GB 2006 - Kehrichtverwertung Zürcher Oberland

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GB 2006 - Kehrichtverwertung Zürcher Oberland

9 020Finanzen43 89640 34037 101Finanzen31.12.2006 31.12.2005 31.12.2004Nettoerlöse 1 000 CHF 43 896 40 340 37 101Veränderung % 8.8 8.7 -9.8Cashflow 1 000 CHF 13 856 13 649 9 020Veränderung % 1.5 51.3 -22.3Rücklagen 1 000 CHF 5 411 5 699 502Veränderung % -5.1 1 034.3 -81.4Verzinsliches Fremdkapital 1 000 CHF 45 500 58 000 73 00004 05 06Nettoerlösein 1 000 CHFAnnahmen187 352177 959159 94204in15 49AnnahmenAbfallmengen (verbrannt) t 188 247 178 356 161 287Veränderung % 5.5 10.6 -4.4davon Klärschlamm total t 16 349 14 244 15 469Veränderung % 14.8 -7.9 5.2DeponierungSchlacke t 38 690 38 578 35 460Anteil am Abfall % 20.6 21.6 22.0abgelagerte Reststoffe t 7 232 5 738 5 892Anteil am Abfall % 3.8 3.2 3.7VerwertungStromproduktion MWh 115 653 113 238 98 739Veränderung % 2.1 14.7 -4.1Stromabgabe MWh 91 182 84 117 70 902Veränderung % 8.4 18.6 -1.5Fernwärmeabgabe MWh 21 631 20 274 18 481Veränderung % 6.7 9.7 -7.7Fe - Schrott aus Schlacke t 2 427 2 577 1 917Anteil Fe – Schrott in Schlacke % 6.3 6.7 5.404 05 06Abfallmengenin TonnenVerwertung98 739115 653113 23804daschla70 9004 05 06Stromproduktionin MWh04St


KennzahlenFinanzen37 10143 89640 34013 64913 8565 6995 41173 0009 02058 00045 50050204 05 06Nettoerlösein 1 000 CHF04 05 06Cashflowin 1 000 CHF04 05 06Rücklagen in1 000 CHF04 05 06Fremdkapitalin 1 000 CHFAnnahmen159 942187 352177 95916 34915 49614 244Deponierung35 46038 578 38 6905 892 5 7387 23204 05 06Abfallmengenin Tonnen04 05 06davon als Klärschlammin Tonnen04 05 06Schlackein Tonnen04 05 06abgelagerte Reststoffein TonnenVerwertung98 739115 653113 23870 90284 11791 18218 48121 63120 2742 5772 4271 91704 05 0604 05 0604 05 0604 05 06Stromproduktionin MWhStromabgabein MWhFernwärmeproduktionin MWhFe - Schrottaus Schlacke


Geschäftsbericht 2006


küsnacht Dr. Fritschi Gerhard stäfa Geser KlausErnst MarkusRechsteiner Alfredkyburg Frei Thomas sternenberg Schnurrenberger Hansruedimaur Jäggi – Lüthi Delia Uetikon am see Egli UeliFürst Rolf Uster Kunz Andreasmännedorf Labhard Eric Rysler PeterEberli RolfDr. Gartmann Felixmeilen Dimmler Heinrich Wüthrich PeterJenny Peter volketswil Weber Trudymönchaltorf Beglinger – Vögeli Annemarie Pinto Jean – Philippeoetwil am see Hunziker Eugen Ohoven Frankpfäffikon Züst Erich Wald Wettstein MartinWalt ErikaGerber Rösrapperswil Würmli Rahel Weisslingen Vetterli NorbertJosef Lacher Wetzikon Auer HermannBruhin BrigitteBeyeler HanspeterAebischer RudolfKuster Bernhardrussikon Aeschlimann Hans Zollikon Dr. Neukomm Giselarüti Müller – Fehlmann Carmen Schütt JürgenKaufeld Ester Zumikon Enzler Ernstaathal – seegräben Theus – Rist SandraverwaltungsratrechnungsprüfungskommissionpräsidentDr. büchi UeliVize – Präsidentin Rickenbacher EstherMitgliedDietschweiler HansMitgliedMazenauer VeronikaMitgliedMeier HorstMitgliedKrebs StefanMitgliedDomeisen WalterMitgliedRüegg MatthiasMitglied Fischer Urs J.präsidentVize – PräsidentAktuarMitgliedMitgliedgemperli hans – paulLehmann KurtSchärer ThomasKübler RuediPfister WalterZweckverbandGeschäftsbericht KEZO 2006 // www.kezo.ch


KEHRICHTVERWERTUNG ZÜRCHER OBERLANDHEINZ VILLAAWEL Amt für Abfall, Wasser, Energie und LuftNutzen von Energiemonitoring:Statementwww.awel.zh.chQ⁄/4Kt. Zürich«Das Energiemonitoring hilft, den spezifischenEnergiebedarf jeder einzelnen Verfahrensstufe zureduzieren. Mit den Zahlen und Daten erhält die KVAein Instrument zur effizienten Führung des Betriebes.»Hinwil2 ) ) fl kehrichtverwertungGeschäftsbericht KEZO 2006 // www.kezo.ch


KehrichtverwertungKehrichtentwicklungstagnierende regionale abfallmengenDiE massivEn vEränDErUngEn ZU gUnstEn des Siedlungsabfalls bzw. zu Lastendes Marktkehrichts sind auf eine Anpassung der Definition zurückzuführen.Ab dem Jahr 2006 wird der siedlungsähnliche Marktkehricht gemässoffizieller Definition dem Siedlungsabfall und nicht mehr dem Marktkehrichtzugeteilt. Einer leichten Abnahme des regionalen Siedlungs- und Marktkehrichtsvon 1.7 % steht eine Steigerung der Abfallmenge aus Süddeutschlandvon 36 % gegenüber. Die Klärschlammmengen blieben einmal mehr hinterden Erwartungen zurück.Anteile der Abfallmengen in Prozenten200645.3 % Siedlungsabfall27.6 % Marktkehricht16.5 % Abfall D8.7 % Klärschlamm1.9 % VEVA - Abfällevollauslastung dank kehricht aus süddeutschlandnach monatEn im Jahr 00 konnten im Jahr 2006 während 12 Monaten fast31’000 Tonnen Abfall aus Süddeutschland angenommen werden. Die Abfalllieferungenaus Süddeutschland erwiesen sich als sehr zuverlässig, flexibelund ideal auf unsere Mengenbedürfnisse ausgerichtet. Über 7’300 TonnenSchlacke wurden mit Gegenfuhren nach Süddeutschland zurückgeführt.200541.0 % Siedlungsabfall36.6 % Marktkehricht12.8 % Abfall D8.0 % Klärschlamm1.7 % VEVA - Abfälledie AbfAlllieferungenAussüddeutschlAnderwiesen sichAls sehr Zuverlässig,flexibelund ideAl Aufunsere mengenbedürfnisseAusgerichtet.pannenzunahme wegen korrosionim novEmbEr mUsstEn DiE ofEnliniEn 2 und 3 wegen Leckagen ausser Betriebgenommen werden. Die Überhitzerrohre wiesen örtlich Lochkorrosionenauf, so dass die Rohre ersetzt werden mussten. Der Ausfall durch Pannenerhöhte sich dadurch von ausgezeichneten 0.6 % auf 2.3 %. Aufgrund dieserPannen konnten ca. 3’000 t Abfall weniger verbrannt werden. Die Abklärungenüber die Korrosionsschäden sind noch nicht abgeschlossen.kehrichtverwertungGeschäftsbericht KEZO 2006 // www.kezo.ch


Im 2006 wurden folgende Betriebskennzahlen erreicht:Betriebskennzahlen (Basis 8’760 Stunden)2006 2005% Veränderung in % %Stillstände 0.0 – 5.6Revision 10.5 + 12.9 9.3Pannen 2.3 + 230.0 1.0Verfügbarkeit 87.2 + 3.4 84.1verbesserte schlackenqualitätDiE glühvErlUstE DEr schlackE konntEn weiter von 1.5 % auf unter 1.0 % reduziertwerden. Erfreulich entwickelte sich auch der Wassergehalt in derSchlacke. Betrug dieser im Jahr 2005 noch 18 %, so wurden im Jahr 2006im Mittel noch weniger als 15 % gemessen. Neben dem Trockenaustrag ander Ofenlinie 2, der einen grossen Beitrag zur Wassergehaltsreduktion beisteuerte,konnte auch bei den anderen Linien eine signifikante Reduktiondes Wassergehaltes erzielt werden. Die Verbesserung der Schlackenqualitätbringt nicht nur ökologischen Mehrnutzen, sondern reduzierte im Jahr2006 die Entsorgungs- und Transportkosten für die Schlacke um über CHF250’000. Aus den 38’690 t Schlacke konnten vor Ort 2’067 t Eisen entferntund der weiteren Verwertung zugeführt werden. In einem zweiten Aufbereitungsschrittauf der Deponie wurden nochmals ca. 360 t Eisen und ca. 325 tAluminium separiert.neue reststoffrezepturUm DiE rEststoffqUalität ZU vErbEssErn wurden in diesem Jahr verschiedeneRezepturänderungen geprüft. Einerseits sollte das Auslaugverhaltender Reststoffe verbessert werden und andererseits strebte man eine Reduktiondes Ausdehnungsverhaltens im Deponiekörper an. Beide Erwartungenkonnten nur teilweise erfüllt werden, so dass die zukünftige Ausrichtungder Reststoffentsorgung weiter untersucht werden muss.dieverbesserungder schlAckenquAlitätbringtnicht nurökologischenmehrnutZen,sondernreduZierte imJAhr 2006 die entsorgungs-undtrAnsportkostenum überchf 250’000.mehr salz aus abfallDiE aUs DEm abfall gEWonnEnE Salzmenge in Form von Streusalz und Sole erhöhtesich um über 15 %. Pro Tonne Abfall werden nun fast 10 kg Salz gewonnen.Dies führte einerseits zu einem grösseren Betriebsmittelverbrauchund anderseits zu mehr Korrosion im Kessel.DeponieaUf UnsErEr EigEnEn DEponiE WissEnbüEl wurden im Berichtsjahr 7’232 t Reststoffeeingearbeitet. Die Rekultivierungsarbeiten der Etappen 1 – 4.1 verzö-10 kehrichtverwertungGeschäftsbericht KEZO 2006 // www.kezo.ch


KEHRICHTVERWERTUNG ZÜRCHER OBERLANDMARKUS MOEHLStatementCHESTONAG Hard- und Software für IndustrieanlagenKt. AargauVermeidung von Verschwendungen:www.chestonag.chQ2/4«Durch kontinuierliche Kontrolle und Analyse von Datenkönnen Verschwendungen vermieden werden. Die KVAkann schnell und optimal auf Veränderungen reagieren.»Hinwil2 ) ) fl1 kehrichtverwertungGeschäftsbericht KEZO 2006 // www.kezo.ch


Mit ehrgeizigen Zielen ins Jahr 2007kehrichtmengeim Jahr 00 WollEn Wir 200’000 Tonnen Abfall verbrennen. Dieses Ziel kannnur erreicht werden, wenn der Betrieb wie auch die Materiallogistik optimalaufeinander abgestimmt sind und keine grösseren Ausfälle zu verzeichnensind. Wiederum werden ca. 30’000 Tonnen Abfall oder rund 15 % des Abfallaufkommensim Rahmen gegenseitiger Hilfeleistung aus Süddeutschlandoder von anderen Anlagen im Kanton Zürich stammen.schlackenaufbereitungDiE ofEnliniE WirD für DEn Trockenaustrag von Schlacke umgebaut. Der Umbauumfasst eine Neuentwicklung des Schlackenaustrags, eine Siebeinheitsowie zwei Transportsysteme für die Fein- und Grobschlacke. Mit dem Umbauwollen wir gleichzeitig den Sicherheitsstandard beim Schlackenaustragwesentlich verbessern.Ersatz der EindampfanlageDiE vorbErEitUngsarbEitEn für DEn tEilWEisEn Ersatz der Eindampfanlage sindabgeschlossen. Der Ersatz wird im 1. Quartal 2007 erfolgen.Ersatz der verbrennungsluftversorgung an derofenlinie mit DEm ErsatZ DEr vErbrEnnUngslUftvErsorgUng an der Ofenlinie 2 wollen wirdie Vorwärmung und die Luftmengenkontrolle der Verbrennungsluft verbessern.Durch den Einsatz von frequenzgesteuerten Ventilatoren soll zudemder Energieverbrauch reduziert werden.mit dem umbAuwollen wirden sicherheitsstAndArdbeimschlAcken-AustrAgwesentlichverbessern.Zusammenfassung der ZielgrössenZielgrössen Ziel 2007 Ist 2006 Ziel 2006Anteil Revisionen in % 9.0 10.5 9.0Anteil Pannen in % 1.0 2.3 1.0Anteil Stillstandzeiten in % 0.0 0.0 0.0Verfügbarkeit in % 90.0 87.2 90.0Betriebsaufwand in CHF/t 110.0 119.0 117.0Cashflow in Mio CHF 16.8 13.9 13.4kehrichtverwertungGeschäftsbericht KEZO 2006 // www.kezo.ch 1


Projekte 2006Der trockenaustrag von schlackemit DEr UmrüstUng DEr ofEnliniE 2 zu einer Pilotanlage für den Trockenaustragvon Schlacke begann eine sehr intensive Testphase für das neue Verfahren.Einmal mehr wurden wir bestens unterstützt vom AWEL (Amt für Wasser,Energie und Luft), vom UMTEC (Institut für Umwelt- und Verfahrenstechnikder Fachhochschule Rapperswil) und unseren Mitarbeitern. Eine Vielzahlvon Einstellungen und Proben wurde geprüft und analysiert. Immer wiederwurde von Trockenaustrag auf Nassaustrag umgestellt und umgekehrt, umdie Veränderungen am Gesamtprozess zu beobachten. Nach einer Betriebszeitvon über einem halben Jahr sind wir heute überzeugt, dass wir das neueVerfahren, auch wenn noch keine langjährige Erfahrung vorhanden ist, aufeiner Produktionsanlage umsetzen können. Die ökologischen und ökonomischenVorteile des Verfahrens sind so gross, dass auch heute noch nichtbekannte Mängel am Verfahren uns nicht zögern lassen, das Risiko einer Eigenentwicklungeinzugehen. Ausführliche Berichte zum Verfahren werden inKürze auf unserer Homepage www.kezo.ch oder auch auf den Internetseitendes AWEL www.abfall.zh.ch oder des UMTEC www.umtec.ch abrufbar sein.Die Delegiertenversammlung der KEZO hat an ihrer Sitzung vom 26. Oktober2006 einen Kredit von CHF 1.8 Mio gesprochen, so dass wir uns an die Umsetzungdes Verfahrens machen dürfen.nAch einerbetriebsZeit vonüber einemhAlben JAhr sindwir heuteüberZeugt, dAsswir dAs neueverfAhrenAuf einerproduktionsAnlAgeumsetZenkönnen.1 kehrichtverwertungGeschäftsbericht KEZO 2006 // www.kezo.ch


Ersatz lUvoDank DEm ErsatZ DEs bEstEhEnDEn Primärluftvorwärmers (LUVO) der Ofenlinie1 können wir neu die Primärluft aus dem Bunker ansaugen und dadurch dieStaubemissionen am Bunker auf ein Minimum reduzieren. Mit der Möglichkeit,die Primärluft bei Bedarf auf bis zu 180 °C vorzuwärmen, haben wir dieProzesssicherheit bei der Verbrennung wesentlich verbessert. Durch die Anbindungder Luftvorwärmtemperatur an die Feuchtigkeit des Abfalls reagiertdas System automatisch auf Heizwertschwankungen im Abfall und unterstütztden Anlagenführer bei seiner Tätigkeit. Noch sind einige anstehendeMängel von den Lieferanten während der nächsten Revision zu beheben. Wirkönnen jedoch heute bereits sagen, dass der neue LUVO die Erwartungenübertrifft.WarmhaltevorrichtungbEi allEn DrEi ofEnliniEn WUrDE eine Warmhaltevorrichtung eingebaut. Dankdieser Warmhaltevorrichtung können wir unsere Öfen gezielt bis auf maximal230 °C vorwärmen. Die Vorwärmung brauchen wir einerseits, um dasFeuerfestmaterial vorsichtig zu tempern und andererseits, um die Öfen möglichstschonend anzufahren. Da die Vorwärmung der Öfen mittels eigenemDampf erfolgt, werden während des Vorwärmens keine Emissionen freigesetzt.Nach Abschluss der Vorwärmphase kann man den Ofen sehr schnellauf Betriebstemperatur bringen und eine optimale Rauchgasreinigung undminimale Emissionen garantieren. Früher dauerte die Inbetriebnahme derOfenlinie unter Feuer je nach Temperkurve zwischen 24 bis 72 Stunden, heuteerreichen wir mit der Warmhaltevorrichtung nach der Temperung in wenigerals fünf Stunden die optimale Betriebstemperatur. Mit der Warmhaltevorrichtunghaben wir ökologisch wie auch betrieblich einen bedeutendenFortschritt gemacht.reduktion des WasserverbrauchsDEr mittlErE spEZifischE WassErvErbraUch pro Jahr konnte auch in diesem Jahrweiter von 595 auf 575 Liter Wasser pro Tonne verbrannten Kehrichts reduziertwerden. Das angestrebte Ziel von 500 l/t Abfall haben wir noch nichtganz erreicht. Wir arbeiten jedoch weiter an der Reduktion des Wasserverbrauchs,da uns der schonende Umgang mit den natürlichen Ressourcensehr wichtig ist.wir Arbeiten Ander reduktiondes wAsserverbrAuchs,dA uns derschonendeumgAng mit dennAtürlichenressourcensehr wichtig ist.kehrichtverwertungGeschäftsbericht KEZO 2006 // www.kezo.ch 1


Ersatz des prozessleitsystemsim abgElaUfEnEn Jahr WUrDE sEhr intensiv an der Dokumentation der bestehendenAnlagen gearbeitet, damit der Ersatz des Prozessleitsystems effizientund auch sicher erfolgen kann. Teilsysteme wie die Wasseraufbereitung, dieLuftkondensatorsteuerung und andere wurden bereits auf das neue Leitsystemübertragen. Der Ersatz des Leitsystems ist für uns eine einmaligeGelegenheit, um die verschiedensten Prozessschritte zu optimieren. Dankder sehr kompetenten Unterstützung der Firma Chestonag AG, Seengenkam es bei den anstehenden Arbeiten nie zu Ausfällen oder Verzögerungen.Ersatz Eindampfanlagein DEr EinDampfanlagE WirD Das gereinigte Abwasser der KEZO eingedampft.Das Kondensat wird als Prozesswasser zurückgeführt und das Salz und dieSole werden im Winterdienst des Strassenunterhalts oder in Wasseraufbereitungsanlageneingesetzt. Ohne Eindampfanlage müsste die KEZO bereitsnach einer Woche den Betrieb komplett einstellen. Mit dem Hersteller wurdedeshalb der Ersatz der kritischen Anlageteile minutiös geplant. Viele Vorarbeitenwurden bereits ausgeführt, so dass der Ersatz der Hauptkomponentenanfangs 2007 erfolgen kann.litteringDiE gEmEinDE bUbikon hat an der Herbsttagung 2005 des AWEL im Bezirk Hinwilangeregt, gemeinsam mit anderen Gemeinden gegen das Littering vorzugehen.Ein daraufhin gegründetes Projektteam wurde von der KehrichtverwertungZürcher Oberland KEZO koordiniert. Erste Abklärungen in den 39Verbandsgemeinden zeigten, dass in den meisten Gemeinden ein InteressedAshAuptAnliegender pilotkAmpAgnewAr, einenwesentlichenbeitrAg ZurverbesserungderverschmutZungdurch litteringZu leisten.1 kehrichtverwertungGeschäftsbericht KEZO 2006 // www.kezo.ch


estand, aktiv gegen die störenden Verunreinigungen vorzugehen. Die KEZObeschloss daher, in ausgewählten Verbandsgemeinden eine Pilotkampagnegegen das Littering durchzuführen. Das Hauptanliegen der Pilotkampagnewar es, einen wesentlichen Beitrag zur Verbesserung der unbefriedigendenSituation bezüglich der Verschmutzung durch das Littering zu leisten. Währendder Pilotkampagne sollten zudem Praxiserfahrungen mit konkretenMassnahmen und Aktionen gesammelt werden, damit erfolgreiche Aktivitätennach Abschluss der Pilotphase auch in den anderen Gemeinden realisiertwerden können. Als Pilotgemeinden engagierten sich Bubikon,Illnau – Effretikon, Kyburg, Maur und Rüti.Die Kampagne wurde durch eine gute Medienpräsenz im Zürcher Oberlandder Bevölkerung bekannt gemacht. Abschliessend kann gesagt werden,dass sich die gemeinsam durchgeführte Analyse der bestehendenSituation, das Erfassen der lokalen Bedürfnisse sowie das gemeinsame Erarbeitenvon Kampagnenzielen und das Entwickeln der Kampagne bewährthaben. Zu den erprobten Kampagnenmassnahmen gehören u.a. abfallfreieZonen mit Paten, Plakate mit in der Gemeinde bekannten Persönlichkeitenund Kleber auf Abfallkübeln. Diese führen jedoch nur zum Erfolg, wenn dieUmsetzung in den Gemeinden mit einem grossen Engagement erfolgt.kehrichtverwertungGeschäftsbericht KEZO 2006 // www.kezo.ch 1


KEHRICHTVERWERTUNG ZÜRCHER OBERLANDHANSUELI GIRSBERGERGIRSBERGER INFORMATIK DatenerfassungDaten als Wekzeuge:Statementwww.giag.chQ3 /4Kt. Schwyz«Detailliertes Datenmonitoring wird zu einem der wichtigstenWerkzeuge für die Mitarbeitenden der KEZO. Esermöglicht präventives Eingreifen, garantiert Betriebssicherheitund Optimierungen auf allen Prozessstufen.»Hinwil2 ) ) flprozessdatenmanagement1 Geschäftsbericht KEZO 2006 // www.kezo.ch


Die Erfahrungen auf allen Betriebsstufen sind sehr positiv. Die Daten bzw.die Auswertungen werden als tägliche Werkzeuge genutzt und helfen jedemEinzelnen, die Prozesse im eigenen Verantwortungsbereich zu optimieren.Mit der Vernetzung der Daten über die Verantwortungsbereiche hinaus stellenwir sicher, dass jede Bereichsoptimierung auch der Optimierung des Gesamtprozessesdient.Die systematische wiederkehrende Datenauswertung wurde zum wichtigenPfeiler unserer betrieblichen Qualitätssicherung. Kleinste Abweichungenwerden frühzeitig erkannt, so dass entsprechende Massnahmen eingeleitetwerden können.Auch die schnelle Nutzung von historischen Daten ermöglicht uns immerwieder den Vergleich zu früheren Einstellungen und ist daher ein Garant dafür,dass wir uns in die richtige Richtung weiter entwickeln.Schliesslich können wir unsere Daten sehr einfach aufbereiten, so dass derdirekte Vergleich zu anderen Anlagen möglich ist und wir uns so mit denBesten messen können.prozessdatenmanagement0 Geschäftsbericht KEZO 2006 // www.kezo.ch


etriebsdaten als beurteilung der abfallqualitätam bEispiEl DEr abfallqUalität k ann man sehr gut aufzeigen, welcher Nutzen ineiner stufengerechten, transparenten Zusammenstellung von abteilungsübergreifendenDaten steckt.91 Stichprobenkontrolle2 Heizwert3 Verstopfungen im EntschlackerSchlackenqualität874 Schlackenmenge5 Elektrofilteraschenmenge1266 Ausfall von Elektrofilterstufen7 Rohgasmessung8 Natronlaugenverbrauch45Amoniakverbrauch9 Salzproduktion3Wurde bis anhin die Abfallqualität nur optisch beurteilt, so werden heutesämtliche Betriebsdaten, die eine Abfallrelevanz haben, zusammengetragenund zur Beurteilung der Abfallqualität genutzt.Die Materiallogistik prüft mit der Stichprobenkontrolle (1), ob der Abfall denAnnahmebedingungen bezüglich Dimension und Materialien genügt. DieVerantwortlichen für die Verbrennung beurteilen den Abfall aufgrund desHeizwertes (2), der Schlackenqualität (3) und der Schlackenmenge (4) sowieaufgrund von Problemen im Elektrofilter (6). Im Prozess der Rauchgasreinigungwird der Anfall an Elektrofilterasche (5) beobachtet und die Datender Rohgasmessung (7), den Betriebsmittelverbrauch (8) (Natronlauge,Amoniak), sowie die spezifische Salzproduktion (9) geprüft. Nur durch eineGesamtbetrachtung aller abfallrelevanten Daten kann schlussendlich derAbfall beurteilt werden, sowie die Wirksamkeit von Massnahmen zur Abfallqualitätsverbesserunggeprüft werden.Auch der Verwaltungsrat hat die Wichtigkeit des Prozessdatenmanagementsfrühzeitig erkannt und hat uns die nötigen Ressourcen an Geld und Zeit zurVerfügung gestellt.nur durch einegesAmtbetrAchtungAllerAbfAllrelevAntendAtenkAnn derAbfAll beurteiltwerden.prozessdatenmanagementGeschäftsbericht KEZO 2006 // www.kezo.ch1


SammeldienstÖkologie beim sammeldienstnicht nUr DiE vErbrEnnUngsliniEn DEr kEZo sollen mit modernsten Rauchgasreinigungssystemenausgerüstet sein, auch bei den Sammeldienstfahrzeugender KEZO streben wir einen hohen Umweltstandard an. Wir haben unsdaher entschlossen, die Sammeldienstfahrzeuge mit Russpartikelfiltern undDeNOx – Katalysatoren nachzurüsten.Im Herbst 2006 haben wir bereits ein erstes Fahrzeug mit Partikelfilter ausgerüstet.Die Nachrüstung erfolgte problemlos, und bis heute konnten keinerleiSchwierigkeiten festgestellt werden. Wir planen, die restlichen Fahrzeugeim Laufe des Jahres 2007 nachzurüsten. Mit diesem technologischenSchritt können die Fahrzeuge der Stufe EURO 3 auf die Stufe EURO 5 aufgewertetwerden und genügen damit bereits heute den strengsten Abgasnormender Zukunft.grosse reparaturen bei den sammelfahrzeugenin DiEsEm Jahr mUsstEn Wir bEi vier Fahrzeugen grosse Reparaturschäden beheben.Neben den ausserordentlich hohen Reparaturkosten belasteten dieMietkosten für die Ersatzfahrzeuge unsere Rechnung, so dass die durchschnittlichenSammelkosten für Hauskehricht von CHF/t 74.74 auf CHF/t76.55 anstiegen.Sammelkosten Hauskehrichtin CHF pro Tonne90.585.180.677.774.776.6anstieg der hauskehrichtmengenDiE EingEsammEltEn haUskEhrichtmEngEn ErhÖhtEn sich leicht um 2.2 % auf22’319 Tonnen. Auch beim Gewerbekehricht konnte eine moderate Mehrmengevon 1.4 % auf 10’375 Tonnen erzielt werden. Die eingesammeltenGrüngut- und Kartonmengen stagnierten mit 10’037 t bzw. 1’242 t auf den010203040506Vorjahreswerten.bessere kommunikation mit unseren kundenk ann bErEitgEstElltEr abfall nicht EingEsammElt werden, werden unsere Kundenseit Herbst 2005 mit einem gelben Aufkleber über die Ursache informiert.Viele Rückfragen erübrigen sich dadurch. Die Einführung der gelbenKleber wurde auch von den Gemeinden positiv bewertet.Abfallarten in Prozenten50.8 % Hauskehricht23.6 % Gewerbekehricht22.8 % Grünabfälle2.8 % Kartonsammeldienst Geschäftsbericht KEZO 2006 // www.kezo.ch


Sonderabfallbeliebte sonderabfallstelleDEr anstUrm aUf UnsErE sonDErabfallstEllE hielt auch im Jahr 2006 unvermindertan. Nach 264 t im Jahr 2005 wurden im Jahr 2006 221 t Sonderabfällefachmännisch entsorgt. Der Rückgang von fast 45 t ist auf die Lagerräumungeines einzelnen Kunden im Jahr 2005 zurückzuführen.Sonderabfälle in Tonnen pro Jahr26422119016803040506sammeldienstGeschäftsbericht KEZO 2006 // www.kezo.ch


Informationinternet, abfalltelefonUntEr WWW.kEZo.ch ist DiE kEZo seit Mitte 2001 auf dem Internet präsent. DieKEZO – Homepage erfreut sich seither stark steigender Nachfrage. Diemeistbesuchten Seiten sind «Öffnungszeiten» und «Preisliste». Trotzdemwird das Abfalltelefon von vielen Leuten nach wie vor gerne benutzt – ca. 7mal pro Tag.Anzahl Webseitenbesuche29 46542 650abfallunterricht«Frau Heidi Muster gestaltet die Lektionen sehr, sehr gut und stufengerecht.20 78819 576Sie erzeugt eine positive, angenehme Atmosphäre und wirkt sehr kompetent.Ich freue mich immer auf die Stunden mit ihr. Die Kinder sind jeweilsauch begeistert. Sogar meine schwierigsten Schüler machten gut mit.»15.12.06, Helen Fankhauser, Unterstufenlehrerin, Schulhaus Hellwies, Volketswil03040506Von 705 angefragten Schulklassen haben 616 (87 %) einen Besuch durch einMitglied des KEZO – Lehrteams gewünscht und erhalten. In Kindergartenund Unterstufe melden sich fast alle Klassen an, hingegen liegt in den höherenKlassen die Beteiligung jeweils tiefer. Durch diese Besuche wurdenetwa 12’000 Schülerinnen und Schüler erreicht.information Geschäftsbericht KEZO 2006 // www.kezo.ch


In enger Zusammenarbeit mit der Pusch (Praktischer UmweltschutzSchweiz) wurde weiterhin an den Zielen des Abfallunterrichts gearbeitet.Das wurde nötig, da in der Ostschweiz der Abfallunterricht in immer mehrKantonen (ZH, TG, SG, AI, AR, LU, z.T. BE) eingeführt ist und messbare Ergebnissedurch klar definierte Ziele besser erreichbar sind. Um die neuenZiele zu veranschaulichen, wurden Bildserien zu den Themen «Kupfer» und«Aluminium» (Mittelstufe), zum Thema «Textilien» (Oberstufe) und zu denWertstoffsammlungen (Unter- und Mittelstufe) mit dazugehörigen Arbeitsblätternerarbeitet.kEZo – führungen«KEZO erleben» in Form eines Rundganges durch die KEZO – Anlagen sollbei allen Bevölkerungsgruppen, insbesondere bei den Schulen, ausgebautwerden. Ziel ist, erlebbar und dadurch auch bewusst zu machen, dass unserAbfall bei uns auf der Erde bleibt und unsere Umwelt dadurch «altert»,je mehr Abfall, desto schneller. Es wird auch gezeigt, was wir dagegen tunkönnen – mit den KEZO – Anlagen, und jede(r) für sich.«ich nehme mirvor, wirklichnicht mehr AllZuviel Zu wollenund dAfür Auchnicht wegZuwerfen.»AnoukAnzahl Führungen1541489604 05 06Total5 3604 05 06Unterstufe35746504 05 06Mittelstufe12263604 05 06Oberstufe19281604 05 06MittelschulenStudenten25 23 2504 05 06PrivateVereineSeit Juni 2006 werden die Führungen etwa zweimal wöchentlich auch durchFrau Myriam Wunderli, Uster, geleitet. Ihre Mithilfe wurde notwendig, da dieAnzahl der Führungen in den letzten zwei Jahren stark gewachsen ist.«beim krAllenführergefiel esmir Auch sehr.Als ich in denofen sAh, tAt mirder AbfAll gerAdeein wenigleid.» ramoninformationGeschäftsbericht KEZO 2006 // www.kezo.ch


mutationenim Jahr 00 habEn Wir unsere Schichtarbeiter um einen Mitarbeiter erweitert,so dass wir einen anstehenden Personalabgang kompensieren können. Wirfreuen uns, mit Herrn Hans Kohler ein zuverlässiges, motiviertes Teammitgliedgefunden zu haben.Im März resp. Mai des vergangenen Jahres konnten unsere langjährigenMitarbeitenden, Frau Blanca Hähni und Herr Hans Vontobel, in den wohlverdientenRuhestand entlassen werden. Ihnen an dieser Stelle einen herzlichenDank für die wertvollen Dienste.personalwesenGeschäftsbericht KEZO 2006 // www.kezo.ch


KEHRICHTVERWERTUNG ZÜRCHER OBERLANDDANIEL BOENIKEZONutzen von Energiemonitoring:Statementwww.chestonag.chQ4 /4Kt. Zürich«Um die Datenablage von jährlich 10 Gigabyte zurechtfertigen, müssen kontinuierlich neue signifikanteKorrelationen entwickelt werden, damit ökologische undökonomische Mehrwerte generiert werden können.»Hinwil2 ) ) flfinanzen Geschäftsbericht KEZO 2006 // www.kezo.ch


FinanzenVollauslastung bei allen Ofenlinienhohe UnterhaltskostenDiE spEZifischEn kostEn pro tonnE Abfall erhöhten sich von CHF/t 160 auf 169.Die Zunahme von 35 % beim Betriebsaufwand geht zu Lasten der grossenUnterhaltsprojekte. Mit dem Ersatz der Eindampfanlage, dem Ersatz desProzessleitsystems und dem Ersatz des Luftvorwärmers an der Ofenlinie 1nahm der Betriebsaufwand massiv zu. Die Kennzahlen Personal- und Kapitalaufwandreduzierten sich im Bereich der Zunahme der Abfallmenge. Diespezifischen Entsorgungskosten reduzierten sich aufgrund der kleinerenSchlackenmenge (reduzierter Wassergehalt) und der Rückführung einesgrösseren Anteils der Schlacke nach Deutschland.Spezifische Aufwände in CHF pro Tonne191169160die speZifischenentsorgungskostenreduZiertensich AufgrundkleinererschlAckenmengenundderen rückführungennAchdeutschlAnd.6654 504235 3358496625 22 2004 05 0604 05 0604 05 0604 05 0604 05 06GesamtaufwandKapitalPersonalBetriebEntsorgungfinanzenGeschäftsbericht KEZO 2006 // www.kezo.ch


steigerung der spezifischen ErtragszahlenDank vollaUslastUng, gUtEn ErträgEn aUs dem süddeutschen Abfall und derFernwärme, sowie überdurchschnittlichen Leistungserträgen beim Stromkonnten die spezifischen Ertragszahlen um 4.4 % gesteigert werden.Spezifische Gesamterträge in CHF pro Tonne193 189182154144 14934 35 3704 05 06Gesamterträge42 304 05 06 04 05 06 04 05 06AbfallEnergieDiversescashflow auf hohem niveau gehaltentrotZ DEr grossEn UntErhaltsproJEktEn konntE der Cashflow noch leicht um1.5 % gesteigert werden. Der Cashflow wird auch dieses Jahr vollumfänglichfür die Reduktion der Fremdverschuldung verwendet.abbau der fremdverschuldungDer Abbau der Fremdverschuldung hatte grosse Priorität.Cashflow Entwicklung in 1000 CHFVerzinsliches Fremdkapital in 1000 CHF10 91514 10811 60613 64913 85696 22587 12582 00073 0009 02058 00045 500010203040506010203040506finanzen0 Geschäftsbericht KEZO 2006 // www.kezo.ch


AnhangFinanzen31.12.2006 31.12.2005 31.12.2004 31.12.2003 31.12.2002 31.12.2001Nettoerlöse 1 000 CHF 43 896 40 340 37 101 41 117 45 722 40 468Veränderung % 8.8 8.7 -9.8 -10.1 13.0 8.2Cashflow 1 000 CHF 13 856 13 649 9 020 11 606 14 108 10 915Veränderung % 1.5 51.3 -22.3 -17.7 29.3 3.2Rücklagen 1 000 CHF 5 411 5 699 502 2 705 5 772 3 057Veränderung % -5.1 1 034.3 -81.4 -53.1 88.8 20.3Abschreibungen 1 000 CHF 8 445 7 944 8 515 8 896 8 333 7 848Veränderung % 6.3 -6.7 -4.3 6.8 6.2 -2.2Sachanlagen 1 000 CHF 72 620 80 820 88 520 95 495 102 821 106 989Verzinsliches Fremdkapital 1 000 CHF 45 500 58 000 73 000 82 000 87 125 96 225Bestand Rücklagen 1 000 CHF 36 257 30 846 25 147 24 645 21 940 16 168Pro Tonne AbfallPersonalaufwand CHF/t 33 35 42Veränderung % -5.7 -16.7Betriebsaufwand CHF/t 66 49 58Veränderung % 34.7 -15.5Entsorgungsaufwand CHF/t 20 22 25Veränderung % -9.1 -12Kapitalaufwand CHF/t 50 54 66Veränderung % -7.4 -18.2Gesamtaufwand CHF/t 169 160 191Veränderung % 5.6 -16.2Erträge Abfall CHF/t 149 144 154Veränderung % 3.5 -6.5Erträge Energie CHF/t 37 35 34Veränderung % 5.7 2.9Erträge Diverses CHF/t 3 2 4Veränderung % 50 -50 -Gesamterträge CHF/t 189 181 192Veränderung % 3.8 -5.7 -anhangGeschäftsbericht KEZO 2006 // www.kezo.ch1


Annahme31.12.2006 31.12.2005 31.12.2004 31.12.2003 31.12.2002 31.12.2001Abfallmengen ( Annahme ) t 187 352 177 959 159 942 171 975 164 697 147 849Veränderung % 5.3 11.3 -7.0 4.4 11.4 8.5Abfallmengen ( verbrannt ) t 188 247 178 356 161 287 168 758 164 048 147 849Veränderung % 5.5 10.6 -4.4 2.9 11.0 8.5davon Klärschlamm(Annahme) t 16 349 14 244 15 469 14 702 15 541 12 004Veränderung % 14.8 -7.9 5.2 -5.4 29.5 29.8davon Klärschlamm direkt t 16 349 14 244 13 348 1 936Veränderung % 14.8 6.7 589.6davon Klärschlamm trocken t 0 0 2 121 12 766 15 541 12 004Veränderung % -83.4 -17.9 29.5 29.8Sonderabfälle ( KEZO ) t/J 221 264 190 168Veränderung % -16.3 38.9 13.1VerwertungStromproduktion MWh 115 653 113 238 98 739 102 929 99 354 89 180Veränderung % 2.1 14.7 -4.1 3.6 11.4 5.5spez. Stromproduktion MWh/t 0.614 0.64 0.61 0.61 0.61 0.60Veränderung % -3.2 3.7 0.4 0.7 0.4 -2.8Stromabgabe MWh 91 182 84 117 70 902 71 988 71 924 61 163Veränderung % 8.4 18.6 -1.5 0.1 17.6 3.1spez. Stromabgabe MWh/t 0.484 0.47 0.44 0.43 0.44 0.41Veränderung % 2.7 7.3 3.1 -2.7 6.0 -5.0spez. Stromeigenverbrauch MWh/t 0.130 0.16 0.17 0.18 0.17 0.19Veränderung % -20.4 -5.4 -5.9 9.7 -11.8 2.6Fernwärmeproduktion MWh 21 631 20 274 18 481 20 020 17 377 19 500Veränderung % 6.7 9.7 -7.7 15.2 -10.9 -6.1Fe-Schrott aus Schlacke t 2 427 2 577 1 917 2 046 2 014 1 903Anteil Fe-Schrott in Schlacke % 6.3 6.7 5.4 5.5 5.3 5.4NE aus Schlacke t 325 205Anteil NE in Schlacke % 0.8 0.5Aussortiertes Leichteisen t 377 370 385 235 234 562Anteil am Abfall % 0.20 0.21 0.24 0.14 0.14 0.38Salz, Sole ( 100% ) t 1 937 1 617 1 608 1 360 2 242 1 315Salz, Sole ( 100% ) pro t Abfall kg/t 10.3 9.1 10.0 8.1 13.7 8.9anhang Geschäftsbericht KEZO 2006 // www.kezo.ch


Deponie31.12.2006 31.12.2005 31.12.2004 31.12.2003 31.12.2002 31.12.2001Schlacke t 38 690 38 578 35 460 37 495 37 893 35 004Anteil am Abfall % 20.6 21.6 22.0 22.2 23.1 23.7Glühverluste Schlacke % 1 1.5abgelagerte Reststoffe t 7 232 5 738 5 892 6 973 6 076 5 770Anteil am Abfall % 3.8 3.2 3.7 4.1 3.7 3.9BetriebAnteil Revisionen % 10.5 9.3 6.1 7.1 13.7 10.7Anteil Stillstände % 0 5.6 15.5 5.9 4.0 14.1Anteil Pannen % 2.3 1.0 1.3 1.8 2.1 1.8Verfügbarkeit aller Ofenlinien % 87.2 84.1 77.1 85.2 80.2 73.4Heizwert MWh/t 3.5 3.5 3.3 4.1 4.0 3.7Veränderung % -2.0 6.0 -19.2 2.0 8.9 -3.9Anzahl Mitarbeiter 47 48.4 51.4 51.6 52.1 54.3Auszubildende 1.0 1.0SammeldienstSammelkosten Hauskehricht CHF/t 76.55 74.74 77.69 80.56 85.13 90.52Veränderung % 2.4 -3.8 -3.6 -5.4 -6.0 -3.6Hauskehricht t/J 22 319 21 831 21 650 20 913 20 399 20 028Veränderung % 2.2 0.8 3.5 2.5 1.9 1.5Gewerbekehricht t/J 10 375 10 231 10 233 10 234 10 269 10 022Veränderung % 1.4 0 0 -0.3 2.5 4.1Grünabfälle t/J 10 037 10 036 9 901 9 145 8 953 8 106Veränderung % 0 1.4 8.3 2.1 10.4 -1.7Karton t/J 1 242 1 254 1 344 1 336 1 312 1 302Veränderung % -0.9 -6.7 0.6 1.8 0.8 5.6anhangGeschäftsbericht KEZO 2006 // www.kezo.ch


Hauskehricht pro Gemeinde in tOhne Gewerbekehricht2006 2005 2004 2003Bäretswil 635.7 626.4 605.9 573.2Bauma 566.4 553.6 541.5 503.6Bubikon 735.4 728.5 724.4 733.9Dürnten 743.6 712.4 747.6 726.4Egg 1 151.0 1 108.1 1 098.5 1 096.8Erlenbach 842.3 817.8 811.0 788.8Fehraltorf 685.6 672.6 664.0 655.8Fischenthal 283.9 266.6 261.3 265.9Gossau 1 137.8 1 111.3 1 115.3 1 067.9Grüningen 342.4 341.1 341.0 351.5Herrliberg 761.0 763.0 778.3 801.2Hittnau 444.2 423.5 429.8 388.5Hombrechtikon 1 011.6 970.6 964.8 962.1Illnau – Effretikon 1 912.4 1 912.5 1 885.0 1 869.5Jona – 2 337.6 2 278.6 2 305.4Küsnacht 2 321.9 2 266.4 2 216.6 2 149.7Maur 1 399.9 1 368.4 1 395.7 1 373.3Meilen 2 198.1 2 117.8 2 098.3 2 039.8Mönchaltorf 435.7 428.6 424.0 426.9Oetwil am See 489.4 469.9 480.6 475.3Pfäffikon 1 389.6 1 331.9 1 335.6 1 261.6Rapperswil – 1215.3 1183.0 1 161.4Rapperswil – Jona 3 609.3 – – –Rüti 1 563.7 1 546.5 1 547.5 1 453.6Stäfa 1 870.2 1 800.4 1 755.1 1 752.1Sternenberg 40.4 43.3 44.7 42.4Uster 4 742.0 4 631.6 4 475.2 4 542.6Volketswil 2 336.6 2 250.4 2 157.3 2 072.8Wald 1 323.8 1 273.3 1 223.7 1 180.2Weisslingen 425.4 419.1 426.6 405.4Wetzikon 3 145.0 3 088.3 3 096.8 2 971.2Zollikon 1 987.0 1 945.9 1 951.8 1 908.0Inkl. GewerbekehrichtGreifensee 934.3 929.0 922.4 913.8Hinwil 2 721.9 2 661.3 2 536.7 2 449.9Kyburg 67.5 62.0 57.3 61.7Männedorf 1 547.1 1 499.5 1 459.0 1 442.8Russikon 604.4 608.0 675.7 566.1Seegräben 232.6 218.9 224.7 220.1Uetikon am See 942.7 938.2 925.0 922.8Zumikon 974.1 967.8 949.4 958.2total . . 0. .1anhang Geschäftsbericht KEZO 2006 // www.kezo.ch


Hauskehricht pro Einwohner in kgOhne Gewerbekehricht2006 2005 2004 2003Bäretswil 141 139 137 132Bauma 133 132 126 117Bubikon 121 123 126 127Dürnten 121 116 119 116Egg 146 143 142 140Erlenbach 162 159 160 156Fehraltorf 131 135 135 135Fischenthal 136 133 130 132Gossau 122 121 122 118Grüningen 118 118 117 120Herrliberg 132 134 133 138Hittnau 140 133 136 126Hombrechtikon 130 126 125 126Illnau – Effretikon 123 124 123 122Jona – 131 129 130Küsnacht 177 172 171 170Maur 152 154 155 151Meilen 185 182 178 176Mönchaltorf 134 131 132 134Oetwil am See 112 112 112 111Pfäffikon 137 132 132 126Rapperswil – 151 147 144Rapperswil – Jona 140 – – –Rüti 138 133 138 130Stäfa 140 140 139 140Sternenberg 115 117 119 118Uster 154 152 148 153Volketswil 152 150 145 141Wald 147 141 136 132Weisslingen 138 138 145 142Wetzikon 161 158 160 156Zollikon 167 163 165 161Durchschnitt 10 1 1 1Inkl. GewerbekehrichtGreifensee 182 178 176 174Hinwil 275 268 257 251Kyburg 186 172 158 166Männedorf 158 155 151 155Russikon 151 151 167 139Seegräben 192 175 175 176Uetikon am See 176 172 170 171Zumikon 197 199 203 203Durchschnitt 10 1 1 1anhangGeschäftsbericht KEZO 2006 // www.kezo.ch


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