Festbericht OK March - ZSJV

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Festbericht OK March - ZSJV

58. Zentralschweizerisches Jodlerfest 201222. – 24. Juni 2012OK – Schlussbericht


Vorwort des OKPDas OK blickt insgesamt zufrieden auf das 58. Zentralschweizerische Jodlerfest vom 22. -24. Juni 2012 zurück. Das ideale Festwetter, die disziplinierten Teilnehmenden an den Wettvorträgensowie das abwechslungsreiche kulinarische und kulturelle Angebot für die vielenGäste von nah und fern haben zur guten Feststimmung beigetragen. Insbesondere ist dasOK glücklich, dass der Festanlass mit insgesamt rund 45'000 Besuchern ohne nennenswerteZwischenfälle durchgeführt werden konnte.Grosse Gastfreundschaft der MärchlerFür den Ausserschwyzer Bezirk March und deren Bevölkerung sowie für die vier gastgebendenMärchler Jodlerklubs waren diese drei tollen Festtage ein ganz besonderes Erlebnis, hatdoch seit dem Jahre 1938 kein ZSJF in dieser Region mehr stattgefunden. Mit der Prämierungder zehn am schönsten dekorierten Festzelte waren die Festzeltbetreiber zudem bestrebt,den Festbesuchern im Festzentrum in den Lachner Seeanlagen die gemütliche Ambienteeines Jodlerdörfli zu bieten.Wettvorträge, Festakt und FestumzugDie festlich geschmückten Wettvortragslokale und -Plätze für die Vorträge in den SpartenJodelgesang, Alphorn-/ Büchelblasen und Fahnenschwingen haben die Teilnehmenden zuhohen Niveaus in ihren Darbietungen motiviert. Die Jury-Obmänner durften erfreulicherweiseeine entsprechend sehr gute Bilanz ziehen. Zudem waren die in Scharen angereisten aufmerksamenZuhörer und Zuhörerinnen äusserst begeistert. Weitere besondere Höhepunkteerfreuten die Festbesucher am Festsonntag. Der traditionelle Festakt mit Gottesdienst, gesanglichenDarbietungen, Festansprachen und Fahnenübernahme waren sehr eindrücklich.Zum grandiosen Abschluss der drei prächtigen Festtage präsentierte sich der vielfältigeFestumzug.„Cheibe gmüetli“Im Namen der vier gastgebenden Märchler Jodlerklubs und des OK danke ich allen Festbesuchernfür ihre Teilnahme am 58. Zentralschweizerischen Jodlerfest 2012 recht herzlich.Ein ganz besonderer Dank gilt den unzähligen Helfern und Helferinnen, den Behörden, denVerbandsorganen des ZSJV, den Juroren und Obmännern, den Teilnehmenden der Wettvorträge,den kreativen Festzeltbetreibern sowie allen Personen vor und hinter den Kulissen, diezum erfolgreichen Anlass beigetragen haben. Das OK hat sich sehr bemüht, den Festbesuchernein gut organisiertes Festprogramm zu bieten. Nach rund zweijähriger Vorbereitungszeitund anschliessenden drei eindrücklichen Festtagen ist dieser für die Region Ausserschwyzbedeutende Festanlass leider bereits wieder Geschichte. Mit unserem FestmottoI


„cheibe gmüetli“ hoffen wir, dass Sie sehr geschätzte Festbesucherinnen und Festbesucher,das Jodlerfest 2012 in der March geniessen konnten und Ihnen wie uns die erlebnisreichenFesttage noch lange in guter Erinnerung bleiben werden.Walter Stählin, OKPII


Inhaltsverzeichnis1 Ausgangslage, Auftrag, Ziele, Strategie ....................................................... 12 Festvertrag ZSJV, Rahmenbedingungen ...................................................... 23 Festorganisation, Arbeitsmethodik, Kommunikation .................................. 34 Festkonzept und Festprogramm ................................................................... 55 Ressortbeschriebe, Organigramme, Pflichtenhefte ..................................... 65.1 Ressort OK-Präsidium (OKP, Vize 1, Vize 2) ........................................... 65.1.1 Organisation: ................................................................................ 65.1.2 Pflichtenheft: ................................................................................ 65.1.3 Aufgaben, Konzepte: .................................................................... 75.1.4 Fazit Ressortchefs........................................................................ 85.2 Ressort Administration (Heinz Rauchenstein) ........................................ 105.2.1 Organisation: .............................................................................. 105.2.2 Pflichtenheft: .............................................................................. 105.2.3 Aufgaben, Konzepte: .................................................................. 105.2.4 Kategorien: ................................................................................. 125.2.5 Fazit Ressortchef ....................................................................... 135.3 Ressort Bau + Technik (Walter Züger) ................................................... 145.3.1 Organisation: .............................................................................. 145.3.2 Pflichtenheft: .............................................................................. 145.3.3 Aufgaben, Konzepte: .................................................................. 155.3.4 Fazit Ressortchef: ...................................................................... 165.4 Ressort Dienste (Pirmin Steinegger) ...................................................... 175.4.1 Organisation: .............................................................................. 175.4.2 Pflichtenheft: .............................................................................. 175.4.3 Aufgaben, Konzepte: .................................................................. 175.4.4. Fazit Ressortchef ....................................................................... 235.5 Ressort Wettvorträge (Peter Heinrich) ................................................... 265.5.1 Organigramm: ............................................................................ 265.5.2 Pflichtenheft: .............................................................................. 265.5.3 Aufgaben, Konzepte: .................................................................. 265.5.4 Fazit Ressortchef: ...................................................................... 285.6 Ressort Festwirtschaft (Kurt Huber) ....................................................... 295.6.1 Organigramm: ............................................................................ 295.6.2 Pflichtenheft: .............................................................................. 295.6.3 Aufgaben, Konzepte: .................................................................. 295.6.4 Fazit Ressortchef: ...................................................................... 335.7 Ressort Festanlässe (Pit Marty) ............................................................. 34III


5.7.1 Organigramm: ............................................................................ 345.7.2 Pflichtenheft: .............................................................................. 345.7.3 Aufgaben, Konzepte: .................................................................. 345.7.4 Fazit Ressortchef: ...................................................................... 375.8 Ressort Sponsoring (Roland Egli) .......................................................... 395.8.1 Organigramm: ............................................................................ 395.8.2 Pflichtenheft: .............................................................................. 395.8.3 Aufgaben, Konzepte: .................................................................. 395.8.4 Fazit Ressortchef ....................................................................... 405.9 Ressort Info, Werbung (Romano Bigi) .................................................... 425.9.1 Organigramm: ............................................................................ 425.9.2 Pflichtenheft: .............................................................................. 425.9.3 Aufgaben, Konzepte: .................................................................. 425.9.4 Fazit Ressortchef ....................................................................... 445.10 Ressort Medien, Presse (Cilla Kessler) .................................................. 455.10.1 Organigramm: ............................................................................ 455.10.2 Pflichtenheft: .............................................................................. 455.10.3 Aufgaben, Konzepte: .................................................................. 455.10.4 Fazit Ressortchef ....................................................................... 465.11 Ressort Finanzen (Benno Schätti).......................................................... 475.11.1 Organigramm: ............................................................................ 475.11.2 Pflichtenheft: .............................................................................. 475.11.3 Aufgaben, Konzepte: .................................................................. 475.11.4 Fazit Ressortchef: ...................................................................... 516 Budgetplanung, Kostenrechnung ............................................................... 537 Zusammenfassung, Fazit, Schlusswort ...................................................... 61AbkürzungenOKG OK-Gesamt ARP Arbeitspapier (Anhang zu OKS) ZSJVP Präsident ZSJVOKA OK-Ausschuss ANP Aktennotiz OK-Präsident ZSJV Zentr-.CH-VerbandOKM OK-Mitglieder PRA Protokoll OK-Ausschuss ORS OK-RessortOKP OK-Präsident PRG Protokoll OK-Gesamt OKGS Sitzung OK GesamtOKK OK-Komitee MJK Märchler Jodlerklubs OKAS Sitzung OK AusschussIV


1 Ausgangslage,Auftrag,Ziele,StrategieDie vier Märchler Jodlerklubs - Maiglöggli Lachen, am St. Johann Altendorf, SängertreuSiebnen und Bärgblüemli Wangen - haben am 9.12.2009 entschieden, sich beim ZSJV fürdie Durchführung des 58. Zentralschweizerischen Jodlerfestes im Jahre 2012 zu bewerben.Die Wahl an der Delegiertenversammlung des ZSJV erfolgte am 21. Januar 2010 inSempach.In der ersten Phase wurde eine Konzeptgruppe unter Leitung des designierten OKP RegierungsratWalter Stählin gebildet. Unter Einbezug aller vier Märchler Vereine tagte dasGremium zwischen Februar und Mai 2010 an drei Sitzungen. Das Gremium wurde am 05.Mai 2010 nach Erfüllung des Auftrags wie geplant wieder aufgelöst. Ziel war dabei dasgemeinsame Einverständnis aller vier Märchler Jodlerklubs in der Frage der Festlegungdes Festzentrums, der Wahl des OK sowie der Rahmenbedingungen, die das OK in derFestplanung wie folgt verbindlich zu berücksichtigen hatte:Für den Festanlass wird der Verein „Jodlerfest March 2012“ gegründet.Im OK und deren Ressorts sind Personen aus allen vier Jodlerklubs bzw. Personenaus dessen Gemeinden vertreten.In der offiziellen Kommunikation wird der Begriff „Zentralschweizerisches JodlerfestMarch 2012“ verwendet.Festzentrum inkl. Jodlerdörfli ist in Lachen.Für den Betrieb des Jodlerdörfli (Festbeizen) sind Vereine aus allen vier Gemeindeneinzubeziehen.Die Wettvorträge werden in Lachen und Altendorf durchgeführt.Der Fahnenempfang, der Festakt sowie das Festbankett finden in Lachen statt.Der Festgottesdienst findet in Lachen statt.Der Festumzug wird in Lachen durchgeführt.Zur finanziellen Entschädigung der unterstützenden Dorfvereine / Hilfspersonen sowiezum Verteilungssystem des Festerfolgs-/Verlustes hat das OK ein Reglement zu erlassen,das von allen vier Märchler Jodlerklubs zu genehmigen ist.Das letztmalige in der March durchgeführte Zentralschweizerische Jodlerfest fand im Jahre1938 in Siebnen statt. Das OK und die Märchler Jodlerklubs setzten sich zum Ziel, denvielen Wettkampfteilnehmern und Besuchern von nah und fern sowie der Ausserschwyzer1


Bevölkerung am Festwochenende einen erlebnisreichen Aufenthalt bei optimalen Rahmenbedingungenund bester Festlaune zu bieten.Die strategischen und konzeptionellen Rahmenbedingungen für die Detailplanung desFestanlasses wurden vom OKG bis Ende 2010 erarbeitet und durch die Verbandsorganedes ZSJV genehmigt. Die Besichtigung und Genehmigung der Infrastrukturen für dieWettvorträge durch den ZSJV erfolgte anfangs August 2010.2 FestvertragZSJV,RahmenbedingungenDie Rahmenbedingungen zur Durchführung des Festanlasses wurden dem OK seitensdes ZSJV in einem umfassenden Festvertrag unterbreitet und am 15. Dezember 2010gegenseitig unterzeichnet. Die Basis des Festkartenrasters zur Berechnung des Festkartenpreisesbildeten auf Vorschlag des ZSJV die Kennzahlen und Erfahrungen von früherenZentralschweizerischen Jodlerfesten (s. Festvertrag Anhang 1-3). Zur Unterstützungder Organisationsarbeiten und der Aufsichtsfunktion zur Einhaltung der Festvertragsbedingungenwar der ZSJV mit zwei resp. drei Delegierten im OK vertreten. Die Soll-/Ist-Zahlen lagen dabei sehr weit auseinander, insbesondere die Vergleichszahlen bei denangemeldeten Jodlerklubs aus dem Einzugsgebiet des ZSJV haben das OK sehr enttäuscht(Baar 2010 = 85; Einsiedeln 2006 = 101).Berechnungs-Basis ZSJV :Aktive Teilnehmer Anz. Grp. a 20 Mitgl. Anz. Vorträge Anz. Jurymitglieder2450 85 700 60Effektive Zahlen:Aktive Teilnehmer Anz. Grp. a 20 Mitgl. Anz. Vorträge Anz. Jurymitglieder1875 (-23%) 66** (-22%) 524 (-25%) 60***** 56 von ZSJV (-34%), 10 von NOSJV und andere*** plus 2 Suppleanten bei den Fahnenschwingern2


3 Festorganisation,Arbeitsmethodik,KommunikationDer Festorganisation kam eine zentrale Bedeutung zu. Die OKM arbeiteten im Rahmenihrer Ressortbeschriebe (Pflichtenhefte, Organigramme, Aufgaben, Budgetkompetenzen)eigenverantwortlich. Der OKA diente als Geschäftsleitung, koordinierte die Arbeitsabläufe,überwachte die Vorbereitungsarbeiten sowie den Festablauf und war für die jeweiligenVorbereitungen der OKS zuständig. Er hatte bei Bedarf einzelne OKM bzw. Ressortchefszu den OKA Sitzungen eingeladen und entschied im Rahmen seiner vom OKG delegiertenKompetenzen. Jede ressortverantwortliche Person arbeitete selbständig, organisierteseine Stellvertretung und konnte zudem - sofern notwendig – in Absprache mit dem OKAweitere Subressorts in Form von Komitees bilden. Die Einladungen und Protokolle deroffiziellen ressortinternen Sitzungen wurden dabei dem OKP und dem Ressortchef Festadministrationzugestellt. Die gesamte Organisation mitsamt den Arbeitsprozessen warenin einem Festhandbuch (Festbibel) klar umschrieben. Die Pflichtenhefte gemäss Festhandbuchgalten als verbindlich. Eingehende Rechnungen wurden unter Vorbehalt derBudgetkompetenzen vom Ressortchef und einem weiteren OKM (in der Regel OKP oderVize) visiert und an den Finanzchef zur Auszahlung weitergeleitet. Sämtliche bedeutendenexternen Korrespondenzen erfolgten auf dem offiziellen Schreibpapier des „58. ZentralschweizerischesJodlerfest March 2012“. Jeder Ressortchef hatte jeweils an den Sitzungendes OKG obligatorisch teilzunehmen. Bei begründeter Abwesenheit der Ressortverantwortlichenmusste die Stellvertretung gewährleistet sein.Die gewählte Arbeitsmethodik ermöglichte effiziente Sitzungen des OKG (max. 1.5 Std).Die OKS dienten nebst den zu fällenden Entscheidungen in Konzept- und Budgetfragenvor allem der Klärung von ressortübergreifenden Schnittstellen. Dazu wurden von denOKM jeweils klare Anträge an das OKG gerichtet. Dies bedingte entsprechende Vorbereitungsarbeitenzu den Sitzungen. Zudem verfasste das OK-Präsidium regelmässig fortlaufendnummerierte „Newsletter“, die dem Empfängerkreis (OKM / Klubpräsidenten) / MJK)jeweils die aktuellen Informationen zum Stand und Verlauf der Arbeiten vermittelten.Damit die Fest- bzw. Führungsorganisation möglichst effektiv und effizient gestaltet werdenkonnten, wurden im OK die folgenden Instrumente eingesetzt:a) Festhandbuch (wurde jeweils an den Sitzungen OKG ergänzt und anschliessend inder aktuellen Version auf der Homepage aufgeschaltet – Login für OKM). Die Inhaltedes vom ZSJV geforderten Organisationsreglements waren im Festhandbuch integriert.b) Sitzungsprotokolle OKA und OKGc) Newsletter3


Einer zeitgerechten internen und externen Kommunikation wurde seitens des OKA grosseBedeutung beigemessen. Dies nicht zuletzt weil vier Vereine bzw. Jodlerklubs in der Organisationdirekt bzw. indirekt eingebunden waren. Zu diesem Zweck wurde vom OKfrühzeitig ein Kommunikationskonzept erarbeitet und genehmigt. Ab Beginn der Festvorbereitungen(10. Juni 2010) bis zur Auflösung des OK (12. Januar 2013) tagte der OK-Ausschuss 24. Mal und das OK-Gesamt (OKG) 13. mal. Zudem wurden die MJK und dasOKG insgesamt mit 13 Newslettern bedient. Sämtliche Protokolle der OKG- und OKA-Sitzungen waren im Intranet der Festhomepage aufgeschaltet und analog dem Festhandbuchmit Loginzutritt für alle Berechtigten ersichtlich. Eigens zur Organisation des Festanlassesgründete das OK den Trägerverein « Verein Jodlerfest March 2012», der an derSchlusssitzung vom 12. Januar 2013 wieder aufgelöst wird.Organisation Zentralschweizer Jodlerfest 2012 MarchDelegierter ZSJV OK-Präsident Delegierter ZSJVJosef SchattFrohsinnweg 56314 UnterägeriJosef.Schatt@zsjv.chWalter StählinBlumenweg 118853 LachenWalter.Staehlin@bluewin.chKurt KalbermattenHauptstrasse 598840 EinsiedelnKurt.Kalbermatten@zsjv.chStv.: Werner ArnoldWerner.Arnold@zsjv.chVizepräsident 1Albert SteineggerSchönenboden 198852 AltendorfAlbert.Steinegger@altendorf.chFestadministrationHeinz RauchensteinBiberzeltenstrasse 208853 LachenHeinz.Rauchenstein@sz.chVizepräsident 2Werner BlatterBitzihofstrasse 78854 SiebnenWerner.Blatter@postauto.chBau + Technik Finanzen WettvorträgeWalter ZügerLitschstrasse 58852 AltendorfWalter.Zueger@walter-zueger-gmhb.chBenno SchättiEisenburgstrasse 448854 SiebnenBenno.Schaetti@szkb.chPeter HeinrichLindenstrasse 108853 Lachenfam.heinrich@swissonline.chFestwirtschaftKurt HuberBruggholzstrasse 68855 NuolenKurt.Huber@scana.chSponsoringRoland EgliSagenriet 38853 LachenRoland.Egli@mobi.chFestanlässePit MartyBiberzeltenstrasse 218853 LachenPit.Marty@bluewin.chDienste Info / Werbung Medien / PressePirmin SteineggerEtzelstrasse 48852 Altendorfinfo@steinegger-elektro.chRomano BigiSuterweg 168852 AltendorfRomano.bigi@tevag.chCilla KesslerUntergasse 128854 Galgenenf.c.kessler@bluewin.ch4


4 FestkonzeptundFestprogrammIn der konzeptionellen Festorganisation wurden als zentrale Meilensteine die folgendeninsgesamt 21 Detailkonzepte vom OKG an der Sitzung vom 28. September 2011 genehmigt.1. Gästelisten 2. Überwachung Finanzen 3. Administr. Festorg.4. Personalrekrutier. 5. Unterkunft, Verpflegung Gäste 6. Bewilligungen, Verträge7. Budget-& Rechnungen 8. Sponsoring 9. Werbung, Homepage10. Festführer 11. Medien, Presse 12. Infrastrukturen13. Sicherheit 14. Techn. Einrichtungen 15. Gastro, Zeltbetreiber16. DekoWettb.Zelte 17. Wettvorträge Jodelgesang 18. Wettvorträge Alphorn19. Wettvorträge Fahn. 20. Festakt, Umzug, Unterhaltung 21. Deko WettplätzeAnhand dieser Arbeitsgrundlagen erfolgten in den Ressorts bis kurz vor dem Festwochenendedie Vorbereitungsarbeiten. Die Sitzungen des OKG dienten dabei vorwiegendzur Koordination bei den ressortübergreifenden Schnittstellen. Das Festprogramm gestaltetesich in der Grobübersicht wie folgt.Freitag, 22. Juni 201216.00 Uhr Eröffnung des 58. Zentralschweizerischen Jodlerfestes16.00 Uhr Öffnung der Festbeizen im Jodlerdörfli16.30 Uhr Beginn der Wettvorträge Alphorn- und Büchelblasen17.00 Uhr Eröffnungssitzung OKG mit Vorstand ZSJV und Jury17.00 Uhr Beginn der Wettvorträge Fahnenschwingen18.30 Uhr Beginn der Wettvorträge JodelgesangFreinacht in den Festbeizen und RestaurantsSamstag, 23. Juni 201207.30 Uhr Frühstück und Festbetrieb in Festbeizen und Restaurants09.30 Uhr Beginn der Wettvorträge Fahnenschwingen10.30 Uhr Beginn der Wettvorträge Jodelgesang08.45 Uhr Beginn Alphorn und Büchelblasen, Freinacht in den Festbeizen undRestaurants5


Sonntag, 24. Juni 201207.30 Uhr Frühstück und Festbetrieb in Festbeizen und Restaurants08.45 Uhr Empfang Ehrengäste und Veteranen09.15 Uhr Festakt und ökumenischer Gottesdienst11.30 Uhr Festbankett14.00 Uhr Festumzug18.00 Uhr Ausklang in den Festbeizen im Jodlerdörfli5 Ressortbeschriebe,Organigramme,Pflichtenhefte5.1 RessortOK-Präsidium(OKP,Vize1,Vize2)5.1.1 Organisation:OK PräsidentWalter StählinVizepräsidentA. SteineggerAdministrationH. RauchensteinVizepräsident 2W. BlatterFinanzenB. SchättiSponsoringR. EgliMedienC. Kessler5.1.2 Pflichtenheft:Der OKP hatte zusammen mit den beiden Vizepräsidenten und dem Ressortchef Festadministrationdie Interessen des OK gegenüber der Öffentlichkeit, den Behörden, desZSJV, den Medien, etc. vertreten. Er war zudem in Koordination mit dem RessortchefFestadministration verantwortlich für die Planung, Einberufung und Leitung der Sitzungendes OKA und des OKG. Der OK-Ausschuss (OKA) bildete zudem die eigentliche Geschäftsleitungdes OK und war zuständig für die Beschlussfassung aller Sachgeschäfte,die nicht ausdrücklich dem OKG oder den Ressorts vorbehalten waren. Im OKA vertretenwaren der OKP, die beiden Vize 1 und 2, die Ressortchefs Administration, Finanzen,Sponsoring sowie ein Delegierter des ZSJV.6


5.1.3 Aufgaben,Konzepte:Zu den zentralen Aufgaben des OKA zählten zudem die Überwachung der Ressortarbeiteninkl. Termine, die Einhaltung der vertraglichen Verpflichtungen sowie die Überwachungder Budget- & Abrechnungsprozesse. Ferner zeichnete der OKA verantwortlich fürdie zeitgerechte Erstellung des OK-Schlussberichtes zuhanden der Gremien OKG, ZSJVund MJK. Der OKP und die beiden Vize waren ferner für die beiden OK-Schlussveranstaltungen, „Helferabschlussabend“ und „OKG-Schlussabend“ zuständig.Der OKP leitete die Sitzungen des OKA. Dieses Gremium tagte während der rund zweijährigenVorbereitungsphase in der Regel einmal monatlich. Zudem leitete er die Sitzungendes Gesamt-OK (OKG), dessen Gremium sich alle 2-3 Monate versammelte.Der Vize 1 war zuständig und direkte Ansprechperson in der Überwachung und Koordinationder ihm unterstellten Ressorts Bau+Technik, Festwirtschaft und Dienste. Er hat beiden strategisch bedeutsamen Sitzungen der Ressorts und bei Bedarf auch bei den Komiteesteilgenommen. Zudem war er in Zusammenarbeit mit dem Ressortchef Festadministrationu.a. verantwortlich für die Organisation und Koordination des Unterkunftswesens.Der Vize 2 war zuständig und direkte Ansprechperson in der Überwachung und Koordinationder ihm unterstellten Ressorts Wettvorträge, Festanlässe und Info/Werbung. Er hatebenfalls bei den strategisch bedeutsamen Sitzungen der Ressorts und bei Bedarf auchbei den Komitees teilgenommen. Zudem war er in Zusammenarbeit mit dem RessortchefDienste verantwortlich für die Organisation und Koordination des öffentlichen VerkehrsOeV.7


5.1.4 FazitRessortchefsOKP (Walter Stählin)Die Organisationsstruktur im Einklang mit den definierten Führungsinstrumenten und dergewählten Arbeitsmethodik hat sich dank der sehr zuverlässigen und disziplinierten Arbeitaller OKM als richtig erwiesen. Die vorzügliche Kollegialität im OKA und OKG ermöglichtenes während der gesamten Projektarbeit jederzeit konstruktive und adäquate Lösungenzu finden. Die Dekoration der Wettbewerbslokale wurde seitens der Aktiven gelobt, insbesondereder grosszügig angelegte Alphornplatz in Altendorf. Die Organisation der Gesamtchorvorführungerfüllte infolge den zu engen Platzverhältnissen die Ziele des OK unddie Erwartungen und Vorfreude vieler Festbesucher nicht (lediglich ca. 150 Teilnehmende).Die weit unter den Erwartungen liegenden Anmeldezahlen insbesondere bei denJodlerklubs hatten nebst der grossen Enttäuschung seitens des OK einige darauf folgendeUnannehmlichkeiten zur Folge. Dies führte u.a. dazu, dass am Freitag in Altendorfüberhaupt keine Jodelgesangsvorträge stattfinden konnten. Die via Festvertrag angeordneteAnmeldefrist inkl. der vom OK gewährten Nachmeldefrist bis fast Ende März 2012verunmöglichte es dem OK, noch rechtzeitige Anpassungen vorzunehmen. Dies führte zuteilweisen massiven Überkapazitäten bei den Festzeltbetreibern, die folglich Unzufriedenheitenauslösten. In Anbetracht der geringen Anmeldungen der Jodelklubs aus dem ZSJVwäre eine Konzentration auf die Wettvortragslokale in Lachen möglicherweise realisierbargewesen.Die Informationen mittels Newsletters, welche v.a. für die Mitglieder der MJK bestimmtwaren, wurden durch die verantwortlichen MJK-Präsidenten teilweise unterschiedlich klarkommuniziert. Ferner haben die vielen dezentral angeordneten Parkräume für Personenwagensowie die Mängel beim OeV in der Koordination der Fahrpläne mit den Wettvortragszeitendas Verkehrsleitsystem etwas überfordert. Trotzdem hatte die sehr gute Feststimmungund das ideale Festwetter über alle drei Festtage den insgesamt sehr gelungenFestanlass klar dominiert.8


Vize 1 (Albert Steinegger)Die Organisationsstruktur mit OKP und zwei Vizepräsidenten und den zugeordnetenFachbereichen war von der Struktur und den Sachgebieten her zweckmässig und richtig.Die klare Zuordnung half, dass sich die verantwortlichen Ressortchefs direkt absprechenkonnten, die Gesamtübersicht für den OKP und seine Vizes jedoch jederzeit gewahrtblieb. In meinem Bereich wurde ich dank dem enormen Engagement des Administratorsund des OKP nur mit punktuellen Aufgaben belastet (Wettkampfstätten, Kontakte zu Behörden/Sponsoren,Übernachtungen Gäste/Jury). Die Schnittstellen zu den unterstelltenRessorts waren klar definiert. Im Bereich Dienste wäre der Bereich Verkehrsregelung zuoptimieren. Insbesondere müsste mit dem Strassenträger (Welcher Sperrungen genehmigt)frühzeitig die Information betroffener Anwohner geregelt werden (Wer macht wannwas). Im Bereich Übernachtung Gäste und Jury sollte zudem der ZSJV die Anmeldeformulareunmissverständlich formulieren (in 4 Fällen mussten Zimmer für eine zusätzlicheNacht organisiert werden). Die Installierung der KP-Front überzeugte absolut und hatte imBereich Sicherheit den Rücken freigehalten.Die im Voraus geplanten Sitzungen des OK während dem Fest haben geholfen, kleinereProbleme umgehend zu lösen. Für mich eher enttäuschend war der im Vorfeld kaumspürbare Enthusiasmus einiger „mit organisierender“ Jodelklubs. Sehr positiv bleibt mirdie ruhige, sachliche und effiziente Zusammenarbeit im OK in Erinnerung.Vize 2 (Werner Blatter)Die gewählte Organisationsstruktur hat sich bewährt. Die Zusammenarbeit mit den direktunterstellten Ressorts war unterschiedlich. Im Ressort Wettvorträge erfolgten Einladungenzu den jeweiligen Sitzungen. Die direkte Einflussnahme entsprechender Fragestellungenerwies sich als Vorteil. Über den Stand der Arbeiten im Ressort Festanlässe wurde perMail informiert. Auch mit diesem System war es möglich, die notwendigen Inputs zu geben.Die Zusammenarbeit mit den Ressorts und innerhalb des OK war aber sehr gut. Beeindruckendwar die Zusammenarbeit am Fest selber. Es war sehr wohltuend, in welcherRuhe und Gelassenheit auf die meisten Herausforderungen während des Festes durchdie einzelnen OK-Mitglieder reagiert und wie in gegenseitiger Hilfsbereitschaft schnelleund pragmatische Lösungen gesucht wurden. Die Infostände konnten wie geplant besetztwerden. Grossmehrheitlich waren die Infostände gut betreut und der Einsatz des Personalswar in der Regel sehr gut. Es war aber zu beobachten, dass nicht alle eingesetztenPersonen dieselbe Qualität ausgewiesen haben. Die Planung der Infostände wurde miteiner Vorlaufzeit von ca. vier Wochen zu kurzfristig angesetzt, da in dieser Zeit doch rund100 Personen rekrutiert werden mussten. Eine kleine Kommunikationspanne betreffend9


Beginn der Wettvorträge am Samstagmorgen führte dazu, dass sich bereits einige Personenvor der eigentlichen Öffnungszeit bei den Wettlokalen, resp. den Infoständen eingefundenhatten. Für die Planung der Infostände müsste mehr Zeiteinberechnet werden. ImWeiteren sollte der Kommunikation der Öffnungszeiten der Wettlokale in allen Kommunikationskanäleneine hohe Priorität eingeräumt werden.5.2 RessortAdministration(HeinzRauchenstein)5.2.1 Organisation:AdministrationH. RauchensteinStv. A. SteineggerSekretariatH. RauchensteinInformatikM. HeinrichAdministrationH. RauchensteinFestbüro / FundbüroH. RauchensteinUnterkunftErnst ZügerPersonellesH. Rauchenstein5.2.2 Pflichtenheft:Die Pflichten des Ressorts Festadministration bezogen sich auf eine eigentliche Drehscheibenfunktion,bei dem die wichtigsten Fäden der gesamten Festorganisation vereintwaren. Sie war zuständig für die Bereiche Sekretariat, Informatik, Administration, Festbüro/Fundbüro,Unterkunft und Personelles. Sie führte nebst den allgemeinen Sekretariatsarbeitenund als Auskunftsstelle für diverse nicht klar an die Ressorts zuzuordnendenFragen die jeweiligen Protokolle der OKA- und OKG-Sitzungen - sowie die Pendenzenlisteund die permanente Aktualisierung des Festhandbuchs. Zudem war das Ressort für dieAufbewahrung und Archivierung der bedeutenden Schriftstücke sowie für die Verwaltungsämtlicher Bewilligungen und Verträge verantwortlich.5.2.3 Aufgaben,Konzepte:Überwachung der vertraglichen Verpflichtungen des ZSJV (siehe Festvertrag), Erstellungund Verteilung der Protokolle des OKP und des OK führen, Pendenzenliste nachführen,Sekretariat und Korrespondenz des OK-Präsidiums und des OK, Aufbewahrung und Archivierungwichtiger Schriftstücke und Akten für das Präsidium, OK, Trägervereine unddes ZSJV, Redaktion des Schlussberichtes für das OK, Trägervereine und des ZSJV,Verwaltung sämtlicher Bewilligungen und Verträge. Beratende Funktion / Ansprechperson10


ezüglich Informatik-Dienstleistern, Erstellen der Datenbanken zur Erfassung der Festberichte,Erstellen der Anmeldeformulare für das Jodlerfest, Bereitstellen der erforderlichenEDV-Einrichtung vor Ort. Der Bereich Informatik wurde durch eine kleine Kommission(OKP, Admin, Info/Werbung und MH) bearbeitet.Weiter gehörten zum Ressort die Beschaffung von Briefpapier, Vorbereitung und Versandvon Drucksachen, Einladungen, Versand von Festführer, Festkarten in Zusammenarbeitmit den zuständigen Komitees (Wettvorträge, Finanzen, Information, Werbung), Weiterleitungder Anmeldungen zur Erfassung an Erfassungsteam der IFV, Organisation der Verteilungvon Festkarten, Festführern, Festabzeichen und Festbändeln in Zusammenarbeitmit den Ressorts Finanzen und Wettvorträge, Versand des Festberichtes. Im Rahmen desgesamten Anmeldeprozedere waren dem Ressort Festadministration die aufwändigenAufgaben wie Verwaltung und Versand der Anmelde- und Festunterlagen, das Mutationswesen,die Organisation der Festbürozentrale sowie die Koordination der Einquartierungs-und Unterkunftsmöglichkeiten in Zusammenarbeit mit dem Vize 1 unterstellt. Fernerwar das Ressort in Koordination mit anderen Ressorts verantwortlich für die Rekrutierungvon Hilfspersonal.Das Ressort Administration war zudem konzeptionell zuständig für den Versand der Anmeldungenan die aktiven Teilnehmenden am Festanlass und die Organisation der Verteilungvon Festkarten, Festführern, Festabzeichen in Zusammenarbeit mit den RessortsFinanzen und Wettvorträge. Ferner war es für den Betrieb der Homepage verantwortlich.Zu den weiteren Aufgaben gehörten die Einrichtung eines Fest- und Fundbüros, das Einrichtenvon Informationsständen auf den verschiedenen Anlagen (Festgelände, WettvortragslokalenLachen und Altendorf), die Erteilung von Auskünften via Jodler Telefon, denVerkauf von Festführern und Festabzeichen an den Info-Ständen, die Erstellung von Namensschilderfür die Ehrengäste sowie die Abgabe von Parkkarten an die Berechtigten.Für den aufwändigen Prozess der „Personalrekrutierungen“ wurde durch das OK ein Konzepterarbeitet. Für die Erstellungs- & Rückbauarbeiten sowie den Betrieb während dendrei Festtagen waren rund 800 Personen im Einsatz. Um den Bedürfnissen der Ressortchefsnach Hilfskräften zu entsprechen, war ein koordinierter Ablauf von grosser Bedeutung.Dadurch konnten Doppelspurigkeiten beim Rekrutierungsprozedere verhindert oderzumindest minimiert werden. Die nachfolgenden Kategorien waren nach Prioritäten geordnet.Dem Ablaufschema entsprechend waren die Ressortchefs eigens verantwortlich,die Gruppen / Vereine / Organisationen (GVO) termingerecht zu rekrutieren. Auf die Rekrutierungvon Einzelpersonen bei den Kat. a-d wurde dabei nach Möglichkeit verzichtet.11


5.2.4 Kategorien:a) Ansager/-InnenDie GVO rekrutierten sich aus Jodlerklubs und Trachtenvereine nach Möglichkeitausserhalb des ZSJV-Einzugsgebietes. Der personelle Bedarf wurde durch den Ressortchef„Wettvorträge“ definiert.b) Umzug, FestaktDas Umzugskonzept wurde vor Kontaktnahme mit möglichen GVO vom OKA genehmigt.Das OK war bestrebt, der Vielfalt des Märchler Brauchtums eine besondereBedeutung zukommen zu lassen.c) Festzelt-BetreiberDie Festzelte wurden an Märchler Vereine zum Betrieb in eigener Verantwortungübertragen. Dabei wurden mit den GVO Verträge abgeschlossen. Alle im März 2011kontaktierten Märchler Vereine konnten sich dabei an einer gemeinsamen Veranstaltungim Juni/Juli 2011 über den Festanlass informieren und für eine Teilnahme motivierenlassen.d) Spezielle HilfskräfteFür den personellen Einsatz der spez. Dienste (Feuerwehr, Sanität, Polizei, Verkehrs-& Parkplatzregelung, Installationsteam) erstellte das Ressort Dienste vorgängig eineGesamteinsatzplanung resp. ein umfassendes Sicherheitskonzept (u.a. nach Vorgabender Gemeinden Lachen & Altendorf sowie des ZSJV).e) Div. HilfskräftepoolWeitere GVO und Einzelpersonen wurden nach Bedarf der Ressortchefs rekrutiert.Das Ressort „Festadministration“ bewirtschaftete zu diesem Zweck einen Personalpool.Die Einsatzplanung der Zivilschutzsoldaten erfolgte in Absprache mit den RessortchefsBau+Technik und Dienste ebenfalls via diesen Pool. Die Bedürfnisse derRessorts nach Hilfskräften waren auf spez. Anmeldeformularen an den RessortchefFestadministration einzureichen.12


5.2.5 FazitRessortchefDer Bereich Administration war im Vorfeld des Festanlasses insbesondere in der dreimonatigenSchlussphase sehr zeitintensiv. Der Vorstand des ZSJV, hatte die EhrengästeZSJV, die Jurymitglieder, die Ehrenmitglieder sowie die Freimitglieder des ZSJV durchden Sekretär des ZSJV mit den entsprechenden Formularen eingeladen. Die Anmeldungenund Mutationen wurde durch die Administration des OK Jodlerfest March entgegengenommen.Die Anmeldeformulare erwiesen sich für viele Jury-, Ehren- und Freimitgliederals zu kompliziert. Im Vorfeld des Festes ergaben sich in den Bereichen Übernachtungenund Bankett sehr viele Mutationen. Nur dank der Flexibilität des entsprechendenHotels konnten alle Mutationen immer wieder erledigt werden. Aus der Sicht der Administrationwird als Konsequenz der Vorstand des ZSJV eingeladen, die Anmeldungsformularezu überprüfen und entsprechend einfacher zu konzipieren.Der ganze Versand der Festunterlagen an die Teilnehmenden, Jury, Ehren- und Freimitgliedersowie Ehrengäste durften wir in der Firma Gutenberg Druck in Lachen vorbereiten.Rund 650 Pakete/Briefe wurden an einem Nachmittag verarbeitet. Auf Grund logistischerProbleme (nicht vollständiger Adresssatz durch die IFV-Informatik geliefert) musste beimVersand der Unterlagen eine Nachbearbeitung gemacht werden. Verschiedene Vorstands-,Jury-, Ehren- und Freimitglieder waren beim ersten Versand nicht berücksichtigtworden. Hier entstand ein Missverständnis zwischen der Administration und der IFV-Informatik. Konsequenz daraus sollte sein, dass sämtliche Unterlagen von Jury-, EhrenundFreimitglieder durch die Administration versandt werden sollten.Die Organisation und Betrieb des Festbüros und Fundbüros konnte im gleichen Lokal(Schulhauscontainer) wie die Sicherheit (Polizei, Sanität, Sicherheit) realisiert werden.Auch das Gepäckdepot war in unmittelbarer Nähe und wurde von den zuständigen Stellender Sicherheit betreut. Dadurch konnten wir über 24-Stunden eine sehr kundenfreundlicheInfrastruktur aufbauen.Bei den Übernachtungen der Vorstands- und Ehrenmitglieder des ZSJV sowie der JuryundEhrenmitglieder sollte der ZSJV die Anmeldeformulare klarer und unmissverständlichformulieren. Im Bereich preisgünstiger Massenquartiere im Festort Lachen wurde imSchulhaus der Musikraum mit Matratzen, Wolldecken und Stühlen ausgerüstet. Diese ArtSchlafgelegenheit wurde sehr geschätzt. Ebenso wurden die Zivilschutzräume in Lachenzu Verfügung gestellt. Der Platz für Wohnmobile befand sich in der Nähe des Festortes inLachen. Es standen Strom und Toilettenanlagen zu Verfügung. Es bleibt alles in allem alserfolgreiches und lehrreiches Jodlerfest in Erinnerung. Das Jodlerfest hat für die Festadministrationweit über 1500 Mails (Eingang) generiert.13


5.3 RessortBauTechnik(WalterZüger)5.3.1 Organisation:Bau + TechnikW. ZügerStv. A. ZweifelBautenB. HubliDekorationvakantBeizlivakantElektroanlagenP. HintermannSanitäranlagenA RauchensteinInfrastruktur /Wettlokale5.3.2 Pflichtenheft:Die zentralen Pflichten in diesem Ressort umfassten die organisatorischen und bautechnischenPlanungen der Standorte bzw. Wettbewerbsinfrastrukturen (Festplätze, Verkaufsstände,Zuschauerbühnen, Presseräume, Büros in Absprache mit den anderen zuständigenRessortchefs). Dazu gehörten Verhandlungen mit den zuständigen Institutionen undPersonen für die Benützung der erforderlichen Grundstücke und Gebäude – sowie dasEinholen der entsprechenden Bewilligungen in Zusammenarbeit mit dem Ressort Festadministration(Zentralstelle für Bewilligungen).Ferner waren diverse Planungen, Reservationen, Koordinationen, Material- und Dekorationsbeschaffungen,Einsatzplanung der Auf-& Abbautrupps und Erstellungsarbeiten allerfür das Jodlerfest erforderlichen provisorischen Bauten (Wettkampfräume und – Plätze.Zelte, Überdachungen, Kassen, Verkaufsstände, Tribünen, Presseräume, Büros und Verkehrserschliessungen(innerhalb des Festgebietes) in Absprache mit den zuständigenRessortchefs zu tätigen. Zudem wurde für das Festwochenende ein Pikettdienst für denUnterhalt und allfällige bauliche Noteinsätze der Anlagen organisiert.14


5.3.4 FazitRessortchef:Die Rekrutierung der leitenden Personen, welche alle organisatorische Erfahrung mitbrachten,hatte wesentlich zu dem sehr guten Arbeitsklima beigetragen. ZielorientiertesHandeln mit entsprechender Flexibilität war bei allen Beteiligten selbstverständlich. Fachkompetenzwar die Grundvoraussetzung für die Bewältigung der Aufgabe. Nervenstärke,gegenseitiges Vertrauen und etwas Dickhäutigkeit half da enorm. Die Kommunikation mitden elektronischen Medien, ersetzten insbesondere in der Endphase, die direkten Gespräche(Sitzungen) nicht. Nur so konnten gegenseitig, über die Ressortverantwortlichen,die letzten Details eingebracht werden und dienen der gegenseitigen Information. Dieenge Zusammenarbeit mit dem Chef Dienste war sehr wertvoll. Da die Planung der Infrastruktur,das Sicherheitskonzept, und die technischen Installationen sowie das Verkehrskonzeptin diesem Ressort erarbeitet wurde, konnten viele organisatorische Massnahmengemeinsam angegangen werden.Ein Anlass dieser Grösse ist immer auch eine finanzielle Herausforderung. Der Einhaltungdes Budgets galt das Hauptaugenmerk. Speziell zu achten war, dass neben den Hauptbautensich nicht in den kleinen Dingen Mehrkosten generierten. Mehrkosten gegenüberdem Budget, welche sich für die Reinigungsarbeiten ergaben, hatten sich durch den jederzeitgepflegten Festplatz gerechtfertigt. Erfreulich war für mich die sehr gute Zusammenarbeitmit den verschiedenen Ressortverantwortlichen. Die Durchführung eines Anlassesin dieser Grösse wäre zudem ohne die Dienste der öffentlichen Hand wohl kaummöglich.16


5.4 RessortDienste(PirminSteinegger) 5.4.1 Organisation:DiensteP. SteineggerStv. P. HintermannSanitätSanitätVerkehrVerkehrOVLachenAltendorfLachenAltendorfW. BlatterA. JäggiLeo KellerR. KägiA. FleischmannFW LachenKdt FW LachenFW AltendorfP. MartyVerbindungenTechnikLachenVerbindungenTechnikAltendorf5.4.2 Pflichtenheft:Das Ressort Dienste erstellte ein umfassendes Sicherheits- & Verkehrskonzept. Bestandteilder beiden Konzepte waren die Organisation der Sicherheitsdispositive, der Verkehrsführunginkl. Beschilderungen sowie die Bereitstellung der notwendigen Infrastrukturen.Ferner war das Ressort verantwortlich für die Planung, Reservation, Materiallieferung undErstellung aller für den Festbetrieb erforderlichen technischen Installationen in Wettkampfgebäuden,Zelte, Presseräumen, Büros, Außenbeleuchtungen auf den Festplätzenund Verkehrsanlagen. Für den Bereich ÖV zeichnete in Absprache mit dem Ressortchefder Vize 2 verantwortlich.5.4.3 Aufgaben,Konzepte:Die Ermittlung und Planung von sämtlichen für den Festbetrieb erforderlichen technischenAnlagen (Stark- und Schwachstromanlagen, Lautsprecheranlagen, Telefoninstallationen,EDV- und TV-Anlagen) in Absprache mit den zuständigen Ressortchefs waren dem RessortDienste zugeteilt. Verhandlungen mit den zuständigen Institutionen für Strom, Wasser,Kanalisationen wurden in Absprache mit dem Ressortleiter Bau und Technik geführt.Zudem mussten Fachfirmen resp. Fachleute für den Abbau der technischen Anlagen organisiertwerden. Weiter erfolgte die Ermittlung und Planung aller für den Festbetrieb er-17


forderlichen technischen Anlagen (Wasserleitungen, WC-Anlagen, Kanalisationen) in Absprachemit den zuständigen Ressortchefs. Im Sicherheitsbereich mussten für die Gewährleistungder fachmännischen und raschen Betreuung von allfällig verunfalltenund/oder erkrankten Personen die notwendigen Vorkehrungen getroffen werden.Dazu gehörten die Planung der Standorte für die Sanitätsposten, Organisation der Kommunikation,des gesamten Sanitätsdienstes in personeller und materieller Hinsicht, einesArzt-Pikettdienstes sowie die Betreuung von verunfallten und/oder erkrankten Personen.Ferner wurden während des Festumzuges mobile Sanitätsequipen bereitgestellt.18


Die feuerpolizeiliche Bewilligung wurde durch das Ressort frühzeitig eingeholt. Das Ressortwar sich der Verantwortung sehr bewusst, alle notwendigen Maßnahmen zur Einhaltungder einschlägigen Sicherheitsmassnahmen und Vorschriften einzuhalten. Die Pikettstellungerfolgte durch die Schadenwehr Lachen. Pikettoffiziere und Pikettgruppe warenmit dem Festgelände vertraut und kannten das Einsatzdispositiv. Für ein allfälliges grösserenEreignis war im 36-er Schulhaus ein Kommandoposten eingerichtet. Die verantwortlichenPersonen des OK waren mit Natels ausgerüstet. Beim Sanitätsposten, OK Büro,Security CSA und den VK‘s war je ein Funkgerät SE 125 deponiert.21


Das OK-Festbüro befand sich ebenfalls im 36-er Schulhaus. Das Büro war während demFestbetrieb permanent besetzt. Funkgerät mit K-Kanal war vorhanden. Die Löschposten(Handfeuerlöscher) waren gemäss Feuerpolizei eingerichtet und signalisiert. In den Festzelt-Küchenmit Friteusen, wurde nebst einem Handfeuerlöscher zusätzlich eine Feuerlöschdeckeplatziert. Bei den gasbetriebenen Rechauds wurden Pulverlöscher installiert.Auf der Bühne waren zwei Handfeuerlöscher (Schaum) platziert. Für eventuelle Einsätzeim Gebiet des Seebeckens und den Seeanlagen war ein entsprechendes Löschdepoteingerichtet worden. Die Brandschutzvorschriften vom Kanton wurden zudem an alleFestzeltbetreiber abgegeben. Die gesamte Parkplatzeinweisung inkl. Signalisationen wurdedurch die Verkehrskadetten Ausserschwyz geregelt. Die Durchfahrt wurde den Anwohnerngestattet. Die Festzelte und Verkaufsstände wurden nachts von Donnerstag bisSonntag überwacht. Während dem ganzen Anlass waren Patrouillen von Polizei in Zivilund Uniform, sowie eine private Sicherheitsfirma (CSA) unterwegs.Dem OeV wurde seitens des OK eine grosse Bedeutung beigemessen. Für die drei Festtagewurden rund 2‘000 aktive Jodlerinnen und Jodler, Fahnenschwinger-& Alphornbläsersowie rund 40‘000 Festbesucher erwartet. Das OK setzte sich zum Ziel, die Anreise derBesucher möglichst über den öffentlichen Verkehr (OeV) abzuwickeln. Dabei wurde einModalsplit von 70 % angestrebt. Die SBB, die SOB und Postauto waren in die Planungintegriert worden. Zudem konnte die Festkarte für die Aktiven als Fahrausweis des öffentlichenVerkehrs vom OeV benützt werden, die Kosten für die Aktiven waren in der Festkarteintegriert. Für den Zubringer zum Festort Lachen wurden folgende Achsen festgelegt:a) Zentralschweiz – via Luzern – Thalwil – Pfäffikon – Lachen; b) Zentralschweiz –via Luzern – Arth Goldau – Pfäffikon – Lachen; c) Rapperswil – Pfäffikon – Lachen; d)Ziegelbrücke – Lachen. Ein besonderes Augenmerk galt dem Knoten Pfäffikon.Das RailAway-Angebot sollte helfen, die Vermarktung des Festes zu fördern, resp. dieAnreise an das Fest mit dem ÖV zu unterstützen. RailAway verkaufte an sämtlichenBahnhöfen in der Schweiz aktiv dieses Angebot und gewährte dabei einen Rabatt von 10% auf die OeV-Tarife. Im Gegenzug konnte der Besitzer eines solchen Tickets ein Festabzeichenzu einem ebenfalls um 10 % reduzierten Preis beziehen. Dies erfolgte unterVorweisung des Fahrausweises an einem bezeichneten Ausgabepunkt. Die SBB hattedas Angebot aktiv in ihren verschiedenen Kanälen wie z.B der Kundenzeitung via oder mitFlyern an den Bahnhöfen umworben.Der Shuttle-Bus zirkulierte gemäß dem definierten Routenplan. Die Kurse waren im Fahrplanmit dem Regelangebot integriert. Die beiden Schiffe zirkulierten zwischen den beidenAnlegestellen am Samstag zwischen 11.00 und 17.30 Uhr in einem ½ -Stundentakt, d.h.22


alle 30 Minuten fährt ein Schiff von Lachen nach Altendorf resp. umgekehrt. Somit bildeteder Fahrplan eine Gesamtübersicht für die Achse Lachen – Altendorf. Der Schiffshuttleverkehrte am Samstag während den Wettvortragszeiten zwischen Lachen und Altendorf.Die beiden Gemeinden Lachen und Altendorf hatten je CHF 10‘000 für den öffentlichenVerkehr zur Verfügung gestellt.Der VIP-Shuttle verkehrte jeweils in der Nacht auf Samstag und Sonntag stündlich zwischen24.00 und 03.00 Uhr zwischen dem Festplatz Lachen und dem Seedamm-Plaza.Ebenfalls wurde ein Shuttle-Dienst am Samstagmorgen um 08.00 und 09.00 Uhr sowieam Sonntagmorgen um 07.15 und 08.15 Uhr angeboten. Dieser Shuttle-Dienst war für dieOffiziellen reserviert, welche im Seedamm-Plaza untergebracht sind. Die Benutzung desOeV als Zu/Abbringer ab/zu jeder Station der Schweiz für die Aktiven erfolgte (analogBaar) mit einem speziellen OeV-Ticket. Ebenfalls berechtigte es zur freien Fahrt währenddes Festes auf der SBB-Achse Pfäffikon – Ziegelbrücke und dem gesamten Busnetz derMarch. Der Preis für dieses Billet von CHF 17.50 war m Festkartenpreis integriert.5.4.4. Fazit Ressortchef:Terminierung/ Ablauf:Die Besprechungen, Abklärungen, Erarbeitungen Si-Konzept mit allen Beteiligten Behördenbegannen 1 ½ Jahre im Voraus, periodisch bis 1 Monat vor dem Fest. Die Grobkonzeptealler „Gemeindewerke“ wurden 1 Jahr im Voraus erarbeitet. Die Feinkonzepte mitden entsprechenden Anpassungen wurden bis 1 Woche vor Festbeginn immer wiederangepasst und verfeinert. Die rollende Planung unter Berücksichtigung aller Ressorts begannenebenfalls 1 ½ Jahre im Voraus bis zum Festbeginn. Die Sicherstellung der technischenInfrastruktur/Material wurde 1 Jahr vor Festbeginn begonnen und immer wiederden veränderten Grundlagen entsprechend angepasst. Die Rekrutierung des technischenPersonals begann ein halbes Jahr vor Festbeginn. In Zusammenarbeit mit dem RessortBau wurde eine Woche vor Festbeginn mit den Arbeiten der Infrastruktur begonnen. Auchdas Terminprogramm wurde mit dem Ressort Bau koordiniert. Der Betrieb des KP Frontbegann am Donnerstag 0800 Uhr und endete am Sonntag 2300 Uhr. Für den Abbau derFestinfrastruktur wurden 5 Arbeitstage berücksichtigt.23


Folgende Leistungen wurden in Absprache mit dem Ressortchef Bau und Technik erbracht:- Planung: Grob & Feinkonzept der Festareale für Bauten und Technik- Koordination & Erstellen, Rückbau der Infrastrukturen mit Ressort Bau- Mithilfe Koordination ZSO- Verkehrs- und PP Konzept- Sicherheitskonzept im KP Front- Koordination Blaulicht ORG- Beschilderung der Strassen- Bewirtschaftung der PP- Betreiben von: ZSO Unterkunft, Fundstellenbüro, Materialdepot, Stellplätze fürWohnmobile, Büro OK, KP Front mit KAPO, Rettungsdienst, Samariter, SI-Dienste, Feuerwehr und OK Ressort Dienste.Als Fazit kann festgehalten werden, dass die Zusammenarbeit mit den öffentlichen Institutionenwie Kanton, Kantonspolizei Schwyz, Zivilschutzorganisation Schwyz, Bezirk March,Gemeindebehörde, Gemeindewerke, Genossame Lachen, Rettungsdienst, Blaulichtorganisationenund viele mehr sehr gut war. Auch die Eigentümer von Liegenschaften warensehr zuvorkommend. Einzig die Zusammenarbeit mit den Verkehrskadetten der SektionAusserschwyz war betreffend Auftragserfüllung und Rechnungsstellung schwierig.Komiteechef OeV (Werner Blatter)Die SBB hatte keinerlei Probleme mit den Besuchern des Jodlerfestes zu verzeichnenund in ihrem Rapport vermerkt, dass es für die SBB wünschenswert wäre, immer solcheGäste in ihren Zügen transportieren zu können. Die Zusammenarbeit mit RailAway funktioniertesehr gut. Die Nutzung des Angebotes blieb aber klar unter den Erwartungen -dies u.a. im Zusammenhang mit den geringen Anmeldezahlen der Jodlerklubs aus demsüdlichen ZSJV - Einzugsgebiet. Kritisch zu bemerken war, dass der Bus-Shuttlebetrieban beiden Abenden eher zu früh eingestellt wurde. Das hatte dazu geführt, dass die Helferund Jurymitglieder des Fahnenschwingens am Freitagabend keinen Shuttle mehr zurVerfügung hatten und die Wartezeit auf den Linienbus als zu lange taxiert werden musste.Am Samstagabend wurde dies korrigiert, in dem ein Zusatzbus in Absprache mit demFahnenschwingerobmann nach Altendorf geschickt wurde. Zu einer kritischen Situationwar es gekommen, als am Samstag im späteren Nachmittag ein Shuttleschiff ausfiel. Dies– zusammen mit dem zum selben Zeitpunkt anfallenden Ende der Wettvorträge. Diesführte dazu, dass kurzfristig die Kapazität in den Bussen zu klein war und die Fahrgästeeine Wartezeit von bis zu 30 Minuten in Kauf nehmen mussten.24


Eine Herausforderung, welche nicht von allen Benutzern der Busse verstanden wurde,war die Parallelführung auf zwei Achsen der Kurse (Shuttle / Linienbus) zwischen KreiselAltendorf und Holzbau Keller. Dies führte dazu, dass die Fahrgäste teilweise an den falschenHaltestellen warteten. Der Betrieb des Jodlershuttle wurde am Abend tendenziellzu früh eingestellt. Die Extrakurse in Richtung Reichenburg wurden gut bis sehr gut genutzt.Die Kurse Richtung Uznach waren eher bescheiden belegt. Der Schiffshuttle wurdeals sehr attraktives Angebot rege genutzt. Die Stimmung auf dem Schiff war jeweils ausgezeichnetund fröhlich. Die Ankunft eines Schiffes wurde jeweils durch viele singendeund musizierende Gäste angekündigt. Einziger Wehrmutstropfen war, dass durch denBetreiber der letzte Kurs ausgefallen lassen wurde und somit relativ viele Passagiere nichtmehr transportiert werden konnten, obwohl dieser Kurs auf dem Fahrplan noch aufgeführtwurde.25


5.5 RessortWettvorträge(PeterHeinrich)5.5.1 Organigramm:WettvorträgeP. HeinrichStv. R. RuossFahnenschwingenG. GartenmannStv. B. DesimoniJodelgesangU. BapstStv. R. RuossAlphornblasenU. KriegStv. R. Schuler5.5.2 Pflichtenheft:Die Evaluation der Wettvortrags- und Übungslokale musste durch das Ressort frühzeitigresp. zwei Jahre vor dem Festanlass in Abstimmung mit dem OK und dem ZSJV erfolgen.Zudem musste der Termin- und Zeitraster für die Vorträge in Verbindung mit dem OK erstelltwerden. Für die Durchführung der Wettvorträge für den Jodelgesang wurden vomOK im Einverständnis mit den ZSJV-Organen die beiden Gemeinden Lachen und Altendorfdefiniert Die Liste der Festteilnehmer musste gemäss Festvertrag bis spätestens achtWochen vor dem Fest fertig gestellt werden. Anschliessend erfolgte die Zustellung mitden beigelegten Partituren an die Jodelgesangs-Jury, dann das Zustellen der Anmeldeverzeichnissean den Präsidenten und den Kassier des ZSJV. Die AnsagerInnen wurdenzu dessen Vorbereitung in Ansagerkursen instruiert. Ferner war das Ressort verantwortlichfür die Erstellung des Festberichtes gemäss den Weisungen des ZSJV-Festvertrages.5.5.3 Aufgaben,Konzepte:Zu den Kernaufgaben zählten die Beschaffungen der Beurteilungsformulare und Partiturenzuhanden der Jurymitglieder, die Betreuung der Jury, die Einsatzplanung der Wettgesängeund der Alphornvorträge sowie der Fahnenschwingervorträge, die Erstellung derWeisungen an das Baukomitee in Zusammenarbeit mit Vertretern des ZSJV, das Einrichtender Vortrags- und Übungslokale für die Jodler sowie der Wettkampfstätten der Alphornbläserund Fahnenschwinger (Koordination mit Ressort Bau + Technik).26


Für die Personentransporte der Wettvortragsteilnehmer und Besucher standen währendder ganzen Zeit der Wettvorträge Shuttlefahrzeuge von Lachen Festplatz - Altendorf inbeiden Richtungen im Einsatz. Zusätzlich waren die beiden Gemeinden am Freitag undSamstag via Schiffs-Shuttle verbunden. Während den Wettvorträgen in Altendorf wurdenvor Ort Festwirtschaftsbetriebe geführt. Ausserhalb der Wettvorträge konzentrierten sichdie Festwirtschaften und sonstige Aktivitäten auf das Festgelände (Seeanlagen) in Lachen.Dazu präsentierte sich vor Ort während den Wettvorträgen ein attraktives Angebot anInfrastrukturen für die Aktiven Jodler/Innen, Juroren und Besucher. Der Personentransport,die Sicherheit und der Betrieb der Anlagen und Bauten, die Akustik während derWettvorträge, sowie die üblichen Infrastrukturen waren in der Planung integriert. Die beidenWettlokale in Lachen umrahmten das Festgelände in den Seeanlagen und waren imUmkreis von ca. 300 m entfernt. Sie konnten abseits vom Autoverkehr zu Fuss entlangdes Festgeländes erreicht werden. Die Einsinglokale lagen unmittelbar neben den Wettlokalen(ca. 20m bzw. 35m). Die Pfarrkirche bot Platz für ca. 400, die Mehrzweckhalle fürca. 400 Besucher.In Altendorf waren die beiden Wettlokale ca. 100 m voneinander entfernt und konnteninnerhalb der Schulanlage ebenfalls abseits vom Autoverkehr zu Fuss erreicht werden.Die Einsinglokale für beide Wettlokale waren in der Schulhausanlage Burggasse zentralisiert.Die Pfarrkirche bot Platz für ca. 350, die Mehrzweckhalle für ca. 1000 Besucher.Die Fahnenschwingvorträge fanden in der Holzbauhalle Keller in Altendorf statt. Als Einschwinglokalkonnte die rund 500 m entfernte Schiffeinstellhalle der HENSA Werft belegtwerden.27


5.5.4 FazitRessortchef:Bei besten Bedingungen konnten rund 2000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer das ZSJF2012 unter dem Motto „Cheibä Gmüetli“ geniessen. Die Aufgaben und Arbeiten, welchedurch die Komiteechefs erledigt und ausgeführt wurden, sind in den ausführlich erarbeitetenKonzepten der einzelnen Sparten ersichtlich. Dass nicht alles funktioniert wie man essich vorstellt, versteht sich von selbst. Deshalb nachstehend auch einige Punkte welchezu verbessern wären. Mit den Anmeldungen welche bis zum 20. Februar (Anmeldeschluss)eingegangen waren, hätten wir noch kein Jodlerfest durchführen müssen. Mehrals 50% der Anmeldungen kamen zu spät. Das mühsame Anmeldeprozedere zog sichextrem in die Länge – bzw. bis zum definitiven Einteilungstag vom 28. März und einigesogar noch darüber hinaus. Aufgrund der für uns unter Budget liegenden Anmeldungenhatten wir dagegen leider keine Handhabe und mussten wohl oder übel jede Anmeldungund wenn sie auch noch so spät kam noch annehmen. Die Partituren sollten mit der Anmeldung(jedoch pünktlich zum Anmeldeschluss) eingereicht werden müssen. Dies würdedie Arbeit um einiges verringern. Es musste eine Kontrollliste geführt werden mit den eingegangenenPartituren. Mehrfach mussten wir anrufen um die Partituren zu erhalten, damitwir die Jurymappen auf den 12. Mai bereitstellen konnten.Bedauerlich war, dass wir als Veranstalter keinen Zugriff auf die Onlineanmeldungen hatten.Wir konnten selber keine fortlaufende aussagekräftige Anmeldestatistik führen undhatten auch keine Kontrolle ob die Onlineanmeldungen auch korrekt ausgeführt wurden.Das Onlineprogramm sollte vom Benutzer nicht gespeicherte Anmeldungen selbständigabfangen und den User auf das Versäumnis aufmerksam machen. So würden dann auchkeine Anmeldungen „verloren“ gehen welche dann im nach hinein wieder irgendwie aufgearbeitetwerden müssen. Die Vorteile der Software überwogen jedoch und erleichtertendie Arbeit um ein Vielfaches.28


5.6 RessortFestwirtschaft(KurtHuber)5.6.1 Organigramm:FestwirtschaftK. HuberSekretariatR. JuonInformatikR. JuonFestzelte LachenM. TschirkyFestzelte AltendorfM. SchulerMarktständeR. WalserWettbewerbSchütz / Huber5.6.2 Pflichtenheft:Das Ressort Festwirtschaft war verantwortlich für die Organisation, Ermittlung und Planungder Standorte der Festbeizen (Jodlerdörfli); die Einholung der entsprechenden Bewilligungenunter Einhaltung der gesetzlichen Vorschriften; die Reservationen, Materialbeschaffungenund Erstellung aller Festbeizen inkl. Verkehrserschliessungen (innerhalbFestgelände). Ferner musste ein umfassendes Gastronomiekonzept erarbeitet werden.Zudem wurden die Vereine für die Dekoration ihrer Festzelte mit einem Prämiensystemmotiviert.Zu den weiteren Rahmenbedingungen, die sich grossteils an die Festvertragsbedingungenanlehnen, gehörten: Mindestens 4‘000 gedeckte Sitzplätze in den Festwirtschaftenund weitere 1‘500 Aussenplätze. Gemäss der anfangs bestellten Festzelte wurde rund4400 gedeckte Sitzplätze geplant (infolge der geringeren Anmeldungen der Jodlerklubswurden im März 2012 zwei Festzelte bzw. minus 400 Sitzplätze wieder annulliert). In denAuflagen des OK wurde zudem festgehalten, dass die Festwirtschaften in Altendorf nurwährend den Wettvorträgen geöffnet werden durften, damit abends nicht durch zwei dezentraleFestorte (Lachen und Altendorf) eine Zersplitterung des Jodlerdörfli entstehenkonnte.5.6.3 Aufgaben,Konzepte:Es wurde ein Verpflegungskonzept für die Helfer und die Umzugsteilnehmer erstellt. DasLieferantenkonzept hatte in Zusammenarbeit mit dem OK-Sponsoring zu erfolgen. Ein29


Logistikkonzept hatte den Nachschub sicherzustellen. Mit den Festzeltbetreibern (Vereine)wurden nach einem vom OK genehmigten Konzept Verträge abgeschlossen. Die Menü-und Getränkeplan wurde vom Ressort erstellt und überwacht. Das Ressort war zudemzuständig für die Koordination der externen Marktfahrern und die Vergabe der Standplätzefür Marktstände; Verpflegung der aktiven Umzugsteilnehmer; Zusammenarbeit mit demRessort Festanlass, Bankett, Apéro; Kooperation nach Möglichkeit mit ortsansässigenLieferanten oder Sponsoren; Lieferantenkonzept, Preisverhandlungen mit Lieferanten.Die Festlokale wurden im Auftrag des Ressorts Festwirtschaft von Vereinen, Gruppen undFirmen betrieben. Die Suche nach Festwirten war dabei sehr aufwändig. Wegen des sehrgrossen Personalbedarfs für den 3-tägigen Betrieb eines Festzeltes mit 150 -200 Plätzenkonnten nicht nur einheimische Vereine rekrutiert werden. Externe Vereine undCateringfirmen mussten ebenfalls berücksichtigt werden. Die Infrastruktur, Zelte, StandardBuffets, Geräte, Garnituren etc. wurden gegen den Betrag von 45.- Fr. pro Sitzplatz zurVerfügung gestellt, kalkuliert mit 8 Plätze pro Tischgarnitur. Jedem Festzelt und jeder Barwurde ein eigener Kühlwagen zugeteilt, ferner ein Beleuchtungskonzept in den Lokalenund ausserhalb, sowie ein Kalt- und Warmwasser-Konzept mit Ablauf des Wasser. Diesbeinhaltete auch die fachgerechte Installation geeigneter Gläser- undGeschirrspüleinrichtungen und von weiteren zugemieteten Geräten. Dievorgeschriebenen Lieferanten mussten zwingend eingehalten und berücksichtigt werden.Die Standardeinrichtungen der Beizli und Bars waren in der Vereinbarung festgelegt.Individuelle zusätzliche Infrastrukturen wurden den Vereinen belastet.Spezialeinrichtungen und Dekorationen gingen zu Lasten der Festwirte unter Einhaltungder gesetzlichen Vorgaben.Bei diesen Abgaben durch die Festwirte waren alle Nebenkosten für Abfallentsorgung,Wasser, Abwasser und Elektrizität enthalten. Getränke mussten in unseremGetränkedepot, sowie Lebensmittel von den von uns definierten Lieferanten zumarktüblichen Preisen bezogen werden. Der Festwirt organisierte und bezahlte EinwegoderMehrweg–Geschirr eigenständig. Die Festwirte erhielten alle Abmachungen, dieInfrastrukturpläne mitsamt den Rahmenbedingungen in einem Dossier und schlossen mitdem OK Jodlerfest einen Vertrag ab. Damit sollte sichergestellt werden, dassUngereimtheiten oder Unklarheiten vor- und nicht während oder nach dem Fest erkanntwerden.Die Betriebszeiten waren folgendermassen geregelt:Lachen: Freitag, 22. Juni 2012 Festbetrieb ab 16.00 Uhr - 06.00 UhrSamstag, 23. Juni 2012 Festbetrieb ab 06.00 Uhr - 06.00 Uhr30


Sonntag, 24. Juni 2012 Festbetrieb ab 06.00 Uhr - 19.00 UhrDie Öffnungszeiten der verschiedenen Beizen wurden individuell festgelegt. DieMinimalöffnungszeiten waren in der Vereinbarung enthalten. Mindestens je ein Lokal botdurchgehende Öffnungszeiten vom Freitag auf den Samstag und von Samstag aufSonntag an.Altendorf: Freitag, 22. Juni 2012 Festbetrieb ab 15.00 Uhr - 22.00 UhrSamstag, 23. Juni 2012Festbetrieb ab 08.00 Uhr - 21.00 UhrDie Festbetriebe in Altendorf waren nur über die Zeit der Wettvorträge geöffnet. DieseBetriebe erhielten ein separates Abrechnungsmodell. Das Vertragswesen leitete das OKFestwirtschaft.Das Ressort Bau + Dienste war verantwortlich für den Auf- und Abbau der Festzelte.Ebenfalls regelte es die Wasserversorgung sowie die Energie. Infrastrukturen für denInnenbereich der Zelte (Tischgarnituren, Kühlschränke, Festmobiliar) wurden durch dieBrauerei Rosengarten erledigt. Dem OK - Festwirtschaft war auch die Vermarktung derMarkstände angesiedelt. Unter dem Motto „CHEIBE GMÜETLI“ wurden die Markständevergeben. Das Brauchtum und das Urchige sollte gelebt werden.Die Verpflegungsstände konnten an einheimische Betriebe vergeben werden. Es solltekeine Chilbi aufgebaut werden. Ebenso verzichteten wir auf Krims Krams analog der ChilbiStände und auf exotische Speiseangebote wie Döner Kebab und dergleichen. Die Öffnungszeitender Marktstände sollten den offiziellen Betriebszeiten der Festwirtschaftenangepasst werden. Gemäss definiertem Budgetplan war ein Mietertrag von insgesamtCHF 50'000.-- an Standgelder zu erwirtschaften. (Zahlungsziel mit den Marktfahrern, 1/3bei Vertragsunterzeichnung, 1/3 bis Ende März 2012, 1/3 bis Ende Mai 2012). Das Vertragswesenwurde durch das OK Festwirtschaft geführt.Die Festzeltbetreiber sollten motiviert werden, ihre zugeteilten Festzelte nach eigenenIdeen festlich zu dekorieren. Zu diesem Zweck stellte das OKG dem Ressort Festwirtschafteinen Gesamtbetrag von CHF 10'000 zur Verfügung. In diesem Wettbewerb einbezogenwaren alle Festzelte im Festzentrum Lachen sowie die Aussenzelte bei den Wettvortragslokalenin Lachen und Altendorf. Durch die Zusammensetzung der Jury war eineunabhängige und objektive Bewertung gewährleistet, die auf möglichst pragmatische Artund Weise die Rangliste der Gewinner erarbeitete. Die Jury bestand aus insgesamt 9Personen. Die Vorsitzende wurde auf Antrag des Ressortchefs „Festwirtschaft“ vom OKA31


estimmt - die übrigen 8 Mitglieder wurden auf Vorschlag der MJK-Präsidenten (4) undaus den Reihen des OK (4) vom OKA gewählt. Dabei sollte je eine Person aus den vierMärchler Trägervereinen vorgeschlagen werden, welche bereits an Jodlerfesten als Aktiveoder Besucher teilgenommen und Eindrücke eines schönen „Jodlerdörfli“ erlebt haben.Die Präsidenten der MJK waren für die klubinterne Nomination zuständig. Zur Gewährleistungeiner objektiven Beurteilung hatte die Jury während dem Festwochenende resp. bisSamstagabend sämtliche Festzelte zu besuchen und zu bewerten.Der eingesetzte Gesamtbetrag der Jury wurde wie folgt festgelegt:1. Rang CHF 2500 2. Rang CHF 2000 3. Rang CHF 15004. Rang CHF 1250 5. Rang CHF 1000 6. Rang CHF 7507. Rang CHF 500 8. Rang CHF 250 9. Rang CHF 15010. Rang CHF 100Die Rangverkündigung erfolgte zusammen mit der Tombola Verlosung am Sonntagabendum 17 Uhr vorgenommen. Für dessen Organisation war die Jury verantwortlich. Die Auszahlungder Preise erfolgte via Barauszahlung unmittelbar nach der Rangverkündigung.Die Zusammensetzung der Jury wurde nicht öffentlich bekanntgegeben. Der Entscheidüber die Gewinner / Rangliste war abschliessend und konnte nicht angefochten werden.32


5.6.4 FazitRessortchef:Die Zusammenarbeit im Ressort hatte gut funktioniert. Es war wichtig, dass klar undverständlich kommuniziert wurde. Pannen und Missverständnisse waren meistens daraufzurückzuführen, dass Annahmen getroffen werden oder die Kommunikation nicht klar undverständlich war. Der Arbeitsaufwand war enorm und wurde trotz vielen Vorkenntnissender Organisatoren eher unterschätzt. Der Arbeitsaufwand des Leiters Festwirtschaft betrugca. 550 Stunden. Diese waren unterteilt in Ressortsitzungen, Infoveranstaltungen fürFestzeltbetreiber, Lieferantenverhandlungen und Absprachen mit anderen Ressorts. DasFestwirtschaftsmodell wurde auf dem System des Outsourcings aufgebaut. Die Infrastrukturen(siehe Leistungsvereinbarung) wurde den Festzeltbetreiber zum Sitzplatzpreis vonFr. 45.-- zu Verfügung gestellt.Die Festzeltbetreiber wurden mittels Vertrag an die Vorgaben sowie die Lieferanten gebunden.Die Festlokale wurden im Auftrag des Ressorts Festwirtschaft von Vereinen,Gruppen und Firmen betrieben. Die Suche nach Festwirten war eher schwierig. Der grossePersonalbedarf für den 3-tägigen Betrieb war für viele Vereine eine enorme Herausforderung.Nach vielen intensiven Gesprächen war es uns dennoch gelungen, sämtlicheZelte zu besetzten. Die Festbeizen mit guter Dekoration, gutem Angebot zu vernünftigenPreisen waren immer topp besetzt. Der ausgesetzte Preis von Fr. 10‘000.- hatte sich gelohnt.Nur wenige Verpflegungsstände hatte Besucheranstürme zu verkraften. Die Esswarenwurden teilweise schlecht verkauft und mussten oft mehrheitlich zurück geschoben werden.Die Essensangebote der Festwirte waren umfassend und gut, Kapazitäten für dieBesucher waren ausreichend vorhanden. Mit den Marktfahrern hatten wir keine nennenswertenProbleme. Man musste ihnen klar kommunizieren, was man will. Die meistenkannten sich untereinander und akzeptierten unsere Vorgaben. Einzelne versuchten, amFest noch bessere Standplätze zu erhalten.33


5.7 RessortFestanlässe(PitMarty) 5.7.1 Organigramm:FestanlässeP. MartyStv. R. Bigi / M. StählinUnterhaltungsprogrammPit MartyAdministrationPit MartyUmzugPit MartyCilla KesslerFestakt / FestbankettVeteranenempfangPit Marty5.7.2 Pflichtenheft:Das Ressort Festanlässe war für die umfassenden Bereiche Festakt & Festbankett, Festumzugund Unterhaltungsprogramm verantwortlich. Dazu gehörte das gesamte und aufwändigeBewilligungsprozedere (für Umzugsroute, Standorte der Ehrentribünen, Gelegenheitswirtschaften,Gemeinden Lachen und Altendorf zur Benutzung der Infrastrukturen,röm. kath. Kirche Lachen und Altendorf, Verlängerungen, Zudem war dem Ressortdie Organisation des Blumenschmucks für sämtliche Ressorts (Übrige allg. Dekorationenvia Ressort Bau + Technik); das Platzierungssystem inkl. Verpflegungsorganisation derEhrengäste beim Frühstücksschiff und Festbankett zugeordnet.5.7.3 Aufgaben,Konzepte:Im Bereich Festanlässe waren folgende zentralen Aufgaben zu erledigen: Vorbereitungdes Veteranenempfangs, Vorbereitung einer kleinen Eröffnungsfeier, Vorbereiten desFestgottesdienstes und des Festaktes, Empfang und Betreuung der Ehrengäste sowie derVeteranen, Organisation der Zutrittsberechtigungen via Badges beim Sonntagsprogramm(Zugang auf Schiff Rosenstadt (max. 72 Gäste) Sponsoren - Zugang auf Schiff OberseeII (max. 80 Gäste) Ehrengäste, Zutritt zum Festakt (max. 470 Gäste – Sitzplätze), Zutrittzum Mittagessen (max. 470 Gäste – Sitzplätze), - Zutritt zum Umzug / Tribüne (max. 220Sitzplätze) - Bestellung Fahnenrechen (2).34


Dem Bereich Unterhaltung waren die folgenden Aufgaben wie Planung der notwendigenAnlagen & Einrichtungen, die Rekrutierungen der Musikformationen sowie dieOrganisation der Beschallungsanlage angesiedelt. Das OK fällte den Grundsatzentscheid,das musikalische Unterhaltungsprogramm mit Ländlerformationen zentral auf lediglich einFestzelt zu konzentrieren. Dies um genügende Möglichkeiten für den Jodelgesang in denFestzelten zu erhalten. Der Programmablauf der zentralen Organisationselementegestaltete sich wie folgt:Eröffnungsfeier: (Freitag, 22. Juni 2012)Beginn Dauer Was Wer16.00 10 Min Auftakt mit Einscheller und Geiselchlöpfer Einscheller March16.10 5 Min Offizielle Eröffnung, Begrüssung Gäste OKP16.15 10 Min Jodlervortrag (2 Lieder) Alle 4 MJK16.25 35 Min Kurzapéro, Weisswein, MineralUnterhaltungsprogramm: (Freitag, 22. Juni 2012 – Sonntag, 24. Juni 2012)Zeit Was Wo StatusFreitag20.00 - 01.30 Länderkapelle Carlo Brunner / Lisa Stoll Festzelt gross OKSamstag15.00 - 19.00 Trio Nötzli Leimbacher aus Pfäffikon Festzelt gross OK18.00 - 01.30 3 Formationen im RotationsprinzipHegner–Schmidig, Waschächt, Iten / GrabFestzelt gross24.00 – 24.15 Gesamtchorvorführung (Dirigent Edi Feusi) Festgelände OKSonntag11.45 - 14.00 Handorgel Duo Rogenmoser und Herger Festzelt gross OKOKFestakt, Festbankett: (Sonntag, 24. Juni 2012)Zeit Was Wo Spezielles07.30 – 07.45 Eintreffen der Gäste Seeanlagen07:45 – 08.40 Oberseerundfahrt Schiffsteg Lachen Frühstück08:45 – 08.50 Empfang HarmonieMusik Raffplatz LachenProgrammablauf Festakt (im grossen Festzelt auf der Bühne)Zeit Dauer Was Wer Spezielles09.00 15 Min Glockengeläute Pfarrkirche 4 MJK Kl. UmzugBeginn Festakt09.15 5 Min Jodelvortrag Sängertreu09.20 5 Min Begrüssung, Moderation M, Rauchenstein35


09.25 10 Min Übergabe der Zentralfahne, Fahnenmarsch Fahnendelegation09.35 3 Min Kurzansprache OK Präs. Baar Andy Hotz09.38 7 Min Festansprache OK P March Walter Stählin10.35 5 Min Grussbotschaft Präsident ZSJV ZSJV-Präsident10.40 5 Min Jodler-Uraufführung Ad hoc MJK10.45 5 Min Grusswort Schwyzer Regierung Landammann10.50 5 Min Jodlervortrag Bärgblüemli10.55 2 Min Abschluss, Info weit. Programm M. Rauchenstein10.57 5 Min Jodelvortrag Am St. Johann11.00 Ende Festakt, AperoFestumzug:Für den Festumzug konnten 37 Gruppen rekrutiert werden, die früh angeschrieben wurden.Das OK war bestrebt, den Zuschauern einen vielfältigen und farbenprächtigen Festumzugzu bieten. Folgende Gruppen hatten am Festumzug teilgenommen:1. Blasorchester Siebnen 2. Sennenbruderschaft Innerthal-Feusisberg3. Jodlerklub Siebnen 4. Thurgauer Fahnenschwinger5. OK March und Vorstand ZSJV 6. Nachwuchsjodlerchörli March7. Jodlerklub Wangen 8. Pferdekutsche Ehren-Jodler MJK9. Jodlerklub Lachen 10. Bernhardinerfreunde Benken11. Jodlerchörli Altendorf 12. Jodlerchörli Sattel13. Hochradklub March 14. Musikverein Wangen15. Jodlerklub Gommiswald 16. Jodlerklub Waldstattecho Einsiedeln17. Lachner Zigerchrütler 18. Alphorngruppe March19. Jodlerchörli Rafzerfeld 20. Behindertenheim Höfli Wangen21. Jodlerklub Ebnat-Kappel 22. Jodlerklub Schlossgruess Cham23. Märchler Trachtelüt 24. Harmoniemusik Lachen25. Appenzeller Sennenhunde 26. Jodlerklub Schindellegi27. Alphonbläser & Fahnenschwinger Uri 28. Akkordeon Orchester March29. Jodlerklub Attinghausen 30. Narhalla Lachen31. Jodlerklub Wollerau 32. Sammeltuch MJK33. Wildbach-Chörli Hirzel 34. Traktoren Oldtimerteam March35. Jodlerklub Reiden 36. Bündner Jodlervereinigung37. Einscheller-Vereinigung MarchDie HelferInnen inklusive Täfeliträger am Festumzug wurden vom OK mit T-Shirts unddem Aufdruck Festlogo (vorn) und Chrampfer (hinten) ausgerüstet. Zur Dorfbeflaggung inLachen wurde vom Gemeinderat Lachen eine neue Beflaggung angeschafft, die erstmalsam Jodlerfest zum Einsatz gelangte.36


5.7.4 FazitRessortchef:Am Freitag wurde um 16.00 Uhr das 58. ZSJF in der March eröffnet. Die gut 100 Teilnehmerwurden anschliessend zu einem Apéro eingeladen. Am Sonntag trafen sich rund160 geladene Ehrengäste und Sponsoren um 07:30 Uhr zum Ausflug mit Frühstück aufdem Zürichsee. Mit einem kleinen Festumzug – begleitet durch den feierlichen Klang derKirchenglocken der Lachner Pfarrkirche und anschliessender Marschmusik des HarmonieMusikvereins Lachen beteiligte sich eine illustre Gästeschar mit den vier beteiligten Jodlerklubs,dem OK Jodlerfest March sowie des Vorstandes des ZSJV und vielen Ehrengästenmit einem kleinen Umzug zum grossen festlich geschmückten Festzelt. Das OK ludrund 430 Ehrengäste zu diesem Festanlass ein.Der Festakt wurde in fünf verschiedene Szenen aufgeteilt und im vorgegebenen Zeitrahmenabgewickelt. Der Auftakt bildete die Fahnenübergabe mit den Festansprachen derbeiden OKP Hotz (Baar 2010) und Stählin (2012). Die Mitglieder des Jodlerklubs Maiglöggliaus Lachen sangen zu Beginn des zweiten Aktes das Lied „Chyle Jutz“. PfarrerDieter Gerster und Pastoralassistent Martin Weik gestalteten einen abwechslungsreichenökumenischen Gottesdienst. Die eigens für diesen Festakt zusammengestellte Fahnenschwinger-und Alphornbläserformation aus der March und Umgebung bildeten den farbenprächtigenund musikalischen Abschluss dieses Teiles.Mit der Uraufführung des „Lachner Jodels“ von Komponist Carlo Brunner und Alex Eugsterbegann der dritte Teil des Festaktes, der Text des Liedes stammt vom Lachner JostHauser. Anschliessende dankte ZSJV-Präsident Richard Huwiler den Organisatoren fürdie geleistete Arbeit und ausgezeichnete Organisation. Mit markigen Worten überbrachteder Landammann Armin Hüppin des Kantons Schwyz die Grüsse der Regierung – er beendeteseine Rede mit einem markanten „Juuuuzer“ und einem grossen Dank an alleTeilnehmer. Diesen vierten Teil schlossen die Jodlerinnen und Jodler des Jodelchörlisam St. Johann, Altendorf, ab.Um 14.00 Uhr startete der Festumzug mit den 37 Gruppen mit über 900 Teilnehmern.Dank freiem Eintritt zäumten viele hunderte Zuschauer die Umzugsroute und klatschtenbegeistert Beifall. Mit grosser Freude und Stolz blicken wir auf einen farbenprächtigen undstimmungsvollen Festumzug zurück, der die vielen Zuschauer an der Umzugsstrecke begeisterteund einen würdevollen Abschluss des 58. Zentralschweizerischen Jodlerfestesin der March bildete.37


Tipps für nächste Organisatoren: vorzugsweise sollte das Ressort Festanlässe in die Bereiche„Festanlässe“ und „Festumzug“ unterteilt und dadurch die Aufgaben auf verschiedeneSchultern verteilt werden. Beim Festumzug wurde dem Bereich „Fahrbewilligungen“und „Versicherungen für Gruppen die mehr als neun Personen auf dem Wagen mitführen,zu spät Beachtung geschenkt. Dies sollte man bereits früh abklären und die notwendigenSchritte einleiten. Ansonsten hat sich die Organisation und Vorbereitungsaufgaben sehrbewährt. Sehr geschätzt wurde die Verpflegung der Umzugsteilnehmer, diese fand inForm von Gratisabgabe von Getränken vor dem Umzug und anschliessender Verpflegungnach dem Umzug statt. Die Zusammenstellung der verschiedenen Umzugsformationen –allen voran der Fahnenschwinger und Alphornbläser – führte dazu, dass sich der Umzugin die Länge zog und gewisse Staus ergaben. Der grosse Unterhaltungswert verschiedenerGruppen liess aber die gute Stimmung der Zuschauer auf hohem Niveau verharren.38


5.8 RessortSponsoring(RolandEgli)5.8.1 Organigramm:SponsoringR. EgliStv. B. JenniSponsoringRoland EgliTombolaB. Jenni5.8.2 Pflichtenheft:Zum Kernelement der Pflichten gehörte die frühzeitige Ausarbeiten eines Sponsoringkonzepts,d.h. rund 1 ½ Jahre vor Festbeginn. Ferner gehörte zum Ressort die Organisationeiner Tombola, dessen Akquisition der Tombolapreise. sowie die Organisation des Losverkaufs.Das OK hielt im Grundsatz fest, dass die Sponsorensuche nicht nur Sache desRessortleiters, sondern des gesamten OK ist. Zudem sollte jeder Festlieferant einenSponsorenbeitrag – notabene in Form von Geldbeträgen - leisten. Ferner war dem Ressortdie Akquisition der Inserate für den Festführer (ohne Gestaltung und Druck) sowie dieEvaluation und Beschaffung der OK-Tenue (Tracht) angesiedelt.5.8.3 Aufgaben,Konzepte:Die Evaluation möglicher Sponsoren, die Definition der Sponsoringkategorien; die Produktionder Sponsoringdokumentation sowie der Versand der Dokumentation wurde in einemseparaten Konzept festgehalten. Zu berücksichtigen war dabei die Mitsprache bei derWahl der Media Partner bezüglich Sponsorenleistung; die Mitsprache bei der Wahl derFest-Lieferanten bezüglich Sponsorenleistung sowie die Betreuung der Sponsoren währenddes Festes. Es wurde bereits frühzeitig eine Zusammenarbeit mit einer professionellenTombolaorganisation (SwissTombola) geprüft und vollzogen. Die frühzeitige Integrationdes Ressortleiters Sponsoring in alle Verhandlungen mit Festlieferanten (Medien/Druck/Infrastruktur/Festwirtschaft)war sehr wichtig. Die Sponsorensuche, Akquisitionvon Tombolapreisen und Akquisition von Inseraten wurde zur Vermeidung von Doppelspurigkeitenüber das Ressort Sponsoring abgewickelt. Der Ressortleiter Sponsoring erstellteeinen Sponsorenvertrag mit jedem Sponsor (bis Kategorie Jodlergötti)39


Sponsoringkategorien:a) Hauptsponsor b) Co-Sponsor c) Jodlergöttid) Jodlerfreunde e) Sympathisanten f) Inserate im Festführera) Hauptsponsor: Beitrag CHF 30 000; Branchenexklusivität (ohne Inserate im Festführer);Integration des Firmenlogos auf allen Kommunikationsmitteln; Logopräsenz aufFlyern; 15 Festabzeichen, 15 Bankettkarten, 15 Sitzplätze auf Ehrentribüne; VIP-Parkplatz; Logopräsenz im Internet (Link) und im Festführer (Inserat 1 Seite); Logopräsenzauf Sponsorenwänden im Festgelände; Logopräsenz in Festzelten (nachAbsprache); Einladung Begrüssungskaffee, Festaktb) Co-Sponsor: Beitrag CHF 10 000; Branchenexklusivität (ohne Inserate im Festführer);5 Festabzeichen, 5 Bankettkarten, 5 Sitzplätze auf Ehrentribüne; VIP-Parkplatz; Logopräsenzim Internet (Link) und im Festführer (Inserat ½ Seite); Logopräsenz aufSponsorenwänden im Festgelände; Logopräsenz in Festzelten (nach Absprache);Einladung Begrüssungskaffee, Festaktc) Jodlergötti: Beitrag CHF 2 500; 2 Festabzeichen, 2 Bankettkarten; Logopräsenz imInternet und im Festführer (Inserat ½ Seite)d) Jodlerfreunde: Beitrag CHF 1 000; 2 Festabzeichen; Namentliche Nennung im Internetund im Festführer (bis Drucklegung)e) Sympathisanten: Beitrag CHF 500; 1 Festabzeichen; Namentliche Nennung im Internetund im Festführer (bis Drucklegung)f) Inserate im Festführer: CHF 500 für 1 Seite; CHF 350 für ½ Seite; CHF 200 für ¼Seite5.8.4 FazitRessortchefDie Integration des Ressortleiters Sponsoring in den OK-Ausschuss hat sich als optimalerEntscheid erwiesen. Die diversen Koordinationsarbeiten mit dem Sponsoring konnten sofrühzeitig gelöst und in Angriff genommen werden. Der konsequente Einbezug des RessortleitersSponsoring in sämtliche Verhandlungen mit den Festlieferanten führte dabei zueinem sehr hohen Anteil an Sponsorengeldern. In diesem Sinn war auch die Integrationder Inserateakquisition für den Festführer und der Durchführung der Tombola sehr positiv,weil dadurch unnötige Schnittstellen vermieden werden konnten.Das Zentralschweizerische Jodlerfest lässt sich in der heutigen Zeit sehr gut in der Wirtschaftvermarkten. Voraussetzung ist eine frühzeitige und professionelle Sponsorendokumentation.Zu beachten gilt es den Budgetprozess in der Wirtschaft. Wer rechtzeitig auf40


die Werbebudgets der Firmen zugreift, hat einen grossen Vorteil. Zeitlich bedeutet dieseine Kontaktaufnahme mit den Haupt- und Co-Sponsoren spätestens im Frühling desVorjahres zum Fest. Zu beachten ist die Zurückhaltung in der Werbepräsenz während desFestes. In diesem Bereich muss mit den Sponsoren von Anfang an klar kommuniziertwerden.Die Auslagerung der Tombolaorganisation an die Swisstombola hat sich ebenfalls alsrichtiger Entscheid erwiesen. Zwar entgingen dem OK Gewinnanteile an der Tombola,dafür hat sich der enorme Zeitaufwand in der Suche nach Tombolapreisen vermeidenlassen. Durch die frühzeitige Abmachung mit Swisstombola über den anrechenbaren Anteilvon selbst akquirierten Preisen (1/3 des Verkaufspreises) konnten nachträgliche Diskussionenvermieden werden. Durch einen gute organisierten Vorverkauf konnten wirrund 30‘000 Lose von einem Gesamtbestand von 50‘000 Losen über die Jodlerklubs verkaufen.Dies wirkte sich natürlich positiv in der Schlussabrechnung aus. Der zentraleStandort des Tombola-Mobils im Festgelände führte letztendlich dazu, dass praktischsämtliche Lose verkauft werden konnten.Da die Tombola als Bestandteil der Festorganisation offenbar sehr gewünscht wird, solltendie Unsicherheiten, bezüglich Abnahme der Lose durch die teilnehmenden Vereinebehoben werden. Ein klarer Entscheid durch die zuständigen Organe des ZentralschweizerischenJodlerverbands, dass die Abnahme von 100 Losen durch jeden teilnehmendenVerein obligatorisch ist, würde die Administration erheblich vereinfachen. Damit kann dieVerrechnung und Auslieferung der Lose direkt über den Versand der Festunterlagen erfolgen,ohne dass im Nachhinein Diskussionen stattfinden.41


5.9 RessortInfo,Werbung(RomanoBigi)5.9.1 Organigramm:Info / WerbungR. BigiStv. P. MartySekretariatTevag AltendorfWerbepartnerAdmotion GmbHDruckereiGutenberg AG5.9.2 Pflichtenheft:Kernpflicht des Ressorts war die Ausarbeitung des Werbekonzeptes (inkl. WerbetafelnOrtseingänge und Schaufenster in Dörfern) sowie das Überprüfen der verschiedenenMöglichkeiten für den Einsatz von Werbeträgern. Zudem gehörte zum Ressort das Erstelleneines Festlogo und die Erarbeitung (Fremdauftrag) einer Homepage. Ferner zähltendie aufwändigen Arbeiten bei der Erstellung des Festführers, Festführer, der Inserate,Plakate, Radiowerbung, etc.5.9.3 Aufgaben,Konzepte:Zur den Aufgaben gehörten: Gestaltung und Druck von Briefpapier und Kuverts(Sichtfenster und ohne); Erstellen eines Zeitplanes sämtlicher Propagandaaktivitäten;Kommunikation zu Radio / Television in Zusammenarbeit mit anderen Resorts;Ausarbeiten eines Insertionsplanes; Produktion von Werbemitteln; Erstellen einesFestabzeichens; Inserate in Verbandszeitung; Gestaltung des Festplakates undDrucklegung; Gestaltung und Redaktion des Festführers; Drucklegung des Festführerseinen Monat vor Fest; Gestaltung und Druck Bankettkarte; Gestaltung und Druck derFestkarte; Beratung und Begleitung der anderen Ressorts in Sachen Werbung;Gestaltung und Druck einer Sponsorenmappe mit Einlageblatt mit Angaben derTrägervereine (in Zusammenarbeit mit Leiter Sponsoring); Ausarbeitung undDurchführung überwachen von diversen Druckaufträgen anderer Ressorts (nachAbsprache mit Ressortleiter), wie Parkvignetten, Ausweise (Ehrengäste, Medien, OK-Mitglieder, Funktionäre), Jodlergeld etc.; Sammeln sämtlicher Druckerzeugnisse für dasArchiv des Jodlerverbandes; Erstellen eines Schlussberichtes gemäss den Vorgaben desZSJV.42


Folgende Medien bzw. Festführer-Lieferanten wurden berücksichtigt.Zeitungen, Radio, Druckerei Art der Werbung TermineDruckerei GutenbergZeitungen/Zeitschriften:NLZ Zentralschweiz / Bote der Urschweiz /Urner Wochenblatt / Einsiedler-AnzeigerFestführer:Gestaltung erste VersionDrucklegung 1 Monat vor Fest.InserateGrossauflage 165000 Stk.(290 x 108 mm)Sept.2011Mitte Mai 20122 x 2012Südostschweiz Glarus Gaster SeeGrossauflage 23000 Stk. (¼ Seite)2 x 2012March-Anzeiger + Höfner VolksblattNormalauflage 11500 Stk. ( Seite)Grossauflage 32000 Stk. (Seite)Spalten-Reklamen 1/80 mm.1 x 20122 x 201212 x 2012Alpenrose Inserate ¼ + ½ Seite 2 x 2102Stubete Inserate ½ Seite 1 x 2012SHJ Zeitschrift / Schwingen, Hornussen,JodelnFestkalenderInserate (206 x 70 mm)1 x 20116 x 2012Der Lachner Inserat ¼ Seite 1 x 2012Schlussgang Schwingerzeitung Inserat ½ Seite 1 x 2012Weihnachtszauber Lachen Inserat ½ Seite 1 x 2011Radio Central Trailer 30 Stk. 2012Radio EvivaEviva-ZytigTrailer 30 Stk.Inserat ½ Seite20122012Gutenberg/APGPlakate-Aushang 80 xZentralschweiz / March-Höfe2012Theiler Druck / March-Anzeiger - HöfnerFestzeitung / Verzicht dagenügende Werbung in der Region201243


Weitere Auftritte WerbungMittel 0rt Art der Werbung WannWerbeblachen Lachner Chilbi TurnhalleLachenSiebner MärtHerbstschwinget SiebnenSchwingfest PfäffikonDiverse MärkteIn Lachen u. ObermarchAufhängen derBlachedo.do.do.2./3./4. September201125.-27.9.201125.9.2011Ostermontag 20122011 und 2012Diverse Flyer Diverse Orte Verteilen 2011 und 2012Werbetafeln Altendorf, Lachen,Siebnen, WangenTafeln anOrtseingängen20125.9.4 FazitRessortchefDie grösste Herausforderung war die Drucklegung des Festführers zum vereinbartenTermin (einen Monat vor Fest). Nur mit strikter Termineinhaltung aller Datenlieferantenkonnte der Termin eingehalten werden. In diesem Bereich ist es das Wichtigste, dassman eine Druckerei des Vertrauens auswählt, die auch bereit ist zu jeder Zeit, kurzfristigeÄnderungen vorzunehmen. Probleme bereiteten die Menüvorschläge derRestaurationsbetreiber (Vereine). Da diese mit den Preisen im Festführer veröffentlichtwurden, ergaben kurzfristige Änderungen einige Unstimmigkeiten. Auch hier muss derTermin der Abgabe von Druckinformationen und das Gut zum Druck genau eingehaltenwerden. Anspruchsvoll war auch die Beschriftung aller Festareale. Schwierigkeitenentstanden bei der Montage der Tafeln, da diese durch teilweise ortsunkundigeZivilschutzleute ausgeführt wurde. Hier müsste unbedingt der Planer (Einteiler) bei derMontage vor Ort dabei sein.Die Produktion der Beschriftungen sollte bei einem sehr flexiblen Unternehmen desVertrauens erfolgen, damit auch noch während des Festes neue Tafeln erstellt undausgewechselt werden können (Beschädigungen, Sturm etc.). Die Zusammenarbeit mitdem Presenting-Sponsor am Hauptsitz verlief gut. Leider wurden gewisseWerbeaktivitäten nicht an die Filialleiter vor Ort kommuniziert. Hier sollte der direkteKontakt für die Umsetzung der Werbeaktivitäten vor Ort gesucht werden.44


5.10 RessortMedien,Presse(CillaKessler)5.10.1 Organigramm:Medien / PresseC. KesslerStv. G. Kühne5.10.2 Pflichtenheft:Die Ausarbeitung des Medienkonzeptes inkl. Rekrutierung der Medienpartner, die regelmässigeund adäquate Berichterstattung in den Medien gehörte zu den Kernpflichten desRessorts. Es war das Ziel, unter dem Motto "cheibe gmüetli" sowohl in Print- wie elektronischenMedien den Festanlass optimal zu präsentieren. Bei den Printmedien waren insbesonderelokale, regionale und bei Bedarf auch überregionale Zeitungen im Fokus. AlsHauptmedienpartner des Jodlerfestes zeichnete die lokale Tageszeitung March Anzeiger/Südostschweiz.Ebenfalls die Verbandszeitungen der Brauchtumsverbände wurden inden Verteiler aufgenommen. Bei den elektronischen Medien stand das Radio Central alsexklusiver Medienpartner unter Vertrag.5.10.3 Aufgaben,Konzepte:Es galt früh die Medienpartnerschaft zu klären, inkl. Abklärungen für allfällige Sendevorhabenvon SF DRS und Radio DRS sowie privater elektronischer Medien. Zudem warendem Ressort folgende wichtige Aufgaben angesiedelt: Regelmässige Berichterstattungüber den Stand der Vorbereitungsarbeiten; Medieneinladung „Ein Jahr vor dem Fest“;Medienkonferenzen: rund 100 Tage vor dem Fest, rund 30 Tage vor dem Fest, am Festsonntag;Einrichten und Betrieb Medienbüro für die Dauer des Festes, mit Ressort Administration,Bau und Technik sowie mit dem EDV Verantwortlichen abklären (AnschlüssePC, Internet, Telefon etc.); Betreuung der Medienvertreter während des Festes (Zielgruppen:Aktive und Verbandsmitglieder ZSJV und NOSJV, Brauchtumsfreunde Schwinger,Hornussen, Trachten, Volksmusikfreunde etc.; Einheimische, Oeffentlichkeit. Zu denweiteren Aufgaben zählten: Festlegen der Medienpartner in Absprache mit dem OKA,Kontaktaufnahme mit den anvisierten Medienpartnern (March Anzeiger und Radio Central),Einrichten eines Medienbüros inkl. technische Geräte, aktuelle Infos sicherstellen,Abgabe von Presse-Partouts, Organisation des Akkreditierungsverfahrens im üblichenRahmen.45


5.10.4 FazitRessortchefDas Ressort Medien/Presse organisierte sich selbständig, teils in Absprache mit demOKP. Es erstellte einen Massnamen- und Terminplan, welcher rollend ergänzt oder jenach Priorität angepasst wurde. Die Schnittstellen zu andern Ressorts z.B. Sponsoring,Info/Werbung wurden laufend überprüft und abgesprochen.Oberste Priorität hatte die Zusammenarbeit mit den Medien, vor allem mit den Medienpartnern.Das Ziel war, mit Medienberichten die Fachpresse, die Medien der Zentralschweizund die der angrenzenden Ostschweiz zu erfassen und zu bedienen. In den letztenpaar Wochen vor dem Fest durch verstärkte Medienpräsenz, das Volk des gesamtenEinzugsgebietes auf das Fest "gluschtig" zu machen. Zudem wurde auf elektronischemWeg seit November 2011 bis Juni 2012 jeden Monat ein "Jodler-Flyer" an die Klubs desZSJV und des NOSJV versandt.Der neue Weg der Kommunikation via "Jodler-Flyer" wurde insgesamt positiv aufgenommen.Sehr erfreut war ich über das beachtliche Medieninteresse. Über 20 Journalistenund Fotografen hatten sich für das Fest akkreditiert und waren vor Ort. Ausserdem hatsich auch das Radio Central, das Radio DRS sowie das Radio Tell mit spannenden Interviewsund gefälligen Sendungen im Vorfeld für unsere Sache eingesetzt. Am Fest selbstwaren zusätzlich Tele 1, Tele Züri, Radio Pilatus, Zentralschweiz am Sonntag aktiv.Sehr wichtig erschien mir die Betreuung der Presseleute vor Ort und die angeboteneRückzugsmöglichkeit. Allenfalls könnte man die Öffnungszeiten des Pressebüros nochetwas straffen. Zu den Stärken kann die breit abgestützte Werbung in Fachzeitschriften,regionalen und lokalen Printmedien inkl. Coop-Zeitung, Radiosendern etc. gezählt werden.Grosses Medieninteresse erfolgte am Fest selbst von Printmedien, Radiosendernsowie Privatfernsehen. Zu den Schwächen zählten die offiziellen Medienkonferenzen. Siewurden von den Medienschaffenden z.T. vermisst.Die Festreden hätten früher organisiert und bereits als Skript in der Pressemappe vorbereitetwerden können.46


5.11 RessortFinanzen(BennoSchätti)5.11.1 Organigramm:FinanzenB. SchättiStv. M. BruhinBaargeldverkehrMeinrad BruhinStv. A. RusterholzBuchhaltungHMR AltendorfPhilipp ZiltenerSt. M. Schätti5.11.2 Pflichtenheft:Bei den Pflichten des Ressorts ordneten sich folgende Bereiche an: Erstellen eines Gesamtbudgetsbasierend auf Detailbudgets der einzelnen Ressorts, laufende Budgetkontrollewährend den Festvorbereitungen, Organisation des Kassa- und Rechnungswesensfür sämtliche Ressorts und Komitees, Erlass von entsprechenden Weisungen (Finanzreglement),Kalkulation des Festkartenpreises in Zusammenarbeit mit den zuständigen Ressorts,Antrag MwSt.-Nummer und Abrechnung MwSt. mit der ESTV, Abgabe und Bereitstellungvon "Jodlergeld" (Festgeld). Das Ressort Finanzen führte zudem für jeden Festzelt-/Bar-Betreiberein Festkonto.5.11.3 Aufgaben,Konzepte:Folgende Aufgaben und Konzepte waren dem Ressort angesiedelt: Führen einer ordnungsgemässenund aussagekräftigen Buchhaltung, Bereitstellung von Bargeld (Kassastock)und Organisation des Bargeldverkehrs während des Festes, fristgerechte Bezahlungder ordnungsgemäss visierten Rechnungen (im Rahmen des genehmigten Budgetsoder gemäss besonderen Beschlüssen des OK bzw. Nachtragskredite), Auszahlung vonHonoraren und Entschädigungen gemäss den Beschlüssen des OK (Spesenreglement),Auszahlung der Entschädigung an die Mitwirkenden und den vom ZSJV bestimmtenFunktionäre gemäss Festvertrag, Abgabe von Verpflegungsbons für die vom OK definiertenPersonen/Gruppen, Verkauf von Festführern, Festabzeichen und von Eintrittskartenan den Kassaständen, Verkauf der Ranglisten, Abschluss einer Festversicherung unterBerücksichtigung allfälliger Sponsoren (Tierversicherung für Festumzug).47


Der Festzelt-/Bar-Betreiber ermächtigte den Organisator, seine am Jodlerfest anfallendenKosten (Sitzmiete etc.) direkt seinem Festkonto zu belasten. Der Festzelt-/Bar-Betreiberleistete eine Anzahlung in der Höhe von 1/3 der Sitzplatzpreise. Das Ressort Finanzenstellte jedem Festzelt-/Bar-Betreiber auf Vorbestellung die gewünschte Anzahl Geldkassetten(mit Münzeinsatz) leihweise zur Verfügung.Das Finanzbüro im 1936er Schulhaus holte bei jedem Festzelt-/ Bar-Betreiber innerhalbdes Festareals in Lachen seinen Umsatz inkl. Jodlergeld periodisch gegen Quittung ab.Die Abholer haben einen entsprechenden Ausweis auf sich getragen. Bei grösseren Bargeldbeständenüberbrachte der Festzelt-/ Bar-Betreiber seinen Umsatz laufend dem Finanzbüro.Das Finanzbüro war im 1936er Schulhaus während des Festes wie folgt besetzt:Freitag, 22. Juni 2012 13:00 - 02:00 UhrSamstag, 23. Juni 2012 10:00 - 02:00 UhrSonntag, 24. Juni 2012 10:00 - 19:00 UhrDas Jodlergeld war nur auf dem Festgelände einsetzbar. Der Festwirt hatte darauf Retourgeldzu gewähren, Jodlergeld hatte einen Wert von CHF 5.00 und wurde wie normalesBargeld behandelt. Das Jodlergeld war 1:1 dem Festkonto gutgeschrieben worden.Das Personal musste darauf hingewiesen werden, dass bei Grossanlässen auch mit Notenfälschungenzu rechnen ist. Es galt daher, diesem Umstand (Hektik, gedämpftes Licht,usw.) die nötige Beachtung zu schenken. Der Organisator übernahm keine Garantie undersetzte Falschgeld nicht. Dem Festzelt-/Bar-Betreiber wurden nach dem Fest alle anfallendenKosten (Sitzmiete, Festzeltschäden, grobfahrlässige Materialschäden) seinemFestkonto belastet. Der verbleibende Restsaldo war auf das jeweilige Vereinskonto überwiesenworden. Der Organisator übernahm dabei keine Defizitgarantie. Allfälliger Minussaldowar vom Festwirt auszugleichen. Der Festzelt-/Bar-Betreiber erhielt mit der Kontoüberweisungeine detaillierte Abrechnung über den Geldfluss seines Festkontos.Spesen- und Entschädigungsreglement:Für die nachfolgend berechtigten Kategorien wurde als Basis für Entschädigungen einenStundenlohn von CHF 8.00 festgelegt. Die Mengensteuerung erfolgte nicht über den Personeneinsatz,sondern via die budgetierten Mannstunden, die von den zuständigen „Kategorienchefs“berechnet werden mussten. Dieses System ermöglichte bereits im Vorfeldeine verbindlichere Budgetierung der Stundenauszahlungen und des sich im Umlauf be-48


findenden Jodlergeldes. Ferner war dem Grundsatz zu folgen, entsprechende Auszahlungenbei den Kat. 1-4 ausschliesslich an die beteiligten Vereine / Organisatoren zu entrichten.Die Anspruchsarten waren wie folgt gegliedert:I. Stundenlohn - Auszahlung an Vereine / OrganisationenII. Jodlergeld - Abgabe an Gruppen / OKM / Kat.VerantwortlicheIII. Festabzeichen - Abgabe an Gruppen / EinzelpersonenIV. T-Shirt - Abgabe an Gruppen / EinzelpersonenKategorie:(analog Personal-Rekrutierungskonzept)Anzahl Std: Budget CHF:a) Ansager/-Innen / TürsteherEntschädigung der effektiv geleisteten Stunden xxxxx xxxxxPro 100 Einsatzstunden werden CHF xx Jodlergeldausgehändigt. Basis ist die Personal-Einsatzplanung. xxxxx xxxxxPro Person Anspruch auf ein Festabzeichen (nichtkumulierbar für Aktivjodler der MJK) xxxxx xxxxxIV. Kein T-Shirt (Tracht obligatorisch) 0 0b) Umzug, FestaktEntschädigung pauschal an Umzugsgruppen (max. Fr. 500),ansonsten keine weiteren Stundenentschädigungen) xxxxx xxxxxEntschädigung der Umzugsbegleitkräfte anhand der effektivgeleisteten Stunden xxxxx xxxxxKeine Entschädigung der Täfeliträger (Verpfl. s. Ressort PM) 0 0Kein Jodlergeld für Umzugsgruppen (Verpfl. s. Ressort PM) 0 0Kein Jodlergeld für Täfeliträger 0 0III. Kein Festabzeichen 0 0IV. T-Shirt für Umzugsbegleitkräfte und Täfeliträger (Tragpflicht) xxxxx xxxxxc) Festzelt-BetreiberI. Einnahmen pro Sitzplatz CHF 42 (xx Zelte) xxxxx xxxxxII. Kein Jodlergeld 0 0III. Kein Festabzeichen 0 0IV. T-Shirt auf Wunsch (einheitlich pro Zelt vorausgesetzt) xxxxx xxxxxd) spez. Hilfs-/FachkräfteHilfskräfte der Trägervereine (MJK)I. Keine EntschädigungII. Pro 100 Einsatzstunden CHF xx Jodlergeld xxxxx xxxxxIII. Festabzeichen pro Klubmitglied xxxxx xxxxx49


IV. T-Shirt auf WunschJurorenI. sep. Regelung gemäss Festvertrag ZSJV xxxxx xxxxxII. sep. Regelung gemäss Festvertrag ZSJV 0 0III. sep. Regelung gemäss Festvertrag ZSJV xxxxx xxxxxIV. sep. Regelung gemäss Festvertrag ZSJV 0 0ZivilschutzI. sep. Regelung gemäss Vertrag Kt. SZ xxxxx xxxxxII. sep. Regelung xxxxx xxxxxIII. Kein Festabzeichen 0 0IV. Kein T-Shirt 0 0Fachpersonal (Bau, Sicherheit, Verkehr)I. sep. Verrechnung via Lieferanten xxxxx xxxxxPro 100 Einsatzstunden CHF xx Jodlergeld xxxxx xxxxxKein Festabzeichen 0 0IV. T-Shirt auf Wunsch 0 0e) Div. Hilfskräftepool / ChrampferEntschädigung der effektiv geleisteten Stunden (Einzelauszahlungenin Einzelfällen möglich) xxxxx xxxxxPro 100 Einsatzstunden werden xx CHF Jodlergeldausgehändigt. Basis ist die Personal-EinsatzplanungIII. Kein FestabzeichenIV. T-Shirt auf WunschIm Besonderen hatte jedes OK-Mitglied Anspruch auf folgende Leistungen:OK-Tenue, 2 Festabzeichen, CHF 100 Jodlergeld für OKM50


5.11.4 FazitRessortchef:Grundsätzlich wurde sehr vorsichtig budgetiert. Als Basis dienten die Schlussabrechnungenvon anderen Jodelfesten. Der Budgetphase wurde von mir und dem OKP grosse Beachtunggeschenkt und auch entsprechend viel Zeit eingeräumt. Nach einer ersten Budgeteingaberundewurde mit jedem einzelnen Ressortleiter persönlich nochmals die einzelnenBudgetposten durchgearbeitet. Dabei konnten viele Schnittstellen und Unklarheitenbesprochen und geklärt werden. Der Aufwand hatte sich wirklich gelohnt, sodass nichtnur die Zahlen positiv wurden sondern wir auch ein gutes Gefühl erhielten. Vorgesehenwar, dass bei absehbaren Budgetüberschreitungen Nachtragskredite beim OKA beantragtwerden. Davon wurde praktisch keinen Gebrauch gemacht. Die eingetreten einzelnenBudgetüberschreitungen konnten daher auch nicht so genau vorhergesagt werden undwurden auch entsprechend durch Minderaufwendungen bei anderen Budgetposten kompensiert.Der Verzicht auf einen Eintrittspreis beim Festumzug hatte sich nach meinerMeinung nicht nur organisatorisch sondern auch finanziell gelohnt. Ergab doch das Mittragendes Sammeltuchs am Ende des Umzuges einen stolzen Betrag von CHF 9'000.--und dies praktisch ohne zusätzlichen Aufwand.Das führen ein "Jodlerbank" inmitten des Festgeländes bewährte sich sehr gut. Wir konntenin einem zur Verfügung gestellten Schulzimmer an zentraler Lage und doch etwasgeschützt (unmittelbar neben der Polizeistützpunkt und dem privaten Sicherheitsdienst)die ganze Liquidität für die Festbeizen, Verpflegungsstände, Verkaufsstände und z.T.sogar für private Restaurants sicherstellen. Die Jodlerbank wurde mit Notenzählmaschinenund Münzzählmaschinen und Verpackungsmaschinen ausgerüstet, sodass wir daseingehende Münz gleich wieder verpacken konnten und wieder für die Abgabe bereit war.Dies half enorm, dass nicht allzu viel Münz immer gelagert werden musste.Nachdem die Festbeizen auf eigene Rechnung "wirtschafteten", war das Bring-Hol-System für die überschüssige Liquidität gegen Quittierung die richtige Lösung.Die Vereine konnten über die Schwyzer Kantonalbank in Siebnen Kassetten mit Stockbestellen. Die Bestellungen wurden in einer Excel Liste mit Kontaktdaten der Vereine geführt.Bestellungen erfolgten per Mail bis ca. 1 Monat vor Durchführung. Insgesamt wurdenCHF 75'000.-- Stock von insgesamt 23 Festbetreibern bestellt. Es wurden für dasganze Fest rund 45 Kassetten benötigt. Für jeden Festzeltbetreiber wurde ein Festkontoeröffnet, welches ebenfalls per Excel geführt wurde (Soll/Haben->ergab den Saldo). DieVereine konnten die Geldkassen inkl. Stock vor Festbeginn in der Jodlerbank abholen und51


am Schluss dort wieder zurückgeben. Die Kassen beinhalteten zusätzlich 2 Kontokarten,Muster des Jodlergeldes und eine Auflistung der Mitarbeiter der Jodlerbank mit Foto.Die Mitarbeiter der Jodlerbank wurden jeweils im Schichtbetrieb zwei Büro und zwei Toureneingeteilt. Tagsüber war die Tour vor allem an den Info-/Verkaufsständen und nachtsin den Festbeizen unterwegs. Ein- und Auszahlungen wurden anhand der erstellten Belegevon den Büromitarbeitern im Excel gebucht. Jodlergeld wurde separat eingebucht undseparat den Rücklauf dokumentiert.Das Geld wurde grösstenteils jeweils nach Schliessung der Jodlerbank von zwei Mitarbeitenunter Polizeischutz in die Hauptbank nach Siebnen transportiert.Die Festzeltbetreiber konnten laufend Münz wechseln und Einzahlungen auf das Kontovornehmen. Zusätzlich konnten diese auch auf der von der Bank durchgeführten GeldtourNoten abliefern. Für Info- und Verkaufsstände, Verkehrskadetten wurde ein separatesKonto geführt. Leider sind im Verlaufe des Festes drei falsche Zweihunderter aufgetaucht.Vereine sollten vorgängig darüber nochmals sensibilisiert werden. Alle Noten solltendaher sofort nach Erhalt mit den Sicherheitskontrollen durch die Notenzählmaschinendurchgezählt werden, damit diese kategorisch aussortiert werden können und den entsprechendenFestzeltbetreiber verrechnet werden. (Das Falschgeld wurde der Polizeiübergeben).Ich darf erfreut feststellen, dass durch diesen Service und die enge Begleitung der Festzeltbetreibernach meiner Meinung der ganze Umsatz von den Festzelt-Betreibern abgebenwurde, sodass unsere Aufwendungen alle davon bezahlt werden konnten und wirkeinem Festzeltbetreiben "nachlaufen" mussten.Ich darf mit Genugtuung feststellen, dass die Abgabe und der Einsatz von Jodlergeld inScheinen von Fr. 5.00 eine lohnende Sache war. Durch die Verwendung von plastifiziertem/ glänzendem Notengeld war die Gefahr von Fälschungen weitgehend gebannt. Evtl.inskünftig prüfen ob ein Kopierschutz, auch unter finanziellen Aspekt, realisierbar wäre.Unser Jodlergeld war nicht kopiergeschützt.Die Abgabemöglichkeiten für das OK waren vielfältig. Ich denke da an Beilage zu denFestkarten, Mahlzeiten- und Getränkeentschädigungen für Helfer, Chrampfer, OK-Mitglieder, Verbandvorstand, Ehrengäste, lärmgeplagte Anwohner, Ehrendamen, Anerkennungfür spontane Dienstleistungen oder Trostpflästerchen für verärgerte Teilnehmer.Wichtig ist, dass die Herausgabe nur von einer Stelle erfolgt und diese akribisch Protokollführt. Bei uns erfolgte die Abgabe über das Ressort Finanzen.52


Der Einsatz war nur auf dem Festgelände möglich und garantierte so unseren Festwirtschaftsbetreibernzusätzlich oder anders gesagt einen Mindestumsatz.Dieser Entscheid war auch im Nachhinein sehr richtig und war auch ein wichtiges Zeichenan die Festzeltbetreibern. Das ganze Jodlerfest ist mehrwertsteuerpflichtig. Es ist zu empfehlen,die Mehrwertsteuer frühzeitig anzumelden und zwar nach dem Prinzip Abrechnungnach vereinnahmten Entgelt. Quartalsweise muss nach eine Abrechnung mit den entsprechendenEinzahlungen gemacht werden.Aufgrund der Grösse und Komplexität empfehle ich jedem zukünftigen Finanzchef für dieBuchhaltung und Mehrwertsteuerabrechnung einen Buchhalter beizuziehen, der die entsprechendenBuchhaltungsprogramme und das entsprechende Wissen besitzt. Dies kannsicherlich mit einem Sponsoring verbunden werden.6 Budgetplanung,KostenrechnungDas Budget ist nachfolgend in einer Zusammenfassung aufgeführt. Die detaillierten Angabender Budgetplanung und Kostenrechnung liegen dem OKA bzw. dem OKG vor. ImBudget eingerechnet ist die Abgabe der Sitzplätze in den Festzelten an die „Festbeizli-Betreiber“ zu je CHF 45.- (inkl. MWST). Ferner wurden die Hilfskräfte zu je CHF 8.- /Stunde entschädigt. Die Abrechnungen erfolgten in der Regel über diejenigen Vereine,welche die Hilfskräfte bereitstellten.53


Budget:Nummer Bezeichnung BudgetErfolgsrechnungOK-Stab - Walter Stählin400000 OK-Abschlussfest -14'000.00400001 Helferfest -13'000.00400002 Diverser Aufwand -10'000.00400 Total Präsidium -37'000.00430001 Abgabe ZSJV -25'000.00410 Total Verbandstätigkeit -25'000.00RessortsTotal OK-Stab-62'000.00Festadministration – Rauchenstein Heinz500000 Verpflegung Personal -20'000.00500001 Entschädigung Personal / Zivilschutz -15'000.00500002 Versandkosten -6'000.00500003 Bewilligungen gesamter Anlass -5'000.00500004 OK – Bekleidung -5'000.00500005 Räumlichkeiten gesamter Anlass -15'000.00500006 Internetauftritt -12'000.00500008 Schlussbericht / Klassierungsliste -1'000.00500009 Diverser Aufwand -5'000.00500 Total Festadministration -84'000.00501000 Büromaterial -1'000.00501001 EDV / Support -16'500.00501 Total Sekretariat -17'500.00503000 Aufwand Gäste / Jury -23'500.00503001 Aufwand Jodler / Massenlager -3'000.0054


503 Total Unterkunft -26'500.00504000 Couverts & Briefbogen -2'000.00504 Total Drucksachen -2'000.0050 Total Festadministration -130'000.00Finanzen - Schätti Benno510000 Verpflegung Personal -1'000.00510002 Büromaterial -1'000.00510003 EDV / Buchhaltung -4'000.00510005 Festversicherungen -6'000.00510006 Mehrwertsteuer -30'000.00510009 Diverser Aufwand -1'000.00510 Total Rechnungswesen -43'000.00511300 Verkauf Eintritte 30'000.00511301 Verkauf Klassierungslisten 3'000.00511302 Verkauf Festführer 10'000.00511303 Verkauf Festkarten 140'000.00511 Total Verkauf 183'000.00512300 Verkauf Festabzeichen 15'000.00512 Total Festartikel 15'000.00513000 Jodlergeld Verpflegung -35'000.00513 Total Jodlergeld Verpflegung -35'000.0051 Total Finanzen 120'000.0055


Sponsoring - Egli Roland513004 Preise / Auszahlungen -11'000.00514300 Swisslos 20'000.00520001 Erstellen Dokumentation -2'000.00520009 Sponsorenapéro -6'000.00520300 Hauptsponsoren 245'000.00520301 Co - Sponsoren 100'000.00520302 Mediensponsoren 17'000.00520303 Diverse Sponsoren 80'000.00520304 Infrastruktur-Sponsoren 10'000.00520310 Subventionen 10'000.00520311 Shuttle Hensa 20'000.00520 Total Sponsoring 483'000.00Info/Werbung Bigi Romano530000 Druckkosten -26'000.00530001 Kosten Gestaltung und Vorstufe -14'000.00530300 Inserateeinnahmen 20'000.00530 Total Festführer -20'000.00531000 Aufwand Eintrittsbillette -3'000.00531001 Aufwand Festkarten -12'000.00531002 Diverse Beschriftungen/Jodlergeld/Logos -35'000.00531003 Diverser Aufwand -1'000.00531 Total Diverse Drucksachen -51'000.00532001 Aufwand Plakatentwurf & Plakatdruck -23'000.00532003 Aufwand Festbericht/Fotodokument -5'000.00532005 Aufwand Inseratewerbung/Festzeitung -30'000.00532006 Radiowerbung -15'000.00532 Total Werbung -73'000.0053 Total Info/Werbung -144'000.0056


Medien/Presse Kessler Cilla540000 Verpflegung Personal & Medienvertreter -1'500.00540002 Aufwand Versandkosten -500.00540004 Aufwand Pressemappe -1'000.00540005 Aufwand Medienkonferenz -3'500.00540006 Aufwand Fotodokumentation -200.00540009 Festzeitung -5'000.00540 Total Medien / Presse -11'700.00Bau/Technik Züger Walter551002 Miete Wettbewerbanlagen -10'000.00551003 WC - Anlagen / inkl. Reinigung -16'600.00551004 Elektrisch Altendorf -10'500.00551005 Miete Zelte & Bauten -52'000.00551 Total Festbeizen -89'100.00552004 Elektrisch Lachen -30'000.00552005 Bauten/Abschrankungen -10'000.00552006 Tribünen & Podien -11'300.00552009 Reinigung Festplatz/Umzugsroute -14'000.00552 Total Vortragslokale / Festakt -65'300.00554001 Sujets / Dekoration -5'000.00554009 Diverser Aufwand -1'000.00554 Total Dekoration -6'000.0055 Total Bau/Technik -160'400.00Festwirtschaft - Huber Kurt560002 Aufwand Festmobiliar -15'000.00560003 Wettbewerb Festbeizli -10'000.00560005 Drucksachen für Festwirtschaft -5'000.00560009 Diverser Aufwand -1'000.0057


560300 Erlös Aussenstände / Marktstände 40'000.00560 Total Festwirtschaft 9'000.00561300 Verkauf gedeckte Sitzplätze 165'000.00561301 Verkauf ungedeckte Sitzplätze 10'000.00561302 Barvermietung 20'000.00561 Total Vermietung Sitzplätze / Anlagen 195'000.0056 Total Festwirtschaft 204'000.00Dienste - Steinegger Pirmin570000 Verpflegung Personal -2'500.00570001 Entschädigung Fachpersonal -14'500.00570009 Planungskosten -5'000.00570 Total Dienste -22'000.00571000 Samariterverein -8'900.00571 Total Sanität -8'900.00572001 Miete Fahrzeug -1'000.00572002 Shuttle -3'000.00572 Total Transporte -4'000.00573000 Abfallentsorgung -1'000.00573003 Reinigung Aussenplätze -1'500.00573 Total Umwelt / Entsorgung -2'500.00574001 Beschallung Vortragslokale / Mikrofone -2'000.00574 Total Verbindungen -2'000.00575000 Verkehrssignalisation/Beschilderung -5'000.00575001 Verkehrsdienst Personal -36'000.00575002 Parkplatzbewirtschaftung 2'000.00575004 Oev -27'000.00575005 Einrichten Büro-OK-Festzellt -3'500.0058


575006 Bewachung Unterkunft -19'000.00575300 Diverse Investitionsmaterialien -5'200.00575 Total Verkehr / Sicherheit -93'700.00576009 Diverser Aufwand -5'000.00576 Total Feuerwehr -5'000.0057 Total Dienste -138'100.00Wettvorträge - Heinrich Peter580000 Verpflegung Personal -1'800.00580001 Entschädigung Personal / Festabzeichen -2'750.00580002 Beurteilungsblätter / Ansageunterlagen -1'000.00580007 Instruktionsnachmittag -8'400.00580008 Büromaterial / Porti / Spesen -3'000.00580009 Diverser Aufwand -2'000.00580 Total Administratives -18'950.00581001 Obmann Jodelgesang -800.00581002 Jury - Entschädigungen -7'800.00581 Total Jodeln -8'600.00582001 Obmann Alphornblasen -350.00582002 Jury - Entschädigungen -7'400.00582 Total Alphornblasen -7'750.00583001 Obmann Fahnenschwingen -300.00583002 Jury - Entschädigungen -4'800.00583 Total Fahnenschwingen -5'100.0058 Total Wettvorträge -40'400.0059


Festanlässe/Umzug - Marty Pit590001 Ehrendamen -1'000.00590002 Unterhaltung Freitag -6'000.00590003 Unterhaltung Samstag -10'000.00590 Total Unterhaltung -17'000.00591001 Apéro -2'500.00591 Total Eröffnungsfeier Freitag -2'500.00592000 Gäste Empfang -11'000.00592001 Bankett -40'000.00592002 Festakt -11'200.00592 Total Festakt Sonntag -62'200.00594002 Verpflegung Umzugsteilnehmer -10'000.00594003 Gagen / Entschädigung Wagenbau -2'000.00594004 Täfeli -3'000.00594005 Dekoration -2'000.00594009 Diverser Aufwand -2'500.00594 Total Festumzug -19'500.00595000 T-Shirt Helfer -5'000.00595004 Blumen -10'000.00595 Total Diverser Aufwand -15'000.0059 Total Festanlässe/Umzug - Marty Pit -116'200.00Unternehmenserfolg4'200.0060


7 Zusammenfassung,Fazit,SchlusswortDie Zusammenarbeit im OK, mit den Behörden, Sponsoren und allen weiteren am Festanlassbeteiligten Personen war sehr konstruktiv und von gegenseitigem Vertrauen geprägt.Der Goodwill der Bevölkerung und die Unterstützung der grossen Anzahl von Sponsorenund der öffentlichen Hand waren immens, entsprechend gross war auch die Vorfreude inder Region March. Die Enttäuschung des OK über die geringe Anzahl der teilnehmendenJodlerklubs aus dem ZSJV sollte seitens des ZSJV noch genauer analysiert werden. Beieiner Teilnahme von lediglich 3 von rund 70 Jodlerklubs aus der Region Luzern und Entlebuchbzw. insgesamt rund einem Drittel aller dem ZSJV angehörenden Jodlerklubs kannauch Sicht des OK nicht von einer gelebten Solidarität innerhalb des ZentralschweizerJodlerverbandes die Rede sein. Diese Tatsache war entsprechend ausschlaggebend überden klar zu geringen finanziellen Festerfolg des Grossanlasses.Die OK-Arbeiten werden nach der Verfassung und Abgabe des vorliegenden Schlussberichtsselbstverständlich ordnungsgemäss erledigt und die Akten (inkl. der erstellten Film-& Fotodokumentation) dem im Festzentrum angesiedelten Jodlerklub Maiglöggli Lachennach Auflösung des OK bzw. des Vereins am 12.01.2013 zur Archivierung und Aufbewahrungübergeben.Lachen, 15. Oktober 2012Für das Organisationskomiteedes 58. Zentralschweizerischen Jodlerfestes 2012OK-Ausschuss:............................. ............................. .............................Walter Stählin Albert Steinegger Werner BlatterOK-Präsident Vizepräsident 1 Vizepräsident 2............................... ............................. .............................Heinz Rauchenstein Benno Schätti Roland EgliChef Festadm Chef Finanzen Chef Sponsoring...............................Josef (Sebi) SchattVertreter ZSJV61


„Cheibe gmüetli“ gsi - s’Jodlerfäscht 201262

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