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Das Magazin für den Österreichischen Schießsport10 9<strong>zehn</strong> <strong>komma</strong> <strong>neun</strong> Ausgabe 02/1012881879188018961948TRADITION


Partner des ÖSBSponsorenÖSB-PoolFördernde Partnereditorial10 9<strong>zehn</strong> <strong>komma</strong> <strong>neun</strong>Traditionen und neue Gesetze im Schießsport.Als ältester Sportfachverband Österreichs kann der ÖsterreichischeSchützenbund mit Stolz auf eine lange Tradition zurückblicken.Im Laufe der Geschichte hat sich der Schießsport zu einerweltweit verbreiteten Sportart entwickelt, die sowohl Breiten- alsauch Spitzensportler in ihren Bann zieht. Obwohl sich der ÖsterreichischeSchützenbund das Ziel gesetzt hat, sich als moderner undprofessioneller Sportfachverband im Sportgeschehen zu positionieren,darf auf die lange Tradition und Geschichte nicht vergessenwerden. Aus diesem Grund wird dem Thema Tradition in dieserAusgabe besondere Aufmerksamkeit gewidmet (ab Seite 10.9).Damit in Verbindung bringen möchten wir aus aktuellem Anlassdie derzeitige Diskussion einer Waffengesetznovelle. Ein entsprechenderGesetzesentwurf liegt bereits vor und der ÖSB hatselbstverständlich seinen Standpunkt unter Einbeziehung diverserRechtsexperten ausführlich bei den zuständigen Stellen deponiert.Anlassbezogen möchten wir Ihnen daher in Form eines Interviewsmit Waffenrechtsexperten HR Mag. Mötz Einblicke in die damitverbundene Problematik für den Schießsport geben (ab Seite10.14).Auch im abgelaufenen Quartal führten unsere Athletinnen undAthleten die in der Vergangenheit erzielten Erfolge fort und stelltenbei diversen internationalen Veranstaltungen ihre Klasse unter Beweis(ab Seite 10.20). Besonders erfreulich werte ich die Entwicklungim Nachwuchsbereich. Hier konnte sich Cornelia Enser einen Quotenplatzfür die ersten Youth Olympic Games in Singapur sichern.Viel Vergnügen mit dieser Ausgabe wünschtIhrDDr. Herwig van StaaPräsident des Österreichischen SchützenbundesIMPRESSUMmagazin@<strong>zehn</strong><strong>komma</strong><strong>neun</strong>.at,Versand, Einzelausgabe 3,50 Euro inkl. Versand, sind urheberrechtlich geschützt. Jede VerwertungHerausgeber: Österreichischer Schützenbund www.<strong>zehn</strong><strong>komma</strong><strong>neun</strong>.atmagazin@<strong>zehn</strong><strong>komma</strong><strong>neun</strong>.at,außerhalb der engen Grenzen des Urheberrechtsgesetzesist ohne die Zustimmung des ÖSB unzu-Für den Inhalt verantwortlich ist das Präsidium des Autoren: Mag. Manfred Ladstätter, Univ.Prof. Dr. Franz www.<strong>zehn</strong><strong>komma</strong><strong>neun</strong>.atÖSB: DDr. Herwig van Staa (Präsident), Ing. Horst Császár, Ing. Horst Judtmann, Dipl.-Ing. Gabriele Das Jahresabonnement verlängert sich jeweils lässig und strafbar. Gerichtsstand und Erfüllungsortist Innsbruck.Judtmann (1. Vizepräsident), Ekkehard Leobacher Schachinger, Dipl.-Ing. Heinz Neuburger, Sabine Gelautz,Mag. Johannes Gosch, Mag. Uwe Triebl, Ao. Ende des Bezugsjahres die schriftliche Kündigung Layout: Unique Werbeges.m.b.H.,um ein weiteres Jahr, falls nicht acht Wochen vor(2. Vizepräsident)Redaktion, Anzeigen & Vertrieb:Univ. Prof. Dr. Helmut Hörtnagl, Dipl.-Psych. Heinz erfolgt. Bei Nichterscheinen infolge Streiks oder www.unique.at;Österreichischer Schützenbund, Stadionstraße 1b, Reinkemeier, Mag. Gerhard StrasserStörung durch höhere Gewalt besteht kein Anspruchauf Lieferung. Die Zeitschrift und alle in ihr F&W KopieranstaltbetriebsgmbH,Druck: Druckwerker6020 Innsbruck, Österreich, Mag. Manfred Ladstätter, Fotos: ÖSB, Sebastian Judtmann, Alexander SchleissingT: +43 (0) 512 – 39 22 20, F: +43 (0) 512 – 39 22 20 – 20, Abonnement: Jahresabonnement 10,90 Euro inkl. enthaltenen einzelnen Beiträge und Abbildungen www.druckwerker.at10 1


inhalt<strong>zehn</strong> <strong>komma</strong> <strong>neun</strong> Ausgabe 02/1010 310.4 NEWSAktuelles aus der Welt des Sportschießens10.9 TITELSTORY – TRADITIONDer Schießsport. Eine jahrhundertealte Tradition. 10.10 Faustfeuerwaffen,Geschichte und Entwicklung 10.12 Die Waffengesetznovelle:Fallstricke für den Schießsport 2010. 10.1410.16 ÖSB INSIDENeuigkeiten vom ÖSB10.18 STORYS10,9 im Gespräch mit ÖSB-Nationalmannschafts-Athletin StephanieObermoser 10.1810.20 INTERNATIONALIWK München 10.20 EM Luftdruckwaffen Meraker Norwegen10.22 Top Gun 10.25 ISSF Weltcup Sydney 10.26 ISSF WeltcupBeijing 10.2810.29 AUFS KORN GENOMMENOptimiertes Jugendtraining 10.29 Mentales Training und mentaleTrainingsformen 10.32 Aus Karins Schützen-Küche 10.34 Anleitungzur körperlichen Fitness 10.35 Die Schafteinstellung beimLuftgewehr 10.3810.40 ÖSTERREICHNews aus den Sparten 10.40 Spannende Kämpfe um die österreichischenTitel 10.41 Beiträge aus den Ländern 10.45 Die nächstenEvents (international und national) 10.4610.47 KONTAKT10.48 ABO Sichere dir jetzt dein Jahresabo!


10 4Neuer AuflageschaftAS 300 derahg-Anschütz.Der neue Auflageschaft AS 300 der ahg-Anschütz wurde für dasKleinkaliber-Auflageschießen mit tiefliegendem Schwerpunktkonstruiert. Gemeinsam mit der längenverstellbaren Aluminium-und der feineinstellbaren Schaftbacke sowie dem rückstoßdämmendenAluminiumauflagekeil ist er für die Anschütz-Match-54-Systeme mit runder Hülse verwendbar. Der längeneinstellbareNussbaum-Lochschaft eignet sich mit Precise-Schaftkappe für dieformgenaue Anpassung der Schaftkappe im Anschlag. Fortlaufende,eingravierte Skalierungen vereinfachen die Wiederholungder gewünschten Einstellungen. Die Schaftbackeneinstellungenkönnen ohne Werkzeuge im Anschlag justiert werden. Der langeVorderschaft mit integriertem Auflagekeil zeichnet sich durch diebreite Zweipunktauflage und die Softlink-Rückstoßdämmung aus.Weitere Informationen finden Sie unter www.ahg-anschuetz.deRWS präsentiertdie 50. WM imSportschießen 2010.RWS ist stolz darauf, offizieller Hauptsponsor der 50. ISSF-Weltmeisterschaftim Sportschießen 2010 zu sein.„Es ist eine große Freude, die Weltmeisterschaft in Deutschlandpräsentieren zu dürfen, nach dem Motto ,Spitzenmunition fürSpitzensportler‘ “ , freut sich Cyril Kubelka von der RUAG Ammotec.DSB-Präsident Ambacher sieht einen „neuen Höhepunkt der jahr<strong>zehn</strong>telangenPartnerschaft.“Der offizielle Ausrüster und Partner des Deutschen Schützenbundeswünscht allen Teilnehmenden viel Erfolg!Nähere Informationen zur RUAG Holding gibt esunter www.ruag.comAusgabe 02/10 <strong>zehn</strong> <strong>komma</strong> <strong>neun</strong>newsPichl verlängert2010 Sponsoringdes ÖSB.Nach einer erfolgreichen Zusammenarbeit im vergangenen Jahrverlängert die Firma Pichl die bestehende Kooperation mit demÖsterreichischen Schützenbund auch für 2010. Pichl scheint daherauch heuer wieder auf den Ergebnislisten, auf der Homepage desÖSB sowie im Magazin 10,9 als Werbepartner auf. Die erfolgreicheZusammenarbeit mit dem Österreichischen Schützenbund sollden hohen Bekanntheitsgrad der Tiroler Traditionsfirma bei denSchießsport-Aktiven weiter steigern.<strong>zehn</strong> <strong>komma</strong> <strong>neun</strong> Ausgabe 02/10Under Armourneuer Poolpartnerdes ÖSB.Als neuen Poolpartner begrüßt ÖSB-GeneralsekretärMag. Florian Neururer StefanPrindl von Under Armour-Österreich.Under Armour ist Marktführer in denUSA im Bereich Base Layer (am Körper liegendeKleidung). Die Funktionsbekleidungeignet sich besonders im Kompressionsbereichund hält den Körper trocken. Prindl zum neuenEngagement: „Es ist unser Ziel, die Athletinnen und Athleten zuunterstützen. Under Armour kann hier aufgrund der wissenschaftlichenForschung einen Beitrag leisten. Es freut mich, den österreichischenSchießsport unterstützen zukönnen, damit er in Zukunft noch bessereLeistungen erbringen kann.“10 5


10 6Dr. Peter Mennelneuer ÖOC-Generalsekretär.Mit einem einstimmigen Vorstandsbeschluss desÖOC wurde Dr. Peter Mennel zum neuen Generalsekretärgewählt. Er wird sein Amt im Juni antreten.Präsident Dr. Karl Stoss bezeichnet Mennel als „dieideale Verbindung zwischen Management, Sportund Verbandskompetenz“. Der gebürtige Vorarlbergerverfügt als ehemaliger Chef der BregenzerSparkasse über Kompetenz im ManagementbereichDr. Peter Mennel (li.) und kann auch beachtliche Erfolge im Leistungssportvorweisen. So bestieg Mennel einen Achttausenderohne Sauerstoff, flog mit einem Sportflieger um die Welt und istehemaliger Weltmeister im Helikopterfliegen. Für Mennel ist dieFunktion des Generalsekretärs die späte Erfüllung seines persönlichenOlympiatraums. „Dieses Amt ist eine große Ehre und eine Herausforderunggleichzeitig – der ich mich gerne mit einer großenPortion Tatendrang stellen möchte“, so der neue Generalsekretärdes ÖOC.Spitzenenergie für Vorarlbergund Europa.Die Illwerke sorgen dafür.info@illwerke.atwww.illwerke.atein Unternehmen vonNeuer KaderMatch-Armbrust2010-Auf Basis der Beschlussfassung durch den Bundesschützenratwurde der neue Match-Armbrust-Kadernun festgelegt. Die ursprünglichgeplante Bekanntgabe des Kaders am Endeder Saison wurde durch das Festlegen neuerKaderrichtlinien verschoben. Dabei wurde vonder Berücksichtigung von Rundenwettkämpfenzur Qualifikation Abstand genommen. Der festgelegteKader hat Gültigkeit bis zur neuen Einstufung(Nov. 2011). Folgende Athletinnen undAthleten gehören ihm an:Ausgabe 02/10 <strong>zehn</strong> <strong>komma</strong> <strong>neun</strong>newsVom Ursprung derSelbstladepistole.Ein wahrer Prachtband – nicht nur vom Inhalt her, sondernauch tatsächlich gewichtig (872 durchgehend farbige Seiten,ca. 1.800 Abbildungen, 3,5 kg). In hervorragender grafischerQualität wird die Entstehungsgeschichte der Selbstladepistolevon ihren Anfängen bis zum Ende des Ersten Weltkriegsdargestellt. Die Autoren belegen in ihrem Werk die kaum bekannteTatsache, dass Österreich die Wiege der Selbstladepistolewar. Für jeden Pistolenschützen ein Muss!ÖSB-Kader Match-Armbrust:Thomas Lampl A-KaderEva Untertrifaller A-KaderFranziska Peer B-KaderAndreas Mühlehner Junioren A-KaderCornelia Enser Junioren B-KaderThomas Wakolbinger Junioren B-KaderMehr unterwww.waffenbuecher.comBestellung:Fax: 02236/710357E-Mail:kontor@waffenbuecher.comPreis: Eur 89,–ÖSB begrüßt dieÖsterreichischen Lotterienals neuen Sponsor.Dr. Karl StossMit den Österreichischen Lotterien darf der ÖsterreichischeSchützenbund einen neuen Sponsor willkommenheißen. Generaldirektor Dr. Karl Stoss zu den Gründendes Engagements der Österreichischen Lotterien: „130Jahre feierte der Schützenbund im Vorjahr und darfsich damit als ältester Sportfachverband Österreichsbezeichnen. So viel Tradition über so lange Zeit bewahrenzu können und zudem auch heute über 30.000 Mitgliederzu zählen, ist eine hervorragende Leistung, zuder man nur gratulieren kann. Wir als ÖsterreichischeLotterien wollen als Partner gerne einen Beitrag dazuleisten, dass der Schützenbund so erfolgreich bleibt. Essoll schließlich kein Glücksspiel sein, ob unsere Schützenauch morgen ins Schwarze treffen.“Auch ÖSB-Präsident DDr. Herwig van Staa freut sichüber die Zusammenarbeit: „Die Österreichischen Lotteriensind eine wichtige Unterstützung für den österreichischenSport. Es freut mich, dass die bereitsbestehende hervorragende Zusammenarbeitdurch diese Kooperation noch verstärktwird.“<strong>zehn</strong> <strong>komma</strong> <strong>neun</strong> Ausgabe 02/1010 7


Tradition.Der Schießsport blickt auf einejahrhundertealte Tradition zurück.Nicht zuletzt ist der 1879 gegründeteÖsterreichische Schützenbund derälteste Sportverband Österreichs. ImFolgenden wird ein Überblick über dieallgemeine Entwicklung in den vergangenen500 Jahren gegeben. Aber auchdie Tradition in der Waffenentwicklunghat Interessantes zu bieten. So nimmtÖsterreich bei der Entwicklung vonFaustfeuerwaffen eine Vorreiterrolle ein,wie Prof. Császár ausführt. Aus aktuellemAnlass stellt sich jedoch die Frage,ob diese Traditionen in Gefahr sind. Dieneue Waffengesetznovelle könnte sichnämlich als Fallstrick für den Schießsportentwickeln, wie HR Mötz in einemInterview darlegt.10 9titelstory


10 101titelstory10Der Schießsport.Eine jahrhundertealte Tradition.Die Idee, eine Waffe auf ein Zielabzufeuern, geht zurück aufdie frühe Menschheit. ErsteErwähnungen sind von denalten Griechen, den Indern,Persern, Kelten usw. bekannt.Im Mittelalter wurdenschließlich die erstenSchützengesellschaften,-gilden und -vereine gegründet.Zu Beginn des 15.Jahrhunderts gesellten sichzu den Armbrustschützen dieFeuerschützen.Beginn des sportlichen WettkampfesDie ersten Schützenwettbewerbe fanden bereitsin der ersten Hälfte des 15. Jahrhunderts statt. So zum Beispiel1429 die Wettkämpfe mit der Feuerbüchse in Nürnberg, 1430in Augsburg oder 1442 in Zürich. Aus dieser Zeit sind auch künstlicheVogelziele aus Holz bekannt. Das Sportschießen hat in Österreichwie auch im übrigen Europa eine lange Tradition. Der ältesteSchützenverein Österreichs ist der Klosterneuburger Schützenverein,der im Jahr 1288 als Bogenschützenverein nach schweizerischemMuster unter der Regentschaft Albrecht I. gegründetworden ist.Privilegien & PflichtenDie „zur Kurzweil“ schießenden Schützen sind jedoch keineswegsgleichzusetzen mit den Wehrverbänden der mittelalterlichenStädte. Vielmehr stellten die Schützengesellschaften einen beliebtenKader für die Kriegs- und Friedensstreitmächte dar. Da dieAusbildung im Schießen durch die Schützenvereinigung geradezueine Söldnertruppe ersetzen konnte, wetteiferte die Obrigkeitdarin, die Jünger St. Sebastians (gemeinhin der Schutzpatron derSchützen) mit Privilegien auszustatten, wie z.B. das „rote HosentuchDeputat“ der österreichischen Landesfürsten. Die innereGliederung dieser Gilden ist seit jeher in Statuten und „Ordnungen“niedergelegt. Sie regeln das Schießwesen und die gesellschaftlichenRechte und Pflichten der einzelnen Mitglieder. Nurwer eigenen Herd, „Feuer und Rauch“ hatte und „aus rechtemEhebette“ geboren war, durfte Schütze werden. Zu den Pflichtengehörte die Beschaffung der Ausrüstung.Arten von SchießwettkämpfenEs gab viele Anlässe, zur „schönen Kunst und Kurzweil“ ein Schützenfestzu veranstalten. Die jährlichen Hauptschießen wurden inder Regel nach dem Siegespreis schlicht und einfach „Kranzlschießen“genannt. Sie entsprachen dem hochklingenden „Königsschießen“Nordwestdeutschlands, bei dem der Schützenkönig ermitteltwurde. Über das jährliche Kranzl- oder Bestschießen hinaus fandensich immer wieder Gelegenheiten wie Hochzeit, Geburt einesStammhalters, Jubelhochzeiten, Besuche oder Geburtstage hoherPersönlichkeiten, Jubiläen und Feste des Landes oder des Landesfürsten.Die dritte Art von großen Schießen waren die Freischießen,zu denen die Schützen einer Stadt oder eines Marktes alle Vereinigungenund Gesellschaften in weitem Umkreis luden. SolcheFreischießen, die man gerne auch zur Markt- oder Messezeit abhielt,konnten bis zu sechs Wochen dauern. Schützenfest und Jahrmarktstreibenmit Zelten, Hütten und Kaufbuden gingen ineinanderüber, es gab fast regelmäßig einen Glückhafen, eine Kegelstatt,Würfelplätze und Vorrichtungen zum Hahnenschlagen.Aufschwung durch die napoleonischen „Befreiungskriege“Die Organisation der Schützenverbände in Form der heutigen Vereinegeht zurück auf die Reformen im Zuge der napoleonischen„Befreiungskriege“. Diese führten in Folge zu einem Aufschwungdes Vereinswesens und des Schießsports. Ebenfalls positiv wirktesich die Erfindung des Hinterladers aus. Ab der Mitte des 19. Jahrhundertswar das Schützenwesen in sportlicher Hinsicht zunehmendinternationaler geworden. So fand 1880 das erste österreichischeBundesschießen in Wien statt. Ende des 19. Jahrhundertswurden schließlich die ersten Weltmeisterschaften durchgeführt.Nach dem Ersten Weltkrieg wurde die alte Wehrverfassung au-Ausgabe 02/10 <strong>zehn</strong> <strong>komma</strong> <strong>neun</strong>ßer Kraft gesetzt. Die Folge war ein fast schlagartiger Niedergangdes Schützenwesens. Eine gewisse Erholung setzte dann wieder inden 30er-Jahren ein, als man den rein sportlichen Wert des Schützenwesenshervorhob und auf jegliche militärische Ausrichtungverzichtete. Der nächste Einschnitt kam nach dem 2. Weltkrieg.Keine Sportart wurde nach dem Krieg von den Besatzungsmächtenmehr behindert als der Schießsport. Der Besitz von Waffen,auch von Sportgewehren, war bei Todesstrafe verboten, und alleSchützenvereine wurden zwangsweise aufgelöst. Dennoch toleriertebereits ab 1947 beispielsweise die französische Besatzungsmachtwieder erste Trainingsaktivitäten. So war man 1948 sogarwieder bei den Olympischen Spielen vertreten, wenngleich dieMannschaft nur aus Tirolern bestand, da der Tiroler Schützenbundals erster wieder von den Alliierten genehmigt wurde.Olympische GeschichteGleich bei den ersten Olympischen Spielen der Neuzeit, die 1896in Athen stattfanden, war Sportschießen eine olympische Disziplin.Der Umstand, dass der Gründer Pierre de Coubertin selbstPistolenschütze war, wirkte sich wohl vorteilhaft aus. Auf demProgramm standen fünf Wettbewerbe, vorwiegend mit Militärwaffen.Es wurden zwei Wettbewerbe für Gewehre und dreifür Pistolen ausgerichtet.BILD 1: „Die Nachtwache“ von Rembrandt(1642) zeigt eine städtische Bürgerwehr.BILD 2: 1288 gegründet ist der Klosterneuburger Schützenvereinder älteste Österreichs.BILD 3: Die Klosterneuburger Schützenkönigskette von 1967 bis 2000.BILD 4: Ein Vorderladerschütze, gemalt auf eine Türdes Klosterneuburger Schützenvereins.3<strong>zehn</strong> <strong>komma</strong> <strong>neun</strong> Ausgabe 02/10Schießbetrieb in der Babenbergerhalle 1970.Aus heutiger Sicht gibt es über die ersten Olympischen Spiele eineReihe von Kuriositäten zu berichten, wie z.B. über Patelis Karasevdas,der im Militärgewehr über 200 Meter als Einziger mit allenSchüssen das Ziel traf. Mit Ausnahme von St. Louis 1904 und Amsterdam1928 war das sportliche Schießen immer Bestandteil desolympischen Programms. Die Frauen wurden seit 1968 in Männer-Teams integriert, seit Los Angeles 1984 nehmen sie in getrenntenWettbewerben teil. Der Zeitgeist bewirkte ebenfalls Änderungenim Schießsport des 20. Jahrhunderts. Wurde 1900 noch auf lebendeTauben geschossen, so wurde 1989 der Laufende Hirsch oderKeiler nach Protesten von Tierschutzvereinen in Laufende Scheibeumbenannt und Wurftaubenschießenin Wurfscheibenschießen. Auchdie technische Entwicklungnimmt ihren Lauf. So wirdseit 1996 auf elektronischeScheiben geschossen.2411


titelstory10 12 10 13Vom Luntenschloss über den rauchenden Colt zur Selbstladepistole.Faustfeuerwaffen, Geschichte und Entwicklung.Autor: Univ.-Prof. Dr. Franz CsászárFotos: Sebastian JudtmannSeit der Erfindung der Feuerwaffen vor gut einem halben Jahrtausendbeschäftigten sich zahllose Techniker und Erfinder mit derenWeiterentwicklung. Dem Titelthema folgend, soll dieser Artikel,der den Auftakt einer Serie bildet, einen Blick auf die Tradition derSportgeräte und deren Entwicklung werfen.Feuerwaffen gibt es in Europa seit Anfang des 14. Jahrhunderts.Das Treibmittel war Schwarzpulver aus Salpeter, Schwefel undHolzkohle. Pulver und Geschoß mussten von der Laufmündungmit einem Ladestock bis zum Laufende eingeführt werden. Dorterfolgte die Zündung von außen durch das Zündloch, anfangsfreihändig mit offenem Feuer oder glühenden Gegenständen.Ab der ersten Hälfte des 15. Jahrhunderts erfolgte die Zündungmechanisch durch ein neben dem Laufende angebrachtes Luntenschloss.Vor dem Zündloch war eine Pulverpfanne angebracht,auf die eine geringe Menge Pulver geschüttet wurde.Durch Betätigen des Abzuges wurde die in einem beweglichenHahn eingespannte, glimmende Lunte in die Pfanne gesenkt.Das Abbrennen des Zündpulvers entzündete die im Lauf befindlicheTreibladung.Praktisch verwendbare, einhändig abzufeuernde Feuerwaffensind ab der Mitte des 16. Jahrhunderts mit der Entwicklung desRadschlosses entstanden. Das Radschloss hat, im Prinzip wie einmodernes Feuerzeug, Funken durch Reibung erst im Moment desAbfeuerns erzeugt. Die geladene Waffe war daher stets einsatzbereit.Das Radschloss war aber sehr kompliziert und teuer. Im zivilenBereich war es dem Adel und den Wohlhabenden vorbehalten. Immilitärischen Bereich hat es erstmals die Bewaffnung der Kavalleriemit Pistolen für den Nahkampf ermöglicht.Wesentlich einfacher herzustellen und leichter zu bedienen wardas ab Mitte des 17. Jahrhunderts entwickelte und etwa 200 Jahreallgemein in Gebrauch stehende Batterie- oder Steinschloss. DieZündfunken lieferte ein Flintstein (davon stammt der Name Flinte),der in einen unter Federdruck stehenden Hahn eingespanntwar. Beim Abziehen schlug der Stein gegen eine Verlängerung desstählernen Pfannendeckels. Der Aufprall erzeugte Funken und öffnetezugleich den Deckel, so dass die Funken auf das Zündpulverfallen konnten.Der erste Schritt zu den modernen Feuerwaffen war die vor derMitte des 19. Jahrhunderts entwickelte chemische Zündung. Eineschlagempfindliche Substanz erzeugt beim Aufprall („Perkussion“)eines entsprechenden Waffenteils eine Stichflamme, die die Treibladungzündet.Das funktionssichere Zündmittel und die maschinelle Massenfertigungpräziser Waffenteile waren die Voraussetzungen für die erstenpraktikablen Mehrladewaffen um die Mitte des 19. Jahrhunderts.Den Beginn machten die Faustfeuerwaffen. Bei den Perkussionsrevolvernmusste zwar noch jede Kammer der hinter dem Lauf drehbarangeordneten Trommel von vorne mit Pulver und Geschoßgeladen werden. Außerdem war hinten auf jede Kammer überdem Zündloch ein Zündhütchen aufzusetzen, auf das der Hammerbeim Abfeuern schlug. Das Spannen des Hammers brachte dienächste geladene Kammer in Position. Einmal geladen, standendiese Revolver aber einer modernen Waffe nicht wesentlich nach.Für militärische, polizeiliche und zivile Verwendungen gab es jetztwirkungsvolle und erschwingliche Faustfeuerwaffen.Ab der Jahrhundertmitte wurde das Zündmittel in die zeitgleich entwickelteMetallpatrone integriert, die außerdem noch das Treibpulverund das Geschoß aufnahm. Damit war die Herstellung von gasdichtenHinterladerwaffen mit beweglichem Verschluss möglich.In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts entstand mit den Patronenrevolverneiner der beiden noch heute gängigen Typen modernerFaustfeuerwaffen. Österreich-Ungarn hat als eines der erstenLänder in seinem Heer mit dem Gasser Modell 1870 im Kaliber 11 mmeinen Patronenrevolver eingeführt.Kurz vor 1900 hat es zahlreiche Versuche gegeben, die beim Schussfrei werdende Energie zum Nachladen von Patronen aus einemin der Waffe befindlichen Magazin und zum Schussfertigmachender Waffe auszunützen. Zuverlässig und weitverbreitet wurdenSelbstladewaffen aber erst mit dem etwa gleichzeitigen Ersetzendes stark verschmutzenden Schwarzpulvers durch rauchlose Pulver.Wegen der höheren Geschoßgeschwindigkeiten mussten diebis dahin verwendeten Bleigeschoße mit einem Mantel aus härteremMetall überzogen werden. Dessen Widerstandsfähigkeit gewährleistetewiederum die Funktionsfähigkeit der Patronen beimLadevorgang in Selbstladewaffen.Namen wie Mannlicher, Roth oder Frommer belegen die Pionierrolleösterreichischer Konstrukteure. Die in der Armee eingeführteSelbstladepistole Roth/Krnka Modell 1907 im Kaliber 8 mm enthältKonstruktionselemente, die 1983 in der bahnbrechenden Selbstladepistolevon Glock wieder verwendet werden. Bei dieser weltweitverbreiteten Waffe ist erstmals die Verwendung von hochwertigemKunststoff in Kombination mit Stahl gelungen – eine Entwicklung,die die modernen Faustfeuerwaffen prägt.Glock 17Kal. 9 mmLugerGasserMod. 1870/74Kal. 11 mmRoth/KrnkaMod. 1907Kal. 8 mmSTECKBRIEF:Name: Univ.-Prof. i. R. Dr. Franz Császárgeboren: 1940Beruf/Ausbildung: Professor für Kriminologie an derRechtswissenschaftlichen Fakultätder Universität Wien undGerichtssachverständigerVon 1997 bis 2010 war er Präsident derüberparteilichen „InteressengemeinschaftLiberales Waffenrechtin Österreich – IWÖ“.Faustfeuerwaffen sind zum einhändigen Abfeuern konstruiert. Das Waffengesetz versteht darunter Schusswaffen, bei denen das Geschoßdurch Verbrennen eines Treibmittels angetrieben wird und deren Gesamtlänge höchstens 60 cm beträgt.Ausgabe 02/10 <strong>zehn</strong> <strong>komma</strong> <strong>neun</strong><strong>zehn</strong> <strong>komma</strong> <strong>neun</strong> Ausgabe 02/10


10 14titelstoryDie Waffengesetznovelle 2010.Fallstricke für den Schießsport.Das Gespräch mit Hofrat Mag. Mötz seitens <strong>zehn</strong> <strong>komma</strong> <strong>neun</strong> führte ÖSB-Vizepräsident Ing. Horst Judtmann.10,9 hat mit Hofrat Mag.iur. Josef Mötz, einem der bedeutendstenheimischen Waffenrechtsexperten, ein Interview zur Waffengesetznovelle2010 geführt, die seit Anfang März auf der Websitedes Innenministeriums zur Begutachtung steht (siehe www.bmi.gv.at/cms/bmi_begutachtungen/) und auch offiziell an den Österr.Schützenbund zur Begutachtung versandt wurde. Das Interviewbeschäftigt sich mit der Frage, ob der Gesetzesentwurf, sollte erin der vorliegenden Form in Kraft treten, eine Gefahr bzw. Beeinträchtigungder Sport-, aber auch Traditionsschützen in sich birgt.10,9: Herr Hofrat, wie beurteilen Sie den vorliegenden Entwurf derWaffengesetznovelle 2010?JM: Die kommende Novelle des Waffengesetzes dient der Umsetzungder Waffenrechtsrichtlinie der EU aus dem Jahr 2008, die alleMitgliedstaaten bis Ende Juli 2010 in innerstaatliches Recht zutransponieren haben. Es geht dabei im Wesentlichen um die behördlicheRegistrierung von Schusswaffen der Kategorien C, alsokombinierte Waffen, Einzellader- und Repetierbüchsen, und D, dassind Flinten. Wie schon bisher für die Kategorie C (§ 30ff WaffG1996) wird auch künftig der Waffenfachhandel einschließlich demBüchsenmachergewerbe mit der staatlichen Aufgabe der Registrierungbelehnt werden. Künftig wird dies allerdings in einer behördlichenDatenbank erfolgen müssen, mit der die Händler vernetztwerden. Alle diesbezüglichen Details würden den Rahmendieses Interviews sprengen. Nur so viel, dass die Umsetzung inÖsterreich in einer relativ moderaten und einfachen Weise erfolgtist. Allerdings bestehen aus meiner Sicht zwei gravierende Probleme,die sich als Fallstricke für die Sport- und Traditionsschützen inÖsterreich erweisen könnten.10,9: Wie sieht das erste von Ihnen als Fallstrick erkannte Problem aus?JM: Es geht dabei um den § 16a des Entwurfs, in dem der Innenministerermächtigt wird, eine Verordnung bezüglich der sicherenVerwahrung von Schusswaffen zu erlassen. Bisher sind wir auchohne eine derartige Verordnungsermächtigung ausgekommenund es ist für jeden Schützen selbstverständlich, sein Sportgerätvor dem Zugriff unbefugter Personen sicher zu verwahren. DiePraxis im österreichischen Schießsport, die kaum Schießunfälleoder Missbrauch mit Sportwaffen kennt, spricht hier eine eindeutigeSprache. Diese Verordnungsermächtigung istwohl kaum zu verhindern, allerdings wirdkünftig darauf zu achten sein, dasseine entsprechende Verordnungkeine überschießenden Regelungen,wie etwa in Deutschland,enthält. Dort ist alles überreglementiertund für alle möglichenFälle werden Waffentresoreoder Sicherheitstüren aller möglichen technischen Klassenvorgeschrieben. Auch sind teure Waffenblockiersysteme im Gesprächusw. Eine derartige, nur Kosten verursachende Entwicklungbrauchen wir in Österreich nicht und schon gar nicht bei unserenSport- und Traditionsschützen, wie die o.a. Statistik zeigt.10,9: Wie sieht das zweite Problem aus?JM: Dabei geht es ans Eingemachte. Der neue § 6 soll einen Absatz 2folgenden Inhalts bekommen:„Nicht als Besitz gilt die Innehabung von Schusswaffen anlässlicheines Verkaufsgesprächs im Geschäftslokal eines Gewerbetreibendengemäß § 47 Abs. 2.“Der Laie wird auf den ersten Blick gar nicht wissen, worum es dabeigeht. Ich muss daher etwas ausholen: Im derzeit gültigen § 6WaffG 1996 wird der waffenrechtliche Besitz auch als Innehabungeiner Waffe definiert. Somit weicht das Waffengesetz als Spezialregelungin diesem Fall vom bürgerlichen Recht ab, das eben denBesitz und daneben die Innehabung an einer beweglichen Sachekennt. Unabhängig davon ist das Eigentum an der betreffendenSache zu sehen. Ein Beispiel: Wenn jemand ein Auto geleast hat, ister zwar nicht dessen Eigentümer, aber dessen Besitzer. Er will es janutzen und hat darüber die Gewahrsame, also das faktische Verfügungsrechtsamt seinem Besitzwillen. Der Finder einer Sache, dersie am Fundamt abgibt, hat bis dahin zwar die Gewahrsame andem Gegenstand, aber keinen Besitzwillen, er will sie ja zurückgeben.Bei Waffen wird also als Ausnahmeregelung die Gewahrsame(Innehabung) mit dem Besitz gleichgestellt. Das Problem ist nunmehrim Zusammenhang mit dem § 11 des geltenden WaffG 1996zu sehen, nach dem Jugendlichen (Personen unter 18 Jahren) derWaffenbesitz grundsätzlich verboten ist. Im Schießsport hat dasbis dato kaum eine Rolle für die Jugendarbeit gespielt, da einerseitsfür diese das Schießstandprivileg gilt und andererseits bisherdie Innehabung einer Waffe verschieden definiert wurde.10,9: Was besagt das Schießstandprivileg?JM: Gem. § 14 WaffG 1996 gelten für die Benützung von Schusswaffenauf behördlich genehmigten Schießstätten die Bestimmungenüber das Überlassen, den Besitz und das Führen von Schusswaffennicht. Dies ist die Rechtsgrundlage, nach der ein Training und einwettkampfmäßiges Schießen von Jugendlichen im österreichischenSchießsport rechtlich einwandfrei zulässig sind.10,9: Wo liegt nun das Problem?JM: Das Problem liegt darin, dass bisher der Besitz, also die Innehabungeiner Waffe im Detail nicht geregelt, sondern im Einzelfallzu interpretieren war. Wenn ein Jungschütze im Schützenheim,also nicht am eigentlichen Schießstand, unter Aufsicht erwach-Ausgabe 02/10 <strong>zehn</strong> <strong>komma</strong> <strong>neun</strong>sener Vereinsorgane sein Luftgewehr reinigt oder zu Hause unterAufsicht eines Elternteils Trockentraining (z.B. Abzugsübungen)betreibt, wurde dies nach herrschender Auffassung nicht als waffenrechtlicherBesitz angesehen, da ja die Aufsichtsperson jederzeiteingreifen und Missbrauch verhindern kann. Die vorliegendeÄnderung des § 6 geht nun einerseits auf eine restriktive Rechtsprechungdes Verwaltungsgerichtshofes zurück, der sehr strengeMaßstäbe bezüglich der Überlassung von Schusswaffen anlegt,andererseits auf noch restriktivere Aussagen gewisser Waffenbehörden,nach denen bereits als Besitzeinräumung der Sachverhaltgilt, dass etwa ein Gewehr von zwei Personen hinten und vornegehalten wird und eine dritte Person am Verschluss hantiert. Unddiese dritte Person hätte nach dieser vollkommen überzogenenSichtweise dann eben die Gewahrsame an der Waffe, das heißt siebesäße sie.10,9: Was bedeutet das nun für die Jugendarbeit im Schießsport?JM: Wenn auch das Schießtraining sowie das wettkampfmäßigeSchießen von jugendlichen Sportschützen durch den Ausnahmetatbestanddes § 14 WaffG (Schießstandprivileg) bezüglich derenWaffenbesitzes beim Schießen gedeckt scheint, so scheinen dieAusbildung der Jungschützen an der Waffe, das Trockentrainingsowie die Waffenpflege durch den Schützen, welche Tätigkeiteneinen wesentlichen Teil der sportlich notwendigen Verschmelzungdes Schützen mit seinem Sportgerät darstellen, durch die vorgeschlageneRegelung des BMI nicht gedeckt, da diese in aller Regelnicht auf einem behördlich genehmigten Schießstand, sondern ineinem Nebenraum, dem Schützenheim oder sonst wo stattfinden.Der österreichische Schießsport hat in den letzten Jahren mit erheblichenNachwuchsproblemen zu kämpfen, nicht zuletzt durchdie durch Politik und Medien verursachte Anti-Waffendiskussion.Wenn einem Jugendlichen nicht ab einem Alter von etwa 14 bis16 Jahren das Interesse am Schießsport einschließlich dem verantwortungsvollenUmgang mit der Waffe beigebracht werden kann,ist es zu spät. Mit 18 Jahren hat der junge Mensch bereits andereInteressen entwickelt und ist für den Schießsport meist verloren.Ähnliches gilt für die vor allem im alpenländischen Bereich agierendenTraditionsschützen. So ist ein gewisser Anteil der „Mannschaft“von Tiroler Schützenkompanien in jugendlichem Alter,also noch nicht 18 Jahre alt. Dass ein Teil dieser Formationen lediglichmit Salutgewehren ausgestattet ist, tut der Notwendigkeitder Einführung der hiermit vorgeschlagenen Regelung keinenAbbruch, da Salutwaffen im Sinne des österreichischen Waffenrechtsvollwertige Schusswaffen sind. Sie verfügen nämlich übereinen funktionierenden Verschluss und dieser ist ein wesentlicherSchusswaffenteil im Sinne des § 2 Abs. 2 WaffG 1996.Das heißt, die Neugestaltung des § 6 WaffG ist zumindest in dervorgeschlagenen Form äußerst gefährlich und muss mit allen legalenMitteln bekämpft werden, da sie das Ende der Jugendarbeitim Schießsport darstellt und ein einziger Ausnahmetatbestand fürden Waffenfachhandel als dessen ungerechtfertigte Bevorzugunggegenüber den Sport- und Traditionsschützen gesehen werdenmuss. Diese waren im österreichischen Waffenrecht immer privilegiert,es gibt zahlreiche Ausnahmeregelungen für diese Personen-<strong>zehn</strong> <strong>komma</strong> <strong>neun</strong> Ausgabe 02/10gruppen, zuletzt sogar einen Staatsvertrag zwischen Österreichund Bayern. Das heißt, man muss diese Neuregelung ersatzlosstreichen, da sie auch nicht notwendig ist. Der Besitz an einer Waffebzw. dessen Einräumung muss im Einzelfall, im Notfall durchhoffentlich gesunden richterlichen Menschenverstand, interpretiertwerden. Schließlich würde ein Inkrafttreten einer derartigenRegelung auch bedeuten, dass ein Elternteil sein z.B. 17-jährigesKind unter seiner Aufsicht im häuslichen Keller oder Dachbodenunter Einhaltung aller Sicherheitsvorkehrungen nicht einmal miteinem minderwirksamen Luftgewehr schießen lassen darf. Diesist nicht nur aus grundrechtlicher und demokratiepolitischer Sichthöchst bedenklich, sondern auch im Sinne einer Prävention vonWaffenmissbrauch durch Jugendliche. Bekanntlich reizt alles Verbotene.Aus dieser Sicht ist dem Ermöglichen des verantwortungsvollenLehrens eines sachgemäßen Umgangs mit Waffen durchErwachsene gegenüber einem ausnahmslosen Besitz- (= Handhabungs)verbotdurch Jugendliche der Vorzug zu geben.Ersatzweise könnte die derzeit inakzeptable Form des § 6 durchlegistische Maßnahmen, wie der Formulierung als demonstrativeAufzählung und ggf. Normierung von Ausnahmen für Sport- undTraditionsschützen als weitere demonstrative Beispiele bereinigtwerden.10,9: Herr Hofrat Mötz, wir danken für das Gespräch und werden dafürsorgen, dass der Österreichische Schützenbund alles daransetzenwird, dass der § 6 des Novellenentwurfs nicht in der vom BMI derzeitgeplanten Form in Kraft tritt! Dürfen wir nach Inkrafttreten der Novellemit einem Beitrag von Ihnen rechnen, der unsere Leser über diewichtigsten neuen Bestimmungen des Waffengesetzes informiert?JM: Gerne – dies wird auch notwendig sein, da nunmehr sämtlicheVereinswaffen bis hin zu den Skeet- und Trapflinten derWurfscheibenschützen und den Salutgewehren mancher Traditionsschützenverbändeim Sinne der EU-Waffenrechtsrichtlinie zuregistrieren sein werden, Flinten zumindest bei jeder Überlassung… Ausnahmebestimmungen für Vereinswaffen sieht die Novellenämlich leider keine vor.STECKBRIEF:Name: Hofrat Mag.iur. Josef MötzJahrgang: 1953Wohnort: 2361 LaxenburgBeruf/Tätigkeiten: Jurist im Bundesministerium fürLandesverteidigung und Sport,nebenberuflich Fachautor fürWaffen- und Munitionskundesowie WaffenrechtPublikationen: Österreichische Militärpatronen –Band 1 (1996), Band 2 (2001), VomUrsprung der Selbstladepistole (2007),seit 1979 Autor im Deutschen Waffenjournalund anderen einschlägigenFachzeitschriftenWebsite: www.waffenbuecher.comSportl. Laufbahn: Seit 1972 Mitglied in Schießsektionenvon Heeressportvereinen(Wien, Wr. Neustadt)10 15


10 16ösb insideErnst Zwiauer.Neuer Bundessportleiter MetallicSilhouette und Field Target.CISM.Freundschaftdurch Sport.Ein neues Gesicht gesellt sich zu den BSPL dazu. ErnstZwiauer wurde am 16. 1. 2010 einstimmig zum neuenBundessportleiter in den zwei neuen Sparten gewählt.Als klassischer Späteinsteiger startete der 1939 geboreneWiener mit 40 eine zweite Sportlerkarriere mit der Sportpistole.Die Erfolge ließen nicht lange auf sich warten, bald trat Zwiauerbei Staatsmeisterschaften und anderen Wettkämpfen in Erscheinung.Im Rahmen einer Weltmeisterschaft „infizierte“ sich Zwiauerschließlich mit dem Virus Silhouettenschießen. Anfang des neuenJahrtausends wurde er mit den Field Target Wettkämpfen konfrontiert.In Kooperation mit der Firma Anschütz und mit Steyr Sportwaffenwar er bei erfolgreichen Entwicklungen und Verbesserungenbeteiligt.An Funktionärstätigkeiten mangelte es Zwiauer bereits bisher nicht:Neben dem OSM des SC Landhaus und dem Sektionsleiter Silhouetteund Field Target eines weiteren Vereins bekleidet er Funktionenin der ASFA (Austrian Metallic Silhouette – Field Target Association).Zwiauers Ziel ist es, den Bekanntheitsgrad der beiden Sparten inÖsterreich zu erhöhen. Mittelfristig will er in Westösterreich eineSchießstätte finden. Eine Möglichkeit zur Verbreitung sieht Zwiauerbei Air Silhouette, wo Österreich Vorreiter ist und der Vorstoß in deninternationalen Silhouettenbereich „mit Geduld und Beharrlichkeit“verfolgt wird.Den Bereich Field Target sieht Zwiauer realistisch: „Mehr als kleineMatches wird es da in der nächsten Zeit in Österreich wohl nicht geben.“Militärweltmeisterschaftenin Zagreb 2009Der Internationale Militärsportverband (CISM – Conseil Internationaldu Sport Militaire) ist neben dem Internationalen OlympischenKomitee einer der größten Sportverbände der Welt. Unter anderemorganisiert der Verband die Militär-Weltmeisterschaften, wobei sichdie verschiedenen Disziplinen am olympischen Programm orientieren.Daneben wird auch der militärische Fünfkampf ausgetragen.Sport als BasisDer Verband bezweckt jedoch auch, über den sportlichen WettkampfAngehörige von Streitkräften aus aller Welt zusammenzuführen, umeinander kennen- und auch verstehen zu lernen. Es sollen dauerndeBeziehungen auf den Gebieten Sport, aber auch Bildung aufgebautwerden. Daraus leitet sich das Motto „Friendship through Sport“ –Freundschaft durch Sport – ab.Der KärntnerLandesschützenverbandtrauertum seinen ehemaligen1. LandesschützenmeisterAlois HerkeAm 26.1.2010 verstarb Alois Herkeim 80. Lebensjahr nach längerem Leiden.Alois Herke war Jahr<strong>zehn</strong>te im KärntnerLandesschützenverband tätig – zuerst alsLandessportleiter Luftgewehrund zuletzt als 1. Landesschützenmeister.In seiner Zeit als Landessportleiter setzte er zahlreicheAktivitäten, die den Kärntner Spitzenschützenzugutekamen und so mancher belohnte es ihmmit der Zugehörigkeit zur NationalmannschaftÖsterreichs und mit vielen nationalenund internationalen Erfolgen.ZieleAufbauend auf den Zielen, den Militärsport auf breiter Basis zu fördernund freundschaftliche Beziehungen zwischen Streitkräftenbzw. Mitgliedstaaten und vor allem den einzelnen Akteuren zu erreichen,will man einen Beitrag für den allgemeinen Frieden leisten.Daneben steht die Hilfeleistung im sporttechnischen Bereich sowiedie ausgeglichene Entwicklung der Jugend auf der Agenda.GeschichteGegründet wurde der Militärsportverband 1948. Heute sind 127 Staatenaus aller Welt Mitglied. Österreich trat dem Verband 1958 bei.Besonders erfolgreiche Sportler waren unter anderen Karl Pavlis undGiovanni Bossi. Neben der üblichen Förderung von ÖSB-Athletinnenund Athleten werden speziell Wettkämpfe mit dem Großkalibergewehrsowie mit der Großkaliberpistole unterstützt. Derzeit werdenalle zwei Jahre Militärweltmeisterschaften sowie jährlich militärischeWettkämpfe durchgeführt.BSPL Alfred Tauber ist beim ÖSB für den Heeresgewehrkader und diezivilen 300m Schützen verantwortlich und betreut 9 ÖSB-Sportler.Ausgabe 02/10 <strong>zehn</strong> <strong>komma</strong> <strong>neun</strong><strong>zehn</strong> <strong>komma</strong> <strong>neun</strong> Ausgabe 02/1010 17www.lotterien.at79 Millionenfür den Sportin Österreich!Die Sportförderung der Österreichischen Lotterienist unverzichtbar für die Finanzierung des heimischenSpitzen- und Breitensports. Ohne sie stünden wohl vieleVereine vor dem Aus.Foto: www.cism-milsport.orgGut für Österreich.


10 18„In die Mitte zu treffen,ist fast schon wie eine Sucht.“ÖSB-Nationalmannschaft-Athletin Stephanie Obermoser im Interview.Stephanie Obermoser zählt derzeit zweifellos zu den Top-Schützinnender ÖSB-Nationalmannschaft Luftgewehr Frauen. Auchinternational konnte sie heuer bereits überzeugen (siehe weitereBeiträge in dieser Ausgabe). 10,9 nutzt die Gelegenheit, Obermosernäher vorzustellen.10,9: Wie bist du zum Schießsport gekommen?SO: Als kleines Mädchen war ich öfters mit meinem Stiefvater beiseinen Wettkämpfen mit dabei und wollte mit 14 Jahren auch selbermal ein Luftgewehr in die Hand nehmen. Deshalb besuchte ichdie Schützengilde Kössen, wo mich Christian Kramer mit viel Geduldund Einfühlsamkeit in die Materie des Schießsports einwies.Ich merkte bald, dass mir das Schießen Spaß machte, und kleinereErfolge stellten sich in kurzer Zeit ein!10,9: Was fasziniert dich daran?SO: Ich habe einfach richtig Spaß daran, immer die Mitte zu treffen,es ist schon fast wie eine Sucht! Mich fasziniert auch, dassman in Stresssituationen den Körper so weit unter Kontrolle bekommt,um immer noch den 10er zu treffen. Das Schießen istfür mich auch ein gutes Training für den Alltag. Ich kann gut mitStress umgehen! Hat mir auch schon in der Schule so manchenVorteil gebracht, ich war immer voll konzentriert und mich lenktesehr wenig ab!10,9: Welche Ziele hast du heuer bzw. überhaupt?SO: Mein Ziel ist es dieses Jahr, mit dem Luftgewehrund dem Kleinkaliber bei der WMstarten zu dürfen. Natürlich möchteich mich dort gut in Szene setzen.Einige Weltcupstarts wären fürmich von großer Bedeutung,um mich optimal auf die internationalenBedingungeneinzustellen. Ein Traum wärees für mich, wenn ich michschon 2012 für die Olympischen Spiele in London qualifizierenwürde! Auch international möchte ich ganz vorne mitmischen!10,9: Da hast du ja viel vor! Welchen Stellenwert nimmt der Schießsportin deinem Leben ein?SO: Der Schießsport nimmt einen sehr hohen Stellenwert in meinemLeben ein, da ich ihn zu meinem Beruf gemacht habe! Ich willviel erreichen, also wende ich sehr viel Zeit dafür auf. Das Bundesheerbietet mir dafür die beste Möglichkeit. Ich denke aber trotzdem,obwohl ich viele andere Sachen hintanstellen muss, dass esmir an nichts fehlt.10,9: Hat da eine Beziehung noch Platz?SO: Eine Beziehung hat auf alle Fälle Platz, diese gibt mir den gewissenFreiraum, den ich vom Schießen brauche. Ich bin in derglücklichen Situation, dass ich einen verständnisvollen Freundhabe. Er ist selbst Profisportler und versteht es, wenn ich oft aufWettkämpfen bin. Meistens sind wir beide sportlich unterwegs. Erist einfach die beste Ergänzung zu mir.10,9: Kann man vom Schießen leben?SO: Dadurch, dass ich beim Bundesheer angestellt bin, kann ichschon vom Schießen leben. Wäre meine Zeit beim Bundesheer zuEnde, würde es schwierig aussehen. Leider sind die Geldpreise beiWettkämpfen nur gering vertreten. Sponsoren zu finden, ist auchnicht gerade einfach.10,9: Hast du als Frau ganz regulär beim Bundesheer die Grundausbildungabsolviert?SO: Ich habe ganz normal mit anderen Sportlern die Grundausbildungvon 6 Wochen absolviert. Angefangen vom Exerzierenbis hin zum Gefechtsdienst im Grünen und langen Märschen! Fürmich als Frau war es ein Erlebnis, an das ich mich heute noch gernezurückerinnere und das mir jedes Mal wieder Freude bereitet.Mir hat die Grundausbildung viel Spaß bereitet und ich würde esauch anderen Frauen empfehlen.Ausgabe 02/10 <strong>zehn</strong> <strong>komma</strong> <strong>neun</strong>10,9: Wie schaut’s mit den Sponsoren aus?SO: Das Bundesheer und die Sporthilfe sind eigentlich meine zweigrößten Sponsoren, dazu kommt dann noch die Firma Umarex,die mich speziell unterstützt. Aber wie schon erwähnt, es ist nichtso einfach mit den Sponsoren, da noch wenig zur Popularität desSchießsports beigetragen wird.10,9: Du hast eine professionelle Homepage, die dir sicher hilft, dichzu vermarkten. Bist du auch in sozialen Netzwerken wie Facebookoder Twitter aktiv?SO: Ich halte nicht viel von sozialen Netzwerken. Ich konzentrieremich lieber voll und ganz auf meine Homepage www.stephanieobermoser.atund dass diese immer aktuell ist.10,9: Kann man sich als Schützin eine Fangemeinde aufbauen?SO: Natürlich kann ich eine Fangemeinde aufbauen und ich denke,dass ich auch schon eine habe! Diese hat zwar noch keinenNamen, aber ich sehe an der regelmäßigen Besucherzahl meinerHomepage, dass sich viele für mich interessieren. Nicht nur ausÖsterreich und Deutschland. Ich hatte sogar schon Besucher ausKanada und den USA.10,9: Hast du neben dem Sport noch sonstige Hobbys?SO: Ich gehe gerne in die freie Natur. Im Winter stehe ich am liebstenauf den Langlaufskiern, im Sommer wechsle ich dann auf dieSkiroller und das Rennrad. Nächstes Jahr im Herbst möchte ich gerneMusikunterricht nehmen, um Steirische Harmonika zu lernen.<strong>zehn</strong> <strong>komma</strong> <strong>neun</strong> Ausgabe 02/10Stephanie Obermoser, Sonja Embacher und Franziska PeerSTECKBRIEF:Name: Stephanie ObermoserGeboren: St. Johann in TirolWohnort: KössenBeruf/Ausbildung: Militärperson auf Zeit/HTL Tiefbau mit MaturaDisziplinen: LG, KK 3x20 und 60 liegendGrößte Erfolge: 3. Platz IWK München 2010,9. Platz EM Prag 2009,Doppelstaatsmeisterin 2010Verein: SG Kössen10 19


10 2010 21EVENT: 10M AIR PISTOL WOMENNUMBER OF PARTICIPANTS: 68DATE: 28.01.2010Rank Name Nat 1 2 3 4 Sum Final Total1 KOSTEVYCH Olena UKR 94 98 99 96 387 102,1 489,12 KUZNETSOVA Olga RUS 98 99 96 96 389 100,0 489,03 MARUSKOVA Lenka CZE 94 98 96 96 384 103,4 487,437 EWEN Gretchen AUT 94 92 95 95 37650 STEINER Sylvia AUT 92 96 92 92 37257 WEINGAND Marion AUT 89 96 95 90 370EVENT: 10M AIR RIFLE JUNIOR MENNUMBER OF PARTICIPANTS: 50DATE: 28.01.2010Rank Name Nat 1 2 3 4 5 6 Sum Final Total1 KUSHNIROV Denys UKR 97 98 97 98 98 97 585 100,5 685,52 PORPUZHNYY Yuriy UKR 94 98 96 95 98 96 577 100,4 677,43 KHRYKOV Ivan RUS 97 96 95 94 96 97 575 99,8 674,812 KIRCHMAYER Christian AUT 93 92 95 96 95 98 569IWK München.Obermosererobert Stockerlplatz.EVENT: 10M AIR RIFLE MENNUMBER OF PARTICIPANTS: 88DATE: 28.01.2010Rank Name Nat 1 2 3 4 5 6 Sum Final Total1 KRUGLOV Sergey RUS 100 99 100 100 99 100 598 102,8 700,82 GONCI Jozef SVK 100 99 100 100 100 99 598 102,1 700,13 RIKHETER Sergy ISR 100 100 100 100 99 99 598 101,1 699,14 PLANER Christian AUT 100 99 100 100 100 100 599 100,1 699,136 KNÖGLER Mario AUT 100 98 99 98 98 99 59242 FARNIK Thomas AUT 99 99 95 99 99 100 59157 STREMPFL Martin AUT 97 97 97 100 99 99 589EVENT: 10M AIR PISTOL JUNIOR WOMENNUMBER OF PARTICIPANTS: 90DATE: 28.01.2010Rank Name Nat 1 2 3 4 Sum Final Total1 VOGNAROVA Gabriela CZE 99 100 100 100 399 102,9 501,92 NIELSEN Stine DEN 97 100 100 100 397 104,6 501,63 BERGER Marianne NOR 99 99 100 99 397 103,0 500,014 ENSER Cornelia AUT 98 99 99 98 39438 HOFMANN Olivia AUT 98 99 95 99 39163 MOOSMÜLLER Elisabeth AUT 97 94 99 97 38779 OBERHOFER Nicole AUT 95 96 96 97 384EVENT: 10M AIR RIFLE JUNIOR MENNUMBER OF PARTICIPANTS: 74DATE: 28.01.2010Rank Name Nat 1 2 3 4 5 6 Sum Final Total1 DRYAGIN Alexandr RUS 99 100 99 99 100 100 597 102,7 699,72 SKJELLAND Kristoffer NOR 99 99 99 99 99 100 595 103,8 698,83 CHESEBRO Dustin USA 99 99 97 99 100 99 593 103,4 696,46 KAMMERLANDER Lukas AUT 98 100 99 100 99 98 594 101,5 695,518 RUMPLER Gernot AUT 98 99 98 99 97 97 58821 MATHIS Thomas AUT 97 98 98 99 98 98 58830 PICKL Bernhard AUT 97 97 97 99 99 97 586EVENT: 10M AIR PISTOL MENNUMBER OF PARTICIPANTS: 82DATE: 29.01.2010Rank Name Nat 1 2 3 4 5 6 Sum Final Total1 GONCHAROV Vladimir RUS 97 97 98 98 97 96 583 101,9 684,92 BADARACCHI Mauro ITA 99 97 98 96 95 98 583 100,3 683,33 BIDNIAK Ivan UKR 98 99 98 96 97 96 584 99,1 683,152 ZORAN Sladjan AUT 93 93 98 94 97 96 57160 PSENNER Wolfgang AUT 96 96 95 95 95 92 569EVENT: 10M AIR RIFLE JUNIOR MENNUMBER OF PARTICIPANTS: 74DATE: 29.01.2010Rank Name Nat 1 2 3 4 5 6 Sum Final Total1 YORDANOV Ivan BUL 100 99 98 100 100 99 596 103,6 699,62 SUVOROV Nikolai RUS 100 99 100 99 100 99 597 102,3 699,33 KULISH Serhiy UKR 99 100 98 99 100 100 596 103,3 699,315 RUMPLER Gernot AUT 98 99 98 97 98 99 58916 MATHIS Thomas AUT 100 98 98 98 97 98 58933 PICKL Bernhard AUT 99 98 96 99 98 96 58652 KAMMERLANDER Lukas AUT 98 96 98 95 98 97 582Die Freude über den Erfolg von Stephanie Obermoser ist groß.Denn wer in München erfolgreich ist, kann dies bei jeder internationalenGroßveranstaltung sein. Dabei begann bereits der ersteTag sehr vielversprechend. Christian Planer zog als Erster ins Finaleein und verpasste dort knapp einen Stockerlplatz. Eine beachtlicheLeistung gelang auch Lukas Kammerlander. Mit 594 Ringenging der ÖSB-Junior als Fünfter ins Finale und erzielte mit 695.5Ringen den sechsten Rang.Erster WettkampftagFür eine positive Überraschung sorgte gleich zu Beginn ChristianPlaner, der mit 599 Ringen als Erster ins Finale einzog und dort mit100,1 Ringen schließlich auf dem vierten Platz landete. Wenigergut lief es für seinen Kollegen Mario Knögler, der mit 592 RingenPlatz 36 belegte. Thomas Farnik erreichte mit 591 Ringen den 42.Rang, während Martin Strempfl mit 589 Ringen auf dem 57. Rangbei 88 Teilnehmern landete.Bei den Junioren ragte die Leistung von Lukas Kammerlander heraus,der schließlich Sechster wurde. Aber auch die Leistung vonGernot Rumpler und Thomas Mathis, die den 18. Rang bzw. 21.Rang belegten, kann sich sehen lassen.Ein beachtliches Ergebnis gibt’s auch von den Juniorinnen zu berichten.Cornelia Enser verpasste mit 394 Ringen nur knapp dasFinale und platzierte sich auf dem 14. Rang.Zweiter WettkampftagAus österreichischer Sicht verlief der zweite Tag unspektakulär. Erwähnenswertsind jedoch die guten Leistungen von Gernot Rump-Ausgabe 02/10 <strong>zehn</strong> <strong>komma</strong> <strong>neun</strong>ler und Thomas Mathis, die den 15. bzw. den 16. Platz erreichten.Die Luftgewehrfrauen konnten sich nicht ganz nach vorne schießen.Sonja Embacher belegte den guten 18. Rang und verpasstemit 396 Ringen nur knapp das Finale, während sich StephanieObermoser mit 395 Ringen den 26. Platz sicherte.Dritter WettkampftagDieser Tag stand im Zeichen von Stephanie Obermoser, die ihrenbislang größten internationalen Erfolg feiern durfte. Allein das Erreichendes Finales war für die Schützin eine große Ehre, schließlichwaren 64 Nationen mit 93 Teilnehmerinnen in der Frauenklasseam Start. Obermoser bewies Nerven und konnte sich imFinale noch einmal steigern. Sie schoss sich vom 7. Platz mit einemErgebnis von 104,4 noch auf den 3. Rang vor!Bei den Herren brachte lediglich Thomas Farnik mit 595 Ringen(Rang 14) ein starkes Ergebnis zustande. Mario Knögler platziertesich mit 592 Ringen auf Platz 33, Martin Strempfl erreichte mit 591Ringen den 42. Platz, während Christian Planer mit 590 Ringen 49.wurde.LuftpistoleBei der Luftpistole gab es bei den Junioren ein starkes Lebenszeichen.Christian Kirchmayer erreichte mit 569 Ringen den 12. Rang!Ansonsten waren die Leistungen der Luftpistolschützinnen und-schützen nicht besonders stark. Gretchen Ewen gelang am erstenTag mit 376 Ringen der 37. Rang und damit ein Platz im Mittelfeld,während am dritten Tag Sylvia Steiner ebenfalls mit 376Ringen den 39. Rang erreichte.<strong>zehn</strong> <strong>komma</strong> <strong>neun</strong> Ausgabe 02/10Bild oben, links: Stephanie ObermoserBild oben, rechts: IWK München.EVENT: 10M AIR RIFLE MENNUMBER OF PARTICIPANTS: 89DATE: 30.01.2010Rank Name Nat 1 2 3 4 5 6 Sum Final Total1 RIKHETER Sergy ISR 99 100 100 100 100 100 599 103,9 702,92 LEIWEN Dirk GER 99 100 100 100 100 99 598 103,4 701,43 WALLOWSKY Jürgen GER 100 100 99 99 100 100 598 102,7 700,714 FARNIK Thomas AUT 99 100 99 100 99 98 59533 KNÖGLER Mario AUT 98 98 100 98 99 99 59242 STREMPFL Martin AUT 100 96 98 100 99 98 59149 PLANER Christian AUT 100 98 97 98 99 98 590EVENT: 10M AIR PISTOL WOMENNUMBER OF PARTICIPANTS: 17DATE: 30.01.2010Rank Name Nat 1 2 3 4 Sum Final Total1 KOSTEVYCH Olena UKR 98 97 98 98 391 97,1 488,12 CHAIKA Viktoria BLR 97 97 98 95 387 99,1 486,13 SMIRNOVA Svetlana RUS 96 97 94 98 385 99,9 484,939 STEINER Sylvia AUT 95 91 95 95 37649 EWEN Gretchen AUT 93 95 92 94 37466 WEINGAND Marion AUT 90 91 93 92 366EVENT: 10M AIR RIFLE WOMENNUMBER OF PARTICIPANTS: 93DATE: 30.01.2010Rank Name Nat 1 2 3 4 Sum Final Total1 MAGER Jessica GER 99 100 100 100 399 104,3 503,32 BEYERLE Jamie USA 100 100 98 100 398 104,6 502,63 OBERMOSER Stephanie AUT 99 100 99 100 398 104,4 502,437 EMBACHER Sonja AUT 99 99 97 99 39454 HEIGL Anna AUT 99 98 98 98 39358 HAFNER Viktoria AUT 98 99 97 99 393EVENT: 10M AIR PISTOL MENNUMBER OF PARTICIPANTS: 83DATE: 30.01.2010Rank Name Nat 1 2 3 4 5 6 Sum Final Total1 ISAKOV Vladimir RUS 98 97 99 98 98 99 589 101,5 690,52 OMELCHUK Oleg UKR 97 98 97 96 95 99 582 102,3 684,33 GONCHAROV Vladimir RUS 99 94 98 98 97 96 582 102,0 684,053 ZORAN Sladjan AUT 95 95 96 97 94 95 57254 PSENNER Wolfgang AUT 96 95 93 94 98 96 572


10 16 2210 17 23EVENT: 10M AIR RIFLE JUNIOR MEN TEAMNUMBER OF TEAMS: 15DATE: 10.03.2010Rank Team Nat Sum1 DRYAGIN Alexander SUVOROV Nikolay SHIRYAEV Stepan RUS 17682 KASPER Sergiy KULISH Serhiy KOLESNIKOV Andriy UKR 17633 SKJELLAND Kristoffer LUND Kim Andre SOYLAND Mikael NOR 17596 MATHIS Thomas RUMPLER Gernot KAMMERLANDER Lukas AUT 1756EVENT: 10M AIR RIFLE JUNIOR WOMEN TEAMNUMBER OF TEAMS: 20DATE: 11.03.2010Rank Team Nat Sum1 MAKSIMOVIC Ivana TODOROVIC Dragana BISERCIC Katerina SRB 11822 WESTERHEIM Malin BERGER Marianne TORVIK Marte NOR 11783 STRAUB Isabella HAGEN Kristina GROSSMANN Melanie GER 117614 ENSER Cornelia MOOSMÜLLER Elisabeth HOFMANN Olivia AUT 1165EVENT: 10M AIR RIFLE MEN TEAMNUMBER OF TEAMS: 13DATE: 12.03.2010Rank Team Nat Sum1 KRUGLOV Serguei SOKOLOV Denis KAMENSKI Alexei RUS 17892 BAKKEN Ole Magnus HANSEN Are BRÜHN Ole Kristian NOR 17783 AIVAZIAN Artur HRYHORENKO Vladyslav SUKHORUKOV Jury UKR 17766 KNÖGLER Mario FARNIK Thomas STREMPFL Martin AUT 1773EVENT: 10M AIR RIFLE WOMEN TEAMNUMBER OF TEAMS: 16DATE: 13.03.2010Rank Team Nat Sum1 GAUSS Beate PFEILSCHIFTER Sonja MAGER Jessica GER 11902 TYKHOVA Darya LESKIV Lessia KALNYSH Natallia UKR 11853 BOBKOVA Marina GALKINA Lioubov VDOVINA Daria RUS 11825 OBERMOSER Steph. EMBACHER Sonja HAFNER Viktoria AUT 1180EVENT: 10M AIR RIFLE YOUTH MENNUMBER OF PARTICIPANTS: 38DATE: 08.03.2010Rank Name Nat 1 2 3 4 5 6 Sum Final Total1 WALKER Lars GER 100 99 100 99 99 99 596 102,9 698,92 KULISH Serhiy UKR 100 98 98 100 98 100 594 103,8 697,83 CHARHEIKA Illia BLR 100 99 98 98 98 100 593 101,8 694,89 RUMPLER Stefan AUT 96 98 97 97 98 100 586Europameisterschaft Meraker.Ein Festdes Schießsportes.Eine Vorgabe in Sachen medialer Vermarktung machte bei derEM in Meraker sowohl das Organisationskomitee als auch ESC-Präsident Vladimir Lisin. Neben einer hervorragenden Organisationerregte vor allem das erstmals abgehaltene Top Gun Event,dem sogar Eurosport eine ausgiebige Berichterstattung widmete,hohe Aufmerksamkeit. Aus diesem Grund wollen auch wir diesenEvent im Rahmen der EM-Berichterstattung in einem gesondertenArtikel näher vorstellen. Aus österreichischer Sicht war manim Vorfeld der EM recht zuversichtlich. Schlussendlich fehlte dasnötige Quäntchen Glück – die großen Erfolge, sprich Medaillen,blieben diesmal aus.Platz 12 für Mario Knögler100 am Beginn und 100 am Ende des Wettkampfes, Gesamtergebnis594 Ringe und damit einen Ring mehr als im Vorjahr. Da-mit belegte Mario Knögler den 12. Platz und wurde somit besterÖsterreicher. Thomas Farnik spürte seine Rückenprobleme in derersten Serie und startete mit 96 Ringen. Nachdem er seine Konzentrationweg von den Schmerzen lenken konnte, lautete dasGesamtergebnis am Ende 590 Ringe, 31. Platz. Auf dem 34. Platzkonnte sich der zielstrebige Heeressportler Martin Strempfl mitseinem Ergebnis von 589 Ringen einreihen. Mit der Mannschafterzielten die Männer den 6. Platz und verfehlten die Bronzemedailleum 3 Ringe.Österreichs Frauenteam sehr starkEin überaus starkes Frauenteam präsentierte sich bei der EM inMeraker. Stephanie Obermoser – mit einer 8 in der ersten Serie –holte 394 Ringe heraus und belegte Platz 17. Bei Sonja Embacherwurden es ebenfalls 394 Ringe und aufgrund der Innenring<strong>zehn</strong>erder 23. Platz. Viktoria Hafner erzielte 392 Ringe (Rang 33). Mit demMannschaftsergebnis von 1.180 Ringen belegten unsere Frauenden 5. Rang, nur zwei Ringe hinter der Bronzemedaille. BSPLMargit Melmer ist voll des Lobes: „Die Gesamtleistung war ausgezeichnet,wenn man bedenkt, dass eine vergleichbare Leistung2004 bei der EM in Györ mit 1.184 Ringen noch immer den gültigenÖsterreichische Mannschaftsrekord darstellt.“Junioren: Enser qualifizierte sich für die Youth Olympic GamesDer Auftakt verlief für Österreich sehr erfreulich. Cornelia Enserkonnte sich mit einer tollen Leistung als eine(r) von sechs EuropäerInnenfür die Olympischen Jugendspiele in Singapur qualifizieren.Gut vorbereitet und in Topform reiste Stefan Rumpler an, umeinen Quotenplatz für die „YOG“ zu erreichen. In der ersten Seriefehlte ihm nur ein kleines Quäntchen Glück. Schließlich musste ersich mit Rang 9 zufriedengeben.Junioren: Solide Leistung bei der EMBester Junior des Österreichischen Teams war Thomas Mathis, derauf 588 Ringe kam. Für ihn persönlich kein gutes Ergebnis, aberbei der EM reichte dies für den ausgezeichneten 14. Platz. UnseremJüngsten, Gernot Rumpler, ging es ebenfalls gut, er erzielte586 Ringe und konnte den 24. Platz belegen. In der Mannschaftswertunglandeten die Junioren mit 1.756 Ringen auf dem 6. Platz,nur drei Ringe hinter der drittplatzierten Mannschaft.LuftpistoleIm Lager der Pistolenschützen zeigte man sich zufrieden. JuniorChristian Kirchmayer hielt, was seine Leistungen in der bisherigenSaison versprochen hatten. Anfangs noch etwas nervös fand erzusehends in seinen Wettkampfrhythmus. Mit 565 Ringen belegteer den 19. Platz bei 40 Startern. Auch bei den Männern fandenWolfgang Psenner und Johannes Kröll im Verlauf des Wettkampfszu ihrer Form und belegten mit 573 Ringen (Kröll) und 572 Ringen(Psenner) gute MittelfeldplatzierungenBILD : Die EM-Halle mit ihrer mächtigen HolzkonstruktionEVENT: 10M AIR RIFLE YOUTH WOMENNUMBER OF PARTICIPANTS: 52DATE: 09.03.2010Rank Name Nat 1 2 3 4 Sum Final Total1 SZIJJ Katinka HUN 98 97 100 100 395 102,1 497,12 VOGNAROVA Gabriela CZE 96 98 100 100 394 102,9 496,93 DRAMSTAD Siv Anita NOR 96 99 100 98 393 103,4 496,47 ENSER Cornelia AUT 99 98 98 98 393 99,5 492,515 PODPESKAR Alexandra AUT 96 99 96 100 39127 HOFMANN Olivia AUT 99 98 95 97 389EVENT: 10M AIR RIFLE JUNIOR MENNUMBER OF PARTICIPANTS: 61DATE: 10.03.2010Rank Name Nat 1 2 3 4 5 6 Sum Final Total1 CHARHEIKA Illia BLR 95 99 98 100 100 100 592 103,3 695,32 KASPER Sergiy UKR 99 99 98 99 99 99 593 101,8 694,83 DRYAGIN Alexander RUS 97 99 99 99 99 99 592 102,4 694,414 MATHIS Thomas AUT 95 98 99 97 100 99 58824 RUMPLER Gernot AUT 97 98 98 98 99 96 58637 KAMMERLANDER Lukas AUT 95 97 97 98 98 97 582EVENT: 10M RUNNING TARGET MIXED JUNIOR MENDATE: 11.03.2010SLOW FASTRank Name Nat 1 2 1 2 Total1 MATSEKEVYCH Igor UKR 96 94 91 89 3702 DOVGAL Yuri RUS 93 88 91 96 3683 HEIKKILA Tomi pekka FIN 91 93 95 88 36711 EXL Alexander AUT 92 89 77 82 340NUMBER OF PARTICIPANTS: 11EVENT: 10M AIR PISTOL JUNIOR MENNUMBER OF PARTICIPANTS: 40DATE: 11.03.2010Rank Name Nat 1 2 3 4 5 6 Sum Final Total1 KUSHNIROV Denys UKR 98 97 96 98 97 97 583 102,2 685,22 GRUNDER Lukas SUI 95 93 96 94 99 98 575 99,7 674,73 LEDEY Thomas FRA 97 94 96 94 98 94 573 99,1 672,119 KIRCHMAYER Christian AUT 91 95 95 95 93 96 565EVENT: 10M AIR RIFLE JUNIOR WOMENNUMBER OF PARTICIPANTS: 69DATE: 11.03.2010Rank Name Nat 1 2 3 4 Sum Final Total1 STRAUB Isabella GER 99 99 98 99 395 103,0 498,02 RUZICKOVA Iva CZE 99 97 100 100 396 101,6 497,63 WESTERHEIM Malin NOR 99 99 98 99 395 102,5 497,517 ENSER Cornelia AUT 98 97 98 99 39246 MOOSMÜLLER Elisabeth AUT 97 97 96 98 38852 HOFMANN Olivia AUT 97 96 96 96 385EVENT: 10M RUNNING TARGET JUNIOR MENDATE: 12.03.2010SLOW FASTNUMBER OF PARTICIPANTS: 11Rank Name Nat 1 2 3 1 2 3 Total1 NAUMENKO Alexander RUS 96 97 94 90 98 93 5682 AZARENKO Mikhail RUS 93 96 95 95 98 90 5673 HEIKKILA Tomi pekka FIN 94 96 93 89 93 93 55811 EXL Alexander AUT 93 79 90 87 87 80 516EVENT: 10M AIR RIFLE MENNUMBER OF PARTICIPANTS: 56DATE: 12.03.2010Rank Name Nat 1 2 3 4 5 6 Sum Final Total1 KRUGLOV Serguei RUS 100 100 98 100 100 100 598 102,0 700,02 SIDI Peter HUNG 98 100 99 100 100 100 597 102,1 699,13 SOKOLOV Denis RUS 99 99 100 99 100 100 597 101,7 698,712 KNÖGLER Mario AUT 100 98 99 99 98 100 59431 FARNIK Thomas AUT 96 100 98 98 98 100 59034 STREMPFL Martin AUT 99 99 97 97 99 98 589EVENT: 10M AIR PISTOL MENNUMBER OF PARTICIPANTS: 64DATE: 13.03.2010Rank Name Nat 1 2 3 4 5 6 Sum Final Total1 BADARACCHI Mauro ITA 99 100 96 96 98 94 583 100,6 683,62 KUDRIYA Serhiy UKR 98 96 98 97 95 97 581 101,0 682,03 TUZINSKY Juraj SVK 97 96 97 97 97 99 583 99,0 682,032 KRÖLL Johannes AUT 94 95 95 97 96 96 57338 PSENNER Wolfgang AUT 94 96 97 97 93 95 572EVENT: 10M AIR RIFLE WOMENNUMBER OF PARTICIPANTS: 69DATE: 13.03.2010Rank Name Nat 1 2 3 4 Sum Final Total1 ARSOVIC Andrea SRB 100 98 100 100 398 103,4 501,42 GAUSS Beate GER 98 100 100 100 398 103,3 501,33 MAGER Jessica GER 99 100 100 97 396 105,2 501,217 OBERMOSER Stephanie AUT 97 99 99 99 39423 EMBACHER Sonja AUT 98 99 98 99 39433 HAFNER Viktoria AUT 97 100 99 96 392Ausgabe 02/10 <strong>zehn</strong> <strong>komma</strong> <strong>neun</strong><strong>zehn</strong> <strong>komma</strong> <strong>neun</strong> Ausgabe 02/10


10 24Das Luftgewehr-Team bei der Vorbereitung auf die EuropameisterschaftAuf unterschiedliche Meinung stieß ein neuer Bewerb, der erstmalsim Rahmen der Europameisterschaften für Luftdruckwaffenin Meraker (Norwegen) durchgeführt wurde. Eines zeichnet sichjedoch ab: Die Medienwirksamkeit scheint gegeben. Wir fragenBSPL Margit Melmer und Siegfried Schöberl sowie GeneralsekretärMag. Florian Neururer um ihre Ansicht.Das Damenteam mitSonja Embacher (oben),Viktoria Hafner (rechts) undStephanie Obermoserschaffte mit 1180 Punktenein Spitzenergebnis.Zum Bewerb:Das Top Gun Event ist als Show-Bewerb konzipiert. Die besten 8Frauen und 8 Männer aus der Sparte Luftgewehr sowie die bestenzwei Frauen und Männer aus der Sparte Running Target nehmenim Gewehrbewerb teil. Im Pistolenbewerb sind jeweils die besten10 Männer und die besten 10 Frauen startberechtigt – und zwarohne Hilfsmittel! Analog setzt sich das Starterfeld bei den Juniorinnenund Junioren zusammen. Sowohl Schuhe, Hose und Handschuhesind dabei nicht gestattet. Jeder Schuss erfolgt auf Kommando.Dabei hat man bei den ersten <strong>zehn</strong> Schuss 45 Sek. Zeit,sobald nur mehr <strong>zehn</strong> Bewerber im Spiel sind, wird die Zeit auf30 Sek. reduziert. Jeder Teilnehmer hat einen Schuss, keiner weiß,was er geschossen hat, das Ergebnis wird auf einer Tafel gezeigt.Jeweils jener Schütze mit dem schlechtesten Ergebnis scheidetaus. In den allgemeinen Klassen erhielt in Meraker jeder Starter100 Euro Startgeld, der Sieger 2.000 Euro.Ausgabe 02/10 <strong>zehn</strong> <strong>komma</strong> <strong>neun</strong>Top Gun Event – eine Idee mit Potenzial.Neuer Bewerb riefEurosport auf den Plan.Ohne Hilfsmittelwird beim neuen Top GunEvent geschossen –im Bild die Junioren.Kommentar von Margit Melmer(BSPL Luftdruckgewehr)„Von den Gewehrschützen wurde der Bewerbmit großem Misstrauen betrachtet,befürchtete man doch, dass es darauf hinausläuft,falls gute Ergebnisse geschossenwerden, dass es dann heißen könnte: DieGewehrschützen brauchen keine Kleidung, dieschießen auch so gut. Und falls schlechter geschossenwird, dass es dann heißen könnte: Schau, die Gewehrschützen treffenohne Kleidung nichts. Grund für die Besorgnis im Gewehrlagerwaren die vorangegangenen Veröffentlichungen über Diskussionender Schießkleidung. Unsere Athleten wären jedenfalls an denStart gegangen, haben sich aber letztendlich doch nicht qualifiziert.Wenn es zeitlich möglich ist, würden wir nächstes Jahr bei der ÖSTMeinen ähnlichen Showevent einbauen.“Kommentar von Siegfried Schöberl (BSPL Luftpistole)„Von den Pistolenschützen wurde der Bewerb sehr begrüßt, da mansich damit mehr und mehr in Richtung einer medienwirksamenDarstellung unseres Sports bewegt. Sicherlich sind weitere Modifizierungennotwendig, um zu gewährleisten, dass letztendlich derbeste Schütze auch gewinnt. Möglich wäre dies z.B. durch Additionder abgegebenen Schüsse. Der jeweils schlechteste Schütze nachdieser Addition scheidet aus, so bedeutet ein einmaliger schlechterSchuss nicht gleich das Ausscheiden. Die gefordertesportliche Schießkleidung ist bei denPistolenschützen durchaus akzeptabel, da sieja auch der normal getragenen Wettkampfkleidungdurchwegs entspricht. Schießschuhe undSchießbrillen sollten aber erlaubt sein. Eurosport hatüber diesen Event in Meraker einen halbstündigen Bericht gebracht,der zeigt, dass sich unser Sport durchaus medienwirksam vermarktenlässt. Man ist auf dem richtigen Weg – bleibt zu hoffen, dassman ihn auch weiterhin gehen wird, nur so haben wir eine Chanceauf eine erfolgreiche, olympische Zukunft des Sportschießens.“Kommentar von GeneralsekretärMag. Florian Neururer„Aus meiner Sicht kann ich ESC-Präsident Lisin zur erstmaligenUmsetzung dieser neuen Idee nur gratulieren.Endlich versucht man, den Schießsport medienwirksamdarzustellen, das ist sicher der wichtigste Aspektfür die Zukunft. Schafft man es, den Schießsport einerbreiteren Öffentlichkeit näherzubringen, steigt auchdie Bereitschaft der Sponsoren und der gesamte Schießsportwird lukrativer und profitiert davon. Außerdem trägtdie mediale Vermarktung langfristig zum besseren Image bei.Natürlich war Meraker ein erster Versuch und das Regelwerk mussnoch nachjustiert werden, das sehe ich jedoch nicht als Hindernis.“<strong>zehn</strong> <strong>komma</strong> <strong>neun</strong> Ausgabe 02/1010 25


10 26 10 27Mario Knögler,Matthews Emmonsund Peter SidiFÜR CHAMPIONSISSF Weltcup Sydney.Sydney – Laune auf mehr.StandortbestimmungKnöglers sehr zufriedenstellendDer Weltcup in Sydneystellte für ÖsterreichsAushängeschilder in derSparte Luftgewehr, MarioKnögler und ChristianPlaner, in erster Linie eineStandortbestimmung nachder Winterpause dar. Dementsprechendzufrieden sind die beidenÖsterreicher mit ihren Ergebnissen. Vor allem Mario Knöglers Leistungließ keine Wünsche offen: „Ich habe mit dem Luftgewehr vonden Europameisterschaften noch eine Rechnung offen gehabt.Dort ist es schließlich nicht ganz nach Plan gelaufen. Umso mehrhaben mich natürlich meine Platzierungen gefreut. Ich bin sehr zufrieden,es ist hervorragend gelaufen.“30 Grad im Schatten und buchstäblich am anderen Ende der Welt.Nicht unbedingt die besten Rahmenbedingungen für einen Weltcup– möchte man meinen. Dass oftmals der „Wohlfühlfaktor“mehr als nur ein Scherflein zu einer Spitzenleistung beiträgt, bewiesMario Knögler eindrucksvoll mit zwei Stockerlplätzen. AuchChristian Planer ist mit dem Saisonstart zufrieden. Die Problemewurden geortet, jetzt wird intensiv dran gearbeitet. Für den Saisonhöhepunkt,die WM in München, darf man schon gespanntsein – denn mit den beiden Aushängeschildern ist auch heuerwieder ganz vorne zu rechnen!EVENT: 10M AIR RIFLE MENNUMBER OF PARTICIPANTS: 29DATE: 22.03.2010Rank Name Nat 1 2 3 4 5 6 Sum Final Total1 CAO Yifei CHN 100 99 99 99 99 100 596 102,8 698,82 RAJPUT Sanjeev IND 98 100 100 100 99 97 594 103,9 697,93 KNÖGLER Mario AUT 99 100 100 98 98 100 595 101,9 696,911 PLANER Christian AUT 97 100 98 98 98 100 591EVENT: 50M RIFLE PRONE MENNUMBER OF PARTICIPANTS: 36DATE: 24.03.2010Rank Name Nat 1 2 3 4 5 6 Sum Final Total1 POTENT Warren AUS 100 100 100 100 100 100 600 103,7 703,72 KARMARKAR Joydeep IND 100 100 99 100 100 100 599 103,4 702,43 MARTYNOV Sergei BLR 99 100 100 100 99 99 597 103,7 700,717 KNÖGLER Mario AUT 100 97 100 99 99 96 59123 PLANER Christian AUT 97 98 98 98 99 98 588Australienfan Knögler kann sich in Sydney gleich über zwei Plüsch-Koalabären freuen, die er auf dem Siegerpodest erhielt.EVENT: 50M RIFLE 3 POSITIONS MENNUMBER OF PARTICIPANTS: 33DATE: 27.03.2010Rank Name Nat P1 P2 P3 P4 St1 St2 St3 St4 Kn1 Kn2 Kn3 Kn4 Sum Final Total1 EMMONS Matthew USA 100 100 99 99 96 95 97 93 99 96 98 98 1170 102,6 1272,62 KNÖGLER Mario AUT 98 99 100 100 98 95 95 97 98 97 96 99 1172 98,0 1270,03 SIDI Peter HUN 100 99 99 97 97 97 95 96 99 97 94 96 1166 102,4 1268,413 PLANER Christian AUT 99 98 99 99 97 95 95 95 98 92 93 97 1157Abgabe nur an Erwerbsberechtigte.P = Prone, St = Standing, Kn = KneelingAusgabe 02/10 <strong>zehn</strong> <strong>komma</strong> <strong>neun</strong>Gutes Potenzial bei PlanerTeamkollege Christian Planer ist ebenfalls guter Dinge: „Ich binrecht zufrieden mit meinem Abschneiden, denn ich habe nochReserven. Sydney offenbarte gewisse Probleme mit dem Knie undbeim Anschlag. Daran werde ich in nächster Zeit arbeiten. Beimnächsten Weltcup in Fort Benning werden wir dann weiter sehen.“Saisonhöhepunkt: Weltmeisterschaft in MünchenDas heurige Hauptziel, auf dem der Fokus der beiden Schützenliegt, ist die Weltmeisterschaft in München. Dort muss die Leistungskurveder beiden Routiniers den Höhepunkt erreichen. DieMarschrichtung ist bei beiden klar: Planer arbeitet gezielt daran,noch vorhandene Schwächen auszumerzen, während Knögler eineinfaches Rezept verfolgt: „Ich werde einfach genauso weiterarbeitenwie in den letzten Monaten.“ Potenzial sieht Knögler vor allemmit dem Kleinkaliber: „Da wurde noch nicht allzu viel trainiert, dadie Trainingsbedingungen im Winter in Österreich nicht optimalsind.“Liegend-Bewerb so lalaNicht ganz nach Plan verlief bei beiden der Bewerb 50m Kleinkalibergewehrliegend. „Liegend ist so eine Sache für sich“, sinniertKnögler, „da entscheiden ganz wenige Dinge, ob man vorn dabeiist, aber mit 3x40 habe ich das eh schon sehr gut herumgebracht“,lässt sich der Oberösterreicher seine gute Laune von „Down Under“nicht verderben.<strong>zehn</strong> <strong>komma</strong> <strong>neun</strong> Ausgabe 02/10Für Ihr persönlichesWeltmeisterschafts-FeelingErfolge beginnen im Kopf und mitder richtigen Munition, dann ist derWeg frei für erstklassige Ergebnisse!Als Hauptsponsor der 50. ISSF Weltmeisterschaftpräsentiert RWS eineSonderedition seiner bekannten .22lrRandfeuerpatronen und Luftgewehrkugeln- speziell ausgewählt für bestePerformance. Für alle, die das Besonderewollen!www.rws-munition.de


10 28Tian‘anmen-Platz, Peking, rechts oben: Thomas Farnik, darunter: Martin StrempflISSF Weltcup Peking.Ein Arbeitsauftrag für Farnik und Strempfl:„Jetzt gilt’s, drauf aufzubauen!“Nicht ganz konnten die beiden Kaderathleten Thomas Farnik undMartin Strempfl bei ihrem Einsatz beim ISSF Weltcup in Pekingihre Vorstellungen verwirklichen. Die Enttäuschung hält sich jedochin Grenzen, denn es wurden neue Ansätze für das Trainingin den kommenden Wochen und Monaten gefunden. Die Aussichtauf eine Leistungssteigerung ist also realistisch.10m Luftgewehr: Farnik auf Platz 17Mit 593 Ringen verfehlte Farnik im Bewerb 10m Luftgewehr zwardeutlich den Einzug ins Finale, erreichte aber dennoch den respektablen17. Rang. „Im Luftgewehr wäre mehr drin gewesen – alleinEVENT: 10M AIR RIFLE MENNUMBER OF PARTICIPANTS: 61DATE: 18.04.2010Rank Name Nat 1 2 3 4 5 6 Sum Final Total1 SOKOLOV Denis RUS 99 100 100 100 98 100 597 104,3 701,32 ZHU Qinan CHN 99 99 100 100 100 100 598 103,2 701,23 NARANG Gagan IND 100 100 100 99 99 99 597 103,3 700,317 FARNIK Thomas AUT 97 100 98 100 100 98 59335 STREMPFL Martin AUT 97 100 97 100 98 98 590EVENT: 50M RIFLE PRONE MENNUMBER OF PARTICIPANTS: 48DATE: 20.04.2010Rank Name Nat 1 2 3 4 5 6 Sum Final Total1 HEIN Joseph USA 99 100 99 100 100 100 598 104,2 702,22 JUNGHAENEL Henri GER 100 100 99 100 99 100 598 103,9 701,93 UPTAGRAFFT Eric USA 99 100 100 100 99 100 598 103,2 701,229 FARNIK Thomas AUT 98 99 100 97 98 100 59247 STREMPFL Martin AUT 97 95 97 94 97 99 579diese Tatsache lässt mich schon positiv in die Zukunft blicken. Inletzter Zeit hat es schließlich nicht immer so gut ausgesehen“,resümiert Farnik. Teamkollege Strempfl belegte mit 590 RingenPlatz 35 von insgesamt 61 Schützen. Für den Newcomer aus derSteiermark ist das Schnuppern „internationaler Luft“ wertvoll:„Für mich sind viele neue Erfahrungen bei so einem Weltcup zumachen. Allein dadurch weiß ich schon, wie ich in Zukunft meinTraining umzugestalten habe. Die Freude auf kommende Wettkämpfeist dadurch umso höher.“Erster Kleinkaliber-Einsatz im heurigen JahrIn der Sparte Kleinkalibergewehr waren die Erwartungen vonvornherein eher gedämpft, vor allem aufgrund der Tatsache, dassman den ersten Wettkampf seit einem Dreivierteljahr bestritt.Die Marschrichtung der beiden Athleten ist klar: Das aktuelleLeistungsniveau wurde bestimmt, jetzt gilt es, darauf aufzubauen.Farnik ist optimistisch: „Der Wechsel auf Anschütz letztes Jahrzeigt seine Wirkung und ich hab endlich wieder mal ein gutesLiegend-Resultat, wenn auch nur in der Elimination geschossen.“Strempfl gibt sich nach seinem missglückten Wettkampf im Liegend-Bewerbetwas kleinlaut: „Wir hoffen, dass wir beim nächstenStart nicht wieder so viele Federn lassen müssen.“EVENT: 50M RIFLE 3 POSITIONS MENNUMBER OF PARTICIPANTS: 55DATE: 23.04.2010Rank Name Nat P1 P2 P3 P4 St1 St2 St3 St4 Kn1 Kn2 Kn3 Kn4 Sum Final Total1 JUSTUS Julian GER 99 99 99 100 98 94 98 96 97 99 98 96 1173 99,5 1272,52 ZHANG Fu CHN 99 99 97 97 96 98 95 98 99 96 97 97 1168 100,7 1268,73 BRODMEIER Daniel GER 97 99 100 100 97 96 93 97 99 98 99 96 1171 96,1 1267,113 FARNIK Thomas AUT 96 96 98 98 94 96 97 96 96 99 99 98 116335 STREMPFL Martin AUT 97 98 99 99 97 95 94 97 92 97 93 93 1151P = Prone, St = Standing, Kn = KneelingAusgabe 02/10 <strong>zehn</strong> <strong>komma</strong> <strong>neun</strong>Optimiertes Jugendtraining.Richtig trainiert,ist halb gewonnen!Autoren: DI Gabriele Schachinger, DI Heinz Neuburger, Sabine GelautzSie würden nie … einen Tischler bestellen, wenn Sie einen Wasserrohrbruchhaben und Installateurtätigkeit ansteht. Doch leiderwird so nicht in allen Bereichen agiert.Jedem ist bekannt, dass unser Nachwuchs die Basis für fortdauerndeErfolge darstellt. Es muss klar sein, dass wir unseren Kindernund Jugendlichen bestausgebildete, zertifizierte Trainer beistellenmüssen, denn nur so können wir die Qualität unserer Sportlerhochhalten und/oder steigern.Ebenso nicht zu vernachlässigen ist das Wissen über das Reglementund den sicheren Umgang mit dem Sportgerät. Dies solltelaufend nebenbei vermittelt werden. Unsicherheiten kann aufdiese Weise entgegengewirkt werden. Der Jungschütze kann sichso voll und ganz auf seine eigentliche Aufgabe konzentrieren.Das Kinder- und Jugendtraining istkein reduziertes Erwachsenentraining!Kinder und Jugendliche haben einen stark ausgeprägten Bewegungsdrang.Auf diesen ist im Rahmen der TrainingsgestaltungRücksicht zu nehmen. Es ist vor allem auch darauf zu achten, dassdas Training möglichst abwechslungsreich gestaltet wird. Kinderund Jugendliche neigen dazu, sich bei einer Tätigkeit schnell zulangweilen. Eine möglichst breit gefächerte Ausbildung erhöhtdas Bewegungsspektrum. Allgemeinbildende Übungen stellenhier das Fundament dar. Auf keinen Fall darf die Spezialisierungzu früh erfolgen.Eine Herausforderung für alle Trainer ist es, einen umfassenden,alle Trainingsbereiche erfassenden individuellen Trainingsplan zuerstellen. Hierbei gibt es unter anderen webbasierte Hilfestellungen,wie z.B. das Trainingstool www.1aid.eu. Mit wenigen Mausklickskönnen Trainer einen detaillierten, auf sportwissenschaftlichenGrundlagen basierenden Trainingsplan aus vorgegebenenoder selbst erstellten Übungsreihen generieren. Der Übungspoolreicht vom Technik-Training bis hin zu Programmen für allgemeineKörperausbildung. Inkludiert sind ebenso Werkzeuge zurlaufenden Trainingskontrolle sowie zur Ermittlung des aktuellenLeistungs-Status.Die Forschungen der letzten Jahre haben gezeigt, dass das Trainingfür Frauen/Mädchen nicht ident dem des Mannes/Burschen<strong>zehn</strong> <strong>komma</strong> <strong>neun</strong> Ausgabe 02/1010 29


10 32Mentales Training und mentale Trainingsformen.Schießen mit Köpfchen.Text: Mag. Johannes Gosch und Mag. Uwe TrieblIm 1. Teil einer mehrteiligen Serie über mentales Training beleuchtendie Sportpsychologen Mag. Johannes Gosch und Mag. UweTriebl die Bedeutung, die Begrifflichkeit sowie Inhalte und Möglichkeitendes mentalen Trainings. In den kommenden Ausgabenwird auf die einzelnen Methoden und Techniken eingegangen.STECKBRIEF:Name: Mag. Johannes GoschJahrgang: 1963Wohnort: GrazBeruf: Sportwissenschafter und Mentalcoach mit eigenerBeratungsstelle für Sportpsychologie des LandesSteiermark, staatl. geprüfter LehrwartSportschießen, ehemaliger Exekutivbeamterund Sportschütze, Rückwärts(marathon)läuferPublikationen: Psychologie im Schießsport (1998),Kreativ LAUFen (2002), Kreative Bewegungsübungen– einfach gemacht (2008)Website: www.timelessvision.atName: Mag. Uwe TrieblJahrgang: 1974Wohnort: Wundschuh bei GrazBeruf: Sportpsychologe mit eigener Beratungsstelle fürSportpsychologie des Landes Steiermark, Klinischerund Gesundheitspsychologe, Energetiker undTennistrainerPublikationen: schreibt zurzeit an einem Buch zum Thema„Meistere dich selbst! – Bewusstseins- undPersönlichkeitsentwicklung mit Hilfe der 5 Elemente“Website: www.breakfree.atDie Erkenntnisse aus der Quantenphysik verdeutlichen, dass unserBewusstsein einen Einfluss auf die Gestaltung der Realität ausübt.Im Sport hat dieses „Kopftraining“ schon längst einen fixen Platzim Trainingsprogramm der SportlerInnen. Durch das gezielte geistigeTraining ist es möglich, neue Verhaltensmuster und Einstellungenins Unterbewusstsein „einzupflanzen“ und somit gewinnbringendeVerhaltensweisen zu schaffen.Im Wettkampfsport machen wir beispielsweise eine Bewegungund beurteilen sie anhand des Ergebnisses. Resultiert aus diesemBewegungsablauf ein „schlechtes“ Ergebnis, wird es meist als negativbewertet und man überlegt sich, wie man es besser machenkann. Bis daher würde dieser Denk- und Vorstellungsprozess, diesesanalytische Denken durchaus noch sinnvoll sein. Meist entstehtaus dieser Beurteilung jedoch eine ganze Kette von Gedankenund Vorstellungen, die nichts mehr mit der ursprünglichenBewegung zu tun haben. Der Sportler beginnt sich in zum Teil automatisierteBewegungsabläufe einzumischen, das Gefühlslebenentgleist und er kommt letztendlich aus dem Gleichgewicht.Daraus wird ersichtlich, wie wichtig es ist, auf seine Gedanken undVorstellungen zu achten bzw. diese entsprechend zu kultivieren.Auch wenn wir uns Dinge nur vorstellen, entfalten diese eine Wirkungauf den Körper. Je besser wir uns etwas vorstellen können,desto realer wird es für den Körper.Was ist nun mentales Training?Für viele ist „mentales Training“ ein Gattungsbegriff für das psychologischeTraining überhaupt. Im weiteren Sinne wird unterdem Titel „Mentaltraining“ alles subsumiert, was nur irgendwiemit Geist und Seele, Informationsverarbeitung und auch Esoterikzu tun hat.Ursprünglich, und wie es auch in weiterer Folge verstanden wird,ist mentales Training das geistige Üben von Bewegungsabläufenohne gleichzeitige Bewegungsausführung, das Arbeiten mit innerenBildern und das Durchspielen bestimmter Situationen.Anders ausgedrückt ist mentales Training ein bewusstes Trainierendurch Sprechen, Denk- und Vorstellungsprozesse mit dem Ziel,Ausgabe 02/10 <strong>zehn</strong> <strong>komma</strong> <strong>neun</strong>zu jedem gewünschten Zeitpunkt einen den Anforderungen entsprechendenZustand herzustellen bzw. aufrechtzuerhalten.Die Wirksamkeit dieses Trainings – in Verbindung mit den üblichenphysischen Übungen – kann als gesichert angesehen werden. DieMehrzahl der einschlägigen Untersuchungen legt nahe, dass komplexe,vielfältig koordinierte und mit erheblichen kognitiven Anteilengesteuerte Bewegungsmuster am meisten vom mentalenTraining profitieren.Inhalte des mentalen TrainingsDie Inhalte des mentalen Trainings richten sich nach den spezifischenFertigkeiten, Techniken und Handlungstypen der jeweilsbetroffenen Sportart bzw. Schießdisziplin. Sportmotorische Bewegungshandlungenlassen sich nach normierter bzw. standardisierteroder komplexer, situationsabhängiger Ausführung beschreiben.Eine weitere Möglichkeit, qualitative Verschiedenheitenaufzuzeigen, besteht in den unterschiedlichen Anforderungen andie Koordinationsfähigkeit.Es konnte gezeigt werden, dass das mentale Training umso effektiverist, je mehr Koordination ein Bewegungsablauf verlangt. DieAuswirkungen werden umso geringer, je einfacher die Bewegungstrukturiert ist. Je normierter die Bewegungen und je standardisierterdie Handlungssituation sind – wie bei den klassischenSchießdisziplinen –, desto leichter fällt es, sie als anschaulicheTrainingsinhalte zu verwenden. Grundlage ist die anschaulicheVorstellung einer klar definierbaren Bewegung. Insofern stellt dasmentale Training ein systematisches „Probehandeln“ dar, das willkürlichbeliebig oft wiederholt werden kann.Es können jedoch auch Situationen mental trainiert werden, beidenen sich die Inhalte nicht auf definierte Bewegungsstrukturenstützen können. Beispielsweise können taktische Pläne mentaldurchdacht, erfolgreiche Wettkämpfe mental nachvollzogen,<strong>zehn</strong> <strong>komma</strong> <strong>neun</strong> Ausgabe 02/10


10 36 DIE SPORTFAMILIE 10 37Hannes TrinklAlexander KollClemens UnterdechlerDominik DierrEvelyn PernkopfFür das Ausdauertraining sind Sportarten besonders geeignet, diemehr als 1/6 der gesamten Muskelmasse beanspruchen und die inder Intensität so regulierbar sind, dass die Belastung über längereZeit aufrechterhalten werden kann. Das sind vorwiegend Gehen,Bergaufgehen, Nordic Walking, Laufen, Radfahren, evtl. Schwimmenund andere. Die Intensität muss über 50% der maximalen Leistungsfähigkeitliegen, die in einer Standardergometrie (siehe 10,9Ausgabe 01/09) bestimmt wurde. Die Herzfrequenz (HF) beim Training= 0,6 x [maximale HF – Ruhe-HF] + Ruhe-HF + 5 Schläge/Minute(„Karvonen-Formel“). Wurde keine Ergometrie durchgeführtoder wird nicht mit einer Pulsuhr trainiert, kann die Intensität auchnach subjektivem Empfinden so gewählt werden, dass die Körpertemperatursich warm anfühlt, leichtes Schwitzen auftritt und dieAtemfrequenz so zunimmt, dass Reden noch möglich ist.Entscheidend für die Wirkung ist aber nicht so sehr die Intensität,sondern der Umfang, d. h., die Summe aller richtigen Trainingsbelastungenpro Woche (Netto-Trainingszeit über 50% Intensität)ergibt die Dosis, von der die Wirkung des Ausdauertrainings in berechenbarerWeise abhängt. Bei einer durchschnittlichen körperlichenLeistungsfähigkeit (= 100% der Norm) führt demnach eineDosis von etwa 3 x 25 Minuten pro Woche zu einer Steigerung derLeistung auf etwa 115% in 6 bis 8 Wochen. Um dann weiter angemessenzu trainieren, muss die Dosis auf 3 x 35 und nach weiteren6 bis 8 Wochen auf 3 x 40 bis 50 Minuten gesteigert werden. Diedamit verbundene Leistungssteigerung auf etwa 130% bringt bereitsgünstige Effekte auf die Schießleistung. Allerdings bewirktjede Unterbrechung oder auch Verminderung der wöchentlichenNetto-Trainingszeit einen Rückgang der organischen Anpassungenund damit der Leistungsfähigkeit bzw. der günstigen Effekte(Abb. 1, Punkt 3).Zudem ist die Dosis auf mindestens 2 bis 3 Einheiten pro Wocheaufzuteilen, wobei 1 Einheit mindestens 10 Minuten dauern muss(Abb. 1, Punkt 4 und 5). Diese Kriterien für richtiges Ausdauertrainingsind in der Formel TIROL (Abb. 1, rechte Spalte) zusammengefasst.Dabei ist es sogar günstig, sowohl die Intensität als auch dieDauer der Trainingseinheiten im vorgegebenen Rahmen zu variierenund Wochen mit größeren Umfängen mit Wochen mit kürzererTrainingszeit abzuwechseln, vorausgesetzt die durchschnittlichenUmfänge stimmen mit dem oben angeführten Plan überein.Diese Periodisierung gibt die Möglichkeit, das Ausdauertrainingnach dem persönlichen Terminkalender bzw. nach Wettkämpfenoder der Wettersituation auszurichten.Abbildung 2 soll diese Zusammenhänge erklären. Um eine Trainingswirkungzu erzielen, ist zwar ein ausreichender Reiz durchdie Belastung notwendig, die Erholung (Regenerationsphase)führt zur Über- bzw. Superkompensation. Die eigentliche Wirkungentwickelt sich aber erst durch die gezielte Wiederholung des Trainingsreizeswährend der Überkompensation, da die Ermüdung indiesem Falle von einem etwas höheren Niveau ausgeht (grüne Linie).Ist der Reiz zu unterschwellig bzw. zu kurz, erfolgt der nächsteReiz vom selben Ausgangsniveau ohne weitere Wirkung (blaueLinie). Ist die Ermüdung zu stark, dauert die Erholung länger undder nächste Reiz trifft auf einen nicht ausreichend regeneriertenMuskel (rote Linie). Beide Situationen führen bei gleich bleibendenWiederholungen zu einem Leistungsabfall.Übertragen auf einen gesunden Sportler mit durchschnittlicherLeistungsfähigkeit und einem Trainingsumfang von 3 x 25–30Minuten pro Woche bedeutet dies, dass 25 bis 30 Minuten Trainingeine Erholungszeit von etwa 40 Stunden benötigen, um eineetwa 8 bis 12 Stunden dauernde Überkompensation zu erreichen,die weiteren Trainingsreize also jeden 2. Tag zu setzen sind, dasTraining aber durchaus in der Früh oder am Abend durchgeführtwerden kann.STECKBRIEF:Name: Ao. Univ.-Prof. Dr.Helmut HörtnaglGeburtstag: 03.08.1942Wohnort: InnsbruckTätigkeit: Vorsitzender derSportmedizinischen Kommissionund Anti-Doping-Beauftragterdes ÖSBLaufbahn: Bis September 2007 Facharzt fürInnere Medizin, Kardiologie undInternistische Sportheilkunde ander Universitätsklinik Innsbruckund Vorstand des Instituts fürSport- und Kreislaufmedizin Abb. 2WM 2010Mario Knögler ist Mitglied der Energie AG Sportfamilie. Mit diesem einzigartigen Förderprogramm bündelt dieEnergie AG ihren Beitrag zum oberösterreichischen Spitzensport. Ziel ist es, die besten NachwuchssportlerinnenundSportler auf ihrem Weg zur Weltspitze zu fördern. Die Energie AG ermöglicht den 18 Mitgliedern der Sportfamiliesich sportlich und menschlich weiterzuentwickeln. Leistungswille, Zusammengehörigkeit, Dynamikund Authentizität kennzeichnen den Fördergedanken der Energie AG. www.sportfamilie.at MARIO KNÖGLER // SCHÜTZEEuropameisterWeltcupsiegerWeltrekordhalter6. Platz Olympische Spiele 2008Martin StockingerDaniel LacknerVioletta Oblinger-PetersMartin PröllDominik KollDavid BrandlYvonne SchuringJördis SteineggerRoman RametsteinerHelmut OblingerViktoria SchwarzChristina StaudingerEine Medaille bei der Weltmeisterschaftin München, das ist mein großes Ziel.Als Mitglied der Sportfamilie, kann ich allmeine Energie darauf konzentrieren.Mario KnöglerAusgabe 02/10 <strong>zehn</strong> <strong>komma</strong> <strong>neun</strong>


10 38 10 39Techniktraining mit Heinz Reinkemeier.Die Schafteinstellungbeim Luftgewehr.Schaftlänge: Zunächst den Griffso einstellen, dass der Finger denAbzug gut erreicht. Dann denHinterschaft so weit ausfahren,bis der Griff auf Höhe der linkenSchulter ist. 2 cm mehr oder wenigersind in Ordnung. Zum Schlussden Abstand von der Kappe bis zurvorderen Griffkante messen undaufschreiben.Die Schaftkappe: Die Kappe wird erstdem Umfang deines Oberarms angepasst.Dazu werden die Flügel angelehnt.Dann wird die Schulter im Anschlag „entspannt“und die Kappe in der Höhe verschoben,bis die Waffe im Ziel steht. SeitlichesVerlagern nur bei extrem massigemOberkörper. „Auflage“ wird die Kappe insgesamtschräg gestellt, der untere Flügelso flach wie möglich.STECKBRIEF:Name: Dipl.-Psych. Heinz Reinkemeiergeb: 1955Wohnort: Drensteinfurt, DeutschlandBeruf: Trainer, Sportpsychologe,Designer, Fotograf und AutorVeröffentlichte Titel: Vom Training des Schützen,Trainingsplan Luftgewehr, Wege des Gewehrs,Luftgewehr-Schießen, Gewehrtraining 2008,Leistungsplanung Gewehr 2010,Die Psyche des SchussesText und Bild:Auszug aus dem Buch „Luftgewehrschießen 2010“von Dipl.-Psych. Heinz ReinkemeierDie Einstellung des Schaftes ist ein kompliziertes Unterfangen.Heinz Reinkemeier beschreibt, wie man am besten vorgeht und derReihe nach die einzelnen Möglichkeiten für sich auslotet.Die EinstellungDie Pfeile im Bild zeigen die möglichen Variationen eines Luftgewehrschaftes.Alle diese Varianten und ihre Auswirkungen zu beschreiben,würde den Rahmen sprengen. Du solltest dich der Reihenach mit den einzelnen Spielarten beschäftigen, dann gewinnst duallmählich eine Vorstellung von den Funktionen. Hier die wichtigstenfür den Anfang:Die Schaftlänge: Die Länge des Hinterschaftes merkt man sich ambesten als Abstand zwischen der Vorderkante des Griffes und derKontaktfläche der Schaftkappe. Diese Distanz zählt zu den Grundeigenschafteneiner Luftbüchse und sollte sorgfältig auf die Proportionenihres Benutzers abgestimmt sein.Normalerweise wird diese Länge über das Ausfahren des Schaftkappenträgersvariiert, der oben mit zwei Führungsschienen undeiner Distanzschraube am Korpus befestigt ist. Auch eine Verlagerungdes Griffes auf der Längsachse oder eine Drehung der Schaftkappeum die Achse C würde die Schaftlänge verändern. Bei komplexenSystemen wie dem Schaft oben ist also bei jeder Verstellungmit „Nebenwirkungen“ zu rechnen, die man beachten muss.Deine Schaftlänge stimmt, wenn sich die rechte Hand im Anschlagauf Höhe des rechten Schultergelenks befindet. Von dieser Faustregelkannst du 2 Zentimeter abweichen, um die Festigkeit in derSchulter zu erhöhen oder zu senken.Bei sehr kleinen oder extrem großen Schützen liegt die ideale Längeoft außerhalb des vorgesehenen Einstellbereiches. In diesem Fallwird es nötig, den Schaft kürzer zu sägen bzw. ein Zwischenstück zumontieren. Wer diesen vertretbaren Aufwand scheut, „überstreckt“oder krümmt sich oft jahrelang hinter einem fehlproportioniertenSchießeisen.Die Schaftkappe kann mit Hilfe der beiden Flügel und durchSchwenken (um C) in eine Form gebracht werden, die den Verhältnissenan deiner Schulter nahe kommt. Danach wird die Höhe desHakens auf der Schiene so eingestellt, dass sich die Mündungshöheauf Scheibenniveau befindet. Die Position der Kappe wird häufiggeringfügig geändert, um kleine Unterschiede im Anschlag oderauch des Schießstandes auszugleichen.Die Höhe des Diopters wird zunächst von einer möglichen Visierlinienerhöhungbestimmt. Die lohnt sich grundsätzlich bei Größerenmit langem Hals. Von seitlichen Verlagerungen raten wir ab, weildadurch die Reaktion im Schuss gestört wird. Die Position in Längsrichtungwird so gewählt, dass sich das Auge etwa 5 ZentimeterBacke und Diopterabstand: Den Kopf mit geschlossenen Augen bequemauf der Backe ablegen. Dann das Diopter auf ca. 5 cm Entfernungfahren. Die Backe dann in Höhe und Seite variieren, bis der Blickexakt in die Öffnung fällt. Täglich wiederholen, auch während desSchießens nachbessern!Griff und Zunge: So einstellen, dass der Zeigefinger waagrecht liegtund die Abzugszunge bequem erreicht. Die Fingerkuppe senkrechtvor die Fläche des Auslösers, der Impuls muss parallel zur Laufachseverlaufen. Das ist in der Praxis leider nur bei 5 % gegeben.vor der Irisöffnung befindet. Wer die Nasenspitze auf Höhe derHandwurzel bringt, hat einen vernünftigen Ausgangswert für dieVorlage des Kopfes.Die Schaftbacke folgt der Position der Irisöffnung. Bei bequem abgelegtemKopf soll der Blick exakt in die Visierlinie fallen.In der Praxis ist die Einstellung der Schaftbacke oft mit sehr langwierigenVersuchen verbunden. Die lassen sich erheblich abkürzen,wenn man eine leicht verstellbare Backe montiert. Das Modell imBild kann mit zwei Verstellschrauben im Anschlag bedient werdenund lässt sich millimetergenau justieren.Der Griff sollte zur Handgröße (S, M oder L) passen und sich für deineHand gut anfühlen. Danach wird er in Längsrichtung so gesetzt,dass du die Abzugszunge bequem erreichst; dazu die Zunge selbstentsprechend rangieren. Wenn sich dein Griff bewegen lässt, dannstelle ihn so ein, dass der Zeigefinger auf Höhe der Zunge ist unddiese „waagrecht“ erreicht. Denke unbedingt daran, dass die Fingerkupperechtwinklig zur Zunge steht. Wer im Anschlag Kontaktzwischen Griff und linker Schulter hat, riskiert Probleme mit derStandaufsicht. In diesem Fall den Griff „innen“ abtragen. Wenn dasnicht reicht, erzeugst du Abstand zwischen Körper und Griff, indemdu das Schaftgewicht hinten weiter nach unten setzt.Die Handauflage darf maximal 9 cm unter die Laufachse reichen.Das ist für kleine Schützen günstig, große brauchen einen möglichstflachen Schaft. Wer von mittlerem Wuchs ist, kann mit demZwischenraum variieren, bis die Mündung auf Höhe ist. Unterschiedein der Neigung und Drehungen zur Seite können die Statikder Faust verbessern.Masse und Balance: Das Gewicht des Luftgewehrs darf bis zu 5,5kg betragen. Je näher es an dieses Limitheranreicht, desto „träger“ liegtes. Zart gebaute Schützen sind gutberaten, wenn sie auf etwas „Masse“verzichten. Mehr als das Zehnfachedeines Eigengewichtes sollte deinGewehr nicht auf die Küchenwaagebringen.Interessanter als das Gewicht ist ohnehindie Gewichtsverteilung. Je kopflastigerdie Büchse ist, desto schwererwirkt sie. Wer 200 Gramm zusätzlichan der Laufmündung anbringt, wirddas Gefühl haben, dass die Büchse erheblichan Gewicht zugenommen hat.Um die ideale Balance für dein Gewehr zu finden, ist vor allem derSchwerpunkt des Gerätes maßgeblich. Das ist der Punkt, an demdu die Waffe auf einem Finger balancieren kannst, im Bild als blauesDreieck symbolisiert. Bringe einen Aufkleber an deinem Griffstückan, damit du die Balancelinie jederzeit erkennen kannst.Der Schwerpunkt sollte sich 1 bis 6 Zentimeter vor der Stelle befinden,an der deine Stützhand den Vorderschaft berührt. So wird deinGewehr im Anschlag jeweils leicht zur Mündung hin abkippen. Mitjedem Zentimeter, den der Schwerpunkt sich weiter nach vorn bewegt,nimmt die Kippneigung zu, das empfundene Gewicht steigt.Üblich sind Gewichte am Hinterschaft, auf dem Lauf und an derLaufhülse. Mit diesen drei Ansatzpunkten lassen sich Gesamtgewichtund Balance relativ frei variieren.Die perfekte Einstellung gelingt nicht an einem Tag. Sie zieht sichüber Wochen und sollte auch danach bei jedem Training weiterverfeinert werden. Bei den von uns betreuten Top-Schützen läuftdieser Prozess über Jahre und ist eigentlich niemals abgeschlossen.Wenn Schützen zu den Trainingskursen in unserem Hause erscheinen,sehen wir oft sehr problematische Einstellungen, bei denengrob gegen Längen, Balance und vor allem Visier- und Backenregelnverstoßen wird. Und das, obwohl die Waffen hier bequemeLösungen bieten.Dies bedeutet einmal, dass die Übungsleiter sich informieren undvor allem die Initiative ergreifen sollten. Ein Buch wie dieses bietetalle nötigen Fakten und kann natürlich auch vom Einzelnen oderin Gruppen durchgearbeitet werden. Ansonsten schaut doch fürsGröbste mal bei uns vorbei ...Ausgabe 02/10 <strong>zehn</strong> <strong>komma</strong> <strong>neun</strong><strong>zehn</strong> <strong>komma</strong> <strong>neun</strong> Ausgabe 02/10


1234BILD 1: Eine Wolke aus verbranntem Schießpulverhüllt Andreas Handl bei einem 100-Meter-Schuss ein.BILD 2: Margarete Baumgartner peilt das Ziel an.BILD 3: Ein 50-Meter-Schütze beim Nachladen.BILD 4: Der „Arbeitsplatz ” von Egon Kollarik.BILD 5: Ladetätigkeit für den nächsten Schuss.Ausgabe 02/10 <strong>zehn</strong> <strong>komma</strong> <strong>neun</strong>Spannende Kämpfe umdie österreichischen Titel:Vorderlader IWK Innsbruck –Nostalgie im Einsatz.Mündungsfeuer, ohrenbetäubende Knalle und der Geruch vonSchießpulver. Einen Einblick in die Welt der Vorderladerschützenbrachte ein Besuch von 10,9 bei dem Ende März in Innsbruck stattgefundenen„Internationalen Vorderladerschießen 2010“.Umgeben von Vorderladerwaffen taucht man unweigerlich in einevergangene Zeit ein. Fein säuberlich, wie auf einem Altar liegen dieAccessoires, die man für die jahrhundertealten Waffentechnikenbenötigt. Das Procedere nach jedem Schuss erinnert an ein Ritual.Zuerst genau bemessen das Schießpulver, das ganz genau vorportioniertin den Lauf kommt, dann ein kleines Tüchlein und eineselbstgegossene Kugel, die hineingestopft wird. Für den richtigenDruck beim Verdichten braucht man natürlich das richtige Gefühl.Der Schuss selbst unterscheidet sich nicht groß von anderen Gewehren,wenngleich bei Waffen wie dem Maximilian Steinschlossgewehr,mit dem auf 100 m geschossen wurde, ein beeindruckendesMündungsfeuer mit anschließender Feinstaubwolke seinenEindruck – auch nach einem halben Jahrtausend – nicht verfehlt.Nicht minder beeindruckend ist auch der Rückstoß dieser imposantenWaffe, die deshalb auch nur liegend abgefeuert wird.Die Nostalgie rund um die Waffen hat natürlich einen großen Stellenwert.So wird auch mit Originalwaffen geschossen. Alleine dieWaffenbezeichnungen lassen in den Köpfen Westernszenen undsonstige Abenteuer entstehen.So wird beim Bewerb „Colt“ z.B. mit dem Original Revolver geschossen.Das ist in den wenigsten Fällen ein Colt-Revolver, da diese vielzu ungenau in der Schusspräzision sind. Beim Bewerb „Tanzutsu“findet eine 25 m Luntenschlosspistole Verwendung. Klingende Namenhaben auch die Bewerbe Kuchenreuter, SteinschlossgewehrPennsylvenia, Lamarmora usw.Für die Vorderlader-Fangemeinde stellte der IWK in Innsbruck denheurigen Saisonauftakt dar. Insgesamt 41 VorderladerschützInnen(aus Österreich, Deutschland, der Schweiz und Südtirol) trafen sichbei schönem, jedoch föhnigem Frühlingswetter. Neben dem internationalenVorderladerschießen 2010 wurde gleichzeitig erstmalsein Ö-Cup-Vorderlader ausgetragen.Für die 100m-Schützen war es leider sehr windig, dennoch wurdeder Wettbewerb durchgeführt. Insgesamt war BundessportleiterKarl-Heinz Baumgartner mit den Ergebnissen zufrieden: „Für denersten Wettkampf in der neuen Vorderlader-Saison waren die Ergebnissesehr stark. Manche Schützen zeigten in den weiteren Serien,dass noch bessere Leistungen möglich sind“, freut sich Baumgartnerauf eine starke Saison.Die Ergebnislisten sind auf der Homepage des ÖSVunter www.schuetzenbund.at abrufbar.<strong>zehn</strong> <strong>komma</strong> <strong>neun</strong> Ausgabe 02/10Luftpistole.ÖSB-Pokal-Finale.Siegfried Schöberl, BSPL PistoleInteressante Wettkämpfe, Topresultate und ein großer Hoffnungsschimmerfür die Zukunft – das ÖSB-Finale in Salzburg/Rif war einvoller Erfolg. Die Einführung des ÖSB-Pokals ist ein vielversprechenderNeubeginn im Luftpistolensport. Spätestens nach denFinalwettkämpfen von Salzburg/Rif wird man erkennen, dass hierein erfolgreicher „neuer Weg“ beschritten wird. Wolfgang Psennerstartete fulminant ins Pokalwochenende. Ihm gelang im Halbfinalemit 388 bzw. 581 Ringen erneut ein absolutes Traumergebnis fürdie Ranglistenwertung. In der Mannschaftswertung gewann dasSSZ Burgenland Nord mit Gretchen Ewen, Christian Kirchmayer,Alfred Prokop und Siegfried Schöberl. Im Gegensatz zu den Cup-Bewerben der Vorjahre hat der ÖSB-Pokal den Luftpistolensport inÖsterreich wieder um einiges interessanter gemacht, zumal hiervor allen Dingen auch die Vereinsarbeit mehr in den Vordergrundgestellt wird.Luftpistole.Jugend-Cup-Finale Luftpistole 2010.Gretchen Ewen, Bundesnachwuchstrainerin PistoleSiegfried Schöberl, BSPL PistoleMit 44 Schützinnen und Schützen hat sich die Teilnehmerzahl heuerwiederum erhöht. Um den Pistolennachwuchs in Österreich istes also nicht schlecht bestellt. Auch Talente sind genug da. So zeigteder Tiroler Lukas Schiestl mit 370 Ringen wieder sein Können.Auch der Niederösterreicher Daniel Kral kann im Alter von 12 Jahrenauf über 360 Ringen verweisen. Wir appellieren, diese Nachwuchstalentezu den Ranglisten zu schicken, damit ihnen der Wegnach oben offensteht.10 41Newsaus denSparten.10 405


Finale LP MännerGeorg Zott, Thomas Vanicek, Margit Melmerund Stefan VanicekÖSB-Vizepräsident Ing. HorstJudtmann mit dem Siegerteam„Seniorinnen 2“1. PLATZIERTEÖM LUFTPISTOLE HERZOGENBURGName Land Disziplin ErgebnisKOLLAND Andreas Steiermark LP 20 Jugend männlich I 192KRAL Daniel Niederösterreich LP 20 Jugend männlich II 177ANTESNER Lisa Oberösterreich LP 20 Jugend weiblich II 176MALLAUN Hubert Tirol LP 40 Jungschützen 369LUNARDON Angelika Vorarlberg LP 40 Jungschützinnen 358KUNCHS Michel Vorarlberg LP 60 Junioren 661,0*KAPPER Anja Steiermark LP Finale Juniorinnen 444,1*HÖRMANN Gerald Wien LP 40 Senioren I 372CIRESA Lisi Tirol LP 40 Seniorinnen I 370HALDER Horst Vorarlberg LP 40 Senioren II 368STRASSER Christa Niederösterreich LP 40 Seniorinnen II 360Finalplatz*1. PLATZIERTE TEAMSÖM LUFTPISTOLE 1 HERZOGENBURGName Land Disziplin ErgebnisKOLLAND AndreasGRAF Lukas Steiermark LP 20 Jugend männlich I Mannschaft 558SCHREI ChristopherÖM LUFTPISTOLE 1 HERZOGENBURGName Land Disziplin ErgebnisKRAL DanielKUNZ Steven Niederösterreich LP 20 Jugend männlich II Mannschaft 497GUGLER DanielÖM LUFTPISTOLE 1 HERZOGENBURGName Land, Verein Disziplin ErgebnisMALLAUN HubertSCHIESTL Lukas Tirol LP 40 Jungschützen Mannschaft 1075HÖLLWARTH MichaelÖM LUFTPISTOLE 1 HERZOGENBURGName Land Disziplin ErgebnisKUNCHS MichelABDEL DAYEM Samy Vorarlberg LP 60 Junioren Mannschaft 1600LINDNER MartinÖM LUFTPISTOLE 1 HERZOGENBURGName Land Disziplin ErgebnisCAMINI LivioWINTERER Christian Oberösterreich LP 40 Senioren I Mannschaft 1100BENEZEDER JosefÖM LUFTPISTOLE 1 HERZOGENBURGName Land Disziplin ErgebnisCIRESA LisiNEURAUTER Anneliese Tirol LP 40 Seniorinnen I Mannschaft 1085MAYR IrmgardÖM LUFTPISTOLE 1 HERZOGENBURGName Land Disziplin ErgebnisHALDER HorstKASBAUER Wilfried Vorarlberg LP 40 Senioren II Mannschaft 1083STURM Hermann1. PLATZIERTEÖSTM LUFTPISTOLE 1 HERZOGENBURGName Land Disziplin ErgebnisPSENNER Wolfgang Vorarlberg LP 60 Männer 678,2STEINER Sylvia Salzburg LP 40 Frauen 469,7Finalplatz*1. PLATZIERTE TEAMSÖSTM LUFTPISTOLE 1 HERZOGENBURGName Land Disziplin ErgebnisPSENNER WolfgangBERTSCH Thomas Vorarlberg LP 60 Männer Mannschaft 1682SCHNETZER ChristophÖM LUFTPISTOLE 1 HERZOGENBURGName Land Disziplin ErgebnisSAHMAN IrynaPAULITSCH Kateryna Niederösterreich LP 40 Frauen Mannschaft 1091ZIMPER LisaMargit Melmer undGerald NarztÖsterreichische Staatsmeisterschaftenund Österreichische MeisterschaftLuftgewehr, Luftpistole undLaufende Scheibe in Herzogenburg.Strahlender Sonnenschein und ein Meer aus blühenden Schneeglöckchenempfingen Ende März die AthletInnen und eine zahlreicheFangemeinde im niederösterreichischen Herzogenburg/Ossarn. Die fröhliche Frühlingsstimmung wurde kurzerhand in dieSporthalle mitgenommen – und Weltklasseleistungen animiertendie Zuschauer auf der Tribüne in den diversen Finalwertungen zuwahren Jubelstürmen. In diesem Ambiente durften heuer erstmalsdie Klassen Jugend I und II in der „großen Welt ihrer Idoleund Stars“ mitmachen. Insgesamt waren die perfekt organisiertenMeisterschaften eine ausgezeichnete Werbung für den lebendigenösterreichischen Schießsport. Eine weitere erfreuliche Meldung istein neuer österreichischer Rekord. Die Salzburger JungschützinnenAlexandra Podpeskar, Elisabeth Moosmüller und Martina Zaunererzielten mit 1.168 Ringen eine neue Bestmarke in der KategorieMannschaft-Luftgewehr.Überraschung Nummer eins der diesjährigen Staatsmeisterschaftenim Luftgewehr war zweifellos Hannes Fabian (OÖ), der mit seinemWeltklasse-Finale von 104,2 die Kaderathleten Thomas Farnik(NÖ), aber auch Martin Strempfl (Stmk) auf die Ränge verwies. DieSpannung konnte nicht größer sein, Farnik lag noch beim letztenSchuss klar voran und musste sich schlussendlich um ein Zehntelgeschlagen geben. Tobender Applaus eines begeisterten Publikumsfolgte. Bemerkenswert war auch die ausgezeichnete Leistung vonBronze-Schützen Thomas Vanicek (T). Mannschaftsgold ging dankeiner geschlossenen Leistung an die Tiroler.Bei den Luftgewehr-Damen ließ Stephanie Obermoser (T) nichtsanbrennen. Mit 397 Ringen ging sie als Führende ins Finale, wo siemit 101,4 Ringen ihre Position souverän verteidigte. Silber-SchützinRegina Time (OÖ) glänzte mit einem Super-Finale (103,6 Ringe).Ausgabe 02/10 <strong>zehn</strong> <strong>komma</strong> <strong>neun</strong>Staatsmeister auf den letztenAbdrücker – Hannes Fabian. 10 43SpannendeKämpfe um dieösterreichischen Titel.Dritte wurde Hedwig Huber (NÖ). Auch das Damen-Mannschaftsgoldging an Tirol.In der Sparte Luftpistole gab es keine großen Überraschungen. Mitder Salzburgerin Sylvia Steiner holte sich die Favoritin mit Bestwertensowohl im Vorkampf als auch im Finale den Titel, gefolgt vonGretchen Ewen (Bgl) und Kateryna Paulitsch (NÖ). Mannschaftlichschnitt Niederösterreich klar am besten ab. Bei den Männern warWolfgang Psenner (Vbg) eine Klasse für sich. Ihn trennten gleich 11Ringe von Verfolger Helmut Gruber (Bgl), Thomas Glanzer (Stmk)holte sich Bronze. Die Mannschaftswertung ging denkbar knapp anVorarlberg vor Kärnten.In der Juniorenklasse Luftgewehr konnte Thomas Mathis (Vbg) erstmalsden Titel für sich gewinnen. International kein Unbekannter, zeigteer nun auch national sein Können. Seinen Vorsprung von 5 Ringenim Vorkampf brachte er sicher über die Runden. Silber ging an NikolausBlamauer (NÖ), Bronze holte sich Bernhard Pickl (NÖ). Heiß her ginges bei den Juniorinnen. Die Drittplatzierte Lisa Ungerank (T) legte mit102,9 Ringen ein geradezu fulminantes Finale hin und sicherte sichden Titel vor Nicole Oberhofer (T) und Silvia Übermasser (OÖ).Der Luftpistole-Titel ging bei den Juniorinnen an Anja Kapper (Stmk)vor Bernadette Gebetsroither (OÖ) und Nina Waldner (Stmk). Beiden Junioren siegte Michel Kunchs (Vbg) souverän vor René Lauck(Bgl) und Stefan Eder (K).Spannend waren auch die Bewerbe der Laufenden Scheibe. Hiersetzte sich Gerald Narzt (OÖ) vor Alexander Exl (OÖ) durch. Dritterwurde Mario Teufl (NÖ). Den Mannschafts-Normallauf holte sichOberösterreich. Bei den Junioren gewann Wolfram Schnadl (NÖ)vor Martin Ledersberger (OÖ) und Tanja Karacsony (OÖ).1. PLATZIERTEÖM LUFTPISTOLE 5 HERZOGENBURGName Land Disziplin ErgebnisKRAL Daniel Niederösterreich LP5 40 Junioren 347MACHO Friedrich Niederösterreich LP5 40 Senioren I 364STRASSER Christa Niederösterreich LP5 40 Seniorinnen 259HALDER Horst Vorarlberg LP5 40 Senioren II 343Finalplatz*1. PLATZIERTE TEAMSÖM LUFTPISTOLE 5 HERZOGENBURGName Land Disziplin ErgebnisMACHO FriedrichWOLF Kurt Niederösterreich LP5 40 Senioren I 1044HERZOG ErwinÖM LUFTPISTOLE 5 HERZOGENBURGName Land Disziplin ErgebnisHALDER HorstKASBAUER Wilfried Vorarlberg LP5 40 Senioren II 989STURM Hermann1. PLATZIERTEÖSTM LUFTPISTOLE 5 HERZOGENBURGName Land Disziplin ErgebnisPSENNER Wolfgang Vorarlberg LP5 40 Männer 364ENDER Regina Niederösterreich LP5 30 Frauen 259Finalplatz*1. PLATZIERTE TEAMSÖSTM LUFTPISTOLE 5 HERZOGENBURGName Land Disziplin ErgebnisWUTTE AlexanderSAILER Rudolf Tirol LP5 40 Männer Mannschaft 1048SAILER HerbertÖSTM LUFTPISTOLE 5 HERZOGENBURGName Land Disziplin ErgebnisEWEN GretchenWELS Alexandra Burgenland LP5 30 Frauen Mannschaft 746ZECHA Eva1. PLATZIERTEÖMÖM LAUFENDE SCHEIBE HERZOGENBURGName Land Disziplin ErgebnisPOTZMADER Mario Niederösterreich Laufende Scheibe 10m Jugend männlich I 273SCHANDL Eva Niederösterreich Laufende Scheibe 10m Jugend weiblich I 258SCHANDL Wolfram Niederösterreich Laufende Scheibe 10m Normallauf Junioren 524KARACSONY Tanja Oberösterreich Laufende Scheibe 10m Mix Juniorinnen 338Finalplatz*1. PLATZIERTE TEAMSÖM LAUFENDE SCHEIBE HERZOGENBURGName Land Disziplin ErgebnisISAK SteffanSCHANDL Eva Niederösterreich Laufende Scheibe 10m Jugend I Mannschaft 778POTZMADER Mario1. PLATZIERTEÖSTMÖSTM LAUFENDE SCHEIBE HERZOGENBURGName Land Disziplin ErgebnisEXL Alexander Oberösterreich Laufende Scheibe 10m Normallauf Herren 533TEUFL Mario Niederösterreich Laufende Scheibe 10m Mix Herren 334Finalplatz*1. PLATZIERTE TEAMSÖSTM LAUFENDE SCHEIBE HERZOGENBURGName Land Disziplin ErgebnisEXL Alexander Laufende ScheibeGRASBÖCK Herbert Oberösterreich 10m Normallauf Herren 1546NARZT Gerald MannschaftÖSTM LAUFENDE SCHEIBE HERZOGENBURGName Land Disziplin ErgebnisEXL Alexander Laufende ScheibeGRASBÖCK Herbert Oberösterreich 10m Mix Herren 990NARZT Gerald MannschaftDie Tabellen zur ÖM und ÖSTM Luftgewehrbefinden sich auf der nächsten Seite.<strong>zehn</strong> <strong>komma</strong> <strong>neun</strong> Ausgabe 02/10ÖMLUFTPISTOLEÖSTMLUFTPISTOLELAUFENDE SCHEIBELUFTPISTOLE 5ÖSTMÖMLUFTPISTOLE 5


1. PLATZIERTEÖSTM LUFTGEWEHR HERZOGENBURGName Land Disziplin ErgebnisFABIAN Hannes Oberösterreich LG 60 Männer 696,2*OBERMOSER Steph. Tirol LG 40 Frauen 498,4*Finalplatz*1. PLATZIERTE TEAMSÖSTM LUFTGEWEHR HERZOGENBURGName Land Disziplin ErgebnisZOTT GeorgVANICEK Thomas Tirol LG 60 Männer Mannschaft 1775VANICEK StefanÖSTM LUFTGEWEHR HERZOGENBURGName Land Disziplin ErgebnisOBERMOSER Steph.PEER Franziska Tirol LG 40 Frauen Mannschaft 1179EMBACHER Sonja1. PLATZIERTEÖM LUFTGEWEHR HERZOGENBURGName Land Disziplin ErgebnisZOGG Alexander Vorarlberg LG 20 Jugend männlich I 192FUCHS Agnes Salzburg LG 20 Jugend weiblich I 199ZEPPETZAUER Gerald Oberösterreich LG 20 Jugend männnlich II 193ANGERER Agnes Salzburg LG 20 Jugend weiblich II 195RUMPLER Gernot Salzburg LG 40 Jungschützen 388PODPESKAR Alexandra Salzburg LG 40 Jungschützinnen 395MATHIS Thomas Vorarlberg LG 60 Junioren 690,4*UNGERANK Lisa Tirol LG 40 Juniorinnen 494,9*FINK Alois Kärnten LG 40 Senioren I 385HACKER Ursula Oberösterreich LG 40 Seniorinnen I 383SCHREMPF Wilhelm Steiermark LG 40 Senioren II 385KAUFMANN Brigitte Wien LG 40 Seniorinnen II 366Finalplatz*1. PLATZIERTE TEAMSÖM LUFTGEWEHR HERZOGENBURGName Land Disziplin ErgebnisLACKNER MarvinNEUBURGER Thomas Steiermark LG 20 Jugend männlich I Mannschaft 563WEICHSLER PeterÖM LUFTGEWEHR HERZOGENBURGName Land Disziplin ErgebnisFUCHS AgnesPöckl Bianca Salzburg LG 20 Jugend weiblich I Mannschaft 583SCHACHNER ChristineÖM LUFTGEWEHR HERZOGENBURGName Land Disziplin ErgebnisZEPPETZAUER GeraldBRUDERHOFER Lukas Oberösterreich LG 20 Jugend männlich II Mannschaft 554PFLEGER DominikÖM LUFTGEWEHR HERZOGENBURGName Land Disziplin ErgebnisUNGERANK NadineOBERHOFER Michelle Tirol LG 20 Jugend weiblich II Mannschaft 570AUER Marie-TheresÖM LUFTGEWEHR HERZOGENBURGName Land Disziplin ErgebnisGRUBER ArminKENDLINGER Georg Tirol LG 40 Jungschützen Mannschaft 1151TRAINER FlorianÖM LUFTGEWEHR HERZOGENBURGName Land Disziplin ErgebnisPODPESKAR AlexandraMOOSMÜLLER Elisab. Salzburg LG 40 Jungschützinnen Mannschaft 1168ZAUNER MartinaÖM LUFTGEWEHR HERZOGENBURGName Land Disziplin ErgebnisRUMPLER StefanWEHRBERGER Roman Salzburg LG 60 Junioren Mannschaft 1727RAMMLER AndreasÖM LUFTGEWEHR HERZOGENBURGName Land Disziplin ErgebnisOBERHOFER NicoleHOFMANN Olivia Tirol LG 40 Juniorinnen Mannschaft 1163SAILER ManuelaÖM LUFTGEWEHR HERZOGENBURGName Land Disziplin ErgebnisFINK AloisWALLNER Paul Kärnten LG 40 Senioren I Mannschaft 1140EDER FerdinandÖM LUFTGEWEHR HERZOGENBURGName Land Disziplin ErgebnisHACKER UrsulaMAURER Anneliese Oberösterreich LG 40 Seniorinnen I Mannschaft 1136BRANDMAIER KarinÖM LUFTGEWEHR HERZOGENBURGName Land Disziplin ErgebnisRONACHER WalterRESCHREITER Josef Salzburg LG 40 Senioren II Mannschaft 1109MELCHAREK FranzNiederösterreich.ÖSTM/ÖM für Luftdruckwaffen 2010in Herzogenburg –Nachlese des Veranstalters.Bericht: LSM Mag. Gerhard StrasserBereits im Jahr 2007 begannen die Vorbereitungsarbeiten mit der Besichtigungverschiedener Veranstaltungshallen. Schließlich entschiedman sich für das Anton-Rupp-Freizeitzentrum. Erstmals nahmen auchdie Jugendschützen bis 15 Jahre teil, dadurch waren 910 Starter an vierTagen im Einsatz.Schon im Vorjahr wurden die Service- und Ausstatterfirmen kontaktiertund ihr Flächenbedarf erhoben, das Programmheft wurde zeitgerechtund kostendeckend unter dankenswertem Einsatz des EhepaaresHofbauer erstellt. Der Aufbau begann mit großer Beteiligungfreiwilliger Schützen und Funktionäre. Unterstützung kam auch vonder Stadtgemeinde unter Bürgermeister RegRat Franz Zwicker undVizebürgermeister Franz Schneider.Mit großer Routine wurden die 45 Messrahmen für LG und LP sowie2 Stände für die Laufende Scheibe samt der dazugehörigen technischenInfrastruktur von den Mitarbeitern der Fa. Meyton und vielenhilfreichen Händen pünktlich aufgestellt. Zusätzlich war ein Zelt fürdie Ausstellerfirmen notwendig. Die Bewerbe verliefen ordnungsgemäßund bis auf einige Shoot-offs auch programmgemäß.Gleich nach der letzten Siegerehrung begann im Rekordtempo derAbbau, der am nächsten Vormittag bereits beendet werden konnte.An dieser Stelle bedankt sich die Verbandsleitung des LSVNÖ bei allenBeteiligten für ihren Beitrag zum Gelingen dieser Veranstaltung: allenteilnehmenden Schützen, Betreuern und Besuchern, allen Sportleitern,Funktionären und Mithelfern bei der Durchführung, den Vertreternder Stadt Herzogenburg und des Österreichischen Schützenbundes,den Service- und Ausstatterfirmen sowie den vielen Sponsoreneinschließlich der NÖ-Landesregierung. Zuletzt gilt der Dank auchdem unermüdlichen Hallenwart Josef Schneider und den Videoproduzentenvon „schiesssport.tv“, auf deren Homepage interessanteBerichte jederzeit abzurufen sind.Ausgabe 02/10 <strong>zehn</strong> <strong>komma</strong> <strong>neun</strong>österreich10Tirol.Vorstellung desIWK Tirol.Bericht: Margit MelmerAufgrund des positiven Echos im Zuge der neu adaptierten 50-Meter-Anlagein Innsbruck wurde die Idee geboren, einen internationalenWettkampf nach Österreich zu bringen. Mit 40 Stück 50-Meter-Ständen und 48 Stück Luftwaffen-Ständen, alles auf elektronischeTrefferanzeigen umgebaut, wurde die Planung gestartet. Da der TirolerLandesschützenbund die Finanzierung für den IWK vollständigalleine aufbringen muss, hofft man auf eine hohe Teilnehmerzahl.Für den Tiroler Landesverband steht das Team rund um Margit Melmer.Für die Belange Luft- und 50m Pistole wird Gretchen Ewen mitim Team sein. Geplant ist ein internationales Trainingscamp. Höhepunktsind dann die Wettkämpfe beim IWK. Die Gewehrdisziplin(Luftgewehr und 50m Gewehr) wird durch Dieter Englert in derFunktion als Range-Officer (Standchef) geleitet. Für die Akkreditierung,Finalmoderation, Koordination der Siegerehrungen etc. konnteBettina Schwarz ins Boot geholt werden. Als Gewehrjury wird derISSF-Kampfrichter Peter Ettlbrunner (Sbg) und der ISSF-KampfrichterErhard Hüppi (Schweiz) fungieren.Der IWK Tirol wurde in die Österreichische Rangliste aufgenommen,daher kann jeder Landesverband seine Athleten melden, aber eskönnen auch Schützen, die von ihrem Landesverband nicht entsandtwerden, beim internationalen Kräftemessen dabei sein.Bisher haben sich Teilnehmer aus nachfolgenden Ländern angemeldet:Deutschland, Italien, Schweiz, Holland, Tschechien, Großbritannien,Indien, Australien und San Marino.Einen kurzen Informationsfilm und die Formulare für den IWK Tirolfinden Sie unter www.iwk-tirol.atSteiermark.Steirische LandesmeisterschaftenLuftgewehr und Luftpistoleerstmals voll elektronischin Knittelfeld durchgeführt.Bericht: Karl ReiterNachdem im Dezember 2009 bereits ein Ranglistenwettkampf desÖSB und im Februar 2010 die österreichischen Jugend- und JuniorenmeisterschaftenLuftgewehr drei Stellung am voll elektronischen„Dipl.Ing. Fritz Schattleitner Schießstand“ durchgeführt worden waren,freuten sich vom 5. bis 7. März 2010 300 steirische LuftgewehrundLuftpistolenschützinnen und -schützen über die erstmals in dersteirischen Sportgeschichte voll elektronisch ausgetragenen Landesmeisterschaften.Auf 25 Ständen der Firma Disag wurden dieseMeisterschaften vom Schützenverein Knittelfeld einmal mehr hervorragendorganisiert und fehlerfrei durchgeführt.Kärnten.Rudolf Natmessnig feierteseinen 90. Geburtstag.Bericht: Klaus DeiserDer Name Rudolf Natmessnig (Bild links, mitte) ist ein Synonymfür den Kärntner Landesschützenverband. Um das Jahr 1950 bildetensich, nach den Wirren des Zweiten Weltkrieges, in den altenSchützenorten Ferlach, Greifenburg, Klagenfurt, Radenthein, Spittal,Wolfsberg und Feldkirchen die Schützenvereine wieder. 1954 wurdeschließlich der Kärntner Landes-Schützenverband wieder gegründet.Auch hier war Rudi Natmessnig der Mann der ersten Stunde. 1955hat er den Schützenverein Himmelberg gegründet. Aber auch nebenseiner Tätigkeit als Funktionär war er sportlich der erste SchützeKärntens, der national wie auch international Kärnten vertreten hat.Im Laufe der Jahre holte er einige Staatsmeistertitel und ÖsterreichischeMeistertitel nach Kärnten. Die Funktion des Landesoberschützenmeistersübte Natmessnig 28 Jahre bis zum Jahr 1997 aus. Seitherist er Ehren-Landesoberschützenmeister. Zirka gleich lang war erauch Landesfachwart für Sportschießen im ASVK.<strong>zehn</strong> <strong>komma</strong> <strong>neun</strong> Ausgabe 02/1045ÖSTMÖMLUFTGEWEHRLUFTGEWEHR


Strom Wasser Abwasser Abfall Telekommunikation Krematorium Bäder Wärme-ContractingGut versorgt.Tag für Tag!Die IKB versorgt uns verlässlichrund um die Uhr.Sie entsorgt schnell undgründlich und bietet vielKomfort. So fühlen wiruns wohl in Innsbruck.Für Sie erreichbar unter:Tel. 0800 500 502kundenservice@ikb.atwww.ikb.atFür Sie erreichbar unter:Tel. 0800 500 502kundenservice@ikb.atwww.ikb.at10 46EVENTKALENDERINTERNATIONALEVENTKALENDERÖSTERREICHausblickEVENTKALENDER INTERNATIONAL05.05.–09.05.2010 GRAND PRIX OF PILSEN PILSEN / CZE08.05.–09.05.2010 6. Ö-CUP / 3. INT. AIR SILHOUETTE LEOBERSDORF / NÖ12.05.–16.05.2010 INTERNATIONALER JUNIOREN-WETTKAMPF SUHL / GER13.05.–16.05.2010 VORDERLADER GRAND PRIX AUSTRIA EISENSTADT20.05.–22.05.2010 EUROPACUP 300M AARHUS / DEN22.05.–31.05.2010 ISSF WELTCUP FORT BENNING / USA02.06.–06.06.2010 ALPENCUP INNSBRUCK06.06.–12.06.2010 EUROPACUP 300M WEIMAR / GER10.06.–13.06.2010 MEETING OF THE SHOOTING HOPES PILSEN / CZE22.06.–30.06.2010 ISSF WELTCUP BELGRAD / SRB01.07.–04.07.2010 INTERNATIONALER MEHRLÄNDERWETTKAMPF INNSBRUCK07.07.–10.07.2010 EUROPACUP 300M THUN / SUI10.07.–11.07.2010 OFFENE DEUTSCHE MEISTERSCHAFT FIELD TARGET EBERN / BRD12.07.–17.07.2010 INTERNATIONALER WETTKAMPF GEWEHR UND PISTOLE INNSBRUCK29.07.–11.08.2010 50TH ISSF WORLD CHAMPIONSHIPS MÜNCHEN / GEREVENTKALENDER NATIONAL12.05.–13.05.2010 EUROPACUP QUALIFIKATION 300M LIENZ22.05.10 7. Ö-CUP SMALL BORE RIFLE QUALI. TATTENDORF28.05.–30.05.2010 RANGLISTENSCHIESSEN GEWEHR INNSBRUCK29.05.–30.05.2010 RANGLISTENSCHIESSEN PISTOLE SALZBURG29.05.10 FIELD REVOLVER / FIELD GEWEHR TATTENDORF05.06.–06.06.2010 WM QUALIFIKATION ARMBRUST KLOSTERNEUBURG05.06.10 8. Ö-CUP BIG BORE RIFLE QUALI. LUDVIKOVICE / CZE18.06.–19.06.2010 ÖSTM / ÖM VORDERLADER BAD ZELL18.06.–19.06.2010 9. Ö-CUP U. NÖ LM FIELD PISTOL TATTENDORF19.06.–20.06.2010 WM QUALIFIKATION ARMBRUST KAPFENBERG25.06.–27.06.2010 10. Ö-CUP U. ÖM BBP / BBR QUALI. LUDVIKOVICE / CZE06.07.–11.07.2010 ÖSB KADER-LEHRGANG / WM-VORBEREITUNG INNSBRUCK24.07.10 11. Ö-CUP SMALL BORE PISTOL TATTENDORF07.08.–08.08.2010 12. Ö-CUP BIG BORE PISTOL LUDVIKOVICE / CZEIn der nächsten Ausgabe:Das erwartet dich unter anderem in der nächsten Ausgabe von 10,9:• Die nächste Ausgabe von 10,9 wird sich eingehend mit dem Thema „Präzision“ beschäftigen.• Selbstverständlich halten wir dich über die Waffengesetz-Novelle auf dem Laufenden.• Ein Bericht von Heinz Reinkemeier beschäftigt sich mit Psychoregulation – die körperlicheRuhe vor dem Schuss.• Auch gibt es wieder über eine Reihe internationaler Wettkämpfe zu berichten, z.B. denGrand Prix of Pilsen, den ISSF Weltcup in Fort Benning, und den ISSF Weltcup in Belgrad.Ausgabe 02/10 <strong>zehn</strong> <strong>komma</strong> <strong>neun</strong>Mitglieder des ÖSB.Der ÖSB und seine Landesverbände.Österr. Schützenbund: Stadionstr. 1b, 6020 Innsbruck, Tel.: +43 (0) 512 39 22 20, E-Mail: office@schuetzenbund.at, www.schuetzenbund.at;Burgenländischer Sportschützen-Landesverband: Bahnstraße 45/8, 7000 Eisenstadt, Tel.: +43 (0) 664-242 67 97, E-Mail: herbert.wagner@bsslv.at,www.bsslv.at; Kärntner Landesschützenverband: Wunderstätten 30, 9473 Lavamünd, Tel.: +43 (0) 650 925 0110, E-Mail: deiserkl@gmx.at,www.klsv.at; Landesschützenverband für Niederösterreich: Kaiserallee 23/1/7, 2102 Bisamberg, Tel.: +43 (0) 676 639 1611, E-Mail: losm@lsvnoe.at,www.lsvnoe.at; Oberösterreichischer Landesschützenverband: Geitenedt 31, 4202 Kirchschlag bei Linz, Tel.: +43 (0) 650 354 68 00, E-Mail:guenter.hamader@utanet.at, http://ooe.zielsport.at; Salzburger Sportschützenverband: Dr.-Eugen-Zehmestraße 23, 5111 Bürmoos,Tel.: +43 (0) 627 451-29, E-Mail: seeleithner@sssv.at, www.sssv.at; Steiermärkischer Landesschützenbund: Jahngasse 1, 8010 Graz,Tel.: +43 (0) 676 332 2103, E-Mail: post@st-lsb.at, www.st-lsb.at; Tiroler Landesschützenbund: Brixner Straße 2/1. Stock, 6020 Innsbruck,Tel.: +43 (0) 512 5881-90, E-Mail: tlsb@aon.at, www.tlsb.at; Vorarlberger Schützenbund: Am Tannenbach 8, 6900 Bregenz, Tel.: +43 (0) 555 74 425-19,E-Mail: horst.halder@utanet.at, www.vlbg-sb.at; Sportschützen-Landesverband Wien: Innocentiagasse 14, 1130 Wien, Tel.: +43 (0) 1 616 3929-11,E-Mail: losm@sslv-wien.at, www.sslv-wien.atDen Link zu deinem Landesverband findest du auf der ÖSB-Website www.schuetzenbund.at unter „ÖSB“ und „Unsere Mitglieder“.<strong>zehn</strong> <strong>komma</strong> <strong>neun</strong> Ausgabe 02/10


aboDas Magazin für den Österreichischen SchießsportDas neue Magazin für den Österreichischen SchießsportSichere dirdein Jahresabovon 10,9!Das neue ue e Magazin Magazin gazin für für für den den den Österreichischen reichische n SchießsportSchießsportDas neue Magazin für den Österreichischen Schießsport10 910 9<strong>zehn</strong> <strong>komma</strong> koma <strong>neun</strong> neu n Ausgabe 02/09<strong>zehn</strong> <strong>komma</strong> <strong>neun</strong> Ausgabe 01/09KONZENTRATIONKONZENTRATIONKONZENTRATION10 4810 9<strong>zehn</strong> <strong>komma</strong> <strong>neun</strong> Ausgabe 02/1018961879128818801948TRADITIONSichere dir dein Jahresabonnement zum Einstiegspreisvon 10,90 Euro für vier Ausgaben. Du hast folgendeMöglichkeiten zur Anmeldung:• auf der 10,9 Website www.<strong>zehn</strong><strong>komma</strong><strong>neun</strong>.at• fülle den Coupon unten aus und sende ihn an:Österreichischer Schützenbund, Redaktion 10,9Stadionstraße 1b, 6020 Innsbruck• per Telefon: +43 (0) 512 39 22 20• per Fax: +43 (0) 512 39 22 20-20• per E-Mail: magazin@<strong>zehn</strong><strong>komma</strong><strong>neun</strong>.at„10,9 – Das Magazin für den Österreichischen Schießsport“ ist das offizielle Organ des Österreichischen Schützenbundes. Ziel dieses neuenMediums ist es, nicht nur die hervorragenden Erfolge der österreichischen Athletinnen und Athleten herauszustreichen, sondern auchdas, was dahinter steckt – nämlich die gesamte Welt des Sportschießens mit all ihren Facetten –, näher zu beleuchten. Die Faszination desSportschießens soll mit der Schießsportgemeinde geteilt und darüber hinaus einem breiteren Publikum vorgestellt werden. Die Erlöse ausdiesem Magazin kommen der Nachwuchsförderung im österreichischen Schießsport zugute. 10,9 erscheint viermal jährlich.Hiermit bestelle ich das Jahresabonnement von 10,9.Name:Straße, Hausnummer:PLZ, Ort: Land:E-Mail: Telefon:Nach Anmeldung mit diesem Coupon bekomme ich die Rechnung über 10,90 Euro für die kommenden vier Ausgaben von 10,9per E-Mail als PDF (Achtung: bitte oben E-Mail-Adresse angeben!) per Post zugesendet (bitte Zutreffendes ankreuzen).Das Jahresabonnement verlängert sich jeweils automatisch um ein weiteres Jahr. Kündigungen des Jahresabonnements müssen bis spätestens acht Wochenvor Ende des Bezugsjahres schriftlich mit Angabe des vollständigen Namens und der Abonummer der Redaktion von 10,9 bekannt gegeben werden.Sobald ich den Betrag auf das auf der Rechnung angewiesene Konto überwiesen habe, erhalte ich 10,9 ab der nächstfolgenden Ausgabe.Datum: Unterschrift:Einzugsermächtigung bei Wunsch auf Bezahlung per BankeinzugHiermit ermächtige(n) ich/wir Sie widerruflich, die von mir/uns zu entrichtenden Zahlungen bei Fälligkeit zu Lasten meines/unseres Kontos mittels Lastschrift einzuziehen.Damit ist auch meine/unsere kontoführende Bank ermächtigt, die Lastschriften einzulösen, wobei für diese keine Verpflichtung zur Einlösung besteht, insbesonderedann, wenn mein/unser Konto die erforderliche Deckung nicht aufweist. Ich/Wir habe(n) das Recht, innerhalb von 42 Kalendertagen nach erfolgter Abbuchung oder nacherfolgtem Einzug ohne Angabe von Gründen die Rückbuchung bei meiner/unserer Bank zu veranlassen.Name des Zahlungspflichtigen (Titel, Vorname, Nachname): Anschrift des Zahlungspflichtigen (Straße, PLZ, Ort):Kontonummer des Zahlungspflichtigen: bei (genaue Bezeichnung der Kreditunternehmung): BankleitzahlOrt, Datum: Unterschrift(en) des (der) Zahlungsberechtigten:Ausgabe 02/10 <strong>zehn</strong> <strong>komma</strong> <strong>neun</strong>Wir werden immer besser!www.meyton.deUnsere neue Software kann sich sehen lassen.• besser und einfacher zu bedienen• neues Hilfesystem• verbesserte FlexibilitätDas alles und noch viel mehr können wir Ihnen jetzt bieten.Fragen Sie nach unserem Upgradeangebot!MEYTON Elektronik GmbH | Spenger Str. 38 | D-49328 Melle | Tel.: 0 52 26 / 98 24-0 | info@meyton.de

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