Handelsregister - IHK Lüneburg-Wolfsburg

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Handelsregister - IHK Lüneburg-Wolfsburg

INDUSTRIE UND HANDELSKAMMER

6/2003

Titelthema

Beauty, Wellness,

Fitness – Eintagsfliege

oder Dauerbrenner?

Schwerpunktthema

Neuorientierung der

Verpackungspolitik gefordert

IHK-Vollversammlung

Resolutionen zur A39 und zu

den Rahmenbedingungen

für Ausbildung verabschiedet

Standortpolitik

Gemeindefinanzreform:

Weniger Staat

hilft auch Kommunen

Aus- und Weiterbildung

Berufsbildungsgesetz:

Novellierung mit Fallstricken

A 5113 E

Postvertriebsstück – Entgelt bezahlt

IHK Lüneburg-Wolfsburg

21332 Lüneburg

WIRTSCHAFT

INDUSTRIE- UND HANDELSKAMMER LÜNEBURG-WOLFSBURG


Titelthema

Tourismustag: Beauty, Wellness, Fitness –

Eintagsfliege oder Dauerbrenner? 5

Schwerpunktthema: Verpackung

Neuorientierung der Verpackungspolitik gefordert 7

Pappe packt’s! 10

Aus den Unternehmen

Redaktion vor Ort: Rebel Creations AG 12

Hagebau, Wipak, Staples, Meyer, Volkswagen 14–15

Firmen- und Arbeitsjubiläen 16

Standort aktuell

Soltau-Fallingbostel:

Neues Profil für einen Heidekreis 18

Aus der Arbeit der IHK

IHK-Vollversammlung tagte:

Resolutionen zur A39 und zu den Rahmenbedingungen 16

für Ausbildung verabschiedet 20- 22

Banken-, Versicherungs- und Immobilienausschuss:

Zur Rolle der Kreditinstitute 23

Neue IHK-Organisationsstruktur: Service/IHK24 25

Berichte aus den Geschäftsbereichen

• Standortpolitik:

Gemeindefinanzreform:

Weniger Staat hilft auch Kommunen

• Starthilfe und Unternehmensförderung:

Interim Management: Statt Durchwursteln

26

wirkungsvolle Kontrolle 28

• Aus- und Weiterbildung:

Berufsbildungsgesetz: Novellierung mit Fallstricken 30

Landkreis Harburg bezuschusst Ausbildungsplätze

In der Heftmitte als Beihefter finden Sie

„Konjunktur im IHK-Bezirk“

31

• Innovation und Umwelt:

Patentanmeldungen gingen zurück 32

BioWend für Deutschen Umweltpreis nominiert 33

• International:

Außenwirtschaftsdatei: Relevante Daten gefragt

• Recht und Fair Play:

0190er- und 0900er-Nummern: Missbrauch

34

wird beendet

Service und Amtliches

35

Messen und Ausstellungen, Buchtipps, Börsen 36–38

Amtliche Bekanntmachung 38

Handelsregister 39

TITELBILD: Durch das breitgefächerte

Angebot im Bereich Wellness-Tourismus

hat Niedersachsen hervorragende Chancen

sich erfolgreich am Markt zu positionieren.

Foto: SaLü-Salztherme Lüneburg

IMPRESSUM

Herausgeber:

Industrie- und Handelskammer

Lüneburg-Wolfsburg

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Korrespondenzanschrift:

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Verantwortlich:

Hauptgeschäftsführer Jens Petersen

Redaktion: Martin Exner

Ingeborg Brunzel

WIRTSCHAFT

INDUSTRIE- UND HANDELSKAMMER LÜNEBURG-WOLFSBURG

ist das offizielle Organ der

IHK Lüneburg-Wolfsburg und wird den

Kammerzugehörigen im Rahmen ihrer Mitgliedschaft

ohne besonderes Bezugsentgelt geliefert.

Erscheinungsweise: 11 Ausgaben jährlich mit einer

Auflage von 29.150 Exemplaren

(35. Jahrgang, vormals „Mitteilungen“)

ISSN 1439-829X

Namentlich oder mit Initialen gekennzeichnete

Artikel geben nicht unbedingt die Auffassung der

Kammer wieder.

Nachdruck – auch auszugsweise – mit Quellenangaben

gestattet.

Verlag und Anzeigenverwaltung: Francis v. Wels

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Zurzeit gilt Anzeigenpreisliste Nr. 28

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Satz + Druck: v. Stern´sche Druckerei GmbH & Co KG,

Zeppelinstraße 24, 21337 Lüneburg

Gedruckt auf Recyclingpapier, matt, vollgestrichen,

aus 100% Sekundärfasern

UNSERE WIRTSCHAFT • Industrie- und Handelskammer Lüneburg-Wolfsburg 6/2003 03

Inhaltsverzeichnis


Daten & Termine

Ausschreibungsänderung

8. Benefiz-Golfturnier

der IHK

Am Freitag, dem 18. Juli, ist es wieder so

weit: Die IHK ruft alle Unternehmerinnen

und Unternehmer sowie Golf spielende

Mitarbeiter aus den IHK-zugehörigen Unternehmen

zur Teilnahme am diesjährigen

Benefiz-Golfturnier auf. Der Kanonenstart

soll um 13.00 Uhr erfolgen. In diesem Jahr

ist der Golfclub Bad Bevensen e.V. gastgebender

Club. Beachten Sie bitte, dass

das Turnier jetzt auf der Golfanlage des

Golfclub Bad Bevensen e. V. in Secklendorf

ausgetragen wird. Der Erlös der Veranstaltung

wird wie immer einem guten

Zweck zugeführt.

Weitere Informationen sowie die

Wettspielausschreibung erhalten Sie

bei Eckhard Welzel unter der Tel.-Nr.

(04131) 742-129.

WIRTSCHAFTLICHE ECKDATEN

Produzierendes Gewerbe

(2000 = 100)

Febr. März1) Auftragseingang (2)

insgesamt 99,8 95,9

aus dem Inland 97,4 91,9

aus dem Ausland

Produktion (1995 = 100)

102,9 100,8

insgesamt ohne Bau 118,8 116,5

Investitionsgüter 135,1 130,4

Verbrauchsgüter 104,7 103,0

(1) vorläufig

(2) verarbeitendes Gewerbe ohne Nahrungsund

Genußmittelgewerbe

Verbraucherpreisindex für Deutschland

(vormals: Alle privaten Haushalte in Deutschland)

2000 = 100 März April

104,6 104,3

Ländersprechtag

Arbeitsmarkt

April ‘02 April ‘03

Arbeitslose i. 1000 4.024 4.495

offene Stellen i. 1000 537 419

Arbeitslosenquoten

insgesamt: 10,5 12,0

alte Bundesländer 8,4 9,5

neue Bundesländer 19,1 20,7

Niedersachsen 10,1 11,1

Arbeitsamtbezirke:

Lüneburg 9,2 10,7

Celle 9,3 10,0

Uelzen 11,9 13,4

Gifhorn-Wolfsburg 10,0 10,1

Index der Einzelhandelspreise für den privaten Verbrauch

2000 = 100 März April

102,3 102,1

Erfolgreich in den USA

expandieren

Die IHK veranstaltet am 27. Juni um 9.30

Uhr in der Hauptgeschäftsstelle in Lüneburg

einen USA-Sprechtag. Referenten

sind der deutsche Anwalt einer amerikanischen

Kanzlei und der Vertreter eines

deutsch-amerikanischen Beratungsunternehmens.

Neben Informationen über

Marketing in den USA werden die Teilnehmer

des Sprechtages eingehend über

die Themen Recht und Steuern informiert.

Im Einzelnen werden angesprochen:

Rechtsfragen zum Vertrieb (Export, Vertreter,

Vertriebsniederlassungen), Vertriebsniederlassungen(Gründungsformalitäten,

Aufbau einer U.S.-Gesellschaft,

Entsendung von Mitarbeitern, US Arbeitsrecht),

Besteuerung (Einkommen- und

Körperschaftsteuern, Steuersparmodelle),

Unternehmensübernahme und Joint Ventures

(Gründe für einen Unternehmenskauf,

Ablauf eines Kaufes, Rechts und

Steuerproblematik, Joint Ventures –

Chancen und Risiken).

Die Möglichkeit zu Einzelgesprächen mit

den Referenten besteht. Das Teilnahmeentgelt

für diese Veranstaltung beträgt

60 EUR pro Person. Anmeldung und weitere

Informationen unter Tel. (04131)

742-127 (Ralf Bock), Fax (04131) 742-

180 oder E-Mail: bock@lueneburg.ihk.de.

Innovationsförderung

Alle Informationsquellen

nutzen

Jeden ersten Dienstag im Monat findet

der „Runde Tisch für Innovationsfördermittel“

statt. Er wendet sich an Unternehmer,

Existenzgründer und Erfinder.

Experten informieren über Fördermöglichkeiten,

bieten Beratungsgespräche

und suchen gemeinsam nach

den passenden Wegen der Förderung.

Außerdem bietet die IHK regelmäßig

eine Sprechstunde für Patent- und

Schutzrechte an.

Weitere Informationen im Internet unter

www.ihk24-lueneburg.de und Terminvereinbarung

unter

Telefon: (04131) 742-142

Landkreis Lüchow-Dannenberg

Existenzgründer-Infos

Am 12. Juni um 10.00 Uhr findet der

nächste Informationstag für Existenzgründer

statt. Veranstaltungsort ist die

Möbel Wolfrath GmbH in Grabow. Die

Teilnehmer werden in mehreren Vorträgen

u.a. über die einzelnen Schritte der Existenzgründung,

öffentliche Finanzierungshilfen,

gewerberechtliche Aspekte der

Gründung, soziale Absicherung, Steuern

und Firmenrecht informiert. Darüber hinaus

wird umfangreiches Informationsmaterial

zum Thema Selbständigkeit ausgelegt.

Im Anschluss an die Veranstaltung

stehen die Referenten für Einzelgespräche

zur Verfügung. Wer sich für diese kostenlose

Veranstaltung interessiert, kann sich

bei Angelika Harre, Tel. (04131) 742-193,

E-Mail: harre@lueneburg.ihk.de, anmelden.

Partnerland Polen

Aufbruch in die

Europäische Union

Am Donnerstag, dem 12. Juni, beginnt

um 9 Uhr in der Handelskammer Hamburg

eine Informationsveranstaltung zum Thema

„Aufbruch in die Europäische Union:

Partnerland Polen“. Ein Jahr vor dem EU-

Beitritt Polens stehen folgende Fragen auf

dem Programm: Wie weit ist die Integration

in den EU-Binnenmarkt schon fortgeschritten,

welche Kooperationschancen

gibt es? Es sprechen Staatssekretär

Truszczynski und ein Vertreter der staatlichen

Investitionsförderungsagentur

PAIZ. Aus der Kooperationspraxis von drei

Unternehmen wird berichtet.

Das detaillierte Programm der Veranstaltung

erhalten Sie bei Cornelia Kahl, Tel.:

(040) 36 138-283, Fax: (040) 36 138-494,

E-Mail: Cornelia.Kahl@hk24.de.

04 UNSERE WIRTSCHAFT • Industrie- und Handelskammer Lüneburg-Wolfsburg 6/2003


Rund 200 Tourismusexperten trafen sich auf dem 10. Tourismustag in der Oldenburger Weser-Ems-Halle.

Tourismustag Niedersachen

Beauty, Wellness, Fitness – Eintagsfliege

oder Dauerbrenner?

Mit dem Leitthema ‘Beauty, Wellness, Fitness – Eintagsfliege oder Dauerbrenner?’

haben die Verantwortlichen des 10. Tourismustages Niedersachsen die Aufmerksamkeit

auf ein Marktsegment gelenkt, welches in den letzten Jahren kontinuierlich

an wirtschaftlicher Bedeutung gewonnen hat.

„Die Zielgruppe der Wellnessurlauber ist

eine besonders interessante Klientel: Sie

sind entweder unter 30 oder zwischen 40

und 60 Jahre alt und verfügen über ein

durchschnittliches Einkommen von über

2.550 Euro. Allein im Jahr 2000 haben die

Deutschen über 38 Milliarden Euro für

Wellnessprodukte und -dienstleistungen

ausgegeben. 2001 wurden von den Bundesbürgern

rund 3,9 Millionen gesundheitsorientierte

Urlaube im eigenen Land

gemacht“, machte der Präsident der Oldenburgischen

Industrie- und Handelskammer,

Dr. Karl Harms, bei seiner Begrüßung

der rund 200 Teilnehmer am 24.

April in der Weser-Ems-Halle deutlich.

Megatrend Gesundheit

Ganzheitliche, nachhaltige Gesundheit ist

eines der größten Zukunfts- und Gewinnfelder

des 21. Jahrhunderts. Dies war die

zentrale Aussage des 10. Niedersächsischen

Tourismustages, auf dem sich Tourismusexperten

am 24. und 25. April 2003

in Oldenburg mit den Themengebieten

Beauty, Wellness und Fitness beschäftigten.

Die psychosoziale Gesundheit werde,

so Dr. Beat Krippendorf, Dozent für Unternehmensführung

in Bern, zum ‘Kernwert

dieses Jahrhunderts’. Auf Dauer

könnten sich am Markt aber nur jene Unternehmen

behaupten, die mit viel Professionalität

und durch innovatives Denken

und Handeln das Vertrauen der Kunden

erreichten. Es gehe darum, Menschen

emotional zu berühren und gute Stimmung

zu vermitteln: Je besser die Stim-

mung, desto eher die Zustimmung. Vor

diesem Hintergrund sehen die niedersächsischen

Tourismusexperten gute

Chancen für den Erfolg wellness-orientierten

Urlaubs in Niedersachsen.

Herausforderung für die

Tourismuswirtschaft

Bereits heute führen von allen gesundheitsorientierten

Reisen in Deutschland

21 Prozent nach Niedersachsen, wie Carolin

Ruh, Geschäftsführerin der TourismusMarketing

Niedersachsen (TMN), hervorhob.

Einig waren sich die Teilnehmer

des Tourismustages, dass das Land Niedersachsen

mit seinem ausgesprochen

breit gefächerten Angebot im Bereich des

Wellness-Tourismus hervorragende

Chancen besitze, sich erfolgreich am

Markt zu positionieren. Angebot und

Marketing müssten zielgruppenspezifisch

weiterentwickelt werden. Wer den Tenor

seines Angebots beispielsweise auf Ayurveda,

Thalasso oder auch Anti Aging ausrichte,

besitze gute Marktchancen, so

auch Mehdi Langanke von der TUI, Hannover.

Trends und Moden

In fünf Workshops befassten sich die Teilnehmer

unter der Moderation von ausgewiesenen

Tourismusfachleuten mit Einzelthemen.

Zum Thema ‘Trend- und Funsportarten

– wohin geht die Reise?’ gab

der Sportwissenschaftler Prof. Dr. Christian

Wopp, Universität Osnabrück, einen

Einblick in die Entwicklungen im Sport

und dessen touristische Entwicklungsperspektiven.

Wichtig sei eine Differenzierung

zwischen Trends und Moden. Die

Tourismuswirtschaft müsse ihre Investitionen

langfristig planen und sich daher

eher an dauerhaften Trends orientieren. Er

empfahl den Tourismusregionen, sich auf

einzelne zukunftsorientierte Themenfelder,

wie z.B. die Wassersportarten Kanu,

Rudern und Segeln zu konzentrieren.

Neue Zielgruppen erschließen

Dr. Rainer Kottkamp vom Niedersächsischen

Ministerium für Wirtschaft, Arbeit

und Verkehr, stellte die enorme Wirtschaftskraft

des Gesundheitstourismus

auf der einen Seite und den massiven

Nachfragerückgänge aufgrund geänderter

gesetzlicher Rahmenbedingungen, des

demographischen Wandels sowie sonstiger

Verhaltensänderungen auf der anderen

Seite dar. Damit seien die niedersächsischen

Gesundheitsdienstleister vor die

Aufgabe gestellt, neue gesundheitstouristische

Zielgruppen zu erschließen, deren

Bedürfnisstrukturen sich stark von den

Wünschen herkömmlicher Kurgäste unterscheiden.

Angesprochen sei hier auch

das Beherbergungsgewerbe, das in den

letzten Jahren auch mit Unterstützung

des Landes Niedersachsen erhebliche Investitionen

im Rahmen des Hotelförderprogramms

von insgesamt rund 50 Millionen

Euro seit September 2001 erhalten

habe. Aufgefordert sind aber auch die

über 50 prädikatisierten Kurorte und Heilbäder

Niedersachsens, für die eine konsequente

Orientierung an den spezifischen

Kernkompetenzen der Orte und eine zielgruppenorientierte

Weiter- und Neuentwicklung

gesundheitstouristischer Angebote

erforderlich sein wird. Er verwies in

diesem Zusammenhang auf die ‘Vergleichende

Kurortanalyse Niedersachsen’, mit

der dieser Prozess unterstützt werden soll.

Eines der nächsten Ziele werde sein, niedersächsische

Premiumstandorte zu entwickeln

bzw. Angebote für Kur und Well-

UNSERE WIRTSCHAFT • Industrie- und Handelskammer Lüneburg-Wolfsburg 6/2003 05

Titelthema


Titelthema

Dr. Karl Harms, Präsident der

Oldenburgischen Industrieund

Handelskammer

ness international wettbewerbsfähig zu

machen.

Qualitätssiegel sinnvoll

‘Ist ein Qualitätssiegel für Wellnessbetriebe

sinnvoll?’ – unter dieser zentralen Frage

stand der von Dirk Schmücker von der

PROJECT M Marketingberatung Professor

Kreilkamp & Co. GmbH, Lüneburg, geleitete

Workshop. Die beinahe inflationäre

Verwendung des Labels ‘Wellness’ verwirre

die Kunden. Zentrale Anforderungen an

ein Qualitätssiegel seien die Messbarkeit

und Nachvollziehbarkeit der zugrunde liegenden

Kriterien sowie die Orientierung

der Kriterien an der jeweiligen Zielgruppe.

Diese Anforderungen werden nur erfüllt

werden können, wenn eine Themenorientierung,

z.B. ‘Beauty’ oder ‘Seele und

Geist’, bei der Vergabe berücksichtigt

werde. Die Workshop-Teilnehmer hielten

ein Qualitätssiegel für Wellnessbetriebe

für sinnvoll. Das Siegel müsse sich aber

auf den einzelnen Betrieb beziehen, nicht

auf Tourismusorte.

Vom Kurort zur Wellnessoase

Unter der Moderation von Prof. Dr. Heinz-

Dieter Quack von der Fachhochschule

Braunschweig/Wolfenbüttel befassten

sich die Teilnehmer damit, wie Kur- und

Erholungsorte am Wellnesstrend teilhaben

können. Diesem Ziel stehe vielfach

das bisherige Image der Kurorte entgegen.

Zudem gebe es Zielgruppenkonflikte, weil

die Orte bisher eher Kranke als Gesunde

betreut hätten. Nach Auffassung der

Workshop-Teilnehmer sollten sich die

Kur- und Erholungsorte am Wellnessmarkt

der Zukunft beteiligen, ihre Kernkompetenz,

den medizinischen Markt,

aber nicht aufgeben. Die Mineral- und

Moorbäder sollten sich dem Medical-

Wellness zuwenden. Heilklimatische Kurorte

mit ihrem natürlichen Umfeld seien

für eine Angebotsausrichtung ‘Back to the

nature’ geeignet und die Seeheilbäder

Dr. Rainer Kottkamp, Niedersächsisches

Ministerium für

Wirtschaft, Arbeit und Verkehr

Carolin Ruh, Geschäftsführerin

der Tourismusmarketing

Niedersachsen (TMN)

und Küstenbadeorte für Familienwellness-Urlaube.

Die Kneippheilbäder könnten

sich als Wellnessoasen für Natürlichkeit

und für eine ‘neue Langsamkeit’

empfehlen.

Gesundheit vermarkten

Trends zu Individualismus, Sinnstiftung,

Seniorität und ‘Stress-Gesellschaft’ verstärkten

die Neigung der Urlauber zum

Wellness- und Gesundheitstourismus, so

Mehdi Langanke, Produktmanager bei TUI

Vital, in dem von ihm geleiteten Workshop

‘Gesundheit – professionell vermarktbar?’.

Die Ausgaben im Gesundheitsmarkt

verdreifachten sich einer aktuellen

Studie zufolge in den nächsten 15

Jahren. „Wer sich mit Angeboten darauf

einstellt, wird zu den Gewinnern auf dem

deutschen Markt zählen.“ Acht Millionen

Deutsche interessierten sich bereits für

entsprechende Angebote. Zukunftsorientiert

seien weniger konsumorientierte

Wellness- und Gesundheitsangebote, so

Langanke. Vielmehr entwickle sich der

Markt zu Angeboten, die den Urlaubern

helfen, die Balance zwischen Arbeit und

Freizeit, den Einklang von Körper, Geist

und Seele wiederherzustellen und entsprechende

Kompetenz für den Alltag

vermitteln.

Kundenorientierung nach Maß

In einem weiteren Workshop diskutierten

die Teilnehmer zentrale Erfolgsfaktoren

für Wellnessangebote und eine optimierte

Kundenorientierung. Vor dem Hintergrund

der herrschenden Begriffs- und Angebotsvielfalt

empfahl Moderator Andreas

Lorenz, Unternehmensberatung

Reppel & Lorenz, Berlin, klar definierte

Angebotsbausteine am Markt zu platzieren.

Das Angebot müsse sich ganzheitlich

an den Bedürfnissen der Gäste und am

Kunden-Nutzen ausrichten. Aktuellen

Umfrageergebnissen zufolge assoziierten

Urlauber mit Wellness vor allem die Be-

Dr. Beat Krippendorf, ibk –

institut beat krippendorf

+ partner, Bern

griffe Entspannen, Stressabbau, Wohlfühlen

und Beauty. Als wichtigste Angebotsbausteine

würden heute Sport, Fitness,

Bewegung, Gymnastik und Massagen

erwartet. Mit Familien, Bevölkerungsschichten

mit mittlerem

Einkommen, Gästen aus ländlichen Regionen

und gesundheitsbewussten Gästen

aus dem Ausland seien neue Zielgruppen

für den Wellnessmarkt identifiziert

worden. Die Angebote sollten unter

einem Thema stehen, ein klares Profil besitzen

und einen hohen Zusatznutzen bieten.

Erfolg versprechend seien auch Angebotskombinationen,

wie z. B. Golf und

Wellness oder spezialisierte Nischenangebote,

wie Wellnessangebote für gestresste

Manager, die an Kompetenz, Bekanntheit

und Image des vorhandenen

Angebotes vor Ort anknüpften.

Veranstalter des Tourismustages waren

die niedersächsischen Industrie- und

Handelskammern und die touristischen

Spitzenorganisationen Niedersachsens

(DEHOGA Niedersachsen, Heilbäderverband

Niedersachsen, TourismusMarketing

Niedersachsen GmbH, Tourismusverband

Niedersachsen, Verband der Campingplatzunternehmer

Niedersachsen, Kommunale

Spitzenverbände Niedersachsens).

„Die große Resonanz und das positive

Feedback dieser Veranstaltung machen

deutlich, dass erhebliche Potenziale

für den niedersächsischen Tourismus in

diesem Bereich liegen“, so Hartmut Schöberl,

stellv. Hauptgeschäftsführer und Leiter

des Geschäftsbereiches Standortpolitik

der Industrie- und Handelskammer

Lüneburg-Wolfsburg und Federführer für

das Sachgebiet Tourismus des NIHK.

Nähere Informationen sind bei der für das

Sachgebiet Tourismus federführenden

IHK Lüneburg-Wolfsburg unter

Tel. (04131) 742-174, E-Mail: tourismus

tag@lueneburg.ihk.de, Birke Schreiber,

oder im Internet unter www.ihk24lueneburg.de/Tourismus

erhältlich.

06 UNSERE WIRTSCHAFT • Industrie- und Handelskammer Lüneburg-Wolfsburg 6/2003


SCHWERPUNKTHEMA

Forderungen des DIHK

Neuorientierung der deutschen

Verpackungspolitik

Mitte der 80-Jahre wurde die deutsche Verpackungspolitik zum Testfall für eine

neue produktbezogene Verantwortung der Unternehmen und bestand ihre Bewährungsprobe.

Die deutsche Wirtschaft hat sich der umweltpolitischen Herausforderung

gestellt, sie angenommen und zu einem Bestandteil ihrer Unternehmensstrategien

gemacht. Inzwischen gilt die deutsche Verpackungspolitik jedoch

eher als Relikt vergangener Umweltpolitik und wegen der veränderten Rahmenbedingungen

kaum noch als zukunftsgeeignet und zielführend. Das Regelwerk ist

zu träge, zu kompliziert, zu intransparent geworden und verursacht – gemessen

an Alternativen und der weltweiten Wettbewerbssituation – zu hohe Kosten.

Notwendig ist nun eine umfassende Neuorientierung

der deutschen Verpackungspolitik:

Das seit Jahren anhaltende Vertragsverletzungsverfahren

zwischen der

Europäischen Kommission und der Bundesrepublik

Deutschland, die Auseinandersetzungen

zwischen der DSD AG und

der Europäischen Kommission, dem EuGH

und dem Bundeskartellamt sowie das

Zwangspfand-Chaos seit dem 1. Januar

2003 zeigen den Handlungsbedarf.

Bereits mit dem Positionspapier ‘Privatisierung

der Abfallwirtschaft’ vom Mai

2001 fordert der DIHK mehr Privatisierung

und Wettbewerb in der Abfallwirtschaft

und lehnt es ab, umweltpolitische

Anforderungen immer mit zusätzlicher

Regulierung erreichen zu wollen. Dies gilt

auch für die Verpackungspolitik.

Deutsche Verpackungspolitik

EU-konform gestalten

Die deutsche Verpackungspolitik darf

nicht zu Verzerrungen im Binnenmarkt

führen. Eine EU-weite Harmonisierung

der Standards und der Infrastruktur in den

Mitgliedstaaten ist sinnvoller als ein

deutscher Sonderweg mit ehrgeizigen,

komplizierten und konfliktträchtigen Regelungen,

die die deutsche Wettbewerbsfähigkeit

gefährden. Die Bundesregierung

darf die Umsetzung von EU-Richtlinien in

deutsches Recht nicht ständig überbieten,

wenn sie den europäischen Binnenmarkt

nicht gefährden will.

Effiziente Verpackungspolitik –

Deregulieren und Entbürokratisieren

Politik und Gesetzgeber müssen sich auf

die Vorgabe klarer, verlässlicher und

nachhaltiger Ziele beschränken. Industrie,

Handel und Verbrauchern muss eigenverantwortlich

überlassen bleiben, wie sie

diese Ziele effizienter, d.h. mit wettbewerbskonformen

Mitteln, erreichen.

Die Verpackung ist mehr als ein Werbeträger: Verpackungen schützen das Produkt vor

Licht, Temperatur und Feuchtigkeit und gewährleisten Haltbarkeit und Geschmack der

Ware. Darüber hinaus erleichtern sie den Transport und geben wichtige Informationen

zu Inhaltsstoffen, Verfallsdatum, Herkunft und Preis. Foto: Duales System Deutschland AG

UNSERE WIRTSCHAFT • Industrie- und Handelskammer Lüneburg-Wolfsburg 6/2003 07

Schwerpunktthema


Schwerpunktthema

Folien für die Verpackung von z. B. Lebensmitteln oder medizinische Einmalverpackungen

sind High-Tech-Produkte mit vielfältigen, einsatzspezifischen Eigenschaften. Im

IHK-Bezirk werden sie von dem Bomlitzer Unternehmen Wipak GmbH hergestellt, das

gerade eine neue, hochmoderne Folien-Extruder-Anlage in Betrieb genommen hat

(siehe auch S. 14). Foto: Wipak

Soviel Individualität wie möglich, soviel

Kollektivität wie nötig zulassen

Die Vorgaben der Verpackungsverordnung

müssen von den betroffenen Unternehmen

in erster Linie unternehmensindividuell

erfüllbar sein. Kollektive Regelungen

sind ergänzend sinnvoll; dürfen aber nicht

unternehmerische Innovationen und den

Wettbewerb beeinträchtigen.

Verpackungen nur nach Anfallort

unterscheiden

Die derzeitige Einteilung in Transport-,

Um-, Verkaufs- und Getränkeverpackungen

ist zu vereinfachen unter Berücksichtigung

bestehender Entsorgungsstrukturen.

Sinnvoller ist eine Unterscheidung

zwischen Verpackungen, die beim Gewerbe

oder in Privathaushalten anfallen. Die

Entsorgung der gewerblichen Verpackungen

ist ausschließlich den Unternehmen

zu überlassen. Die in den Privathaushal-

ten anfallenden Verpackungen sind bei

den Haushalten oder haushaltsnah im

Wettbewerb privatwirtschaftlich zu entsorgen.

Die Sonderstellung für Getränkeverpackungen

ist politisch motiviert; diese

Stigmatisierung eines einzelnen

Marktbereiches muss beendet werden.

Handel von der Rücknahmepflicht

befreien

Auch der Handel ist, insbesondere nach

den produktbezogenen Regelungen des

Kreislaufwirtschafts- und Abfallgesetzes,

in der Verantwortung für die Entsorgung

von Verpackungen. Eine physische Rücknahme-

und Entsorgungspflicht im Laden

ist aber der falsche Weg. Dies führt zu hohen

Kosten im Handel – mit einer überproportionalen

Belastung von insbesondere

kleinen und mittelständischen Unternehmen

und ist unzumutbar für den

Verbraucher.

Gleiche Rahmenbedingungen für Duale

Systeme und Selbstentsorger schaffen

An Entsorgungssysteme sind – unabhängig

davon, ob es sich um individuelle oder

kollektive Systeme handelt – einheitliche

Anforderungen zu stellen. Markteintrittsbarrieren

für Entsorgungsunternehmen –

z. B. Flächendeckung und kommunale Abstimmung

– sind ersatzlos zu streichen;

der Mengenstromnachweis ist deutlich zu

entschlacken. Eine flächendeckende Entsorgung

ist bundesweit insofern zu gewährleisten,

als jedes Gebiet in die Entsorgung

einzubeziehen ist. Dafür sind geeignete

räumliche Losgrößen zu bestimmen.

Über die Zuteilung wird im

Wettbewerb entschieden, d.h. durch Ausschreibung.

Kein Zwangspfand auf Getränkeverpackungen

– Einwegverpackungen

nicht diskriminieren

Der kontraproduktive Lenkungseffekt, die

sehr geringe abfallwirtschaftliche Relevanz

von Getränkeverpackungen und das

geänderte Käuferverhalten sprechen gegen

das Zwangspfand. Grundsätzlich sind

die Verwendung von Mehrweg-Verpackungen

und das umweltverträgliche

Recycling von Einweg-Verpackungen

gleichwertige Maßnahmen zur Reduzierung

von Abfall. Littering ist durch kommunale

Satzungen und Landes- und Bundesrecht

verboten und kein Abfall-, sondern

ein Aufklärungs- und Erziehungsproblem.

Keine Abgabe auf Verpackungen

einführen

Die deutsche Wirtschaft braucht Entlastungen

statt Belastung und Deregulierung

anstatt zusätzlicher Abgabenbürokratie.

Eine Verpackungsabgabe wäre

auch ein falsches wirtschaftspolitisches

Signal und Dammbruch für weitere Abgabenforderungen.

Innovative Entsorgungskonzepte

aufgreifen

Für eine Fortentwicklung der Verpackungspolitik

sind marktgerechte Instrumente,

wie beispielsweise ein Lizenzmodell,

zu diskutieren. Innovative Konzepte

sind auf Basis der bisherigen Entwicklung

und Erfahrungen zu prüfen und

weiter zu entwickeln.

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08 UNSERE WIRTSCHAFT • Industrie- und Handelskammer Lüneburg-Wolfsburg 6/2003


Chronik

Die Geschichte der

modernen Verpackung

Das Deutsche Verpackungsinstitut e. V.

hat eine Chronik der letzten 40 Jahre herausgegeben.

Das Buch nimmt den Leser

mit auf eine Reise durch die Geschichte

der modernen industriellen Verpackung.

Jedem Jahrgang vorangestellt ist der ausführliche

Kommentar der Jury des Verpackungswettbewerbes,

wobei sich auch

gesamtpolitische Ereignisse wie das bereits

in den späten 70-er Jahren aufkeimende

ökologische Bewusstsein in der

Prämierung niederschlagen. In 25 Verpackungswettbewerben

wurden fast

1.000 Verpackungen aus Glas, Papier, Karton,

Wellpappe, Metall, Holz und Kunststoff

für genauso viele verschiedene Produkte

prämiert. Seit 1996 wird auch die

Kategorie Verpackungsmaschinenkonzepte

bewertet. Bei der Lektüre des Buches ist

es oft überraschend zu sehen, wie lange

es schon so manche Marke und die dazugehörige

Verpackung gibt. Und manche

Verpackung, die uns heute als Neuheit

verkauft wird, wurde bereits vor vielen

Jahren prämiert. Das Buch ist ausschließlich

zu beziehen über das Deutsche Verpackungsinstitute.

V., Hohenzollernstraße

12, 14163 Berlin, Tel. (030) 80 49 68 11,

E-Mail: info@verpackung.org, www.verpackung.org.

Preis: 45 Euro

Facit-Studie

Verpackung entscheidet

Ein neuer Ansatz – und überraschende Ergebnisse:

Erstmals untersuchte eine Anfang

des Jahres vom Münchener Marktforschungsinstitut

‘facit’ durchgeführte

Studie in ausführlichen Interviews mit

Verbrauchern und Experten, welchen

Stellenwert und welches Image die Pro-

duktverpackung im Vergleich zu anderen

Werbeformen hat. Die Verpackungen erhielten

dabei unter anderem in puncto

Aufmerksamkeit, Wiedererkennung, Anmutung,

Informationswert, Glaubwürdigkeit

und Bedeutung für die Kaufentscheidung

hervorragende Noten und übertrafen

in mehreren Bewertungskategorien

selbst reichweitenstarke, hoch akzeptierte

Medien wie etwa Print und TV. Ergebnis:

War die Verpackung noch vor einigen

Jahren überwiegend ein notwendiges

Transport- und Schutzmittel – ist sie heute

ein vom Verbraucher hochakzeptiertes,

eigenes Medium. Bei den Materialien

schnitt Karton am besten ab, dessen

Funktionalität und Vielseitigkeit ebenso

gelobt wurde wie die Umweltfreundlichkeit.

Im Rahmen der Studie wurden 300

Männer und Frauen aller Altersgruppen

sowie 31 Experten wie Marketingleiter,

Werbekreative oder Einkäufer im Handel

zu ihren Erwartungen und Erfahrungen

mit allen relevanten Medien befragt. Die

Studie wurde im Auftrag der Pro Carton,

der Europäischen Vereinigung von Karton-Produzenten

und Herstellern von

Verkaufsverpackungen aus Karton und

deren Zulieferindustrie durchgeführt.

Weitere Informationen unter www.procarton.de.

UNSERE WIRTSCHAFT • Industrie- und Handelskammer Lüneburg-Wolfsburg 6/2003 09

Schwerpunktthema


Schwerpunktthema

Die Fabrikation der Cartoflex GmbH in Lüneburg unterhält eines der leistungsfähigsten

Wellpapp-Verarbeitungswerke in Norddeutschland. Foto: Cartoflex

Verpackungsmarkt

Pappe packt’s!

Verpackungen sind in hohem Maße von vielfältigen, kundenspezifischen Anforderungen,

aber auch rechtlichen Vorgaben wie der Verpackungsverordnung betroffen.

Die Verpackung steht im Spannungsfeld zwischen Verpackungsleistungen,

Kosten, Umwelt und sogar sozialer Verträglichkeit. Gleichzeitig hat sie sich

in immer stärkerem Maße auch zum Marketinginstrument und Imageträger

entwickelt. ‘Unsere Wirtschaft’ befragte Karl-Heinz Hebrok, Geschäftsführer der

Cartoflex GmbH, zur aktuellen Lage und zur zukünftigen Entwicklung seiner

Branche.

Herr Hebrok, mit der Cartoflex GmbH

gehören Sie in Lüneburg zu den

größeren Arbeitgebern mit zurzeit 105

Beschäftigten. Sie können in diesem

Jahr das 25-jährige Bestehen Ihres Un-

ternehmens feiern. Der Hauptgegenstand

Ihres Unternehmens sind der Vertrieb

und die Herstellung von Verpackungsmaterialen

und Kartonagen.

Als Hersteller von Verpackungen sind

Sie ein typischer ‘Dienstleister’ für die

produzierende Wirtschaft. Wie stellt

sich die Wettbewerbssituation in der

Branche dar?

Die momentane Wettbewerbssituation ist

geprägt durch die allgemein schwierige

wirtschaftliche Lage. Dies hat Auswirkung

auf das Preisniveau und lässt dringend

notwendige Preisanpassung nur eingeschränkt

zu. Wir begegnen dieser Entwicklung

durch verstärkte Investitionen

in neue, technisch ausgereifte Anlagen

und der Ausweitung unserer Bemühungen

im Bereich der Dienstleistung. Dies

bedeutet höhere Leistungsfähigkeit im

technischen Bereich und hohe Flexibilität

bei der Belieferung. Dies beginnt mit der

Belieferung ‘just in time’ und endet mit

der Vernetzung der Bestell- und Auftragsdaten.

Unsere eigene, mit hochwertiger Technik

ausgestattete Einwicklungsabteilung,

verschafft uns schon in der Angebotsphase

die nötige Kompetenz, um auch gegen

große, überregional tätige Unternehmen

bestehen zu können. Grundsätzlich wird

auch unsere Branche durch die Aktivitäten

dieser Unternehmen stark geprägt

und eine vormals, mittelständisch geprägte

Branche, kontinuierlich umstrukturiert.

Die Kundenanforderungen an die Verpackung

werden immer umfangreicher.

Welche Entwicklungstrends sehen Sie

zurzeit und wie reagieren Sie darauf?

Hier hat sich eine interessante Entwicklung

ergeben. Auf der einen Seite wird die

Verpackung als Kostenfaktor rein kalkulatorisch

betrachtet. Auf der anderen Seite

erwartet der Kunde eine möglichst optimale

Darstellung seines Produktes – verbunden

mit den spezifischen Informationen

für den Verbraucher. Man erwartet

daher von uns eine möglichst preiswerte

Problemlösung verbunden mit einer

hochwertigen Bedruckung. Diesem Trend

müssen und wollen wir uns, insbesondere

im Bereich des klassischen Einzelhandels

stellen. In anderen Industriebereichen

geht es in erster Linie um den

Schutz, teilweise hochwertiger Güter.

Hier können wir, durch den Einsatz spezieller

Konstruktionen und Materialien zur

Problemlösung beitragen.

10 UNSERE WIRTSCHAFT • Industrie- und Handelskammer Lüneburg-Wolfsburg 6/2003


Geschäftsführer Karl-Heinz Hebrok ist

Seniorchef der Lüneburger Cartoflex

GmbH. Foto: Cartoflex

Das Deutsche Verpackungsinstitut erwartet

umwälzende Veränderungen für

die Verpackungsmärkte zum Bespiel

durch den Einsatz von weniger und anderem

Packstoff, den Wegfall von Umverpackung,

die Minimierung der

Transportverpackung bis hin zu Mehrwegsystemen

und die absolute Vermeidung

von Verpackungen. Wo sehen Sie

die stärksten Veränderungen?

Wir sehen diese in regelmäßigen Abständen

formulierten Trendmeldungen nach

wie vor nicht mit dem notwendigem Realismus

unterlegt. Es hat im Bereich des Lebensmitteleinzelhandels

umfangreiche

Versuche gegeben, Mehrwegsysteme zu

forcieren. Davon ist, außer in Teilbereichen,

nicht viel übrig geblieben. Wir erwarten

aber eine Verstärkung der Ausrichtung

hin zu Materialien, die problemlos

recycelt werden können, und die einen

optimalen Schutz des zu verpackenden

Produktes gewährleisten. So gesehen befinden

wir uns mit dem Produkt Wellpappe,

das inzwischen einen Anteil von 70

Prozent Altpapier enthält, in einem zukunftsträchtigen

Bereich.

www.kartonagen.de

Verpackungsforum

im Internet

Kartonagen.de ist ein unabhängiges Forum,

das Kontakte zwischen Anbietern

und Interessenten von Kartonagen aller

Art herstellt. Den Besuchern von kartonagen.de

steht eine umfangreiche Unternehmens-Datenbank

mit verschiedenen

Suchmöglichkeiten zur Verfügung. Die

Recherche innerhalb dieses Internetforums

und die Veröffentlichung von

Firmennamen sowie Anschriften sind kostenlos.

Außerdem kann diese Internetseite

als Portal zu Verpackungsthemen genutzt

werden. Eine ausführliche Link-Liste

führt den Internet-Surfer direkt zu Fachzeitschriften,

Verbänden und Messen.

WIRTSCHAFT

INDUSTRIE- UND HANDELSKAMMER LÜNEBURG-WOLFSBURG

VORSCHAU

SCHWERPUNKTTHEMEN

7-8/2003 Werbung und Marketing

09/2003 Personal/

Personalentwicklung

10/2003 Spedition/Logistik/

Nutzfahrzeuge

11/2003 Outsourcing

12/2003 Holz – Vom Rohstoff

zum fertigen Produkt

ANZEIGENVERMITTLUNG:

Francis v. Wels

Marschnerstieg 2, 22081 Hamburg

Telefon (0 40) 29 80 03-0,

Telefax (0 40) 29 80 03-90

www.wels-verlag.de

UNSERE WIRTSCHAFT • Industrie- und Handelskammer Lüneburg-Wolfsburg 6/2003 11

Schwerpunktthema


Aus den Unternehmen

REDAKTION VOR ORT

Rebel Creations AG

Von Müden an der Örtze in die weite Welt

„Von jedem Punkt überall hin“, das wünscht sich jeder Computernutzer – und

genau diese Strategie steckt hinter den innovativen Software-Produkten der

Rebel Creations AG. Die Geschichte der Aktiengesellschaft begann 1999. Heute

erstellen rund 20 junge Leute in Müden Multimedia-Produktionen für das Internet,

offline-basierte Medien und mobile Endgeräte.

„Geht nicht – gibt’s nicht“, meint Michael

Gebers, der zusammen mit seiner Frau

Vanessa und Brian Chenier das Unternehmen

vor vier Jahren gründete. „Bei jedem

Produkt streben wir eine möglichst übersichtliche

Navigationsstruktur an. Der

Nutzer soll außerdem von jedem Punkt

der Anwendung überall hin gelangen

können,“ erläutert Projekt-Manager Jan

Irrgang.

Für fünf Produktbereiche hält Rebel Creations

Basislösungen bereit, die auf die jeweiligen

Kundenanforderungen angepasst

werden. Der Anwaltmedienservice ist

eine dieser Lösungen, die auf die Leistungsbedürfnisse

von Anwaltskanzleien

zugeschnitten ist. Bereits über 300 Kanzleien

nutzen diese Präsentationstechnologie.

Rebel Creations ist damit Marktführer

unter den Multimedia-Serviceanbietern

im Bereich Recht. Mit ‘Vector

Shop’ bietet Rebel Creations eine E-Commerce-Anwendung

mit der diverse Produkte

virtuell kombiniert werden können.

Ein eindrucksvolles Beispiel eines E-Shops

für Musikinstrumente (Drums) kann über

die Website von Rebel Creations eingesehen

werden. Auch die Software-Lösung

‘Smart Catalogue’ beschäftigt sich mit

Produktpräsentationen in verschiedenen

Formen. Alle Entwicklungen der Rebel

Creations AG können miteinander kombiniert

werden. Darüber hinaus sind die

meisten Anwendungen einerseits im Internet

und andererseits in der internen

Unternehmenskommunikation einsetzbar.

„Mit diesen so genannten Hybrid-Produkten

erreichen wir einen enormen Kostenvorteil,“

freut sich Michael Gebers.

Neben kleinen und mittelständischen Unternehmen

zählen auch international renommierte

Vereinigungen und Gesellschaften

zu den Kunden der Rebel Creations

AG. Die Branchenschwerpunkte liegen

in den Bereichen der Assekuranz- und

Finanzdienstleistung (z. B. Deutscher Ring

Versicherung, Baseler Versicherung), der

Medizintechnik (Edwards Lifesciences),

Non-Governmental Organisationen (European

Partnership for Energy and the Environment

EPEE) sowie im Sportmarketingbereich

(SV Werder Bremen). Einige

Referenzprodukte finden sich unter den

Internetadressen www.diechefsache.de,

www.epeeglobal.org und

www.opti-serv.de.

Besonders erfreut war Michael Gebers

über den Erfolg eines Projektes mit der

Sozietät CMS Hasche Sigle: „Als Neuling

am Markt erhielten wir den Zuschlag für

ein 400.000 DM-Projekt. Diese Entwicklung

wurde später zur Grundlage der

Kooperation mit dem Anwaltsuchservice

des Dr. Otto Schmidt Verlages.“ Laut dem

31-jährigen Gebers fällt heute ein Drittel

des Umsatzes der Rebel Creations AG auf

den Anwaltsservice, ein weiteres Drittel

auf Vertriebssoftware Lösungen für die

Medizintechnik und das letzte Drittel auf

den Versicherungsbereich und Organisationen

wie die EPEE, sowie für branchenübergreifende

Produktionen.

Bei allen Produkten strebt Rebel Creations

eine extrem übersichtliche Navigationsstruktur,

geringe Datenformate und eine

hohe Kosteneffizienz an. „Für die nächste

Entwicklungsstufe unseres Unternehmens

haben wir derzeit eine eigene Lizenzsoftware

in Planung. Diese bildet die

Grundlage zur effizienten Bewältigung

des anstehenden Transformations- und

Migrationsprozesses in der heterogenen

IT-Landschaft in Unternehmen. Die Kunden

haben mit dieser Software die Möglichkeit,

unternehmensübergreifend ihre

Softwaresysteme zentral zu verwalten

und zu erweitern. So können die internen

Softwareanwendungen, aber auch Inter-,

Intra- und Extranetangebote, CD-Kataloge

kostengünstig und anwenderfreundlich

erstellt, bearbeitet und aktualisiert

werden. Die plattformübergreifende

Technologie vereint dabei alle Medienformate

von Schrift bis Video in einem Ausgabeformat,

das heute auf über 95 Prozent

aller Windows- und Apple-Systemen

vorinstalliert ist. So können Unternehmen

intelligente Angebote in fernsehähnlicher

Qualität einsetzen. Auch im Hinblick auf

die neuen und schnelleren Datennetze

(z.B. DSL, UMTS) und mobilen Endgeräte

ist die Zukunftsfähigkeit der Systeme und

Anwendungen sichergestellt. Weitere

Module dieser Business-Suite sind

E-Mail-Response- und Kampagnenmanagementsysteme.

Die Vollversion beinhaltet

alle Anwendungen die zur Steigerung

der Vertriebsleistung eines Unternehmens

führen und dabei die IT-Fixkosten drastisch

senkt. Diese Zusammenhänge sind in

unterschiedlichen Studien wie beispielsweise

von Accenture verdeutlicht. Wir

rechnen mit Entwicklungskosten in Höhe

von 2,5 Millionen Euro. Zur Zeit sind wir

dabei, möglichst im Vorfeld Unternehmen

für diese von uns intern ‘Alpha Projekt’

genannte Business Suite zu gewinnen“,

beschreibt Michael Gebers die Unternehmensziele

der kommenden Jahre. Mit der

gewählten Unternehmensform, der Aktiengesellschaft,

fühlt sich der Drei-Personen-Vorstand,

bestehend aus Michael

und Vanessa Gebers sowie dem gebürtigen

Nordamerikaner Brian Chenier, gut

gerüstet für die Zukunft. „Die Form der

kleinen Aktiengesellschaft ist eine schöne

Gesellschaftsform. Man lernt frühzeitig

wie ein großes Unternehmen zu arbeiten

und ist so für ein gesundes Wachstum

gerüstet. Ein übersichtliches Controlling

und das Zusammenspiel mit dem Aufsichtsrat

hat uns in der Vergangenheit sicherlich

vor größeren Fehlern bewahrt“,

gibt Michael Gebers zu verstehen. Der

Aufsichtsrat ist mit erfahrenen Männern

aus der Wirtschaft besetzt:

12 UNSERE WIRTSCHAFT • Industrie- und Handelskammer Lüneburg-Wolfsburg 6/2003


Aus den Unternehmen

Hellmut Wendtland (Unternehmensberater

aus Soltau), Dr. Peter Hennig (Executive

Vice President / Commerzbank AG) und

schließlich dem Vertriebsdirektor der internationalen

Companhia Vale do Rio Doce

aus Brasilien, Eduardo de Barros Faria.

Der Mitarbeiterstamm setzt sich aus insgesamt

14 festangestellten, jungen Leuten

und darüber hinaus aus vier Auszubildenden

und einem Umschüler zusammen.

„Unsere Mitarbeiter haben große Freiräume

– im Gegenzug verlangt das Unternehmen

hohe Qualität und das genaue

Einhalten von Terminen“, erläutert

Michael Gebers, der auch stolz darauf ist,

dass Rebel Creations bisher noch keinen

ihrer Kunden verloren hat.

Für die Unternehmenszukunft wünscht

sich das Rebel Creations-Team insbesondere

auch ein stärkeres Fußfassen in der

Region. Denn nach wie vor kommen die

meisten Kunden weder aus dem Celler

Raum noch aus Norddeutschland. „Wir

erbringen eine ortsunabhängige Dienstleistung,

so können wir gut mit dieser Situation

leben, doch von mehr Kunden aus

der Region und einer möglichen Ansiedlung

weiterer Firmen unserer Branche, erhoffen

wir uns Synergie-Effekte“, so Gebers

weiter. Weitere Information unter

www.rebelcreations.com.

AUS DEN UNTERNEHMEN

Die Unternehmensgruppe Hagebau mit

ihrem Hauptsitz in Soltau betreibt 239

Holz-Standorte. Foto: Hagebau

hagebau Handelsgesellschaft mbH & Co.

KG

Die Nummer 1

im Holzhandel

Der Gruppenumsatz des Soltauer Baustoffhandels

lag mit 2,94 Milliarden Euro

(2002) um 0,4 Prozent über dem Vorjahresniveau.

In Deutschland blieb der Zentralumsatz

mit 2,63 Milliarden Euro unverändert,

in Österreich verbuchte die hagebau

einen Zuwachs von 4,0 Prozent auf

0,31 Milliarden Euro. Geschäftsführer

Hans-Joachim Hoewner teilte mit, dass

die hagebau in 2003 mit einem Umsatzzuwachs

von sechs Prozent rechne. Der

Unternehmensgruppe gehörten im Bundesgebiet

zum Ende des Berichtsjahres

244 (Vorjahr: 248) Gesellschafter mit 931

(929) Standorten an, in Österreich waren

wie im Vorjahr 29 Gesellschafter an 149

Standorten aktiv. Die hagebau Handelsgesellschaft

für Baustoffe mbH & Co. KG,

Soltau, sei jetzt nicht nur Marktführer im

deutschen Baustoff-Fachhandel, sondern

nun auch im Holzhandel die Nummer 1.

Für das Jahr 2003 erwartet die Unternehmensgruppe

an nunmehr 239 Holz-

Standorten einen Außenumsatz von über

1,6 Milliarden Euro. Diese Zahlen gab die

hagebau bekannt. Die Spitzenposition erreichte

hagebau durch die Beteiligung an

der ZEUS GmbH, Wuppertal: Zum Jahresbeginn

2003 kamen so zu den 98 hagebau

Holz-Standorten die 141 ZEUS Holzhandelsbetriebe

hinzu.

www.hagebau.de

Wipak Walsrode GmbH & Co. KG

Neuer Hochleistungs-

Extruder angelaufen

Mit einem symbolischen Startschuss

nahm Geschäftsführer Harri Pursiainen

von Wipak Walsrode vor kurzem einen


weiteren Hochleistungs-Extruder in Betrieb.

Damit stellt sich Wipak in diesem

Bereich weltweit mit an die Spitze der

Technologie. Zur Herstellung von High-

Tech-Verbundfolien arbeiten 9 Extruder in

dieser Blasfolienanlage; das ergibt Folien

mit 9 Schichten. Mit Hilfe entsprechender

Dosierungssysteme lassen sich bei Bedarf

sogar gleichzeitig mehr als 30 verschiedene

Granulatsorten zu einer Folie verarbeiten.

Mit der neuen Anlage wird bei Wipak

die Kapazität der seit 1998 laufenden 8-

Schichten-Anlage mehr als verdoppelt.

Damit ist Wipak noch besser als bisher für

die gesamte Bandbreite der Folienproduktion

– von hauchdünnen bis zu hochfesten

Verpackungssystemen - gerüstet.

www.wipak.de.

STAPLES (Deutschland) GmbH

Büro-Megamarkt in

Lüneburg eröffnet

Anfang Mai startete der Büro-Discounter

STAPLES im Lüneburger Gewerbegebiet

Goseburg mit einem Megamarkt. Nach

acht Monaten Bauzeit ist der neue Gebäudekomplex

fertiggestellt. Auf 1.100

Quadratmetern werden über 7.000 Artikel

von Büromaterial über Büromöbel bis zur

Bürotechnik angeboten. 11 Mitarbeiter

nahmen ihre Tätigkeit in Voll- und Teilzeit

in dem neuen Markt auf. Auf den Standort

Goseburg fiel die Wahl u.a. wegen der direkten

Verkehrsanbindung zur A 250.

Thomas G. Stemberg gründete 1986 in

den USA den ersten STAPLES ‘Office Superstore’.

Mittlerweile ist STAPLES mit

mehr als 1.400 Märkten in den USA, Kanada,

England, Deutschland, den Niederlanden

und Portugal vertreten. Mit rund

53.000 Mitarbeitern erwirtschaftete das

Unternehmen in Filialen sowie durch Katalogbestellungen

und E-Commerce einen

Gesamtumsatz von 11,6 Milliarden

US-Dollar im Jahr 2002. In Deutschland

betreibt die Büromarktkette derzeit mehr

als 50 Megamärkte. Weitere Informationen

unter www.staples.de.

Harald Meyer, Adelheidsdorf

HM Software erstmalig

auf der ACHEMA

HM-Software aus Adelheidsdorf bei Celle

ist in diesem Jahr erstmalig auf der

ACHEMA in Frankfurt vertreten. Die

ACHEMA wird auch als Weltforum für die

Prozessindustrie bezeichnet, parallel zur

Messe findet der Internationale Kongress

für Chemische Technik, Umweltschutz

und Biotechnologie statt.

HM-Software wurde 1990 von Harald

Meyer mit der Zielsetzung gegründet,

leistungsstarke Standard- und Individualprodukte

auf Basis von SQL-Datenbanken

zu entwickeln und vermarkten. Derzeit

beschäftigt HM-Software 12 Mitarbeiter,

die 130 Kunden betreuen.

www.hm-software.de

Volkswagen AG

Hoffen auf das

zweite Halbjahr

Sowohl die Zahlen, die die VW AG auf der

Hauptversammlung am 24. April präsentierte,

als auch die Ergebnisse des ersten

Quartals, die Anfang Mai veröffentlicht

wurden, machten deutlich, dass es dem

größten deutschen Automobilbauer zurzeit

nicht gelingt, sich von der allgemeinen

schwachen konjunkturellen Entwicklung

abzukoppeln. So gingen die Umsatzerlöse

von rd. 88,5 Mrd. Euro in 2001 auf

rd. 87 Mrd. Euro im abgelaufenen Jahr

zurück, das Ergebnis nach Steuern sank

von rd. 2,9 Mrd. Euro auf 2,6 Mrd. Euro,

die Umsatzrendite vor Steuern von 5,0

Prozent auf 4,6 Prozent. Neben hohen Anlauf-

und Markteinführungskosten –

2003 wird VW durchschnittlich alle drei

Wochen ein neues Modell auf den Markt

bringen – wurden insbesondere Wech- f

Aus den Unternehmen


Aus den Unternehmen

Das Familienauto Touran soll unter den

neuen VW-Modellen die höchsten Stückzahlen

bringen: 170.000 Autos allein in

2003. Foto: VW AG

selkursschwankungen und Abschreibungen

auf Wertpapiere als Ursachen genannt.

Gleichwohl betonte Vorstandsvorsitzender

Dr. Bernd Pischetsrieder, dass

2002 ein erfolgreiches Jahr in der Unternehmensgeschichte

gewesen sei, da man

– u. a. durch Kosteneinsparungen in der

Größenordnung von rd. 1 Mrd. Euro – „das

Unternehmen wetterfest“ gemacht habe

und man so „trotz kurzfristig eher trüber

Aussichten zuversichtlich weiter nach

vorne schauen“ könne. Anlass zu diesem

Optimismus gibt aber auch z. B. die Entwicklung

des chinesischen Marktes: Dort

konnte VW seinen Absatz im ersten Quartal

2003 um 94 Prozent auf über 162.000

Fahrzeuge steigern.

Allerdings setzten sich im Übrigen im ersten

Quartal erst einmal die Tendenzen aus

2002 fort. Zwar konnten die Auslieferungen

an Kunden um 1,4 Prozent auf fast 1,2

Mio. Einheiten gesteigert werden, die Umsatzerlöse

gingen aber um 2,7 Prozent auf

rd. 20,7 Mrd. Euro, das Ergebnis nach

Steuern um 66,8 Prozent auf nur noch 331

Mio. Euro zurück. Zur Begründung weist

der Konzern in seinem Anfang Mai vorgelegten

Quartalsbericht neben dem schwachen

Automobilmarkt erneut auf die Anlaufkosten,

Wertberichtigungen von 143

Mio. Euro bei Wertpapieren und die negativen

Folgen der Wechselkursentwicklungen

hin. So sank z. B. das operative Ergebnis

für Nordamerika von 362 Mio. Euro auf

58 Mio. Euro, die Umsatzerlöse aufgrund

von Volumenrückgängen von 4,26 Mrd.

Euro auf 3,45 Mrd. Euro.

Trotz dieser Quartalsergebnisse ging Pischetsrieder

bereits bei der Hauptversammlung

davon aus, dass der Konzern im

laufenden Jahr wieder mehr als 5 Mio.

Fahrzeuge weltweit absetzen wird. Dabei

hofft man auf steigende Absatzzahlen bei

der erweiterten und erneuerten Modellpalette

– vom Touran und Touareg über

den Audi A3 und den Multivan bis zum

neuen Golf, der im September auf der IAA

präsentiert und im Oktober auf den Markt

gebracht werden soll. Wie formulierte ein

Analyst? „Durchhalten, bis der neue Golf

kommt!“

Firmenjubiläen Arbeitsjubiläen

Die IHK gratuliert folgenden Betrieben zu

ihrem Jubiläum und wünscht ihnen für

ihre weitere Tätigkeit guten Erfolg:

75 Jahre:

29. 6. 1928 – Ilse Eggers,

Einzelhandel mit Brennstoffen

Drennhäuser Elbdeich 15, 21423 Drage

13. 7. 1928 – Corinna Neumann-

Fahje,

Hotel-Restaurant „Zur Waldschänke“

Lüneburger Str. 187, 29614 Soltau

50 Jahre:

1. 7. 1953 – Karl-Heinz Weese GmbH

& Co. KG

Marktstr. 15, 21423 Winsen

10. 7. 1953 – Autohaus Flindt GmbH

Eichholzer Str. 2, 21436 Marschacht

25 Jahre:

26. 6. 1978 – Hannelore Baars e.K.

Celler Str. 22, 29664 Walsrode

28. 6. 1978 – Stadt-Apotheke,

Inh. Wolfgang Eimer

Verdener Str. 13, 29614 Schneverdingen

30. 6. 1978 – Drogerie zur Post,

Inhaber Heinz-Günter Werner

Rathausstr. 12, 21423 Winsen/Luhe

1. 7. 1978 – Westlund & Co. KG

Zur Amtsheide 4, 29549 Bad Bevensen

1. 7. 1978 – Walter Schierhorn

Mineralöl-Handel GmbH

Eckeler Str. 1, 21224 Rosengarten

1. 7. 1978 – Friedrich Niehoff,

Versicherungsvertreter

Am Kuhlenberg 2, 38518 Gifhorn

1. 7. 1978 – Walter Duggen,

Wirtschaftsberatungen

Riepshofer Weg 66, 21255 Tostedt

1. 7. 1978 – WEMA GmbH

Werkzeugbau, Maschinenbau

Schlosserstr. 4, 38550 Isenbüttel

1. 7. 1978 – Mulden-Raab,

Inh. Thomas Börger e.K.

Finkenweg 5, 21385 Amelinghausen

3. 7. 1978 – Apotheke in Seevetal,

Eckart Warstat

Glüsinger Str. 20, 21217 Seevetal

12. 7. 1978 – Mühlen-Apotheke,

Heide Deisting

Niedersachsenweg 2, 21244 Buchholz

19. 7. 1978 – Helmut Rosenbrock,

Taxi- und Busunternehmen

Georg-Haccius-Str. 10, 29320 Hermannsburg

25. 7. 1978 – GFA-Dichtungstechnik

Joachim Hagemeier GmbH

Hauptstr. 62 – 66, 21439 Marxen

Die IHK hat folgenden Jubilaren im Monat

Mai eine Urkunde für langjährige Betriebszugehörigkeit

ausgestellt:

40 Jahre:

Helga Flindt (Dr. Scholze Confiserie KG,

Lüneburg)

Erwin Nowosadtko (Keller Grundbau

GmbH, Offenbach am Main / Zweigniederlassung

Fallingbostel)

Manfred Büch (Wolff Walsrode Aktiengesellschaft,

Bomlitz)

25 Jahre:

Gerd Sonnwald (Aldi GmbH & Co. KG,

Seevetal)

Horst Becker, Günter Pahl (Baker Hughes

INTEQ GmbH, Celle)

Ulrich Drüphake (Cameron GmbH, Celle)

Srecko Pecjak (Ciril Petric, Holzeinschlag,

Soltau)

Ingrid Henneicke, Anastasios Thanos

(Continental Teves AG & Co. OHG, Gifhorn)

Rüdiger Mandel (Friedrich Vorwerk KG

[GmbH & Co.], Tostedt)

Horst Bärwinkel, Dietmar Wrede, Uwe

Gottschalk (H. Butting GmbH & Co. KG,

Knesebeck)

Ursula Kamlah (Meumann & Spengler

GmbH, Winsen/Luhe)

Roland Kaeding (Nestlé Deutschland Aktiengesellschaft,

Lüneburg)

Holger Schulenburg (Rheinmetall Landsysteme

GmbH, Unterlüß)

Gerhard Präßler, Wilhelm Wittmann,

Werner Schlagmann, John Donoghue,

Achim Soltendieck (Rheinmetall W & M

GmbH, Unterlüß)

Murat Kahraman (Stankiewicz Gesellschaft

mit beschränkter Haftung, Adelheidsdorf)

Hermann Thien (TUBOSCOPE VETCO

[Deutschland] Gesellschaft mit beschränkter

Haftung, Celle)

Klaus-Dieter Böttcher (Wilhelm Bruns

Kranvermietung Gesellschaft mit beschränkter

Haftung, Lüneburg)

Klaus Rother, Herbert Berger, Jürgen

Bloch (Wipak GmbH & Co. KG, Bomlitz)

Dr. Gunter Weber, Ralf Berndt, Wolfgang

Ehlers, Hartmut Sommer, Haydn-Douglas

Jones, Horst Hasselbring (Wolff Cellulosics

GmbH & Co. KG, Bomlitz)

16 UNSERE WIRTSCHAFT • Industrie- und Handelskammer Lüneburg-Wolfsburg 6/2003


Standort aktuell

STANDORT AKTUELL

STANDORT AKTUELL – mit dieser Rubrik bietet die IHK Städten und Landkreisen

ein Forum, sich und die Wirtschaftsförderung vorzustellen.

Ein „Zentroid im Dreieck der norddeutschen

Verdichtungsräume“ sagen die einen,

weniger vornehm behaupten die anderen,

„wie eine Spinne im Netz“ säße die

Region Soltau-Fallingbostel zwischen den

drei dynamischen Wirtschaftsräumen

Hannover, Hamburg und Bremen. Da

müsste doch die ein oder andere ‘Fliege’

Beschäftigtenentwicklunginsgesamt

in Westdeutschland,

in

Niedersachsen

und im

Landkreis

Soltau-

Fallingbostel

seit Anfang

der 80-er Jahre.

Quelle: NIW

Niedersächsisches

Institut für

Wirtschaftsforschung

e.V., Hannover.

Kreisentwicklungskonzept Soltau-Fallingbostel – Einstieg in ein Regionalmarketing

NEUES PROFIL FÜR EINEN HEIDEKREIS

75 Einwohner pro Quadratkilometer, über 70 Prozent Landwirtschafts- und Forstflächen,

fast 20 Prozent Landschafts- und Naturschutzflächen. Der Landkreis Soltau-Fallingbostel

ein typischer ‘Ländlicher Raum’ Niedersachsens. Nichts würde

die ländliche Heide-Idylle stören, die das Niedersächsische Landesraumordnungsprogramm

1998 nur zu gern konservieren möchte – läge nicht 30 Kilometer

südlich der Kreisgrenze die Landeshauptstadt Hannover, 45 Kilometer nördlich der

Kreisgrenze die Millionenstadt Hamburg und ca. 50 Kilometer westlich der Kreisgrenze

die Freie und Hansestadt Bremen.

...und wären da nicht 90 Kilometer Bundesautobahnen im Kreisgebiet mit insgesamt

9 Anschlussstellen, die immer wieder ins Fadenkreuz standortsuchender

Wirtschaftsbetriebe geraten.

...und wären da nicht rührige Kommunen, die eine so attraktive Wohn- und

Lebensqualität zu erschwinglichen Preisen bieten, dass die Nachfrage nach Bauland

immens ist.

hängen bleiben? Das haben sie in der Vergangenheit

auch durchaus getan. Und

nach Meinung der Kritiker könnten noch

ein paar ‘dicke Brummer’ mehr im Netz

Soltau-Fallingbostel kleben – wären da

nicht die einschränkenden Vorgaben der

niedersächsischen Raumordung und Landesplanung.

Zu viele leidvolle, kräfte- und

geldzehrende Erfahrungen mussten

investitionswillige Großunternehmen bei

den Bemühungen machen, sich im ‘Heidekreis’

anzusiedeln – gegen landesraumordnerische

Argumentationen!

Wirtschaft contra Raumordnung?

So gab es denn auch bei der Neuaufstellung

des Regionalen Raumordnungsprogramms

(RROP) des Landkreises Soltau-

Fallingbostel 2000 und im Beteiligungsverfahren

zum Landesraumordnungsprogramm

2001 deutliche Kritik vor allem

durch Kommunen und Wirtschaftsvertreter

an den entwicklungshemmenden Regelungen

der Raumordnung. Insbesondere

das Zentrale-Orte-Konzept des LROP

erschwere bzw. verhindere z. B. die von

Wirtschaftsfachleuten immer wieder geforderte

Steigerung urbaner Qualitäten

im Landkreis.

Diese Bedenken wurden in der Regel

‘weggewogen’, Anregungen nur selten

berücksichtigt. Deshalb haben der Kreis,

alle seine Städte und Gemeinden sowie

die Kreissparkassen Soltau und Walsrode

ein ‘Integriertes Entwicklungskonzept’ für

die Kreisregion erarbeiten lassen, in der

Hoffnung, dass wissenschaftlich fundierte

Beiträge eher Gehör und Eingang finden

werden in Diskussionen und konzeptionelle

Prozesse auf Landes- und regionaler

Ebene. Projektbearbeiter sind das

Institut für Entwicklungsplanung und

Strukturforschung der Universität Hannover

(IES) und das Niedersächsische Institut

für Wirtschaftsforschung Hannover

(NIW).

Das Konzept soll längerfristige Entwicklungsperspektiven

für den Kreis eröffnen,

die den neuen Anforderungen und Erwartungen

des wirtschaftlichen Strukturwandels

entsprechen.

Der Weg ist ein Ziel

Nur wenige Konzepte können die in sie

gesetzten Erwartungen erfüllen. Häufig

enthält das Schriftwerk zwar wertvolle

Theorie, eine Umsetzung in konkrete

18 UNSERE WIRTSCHAFT • Industrie- und Handelskammer Lüneburg-Wolfsburg 6/2003


Maßnahmen bleibt jedoch auf der

Strecke. Wichtige Untersuchungsergebnisse

veralten, ohne je angemessene Beachtung

gefunden zu haben.

Damit ihr Entwicklungskonzept eine

Chance hat, diesem traurigen Geschick zu

entrinnen, setzten IES und NIW auf eine

„aktivierende“ Strategie. Kein jahrelanges

Brüten hinter verschlossenen Institutstüren,

sondern ein straffer, offener Prozess

in den nicht nur die Auftraggeber,

sondern zahlreiche weitere handelnde

Personen aus dem Landkreis direkt einbezogen

wurden. Von Auftragsvergabe bis

Abschlussveranstaltung ein Jahr (April

2002 bis April 2003)!

Und viele konnten mitwirken! Unternehmensvertreter

und landkreisinterne und

-externe Experten der Wirtschaft, Hauptverwaltungsbeamte

und Mitarbeiter aller

Städte und Gemeinden konnten in einzelnen

Gesprächsrunden ihre speziellen Positionen

und Vorstellungen zu Entwicklungs-,

Konflikt- und Handlungsfeldern

einbringen.

Durch diese Strategie wurde der Inhalt

des Konzeptes auf eine fachkundige aktive

Basis gestellt. Niemand kann heute sagen,

er sei nicht informiert, nicht gefragt

worden. Daher dürften die Ergebnisse

auch eine breite Akzeptanz erfahren.

Ganz nebenbei wurde dank dieser Methode

auch bereits der erste Schritt zum Aufbau

eines Netzes von Akteuren aus Wirtschaft,

Gesellschaft, Politik und Kultur

vollzogen, mit dessen Hilfe die Umsetzung

des Konzeptes erfolgen soll.

Perspektiven des ländlichen Raumes

In der Analyse der Perspektiven des ländlichen

Raumes und seine Rolle in der

Raumordnung bestätigen die Untersu-

chungen grundsätzlich die Kritik an der

‘bewahrenden Haltung’ der Landesplanung

gegenüber den ländlichen Räumen.

Das Zentrale-Orte-Prinzip, als grundlegendes

Gestaltungsprinzip benachteilige

die ländlichen Räume gegenüber den

Zentren des Landes und verwehre ihnen

die Ansiedlung von öffentlichen und privaten

Einrichtungen hoher Zentralität

von großflächigen Einzelhandelsprojekten.

Das IES schließt diese Untersuchung mit

einer Empfehlung an die Kommunen im

ländlichen Raum: Vermeiden Sie es, sich

mit ihren Entwicklungskonzepten auf die

wenigen Bereiche zu konzentrieren, in denen

es zu Konflikten mit der Landesplanung

kommen kann. Nehmen Sie vielmehr

die umfangreichen Entwicklungschancen

wahr, die seitens der

Raumordnung uneingeschränkt zu realisieren

sind oder sogar gefördert werden.

Lagegunst, Tourismus,

Wirtschaftsförderung

Für das Entwicklungskonzept ergeben

sich aus den Basisuntersuchungen drei

Schwerpunkthemen:

• Dank seiner Lagegunst bietet der Kreis

für sechs Wirtschaftsgruppen (Logistik,

Gewerbeverbünde, großflächiger Einzelhandel,

Tourismus, Gesundheit und

Weiterbildung) besonders geeignete

Voraussetzungen. Zwei Impuls-Projekte

empfiehlt das IES: Entwicklung eines

großflächigen Logistikstandorts mit

überregionaler Bedeutung an der BAB

A7 bei Soltau und Entwicklung von

Standorten für Gewerbeverbünde, sog.

Cluster, wobei Kooperationen mit vorhandenen

Betrieben genutzt werden

sollen, z. B. Standort Industriepark

Walsrode in Bomlitz.

• Im Wirtschaftszweig Tourismus stellen

sich den Verantwortlichen vor allem

zwei Hauptaufgaben: aktives Erleben

und ruhige Erholung müssen weiterhin

störungsfrei nebeneinander gefördert

werden, die Tourismusorganisation

muss gestrafft und neu verteilt werden.

• Für die Wirtschaftsförderung im Kreis

ergeben sich folgende Kernaufgaben

und Impuls-Projekte: profilierte Entwicklungsplanung

für den Wirtschaftsraum

Soltau-Fallingbostel, ‘One-stopagency’

als zentrale Anlaufstelle bei

der Info-Vermittlung, Beratung und

Koordination, Fördermittelakquisition,

Beratungsnetzwerk für Existenzgründer

und Betriebsnachfolger sowie

Standortmarketing für den Gesamtkreis.

Aktives Handeln ist notwendig!

„Grau, mein Freund,... ist alle Theorie...“, so

ließ Goethe es seinen Mephisto sagen,

‘Schubladisiert’ nannte es Prof. Dr. Stefan

Hartke vom Niedersächsischen Ministerium

für Wirtschaft auf der Abschlussveranstaltung

des IES am 29. April 2003 in

Bad Fallingbostel. Die Grundlagen für eine

Kreisentwicklung sind gesetzt. Fazit: Es

reicht eben nicht aus, wie eine Spinne im

Netz zu hocken – und zu warten, bis eine

Fliege sich verfängt! Aktives Handeln ist

notwendig! Nur dann bleibt dem ‘Integrierten

Kreisentwicklungskonzept Soltau-Fallingbostel

2003’ ein ‘schubladisiertes’

Schicksal erspart!

Dr. Almut Willenbockel

UNSERE WIRTSCHAFT • Industrie- und Handelskammer Lüneburg-Wolfsburg 6/2003 19

Standort aktuell


Aus der Arbeit der IHK

AUS DER ARBEIT DER IHK

IHK-Vollversammlung

A39 und Situation auf Ausbildungsmarkt standen im Mittelpunkt

(v.l.n.r.) IHK-Präsident Bernd Hansmann, Hartmut B. Wegner (Celler Allianz-Generalagentur), Dr. Michael Polewsky (Sparkasse

Celle), IHK-Hauptgeschäftsführer Jens Petersen, Staatssekretärin Dr. Gabriele Wurzel (Niedersächsische Staatskanzlei) und die

IHK-Vizepräsidenten Peter H. Holm (DREWSEN Spezialpapiere, Lachendorf), Tristan Bötnagel (Uelzen), Eberhard Manzke

(Manzke GmbH & Co. KG, Lüneburg). Foto: Foto Haas

Noch einmal hat die IHK-Vollversammlung

ihren Standpunkt in Sachen ‘Autobahnbau

in der Region’ bekräftigt. In einer

Resolution, die jetzt anlässlich der Tagung

der Vollversammlung im Hotel Celler

Tor verabschiedet wurde, fordert das

Parlament der Wirtschaft, dass die A39 in

ihrer gesamten Länge von Lüneburg bis

Wolfsburg in den ‘Vordringlichen Bedarf’

des neuen Bundesverkehrswegeplans

(BVWP) 2003 aufgenommen wird. Damit

bezieht die Wirtschaft Stellung gegen den

derzeit vorliegenden Entwurf des BVWP

aus dem Bundesverkehrsministerium, der

den Abschnitt Uelzen – Wolfsburg nicht

in diese oberste Dringlichkeitsstufe aufgenommen

hatte – im Gegensatz zu allen

anderen Teilen der Autobahnplanung

A14/A39 in der Form der sog. ‘Hosenträger-Lösung’.

Ebenfalls mit einer Resolution wandte

sich die IHK-Vollversammlung in Sachen

‘Situation auf dem Ausbildungsmarkt’ an

Politik und Öffentlichkeit. Dabei bekannte

sich die Wirtschaft zur Ausbildung als

gesellschaftspolitische Aufgabe ersten

Ranges und appellierte an die Unternehmen,

sich dieser Verantwortung durch ein

Mehr an Ausbildungsplätzen in 2003

zu stellen. Gleichzeitig bemängelten

die Unternehmer aber, dass die Rahmenbedingungen

alles andere als ausbildungsfreundlich

seien. In diesem Zusammenhang

wurden u. a. die zu hohen

Ausbildungsvergütungen, die sich verschlechternde

Ausbildungsreife und die

oft zu hohen Anforderungen an, die Ausbildungsberufe

an Wirtschaft und Schulabgänger

stellen, angemahnt. Gleichzeitig

lehnten die Unternehmer die Einführung

einer Ausbildungsplatzabgabe

ab, da diese die Ausbildung verteuern und

außerdem Ausbildungs- und Arbeitsmarkt

voneinander abkoppeln würde.

Als Gast konnte IHK-Präsident Bernd

Hansmann auf der Vollversammlung u. a.

die Staatssekretärin in der Niedersächsischen

Staatskanzlei, Dr. Gabriele Wurzel,

begrüßen. Wurzel, die zum Thema

‘Schwerpunkte der Landespolitik unter

der neuen Landesregierung’ sprach, plädierte

für eine Politik mit und für die Wirtschaft.

„Wir wollen uns mit verlässlichen

Rahmenbedingungen gegen den aktuellen

Abwärtstrend stellen. Dazu müssen

wir u. a. den Zusammenhang von Wirtschafts-,

Finanz- und Sozialpolitik wieder

deutlich werden lassen“, konstatierte die

Staatssekretärin, die auch auf die Kernpunkte

der Vollversammlungssitzung –

Ausbildung und Verkehrsinfrastruktur –

einging. „Ich appelliere an Sie, mehr Ausbildungsplätze

zur Verfügung zu f

20 UNSERE WIRTSCHAFT • Industrie- und Handelskammer Lüneburg-Wolfsburg 6/2003


Zum Autobahnprojekt A39 / A14

Resolution der Vollversammlung der IHK Lüneburg-Wolfsburg

vom 15. Mai 2003 in Celle

Am 21. März 2003 hat das Bundesministerium

für Verkehr, Bau- und

Wohnungswesen den Referentenentwurf

zur Fortschreibung des Bundesverkehrswegeplans

‘92 (BVWP) den

Bundesländern zur Stellungnahme

vorgelegt. Dieser Referentenentwurf

enthält aus Sicht der IHK eine Vielzahl

von Vorhaben, die positive Auswirkungen

für unseren Bezirk haben

werden. Dies gilt insbesondere für

den Ausbau des Schienennetzes sowie

für zahlreiche Ortsumgehungen.

Nicht akzeptabel allerdings ist, dass

für den Bereich des Ausbaues der

Straßeninfrastruktur der Abschnitt

Uelzen-Wolfsburg der A39 nicht, wie

die übrigen Teile des Gesamtprojektes

der A39 / A14, das in Form der sogenannten

I-Variante (‘Hosenträger-Lösung’)

im BVWP enthalten ist, in die

erste Dringlichkeit mit aufgenommen

wurde. Für diesen Abschnitt besteht

zwar ein Planungsauftrag, dieser gibt

jedoch noch keine Garantie, dass dieser

Abschnitt letztlich auch gebaut

werden wird.

Die Vollversammlung der Industrieund

Handelskammer Lüneburg-

Wolfsburg fordert deshalb das Bundesministerium

für Verkehr, Bauund

Wohnungswesen nachdrücklich

auf, die A39 in ihrer gesamten Länge

von Lüneburg bis Wolfsburg als

Teil des Gesamtprojektes A39 / A14

in den Vordringlichen Bedarf des

neuen Bundesverkehrswegplans

2003 aufzunehmen und beide Autobahnen

bei Planung und Bau

gleich zu behandeln.

Es ist nach Auffassung der Vollversammlung

für die Wirtschaft des nordost-niedersächsischen

Raumes nicht länger hinzunehmen,

dass dieser Raum, der infolge

der Teilung Deutschlands außerordentliche

verkehrsinfrastrukturelle Defizite aufweist,

in seiner verkehrlichen Grundausstattung

nicht mit anderen Teilräumen

der Bundesrepublik Deutschland gleich

gestellt wird. Es ist deshalb unerlässlich,

dass mit dem neuen Bundesverkehrswegeplan,

der die verkehrsinfrastrukturellen

Aus- und Neubaumaßnahmen für Straße,

Schiene und Wasserstraße bis zum Jahre

2015 festlegt, diese Defizite nunmehr

endlich beseitigt werden. Die Vollversammlung

nimmt insoweit mit Befriedigung

zur Kenntnis, dass das Teilstück Lüneburg-Uelzen

der A39 im Referentenentwurf

in erster Dringlichkeit enthalten

ist. Unabdingbar ist aber für die weitere

wirtschaftliche Entwicklung dieses Gesamtraumes

und insbesondere für die

Volkswagen AG, dass auch der Abschnitt

Uelzen-Wolfsburg in die erste Dringlichkeit

aufgenommen wird.

Die Vollversammlung begrüßt, dass das

Land Niedersachsen nunmehr die Forderungen

der Wirtschaft unterstützt und in

seine Stellungnahme zum vorliegenden

Referentenentwurf gegenüber dem Bundesministerium

für Verkehr, Bau- und

Wohnungswesen einbringen wird. Dazu

gehört auch, dass die Querverbindung

zwischen der A39 und A14 nicht nur mit

gleicher Dringlichkeit, sondern auch in

ihrem Regelquerschnitt mit vier Fahrstreifen

in den BVWP 2003 aufgenommen

wird.

stellen! Es ist ihr eigener Fachkräftenachwuchs,

um den es geht“, so Dr.

Wurzel wörtlich. Und in Sachen A39 / A14

machte die Staatssekretärin deutlich,

dass die Landesregierung den vorgelegten

Entwurf des Bundesverkehrswegeplans

für unakzeptabel hält. „Auch das Teilstück

Uelzen-Wolfsburg muss in den vordringlichen

Bedarf aufgenommen werden. Und

die zeitgleiche Realisierung der gesamten

‘Hosenträger-Lösung’ muss sichergestellt

werden!“ lauteten die klaren Forderungen

der Staatssekretärin an die Berliner

Adresse.

Zuvor waren IHK-Präsident Bernd Hansmann

und IHK-Hauptgeschäftsführer

Jens Petersen bereits auf Arbeitsschwerpunkte

und Ereignisse der letzten Monate

eingegangen. Der Bogen spannte sich

dabei vom Jahresempfang der IHK mit

DIHK-Präsident Ludwig Georg Braun und

die IHK-Wirtschaftsgespräche im Schloss

in Celle mit Bundesverteidigungsminister

Dr. Peter Struck über die Unterstützung

der Hamburger Olympia-Bewerbung bis

hin zu den Themen Niedersächsische Investitionsbank,

DOC Soltau, FOC Wolfsburg,

Tourismustag Niedersachsen und

Entwicklungen im Bereich der Aus- und

Weiterbildung, wie z. B. das zusammen

mit der Auto 5000 GmbH / VW entwickelte

Qualifizierungskonzept ‘Automobilbauer

(IHK)’.

Und auch mit personellen Veränderungen

beschäftigte sich die Vollversammlung:

Das Parlament der Kaufleute dankte dem

ehemaligen Vorstandsvorsitzenden der

Celler Sparkasse, Dr. Michael Polewsky, für

sein langjähriges Wirken in der Vollversammlung

und anderen IHK-Gremien, wie

dem Finanz- und Kreditausschuss. Als

Nachrücker wurde für den Wahlbezirk

Celle in der Wahlgruppe ‘Banken, Sparkassen,

Versicherungen und Vermittlungsgewerbe’

der Inhaber der Celler Allianz-Generalagentur

Hartmut B. Wegner

verpflichtet.

Aus der Arbeit der IHK


Aus der Arbeit der IHK

Ausbilden – Zukunft sichern!

Mehr Ausbildung durch bessere Rahmenbedingungen

Resolution der Vollversammlung der IHK Lüneburg-Wolfsburg

vom 15. Mai 2003 in Celle

Ausbildung ist eine gesellschaftspolitische

Aufgabe ersten Ranges, für die die

Wirtschaft eine besondere Verantwortung

hat. Die Vollversammlung der IHK

Lüneburg-Wolfsburg appelliert daher an

alle IHK-Mitgliedsunternehmen im Jahre

2003 mehr auszubilden. Zwischen 1995

und 2002 haben die IHK-Mitgliedsunternehmen

ihr Ausbildungsangebot kontinuierlich

erweitert. Wurden 1995 noch

knapp 8000 Ausbildungsplätze angeboten,

waren es Ende letzten Jahres fast

10500. Im gleichen Zeitraum ist die Zahl

der aktiv ausbildenden Betriebe von 1850

auf rund 2300 gestiegen. Gemessen an

der Zahl der Betriebe, die ausbilden können,

beträgt damit die Quote heute 55

Prozent. 1995 lag der Vergleichswert bei

45 Prozent. Die Wirtschaft im IHK-Bezirk

steht unverändert zur gesellschaftspolitischen

Verantwortung, mehr auszubilden.

Sie unterstützt und begrüßt deshalb

die von der IHK eingeleiteten Sonderaktionen

zur Schaffung von zusätzlichen

Ausbildungsplätzen. Gleichzeitig weist

die Vollversammlung aber darauf hin,

dass nicht nur Wirtschaft und IHK Verantwortung

tragen. Auch die Rahmenbedingungen

müssen stimmen, damit mehr

Ausbildungsplätze geschaffen werden

können:

• Die Ausbildungsvergütungen sind, gemessen

an dem Nutzen eines Ausbildungsverhältnisses,

oft zu hoch. Das

Kosten-/Nutzenverhältnis muss verbessert

werden, wenn das Lehrstellenangebot

steigen soll. Dabei gehört

auch der Angemessenheitsbegriff des

Berufsbildungsgesetzes für Ausbildungsvergütungen

bei nicht tarifgebundenen

Ausbildungsunternehmen

auf den Prüfstand, weil er Betriebe

zwingt, mindestens 80 Prozent des Referenztarifes

an Vergütung zu zahlen.

• Ausbildung geht vor Übernahme. Auch

tariflich geregelte Übernahmeverpflichtungen

verteuern die Ausbildung

und erschweren eine Ausbildung über

Bedarf. Die Sozialpartner werden deshalb

aufgefordert, die Tarifverträge

entsprechend zu ändern.

• Weniger Berufsschule. Die Einführung

des zweiten Berufsschultages ist zu

Lasten der Ausbildungszeit der Wirtschaft

gegangen. Dadurch hat sich die

Kosten/Nutzen-Relation verschlechtert.

Diese Fehlentwicklung muss korrigiert

werden, ohne dass die Ausbildungsdauer

verlängert wird.

• Die Ausbildungsreife der Schulabgänger

hat nachgelassen. Nach einer Umfrage

der IHKs müssen über 60 Prozent

der Unternehmen kostenintensiv im

Unternehmen nachschulen, damit das

Ausbildungsziel erreicht wird. Maßnahmen

zur Verbesserung der Qualität

der Schulabgänger dulden deshalb

keinen weiteren Aufschub.

• Die Probezeit ist mit ein bis drei Monaten

zu kurz. Sie muss ein halbes

Jahr betragen, wie bei Beschäftigungsverhältnissen

üblich.

• Die Anforderungen der Ausbildungsberufe

sind insbesondere für kleine

und mittlere Unternehmen und viele

Schulabgänger oft zu hoch. Ausbildungsordnungen

müssen deshalb inhaltlich

entschlackt werden. Dadurch

könnten zusätzliche Ausbildungsplätze

geschaffen werden und würden

auch schwächere Schulabgänger eine

Chance erhalten.

• Eine Ausbildungsabgabe darf nicht

eingeführt werden. Sie verteuert die

Ausbildung und entkoppelt den Ausbildungs-

vom Arbeitsmarkt. Sie ist

auch kein Instrument zur Sicherung

eines ausreichenden von der Konjunktur

unabhängigen Ausbildungsangebotes.

Das Beispiel der Baubranche

belegt das. Dort sind im übrigen

die Ausbildungsvergütungen überdurchschnittlich

hoch.

• Eine Änderung des Berufsbildungsgesetzes

ist nicht notwendig. Die damit

verfolgten Ziele der Bundesregierung

(Stärkung der dualen Ausbildung,

mehr Durchlässigkeit zwischen den

Bildungswegen, Internationalisierung

der beruflichen Bildung, Modernisierung

des Prüfungswesens, Schaffung

neuer Berufe, flexibel gestaltete Ausbildungsordnungen)

sind auch ohne

Gesetzesänderungen zu erreichen.

Die Vollversammlung verlangt im Fall

einer Novellierung eine Stärkung der

Wirtschaft, die Absicherung der

Kopplung des Ausbildungsmarktes an

den Arbeitsmarkt, den Fortbestand

der Qualitätssicherung als Selbstverwaltungsaufgabe

der Wirtschaft und

eine Reduzierung der Regelungsdichte

und Gremienvielfalt. Mehr staatlicher

oder gewerkschaftlicher Einfluss

auf die Ausbildung werden abgelehnt.

Mehr Ausbildung hängt schließlich insbesondere

von der Verbesserung der allgemeinen

wirtschaftlichen Rahmenbedingungen

ab. Die Vollversammlung fordert

die Bundesregierung deshalb auf,

die dazu notwendigen Reformen endlich

durchzuführen und durchzusetzen.

22 UNSERE WIRTSCHAFT • Industrie- und Handelskammer Lüneburg-Wolfsburg 6/2003


4. Lüneburger Sicherheitsforum

Notfall- und

Krisenmanagement

Am 18. Juni wird in einzelnen Vorträgen

das Notfall- und Krisenmanagement im

Katastrophenfall aus landespolitischer

Sicht durch Ministerialrat Günter Heiß

(Niedersächsisches Innenministerium),

aus Sicht der Polizei durch Polizeioberrat

Klaus-Dieter Tietz (Polizeiführungsakademie

Münster-Hiltrup) und aus Sicht des

Kommunalbereichs durch Dr. Stefan Porwol

(1. Kreisrat des Landkreises Lüneburg)

dargestellt. Ministerpräsident Christian

Wulff ist Schirmherr des diesjährigen

Sicherheitsforums.

Die Veranstaltung unter dem Thema ‘Notfall-

und Krisenmanagement im Katastrophenfall

– mit Empfehlungen für die

Wirtschaft’ findet am Mittwoch, dem

18. Juni von 17 bis 21 Uhr im Hörsaal 2

auf dem Campus der Universität Lüneburg,

Scharnhorststraße1 statt. Die Teilnahme

ist nur mit schriftlicher Anmeldung

möglich. Die Anmeldung kann über

das ZWW der Universität Lüneburg, Fax

(04131) 78-1282, E-Mail: zww@uni-lueneburg.de

erfolgen. Die Teilnahme ist

gebührenfrei.

www.uni-lueneburg.de/zww/sicherheitsforum

BVI-Ausschuss

Kreditinstitute

zunehmend Handlanger

der öffentlichen Hand

Eines machten die Vertreter des Kreditgewerbes

in der letzten Sitzung des BVI-

(Banken-, Versicherungs- und Immobilienwirtschaft)

Ausschusses der IHK Lüneburg-Wolfsburg

deutlich, als unter dem

Stichwort ‘Aushöhlung des Bankgeheimnisses’

der zunehmende Datenfluss von

Kreditinstituten in Richtung Staat diskutiert

wurde: Man ist nicht bereit, eine

weitere Vereinnahmung durch die Behörden

hinzunehmen. „Wir sind ja heute bereits

Dienstleister des Finanzamtes und

Handlanger der öffentlichen Hand“, formulierte

ein Teilnehmer. Es wurde auch

darauf hingewiesen, dass der Bankkunde

noch nicht einmal in jedem Fall davon erfährt,

wenn Informationen über ihn abgefragt

werden. Die Banken müssen die Daten

zwar zur Verfügung stellen, haben

aber keinen Einfluss darauf und keine

Kenntnis davon, wenn z. B. Steuerbehörden

Informationen bei der Kontenevidenzzentrale

abrufen. Der Ausschuss appellierte

an die IHK, sich dafür einzusetzen,

dass einer weiteren Inanspruchnahme

durch die öffentliche Hand der Riegel

„KulturKontakte 2003“ wird am

Freitag, dem 5. Dezember, in Celle

stattfinden. Wichtigstes Ziel von

„KulturKontakte“ ist es, den

Dialog zwischen Wirtschaft und

Kultur zu fördern und zu stärken.

vorgeschoben und eine weitere Aushöhlung

des Bankgeheimnisses gestoppt

wird.

Zuvor hatte der Ausschuss sich bereits

über die Einrichtung des ‘Niedersachsen-

Fonds’ und die durch EU-Recht vorgesehene

Registrierungspflicht für Versicherungsvermittler

informiert. Der Geschäftsführer

der Niedersachsen-Fonds f

UNSERE WIRTSCHAFT • Industrie- und Handelskammer Lüneburg-Wolfsburg 6/2003 23

Aus der Arbeit der IHK


Aus der Arbeit der IHK

GmbH & Co. KG, Volker Prenzler, führte

aus, dass dieser 2002 aufgelegte Beteiligungsfonds

zum Ziel hat, primär niedersächsische

Unternehmen durch offene

oder stille Beteiligungen verbunden mit

einem professionellen Beratungsmanagement

in ihrer Wachstumsphase oder bei

einem sog. turn-around zu unterstützen.

Auf diese Weise würden auch Steuereinnahmen

des Staates und Arbeitsplätze

gesichert. Dabei wendet man sich mit

dem Beteiligungsangebot von in der

Regel 0,5 bis 3 Mio. Euro speziell an

kleine und mittelständische Betriebe.

Infos: www.niedersachsen-fonds.de

Die Registrierungspflicht für Versicherungsvermittler

war das Thema von Sönke

Feldhusen, Leiter des IHK-Bereichs

‘Starthilfe und Unternehmensförderung’

bei der IHK. Feldhusen erläuterte, dass

nach der bis 2005 umzusetzenden EU-

Versicherungsvermittler-Richtlinie bald

nur noch derjenige seine Tätigkeit als Versicherungsvertreter

oder -makler ausüben

darf, der in einem noch einzurichtenden

nationalen Register eingetragen ist. Die

Eintragung sei u. a. auch an den Nachweis

angemessener Fachkenntnisse geknüpft.

Durch wen das Register in Deutschland

geführt werde, stehe aber derzeit noch

nicht fest.

Aber auch wichtige personelle Entscheidungen

traf der Ausschuss, der auf Einladung

der Lüneburger Sparkasse in Lüneburg

tagte. Zum neuen Vorsitzenden wurde

der Uelzener Unternehmer und IHK-

Vizepräsident Tristan Bötnagel gewählt.

Der Inhaber einer Versicherungsagentur

trat die Nachfolge des Wolfsburger Volksbank-Vorstandsvorsitzenden

Hermann

Riegelmeyer an, der nicht erneut für das

Amt kandidierte. Zu seinem stellvertretenden

Vorsitzenden wählte der Ausschuss

Bernd Ahlbrecht, Mitglied des Vorstandes

der Sparkasse Gifhorn-Wolfsburg.

PERSONALIE

Tristan Bötnagel

(2.v.r.) wurde zum

neuen Vorsitzenden

des BVI-Ausschusses

gewählt. Zu den

Gratulanten gehörten

Hermann Riegelmeyer

(2.v.l.) und Bernd

Ahlbrecht (M.)

Foto: Behns

Rolf Hettig verstorben †

Die Industrie- und Handelskammer Lüneburg-Wolfsburg

trauert um Rolf Hettig. Er

starb am 14. Mai im Alter von 75 Jahren.

Rolf Hettig war von 1983 bis 1994 Mitglied

der IHK-Vollversammlung. Sein besonderes

Engagement innerhalb der IHK-

Arbeit galt dem Einzelhandel und der Berufsausbildung.

Er wirkte im Einzelhandelsausschuss

der IHK von 1972 bis 1994

mit und war über 30 Jahre Vorsitzender

dieses Ausschusses. Außerdem gehörte

Rolf Hettig den Prüfungsausschüssen

'Verkäufer/Verkäuferin' sowie 'Kaufmann-

/Kauffrau im Einzelhandel' von 1960 bis

1991 an. Für sein besonderes ehrenamtliches

Engagement zeichnete der Bundespräsident

Rolf Hettig mit dem Verdienstorden

der Bundesrepublik Deutschland

aus. Die IHK verliert mit Rolf Hettig einen

Unternehmer, der sich vorbildlich für die

Belange der regionalen Wirtschaft einsetzte.

Wirtschaftsjunioren

Wirtschaftsfaktor

VfL Wolfsburg

Wirtschaftsjunioren zu Gast

in der Volkswagen Arena

Natürlich ging es um Fußball, die Bundesliga

und Fernsehrechte, um Spielergehälter

und Ablösesummen, als die Wirtschaftsjunioren

der IHK kürzlich zu Gast

beim VfL Wolfsburg waren. Aber nicht nur

darum. Im Mittelpunkt stand vielmehr die

Präsentation und die Vermarktung der

Volkswagen Arena, dem letzten großen

Stadionneubau in Deutschland mit einem

Investitionsvolumen von rd. 50 Mio. Euro.

Klaus Fuchs, Geschäftsführer der VfL

Wolfsburg-Fußball GmbH, berichtete dabei

nicht nur eindrucksvoll über die vielen

Besonderheiten, die bei der Suche nach

der für Spieler, Zuschauer, Presse und andere

Nutzer optimalsten Gestaltung eines

solchen Stadionneubaus beachtet werden

müssen, er konnte auch auf Erfolge der im

Dezember 2002 eingeweihten 30.000-

Plätze-Arena hinweisen: So sind die VIP-

Lounges bereits in der ersten Saison

nahezu vollständig ausgebucht, die Zuschauerzahlen

steigen und sowohl das

Sponsoren-Geschäft als auch das Ticketing

laufen so gut, dass Fuchs für den VfL

Wolfsburg von Einnahmen von rd. 48 Mio.

Euro ausgeht. Diese braucht das Unternehmen

aber auch, nicht nur um Spieler

zu verpflichten, sondern auch um die Kredite

zu tilgen, die die zu 50 Prozent am

Stadionbau beteiligte GmbH aufgenommen

hat. Da ist es gut zu wissen, dass die

Gesellschaft über einen starken Gesellschafter

verfügt: Die VW AG ist neben

dem VfL Wolfsburg e.V. zu 90 Prozent an

der GmbH beteiligt – und natürlich auch

Hauptsponsor!

Weitere Informationen unter

www.vfl-wolfsburg.de.

24 UNSERE WIRTSCHAFT • Industrie- und Handelskammer Lüneburg-Wolfsburg 6/2003


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Neue IHK-Organisationsstruktur / Teil 8

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Fax: (04131) 742-200

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Die IHK24-Redaktion:

Markus Mews

Leiter des Stabsbereichs Service / IHK24

Koordination, Betreuung und strategische

Weiterentwicklung von Internet- / Intranet-Anwendungen

der IHK, Redaktion

IHK24 einschließlich aller damit verbundenen

Anwendungen (Newsletter-Dienst,

Faxabruf etc.)

Tel.: (04131) 22096-144

Fax: (04131) 742-244

E-Mail: mews@lueneburg.ihk.de

Stephanie Güttner

Redaktionsassistenz IHK24, Betreuung

von Kunden und Mitarbeitern bei der Benutzung

von IHK24

Tel.: (04131) 22096-103

Fax: (04131) 742-203

E-Mail: guettner@lueneburg.ihk.de

UNSERE WIRTSCHAFT • Industrie- und Handelskammer Lüneburg-Wolfsburg 6/2003 25

Aus der Arbeit der IHK


Aus den Geschäftsbereichen

Standortpolitik

Gemeindefinanzreform

Weniger Staat hilft auch Kommunen

Die Finanzlage der kommunalen Haushalte ist – wie die der öffentlichen Haushalte

insgesamt – dramatisch. Konjunkturell bedingt schrumpfenden Einnahmen

stehen wachsende Ausgaben, insbesondere im Sozialbereich aufgrund der hohen

Arbeitslosigkeit gegenüber. Die Reform der Gemeindefinanzen muss an beiden

Seiten der kommunalen Haushalte, also an Einnahmen- und Ausgabenseite ansetzen.

Was erwartet die Wirtschaft von der Politik?

Die Entlastung der kommunalen Haushalte

von Sozialhilfeausgaben hat eine fast

noch höhere Bedeutung als eine Stabilisierung

der Einnahmen. Denn klar ist: Stabilere

und auch höhere Einnahmen als

heute nützen den Gemeinden wenig,

wenn sich die Schere zwischen Einnahmen

und Ausgaben immer weiter öffnet.

Umso bedeutsamer ist deshalb, dass die

Kommission zur Reform der Gemeindefinanzen

die Zusammenlegung von Arbeitslosenhilfe

und Sozialhilfe verfolgt.

Allein das wird die Kommunen um rund

zwei Milliarden Euro pro Jahr entlasten.

Die Interessen von Wirtschaft und Kommunen

sind bei der Gemeindefinanzreform

im Wesentlichen gleichgerichtet.

Genau so, wie die Wirtschaft auf finanziell

leistungsfähige, investierende Kommunen

angewiesen ist, haben die Kommunen

ein Interesse an wirtschaftlich gesunden

Unternehmen, die Gewinne machen

und Steuern zahlen. Ein Dissens

zwischen Wirtschaft und Kommunen ergibt

sich eigentlich nur in der Frage, wie

die Forderung nach stabileren Einnahmen

verwirklicht werden soll.

Die Kommunen wollen die Gewerbesteuer

auf die Freien Berufe ausdehnen und

die Stabilisierung im Wesentlichen durch

ein Zurückdrehen der Gewerbesteuer in

Richtung Substanzbesteuerung erreichen.

Die Wirtschaft hat einen reformfreudigeren

Ansatz: Die Gewerbesteuer soll völlig

verschwinden und durch einen kommunalen

Zuschlag zur Einkommen- und Körperschaftsteuer

ersetzt werden; auf jeden

Fall müssen die substanzbezogenen Elemente

aus der Gewerbesteuer beseitigt

werden.

Weg mit der Gewerbesteuer

Die Wirtschaft kann nicht akzeptieren,

dass all die guten Argumente, die in einem

quälenden Prozess über viele Jahre

zu einer sukzessiven Eliminierung der ertragsunabhängigen

Bestandteile der Bemessungsgrundlage

bei der Gewerbesteuer

geführt haben, nun auf einmal nicht

mehr gelten sollen. Das Prinzip Leistungsfähigkeit

muss wie bei Einkommen- und

Körperschaftsteuer auch für die kommunale

Steuer gelten. Die Besteuerung von

Kosten anstatt von Erträgen ist ein Konzept

ohne Zukunft. Es vernichtet Arbeitsplätze.

Die Wirtschaft will, dass durch den Zuschlag

zur Einkommen- und Körperschaftsteuer

alle in einer Gemeinde ansässigen

Bürger und Unternehmen nach

Maßgabe ihrer Leistungsfähigkeit steuerpflichtig

werden. Die Gemeinden hätten

so eine ungleich stabilere Einnahmequelle

als heute. Die geltende Gewerbesteuer

ist in ihrem Aufkommen deshalb so stark

schwankend, weil nur einige wenige Unternehmen

für das Gros des Aufkommens

sorgen. Die Stabilität der Einnahmen ist in

erster Linie eine Frage der Zahl der effektiv

Kommunalsteuerpflichtigen. Das Modell

der Wirtschaft stellt das sicher.

Wo findet man freie

Gewerbegebiete?

www.ihk24-lueneburg.de

Mit einem Zuschlag zur Einkommen- und

Körperschaftsteuer wird nicht nur die Gewerbesteuer

ersetzt, sondern auch die

heutige pauschale Beteiligung der Gemeinden

an der Einkommensteuer. Dadurch

haben die Gemeinden erhebliche

Vorteile: So käme Transparenz in das für

alle Bürger bislang undurchschaubare

Steuerverteilungssystem. Intransparenz

ist der Hauptgrund für das mangelnde

Kostenbewusstsein der Bürger, das jeder

Bürgermeister beklagt. Mit ihrem Zuschlagsatz

kann die Kommunalpolitik

ihren Einwohnern nachvollziehbar den

Zusammenhang zwischen Angebot an öffentlichen

Leistungen und Höhe der Steu-

erbelastung vor Augen führen.

Der Wegfall der Gewerbesteuer ist auch

die Voraussetzung für weitergehende Reformen

der Einkommen- und Unternehmensbesteuerung,

worauf auch der Sachverständigenrat

in seinem letzten Gutachten

hingewiesen hat. Durch den Wegfall

der Gewerbesteuer und ihrer

Anrechnung bei der Einkommensteuer

können sich die Tarife von Körperschaftsteuer

(heute 25 Prozent) und Einkommensteuer

(42 Prozent ab 2005) einander

annähern. Durch weitere Verbreiterungen

der Bemessungsgrundlage bei der

Einkommensteuer könnte eine identische

steuerliche Spitzenbelastung von Kapitalgesellschaften

und Personenunternehmen

hergestellt werden. Damit wäre die

problematische Spreizung in der Spitzenbelastung

zwischen den Rechtsformen

endgültig gelöst.

Wo bleibt der Mut?

Leider hat der Bundeskanzler in seiner Rede

vom 14. März 2003 durch die Festlegung

auf den 1. Januar 2004 als Datum

für das Inkrafttreten und die Verwendung

des Terminus „erneuerte Gewerbesteuer“

der großen Reform eine Absage erteilt.

Die Politik muss Weitsicht haben; Politik

muss bei der Suche nach dem Machbaren

die Ziele einer echten Gemeindefinanzreform

im Auge behalten. Zumindest der

Einstieg in eine große Reform muss gelingen,

Zwischenschritte müssen als solche

klar definiert werden und dürfen keinen

Ewigkeitscharakter bekommen. Eine Rolle

rückwärts zur Substanzbesteuerung ist

nicht hinnehmbar.

Wir wollen, dass die Gewerbesteuer verschwindet,

und wird wollen verhindern,

dass die Gemeindefinanzreform zum Vehikel

für Steuererhöhungen wird. Denn

klar ist, dass die Gemeinden nur dann

mehr Geld bekommen können, wenn

Bund und Länder verzichten oder die

Steuern erhöht werden. Ersteres ist so unwahrscheinlich

wie Letzteres schädlich.

Wichtigstes Ziel der Gemeindefinanzreform

ist daher die Entlastung der Kommunen

auf der Ausgabenseite, was nur

dann aufkommensneutral funktionieren

kann, wenn die Politik den Mut findet,

den Sozialstaat zu beschneiden.

Alfons Kühn

Regionale Wirtschaftsstruktur

Große Teile des IHK-Bezirks

weiterhin Fördergebiet

In seiner Sitzung am 24. April 2003 hat

der Bund-Länder-Planungsausschuss den

32. Rahmenplan der Gemeinschaftsauf-

(Fortsetzung auf S. 28)

26 UNSERE WIRTSCHAFT • Industrie- und Handelskammer Lüneburg-Wolfsburg 6/2003

?

Standortpolitik


Aus den Geschäftsbereichen

gabe ‘Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur’

für den Zeitraum 2003

bis 2006 beschlossen. Für den IHK-Bezirk

ergeben sich daraus folgende Fördermöglichkeiten:

Die Landkreise Celle, Lüchow-

Dannenberg und Uelzen zählen zu den so

genannten C-Fördergebieten. Hier können

gewerbliche Investitionen von kleinen

und mittleren Unternehmen (mit bis

zu 250 Beschäftigten und bis 40 Millionen

Euro Jahresumsatz) mit einem Zuschuss

von bis zu 28 Prozent, von anderen

Unternehmen bis zu 18 Prozent gefördert

werden.

Die Landkreise Lüneburg und Soltau-Fallingbostel

zählen zu den so genannten D-

Fördergebieten. Hier können Betriebsstätten

von kleinen Unternehmen (bis zu 50

Beschäftigte) mit einem Zuschuss von 15

Prozent und von mittleren Unternehmen

(bis 250 Beschäftigte) mit 7,5 Prozent der

förderfähigen Investitionskosten bezuschusst

werden. Sonstige Betriebsstätten

können mit maximal 100.000 Euro innerhalb

von drei Jahren gefördert werden.

Die Stadt Wolfsburg und die Landkreise

Harburg und Gifhorn werden in der GA-

Förderkulisse nicht berücksichtigt. Anträge

nach dem 32. Rahmenplan können bei

der Bezirksregierung Lüneburg eingereicht

werden.

Weitere Informationen bei der IHK, Vera

Eichhorn, Tel. (04131) 742-119, E-Mail:

eichhorn@lueneburg.ihk.de.

Starthilfe und Unternehmensförderung

Interim Management bei der Unternehmensnachfolge

Statt Durchwursteln wirkungsvolle

Unterstützung

In Deutschland stehen jährlich ca. 80.000 mittelständische Betriebe vor dem Generationswechsel.

Betroffen davon sind auch rund eine Million Arbeitnehmer.

Viele Unternehmer werden von dieser komplexen und meistens einmaligen Aufgabenstellung

überfordert. Das Interim Management kann bei der Lösung der

Nachfolgeprobleme helfen.

Einerseits sind die Erwartungen des Unternehmers

an die Nachfolge hoch: Das

Lebenswerk soll erhalten und ausgebaut

werden. Ohnehin ist dessen Wert – und

damit häufig auch die Altersvorsorge des

Unternehmers – von der erfolgreichen

Fortführung abhängig. Die Kinder sollen

eine möglichst gute Startbasis haben. Der

Unternehmer fühlt sich Mitarbeitern und

Geschäftspartnern verpflichtet.

Andererseits kann die Nachfolge tief greifende

Veränderungen verursachen. Denn

Familien prägen die von ihnen geführten

Unternehmen – und damit auch die in ihnen

arbeitenden Menschen, die Produkte,

die Beziehungen mit Kunden, Lieferanten

und Geschäftspartnern.

Kurz – die Kernaufgaben der Nachfolge

sind in einem komplexen und emotional

schwierigen Umfeld zu lösen:

• Reibungsloser Übergang in der Unternehmensführung

• Verkauf / Übertragung von Unternehmensanteilen

bei gleichzeitiger Sicherstellung

der ‘Altersversorgung’ der ausscheidenden

Generation

• Gute familiäre Beziehung bzw. keine

negativen Auswirkungen von Familienkonflikten

auf das Unternehmen.

Neutrale externe Unterstützung

Externe Unterstützung ist bei der Tragweite

der zu treffenden Entscheidungen

unverzichtbar. Damit sind aber keinesfalls

nur die Hausbank, der langjährige Steuerberater

oder ein guter Freund gemeint.

Nein, möglichst frühzeitig sollte auch ein

neutraler externer Berater hinzugezogen

werden. In Frage kommt hierfür ein Unternehmensberater

oder eben auch ein

Interim-Manager. Der Interimmanager

hat als erfahrener Seniorunternehmer gegenüber

dem Berater den Vorteil, dass er

auch unmittelbare Management-Verantwortung

übernehmen kann. Während sich

der Interim Manager den konkreten

‘Nachfolge-Aufgaben’ innerhalb des Betriebes

widmet, kann sich die Unternehmensführung

weiterhin um das Tagesgeschäft

kümmern - oder umgekehrt.

Der Interim Manager ist kein Angestellter.

Er arbeitet in der Regel auf Honorarbasis,

nach Bedarf – häufig nur ein, zwei oder

drei Tage die Woche – zu einem Tagessatz,

der etwa ein Prozent des Jahreszieleinkommens

für eine vergleichbare Position

beträgt.

Möglichkeiten der Nachfolge:

1. Verkauf des Unternehmens

Soll das Unternehmen an ein anderes Unternehmen

oder an das Management

(MBO/MBI) verkauft werden, unterstützt

der Interim Manager in allen Phasen: Sei

es die Vorbereitung des Unternehmens

auf den Verkauf, die Erstellung eines Exposés,

die Suche von Käufern, die Verkaufsverhandlungen

oder die Unterstützung

nach dem Verkauf.

Beim MBO ist der Interim Manager wichtiger

Mittler und Coach, beim MBI hilft er

bei der Suche und Auswahl eines Käufers,

der die Erwartungen des Veräußerers erfüllt.

Außerdem:

• Die Beauftragung des Managers auf

Zeit bereitet den Unternehmer schonend

darauf vor, dass bald andere im

Unternehmen das Sagen haben.

• Ein Externer zwingt alle Beteiligten

von Anfang an, zwischen den emotionalen

und sachlichen Aspekten der

Nachfolgefrage klar zu unterscheiden.

2. Familien-externes Management

Steht der familien-externe Geschäftsführer

noch nicht fest, ist es eine Option, zuerst

einen Interim Manager mit dieser

Aufgabe zu betrauen. Er bietet nicht nur

alle fachlichen und Führungs-Voraussetzungen.

Er hat auch die nötige Lebenserfahrung

und emotionale Stabilität, um

sich in der nicht immer einfachen Übergangszeit

richtig zu verhalten. Und er ist

nur eine Lösung auf Zeit – sein vielleicht

wichtigster Vorteil.

Alle Beteiligten tun sich leichter mit einer

solchen zeitlich befristeten Lösung für den

Übergang. Sind einmal alle nötigen Veränderungen

in die Wege geleitet, ist der In-

28 UNSERE WIRTSCHAFT • Industrie- und Handelskammer Lüneburg-Wolfsburg 6/2003


terim Manager der geeignete Partner für

die Suche nach einer langfristigen Lösung

ohne Zeitdruck. Vielleicht ist er auch selbst

die Langfrist-Lösung – umso besser.

3. Familieninterne Nachfolge

Hier ist die Zurückhaltung gegenüber Externen

besonders groß – leider! Allzu

leicht werden die betriebswirtschaftlichen

Belange des Unternehmens nicht

neutral genug gesehen, kommen die Belange

der Führung zu kurz, wie z. B. die

Kernfrage nach der Eignung des gefundenen

Nachfolgers für die Unternehmensführung.

Er sollte unvoreingenommen an

denselben Kriterien wie andere Führungskräfte

gemessen werden. Nur weil der

Sohn dem Drängen der Eltern nachgegeben

hat, muss er noch nicht für die Unternehmensleitung

qualifiziert sein.

Schwierig kann es werden, wenn die ältere

Generation zögert, das ‘Heft aus der

Hand zu geben’ oder wenn Konflikte zwischen

den Familienmitgliedern bzw. Gesellschaftern

in die Nachfolgelösung hineinwirken.

Allzu leicht entscheidet auch

die familieninterne Rangordnung über die

Wertigkeit von Argumenten, mit der Folge,

dass sich einzelne Familienmitglieder

oder Minderheitsgesellschafter mit den

Entscheidungen nicht identifizieren.

Mit einem Interim Manager, der von

allen Beteiligten als kompetenter Sachwalter

des Unternehmens und als neutraler

Moderator wahrgenommen wird,

können solche Versäumnisse, Fehlentwicklungen

und Fehlentscheidungen unter

Umständen ausgeschlossen werden.

Beste Lösung umsetzen

Die Nachfolge ist eine komplexe und extrem

wichtige Aufgabe für das Familienunternehmen.

Qualifizierte externe Unterstützung

hilft nicht nur, die beste Lösung

zu finden, sondern diese auch umzusetzen.

Ein Interim Manager kann

beides leisten. Er stellt somit durchaus eine

Alternative zur Inanspruchnahme einer

Unternehmensberatung dar.

Ludger Grevenkamp

Gründerliteratur

Uni Lüneburg: Die besten

Bücher für Gründer

Die Top-Gründungsratgeber sind nach einer

Studie der Universität Lüneburg das

‘Handbuch Existenzgründung’ des Schäffer-Poeschel

Verlages und das Buch

‘Selbständig mit Erfolg’ des Verlags Deutscher

Wirtschaftsdienst. Betreut von Prof.

Dr. Reinhard Schulte, dem Inhaber des

Stiftungslehrstuhls für Existenzgründung,

hatten Studierende fünfzig Bücher zum

Kunst in der Kammer

Gemälde und Grafiken von Arthur Illies

Vom 3. bis 31. Juli zeigt die Industrie- und Handelskammer Lüneburg-Wolfsburg

eine Ausstellung mit Werken von Arthur Illies. Neben bekannteren Gemälden

und Grafiken sollen erstmals zwei der großen Wandbilder gezeigt werden, die Illies

für den Hamburger Kaufmann Henry Bernhard Simms gemalt hat. Von diesen

für den Jugendstil in Hamburg typischen Werken wurden die „Schwäne am

Alsterufer“, ein fast vier Meter breites Gemälde, zuletzt 1989 und 1991 in Prag

und in Krakau gezeigt.

Soziale Absicherung 2003 – Tipps für

Mittelstand und Existenzgründer

Existenzgründer müssen sich um ihr soziales

Netz selbst kümmern. Die komplett

überarbeitete DIHK-Broschüre gibt einen

Überblick über alle für Selbstständige relevanten

Regelungen bei Kranken-, Renten-,

Unfall-, Arbeitslosen- und Pflegeversicherung.

Die Neuauflage macht auch die Voraussetzungen

für eine Ich- bzw. Familien-

AG verständlich und erläutert, unter welchen

Bedingungen Anspruch auf einen Existenzgründungszuschuss

besteht. Auch bei

der Lohnfortzahlung im Krankheitsfall hat

sich etwas getan: Die Änderungen finden

sich ebenfalls in der aktuellen Broschüre.

Preis: 4,00 EUR

Bezug von DIHK-Broschüren:

DIHK-Publikationen-Service

Fax-Bestellservice: (0228) 422 45 93

E-Mail: bestellservice@verlag.dihk.de

Thema ‘Existenzgründung’ untersucht

und dazu auch Experten aus der Beratungspraxis

interviewt.

Beide Titel zeichnen sich demnach durch

eine ‘besonders umfassende und praxisorientierte

Auseinandersetzung’ mit dem

Thema Existenzgründung aus. Sie lieferten

dem potenziellen Gründer nicht nur

erste Hilfe im Sinne weiterführender Informationen,

sondern taugten auch als

Nachschlagewerk für vertiefende Erläuterungen.

Praxisorientierte Hilfen böten

Checklisten und Hinweise auf wichtige

IHK 2002 – Daten und Fakten

Strukturdaten und Bilanz

Mit ihrer Publikation ‘IHK 2002 – Daten

und Fakten’ hat die IHK Lüneburg-Wolfsburg

jetzt erneut umfangreiches Datenmaterial

über die wirtschaftliche Entwicklung

und Situation im IHK-Bezirk

veröffentlicht. Ob es um die Entwicklung

der Bevölkerung, der Bruttowertschöpfung,

die Anzahl der Betriebe und die Zahl

der Mitarbeiter in den einzelnen Branchen,

die Exportquote, den Umschlag in

den Häfen des Elbe-Seitenkanals, die Erdölförderung

oder die Bettenauslastung in

den Tourismusstandorten in der Lüneburger

Heide geht – alle diese und viele andere

Fragen werden durch ‘IHK 2002 –

Daten und Fakten’ beantwortet.

Die Broschüre ‘Daten und Fakten’ kann

beim Service-Center der IHK unter der Tel:

(04131) 742-424 angefordert werden.

Organisationen, Internetadressen u.a.

Beide Ratgeber seien außerdem ‘besonders

benutzerfreundlich’ aufgebaut.

Handbuch Existenzgründung, Friedrich

von Collrepp, 3. Auflage 2000, 550 Seiten,

mit CD-ROM, Preis 49,95 EUR, ISBN 3-

7910-1703-9, Schäffer-Poeschel-Verlag,

Stuttgart

Selbständig mit Erfolg, Uwe Kirst (Hrsg.),

4. Auflage 2000 vergriffen, Neuauflage

August 2003, ca. 480 Seiten, Preis ca. 30

EUR, ISBN 3-87156-572-5, Deutscher

Wirtschaftsdienst

UNSERE WIRTSCHAFT • Industrie- und Handelskammer Lüneburg-Wolfsburg 6/2003 29

Aus den Geschäftsbereichen


Aus den Geschäftsbereichen

Aus- und Weiterbildung

Berufsbildungsgesetz

Novellierung mit Fallstricken

Die Bundesregierung will in dieser Wahlperiode das Berufsbildungsgesetz (BBiG)

novellieren. Sie hat bereits damit begonnen, indem sie die Berufsausbildungsvorbereitung

im BBiG verankert und damit die Betriebe stärker in die Verantwortung

genommen hat. Was allerdings weiter folgen soll, liegt noch weitgehend im

Nebulösen. Weder der Koalitionsvertrag gibt hierüber konkrete Auskunft,

noch haben präzise Nachfragen im Parlament der Bundesregierung Genaues

entlocken können. Auch jüngste Äußerungen des Bundeskanzlers und der Bundesbildungsministerin

haben nur wenig Licht ins Dunkel gebracht.

Fest steht lediglich, dass Änderungen zur

Durchlässigkeit zwischen den Bildungswegen,

zur Internationalisierung der beruflichen

Bildung, zur Weiterentwicklung

des Prüfungswesen, zur Schaffung neuer

Berufe, zu Ausbildungsordnungen und

Zusatzqualifikationen und zur Stärkung

des lebensbegleitenden beruflichen Lernens

geplant sind. Mit Verbesserungen

auf all diesen Feldern kann man nur voll

und ganz einverstanden sein. Warum dazu

allerdings eine große Novelle nötig

sein soll, bleibt das Geheimnis der Bundesregierung.

Gesetz hat sich in Praxis bewährt

Die Wirtschaft sieht keinen Anlass für die

grundlegende Überarbeitung eines Gesetzes,

das sich in der Praxis bestens bewährt

hat. Pragmatische Reformen in der Beruflichen

Bildung sind im Rahmen des existierenden

Berufsbildungsgesetzes ohne

weiteres möglich. Auch eine kleine Novelle

mit dem Ziel einer Verschlankung

des Gesetzes mag noch sinnvoll sein. Am

Aufblähen des BBiG in Zeiten des von der

Regierung proklamierten Bürokratieabbaus

können dagegen nur die Gewerkschaften

ein handfestes Interesse haben.

Wenn sonst überall die Felle wegzuschwimmen

drohen, versucht man wenigstens,

den Einfluss auf die Berufliche Bildung

– und damit auch auf die Auszubildenden

und den potenziellen Gewerkschaftsnachwuchs

– zu sichern und

auszubauen. Um das zu erreichen, müssten

einschlägige Paragraphen des Gesetzes

geändert werden.

Und tatsächlich drängt und drückt der

Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB).

Noch vor Ende der letzten Wahlperiode

wurden – völlig unüblich – Vertreter der

Bundestagsfraktionen zu einer Anhörung

vorgeladen und schon einmal vorsorglich

in die Pflicht genommen. Inzwischen liegt

ein umfangreiches Papier vor, in dem der

Wirtschaft und den zuständigen Stellen

mit Altbekanntem gedroht wird: So soll

zum Beispiel, Lieblingsthema der Gewerkschaften

seit Jahren, die Zwangsumlage

eingeführt werden, und alle Jugendlichen

sollen einen Rechtsanspruch auf Ausbildung

erhalten. Langfristig sollen die Aufgaben

der zuständigen Stellen als regionale

Beratungs- und Überwachungsinstanz

der Ausbildung auf eine „neutrale

Institution“ übertragen werden. Kurzfristig

müssten die Regelungskompetenzen

Wie findet man

Auszubildende ?

www.ihk24-lueneburg.de

Lehrstellenbörse

der Berufsbildungsausschüsse der Industrie-

und Handelskammern (IHK) ausgeweitet

werden, um mehr Kontrollmöglichkeiten

gegenüber den Ausbildungsbetrieben,

stärkere Einflussnahme auf das

Prüfungswesen sowie die Personal- und

Finanzhoheit der IHKs zu gewinnen. Dazu

soll auch eine paritätische Besetzung der

Gremien zur Prüfungsaufgabenerstellung

dienen. Schließlich sollen nach Vorstellung

des DGB die Landesausschüsse Berufliche

Bildung stärkere Mitwirkungs-

rechte erhalten. Ein Durchsetzen zentralistischer

Anweisungen wäre auf diese

Weise sicher leichter.

Politischer „Kuhhandel“?

Die meisten der Forderungen stammen

aus der Mottenkiste und sind nicht sonderlich

ernst zu nehmen. Angesichts der

momentan äußerst prekären Lage auf

dem Lehrstellenmarkt wittern die Gewerkschaften

allerdings Morgenluft: In

seiner Reformrede vom 14. März 2003

drohte Bundeskanzler Gerhard Schröder

der Wirtschaft mit der Einführung der

Umlagefinanzierung, falls es ihr nicht gelinge,

in diesem Jahr genügend betriebliche

Ausbildungsstellen anzubieten. Zugleich

betonte er aber, dass er selbst kein

Freund einer solchen gesetzlichen Regelung

sei. Schröder kündigte zudem eine

Liberalisierung der Ausbildereignungsverordnung

(AEVO) an: Jeder, der einen Betrieb

mindestens fünf Jahre geführt habe,

solle künftig auch ausbilden dürfen.

Nichtsdestoweniger besteht die Gefahr,

dass sich die Regierung auf einen Kuhhandel

einlässt: Um ihr umfangreiches

Reformpaket, die Lockerung des Kündigungsschutzes

oder Einschnitte beim Arbeitslosengeld

gegen die Gewerkschaften

durchzusetzen, könnte sie den Gewerkschaften

in Sachen BBiG-Novellierung

und insbesondere Umlagefinanzierung

entgegenkommen. Opfer wären dann die

Betriebe, die es sich nicht leisten können,

auszubilden. Andere Unternehmen, die

jetzt noch ausbilden, würden sich schleunigst

aus ihrer gesellschaftlichen Verantwortung

„freikaufen“.

Im März 2003 wiederholte Bundesministerin

Edelgard Bulmahn vor dem

Hauptausschuss des Bundesinstituts für

Berufsbildung die Kanzlerdrohung und

fragte, ob auch schulische Ausbildungen

in das Berufsbildungsgesetz aufgenommen

werden und mit IHK-Prüfung enden

sollten. Ansonsten setzte sie durchaus positive

Impulse, tat zum Beispiel einen

deutlichen Schritt in Richtung differenzierte

Berufe. Es geht hier wohl nur noch

um eine angemessene Bezeichnung, die

nicht stigmatisierend wirkt. Die Gewerkschaften

zeigten sich entsprechend wenig

begeistert. Weitere Punkte: Der Übergang

von Ausbildung in Weiterbildung könnte

durch Bausteine praktikabler gemacht

werden. Die Qualität in der Weiterbildung

und das Qualitätsbewusstsein der Anbie-

30 UNSERE WIRTSCHAFT • Industrie- und Handelskammer Lüneburg-Wolfsburg 6/2003


ter und Nutzer von Angeboten müssten

erhöht werden. Eventuell sollten künftig

Erwachsene auch jenseits anerkannter

Ausbildungsberufe ausgebildet werden.

Bei den Prüfungen in der Fortbildung sei

unter Umständen mehr Wettbewerb

nötig. Berufsschulleistungen müssten in

die Abschlussnote der zuständigen Stelle

einfließen. Für ein bundesweites Zertifizierungssystem

müsse die gesetzliche Basis

geschaffen werden. – Soweit die noch

recht vagen Vorstellungen der Ministerin.

IHK-Organisation ist „am Ball“

Es ist zu begrüßen, dass die Novellierung

nicht im Schweinsgalopp durch das Parlament

gejagt wird und die Bundesregierung

eine Verständigung mit allen Lagern

sucht. Der DIHK und die IHKs stehen in

permanentem Kontakt mit den Bundestagsabgeordneten,

den Landtagsabgeordneten,

dem Bundesministerium für Bildung

und Forschung und dem Bundesministerium

für Wirtschaft und Arbeit. Regelmäßig

wird das Vorgehen mit den

anderen Wirtschaftsverbänden abgestimmt.

Der DIHK-Bildungsausschuss hat

eine Arbeitsgruppe eingesetzt, die Empfehlungen

vorlegen wird. Wichtig aber

auch: Zur Gewinnung zusätzlicher

Lehrstellen bei den Unternehmen haben

die IHKs eine Offensive gestartet. Wenngleich

die Wirtschaft keine Lehrstellengarantie

für jeden Jugendlichen geben kann,

ist sie sich ihrer Verantwortung auch in

schwieriger Zeit sehr wohl bewusst.

Markus Kiss

Jugendliche Sozialhilfeempfänger

Landkreis Harburg bezuschusst

Ausbildungsplätze

Für benachteiligte Jugendliche, die auf

Sozialhilfe angewiesen sind, gibt der

Landkreis Harburg Zuschüsse bei der Bereitstellung

von Ausbildungs- und Praktikumsplätzen.

Hintergrund ist die derzeitige

Lage auf dem Ausbildungsmarkt. Nach

Berechnungen des Arbeitsamtes fehlen

im Landkreis Harburg in diesem Jahr

Lehrstellen. Die Bewerbungszahlen steigen,

während das Angebot zurückgeht.

Bei einem zweimonatigen Praktikum

übernimmt der Landkreis ein Praktikumsentgelt

von insgesamt monatlich 670 EUR

einschließlich Arbeitgeberanteile. Wird

der Praktikant als Helfer übernommen,

wird nach Ablauf eines halben Jahres zusätzlich

eine Vermittlungsprämie von 600

EUR gezahlt. „Für den Fall der Übernahme

in ein Ausbildungsverhältnis werden wir

darüber hinaus in Einzelfällen die Lohnkosten

für die Dauer eines Jahres mit 80

Prozent bezuschussen“, so Reiner Kaminski,

Bereichsleiter für Soziales beim

Landkreis. Der Bereichsleiter weiß zwar,

dass angesichts der derzeitigen schlechten

wirtschaftlichen Lage viele Ausbildungsbetriebe

nur schwer zu überzeugen

sind, weitere Lehrstellen anzubieten, zumal

die vom Landkreis gebotenen Zuschüsse

nur einen sehr geringen Teil der

Arbeitgeberkosten abdecken würden.

„Wir dürfen aber angesichts der jetzigen

dramatischen Situation aber auch für jugendliche

Sozialhilfeempfänger nichts

unversucht sein lassen“, so Kaminski.

„Denn es hat sich gezeigt, dass eine Ausbildung

ein wichtiger Garant dafür ist,

dass solche Jugendlichen ihr berufliche

und finanzielle Zukunft eigenverantwortlich

in den Griff bekommen.“

Weitere Informationen bei Olaf Pelters,

Landkreis Harburg, Tel. (04171) 693253.

Lehrgang in Lüneburg

„Industriemeister – Metall“

Die IHK-Weiterbildung bietet ab dem

6. September 2003 erneut einen Lehrgang

zur Vorbereitung auf die Prüfung zum Industriemeister

– Metall in Lüneburg an.

Vor dem Hintergrund, dass sich die betrieblichen

Anforderungen an Industriemeister

in den vergangenen Jahren stark

verändert haben, wurde eine neue Fortbildungsprüfungsordnung

erlassen und

ein Rahmenstoffplan entwickelt, die die

Anforderungen hinsichtlich Fachkompetenz,

Führung, Planung und Organisation

berücksichtigen. Der Lehrgang ist geeignet

für Teilnehmer, die in ca. 5 Jahren als

Industriemeister Sach-, Organisationsund

Führungsaufgaben wahrnehmen und

in der Lage sein sollten, sich auf veränderte

Methoden und Systeme in der Produktion,

auf veränderte Strukturen der

Arbeitsorganisation und auf neue Methoden

der Organisationsentwicklung, der

Personalführung und -entwicklung flexibel

einzustellen sowie den technisch-organisatorischen

Wandel im Betrieb mitzugestalten.

Der neue Lehrgang wird regelmäßig

samstags von 8.00 bis 15.00 Uhr

(während der niedersächs. Schulzeit)

durchgeführt. Auskunft und Anmeldung:

IHK-Weiterbildung, Maren Hübener,

Tel. (04131) 742-164.

IHK.Online-Akademie

Online-Weiterbildung:

• WEB-Führerschein • WinWord

• Excel • Power-Point • Access

Weitere Informationen:

www.ihk-online-akademie.de/lueneburg

oder bei Antje Possler, Tel. (04131) 742-159

Wir weisen darauf hin, dass verschiedene

Lehrgänge auch von anderen Veranstaltern

angeboten werden. Anschriften können bei

der IHK erfragt werden.

Weiterbildung in Lüneburg

Neuer Bilanzbuchhalter-

Lehrgang

Die IHK-Weiterbildung bietet ab 2. September

2003 in Lüneburg erneut einen

berufsbegleitenden Lehrgang zur Vorbereitung

auf die Prüfung zum Bilanzbuchhalter/zur

Bilanzbuchhalterin an.

Der zweijährige berufsbegleitende Lehrgang

qualifiziert für folgende Aufgaben:

Gewährleistung der Organisation und

Funktion des betrieblichen Finanz-

und Rechnungswesens; Erstellen des Jahresabschlusses

und Lagebericht nach

Handelsrecht sowie der Steuerbilanz und

Berichterstattung aus Finanz- und Betriebsbuchhaltung;

Auswertung und Interpretieren

des Zahlungswerkes für Planungs-

und Kontrollentscheidungen.

Der Unterricht findet zweimal wöchentlich

(während der niedersächsischen

Schulzeit) von 17.45 bis 20.45 Uhr statt.

Information und Anmeldung: IHK-Weiterbildung,

Maren Hübener, Tel. (04131)

742-164.

UNSERE WIRTSCHAFT • Industrie- und Handelskammer Lüneburg-Wolfsburg 6/2003 31

Aus den Geschäftsbereichen


Aus den Geschäftsbereichen

INNOVATION UND UMWELT

Patentanmeldungen

2002 weniger deutsche

Erfindungen als im Vorjahr

Deutsche Erfinder haben im Jahr 2002 gegenüber

dem Vorjahr weniger Patente angemeldet.

Einen Anstieg verzeichnete das

Deutsche Patent- und Markenamt

(DMPA) dagegen bei den Patentanmeldungen

aus dem Ausland, bei denen

Deutschland als Bestimmungsland benannt

wurde. 63.444 Patentanmeldungen

verzeichnet das DPMA für das Jahr 2002

(2001: 64.151). Die Zahl der internationalen

Anmeldungen, bei denen Deutschland

als Bestimmungsland benannt wurde,

beläuft sich auf 70.618 für 2002 (2001:

63.277), die Gesamtzahl somit auf

134.062 (2001: 127.428).51.513 Patentanmeldungen

kamen von inländischen

Unternehmen, Hochschulen und Einzelerfindern.

Mit rund 28 Prozent der Anmeldungen

liegt Bayern im Bundesvergleich

an der Spitze, gefolgt von Baden-Württemberg

(rund 25 Prozent), Nordrhein-

Westfalen (rund 18 Prozent), Hessen

(8 Prozent) und Niedersachsen (rund

6 Prozent). Der Bestand an erteilten und

in Kraft befindlichen Patenten betrug

376.744 zum Ende des Jahres 2002. Im

Jahr 2002 hat das DPMA 16.973 Patente

erteilt. Die Gebrauchmusteranmeldungen

beliefen sich im Jahr 2002 auf 23.428

(2001: 20.285). Das DPMA verzeichnete

im vergangenen Jahr 57.416 nationale

Markenanmeldungen. Den Rückgang der

Patentanmeldungen bewertete der Präsident

des DPMA, Jürgen Schade, angesichts

der wirtschaftlichen Gesamtsituation

dennoch als ein ‘positives Ergebnis’.

Besonders deutlich werde dies an Patentanmeldungen

aus dem Ausland. Mit dem

deutlichen Anstieg 2002 konnte das Amt

hier erneut einen Patentrekord verkünden.

(Quelle: Deutsches Patent- und Markenamt)

Die IHK berät u. a. über die Nutzung der

gewerblichen Schutzrechte und deren

Anmeldung, benennt Patentanwälte, usw.

Weitere Informationen erhalten Sie bei

Christiane Vogel, Tel. (04131) 742-142,

Fax (04131) 742-242 oder –180, E-Mail:

vogel@lueneburg.ihk.de.

IHK-Appell

EU-Chemikalienstrategie:

Es ist fünf vor zwölf!

Die IHK rät allen Unternehmen des Produzierenden

Gewerbes, allen Handelsfirmen

sowie Im- und Exporteuren dringend,

sich mit der neuen EU-Chemikalienstrategie

(NECS) zu beschäftigen. NECS wird

erhebliche Auswirkungen auf alle Unternehmen

haben, die Chemikalien herstellen

oder verwenden. Und Chemikalien

sind in fast allen Produkten enthalten: in

Lacken, Autos oder elektronischen Geräten

ebenso wie etwa in Reinigungsmitteln

– die Liste ließe sich beliebig fortsetzen.

Während die chemische Industrie die Gefahr

erkannt hat, übersehen die nachgeschalteten

Anwender das Damoklesschwert

über ihren Häuptern. Dabei soll

nun die komplette Lieferkette des Produzierenden

Gewerbes in den teuren und

aufwendigen Registrierungs- und Zulassungsprozess

von Chemikalien eingebunden

werden. Es ist mit beträchtlichen

wirtschaftlichen Auswirkungen zu rechnen:

Viele chemische Stoffe werden in der

EU überhaupt nicht mehr zum Einsatz

kommen; die Kosten für die Industrie sollen

im Milliardenbereich liegen. Noch ist

es nicht zu spät: Die Kommission führt vor

der Veröffentlichung der Verordnungsentwürfe

im Internet unter http://europa.

eu.int/comm/enterprise/chemicals/chempol/

whitepaper/reach.htm eine letzte Konsultation

der beteiligten Kreise durch. Die

IHK appelliert an alle betroffenen Unternehmen,

diese Chance zu nutzen und über

die IHK-Organisation Stellung zu beziehen.

Dabei geht es insbesondere um die

Nennung konkreter Beispiele für die zu

erwartenden Erschwernisse.

Gewässerschutz

Hohes Haftungsrisiko

beim Umgang mit

wassergefährdenden Stoffen

Der BGH hatte bereits in einem Urteil aus

1999 auf das hohe Haftungsrisiko nach

§ 22 Abs. 2 Wasserhaushaltsgesetz (WHG)

hingewiesen. Gehaftet wir für „alle Vermögensnachteile,

die einem berechtigten

Benutzer des Grundwassers mit Schadstoffen

aus den Anlagen Anderer entstehen.

Dabei macht es keinen Unterschied,

ob jener das Grundwasser weiter nutzen

oder es lediglich abpumpen will.“

Damit hat der BGH klar festgestellt, dass

der Schutzbereich dieser Gesetzesnorm

weit ausgelegt wird, um eine geordnete

Bewirtschaftung des ober- und unterirdischen

Wassers herbeizuführen und Gewässerverunreinigungen

vorzubeugen.

Die Betreiber von Anlagen zum Umgang

mit wassergefährdenden Stoffen tragen

ein erhebliches Maß an Verantwortung

um den Anspruch des Gesetzes zu erfüllen.

Um einen Beitrag zur Vermeidung möglicher

Rechtsstreitigkeiten mit in der Regel

hohen Kosten zu leisten wirkt das Niedersächsische

Landesamt für Ökologie in Hildesheim

(NLÖ) hier vorbeugend. Es gibt

Schriften zu speziellen Themen des anlagenbezogenen

Gewässerschutzes heraus,

um u.a. den Betreibern von Anlagen zum

Umgang mit wassergefährdenden Stoffen

eine Planungs- und Organisationshilfe zu

geben.

Zusätzlich findet am 17. Juni 2003 das

‘1. Hildesheimer Forum zum anlagenbezogenen

Gewässerschutz’ statt, die

über die vielfältigen Aspekte des anlagenbezogenen

Gewässerschutzes bis hin

zu strafrechtlichen Konsequenzen und

Versicherungsmöglichkeiten informiert.

Nähere Informationen finden Sie unter

www.ihk24-lueneburg.de, Dokumentnummer

8515. Eine kurzfristige Anmeldung

ist noch möglich! Ansprechpartner

bei der IHK ist Uwe-Peter Becker, Tel.

(05141) 9196-12.

32 UNSERE WIRTSCHAFT • Industrie- und Handelskammer Lüneburg-Wolfsburg 6/2003


Pilotverfahren

BioWend GmbH & Co. KG

für Deutschen Umweltpreis

nominiert

Die BioWend GmbH & Co. KG aus Lüchow

gehört zu den elf Unternehmen, die der

Deutsche Industrie- und Handelskammertag

(DIHK) im Jahr 2003 der Deutschen

Bundesstiftung Umwelt (DBU) für

den mit 500.000 Euro höchst dotierten

Umweltpreis Europas vorgeschlagen hat.

Mit der Vergabe des Deutschen Umweltpreises

will die unabhängige Stiftung

„Einsatz und Leistungen auszeichnen, die

entscheidend und in vorbildlicher Weise

zum Schutz und Erhaltung der Funktionsfähigkeit

der Umwelt beigetragen haben

oder in Zukunft zu einer deutlichen Umweltentlastung

beitragen werden“, wie es

die Leitlinien vorsehen. Die Auszeichnung

soll Personen, Unternehmen und Organisationen

‘anstiften’, Umweltprobleme

rechtzeitig zu erkennen und mithilfe geeigneter

Strategien schon im Vorfeld zu

entschärfen. Das in der Biogasanlage der

BioWend eingesetzte Pilotverfahren der

Eindampfung und erneuten Wärmerückgewinnung

aus dem Kondensat stellt sicher,

dass überschüssige Wärme aus der

Stromerzeugung sinnvoll in den Produktionsprozess

zurückgeführt wird. Die Eindampfung

führt zu einer Qualitätssteigerung

der erzeugten Substrate, da Nährstoffe

konzentriert werden und stichfester

Humusdünger entsteht. Durch dieses

Verfahren können zukünftig auch Gemeinschaftsbiogasanlagen

in rein ländlichen

Regionen ohne Industriebetriebe

oder größere öffentliche Wärmeabnehmer

wirtschaftlich betrieben werden. Gerade

dies ist für Agrarflächenländer wie

Niedersachsen von großer Bedeutung.

Aus diesem Grund unterstützt das Niedersächsische

Ministerium für den ländlichen

Raum, Ernährung, Landwirtschaft

und Verbraucherschutz das Projekt mit einer

dreijährigen wissenschaftlichen Begleitung.

Weitere Informationen über den

Deutschen Umweltpreis erhalten Sie unter

www.dbu.de/uwp, zu der BioWend

GmbH & Co. KG unter www.biowend.de.

Rücknahmesystem

BioWend aus Lüchow

betreibt eine Biogasanlage,

die überschüssige

Wärme sinnvoll nutzt.

Foto: BioWend

Batterierückgabe für

Gewerbetriebe vereinfacht

Auch gewerbliche Endverbraucher können

sich dem Gemeinsamen Rücknahmesystem

(GRS) Batterien anschließen und

im Unternehmen anfallende Batterien

und Akkus über GRS Batterien abholen

und entsorgen lassen. Alle Leistungen des

GRS Batterien sind für die Betriebe kostenlos.

Finanziert wird der Service aus den

Beiträgen der inzwischen über 530 Batteriehersteller

und Batterieimporteure, die

mit GRS Batterien einen Nutzervertrag

geschlossen haben. Zur Aufnahme in das

Gemeinsame Rücknahmesystem genügt

ein Anruf beim Service-Telefon (01805)

8050-30 oder ein Fax unter (01805)

5050-31. Für Gewerbebetriebe wird die

Batterierückgabe durch das Gemeinsame

Rücknahmesystem vereinfacht u. a. hinsichtlich

des Nachweisverfahrens. Der

GRS-Spediteur stellt einen Übergabebeleg

aus. Dieser Beleg reicht als Nachweis

der ordnungsgemäßen Entsorgung aus.

GRS Batterien dokumentiert die Batterierückgabe

gegenüber den zuständigen

Landesbehörden.

Weitere Informationen erhalten Sie unter

www.grs-batterien.de

und www.ihk24-lueneburg.de/umwelt.

Praxis E-Commerce:

Handeln im Netz

Donnerstag, 3. Juli 2003

14.00 Uhr bis ca. 17.00 Uhr

im CongressPark Wolfsburg

Programm

• Auswirkungen des Online-

Handels auf Geschäftsprozesse

im Mittelstand

Thomas Müller

KARMA // intermedia_design

Wolfsburg

• Erfahrungsbericht: Verkauf auf

dem Marktplatz eBay

Rolf Höltig

ELPRO GmbH

Braunschweig

• Elektronischer Handel im

Zeichen des Wettbewerbsrechts

Christian Stücke

Kanz. Sticherling, Simon & Partner

GbR

Helmstedt

• Erfahrungsbericht:

Beschaffungsplattform für

Dentalprodukte

Ralf Überheim

DEBOMED GmbH

Nienhagen

Auskünfte und Anmeldung zur Informationsveranstaltung,

die in Kooperation von

b-online Lüneburg und Braunschweig

durchgeführt wird, bei:

IHK Lüneburg-Wolfsburg,

Lars Böker

Tel: 04131 / 742-194

Fax: 04131 / 742-294

E-Mail: boeker@lueneburg.ihk.de

UNSERE WIRTSCHAFT • Industrie- und Handelskammer Lüneburg-Wolfsburg 6/2003 33

Aus den Geschäftsbereichen


Aus den Geschäftsbereichen

INTERNATIONAL

Die arabische Welt:

Märkte im Aufbruch

Eine einzigartige Plattform für Kontakte

mit hochrangigen Vertretern aus der

Wirtschaft und Politik der arabischen

Länder bietet das 6. Deutsch-Arabische

Wirtschaftsforum, das vom 4. bis 6. Juni

im Haus der Deutschen Wirtschaft in Berlin

stattfindet. Veranstalter sind die Arabisch-Deutsche

Vereinigung für Handel

und Industrie e.V. (GHORFA), der Deutscher

Industrie- und Handelskammertag

(DIHK) und die Al-Iktissad wal Aamal

Gruppe.

Mit einem Bruttoinlandsprodukt von 732

Milliarden US-Dollar und rund 300 Millionen

Einwohnern sind die Märkte der

arabischen Länder für deutsche Unternehmen

sehr attraktiv. Für 2003 gehen

die Experten in 11 der 22 Märkte mit realen

Zuwachsraten zwischen 2,5 Prozent

und 5,5 Prozent aus. Auch der Handelsverkehr

zeigt insgesamt eine stetige Aufwärtsentwicklung

mit einer positiven

Handelsbilanz für Deutschland. Um mehr

als 5 Prozent sind die deutschen Ausfuhren

im Jahr 2002 gestiegen. Damit setzt

sich der positive Trend aus 2001 fort.

Das 6. Deutsch-Arabische Wirtschaftsfo-

rum bietet allen Unternehmen die Möglichkeit,

sich aus erster Hand über Chancen

auf den Märkten der arabischen Länder

zu informieren: bei Workshops,

im Erfahrungsaustausch mit Unternehmerkollegen

und im Gespräch mit den

deutschen und arabischen Auslandshandelskammern.

Im Rahmen von sieben

Themenblöcken werden auf dem Wirtschaftsforum

die konkreten Geschäftsmöglichkeiten

mit den Märkten dieser

Region behandelt. Die Themenworkshops

informieren zu IT und Telekommunikation,

Wasserprojekte und Umwelt, Energie,

Medizintechnik und Gesundheitswesen

und Handel und Dienstleistungen sowie

zu Finanzierungsmöglichkeiten und

Strategien der Markterschließung. Die Arbeitssprache

der Workshops ist Englisch.

Die Kontaktbörse am 6. Juni bietet darüber

hinaus die Gelegenheit, Unternehmer

aus der arabischen Welt in Einzelgesprächen

zu treffen. Alle Unternehmen,

die an der Kontaktbörse interessiert sind,

werden gebeten, Kurzprofile und Kooperationswünsche

bereits bei ihrer Anmeldung

anzugeben.

Weitere Informationen erhalten Sie

bei GHORFA, Nadia Romani, Garnisonkirchplatz

1, 10178 Berlin, Tel. (030)

27890723, Fax (030) 27890749, E-Mail

romani@ghorfa.de, ghorfa@ghorfa.de

sowie im Internet unter www.ghorfa.de.

bfai-Publikationen

Internationale Märkte

erschließen

‘Markt in Kürze – Vereinigte Arabische

Emirate (VAE)’

Der Markt für sicherheitstechnische Erzeugnisse

in den befindet sich schon seit

längerem in einer kräftigen Expansionsphase.

Bei einem geschätzten Umsatzvolumen

von gegenwärtig etwa 100 Millionen

US-Dollar wächst der Absatz jährlich

um rund 10 bis 15 Prozent. Die Existenz

von hochmodernen Infrastruktureinrichtungen

und umfangreiche industriellen

Produktionsanlagen bedingen einen ständigen

Bedarf an anspruchsvollen sicherheitstechnischen

Ausrüstungen. Umfangreiche

Sicherheitsanforderungen bestehen

insbesondere an den See- und Flughäfen

der VAE. Best.-Nr. 9588, Preis 20

EUR.

Bezug von bfai-Publikationen: Bundesagentur

für Außenwirtschaft, Agrippastraße

87-93, 50676 Köln, Tel. (0221)

2057-316, Fax (0221) 2057-212, E-Mail

vertrieb@bfai.de.

Investitionsklima

Leitfaden zur Wirtschaft

in Bulgarien

Um potenziellen Investoren einen ersten

Überblick zu verschaffen, hat Eurojuris

Deutschland e.V. einen fast 100-seitigen

kostenlosen Leitfaden publiziert, der sich

mit den wichtigsten wirtschaftlichen und

rechtlichen Aspekten des Investitionsklimas

in Bulgarien beschäftigt.

Der Leitfaden befasst sich neben der Erörterung

der politischen Situation und dem

aktuellen Stand der Privatisierung mit

Fragen der Außenhandels und Zollbestimmungen,

der Steuern und der allgemeinen

Rechtsfragen.

Der Leitfaden zu den wirtschaftlichen und

rechtlichen Aspekten des Investitionsklimas

in Bulgarien ist erhältlich bei Eurojuris

Deutschland e.V., Liane Schönberger,

Tel. (06021) 441667,

Internet www.eurojuris.de

Aktualisierung der

Außenwirtschaftsdatei

Relevante Daten gefragt

Die IHK verfügt über eine Außenwirtschaftsdatei

mit den außenwirtschaftlich

relevanten Daten der Unternehmen.

Diese Außenwirtschaftsdatei bietet für

die IHK die Grundlage, um

• bei Anfragen aus dem Ausland Bezugsmöglichkeiten

bzw. potenzielle

Abnehmer benennen zu können,

• das Außenwirtschaftsrundschreiben,

das alle interessierten Unternehmen

kostenlos per E-Mail erhalten, mit

seinen Hinweisen über Länder, Messen,

Märkte, Kooperationsangebote

usw. noch gezielter auf den Informationsbedarf

der Unternehmen abzustellen,

• wichtige Länderinformationen, sowie

Hinweise auf spezielle Veranstaltungen,

Unternehmerreisen usw. schneller

und gezielter an die Unternehmen

weiterzugeben.

Unternehmen, die bisher in der Außenwirtschaftsdatei

nicht enthalten sind,

können sich in diese Außenwirtschaftdatei

eintragen lassen, sofern sie Import

oder Export betreiben oder regelmäßige

Auslandskontakte unterhalten. Firmen,

die in diese Datei aufgenommen

werden wollen, erhalten auf Anfrage

einen Fragebogen, der zurückzusenden

ist. Für Fragen, die in Zusammenhang

mit demAusfüllen des Fragebogens auftreten,

steht Ihnen Ralf Bock, Tel.

(04131) 742-127, Fax 742-180, E-Mail

bock@lueneburg.ihk.de, zur Verfügung.

34 UNSERE WIRTSCHAFT • Industrie- und Handelskammer Lüneburg-Wolfsburg 6/2003


RECHT und FAIRPLAY

0190er- und 0900er-Nummern

Missbrauch wird beendet

Das Bundeskabinett hat den Gesetzentwurf

zur Bekämpfung des Missbrauchs

von 0190er-/0900er-Mehrwertdiensterufnummern

beschlossen. Das Gesetz soll

noch vor der Sommerpause des Parlaments

verabschiedet werden.

Zukünftig erhält der Verbraucher einen

Auskunftsanspruch gegenüber der Regulierungsbehörde

für Telekommunikation

und Post: Er kann erfahren, wer sich hinter

einer 0190er-Mehrwertdiensterufnummer

verbirgt. Die 0900er-Mehrwertdiensterufnummern,

die seit dem

01.01.2003 genutzt werden können, müssen

in einer Datenbank erfasst werden,

die im Internet veröffentlicht wird. Für

mehr Transparenz sorgt die Verpflichtung,

bei Werbung für 0190er-/0900er-Mehrwertdiensterufnummern

auf die Preise

hinzuweisen. Nutzt ein Verbraucher eine

dieser Nummern im deutschen Festnetz,

hat der Telekommunikationsnetzbetreiber,

in dessen Netz der Mehrwertdienst

realisiert wird, eine Informationspflicht:

Er muss den Preis aus dem Festnetz je Minute

oder je Inanspruchnahme ansagen.

Diese Pflicht zur Preisansage gilt nach Ablauf

einer Übergangsfrist von einem Jahr

auch für Anrufe aus Mobilfunknetzen.

Hilfe verspricht man sich zudem durch die

Einführung von Preisobergrenzen in Höhe

von 3 Euro pro Minute bzw. 30 Euro pro

Einwahl und die Pflicht zur Zwangstrennung

nach einer Stunde. Anwählprogramme

über 0190er-/0900-Mehrwertdiensterufnummern

(sog. Dialer) müssen

vor der Inbetriebnahme von der Regulierungsbehörde

(RegTP) registriert werden

und bestimmten Mindestanforderungen

genügen. Die RegTP kann Anordnungen

und andere geeignete Maßnahmen treffen,

um die Einhaltung gesetzlicher Vorschriften

und ihrer Zuteilungsregeln sicherzustellen.

Sie kann die rechtswidrig

genutzte Nummer entziehen oder bei erwiesener

rechtswidriger Nutzung dem

Netzbetreiber die Abschaltung der Rufnummer

vorschreiben.

Kündigung im Kleinbetrieb:

Auf Begründung verzichten!

Wenn Arbeitgeber in Kleinbetrieben mit

regelmäßig fünf oder weniger Beschäftigten

eine Kündigung aussprechen und dabei

betriebliche Gründe für die Kündigung

angeben, können diese vom Gericht daraufhin

überprüft werden, ob sie sich

nach den Grundsätzen von Treu und Glauben

als rechtsmissbräuchlich erweisen.

Das hat das Bundesarbeitsgericht im Fall

eines 58-jährigen Kundendienstmonteurs

in einem Elektrofachhandel mit vier Beschäftigten

entschieden, dem der Arbeitgeber

wegen betrieblicher Gründe gekündigt

hatte. In seiner Begründung weist das

Gericht darauf hin, dass die Kündigung

wegen der Anzahl der Arbeitnehmer keines

Grundes (nach § 1 Kündigungsschutzgesetz)

bedurft hätte. Stütze sich

der Arbeitgeber aber gleichwohl auf betriebliche

Gründe und komme eine Auswahl

zwischen mehreren Arbeitnehmern

in Betracht, so sei die Kündigung rechtsmissbräuchlich

und unwirksam, wenn

schon auf den ersten Blick erkennbar sei,

dass der Arbeitgeber ohne entgegenstehende

betriebliche Interessen einem Arbeitnehmer

kündige, der erheblich

schutzwürdiger sei als vergleichbare,

nicht gekündigte Arbeitnehmer.

(Urteil des Bundesarbeitsgerichts – BAG –

vom 06. Februar 2003; Az.: 2 AZR 672/01).

UWG

Kabinett verabschiedet

modernes Wettbewerbsrecht

Die Bundesregierung hat am 7. Mai 2003

den Entwurf einer Neufassung des Gesetzes

gegen den unlauteren Wettbewerb

(UWG) beschlossen.

Die Generalklausel als Kernstück des geltenden

UWG (§ 1) bleibt als § 3 (‘Verbot

unlauteren Wettbewerbs’) erhalten und

wird durch einen nicht abschließenden

Katalog von Beispielsfällen (§ 4) ergänzt.

Zu den Beispielen zählen u.a. die

Schleichwerbung, die Ausnützung der

Unerfahrenheit von Kindern und Jugendlichen,

die Beeinträchtigung der Entscheidungsfreiheit

durch die Ausübung

von Druck und die Koppelung von Gewinnspielen

mit dem Erwerb einer Ware.

Andererseits entfallen die Bestimmungen

über Schlussverkäufe, Jubiläumsverkäufe

(bisher § 7 UWG) und Räumungsverkäufe

(bisher § 8 UWG).

Die Werbung mit Preisnachlässen, die in

Wirklichkeit nicht gewährt werden, wird

ausdrücklich verboten. Wer als Ausgangspreis

einen ‘Mondpreis’ angibt, der dann

angeblich sensationell gesenkt wird, verstößt

ebenso gegen das Gesetz wie derjenige,

der mit besonderes günstigen Angeboten

wirbt, aber keine ausreichende Verfügbarkeit

der beworbenen Waren sicherstellt.

Neu ist auch, dass unter bestimmten engen

Voraussetzungen Verbänden ein Gewinnabschöpfungsanspruch

zugestanden

wird.

UNSERE WIRTSCHAFT • Industrie- und Handelskammer Lüneburg-Wolfsburg 6/2003 35

Aus den Geschäftsbereichen


Service & Amtliches

Vorschau:

Messen und Ausstellungen

Inland

24.7. – 27.7., Friedrichshafen

OutDoor – Europäische Outdoor

Fachmesse

3.8. – 5.8., Düsseldorf

cpd woman man

9.8. – 11.8., Leipzig

Fashion Look mit Body Look (Herbst)

– Internationale Fachmesse für

Bekleidung, Internationale Fachmesse

und Branchenforum für Body- und

Legwear

Ausland

10.7. – 13.7., New Delhi

GARMENTECH INDIA – International

Garment Machinery & Accessories

12.7. – 14.7., Barcelona

GAUDI Barcelona – Internationale

Modemesse (im Rahmen der MODA

Barcelona)

14.7. – 20.7., Luanda

FILDA – Internationale Messe

23.7. – 26.7., Kuala Lumpur

ITM – Industry Trade Fair Malaysia –

Internazionale Fachmesse für

Maschinen, industrielle Entwicklung,

Technologien und Ausrüstung

Kooperationsbörse

Buchtipps

Das Recht der Domainnamen, Eine Einführung,

B. Seifert, ISBN 3-503-07082-6; Preis 49,80 EUR

Erich Schmidt Verlag, Bielefeld

Das Recht der Domainnamen ist ein wichtiger Bestandteil

des Internetrechts, obwohl mittlerweile eine

Vielzahl gerichtlicher Entscheidungen zu Internet-Domains

vorliegen, sind bei weitem nicht alle Einzelheiten

geklärt. Zunehmend werden Fragen des Domainvertragsrechts

und der Zwangsvollstreckung in Domains

diskutiert. Rechtsvorschriften aus anderen, nicht minder

relevanten Rechtsgebieten, die bei der Registrierung

und Nutzung von Domains ebenfalls zu berücksichtigen

sind, werden dagegen kaum oder überhaupt nicht thematisiert.

Die strafrechtlichen Grenzen des Umgangs mit

Domains sind bislang weitgehend ungeklärt, obwohl die

Folgen eines Rechtsverstoßes für die Beteiligten hier

besonders gravierend sein können. Diese Veröffentlichung

wendet sich an Entscheidungsträger in Unternehmen

und beinhaltet neben einem Überblick über

den technischen Rahmen des Systems für Domainnamen

eine Einführung in die vielfältigen Rechtsfragen, die sich

im praktischen Umgang mit Domainnamen ergeben.

Zielwirksam arbeiten, Technik, Methodik und Praxis des

persönlichen Zeitmanagement, K. G. Müller-Klement,

ISBN 3-8169-1913-8; Preis 12,80 EUR

expert verlag GmbH, 71268 Renningen

Der Leser erhält einen Überblick über Methoden und Instrumente,

die sich in der täglichen Praxis bewährt

haben, und entwickelt auf dieser Basis individuell sein

persönliches Zeitsystem. Zu den folgenden Fragen gibt

das Buch praxisorientierte Antworten: Wie kann man

sich motivierende Ziele setzen? – Mit welchen Methoden

kann man seine Zeit effektiv strukturieren? – Wie erreicht

man eine professionelle, entlastende Arbeitsplatzorganisation?

Zahlreiche Übungen, viele Praxis-Tipps, ein realistischer

‘Maßnahmenplan’ und die intensive Beschäftigung mit

psychologischen Aspekten der Umsetzung sind die Basis

für den langfristigen Erfolg.

Professionelles Revisionsmanagement, Dr. B. Grupp,

ISBN 3-8169-1993-6; Preis 42 EUR

expert verlag GmbH, 71268 Renningen

Unternehmen und Verwaltungen müssen ihre

herkömmliche Kontroll- und Revisionssysteme total

überarbeiten, um die zusätzlichen Risikopotenziale der

Informations- und Kommunikationstechniken in den

Griff zu bekommen. Mit diesem neuen Standardwerk

der Internen Revision und Deliktbekämpfung können

fundierte Kenntnisse moderner Kontroll- und Prüfungsmethoden

zur Analyse des Gefährdungs- und

Bedrohungspotenzial der Organisation, zum Aufbau

eines prozessorientierten Kontrollsystems, zu einer professionellen

Prüfungsplanung und -abwicklung und zur

gezielten Bekämpfung von Unterschlagung, Korruption

und Computerdelikten.

STAMM 2003, Leitfaden durch Presse und Werbung,

Preis 125 EUR, als CD-ROM 135 EUR

STAMM Verlag GmbH, 45134 Essen

Wer Informationen zu deutschen Medien sucht, kommt

am ‘STAMM Leitfaden’ nicht vorbei. Der Klassiker der PRund

Werbebranche, der jetzt in der 56. Ausgabe vorliegt,

gibt detailliert Auskunft zu über 20.000 Print-Titeln.

Darunter sind 875 Tages- und Wochezeitungen, rund

2.500 Anzeigenblätter und etwa 18.000 Zeitschriften.

STAMM verzeichnet die Verlage, Redaktionen,

Anzeigendaten und Ansprechpartner. Neben Verlagsund

Anzeigenleitern werden bis zu 40 verschiedene

Ressortleiter aufgeführt. Weitere Bereiche des umfangreichsten

Nachschlagewerks für die deutsche Medienlandschaft

sind Nachrichtenagenturen, TV- und Hörfunkstationen,

Plakatanschlag, Kinowerbung, Pressedienste

sowie Verbände und Organisationen. Mit der

Aufschlüsselung nach rund 13.000 Städten und Gemeinden

ermöglicht der Leidfaden eine dezidierte Verbreitungsanalyse

der regionalen Medien. Neben den

jährlich erscheinenden Nachschlagewerken als CD oder

in Buchform bietet der STAMM Verlag die Medien-

Datenbank ‘STAMM Impressum’ mit einer monatlichen

Aktualisierung seiner über 100.000 Adressen an. Hiermit

ist neben der Verwaltung von Presseverteilern der direkt

Versand per Serienbrief, Fax oder E-Mail möglich.

Personalrecht für die Praxis 2003, Memento Rechtshandbuch,

ISBN 3-933790-62-X, Preis 98 EUR

Rudolf Haufe Verlag, 79102 Freiburg

Die Umsetzung der ‘Hartz-Reform’ hat einschneidende

Auswirkungen auf den beruflichen Alltag: Flexibilisierung

und Ausbau von Mini-Jobs, Erleichterung der

Arbeitnehmerüberlassung, Vereinfachung der befristeten

Beschäftigung bei älteren Arbeitnehmern, Existenzgründungszuschuss

(‘Ich-AG’) – um nur die wichtigsten

Punkte zu nennen. Das Rechtshandbuch ‘Personalrecht

für die Praxis 2003’ bietet in modernster und

aktuellster Form kompetenten Rat für Personalverantwortliche,

Berater und Unternehmer. In 47

Kapiteln können alle Fragen zum Arbeits-, Sozialversicherungs-

und Lohnsteuerrecht, vom Arbeitsverhältnis

über die Betriebsverfassung bis zur Vergütung schnell,

zuverlässig und rechtssicher gelöst werden. Ob am Arbeitsplatz

per CD-ROM oder in Buchform als handlicher

Begleiter bei allen Terminen – die bewährte Memento-

Methodik führt übersichtlich und präzise zu den gewünschten

Antworten. Der Zugang zur Lösung eines

konkreten Problems kann stets zweigleisig erfolgen:

zum einen über das Stichwortverzeichnis mit über 3.000

Hauptstichwörtern, zum anderen anhand der Übersicht

am Beginn jedes Kapitels. Insgesamt macht die

gründliche und zeitnahe Aufbereitung aller für die personalrechtliche

Praxis wichtigen Rechtsgebiete das Werk

zu einem unentbehrlichen Ratgeber.

Kooperationsbörse

Kooperationswünsche können der IHK mitgeteilt werden,

die sie als chiffrierte Anzeigen veröffentlicht. Interessenten

für veröffentlichte Kooperationswünsche

wenden sich ebenfalls an die IHK. Die Zuschriften werden

ungeöffnet an die Inserenten weitergeleitet. Der Erfassungsbogen

für eine kostenlose Anzeige in der Kooperationsbörse

kann im Internet abgerufen und auch

ausgefüllt werden: www.ihk24-lueneburg.de, Dok. Nr.

7937.

Kontakte: IHK Lüneburg-Wolfsburg, 21332 Lüneburg.

Ansprechpartnerin: Alexandra Schöngrundner,

Tel. (04131) 742-125, Fax (04131) 742-180, E-Mail

schoengrundner@lueneburg.ihk.de

LG-08/03-H – Möchten Sie Ihr eigener Chef werden und

sich in der Print-Medien-Branche selbstständig machen?

Dann haben wir das passende Objekt für Sie! Als unser

Franchise-Partner garantieren wir Ihnen unsere volle Unterstützung

bei der Redaktion, Verkaufsargumentation,

Bildmaterial etc.. Unser Objekt ist seit über 14 Jahren erfolgreich

am Markt.

LG-23/03-D – KMU-Strategie-Prävention sind entscheidende

föderalistische Kriterien. Hier experimentieren ist

sehr teuer. Nur bestes, wissenschaftlich gesichertes

Know-how führt zum Erfolg. Schweizer Institut hat diese

Vorgaben mit Erfolg entwickelt. Gesucht wird ein Kooperationspartner

in dieser Region, vorzugsweise als Unternehmensberater

oder Ingenieurbüro mit EDV. Mit

dieser Partnerschaft kann eine gesicherte neue Geschäftsbasis

eröffnet werden.

LG-24/03-D – Vertriebspartner gesucht. Wir sind ein

Netzwerk von Geschäftspartnern, die Dienstleistungen

im Bereich Telekommunikation / Energie / Internet vertreiben.

Ihre Aufgabe: Sie akquirieren Kunden und weitere

Geschäftspartner und verdienen u. a. ein ständig

wiederkehrendes Einkommen z. B. an deren Telefonund

Stromaufkommen, solange die Menschen diese

Dienstleistungen nutzen. Selbstständiges Arbeiten, Fleiß

und Kontaktfähigkeit sind Voraussetzungen für Ihren

Erfolg.

LG-25/03-D – Basel II / Rating-Controllingexperte (Anf.

40) sucht Kooperation mit ‘Banker’ für gemeinsame Beratungsprojekte

im Bereich der mittelständischen Wirtschaft.

LG-26/03-D – Erfahrener technischer Berater und Operator

Trainer, spezialisiert auf Tiefdruck sucht bundesweit

Kooperation mit Herstellern und Auftraggebern von

Tiefdruckprodukten (z. B. Verpackungen und Kataloge),

die Beratung bei der Herstellung oder Lösung qualitativer

und technischer Probleme benötigen. Biete Beratern

Kooperation (z. B. im Bereich Druckvorstufen) zur gemeinsamen

Projektbearbeitung/Leistungsergänzung an.

LG-27/03-H – Handelsvertreter für den Maschinenbau

gesucht. Wir sind die Europavertretung einer amerikanischen

Maschinenbau- und Vertriebsgesellschaft. Die

Maschinen werden in erster Linie für den Fenster- und

Türenbau genutzt, ferner auch in der Stahlbearbeitungsbranche.

Für den bundesweiten Ausbau unseres

Vertriebsnetzes suchen wir Handelsvertreter auf Provisionsbasis

mit dem nötigen technischen Verständnis, da

unsere Produkte erklärungsbedürftig sind. Sie erwartet

eine Provision mit tatkräftiger Unterstützung von unserer

Seite.

36 UNSERE WIRTSCHAFT • Industrie- und Handelskammer Lüneburg-Wolfsburg 6/2003


LG-28/03-H – Selbstständiger Händler in den Postleitzahl-Gebieten

21, 27, 28 und 29 für Telekom- und Lufthansa-getestete

Reinigungs- und Prophylaxemittel gesucht.

Erwartet wird hohes Maß an Selbstständigkeit, Eigeninitiative

sowie Bereitschaft zur Dienstleistung und

Logistik zur Händlerbetreuung. Die Führung eines eigenen

Lagers sowie entsprechende Büroräumlichkeiten

setzen wir voraus. Sperrvermerke und Exklusivität wird

von uns gewährt.

LG-29/03-H – Selbstständige Geschäftspartner für den

bundesweiten Aufbau eines Vertriebsnetzes gesucht.

Der Einstieg ist auch nebenberuflich möglich.

BI-23/03-P – Hersteller umwelttechnischer Anlagen zur

Reinhaltung der Luft an Arbeitsplätzen und Bearbeitungsanlagen

durch Nassabscheider / Nassfilter sucht

Partner für den Vertrieb und Montage. Industrie- und

Gewerbekontakte erforderlich.

D-165-D – Düsseldorfer Unternehmen sucht bundesweit

Kooperation mit Finanzdienstleistern, Versicherungsvermittlern

und Versicherungsführungskräften für den

Vertrieb von marktführender Finanzanalyse- und Vergleichssoftware.

K-11430-D – Softwareentwickler sucht vertriebsorientierten

Partner für eigenes Softwareprodukt (Namensund

Rechteinhaber) für IBM Großrechner. Praxiserprobte

Module erlauben das Verschicken von Telefaxen und

Mails aus CICS und Batchprogrammen mit verschiedensten

realisierten Schnittstellen (z. B. SAP/R2, MERVA/370).

Das Programm ist bereits bei verschiedenen Firmen in

der BRD, NL und CH installiert.

KA-030580-D – Unternehmen mit einem umfassenden

Dienstleistungsangebot in der Blechbearbeitung – Biege-

und Lasertechnik, Schweißen –, mit Sitz im Raum

Karlsruhe, sucht Vertriebspartner.

KI-2238-H – Handelsvertreter (Kontakte zu Kfz-Zubehörhandel,

Einzel- und Großhandel sowie Werbefirmen)

gesucht für ‘Cool Box’ für das klimatisierte Auto.

L-714-H – Firma sucht bundesweit Vertriebspartner für

Telekommunikationsvertrieb.

L-716-D – Werbestandort-Vermarkter mit eigenem Direkt-Verkaufs-Team

und eigenem Call-Center, sehr gut

eingeführt in den neuen Bundesländern (seit 13 Jahren

am Markt) sucht bundesweit Kooperationspartner zur

Zusammenarbeit. Schwerpunkte: Telefonmarketing, Terminierung,

Direktverkauf.

L-721-D – Biete deutschlandweit Transporte und Kurierdienste

bis zu einer Tonne Gewicht.

MS-03030-H – Entwickler eines zum Patent angemeldeten

Pkw-Heckträgersystems zum Transportieren von

Fahrrädern (erspart die Anhängerkupplung) sucht

selbstständige Handelsvertreter. Gesucht werden Partner

mit guten Kontakten zum Autoteile- und Autozubehörhandel

(Einzelhandel, Großhandel, Handelskette).

PA-03/25-H – Handelsvertreter für den Vertrieb von recyclebaren

Aktivfiltern und Öko-Öllufthygienefiltern gesucht.

S-110603-P – Konstruktionsbüro sucht Partner aus dem

Metallbereich (Kanten, Bohren, Schweißen) für eine europaweite

Vermarktung eines revolutionären Transportund

Entleersystems für Gebinde in Kunststoff und Metall

1201-2201. Kontakte zu Interessenten sind vorhanden.

Produktionswerkzeuge, Zeichnungen und Prototypen

sind erstellt. Zusammenarbeit auf Lizenzbasis. Altershalber

kann das Know-how auch durch Kauf übernommen

werden.

WI-31403-D – Betreiber eines innovativen Presseverteilers

im Internet mit eigener Datenbank- / Softwarelösung

sucht bundesweit Kooperationspartner für die Bereiche

Marketing und Vertrieb als selbstständigen Akquisiteur

/ Kontakter. Die Übernahme von Vertriebsgebieten

ist auch als Lizenz möglich. Die Zusammenarbeit

kann auf Provisionsbasis erfolgen und kann problemlos

von zu Hause erledigt werden. Voraussetzung sind Telefon,

PC und Internetanschluss. Möglich ist auch die Tätigkeit

als Kooperationspartner für andere Unternehmen

z. B. aus der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit.

WI-31503-H – Wir suchen im gesamten deutschen Raum

Vertriebs-Kooperations-Partner, die den Vertrieb einer

Beschaffungsplattform für Verbrauchsmaterialien,

Schwerpunkt KMU´s, deren Nutzung für den Endkunden

kostenlos ist, übernehmen möchten. Gebietsschutz nach

Absprache.

Recyclingbörse

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cm, Breite: 34 cm, Menge: 30 Stück, Häufigkeit: monatlich,

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LG-A-880-18 – Gebrauchtes REDI-RACK Paletten-Regal

(orange), Zusammensetzung: Stützrahmen und Tragebalken

inkl. Montagezubehör für 400 Europalettenstellplätze

(bis Höhe 4,80 m) Tragfähigkeit ca. 4.120 kg pro

Balkenpaar (ca. 400 kg pro Palette), Menge: 1 Stück,

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lose, Transportmittel: Abholung, Anfallstelle:

Landkreis Harburg

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Preis: 3,90 Euro, Häufigkeit: unregelmäßig, Anfallstelle:

Bremen

H-A-234 – 30-Liter-Kunststoffkanister, entleert, ungereinigt,

Menge: 100 Stück, Preis: Abholung, Häufigkeit: unregelmäßig,

Transportmittel: LKW, Anfallstelle: Hannover-Hainholz

KI-A-163-02 – Schaumstoff, Menge: 30 cbm, Häufigkeit:

einmalig, Anfallstelle: Lägerdorf/Schleswig-Holstein

Mehr zu diesem Thema:

www.ihk24-lueneburg.de

Dokument - Nr. 5791

Nachfrage

H-N-235 – Sämtliche Elektro-/Elektronikgeräte mit Ausnahme

von Kühlaggregaten, sonstiger Elektronikschrott.

Bei Bedarf ‘Vor-Ort-Demontage’ von Elektroanlagen

inkl. Entsorgung, Häufigkeit: regelmäßig, Verpackungsart:

lose oder in Gitter-Boxen, Transportmittel:

LKW, Abholung der Ware ist möglich

Die komplette Liste der Inserate steht im Internet

(http://recy.ihk.de) zur Verfügung. Der Erfassungsbogen

für eine kostenlose Anzeige in UW kann abgerufen werden

unter www.ihk24-lueneburg.de/Umwelt. Weitere

Informationen erhalten Sie bei dem Umweltschutzreferenten

der IHK, Gerd Ludwig, Tel.: (04131) 742-138,

E-Mail: ludwig@lueneburg.ihk.de.

Unternehmensnachfolgebörse

Mit der Unternehmensnachfolgebörse will die IHK

Lüneburg-Wolfsburg Gründungsinteressierten, die Teilhaberschaften

oder einen Unternehmenskauf anstreben,

sowie Unternehmern, die Teilhaber oder kaufbereite

Nachfolger suchen, eine Vermittlungsmöglichkeit

zur Verfügung stellen. Angebote und Nachfragen von

Interessenten können als Textentwurf bei der IHK eingereicht

werden und werden anschließend unentgeltlich

unter Chiffre in der IHK-Zeitschrift, in einer Bundesliste

und im Internet veröffentlicht. Eingehende Zuschriften

werden unter Wahrung der Anonymität der Inserenten

weitergeleitet.

Weitere Informationen zu der Börse erteilt Helga

Thomas, Telefon (0 41 31) 7 42 - 1 18, E-Mail: thomas@

lueneburg.ihk.de. Inserate können über Fax (0 41 31)

7 42 - 1 80 oder per Post an IHK Lüneburg-Wolfsburg,

21332 Lüneburg, eingereicht werden.

Angebote

LG-A-03-1028 – Idyllischer Tagungshof im Wendland zu

verkaufen oder zu verpachten. Fachwerkhof, Liebhaberobjekt

auch für andere Nutzung geeignet. Aufwendig

baubiologisch ausgebaut und eingerichtet. Bauernhaus

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separatem Gebäude komfortable 3-Zimmer-Wohnung.

Baugenehmigung für Erweiterung vorhanden, langer

schöner Stall, ausbaufähig. Extrem geringe Betriebskosten

durch umfangreiche Energiesparmaßnahmen. Gebäude,

Grundstück hell und sonnig. 11.300 qm Grundstück.

120 km bis nach Hamburg und Hannover, 190 km

bis Berlin. 445.000,- EUR, Mietkauf ist möglich.

LG-A-03-1030 – Gutgeführtes Klein-Busunternehmen,

seit 25 Jahren für den öffentlichen Dienst tätig, aus Altersgründen

zu verkaufen oder zu verpachten. Fester

Auftraggeber öffentl. Dienst ist vorhanden. Die Kleinbusse

sind größtenteils ohne Busfahrerschein zu fahren.

Gepflegter, zum größten Teil neuwertiger Fuhrpark

(Mercedes, Renault) ist vorhanden. Zuverlässige und bewährte

Mitarbeiter, u. a. Mechaniker könnten übernommen

werden. Der Betrieb befindet sich in einer

Kleinstadt (ca. 25.000 Einwohner) in der Nordheide. Preis

verhandlungsfähig. Gesellschaftsform GmbH.

LG-A-03-1031 – Gutgeführter Blumen- und Pflanzenhof

mit schönem Wohn- und Geschäftshaus aus Altersgründen,

in Kleinstadt (ca. 25.000 Einwohner) in der Nordheide

zu verkaufen oder zu verpachten. Ca. 130 qm Glasgewächshaus

für Floristikbereich genutzt. Überdachte

Verkaufsfläche sowie kleine Gerätehalle. Ca. 2.600 qm

Außenfläche mit Rabatten und Parkplatz. Wohn- und

Geschäftshaus ca. 130 qm sowie ca. 1.500 qm angelegtes

Grundstück. Preis verhandlungsfähig. Meisterbrief wäre

optimal.

Wie findet man den

richtigen Nachfolger ?

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Change/Chance

LG-A-03-1032 – Weihnachtsbaumgroßhandel, seit über

40 Jahren bestens eingeführt, Raum Nordheide, auf Rentenbasis

zu verpachten.

LG-A-03-1033 – Maschinenvermietung bestens eingeführt,

mit neuen und neuwertigen Fahrzeugen und Maschinen,

Raum Nordheide, zu verpachten.

LG-A-03-1034 – Hotel-Restaurant in Wolfsburg abzugeben.

OT, Lage/Standort: Autobahnzubringer A2, großes

Einkaufzentrum, große Seniorenanlage, Ärzte Apotheke

und Wolfsburger Erlebnispark am Allersee in unmittelbarer

Nähe. VW Arena Stadion, Autostadt Volkswagenwerk,

Volkswagenkonzern, Kunstmuseum, City

Wolfsburg Planetarium, City Wolfsburg Automuseum

und Kongresspark Wolfsburg in 3-6 km Entfernung. Objektbeschreibung:

2000 qm Eigentumsgrundstück,

Brauerei frei, ca. 1.200 qm Parkplatzanlage (befestigt

und beleuchtet), auch für Reisebusse geeignet, ca. 300

qm Biergarten. Wohn- und Nutzfläche 700 qm. Keller

120 qm, Dachboden nicht ausgebaut, 120 qm Scheunen

und Lagerfläche inkl. 2 Garagen, zusätzlich 2 Fertiggaragen

für Hotelgäste. Ausstattungsmerkmale: Baujahr

ca. 1880, laufend modernisiert, hochwertige Toilettenanlage,

gemütliches Restaurant ca. 80 Sitzplätze, Saal ca.

80 Sitzplätze, Biergarten ca. 45 Sitzplätze, moderne

Küchenausstattung mit Kühl- und Gefrierraum sowie

Gemüsekühlraum. Pächterwohnung ca. 70 qm, 9 Hotelzimmer

mit 2-Sterne-Ausstattung, erweiterbar.

UNSERE WIRTSCHAFT • Industrie- und Handelskammer Lüneburg-Wolfsburg 6/2003 37

Service & Amtliches


Service & Amtliches

LG-A-03-1035 – Ladenlokal mit einer VK-Fläche von ca.

250 qm (zzgl. Nebenfläche) in einem Fachwerk-Eckgrundstück

am Anfang/Ende einer Fußgängerzone in

Salzwedel abzugeben. Es handelt sich um eine ebenerdige

Ladenfläche mit Säulen und blaugrau gefliestem

Boden und großen Schaufensterflächen. Derzeit wird

das Grundstück als Gewerbefläche im Textileinzelhandel

(junge Mode) genutzt. Eine moderne Ladeneinrichtung

kann übernommen werden. Unter Umständen kann eine

Teilfläche in Kooperation mit dem derzeitigen Mieter

übernommen werden, wenn sich die Sortimente ergänzen

und nicht überschneiden (Untermietvertrag). Im

direkten Umfeld befindet sich ein Tchibo-Depot, Fielmann,

McPaper, das Traditionscafe von Salzwedel, Uhrmacher/Schmuck

und in naher Zukunft ein Ärztehaus.

Nähere Unterlagen, Grundriss usw. auf Anfrage.

LG-A-03-1036 – Welche engagierte Kosmetikerin, staatl.

geprüft, 2 Jahre Ausbildung, möchte sich in unserem

Team zum 01.06.2003 selbstständig machen? Die Kabine

ist in unserer Parfümerie integriert, d. h. Sie können mit

namenhaften Marken arbeiten. Terminplanung kann

von uns übernommen werden. Kundenstamm und Einrichtung

sind durch Vorgängerin vorhanden.

BÖ-06-03.nach

Gesuche

LG-N-03-211 – Imbissunternehmen mit „Original Thüringer

Bratwurst“ sucht Standorte im Norden der Republik

wegen Betriebserweiterung. Unsere Betriebsgründung

war 1997 in der Prignitz-Brandenburg. Auf Grund der

sehr guten Resonanz suchen wir weitere Standorte für

Thüringer Grillhäuschen in Einkaufspassagen, vor

Großmärkten oder Ähnlichem im nördlichen Raum.

Übernahme von bestehenden Objekten gesucht.

Bekanntmachung

BPS Beratung – Programmierung –

Schulung GmbH, Lönsweg 10, 29313

Hambühren (AG Celle: HRB 1847)

Die Gesellschafterversammlung vom

12. 2. 2003 hat die Auflösung der Gesellschaft

beschlossen. Frau Gisela

Langer ist zur einzelvertretungsberechtigten

Liquidatorin bestellt worden.

Gläubiger der Gesellschaft werden

aufgefordert, sich bei der Gesellschaft

zu melden (§ 65 Abs. 2 GmbHG).

Kooperationsbörse

Amtl. Bekanntmachung

INDUSTRIE- UND HANDELSKAMMER

LÜNEBURG-WOLFSBURG

Regelung für die Berufsausbildung

behinderter Menschen nach §§ 44,

48 Berufsbildungsgesetz

Fachwerker / Fachwerkerin für Recycling

Die Industrie- und Handelskammer Lüneburg-Wolfsburg

erlässt aufgrund des Beschlusses des Berufsbildungsausschusses

vom 14. November 2002 als zuständige

Stelle nach § 48 Berufsbildungsgesetz (BBiG)

vom 14. August 1969 (BGBl. I, S. 1112), zuletzt geändert

durch Artikel 9 des Zweiten Gesetzes für moderne

Dienstleistungen am Arbeitsmarkt vom 23.12.2002

(BGBl. I, Seite 4621), in Verbindung mit § 44 Berufsbildungsgesetz

für die Berufsausbildung behinderter

Menschen nachstehende besondere Regelung.

Allgemeine Vorbemerkungen

Die Auszubildenden sollen

– eine Berufsausbildung erhalten, die sie befähigt,

sich auf veränderliche Anforderungen einzustellen

und die Möglichkeit bietet, die Eingliederung in der

Arbeitswelt zu verbessern,

– Fähigkeiten und Einstellungen erwerben, die ihr Urteilsvermögen

und ihre Handlungsfähigkeit sowie

Bereitschaft in beruflichen und außerberuflichen

Bereichen vergrößert,

– die Möglichkeiten der Persönlichkeitsentwicklung

durch Übernahme von Verantwortung im Beruf erleben,

– in die Lage versetzt werden, betriebliche und rechtliche

sowie allgemeine wirtschaftliche, soziale und

politische Zusammenhänge zu erkennen,

– sich der Spannung zwischen den eigenen Ansprüchen

und denen ihrer Mit- und Umweltbewusst

zu werden.

Bei der Umsetzung des Ausbildungsplanes sind unter

Berücksichtigung der besonderen Situation dieser Auszubildenden

folgende Leitgedanken zu beachten:

– Fachpraxis und Fachtheorie sind im Sinne einer

handlungsorientierten Ausbildung als didaktische

Einheit anzusehen.

– Eine projektbezogene Gestaltung der Ausbildung

sollte als Methodenelement angemessen berücksichtigt

werden, wobei naturwissenschaftliche

Grundlagen, mathematische Inhalte und Inhalte der

technischen Kommunikation im integrativen Ansatz

zu behandeln und praxisorientiert zu vermitteln

sind.

– Einzelne Ausbildungsabschnitte sind durch geeignete

Betriebspraktika zu vertiefen und zu ergänzen.

Im Interesse einer möglichst breiten arbeitsmarktgerechten

Qualifizierung sind aus den nachfolgend aufgeführten

Sachgebieten (Materialfelder) mindestens

zwei schwerpunktmäßig zu vermitteln:

– elektrische und elektronische Geräte

– Fahrzeuge

– Gebäude/Baustoffe

– technische Anlagen und Systeme

– organische Stoffe

Sofern es die individuellen Voraussetzungen der/des

Auszubildenden zulassen, sollten weitere Sachgebiete

(Materialfelder) angeboten werden.

§ 1 Bezeichnung des Ausbildungsberufs

Die Berufsausbildung zum/zur Fachwerker/in für Recycling

darf nur nach dieser Ausbildungsregelung erfolgen.

§ 2 Ausbildungsdauer

Die Ausbildung dauert drei Jahre. Eine berufliche Vorbereitung,

die den Inhalten dieser Ausbildungsregelung

gleichwertig ist, kann mit Zustimmung der zuständigen

Stelle angerechnet werden.

§ 3 Geltungsbereich

(1) Diese Regelung gilt gemäß § 48 BBiG für körperlich,

geistig oder seelisch behinderte Menschen,

soweit für sie besondere Ausbildungsregelungen

erforderlich sind. Dazu gehören neben körper- und

sinnesbehinderten Menschen insbesondere Menschen

mit erheblichen und nicht nur vorübergehenden

Minderungen der intellektuellen Leistungsfähigkeit,

häufig verbunden mit Verzögerungen

und Beeinträchtigungen in der Entwicklung

der Persönlichkeit, teilweise auch mit zusätzlichen

Behinderungen (Mehrfachbehinderte).

(2) Die Zugehörigkeit zu diesem Personenkreis kann

nur im Einzelfall durch die Zustimmung des Arbeitsamtes

festgestellt werden.

(3) Diese Regelung gilt nur für die Ausbildung in Einrichtungen,

in denen eine behindertengerechte

Ausbildung gewährleistet ist.

§ 4 Feststellung zur Ausbildung nach dieser Ausbildungsregelung

(1) Die Feststellung, dass Art und Schwere der Behinderung

eine Ausbildung nach einer Ausbildungsregelung

für behinderte Menschen erfordert, soll auf

der Grundlage einer differenzierten Eignungsuntersuchung

erfolgen. Sie ist durch die Dienststellen

der Bundesanstalt für Arbeit – unter Berück-

sichtigung der Gutachten ihres Fachdienstes und

von Stellungnahmen der abgebenden Schule, ggf.

unter Beteiligung von dafür geeigneten Fachleuten

(Ärzte, Psychologen, Pädagogen, Behindertenberater)

aus der Rehabilitation bzw. unter Vorschaltung

einer Maßnahme der Berufsfindung und Arbeitserprobung

– durchzuführen.

(2) Aus einer fehlerhaften Feststellung gemäß Abs. 1

können Ansprüche gegen den Ausbildenden nicht

hergeleitet werden.

§ 5 Eintragung in das Verzeichnis der Berufsausbildungsverhältnisse

Die Industrie- und Handelskammer Lüneburg-Wolfsburg

trägt Ausbildungsverhältnisse für behinderte

Menschen in das Verzeichnis der Berufsausbildungsverhältnisse

ein, wenn festgestellt worden ist, dass die

Ausbildung in einem solchen Ausbildungsgang nach

Art und Schwere der Behinderung erforderlich ist.

Es sollte zudem darauf geachtet werden, dass die Beschulung

in der Berufsschule in einem eigenen Klassenverband

erfolgt.

§ 6 Ausbildungsberufsbild

Gegenstand der Berufsausbildung sind mindestens die

folgenden Fertigkeiten und Kenntnisse:

(1) Arbeits- und Tarifrecht, Arbeitsschutz, Arbeitssicherheit

(2) Umweltschutz und rationelle Energieverwendung

(3) Erkennen von Schadstoffen sowie das Erkennen

und Verwenden von Werk- und Hilfsstoffen

(4) Manuelle Bearbeitung von Werkstoffen

(5) Technische Kommunikation

(6) Thermische Behandlung von Metallen und Kunststoffen

(7) Grundlagen der Elektrotechnik

(8) Handhabung, Wartung, einfache lnstandsetzungsarbeiten

von Werkzeugen, Vorrichtungen,

Maschinen, Geräten und Fahrzeugen

(9) Dokumentation von Warenein- und -ausgang

(10) Vorsortierung und einfache Funktionsprüfung

(11) Grob- und Feinzerlegung

(12) Lagerung und Transport

(13) Kennenlernen von Entsorgungs- und Verwertungsbetrieben

§ 7 Ausbildungsrahmenplan

Die Fertigkeiten und Kenntnisse von § 6 sollen nach der

in der Anlage enthaltenen Anleitung zur sachlichen

und zeitlichen Gliederung der Berufsausbildung (Ausbildungsrahmenplan)

vermittelt werden. Dabei soll das

durch den Ausbildungsrahmenplan festgelegte Niveau

nicht unterschritten werden.

Eine vom Ausbildungsrahmenplan abweichende sachliche

und zeitliche Gliederung der Ausbildungsinhalte

ist zulässig, soweit die jeweilige Behinderung von Auszubildenden

oder betriebspraktische Besonderheiten

die Abweichung erfordern.

§ 8 Ausbildungsplan

Der/Die Ausbildende hat unter Zugrundelegung des

Ausbildungsrahmenplanes für die Auszubildende/den

Auszubildenden unter Berücksichtigung von Art und

Schwere der Behinderung einen Ausbildungsplan zu

erstellen.

§ 9 Berichtsheft

(1) Der/die Auszubildende hat ein Berichtsheft in

Form eines Ausbildungsnachweises zu führen.

Ihm/ihr ist Gelegenheit zu geben, das Berichtsheft

während der Ausbildungszeit zu führen.

Der Ausbildende hat das Berichtsheft regelmäßig

durchzusehen.

(2) Der/die Auszubildende kann nach Maßgabe von

Art und Schwere seiner/ihrer Behinderung auf

Antrag bei der IHK Lüneburg-Wolfsburg von der

Pflicht zur Führung eines Berichtsheftes entbunden

werden.

38 UNSERE WIRTSCHAFT • Industrie- und Handelskammer Lüneburg-Wolfsburg 6/2003


§ 10 Zwischenprüfung

(1) Zur Ermittlung des Ausbildungsstandes ist eine

Zwischenprüfung durchzuführen. Sie soll frühestens

nach Ablauf von 18 Monaten der Ausbildungszeit

stattfinden.

(2) Die Zwischenprüfung erstreckt sich auf die in der

Anlage zu § 7 für die ersten drei Ausbildungshalbjahre

aufgeführten Fertigkeiten und Kenntnisse sowie

auf den im Unterricht der Berufsschule entsprechend

den Lehrplänen zu vermittelnden Lehrstoff,

soweit er für die Berufsausbildung wesentlich

ist. Die besonderen Belange des/der

Behinderten sind dabei zu berücksichtigen.

(3) Der/die Prüfungsteilnehmer/in soll in insgesamt

höchstens vier Stunden eine Prüfungsaufgabe aus

berufstypischen Situationen bearbeiten und darauf

bezogene Fragen beantworten, wobei das Prüfungsfach

Wirtschafts- und Sozialkunde darin integriert

werden soll.

(4) Soweit die schriftliche Prüfung in programmierter

Form durchgeführt wird, kann von der in Absatz (3)

genannten Prüfungsdauer abgewichen werden.

§ 11 Abschlussprüfung

(1) Die Abschlussprüfung für den/die Fachwerker/in

für Recycling erstreckt sich auf die in der Anlage

zu § 6 (Ausbildungsrahmenplan) aufgeführten Fertigkeiten

und Kenntnisse sowie auf den im Unterricht

der Berufsschule entsprechend den Lehrplänen

zu vermittelnden Lehrstoff, soweit er für die

Berufsausbildung wesentlich ist. Die besonderen

Belange des behinderten Menschen sind zu

berücksichtigen.

(2) Der/die Prüfungsteilnehmer/in soll in insgesamt

höchstens sieben Stunden drei Prüfungsaufgaben

aus berufstypischen Situationen bearbeiten und

darauf bezogene Fragen beantworten. Soweit

möglich, sollen Fragen zum Prüfungsfach Wirtschafts-

und Sozialkunde in die Prüfungsaufgaben

eingebunden sein. Es kommen insbesondere in Betracht:

1. für die Prüfungsaufgaben

a) Durchführung einer Zerlegung

b) Vornehmen einer Feinfraktionierung

c) Erkennen der Wert- und Schadstoffe

2. als Fragen

a) Arbeitssicherheit, Unfallverhütung und

rationelle Energieverwendung

b) Spezieller Arbeitsschutz und Arbeitshygiene

am Arbeitsplatz

c) Zeichnungslesen und Anwendung von

Zerlegeanweisungen

d) Erkennen der Werkstoffe

e) Schadstoffkunde

f ) Grundlagen Umweltschutz und

Abfallwirtschaft

g) Werkstoffrückgewinnung

3. im Prüfungsfach Wirtschafts- und Sozialkunde:

allgemeine wirtschaftliche und gesellschaftliche

Zusammenhänge der Berufs- und Arbeitswelt

(3) Die schriftliche Prüfung ist nach Ermessen des Prüfungsausschusses

oder auf Antrag des Prüfungsteilnehmers/der

Prüfungsteilnehmerin in einzelnen Prüfungsaufgaben

oder in dem Prüfungsfach Wirtschaftsund

Sozialkunde durch eine mündliche Prüfung zu ergänzen,

wenn diese für das Bestehen von wesentlicher

Bedeutung ist. Die Prüfungsaufgaben und das Prüfungsfach

haben gegenüber der mündlichen Ergänzungsprüfung

das doppelte Gewicht.

(4) Bei der Ermittlung des Gesamtergebnisses ist von

folgender Gewichtung auszugehen:

Prüfungsaufgabe 1 30 von Hundert

Prüfungsaufgabe 2 30 von Hundert

Prüfungsaufgabe 3 30 von Hundert

Prüfungsfach Wirtschaftsund

Sozialkunde 10 von Hundert

(5) Die Prüfung ist bestanden, wenn im Gesamtergebnis

jeweils von 100 möglichen Punkten mindestens 50

Punkte erreicht sind.

(6) Die Abschlussprüfung kann zweimal wiederholt

werden.

(7) Soweit die schriftliche Prüfung in programmierter

Form durchgeführt wird, kann von der in Absatz (2) genannten

Prüfungsdauer abgewichen werden.

(8) Die mündliche Prüfung soll nicht länger als 20 Minuten

je Prüfling dauern.

§ 12 Zeugnis

Auszubildende, die die Ausbildung zum/zur Fachwerker/in

für Recycling erfolgreich abschließen, erhalten

darüber ein Zeugnis der Industrie- und Handelskammer

Lüneburg-Wolfsburg, das das Gesamtergebnis in Noten

ausweist. Die unterwiesenen Sachgebiete (Materialfelder)

werden im Zeugnis dokumentiert.

§ 13 Durchlässigkeit

Wird während der Ausbildungszeit oder nach bestandener

Abschlussprüfung festgestellt, dass eine Vollausbildung

durchgeführt werden kann, besteht die

Möglichkeit des Wechsels in die berufliche Vollausbildung

gem. § 25 BBiG.

Schon erbrachte Ausbildungsleistungen können auf

Antrag von der zuständigen Stelle unter Prüfung des

Einzelfalles auf die Vollausbildung angerechnet werden.

§ 14 Inkrafttreten

Diese Regelung tritt am Tage nach ihrer Veröffentlichung

in der IHK-Zeitschrift „Unsere Wirtschaft“ in

Kraft.

Lüneburg, 2. Mai 2003

Industrie- und Handelskammer

Lüneburg-Wolfsburg

Bernd Hansmann Jens Petersen

Präsident Hauptgeschäftsführer

HANDELSREGISTER

Für die in ( ) gesetzten Angaben

der Anschrift und des Geschäftszweiges

keine Gewähr

Amtsgericht Celle

HRA-Neueintragungen:

A 4338 – 27. 3. 2003 – Alms Grundbesitzverwaltungs

GmbH & Co. KG, 29303 Bergen (Henriettenstr. 12 A).

Kommanditgesellschaft. Beginn: 27. 3. 2003. Persönlich

haftende Gesellschafterin: Alms Geschäftsführungs

GmbH, Bergen.

A 4339 – 19. 3. 2003 – Schirmacher-Reisen Inh. Anja Schirmacher-Meyer

e. K., Soltau (Osterbruch 2). Inhaberin:

Anja Schirmacher-Meyer, geb. Schirmacher, geb. am

5. 4. 1962, Soltau.

A 4340 – 4. 4. 2003 – Cecil GmbH & Co. KG, Celle. Kommanditgesellschaft,

die durch Formwechsel gemäß

§§ 190 ff UmwG aus der Cecil GmbH mit Sitz in Celle

auf Grund des Umwandlungsbeschlusses vom 18. 12.

2002 entsteht. Persönlich haftende Gesellschaft: Cecil

Beteiligungs GmbH, Celle. Als nicht eingetragen wird

veröffentlicht: Den Gläubigern der Gesellschaft ist,

wenn sie binnen 6 Monaten nach dieser Bekanntmachung

ihren Anspruch nach Grund und Höhe schriftlich

anmelden, Sicherheit zu leisten, soweit sie nicht

Befriedigung verlangen können. Dieses Recht steht ihnen

jedoch nur zu, wenn sie glaubhaft machen, dass

durch die Verschmelzung die Erfüllung ihrer Forderung

gefährdet wird.

A 4341 – 4. 4. 2003 – NILA Industriemontage e. K., Hambühren

(An den Eichen 6). Inhaber: Björn Laschkowsky,

geb. am 15. 8. 1970, Hambühren.

A 4342 – 7. 4. 2003 – Versicherungsbüro Hans-Joachim

Müller e. K., Hambühren (Immenweg 1a). Inhaber ist

Hans-Joachim Müller, geb. 30. 6. 1949, Hambühren.

A 4343 – 9. 4. 2003 – Stefan Müller e. K., Wietze (Bahnhofstr.

15). Inhaber: Stefan Müller, geb. am 26. 7. 1975,

Wietze.

A 4344 – 11. 4. 2003 – Fernseh von Hörsten OHG, Bergen

(Im Hüllen 4 a). Offene Handelsgesellschaft. Die Gesellschaft

hat am 31. 12. 2002 begonnen. Persönlich

haftende Gesellschafter: Wolfram von Hörsten, geb.

am 10. 7. 1978, Bergen und Hendrik von Hörsten, geb.

am 18. 2. 1976, Bergen.

A 4345 – 14. 4. 2003 – Schlumbohm Immobilien GmbH &

Co. KG, 29643 Neuenkirchen (Bahnhofstr. 8). Persönlich

haftende Gesellschafterin ist die Schlumbohm Geschäftsführungs

GmbH, 29643 Neuenkirchen. Kommanditgesellschaft,

Beginn: 14. 4. 2003.

A 4346 – 16. 4. 2003 – EMOTION Media INC., Aktiengesellschaft

amerikanischen Rechts, & Co. KG, Celle (Fischerstr.

3 b). Kommanditgesellschaft. Beginn: 16. 4.

2003. Persönlich haftende Gesellschaft: AST Advanced

Software Technic, Inc., Roseville, Kalifornien/USA. Die

Komplementärin ist von den Beschränkungen des

§ 181 BGB befreit.

A 4347 – 16. 4. 2003 – Dachdeckerbetrieb Heilhausen Inh.

Robert Heilhausen e. K., Nienhagen (Twegte 3). Inhaber:

Robert Heilhausen, geb. am 25. 4. 1967, Nienhagen.

A 4348 – 17. 4. 2003 – Siegfried Müller e. K., Wietze

(Bahnhofstr. 15). Inhaber: Siegfried Müller, geb. am

16. 10. 1946, Wietze.

A 4350 – 22. 4. 2003 – Blumen & schöne Dinge, Inh. Herma

Hamers e. K., Hermannsburg (Billingstr. 16). Inhaberin:

Herma Hamers, geb. Keyl, geb. am 25. 10. 1951,

Hermannsburg.

A 4351 – 22. 4. 2003 – OCTOPUS Dienstleistungen aller

Art e. Kfm., Winsen/Aller (Langer Kamp 29). Inhaber:

Hans-Henning Binar, geb. am 25. 8. 1946, Winsen/Aller.

UNSERE WIRTSCHAFT • Industrie- und Handelskammer Lüneburg-Wolfsburg 6/2003 39

Handelsregister


Handelsregister

A 4352 – 23. 4. 2003 – Dieter Obenauf Dienstleistungsgesellschaft

mbH & Co KG, 29303 Bergen (Am Falksmoor

5). Persönlich haftende Gesellschafterin ist die

Obenauf Beteiligungsgesellschaft mbH, Bergen.

Kommanditgesellschaft. Beginn: 1. 1. 2003.

A 4353 – 24. 4. 2003 – Dobberbau Fachgroßhandel für

Gebäudetechnik GmbH & Co. KG, Celle (Lüneburger

Heerstr. 83). Persönlich haftende Gesellschafterin ist

die Dobberkau Schwemann GmbH, Hameln. Kommanditgesellschaft.

Beginn: 24. 4. 2003.

HRA-Veränderungen:

A 2030 – 2. 4. 2003 – Friedr. Huth Nachf., Celle. Die Firma

wird unter Beifügung eines Rechtsformzusatzes fortgeführt

und lautet nunmehr: Friedr. Huth Nachf. e. K.

Inhaber ist nunmehr Dr. Joachim Schwanitz, geb. am

9. 5. 1956, Luttern. Die Prokura Adolf Breithaupt ist erloschen.

A 3245 – 11. 4. 2003 – Kommanditgesellschaft Ralf-Peter

Wallach -Möbelhaus- Gesellschaft mit beschränkter

Haftung & Co., Celle. Martha Matthey ist aus der Gesellschaft

ausgeschieden. Alice Bode, geb. Wieser,

geb. am 10. 12. 1931, Celle, ist als persönlich haftende

Gesellschafterin in die Gesellschaft eingetreten. Sie ist

gemeinsam mit der persönlich haftenden Gesellschafterin,

der Firma Ralf-Peter Wallach GmbH, deren Alleinvertretungsbefugnis

bestehen bleibt, zur Vertretung

ermächtigt.

A 3770 – 7. 4. 2003 – Papier-Tiedeke Büro-Service Celle

Achim Stammwitz KG, Celle. Einzelprokura: Karsten

Kühn, geb. am 16. 2. 1971, Celle. Die Prokura Christian

Homann ist erloschen.

A 3803 – 24. 4. 2003 – MICON Mining and Construction

Products GmbH & Co KG, Nienhagen. Einzelprokura:

Mario Schleife, geb. 28.11.1967, Winsen/Aller.

A 3974 – 4. 4. 2003 – Street One Holding GmbH & Co. KG,

Celle. Die Firma der Gesellschaft ist geändert. Die Firma

lautet nunmehr CBR Holding GmbH & Co. KG.

A 4011 – 28. 3. 2003 – T plus E OHG, Winsen/Aller. Die

Gesellschafterversammlung vom 24. 3. 2003 hat die

Auflösung der Gesellschaft beschlossen. Thomas Müller,

geb. am 13. 10. 1969, Winsen/Aller, wurde zum Liquidator

bestellt.

A 4101 – 8. 4. 2003 – Drewsen Spezialpapiere GmbH &

Co. KG, Lachendorf. Gesamtprokura: Carsten Gatz,

geb. am 12. 8. 1959, Celle. Er ist zusammen mit dem

persönlich haftenden Gesellschafter vertretungsberechtigt.

A 4113 – 3. 4. 2003 – Immenhof Brunnen KG, Bispingen.

Die Prokura Philip Korkmaz ist erloschen.

A 4164 – 18. 3. 2003 – Franz Schirmacher, Reisen Inh.

Gerd Schirmacher, Soltau. Die Firma ist erloschen.

A 4292 – 26. 3. 2003 – Karl Ternes e. K., Soltau. Die Firma

wird mit Nachfolgezusatz fortgeführt. Die Firma lautet

nunmehr Karl Ternes Inhaber Sebastian Ternes e.

K. Inhaber ist Sebastian Ternes, geb. am 28. 5. 1984,

Soltau.

A 4325 – 2. 4. 2003 – Ernst Heine Holzbau GmbH & Co.

KG, Wietzendorf. Die persönlich haftende Gesellschafterin

ist einzelvertretungsbefugt und von den

Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Die Firma ist

geändert und lautet jetzt: Ernst Heine Baugeschäft

GmbH & Co. KG.

A 4328 – 14. 4. 2003 – Wilhelm Käske Glasermeister e. K.,

Celle. Die Firma wird mit geändertem Inhaberzusatz

fortgeführt. Die Firma lautet nunmehr: Wilhelm Käske

Glasermeister e. K. Inhaber Ralf Bühren. Inhaber:

Ralf Bühren, geb. am 16. 9. 1960, Eschede. Die Haftung

für die im Betrieb des Geschäfts begründeten

Verbindlichkeiten des bisherigen Inhabers und der

Übergang der im Betrieb des Geschäfts begründeten

Forderungen sind bei der Verpachtung des Geschäfts

an Ralf Bühren ausgeschlossen worden.

HRA-Löschungen:

A 2095 – 9. 4. 2003 – Möbelhaus Karl Fess, Inhaber Brigitte

Rieß, Celle. Die Firma ist erloschen.

A 3188 – 8. 4. 2003 – Blumen Wittmaack Inh. Herma Hamers

e. K., Hermannsburg Krs. Celle. Die Firma ist erloschen.

A 3228 – 16. 4. 2003 – Alois Zimmer KG, Celle. Die Liquidation

ist beendet. Die Firma ist erloschen.

A 3555 – 9. 4. 2003 – Autovermietung Horst Köhler, Celle.

Die Firma ist erloschen.

A 3800 – 28. 4. 2003 – Dierk Behrmann Dehningshof,

Hermannsburg. Die Firma ist erloschen.

A 4349 – 17. 4. 2003 – Ernst Heine Bau- und Möbeltischlerei,

Wietzendorf. Die Firma ist erloschen.

HRB-Neueintragungen:

B 6324 – 31. 3. 2003 – „R + R Dreh- und Frästechnik

GmbH; Werner Rhöse“, Celle (Wernerusstraße 19). Gegenstand

des Unternehmens ist die Ausführung von

Dreh- und Fräsarbeiten aller Art, der Entwurf und die

Ausführung von Metallbauten aller Art, Errichtungsbau

sowie Reparaturen von maschinellen Anlagen

nebst allen damit in Zusammenhang stehenden Geschäften.

Stammkapital: EUR 25.000. Geschäftsführer:

Werner Rhöse, geb. am 16. 5. 1952, Celle. Gesellschaft

mit beschränkter Haftung. Der Gesellschaftsvertrag

ist am 24. 2. 2003 abgeschlossen. Die Gesellschaft hat

einen oder mehrere Geschäftsführer. Ist nur ein Geschäftsführer

bestellt, vertritt dieser die Gesellschaft

allein. Sind mehrere Geschäftsführer bestellt, so sind

jeweils zwei Geschäftsführer gemeinsam oder ein Geschäftsführer

gemeinsam mit einem Prokuristen vertretungsberechtigt.

Einzelnen Geschäftsführern kann

Einzelvertretungsbefugnis eingeräumt und Befreiung

von den Beschränkungen des § 181 BGB erteilt wer-

den. Der Geschäftsführer Werner Rhöse ist einzelvertretungsberechtigt

und von den Beschränkungen des

§ 181 BGB befreit. Als nicht eingetragen wird veröffentlicht:

Bekanntmachungen der Gesellschaft erfolgen

im Bundesanzeiger. Sacheinlagen: Der Gesellschafter

hat zur Deckung seiner Stammeinlage die

Gegenstände der Firma Hightech Geologie- und Umweltmesstechnik

GmbH sowie Vermögensgegenstände

der Firma Hans-Dieter Wendel Vermögensverwaltung

als Sacheinlagen eingebracht. Die

Einzelheiten ergeben sich aus den bei Gericht eingereichten

Unterlagen.

B 6325 – 31. 3. 2003 – TK Premium Uhren Service GmbH,

Celle (Mauernstr. 5). Gegenstand des Unternehmens

sind Reparaturen von Uhren jeder Art, Instandsetzung

und Umrüstung, technische Entwicklung und Weiterentwicklung,

Anfertigung von Uhren und Schmuck,

Vertrieb sowie Im- und Export von Uhren und Uhrenteilen,

Schmuck und Schmuckteilen sowie von Uhren

und Schmuck-Halbzeugen. Stammkapital: EUR 25.000.

Geschäftsführer: Klaus Thees, geb. am 13. 5. 1944, Celle;

Bernd König, geb. am 14. 6. 1950, Burgdorf. Gesellschaft

mit beschränkter Haftung. Der Gesellschaftsvertrag

ist am 21. 1. 2003 abgeschlossen. Die

Gesellschaft hat einen oder mehrere Geschäftsführer.

Ist nur ein Geschäftsführer bestellt, vertritt dieser die

Gesellschaft allein. Sind mehrere Geschäftsführer bestellt,

so sind jeweils zwei Geschäftsführer gemeinsam

oder ein Geschäftsführer gemeinsam mit einem Prokuristen

vertretungsberechtigt. Einzelnen Geschäftsführern

kann Einzelvertretungsbefugnis eingeräumt

und Befreiung von den Beschränkungen des § 181

BGB erteilt werden. Die Geschäftsführer Klaus Thees

und Bernd König sind einzelvertretungsberechtigt

und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit.

Als nicht eingetragen wird veröffentlicht: Bekanntmachungen

der Gesellschaft erfolgen nur im Bundesanzeiger.

B 6326 – 1. 4. 2003 – Präventiv Consulting GmbH, Winsen/Aller

(Bruchweg 4). Gegenstand des Unternehmens

sind Beratungsleistungen für Unternehmen und

Institutionen im Bereich der präventiven Gesundheitsvorsorge.

Stammkapital: EUR 25.500. Geschäftsführer:

Dirk Bamesberger, geb. am 24. 7. 1964, 27356

Rotenburg, Holger Herzog, geb. am 16. 4. 1960, Winsen/Aller,

und Holger König, geb. am 22. 12. 1968,

31535 Neustadt. Gesellschaft mit beschränkter Haftung.

Der Gesellschaftsvertrag ist am 9. 8. 2000 abgeschlossen

und am 18. 2. 2003 geändert worden. Der

Sitz ist von Isernhagen nach Winsen/Aller verlegt. Der

Gesellschaftsvertrag ist in § 1 (Firma, Sitz pp.) geändert.

Die Gesellschaft hat einen oder mehrere Geschäftsführer.

Ist nur ein Geschäftsführer bestellt, vertritt

dieser die Gesellschaft allein. Sind mehrere Geschäftsführer

bestellt, so sind jeweils zwei Geschäftsführer

gemeinsam oder ein Geschäftsführer

gemeinsam mit einem Prokuristen vertretungsberechtigt.

Einzelnen Geschäftsführern kann Einzelvertretungsbefugnis

eingeräumt und Befreiung von den

Beschränkungen des § 181 BGB erteilt werden. Die Geschäftsführer

Dirk Bamesberger, Holger Herzog und

Holger Hönig sind von den Beschränkungen des § 181

BGB befreit. Der Geschäftsführer Holger Herzog ist

einzelvertretungsberechtigt. Als nicht eingetragen

wird veröffentlicht: Bekanntmachungen der Gesellschaft

erfolgen nur im Bundesanzeiger.

B 6327 – 2. 4. 2003 – „Hanse Hähnchen GmbH“, Winsen/Aller

(Bahnhofstr. 29). Gegenstand des Unternehmens

ist die Herstellung und der Vertrieb von gegrillten

Frischhähnchen und der Vertrieb von landwirtschaftlichen

Produkten aller Art. Stammkapital: EUR

25.000. Geschäftsführer: Knud Dalisda, geb. am 16. 11.

1971, Raisdorf; Axel Käpernick, geb. am 15. 10. 1973,

Hamburg. Gesellschaft mit beschränkter Haftung. Der

Gesellschaftsvertrag ist am 17. 1. 2003 abgeschlossen.

Die Gesellschaft hat einen oder mehrere Geschäftsführer.

Ist nur ein Geschäftsführer bestellt, vertritt dieser

die Gesellschaft allein. Sind mehrere Geschäftsführer

bestellt, so sind jeweils zwei Geschäftsführer

gemeinsam oder ein Geschäftsführer gemeinsam mit

einem Prokuristen vertretungsberechtigt. Einzelnen

Geschäftsführern kann Einzelvertretungsbefugnis

eingeräumt und Befreiung von den Beschränkungen

des § 181 BGB erteilt werden. Die Geschäftsführer

Knud Dalisda und Axel Käpernick sind einzelvertretungsberechtigt

und von den Beschränkungen des §

181 BGB befreit. Als nicht eingetragen wird veröffentlicht:

Bekanntmachungen der Gesellschaft erfolgen

nur im Bundesanzeiger.

B 6328 – 2. 4. 2003 – Klinikum Peine gGmbH, Celle (Siemensplatz

4). Gegenstand des Unternehmens ist 1. die

Förderung des öffentlichen Gesundheitswesens und

der Krankenpflege. Der Gesellschaftszweck wird insbesondere

verwirklicht durch die stationäre und ambulante

Behandlung, Pflege und Versorgung von

Kranken, vorwiegend aus der Region Peine, in dem

Krankenhaus Peine. Die Gesellschaft kann aber auch

anderen sozialkaritativen Zwecken nachgehen. 2. Die

Gesellschaft ist zu allen Geschäften und Maßnahmen

berechtigt, die dem Gegenstand des Unternehmens

gemäß § 2 Abs. 1 dienen; dazu gehören insbesondere

der Erwerb des Krankenhauses Peine, seine Unterhaltung,

der Betrieb und der Ausbau des Krankenhauses,

einschließlich aller dazugehörigen Nebenbetriebe, sowie

der Erwerb und der Verkauf von dafür benötigten

Betriebsmitteln und Einrichtungsgegenständen. 3. Die

Gesellschaft kann darüber hinaus alle Arten von

Rechtsverhältnissen, einschließlich des Erwerbs von

Beteiligungen eingehen, auch soweit diese nicht einschlägig

im Sinne des Abs. 1 sind. Sie ist zu allen

Rechtshandlungen und Maßnahmen berechtigt, die

für die Erreichung des Gesellschaftszwecks notwendig

oder nützlich sind. Stammkapital: EUR 500.000. Geschäftsführer:

Norbert Mischer, geb. am 6. 6. 1962,

Burgwedel. Gesellschaft mit beschränkter Haftung.

Der Gesellschaftsvertrag ist am 14. 3. 2003 abgeschlossen.

Die Gesellschaft hat einen oder mehrere

Geschäftsführer. Ist nur ein Geschäftsführer bestellt,

vertritt dieser die Gesellschaft allein. Sind mehrere

Geschäftsführer bestellt, so sind jeweils zwei Geschäftsführer

gemeinsam oder ein Geschäftsführer

gemeinsam mit einem Prokuristen vertretungsberechtigt.

Einzelnen Geschäftsführern kann Einzelvertretungsbefugnis

eingeräumt und Befreiung von den

Beschränkungen des § 181 BGB erteilt werden. Der

Geschäftsführer Norbert Mischer ist einzelvertretungsberechtigt

und von den Beschränkungen des

§ 181 BGB befreit, soweit er nicht persönlich an einem

solchen Rechtsgeschäft beteiligt ist. Als nicht eingetragen

wird veröffentlicht: Bekanntmachungen der

Gesellschaft erfolgen im Bundesanzeiger.

B 6330 – 4. 4. 2003 – TORMET Handels-GmbH, Celle (Hannoversche

Str. 30 a). Gegenstand des Unternehmens ist

der Handel mit Waren aller Art, ausgenommen sind

erlaubnispflichtige Waren. Insbesondere befasst sich

das Unternehmen mit dem Im- und Export von Bundmetallen

und seltenen Edelmetallen. Des weiteren

wird das Unternehmen im Bereich der Vermittlung

und der beratenden und organisatorischen Unterstützung

bei Handelsgeschäften, des Engineerings

und Consultings für Unternehmen aus Mittel- und

Osteuropa tätig. Stammkapital: EUR 25.000. Geschäftsführer.

Serguei Chtoik, geb. am 17. 7. 1965, Celle,

und Garri Shtoik, geb. am 29. 5. 1939, Alamaty, Republik

Kasachstan. Gesellschaft mit beschränkter Haftung.

Der Gesellschaftsvertrag ist am 23. 5. 2000 abgeschlossen

und am 22. 1. 2003 geändert worden. Der

Sitz ist von Hamburg nach Celle verlegt. Die Firma ist

geändert. Der Gesellschaftsvertrag ist in § 1 (Firma,

Sitz) geändert. Die Gesellschaft hat einen oder mehrere

Geschäftsführer. Ist nur ein Geschäftsführer bestellt,

vertritt dieser die Gesellschaft allein. Sind mehrere

Geschäftsführer bestellt, so sind jeweils zwei Geschäftsführer

gemeinsam oder ein Geschäftsführer

gemeinsam mit einem Prokuristen vertretungsberechtigt.

Einzelnen Geschäftsführern kann Einzelvertretungsbefugnis

eingeräumt und Befreiung von den

Beschränkungen des § 181 BGB erteilt werden. Der alleinige

Geschäftsführer ist von den Beschränkungen

des § 181 BGB befreit. Die Geschäftsführer Serguei

Chtoik und Garri Shtoik sind einzelvertretungsberechtigt

und von den Beschränkungen des § 181 BGB

befreit. Als nicht eingetragen wird veröffentlicht: Bekanntmachungen

der Gesellschaft erfolgen nur im

Bundesanzeiger.

B 6336 – 10. 4. 2003 – WE Sicherheitsservice GmbH, Wietze

(Hornbosteler Str. 3). Gegenstand des Unternehmens

ist der Vertrieb von elektronischen Sicherheitssystemen

und Waren des täglichen Ge- und Verbrauches,

soweit dafür eine spezielle Genehmigung nicht

erforderlich ist. Stammkapital: EUR 25.000. Geschäftsführer:

Edmont Vietje, geb. am 17. 1. 1960, Bad Nenndorf,

und Tümay Kiran, geb. am 9. 4. 1973, Bremen.

Gesellschaft mit beschränkter Haftung. Der Gesellschaftsvertrag

ist am 18. 2. 2003 abgeschlossen. Die

Gesellschaft hat einen oder mehrere Geschäftsführer.

Ist nur ein Geschäftsführer bestellt, vertritt dieser die

Gesellschaft allein. Sind mehrere Geschäftsführer bestellt,

so sind jeweils zwei Geschäftsführer gemeinsam

oder ein Geschäftsführer gemeinsam mit einem Prokuristen

vertretungsberechtigt. Einzelnen Geschäftsführern

kann Einzelvertretungsbefugnis eingeräumt

und Befreiung von den Beschränkungen des § 181

BGB erteilt werden. Die Geschäftsführer sind von den

Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Die Geschäftsführer

Edmont Vietje und Tümay Kiran sind

einzelvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen

des § 181 BGB befreit. Als nicht eingetragen

wird veröffentlicht: Bekanntmachungen der Gesellschaft

erfolgen im Bundesanzeiger.

B 6337 – 15. 4. 2003 – WINKRA Eicklingen Windparkgesellschaft

mit beschränkter Haftung, Eicklingen (Höfnerwinkel

15 A bei Peter Soltau). Gegenstand des Unternehmens

ist die Errichtung und der Betrieb von

Windkraftanlagen und aller artverwandten Geschäfte.

Stammkapital: EUR 25.000. Geschäftsführer: Martin

Lawrenz, geb. am 10. 12. 1959, Hannover, Ingo Kanira,

geb. am 28.11. 1964, Hannover. Einzelprokura

unter Befreiung von den Beschränkungen des § 181

BGB. Peter Stadchkow, geb. am 3. 7. 1950, Garbsen,

Roman Schneider, geb. am 23. 11. 1962, Hannover. Gesellschaft

mit beschränkter Haftung. Der Gesellschaftsvertrag

ist am 10. 3. 2003 abgeschlossen. Die

Gesellschaft hat einen oder mehrere Geschäftsführer.

Ist nur ein Geschäftsführer bestellt, vertritt dieser die

Gesellschaft allein. Sind mehrere Geschäftsführer bestellt,

so sind jeweils zwei Geschäftsführer gemeinsam

oder ein Geschäftsführer gemeinsam mit einem Prokuristen

vertretungsberechtigt. Einzelnen Geschäftsführern

kann Einzelvertretungsbefugnis eingeräumt

und Befreiung von den Beschränkungen des § 181

BGB erteilt werden. Die Geschäftsführer Martin La-

40 UNSERE WIRTSCHAFT • Industrie- und Handelskammer Lüneburg-Wolfsburg 6/2003


wrenz und Ingo Kanira sind einzelvertretungsberechtigt

und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit.

Die Gesellschaft hat mit der WINKRA-ENERGIE

Verwaltungs- und Beteiligungsgesellschaft für Energieanlagen

mbH Hannover als herrschendem Unternehmen

am 10. 3. 2003, mit Zustimmung der Gesellschafterversammlung

vom gleichen Tage, einen Ergebnisabführungsvertrag

geschlossen. Wegen des

weitergehenden Inhalts wird auf den gen. Vertrag

und zustimmenden Beschlüsse Bezug genommen. Als

nicht eingetragen wird veröffentlicht: Bekanntmachungen

der Gesellschaft erfolgen nur im Bundesanzeiger.

B 6339 – 23. 4. 2003 – MAAX Car Service GmbH, Faßberg

(Müdener Weg 27). Gegenstand des Unternehmens ist

der Handel mit Kfz-Zubehör aller Art, eine Kfz-Selbstbedienungswaschanlage

und eine Kfz-Selbsthilfewerkstatt

mit Vermietung der Werkhalle und des

Werkzeuges. Stammkapital: EUR 25.000. Geschäftsführer:

Axel Schilling, geb. am 25. 2. 1953, Faßberg;

Manfred Lorenz, geb. am 27. 4.1956, Faßberg. Gesellschaft

mit beschränkter Haftung. Der Gesellschaftsvertrag

ist am 28. 1. 2003 abgeschlossen. Die Gesellschaft

hat einen oder mehrere Geschäftsführer. Ist nur

ein Geschäftsführer bestellt, vertritt dieser die Gesellschaft

allein. Sind mehrere Geschäftsführer bestellt, so

sind jeweils zwei Geschäftsführer gemeinsam oder ein

Geschäftsführer gemeinsam mit einem Prokuristen

vertretungsberechtigt. Einzelnen Geschäftsführern

kann Einzelvertretungsbefugnis eingeräumt und Befreiung

von den Beschränkungen des § 181 BGB erteilt

werden. Die Geschäftsführer Axel Schilling und Manfred

Lorenz sind von den Beschränkungen des § 181

BGB befreit. Als nicht eingetragen wird veröffentlicht:

Bekanntmachungen der Gesellschaft erfolgen nur im

Bundesanzeiger.

B 6341 – 23. 4. 2003 – Straßen- und Tiefbau Lohmann &

Kellner GmbH, 29227 Celle (Große Redder 14). Gegenstand

des Unternehmens sind der Straßen- und

Tiefbau, der Handel mit Baumaterialien sowie der

Garten- und Landschaftsbau. Stammkapital: EUR

25.000. Geschäftsführer: Peter Lohmann, geb. am 21.

12. 1951, Celle. Gesellschaft mit beschränkter Haftung.

Der Gesellschaftsvertrag ist am 13. 2. 2003 abgeschlossen.

Die Gesellschaft hat einen oder mehrere

Geschäftsführer. Ist nur ein Geschäftsführer bestellt,

vertritt dieser die Gesellschaft allein. Sind mehrere

Geschäftsführer bestellt, so sind jeweils zwei Geschäftsführer

gemeinsam oder ein Geschäftsführer

gemeinsam mit einem Prokuristen vertretungsberechtigt.

Einzelnen Geschäftsführern kann Einzelvertretungsbefugnis

eingeräumt und Befreiung von den

Beschränkungen des § 181 BGB erteilt werden. Der

Geschäftsführer Peter Lohmann ist einzelvertretungsberechtigt

und von den Beschränkungen des § 181

BGB befreit. Als nicht eingetragen wird veröffentlicht:

Bekanntmachungen der Gesellschaft erfolgen nur im

Bundesanzeiger.

B 6342 – 29. 4. 2003 – Spareparts GmbH, Celle (Meteorstr.1).

Gegenstand des Unternehmens ist der Handel

mit Ersatzteilen und Zubehör für Kraftfahrzeuge und

Wasserfahrzeuge sowie allen damit direkt oder indirekt

in Zusammenhang stehenden Dienstleistungen.

Stammkapital: EUR 26.000. Geschäftsführer: Matthias

Rowold, geb. am 1.12.1963, Isernhagen-Altwarmbüchen

und Klaus Günther, geb. 18. 9.1946, Isernhagen-Altwarmbüchen.

Gesellschaft mit beschränkter

Haftung. Der Gesellschaftsvertrag ist am 12. 3. 2003

abgeschlossen. Die Gesellschaft hat einen oder mehrere

Geschäftsführer. Ist nur ein Geschäftsführer bestellt,

vertritt dieser die Gesellschaft allein. Sind mehrere

Geschäftsführer bestellt, so sind jeweils zwei Geschäftsführer

gemeinsam oder ein Geschäftsführer

gemeinsam mit einem Prokuristen vertretungsberechtigt.

Einzelnen Geschäftsführern kann Einzelvertretungsbefugnis

eingeräumt und Befreiung von den

Beschränkungen des § 181 BGB erteilt werden. Als

nicht eingetragen wird veröffentlicht: Bekanntmachungen

der Gesellschaft erfolgen im Bundesanzeiger.

B 6343 – 29. 4. 2003 – Reineke Gastro GmbH, Hambühren

(Eichkatzweg 36). Gegenstand des Unternehmens ist

der Betrieb von Cafes, Bistros und anderen Gaststätten

sowie damit zusammenhängenden und verwandten

Geschäften. Stammkapital: EUR 25.000. Geschäftsführer:

Oliver Reineke, geb. am 2. 6. 1969, Celle.

Gesellschaft mit beschränkter Haftung. Der Gesellschaftsvertrag

ist am 3. 4. 2003 abgeschlossen. Die

Gesellschaft hat einen oder mehrere Geschäftsführer.

Ist nur ein Geschäftsführer bestellt, vertritt dieser die

Gesellschaft allein. Sind mehrere Geschäftsführer bestellt,

so sind jeweils zwei Geschäftsführer gemeinsam

oder ein Geschäftsführer gemeinsam mit einem Prokuristen

vertretungsberechtigt. Einzelnen Geschäftsführern

kann Einzelvertretungsbefugnis eingeräumt

und Befreiung von den Beschränkungen des § 181

BGB erteilt werden. Der Geschäftsführer Oliver Reineke

ist einzelvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen

des § 181 BGB befreit. Als nicht eingetragen

wird veröffentlicht: Bekanntmachungen der

Gesellschaft erfolgen nur im Bundesanzeiger.

B 6344 – 29. 4. 2003 – FRIESE Werkzeug- und Maschinenbaugesellschaft

Celle mbH, Celle (Waldweg 94).

Gegenstand des Unternehmens: ist der Handel mit

Werkzeugen aller Art und die Neuanfertigung, Montage

und Reparatur von technischen Anlagen zur

spanlosen Blechbearbeitung. Stammkapital: EUR

25.000. Geschäftsführer: Herbert Friese, geb. am 26.

12. 1950, Celle. Gesellschaft mit beschränkter Haftung.

Der Gesellschaftsvertrag ist am 13. 3. 2003 abgeschlossen

und am 24. 4. 2003 ergänzt. Die Gesellschaft

hat einen oder mehrere Geschäftsführer. Ist nur

ein Geschäftsführer bestellt, vertritt dieser die Gesellschaft

allein. Sind mehrere Geschäftsführer bestellt, so

sind jeweils zwei Geschäftsführer gemeinsam oder ein

Geschäftsführer gemeinsam mit einem Prokuristen

vertretungsberechtigt. Einzelnen Geschäftsführern

kann Einzelvertretungsbefugnis eingeräumt und Befreiung

von den Beschränkungen des § 181 BGB erteilt

werden. Der Geschäftsführer Herbert Friese ist einzelvertretungsberechtigt

und von den Beschränkungen

des § 181 BGB befreit. Als nicht eingetragen wird veröffentlicht:

Bekanntmachungen der Gesellschaft erfolgen

im Bundesanzeiger.

HRB-Veränderungen:

B 270 – 9. 4. 2003 – von Rautenkranz´sche Beteiligungs-

Gesellschaft mit beschränkter Haftung, Celle. Die Gesellschafterversammlung

vom 26. 7. 2003 hat das

Stammkapital auf Euro umgestellt und auf EUR 25.600

erhöht und die entsprechende und weiteren Änderungen

des Gesellschaftsvertrages in §§ 3 (Stammkapital)

und 10 (Gesellschafterbeschlüsse) beschlossen.

B 608 – 16. 4. 2003 – Herbert Wilke Immobilien GmbH,

Celle. Der Sitz der Gesellschaft ist nach Garbsen (Sperlingsweg

16 c) verlegt. Die Firma ist geändert. Sie lautet

nunmehr: Dipl.-Kfm. Wilke Beteiligungsgesellschaft

mbH.

B 792 – 14. 4. 2003 – Cecil GmbH, Celle. Die Gesellschaft

ist durch Beschluss der Gesellschafterversammlung

vom 18. 12. 2002 umgewandelt gem. §§ 190 ff, 226 ff

UmwG in eine Kommanditgesellschaft mit der Firma

Cecil GmbH & Co. KG mit Sitz in Celle. Die Umwandlung

wird erst mit der Eintragung der neuen Gesellschaft

in das Register wirksam. Als nicht eingetragen

wird veröffentlicht: Den Gläubigern der Gesellschaft

ist, wenn sie binnen 6 Monaten nach dieser Bekanntmachung

ihren Anspruch nach Grund und Höhe

schriftlich anmelden, Sicherheit zu leisten, soweit sie

nicht Befriedigung verlangen können. Dieses Recht

steht ihnen jedoch nur zu, wenn sie glaubhaft machen,

dass durch die Verschmelzung die Erfüllung ihrer

Forderung gefährdet wird.

B 1299– 16. 4. 2003 – Street One GmbH, Celle. Die Gesellschaft

ist durch Beschluss der Gesellschafterversammlung

vom 18.12.2002 umgewandelt gem. §§ 190

ff, 226 ff UmwG in eine Kommanditgesellschaft mit

der Firma Street One GmbH & Co. KG mit Sitz in Celle.

Die Umwandlung wird erst mit der Eintragung der

neuen Gesellschaft in das Register wirksam.

Als nicht eingetragen wird veröffentlicht: Den Gläubigern

der Gesellschaft ist, wenn sie binnen 6 Monaten

nach dieser Bekanntmachung ihren Anspruch

nach Grund und Höhe schriftlich anmelden, Sicherheit

zu leisten, soweit sie nicht Befriedigung verlangen

können. Dieses Recht steht ihnen jedoch nur zu, wenn

sie glaubhaft machen, dass durch die Verschmelzung

die Erfüllung ihrer Forderung gefährdet wird.

B 1367 – 1. 4. 2003 – Cobe Convenience-Store GmbH, Celle.

Die Gesellschafterversammlung vom 25. 3. 2003

hat die Sitzverlegung von Celle nach Bergen OT Eversen

(Heidkoppel 20) beschlossen, das Stammkapital

auf Euro umgestellt und auf EUR 26.000 erhöht und

die entsprechenden Änderungen des Gesellschaftsvertrages

in den §§ 1 (Firma, Sitz), 3 (Stammkapital)

und 7 beschlossen.

B 1621 – 8. 4. 2003 – CBR Holding Verwaltungs GmbH,

Celle. Die Geschäftsführer Detlev Meyer und Friedhelm

Behn sind von den Beschränkungen des § 181

BGB befreit.

B 1666 – 3. 4. 2003 – Sun Royal Solarienequipment

GmbH, Celle. Die Gesellschafterversammlung vom 31.

3. 2003 hat das Stammkapital auf Euro umgestellt und

auf EUR 223.000 erhöht und die entsprechende und

weitere Änderung des Gesellschaftsvertrages in §§ 3

(Stammkapital pp.) und 6 beschlossen. Die Geschäftsführer

Reinhard Fritz und Oliver Roy sind von den Beschränkungen

des § 181 BGB befreit.

B 1695 – 4. 4. 2003 – Cebeco Saaten GmbH, 29352 Adelheidsdorf.

Die Gesellschafterversammlung vom 4. 3.

2003 hat die Änderung des Gesellschaftsvertrages in

§ 9 (Geschäftsjahr) beschlossen.

B 5027 – 3. 4. 2003 – ML Immobilien-Handels- und Verwaltungs-GmbH,

Winsen/Aller. Martina Lindhorst ist

nicht mehr Geschäftsführerin. Helmut Paukstadt, geb.

am 3. 10. 1949, Hannover, wurde zum Geschäftsführer

bestellt. Er ist einzelvertretungsbefugt und von den

Beschränkungen des § 181 BGB befreit.

B 5099 – 4. 4. 2003 – Cebeco Mais Verwaltungsgesellschaft

mbH, 29352 Adelheidsdorf. Die Gesellschafterversammlung

vom 4. 3. 2003 hat die Änderung des Gesellschaftsvertrages

in § 6 (Geschäftsjahr pp.) beschlossen.

B 5168 – 20. 1. 2003 – Dipl.-Ing. W. Schrader und Dipl.-

Ing. B. Bauer Ingenieurgesellschaft für Bauwesen mit

beschränkter Haftung, Celle. Bert Escher ist nicht von

den Beschränkungen des § 181 BGB befreit.

B 5187 – 31. 3. 2003 – Herwert-Treppen nach Maß AG,

Celle. Die Hauptversammlungen vom 4. 10. 2002 und

21. 1. 2003 haben das Grundkapital auf Euro umgestellt

und auf EUR 197.600 erhöht und die entsprechende

Änderung der Satzung in § 4 (Grundkapital)

beschlossen. Gesamtprokura derart, dass diese jeweils

gemeinschaftlich mit einem anderen Prokuristen oder

einem Vorstandmitglied zur Vertretung der Gesellschaft

berechtigt sind. Jörg Brodrecht, Kaufmann,

geb. am 24. 6. 1958, Celle, und Bernd Milbradt, geb.

am 26. 10. 1967, Celle. Als nicht eingetragen wird veröffentlicht:

Der Nennbetrag einer Aktie zu DM 500

(gerundet 255,645) wird erhöht um EUR 4,355 auf EUR

260.

B 5248 – 16. 4. 2003 – Obenauf Backwaren GmbH, Bergen.

Die Gesellschafterversammlung vom 28. 3. hat

das Stammkapital auf Euro umgestellt und auf EUR

52.000 erhöht und die entsprechende Änderung des

Gesellschaftsvertrages in § 3 (Stammkapital) beschlossen.

B 5274 – 14. 4. 2003 – RPC Verpackungen Celle GmbH,

Celle. Der Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag

RPC Packaging Holdings (Deutschland) GmbH

als herrschendem Unternehmen ist am 5. 3. 2003 mit

Zustimmung der Gesellschafterversammlung vom

gleichen Tage geändert worden. Wegen des weitergehenden

Inhalts wird auf den gen. Vertrag und die

zustimmenden Beschlüsse der Gesellschafterversammlungen

Bezug genommen.

B 5283 – 28. 4. 2003 – Mobil Immobilie Celle GmbH, Celle.

Erich Kellerhals ist nicht mehr Geschäftsführer. Die

Gesellschafterversammlung vom 21. 3. 2003 hat die

Auflösung der Gesellschaft beschlossen. Peter Rösler,

geb. am 29.12.1958, München wurde zum alleinigen

Liquidator bestellt.

B 5363 – 3. 4. 2003 – Hesse Haus und Immobilien Vertriebs

GmbH, Wietze. Die Gesellschafterversammlung

vom 20. 3. 2003 hat die Auflösung der Gesellschaft beschlossen.

Hinrich Hesse, geb. am 6. 6. 1961, Wietze-

Wieckenberg, wurde zum Liquidator bestellt.

B 5408 – 14. 4. 2003 – ASCO-CO-COM Immobilien GmbH,

Nienhagen. Die Gesellschafterversammlung vom 2. 4.

2003 hat die Auflösung der Gesellschaft beschlossen.

Martina Behrenshausen, geb. Jungwirth, geb. am 25.

6. 1957, Nienhagen, wurde zur Liquidatorin bestellt.

Sie ist einzelvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen

des § 181 BGB befreit.

B 5464 – 17. 4. 2003 – Contex Betontechnik GmbH, Eicklingen.

Horst Rusteberg ist nicht mehr Geschäftsführer.

Heinz Alexander Breitenfeld, geb. am 2. 8. 1955,

Braunschweig, wurde zum Geschäftsführer bestellt. Er

ist einzelvertretungsbefugt.

B 5632 – 8. 4. 2003 – HEADS/M-I GmbH, Lachendorf. Die

Gesellschafterversammlung vom 25. 2. 2003 hat die

Änderung von Firma und Sitz und die entsprechenden

und weiteren Änderungen des Gesellschaftsvertrages

in den §§ 1 (Firma, Sitz) und 6 (Zustimmungspflichtige

Geschäfte) beschlossen. Die Firma lautet jetzt: M-I

HDD GmbH. Der Sitz ist nach Celle (Grafftring 5 – 7)

verlegt. Edward Townsley ist nicht mehr Geschäftsführer.

Ralf Sundermann wurde zum Geschäftsführer

bestellt. Er ist einzelvertretungsberechtigt und von

den Beschränkungen des § 181 BGB befreit.

B 5716 – 2. 4. 2003 – Birger Koch Gesellschaft mit beschränkter

Haftung, Celle. Die Gesellschaft ist infolge

der durch rechtskräftigen Beschluss des Amtsgerichts

Celle vom 27. 3. 2003 erfolgten Ablehnung der Eröffnung

des Insolvenzverfahrens über das Vermögen der

Gesellschaft mangels einer den Kosten des Verfahrens

entsprechenden Masse aufgelöst. Von Amts wegen

eingetragen.

B 5720 – 2. 4. 2003 – PRO-CON PROJEKT – CONSULT

GmbH, Celle. Eckhard Haase ist nicht mehr Geschäfts-

UNSERE WIRTSCHAFT • Industrie- und Handelskammer Lüneburg-Wolfsburg 6/2003 41

Handelsregister


Handelsregister

führer. Cathleen Hasse, geb. Böhme, geb. am 18. 12.

1969, Celle, wurde zur Geschäftsführerin bestellt.

B 5752 – 11. 4. 2003 – batteryconnect gmbh, Celle. Harald

Störring, geb. am 23. 9. 1950, Langenfeld, wurde

zum Geschäftsführer bestellt. Er ist einzelvertretungsbefugt

und von den Beschränkungen des § 181 BGB

befreit.

B 5779 – 1. 4. 2003 – H. G. Rahte Pflanzenvertriebs- und

Dienstleistungsgesellschaft mbH, Wietze. Die Gesellschafterversammlung

vom 7. 3. 2003 hat die Änderung

der Firma und des Gegenstandes und die entsprechenden

Änderungen des Gesellschaftsvertrages

in den §§ 1 (Firma, Sitz), 2 (Gegenstand) und 4

(Stammkapital pp.) (nur hinsichtlich der Stammeinlagen)

beschlossen. Der Gegenstand ist der Vertrieb von

Forstpflanzen, Landschaftsgehölzen, Gartengehölzen

und Sämereien sowie Ausführung von Dienstleistungen

aller Art innerhalb dieses Bereiches. Die Firma

lautet jetzt: Rahte Garten Baumschulen Forst GmbH.

B 5789 – 9. 4. 2003 – Baker Hughes (Deutschland) GmbH,

Celle. Die Gesellschafterversammlung vom 26. 2. 2003

hat die Änderung des Gegenstandes und die entsprechende

Änderung des Gesellschaftsvertrages in § 2

(Gegenstand) beschlossen. Gegenstand ist die Entwicklung,

die industrielle Herstellung, der Kauf, der

Vertrieb, der Im- und Export und die Montage von

Maschinen, maschinellen Anlagen, Geräten und anderen

Apparaten, insbesondere zum Einsatz in der

Verfahrenstechnik, im Umweltschutz, im Bergbau, in

der Gewinnung und Aufbereitung von Rohstoffen aller

Art und im Bauwesen. Zum Gegenstand des Unternehmens

gehören weiterhin Service- und Ingenieurleistungen

auf diesen Gebieten. Gegenstand des

Unternehmens ist ferner der Verkauf von Chemikalien

und deren Anwendung für die Raffinierung von Erdöl

und Kühlwasser-, Abwasser- und Boilerbehandlungen

in Erdöl-Raffinerien, in Erdöl- und Erdgasfeldern

sowie die Behandlung von Erdöl und Erdgassonden.

B 5825 – 11. 4. 2003 – Stadtwerke Soltau Gesellschaft mit

beschränkter Haftung, Soltau. Gesamtprokura: Katja

Kümmel, geb. am 13. 7. 1968, Bad Oldesloe. Sie ist zusammen

mit einem weiteren Prokuristen oder einem

Geschäftsführer vertretungsberechtigt.

B 5884 – 20. 3. 2003 – Wohnungs-, Ansiedlungs- und

Fremdenverkehrsgesellschaft Schneverdingen mbH,

Schneverdingen. Michael Becker ist nicht mehr Geschäftsführer.

Fritz-Ulrich Kasch, geb. am 6. 2. 1950,

Schneverdingen, wurde zum Geschäftsführer bestellt.

Er ist einzelvertretungsbefugt und von den Beschränkungen

des § 181 BGB befreit.

B 5909 – 7. 4. 2003 – TR Immobilienverwaltungs GmbH,

Munster. Die Gesellschafterversammlung vom 25. 2.

2003 hat die Änderung der Firma und des Sitzes und

die entsprechenden und weiteren Änderungen des

Gesellschaftsvertrages in den §§ 1 (Firma, Sitz, Gegenstand)

und 2 (Stammkapital, nur hinsichtlich der

Stammeinlagen) beschlossen. Die Firma lautet nunmehr:

BW Immobilien Verwaltungs GmbH, Soltau

(Beim Schäferkreuz 1). Jan Eutert ist nicht mehr Geschäftsführer.

Bernd Worthmann, geb. am 28. 3. 1964,

29649 Wietzendorf, wurde zum Geschäftsführer bestellt.

Er ist einzelvertretungsberechtigt und von den

Beschränkungen des § 181 BGB befreit.

B 5916 – 3. 4. 2003 – Tresp & Renner Soltau GmbH, Soltau.

Die Gesellschafterversammlung vom 25. 2. 2003

hat die Änderung der Firma und die entsprechende

und weitere Änderungen des Gesellschaftsvertrages

in den §§ 1 (Firma, Sitz) und 3 (Stammkapital pp.) (nur

hinsichtlich der Stammeinlage) beschlossen. Die Firma

lautet nunmehr: Soltauer Elektrotechnik GmbH.

B 5924 – 4. 4. 2003 – „ARTIS Gesellschaft für angewandte

Messtechnik mbH“, Bispingen-Behringen. Die Prokura

Erika Kronenberg ist erloschen.

B 6006 – 14. 4. 2003 – Borchardt Bauunternehmung

GmbH, Bergen. Hans-Joachim Gülck ist nicht mehr Geschäftsführer.

B 6043 – 10. 4. 2003 – WISAG Facility Management Nord

GmbH, Schneverdingen. Gesamtprokura: Marius Maslyk,

geb. am 16. 8. 1963, Grove. Er ist zusammen mit

einem Geschäftsführer vertretungsberechtigt.

B 6233 – 16. 4. 2003 – Grunewald und Behrens Steuerberatungsgesellschaft

mbH, Soltau. Thomas Hartmann,

geb. am 8.6.1970, Hamburg wurde zum Geschäftsführer

bestellt. Er ist einzelvertretungsbefugt

und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit.

B 6294 – 1. 4. 2003 – Fertig- & Massivhaus GmbH, 29643

Neuenkirchen OT Schwalingen. Die Gesellschafterversammlung

vom 3. 2. 2003 hat das Stammkapital auf

Euro umgestellt und auf EUR 26.000 erhöht und die

entsprechenden und weiteren Änderungen des Gesellschaftsvertrages

in den §§ 4 (Stammkapital), 7 und

8 beschlossen. Eckhard Lünsmann ist nicht mehr Geschäftsführer.

Kerstin Lünsmann wurde zur Geschäftsführerin

bestellt. Sie ist einzelvertretungsberechtigt

und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit.

B 6302 – 22. 4. 2003 – REMAG GmbH, Celle. Antonio Rubera

ist nicht mehr Geschäftsführer. Marco Rubera,

geb. am 31. 1. 1972, Magdeburg, wurde zum Geschäftsführer

bestellt. Er ist von den Beschränkungen

des § 181 BGB befreit.

B 6329 – 4. 4. 2003 – Cohrs Tiefbau Ilster Betriebs-GmbH,

Munster. Die Prokura Rainer Pagelsen ist erloschen.

B 6335 – 14. 4. 2003 – Curanis Gewerbeimmobilien

GmbH, Munster. Die Gesellschaft hat mit der Curanis

Holding GmbH in Munster als herrschendem Unter-

nehmen am 20. 3. 2003 mit Zustimmung der Gesellschafterversammlung

vom gleichen Tage – einen Beherrschungs-

und Gewinnabführungsvertrag geschlossen.

Wegen des weitergehenden Inhalts wird

auf den genannten Vertrag und die zustimmenden

Beschlüsse der Gesellschafterversammlungen Bezug

genommen.

B 6340 – 23. 4. 2003 – Fritz Meyer GmbH, 29643 Neuenkirchen.

Lars Meyer, geb. am 23. 3. 1971, Neuenkirchen,

und Axel Meyer, geb. am 24. 5. 1974, Schneverdingen,

wurden zu Geschäftsführern bestellt. Sie sind

einzelvertretungsbefugt und von den Beschränkungen

des § 181 BGB befreit.

HRB-Löschung:

B 792 – 11. 4. 2003 – Cecil GmbH, Celle. Die Firma ist erloschen.

B 5409 – 24. 4. 2003 – PBD Personal-, Betreuungs- und

Dienstleistungsgesellschaft mbH, Winsen/Aller. Die

Liquidation ist beendet. Die Firma ist erloschen.

Weitere HR-Meldungen?

Und wo man sie findet!

Die Handelsregister-Veröffentlichungen

in der IHK-Zeitschrift sind ‘Amtliche

Bekanntmachungen’. Allein die Amtsgerichte

legen fest, in welchen Publikationen

Handelsregister-Veröffentlichungen

(kostenpflichtig) abgedruckt werden.

Wenn Sie in diesem Jahr Veröffentlichungen

einiger Amtsgerichte vermissen,

liegt es daran, dass diese Amtsgerichte

die IHK-Zeitschrift nicht als Veröffentlichungsorgan

benannt haben.

Wir haben bereits Kontakt mit diesen

Amtsgerichten aufgenommen und

bemühen uns darum, dass im kommenden

Jahr möglichst wieder Veröffentlichungen

aus dem gesamten IHK-Bezirk

abgedruckt werden können.

Im Internet können Sie aktuelle Handelsregister-Neueintragungen

und -Löschungen

aller Amtsgerichte des IHK-Bezirks

der letzten sechs Monate abrufen:

www.ihk24-lueneburg.de/unternehmen

Amtsgericht Lüneburg

HRA-Neueintragungen:

A 2023 – 3. 4. 2003 – Schoeja Datentechnik OHG, Lüneburg

(Boecklerstraße 14; Erstellung und der Vertrieb

von Software, Systemanalyse und EDV-Beratung, Handel

mit Hardware sowie alle damit zusammenhängenden

Geschäfte. Offene Handelsgesellschaft, die

am 1. 10. 2002 begonnen hat. Persönlich haftende

Gesellschafter: Christian Kröhnoff, geb. 24. 9. 1968,

Lüneburg, Stefan Schoeja, geb. 2. 6. 1970, Lüneburg,

und Thomas Bühring, geb. 13. 1. 1970, Lüneburg.

A 2024 – 7. 4. 2003 – BUCON-KG, Hohnstorf (Dorfstraße

47; Sicherheitsdienste sowie der Handel, Beratung

und Verlegung von Bodenbelägen). Kommanditgesellschaft,

die mit Eintragung in das Handelsregister

begonnen hat. Persönlich haftende Gesellschafter:

Stephan Streubel, geb. 26. 4. 1983, Hamburg. Ein

Kommanditist.

A 2026 – 14. 4. 2003 – Hans Nielsen e. K. Desk Top Publishing

Reprovorlagen – Litho – Druck – Display,

Brietlingen (Am Gemeindehaus 15 A). Inhaber: Hans-

Friedrich Nielsen, geb. 17. 12. 1939, Brietlingen. Der

Sitz ist von Lauenburg (AG Schwarzenbek – HRA 534)

nach Brietlingen verlegt. Die Firma ist ergänzt.

A 2027 – 28. 4. 2003 – Steckel Optik Beatrice Steckel e.

Kfr., Bleckede (Breite Straße 14; Handel mit Brillen

und Zubehör und deren Reparatur). Inhaberin: Beatrice

Steckel, geb. 4. 11. 1973, Bleckede.

A 2028 – 24. 4. 2003 – Stefan Beyer und Bernd Meyer

oHG, Oldendorf/Luhe (Wohlenbüttel Nr. 6; Gegenstand

des Unternehmens ist die handwerksmäßige

Durchführung von Maurer-, Betonbauer- und Estricharbeiten

aller Art und schlüsselfertiges Bauen sowie

die Vornahme aller zu diesem Zweck förderlichen

Maßnahmen und Rechtsgeschäfte). Offene Handelsgesellschaft;

Beginn: 31. 12. 2002. Persönlich haftender

Gesellschafter: Stefan Beyer, geb. 11. 10. 1974, Lüneburg,

und Bernd Meyer, geb. 14. 4. 1947, Oldendorf/Luhe.

A 2029 – 24. 4. 2003 – Dachdeckerei Behning oHG, Neetze

(Am Gutshof 1 b; Dachdecker- und Bau-Klempnerarbeiten).

Offene Handelsgesellschaft; Beginn: 1. 1.

2003. Persönlich haftende Gesellschafter: Peter Behning,

geb. 9. 9. 1955, Neetze, und Ralf Wegner, geb.

21. 12. 1963, Winsen.

A 2030 – 28. 4. 2003 – Direkt, Inhaber Harald Stegen e.

K., Amelinghausen (Gartenstraße 4; Disposition, Logistik

und Werbung); Inhaber: Harald Stegen, geb. 4. 10.

1962, Amelinghausen.

A 2031 – 15. 4. 2003 – AMBER LAGOON Shipping GmbH

& Co. KG, Lüneburg (Auenweg 8), wohin der Sitz vom

Buxtehude verlegt worden ist. Kommanditgesellschaft;

Beginn: 2. 4. 1996; persönlich haftende Gesellschafterin:

Schiffahrtsbeteiligungsgesellschaft AMBER

LAGOON Shipping mbH & Co. KG Lüneburg. 244 Kommanditisten.

HRA-Veränderungen:

A 507 – 22. 4. 2003 – GARBERSBAU Hermann Garbers

GmbH & Co., Lüneburg. Die Gesellschaft ist infolge

Eröffnung des Insolvenzverfahrens aufgelöst. Die Prokuren

Manfred Ebert, Uwe Hinzmann, Klaus-Werner

Knöll und Bernd Wegner sind erloschen; von Amts

wegen eingetragen.

A 876 – 9. 4. 2003 – Eichdorf Gaststätten-, Einrichtungsund

Betriebs-GmbH & Co. KG, Nahrendorf OT Eichdorf.

Im Wege der Sonderrechtsnachfolge: 1 Kommanditist

ausgeschieden; eine Kommanditeinlage

geändert.

A 1013 – 22. 4. 2003 – Peter Kopp GmbH & Co. Fensterbau,

Embsen. Im Wege der Sonderrechtsnachfolge:

2 Kommanditisten sind ausgeschieden, 2 Kommanditisten

sind eingetreten, 2 Einlagen wurden erhöht.

A 1026 – 10. 4. 2003 – Drogerie Oskar Wilke Inh. Ursula

von Eberstein, Dahlenburg. Die Haftung für die im

Geschäftsbetrieb der bisherigen Inhaberin begründeten

Verbindlichkeiten sowie der Übergang der Forderungen

auf die neue Inhaberin sind ausgeschlossen.

Die Firma ist geändert in Drogerie Oskar Wilke e. K.

Neue Inhaberin: Svea Freifrau von Eberstein, geb.

9. 10. 1964, Dahlenburg.

A 1573 – 23. 4. 2003 – Baustoffwerke Neetze GmbH & Co.

KG & Co. Kommanditgesellschaf, Neetze. Die Prokura

Thomas Kohlmeyer ist erloschen.

A 1583 – 16. 4. 2003 – LCD Lüneburger Container- und

Muldendienst GmbH & Co. KG, Lüneburg. Im Wege

der Sonderrechtsnachfolge ist eine Kommanditistin

ausgeschieden und eine Kommanditistin eingetreten.

A 1727 – 16. 4. 2003 – Lüneburg Estrich- und Fußbodenbau

GmbH & Co. KG, Deutsch Evern. Im Wege der Sonderrechtsnachfolge:

1 Kommanditist ausgeschieden; 1

Einlage geändert.

A 1734 – 9. 4. 2003 – Rosenkranz GmbH & Co. Hansahus

Kommanditgesellschaft, Lüneburg. Im Wege der Sonderrechtsnachfolge:

Ein Kommanditist ist aus der Gesellschaft

ausgeschieden; eine Kommanditeinlage

wurde erhöht.

A 1794 – 11. 4. 2003 – Raab Translogistik GmbH & Co. KG,

Vastorf OT Volkstorf. Im Wege der Sonderrechtsnachfolge:

1 Kommanditist ist ausgeschieden, 1 Kommanditist

ist eingetreten.

A 1797 – 30. 4. 2003 – Eisenvater Lüneburg KG Fachgroßhandel

für Haustechnik, Lüneburg (jetzt Christian-Herbst-Str.

15). Die Firma ist geändert in Eisenvater

& Stitz KG Fachgroßhandel für Haustechnik. Die Firma

der Kommanditistin ist geändert in Hermann Stitz &

Co. KG. Eine Kommanditeinlage ist geändert.

A 1816 – 17. 4. 2003 – Antiquariats-Union Vertriebs

GmbH & Co. KG, Lüneburg. 1 Kommanditeinlage ist

geändert.

A 1906 – 8. 4. 2003 – Grote OHG, Deutsch Evern. Die Firma

ist geändert in: Grote und Grote oHG.

A 1941 – 23. 4. 2003 – „Cafe Central“ Gastronomiebetriebsgesellschaft

mbH & Co. KG, Lüneburg. 1 Kommanditist

ist eingetreten, 1 Einlage ist herabgesetzt.

HRB-Neueintragungen:

B 2466 – 7. 4. 2003 – „BEST“ Holding Aktiengesellschaft,

Lüneburg (Lüner Rennbahn 2). Gegenstand des Unternehmens

ist die Beteiligung und Verwaltung von

Tochtergesellschaften, Unternehmensberatung sowie

Beteiligungsmanagement und alle damit im Zusammenhang

stehenden Tätigkeiten. Stammkapital: EUR

60.000. Vorstand: Svend Holger Schulze, geb. 25. 3.

1959, Handorf, und Manfred Quint, geb. 29. 1. 1958,

Glinde. Aktiengesellschaft infolge Umwandlung (§§

190ff, 226ff UmwG) aus einer Gesellschaft mit beschränkter

Haftung („BEST“ Holding GmbH, AG Lüneburg

HRB 1972). Die Satzung ist festgestellt am 15.

8. 2002. Die Gesellschaft wird durch ein Vorstandsmitglied

allein vertreten, auch wenn mehrere Vorstandsmitglieder

bestellt sind. Die Mitglieder des Vorstandes

sind von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit,

soweit dies aktienrechtlich zulässig ist. Nicht eingetragen:

Das Grundkapital wird durch Formwechsel der

bisherigen Gesellschaft, der „BEST“ Holding GmbH,

Lüneburg, erbracht. Es ist eingeteilt in 60.000 Stückaktien.

Die Mitglieder des Vorstandes werden durch

den Aufsichtsrat bestimmt. Den ersten Aufsichtsrat

der Gesellschaft bilden: Harald Quint, geb. 31. 10.

1953, Lübeck, (Vorsitzender), Kaj Hansen, geb. 6. 12.

1950, Harrislee, Jürgen Schmidt, geb. 30. 8. 1964, Bad

Lausick. Die Veröffentlichungen der Gesellschaft erfolgen

nur im Bundesanzeiger. Die mit der Anmeldung

eingereichten Schriftstücke, insbesondere der

Bericht der Gründungsprüferin, können beim Registergericht

eingesehen werden.

B 2467 – 3. 4. 2003 – GASTRO-IDEE GmbH, Kirchgellersen

(Beim Backhaus 4). Gegenstand des Unternehmens ist

der Betrieb und die Beteiligung an gastronomischen

Betrieben. Stammkapital: EUR 25.000. Geschäftsführer:

Michael Scharmer, geb. 15. 1. 1977, Kirchgellersen.

Gesellschaft mit beschränkter Haftung. Gesellschafts-

42 UNSERE WIRTSCHAFT • Industrie- und Handelskammer Lüneburg-Wolfsburg 6/2003


vertrag vom 7. 11. 2002 mit Änderung vom 10. 2. 2003.

Die Gesellschaft hat einen oder mehrere Geschäftsführer.

Ist nur ein Geschäftsführer bestellt, so vertritt

er die Gesellschaft allein. Sind mehrere Geschäftsführer

bestellt, so wird die Gesellschaft durch zwei Geschäftsführer

gemeinsam vertreten. Alleinvertretungsbefugnis

und die Befreiung von den Beschränkungen

des § 181 BGB können erteilt werden. Der

Geschäftsführer Michael Scharmer ist stets alleinvertretungsberechtigt

und, abweichend von

§ 181 BGB befugt, die Gesellschaft auch bei Rechtsgeschäften

mit sich selbst oder einem von ihm vertretenen

Dritten zu vertreten. Nicht eingetragen: Die Veröffentlichungen

der Gesellschaft erfolgen nur im Bundesanzeiger.

Der Gesellschafter Michael Scharmer

macht im Geldwert von EUR 2.856,17 folgende Einlagen

auf das Stammkapital: Büroausstattung (Computernetzwerk

mit drei eigenständigen Computern,

Netzwerkdrucker, Faxgerät, ISDN-Telefonanlage, Software).

B 2468 – 7. 4. 2003 – Vitello GmbH, Bardowick (Kuhreiher

3). Gegenstand des Unternehmens ist der Catering

Service und Gastronomie sowie der Handel und die

Dienstleistung die sich daraus ergeben. Stammkapital:

EUR 25.000. Geschäftsführer: Michael Rensch, geb.

15. 2. 1961, Bardowick, und Wolfgang Bierig, geb. 8.

8. 1955, Bardowick. Gesellschaft mit beschränkter Haftung.

Gesellschaftsvertrag vom 20. 2. 2003. Die Gesellschaft

hat einen oder mehrere Geschäftsführer. Ist

nur ein Geschäftsführer bestellt, so vertritt er die Gesellschaft

allein. Sind mehrere Geschäftsführer bestellt,

so wird die Gesellschaft durch zwei Geschäftsführer

gemeinsam oder durch einen Geschäftsführer

in Gemeinschaft mit einem Prokuristen vertreten. Alleinvertretungsbefugnis

und die Befreiung von den

Beschränkungen des § 181 BGB können erteilt werden.

Die Geschäftsführer Michael Rensch und Wolfgang

Bierig sind stets, abweichend von § 181 BGB befugt,

die Gesellschaft auch bei Rechtsgeschäften mit

sich selbst oder einem von ihm vertretenen Dritten zu

vertreten. Nicht eingetragen: Die Veröffentlichungen

der Gesellschaft erfolgen nur im Bundesanzeiger.

B 2469 – 7. 4. 2003 – The Old Guard Company GmbH,

Neuhaus/Amt Neuhaus (Haarer Str. 1). Gegenstand

des Unternehmens ist die Produktion und der Handel

mit Waren unterschiedlicher Warengruppen unter eigenem

Markennamen sowie der Handel mit Waren aller

Art soweit nicht erlaubnispflichtig. Stammkapital:

EUR 25.000. Geschäftsführerin: Daniela Groß, geb.

2. 4. 1976, Neuhaus. Gesellschaft mit beschränkter

Haftung. Gesellschaftsvertrag vom 20. 2. 2003. Die Gesellschaft

hat einen oder mehrere Geschäftsführer. Ist

nur ein Geschäftsführer bestellt, so vertritt er die Gesellschaft

allein. Sind mehrere Geschäftsführer bestellt,

so wird die Gesellschaft durch zwei Geschäftsführer

gemeinsam oder durch einen Geschäftsführer

in Gemeinschaft mit einem Prokuristen vertreten. Alleinvertretungsbefugnis

und die Befreiung von den

Beschränkungen des § 181 BGB können erteilt werden.

Die Geschäftsführerin Daniela Groß ist stets alleinvertretungsberechtigt

und, abweichend von § 181

BGB befugt, die Gesellschaft auch bei Rechtsgeschäften

mit sich selbst oder einem von ihr vertretenen

Dritten zu vertreten. Nicht eingetragen: Die Veröffentlichungen

der Gesellschaft erfolgen nur im Bundesanzeiger.

B 2470 – 8. 4. 2003 – Systempartner IT-Verwaltungs

GmbH, Lüneburg (Auf der Hude 72). Gegenstand des

Unternehmens ist die Geschäftsführung und die Verwaltung

der Beteiligung an der Systempartner IT-Vertriebs

GmbH & Co. KG, die den An- und Verkauf von

Computer Hard- und Software, Peripheriegeräten und

Zubehörartikeln sowie die Erbringung von Montage-

, Service- und Reparaturleistungen für die aufgeführten

Artikel in nicht handwerksrelevantem Umfang

zum Gegenstand hat. Stammkapital: EUR 25.000. Geschäftsführer:

Eduard Girod, geb. 26. 2. 1976, Bardowick.

Gesellschaft mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 27. 12. 2002. Die Gesellschaft hat

einen oder mehrere Geschäftsführer. Ist nur ein Geschäftsführer

bestellt, so vertritt er die Gesellschaft allein.

Sind mehrere Geschäftsführer bestellt, so wird

die Gesellschaft durch zwei Geschäftsführer gemeinsam

oder durch einen Geschäftsführer in Gemeinschaft

mit einem Prokuristen vertreten. Alleinvertretungsbefugnis

und die Befreiung von den Beschränkungen

des § 181 BGB können erteilt werden. Der

Geschäftsführer Eduard Girod ist stets alleinvertretungsberechtigt

und, abweichend von § 181 BGB befugt,

die Gesellschaft auch bei Rechtsgeschäften mit

sich selbst oder einem von ihm vertretenen Dritten zu

vertreten. Nicht eingetragen: Die Veröffentlichungen

der Gesellschaft erfolgen nur im Bundesanzeiger.

B 2471 – 10. 4. 2003 – Meyer Elektrotechnik GmbH, Nahrendorf

(Tangsehler Weg 15). Gegenstand des Unternehmens

ist der Handel mit elektronischen Geräten

sowie der Ein- und Ausbau und die Unterhaltung elektrontechnischer

Einrichtungen. Stammkapital: EUR

25.000. Geschäftsführer: Thorsten Meyer, geb. 11. 8.

1972, Nahrendorf. Gesellschaft mit beschränkter Haftung.

Gesellschaftsvertrag vom 30. 12. 2002. Die Gesellschaft

hat einen oder mehrere Geschäftsführer. Ist

nur ein Geschäftsführer bestellt, so vertritt er die Gesellschaft

allein. Sind mehrere Geschäftsführer bestellt,

so wird die Gesellschaft durch zwei Geschäftsführer

gemeinsam oder durch einen Geschäftsführer

in Gemeinschaft mit einem Prokuristen vertreten. Alleinvertretungsbefugnis

und die Befreiung von den

Beschränkungen des § 181 BGB können erteilt werden.

Der Geschäftsführer Thorsten Meyer ist stets alleinvertretungsberechtigt

und, abweichend von § 181

BGB befugt, die Gesellschaft auch bei Rechtsgeschäften

mit sich selbst oder einem von ihm vertretenen

Dritten zu vertreten. Nicht eingetragen: Die Veröffentlichungen

der Gesellschaft erfolgen nur im Bundesanzeiger.

B 2472 – 10. 4. 2003 – Morgner Mode GmbH, Lüneburg

(An den Brodbänken 8 a). Gegenstand des Unternehmens

ist der Handel mit Modeartikeln aller Art. Gegenstand

des Unternehmens ist ferner die Be- und

Verarbeitung von Pelzen, Leder und Textilien. Stammkapital:

DM 50.000. Geschäftsführerin: Cornelia Morgner,

geb. 12. 8. 1956, Rosengarten. Gesellschaft mit beschränkter

Haftung. Gesellschaftsvertrag vom 17. 2.

1995 mit Änderung vom 7. 2. 2003. Durch Gesellschafterbeschluss

vom 7. 2. 2003 ist der Sitz der Gesellschaft

von Hamburg (HRB 58297 Amtsgericht Hamburg)

nach Lüneburg verlegt worden. Die Gesellschaft

hat einen oder mehrere Geschäftsführer. Ist nur ein

Geschäftsführer bestellt, so vertritt er die Gesellschaft

allein. Sind mehrere Geschäftsführer bestellt, so wird

die Gesellschaft durch zwei Geschäftsführer gemeinsam

oder durch einen Geschäftsführer in Gemeinschaft

mit einem Prokuristen vertreten. Alleinvertretungsbefugnis

und die Befreiung von den Beschränkungen

des § 181 BGB können erteilt werden. Die

Geschäftsführerin Cornelia Morgner ist stets alleinvertretungsberechtigt

und, abweichend von § 181

BGB befugt, die Gesellschaft auch bei Rechtsgeschäften

mit sich selbst oder einem von ihm vertretenen

Dritten zu vertreten. Nicht eingetragen: Die Veröffentlichungen

der Gesellschaft erfolgen nur im Bundesanzeiger.

B 2473 – 8. 4. 2003 – Günter Lüthje GmbH, Hittbergen

(Barförder Elbdeich 15). Gegenstand des Unternehmens

ist das bisher unter der Firma Günter Lüthje Spedition

betriebene Speditionsunternehmen. Stammkapital:

EUR 579.000. Geschäftsführer: Henning Lüthje,

geb. 24. 3. 1964, Hittbergen. Gesellschaft mit beschränkter

Haftung. Gesellschaftsvertrag vom 27. 11.

2002 mit Änderung vom 4. 12. 2002. Die Gesellschaft

hat einen oder mehrere Geschäftsführer. Ist nur ein

Geschäftsführer bestellt, so vertritt er die Gesellschaft

allein. Sind mehrere Geschäftsführer bestellt, so wird

die Gesellschaft durch zwei Geschäftsführer gemeinsam

oder durch einen Geschäftsführer in Gemeinschaft

mit einem Prokuristen vertreten. Alleinvertretungsbefugnis

und die Befreiung von den Beschränkungen

des § 181 BGB können erteilt werden. Der Geschäftsführer

Henning Lüthje ist abweichend von

§ 181 BGB befugt, die Gesellschaft auch bei Rechtsgeschäften

mit sich selbst oder einem von ihm vertretenen

Dritten zu vertreten. Er vertritt die Gesellschaft allein,

solange er einziger Geschäftsführer ist. Nicht eingetragen:

Die Veröffentlichungen der Gesellschaft erfolgen

nur im Bundesanzeiger. Die Gesellschafter

Olga Lüthje, Henning Lüthje, Joachim Lüthje, Jürgen

Lüthje, Maren Lüthje und Andrea Schmidt machen im

Geldwert von insgesamt EUR 675.045 folgende Einlagen

auf das Stammkapital: Einbringung des gesamten

Gesellschaftsvermögens der Einzelfirma Günter Lüthje

Gewerbl. Güternahverkehr, Hittbergen.

B 2474 – 16. 4. 2003 – TRANS PROBET GmbH, Adendorf

(Rudolf-Kinau-Weg 3) – Zweigniederlassung der dem

Staatsrecht der Republik Polen unterliegenden Fa.

TRANS PROBET - Gesellschaft mit beschränkter Haftung

mit Sitz in Katowice (HRB 492). Gegenstand des

Unternehmens ist die Ausführung von Maurer- und

Betonarbeiten. Stammkapital: 4.000 Zloty. Geschäftsführer:

Wojciech Jurczak, geb. 2. 1. 1953, Adendorf

(Vorsitzender des Vorstandes). Tomasz Tyc, geb. 6. 12.

1957, Katowice/Polen (stellvertretender Vorstandsvorsitzender).

Einzelprokurist: für die Zweigniederlassung:

Tadeusz Stefan Stepien, geb. 12. 2. 1948, Reppenstedt.

Gesamtprokurist: Mariusz Zemla, geb. 19. 9.

1970, Siemianowice/Polen. Gesellschaft mit beschränkter

Haftung. Gesellschaftsvertrag vom 16. 9.

2002. Die Gesellschaft hat ein bis fünf Vorstandsmitglieder.

Sind mehrere Vorstandsmitglieder bestellt, so

wird die Gesellschaft durch zwei Vorstandsmitglieder

gemeinsam oder durch ein Vorstandsmitglied in Gemeinschaft

mit einem Prokuristen vertreten. Besteht

der Vorstand aus mehreren Personen, so kann der Vorstandsvorsitzende

selbstständig Vermögenserklärungen

abgeben, wobei der Wert des Vermögens nicht

mehr als den Gegenwert von 20.000 US-Dollar betragen

darf.

B 2475 – 28. 4. 2003 – media & service Werbeagentur

GmbH, Scharnebeck (Eschenweg 2). Gegenstand des

Unternehmens ist das Betreiben einer Full-Service-

Werbeagentur mit allen dazu gehörenden Dienstleistungen.

Stammkapital: EUR 25.000. Geschäftsführer:

Harald Buchholz, geb. 7. 11. 1964, Barendorf. Prokurist:

René Gravenhorst, geb. 2. 11. 1968, Lüneburg

(Einzelprokura). Gesellschaft mit beschränkter Haftung.

Gesellschaftsvertrag vom 7. 2. 2003. Die Gesellschaft

hat einen oder mehrere Geschäftsführer. Ist nur

ein Geschäftsführer bestellt, so vertritt er die Gesellschaft

allein. Sind mehrere Geschäftsführer bestellt, so

wird die Gesellschaft durch zwei Geschäftsführer gemeinsam

vertreten. Alleinvertretungsbefugnis und

die Befreiung von den Beschränkungen des § 181 BGB

können erteilt werden. Der Geschäftsführer Harald

Buchholz ist stets alleinvertretungsberechtigt und, abweichend

von § 181 BGB befugt, die Gesellschaft auch

bei Rechtsgeschäften mit sich selbst oder einem von

ihm vertretenen Dritten zu vertreten. Nicht eingetragen:

Die Veröffentlichungen der Gesellschaft erfolgen

nur im Bundesanzeiger.

B 2476 – 28. 4. 2003 – BusCoTech GmbH, Melbeck (Zur

Ohe 28). Gegenstand des Unternehmens ist der Handel

mit Waren aller Art, speziell IT- und Telekommunikationsartikeln.

Stammkapital: EUR 26.000. Geschäftsführer:

Martin Müller, geb. 9. 8. 1979, Melbeck.

Gesellschaft mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 11. 3. 2003. Die Gesellschaft hat einen

oder mehrere Geschäftsführer. Jeder Geschäftsführer

ist alleinvertretungsberechtigt und, abweichend von

§ 181 BGB befugt, die Gesellschaft auch bei Rechtsgeschäften

mit sich selbst oder einem von ihm vertretenen

Dritten zu vertreten. Nicht eingetragen: Die Veröffentlichungen

der Gesellschaft erfolgen nur im Bundesanzeiger.

B 2477 – 30. 4. 2003 – Grote GmbH, Deutsch Evern (Schützenstraße

6). Gegenstand des Unternehmens ist der

Betrieb einer Strickerei sowie der Handel mit Textilien.

Stammkapital: EUR 25.000. Geschäftsführer: Paul

Grote, geb. 25. 2. 1939, Deutsch Evern, und Michael

Grote, geb. 20. 4. 1971, Deutsch Evern. Gesellschaft

mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag vom

11. 2. 2003. Die Gesellschaft hat einen oder mehrere

Geschäftsführer. Ist nur ein Geschäftsführer bestellt,

so vertritt er die Gesellschaft allein. Sind mehrere Geschäftsführer

bestellt, so wird die Gesellschaft durch

zwei Geschäftsführer gemeinsam oder durch einen

Geschäftsführer in Gemeinschaft mit einem Prokuristen

vertreten. Alleinvertretungsbefugnis und die Befreiung

von den Beschränkungen des § 181 BGB können

erteilt werden. Die Geschäftsführer Paul Grote

und Michael Grote sind stets alleinvertretungsberechtigt

und, abweichend von § 181 BGB befugt, die Gesellschaft

auch bei Rechtsgeschäften mit sich selbst

oder einem von ihnen vertretenen Dritten zu vertreten.

Nicht eingetragen: Die Veröffentlichungen der

Gesellschaft erfolgen nur im Bundesanzeiger.

B 2478 – 30. 4. 2003 – WINKRA Embsen Windparkbetriebsgesellschaft

mit beschränkter Haftung, Embsen.

Gegenstand des Unternehmens ist die Errichtung und

der Betrieb von Windkraftanlagen und aller artverwandter

Geschäfte. Stammkapital: EUR 25.000. Geschäftsführer:

Ingo Kanira, geb. 28. 11. 1964, Hannover,

und Martin Lawrenz, geb. 10. 12. 1959, Hannover.

Gesellschaft mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 10. 3. 2003. Die Gesellschaft hat einen

oder mehrere Geschäftsführer. Ist nur ein Geschäftsführer

bestellt, so vertritt er die Gesellschaft allein.

Sind mehrere Geschäftsführer bestellt, so wird die Gesellschaft

durch zwei Geschäftsführer gemeinsam

oder durch einen Geschäftsführer in Gemeinschaft mit

einem Prokuristen vertreten. Alleinvertretungsbefugnis

und die Befreiung von den Beschränkungen des

§ 181 BGB können erteilt werden. Die Geschäftsführer

Ingo Kanira und Martin Lawrenz sind stets alleinvertretungsberechtigt

und, abweichend von § 181

BGB befugt, die Gesellschaft auch bei Rechtsgeschäften

mit sich selbst oder einem von ihnen vertretenen

Dritten zu vertreten. Die Gesellschaft hat am 10. 3.

2003 mit Zustimmung ihrer Gesellschafterin vom gleichen

Tage mit der Gesellschafterin, der Fa. WINKRA-

ENERGIE Verwaltungs- und Beteiligungsgesellschaft

für Energieanlagen mbH, Hannover (AG Hannover

HRB 52317) einen Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag

geschlossen. Die Gesellschafterin der

herrschenden Gesellschaft hat laut Beschluss vom

13. 2. 2003 zugestimmt. Nicht eingetragen: Die Veröffentlichungen

der Gesellschaft erfolgen nur im Bundesanzeiger.

B 2479 – 30. 4. 203 – Karl-Joachim Meyer Insolvenzver-

UNSERE WIRTSCHAFT • Industrie- und Handelskammer Lüneburg-Wolfsburg 6/2003 43

Handelsregister


Handelsregister

waltung GmbH, Lüneburg. Gegenstand des Unternehmens

ist die Insolvenz-, Zwangs- und Vermögensverwaltung.

Stammkapital: EUR 25.000. Geschäftsführer:

Karl-Joachim Meyer, geb. 3. 3. 1949, Vastorf OT

Volkstorf. Gesellschaft mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 2. 1. 2003. Die Gesellschaft hat

einen oder mehrere Geschäftsführer. Ist nur ein Geschäftsführer

bestellt, so vertritt er die Gesellschaft allein.

Sind mehrere Geschäftsführer bestellt, so wird

die Gesellschaft durch zwei Geschäftsführer gemeinsam

oder durch einen Geschäftsführer in Gemeinschaft

mit einem Prokuristen vertreten. Alleinvertretungsbefugnis

und die Befreiung von den Beschränkungen

des § 181 BGB können erteilt werden. Der

Geschäftsführer Karl-Joachim Meyer ist stets alleinvertretungsberechtigt

und, abweichend von § 181

BGB befugt, die Gesellschaft auch bei Rechtsgeschäften

mit sich selbst oder einem von ihm vertretenen

Dritten zu vertreten. Nicht eingetragen: Die Veröffentlichungen

der Gesellschaft erfolgen nur im Bundesanzeiger.

HRB-Veränderungen:

B 248 – 24. 4. 2003 – De-Vau-Ge Gesundkostwerk Gesellschaft

mit beschränkter Haftung, Lüneburg. Die

Gesellschaftsversammlung vom 10. 3. 2003 hat den

Gesellschaftsvertrag insgesamt neu gefasst. Die Firma

REVO-Naturkost Vertriebsgesellschaft mbH mit Sitz in

Lüneburg (20 HRB 517) ist aufgrund des Verschmelzungsvertrages

vom 24. 2. 2003 und der Beschlüsse

vom gleichen Tage mit dieser Gesellschaft durch Aufnahme

verschmolzen. Prokurist: Peter Kellner, geb.

15. 4. 1943, Buchholz; gemeinschaftlich mit einem Geschäftsführer

vertretungsberechtigt. Nicht eingetragen:

Gläubigerschutz: Gläubigern der an der Verschmelzung

beteiligten Rechtsträger ist, wenn sie binnen

sechs Monaten nach Eintragung der Verschmelzung

in das Register des Sitzes des Rechtsträgers,

dessen Gläubiger sie sind, ihren Anspruch nach Grund

und Höhe schriftlich anmelden, Sicherheit zu leisten,

wenn sie nicht Befriedigung erlangen können, jedoch

nur, wenn sie glaubhaft machen, dass durch die Verschmelzung

die Erfüllung ihrer Forderung gefährdet

wird (§ 22 I UmwG).

B 359 – 9. 4. 2003 – Just & Co. GmbH, Lüneburg. Die Gesellschaftsversammlung

vom 6. 3. 2003 hat beschlossen:

Zum Geschäftsführer wird auch Martin Sinne,

geb. 30. 12. 1975, Lüneburg, bestellt. Er ist alleinvertretungsberechtigt

und, abweichend von § 181 BGB

befugt, die Gesellschaft auch bei Rechtsgeschäften

mit sich selbst oder einem von ihm vertretenen Dritten

zu vertreten. Der Gesellschaftsvertrag wird zudem

geändert in § 6 Ziff. 3 Satz 1, § 11.

B 392 – 30. 4. 2003 – Nord-Zentra Erfrischungsgetränke

GmbH, Lüneburg. Die Gesellschaftsversammlung vom

17. 4. 2002 hat beschlossen: Das Stammkapital der Gesellschaft

wird auf Euro umgestellt und auf EUR

60.000 erhöht. § 3 des Gesellschaftsvertrages wird entsprechend

geändert. Der Gesellschaftsvertrag wird

zudem geändert in § 5 Abs. 3.

B 517 – 24. 4. 2003 – REVO-Naturkost Vertriebsgesellschaft

m.b.H., Adendorf. Die Prokura Eckhard Boettge

ist erloschen. Die Gesellschaft ist durch Übertragung

ihres Vermögens aufgrund des Verschmelzungsvertrages

vom 24. 2. 2003 und der Beschlüsse vom

gleichen Tage mit der De-Vau-Ge Gesundkostwerk

GmbH, Lüneburg (20 HRB 248; übernehmender Rechtsträger)

durch Aufnahme verschmolzen. Die Gesellschaft

ist dadurch erloschen. Die Verschmelzung wird

am heutigen Tage mit der Eintragung der Verschmelzung

in das Register des Sitzes des übernehmenden

Rechtsträgers wirksam (§ 19 I 2 UmwG). Nicht eingetragen:

Gläubigerschutz: Gläubigern der an der Verschmelzung

beteiligten Rechtsträger ist, wenn sie binnen

sechs Monaten nach Eintragung der Verschmelzung

in das Register des Sitzes des Rechtsträgers, dessen

Gläubiger sie sind, ihren Anspruch nach Grund

und Höhe schriftlich anmelden, Sicherheit zu leisten,

wenn sie nicht Befriedigung erlangen können, jedoch

nur, wenn sie glaubhaft machen, dass durch die Verschmelzung

die Erfüllung ihrer Forderung gefährdet

wird (§ 22 I UmwG).

B 705 – 10. 4. 2003 – GSL-Golfanlage Schloß Lüdersburg

Verwaltungs-GmbH, Lüdersburg. Ulrich Kastner, geb.

16. 8. 1962, Straßlach, wurde zum Geschäftsführer bestellt.

Er vertritt die Gesellschaft gemeinschaftlich mit

einem anderen Geschäftsführer oder einem Prokuristen

und ist, abweichend von § 181 BGB, auch bei

Rechtsgeschäften mit sich selbst oder mit einem von

ihm vertretenen Dritten zur Vertretung der Gesellschaft

befugt.

B 882 – 22. 4. 2003 – Happy-Fitness, Sport-Studio GmbH,

Lüneburg. Die Gesellschaftsversammlung vom 31. 3.

2003 hat die Auflösung der Gesellschaft beschlossen.

Die bisherige Geschäftsführerin Christa Paskiet, geb.

Deßaules, geb. 24. 12. 1942, Hamburg, ist zur Liquidatorin

bestellt. Sie vertritt die Gesellschaft allein und

ist, abweichend von § 181 BGB, auch bei Rechtsgeschäfte

mit sich selbst oder mit einem von ihr vertretenen

Dritten zur Vertretung der Gesellschaft befugt.

B 1373 – 3. 4. 2003 – Günter Tobinski Verwaltungs GmbH,

Adendorf. Die Gesellschaftsversammlung vom 17. 2.

2003 hat beschlossen: Das Stammkapital der Gesellschaft

wird auf Euro umgestellt und auf EUR 25.650

erhöht. § 3 des Gesellschaftsvertrages wird entsprechend

geändert. Zum Geschäftsführer wird auch Holger

Tobinski, geb. 10. 12. 1970, Lüneburg, bestellt. Er

ist alleinvertretungsberechtigt und, abweichend von

§ 181 BGB befugt, die Gesellschaft auch bei Rechtsgeschäften

mit sich selbst oder einem von ihm vertretenen

Dritten zu vertreten. Günter Tobinski wird als Geschäftsführer

abberufen. Der Gesellschaftsvertrag

wird zudem geändert in § 6 Ziff. 2.

B 1397 – 29. 4. 2003 – VAL Verlags Auslieferung und Verwaltung

Lüneburg GmbH, Lüneburg. Die Gesellschaftsversammlung

vom 13. 3. 2003 hat beschlossen:

Das Stammkapital der Gesellschaft wird auf Euro umgestellt.

§ 3 des Gesellschaftsvertrages wird entsprechend

geändert. Der Gesellschaftsvertrag wird zudem

insgesamt neu gefasst.

B 1442 – 22. 4. 2003 – Saatkorn-Verlag Gesellschaft mit

beschränkter Haftung, Lüneburg. Die Gesellschaftsversammlung

vom 10. 3. 2003 hat beschlossen: Das

Stammkapital der Gesellschaft wird auf EUR

2.300.813,47 umgestellt. § 3 des Gesellschaftsvertrages

wird entsprechend geändert. Der Gesellschaftsvertrag

wird zudem insgesamt neu gefasst.

B 1481 – 16. 4. 2003 – „Camus“ Cafe-Kneipe-Restaurant

GmbH, Lüneburg. Sina Moshar ist nicht mehr Geschäftsführer.

Homayonn Farivar, geb. 5. 1. 1957,

Deutsch Evern, wurde zum Geschäftsführer bestellt. Er

ist einzelvertretungsberechtigt und, abweichend von

§ 181 BGB, auch bei Rechtsgeschäften mit sich selbst

oder mit einem von ihm vertretenen Dritten zur Vertretung

der Gesellschaft befugt.

B 1525 – 29. 4. 2003 – MOSAIK GmbH Unternehmensberatung

+ Beteiligungen, Hohnstorf. Die Gesellschaftsversammlung

vom 23. 12. 2002 hat beschlossen: Der

Gegenstand des Unternehmens wird unter entsprechender

Änderung von § 2 des Gesellschaftsvertrages

wie folgt ergänzt: Die Gesellschaft kann Finanzdienstleistungen

aller Art tätigen, soweit diese nicht

genehmigungsbedürftig sind. Das Stammkapital der

Gesellschaft wird auf Euro umgestellt und auf EUR

26.000 erhöht. § 3 des Gesellschaftsvertrages wird entsprechend

geändert. Der Gesellschaftsvertrag wird zudem

geändert in § 5 Abs. 3.

B 1575 – 7. 4. 2003 – Biologistik Reformwaren-Vertriebs

GmbH, Lüneburg. Michael Makowski, geb. 24. 5. 1938,

Lüneburg, ist zum weiteren Geschäftsführer bestellt

worden. Er ist alleinvertretungsberechtigt und, abweichend

von § 181 BGB, zu Rechtsgeschäften mit sich

selbst oder einem von ihm vertretenen Dritten befugt.

B 1632 – 7. 4. 2003 – Klinik Gut Wienebüttel Verwaltungs-

und Betreuungs GmbH, Lüneburg. Die Gesellschaft

ist infolge Eröffnung des Insolvenzverfahrens

aufgelöst.

B 1840 – 10. 4. 2003 – Klinker + Naturstein-Kontor Verwaltungs

GmbH, Vastorf. Johannes Strunz-Happe ist

nicht mehr Geschäftsführer. Helmut Strunz-Happe,

geb. 5. 10. 1927, Delbrück, ist zum Geschäftsführer bestellt.

Er ist einzelvertretungsberechtigt und, abweichend

von den Beschränkungen des § 181 BGB, auch

bei Rechtsgeschäften mit sich selbst oder einem von

ihm vertretenen Dritten zur Vertretung der Gesellschaft

befugt.

B 1852 – 11. 4. 2003 – BioMatryx Systems Int. GmbH,

Rullstorf. Thomas Sievers ist nicht mehr Geschäftsführer.

Sylvia Sievers, geb. Mattern, geb. 15. 5. 1962, Lüneburg,

und Gabriele Bennecke, geb. Sievers, geb.

20. 4. 1961, Bissendorf, wurden zu Geschäftsführerinnen

bestellt. Sie sind gemeinschaftlich vertretungsberechtigt

und, abweichend von § 181 BGB, auch bei

Rechtsgeschäften mit sich selbst oder mit einem von

ihnen vertretenen Dritten zur Vertretung der Gesellschaft

befugt.

B 1923 – 24. 4. 2003 – N + M Verwaltungs GmbH, Wittorf.

Werner Wagemann, geb. 1. 1. 1954, Hundeshagen, ist

Prokura in der Weise erteilt, dass er die Gesellschaft

gemeinschaftlich mit einem weiteren Prokuristen

oder einem Geschäftsführer vertritt.

B 1944 – 29. 4. 2003 – Trekking König GmbH, Lüneburg.

Die Gesellschaftsversammlung vom 10. 12. 2002 hat

beschlossen: Das Stammkapital der Gesellschaft wird

auf Euro umgestellt und auf EUR 31.000 erhöht. § 3

des Gesellschaftsvertrages wird entsprechend geändert.

Der Gesellschaftsvertrag wird zudem geändert in

§ 6.

B 1972 – 7. 4. 2003 – „BEST“ Holding GmbH, Lüneburg.

Die Gesellschaftsversammlung vom 15. 8. 2002 hat die

Umwandlung der Gesellschaft gemäß § 190ff UmwG

in die Rechtsform einer Aktiengesellschaft unter der

Firma „BEST“ Holding Aktiengesellschaft mit Sitz in

Lüneburg beschlossen. Die Umwandlung ist mit der

Eintragung der Aktiengesellschaft in das Handelsregister

des Amtsgerichts Lüneburg am heutigen Tage

wirksam geworden. Nicht eingetragen: Den Gläubigern

der Gesellschaft, die glaubhaft machen, dass

durch die Umwandlung die Erfüllung ihrer Forderung

gefährdet wäre, ist Sicherheit zu leisten, soweit sie

nicht Befriedigung verlangen können, wenn sie binnen

sechs Monaten nach dieser Bekanntmachung

ihren Anspruch nach Grund und Höhe schriftlich anmelden.

B 2103 – 11. 4. 2003 – Seeburg Grundstücksgesellschaft

mbH, Lüdersburg. Rico Meyer ist nicht mehr Geschäftsführer.

B 2104 – 10. 4. 2003 – NGG Lüdersburg Golfanlagen

GmbH, Lüdersburg. Helmut di Bernado ist nicht mehr

Geschäftsführer. Peter Kurka, geb. 3. 12. 1960, Adendorf,

wurde zum Geschäftsführer bestellt. Er vertritt

die Gesellschaft gemeinschaftlich mit einem weiteren

Geschäftsführer oder einem Prokuristen und ist, abweichend

von § 181 BGB, auch bei Rechtsgeschäften

mit sich selbst oder mit einem von ihm vertretenen

Dritten zur Vertretung der Gesellschaft befugt.

B 2152 – 11. 4. 2003 – CISCOM AG, Lüneburg. Die Vorstandsmitglieder

Heinrich Schröder und Hendrik Thomas

sind nunmehr jeweils gemeinsam mit einem anderen

Vorstandsmitglied oder einem Prokuristen vertretungsberechtigt.

B 2158 – 22. 4. 2003 – Bilderbuch Schaufenster GmbH,

Lüneburg. Die Gesellschaftsversammlung vom 13. 3.

2003 hat beschlossen: Der Gesellschaftsvertrag wird

insgesamt neu gefasst.

B 2184 – 22. 4. 2003 – Findling Buchverlag Lüneburg

GmbH, Lüneburg. Die Gesellschaftsversammlung vom

13. 3. 2003 hat beschlossen: Der Gesellschaftsvertrag

wird insgesamt neu gefasst.

B 2312 – 14. 4. 2003 – Conos Investmentberatungsgesellschaft

mbH, Lüneburg. Gerd Buntfuß, geb. 5. 5.

1954, Badenhausen, wurde zum Geschäftsführer bestellt.

Er ist einzelvertretungsberechtigt und, abweichend

von § 181 BGB, auch bei Rechtsgeschäften mit

sich selbst oder mit einem von ihm vertretenen Dritten

zur Vertretung der Gesellschaft befugt.

B 2332 – 11. 4. 2003 – Seeburg Golfanlagen GmbH, Lüdersburg.

Rico Meyer ist nicht mehr Geschäftsführer.

B 2355 – 29. 4. 2003 – Avialis GmbH, Mechtersen. Osman

Kaptanoglu ist nicht mehr Geschäftsführer. Silke Kaptanoglu-Kroll,

geb. Bielefeld, geb. 21. 1. 1963, Mechtersen,

wurde zur Geschäftsführerin bestellt. Sie ist einzelvertretungsberechtigt

und, abweichend von § 181

BGB, auch bei Rechtsgeschäften mit sich selbst oder

mit einem von ihr vertretenen Dritten zur Vertretung

der Gesellschaft befugt.

B 2406 – 24. 4. 2003 – MC Möbel & Co GmbH, Adendorf.

Die Gesellschaftsversammlung vom 24. 3. 2003 hat beschlossen:

Die Firma des Unternehmens wird unter

entsprechender Änderung von § 1 des Gesellschaftsvertrages

geändert in CM Möbel & Co GmbH.

B 2425 – 9. 4. 2003 – WARI Commodity + Counter Trade

Verwaltungs GmbH, Bleckede. Richard Wagner ist

nicht mehr Geschäftsführer.

HRB-Löschungen:

B 861 – 8. 4. 2003 – BEWABO Geschäftsführungsgesellschaft

mbH, Dahlenburg. Die Liquidation ist beendet.

Die Firma ist erloschen.

B 946 – 8. 4. 2003 – Hartmut Sannemann Bürotechnik

GmbH (i.L.), Lüneburg. Die vermögenslose Gesellschaft

ist gemäß § 141 a FGG von Amts wegen

gelöscht.

B 1066 – 29. 4. 2003 – Wilfried Dubber Bau- und Fliesenverlegegesellschaft

mbH, Reppenstedt. Die Liquidation

ist beendet; die Firma ist erloschen.

B 2149 – 3. 4. 2003 – USN Umwelt-Service Nord GmbH,

Lüneburg. Die Liquidation ist beendet; die Firma ist erloschen.

Öffentliche Bekanntmachung:

A 1788 – 9. 4. 2003 – Dansk Textil OHG, Lüneburg. Das

Amtsgericht Lüneburg beabsichtigt, die Firma von

Amts wegen zu löschen, da der ihr zugrunde liegende

Gewerbebetrieb eingestellt wurde und die Gesellschafter

unbekannten Aufenthalts sind. Ein Widerspruch

gegen diese Löschung ist binnen einer Frist von

3 Monaten ab dieser Veröffentlichung beim Amtsgericht

Lüneburg zu erheben.

44 UNSERE WIRTSCHAFT • Industrie- und Handelskammer Lüneburg-Wolfsburg 6/2003


Weitere HR-Meldungen?

Und wo man sie findet!

Die Handelsregister-Veröffentlichungen

in der IHK-Zeitschrift sind ‘Amtliche

Bekanntmachungen’. Allein die Amtsgerichte

legen fest, in welchen Publikationen

Handelsregister-Veröffentlichungen

(kostenpflichtig) abgedruckt werden.

Wenn Sie in diesem Jahr Veröffentlichungen

einiger Amtsgerichte vermissen,

liegt es daran, dass diese Amtsgerichte

die IHK-Zeitschrift nicht als Veröffentlichungsorgan

benannt haben.

Wir haben bereits Kontakt mit diesen

Amtsgerichten aufgenommen und

bemühen uns darum, dass im kommenden

Jahr möglichst wieder Veröffentlichungen

aus dem gesamten IHK-Bezirk

abgedruckt werden können.

Im Internet können Sie aktuelle Handelsregister-Neueintragungen

und -Löschungen

aller Amtsgerichte des IHK-Bezirks

der letzten sechs Monate abrufen:

www.ihk24-lueneburg.de/unternehmen

Amtsgericht Winsen (Luhe)

HRA-Neueintragungen:

A 3569 – 2. 4. 2003 – Brandmann Schornsteintechnik

GmbH & Co. KG, Seevetal (Melkerstieg 14, Betrieb eines

Bauunternehmens). Kommanditgesellschaft, die am

1. 1. 2003 begonnen hat. Persönlich haftende Gesellschafterin:

Brandmann GmbH, Sitz: Seevetal.

3 Kommanditisten.

A 3570 – 2. 4. 2003 – Ulen Apotheke Glade & Meineke

oHG, Seevetal (Jesteburger Str. 9). Offene Handelsgesellschaft,

Beginn: 1. 2. 2003.

A 3571 – 2. 4. 2003 – roh.de-ist e. K., Winsen (Luhe)

(Tönnhäuser Weg 32, Beratung über Informationstechnologie

(Hard- und Software) und der Verkauf

von Informationstechnologie (Hard- und Software)).

Inhaber: Stefan Friedrich Rohde, geb. 27. 9. 1971, Winsen

(Luhe).

A 3572 – 2. 4. 2003 – H.R.E. Sechste Projektentwicklungsgesellschaft

mbH & Co. KG, Seevetal (Wilder

Kamp 11, Erwerb, Beplanung, Bebauung und Verkauf

von Grundstücken und grundstücksgleichen Rechten

sowie alle damit mittelbar und unmittelbar im Zusammenhang

stehenden Geschäfte). Kommanditgesellschaft,

die mit der Eintragung in das Handelsregister

begonnen hat. Persönlich haftende Gesellschafterin:

H.R.E. Verwaltungsgesellschaft mbH, Sitz: Seevetal.

Ein Kommanditist.

A 3573 – 2. 4. 2003 – H.R.E. Siebte Projektentwicklungsgesellschaft

mbH & Co. KG, Seevetal (Wilder Kamp 11,

Erwerb, Beplanung, Bebauung und Verkauf von

Grundstücken und grundstücksgleichen Rechten sowie

alle damit mittelbar und unmittelbar im Zusammenhang

stehenden Geschäfte). Kommanditgesellschaft,

die mit der Eintragung in das Handelsregister

begonnen hat. Persönlich haftende Gesellschafterin:

H.R.E. Verwaltungsgesellschaft mbH, Sitz: Seevetal.

Ein Kommanditist.

A 3574 – 2. 4. 2003 – H.R.E. Achte Projektentwicklungsgesellschaft

mbH & Co. KG, Seevetal (Wilder Kamp 11,

Erwerb, Beplanung, Bebauung und Verkauf von

Grundstücken und grundstücksgleichen Rechten sowie

alle damit mittelbar und unmittelbar im Zusammenhang

stehenden Geschäfte). Kommanditgesellschaft,

die mit der Eintragung in das Handelsregister

begonnen hat. Persönlich haftende Gesellschafterin:

H.R.E. Verwaltungsgesellschaft mbH, Sitz: Seevetal.

Ein Kommanditist.

A 3575 – 2. 4. 2003 – H.R.E. Neunte Projektentwicklungsgesellschaft

mbH & Co. KG, Seevetal (Wilder

Kamp 11, Erwerb, Beplanung, Bebauung und Verkauf

von Grundstücken und grundstücksgleichen Rechten

sowie alle damit mittelbar und unmittelbar im Zusammenhang

stehenden Geschäfte). Kommanditgesellschaft,

die mit der Eintragung in das Handelsregister

begonnen hat. Persönlich haftende Gesellschafterin:

H.R.E. Verwaltungsgesellschaft mbH, Sitz: Seevetal.

Ein Kommanditist.

A 3576 – 2. 4. 2003 – H.R.E. Zehnte Projektentwicklungsgesellschaft

mbH & Co. KG, Seevetal (Wilder

Kamp 11, Erwerb, Beplanung, Bebauung und Verkauf

von Grundstücken und grundstücksgleichen Rechten

sowie alle damit mittelbar und unmittelbar im Zusammenhang

stehenden Geschäfte). Kommanditgesellschaft,

die mit der Eintragung in das Handelsregister

begonnen hat. Persönlich haftende Gesellschafterin:

H.R.E. Verwaltungsgesellschaft mbH, Sitz: See-

vetal. Ein Kommanditist.

A 3577 – 2. 4. 2003 – MESSEFUCHS, Messebau und

Dienstleistungen Gabriela Klimaschewski e. K., Garstedt

(Hauptstr. 15, Messebau, Montagearbeiten, Dekorationsarbeiten

im Rahmen von Messen, Ausstellungen

und Events). Inhaberin: Gabriela Klimaschewski,

geb. 30. 4. 1966, Garstedt.

A 3578 – 8. 4. 2003 – H.R.E Vierte Projektentwicklungsgesellschaft

mbH & Co. KG, Seevetal (Wilder Kamp 11,

Erwerb, Beplanung, Bebauung und Verkauf von

Grundstücken und grundstücksgleichen Rechten sowie

alle damit mittelbar und unmittelbar im Zusammenhang

stehenden Geschäfte). Die Gesellschaft ist

aufgrund des Umwandlungsbeschlusses der Gesellschafterversammlung

vom 20. 12. 2002 durch Formwechsel

nach §§ 190 ff, 226, 228 ff UmwG mit Wirkung

zum Ablauf des 30. 4. 2002 aus der „H.R.E. Vierte Projektentwicklungsgesellschaft

mbH“, Sitz: Seevetal, in

die „H.R.E. Vierte Projektentwicklungsgesellschaft

mbH & Co. KG“, umgewandelt worden. Die Kommanditgesellschaft

beginnt mit der Eintragung des

Formwechsels im Handelsregister. Persönlich haftende

Gesellschafterin: H.R.E. Verwaltungsgesellschaft mbH,

Sitz: Seevetal (HRB 3755). Die persönlich haftende Gesellschafterin

ist von den Beschränkungen des § 181

BGB befreit. Ein Kommanditist. Nicht eingetragen:

Den Gläubigern der Gesellschaft ist, wenn sie ihren

Anspruch binnen 6 Monaten nach dieser Bekanntmachung

bei der Gesellschaft schriftlich anmelden, Sicherheit

zu leisten, wenn sie nicht Befriedigung verlangen

können. Dieses Recht steht den Gläubigern jedoch

nur zu, wenn sie glaubhaft machen, dass durch

die Verschmelzung die Erfüllung ihrer Forderungen

gefährdet wird.

A 3579 – 8. 4. 2003 – H.R.E. Fünfte Projektentwicklungsgesellschaft

mbH & Co. KG, Seevetal (Wilder Kamp 11,

Erwerb, Beplanung, Bebauung und Verkauf von

Grundstücken und grundstücksgleichen Rechten sowie

alle damit mittelbar und unmittelbar im Zusammenhang

stehenden Geschäfte). Die Gesellschaft ist

aufgrund des Umwandlungsbeschlusses der Gesellschafterversammlung

vom 20. 12. 2002 durch Formwechsel

nach §§ 190 ff, 226, 228 ff UmwG mit Wirkung

zum Ablauf des 30. 4. 2002 aus der „H.R.E. Fünfte Projektentwicklungsgesellschaft

mbH“, Sitz: Seevetal, in

die „H.R.E. Fünfte Projektentwicklungsgesellschaft

mbH & Co. KG“, umgewandelt worden. Die Kommanditgesellschaft

beginnt mit der Eintragung des

Formwechsels im Handelsregister. Persönlich haftende

Gesellschafterin: H.R.E. Verwaltungsgesellschaft mbH,

Sitz: Seevetal (HRB 3755). Die persönlich haftende Gesellschafterin

ist von den Beschränkungen des § 181

BGB befreit. Ein Kommanditist. Nicht eingetragen:

Den Gläubigern der Gesellschaft ist, wenn sie ihren

Anspruch binnen 6 Monaten nach dieser Bekanntmachung

bei der Gesellschaft schriftlich anmelden, Sicherheit

zu leisten, wenn sie nicht Befriedigung verlangen

können. Dieses Recht steht den Gläubigern jedoch

nur zu, wenn sie glaubhaft machen, dass durch

die Verschmelzung die Erfüllung ihrer Forderungen

gefährdet wird.

A 3580 – 8. 4.2003 – H.R.E. Dritte Projektentwicklungs-

gesellschaft mbH & Co. KG, Seevetal (Wilder Kamp 11,

Erwerb, Beplanung, Bebauung und Verkauf von

Grundstücken und grundstücksgleichen Rechten sowie

alle damit mittelbar und unmittelbar im Zusammenhang

stehenden Geschäfte). Die Gesellschaft ist

aufgrund des Umwandlungsbeschlusses der Gesellschafterversammlung

vom 20. 12. 2002 durch Formwechsel

nach §§ 190 ff, 226, 228 ff UmwG mit Wirkung

zum Ablauf des 30. 4. 2002 aus der „H.R.E. Dritte Projektentwicklungsgesellschaft

mbH“, Sitz: Seevetal, in

die „H.R.E. Dritte Projektentwicklungsgesellschaft

mbH & Co. KG“, umgewandelt worden. Die Kommanditgesellschaft

beginnt mit der Eintragung des

Formwechsels im Handelsregister. Persönlich haftende

Gesellschafterin: H.R.E. Verwaltungsgesellschaft mbH,

Sitz: Seevetal (HRB 3755). Die persönlich haftende Gesellschafterin

ist von den Beschränkungen des § 181

BGB befreit. Ein Kommanditist. Nicht eingetragen:

Den Gläubiger der Gesellschaft ist, wenn sie ihren Anspruch

binnen 6 Monaten nach dieser Bekanntmachung

bei der Gesellschaft schriftlich anmelden, Sicherheit

zu leisten, wenn sie nicht Befriedigung verlangen

können. Dieses Recht steht den Gläubigern jedoch

nur zu, wenn sie glaubhaft machen, dass durch

die Verschmelzung die Erfüllung ihrer Forderungen

gefährdet wird.

A 3581 – 16. 4. 2003 – Ernst-J. Klippel e. K., Winsen (Luhe)

(An der Kleinbahn 5, Vermittlung von Versicherungen

aller Art, Vermittlung von Bausparverträgen,

Vermittlung sämtlicher Kapitalanlagen und Baufinanzierungen).

Inhaber: Ernst-Jochen Klippel, geb. 2. 5.

1957, Winsen (Luhe).

A 3582 – 23. 4. 2003 – Helmut Küttner e. K., Versicherungen

und Bausparen, Winsen (Luhe) (Rathausstr.

30, Vermittlung, Abschluss und Durchführung von

Versicherungs- und Bausparverträgen). Inhaber: Helmut

Küttner, geb. 19. 6. 1964, Winsen (Luhe).

A 3583 – 23. 4. 2003 – Simona Heinrich-Küttner e. K.,

Winsen (Luhe) (Rathausstr. 30, Vermittlung, Abschluss

und Durchführung von Versicherungs- und Bausparverträgen).

Inhaberin: Simona Heinrich-Küttner, geb.

17. 7. 1962, Winsen (Luhe).

A 3584 – 23. 4. 2003 – ASC Anwendungs-Systeme Consulting

KG, Seevetal (Birkenhorst 4). Kommanditgesellschaft,

die am 15. 4. 1997 begonnen hat. Persönlich

haftender Gesellschafter: Holger Meyer, geb. 2. 9.

1944, Seevetal. 1 Kommanditist. Das Vermögen der

ASC Anwendungs-Systeme Consulting + Verwaltungs-

GmbH in Quickborn (AG Pinneberg, HRB 4866, übertragender

Rechtsträger) ist als Ganzes unter Ausschluss

der Abwicklung im Wege der Verschmelzung

durch Aufnahme aufgrund des Verschmelzungsvertrages

vom 24. 8. 2001, dem die Gesellschafterversammlungen

der beteiligten Rechtsträger vom gleichen

Tage zugestimmt haben, auf diese Gesellschaft

(übernehmender Rechtsträger) übertragen worden.

Der Sitz der Gesellschaft ist von Quickborn nach Seevetal

verlegt. Die Gesellschaft ist durch Ausscheiden

des Kommanditisten Wolfgang Bohne aufgelöst; Holger

Meyer ist nunmehr Alleininhaber. Die Firma ist

geändert in ASC Anwendungs-Systeme Consulting

e. K.

UNSERE WIRTSCHAFT • Industrie- und Handelskammer Lüneburg-Wolfsburg 6/2003 45

Handelsregister


Handelsregister

INSERENTENVERZEICHNIS SEITE

AGO-TOP ________________________________18

AIF GmbH & Co. KG ______________________18

Autozentrum Havemann __________________45

Bartram Bau System ______________________25

Bausch, Andreas__________________________ 8

BEB/Exxon Mobil _________________________ 2

Becker____________________________________36

Bresch____________________________________47

Bundesverb. Gewerbl. Energie_____________47

Büroteam Hamburg_______________________45

BWE Bau _________________________________27

Cartoflex _________________________________ 7

Creditreform______________________________22

CS-Schneider _____________________________35

CUX-Beton Gewerbebau__________________21

DD NetService GmbH ____________________45

Diederichsen, Horst _______________________39

EWE Aktiengesellschaft ___________________24

Ford ___________________________________14/15

Gärtnerei Unruh __________________________45

Gewerbebau Nord _______________________39

Haas Fertigbau ___________________________41

Hanisch Versicherungsagentur ____________20

Hansen___________________________________34

Heine com _____________________________46/47

Hille, Henning ____________________________24

HTL Verpackung __________________________ 9

Kaiser & Kaiser ___________________________10

Koch Anhängerwerke _____________________47

Krumpholz Bürosysteme___________________46

Landschaftl. Brandkasse (VGH) ____________27

Manzke __________________________________28

Marwede, Dieter _________________________10

Menke Industrieverpackungen_____________11

Möller, Klaus _____________________________35

Nieders. Spark. u. Giroverband ___________17

Papier Tiedeke____________________________46

Petri Verpackungen _______________________11

Pielsch ___________________________________47

Pipo Torservice ___________________________47

Pretioso __________________________________20

Privatlehrinstitut im Zentrum _______________35

Rainpro __________________________________30

Renault Nissan____________________________19

Rubrik Online-Adressen ___________________45

Rubrik Rufen Sie an! ____________________46/47

SÄBU ____________________________________31

Schilling Hallenbau _______________________33

Schuler & Partner _________________________20

Schulz Seminar Hotel _____________________25

SH Werbung______________________________46

sign-board _______________________________32

Smit Systemhallen_________________________43

Stahlbau Husum __________________________47

Stankewitz, Ralph _________________________32

v. Stern’sche Druckerei ____________________47

T-Online__________________________________13

Telecom-Studio ___________________________47

Tennis- u. Squashcenter Soltau_____________44

thater ict consulting _______________________35

Vereins- u. Westbank ______________________23

Burghard v.d. Wehl________________________37

HRA-Veränderungen:

A 2093 – 15. 4. 2003 – Pott-Peters Verwaltungs-KG, Winsen

(Luhe). Im Wege der Gesamtrechtsnachfolge: Ein

Kommanditist ausgeschieden, eine Kommanditeinlage

erhöht. Im Wege der Sonderrechtsnachfolge: Ein

Kommanditist ausgeschieden, eine Kommanditeinlage

erhöht.

A 2403 – 10. 4. 2003 – Frieda Dehning, Inhaberin Brigitte

Annen Einzelhandel mit Papier und Schreibwaren,

Stelle. Neuer Inhaber: Carsten Annen, geb. 5. 2. 1962,

Stelle. Die Firma ist geändert in Presse-Annen, Inh.

Carsten Annen e. K. Der Übergang der im Geschäftsbetrieb

begründeten Verbindlichkeiten ist ausgeschlossen

worden.

A 2964 – 16. 4. 2003 – Else Kohfeldt Gartengestaltung

Pächter Rosemarie Malczak, Seevetal. Die Firma ist

geändert in Kohfeldt Gartengestaltung Inh. Rosemarie

Malczak e. Kfr.

A 3429 – 23. 4. 2003 – PCKS Heide GmbH & Co. KG, Salzhausen-Lübberstedt.

Einzelprokuristin: Daniela

Lambrecht, geb. 27. 12. 1971, Salzhausen; sie ist von

den Beschränkungen des § 181 BGB befreit.

HRA-Löschung:

A 3369 – 15. 4. 2003 – VERBAL FACTS MarketingKommunikation

eK, Seevetal. Die Firma ist erloschen.

HRB-Neueintragungen:

B 3938 – 2. 4. 2003 – TB Rohr- & Kabelbau GmbH, Seevetal

(Fliederweg 5). Gegenstand des Unternehmens:

Die Ausführung von Rohr- und Kabelbauarbeiten sowie

allgemeine Montagearbeiten und die Vornahme

aller damit unmittelbar und mittelbar im Zusammenhang

stehenden Geschäfte. Stammkapital: EUR

25.000. Geschäftsführer: Thomas Behrmann, geb.

11. 5. 1964, Hamburg. Gesellschaft mit beschränkter

Haftung. Gesellschaftsvertrag vom 15. 11. 2001 mit

Änderungen vom 28. 11. 2002. Die Gesellschaft hat einen

oder mehrere Geschäftsführer. Ist nur ein Geschäftsführer

bestellt, so vertritt dieser die Gesellschaft

allein. Sind mehrere Geschäftsführer bestellt, so

wird die Gesellschaft durch zwei Geschäftsführer gemeinsam

oder durch einen Geschäftsführer in Gemeinschaft

mit einem Prokuristen vertreten. Alleinvertretungsbefugnis

und Befreiung von den Beschränkungen

des § 181 BGB können erteilt werden.

Der Geschäftsführer Thomas Behrmann ist alleinvertretungsberechtigt

und von den Beschränkungen des

§ 181 BGB befreit. Nicht eingetragen: Bekanntmachungen

der Gesellschaft erfolgen im Bundesanzeiger.

B 3939 – 3. 4. 2003 – HAMANN AG, Seevetal (Brookdamm

6). Gegenstand des Unternehmens: Die Verwaltung

der Beteiligungen an den Unternehmen der

Hamann-Gruppe und die Wahrnehmung von Geschäftsführungsaufgaben

in ihnen. Grundkapital: EUR

50.000. Holger Hamann, geb. 10. 1. 1961, Seevetal, als

Vorsitzender. Aktiengesellschaft. Die Satzung ist am 7.

10. 2002 festgestellt worden. Der Vorstand ist ermächtigt,

bis fünf Jahre nach Eintragung der Gesellschaft

in das Handelsregister das Grundkapital der Gesellschaft

mit Zustimmung des Aufsichtsrates einmalig

oder mehrfach um bis zu insgesamt EUR 25.000 durch

Ausgabe neuer Stückaktien zu erhöhen, wobei das Bezugsrecht

der Aktionäre ausgeschlossen ist (genehmigtes

Kapital). Der Vorstand der Gesellschaft besteht

aus einer oder mehreren Personen. Besteht der Vorstand

nur aus einem Vorstandsmitglied, so vertritt dieses

die Gesellschaft allein. Sind mehrere Vorstandsmitglieder

bestellt, so wird die Gesellschaft durch zwei

Vorstandsmitglieder gemeinsam oder durch ein Vorstandsmitglied

in Gemeinschaft mit einem Prokuristen

vertreten. Einzelvertretungsbefugnis kann erteilt

werden. Der Vorstandsvorsitzende ist stets einzelvertretungsberechtigt.

Die Vorstandsmitglieder sind von

den Beschränkungen des § 181 BGB befreit, soweit

dem nicht § 112 AktG entgegen steht. Nicht eingetragen:

Das Grundkapital ist eingeteilt in 50.000 vinkulierte

Namensaktien zum Nennwert von je EUR 1. Die

Gründer der Gesellschaft, die sämtliche Aktien übernommen

haben, sind: 1. Knud Hamann, Appel; 2. Holger

Hamann, Seevetal. Der erste Aufsichtsrat besteht

aus drei Mitgliedern und wird bebildet aus: 1. Knud

Hamann, Kaufmann, Appel; 2. Ingeborg Perrey-Scharfe,

geb. Scharfe, Kiel; 3. Petra Hamann, Lehrerin, Seevetal.

Die mit der Anmeldung eingereichten Schriftstücke,

namentlich die Prüfungsberichte der Mitglieder

des Vorstandes und des Aufsichtsrates sowie des

Gründungsprüfers, können bei Gericht eingesehen

werden. Die Bekanntmachungen der Gesellschaft erfolgen

im Bundesanzeiger.

HRB-Veränderungen:

B 1045 – 15. 4. 2003 – Kehlenbeck & Marquardt GmbH,

Seevetal. Der Antrag auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens

ist mangels einer die Kosten des Verfahrens

deckenden Masse abgewiesen worden. Von Amts wegen

eingetragen gem. § 65 Abs. 1 GmbHG.

B 1062 – 10. 4. 2003 – Günter von Wieding Fliesenlegerei

GmbH, Hanstedt. Die Gesellschaft ist aufgelöst.

Günter von Wieding, geb. 23. 11. 1941, Hamburg, ist

nicht mehr Geschäftsführer; er ist nunmehr alleinvertretungsberechtigter

Abwickler.

B 2082 – 15. 4. 2003 – Pott-Peters GmbH, Winsen. Die Gesellschafterversammlung

vom 28. 3. 2003 hat die Umstellung

des Stammkapitals von DM auf Euro unter

gleichzeitiger Erhöhung des Stammkapitals um EUR

966,50 auf EUR 410.000 mit der entsprechenden Änderung

des Gesellschaftsvertrages im § 3 (Stammkapital)

beschlossen.

B 2348 – 1. 4. 2003 – Mencke Landhandel Stelle GmbH,

Stelle. Die Gesellschafterversammlung vom 26. 3. 2003

hat die Änderung der Firma und des Unternehmensgegenstandes

sowie die Umstellung des Stammkapitals

von DM auf Euro unter gleichzeitiger Erhöhung

des Stammkapitals um EUR 435,41 auf EUR 26.000 mit

der entsprechenden Änderung des Gesellschaftsvertrages

in den §§ 1 (Firma, Sitz, Geschäftsjahr, Bekanntmachung),

2 (Gegenstand des Unternehmens)

und 3 (Stammkapital) und ferner die Änderung des

Gesellschaftsvertrages in den §§ 1 (zum Geschäftsjahr),

7 (Gesellschafterbeschlüsse), 11 (Einziehung), 13

(Zahlbarkeit bei Einziehungsvergütung) und 15 (Tod

eines Gesellschafters) beschlossen. Neuer Gegenstand

des Unternehmens ist die Speditionstätigkeit, Logistik

im Lebensmittelbereich, Vermittlung von nationalen

und internationalen Frachten, das Lagern von Gütern

und der Transport im Güternah- und Fernverkehr, der

Handel mit nichterlaubnispflichtigen Gütern aller Art.

Die Firma ist geändert in Mencke Spedition Stelle

GmbH.

B 2398 – 15. 4. 2003 – AMPri Handelsgesellschaft mbH,

Stelle. Die Gesellschafterversammlung vom 4. 4. 2003

hat die Änderung des Gesellschaftsvertrages in den

§§ 4 (Höhe und Einteilung des Stammkapitals) und

7 (Gesellschafterbeschlüsse) beschlossen.

B 3034 – 23. 4. 2003 – Nordtreu Immobilien-Verwaltung

GmbH, Seevetal. Der Sitz der Gesellschaft ist nach

20354 Hamburg (Jungfernstieg 39), verlegt – AG Hamburg

– HRB 87008-.

B 3275 – 9. 4. 2003 – Parkett Pohl GmbH, Seevetal. Die

Gesellschafterversammlung vom 31. 3. 2003 hat die

Verlegung des Sitzes der Gesellschaft von Seevetal

nach Stelle (Zum Reiherhorst 24) mit der entsprechenden

Änderung des Gesellschaftsvertrages im § 1

46 UNSERE WIRTSCHAFT • Industrie- und Handelskammer Lüneburg-Wolfsburg 6/2003


(Firma, Sitz) beschlossen. Manuel Diestelmeier ist nicht

mehr Geschäftsführer. Einzelprokura: Tanja Rothstock,

geb. Lersch, geb. 18. 7. 1973. Sie ist von den Beschränkungen

des § 181 BGB befreit.

B 3314 – 9. 4. 2003 – „SCHWARZ Energietechnik + Service

GmbH“, Stelle. Die Gesellschafterversammlung

vom 27. 3. 2003 hat die Umstellung des Stammkapitals

von DM auf Euro unter gleichzeitiger Erhöhung des

Stammkapitals um EUR 24.435,41 auf EUR 50.000 mit

der entsprechenden Änderung des Gesellschaftsvertrages

im § 4 (Stammkapital, Stammeinlagen) beschlossen.

B 3361 – 4. 4. 2003 – Allgemeine Hanseatische Immobiliengesellschaft

mbH, Winsen (Luhe). Uwe Einemann

ist nicht mehr Geschäftsführer. Der Geschäftsführer

Dr. Jörg Carstensen ist nunmehr alleinvertretungsberechtigt.

Einzelprokuristen: Carsten Carstensen, geb.

6. 5. 1940, Winsen (Luhe); Dr. Jens Carstensen, geb.

4. 3. 1963, Winsen (Luhe); die Prokuristen sind von den

Beschränkungen des § 181 BGB befreit und berechtigt,

Grundstücke zu veräußern.

B 3364 – 10. 4. 2003 – HDM Vertriebs GmbH, Seevetal.

Christian Lemke ist nicht mehr Geschäftsführer.

B 3552 – 10. 4. 2003 – Behrens & Partner Werbeagentur

GmbH, Salzhausen. Die Gesellschaft ist aufgelöst. Helmut

Behrens, geb. 23. 1. 1943, Salzhausen, ist nicht

mehr Geschäftsführer; er ist nunmehr alleinvertretungsberechtigter

und von den Beschränkungen des

§ 181 BGB befreiter Abwickler.

B 3668 – 9. 4. 2003 – KaMa Management für Büro und

Warenhandels GmbH, Seevetal (Niedermoor 7). Die

Gesellschafterversammlung vom 2. 4. 2003 hat die Änderung

des Unternehmensgegenstandes mit der entsprechenden

Änderung des Gesellschaftsvertrages im

§ 2 (Gegenstand des Unternehmens) beschlossen. Otto

Morauf ist nicht mehr Geschäftsführer. Neuer Gegenstand

des Unternehmens sind: Verwaltungsdienstleistungen,

Handelsvertretungen, Direktmarketing,

Kurierservice, der Handel mit Waren aller Art, sowie

dieses nicht genehmigungspflichtig ist.

B 3711 – 16. 4. 2003 – See´n Listen Entertainment GmbH,

Seevetal. Der Sitz der Gesellschaft ist nach 21224 Rosengarten

(Am Südhang 13), verlegt – AG Tostedt HRB

5050-.

B 3734 – 16. 4. 2003 – Oliva GmbH, Seevetal. Der Sitz der

Gesellschaft ist nach 21107 Hamburg (Fährstr. 37), verlegt

– AG Hamburg HRB 86940-.

B 3749 – 10. 4. 2003 – Außenhandelsgesellschaft LIDEON

mbH, Seevetal. Der Sitz der Gesellschaft ist nach 22885

Barsbüttel (Fahrenberg 11), verlegt – AG Reinbek HRB

3519.

B 3759 – 16. 4. 2003 – Oliva Vertriebs GmbH, Seevetal.

Der Sitz der Gesellschaft ist nach 21107 Hamburg

(Fährstr. 37), verlegt – AG Hamburg – HRB 86941).

B 3880 – 10. 4. 2003 – PERLOMENO Vertriebs GmbH, Seevetal.

Der Sitz der Gesellschaft ist nach 01616 Strehla

(Altoppitzscher Str. 8), verlegt – AG Dresden zu HRB

21573.

HRB-Löschungen:

B 1005 – 1. 4. 2003 – Bruno Gerblich GmbH, Brackel. Die

Abwicklung ist beendet; die Firma ist erloschen.

B 1614 – 10. 4. 2003 – „Seevegrund“ Grundstücksgesellschaft

mbH, Seevetal. Die Abwicklung ist beendet;

die Firma ist erloschen.

B 1781 – 15. 4. 2003 – Gebr. Stuber GmbH Winsen (Luhe),

Winsen (Luhe). Die Abwicklung ist beendet; die Firma

ist erloschen.

B 2435 – 23. 4. 2003 – COMIMPEX DEKO Vertriebs GmbH,

Seevetal. Die Abwicklung ist beendet; die Firma ist erloschen.

B 3397 – 1. 4. 2003 – VHN Transporte GmbH, Seevetal.

Die vermögenslose Gesellschaft ist von Amts wegen

gemäß § 141a FGG gelöscht.

B 3754 – 23. 4. 2003 – H.R.E. Dritte Projektentwicklungsgesellschaft

mbH, Seevetal. Die Umwandlung der Gesellschaft

durch Formwechsel in die H.R.E. Dritte Projektentwicklungsgesellschaft

mbH & Co. KG mit Sitz in

Seevetal, ist am 8. 4. 2003 in das Handelsregister des

Sitzes des neuen Rechtsträgers eingetragen worden.

Von Amts wegen eingetragen. Die Firma ist erloschen.

Nicht eingetragen: Gläubigern der Gesellschaft, die

sich binnen sechs Monaten nach dieser Bekanntmachung

melden, ist, soweit sie nicht Befriedigung verlangen

können, Sicherheit zu leisten.

B 3849 – 23. 4. 2003 – H.R.E. Fünfte Projektentwicklungsgesellschaft

mbH, Seevetal. Die Umwandlung

der Gesellschaft durch Formwechsel in die H.R.E. Fünfte

Projektentwicklungsgesellschaft mbH & Co. KG mit

Sitz in Seevetal, ist am 8. 4. 2003 in das Handelsregister

des Sitzes des neuen Rechtsträgers eingetragen

worden. Von Amts wegen eingetragen. Die Firma ist

erloschen. Nicht eingetragen: Gläubigern der Gesellschaft,

die sich binnen sechs Monaten nach dieser Bekanntmachung

melden, ist, soweit sie nicht Befriedigung

verlangen können, Sicherheit zu leisten.

B 3850 – 23. 4. 2003 – H.R.E. Vierte Projektentwicklungsgesellschaft

mbH, Seevetal. Die Umwandlung

der Gesellschaft durch Formwechsel in die H.R.E. Vierte

Projektentwicklungsgesellschaft mbH & Co. KG mit

Sitz in Seevetal, ist am 8. 4. 2003 in das Handelsregister

des Sitzes des neuen Rechtsträgers eingetragen

worden. Von Amts wegen eingetragen. Die Firma ist

erloschen. Nicht eingetragen: Gläubigern der Gesellschaft,

die sich binnen sechs Monaten nach dieser Bekanntmachung

melden, ist, soweit sie nicht Befriedigung

verlangen können, Sicherheit zu leisten.

Weitere HR-Meldungen? Und wo man sie findet!

Die Handelsregister-Veröffentlichungen in der IHK-Zeitschrift sind ‘Amtliche

Bekanntmachungen’. Allein die Amtsgerichte legen fest, in welchen

Publikationen Handelsregister-Veröffentlichungen (kostenpflichtig)

abgedruckt werden. Wenn Sie in diesem Jahr Veröffentlichungen einiger

Amtsgerichte vermissen, liegt es daran, dass diese Amtsgerichte

die IHK-Zeitschrift nicht als Veröffentlichungsorgan benannt haben.

Im Internet können Sie aktuelle Handelsregister-Neueintragungen und

-Löschungen aller Amtsgerichte des IHK-Bezirks der letzten sechs Monate

abrufen:

www.ihk24-lueneburg.de/unternehmen

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