Ausgabe 04/10 - Oberthal

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Ausgabe 04/10 - Oberthal

OberthalNr. 04/10Juli 2010aktuell


Impressum | Juli 2010InhaltEditorial.........................................................................................................................................................................................................................3Behörden und VerwaltungAus dem Gemeinderat.............................................................................................................................................................................................4Rückblick auf die Gemeindeversammlung vom 7. Juni 2010....................................................................................................................4Revision Ortsplanung Oberthal............................................................................................................................................................................4Abwassersanierung Häuslenbach.......................................................................................................................................................................5Baubewilligungen.....................................................................................................................................................................................................5Ernennung von Offizieren......................................................................................................................................................................................5Neuer Wegmeister-Stellvertreter.........................................................................................................................................................................5Freizeitanlage „Bauplatz“.........................................................................................................................................................................................6Schalteröffnungszeiten Gemeindeverwaltung während den Sommerferien.....................................................................................6Pässe und Identitätskarten.....................................................................................................................................................................................6Informationen der Ausgleichskasse....................................................................................................................................................................8Schule und KindergartenInfos Schulkommission......................................................................................................................................................................................... 10Tagesschule............................................................................................................................................................................................................... 11Kindergartenreisli................................................................................................................................................................................................... 12Übernachten im Kindergarten........................................................................................................................................................................... 12Sporttag..................................................................................................................................................................................................................... 13Eine (Lese)Nacht im Schulhaus.......................................................................................................................................................................... 17Reise nach Chynov................................................................................................................................................................................................. 18Besuch der SchülerInnen aus Chynov in Oberthal..................................................................................................................................... 21Besuch Flughafen Belp......................................................................................................................................................................................... 23Werkausstellung...................................................................................................................................................................................................... 23VermischtesErzählung vom Bauplatz...................................................................................................................................................................................... 25Geschichtliches zum Bauplatz........................................................................................................................................................................... 26Herzroute: mit dem Flyer durchs Emmental................................................................................................................................................. 26Rückblick Dällebach Kari-Fest ........................................................................................................................................................................... 27Ortsnamen: Herkunft und Bedeutung / Serie Oberthaler Häuser........................................................................................................ 29Frauenturnen ........................................................................................................................................................................................................... 31Informationen von der Jugendfachstelle....................................................................................................................................................... 32Wichtige Telefonnummern und Veranstaltungskalender........................................................................................................................ 35ImpressumOffizielles Informationsorgan von Gemeinderat, Verwaltung und Schule/Kindergarten OberthalKontakt: Oberthal aktuell, Gemeindeverwaltung, 3531 Oberthal, 031 710 26 26, redaktion@oberthal.chRedaktion: Bernhard Liechti (Behörden/Verwaltung); Urs Schürch (Schule/Kindergarten); Monika Christener (Vermischtes)Layout: Erika Wyss, GrosshöchstettenErscheint jährlich mit 6 Ausgaben, nächste Ausgabe: September 2010 (Redaktionsschluss: 9. August 2010)Auflage: 450 ExemplareAbonnement für Auswärtige: Fr. 15.– pro JahrUmschlagsbilder: Eindrücke von der Chinov-Reise der Oberstufen-Schülerinnen und -Schüler


Editorial | Juli 2010Partnerschaft mit der tschechischen Gemeinde ChynovIm Mai dieses Jahres besuchten die Schülerinnen undSchüler der 7.-9. Klasse für eine Woche die Stadt Chynov.Wir wohnten in Familien, und tagsüber organisiertenunsere Gastgeber Ausflüge zu Sehenswürdigkeitenin der Umgebung. Die SchülerInnen lernten einen TeilSüdböhmens und natürlich das tägliche Leben in Tschechienkennen. Einen Monat später besuchten uns dietschechischen Schülerinnen und Schüler mit ihrenLehrpersonen. Auch sie lebten hier in Familien.Wie kam es zu dieser Partnerschaft zwischen dembernischen Oberthal und dem böhmischen Chynov?Am Ende des 2. Weltkrieges wurde die damalige Tschechoslowakeivon der russischen Armee erobert und besetzt.Nach Ende des Krieges blieben die von Russland besetztenLänder Osteuropas weiterhin unter dem Einfluss Moskaus.Die kommunistische Partei bestimmte als Einheitsparteidie Geschicke des Landes. Wirtschaft und Landwirtschaftwurden verstaatlicht. Der Staat bestimmte das Leben derBürgerinnen und Bürger. Die Grenze zwischen den StaatenWest- und Osteuropas war streng bewacht und mit Minenfeldernund Selbstschussanlagen unüberwindbar (eisernerVorhang, Berliner Mauer). Eine Demokratie in unseremSinne kannten die Menschen in der Tschechoslowakeinicht.Mit dem Zusammenbruch der Sowjetunion wurde dieTschechoslowakei von Russland unabhängig und entschiedsich, wie die meisten Ostblockstaaten, für eine demokratischeStaatsform nach westeuropäischem Muster.Im Juni 1990 fanden die ersten freien Wahlen statt. Im Januar2003 wurden die Tschechische Republik und die Slowakeizwei unabhängige Staaten.1990 beschloss der Grosse Rat, die tschechoslowakischeRepublik zu unterstützen. Partnerschaften zwischen Gemeindensollten den Austausch von Wissen und Erfahrungenermöglichen. Die tschechischen Gemeindensollten in ihrer Autonomie gestärkt werden.Im Juni 1993 beschloss der Gemeinderat von Oberthal,sich an einer Partnerschaft mit einer südböhmischen Gemeindezu beteiligen. Am 18. Oktober trafen sich Gemeindevertreterin Bern. Von unserer Gemeinde nahmen EduardLiechti und Käthi Stalder an der Veranstaltung teil. Sicherwaren die beiden dem Bürgermeister der südböhmischenStadt Chynov auf Anhieb sympathisch, denn Pavel Eybert,der damalige und heutige Bürgermeister, entschied sichfür Oberthal als Partnergemeinde.1994 besuchte der Gemeinderat zum ersten Mal Chynov.Der Empfang war überaus herzlich und die Gastfreundschaftüberwältigend.1995 reisten wir mit den OberschülerInnen erstmals nachChynov. Auch wir waren von der Herzlichkeit und der Gastfreundschaftbeeindruckt. Im Sommer 1995 besuchtenuns die SchülerInnen und Lehrpersonen aus Chynov.Der diesjährige gegenseitige SchülerInnenbesuch war bereitsder Vierte. Seit 1995 hatte jede Schülerin und jederSchüler unserer Schule einmal in der Schulzeit die Gelegenheit,Chynov zu besuchen.Auch die Erwachsenen der beiden Gemeinden haben sichin dieser Zeit besucht.Viele bernische Gemeinden sind damals eine Partnerschaftmit einer tschechischen Gemeinde eingegangen. Vielerortsist der Kontakt mit der Partnergemeinde jedoch teilweiseoder ganz eingeschlafen. Bei uns hat der Gemeinderatzum Erhalten der Partnerschaft vor ein paar Jahren eineArbeitsgruppe gegründet. Darin vertreten sind der Gemeinderat(Therese Wüthrich), der OVO (Käthi Stalder) unddie Schule (Urs Schürch). Der Kontakt zwischen Chynovund Oberthal hat bis heute angehalten. Ein Grund dafürsind sicher die regelmässigen Besuche der beiden Schulen,die Bereitschaft des Gemeinderates und das grosse Interesseder Chynover Behörden an unserer Gemeinde.Was nützt uns diese Partnerschaft?Wirtschaftlich bringt dieser Kontakt weder Chynov nochOberthal Vorteile. Der finanzielle Aufwand ist andererseitsaber bescheiden.Einwohnerinnen, Einwohner und Behörden beider Gemeindenhaben jederzeit die Möglichkeit, Gemeindestrukturen,Land und Leute und natürlich das tägliche Leben einerandern Gegend hautnah kennen zu lernen. Der Kontaktmit den Menschen im anderen Land gibt uns die Möglichkeit,Neues zu erleben, uns darüber Gedanken zu machenund voneinander zu lernen.Unsere Schülerinnen und Schüler haben das dieses Jahreindrücklich erlebt.AusblickDie Arbeitsgruppe plant im Herbst 2011 eine Reise nachChynov. Alle Oberthalerinnen und Oberthaler sind herzlicheingeladen, mitzureisen und unsere Partnergemeindekennen zu lernen.Urs Schürch


Behörden und Verwaltung | Juli 2010Behörden und VerwaltungAus dem GemeinderatDer Gemeinderat hat an den letzten Sitzungen unter anderemfolgende Geschäfte beraten oder Beschlüsse gefasst:• Beratung der Geschäfte zur Abgeordnetenversammlungdes Gemeindeverbandes Grosshöchstetten vom10. Juni 2010• Bewilligung eines Verpflichtungskredites von Fr. 65‘000.-für Strassensanierungen im Gebiet Häuslenbach• Vernehmlassung zum Teilrichtplan ökologische VernetzungRegion Kiesental• Beratungen zum Projekt „Bildungsstrategie Kanton Bern- Umsetzung in den Gemeinden innerhalb des SekundarschulkreisesGrosshöchstetten“• Beratung der Geschäfte zur Sitzung der RegionalkonferenzBern-Mittelland vom 01. Juli 2010Rückblick auf die Gemeindeversammlungvom 7. Juni2010Die 41 anwesenden Gemeindebürger (6,8 % der Stimmberechtigten)genehmigten die Gemeinderechnung 2009einstimmig. Die Rechnung schliesst mit einem Ertragsüberschussvon rund Fr. 113‘000.– ab.Weiter wurden die Versammlungsteilnehmer über denStand der Ortsplanungsrevision sowie die AbwassersanierungHäuslenbach orientiert.Schliesslich ehrte die Versammlung die Jungbürger mitJahrgang 1991. Die anwesenden Jungbürgerinnen undJungbürger erhielten vom Gemeinderat den Bürgerbriefausgehändigt.Revision OrtsplanungOberthalAm 26. März 2010 hat der Gemeinderat die revidierte Ortsplanunggenehmigt und zu Handen der Gemeindeversammlungvom 07. Juni 2010 verabschiedet. Im Vorfeld istes nicht gelungen, den Infrastrukturvertrag zwischen denGrundeigentümern und der Gemeinde in Bezug auf die Erschliessungdes neuen Baugebietes „Möschberg-West“ abzuschliessen.Der Vertrag bildet Voraussetzung für einenEinzonungsantrag an die Gemeindeversammlung. Der Gemeinderatlehnte damit eine Einzonung des Gebietes„Möschberg-West“ ab und führte im April 2010 das Auflageverfahrengemäss Art. 60 Baugesetz durch. Im Rahmendes Auflageverfahrens haben die Grundeigentümer Einsprachegegen den „Nichteinzonungsentscheid“ des Gemeinderateserhoben. In der Folge führte der Gemeinderatam 20. Mai 2010 Einspracheverhandlungen durch.Während diesen Verhandlungen ist es gelungen, eine Einigungüber den Inhalt des Infrastrukturvertrages zu erzielen.Sämtliche Grundeigentümer haben den Vertrag kurzvor der Gemeindeversammlung unterschrieben. Damitsind die Voraussetzungen erfüllt, dass der Gemeinderatder Gemeindeversammlung im Rahmen der Ortsplanungsrevisionauch einen Antrag auf Einzonung des neuen Baugebietes„Möschberg-West“ stellen kann.Angesichts dieser völlig neuen Ausgangslage - insbesondereauch gegenüber den Publikationsunterlagen zu dieserGemeindeversammlung - hat sich der Gemeinderatentschieden, an der Gemeindeversammlung vom 07. Juni2010 über das Geschäft „Ortsplanungsrevision“ keinen Beschlusszu erwirken, selbst wenn es rechtlich möglich gewesenwäre, der Gemeindeversammlung die Einzonungdes Gebietes an dieser Versammlung noch vorzulegen.Der Gemeinderat hat deshalb in Bezug auf das neue Baugebiet„Möschberg-West“ vom 23. Juni 2010 bis 22. Juli2010 ein neues Auflageverfahren gestützt auf Art. 60 Baugesetzdurchgeführt. Die Revision der Ortsplanung gelangtan der Gemeindeversammlung vom 20. September2010 zur Beschlussfassung durch die Gemeindeversammlung.


Behörden und Verwaltung | Juli 2010AbwassersanierungHäuslenbachAn der Gemeindeversammlung vom 5. Dezember 2009wurde bereits umfassend über den Stand des Geschäftesinformiert. Am 03. Juli 2009 hat der Gemeinderat für denBau des Pumpwerkes Häuslenbach und die DruckleitungHäuslenbach - Buch den notwendigen Verpflichtungskreditbewilligt. Der Kreditbeschluss wurde unter Hinweis aufdas faktultative Referendum publiziert. Ebenso hat der Gemeinderatdie Auflage des Überbauungsplanes und derÜberbauungsvorschriften publiziert. Während gegen denKreditbeschluss des Gemeinderates kein Referendum ergriffenwurde, ist gegen den Überbauungsplan und dieÜberbauungsvorschriften eine Kollektiveinsprache mit 57Unterschriften sowie eine Einzeleinsprache eingegangen.Im Oktober 2009 hat der Gemeinderat Einspracheverhandlungenmit Vertretern der Einsprechenden durchgeführt.Nachdem das Amt für Wasser und Abfall des Kanton Bernentgegen früheren Aussagen eine Subventionierung derLinienführung via Schwändigraben – Rünkhofen nichtmehr ausschloss, hat der Gemeinderat das IngenieurbüroGeobau AG aus Münsingen im vergangenen Herbst beauftragt,ein Projekt bis Stufe Kostenvoranschlag für eine Linienführungvia Schwändigraben auszuarbeiten. Der Planfür eine neue Linienführung durch den Schwändigrabenist in Zusammenarbeit mit der Mosimann Leitungsbau AGerstellt worden.Das Vorprojekt ist in der Folge zur Stellungnahme an dieWaldabteilung IV (die Linienführung der neuen Abwasserleitungverläuft durch den Wald) sowie an das Tiefbauamtdes Kantons Bern (die Linienführung der neuen Abwasserleitungverläuft entlang des Baches bzw. quert diesen) weitergleitetworden. In der darauf folgenden Stellungnahmehat das Tiefbauamt des Kantons Bern eine Ausnahmebewilligungfür eine Linienführung entlang des Gewässersunter Hinweis auf die nicht gegebene Standortgebundenheitabgelehnt bzw. darauf hingewiesen, dass gemäss Art.2b der Wasserbauverordnung ein Uferbereich von 13 Meternvon jeglichen Infrastrukturbauten freizuhalten ist. EntsprechendeAusnahmen können nur bewilligt werden,wenn nachgewiesen werden kann, dass das Bauvorhabenstandortgebunden und im öffentlichen Interesse liegt. DieVertreter der Einsprechenden sind an Sitzungen vom 30.März 2010 und 07. Mai 2010 über diesen Entscheid informiertworden.Eine Linienführung durch den Schwändigraben gemässProjekt ist damit nicht bewilligungsfähig, womit der Beschlussdes Gemeinderates vom 03. Juli 2009 zur Anwendunggelangt, d.h. die Abwassersanierung Häuslenbacherfolgt auf der Basis des Projektes aus dem Jahre 2009 mitBau eines Pumpwerkes Häuslenbach und einer DruckleitungHäuslenbach - Buch.Nachdem die Einsprechenden ihre Einsprachen nicht zurückgezogenhaben, wird das Amt für Wasser und Abfallüber die unerledigten Einsprachen entscheiden und denÜberbauungsplan mit Überbauungsvorschriften (VarianteDruckleitung) genehmigen. Der Gemeinderat plant denBau der neuen Leitung im Herbst 2010.BaubewilligungenLedermann Beat, Ausbau DG, Abbruch Schopfanbau, ErstellenDoppelgarage, Einbau Pelletsheizung, Häuslenbach123BErnennung von OffizierenGestützt auf die Absolvierung der notwendigen Ausbildungskursesowie auf Antrag der Feuerwehrkommissiondurfte der Gemeinderat an der Sitzung vom 21. Mai 2010nachfolgende Angehörige der Feuerwehr Oberthal zu Offizierenernennen:••Martin Stucker, Schmitte 15Andreas Jenni, unterer Krautberg 23Der Gemeinderat gratuliert herzlich zu diesen Beförderungenund wünscht den neuen Offizieren viel Erfolg beiihren verantwortungsvollen Aufgaben.Neuer Wegmeister-StellvertreterIn der Ausgabe vom Februar 2010 ist die Funktion als Stellvertreterunseres Wegmeisters öffentlich ausgeschriebenworden. An der Sitzung vom 18. Juni 2010 konnte der GemeinderatUlrich Schlüchter, Talacker 46, als neuenStellvertreter anstellen. Er ersetzt Daniel Thierstein, der imFrühling in einer anderen Gemeinde eine neue Stelle angetretenhat.


Behörden und Verwaltung | Juli 2010Freizeitanlage „Bauplatz“Mit den wärmeren Temperaturen wird auch der Bauplatzwieder intensiver genutzt. Der Gemeinerat ruft bei dieserGelegenheit die Benutzungsregeln in Erinnerung:• Im und um den Bauplatz bestehen keine Parkplatzmöglichkeiten!Bitte besuchen Sie die Brätlistelle zu Fuss undlassen Sie das Fahrzeug zu Hause (gilt auch für Motorfahrräder!).• Im Wald rund um die Brätlistelle herrscht gestützt aufdas kantonale Waldgesetz ein absolutes Fahr- und Parkverbotfür Privatfahrzeuge. Fehlbare Autolenker müssenmit einer Strafanzeige rechnen.Schalteröffnungszeiten Gemeindeverwaltungwährendden SommerferienWie in den vergangenen Jahren gelten für die Gemeindeverwaltungwährend den Sommerferien, d.h. vom 12. Juli2010 - 13. August 2010, folgende eingeschränkte Schalteröffnungszeiten:Montag bis Donnerstag,08.00 Uhr - 11.30 UhrNach Voranmeldung sind Termine auch ausserhalb dieserSchalteröffnungszeiten möglich.• Gehen Sie mit den Einrichtungen auf dem Bauplatzsorgfältig um und hinterlassen Sie den Platz so, wie Sieihn beim nächsten Mal antreffen möchten. Räumen SieIhren Abfall weg und entsorgen Sie ihn mit Ihrem Hauskehricht.Flaschen gehören weder in die Feuerstellen,noch in den Wald oder das angrenzende Kulturland.• Nehmen Sie Rücksicht auf das angrenzende Kulturland.Es dient weder zum Fussballspielen noch als Freiluft-WCoder Liegewiese.• Gehen Sie haushälterisch mit dem vorhandenen Brennholzum. Auch nachfolgende Nutzer möchten noch etwasHolz vorfinden. Der Bauplatz bzw. das vorhandeneBrennholz sind nicht dazu da, um während Stunden riesigeHöhenfeuer zu veranstalten.• Sachbeschädigungen werden durch die Gemeindebehördenvon Oberthal konsequent zur Anzeige gebracht.Die Gemeindebehörden appellieren an die Vernunft undOrdnung von allen Nutzern des Bauplatzes. Bitte helfen Siemit, dass dieser wunderschöne Platz auch künftig der Bevölkerungzur Verfügung gestellt werden kann.Die Gemeindeverwaltung wird oftmals angefragt, ob derPlatz reserviert werden kann. Nein - eine Reservation desPlatzes ist nicht möglich. Hingegen nehmen wir gerne entgegen,wann sich eine grössere Gruppe von Personen aufdem Platz aufhält. Bei Anfrage von anderen Nutzern könnenwir somit auf grössere Belegungen hinweisen.Pässe und IdentitätskartenIst Ihre Identitätskarte oder Ihr Pass noch gültig?Beachten Sie bitte die Änderung im Antragsverfahren fürdie Neuausstellung der Ausweise:Seit dem 1. März 2010 können die Identitätskarte und derE-Pass nicht mehr bei der Wohnsitzgemeinde beantragtwerden, sondern in einem der sieben Ausweiszentren imKanton Bern.(vgl. nachstehende Information)


Behörden und Verwaltung | Juli 2010


Behörden und Verwaltung | Juli 2010Informationen der AusgleichskasseNeuer AHV-Versichertenausweis –InfoRegister – Kostenloser Auszug aus Ihrem AHV-KontoNeuer Versichertenausweis (AHV-Ausweis)Mit Einführung der neuen AHV-Nummer am 1. Juli 2008wurde die bisherige graue AHV-Karte durch einen neuenAHV-Ausweis im Kreditkartenformat ersetzt. Um den aktuellenAnforderungen des Datenschutzes Rechnung zu tragen,enthält der neue AHV-Ausweis nur noch den Namenund Vornamen, das Geburtsdatum sowie die neue 13-stelligeAHV-Nummer. Die Kassenstempel, wie sie auf der bisherigenAHV-Karte zu finden waren und die Rückschlüsseauf frühere Arbeitsverhältnisse zuliessen, gibt es nichtmehr.InfoRegister zeigt Ihre kontenführenden AHV-KassenDamit sich die Versicherten trotzdem darüber informierenkönnen, bei welchen Kassen ihre AHV-Beiträge abgerechnetwurden und folglich ein individuelles Konto (IK) geführtwird, wurde ein webbasiertes Informationssystem erstellt,das InfoRegister.Mit dem InfoRegister können sich die Versicherten diejenigenAHV-Kassen anzeigen lassen, bei denen für sie ein IKgeführt wird. Die Anwendung ist auf der Internetseite derAHV-IV www.ahv-iv.info, Rubrik Dienstleistungen, zugänglichund steht in den drei Landessprachen zur Verfügung.Um eine Liste der IK-führenden AHV-Kassen zu erhalten,muss die versicherte Person auf der Startseite des InfoRegistersihre neue AHV-Nummer, das Geburtsdatum sowieein Sicherheitselement eingeben. Bei korrekter Eingabeund Übereinstimmung der Daten erhält sie eine nach Kassennummersortierte Liste der AHV-Kassen. Ausserdemwerden Kontaktinformationen wie Telefonnummer, E-Mailadresseund Postleitzahl der Kassen angezeigt. Zusätzlichenthält die Anwendung eine Seite mit Erklärungen undhäufig gestellten Fragen (FAQs) zur Hilfestellung.Rentenhöhe ist abhängig von Beitragszahlungen undBeitragsdauerDeshalb ist es wichtig, ob die im Lohnausweis aufgeführtenAHV-Beiträge von den Arbeitgebenden auch abgerechnetwurden. Die Ausgleichskassen führen für jedeversicherte Person ein individuelles Konto (IK) laufendnach. Darin sind die für die Rentenfestsetzung massgebendenAngaben eingetragen, vor allem Höhe und Erwerbszeitpunktvon Einkünften.Ein Kontoauszug zeigt BeitragslückenSie können selbst mit wenig Aufwand prüfen, ob alle IhreAHV/IV/EO-Beiträge korrekt und lückenlos abgerechnetwurden: Schicken Sie eine E-Mail an ik@akbern.ch und verlangenSie einen kostenlosen Auszug aus allen Ihren individuellenKonten. Anzugeben sind in jedem Fall AHV-Nummer,Name, Vorname, Geburtsdatum und Zustelladresse(kein Postfach). Oder Sie bestellen den Auszug im Internetunter www.akbern.ch. Unsere Homepage führt Sie in derRubrik „Informationen“ via „Versicherungsausweise und individuelleKonti“ zu „Kostenlosem Auszug aus Ihrem AHV-Konto“, wo ein elektronischer „Antrag für einen Kontoauszug“geöffnet werden kann. Die Inanspruchnahme dieserGratisdienstleistung empfiehlt sich alle vier Jahre.Wer muss besonders auf Beitragslücken achten?Wer viele und kurze Arbeitseinsätze bei verschiedenen Arbeitgebendenleistet, muss besonders auf eine lückenloseBeitragsabrechnung achten. Behalten Sie darum Ihre Lohnausweisebis zur Kontrolle des Auszugs aus Ihrem individuellenKonto, denn nicht abgerechnete Beiträge könnenvon der Ausgleichskasse innert fünf Jahren noch nachgefordertwerden. Wer als selbständigerwerbende oder nichterwerbstätigePerson noch von keiner Ausgleichskasse betreutwird, muss sich selbst bei der kantonalenAusgleichskasse im Wohnsitzkanton (Nichterwerbstätige)resp. derjenigen des Geschäftssitzes (Selbständigerwerbende)melden.Ihre Rente hängt auch von Ihren zukünftigen BeiträgenabIm Gegensatz zu einer Lebensversicherung sind Ihre künftigenBeitragsleistungen heute unbekannt, vor allem weilsie einkommensabhängig sind. Deshalb kann eine künftigeAltersrente erst kurz vor der Pensionierung einigermassenzuverlässig ermittelt werden. Klar ist aber: Beitragslückenin Form fehlender Beitragsjahre bzw. nichtabgerechneter Einkünfte führen später zu lebenslangerRentenkürzung.Arbeitnehmende sollten deshalb den Versicherungsnachweisaufbewahren, den sie seit Einführung der neuen AHV-Nummer am 1. Juli 2008 von jedem ihrer Arbeitgeber erhalten.Der Versicherungsnachweis bestätigt demArbeitnehmenden, dass er von seinem Arbeitgeber bei derzuständigen Ausgleichskasse angemeldet wurde. So hatder Arbeitnehmer die Gewissheit, dass die ausstellendeKasse ein individuelles Konto für ihn führt. Im Laufe des Berufslebenskann es also sein, dass der Versicherte mehrereVersicherungsnachweise von unterschiedlichen Ausgleichskassenerhält.


Behörden und Verwaltung | Juli 2010Der Versicherungsnachweis ersetzt gewissermassen denStempel auf der alten AHV-Karte. Versicherungsnachweisewerden erst bei einem Wechsel des Arbeitgebers nachdem 1. Juli 2008 ausgestellt. Es ist deshalb ratsam, die grauenalten AHV-Ausweise noch aufzubewahren.Selbständigerwerbende und Nichterwerbstätige erhaltenkeinen Versicherungsnachweis. Sie ermitteln die AHV-Kassen,die für sie individuelle Konti führen, am einfachstendurch Konsultation des InfoRegisters.Was ist zu tun ..... ?• bei Verlust des AHV-Versichertenausweises: Wenden Siesich an Ihren Arbeitgebenden, die Ausgleichskasse, dieIhre Beiträge bezieht oder an die nächste AHV-Zweigstelle.Für ein Duplikat des Versicherungsausweisesmüssen Sie ein amtliches Dokument vorweisen.• wenn die Personalien auf dem AHV-Versichertenausweisnicht mehr stimmen: Bei einer Namensänderunggehen Sie gleich vor, wie beim Verlust des Ausweises.• wenn Sie eine Beitragslücke feststellen: Setzen Sie sichmit der Ausgleichskasse in Verbindung, die für den Beitragsbezugzuständig war, als die Beitragslücke entstand,oder mit derjenigen, welche heute Ihre Beiträgebezieht. Liefern Sie Belege (z.B. Lohnausweise und -abrechnungen),welche Ihre Lohnansprüche zumindestglaubhaft machen.• bei Scheidung: Verlangen Sie bei einer Ausgleichskasse,die für Sie ein individuelles Konto führt die Einkommensteilung(Splitting). Diese ist auf amtlichem Formular(erhältlich bei jeder Ausgleichskasse oder der AHV-Zweigstelle) zu beantragen. Die Rechtskraft derScheidung müssen Sie belegen.• bei Schwarzarbeit oder vermuteter Schwarzarbeit: InformierenSie sich im Internet unter www.vol.be.ch/site/home/beco/beco-schwarz.htm. Im Übrigen gehen Siegleich vor, wie wenn Sie eine Beitragslücke festgestellthaben.• bei geplanter oder bevorstehender vorzeitiger Pensionierung:Analysieren Sie Ihre gesamte EinkommensundVermögenssituation. Prüfen Sie die Frage einesRentenvorbezugs (vgl. Merkblatt 3.04, im Internet unterwww.ahv-iv.info, Rubrik Merkblätter). Verlangen Sie beider Ausgleichskasse, welche aktuell Ihre Beiträge bezieht,auf amtlichem Formular (zu finden unter www.ahv-iv.info, Rubrik Formulare) eine Rentenvorausberechnung.Auskünfte und Beratungwww.akbern.ch oder bei den AHV-Zweigstellen.Ausgleichskasse des Kantons BernBern, Mai 2010ANZEIGENBio Käserei & LebensmittelFam. Liechti, Reutegraben3531 Oberthal, 031/ 711 04 24Öffnungszeiten:Mo/Do/Fr 0700-1200 /1330-1830Di 0700-1200 / 1800-1830Mi 0700-1200 / geschlossenSa 0700-1200 /1330-1700seminar kultur hotel möschbergeinfach ∙ herzlich ∙ andersunkonventionellbiologischehrlichseminar kultur hotel möschbergantoinette und marcel schneiter3506 grosshöchstettentel. 031 710 22 22info@hotelmoeschberg.chwww.hotelmoeschberg.ch


Schule und Kindergarten | Juli 2010Schule und KindergartenInfosVerabschiedungenFür 6 Schüler der 9. Klasse geht die Schulzeit im Oberthalnun zu Ende und sie beginnen etwas Neues:Bruno Blaser, 10. Schuljahr in KonolfingenMatthias Eggimann, Lehre als Polymechaniker in OberdiessbachMarc Hofer, 10. Schuljahr in KonolfingenMarkus Röthlisberger, Lehre als Informatiker in ThunLukas Wingeier, Lehre als Landschaftsgärtner in ZimmerwaldNicola Wittwer, Lehre als Zimmermann in Gysenstein(Nicola Wittwer hätte es beinahe geschafft, die Schulzeitohne Absenzen zu absolvieren. Er hat nur einmal gefehlt!Herzliche Gratulation zu dieser Leistung!)Euch allen wünschen wir alles Gute, viel Glück undgutes Gelingen bei allem, was ihr euch vornehmt.Linda Grossenbacher und Nina Blaser aus der 7. Klasse, LinaJung, Michael Gasser und Patrick Salzmann aus der 6. Klassewerden den Weg nach Grosshöchstetten in die Sekundarschule„unter die Räder“ nehmen. Euch allen viel Erfolgund gute weitere drei Jahre!Ilan Iseli wird nach zwei Jahren im Oberthaler Kindergartenin die Schule in Zäziwil eintreten; Raphael Donizettiwird für das zweite Kindergartenjahr ebenfalls nach Zäziwilwechseln. Auch ihnen beiden alles Gute und es war schön,euch bei uns zu haben!(Lara Engel, Mario Fuchser, Esea Kaufmann und Lino Müllerbleiben auch für das zweite Kindergartenjahr imOberthal. Das freut uns sehr! Grossen Dank an ihre Eltern,die den Aufwand auf sich nehmen!)Christine PenellaSie ist im letzten Semester an der 4. Klasse für zwei LektionenWerken eingesprungen. Herzlichen Dank für deinenEinsatz und auch dir gute Wünsche!Marianne SchweizerNächstes Schuljahr wird wieder Marietheres Stadelmannunseren SchülerInnen Kochen und viel Anderes beibringen.Trotzdem ist der Abschied von Marianne Schweizerkein definitiver Abschied, da es sich in einem anderen Jahrwieder so ergeben könnte, dass die OberthalerInnen ihrzugeteilt werden. Jedenfalls grossen Dank für den Unterrichtim vergangenen Schuljahr und für deine Hilfe bei derVerpflegung der Gäste in der Flughafenlounge von Sydney!Babs BiglerSie hat seit Ende November die Stunden von Selina Kellerübernommen und beteiligte sich auch am Konzert prägend,dies trotz äusserst widriger Umstände. Es war toll,dich in der Schule zu haben, sehr bereichernd und inspirierend.Vielen herzlichen Dank dir und (nie mehr) Hals- undBeinbruch!Jubiläum: 5 Jahre Selina Keller im OberthalBereits 5 Jahre gehört Selina Keller zum Team der Lehrpersonenunserer Schule. Wir gratulieren herzlich und freuenuns sehr auf das Ende ihres Mutterschaftsurlaubs und darauf,nach den Sommerferien Selina (und mindestens abund zu auch ihre Töchterchen Anna und Nyla) wieder beiuns zu haben!Umzug Familie BurgerSeit wenigen Wochen lebt unsere Hauswartefamilie nun inihrem renovierten (wunderschönen) Heim in der Weid. Wirwünschen ihnen, dass sie sich dort wohlfühlen und sindfroh, dass alle vier immer noch sehr oft im Schulhaus anzutreffensind. Über allfällige organisatorische Änderungen,die sich aus dieser neuen Situation ergeben könnten, werdenwir später berichten, wenn wir die nötigen Erfahrungengesammelt haben.VerdankungenHerzlichen Dank allen FahrerInnen, die anlässlich der Papier-und Altstoffsammlung im Einsatz waren und derSchule diesen grossen Dienst erwiesen haben!Ebenfalls herzlichen Dank wieder allen Bäckerinnen, diefür die Kaffeestube an der Werkausstellung Feinstes produzierthaben!Homepage der Gemeinde > SchuleÜber www.oberthal.ch gelangt man auf die Homepage derGemeinde. Wer dort unter „Schule“ weitersucht, kann sichüber aktuelle Anlässe, Quartalsplanung, über StundenundFerienpläne, über Adressen, das Schulleitbild undvieles mehr informieren. Besonders empfehlenswert sindnatürlich die Klassenfotos und all die wunderbaren Bilderzu Anlässen der Schule (Chýnovbesuch und Besuch ausChýnov, Konzert, Lesenacht, Flughafenbesuch usw.), welchevon Raphael Tröhler stets auf dem neuesten Stand gehaltenwerden.10


Schule und Kindergarten | Juli 2010TagesschuleElternabendAm 15. Juni haben alle an der Tagesschule Beteiligten mitden Eltern über Fragen rund um die Tagesschule diskutiert.Eine neue Studie von Walter Herzog und Marianne Schüpbachvon der Erziehungswissenschaftsabteilung der UniBern wurde kurz vorgestellt. Sie belegt, dass der regelmässigeBesuch einer Tagesschule den Kindern sichere Vorteilebringt, auch wenn die Unterstützung durch die Elternnach wie vor von zentraler Bedeutung ist für eine erfolgreicheSchullaufbahn. Allerdings kann die Tagesschule einengrossen Beitrag zur Chancengerechtigkeit leisten. Unbestrittenist auch, dass die Tagesschule allen Kindern dieMöglichkeit bietet, sprachliche und sozioemotionale Kompetenzenzu stärken, ein gutes Selbstwertgefühl zu entwickelnund im Umgang mit anderen Menschen offen undentspannt zu sein.Auch die Rückmeldungen der Eltern zur Führung unsererTagesschule (und speziell auch zur Verpflegung) warendurchaus positiv und ermunternd, im gleichen Stil weiterzumachen.Sponsoren TagesschuleWieder sind auf das Konto der Tagesschule, respektive inForm einer Gefriertruhe und als Naturalienspende in dieGefriertruhe von den folgenden Sponsoren Zuwendungeneingegangen:Menueplan vom 8.3.2010 – 12.3.2010Montag:Dienstg:Donnerstag:FreitagPizzaGemischter SalatCurrygeschnetzeltesReisSalatBernerbrätschnitzelGratin aus Hörnli Ebli und RüebliRoter KabissalatZuckerhutRahmschnitzelNudelnSalatRezept für ca. 1,5 liter Salatsauce3 dl Kräuteressig3 dl Starke Gemüsebouillon1 Naturejoghurt1 EiSenf, Aromat, MaggiSalz, PfefferSalatkräuter4 Zehen Knoblauch6 dl OelAlles zusammen ganz gutmit dem Stabmixer mixen.•••Firma Jung Laden- und GastroeinrichtungenMonika und Simon BlaserKik und Erwin EggimannV I E L E N D A N K ! ! !Alltag und HöhenflügeSchulkommissionUnser Jahresthema „Menschen hier und anderswo“ im KindergartenDas Jahresthema begleitete uns durch das ganze Kindergartenjahr.Sei es das Kennenlernen von Menschen aus anderenKulturen und Erdteilen oder durch Bilderbuchfiguren,mit denen sich die Kinder identifizieren konnten.Zum Anfang des Kindergartenjahres begleitete uns das Bilderbuch„ Der Biber von Anderswo“. Neben dem Erweiternvon Sachwissen und kennenlernen des Bibers, beschäftigteuns die Thematik „Freund sein“, Vorurteile überwinden,Freundschaft und Dazugehören.Mit dem Samichlousbilderbuch „Wo holt der Samichlous seineSachen“, lernten wir Menschen in Europa, im Nahen undfernen Osten kennen. Wie Menschen hier und anderswoWeihnachten feiern, Bräuche und Traditionen in der Weihnachtszeit,war unser Thema während der Adventszeit.Die Lieder für unseren Konzertabend am 18./19. März, begleitetenuns im gemeinsamen Fach NMM mit Bärli, 1. – 3.Klasse, durch das ganze Jahr und führten uns in verschiedeneLänder und Erdteile. Spannend und abwechslungsreichwar auch das Singen in den jeweiligen Landessprachen.Weiter vertieften wir einen Teil der Kinderrechte. Sehrnahe ging den Kindern, dass in weiten Teilen der WeltKinder von dem, was wir bei uns Kindheit nennen, nur träumenkönnen. Wie fühlt es sich an, ein Kind zu sein mit ganzanderen Sorgen als wir sie kennen, ein Kind zu sein in Afrika,in Brasilien, in Indien?Sehr verbindend erlebten die Kindergartenkinder die ganzeVorbereitungs- und Übungszeit für den Konzertabendmit der ganzen Schule.11


Schule und Kindergarten | Juli 2010Kindergartenreisli ins FUNLAND am 14. Juni 2010Ein einmaliges Erlebnis war für die Kinder der Besuch deswetterunabhängigen Indoor-Kinderspielparks in Thun –Allmendingen. Schon kurz nach dem Einsteigen inden Zug in Zäziwil wurde in den Rucksäcken Inventargemacht, neugierig mit dem Nachbarn verglichenund Essbares ausgetauscht.Auf dem Weg an unser Ziel hatten wir zwei lustigeBegegnungen. Als wir in Thun in den Bus einstiegen,sass die Musical Partnerin vom „Dällebach Kari“, welchedrei Wochen zuvor bei uns im Oberthal zu Gastwar und erkannte uns sofort! Sie sei auf dem Weg zurKostümprobe, sagte sie uns. Die andere Begegnungwar beim angrenzenden Golfplatz mit dem GolfplatzwartWalter Wyss, einem ehemaligen Oberthaler.Endlich erblickten die Kinder die farbige Anschrift FUN-LAND und waren kaum mehr zu halten. Mit grossen Augenbegutachteten sie die ganze Spielanlage und waren Sekundenspäter gar nicht mehr zu halten. Unermüdlich tummeltensich die Kinder in der mehrstöckigen Spielanlage.Von der Riesenrutschbahn zur Kletterrampe, durch dieTunnelrutsche ins Ballenmeer und immer wieder hinaufund runter...Glücklich und unsagbar müde von den vielen Eindrückenund körperlichen Betätigungen kehrten wir von unsereretwas speziellen Kindergartenreise zurück. Ein grossesDankeschön an Kick Eggimann für die Begleitung!Übernachten im Kindergarten 23./24.JuniEin tolles und unvergessliches Erlebnis ist für die 6-jährigenKindergartenkinder das alljährliche Übernachten im Kindergarten.Bevor die Würste zum Bräteln bereit gemacht werdenkonnten, musste tüchtig gefeuert werden.Nach dem Bräteln wurde ausgiebig den WM-Mannschaftenim Fussball nachgeeifert. Die anschliessende Gutnachtgeschichteliess die Kinder wieder etwas zur Ruhe kommen.Endlich wurde es draussen etwas dunkler und wir konntenim Pyjama den Mond, die Sterne und vorbeifliegende Flugzeugebeobachten. Jetzt war die nötige „Bettschwere“ da,aber auch ein breites Repertoire an lustigen Witzen undsonstigen Schauergeschichten!12


Schule und Kindergarten | Juli 2010Damit niemand Angst hatte, rutschten die Kinder mit ihrenMatratzen nahe zueinander. Die Nacht verlief anschliessendvon 23:30 Uhr bis 6:45 Uhr ruhig und gäbig. Das lustigeSchlaf-und Lagerabenteuer rundeten wir mit einemfeinen Zmorge ab.13


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Schule und Kindergarten | Juli 2010Bestenliste aller Disziplinen Schuljahr 2009/10Kugelstossen Weite in m Hindernislauf Zeit Geländelauf Zeit1 Matthias Eggimann 9.74 1 Noël Fahrni 00:33 1 Dan Fahrni 07:332 Nicola Wittwer 9.11 2 Cyril Eggimann 00:33 2 Jozef Sakica 07:523 Dan Fahrni 8.57 3 Simon Fankhauser 00:36 3 Aron Fahrni 08:024 Linda Grossenbacher 8.40 4 Sarah Kupferschmied 00:36 4 Nicola Wittwer 08:095 Markus Röthlisberger 7.54 5 Renate Fankhauser 00:36 5 Lina Jung 08:27Hochsprung Höhe in m 80m Lauf Zeit Stangen klettern Zeit1 Nicola Wittwer 1.50 1 Matthias Eggimann 10:35 1 Nicola Wittwer 05:252 Dan Fahrni 1.40 2 Bruno Blaser 10:67 2 Markus Röthlisberger 06:123 Matthias Eggimann 1.35 3 Nicola Wittwer 10:73 3 Jozef Sakica 06:304 Markus Röthlisberger 1.35 4 Dan Fahrni 10:89 4 Dan Fahrni 06:655 Lina Jung 1.30 5 Jozef Sakica 10:90 5 Lukas Kropf 07:59WeitsprungWeite in m1 Bruno Blaser 4.762 Nicola Wittwer 4.623 Jozef Sakica 4.514 Dan Fahrni 4.405 Matthias Eggimann 4.3016


Schule und Kindergarten | Juli 2010Eine (Lese)Nacht im SchulhausWährend die Oberstufe eine Woche in Chynov verbrachte,erlebte die 4. – 6. Klasse eine spannende und fast schlafloseNacht im Schulhaus.Die lange Nacht begann um 18.30 Uhr im Schulzimmer. Zuerstging es darum die Nachtlager einzurichten. Dafür wurdenaus der Turnhalle Matten und Mätteli geholt und dieZimmer entsprechend eingerichtet. Alle wollten einen gemütlichenPlatz zum Liegen, Lesen oder Schlafen.Bevor es dann mit der ruhigen Lesephase begann, tobtensich alle noch bei einer Partie Ping-Pong oder Fussball aufdem Pausenplatz aus.Als alle ihren Platz gefunden hatten, wurde eine erste Sequenzvorgelesen und das Nachtessen vorbereitet. Es gabSalat und Spaghetti Bolognese. Es schmeckte gut und allestarteten gestärkt in die lange Nacht. Natürlich musstenoch der Abwasch gemacht werden, aber auch da fandensich zum Glück einige Freiwillige, welche nicht nur den Abwaschmachten, sondern auch in der Küche tanzten.Danach wurde es ruhig im Schulhaus. Alle Schülerinnenund Schüler lasen ruhig und konzentriert in ihrer ganz persönlichenLektüre.Um 22.00 Uhr mussten sich alle warm anziehen und mantraf sich in der Pausenhalle zu einer Überraschung. Alsdann die Fackeln auftauchten war es für alle klar, dass mansich auf einen kleinen Marsch durch die dunkle Oberthaler-Nachtmachen wollte. Auch im Wald bekamen dieKinder zum Licht der Fackeln ein Kapitel von Franz Hohlervorgelesen. Nach rund einer Stunde war man wieder zurückim Schulhaus und alle mussten sich ein bisschen ausruhen.Zur Stärkung gab es für alle als kleines „Bettmüpfeli“ eineSchoggibanane. Diese schmeckte nach dem Marsch durchden Wald noch viel besser und gab neue Kraft, welche dieKlasse auf die Idee brachte doch im Pyjama eine RundeKeulenvölkerball zu spielen und so spielte man bis nachMitternacht in der Turnhalle Keulenvölkerball.Danach hiess es aber Zähne putzen und Lichter löschen.Wer wollte durfte mit einer Taschenlampe noch für sichweiterlesen. Einige hatten natürlich den Plan die ganzeNacht kein Auge zu schliessen. Aber gegen halb Fünf musstensich auch die Letzten dem Sandmännchen ergebenund so kamen alle zu ein bisschen Schlaf.Am nächsten Morgen weckte die Musik der Baseballs dieSchülerinnen und Schüler und es gab ein ausgiebigesFrühstück mit Joghurt, Käse- und Fleischplatten und natürlichfrischer Milch und feiner Züpfe. Anschliessend hiess esein letztes Mal aufräumen und zusammenpacken. Einespannende Nacht im Schulhaus ging zu Ende und die müdenaber glücklich strahlenden Augen verabschiedetensich nach Hause.Äs het gfägt!17


Schule und Kindergarten | Juli 2010ImpressionenLesenachtReise nach ChynovVom 10. - 16. Mai besuchte die Oberstufe unserer Schuledie SchülerInnen unserer tschechischen PartnergemeindeChynov. Vom 7. - 12. Juni waren die 20 SchülerInnen mit ihrenLehrpersonen bei uns zu Gast. Unsere Reise wurde vonvielen grosszügig unterstützt. Dafür möchten wir uns ganzherzlich bedanken.Zu allererst bei den Gastfamilien in Chynov undOberthal, welche Jugendliche bei sich aufgenommenhaben. Die Gemeinde hat den Austausch grosszügigunterstützt. Die Mitglieder der Schulkommission habenuns am Samstagabend tatkräftig unterstützt. DieStimmenzählerInnen bei den Grossratswahlen habenuns ihren Lohn zur Verfügung gestellt. Die beidenChauffeure Paul Schüttel und Rolf Riesen haben ebenfallszu Gunsten der Reise auf ihren Lohn verzichtet.Sonja Schüttel, Albert und Lydia Grossenbacher undFritz und Käthi Gottier haben ebenfalls eine grosseSumme beigesteuert. Allen SpenderInnen ein herzlichesDankeschön!MontagAm 10.05.2010 um 7.30 Uhr sind wir mit dem Car nachTschechien zu unserer Patengemeinde Chynov losgefahren.In Basel an der Grenze war der erste Toilettenhalt angesagt.Wir sind etwa 2 Stunden durch die Schweiz, 6 Stunden18


Schule und Kindergarten | Juli 2010durch Deutschland und 3 Stunden durch Tschechien gefahren.Die Fahrt war recht mühsam aber lustig. Man hatgewusst wie man sich die Zeit vertreiben musste. Einigehaben Musik gehört, Zeitschriften gelesen, Kartenspielegespielt oder die Landschaft betrachtet.Als wir mit dem Car um halb Acht Uhr in Chynov ankamen,warteten auf dem Platz die Chynov-Schüler und ihre Familienschon auf uns. Es waren alle sehr aufgeregt und habensich auf die anderen gefreut. Wir stiegen aus und wurdenwie Prominente behandelt. Sie standen auf beiden Seitenbis zum Eingang und klatschten. Wir gingen als erstes inden Speisesaal. Dort bekamen wir etwas zu essen und zutrinken. Anschliessend wurden die Schüler verteilt. HerrSchürch und die Schuldirektorin von Chynov riefen die Namender Schüler auf. Dann wurden wir den Gasteltern vorgestellt.uns die verschiedenen Zimmer. Im grossen Saal erhieltenwir alle etwas zu trinken. Dann konnten wir uns alle im Gästebuchder Gemeinde eintragenDanach fuhren wir mit dem Carund wanderten dann auf den Hügel„Planik“. Von dem Hügel gibt eseine Sage: „Viele Krieger sind indiesem Hügel eingesperrt undwenn das Land einmal angegriffenwird, dann öffnet sich der Hügelund diese Krieger kommen herausund helfen ihnen den Krieg zu gewinnen.“ Als wir auf demHügel waren, konnten wir auf den Aussichtsturm gehen.Beim Hinunterlaufen kannte man die Chynover schon einbisschen und wir sprachen mit ihnen. In Tabor stiegen wirin die unterirdischen Gänge.Dann konnten wir durch die Läden ziehen und etwas kaufen.Danach fuhren wir in ein Feriencamp an einem Flussund grillten dort. Wir durften sogar mit Booten auf denFluss.Wir verabschiedeten uns von den anderen und gingen zurGastfamilie nach Hause. Dort wurden wir den anderen Familienmitgliedernvorgestellt z. b. Geschwistern und Grosseltern.Wir haben in der Familie Geschwister von der Gastfamilieangetroffen und auch Haustiere und Grosseltern,ein paar von uns Oberthalern haben ein schönes grossesHaus angetroffen und alle sehr gastfreundliche Leute. Obschonwir keinen Hunger hatten bekamen wir noch einNachtessen.Julia, MichelleDienstagDienstag, 11.5.mussten wir umhalb acht in dieSchule. In derSchule schriebenwir das Tagebuch.Wir musstensehr pressieren,weil wir die Gemeindeverwaltungbesichtigten. Der Bürgermeister zeigteEinige spielten Fussball, Volleyball und die, die wolltenkonnten einen Kletterturm erklimmen. Dort lernte mansich noch ein bisschen besser kennen. Die Rückreise amAbend war auch weniger schlimm, weil man wusste woman hin kam und wie es dort ist. In Chynov wurden wir abgeholtoder marschierten nach Hause.Sandro, Jozef und DanMittwochAm Mittwochmorgen fuhren wir um ca. 8.15 Uhr nach Pragzum Bürgermeister in den Senat. Dort hielt der Bürgermeistereine kurze Rede, dazu gab es noch etwas Kleines zutrinken.19


Schule und Kindergarten | Juli 2010Nach der Rede ging es mit einer Führung durch das Senatweiter. Am Mittag gingen wir in die Kantine des Senats undbekamen das Tagesmenü, es gab Suppe mit einem Poulet-Schenkel und mit einer Portion Kartoffeln.DonnerstagAm Donnerstagbesichtigtenwir dasSchloss Krumlov.Die Führungwar sehrlange und deshalbwar es mitder Zeit nichtmehr so spannendund wirhörten dann auch nicht mehr so gut zu. In diesem Schlosshatte es eine grosse Kutsche, die ganz vergoldet ist, abernur einmal gebraucht wurde. Nach der Führung hatten wirZeit alleine in der Stadt herumzuschlendern und auch Accessoireszu kaufen.Nach dem Mittagessen ging die Führung noch ca. eineStunde weiter. Danach gingen wir zur Pragerburg. Dorthatten wir eine ziemlich lange und nicht besonders spannendeFührung. Trotzdem war es sehr eindrücklich dieseKirche zu besichtigen,Nach der Besichtigung der Pragerburg fuhren wir mit einerkleinen Bergbahn auf einen Hügel hinauf. Dort hatte es einenkleinen Eifelturm auf den wir hinaufsteigen durften, esgab auch noch ein Spiegellabyrinth das wir besichtigenkonnten. Man musste ziemlich gut aufpassen dass mannicht plötzlich in einen Spiegel hinein lief. Nach den Besichtigungenkonnten wir uns noch ein bisschen ausruhenund etwas essen.Wir fuhren nach Chynov zurück und von der Schule direktnach Hause zu den Gastfamilien, wo alle etwas zu essen bekamen.Am Abend gingen einige eine Pizza essen, anderespielten auf den Schulhausplatz Fussball.Lukas k., NicolaNach einiger Zeit trafen wir uns wieder bei einer Brückeund marschierten zum Car zurück. Wir fuhren dann mitdem Car zum Stausee der Moldau, dort stiegen wir in einSchiff und fuhren etwa eine Stunde auf dem See. Wir fuhrenmit dem Car zurück nach Chýnov, wo uns die Eltern derGastfamilien schon erwarteten. Am Abend in Chýnov warenwir bei unseren Familien. Wir unternahmen viel miteinander,das fand ich sehr gut und die Chýnover sind auchalle sehr nett, denn sie machten wirklich viele Sachen mituns und es war auch nie langweilig, es gab immer was zumPlaudern oder spielen z.B. Basketball, Volleyball oder Fussball.Es war recht viel los und wir hatten es auch immer sehrlustig, vor allem in Chýnov, dort waren die meisten, es gababer auch noch andere Dörfer, wie z.B. Turovec, Nuzbelyoder Dolni Horice.Manuela, MarkusFreitagHeute gingen wir nach Telč. Auch dort besichtigten wirwieder einmal ein Schloss. Unser nächstes Ziel war einTurm. Dieser Turm stand mitten in der Stadt und vomSchloss bis zum Turm musste man ca. 15 Minuten wandern.Der Turm war nach meinen Schätzungen ca. 50 Meterhoch. Als wir wieder unten waren, hatten wir ca. 2 StundenZeit für uns. Wir konnten etwas einkaufen gehen, odersonst etwas machen. Doch das „Sonst-etwas-machen“ trafeher weniger zu, denn es regnete ziemlich fest. Es war vomWetter her gesehen, nicht ein schöner Tag.Als die Zeit fürs Einkaufen vorbei war machten wir auf demStadtplatz zusammen mit den Chynovern Klassenfotos,(siehe Titelseite) und als wir mit dem Bus wieder RichtungChynov fuhren, war ich gespannt, was wir nun machen20


Schule und Kindergarten | Juli 2010Am Mittag brätelten wir alle im Kindergarten. Die Stimmungwar sehr gut und die Chynover und die Oberthalerhatten zusammen viel Spass. Am Nachmittag hatten wirnoch Sport und Spiel. Am 15.00 war der Sporttag zu Endeund wir gingen nach Hause. Am Abend trafen wir uns wieder.MittwochAm Mittwoch gingen wir wieder zur Schule. Die Chynoverfuhren ins Berneroberland. Sie wanderten vom Stockhornherunter zum Vorderstockensee. Danach fuhren sie mitden Trottinet nach Erlenbach. Um 17 Uhr holten wir siebeim Schulhaus ab. Wir gingen nach Hause und etwas spätertrafen wir uns alle wieder im Alterswilcher.DonnerstagWir durften mit den Gästen auf den Rämmisgummen. Dortbesichtigten wir die Alpkäserei vom Erika. Wir wandertenzu dem Ferienhaus von HerrnSchürchs Eltern. Auf dem Programmstand, dass man Würstemitnehmen solle weil wir dortbräteln würde. Nach dem Brätelnfuhren wir mit dem Car inden Fabrikladen von Kamblysund kauften noch Biskuits ein.Auf dem Nachhauseweg schautensich die Chynover noch dieKäserei im Reutegraben anFreitagWir mussten um 7.30 Uhr in der Schule sein, danach fuhrendie Chynover mit dem Car nach Bern.SamstagAm Samstag war Familientag. Einige gingen wieder wandernoder unternahmen sonst etwas mit ihren Gästen.Um 17.00 trafen wir uns wieder alle im Schulhaus. Die 9.Klässler hatten eine Disco zum Abschluss errichtet. Wir gingenalle in die Disco. Für die Eltern und auch für uns gab esein grosses Buffet. In der Disco genossen wir alle noch dieletzten Stunden und Minuten miteinander. Wir waren sehrtraurig, dass alles nun zu Ende ging. Um 21.00 war alles aus.Wir mussten Abschied nehmen und das tat uns sehr weh.Eine kurze Zeit später fuhr der Car ab! Wir alle konnten andiesem Abend nicht einschlafen, weil wir so lange an unsereFreunde und Freundinnen denken mussten. Wir werdensie nie vergessen!!!. . .........Lukas W, Bruno, Adrian22


Schule und Kindergarten | Juli 2010Besuch:Wie ihr vielleicht alle wisst, haben wir im März dieses Jahreseinen Flug um die Welt gestartet. Mit diesem Konzerthaben wir mehr Einnahmen gemacht als gedacht. Die Lehrerorganisierten daher für uns einen Ausflug auf den FlughafenBern-Belp.Wir haben uns um 08.30 Uhr beim Bahnhof in Zäziwil getroffen.Dann fuhren wir mit dem Zug nach Konolfingenund von dort aus nahmen wir den Tangento bis nach Belp.Wir mussten alle durch den Sicherheitsrahmen hindurch.Dann konnte die Führung starten. Es war sehr spannend.Wir konnten Helikopter, Passagierflugzeuge, Militärhelikopterund die Rega anschauen gehen. Unser Führer erklärteuns, warum ein Flugzeug fliegen kann.4. – 9. KlasseNach dem Flughafenliefen wiretwa eine halbeStunde zu einemBrätliplatzim Wald. Dortgab es einFlüsschen undwir konntenbaden, doch eswar sehr kalt.Ein paar vonden Schülergingen, aberdie Lehrer warenalle zu feige.Die Schülerund die Lehrer,die nicht baden gingen, spielten ein Spiel namens 15 14.Um 16.00 fuhr unser Tangento wieder zurück. Er sollte unsnach Konolfingen bringen, doch der Chauffeur war so nettund fuhr mit uns nach Zäziwil. Dadurch, kamen wir früherals geplant nach Hause.Soviel wir wissen, hat es allen Schülern sehr gefallen.Linda, Sarah und NinaWerkausstellungAm sonnigen lauen Abend des 4. Juni fand die Werkausstellung unserer Schule statt. Die Ausstellung ist jeweils einewichtige Plattform der Schüler und Schülerinnen, ihre erschaffenen Werke den Eltern und einem breiten Publikum zupräsentieren. Der Erfolg ihrer Schaffenskraft wird an einerFülle von verschiedenen Objekten sichtbar. Aus Anerkennung,Lob und Wertschätzung wächst Motivation für eineerfolgreiche Entwicklung.Die Werkausstellung steht jedes Jahr unter einem Jahresthema.«Menschen hier und anderswo» begegneten unsin verschiedenen Objekten.Wir tragen unseren ganzpersönlichen Namen.Türschild aus Ton vordem RohbrandDas Scherenschnittbildmit dem selbst hergestelltenRahmen, auf dem verschiedeneMenschenHand in Hand die Erdkugelumkreisen, weist unsdarauf hin, dass jede undjeder ein einzigartiges Individuummit verschiedenenFähigkeiten ist.Die Sehnsucht nach Liebeist in jedem von unsangelegt.Selbst entworfene, genähteBlachentasche23


Schule und Kindergarten | Juli 2010Beim Erholen können wir Kraft tanken und uns auf Positivesausrichten, sei es bei einer Schifffahrt oder beim Hörenvon wohltuender Musik, die andere Menschen als CDsin unser Zuhause bringen:Traumschiff eines3. KlässersKleiner Ständer für dieliebsten CDsDie Zugehörigkeit zu unserer Familie und unserem Volklassen uns unsere Wurzeln spüren. Jedes Volk hat sein eigenesWappen, dessen Farben, Motive und Form Sinn undBedeutung haben.Auf dem selbst genähtenToilettentäschli erinnertdas mit Kreuzstichgestickte Wappen an besondereErlebnisse derSchülerin.Technisches und textiles Werken fördert das Technikverständnis,das Gestaltungsvermögen und die Problemlösefähigkeit.Kinder und Jugendliche üben motorische Grundfunktionenin wirksamer Verbindung mit Sinneserfahrung.Sie lernen, Ideen in die Tat umzusetzen, woraus etwas bestehtund wie es funktioniert. Sie werden sensibilisiert fürVorgänge in der Natur und für die vom Menschen gestalteteUmwelt.Zeit und Raum für gemütliches Beisammensein gibt jederAusstellung etwas Besonderes. An dieser Stelle danke ichganz herzlich der Schulkommission, die jeweils mit grossemEinsatz und viel Gespür die Kaffeestube zum Jahresthemaschmückt und das Publikum verwöhnt.Rösli RüfenachtANZEIGENHaus St. Martin sozialtherapeutische GemeinschaftIm Haus St. Martin leben 21 Menschen mit einer Behinderung.Wir freuen uns, Sie kennen zu lernen und Ihnen unsereProdukte zu zeigen. Am besten unter der Woche zwischen15.00 und 17.00 Uhr direkt in den Werkstätten (031 711 16 33).Sie finden bei uns Gutes aus Garten, Landwirtschaft, Webereisowie Holz-, Kerzen- und Kreativwerkstatt. Anfertigungennach Ihren Wünschen sind möglich.CH-3531 Oberthal . Tel. 031 711 16 33 . Fax 031 711 19 68 .www.haus-stmartin.ch . st.martin@tcnet.ch . PC 30-37965-9RöthlisbergerZimmerei AG3533 BowilTelefon 031 711 03 78Fax 031 711 03 72www.roethlisberger-zimmerei.ch• Zimmerei • Treppenbau • Bodenbeläge• Rahmenbau • Schreinerei • isofloc Dämmungen24


Vermischtes | Juli 2010Vermischtes (Vereine, Kultur, Freizeit, Gewerbe)Bauplatzschönster Aussichts- und Brätliplatzin Oberthal, im westlichsten Teil desEmmentalsAn schönen Sonntagen verbrachte ich als Knabe vieleStunden auf der langen, roten Bank, die vom VerkehrsvereinGrosshöchstetten aufgestellt wurde und schaute demfrohen Treiben verschiedener Vögel zu. Es waren vor allemSpechtmeisen, Blaumeisen, Kohlmeisen, dann die kleinenTannenmeiseli, Haubenmeisen und Langschwanzmeisen;weiter die Bachstelze, der Rotschwanz, das Gartenröteli,die Amseln, die Misteldrossel und die Singdrossel. Alle nahmenihr erfrischendes Bad im offenen, langsam dahinfliessendenWasser, welches mit dicht bewachsenem Gestrüppumgeben war. Im Frühjahr war der Wald jeweils erfüllt vomlieblichen Gesang der kleinen, gefiederten Freunde. AuchRehe und Hasen erlabten sich am herrlichen Nass.Etwa 80 Meter nach Osten (Richtung Bühl) befand sich diesog. „Baustelle“, wo eine grosse Menge Steinquader, Grienund Sand gelagert war, denn es war beabsichtigt, hier einSanatorium zu errichten (siehe Abschnitt „Geschichtlicheszum Bauplatz). Später, während des 2. Weltkrieges wurdedas Baumaterial an umliegende Bauern verkauft. Es wurdennoch zwei weitere Ruhebänke aufgestellt.Jeden Sonntag versammelten sich hier Gross und Kleinvon Möschberg und Umgebung. Da vernahm man allerleiNeuigkeiten aus der vergangenen Woche. Und die Kinderkonnten über die Steine klettern, Versteckelis- und „Kanton-Aufruf“-Spielemachen.An Ostern verkaufte Gottfried Loosli - er wohnte in Möschberg,war Hausierer und hatte hier ein Lädeli mit Lebensmitteln- Bier und kiloweise, feine Waffeln. Ein Bauer führteihm die Waren mit einem Bockwägeli auf den Bauplatz.Auch gab es in Möschberg einen „Platzger-Club“. Es warspannend zuzuschauen, wie die Männer hier auf dem Bauplatzdie schweren „Eisenplatzgen“ (heute Handteller) zielsicherwarfen.Ich erinnere mich, dass es noch rote Eichhörnchen gab(heute nur noch schwarze). Die roten Ameisen (Chlammere)bauten einen grossen Haufen; dem Waldgraben entlanghatten sie eine ca. 3 cm breite „Strasse“, welche teilsdurch Tunnels führte. Die heimwärts-kehrenden Chlammeretrugen schwere Lasten, z. B. tote Käfer, Würmer oderHolz um ihren Bau zu vergrössern. - Ja, man war zu dieserZeit vielmehr naturverbunden, als heute.Auch ein Sonntagschul-Festli wurde gefeiert mit Spiel undGesang. Später kam noch eine Predigt auf dem Bauplatzdazu. Seit einigen Jahren finden jährlich sogar zwei Gottesdienstestatt: eine wird vom Pfarramt Bowil-Oberthal zusammenmit dem Posaunenchor Zäziwil organisiert, dieandere vom Pfarramt und der MusikgesellschaftGrosshöchstetten. Hie und da werden auch Kinder getauft.Die Anwesenden begleiten jeweils den Täufling zum schöngeschmückten Brünnli. Diese Taufen in der freien Natursind immer ein besonderes Ereignis!Ich hoffe, dass der schöne Bauplatz recht lange „schön“bleibt und dass viele Besucher hier Ruhe und Erholung finden.Erzählung von Ruedi Kupferschmid, geb. 1934, Möschbergweid-OberthalHerrliche Aussicht übers Emmental25


Juli 2010 | VermischtesGeschichtliches zum Bauplatz1900 Blaser Johann, Landwirt Ausserbühl (Hubel),verkauft an Herrn Nationalrat Ernst Friedrich Bühlmann,Fürsprecher in Grosshöchstetten „Hausmatterdreich aufdem äussern Bühl, auch Hubel genannt, Gde. Oberthal, einenAbschnitt im Norden, welcher im Osten eine Breite vonzwei Meter hat und sich in gerader Linie nach Westen anden Grenzstein des Salomon Wüthrich, der Frau Galli-Strahmund des hierseitigen Käufers Herrn Bühlmann ausspitzensoll“. Weiter wurde durch Dienstbarkeitsvertrag einDurchleitungsrecht für alles Abwasser geregelt.1913 Blaser Johann verkauft Herrn E.F. Bühlmann „einenweiteren Abschnitt Hausmatterdreich in Norden, welcherbereits durch Herrn Geometer Schmalz in Stalden vermarchetist und laut dessen Planpause ein Flächenmassvon 20 Aren 73 m2 hat“.1936 Bühlmann Ernst Friedrich stirbt und hinterlässtu.a. folgende letztwillige Verfügung: „Ich vermache dem BezirksspitalGrosshöchstetten dem Wunsche seiner Direktion gemässdas mittelst Kaufbeilen vom 31.5.1898 und 20.4.1899 erworbeneGrundstück mit anstossendem Wald und eine Brunnquelle und zudienendenWegrechten auf dem äussern Bühl, Gde. Oberthal. Es istbeabsichtigt, solches zur Anlage eines Sanatoriums zu verwenden.Die nordöstliche Ecke, wo sich eine Bank befindet, soll aber zu allenZeiten als schöner Aussichtspunkt und der allgemeinen Benützungzur Verfügung gestellt bleiben“.Nutzungsrecht durch Alfred Galli sel.2001 Das Bezirksspital in Grosshöchstetten wird geschlossen;der Gemeindeverband schenkt der EinwohnergemeindeOberthal den “Bauplatz“.2001 Der ganze Bauplatz mitsamt den Brätlistellenwird vom Orts- und Verkehrsverein Oberthal (OVO) unterfinanzieller Mithilfe der Gemeinde Oberthal modernisiert.Tische und Bänke wurden aufgestellt und ein Unterstandfür Holzvorrat und Abfallcontainer gebaut. Viele Freiwilligenhaben Hand angelegt. Anhand von drei Panorama-Tafelnkann sich der Bauplatz-Besucher über die nähere undweitere Umgebung orientieren. Und dass jeder Bergspitzden richtigen Namen hat, dafür war Werner Mohler, Alterswil,Oberthal, verantwortlich.Die Betreuung des Bauplatzes übernahm der OVO unterMithilfe von Ernst Niederhäuser, Schönenwasenweid undweitern Helfern.2008 Die Gemeinderat Oberthal betreut nun denBauplatz - und für Ordnung sorgt Anita Röthlisberger-Schwarz, Ob. Krautberg, Oberthal2009 Zum Schutz des bewirtschafteten Landes wirdein Maschendrahtzaun errichtet.Herzlichen Dank allen, die sich rund um unseren Bauplatzin irgendeiner Form verdient gemacht haben – und esauch in Zukunft tun werden!Hans Blaser, ChänusitliQuellen:•••Kauf- und DienstbarkeitsverträgeUnterlagen vom Orts- und Verkehrsverein GrosshöchstettenFoto Urs SchürchHerzroute: mit dem Flyerdurchs EmmentalDie Herzroute ist eine Velowanderroute für Elektro-Bikes.Sie besteht bereits seit 2003 auf der Strecke Willisau - Burgdorf.Wegen stetig steigender Beliebtheit haben die Initiantender Firma Flyer in Huttwil beschlossen, die Route umdrei weiter Etappen auszubauen. Sie führt jetzt neu vonBurgdorf über Langnau nach Thun und schliesslich bisnach Laupen. Diese Orte bilden die jeweiligen Start- undZielpunkte. Dort an den BLS-Bahnhöfen können auch Flyergemietet werden. Die Etappen können als Tagesausflugoder als mehrtätige Touren gebucht werden. Einen Flyer zumieten kostet pro Tag CHF 53. —(mit GA oder Halbtax CHF48. —). Das Gefährt darf man ab 16 Jahren fahren. Reservationensind via www.rentabike.ch oder per Telefon unter058 327 54 57 möglich.Akku-Wechselstation in HäuslenbachDie Strecke Burgdorf - Langnau ist insgesamt 45 Kilometerlang und führt auch durch die Gemeinde Oberthal. Der«Ochseweidler» mit seiner 25% Steigung ist sogar diesteilste Stelle auf allen vier Strecken.26


Vermischtes | Juli 2010In der Käserei Häuslenbach ist seit Ende April 2010 eine Akkuwechselstationeingerichtet, wo die Akkus kostenlosausgetauscht werden können. Die Familie Glücki hat zudemein Chäsibeizli eröffnet. Neben erfrischenden Getränkengibt’s für die Durchreisenden auch immer etwasgegen den Hunger: Steaks und Bratwürste vom Grill, KäseundTrockenfleischteller, Sandwiches, Merängge mit Chäsi-Nidleund vieles mehr. Zum eigentlichen Renner avancierthat sich ihre neuste Kreation, das Herz-Chäsli.Das Beizli, das übrigens nicht nur Flyer- und Velofahrern offensteht, ist von Anfang April bis Ende Oktober täglich von10.00 Uhr bis ca. 17.00 Uhr geöffnet.Weitere Informationen zur Herzroute: www.herzroute.chText: Monika Christener; Bilder: Daniel GlückiAkku-Wechselstation in HäuslenbachDällebach Kari-Fest vom27. Mai 2010Die Oberthaler-Schülerinnen und Schüler, die Mitgliederder Gesangs-, Jodler- und Musikvereine und die Dorfbevölkerung:alle sind sie gekommen, um die imposante Statuevon Dällebach Kari würdig in Empfang zu nehmen.Im Rahmen der thunerSeespiele tourte die Bronzestatuevon Kari durch die Schweiz. Wir freuten uns, dass sie auchden Weg ins Oberthal fand – dem Heimatort und zeitweiligenWohnort von Kari. Die beiden Hauptdarsteller desMusicals, Hanspeter Müller-Drossaart und Carin Lavey, gabensich ebenfalls die Ehre. Zur Freude der Anwesendenfuhren sie stilecht im Oldtimer-Seitenwagentöff auf demFestplatz vor der Wirtschaft zur Eintracht ein und gabendanach ein paar Müsterchen aus dem Musical zum Besten.27


Juli 2010 | VermischtesGewinner des Dällebach-Kari-WettbewerbsViele Leserinnen und Leser haben das Kreuzworträtsel imletzten Oberthal Aktuell ausgefüllt und das richtige Lösungsworteingeschickt. Glücksfee Anna Kropf zog dieglückliche Gewinnerin. Kathrin Zurbrügg aus Frutigen gewinntzwei Tickets für die Premiere der thunerSeespiele.Gemeindepräsident Hans Jaun mit den HauptdarstellernBilder: Markus Wehner, Res Reinhard, Urs SchürchText: Monika ChristenerHobby - Märit2010Am 30./31. Oktobermöchten wir unseren 4. Hobby – Märit durchführen.Bis jetzt haben sich schon verschiedene Ausstellerinnenund Aussteller angemeldet.Herzlichen Dank!Es hätte noch freie Plätze.Anmeldungen nimmt gerne entgegen:Katharina Schüttel Blasen 68, 3531 OberthalTel. 031 711 26 70, E-Mail: katharinaschuettel@gmx.chWir suchen ab 1. Septembereine Sigristin oder einen Sigristenim Nebenamt für Sigristendienste im PredigtsaalOberthalZurzeit umfasst die Aufgabe ca. 12 Einsätze pro Jahr.Wir erwarten eine flexible Person, die für Sonntagseinsätzeverfügbar ist. Die Anstellung erfolgt im Stundenlohn.Auskünfte erteilen Pfrn. Regula Wloemer, Tel. 031 711 39 66oder Rosmarie Meyer, Pfarrkreisleiterin Bowil-Oberthal, .Tel. 031 711 21 35.Ihre schriftliche Bewerbung richten Sie an das Sekretariatder Kirchgemeinde Grosshöchstetten, Postfach 198, .3506 Grosshöchstetten.28


Vermischtes | Juli 2010Orte & Namen: Herkunft und deren BedeutungHuusWenn an vielen Orten ein Haus steht, ist es gut nachvollziehbar,dass man in vielen Ortsnamen den Begriff „Haus“findet. „Hüslimatt“ ist so ein Beispiel. Zu deuten ist die Bezeichnungdenkbar einfach: Das Haus bei der Matte. Dassder Name schon lange besteht, beweist der Eintrag ineinem Urbar (Verzeichnis) aus dem Jahr 1531. Die Schreibweisewar damals allerdings etwas anders: „hùszlimatten“wurde notiert.„Huslibach“Gar noch älter bezeugt ist ein zweiter Oberthaler Ort, der„Haus“ enthält – „Häuslenbach“. Im „Ausburger-Rodel derStadt Bern“ wurde um das Jahr 1450 „Huslibach“ eingetragen.Was bedeutet Ausburger? Das heisst, dass einem Bürger,der im „Huslibach“ in Oberthal zu Hause war, das Bürgerrechtder Stadt Bern verliehen wurde.Die Schreibweise änderte sich im Lauf der Zeit auf „Hueslybach“.Diese Schreibweise findet man im „Urbar über diejährlichen Zinsen und Gülten, dem Schloss und Haus Signauzugehörig, die Junker Ludwig von Diessbach an Bernverkauft hat“ aus dem Jahr 1530 sowie im „Urbar überZehnten der von Erlach in der Kirchhöre Grosshöchstetten“von 1544.Erst in der Amtsrechnung des Jahres 1701 taucht wiedereine neue Schreibweise für den Wiler auf: „Heüsslibach“.Dann wurde der Ortsname immer wieder ein bisschen angepasst:1743 wurde „Hüslibach“ notiert, dann 1772 „Häuslibach“und schliesslich 1838 „im Häüsslenbach“ ehe dasheute gültige „Häuslenbach“ eingeführt wurde – gut möglich,dass sich die Bezeichnung weiter verändern wird.Wegfallen könnte beispielsweise der zweite Teil des Weilernamens„-bach“. Heute fliesst im Häuslenbach kein offenesGewässer mehr. Wenn man aber bedenkt, dass diese Bezeichnungseit mehr als 500 nachweislich besteht, so kannman sich gut vorstellen, dass im Mittelalter bei diesen Häusernein Bächlein plätscherte, das längst versiegt ist.Wie neu ist Neuhaus?Ein dritter Ortsname der „Huus“ enthält ist „Neuhaus“. Auchausserhalb von Oberthal findet man viele „neue Häuser“,die oft gar nicht mehr so neu sind. Wann die Bezeichnungfür das Bauernhaus in Oberthal erstmals benutzt wurde,konnte nicht genau bestimmt werden. Auf „Neuhaus“ inOberthal ist die Jahrzahl 1749 eingetragen...Text: Bruno Zürcher, Wochen-Zeitung für das Emmental und EntlebuchFoto: Urs Schürch29


Juli 2010 | VermischtesSerie Oberthaler-HäuserVon Werner Mohler, AlterswilHeute: Bauernhaus in Häuslenbach, Familie ChristenerB l a s e n c h i l b iBlasenchilbi 13./14./15. August 2010Freitag ab 21h und Samstag ab 20hSommernachtspartyMusik, Bar, Bierstand und Verpflegung im Festzelt, Chelibar am WaldrandEintritt freiSonntag ab 08.30hBuebe-Schwinget und ChilbiFestwirtschaft, Chelibar, Bierstand, schöne Tombolagratis Ponyreiten und Wägelifahren für Kindervolkstümliche UnterhaltungParkplatz beim FestgeländeEs freuen sich auf euch:Militärschützen und Frauenchor Oberthal, Schwingklub Zäziwil30


Vermischtes | Juli 2010FrauenturnenVor gut 30 Jahren haben 12 Oberthalerinnen das Frauenturnengegründet. Damals wurde bei schönem Wetter aufdem Turnplatz gefittet. Wenn die Verhältnisse dies nichtzuliessen, fand das Turnen im Schulhaussaal statt. Dabeigingen manchmal Lichtbirnen zu Bruch. Auch das Guggiwäldliwar ein beliebtes Traininggelände.Das Frauenturnen ist eine lose Verbindung von Fitnessinteressierten.Wir sind kein Verein im eigentlichen Sinneund verfügen über keine Statuten.Das Frauenturnen hat sich zum Ziel gesetzt die Fitness derTurnerinnen zu verbessern und zu erhalten. Natürlich kommendabei die Freude und der Spass nicht zu kurz. Auchgemeinsame, mehr der Geselligkeit und dem Austauschdienende Aktivitäten wie Maibummel, Bowling, und Minigolfspielen werden regelmässig unternommen. Der Höhepunktdes Jahres ist jeweils unser „Turnerinnenreisli“.So hat schon mancher Dienstagabend fröhlich und „lustig“geendet und zum allgemeinen Wohlbefinden beigetragen.Jeweils am Dienstag um 20.15 Uhr treffen wir uns in derTurnhalle. Das Turnen steht allen Frauen jeglichen Altersoffen. Nach dem Einturnen werden fleissig Übungen gemacht.Jeder Abend ist anders gestaltet. Von Steppen überGymnastik bis hin zum gezielten Rückentraining stehtvieles auf dem Programm. Zum Abschluss des Abendsspielen wir meistens Volleyball und zwar in einer Liga, woalle mitmachen können. Gegenwärtig sind Dora Jäggi undTherese Blaser unsere Leiterinnen.„Chumm mach mit“Bewegung ist gesund und die Glieder werden vor dem Rostenbewahrt!Also: „Chumm mach mit“! Einfach mal ausprobieren,schnuppern ist jederzeit möglich.Nähere Auskünfte erteilt: Dora Jäggi, Tel. 031 711 44 14oder Therese Blaser, Tel. 031 711 09 74Die fitten Oberthalerinnen31


Juli 2010 | VermischtesWanderwocheDie erste Augustwoche gemeinsam mit der Jugendfachstelleunterwegs! Eine Wanderwoche für jung und alt,gross und klein. Begleitet uns und entdeckt bekannte Orteund Menschen neu! Besonders danken möchten wir allenGemeinden, die gewillt waren oder im Programm berücksichtigtsind, für das Offerieren eines Zvieris oder von Ähnlichem.Anmeldungen sind erwünscht: 031 790 45 10 oder jugendarbeit@konolfingen.ch.Bei unsicherer Witterung gebenwir jeweils am Vortag von 18.15 – 18.45 Uhr über die Natel-Nr. 079 743 27 35 Auskunft. Für den Tagesproviant und allenfallseine Übernachtung am Zielort sind die Teilnehmendenselber verantwortlich. Weitere Auskünfte erteiltPatricia Schirò oder Carsten Pohl oder finden Sie unterwww.jugendarbeit-konolfingen.ch unter News / Wanderwoche.Die einzelnen Tageswanderungen in der Übersicht:Datum / Startzeit /BesammlungsortMo. 2. August11h Bahnhof BowilStrecke / WanderzeitDarbietung in der Gemeinde(Apéro / Konzert / etc.)Die Gemeinde Zäziwilofferiert einen GrillabendSonstiges / zu beachtenBowil - Chuderhüsi - Ringgis - Aebersold -Oberhünigen - Appenberg - Zäziwil4 1/2 Stunden für SonnenkinderZäziwil - Mirchel - Grosshöchstetten - Höheweg -Landiswil4 1/2 Stunden für ÜberblickerLandiswil - Obergoldbach - Aspiegg - Schafhausen- (Trans-Swiss-Trail) - Mänziwilegg - Walkringen6 Stunden für SportlicheWalkringen - Golpisberg - Nünhaupt - Gumm -(Friedenslinde) Biglen - Ried - Lochi - Öli -Schlosswil3 1/4 Stunden für Geniesser & Rockfans17h Grillabend beim Waldmätteli, Grillstelle derSchweizer FamilieDi. 3. August9h Zäziwil BahnhofDie Gemeinde Mirchelofferiert ein «Znüni»10.15h-11h gibt es beim Gemeindehaus Mirchelein Znüni (bevor der grosse Aufstieg beginnt)Mi. 4. August9h LandgasthofLöwenDo. 5. August12h beim BahnhofWalkringenDie Gemeinde Walkringenofferiert leckere Kuchen &KaffeeDie Gemeinde Schlosswilofferiert Imbiss & Getränkeund gute Musik17.30h Kaffee und Kuchen beim RestaurantSternen17h Imbiss & Getränke auf dem Schulhausplatz(bei unsicherer Wetterlage) im Gemeindesaal18h Fireball, AC/DC Coverband (Gewinner desNachwuchscontest in Sumiswald)20h Gemütliches Zusammensein16h beim Aussichtspunkt Rütteli oder (beiunsicherer Wetterlage) beim Hornusserhäuschen)Fr. 6. August10h Gasthof Kreuzbeim ParkplatzSchlosswil - Grosshöchstetten - Mirchel - Niederhünigen- Freimettigen - Locheberg - Häutligen -Konolfingen4 1/4 Stunden für HöhenmetersammlerDie Gemeinde Häutligenofferiert einen «Zvieri»WaldabenteuerSpielanimation ab 7 Jahre. Vorschulkinder mit Begleitungsind herzlich willkommen. In den Monaten August und Oktoberbietet Carsten Pohl an mehreren Mittwoch- und FreitagnachmittagenSpielanimation im Wald an. Dabei ist jederNachmittag offen für Kinder aus allen Gemeinden. Anmeldungist erwünscht.Die Kinder erleben spannende Abenteuer, können mit Seilund Tüchern Hütten, Schaukeln, Seilbähnli bauen, Naturmandalslegen oder auf Schatzsuche gehen.wann wo Treffpunkt 13.30 UhrMi 18. Aug Oberhünigen, Feuerstelle Kreuzung Wilerstrasse/FeldwegHübeliwaldFr 20 Aug Zäziwil Feuerstelle Schweizer FamilieFr 27. Aug Arni, Nachhaltigkeitsweg Schulhausplatz ArnisägeMi 13. Okt Konolfingen, Ballenbüel Brätlistelle Schweizer FamilieFr 15. Okt Biglen, Aueliwald Emment. Backwaren BachwegMi 20. Okt Grosshöchstetten, Bauplatz Restaurant MöschbergFr 22. Okt Konolfingen, Ballenbüel Brätlistelle Schweizer FamilieMi 27. Okt Walkringen, 72-h-Brätlistelle Schulhaus WalkringenFr 29. Okt Grosshöchstetten, Bauplatz Restaurant Möschberg32


Vermischtes | Juli 2010Wochenplatzbörse – Angebote gesucht!Die Wochenplatzbörse Region Konolfingen vermittelt Wochen- und Ferienjobs an SchülerInnen der Oberstufe. Die Jobssind bei den Jugendlichen sehr beliebt und die Nachfrage meist grösser als das Angebot.Wer kann Hilfe gebrauchen bei der Erledigung von leichteren Arbeiten• im Haushalt wie z.B. beim Putzen, Einkaufen …• im Garten wie z.B. Rasen mähen, jäten, Laub wischen…• in der Kinderbetreuung oder Tierpflege (z.B. Hund ausführen)• für Dienstleistungen an älteren Menschen• im Handel + Gewerbe, Büro oder Lagerarbeiten (archivieren, einpacken, ablegen…)Ihr Angebot melden Sie telefonisch unter 031 790 45 10 oder direkt per Anmeldeformular, welches auf www.jugendarbeit-konolfingen.chunter Dienstleistungen / Wochenplatz abrufbar ist.BarfusswegAm 28. Mai 2010 rollte der Jugendbus der JugendfachstelleKonolfingen auf den Schulhausplatz. Eingeladen zueinem einzigartigen, kuriosen und spassigen Spielnachmittagwaren alle ab acht Jahren.Auf einem Barfussweg liessen sich die zahlreich erschienenenKinder überraschen, wie weich Wolle sein kann, wiees sich anfühlt auf Büromaterial, Sand, Steinen etc. zu gehen.Auf dem Pausenplatz regten ein Velo-Heugebläse-Vehikel,diverse Bälle und Spielgeräte zum vielseitigen Bewegenan. Ein Höhepunkt war das wilde und schnelleSchuhrennen!!Beim Aufräumen des Spielmaterials packten die Kinder tatkräftigmit an. Ruck-zuck war alles wieder im Bus. Mit zufriedenenGesichtern machten sich die Kinder auf denHeimweg. Ein grosses Dankeschön an Walter Staub undseinen Praktikanten von der JugendfachstelleKonolfingen!Text und Bilder: Karin Berger-Bigler33


Juli 2010 | Vermischtesemmental versicherungOrtsagentur OberthalHans Jaun, Gfell, 3508 Arni, Tel. 031 701 21 89jaun.gfell@bluewin.chwww.emmental-versicherung.chDie emmental versicherung in OberthalDie emmental versicherung ist eine kleine und feineKundengenossenschaft. Als Sachversicherungen 1874gegründet setzt die emmental auf solides Versicherungshandwerkund ist mit rund 250 lokalen Mitarbeitendenin den ländlichen Gebieten der Schweiz präsent. Sie orientiertihre Anstrengungen an den Kundenbedürfnissenund beteiligt ihre Versicherten am Erfolg.Hans Jaun ist seit 33 Jahren Versicherungsberater der Ortsagenturin Oberthal. Er stellt die Interessen seiner Kundenin den Mittelpunkt seiner persönlichen Beratung und sorgtfür eine rasche, kundenfreundliche Erledigung der Schadenfälle.Kundenorientierte LeistungDie emmental will als unabhängige Kundengenossenschaftnachhaltig Erfolg haben, indem sie kundenorientierteLeistungen erbringt, mit den Vermögenserträgendie Gesellschaft stärkt und die Kundengenossenschafteram Erfolg beteiligt.Als Spezialist für Sachversicherungen bietet die emmentalPrivatpersonen, Unternehmen und Landwirten attraktiveProdukte zu einem fairen Preis an. Durch Kombinationsmöglichkeitenkönnen verschiedene Versicherungen in einereinzigen Police zusammengefasst werden. Das schafftTransparenz und schliesst Doppelversicherungen aus. Sozählen heute rund 50 000 treue Kunden auf die emmental.Hans Jaunim Gesprächmit KundenGewinnausschüttung der emmental versicherung anlässlich der Frühjahrsviehschauin OberthalGewinnausschüttung für die GenossenschafterInnenOhne Risiko zu tragen, sind die Kunden der emmental amGewinn beteiligt. Im Jahr 2009 erhielten die GenossenschafterInnen10% ihrer Versicherungsprämie – insgesamtrund 5 Millionen Franken.Die emmental lud ihre Kunden und deren Familien an einender rund 200 Gewinnausschüttungsanlässe ein, umsich persönlich bei ihnen für die Treue zu bedanken. Landauf,landab fanden grössere und kleinere emmental-Festestatt. Dabei standen die Auszahlung «bar auf die Hand»und das Gesellige bei Wurst und Brot im Vordergrund.Und die Versicherten der emmental können sich schonjetzt auf die nächste Gewinnausschüttung freuen. Dasgute Resultat im 2009 ermöglichte der emmental bereits3.5 Millionen für die Gewinnausschüttung 2012 zu reservieren.34


Vermischtes | Juli 2010Notfallnummern Gemeinde OberthalSanität Notruf 144Polizei Notruf 117Polizeiposten Konolfingen 031 368 73 01Feuerwehr Notruf 118Vergiftungsnotfälle. . 145REGA . 1414Arzt Dr. Müller 031 711 04 48Hausärztlicher Notfalldienst. . 0900 57 67 47Apotheke Apotheke Schneider 031 711 02 88Tierärzte Dres Wittwer + Sutter 031 711 36 70Dr. Nesvadba 031 711 03 39Weitere wichtige TelefonnummernGemeindeverwaltung 031 710 26 26Schule . 031 710 26 20Regionaler Sozialdienst Konolfingen 031 790 45 35Spitexdienste . 031 770 22 00Veranstaltungskalender Oberthal(rollender Terminplan)31. Juli: Hornusser Oberthal:vorgezogene 1. Augustfeier, Blasen08. August: Abendgottesdienst13./14./15. August: Blasenchilbi22. August: Waldfest EGW Stefisberg20. September: Gemeindeversammlung30./31. Oktober: Hobby Märit OVO5. November: Räbeliechtli-UmzugDie Details zu Veranstaltungen der Kirchgemeinde findenSie in der Zeitschrift „reformiert“ oder unter www.kirchgemeinde-grosshoechstetten.ch.Nächste Ausgabe Oberthal aktuell: September 2010. Redaktionsschluss: 9. August 201035


Juli 2010 | Erinnerung aus Chinov36

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