Rande, besonders nacb hinten stark gewimpert Der Blüthenstand ...

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Rande, besonders nacb hinten stark gewimpert Der Blüthenstand ...

Rande, besonders nacb hinten stark gewimpert6ind. Der Blüthenstand gleicht dem des Erigeronacer. Der rothe Strahl ist um einige Linien längerals die Scheibe.Diese Pflanze findet sich an bergigen, sonnigenTriften in halkhaltigem Thonschiefer um Herford,wo sie um die Mitte des Septembers zublühen anfängt, und in der Zwergform auf sandigenTriften desWerre-Ufers, wo sie den ganzenOctober hindurch blühet.*Hr. Dr. Weihe hatte die Güte mit derTorstehenden Abhandlung auch einige Exemplareseines neuen Erigeron einzusenden und vergleichungshalberauch einige von E. acer beizulegen,wodurch ich in den Stand gesetzt worden bin,Nachstehendes beizufügen.Als Hr. Prof. Hornschuch im Jahr 1817.Von einem in Begleitung des jetzigen Hrn. ApothekerIlauser zu Villach gemachten botanischenAusfluge aus den Gebirgen in Mitterhärntbennach Heiligenblut zurückkehrte, brachte er"nter seiner grofsen Ausbeute auch einen in derNähe des letztgedachten Ortes gefundenen Eriger°n zurück, der durch seine ansehnlichen Blumen8ehr in die Augen fiel, und sich schon dadurchVon E. acer unterschied, der bekanntlich nur sehrkurze unansehnliche Zungenblüthen besitzt, undSebr schnell verblüht, defswegen auch vor allenandern Pflanzen den Namen Baldgreis führenR 2UniversitätsbibliothekRegensburgurn:nbn:de:bvb:355-ubr04129-0263-4


sollte, indem der pappus schon mit der Blütheerscheint. Da ausserdem auch die Blätter dieserPflanze vollkommen flach nnd keineswegswellenförmig gebogen waren, so leuchtete nnsihre Verschiedenheit von dem E. acer, welchesHoffmann in seinem botanischen Taschenbuch1791. t. 11. sehr kenntlich abgebildet hat,deutlich ein, nnd wir vertheilten sie mit dem NamenE. Jiirsutus. Hr. Dr. Weihe hat nun dieBestimmung umgekehrt, indem er diesen letzternfür E. acer erklärt, und unsern vermeinten acer unterdem obgedaebten Namen E. serotinus aufstellt, worübernoch weitere Erfahrungen entscheiden mögen.Uebrigens haben wir bekanntlich in den Alpennoch eine 2te Art entdeckt: JE. rupestris nobis,und dies giebt mir Gelegenheit hier überhaupteinige Mifsverständnifse über diese Pflanzendie sich in einigen Schriften, namentlich auchin B. et F. Flora vorfinden, zu verbessern.Es giebt in den Alpen drei wahre Arten vonErigeron, nämlich uniflorus, alpinus und rupestris.Die beiden ersten sind wesentlich verschieden,und nur derjenige kann sie für Varietäten erklärenwelcher sie nicht an Ort und Stelle gesehenhat. Die Namen JB. asteroides nnd grandiflorussind blofse Synonyma von iE. alpinus, so wieJE. glalratus von rupestris, welches letztere sichbeim ersten Anblick durch Sstigen Stengel auszeichnet,da die beiden ersten immer einblüthig,oder alpinus höchstens zweiblüthig ist.Begensburg.Dr. Hoppe.UniversitätsbibliothekRegensburgurn:nbn:de:bvb:355-ubr04129-0264-0

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