Weber,

Renate

Weidner,

Gabriele

Wahingtonring 217

71686 Remseck

St. Trudpertstraße 7

79189 Bad Krozingen

Hindenburgstraße 9

71116 Gärtringen

Alte Renninger Straße 100

71263 Weil der Stadt

Wiehl, J. 72654 Neckartenzlingen

Berberich, Knut Vaihingen/Enz

Walter, Karl Wiesloch

Weß, Heinrich Detmold

Zipf, Wolfdieter Karlsruhe

Name Adresse

Wild,

Wolfgang

Wörner-Ernst,

Ruth

Wolf,

Sven

Zipf,

Steffen

Apfelstraße 8

69469 Weinheim

Hölderlinstraße 1

72250 Freudenstadt

Häfnerstraße 10/1

72631 Aichtal

Fliederweg 4 A

76351 Linkenheim-Hochstetten

13. Ehrenmitglieder des Landesverbandes Stand: 31. Dezember 2011

14. Ehrenvorsitzende des Landesverbandes Stand: 31. Dezember 2011

Hirsch, Dr. Friedrich Zeutern

Waßmer, Hellmut Rheinfelden

45


46

15. Die Träger der „Silbernen Ehrennadel“

des Landesverbandes Stand: 31. Dezember 2011

Arnold, Hans Karlsbad

Barth, Adalbert Eppingen

Barth, Erwin Radolfzell

Biermayer, Adelheid Neckargemünd

Binder, Ursula Stuttgart

Digel, Günther Reutlingen

Dick, Hermine Bruchsal

Eichin, Hans Schopfheim

Erb, Werner Lahr

Eschbach, Hugo Wehr

Goedecke, Sigrid Überlingen

Habel, Irene Ladenburg

Aus dem Bereich unseres Landesverbandes sind

durch den Hauptverband in Detmold ausgezeichnet

mit der „Richard-Schirrmann-Medaille“:

Berberich, Knut Vaihingen/Enz

Ernst, Renate Aglasterhausen

Hirsch, Dr. Friedrich Zeutern

Lutter, Irmgard Oberstdorf

Lutter, Werner Oberstdorf

Müller, Egbert-Hans Stuttgart

Walter, Karl Wiesloch

Hahn, Ernst Günter Rielasingen

Hirsch, Dr. Friedrich Zeutern

Hummel, Jochem Konstanz

Hohmann, Mathilde Karlsruhe

Hohmann, Bernhard Karlsruhe

Hundt, Elke Kandern

Kahl, Fritz Hockenheim

Kriege, Jürgen Haßmersheim

Lösch, Karlheinz Mauer

Lutter, Werner Freiburg

Moosbrugger, Irma Freiburg

Raviol, Helmut Karlsruhe

Richter, Wolfgang Sonnenbühl

Schweizer, Anna Kehl

Suhm, Karl Gengenbach

Vögtlin, Albert Weil

Walter, Karl Wiesloch

Weber, Beate Heidelberg

Wenzel, Werner Karlsruhe

Weppler, Ingeburg Oberstdorf

Weppler, Joachim Oberstdorf

Würth, Herbert Todtnau

Zimmermann, Inge Bad Herrenalb

Zipf, Doris Karlsruhe

16. „Richard-Schirrmann-Medaille“ und

„Goldene Ehrennadel“ des Hauptverbandes Stand: 31. Dezember 2011

Stadt Breisach 10. Juli 1995

Stadt Heidelberg 16. November 1984

Stadt Heidenheim 07. April 1990

Stadt Kehl 21. November 1987

Stadt Lörrach 30. November 1984

Waßmer, Hellmut Rheinfelden

Weidner, Heiner Weil der Stadt

Zipf, Wolfdieter Karlsruhe

Träger der „Goldenen Ehrennadel“,

verliehen durch den Hauptverband:

Berberich, Knut Vaihingen/Enz

Hirsch, Dr. Friedrich Zeutern

Waßmer, Hellmut Rheinfelden

Zipf, Wolfdieter Karlsruhe

17. Baden-Württembergische Städte, Gemeinden

und Landkreise, die mit dem „Wilhelm-Münker-Preis“

des Hauptverbandes ausgezeichnet sind Stand: 31. Dezember 2011

Landkreis Lörrach 24. Oktober 1984

Gemeinde Ortenberg 30. November 1989

Stadt Stuttgart 08. April 2006

Stadt Weinheim 24. Oktober 1984


18. Lagebericht für das Geschäftsjahr 2011

Das Geschäftsjahr 2011 war gekennzeichnet durch eine intensive

Investitionstätigkeit zur Qualitätssicherung wichtiger

Jugendherbergen. Damit sollen einerseits der erhebliche

Investitionsstau abgebaut werden und andererseits durch

Modernisierungen Gäste in den Jugendherbergen gehalten

und weitere hinzugewonnen werden.

Wegen der Baumaßnahmen war der Bettenbestand von ca.

8.500 Betten auf knapp 8.000 reduziert. Das führte zu einem

absoluten Übernachtungsrückgang von 1.069.325 im Jahre

2010 auf 1.051.567 im Jahre 2011. Andererseits sind im

Ver hältnis aber die Übernachtungszahlen in den 54 eigen

betriebenen Jugendherbergen relativ stabil geblieben. Nicht

mehr zur Verfügung standen die Jugendherbergen in Alpirsbach

und Igersheim, die zum 31.12.2010 geschlossen wurden.

Neu hinzugekommen ist im Februar 2011 die Jugendherberge

Stuttgart Neckarpark mit 155 Betten, die zusammen mit der

Jugendherberge Stuttgart International unter einer Leitung

steht. Wiedereröffnet werden konnte am 8. Oktober 2011 die

Jugendherberge Bad Urach. Die geplante Eröffnung für den

ersten Bauabschnitt in Mannheim musste auf Anfang 2012

verschoben werden. Die Baumaßnahmen in Freiburg konnten

abgeschlossen werden. Die laufenden Modernisierungen und

Erweiterungen der Jugendherbergen Tübingen, Heidelberg

und Ravensburg gingen in großen Schritten voran.

Insgesamt übernachteten unter Einbeziehung der Partnerhäuser

im Verbandsgebiet 447.235 Gäste (2010: 452.244).

Die Verweildauer hat sich auf knapp 2,4 Tage stabilisiert.

Erfreulich ist der Zuwachs bei den Familien mit +4,5 %, der

Sekundarstufe II mit +3,6 % und auch insbesondere bei den

jungen Einzelgästen mit +1,2 %. Die letztere Zahl belegt,

dass zum ersten Mal der Trend der rückläufigen Juniorübernachtungen

gestoppt werden konnte.

Mit 30.585.792 € sind die Erlöse aus dem Herbergsbetrieb

gegenüber dem Vorjahr (30.521.494 €) nicht erwartungsgemäß

gestiegen. Obwohl die Fördermittel des Bundes und des

Landes weiterhin flossen, war eine weitere Fremdkapitalaufnahme

notwendig, um die vorgenannten Investitionen tätigen

zu können. Dadurch, dass das Land Baden-Württemberg

weiterhin Zuschüsse gewährt, erhielt der Landesverband Komplementärmittel

des Bundes aus dem Kinder- und Jugendplan.

Sorgen bereiten dem Landesverband die immer massiver

und kostenintensiver werdenden Auflagen des Brandschutzes.

So mussten in der Jugendherberge Blaubeuren, Erpfingen,

Heilbronn und Schloss Rechenberg Brandschutzmaßnahmen

erfüllt werden, die finanziell den Landesverband stark belasten.

Die Alternative wären vorübergehende Schließungen

der Häuser, was jedoch dann zu Einnahmeverlusten und Übernachtungsrückgängen

führen würde. Ebenso deutlich sind

die Anforderungen der Lebensmittelüberwachung gestiegen.

In der Jugendherberge Stuttgart musste aus diesem Grund

die Spülküche und die Speiserückgabe verändert werden.

Trotz all dieser Schwierigkeiten und Belastungen zeigte sich,

dass durch gezielte Investitionen die Jugendherbergen in

einen guten Zustand versetzt werden können, um Gäste zu

generieren. Dies verdeutlichen die ersten Übernachtungszahlen

und Vorbuchungen des Jahres 2012.

Die Risiken des DJH-Landesverbandes sind weiterhin überschau-

und vertretbar. Die Eigenkapitalquote (Verhältnis

Eigenkapital zum Gesamtkapital) mit 49,3 % und der geringe

Verschuldungskoeffizient (Verhältnis Verbindlichkeiten zum

Eigenkapital) mit 33,1 % belegen dies. Die Personalkostenquote

(Verhältnis von Personalaufwand zum Umsatz und sonstigen

betrieblichen Erträgen) liegen mit 41,4 % im Rahmen

der bundesweiten Personalkostenquote.

Der Vorstand hat in seiner Sitzung am 16.12.2011 einen

notwendigen und angemessenen Rahmen für Kreditaufnahmen

beschlossen. Damit hat die Geschäftsführung einen ausreichenden

Handlungsraum für gezielte Fremdmittelaufnahmen,

dies entlastet die Eigenmittelverwendung. Infolge der beiden

Großprojekte Mannheim und Heidelberg, aber auch wegen

anstehender Investitionen in Freiburg, den Bodenseehäusern

Überlingen und Friedrichshafen, Karlsruhe und weiteren

Objekten werden finanzielle Fremdkapitalaufnahmen notwendig

sein. Im Hinblick auf die anstehenden Erlöse ist das

jedoch angemessen.

Gelungen sind die Objektverkäufe der ehemaligen Jugend herbergen

Tauberbischofsheim und Zuflucht. Weitere Verkäufe von

Alpirsbach, Igersheim und Königsbronn stehen an. Die Restforderung

aus Wieden soll im Frühjahr 2012 realisiert werden.

Die Ausgabensenkung ist Zielsetzung der Geschäftsleitung.

Mit dem Anschluss an die „eko: Die Einkaufkooperation“

gelang es, in ein Rahmenvertragsverhältnis einzutreten.

Durch zentralere Einkaufsmöglichkeiten wurden günstigere

Konditionen erreicht.

Die Fortentwicklung des Jahreswirtschaftsplans mit einer

Forecastrechnung und eine gezielte Personalplanung sind

zusätzliche Anstrengungen mit dem Ziel der Einsparung. Hierzu

wurde mit der Firma Krause und Böttcher, Bildungsstättenberatung,

ein entsprechendes Konzept erarbeitet. Weiter im

Fokus der Geschäftstätigkeit stehen die Zusammenführung der

Geschäftsstellen Mitte 2012 und einer daraus zu entwickelnden

Optimierung des Organisationsablaufs, die Intensivierung

der Online-Buchbarkeit mit dem Einstieg in die neue Online-

Plattform auf Bundesebene und einer Professionalisierung der

Mitarbeiter in den Jugendherbergen und in der Geschäftsstelle.

Die Marketinganstrengungen insbesondere bei den Schulen

und den Seminaren für Didaktik und Lehrerbildung zeigen

Wirkung. Der Landesverband kann mit Optimismus in die

Zukunft blicken.

Karlsruhe, den 03. April 2012

Karl Rosner

Geschäftsführer

47


48

19. Bilanz zum 31. Dezember 2011

AKTIVA € € Vorjahr T-€

A. ANLAGEVERMÖGEN

I. Immaterielle Vermögensgegenstände

-. Software 2.342,00 0

II. Sachanlagen

1. Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte

und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden

Grundstücken und Außenanlagen 39.745.329,59 38.038

2. Geleistete Anzahlungen und im Bau

befindliche Gebäude 9.955.840,91 4.553

3. Betriebs- und Geschäftsausstattung und

andere Anlagen 3.118.175,78 2.978

52.819.346,28 45.569

III. Finanzanlagen

-. Beteiligungen 20.451,68 20

B. UMLAUFVERMÖGEN

I. Vorräte

1. Warenbestand in den Jugendherbergen 631.046,65 571

2. Warenbestand des Landesverbandes 26.506,70 43

657.553,35 614

II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 164.769,43 195

2. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen

ein Beteiligungsverhältnis besteht 45.322,49 10

3. Sonstige Vermögensgegenstände,

davon mit einer Restlaufzeit von mehr als 1 Jahr:

EUR 0,00 (Vj T-EUR 90) 518.271,25 1.114

728.363,17 1.319

III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten

1. Kassenbestand 121.724,98 134

2. Guthaben bei Kreditinstituten 675.827,88 2.125

797.552,86 2.259

C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 2.423.354,45 1.574

57.448.963,79 51.355


PASSIVA € € Vorjahr T-€

A. EIGENKAPITAL

I. Vereinskapital 28.056.295,55 26.563

II. Zweckgebundene Rücklagen 375.000,00 375

III. Freie Rücklagen 10.000,00 20

IV. Jahresergebnis –125.962,32 1.493

28.315.333,23 28.451

B. SONDERPOSTEN FÜR INVESTITIONSZUSCHÜSSE

ZUM ANLAGEVERMÖGEN 17.099.067,75 15.386

C. RÜCKSTELLUNGEN

-. Sonstige Rückstellungen 749.824,11 623

D. VERBINDLICHKEITEN

1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 6.449.628,51 2.921

2. Verbindlichkeiten gegenüber der öffentlichen Hand 38.746,74 40

3. Erhaltene Anzahlungen 618.530,04 485

4. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.817.394,96 1.166

5. Verbindlichkeiten gegenüber dem Hauptverband 38.803,88 18

6. Sonstige Verbindlichkeiten,

davon aus Steuern: EUR 103.613,22 (Vj T-EUR 139)

davon im Rahmen der

sozialen Sicherheit: EUR 58.315,51 (Vj T-EUR 53)

406.906,22 337

9.370.010,35 4.967

E. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 1.914.728,35 1.928

Haftungsverhältnisse

Rückgewährungsverpflichtung aus zweckgebundenen

Zuschüssen T-EUR 5.923

Sicherheiten für fremde Verbindlichkeiten T-EUR 41

57.448.963,79 51.355

49


50

20. Aufwands- und Ertragsrechnung für die Zeit

vom 1. Januar bis 31. Dezember 2011

€ € Vorjahr T-€

1. Erlöse des Jugendherbergsbetriebes 30.585.791,99 30.521

2. Sonstige betriebliche Erträge 4.164.364,16 4.673

34.750.156,15 35.194

3. Materialaufwand 5.850.454,73 5.825

4. Personalaufwand

a) Löhne und Gehälter

b) Soziale Abgaben und Aufwendungen

für Altersversorgung, davon für Altersversorgung:

11.329.446,53 11.338

EUR 644.041,39 (Vj T-EUR 610) 3.054.955,66 2.957

14.384.402,19 14.295

5. Abschreibungen 3.592.525,57 3.745

Roherlös 10.922.773,66 11.329

6. Sonstige betriebliche Aufwendungen

a) Aufwendungen der Jugendherbergen 8.614.445,66 8.423

b) Aufwendungen des Landesverbandes 2.258.361,32 2.085

10.872.806,98 10.508

Betriebsergebnis 49.966,68 821

7. Erträge aus Beteiligungen 20.450,00 0

8. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 1.172,93 13

9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 182.312,86 33

10. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit –110.723,25 801

11. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 12.517,88 7

12. Sonstige Steuern 12.721,19 61

13. Jahresergebnis vor Entnahmen aus Rücklagen –135.962,32 733

14. Einstellung in Rücklagen 0,00 20

15. Entnahmen aus Rücklagen 10.000,00 780

16. Jahresergebnis –125.962,32 1.493


21. Bestätigungsvermerk

Wir haben den Jahresabschluss – bestehend aus Bilanz,

Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang – unter

Ein beziehung der Buchführung und den Lagebericht des

Deutschen Jugendherbergswerkes Landesverband Baden-

Württemberg e. V., für das Geschäftsjahr vom 1. Januar

bis 31. Dezember 2011 geprüft. Die Buchführung und die

Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach

den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften (und den

ergänzenden Regelungen in der Satzung) liegen in der

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter des Vereins.

Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns

durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss

unter Einbeziehung der Buchführung und über

den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB

unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer

(IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger

Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten

und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch

den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger

Buchführung vermittelten Bildes der Vermögens-,

Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit

hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung

der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die

Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche

Umfeld des Vereins sowie die Erwartungen über mögliche

Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden

die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen

Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung

und Jahresabschluss überwiegend auf der Basis von

Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung

der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen

Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die

Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses.

Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend

sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Nach unserer Überzeugung vermittelt der Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung

ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Vereins. Der Lagebericht

steht im Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt eine zutreffende Vorstellung von der Lage des

Vereins und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Stuttgart, den 3. April 2012

WirtschaftsTreuhand GmbH

Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Steuerberatungsgesellschaft

May

Wirtschaftsprüfer

Dr. Kleinle

Wirtschaftsprüfer

Bei Veröffentlichung oder Weitergabe des Jahresabschlusses und/oder des Lageberichts in einer von der bestätigten Fassung abweichenden

Form bedarf es zuvor unserer erneuten Stellungnahme, sofern hierbei unser Bestätigungsvermerk zitiert oder auf unsere Prüfung hingewiesen wird;

wir weisen ergänzend auf die gesetzlichen Vorschriften in § 328 HGB hin.

51


52

22. Bericht der ehrenamtlichen Rechnungsprüfer für das Jahr 2011

Die Jahresrechnung des Landesverbandes Baden-Württemberg

des Deutschen Jugendherbergswerks ist gemäß § 13

der Satzung von einer Wirtschaftsprüfungsgesellschaft und

zwei ehrenamtlichen Rechnungsprüfern zu prüfen.

Nach den Richtlinien für die Prüfung des Jahresabschlusses

der DJH-Landesverbände gehen die ehrenamtlichen Rechnungsprüfer

bei ihrer Prüfung vom schriftlichen Bericht

der Abschlussprüfer aus. Die vom Abschlussprüfer geprüften

Sachverhalte sind von den ehrenamtlichen Rechnungsprüfern

nicht nochmals zu prüfen. Sie nehmen vielmehr

ergänzende Prüfungen vor, um insbesondere festzustellen:

– ob der Haushaltsplan des Landesverbandes eingehalten

worden ist und

– ob die Verwaltung des Landesverbandes wirtschaftlich

geführt wurde.

Karlsruhe, den 20. April 2012

Volker Binkele Hartmut Müller

Die Zusammenstellung von Haushaltsplan 2011 und Jahresergebnis

2011 und der Bericht des Abschlussprüfers für das

Jahr 2011 lagen uns im Entwurf seit dem 03.04.2012 bzw.

13.04.2012 vor. Unsere Prüfung fand am 20.04.2012 in

den Räumen der Geschäftsstelle des Landesverbandes in

Karlsruhe statt. Die Fragen, die wir zum Jahresabschluss

2011 hatten, wurden uns von Herrn Rosner und Frau Döring

detailliert beantwortet. Ergänzend sahen wir uns verschiedene

Abrechnungsunterlagen aus dem Jahr 2011 an.

Aufgrund der uns vorliegenden Unterlagen und der von uns

vorgenommenen Prüfungen können wir feststellen, dass der

Haushaltsplan 2011 des Landesverbandes eingehalten wurde

und eine wirtschaftliche Haushaltsführung erfolgt ist. Damit

steht aus unserer Sicht einer Entlastung des Vorstandes

nichts entgegen.

Wir danken der Geschäftsstelle für die Unterstützung bei

unseren Prüfungen.


23. Haushaltsplan 2012 und Ergebnis 2011

A Verwaltungshaushalt Haushaltsplan

2011


1.1 Einnahmen

Ergebnis

2011


Haushaltsplan

2012


1.1.1 Mitgliedsbeiträge 2.600.000 2.510.813 2.700.000

1.1.2 Deckungsbeitrag 1 Jugendherbergen 5.800.000 5.097.032 5.800.000

1.1.3 Erlöse aus Verkäufen 62.000 64.509 65.000

1.1.4 Rückvergütung Hauptverband/Service GmbH 5.000 4.366 5.000

1.1.5 Mieten und Pachten 1.200 10.910 1.000

1.1.6 Allgemeine Spenden 5.000 5.052 5.000

1.1.7 Spenden der Städte, Kreise und Gemeinden 3.000 1.632 2.000

1.1.8 Schulgroschensammlung 140.000 134.956 135.000

1.1.9 Zinserträge 5.000 1.172 5.000

1.1.10 Sonstige Einnahmen

Versicherungsleistungen 20.000 28.293 20.000

Kostenbeitrag angeschlossener Häuser 55.000 55.546 50.000

Kommunale Zuschüsse 117.000 116.716 117.000

Zuschüsse erneuerbare Energien 0 13.077 6.000

Außerordentliche Erträge 6.000 6.000 0

Erträge aus Beteiligungen 0 20.450 20.000

Diverse 20.000 25.464 20.000

8.839.200 8.095.988 8.951.000

1.2 Finanzmittel 01.01.2011 31.12.2011 01.01.2012

1.2.1 Bankguthaben und Barkasse Lvb 206.760 –1.132.715 –1.132.715

1.2.2 Postscheckguthaben 9.472 754 754

1.2.3 Bankguthaben und Barkasse JH 932.708 795.751 795.751

1.2.4 Bankguthaben (Festgeld) 1.110.000 0 0

2.258.940 -336.210 –336.210

1.3 Forderungen 1.151.901 728.363 728.363

1.4 Verbindlichkeiten 2.006.113 2.881.578 2.881.578

Zusammenstellung Haushaltsplan

2011


Ergebnis

2011


Haushaltsplan

2012


1.1 Einnahmen Verwaltungshaushalt 8.839.200 8.095.988 8.951.000

1.2 Finanzmittel 2.258.940 -336.210 -336.210

1.3 Forderungen 1.151.901 728.363 728.363

1.4 ./. Verbindlichkeiten -2.006.113 -2.881.578 -2.881.578

10.243.928 5.606.563 6.461.575

53


54

A Verwaltungshaushalt Haushaltsplan

2011


2. Ausgaben

2.1 Zentraler Verwaltungsaufwand

Ergebnis

2011


Haushaltsplan

2012


2.1.1 Personalkosten 1.250.000 1.288.719 1.300.000

2.1.2 Miete- und Raumkosten 70.000 83.422 60.000

2.1.3 Bürobedarf 24.000 24.351 25.000

2.1.4 Büromaschinen Miete/Wartung/Reparatur 3.000 11.394 10.000

2.1.5 Telekommunikation, Porto, Frachten 60.000 65.039 65.000

2.1.6 EDV

2.1.6.1 Ausstattung EDV 10.000 6.427 10.000

2.1.6.2 Wartungskosten Hard- und Software 5.000 5.243 5.000

2.1.7 Kosten der Kraftfahrzeuge 50.000 62.067 30.000

2.1.8 Reisekosten 10.000 11.968 11.000

2.1.9 Büroeinrichtung 10.000 18.646 15.000

2.1.10 Prüfungs- und Beratungskosten 30.000 29.887 30.000

2.1.11 Sitzungen und Tagungen von Gremien 40.000 42.103 25.000

2.1.12 Sonstige Aufwendungen/Geschenke 10.000 9.812 10.000

1.572.000 1.659.078 1.596.000

2.2 Ausgaben auf den Zweck

2.2.1 Drucksachen und Handelsware 42.000 50.268 50.000

2.2.2 Werbeaufwand

2.2.2.1 Messen, Broschüren und Werbemittel 80.000 61.807 70.000

2.2.2.2 Schulmarketing 70.000 69.034 70.000

2.2.2.3 Kooperation mit Lvb Bayern 20.000 10.975 10.000

2.2.3 Aufwand Schulgroschensammlung 50.000 44.765 45.000

2.2.4 Versicherungen 7.200 7.017 7.000

2.2.5 Förderung des Wanderwesens

2.2.5.1 Broßmer Stiftung 5.000 1.670 5.000

2.2.5.2 Köbele Stiftung 2.000 205 2.000

2.2.6 Internationale Arbeit 14.000 20.745 10.000

2.2.7 Aufwand für Mitglieder, Mitgliederzeitschrift,

Infohefte, u.a. 470.000 457.739 360.000

2.2.8 Freizeiten, Wanderleitertreffen und Seminare 2.000 0 0

2.2.9 Sonstige Veranstaltungen 0 0 0

2.2.10 Sonstige Aufwendungen/Geschenke 10.000 8.347 10.000

772.200 732.572 639.000


A Verwaltungshaushalt Haushaltsplan

2011


2.3 Ortsverbände, Ausweisausgabestellen

und angeschlossene Häuser

Ergebnis

2011


Haushaltsplan

2012


2.3.1 Kosten Ortsverbandsarbeit 500 46 500

2.3.2 Kosten Ausweisausgabestellen 200 80 0

2.3.3 Kosten Partnerhäuser 35.000 27.058 20.000

35.700 27.184 20.500

2.4 Kostenbeitrag Hauptverband und DJH Service GmbH

2.4.1 Landesverbandsumlage Hauptverband 205.000 205.476 208.000

2.4.2 Kosten für Werbemittel und Messen 130.000 114.290 120.000

2.4.3 Zentrale Mitgliederverwaltung 470.000 488.713 480.000

2.4.4 Kosten für Kooperationsgremien 5.000 5.912 6.000

2.4.5 EDV-Betreuung 20.000 47.091 48.000

830.000 861.482 862.000

2.5 Bauunterhaltung und Ausstattung Jugendherbergen

2.5.1 Bauunterhaltung 1.000.000 1.460.518 700.000

2.5.2 Ausstattung 700.000 653.510 500.000

2.5.3 EDV-Ausstattung 100.000 47.996 100.000

1.800.000 2.162.024 1.300.000

2.6 Zuführung an Vermögenshaushalt 3.000.000 4.796.693 0

2.7 Betriebsmittelrücklage 1.067.768 0 257.634

2.8 Rücklage Festgeld 0 0 0

55


56

A Verwaltungshaushalt Haushaltsplan

2011


2.9 Zinsen und Tilgung

von Verbindlichkeiten

Kontostand 31.12.2011

LKB Karlsruhe

JH Lörrach

Kontostand 214.660 €

Zinssatz 0,5 %

LKB Karlsruhe

JH Ortenberg

Kontostand 203.482 €

Zinssatz 0,5 %

Bundesministerium für Familie

JH Wieden

Kontostand 25.414 €

JH Friedrichshafen

Kontostand 13.335 €

Zinssatz 0,5 %

Bank für Sozialwirtschaft

JH Freiburg

Kontostand 104.303 €

Verw. Gebühr 0,3 %

JH Heidelberg

Kontostand 493.419 €

Zinssatz 4,65 %

JH Heidelberg

Aufnahme 2012 2.500.000 €

Zinssatz 3,60 %

Ergebnis

2011


Haushaltsplan

2012


Zins Tilgung Zins Tilgung Zins Tilgung

1.086 3.515 1.086 3.515 1.069 3.533

1.031 3.571 1.031 3.571 1.013 3.589

130

68

0

24.321

0

568

315

8.181

39.474

0

131

69

0

24.321

0

567

314

8.181

39.474

0

127

67

0

20.000

60.000

571

317

8.181

39.474

20.000

Baden-Württemb. Bank

JH Mannheim 1. BA

Kontostand 31.12.2011 1.500.000 €

Zinssatz 3,63 %

50.000 500.000 60.487 500.000 56.000 600.000

JH Mannheim 2. + 3. BA

Aufnahme 2012 1.000.000 €

Zinssatz 2,75%

Allgemeine Investitionen

0 0 0 0 27.500 0

Kontostand 31.12.2011 1.800.000 €

Zinssatz 4,48 %

54.000 280.000 53.985 200.000 62.000 400.000

Aufnahme 2011/2012 1.000.000 €

Zinssatz 2,75%

Zinsen Fördermittel Bund

0 0 0 0 27.500 0

JH Mannheim 500 0 1.253 0 2.000 0

Kontokorrent 30.000 0 39.325 0 45.000 0

Kosten des Geldverkehrs 2.500 0 3.500 0 3.500 0

Erbbauzins/Pachten für Jugendherbergen 167.000 0 403.700 0 405.000 0

330.636 835.624 588.888 755.622 710.776 1.075.665


A Zusammenstellung Haushaltsplan

2011


2. Ausgaben

Ergebnis

2011


Haushaltsplan

2012


2.1 Zentraler Verwaltungsaufwand 1.572.000 1.659.078 1.596.000

2.2 Ausgaben auf den Zweck 772.200 732.572 639.000

2.3 Kosten Ortsverbände, Ausweisausgabestellen

und angeschlossene Häuser 35.700 27.184 20.500

2.4 Kostenbeitrag Hauptverband und DJH Service GmbH 830.000 861.482 862.000

2.5 Bauunterhaltung und Ausstattung Jugendherbergen 1.800.000 2.162.024 1.300.000

2.6 Zuführung an Vermögenshaushalt 3.000.000 4.796.693 0

2.7 Betriebsmittelrücklage 1.067.768 0 257.634

2.8 Rücklage Festgeld 0 0 0

2.9 Zinsen und Tilgung 1.166.260 1.344.510 1.786.441

10.243.928 11.583.543 6.461.575

B Vermögenshaushalt Haushaltsplan

2011


1. Einnahmen

1.1 Bundesmittel

Ergebnis

2011


Haushaltsplan

2012


1.1.1 JH Heidelberg 0 0 0

1.1.2 JH Mannheim 1. BA 0 0 0

1.1.3 JH Mannheim 2. BA 350.000 490.000 0

1.1.4 JH Mannheim 3. BA 0 0 350.000

350.000 490.000 350.000

1.2 Landesmittel

1.2.1 JH Heidelberg 420.000 423.378 255.000

1.2.2 JH Mannheim 1. BA 1.675.000 1.672.396 0

1.2.3 JH Mannheim 2. BA 350.000 0 1.240.000

1.2.4 JH Mannheim 3. BA 0 0 0

2.445.000 2.095.774 1.495.000

1.3 Kommunale Mittel

1.3.1 Gemeinde Ortenberg 0 0 25.000

1.3.2 Stadt Rottweil 0 0 410.000

0 0 435.000

1.4 Eigenmittel

1.4.1 Rücklagen aus Verkäufen 0 0 0

1.4.2 Verkäufe 820.000 480.000 825.000

1.4.3 Zuführung aus Verw. Haushalt 3.000.000 4.796.693 0

3.820.000 5.276.693 825.000

1.5 Sonstige

1.5.1 Landesdenkmalamt/Denkmalstiftung BW für Ortenberg 85.000 0 85.000

85.000 0 85.000

57


58

B Vermögenshaushalt Haushaltsplan

2011


1.6 Kreditaufnahme

Ergebnis

2011


Haushaltsplan

2012


1.6.1 BW Bank 2.850.000 3.150.000 1.000.000

1.6.2 Bank für Sozialwirtschaft 0 0 2.500.000

1.6.3 Bank NN 0 0 2.070.000

2.850.000 3.150.000 5.570.000

2. Ausgaben

2.1. Kauf, Neu-, Erweiterungsbauten

2.1.1 Geschäftsstelle Stuttgart-Bad Cannstatt 200.000 145.252 0

2.1.2 JH Stuttgart Neckarpark

Mietvorauszahlung an Stuttgarter Jugendhaus gGmbH

und Einrichtung 500.000 541.816 0

2.1.3 JH in Mannheim

Modernisierung und Erweiterung 3.550.000 4.411.721 4.000.000

4.250.000 5.098.789 4.000.000

2.2. Modernisierungen

2.2.1 JH in Bad Urach

Modernisierung und Erweiterung 1.100.000 2.006.798 100.000

2.2.2 JH in Forbach

Speiseraum, Eingang, Zimmer 0 749 0

2.2.3 JH in Freiburg

Modernisierung Zimmer, Küche, Rezeption,

neuer Speiseraum 600.000 977.228 0

2.2.4 JH in Heidelberg

Modernisierung Rundbau, neuer Seminartrakt 1.900.000 1.439.513 3.000.000

2.2.5 JH in Herrenwies

Modernisierung Zimmer Alt- und Neubau 200.000 0 0

2.2.6 JH in Ludwigsburg

Zimmermodernisierung, Eingang, Fassade, Erweiterung 0 0 0

2.2.7 JH in Ortenberg

Sanierung Burganlage III. BA 200.000 57.622 0

2.2.8 JH in Ravensburg

Mietvorauszahlung an Stadt Ravensburg und Einrichtung 500.000 428.413 400.000

2.2.9 JH in Rottweil

Einrichtung und Außenanlage 0 0 410.000

2.2.10 JH in Tübingen

Modernisierung und Erweiterung 800.000 1.003.355 850.000

5.300.000 5.913.678 4.760.000

2.3 Rücklage für weitere Baumaßnahmen 0 0 0


B Vermögenshaushalt Haushaltsplan

2011


1. Einnahmen

Ergebnis

2011


Haushaltsplan

2012


1.1 Bundesmittel 350.000 490.000 350.000

1.2 Landesmittel 2.445.000 2.095.774 1.495.000

1.3 Kommunale Mittel 0 0 435.000

1.4 Eigenmittel 3.820.000 5.276.693 825.000

1.5 Sonstiges 85.000 0 85.000

1.6 Kreditaufnahme 2.850.000 3.150.000 5.570.000

Summe Einnahmen 9.550.000 11.012.467 8.760.000

2. Ausgaben

2.1 Kauf-, Neu- und Erweiterungsbauten 4.250.000 5.098.789 4.000.000

2.2 Modernisierung 5.300.000 5.913.678 4.760.000

2.3 Rücklage für weitere Baumaßnahmen 0 0 0

Summe Ausgaben 9.550.000 11.012.467 8.760.000

59


Impressum

DEUTSCHES JUGENDHERBERGSWERK

Landesverband Baden-Württemberg e.V.

Vorsitzender: Prof. Dr. Werner Schnatterbeck

Geschäftsführer: Karl Rosner

Fritz-Walter-Weg 19

70372 Stuttgart Bad Cannstatt

Telefon: 0711/166 86-0

Fax: 0711/166 86-30

E-Mail: info-stuttgart-bw@jugendherberge.de

Internet: www.jugendherberge-bw.de

Gesamtherstellung:

VH-7 Medienküche GmbH, Kreuznacher Straße 62

70372 Stuttgart · www.vh7-m.de

Ausgabe: 05/2012

Titelbild: Umwelt | Jugendherberge Bad Urach


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Karlsruhe

Weinweg 43

76137 Karlsruhe

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81

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Schluchsee-

Seebrugg

81

5

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Dilsberg

6

KURPFALZ-ODENWALD

Pforzheim-

Dillweißenstein

8

Dornstetten-

Hallwangen

Rottweil

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Balingen

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98

Neckar

Heilbronn

81

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Sigmaringen

Leibertingen-

Wildenstein

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Neckarelz

Tauber

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81

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