Untitled - Wilde Gesellen in Coburg

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SommergroßfahrtNach FrankreichOb im Kampfe als Gallier oder Freund auf Großer Fahrt,Wilde Gesellen und Säbelzahntiger gemeinsamsind wir stark.Wir befinden uns im Jahre 2007 n. Chr. GanzGallien ist von den Römern besetzt…GanzGallien? Nein! Ein von Säbelzahntigern und


Sommerfahrt 2007in den Werkstätten der Dorfbewohner unterBeweis stellen: Schwerter schnitzen bei Asterix,Hinkelsteine hauen bei Obelix oderSchmieden bei Automatix waren nur einigeunserer Aufgaben.Gemeinsam schafften wir es durch geschicktesHandeln und Tauschen, alle Zutaten wiederherbei zu holen, damit wirGallier auch weiterhin unbesiegbarbleiben würden. Mit Zaubertrankim Blut war es schon richtigschwer heraus zu finden, werdenn der Sieger der Lagerolympiadesein möge. Ein Kopf an KopfRennen, bei dem am Ende dasGlück mit entschied.Doch was wären die Gallier, wennsie Ihre Abenteuer nicht zünftigmit einem Festbankett beendenwürden. Stilecht über offenemFeuer, auf Spießen aufgereiht,garten unsere (zugegeben etwasklein geratenen, sehr hähnchenähnlichen) Wildschweine und warteten daraufvon den Galliern verschlungen zu werden. Sofeierten wir ziemlich lange, bis die Ruhe plötzlichvon den Römern unterbrochen wurde.Feuerwerk und Donner brach über uns herein.Der Ganze Platz versank im Nebel. UnheimlicheStille. Sofort sprangen die Gallierauf um endlich Römer zukloppen. Aber sie hieltensich sehr im Hintergrund.Beim Versuch die Fahnezu stehlen haben wir Siedann erwischt. Die vermeintlichenRömer entpupptensich als zwei Roverdes Stammes Säbelzahntiger.Kurz entschlossenwaren sie uns nachgefahrenum den Überfall derRömer zu inszenieren.Nachdem sich der Schreckenund Tumult gelegthatte konnte das Festbankettweiter gehen. Noch


Sommerfahrt 2007lange in dieNacht hineinwurde gegessen,gesungenundgelacht.Mit Gewissheitdie Römerbesiegtzu haben,ging es dien ä c h s t e nTage daran,das Dorf zuv e r l a s s e nund die Gegendzu erkunden.Alsgemütliches, kleines, und verträumtes Städtchenentpuppte sich Colmar. Verwinkelt undeng zogen sich die Gassen durch die altenHäuser. Hinter jeder Ecke lauerte ein neuesKleinod darauf von uns entdeckt zu werden.Fachwerk, Erker und Schieferdächer ließenuns in eine andere Zeit entgleiten und bei einemEis oder Crepé die Gedanken fortschweifen. Die obligatorische Postkarte nachHause durfte ebenso wenig fehlen wie es derSchwimmbadbesuch am nächsten TagSOLLTE – leider wurde uns ein gehörigerStrich durch die französische Badeordnunggemacht. Mit „aktueller“ Bademode wie wirsie kennen war uns kein Einlass gewährt.Badehosen und Kappen wie in den 60erJahren sind dort gefragt. Mit dem konntenwir leider nicht dienen, so dass der Badbesuchdann mehr oder weniger ins Wasserfiel. Der Weg zum Bad war es jedochschon wert gegangen worden zu sein. Durchverträumte Dörfer, Weinberge voller reiferTrauben, einem Blick über die unter uns liegendenWiesen, Dörfer und Felder und Sonnenscheinließ einem die Bedeutung des Satzes„Der Weg ist das Ziel“ wieder bewusstwerden. Die verpasste Planscherei ließ trotzdemnicht lange auf sich warten, denn amZeltplatz hieß es „Wasser marsch“ und„Schlauch frei“ für eine große Wasserschlacht.Besinnlich und feierlich neigte sich das Lagerdem Ende entgegen. Aufregung und Spannungmachte sich für all diejenigen breit dieihr Versprechen ablegen oder ein Halstuchempfangen konnten. Im Schein der Fackelnging es zu einer abgelegenen Waldlichtung,an der schon ein loderndes Feuer auf unswartete. Unheimliche Stille herrschte zu demKnistern des Feuers bis das erste Lied erklangund die Verleihfeier einläutete. Ab undzu hörte man ein kräftiges „Alle Mann JA“ ertönen,dass die neuen Halstuchträger begrüßte.Genauso still wie wir gekommen warenging es auch wieder auf den Zeltplatz zurück,wo bereits der Tschai am Feuer stand und derBunte Abend für die mit stolz erfüllten frischenHalstuchträger ein ganz besonderer werdensollte. Mit Wehmut ließen wir die Woche Revuepassieren, denn mit dem letzten BuntenAbend am Feuer neigte sie sich schon wiederdem Ende entgegen. Ein Lager voller Lachen,Erlebnisse und schöner Momente, die wir mitnach Hause nahmen. Bilder und unser vonFiete gedichtetes Lagerlied „… Kameraden


Sommerfahrt 2007greift in die Saiten, hebt die Hand zumGruß. Säbelzähne, Wilde Gesellen….Zwei Bäche gemeinsam ein Fluss…“ werdenuns die Erinnerung bewahren, beschreibenaber nur zum Teil was für einenSpaß wir an unserem Sommerlager2007 in den Vogesen hatten.„Für die Rover Petra, Johanna, Isi, Fieteund die Sipplinge Imke, Frieda, Alexa,Alissa und die Wöflingsführerin Chiaraging es im Anschluss noch eine Wocheauf Haijk durch die Vogesen. Unser Wegsollte vom Val du Patré über Buhl, Murbach,den Col du Wolfskopf, den Lac duBallon, den Grand Ballon(höchster Bergder Region, 1494m) bis nach St. Armarinführen.Leider wurde uns gerade der Anfangschwer gemacht – Imke und Chiara erkranktenan einer Magenverstimmung.Während sich Imke nach einem Tag erholthatte, musste uns Chiara Anfang des drittenTages schweren Herzens verlassen.An dieser Stelle sei besonders Petra erwähnt,die freiwillig Chiara nach Hausebegleitete und für die somit ebenfalls derHaijk beendet war.Mit der Abreise Petras und Chiaras schlugauch das Wetter um. Bis zum letzten Tagsollten wir keinen Tag mehr ohne Regenverbringen – vor allem aber sollte eserstmal 3 Tage am durchregnen. Dies sollteuns aber nicht die Stimmung versauen,jederzeit waren wir frohen Mutes. Praktischerweisewar die Regionin der wir uns befandenübersäht mit mehr oder wenigerdichten Schutzhütten,sodass wir wenigstensnachts halbwegs trockenschlafen konnten. Der Dauerregenveranlasste unsdann auch, 3 Nächte oberhalbdes Lac du Ballons zuverbringen. So hatten wirdie Möglichkeit, verschiedeneWanderungen in dieserauch bei Regen wunderschönenLandschaft zu unternehmen,sei es ein Gipfelmarschzum Grand Ballonoder eine dringend nötigeVersorgungstour ins von dort weit entfernteSt. Armarin.Die letzte Nacht verbrachten wir im Garteneines jungen Pärchen, von welchem wir äußerstfreundlich empfangen wurden. Tief wurdeabends beim Flammkuchenessen nochmalsin die Haijkkasse gegriffen, um am amnächsten Morgen die lange Heimreise überBasel und Freiburg zurück nach Nürnberg anzutreten.Unser Haijk war sicherlich kein Ringen umjeden Kilometer, eher stand der Kampf gegendie Kräfte der Natur im Vordergrund (wie macheich ein Feuer nach 3 Tage Dauerregenan…? Wie bekommt man bei extrem hoherLuftfeuchtigkeit Klamotten von 7 Leuten trocken…?Wie gehe ich mit einem Hornissennestin einer Hütte um? Usw...)Uns alle hat aber wohl am meisten fasziniert,wie wir als Gruppe von 11-21 Jahren miteinanderharmoniert haben. Jeder hat seinenBeitrag geleistet, keiner hat sich gedrückt, immerwar eine helfende Hand bereit. So fieluns die Heimfahrt Samstags dann doch rechtschwer. In Nürnberg warteten schon Petraund Andrea auf uns, die uns mit leckerer Pizzaund Apfelschorle empfingen.Die Vogesen als Haijkgebiet sind äußerstempfehlenswert. Dadurch, dass viele Menschendort Deutsch sprechen eignet sich dieRegion vor allem auch für unerfahrenereGruppen. Anspruchsvollere Gruppen werdenmit schier endlosen Wandermöglichkeiten belohnt– mehrere Tage nonstop im Wald sind

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