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Glen Rubsamen - Zeit Kunstverlag

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<strong>Glen</strong> <strong>Rubsamen</strong>7 I simply do not possess this kind of courage, 2007Arcyl auf Leinwand190 x 290 cmHimmeln Platz machen. Kopfüber lässt <strong>Rubsamen</strong> siejetzt in seine Bildräume stürzen, sortiert ihre Kronen ausextremer Untersicht zu Figuren, die an Blumensträußeerinnern oder an Feuerwerk, zieht sie grotesk in die Längeoder lässt wilde Stürme an ihrer Blätterpracht nagen. Derabsurde Witz dieser Bilder, die ihre Titel (Heartbreaking,isn’t it?) wie spöttische Kommentare tragen, folgt einemklaren Kalkül: Es geht um die Demontage eines Lifestyle-Symbols. Wie kein anderer Baum weckt die Palme Assoziationenan Freiheit und Unabhängigkeit, lässt uns vomAusbruch aus dem Alltag träumen, vom sexy Insellebenoder wenigstens vom Urlaub in der Südsee. Palmen gehörenzum Grundinventar unserer Sehnsucht – vom Abbildim Reiseprospekt bis zur Kübelpflanze in der Innenstadtvon Riga repräsentieren sie längst die globale Monokultureines Traums vom besseren Leben.Auf <strong>Rubsamen</strong>s jüngsten Gemälden verkehrt sich dieserTraum nun auf zunehmend subtile Weise in sein Gegenteil.Ein Bild wie I simply do not possess this kind of courage(2007, Abb. 7), auf dem eine domestizierte Palme inextremer Vertikale in den Bildraum wächst, erzählt nichtnur vom Wunsch, die Natur nach dem Vorbild einer Postkartenfantasiezu korrigieren, sondern vor allem von seinerRealisierung als Landschaftsgroteske. Die Umrisseeines Halogenstrahlers, eines Palmenpaars und einerLaterne, die sich auf dem Hochformat I’ve brought youa friend (2007, Abb. 9) wie im Gänsemarsch aus der Bildebeneheraus in einen undefinierten Raum bewegen,inszenieren auf ironische Weise die Dramaturgie derBeliebigkeit, in der sich Vegetation und Architektur in derLandschaft gegenseitig zum Verschwinden bringen, umals Parodien ihrer selbst in den leeren Raum zurückzukehren– oder als Hybride, wie die in Those Useless Treesdokumentierten Mobilfunkantennen, die sich als Palmentarnen.Pigeon KeyAuch in seinem konzeptuell angelegten Projekt PigeonKey and the Seven Mile Bridge (2005, Abb. 2–6) sind Pal-7


men das verbindende Element. Der Titel der Werkgruppebezieht sich auf ein gigantisches Straßen- und Eisenbahnprojektin Florida, das die Inselgruppe der „FloridaKeys“ über ein komplexes System von Brücken und Dämmenmit dem Festland verbindet. Die längste und höchstedieser Brücken ist sieben Meilen lang und führt an derwinzigen Insel Pigeon Key vorbei, ohne sie zu berühren.Abgeschnitten von der zentralen Verkehrsader, in derenSchatten sie liegt, bildet Pigeon Key so eine Lücke imSystem. Täglich überrollt von der Bewegung des WarenundReiseverkehrs zwischen Miami und Key West, bleibtsie selbst unerreichbar: Ein Nicht-Ort, an dem alles stillsteht – und der im Zuge der touristischen Erschließungder Florida Keys in den 1950er Jahren gerade dadurchzum Inbegriff eines abgeschiedenen Ferienparadieseswurde. Genau dieser Widerspruch macht die Konstellationvon Brücke und Insel für <strong>Rubsamen</strong> interessant.„Pigeon Key und die Seven Mile Bridge sind extreme Beispieleeiner Überfülle von Raum, einer steten Veränderungvon Maßstab und Parametern“, sagt er. „Paradoxist, dass eben hier Vorstellungen einer umfassenden Einheitvon Raum und Welt aufkommen und das Sichtbaresowohl eingebildet wie auch wirklich zu sein scheint.“ 6Letzters gilt auch für die Palme. Auch wenn sie heutedas Landschaftsbild der Florida Keys prägen: Sie wurdenerst Mitte des 20. Jahrhunderts aus Marokko importiert,um die Insellandschaft vom öden Baugrund eines Verkehrsnetzesin eine attraktive Urlaubsdestination zu verwandeln.Auf einigen Gemälden des „Pigeon Key“-Zyklustauchen sie nun zwischen den Silhouetten von Baukränen,Mobilfunkantennen und Flutlichtmasten als traurigeRuinen einer gescheiterten Kolonisierung des Paradiesesauf. Der Südseetraum ist ausgeträumt, scheinensie zu verkünden. Und die filigranen Umrisse der Brücke,die die Cinemascope-artigen Querformate und panoramatischenInk-Jet-Prints der Serie in der Horizontaledurchschneiden, lassen erahnen warum: Im Versuch seinerRealisierung hat sich dieser Traum aufgelöst in einerunendlichen Bewegung, die die Landschaft auf der Suchenach dem Paradies in eine Deponie seiner abgelegtenKlischees verwandelt. Ihre Merkmale sind die still stehende<strong>Zeit</strong> und der entgrenzte Raum.Medium VideoDamit verbindet sich eine Vorstellung des Unermesslichenals permanente Bewegung eines Zustands, die<strong>Rubsamen</strong> seit kurzem auch in seinen Videoarbeiten thematisiert.Die erste dieser Videoarbeiten entstand 2007im Rahmen einer größeren Werkgruppe aus Gemälden,Zeichnungen und Fotodrucken, die Ansichten eines verwüstetenFelds nach einem Gewittersturm zeigen, das<strong>Rubsamen</strong> mit der Videokamera dokumentiert hatte:Sonnenblumen lassen ihre Köpfe hängen, ein paar zerzausteBüsche ducken sich zu Boden, unweit von ihnensteht ein Baum mit gekappter Krone, aus dem in Fetzendrei Storchennester hängen (The world is not a panorama).Flankiert wird dieser Stumpf von den Silhouetten zweierStahlgittermasten, auf denen – wie der Künstler erzählt– ein Farmer zwei Nester rekonstruiert hat, um die vomSturm vertriebenen Störche zur Rückkehr zu bewegen.<strong>Rubsamen</strong> spielt diese Szene in den unterschiedlichstenMedien und Konstellationen durch. Mal rückt er auf Fotodruckendie Zerstörung in mildes Gegenlicht, mal zerlegter die verwüstete Landschaft in mehrere Einzelgemälde,um sie dann als Sequenz vor verschieden farbigen Hintergründenzu einer Art Besetzungsliste der Katastropheneu zu arrangieren.Die Vorlagen zu diesen Bildern liefert die Videoarbeit AReassuring Lie Unfolds II, die zugleich das Zentrum desZyklus bildet. Während die Kamera das Geschehen langsamaus unterschiedlichen Perspektiven einkreist undschließlich im frontalen Close-Up auf den rekonstruiertenNestern verharrt, ist aus dem Off Verkehrslärm, Musikund eine ferne, männliche Telefonstimme zu hören, diemit einem unbekannten Dritten über das endlose Wartenauf die Störche spricht. Dieser nicht weniger endlose,skurrile und im Ton leicht frustrierte Monolog mit Blickauf das leere Nestplagiat schürt beim Betrachter einegespannte Erwartung. <strong>Rubsamen</strong> enttäuscht sie nicht:Am Ende kehren die Störche tatsächlich zurück. Siehaben den Nistplatz, der nichts anderes als die Behauptungeiner falschen Tatsache war – eben „A ReassuringLie“, als Wirklichkeit angenommen. Es ist die eigentümlichePoesie dieser Realitätsverschiebung, in der die Vorstellungdes Unermesslichen Form annimmt.Auch die Videoarbeit Sundowners (2008) basiert auf einersolchen Verschiedung. Dafür baute er seine Kamera voreinem der ältesten Bäume der Welt auf, einem knorrigen,rund 7000 Jahre alten Naturwunder im NordostenBotswanas, unter dem sich gegen Abend regelmäßigScharen von Touristen einfinden, um an einer der mobilenCocktailbars den Sonnenuntergang zu genießen. Zusehen sind die “Sundowners” nicht. Nur ein Arm oder einSchuh, der hin und wieder ins Bild ragt, lässt ahnen, dassdie Landschaft, die <strong>Rubsamen</strong> hier abfilmt, eine andereist, als die, die ihn umgibt. Mit dem Rücken zum Sonnen-8


<strong>Glen</strong> <strong>Rubsamen</strong>untergang fängt er so das Einsetzen der Dämmerung ein,Äste und Zweige werden langsam zu Silhouetten, bis sieschließlich in vollständiger Dunkelheit verschwinden. Dieeinzige Bewegung, die die statische Kamera hier einfängt,ist die Veränderung der Farben. Nicht mehr als einschöner Effekt, könnte man meinen. Doch je dunkler sichder Himmel einfärbt und je undeutlicher die Umrisse derLandschaft auszumachen sind, desto greifbarer wird derGedanke, den <strong>Rubsamen</strong> hier verhandelt. In dem Maße,in dem die Farben nach und nach von tiefstem Schwarzverschluckt werden und sich damit der Raum zunehmendin Fläche auflöst, tendiert auch die <strong>Zeit</strong> zum Stillstand.Ohne Bilder, könnte man sagen, ist die Wahrnehmungvon Raum und <strong>Zeit</strong> nicht mehr möglich, sondern nur nochihr Gegenteil: die Unendlichkeit – oder das Nichts.Visuelle Euphorie<strong>Rubsamen</strong>s jüngste Videoarbeiten Kerala und Backwaters(beide 2009), die er auf den weitverzweigten Wasserwegenim Hinterland der indischen Malabarküste gedrehthat, vermessen diesen Raum dagegen nicht im Standbild,sondern in der endlosen Bewegung eines Loops. Auseinem langsam dahin gleitenden Boot heraus fokussiertdie Kamera hier im Gegenlicht und aus leichter Untersichtdie Silhouetten unzähliger Palmen, die den Uferwegsäumen. In unablässiger Folge und in immer neuen Formen,Größen und Konstellationen tauchen sie auf demScreen auf, bewegen sich horizontal durch das Bild undverschwinden wieder, während ein kurzes Piano-Introaus Joni Mitchells „Woodstock Song“ die Kamerafahrtmit einem Soundtrack des Stillstands in Endlosschleifeunterfüttert. Die Musik, die auf der Stelle tritt, wirdso zum Verstärker der unermesslichen Leere, die denScreen füllt. Es ist die gleiche Leere, die die ewige Dämmerungauf <strong>Rubsamen</strong>s Gemälden als den nicht endenwollenden Moment des Übergangs von der Wirklichkeitzur Möglichkeit markiert.Dass <strong>Rubsamen</strong> gerne in der Welt leben würde, die ermalt, wundert vor diesem Hintergrund kaum, denn inseinen Bildern der postnatürlichen Landschaft ist eineUtopie eingeschlossen. „Die Ausbeutung des Paradieseserzeugt den permanenten Wunsch, es immer wieder neuzu finden“ sagt er. Seine Arbeiten versteht er deshalb alsdas „visualisierte Dokument eines solchen Unterfangens,ein Versuch unsere Aufmerksamkeit zu verschieben, wegvon einer ausgebeuteten Welt, hin zu visueller Euphorie.“Plötzlich mutieren die verbrauchten Landschaftenzu strahlenden Bühnen für komische, bizarre, poetischeBegegnungen einer entfesselten Ding- und Pflanzenwelt,verwandeln sich in Science-Fiction-Planetscapes, bevölkertvon Bäumen, die aussehen wie Außerirdische, undHigh-Tech-Architekturen, die sich einer Comic-Fantasievon Natur anverwandeln, oder auch in hinterhältig arrangierteSkulpturenparks, in denen sich dekorative Monumentevon Henry Moore bis Giacometti mit Topf-Palmenoder Wohnzimmerlampen messen müssen... „Und dannfinden die Werke irgendwann zurück zu sich selbst. Siewerden zu ihrem eigenen Gegenstand und scheinen sichaufzulösen in einer verschwommenen Vielfalt von Klischeesund Ähnlichen“ 7 .Dietrich Roeschmann1965 in Hannover geboren, studierte Germanistik, Philosophieund Geschichte in Freiburg i.Br. Er war Kulturredakteurbei der <strong>Zeit</strong>ung zum Sonntag, Radio-DJ undist seit 2001 Redakteur des EU-geförderten Print- undOnline-Kunstmagazins Regioartline.org. Als Mitinhaberdes Redaktions- und Grafikbüros text+partner entwickeltund realisiert er zudem Corporate Publishing Konzepte fürHochschulen, wissenschaftliche Institutionen und die Goethe-Institutein Deutschland und arbeitet als freier Kunstkritiker für diverseTageszeitungen in Deutschland und der Schweiz. Er lebt in Freiburg i.Br..Anmerkungen1 Ateliergespräch mit dem Autor am 26. Juni 2009 in Neuss(wie sämtliche Zitate, sofern nicht anders gekennzeichnet)2 vgl. Mike Davis, City of Quartz – Ausgrabungen der Zukunftin Los Angeles, Berlin/Göttingen 1994, S. 30f.3 Lucius Burkhardt, Warum ist Landschaft schön?, Berlin2007, S. 994 vgl. Ian Walker, City Gorged with Dreams: Surrealism andDocumentary Photography in Interwar Paris, Manchester2002, S. 1175 <strong>Glen</strong> <strong>Rubsamen</strong> im Interview mit Christina Végh, in: ThoseUseless Trees, Revolver Archiv für aktuelle Kunst, Frankfurt2005, S. 1246 <strong>Glen</strong> <strong>Rubsamen</strong> im Text zur Ausstellung „Pigeon Key AndThe Seven Mile Bridge“ in den Galerien Annemarie Verna,Zürich, und Mai 36, Zürich, 20. Januar bis 25. Februar 20067 Ebd.FotonachweisFür alle Abbildungen:Courtesy of Galerie Cosar HMT, Düsseldorf,Galerie Mai 36, Zürichund Galerie Annemarie Verna, ZürichFotosAchim Kukulies9


KÜNSTLERKRITISCHES LEXIKON DERGEGENWARTSKUNST898 No reason to interrupt the experiment, 2007Arcyl auf Leinwand140 x 110 cm9 I’ve brought you a friend, 2007Arcyl auf Leinwand180 x 150 cmErscheint viermal jährlich mit insgesamt28 Künstlermonografien auf über 500 TextundBild-Seiten und kostet im Jahresabonnementeinschl. Sammelordner und Schuber € 148,–,im Ausland € 158,–, frei Haus.www.weltkunst.dePostanschrift für Verlag und RedaktionZEIT <strong>Kunstverlag</strong> GmbH & Co. KGBalanstraße 73, Gebäude 8D-81541 MünchenTel. 0 89/12 69 90-0 / Fax 0 89/12 69 90-11Bankkonto: Commerzbank StuttgartKonto-Nr. 525 55 34, BLZ 600 400 71GründungsherausgeberDr. Detlef BluemlerProf. Lothar Romain †RedaktionHans-Joachim MüllerDokumentationAndreas GrönerGeschäftsführerGerhard FeiglMatthias WeidlingGrafikMichael MüllerAbonnement und LeserserviceZEITKUNSTVERLAG GmbH & Co. KGBalanstraße 73, Gebäude 8D-81541 München / Tel. 0 89/12 69 90-0›Künstler‹ ist auch über denBuchhandel erhältlichPrepressFranzis print & media GmbH, MünchenDruckwerk zwei print + Medien GmbH, KonstanzDie Publikation und alle in ihr enthaltenenBeiträge und Abbildungen sind urheberrechtlichgeschützt. Jede Verwertung, dienicht ausdrücklich vom Urheberrechtsgesetzzugelassen ist, bedarf der vorherigen Zustimmungdes Verlages. Dies gilt insbesonderefür Vervielfältigungen, Bearbeitungen,Übersetzungen, Mikroverfilmungen unddie Einspeicherung und Verarbeitungin elektronischen Systemen.© ZEIT <strong>Kunstverlag</strong> GmbH & Co. KG,München 2009ISSN 0934-173010


<strong>Glen</strong> <strong>Rubsamen</strong>[Biografie1957 geboren in Hollywood1978 Abschluss ›Bachelor of Arts‹ an der Universityof California, Los Angeles1981 Abschluss ›Master of Fine Arts‹ an derUniversity of California, Los Angeleslebt und arbeitet in Düsseldorf[AusstellungenEinzelausstellungen1993 Rom, Galleria Pino Casagrande1994 Stuttgart, Ausstellungsbüro Michael Schill1997 Porto, De L‘Ombre Portée, Canvas & Compahnia1999 New York, Susan Inglett Gallery2000 Düsseldorf, Galerie Michael CosarSevilla, Galería Pepe Cobo2002 Sevilla, Galería Pepe Cobo2003 New York, ESSO GalleryDüsseldorf, Galerie Michael CosarZürich, Mai 36 Galerie2004 Neapel, Galleria Alfonso ArtiacoRom, Galleria Valentina Bonomo2005 Karlsruhe, Meyer RieggerMadrid, Galería Pepe Cobo2006 New York, Robert Miller GalleryBaden-Baden, KunsthalleZürich, Annemarie Verna Galerie und Mai 36Galerie (Kat.)2007 Stockholm, Brandström & SteneDüsseldorf, Cosar HMT2008 Karlsruhe, Meyer RieggerNeapel, Alfonso Artiaco2009 Düsseldorf, Cosar HMTLissabon, Galeria Graça BrandãoGruppenausstellungen1995 Paris, Galerie Anne de Villepoix, Sociètè JetLag K., Pharmakon, tu parles j’ècoute1996 New York, Michael Klein Gallery, The Factsof Life1997 Rotterdam, Witte de With, Fetish image1998 New York, Paula Cooper Gallery, Travel andLeisure1999 München, Kunstverein, DamenwahlZürich, MAI 36 Galerie + Annemarie VernaGalerie, Two Doors-True ValueNew York, Alexander and Bonin Gallery, 1999DrawingsBerlin, Konditorei Kamman, Berlin Lietzensee(mit Rita McBride)2000 München, Galerie Bernd Klüser, Please LetMy Heart Lead Me Into DangerSarasota, Polk Museum of Art, Beyond theMountains (Wanderausst.)2001 Sevilla, Galerie Pepe Cobo, AtlantesDüsseldorf, Galerie Michael Cosar, BjornDressler, Masatomo Harada, Michael vanOfen, <strong>Glen</strong> <strong>Rubsamen</strong>2002 Taiwan, Taipei Biennial 2002Zürich, Annemarie Verna Galerie, NetworkMiddelburg, De Vleeshal, We Slide Down TheSurface Of ThingsNeuss, SommerpalastMünchen, Galerie der Künstler, VorOrtKöln, Galerie Frehrking Wiesehöfer, GroupEffect2003 Zürich, Annemarie Verna Galerie, SommerausstellungNew York, Alexander and Bonin Gallery,Land and SeaKarlsruhe, Meyer Riegger, There’s no landbut the land (up there is just a sea of possibilities)Strasburg, Musée d‘Art Moderne et Contemporain,Bandes a part: le Cinema dans l’artcontemporainVancouver, Charles H. Scott Gallery, EmilyCarr Institute of Art & Design, Going A JourneyNew York, Esso, What Am I Doing Here?Turin, Paolo Tonin Arte Contemporanea, Trip2004 San Francisco, The Contemporary JewishMuseum, 100 Artists See God (Wanderausst.)Madrid, Galería Pepe Cobo, In ictu oculiZürich, Annemarie Verna Galerie, SommerausstellungMuttenz/Basel, Kunsthaus Baselland, Strategiesof DesireKöln, Galerie M29, BookiesHamburg, Y8, Funkturm Fernbar at theSpaghetti Works (mit Rita McBride)2005 Neapel, Palazzo delle Arti di Napoli, Napolipresente. Posizioni e prospettive dell’artecontemporaneaZürich, Annemarie Verna Galerie, Salond‘automneBaden-Baden, Kunsthalle, Multiple Räume(2): Park Zucht und Wildwuchs in der KunstPorto, Galeria Graca Brandao, PaisagensBonn, Kunstverein, Der Kunst ihre RäumeBerlin, Art Forum, Temporary Import: DAAD,Bethanien, et al.Zaragoza, Palacio de Sástago, Fuera de laVista, Fuera de la Mente2006 Hamburg Harburg, Sammlung Falckenberg/PhoenixKulturstiftung, Idylle. Traumund Trugschluss (mit Franz Ackermann,Dani Jakob, Jonathan Monk and Daniel Roth)(Wanderausst.)Sarasota, Cornell Fine Arts Museum, RollinsCollege, Revising Arcadia: The Landscape inContemporary ArtZürich, Annemarie Verna Galerie, SommerausstellungSan Francisco, Todd Hosfelt Gallery, Sonntag:Painting from DüsseldorfPorto, Galeria Graca Brandao, Classe PreferenteValencia, Institut Valencià d‘Art Modern,Colección VACNeapel, Palazzo delle Arti di Napoli, DedicaBarcelona, Galería Miguel Marcos, Sobre losublime2007 München, Galerie Bernd Klüser, The HyperbolicParaboloid (mit Rita McBride)Düsseldorf, Nüans, The FitZürich, Mai 36 Galerie, Early RetirementBeirut, Sfier Semler, Less RosesZaragoza, Palacio de Sástago, Pepe Cobo ysus máquinasBarcelona, Galería Alejandro Sales, PrintSubscribers ClubBarcelona, Galería Miguel Marcos, GeografíasZürich, Mai 36 Galerie Showroom, Groupexhibition2008 Düsseldorf, Malkasten, parcours interditZürich, Mai 36 Galerie, 2 x [(2 x 20) + (2 x 2)]+ 2 = X x (Desperately) Trying to Figure outthe World (Wanderausst.)München, Galerie Bernd Klüser und GalerieKlüser 2, Reflections on Light: Thirty YearsGalerie Bernd KlüserNew York, Alexander and Bonin, Stay AliveTill ‚952009 Barcelona, Galería Miguel Marcos, UnaMirada11


<strong>Glen</strong> <strong>Rubsamen</strong>[Bibliografie2000 Kelly, M., <strong>Glen</strong> <strong>Rubsamen</strong>, Kat. GalerieMichael Cosar, DüsseldorfBeyond the Mountains, Kat. Polk Museum ofArt, SarasotaPlease Let My Affections Lead Me into Danger,Kat. Galerie Bernd Klüser, MünchenMaier, A., München: Architektur und (als)Wunschvorstellung, in: Kunstbulletin, Juli2001 Zimmer, W., Art: Where Landscapes GoBeyond a View of the Horizon, in: New YorkTimes, 11. 3.2002 Carrasco, M., <strong>Glen</strong> <strong>Rubsamen</strong> o el DiscretoEncanto de los Arboles del Mundo, in: ABCCultural, 6. 4.Frazier, D., A Different Kind of Biennial, in:Taipei Times, 30. 11.Taipei Biennial 2002: Great Theatre of theWorld, Kat. Taipei Fine Art MuseumVorOrt, Kat. Galerie der Künstler, München2003 <strong>Glen</strong> <strong>Rubsamen</strong>: 109 Oil Paintings from theCollection. N.p.<strong>Rubsamen</strong>, G., McBride, R. (Hrsg.), Futureways:The Middelburg Triennial 2304.Middelburg: De Vleeshal<strong>Rubsamen</strong>, G., Howard, G., F for Fake?, in:Site Magazin, 5Trip, Kat. Paolo Tonin Arte Contemporanea,TurinHarris, M., Going a Journey? Then Stop andSmell the Roses, in: Vancouver Sun, 1. 12.Israel, N., Third Taipei Biennial, in: Artforum41, 10Jansen, G., <strong>Glen</strong> <strong>Rubsamen</strong> in der GalerieMichael Cosar, in: Kunstbulletin, JuniMeier, P., Die Kamera als Skizzenheft, in:Neue Zürcher <strong>Zeit</strong>ung, 3. 9.2004 <strong>Rubsamen</strong>, G. (Hrsg.), Futureways. VancouverBaldessari, J., Cranston, M., McEvilley, T.,100 Artists See God; Kat. ICI, New YorkSchaschl-Cooper, S., Strategies of Desire,Kat. Kunsthaus Baselland, Muttenz/BaselBattisti, S., <strong>Glen</strong> <strong>Rubsamen</strong> a ValentinaBonomo, in: Tema Celeste, 102Critica, in: Lapiz 24, 214De Sanctis, L., Ombre di <strong>Rubsamen</strong> e i segnidi Elisa, in: La Repubblica, 20. 1.Le sequenze americane firmate da <strong>Rubsamen</strong>,in: La Repubblica, 14. 3.Motion, A., Simply Divine, in: Guardian,13. 11.2005 Bonito Oliva, A., Castro Flores, F., Fuera dela Vista, Fuera de la Mente, Kat. Palacio deSástago, ZaragozaMarkus A. (Hrsg.), Wildlife. Ein Garten von/für Künstler, DüsseldorfEmslander, F., Winzen, M., Multiple Räume(2): Park. Zucht und Wildwuchs in der Kunst.NürnbergHegyi, L., Napoli presente. Posizioni e prospettivedell‘arte contemporanea, NeapelBorcherdt, G., Come to Where the Mauer Is,in: Monopol, Okt.Fronz, H.-D., Park, Zucht und Wildwuchs inder Kunst in der Kunsthalle Baden Baden,in: Kunstbulletin, JuniSelected by the Stars, in: Art Newspaper,18.-20. 6.2006 <strong>Glen</strong> <strong>Rubsamen</strong>: Go Tell It to the Trees, Kat.Kunsthalle, Baden BadenLicht, M., von Schlegell, M., <strong>Glen</strong> <strong>Rubsamen</strong>:Those Useless Trees, They Forgot to Tell MeYou Were Going Away, Frankfurt a. M.Ciscar, C., Colección VAC, Kat. Institut Valenciàd‘Art Modern, ValenciàBonito Oliva, A., Cervasio, S., Dedica, NeapelZybock, O., Idylle, Ostfildern RuitMeier, P., Zerzauste Palmen, <strong>Glen</strong> <strong>Rubsamen</strong>bei Annemarie Verna und Mai 36, in:Neue Zürcher <strong>Zeit</strong>ung, 20. 2.Nomblot, J., Hermana Palmera, QueridoSemaforo, in: ABC Cultural, 696Tecce, A., Vulcanico, in: Giornale dell’Arte 24,260von Burg, D., <strong>Glen</strong> <strong>Rubsamen</strong> bei AnnemarieVerna und Mai 36, in: Kunstbulletin, März2007 <strong>Glen</strong> <strong>Rubsamen</strong> und Rita McBride, Afram, in:Evans, C. (Hrsg.), Magnetic Promenade andOther Sculpture Parks, London<strong>Rubsamen</strong>, G., Ensoulment 2015, in: Prop,DüsseldorfCampanini, C., Opposti e Concordi, in: Arte,407Amy, M., <strong>Glen</strong> <strong>Rubsamen</strong> at Robert Miller,in: Art in America, April2008 von Schleggel, M., Sheldon, A., <strong>Glen</strong> <strong>Rubsamen</strong>.Sunbird and Gloria, Stuttgartvan den Bosch, P., <strong>Rubsamen</strong>, G., ChantingBaldessari, Kat. Bonnefantenmuseum,MaastrichtKlüser, B., Reflections on Light: Thirty YearsGalerie Bernd Klüser, Kat. Galerie BerndKlüser, MünchenSimon, A., <strong>Glen</strong> <strong>Rubsamen</strong>, Brändström &Stene, in: Artforum 46, 6Caragliano Cervasio, Stella, R., EsotismoMetropolitano, in: La Repubblica, 9. 7.Taccone, S., <strong>Glen</strong> <strong>Rubsamen</strong> a Alfonso Artiaco,in: Il Segno, 220Trione, V., <strong>Rubsamen</strong> e la memoria della TV,in: Il Mattino, 28. 6.Wilson-Goldie, K., Less Roses, Galerie Sfeier-Semler,in: Artforum 46, 52009 Licht, M., Wolfson, R., von Schlegell, M., <strong>Glen</strong><strong>Rubsamen</strong>. Sunset on Mars, ZürichRoeschmann, D., <strong>Glen</strong> <strong>Rubsamen</strong>, in: Künstler.Kritisches Lexikon der Gegenwartskunst,Ausgabe 87, München12


Cover <strong>Glen</strong> <strong>Rubsamen</strong>; Foto: Anna Hiedenhain, 20051 Struggling with issues of scale, 2007Acryl auf Leinwand150 x 110 cm


232 Pigeon Key #1, I have wished for it but never willed it, 2005Arcyl auf Leinwand100 x 90 cm3 Pigeon Key #2, Ominous modesty, 2005Arcyl auf Leinwand170 x 140 cm5 Pigeon Key #10, It’s not the future but the recent past, 2006Arcyl auf Leinwand100 x 240 cm6 Pigeon Key #6, A place where our desire is not the engine, 2005Arcyl auf Leinwand120 x 190 cm4 Pigeon Key #3, The tottering perch where we currently cling, 2005Arcyl auf Leinwand140 x 170 cm5


1011 a 11 b 11 c


R<strong>Glen</strong> <strong>Rubsamen</strong>121310 Too delicate to be noticeable, 2008Acryl auf Leinwand90 x 70 cm11 Southbay, 2008a–c Blue Ray Video, 3 Sequenzen, jeweils 4 MinutenAuflage 1012 Our sadness is almost an asthetic response, 2005Arcyl auf Leinwand100 x 140 cm13 Isn’t funny how the feeling goes?, 2005Acryl auf Leinwand160 x 230 cm


R<strong>Glen</strong> <strong>Rubsamen</strong>14 Our secret is safe, 2008Arcyl auf Leinwand140 x 100 cm


15 This owes much more to the affective then to the cognitive, 2007Acryl auf Leinwand100 x 100 cm

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