Amtsblatt - Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus

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Amtsblatt - Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus

Seite 137Amtsblattder Bayerischen Staatsministerienfür Unterricht und Kultusund Wissenschaft, Forschung und KunstB 1234 ANummer 12Ausgegeben in München am 1. Juli 2008Jahrgang 2008InhaltSeiteI. RechtsvorschriftenVerordnung zur Änderung der Gymnasialschulordnung. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 138Verordnung zur Änderung der Schülerbeförderungsverordnung. . . . . . . . . . . . . . . . . 169II. Bekanntmachungen der BayerischenStaatsministerien für Unterrichtund Kultus und Wissenschaft,Forschung und KunstZulassung von Lernmitteln . . . . . . . . . . . . . . 170III. Bekanntmachungen der BayerischenStaatsregierung, andererbayerischer Staatsministerienund sonstiger Stellen –


138 KWMBl Nr. 12/2008I. Rechtsvorschriften2235–1–1–1–UKVerordnungzur zur Änderung derGymnasialschulordnungVom 5. Mai 2008 (GVBl S. 262)Vom 5. Mai 2008Auf Grund von Art. 9 Abs. 4, Art. 25 Abs. 2 und 3,Art. 44 Abs. 2, Art. 45 Abs. 2, Art. 46 Abs. 4 Satz 3, Art. 49Abs. 1, Art. 50, 52, 53 Abs. 6 Satz 1, Art. 54, 55, 89 und128 Abs. 1 des Bayerischen Gesetzes über das Erziehungs-und Unterrichtswesen (BayEUG) in der Fassungder Bekanntmachung vom 31. Mai 2000 (GVBlS. 414, ber. S. 632; BayRS 2230–1–1–UK), zuletzt geändertdurch Art. 10 des Gesetzes vom 20. Dezember 2007(GVBl S. 919), erlässt das Bayerische Staatsministeriumfür Unterricht und Kultus folgende Verordnung:§ 1Die Schulordnung für die Gymnasien in Bayern(Gymnasialschulordnung – GSO) vom 23. Januar 2007(GVBl S. 68, BayRS 2235–1–1–1–UK), geändert durchVerordnung vom 6. Juli 2007 (GVBl S. 454), wird wiefolgt geändert:1. Die Inhaltsübersicht wird wie folgt geändert:a) In § 14 wird das Wort „Landesarbeitsgemeinschaft“durch den Klammerhinweis „(aufgehoben)“ersetzt.b) Der Überschrift des § 31 wird der Klammerzusatz„(achtjähriges Gymnasium)“ angefügt.c) Nach § 31 wird folgender § 31a eingefügt:„§ 31a Aufnahme von Schülerinnen und Schülernmit dem Abschluss der Realschule,der Wirtschaftsschule oder der Mittleren-Reife-KlasseJahrgangsstufe 10 derHauptschule (neunjähriges Gymnasium)“.d) Es wird folgender § 34 eingefügt:„§ 34 Übertritt in der Qualifikationsphasedes achtjährigen Gymnasiums“.e) Der bisherige § 34 wird § 34a.f) Die §§ 47 bis 51 werden durch folgende §§ 47 bis51a ersetzt:„§ 47 Wahl des Kursprogramms in den Jahrgangsstufen11 und 12 und der Abiturprüfungsfächer(achtjähriges Gymnasium)§ 47a Fächerwahl in den Jahrgangsstufen 12und 13 (neunjähriges Gymnasium)§ 48 Wahl der Leistungskursfächer (neunjährigesGymnasium)§ 49 Wahl der Fächer und Seminare (achtjährigesGymnasium)§ 49a Wahl der Grundkursfächer (neunjährigesGymnasium)§ 50 Gestaltung des Pflichtprogramms inder Qualifikationsphase (achtjährigesGymnasium)§ 50a Gestaltung des Pflichtprogramms in derKursphase (neunjähriges Gymnasium)§ 51 Seminare (achtjähriges Gymnasium)§ 51a Beschränkung des Kursangebots(neunjähriges Gymnasium)“.g) Es wird folgender neuer § 56 eingefügt:„§ 56 Seminararbeit (achtjähriges Gymnasium)“.h) Der bisherige § 56 wird § 56a.i) Es wird folgender neuer § 61 eingefügt:„§ 61 Bewertung der Leistungen in den Jahrgangsstufen11 und 12 (achtjährigesGymnasium)“.k) Der bisherige § 61 wird § 61a.l) Es wird folgender neuer § 72 eingefügt:„§ 72 Zeugnis über den Ausbildungsabschnitt(achtjähriges Gymnasium)“.m)Der bisherige § 72 wird § 72a.n) In der Überschrift des Teils 6 Abschnitt 1 wirdder Klammerzusatz „(neunjähriges Gymnasium)“gestrichen.o) Die §§ 74 bis 89 werden durch folgende §§ 74 bis89a ersetzt:„§ 74 Zeitpunkt (achtjähriges Gymnasium)§ 74a Zeitpunkt (neunjähriges Gymnasium)§ 75 Zulassung (achtjähriges Gymnasium)§ 75a Zulassung (neunjähriges Gymnasium)§ 76 Prüfungsausschuss (achtjähriges Gymnasium)§ 76a Prüfungsausschuss (neunjähriges Gymnasium)


KWMBl Nr. 12/2008 139§ 77 Fachausschüsse, Unterausschüsse (achtjährigesGymnasium)§ 77a Fachausschüsse, Unterausschüsse (neunjährigesGymnasium)§ 78 Verfahren (achtjähriges Gymnasium)§ 78a Verfahren (neunjähriges Gymnasium)§ 79 Prüfungsgegenstände (achtjähriges Gymnasium)§ 79a Prüfungsgegenstände (neunjähriges Gymnasium)§ 80 Schriftliche Prüfung (achtjähriges Gymnasium)§ 80a Schriftliche Prüfung (neunjähriges Gymnasium)§ 81 Mündliche Prüfung (achtjähriges Gymnasium)§ 81a Mündliche Prüfung, Colloquiumsprüfung(neunjähriges Gymnasium)§ 82 Bewertung der Prüfungsleistungen(achtjähriges Gymnasium)§ 82a Bewertung der Prüfungsleistungen(neunjähriges Gymnasium)§ 83 Festsetzung des Prüfungsergebnisses(achtjähriges Gymnasium)§ 83a Festsetzung des Prüfungsergebnisses(neunjähriges Gymnasium)§ 84 Festsetzung der Gesamtqualifikation(achtjähriges Gymnasium)§ 84a Festsetzung der Gesamtqualifikation(neunjähriges Gymnasium)§ 85 Zuerkennung der allgemeinen Hochschulreife(achtjähriges Gymnasium)§ 85a Zuerkennung der allgemeinen Hochschulreife(neunjähriges Gymnasium)§ 86 Zeugnis der allgemeinen Hochschulreife(achtjähriges Gymnasium)§ 86a Zeugnis der allgemeinen Hochschulreife(neunjähriges Gymnasium)§ 87 Verhinderung der Teilnahme (achtjährigesGymnasium)§ 87a Verhinderung der Teilnahme (neunjährigesGymnasium)§ 88 Unterschleif§ 89 Prüfungswiederholung (achtjährigesGymnasium)p) In der Überschrift des Teils 6 Abschnitt 2 wirdder Klammerzusatz „(neunjähriges Gymnasium)“gestrichen.q) Die §§ 90 bis 95 werden durch folgende §§ 90 bis95a ersetzt:„§ 90 Allgemeines (achtjähriges Gymnasium)§ 90a Allgemeines (neunjähriges Gymnasium)§ 91 Zulassung (achtjähriges Gymnasium)§ 91a Zulassung (neunjähriges Gymnasium)§ 92 Prüfungsgegenstände und -verfahren(achtjähriges Gymnasium)§ 92a Prüfungsgegenstände und -verfahren(neunjähriges Gymnasium)§ 93 Festsetzung des Prüfungsergebnissesund der Gesamtqualifikation (achtjährigesGymnasium)§ 93a Festsetzung des Prüfungsergebnissesund der Gesamtqualifikation (neunjährigesGymnasium)§ 94 Zuerkennung der allgemeinen Hochschulreife,Wiederholung und Rücktritt(achtjähriges Gymnasium)§ 94a Zuerkennung der allgemeinen Hochschulreife;Wiederholung und Rücktritt(neunjähriges Gymnasium)§ 95 Zusätzliche Regelungen für Schülerinnenund Schüler staatlich genehmigterErsatzschulen (achtjähriges Gymnasium)§ 95a Zusätzliche Regelungen für Schülerinnenund Schüler staatlich genehmigterErsatzschulen (neunjähriges Gymnasium)“.r) In der Übersicht „Anlagen zur GSO“ werden dieAnlagen 4 bis 12 durch folgende Anlagen 4 bis13b ersetzt:Anlage 4Stundentafel für die Jahrgangsstufen11 und 12 (Pflicht- und Wahlpflichtbereich)(achtjähriges Gymnasium)Anlage 4a Stundentafeln für die Jahrgangsstufen12 und 13 (neunjährigesGymnasium)Anlage 5Zusatzangebot für die individuelleProfilbelegung in der Qualifikationsphase(achtjähriges Gymnasium)Anlage 5a Wahlpflichtangebot für die Jahrgangsstufen12 und 13 (neunjährigesGymnasium)§ 89a Prüfungswiederholung (neunjährigesGymnasium)“.Anlage 6Belegungsverpflichtung (achtjährigesGymnasium)


140 KWMBl Nr. 12/2008Anlage 6a Zusatzangebot für die Jahrgangsstufen12 und 13 (neunjähriges Gymnasium)Anlage 7Anlage 7aAnlage 8Stundentafel für Einführungsklassen(achtjähriges Gymnasium)Stundentafeln für Übergangs- undAnschlussklassen (neunjährigesGymnasium)Aufgabenstellung für die schriftlicheAbiturprüfung (achtjährigesGymnasium)Anlage 8a Aufgabenstellung für die schriftlicheAbiturprüfung (neunjährigesGymnasium)Anlage 9Anlage 9aAnlage 10Schwerpunktbildung in der mündlichenAbiturprüfung (achtjährigesGymnasium)Schwerpunktbildung in der mündlichenAbiturprüfung und Colloquiumsprüfung(neunjähriges Gymnasium)Verpflichtende Einbringung vonLeistungen in die Gesamtqualifikation(achtjähriges Gymnasium)Anlage 10a Einbringung von Halbjahresleistungen(Endpunktzahlen) aus demBereich der Grundkurse in die Gesamtqualifikation(neunjährigesGymnasium)Anlage 11Anlage 12Berechnung des Prüfungsergebnissesaus schriftlicher und mündlicherPrüfung (vierfache Wertung)Umrechnungstabelle (Punkte inNoten) (achtjähriges Gymnasium)Anlage 12a Umrechnungstabelle (Punkte inNoten) (neunjähriges Gymnasium)Anlage 13a Übersicht über die im Zeugnis derAllgemeinen Hochschulreife erreichbareHöchstzahl von Punktenfür andere Bewerberinnen und Bewerber(achtjähriges Gymnasium)Anlage 13b Übersicht über die im Zeugnis derAllgemeinen Hochschulreife erreichbareHöchstzahl von Punktenfür Schülerinnen und Schülerstaatlich genehmigter Ersatzschulen(achtjähriges Gymnasium)“.2. § 12 Abs. 3 wird aufgehoben.3. § 13 Abs. 3 wird wie folgt geändert:a) In Nr. 2 wird das Komma durch den Schlusspunktersetzt.b) Nr. 3 wird aufgehoben.4. § 14 wird aufgehoben.5. § 29 Abs. 1 Satz 3 erhält folgende Fassung:„ 3 Die Aufnahme in einen höheren Ausbildungsabschnittals 11/1 des achtjährigen Gymnasiumsbzw. 12/1 des neunjährigen Gymnasiums ist, abgesehenvom Fall des § 30 Abs. 7, nur zulässig, wennZeugnisse über die niedrigeren Ausbildungsabschnittevorliegen.“6. § 30 wird wie folgt geändert:a) Es wird folgender neuer Abs. 5 eingefügt:„(5) 1 Die in den Ausbildungsabschnitt 11/1des achtjährigen Gymnasiums fallende Probezeitgilt als bestanden, wenn die Schülerin oderder Schüler in den Fächern Deutsch und Mathematiksowie der verpflichtend vierstündig zubelegenden Fremdsprache höchstens einmalweniger als 5 Punkte und in den nach Anlage 6belegungspflichtigen Kursen höchstens zweimalweniger als 5 Punkte – in keinem Fall jedochweniger als 1 Punkt – als Halbjahresleistung erzielthat. 2 Die Leistung im Fach Sport bleibt dabeiunberücksichtigt. 3 Eine Verlängerung ist indiesem Fall nicht zulässig; die Schülerin oderder Schüler wird in die Jahrgangsstufe 10 zurückverwiesen.“b) Der bisherige Abs. 5 wird Abs. 5a.c) Abs. 7 erhält folgende Fassung:„(7) Für Schülerinnen und Schüler, die nachdem Besuch einer ausländischen Schule in dieJahrgangsstufe 11 oder 12 des achtjährigenGymnasiums bzw. in die Jahrgangsstufe 12 oder13 des neunjährigen Gymnasiums aufgenommenwerden wollen, kann die oder der MinisterialbeauftragteEinzelregelungen treffen.“7. Es wird folgender neuer § 31 eingefügt:„§ 31Aufnahme von Schülerinnen und Schülernmit dem Abschluss der Realschule,der Wirtschaftsschule oderder Mittleren-Reife-Klasse Jahrgangsstufe 10der Hauptschule(achtjähriges Gymnasium)„(1) 1 Schülerinnen und Schüler mit dem Abschlusszeugnisder Realschule, der Wirtschaftsschuleoder der Mittleren-Reife-Klasse Jahrgangsstufe10 der Hauptschule können in die Einführungsphaseder Oberstufe (vgl. § 35 Satz 2) eintreten.2 Hierzu haben sie sich grundsätzlich einerAufnahmeprüfung und einer Probezeit nach § 30zu unterziehen.(2) 1 Das Staatsministerium kann für geeigneteAbsolventinnen und Absolventen der Realschule,der Wirtschaftsschule oder der Mittleren-Reife-Klasse Jahrgangsstufe 10 der Hauptschule Einführungsklasseneinrichten. 2 Der erfolgreiche Besucheiner Einführungsklasse berechtigt zum Eintrittin die Jahrgangsstufe 11 des Gymnasiums.3 Die Stundentafel ergibt sich aus Anlage 7. 4 Voraussetzungfür die Aufnahme in eine Einführungsklasseist ein pädagogisches Gutachten der in der


KWMBl Nr. 12/2008 141Jahrgangsstufe 10 besuchten Schule, in dem dieEignung für den Bildungsweg des Gymnasiumsuneingeschränkt bestätigt wird, sowie das Bestehender Probezeit; eine Aufnahmeprüfung nachAbs. 1 Satz 2 entfällt. 5 Die Bestimmungen über dieAltersgrenze und die Probezeit sind entsprechendanzuwenden. 6 Eine Wiederholung von Einführungsklassenist nicht zulässig.(3) 1 Treten Schülerinnen und Schüler direkt indie Jahrgangsstufe 10 des Gymnasiums ein, so entfallenbei einem Notendurchschnitt im Abschlusszeugnisin den Vorrückungsfächern von 3,0 oderbesser die Aufnahmeprüfung und die Probezeit.2 Die Nachholfrist für die zweite Fremdsprache beträgtin der Regel nicht mehr als ein Jahr.(4) 1 Besonders begabte Schülerinnen und Schülerkönnen direkt in die Jahrgangsstufe 11 desGymnasiums eintreten, wenn sie im Abschlusszeugnisin den Fächern Deutsch, Mathematik undin der fortzuführenden Fremdsprache einen Notendurchschnittvon 1,5 oder besser haben und einpädagogisches Gutachten der abgebenden Schulevorgelegt wird, in dem ein über den MittlerenSchulabschluss hinausgehender Leistungsstandbescheinigt wird, der für einen direkten Einstieg indie Qualifikationsphase (vgl. § 35 Satz 3) notwendigist und einen erfolgreichen Durchgang erwartenlässt. 2 In diesem Fall entfallen die Aufnahmeprüfungund die Probezeit. 3 Der Eintritt in dieJahrgangsstufe 11 setzt den Besuch des Unterrichtsin einer zweiten fortgeführten Fremdspracheals Wahlpflichtfach in vier aufeinander folgendenJahrgangsstufen voraus.“8. Der bisherige § 31 wird § 31a und wie folgt geändert:a) Der Überschrift wird der Klammerzusatz„(neunjähriges Gymnasium)“ angefügt.b) In Abs. 1 Satz 3 werden der Strichpunkt und derfolgende Halbsatz gestrichen.c) Abs. 2 erhält folgende Fassung:„(2) 1 Das Staatsministerium kann für geeigneteAbsolventinnen und Absolventen öffentlicheroder staatlich anerkannter Realschulenund Wirtschaftsschulen sowie der Mittleren-Reife-Klasse Jahrgangsstufe 10 öffentlicheroder staatlich anerkannter Hauptschulen Anschlussklasseneinrichten. 2 Der erfolgreicheBesuch einer Anschlussklasse berechtigt zumEintritt in die Jahrgangsstufe 12 des neunjährigenGymnasiums. 3 Die Stundentafel ergibt sichaus Anlage 7a. 4 Voraussetzung für die Aufnahmein eine Anschlussklasse ist ein pädagogischesGutachten der in der Jahrgangsstufe 10besuchten Schule, in dem die Eignung für denBildungsweg des Gymnasiums uneingeschränktbestätigt wird, sowie das Bestehen derProbezeit; eine Aufnahmeprüfung nach Abs. 1entfällt. 5 Die Bestimmungen über Altersgrenzeund Probezeit sind entsprechend anzuwenden.6 Für die Aufnahme in eine Anschlussklassemuss die Schülerin oder der Schüler darüberhinaus durch den Besuch von mindestens sechsJahreswochenstunden Französisch als Wahlpflicht-oder Wahlunterricht in der bisherigenSchullaufbahn einen entsprechenden Kenntnisstandin diesem Fach nachweisen. 7 Eine Wiederholungvon Anschlussklassen ist nicht zulässig.“9. § 33a wird wie folgt geändert:a) Es wird folgender neuer Satz 2 eingefügt:„ 2 Für diese Schülerinnen und Schüler werdenin den Fächern Wirtschaftsinformatik am Wirtschafts-und Sozialwissenschaftlichen Gymnasiummit wirtschaftswissenschaftlichem Profilin den Jahrgangsstufen 9 und 10, Informatik amNaturwissenschaftlich-technologischen Gymnasiumin der Jahrgangsstufe 10 und Chemie amSprachlichen Gymnasium in der Jahrgangsstufe10 keine Jahresfortgangsnoten gebildet.“b) Der bisherige Satz 2 wird Satz 3.10. Es wird folgender neuer § 34 eingefügt:„§ 34Übertritt in der Qualifikationsphasedes achtjährigen Gymnasiums(1) 1 Während der Qualifikationsphase ist derÜbertritt an ein anderes Gymnasium nur aus wichtigemGrund zulässig. 2 Übertretende Schülerinnenund Schüler haben keinen Anspruch darauf,dass Kurse eingerichtet werden, die ihnen die Beibehaltungdes an der früheren Schule gewähltenKursprogramms ermöglichen.(2) 1 Können bei einem Übertritt während derQualifikationsphase die bis zum Übertritt besuchtenKurse mangels Angebots nicht fortgeführtwerden, so wählt die Schülerin oder der Schüler imRahmen der Bestimmungen insoweit neu. 2 FehlendeLeistungen aus vorhergegangenen Ausbildungsabschnittenwerden durch Feststellungsprüfungeninnerhalb eines Zeitraums von vier Monatennach dem Übertritt erbracht.(3) Schülerinnen und Schüler, die aus einemnichtbayerischen Gymnasium zu Beginn der Qualifikationsphaseübertreten, werden aufgenommen,wenn sie die Vorrückungserlaubnis in dieQualifikationsphase des Gymnasiums besitzenoder nach den bayerischen Bestimmungen hättenvorrücken dürfen.(4) Bei Übertritt während der Qualifikationsphaseund in Sonderfällen beim Eintritt zu Beginnder Qualifikationsphase ist eine Entscheidung deroder des Ministerialbeauftragten herbeizuführen.“11. Der bisherige § 34 wird § 34a.12. § 35 erhält folgende Fassung:„§ 35Gliederung1 Das Gymnasium gliedert sich in die Unterstufemit den Jahrgangsstufen 5 bis 7, die Mittelstufe mit


142 KWMBl Nr. 12/2008den Jahrgangsstufen 8 bis 10 und die Oberstufe.2 Die Einführungsphase der Oberstufe ist am neunjährigenGymnasium die Jahrgangsstufe 11, amachtjährigen Gymnasium die Jahrgangsstufe 10oder die Einführungsklasse nach § 31 Abs. 2. 3 DieQualifikationsphase der Oberstufe umfasst amneunjährigen Gymnasium die Jahrgangsstufen 12und 13, am achtjährigen Gymnasium die Jahrgangsstufen11 und 12.“13. § 36 wird wie folgt geändert:a) Es wird folgender neuer Abs. 2 eingefügt:„(2) 1 Der Unterricht wird in den Jahrgangsstufen11 und 12 des achtjährigen Gymnasiumsin Kursen (Fächer und Seminare) durchgeführt.2 Jahrgangsstufenübergreifende Kurse könnenim Einvernehmen mit dem Schulforum eingerichtetwerden, wenn dies zur Sicherung desUnterrichtsangebots in einem Fach gebotenist.“b) Der bisherige Abs. 2 wird Abs. 3.14. In § 38 Satz 1 werden nach dem Wort „aufhalten“die Worte „oder die an Schulveranstaltungenaußerhalb der Schulanlage teilnehmen“ eingefügt.15. § 41 Abs. 5 Satz 1 erhält folgende Fassung:„ 1 Die Höchstausbildungsdauer für die Oberstufe(Jahrgangsstufen 10 bis 12 im achtjährigen Gymnasiumbzw. Jahrgangsstufen 11 bis 13 im neunjährigenGymnasium) beträgt vier Jahre; sie kannum den für die Wiederholung einer nicht bestandenenAbiturprüfung erforderlichen Mindestzeitraumvon bis zu einem Jahr überschritten werden.“16. § 42 Abs. 3 wird aufgehoben.17. § 43 wird wie folgt geändert:a) Es wird folgender neuer Abs. 2 eingefügt:„(2) Für die Jahrgangsstufen 11 und 12 desachtjährigen Gymnasiums gilt das in den Anlagen4 und 5 festgelegte Unterrichtsangebot.“b) Der bisherige Abs. 2 wird Abs. 2a.18. § 45 wird wie folgt geändert:a) Es wird folgender neuer Abs. 5 eingefügt:„(5) 1 In den Jahrgangsstufen 11 und 12 desachtjährigen Gymnasiums gilt Abs. 4 mit derMaßgabe, dass an die Stelle des Schuljahres derAusbildungsabschnitt tritt. 2 Die Prüfung ist innerhalbvon sechs Wochen abzulegen; bei Austrittwährend der letzten vier Wochen des Ausbildungsabschnitts11/2 ist die Prüfung spätestensin der ersten Unterrichtswoche des folgendenAusbildungsabschnitts abzulegen.“b) Der bisherige Abs. 5 wird Abs. 6.19. In § 46 werden nach den Worten „und 5“ die Worte„bzw. 6“ eingefügt.20. Es wird folgender neuer § 47 eingefügt:„§ 47Wahl des Kursprogrammsin den Jahrgangsstufen 11 und 12und der Abiturprüfungsfächer(achtjähriges Gymnasium)(1) 1 Für die Jahrgangsstufen 11 und 12 wird dasKursprogramm aus den Anlagen 4 und 5 unter Berücksichtigungder Belegverpflichtung (Anlage 6)sowie unter Berücksichtigung der §§ 49, 50 und 51in der Jahrgangsstufe 10 spätestens bis zum 15. Aprilgewählt. 2 Können aus schulischen Gründen bestimmteKurskombinationen nicht ermöglichtwerden, teilen dies die Oberstufenkoordinatorinnenbzw. Oberstufenkoordinatoren den Betroffenenunverzüglich mit und fordern sie zu einer neuenFestlegung innerhalb angemessener Frist auf.(2) 1 Die getroffenen Wahlentscheidungen sindfür die Schülerinnen und Schüler während der gesamtenQualifikationsphase verbindlich. 2 In Ausnahmefällenkann die Kurswahl mit Genehmigungder Schulleiterin oder des Schulleiters in den erstenvier Wochen des Ausbildungsabschnitts 11/1geändert werden.(3) 1 Das dritte schriftliche Abiturprüfungsfachwird in der Jahrgangsstufe 12 spätestens bis zum15. Dezember gewählt. 2 Bis spätestens sechs Wochenvor Beginn der schriftlichen Abiturprüfungwerden die mündlichen Abiturprüfungsfächer gewählt.3 Hiervon abweichend gilt für die Wahl derbesonderen Fachprüfung in den Fächern Kunst,Musik und Sport, welche jeweils die Belegung einesAdditums voraussetzt (vgl. Anlagen 4 und 6),der in Abs. 1 Satz 1 genannte Zeitpunkt.(4) Die Wahl der Abiturprüfungsfächer ist so zutreffen, dass die Zahl der nach Anlage 10 (bzw. § 84)verpflichtend einzubringenden Halbjahresleistungendie Zahl 40 nicht übersteigt.(5) Wird zu den Fächern Kunst, Musik oderSport ein Additum gewählt und wird eine Schülerinoder ein Schüler durch einen Unfall oder eineKrankheit auf Dauer daran gehindert, die gefordertenpraktischen Leistungen der besonderenFachprüfung in einem dieser Fächer zu erbringen,ist erforderlichenfalls ein neues Abiturprüfungsfachzu wählen.“21. Der bisherige § 47 wird § 47a; in Abs. 2 wird dieZahl „79“ durch die Zahl „79a“ ersetzt.22. Es wird folgender neuer § 49 eingefügt:„§ 49Wahl der Fächer und Seminare(achtjähriges Gymnasium)(1) 1 Die Fächer werden aus den drei Aufgabenfeldern(sprachlich-literarisch-künstlerisch, gesellschaftswissenschaftlichund mathematischnaturwissenschaftlich-technisch)gewählt; fernersind die beiden Seminare zu wählen; Sport ist zubelegen (Anlagen 4, 5 und 6).


KWMBl Nr. 12/2008 143(2) Für Belegung und Wahl der Fächer Kunst,Musik und Sport als Abiturprüfungsfächer mit besondererFachprüfung gelten folgende Voraussetzungen:1. Im Fach Kunst, Musik bzw. Sport wurden derSchülerin oder dem Schüler im Zwischenzeugnisder Jahrgangsstufe 10 mindestens befriedigendeLeistungen bescheinigt.2. Im Fach Musik hat die Schülerin oder derSchüler darüber hinaus angemessene Fertigkeitenim Spiel eines anerkannten Musikinstruments(ggf. Gesang) nachgewiesen.“23. Der bisherige § 49 wird § 49a; in Abs. 1 Nr. 1 wirddie Zahl „50“ durch die Zahl „50a“ ersetzt.24. Es wird folgender neuer § 50 eingefügt:„§ 50Gestaltung des Pflichtprogrammsin der Qualifikationsphase(achtjähriges Gymnasium)(1) 1 Pflichtfächer in allen vier Ausbildungsabschnittensind die Fächer Deutsch, Mathematik,Geschichte + Sozialkunde, Religionslehre (ggf.Ethik) und Sport. 2 In allen vier Ausbildungsabschnittensind ferner eine fortgeführte Fremdsprache,eines der Fächer Physik oder Chemie oder Biologie,eines der Fächer Geographie oder Wirtschaftund Recht sowie eines der Fächer Kunst oder Musikzu belegen. 3 Ferner ist mindestens in Jahrgangsstufe11 eine weitere Naturwissenschaft oderfortgeführte Informatik oder eine weitere fortgeführtebzw. spät beginnende Fremdsprache zu belegen(vgl. Anlage 4). 4 Für die Belegungsverpflichtunggilt im Übrigen Anlage 6.(2) Die Abiturprüfungsfächer sind in allen vierAusbildungsabschnitten zu belegen.(3) 1 Falls in der Jahrgangsstufe 10 nach Anlage 2eine neu einsetzende spät beginnende Fremdsprachegewählt wurde, ist diese in allen vier Ausbildungsabschnittenzu belegen. 2 Sonstige spät beginnendeFremdsprachen sind nur wählbar, wenndie Schülerin oder der Schüler1. in der betreffenden Sprache Wahlunterricht inden Jahrgangsstufen 9 und 10 im Umfang vonzusammen mindestens fünf Wochenstunden besuchtoder die erforderlichen Kenntnisse desWahlunterrichts der Jahrgangsstufe 10 nachgewiesenhat,2. in der betreffenden Sprache nicht bereits Unterrichtals Pflicht- oder Wahlpflichtfach in denJahrgangsstufen 9 und/oder 10 besucht hat.(4) Für Schülerinnen und Schüler, die aus derRealschule, der Wirtschaftsschule oder der Mittleren-Reife-KlasseJahrgangsstufe 10 der Hauptschuleoder über eine Aufnahmeprüfung an dasGymnasium übergetreten sind, ist die Belegungder zweiten Fremdsprache in der Qualifikationsphaseverpflichtend, soweit sie nicht den Unterrichtin einer zweiten fortgeführten Fremdspracheals Wahlpflichtfach in vier aufeinander folgendenJahrgangsstufen besucht haben.(5) Kann für Schülerinnen und Schüler, die denReligionsunterricht nicht besuchen, in der QualifikationsphaseEthikunterricht nicht eingerichtetwerden, so haben die Schülerinnen und Schülerdie anfallenden Stunden aus dem Wahlpflichtangebotdes gesellschaftswissenschaftlichen Aufgabenfeldszu belegen.(6) 1 Eine Schülerin oder ein Schüler, die oder derfür die Dauer eines Ausbildungsabschnitts vomUnterricht im Fach Sport befreit ist, hat ein anderesFach aus dem Wahlpflichtangebot zu belegen.2 Ist eine Schülerin oder ein Schüler auf Grundeiner körperlichen Behinderung vom Sportunterrichtauf Dauer befreit, ist sie oder er nicht verpflichtet,anstelle des Fachs Sport ein anderesFach zu belegen; sie oder er soll sich jedoch ohneBewertung am Kurs Sport in dem Umfang beteiligen,in dem dies durch ärztliches Zeugnis für unbedenklicherklärt wurde.(7) Bei einer Halbjahresleistung von 0 Punktengilt ein Fach für das betreffende Schuljahr alsnicht belegt.(8) 1 Hat eine Schülerin oder ein Schüler aufGrund einer Halbjahresleistung von 0 Punkten dieBedingung des § 50 Abs. 1 Satz 2 nicht erfüllt, kanndie Belegungsverpflichtung ggf. auch durch Besucheines Kurses in der Jahrgangsstufe 12 erfülltwerden. 2 Wird ein entsprechender Kurs nicht eingerichtet,so kann auf Antrag gestattet werden, dieersten beiden Ausbildungsabschnitte des betreffendenFachs mit dem nachfolgenden Jahrgang zuwiederholen. 3 Die ursprünglich in diesem Fach erbrachtenLeistungen verfallen. 4 In den übrigenFällen ist die Jahrgangsstufe zu wiederholen.“25. Der bisherige § 50 wird § 50a; in Abs. 9 Satz 1 wirddie Zahl „49“ durch die Zahl „49a“ ersetzt.26. Es wird folgender neuer § 51 eingefügt:„§ 51Seminare(achtjähriges Gymnasium)1 In den Ausbildungsabschnitten 11/1 bis 12/1sind ein Wissenschaftspropädeutisches Seminarund ein Projekt-Seminar zur Studien- und Berufsorientierungzu belegen. 2 Im WissenschaftspropädeutischenSeminar ist eine Seminararbeit zuerstellen. 3 Seminare können in allen Fächern desPflicht- und Wahlpflichtangebots und ggf. auchfächerübergreifend angeboten werden. 4 Das Näherelegt das Staatsministerium gesondert fest.“27. Der bisherige § 51 wird § 51a.28. § 52 wird wie folgt geändert:a) Es wird folgender neuer Satz 2 eingefügt:„ 2 Schriftliche Hausaufgaben werden nicht bewertet;hiervon kann in den Seminaren abgewichenwerden.“


144 KWMBl Nr. 12/2008b) Die bisherigen Sätze 2 und 3 werden Sätze 3und 4.29. § 53 wird wie folgt geändert:a) Abs. 1 wird wie folgt geändert:aa) Satz 2 erhält folgende Fassung:„ 2 Kleine Leistungsnachweise sind schriftliche,mündliche und praktische Leistungennach Maßgabe des § 55.“bb) Es wird folgender neuer Satz 3 eingefügt:„ 3 In der Qualifikationsphase des achtjährigenGymnasiums ist die Seminararbeit einzusätzlicher Leistungsnachweis.“cc) Der bisherige Satz 3 wird Satz 4.b) Es wird folgender Abs. 3 angefügt:„(3) 1 In den Jahrgangsstufen 11 und 12 desachtjährigen Gymnasiums werden in jedemAusbildungsabschnitt in allen Fächern mindestenszwei kleine Leistungsnachweise, darunterwenigstens ein mündlicher, gefordert. 2 ImWissenschaftspropädeutischen Seminar werdenin den Ausbildungsabschnitten 11/1 und11/2 jeweils mindestens zwei kleine Leistungsnachweisegefordert. 3 Im Projekt-Seminar zurStudien- und Berufsorientierung werden mindestenszwei kleine Leistungsnachweise, insbesondereindividuelle Projektbeiträge der Schülerinnenund Schüler, gefordert.“30. § 54 wird wie folgt geändert:a) In Abs. 1 Satz 1 wird das Wort „soll“ durch dasWort „muss“ ersetzt.b) Es wird folgender neuer Abs. 3 eingefügt:„(3) Für Schulaufgaben in den Jahrgangsstufen11 und 12 des achtjährigen Gymnasiumsgilt:1. Für jedes Fach wird in allen Ausbildungsabschnittenje eine Schulaufgabe gefordert.2. In den modernen Fremdsprachen wird eineSchulaufgabe in der Jahrgangsstufe 11 oder12 in mündlicher Form, möglichst als Partner-oder Gruppenprüfung, abgehalten.3. Für die Fächer Geschichte + Sozialkunde,Kunst, Musik, Sport, Vokalensemble, Instrumentalensembleund Darstellendes Spielgelten folgende Ausnahmen:a) In Geschichte + Sozialkunde wird in jedemAusbildungsabschnitt eine kombinierteSchulaufgabe mit Inhalten aus beidenFächern gestellt. Die beiden Fachteilewerden getrennt bewertet, eine Gesamtnotewird nicht gebildet. Soweit Sozialkundegemäß Anlage 6 als zweistündigesFach belegt wurde, wird in jedem Ausbildungsabschnittin Sozialkunde eine separateSchulaufgabe gestellt.b) Im Fach Kunst werden jeweils kombinierteAufgaben gestellt, die ihren Schwerpunktentweder im Bildnerisch-Praktischenoder im Schriftlich-Theoretischenhaben.c) Im Fach Musik wird im Fall der Wahl desAdditums (Instrument bzw. Gesang) zusätzlichzur Schulaufgabe nach Nr. 1 einepraktische Prüfung gefordert.d) Im Fach Sport treten an die Stelle derSchulaufgabe praktische Leistungsnachweisein den gewählten sportlichen Handlungsfeldern.Abweichend hiervon wirdim Fach Sport als Abiturprüfungsfach mitbesonderer Fachprüfung in allen Ausbildungsabschnittenzusätzlich eine Schulaufgabeaus der Sporttheorie gestellt.e) In den Fächern Vokalensemble, Instrumentalensembleund Darstellendes Spieltritt an die Stelle der Schulaufgabe einepraktische Prüfung, die ein Prüfungsgesprächeinschließt.“c) Der bisherige Abs. 3 wird Abs. 3a.d) Dem Abs. 4 wird folgender Satz 3 angefügt:„ 3 Welche kleinen Leistungsnachweise in denJahrgangsstufen 5 bis 10 bzw. 11 an Tagen, andenen die Klasse eine Schulaufgabe schreibt,gefordert werden, entscheidet die Lehrerkonferenznach § 53 Abs. 2.“e) Abs. 5 erhält folgende Fassung:„(5) 1 Die Bearbeitungszeit für eine Schulaufgabein den Jahrgangsstufen 5 bis 10 bzw. 11beträgt höchstens 60 Minuten, in den Jahrgangsstufen11 und 12 bzw. 12 und 13 höchstens90 Minuten. 2 In der Jahrgangsstufe 12 bzw. 13kann in den Fächern der Abiturprüfung je eineSchulaufgabe im Umfang einer Prüfungsaufgabegehalten werden. 3 Bei Schulaufgaben imFach Deutsch kann die Bearbeitungszeit unabhängigvon Satz 1 ab der Jahrgangsstufe 8 angemessenerhöht werden. 4 Bei bildnerisch-praktischenArbeiten im Fach Kunst kann in den Jahrgangsstufen11 und 12 bzw. 12 und 13 die Arbeitszeitbis zu 180 Minuten betragen. 5 Im FachMusik werden Vorspielzeiten auf die Arbeitszeitnicht angerechnet.“31. § 55 Abs. 2 Satz 1 wird wie folgt geändert:a) Nach dem Wort „sind“ wird das Wort „insbesondere“eingefügt.b) Nr. 2 Satz 3 wird aufgehoben.32. Es wird folgender neuer § 56 eingefügt:„§ 56Seminararbeit(achtjähriges Gymnasium)(1) 1 Das Thema der Seminararbeit ist bis zumEnde des Ausbildungsabschnitts 11/1 im Einver-


KWMBl Nr. 12/2008 145nehmen mit der Kursleiterin oder dem Kursleiterzu wählen. 2 In den modernen Fremdsprachen solldie Seminararbeit in der jeweiligen Fremdspracheverfasst werden. 3 Die Seminararbeit muss in derJahrgangsstufe 12 spätestens am zweiten Unterrichtstagim November abgeliefert werden; dieSchule kann in besonderen Fällen eine Fristverlängerunggewähren.(2) 1 Die Schülerin oder der Schüler präsentiertdie Ergebnisse der Seminararbeit, erläutert sieund beantwortet Fragen (Prüfungsgespräch). 2 Inmodernen Fremdsprachen erfolgt dies in der jeweiligenFremdsprache. 3 Bei Arbeiten, an denenmehrere Schülerinnen und Schüler beteiligt waren,ist die Bewertung der individuellen Schülerleistungerforderlich.(3) Die Seminararbeit kann durch einen gleichwertigenBeitrag zu einem vom Staatsministeriumals geeignet anerkannten Wettbewerb ersetzt werden.“33. Der bisherige § 56 wird § 56a.34. In § 57 Abs. 1 Satz 1 Halbsatz 3 werden nach demWort „Facharbeiten“ die Worte „bzw. Seminararbeiten“eingefügt.35. § 58 wird wie folgt geändert:a) In Abs. 4 Satz 2 wird die Zahl „87“ durch dieWorte „87 bzw. 87a“ ersetzt.b) In Abs. 5 werden die Worte „78 Abs. 6 Satz 1“durch die Worte „78 bzw. 78a“ und die Worte„den Jahrgangsstufen 12 und 13 des neunjährigenGymnasiums“ durch die Worte „der Qualifikationsphase“ersetzt.36. § 60 Abs. 3 erhält folgende Fassung:„(3) Im Fach Musik an Musischen Gymnasiensoll die Gesamtnote zu gleichen Teilen aus den beidenBereichen „Klassenunterricht“ (einschließlichGesang) und „Instrument“ gebildet werden.“37. Es wird folgender neuer § 61 eingefügt:„§ 61Bewertung der Leistungenin den Jahrgangsstufen 11 und 12(achtjähriges Gymnasium)(1) 1 In den Jahrgangsstufen 11 und 12 werdendie Leistungen mittels eines Punktesystems bewertet.2 Dieses berücksichtigt die Notenstufen mitder jeweiligen Tendenz nach folgendem Schlüssel:Punkte 15 14 13 12 11 10 9 8 7 6 5 4 3 2 1 0Notenmit + 1 - + 2 - + 3 - + 4 - + 5 - 6Tendenz(2) 1 Die Leistungen in den Fächern werden amEnde eines jeden Ausbildungsabschnitts zu einerHalbjahresleistung zusammengefasst und in einerEndpunktzahl von höchstens 15 Punkten ausgedrückt.2 Sie ergibt sich als Durchschnittswert ausder Punktzahl der Schulaufgabe sowie aus demDurchschnitt der Punktzahlen der kleinen Leistungsnachweise.3 In den Ausbildungsabschnitten11/1 und 11/2 des WissenschaftspropädeutischenSeminars ergibt sich die Halbjahresleistung jeweilsaus dem Durchschnittswert der kleinen Leistungsnachweise.4 Das Ergebnis wird gerundet;eine Aufrundung zur Endpunktzahl 1 ist nichtzulässig. 5 § 60 Abs. 4 gilt entsprechend.(3) 1 Die Fächer Geschichte + Sozialkunde (einstündig)bilden eine gemeinsame Halbjahresleistung,die sich aus den gemäß Abs. 2 Satz 2 gebildetenPunktzahlen pro Fach ergibt, welche im Verhältnis2:1 (Geschichte : Sozialkunde) gewichtetwerden. 2 Bei Belegung des Fachs Sozialkunde(zweistündig) wird sowohl für das Fach Geschichteals auch für das Fach Sozialkunde eine eigeneHalbjahresleistung gemäß Abs. 2 Satz 2 ermittelt.(4) 1 Im Fach Kunst als Abiturprüfungsfach mitbesonderer Fachprüfung (Additum „BildnerischePraxis“) wird zur Ermittlung der Halbjahresleistungdie Punktzahl der Schulaufgabe verdoppeltund die Punktzahl aus den im Additum erbrachtenArbeitsergebnissen verdreifacht; der einfacheDurchschnitt der Punktzahlen der kleinen Leistungsnachweisewird addiert. 2 Die Halbjahresleistungnach Abs. 2 Satz 1 wird ermittelt, indem diesich ergebende Summe durch sechs geteilt wird.(5) 1 Im Fach Musik als Abiturprüfungsfach mitbesonderer Fachprüfung (Additum Instrumentbzw. Gesang) wird zur Ermittlung der Halbjahresleistungdie Punktzahl der Schulaufgabe verdoppeltund die Punktzahl der praktischen Prüfungverdreifacht; der einfache Durchschnitt derPunktzahlen der kleinen Leistungsnachweise wirdaddiert. 2 Die Halbjahresleistung nach Abs. 2 Satz 1wird ermittelt, indem die sich ergebende Summedurch sechs geteilt wird.(6) 1 Im Fach Sport ergibt sich die Punktzahl derHalbjahresleistung als Durchschnittswert aus derdoppelt gewichteten Punktzahl für die praktischenLeistungen im gewählten sportlichen Handlungsfeldsowie der Punktzahl für die anderenkleinen Leistungsnachweise. 2 Im Fach Sport alsAbiturprüfungsfach mit besonderer Fachprüfung(Additum „Sporttheorie“) ergibt sich die Endpunktzahlaus dem Durchschnitt der Punktzahl imFach Sport gemäß Satz 1 und der Punktzahl im Additum„Sporttheorie“, die nach Abs. 2 Satz 2 gebildetwird.(7) 1 Zur Ermittlung der Gesamtleistung in derSeminararbeit wird zunächst die Punktzahl für dieabgelieferte Arbeit verdreifacht und die Punktzahlfür Präsentation mit Prüfungsgespräch addiert.2 Die Summe wird durch 2 geteilt und das Ergebnisgerundet.(8) 1 Für die Gesamtleistung im Projekt-Seminarzur Studien- und Berufsorientierung (besondereLernleistung) werden insgesamt maximal 30 Punktevergeben. 2 Über die Gewichtung der kleinen Leistungsnachweiseentscheidet die Lehrkraft. 3 Bei-


146 KWMBl Nr. 12/2008träge aus einem vom Staatsministerium als geeignetanerkannten Wettbewerb können in die Bewertungeinbezogen werden.“38. Der bisherige § 61 wird § 61a; es wird folgenderAbs. 5a eingefügt:„(5a) § 60 Abs. 4 gilt entsprechend.“39. § 63 Abs. 4 erhält folgende Fassung:„(4) Wird das Vorrücken auf Probe in die Jahrgangsstufe11 des achtjährigen Gymnasiums bzw.12 des neunjährigen Gymnasiums gestattet, gilt§ 30 Abs. 5 bzw. 5a entsprechend.“40. § 65 wird wie folgt geändert:a) In Satz 4 Halbsatz 2 werden nach dem Wort„Jahrgangsstufe“ die Zahl „11“ und das Wort„bzw.“ eingefügt; die Worte „des neunjährigenGymnasiums“ werden gestrichen.b) In Satz 5 werden die Worte „der Jahrgangsstufen12 und 13 des neunjährigen Gymnasiums“durch die Worte „in der Qualifikationsphase“ersetzt.41. In § 66 Abs. 2 Satz 3 werden nach dem Wort „oder“die Worte „in Jahrgangsstufe“ eingefügt.42. § 67 wird wie folgt geändert:a) Es wird folgender neuer Abs. 5 eingefügt:„(5) 1 Ein Rücktritt im Verlauf eines Ausbildungsabschnittsist nicht zulässig. 2 Schülerinnenund Schüler, die in der Qualifikationsphaseam Ende des Ausbildungsabschnitts 11/2 oder12/1 des achtjährigen Gymnasiums zurücktreten,müssen zwei aufeinander folgende Ausbildungsabschnittewiederholen. 3 Bei einemRücktritt am Ende des Ausbildungsabschnitts11/1 muss auch das zweite Halbjahr der Jahrgangsstufe10 wiederholt werden, die Ergebnissedes Ausbildungsabschnitts 11/1 verfallen.4 Schülerinnen und Schüler, die am Ende desAusbildungsabschnitts 11/1 oder 11/2 zurücktreten,haben keinen Anspruch darauf, dassKurse eingerichtet werden, die ihnen die Beibehaltungdes ursprünglich gewählten Kursprogrammsermöglichen. 5 Finden Schülerinnenund Schüler bei Rücktritt am Ende des Ausbildungsabschnitts12/1 ihr Kursprogramm nichtmehr vor, trifft die oder der Ministerialbeauftragteeine Sonderregelung. 6 Behalten zurückgetreteneSchülerinnen und Schüler ihre ursprünglichgewählten Fächer bei, können siewählen, ob sie in die Gesamtqualifikation dasGesamtergebnis des Ausbildungsabschnitts desersten oder des zweiten Durchlaufs einbringen.7 Die Ergebnisse des Projekt-Seminars zur Studien-und Berufsorientierung und des Ausbildungsabschnitts11/2 im WissenschaftspropädeutischenSeminar sowie das Ergebnis der Seminararbeitkönnen auf Antrag der Schülerinoder des Schülers beibehalten werden.“b) Der bisherige Abs. 5 wird Abs. 5a.43. In § 70 Abs. 9 werden die Worte „des neunjährigenGymnasiums“ gestrichen; vor dem Wort „Oberstufe“werden die Worte „Qualifikationsphase der“eingefügt.44. § 71 Abs. 1 wird wie folgt geändert:a) Es wird folgender neuer Satz 2 eingefügt:„ 2 In den Jahrgangsstufen 5 bis 10 sind im Zwischenzeugnisdie Mitarbeit und das Verhaltenzu beurteilen.“b) Der bisherige Satz 2 wird Satz 3.45. Es wird folgender neuer § 72 eingefügt:„§ 72Zeugnis über den Ausbildungsabschnitt(achtjähriges Gymnasium)(1) 1 Für die Ausbildungsabschnitte 11/1, 11/2und 12/1 werden Zeugnisse über den Ausbildungsabschnittnach dem vom Staatsministerium herausgegebenemMuster erstellt. 2 Die Zeugnisseüber die Ausbildungsabschnitte 11/1 und 11/2werden zum Schulhalbjahr und zum Termin desJahreszeugnisses, die Zeugnisse über den Ausbildungsabschnitt12/1 zum ersten Unterrichtstag imFebruar erstellt. 3 Die Zeugnisse über die Ausbildungsabschnittewerden von den Oberstufenkoordinatorinnenbzw. Oberstufenkoordinatoren entworfenund von der Schulleiterin oder dem Schulleiterfestgesetzt.(2) Über die im Ausbildungsabschnitt 12/2 erzieltenErgebnisse erhält die Schülerin oder derSchüler anstelle eines Zeugnisses eine schriftlicheMitteilung mit der Aufforderung, die in die Gesamtqualifikationgemäß § 84 einzubringenden40 Halbjahresleistungen spätestens eine Wochevor Beginn der schriftlichen Abiturprüfung zu benennen.(3) Bei Befreiung vom Unterricht im Fach Sportgilt § 70 Abs. 7 entsprechend.“46. Der bisherige § 72 wird § 72a und wie folgt geändert:a) Abs. 1 wird wie folgt geändert:aa) Satz 3 wird aufgehoben.bb) Der bisherige Satz 4 wird Satz 3.b) In Abs. 2 wird die Zahl „84“ durch die Zahl„84a“ ersetzt.47. In der Überschrift des Teils 6 Abschnitt 1 wird derKlammerzusatz „(neunjähriges Gymnasium)“ gestrichen.48. Es wird folgender neuer § 74 eingefügt:„§ 74Zeitpunkt(achtjähriges Gymnasium)(1) 1 Die Termine für die schriftlichen Prüfungen


KWMBl Nr. 12/2008 147gibt das Staatsministerium bekannt. 2 Die Terminefür die mündlichen und praktischen Prüfungensetzt der Prüfungsausschuss im Rahmen der Fristenfest, die das Staatsministerium bekannt gibt.3 Die Schule unterrichtet die Prüfungsteilnehmerinnenund Prüfungsteilnehmer rechtzeitig überalle Termine.(2) 1 Schülerinnen und Schüler, die an der Abiturprüfungin allen oder einzelnen Fächern infolgeeines nicht von ihnen zu vertretenden Grundesnicht teilnehmen konnten, können die Abiturprüfungoder die nicht abgelegten Teile der Prüfungmit Genehmigung der oder des Ministerialbeauftragtennachholen. 2 Die oder der Ministerialbeauftragtestellt die Aufgaben und legt den Nachterminund die Schule fest, an der die Prüfungnachgeholt wird. 3 Die Prüfung muss spätestens biszum 31. Dezember desselben Jahres nachgeholtsein.“49. Der bisherige § 74 wird § 74a und wie folgt geändert:a) Der Überschrift wird der Klammerzusatz„(neunjähriges Gymnasium)“ angefügt.b) Abs. 1 wird wie folgt geändert:aa) Satz 1 wird aufgehoben.bb) Die bisherigen Sätze 2 bis 4 werden Sätze 1bis 3.50. Es wird folgender neuer § 75 eingefügt:„§ 75Zulassung(achtjähriges Gymnasium)(1) Am Ende der Ausbildungsabschnitte 11/2und 12/1 teilt die Schule, soweit erforderlich, derSchülerin oder dem Schüler schriftlich mit, welcheVoraussetzungen für die Zulassung zur Abiturprüfungnoch zu erbringen sind.(2) Die Schülerin oder der Schüler des Ausbildungsabschnitts12/2 ist zugelassen, wenn sie oderer folgende Voraussetzungen erfüllt:1. Durch die gewählten Abiturprüfungsfächersind die drei Aufgabenfelder nach Maßgabe des§ 49 Abs. 1 abgedeckt.2. Aus Deutsch, Mathematik und einer in der Abiturprüfunggewählten fortgeführten Fremdsprachesind während der Qualifikationsphase mindestens48 Punkte und in den fünf Abiturprüfungsfächerninsgesamt mindestens 100 Punkteerreicht worden.3. In der Punktsumme aus den 40 einzubringendenHalbjahresleistungen sind mindestens 200 Punkteerreicht worden, davon in 32 Halbjahresleistungenje mindestens 5 Punkte.4. In der Seminararbeit und in den Seminaren sindinsgesamt mindestens 24 Punkte erreicht worden.5. Jede einzubringende Halbjahresleistung unddas Projekt-Seminar zur Studien- und Berufsorientierungwurden mit mindestens 1 Punkt bewertet.6. Es sind unter Berücksichtigung des Ausbildungsabschnitts12/2 mindestens die gemäßAnlage 6 vorgeschriebenen 132 Halbjahreswochenstundensowie die vorgeschriebenen Fächerund Seminare als belegt nachgewiesen.7. Die Seminararbeit ist abgeliefert und wederdiese Arbeit noch die Präsentation nach § 56Abs. 2 sind mit 0 Punkten bewertet.8. Es ist der Nachweis erbracht, dass der Unterrichtin einer zweiten Fremdsprache wenigstensim nach § 50 Abs. 4 geforderten Mindestumfangbesucht wurde.(3) 1 Die Schülerin oder der Schüler darf nicht ander Abiturprüfung teilnehmen, wenn sie oder erdie Zulassungsvoraussetzungen des Abs. 2 nichterfüllt oder im Ausbildungsabschnitt 12/2 schriftlichden Rücktritt von der Prüfung erklärt. 2 In diesenFällen gilt die Abiturprüfung als abgelegt undnicht bestanden.(4) Wenn die Voraussetzungen des Abs. 2 nichterfüllt sind, teilt dies die Schule der Schülerin oderdem Schüler schriftlich unter Angabe des Grundesmit.“51. Der bisherige § 75 wird § 75a und wie folgt geändert:a) Der Überschrift wird der Klammerzusatz„(neunjähriges Gymnasium)“ angefügt.b) In Abs. 2 werden in Nr. 1 die Zahl „79“ durch dieZahl „79a“, in Nr. 3 die Zahlen „49“ und „50“durch die Zahlen „49a“ und „50a“ und in Nr. 5die Zahl „85“ durch die Zahl „85a“ ersetzt.52. Es wird folgender neuer § 76 eingefügt:„§ 76Prüfungsausschuss(achtjähriges Gymnasium)(1) 1 Für die Durchführung der gesamten Abiturprüfungwird an der Schule ein Prüfungsausschussgebildet. 2 Aufgabe des Prüfungsausschussesist es,1. über die Besetzung von Fachausschüssen zuentscheiden,2. aus dem Kreis der Mitglieder des jeweiligenFachausschusses je zwei Berichterstattende fürjede Kursgruppe zu bestimmen,3. den Zeitplan für die Durchführung der mündlichenund praktischen Prüfungen zu erstellen,4. über den Antrag einer Schülerin oder einesSchülers auf eine Zusatzprüfung oder die Anordnungeiner Zusatzprüfung in einem schrift-


148 KWMBl Nr. 12/2008lichen Abiturprüfungsfach (vgl. § 81) zu entscheiden,5. den Prüfungsablauf zu überwachen und dieEntscheidungen gemäß § 88 zu treffen,6. die Prüfungsergebnisse festzustellen,7. über einen vorzeitigen Abbruch der Prüfung zuentscheiden,8. über die Zuerkennung der allgemeinen Hochschulreifezu entscheiden.(2) 1 Den Vorsitz des Prüfungsausschussesgemäß Art. 54 Abs. 2 BayEUG hat die Schulleiterinoder der Schulleiter, soweit das Staatsministeriumnicht eine Ministerialkommissärin oder einen Ministerialkommissärbestellt. 2 Alle Prüfungsangelegenheiten,die nicht dem Prüfungsausschuss, denFachausschüssen oder deren Unterausschüssendurch diese Schulordnung zugewiesen werden,sind von der oder dem Vorsitzenden des Prüfungsausschusseszu erledigen.(3) 1 Dem Prüfungsausschuss gehören neben deroder dem Vorsitzenden an:1. Die Schulleiterin oder der Schulleiter, wenn dasStaatsministerium eine Ministerialkommissärinoder einen Ministerialkommissär bestellt,2. die ständige Stellvertreterin oder der ständigeStellvertreter,3. die Oberstufenkoordinatorinnen bzw. Oberstufenkoordinatoren.2 Die oder der Vorsitzende kann bis zu drei weitereLehrkräfte in den Prüfungsausschuss berufen.3 § 78 Abs. 3 bleibt unberührt.(4) Das Staatsministerium kann für jede öffentlicheoder staatlich anerkannte Schule eine Ministerialkommissärinoder einen Ministerialkommissärinsbesondere mit folgenden Befugnissenbestellen:1. Vorsitz im Prüfungsausschuss,2. Berufung von Lehrkräften anderer Schulen inden Prüfungsausschuss und in die Fachausschüsse,3. Überprüfung der in den Ausbildungsabschnitten11/1 bis 12/2 erzielten Ergebnisse anhandder Leistungsnachweise und Überprüfung derErgebnisse der schriftlichen Abiturprüfungsarbeitenanhand der schriftlichen Arbeiten undnach Anhörung des Prüfungsausschusses Änderungder Bewertung der Abiturprüfungsaufgaben.“53. Der bisherige § 76 wird § 76a und wie folgt geändert:a) Der Überschrift wird der Klammerzusatz„(neunjähriges Gymnasium)“ angefügt.b) In Abs. 2 Satz 3 wird die Zahl „78“ durch dieZahl „78a“ ersetzt.54. Es wird folgender neuer § 77 eingefügt:„§ 77Fachausschüsse, Unterausschüsse(achtjähriges Gymnasium)(1) 1 Die Fachausschüsse bestehen aus mindestenszwei Mitgliedern, die die Lehrbefähigung imjeweiligen Fach haben sollen. 2 Die oder der Vorsitzendewird von der oder dem Vorsitzenden des Prüfungsausschussesbestellt. 3 Aufgabe eines jedenFachausschusses ist es,1. die ggf. erforderliche Auswahl von Aufgabenbei der Prüfung zu treffen,2. die Ergebnisse der schriftlichen Prüfungen zusammenzustellen,3. die mündlichen und praktischen Prüfungendurchzuführen und zu bewerten sowie jeweilseine Niederschrift anzufertigen.(2) 1 Die oder der Vorsitzende des Prüfungsausschusseskann Unterausschüsse, bestehend ausmindestens zwei Mitgliedern der Fachausschüsse,einsetzen; ein Mitglied wird zur oder zum Vorsitzendenbestellt. 2 Unterausschüsse übernehmendie Aufgaben nach Abs. 1 Satz 3 Nr. 3.“55. Der bisherige § 77 wird § 77a; der Überschrift wirdder Klammerzusatz „(neunjähriges Gymnasium)“angefügt.56. Es wird folgender neuer § 78 eingefügt:„§ 78Verfahren(achtjähriges Gymnasium)(1) Die Vorsitzenden der Ausschüsse bestimmenjeweils ein Mitglied des Ausschusses für dieSchriftführung, das über den Gesamtverlauf derTätigkeit des Ausschusses eine Niederschrift fertigt.(2) Die oder der Vorsitzende des Prüfungsausschussesist berechtigt, in die Prüfungsvorgängeeinzugreifen und selbst Fragen zu stellen.(3) Für die Beschlussfassung von Prüfungs-,Fach- und Unterausschüssen gilt § 8 entsprechend.“57. Der bisherige § 78 wird § 78a und wie folgt geändert:a) Der Überschrift wird der Klammerzusatz„(neunjähriges Gymnasium)“ angefügt.b) In Abs. 4 Satz 6 wird die Zahl „76“ durch dieZahl „76a“ ersetzt.58. Es wird folgender neuer § 79 eingefügt:„§ 79Prüfungsgegenstände(achtjähriges Gymnasium)(1) 1 Die Abiturprüfung erstreckt sich auf fünf


KWMBl Nr. 12/2008 149verschiedene Fächer. 2 Verpflichtende Abiturprüfungsfächersind Deutsch und Mathematik (Abiturprüfungsfächereins und zwei), mindestens einefortgeführte Fremdsprache sowie ein Fach ausdem gesellschaftswissenschaftlichen Aufgabenfeld;für den Fall des gleichzeitigen Erwerbs desAbiturs und des Baccalauréats trifft das Staatsministeriumeine gesonderte Regelung. 3 Wählbarsind Fächer gemäß Anlage 4 und Anlage 5 Nr. 1. 4 Essind insbesondere folgende Bedingungen zu erfüllen:1. Die Fächer Kunst und Musik können als schriftlichesund Sport kann als schriftliches undmündliches Abiturprüfungsfach (besondereFachprüfung) nur gewählt werden, wenn dasgeforderte Additum belegt wird.2. Sozialkunde als eigenständiges Prüfungsfachkann nur gewählt werden, wenn in der Jahrgangsstufe10 ein Wirtschafts- und SozialwissenschaftlichesGymnasium besucht unddas Fach gemäß Anlage 6 zweistündig belegtwurde.3. Die Wahl von Religionslehre, ggf. Ethik, als Abiturprüfungsfachist nur bei Nachweis des Besuchsdieses Fachs in der Jahrgangsstufe 10 zulässig.Hat eine Schülerin oder ein Schüler beimEintritt in die Jahrgangsstufe 11 von Religionslehrezu Ethik gewechselt oder umgekehrt, istdas neue Fach als Abiturprüfungsfach zulässig,wenn sie oder er zu Beginn der Jahrgangsstufe11 durch eine Feststellungsprüfung nachgewiesenhat, dass sie oder er sich die Kenntnisse derJahrgangsstufe 10 angeeignet hat; bei einemspäteren Wechsel scheiden die Fächer Religionslehre,ggf. Ethik, als Abiturprüfungsfächeraus.4. Spät beginnende Fremdsprachen sowie Wirtschaftsinformatikund SozialwissenschaftlicheArbeitsfelder können nur mündliches Abiturprüfungsfachsein.(2) 1 Die Abiturprüfung wird in den FächernDeutsch und Mathematik (Abiturprüfungsfächer 1und 2) in schriftlicher Form durchgeführt. 2 Bei denweiteren Abiturprüfungsfächern entscheiden dieSchülerinnen und Schüler, welches Fach inschriftlicher Form (Abiturprüfungsfach 3) undwelche beiden Fächer (Abiturprüfungsfach 4 und5) in mündlicher Form (Kolloquium) geprüft werden.3 Die schriftliche Prüfung in den modernenFremdsprachen wird durch einen mündlichenPrüfungsteil ergänzt, der im Ausbildungsabschnitt12/2 möglichst als Partner- oder Gruppenprüfungvor dem schriftlichen Teil abgehaltenwird. 4 In den schriftlichen Abiturprüfungsfächernwird auf Antrag der Schülerinnen und Schüleroder auf Anordnung des Prüfungsausschusses einemündliche Zusatzprüfung (vgl. § 81) durchgeführt.(3) Inhaltliche Grundlage der Abiturprüfung imeinzelnen Fach sind unbeschadet der Schwerpunktbildunggemäß Anlage 9 die Lernziele unddie Lerninhalte der vier Ausbildungsabschnitteder Jahrgangsstufen 11 und 12 unter Einbeziehungvon Grundkenntnissen aus den früheren Jahrgangsstufen.(4) 1 Ist Kunst oder Musik schriftliches Abiturprüfungsfach,tritt an die Stelle der schriftlichenPrüfung eine besondere Fachprüfung, die nebeneinem schriftlichen auch einen fachpraktischenTeil umfasst. 2 In diesem Fall bezieht sich die Prüfungauch auf das Additum.(5) 1 Ist Sport schriftliches oder mündliches Abiturprüfungsfach,besteht die Prüfung aus einer besonderenFachprüfung, die auch einen fachpraktischenTeil umfasst. 2 In beiden Fällen bezieht sich diePrüfung auch auf das Additum. 3 Der mündlichtheoretischeTeil der mündlichen Abiturprüfungwird gemäß § 81, der sportartspezifisch praxisbezogeneTeil gemäß Anlage 8 Nr. 19 durchgeführt."59. Der bisherige § 79 wird § 79a; der Überschrift wirdder Klammerzusatz „(neunjähriges Gymnasium)“angefügt.60. Es wird folgender neuer § 80 eingefügt:„§ 80Schriftliche Prüfung(achtjähriges Gymnasium)(1) 1 Das Staatsministerium stellt die Aufgabenzentral für die schriftlichen Prüfungen und für diebesonderen Fachprüfungen. 2 Das Staatsministeriumkann anordnen, dass ersatzweise von denSchulen zu erstellende Aufgaben bereitgehaltenwerden.(2) 1 Soweit die Schule aus den vom Staatsministeriumzentral gestellten Aufgaben eine Auswahltreffen muss, geschieht dies durch die Fachausschüsserechtzeitig am Morgen vor Beginn der Prüfung,wenn nicht ein anderes Datum angegebenwird. 2 Für Schülerinnen und Schüler aus demselbenKurs müssen dieselben Aufgaben ausgewähltwerden.(3) 1 Während der Prüfung führen ständig mindestenszwei Lehrkräfte Aufsicht. 2 Die Schülerinnenund Schüler dürfen den Prüfungsraum währendder Prüfung nur mit Erlaubnis einer der aufsichtsführendenLehrkräfte verlassen; die Erlaubnisdarf jeweils nur einer Schülerin bzw. einemSchüler erteilt werden.(4) 1 Art und Umfang der Aufgabenstellung sowiedie Auswahl aus mehreren Aufgaben bemisstsich nach Anlage 8. 2 § 54 Abs. 6 gilt entsprechend.“61. Der bisherige § 80 wird § 80a; der Überschrift wirdder Klammerzusatz „(neunjähriges Gymnasium)“angefügt.62. Es wird folgender neuer § 81 eingefügt:„§ 81Mündliche Prüfung(achtjähriges Gymnasium)(1) 1 Mündliche Prüfungen sind das Kolloquiumund die Zusatzprüfung (vgl. Anlage 9). 2 Diese Prüfungensind Einzelprüfungen. 3 Der Zeitplan fürdie Prüfungen wird den Schülerinnen und Schülernspätestens am Tag vor der Prüfung bekannt


150 KWMBl Nr. 12/2008gegeben. 4 In den modernen Fremdsprachen erhaltendie Schülerinnen und Schüler eine Textvorlageund/oder einen Hörtext; die Prüfungen finden inder jeweiligen Fremdsprache statt. 5 Die Schülerinoder der Schüler darf sich auf das Kolloquium etwa30 Minuten und auf die Zusatzprüfung etwa 20Minuten unter Aufsicht vorbereiten und dabeiAufzeichnungen als Grundlage für die Ausführungenmachen. 6 Die Zusatzprüfung dauert in der Regel20 Minuten, das Kolloquium in der Regel 30 Minuten.7 § 88 gilt entsprechend; dabei gilt das Kolloquiuminsgesamt als eine Prüfung.(2) 1 Das Kolloquium gliedert sich in zwei Prüfungsteilevon je etwa 15 Minuten Dauer:1. Kurzreferat der Schülerin oder des Schülerszum gestellten Thema (ca. 10 Minuten) aus demgewählten Prüfungsschwerpunkt sowie ein Gesprächüber das Kurzreferat;2. Gespräch zu Problemstellungen aus zwei weiterenAusbildungsabschnitten.2 Der Prüfungsausschuss benennt rechtzeitig dieThemenbereiche der Kolloquiumsprüfung (mehrals zwei pro Halbjahr). 3 Die Themenbereiche sindallen vier Ausbildungsabschnitten zu entnehmen.4 Spätestens vier Wochen vor dem vom Prüfungsausschussfestgesetzten Prüfungstermin entscheidetsich die Schülerin oder der Schüler für einender angebotenen Themenbereiche. 5 Aus dem gewähltenThemenbereich legt der zuständige Fachausschussdie Themen für die Kurzreferate fest.6 Das Thema wird der Schülerin oder dem Schüleretwa 30 Minuten vor Prüfungsbeginn schriftlichbekannt gegeben. 7 Bei experimentell zu bearbeitendenThemen beträgt die Vorbereitungszeit etwa120 Minuten.(3) 1 Die Schülerin oder der Schüler hat eine Zusatzprüfungspätestens am Tag nach Bekanntgabedes Ergebnisses der schriftlichen Prüfung beimPrüfungsausschuss schriftlich zu beantragen; einRücktritt ist spätestens an dem der mündlichenPrüfung vorangehenden Schultag dem Prüfungsausschussschriftlich mitzuteilen. 2 Der Prüfungsausschussist berechtigt, eine Schülerin oder einenSchüler in die Zusatzprüfung zu verweisen. 3 DerPrüfungsausschuss kann von der Durchführungeiner Zusatzprüfung absehen, wenn auf Grund derErgebnisse der schriftlichen Prüfung und der sonstigenvorliegenden Teile der Gesamtqualifikationein Bestehen der Abiturprüfung nicht mehr möglichist (vorzeitiger Abbruch). 4 Die Prüfung istdann nicht bestanden.“63. Der bisherige § 81 wird § 81a; der Überschrift wirdder Klammerzusatz „(neunjähriges Gymnasium)“angefügt.64. Es wird folgender neuer § 82 eingefügt:„§ 82Bewertung der Prüfungsleistungen(achtjähriges Gymnasium)(1) 1 Für die Bewertung der Prüfungsleistungenwird das Punktesystem des § 61 Abs. 1 verwendet.2 § 58 gilt entsprechend.(2) 1 Die schriftlichen Prüfungsarbeiten werdengesondert von den beiden gemäß § 76 bestimmtenBerichterstatterinnen oder Berichterstattern korrigiertund bewertet. 2 Kommt eine Einigung nichtzustande, wird die Punktzahl von der oder demVorsitzenden des Prüfungsausschusses oder voneiner Prüferin oder einem Prüfer festgesetzt, diesie oder er bestimmt hat.(3) 1 Die Leistungen in den mündlichen undpraktischen Prüfungen bewertet der zuständigeAusschuss. 2 Abs. 2 Satz 2 gilt entsprechend. 3 Beider Bewertung der mündlichen Prüfungen ist nebenden fachlichen Kenntnissen und Fähigkeitendie Gesprächsfähigkeit angemessen zu berücksichtigen.“65. Der bisherige § 82 wird § 82a und wie folgt geändert:a) Der Überschrift wird der Klammerzusatz„(neunjähriges Gymnasium)“ angefügt.b) Abs. 1 wird wie folgt geändert:aa) In Satz 1 wird die Zahl „61“ durch die Zahl„61a“ ersetzt.bb) Satz 2 erhält folgende Fassung:„ 2 § 58 gilt entsprechend.“c) In Abs. 2 Satz 1 wird die Zahl „76“ durch dieZahl „76a“ ersetzt.d) In Abs. 3 Satz 4 wird die Zahl „81“ durch dieZahl „81a“ ersetzt.66. Es wird folgender neuer § 83 eingefügt:„§ 83Festsetzung des Prüfungsergebnisses(achtjähriges Gymnasium)(1) 1 Das Ergebnis der Prüfungsleistungen in denAbiturprüfungsfächern wird dadurch festgesetzt,dass die jeweils erzielten Punktzahlen vervierfachtwerden. 2 Wird in einem schriftlichen Prüfungsfachhingegen auch eine Zusatzprüfung nach§ 81 durchgeführt, so werden die beiden Prüfungsteileim Verhältnis 2 : 1 gewertet. 3 Das Endergebniswird nach der in Anlage 11 aufgeführten Formelberechnet. 4 In den modernen Fremdsprachen werdender schriftliche und der mündliche Prüfungsteil(§ 79 Abs. 2 Satz 3) im Verhältnis 5 : 1 gewertetund das Endergebnis nach der in Anlage 11 aufgeführtenFormel berechnet.(2) Wurde Kunst oder Musik als schriftlichesAbiturprüfungsfach mit besonderer Fachprüfungoder Sport als schriftliches oder mündliches Abiturprüfungsfachmit besonderer Fachprüfung gewählt,gilt Folgendes:1. Wenn eine Zusatzprüfung nicht abgelegt wurde,werden die Ergebnisse des schriftlichen bzw.mündlichen und des praktischen Teils der besonderenFachprüfung addiert; die sich ergebendeSumme wird verdoppelt.


KWMBl Nr. 12/2008 1512. Wenn eine Zusatzprüfung abgelegt wurde, werdendie Ergebnisse des schriftlichen bzw. mündlichenund des praktischen Teils der besonderenFachprüfung addiert und die sich ergebendeSumme vervierfacht; die Punktzahl für die Zusatzprüfungwird vervierfacht. Die zwei sich ergebendenPunktwerte werden addiert. Die Summewird durch drei geteilt.“67. Der bisherige § 83 wird § 83a; der Überschrift wirdder Klammerzusatz „(neunjähriges Gymnasium)“angefügt.68. Es wird folgender neuer § 84 eingefügt:„§ 84Festsetzung der Gesamtqualifikation(achtjähriges Gymnasium)(1) 1 Aus den in den Ausbildungsabschnitten11/1 bis 12/2 eingebrachten Leistungen (Block 1)und den in der Abiturprüfung erzielten Leistungen(Block 2) wird eine Gesamtpunktzahl ermittelt.2 Dabei sind im Block 1 höchstens 600 Punkte undim Block 2 höchstens 300 Punkte zu erreichen.(2) 1 In Block 1 sind einzubringen (vgl. Anlage10)1. die in den Ausbildungsabschnitten 11/1 bis 12/2erzielten Ergebnisse in den Abiturprüfungsfächern,2. aus den weiteren Fächern des Pflicht- undWahlpflichtbereichs ohne Sporta) drei Halbjahresleistungen, soweit sie in vierAusbildungsabschnitten verpflichtend zubelegen waren,b) eine Halbjahresleistung, soweit sie in zweiAusbildungsabschnitten verpflichtend zubelegen war.Dabei ist sicherzustellen, dass aus den Naturwissenschaften(Biologie, Physik, Chemie) vierHalbjahresleistungen eingebracht werden.3. die Halbjahresleistungen aus den Ausbildungsabschnitten11/1 und 11/2 des WissenschaftspropädeutischenSeminars;4. das in der Seminararbeit (nach § 61 Abs. 7) erzielteErgebnis und5. die gemäß § 61 Abs. 8 bewertete Leistung ausdem Projekt-Seminar zur Studien- und Berufsorientierung;6. weitere Halbjahresleistungen, so dass insgesamt40 Halbjahresleistungen berücksichtigtwerden.2 Halbjahresleistungen aus Kursen, die nach § 50Abs. 7 als nicht belegt gelten, können nicht eingebrachtwerden.(3) In Block 2 sind die Ergebnisse in den Abiturprüfungsfächern(§ 83) einzubringen.“69. Der bisherige § 84 wird § 84a und wie folgt geändert:a) Der Überschrift wird der Klammerzusatz„(neunjähriges Gymnasium)“ angefügt.b) In Abs. 1 wird in Nr. 1 die Zahl „72“ durch dieZahl „72a“ und in Nr. 3 die Zahl „83“ durch dieZahl „83a“ ersetzt.c) In Abs. 2 werden die Zahlen „49“ und „50“durch die Zahlen „49a“ und „50a“ ersetzt.70. Es wird folgender neuer § 85 eingefügt:„§ 85Zuerkennung der allgemeinen Hochschulreife(achtjähriges Gymnasium)(1) Die allgemeine Hochschulreife wird derSchülerin oder dem Schüler zuerkannt, wenn1. die Zulassungsvoraussetzungen nach § 75 erfülltsind,2. alle verpflichtend vorgeschriebenen Prüfungenabgelegt wurden,3. keines der nach § 83 errechneten Prüfungsergebnisseweniger als 4 Punkte (vierfache Wertung)beträgt,4. die Punktsumme der Abiturprüfung (§ 83) mindestens100 beträgt,5. in mindestens drei der fünf Abiturprüfungsfächer,darunter zwei der Fächer Deutsch, Mathematikund fortgeführte Fremdsprache, inden nach § 83 ermittelten Prüfungsergebnissenmindestens 20 Punkte erreicht wurden und6. in der Gesamtqualifikation mindestens 300Punkte erzielt wurden.(2) Die Gesamtqualifikation der Schülerin oderdes Schülers, die oder der alle Voraussetzungen desAbs. 1 erfüllt hat, wird in einer Durchschnittsnote(in Ziffern und Worten) ausgedrückt, die unter Anwendungder Tabelle zur Umrechnung der Punktzahlder Gesamtqualifikation (Anlage 12) als Noteauf eine Dezimalstelle ohne Rundung festgesetztwird.“71. Der bisherige § 85 wird § 85a und wie folgt geändert:a) Der Überschrift wird der Klammerzusatz„(neunjähriges Gymnasium)“ angefügt.b) In Abs. 1 wird in Nr. 3 die Zahl „56“ durch dieZahl „56a“, in Nr. 5 die Zahl „83“ durch die Zahl„83a“, in Nr. 6 die Zahl „83“ durch die Zahl„83a“, in Nr. 7 die Zahl „84“ durch die Zahl„84a“ und in Nr. 9 die Zahl „50“ durch die Zahl„50a“ ersetzt.c) In Abs. 2 wird die Absatzbezeichnung „(3)“durch die Absatzbezeichnung „(2)“ ersetzt.


152 KWMBl Nr. 12/200872. Es wird folgender neuer § 86 eingefügt:„§ 86Zeugnis der allgemeinen Hochschulreife(achtjähriges Gymnasium)(1) Schülerinnen und Schüler, die alle Voraussetzungendes § 85 erfüllt haben, erhalten einZeugnis nach dem vom Staatsministerium herausgegebenemMuster, das die Befähigung zum Hochschulstudiumausspricht.(2) Eine Wiederholung der Abiturprüfung darfim Abiturzeugnis nicht vermerkt werden.(3) 1 Bemerkungen über die Gesamtpersönlichkeitder Schülerin oder des Schülers werden in dasAbiturzeugnis nicht aufgenommen. 2 Auf Antragder Schülerin oder des Schülers sind herausragendeLeistungen in Chor oder Orchester sowie dieTätigkeit in der Schülermitverantwortung oderähnliche Tätigkeiten zu vermerken.(4) 1 Schülerinnen und Schüler, die das Latinumund/oder Graecum erworben haben, erhalten imAbiturzeugnis einen entsprechenden Vermerk. 2 Inden modernen Fremdsprachen werden die erreichtenNiveaustufen nach dem Gemeinsamen europäischenReferenzrahmen für Sprachen angegeben.(5) Der Termin für die Ausstellung und Aushändigungdes Zeugnisses der allgemeinen Hochschulreifewird jährlich vom Staatsministeriumdurch Bekanntmachung festgelegt.(6) 1 Schülerinnen und Schüler des Ausbildungsabschnitts12/2, denen die allgemeine Hochschulreifenicht zuerkannt werden konnte (§ 75Abs. 3, § 85), erhalten ein Zeugnis über diesen Ausbildungsabschnittmit dem Vermerk, dass sie sichder Abiturprüfung ohne Erfolg unterzogen haben.2 Dabei bleiben die in der Prüfung erzielten Ergebnisseaußer Betracht, auch wird eine Bescheinigunghierüber nicht ausgestellt.“73. Der bisherige § 86 wird § 86a und wie folgt geändert:a) Der Überschrift wird der Klammerzusatz„(neunjähriges Gymnasium)“ angefügt.b) In Abs. 1 wird die Zahl „85“ durch die Zahl„85a“ ersetzt.c) In Abs. 6 werden die Zahlen „75“ und „85“durch die Zahlen „75a“ und „85a“ ersetzt.74. Es wird folgender neuer § 87 eingefügt:„§ 87Verhinderung der Teilnahme(achtjähriges Gymnasium)(1) 1 Erkrankungen, die die Teilnahme einerSchülerin oder eines Schülers an der Abiturprüfungverhindern, sind unverzüglich durch ärztlichesZeugnis nachzuweisen; die Schule kann dieVorlage eines schulärztlichen Zeugnisses verlangen.2 § 58 Abs. 3 gilt entsprechend.(2) 1 Versäumt eine Schülerin oder ein Schülereine Prüfung, gilt dieser Prüfungsteil als nicht abgelegtim Sinn des § 85 Abs. 1 Nr. 2, es sei denn, sieoder er hat das Versäumnis nicht zu vertreten. 2 ImFall einer Zusatzprüfung nach § 81 wird dieserPrüfungsteil mit 0 Punkten bewertet.(3) Die Einräumung eines Nachtermins richtetsich nach § 74 Abs. 2.“75. Der bisherige § 87 wird § 87a und wie folgt geändert:a) Der Überschrift wird der Klammerzusatz„(neunjähriges Gymnasium)“ angefügt.b) In Abs. 2 Satz 1 wird die Zahl „85“ durch dieZahl „85a“ ersetzt.c) In Abs. 3 wird die Zahl „74“ durch die Zahl„74a“ ersetzt.76. In § 88 Abs. 1 Satz 1 werden die Worte „abgenommenund“ gestrichen.77. Es wird folgender neuer § 89 eingefügt:„§ 89Prüfungswiederholung(achtjähriges Gymnasium)(1) Eine bestandene Abiturprüfung darf nichtwiederholt werden.(2) 1 Eine nicht bestandene Abiturprüfung kannnur einmal wiederholt werden. 2 Dabei schließt dieWiederholung alle Prüfungsteile ein.(3) 1 Für eine Schülerin oder einen Schüler, dieoder der die Abiturprüfung gemäß Art. 54 Abs. 5Satz 3 BayEUG wiederholt, verfallen die im erstenDurchlauf der Ausbildungsabschnitte 12/1 und12/2 erzielten Ergebnisse. 2 Das Ergebnis der Seminararbeitbleibt erhalten. 3 § 67 Abs. 5 Satz 7 giltentsprechend.(4) Für den Fall, dass die Ausbildungsabschnitte12/1 und 12/2 nicht wiederholt werden, kann dieWiederholungsprüfung nur in Form der Abiturprüfungals andere Bewerberin oder als andererBewerber abgelegt werden.“78. Der bisherige § 89 wird § 89a und wie folgt geändert:a) Der Überschrift wird der Klammerzusatz„(neunjähriges Gymnasium)“ angefügt.b) In Abs. 3 Satz 5 wird die Zahl „61“ durch dieZahl „61a“ ersetzt.79. In der Überschrift des Teils 6 Abschnitt 2 wird derKlammerzusatz „(neunjähriges Gymnasium)“ gestrichen.80. Es wird folgender neuer § 90 eingefügt:„§ 90Allgemeines(achtjähriges Gymnasium)(1) 1 Bewerberinnen und Bewerber, die an der


KWMBl Nr. 12/2008 153von ihnen besuchten Schule die allgemeine Hochschulreifenicht erlangen können oder die keinerSchule angehören, können als andere Bewerberinnenund Bewerber die Abiturprüfung an den öffentlichenGymnasien ablegen. 2 Hierzu zähltnicht, wer in dem Schuljahr, in dem er sich der Abiturprüfungunterziehen will, Schülerin oderSchüler der Jahrgangsstufe 12 eines öffentlichenoder staatlich anerkannten Gymnasiums, einesAbendgymnasiums oder Kollegs war.(2) 1 Die öffentliche Schule nimmt die Anmeldungentgegen und unterrichtet umgehend dieoder den Ministerialbeauftragten. 2 Sie führt diePrüfung durch, falls nicht die oder der Ministerialbeauftragteeine andere prüfende Schule festsetzt.3 Die oder der Ministerialbeauftragte kann auchdie Beteiligung von Lehrkräften anderer öffentlicherSchulen veranlassen.(3) Für die Abiturprüfung gelten die Bestimmungenüber die Abiturprüfung für Schülerinnenund Schüler öffentlicher und staatlich anerkannterGymnasien, soweit nachfolgend nichts anderesbestimmt ist.“81. Der bisherige § 90 wird § 90a und wie folgt geändert:a) Der Überschrift wird der Klammerzusatz„(neunjähriges Gymnasium)“ angefügt.b) Abs. 3 erhält folgende Fassung:„(3) Für die Abiturprüfung gelten die Bestimmungenüber die Abiturprüfung für Schülerinnenund Schüler öffentlicher und staatlichanerkannter Gymnasien, soweit nachfolgendnichts anderes bestimmt ist.“82. Es wird folgender neuer § 91 eingefügt:„§ 91Zulassung(achtjähriges Gymnasium)(1) 1 Die Bewerberinnen und Bewerber bedürfender Zulassung, die bis spätestens 1. Dezember beider Schule schriftlich zu beantragen ist, an der diePrüfung abgelegt werden soll. 2 Das Staatsministeriumlegt gesondert fest, welche Unterlagen dieBewerberinnen und Bewerber der Schule vorzulegenhaben.(2) 1 Die Bewerber müssen ihren Wohnsitz inBayern haben. 2 Für Schülerinnen und Schülerstaatlich genehmigter Ersatzschulen kann die oderder Ministerialbeauftragte hiervon Ausnahmengewähren.(3) 1 Über die Zulassung entscheidet die Schuledurch schriftlichen Bescheid; die Zulassung ist nurwirksam für die Schule, an der die Bewerberinoder der Bewerber zur Prüfung zugelassen wordenist. 2 Die Zulassung ist zu versagen, wenn die Bewerberinoder der Bewerber1. bereits zweimal erfolglos die Prüfung zur Erlangungeiner Fachhochschulreife, einer fachgebundenenHochschulreife oder einer allgemeinenHochschulreife abgelegt hat;2. zur gleichen Prüfung an einer anderen Stelle zugelassenwurde, diese Prüfung aber noch nichtabgeschlossen ist;3. keine zureichende Erklärung über die Fächerwahlabgegeben hat;4. eine bestandene Abiturprüfung wiederholenwill.“83. Der bisherige § 91 wird § 91a und wie folgt geändert:a) Der Überschrift wird der Klammerzusatz„(neunjähriges Gymnasium)“ angefügt.b) In Abs. 1 Nr. 8 wird die Zahl „92“ durch die Zahl„92a“ ersetzt.c) Es wird folgender Abs. 1a eingefügt:„(1a) 1 Die Bewerber müssen ihren Wohnsitzin Bayern haben. 2 Für Schülerinnen und Schülerstaatlich genehmigter Ersatzschulen kanndie oder der Ministerialbeauftragte hiervonAusnahmen gewähren.“84. Es wird folgender neuer § 92 eingefügt:„§ 92Prüfungsgegenstände und -verfahren(achtjähriges Gymnasium)(1) 1 Gegenstand der Prüfung sind acht Prüfungsfächer.2 Unter den Prüfungsfächern müssensich Deutsch, Geschichte, Mathematik, eine Naturwissenschaftund zwei Fremdsprachen befinden.3 Vier Fächer werden schriftlich und auf Antragder Bewerberin oder des Bewerbers oder aufAnordnung des Prüfungsausschusses auch mündlichgeprüft (erster Prüfungsteil); vier weitereFächer werden nur mündlich geprüft (zweiter Prüfungsteil).4 Sie oder er kann nur solche Fächerwählen, die auch für Schülerinnen und Schüler derGymnasien als Prüfungsfächer wählbar sind. 5 DerAntrag auf Zulassung zur mündlichen Zusatzprüfungin den Fächern des ersten Prüfungsteils istspätestens am Tag nach Bekanntgabe der Ergebnisseder schriftlichen Prüfung der Fächer des erstenPrüfungsteils dem Prüfungsausschuss schriftlicheinzureichen.(2) 1 Die vier Fächer des ersten Prüfungsteilsmüssen die drei Aufgabenfelder gemäß § 49 abdecken.2 Für die schriftliche Prüfung in denFächern eins bis drei des ersten Prüfungsteils werdendie zentral gestellten Abiturprüfungsaufgabenmit den hierfür vorgesehenen Bearbeitungszeitenund Auswahlregeln verwendet. 3 Unter diesenFächern müssen sich die Fächer Deutsch undMathematik befinden. 4 Im vierten Fach des erstenPrüfungsteils erfolgt die Aufgabenstellung durchdie prüfende Schule bei einer Bearbeitungszeitvon 180 Minuten; dabei soll die Vorbereitung deranderen Bewerberin oder des anderen Bewerbersnach Maßgabe der Anlage 9 nach Möglichkeitberücksichtigt werden. 5 Die mündlichen Zusatzprüfungenin den Fächern des ersten Prüfungsteilsder Hauptprüfung dauern in der Regel 20 Minutenund entsprechen den Regelungen für das reguläreAbitur.


154 KWMBl Nr. 12/2008(3) 1 Die Bewerberin oder der Bewerber wähltunter Berücksichtigung von Abs. 1 die vier Fächerdes zweiten Prüfungsteils, die nicht bereits Gegenstandder schriftlichen Prüfung sein dürfen. 2 Diemündliche Prüfung dauert für jedes der vierFächer in der Regel 30 Minuten, die Vorbereitungszeitbeträgt 30 Minuten. 3 In den modernen Fremdsprachenfindet die mündliche Prüfung in der jeweiligenFremdsprache statt. 4 Den Prüfungsanforderungenliegen unbeschadet notwendigerGrundkenntnisse jeweils die Lerninhalte der letztenbeiden Kurshalbjahre zugrunde, die von Schülerinnenund Schülern öffentlicher Gymnasienverpflichtend zu belegen wären. 5 Der Ablauf derPrüfung entspricht dem Kolloquium. 6 Nach Möglichkeitsollte nur eine mündliche Prüfung an einemTag stattfinden.(4) 1 Auf Wunsch der Bewerberin oder des Bewerberskönnen zwei der vier mündlichen Prüfungenin der Woche vor Beginn der schriftlichen Abiturprüfungenstattfinden. 2 Sollten in diesen beidenPrüfungen die Bedingungen von § 93 Abs. 2 bereitsnicht erfüllt werden, so wird die Prüfung abgebrochen.3 Die Ergebnisse werden ansonsten erstnach Abschluss der schriftlichen Prüfungen mitgeteilt.“85. Der bisherige § 92 wird § 92a und wie folgt geändert:a) Der Überschrift wird der Klammerzusatz„(neunjähriges Gymnasium)“ angefügt.b) In Abs. 2 Satz 2 wird die Zahl „91“ durch dieZahl „91a“ ersetzt.c) In Abs. 3 Satz 1 Nr. 2 wird die Zahl „79“ durchdie Zahl „79a“ ersetzt.d) Abs. 4 wird wie folgt geändert:aa) In Satz 4 wird die Zahl „81“ durch die Zahl„81a“ ersetzt.bb) In Satz 6 wird die Zahl „50“ durch die Zahl„50a“ ersetzt.86. Es wird folgender neuer § 93 eingefügt:„§ 93Festsetzung des Prüfungsergebnissesund der Gesamtqualifikation(achtjähriges Gymnasium)(1) 1 Die Gesamtpunktzahl in den Fächern desersten Prüfungsteils wird gemäß Anlage 13a ermittelt.2 Der erste Prüfungsteil ist bestanden,wenn1. kein Fach mit 0 Punkten abgeschlossen wurde,2. insgesamt mindestens 220 Punkte erreicht wurdenund3. in mindestens zwei der vier Fächer wenigstens 5Punkte der einfachen Wertung erreicht wurden,davon eines mit erhöhtem Anforderungsniveau.3 Sind diese Bedingungen nicht erfüllt, so wird diePrüfung nach dem ersten Prüfungsteil abgebrochen.(2) 1 Die Gesamtpunktzahl in den Fächern deszweiten Prüfungsteils wird gemäß Anlage 13a ermittelt.2 Der zweite Prüfungsteil ist bestanden,wenn1. kein Fach mit 0 Punkten abgeschlossen wurde,2. insgesamt mindestens 80 Punkte erreicht wurdenund3. in mindestens zwei der vier Fächer wenigstens5 Punkte der einfachen Wertung erreicht werden.(3) Die Summe aus den Gesamtpunktzahlen deracht Prüfungsfächer ergibt die Punktzahl der Gesamtqualifikation.“87. Der bisherige § 93 wird § 93a; der Überschrift wirdder Klammerzusatz „(neunjähriges Gymnasium)“angefügt.88. Es wird folgender neuer § 94 eingefügt:„§ 94Zuerkennung der allgemeinen Hochschulreife,Wiederholung und Rücktritt(achtjähriges Gymnasium)(1) 1 Die allgemeine Hochschulreife wird den Bewerberinnenoder Bewerbern zuerkannt, die denersten und zweiten Prüfungsteil bestanden haben.2 Sie erhalten ein Zeugnis nach dem vom Staatsministeriumherausgegebenem Muster. 3 § 86 Abs. 4gilt entsprechend. 4 Wer die Prüfung nicht bestandenhat, erhält darüber eine Bescheinigung, in derdie Leistungen nach Punkten der einfachen Wertungausgewiesen werden.(2) 1 Eine nicht bestandene Prüfung kann frühestensnach einem Jahr und nur einmal wiederholtwerden. 2 Die Prüfung kann nur als Ganzes wiederholtwerden.(3) 1 Ein Rücktritt von der Prüfung muss bis spätestensvier Wochen vor Beginn der schriftlichenPrüfungen schriftlich bei der Schule erklärt werden.2 Bei einem Rücktritt nach diesem Zeitpunktgilt die Prüfung als abgelegt und nicht bestanden.“89. Der bisherige § 94 wird § 94a und wie folgt geändert:a) Der Überschrift wird der Klammerzusatz„(neunjähriges Gymnasium)“ angefügt.b) In Abs. 1 Satz 3 wird die Zahl „86“ durch dieZahl „86a“ ersetzt.c) In Abs. 2 Satz 3 wird die Zahl 93 durch die Zahl„93a“ ersetzt.90. Es wird folgender neuer § 95 eingefügt:„§ 95Zusätzliche Regelungen fürSchülerinnen und Schülerstaatlich genehmigter Ersatzschulen(achtjähriges Gymnasium)(1) 1 Anträge mehrerer Bewerberinnen und Be-


KWMBl Nr. 12/2008 155werber, die gemeinsam an einer staatlich genehmigtenErsatzschule unterrichtet werden, sollenvon dieser Schule bei der prüfenden öffentlichenSchule gesammelt eingereicht werden; eine entsprechendeAnzeige ist unter Angabe der Prüfungsfächerbis zum 1. Dezember durch die Ersatzschulean diese öffentliche Schule zu richten.2 Die prüfende öffentliche Schule wird von der oderdem Ministerialbeauftragten im Benehmen mitder Ersatzschule in der Regel für mehrere Jahre bestimmt.3 Für die Abiturprüfung gelten folgendezusätzliche Regelungen:1. Die Abiturprüfung ist in den Räumen der staatlichgenehmigten Ersatzschule abzunehmen,wenn diese dafür geeignet sind und die Belangeder prüfenden Schule es zulassen.2. Nach Möglichkeit sind bei der Abiturprüfungfür die Schülerinnen und Schüler von Ersatzschuleneigene Fachausschüsse einzurichten. Indiese soll jeweils eine Lehrkraft der Ersatzschule,soweit sie beide Staatsprüfungen für dasLehramt an Gymnasien erfolgreich abgelegt hatoder für sie die erforderliche Unterrichtsgenehmigungnach dem Bayerischen Gesetz über dasErziehungs- und Unterrichtswesen endgültigerteilt worden ist, als Mitglied, nicht aber alsVorsitzende oder Vorsitzender berufen werden.Sie soll bei der Korrektur der schriftlichen Prüfungsarbeitenund bei den mündlichen Prüfungennach Anweisung der oder des Vorsitzendendes Prüfungsausschusses mitwirken. Gleichesgilt für die Beteiligung von Lehrkräften der Ersatzschulean anderen Fachausschüssen, soweitSchülerinnen und Schüler der privaten Schulebetroffen sind.3. Die Aufgaben im vierten Prüfungsfach erstelltdie prüfende staatliche Schule. Stoffangabeneiner Ersatzschule sollen nach Möglichkeit fürdie von anderen Bewerberinnen und Bewerbernzu bearbeitenden Aufgaben in der Abiturprüfungberücksichtigt werden. Die oder der Vorsitzendedes Prüfungsausschusses soll Lehrkräfteder Ersatzschule bei der Auswahl derzentral gestellten Prüfungsaufgaben mitwirkenlassen. Für die Fächer fünf bis acht erstellt dieErsatzschule in Zusammenarbeit mit der prüfendenSchule Aufgabenvorschläge. Die Entscheidungüber die Auswahl trifft die prüfendeSchule.4. Entscheidungen nach Nrn. 1 bis 3 trifft die oderder Vorsitzende des Prüfungsausschusses.(2) 1 Abweichend von § 92 Abs. 3 kann auf Wahlder Schülerin oder des Schülers der Ersatzschulein genau zwei der vier Fächer des zweiten Prüfungsteilsan Stelle der mündlichen Prüfung dasim letzten Ausbildungshalbjahr an der Ersatzschulein diesen Fächern erzielte Ergebnis eingebrachtwerden. 2 Die Schulaufgaben sind in diesemFall der prüfenden Schule vorher vorzulegen; diesenimmt auch die Zweitkorrektur vor. 3 Das Ergebnisergibt sich jeweils als Durchschnittswertaus den doppelt gewichteten Punktzahlen derSchulaufgaben und dem Durchschnitt der kleinenLeistungsnachweise. 4 Aus der so ermitteltenPunktzahl in einfacher Wertung wird die Gesamtpunktzahlgemäß Anlage 13b berechnet. 5 DasNähere regelt die oder der Vorsitzende des Prüfungsausschusses.6 Ausgenommen von der Regelungnach Satz 1 sind die beiden Fremdsprachen.“91. Der bisherige § 95 wird § 95a und wie folgt geändert:a) Der Überschrift wird der Klammerzusatz„(neunjähriges Gymnasium)“ angefügt.b) In Abs. 1 Satz 2 Nr. 1 wird die Zahl „90“ durchdie Zahl „90a“ ersetzt.c) Abs. 2 wird wie folgt geändert:aa) In Satz 1 wird die Zahl „92“ durch die Zahl„92a“ ersetzt.bb) In Satz 4 wird die Zahl „93“ durch die Zahl„93a“ ersetzt.92. § 96 wird wie folgt geändert:a) In Abs. 2 Satz 1 wird die Zahl „77“ durch dieZahl „77a“ ersetzt.b) Abs. 3 wird wie folgt geändert:aa) In Satz 1 wird die Zahl „89“ durch die Zahl„89a“ ersetzt.bb) In Satz 2 wird die Zahl „91“ durch die Zahl„91a“ ersetzt.93. § 97 Abs. 3 wird wie folgt geändert:a) Satz 2 erhält folgende Fassung:„ 2 Die Feststellungsprüfung besteht aus einerschriftlichen und einer mündlichen Prüfung.“b) In Satz 4 werden die Worte „ein Zeugnis nachdem vom Staatsministerium herausgegebenenMuster“ durch die Worte „von der Schule eineBescheinigung“ ersetzt.94. In § 98 Abs. 1 und 2 Satz 1 werden jeweils dieWorte „des neunjährigen Gymnasiums“ gestrichen.95. Die Anlagen werden wie folgt geändert:a) Es werden als neue Anlagen 4, 5, 6, 7, 8, 9, 10 und12 die entsprechenden Anlagen zu dieser Verordnungeingefügt.b) Die bisherigen Anlagen 4, 5, 6, 7, 8, 9, 10 und 12werden Anlagen 4a, 5a, 6a, 7a, 8a, 9a, 10a und12a.c) Der Nr. 8 der Anlage 8a wird folgender zweiterSatz angefügt:„Im Grundkurs Geographie werden vier Aufgabenzur Wahl gestellt, von denen der Prüflingzwei Aufgaben nach seiner Wahl zu bearbeitenhat.“d) In der Überschrift der Anlage 11 wird der Klammerzusatz„(neunjähriges Gymnasium)“ gestrichen.


156 KWMBl Nr. 12/2008e) Als Anlagen 13a und 13b werden die Anlagen13a und 13b zu dieser Verordnung angefügt.§ 2Diese Verordnung tritt am 1. August 2008 in Kraft.München, den 5. Mai 2008Bayerisches Staatsministeriumfür Unterricht und KultusSiegfried SchneiderStaatsministerKWMBl 2008 S. 138


KWMBl Nr. 12/2008 157Stundentafelfür die Jahrgangsstufen 11 und 12(Pflicht- und Wahlpflichtbereich)(achtjähriges Gymnasium)Anlage 41) Soweit das Fach gemäß § 47 Abs. 3 als Abiturprüfungsfach mit besonderer Fachprüfung gewählt wird, erhöht sich durch verpflichtende Belegungeines 1- bzw. 2-stündigen Additums (Kunst: Bildnerische Praxis; Musik: Instrument bzw. Gesang) in den Jahrgangsstufen 11 und 12 der Stundenumfangfür das Fach Kunst auf 4 und für das Fach Musik auf 3 Wochenstunden.2) Schülerinnen und Schüler, die in Jgst. 10 ein Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliches Gymnasium besucht (WSG) haben, können in den Jgst. 11und 12 das Fach Sozialkunde 2-stündig belegen.3) Nur wählbar für Schülerinnen und Schüler, die in Jgst. 10 den Informatikunterricht des Naturwissenschaftlich-technologischen Gymnasiums(NTG) besucht haben.4) Soweit Sport gemäß § 47 Abs. 3 als Abiturprüfungsfach mit besonderer Fachprüfung gewählt wird, erhöht sich durch verpflichtende Belegung eines2-stündigen Additums (Sporttheorie) in den Jgst. 11 und 12 der Stundenumfang für das Fach auf 4 Wochenstunden.5) Für Schülerinnen und Schüler des WSG-W kann das Fach Wirtschaftsinformatik (vgl. Anlage 5), für Schülerinnen und Schüler des WSG-S kanndas Fach Sozialwissenschaftliche Arbeitsfelder (vgl. Anlage 5) Leitfach für ein Projekt-Seminar zur Studien- und Berufsorientierung (vgl. § 51) sein.


158 KWMBl Nr. 12/2008Anlage 5Zusatzangebotfür die individuelle Profilbelegungin der Qualifikationsphase(achtjähriges Gymnasium)Fächer des Zusatzangebots belegt die Schülerin oderder Schüler im Rahmen des Profilbereichs. DieTeilnahme kann vom Nachweis angemessener fachlicherKenntnisse abhängig gemacht werden.Fächer des Zusatzangebots werden mit zwei Wochenstundenund, sofern es sich um Fremdsprachen (außerfremdsprachliche Spezialgebiete wie FranzösischeKonversation, Wirtschaftsenglisch), Astrophysik undInformatik handelt, mit drei Wochenstunden jeAusbildungsabschnitt ausgestattet.1. Fächer einzelner AusbildungsrichtungenWirtschafts- und Sozialwissenschaftliches Gymnasiummit wirtschaftswissenschaftlichem Profil:WirtschaftsinformatikWirtschafts- und Sozialwissenschaftliches Gymnasiummit sozialwissenschaftlichem Profil:Sozialwissenschaftliche Arbeitsfelder(jeweils im gesellschaftswissenschaftlichen Aufgabengebiet)2. Weitere Fächer mit Lehrplan2.1 im sprachlich-literarisch-künstlerischen Aufgabenfeld:spät beginnende Fremdsprachen, sofern nichtschon eine Verpflichtung zur Belegung besteht(Chinesisch, Französisch, Griechisch, Italienisch,Japanisch, Latein, Neugriechisch, Niederländisch,Polnisch, Portugiesisch, Russisch,Spanisch, Tschechisch, Türkisch); Vokalensemble,Instrumentalensemble, Darstellendes Spiel2.2 im gesellschaftswissenschaftlichen Aufgabenfeld:Psychologie, Geologie, Archäologie2.3 im mathematisch-naturwissenschaftlich-technischenAufgabenfeld:Angewandte InformatikAstrophysikBiophysikbiologisch-chemisches Praktikum3. Fächer ohne Lehrplan3.1 im sprachlich-literarisch-künstlerischen Aufgabenfeld:Wirtschaftsenglisch, fremdsprachige Konversation,HebräischLiteratur, RhetorikLinguistikKunstgeschichte, Fotografie, Architektur, Produktdesign,Film- und Mediendesign3.2 im gesellschaftswissenschaftlichen Aufgabenfeld:Pädagogik, Philosophie3.3 im mathematisch-naturwissenschaftlich-technischenAufgabenfeld:reine Mathematik, angewandte MathematikInformationstechnologieMineralogie, chemische AnalyseDie unter Nr. 3 als Beispiele aufgeführten sowie ggf.weitere Fächer ohne Lehrplan können nur eingerichtetwerden, wenn die Kursleiterin oder derKursleiter der Schulleiterin oder dem Schulleitervor Kursbeginn eine Lehrplanskizze vorlegt. Diesemuss Aufschluss geben über die Ziele, den Lehrstoff,seine Verteilung über die Ausbildungsabschnitte,die vorgesehenen Hilfsmittel und die Leistungskontrollen.Die Lehrplanskizze wird nach Abschluss des jeweiligenAusbildungsabschnittes durch einen Kurzberichtüber den tatsächlichen Kursverlauf ergänzt.Das Staatsministerium behält sich die Einforderungsolcher Lehrplanskizzen vor.


KWMBl Nr. 12/2008 159Anlage 6Belegungsverpflichtung(achtjähriges Gymnasium)1) Schülerinnen und Schüler, die in Jgst. 10 ein Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliches Gymnasium (WSG) besucht haben, können im Rahmendes Angebots der Schule auch folgende Alternative belegen: Geschichte 2-stündig und Sozialkunde 2-stündig jeweils über vier Ausbildungsabschnitte.In diesem Fall entfällt die Belegungsverpflichtung in Geographie bzw. Wirtschaft und Recht in Jahrgangsstufe 12 (Zeile 9).2) Wer Sport als Abiturprüfungsfach wählt, muss im Rahmen der individuellen Profilbelegung in allen Ausbildungsabschnitten zusätzlich einAdditum (Sporttheorie) im Umfang von 2 Wochenstunden belegen.3) Es ist eine fortgeführte Fremdsprache aus dem Angebot der Schule zu belegen.4) Es ist eine Naturwissenschaft (3-stündig) oder fortgeführte Informatik (3-stündig) oder eine fortgeführte Fremdsprache (4-stündig) oder einespät beginnende Fremdsprache (3-stündig) zu wählen. Das in Jgst. 11 gewählte Fach kann in Jahrgangsstufe 12 weitergeführt werden. Fürdie in Jgst. 10 gewählte neu einsetzende spät beginnende Fremdsprache besteht in Jgst. 12 Belegungspflicht.5) Wer Musik bzw. Kunst als schriftliches Abiturprüfungsfach wählt, muss im Rahmen der individuellen Profilbelegung in allen Ausbildungsabschnittenzusätzlich ein Additum (Musik: Instrument bzw. Gesang [Umfang von einer Wochenstunde]; Kunst: Bildnerische Praxis [Umfangvon zwei Wochenstunden]) belegen. Bei Musik muss zudem entweder ein Seminar mit dem Leitfach Musik oder ein Vokal- oder Instrumentalensemblebelegt werden.6) Jede Schülerin und jeder Schüler belegt aus dem Angebot der Schule zusätzliche Fächer aus dem Wahlpflichtbereich (Anlage 4) oder dem Zusatzangebot(Anlage 5), so dass insgesamt mindestens 132 Halbjahreswochenstunden erreicht werden. Im Fall von § 50 Abs. 6 Satz 2 ist eineUnterschreitung ausnahmsweise möglich.


160 KWMBl Nr. 12/2008Anlage 7Stundentafel für Einführungsklassen(achtjähriges Gymnasium)1) Die Lehrerkonferenz kann Abweichungen von dieser Stundentafel beschließen. Dem Unterricht in den einzelnen Fächern sind unter Berücksichtigungder besonderen Zielsetzung der Einführungsklasse die für die Jahrgangsstufe 10 geltenden Lehrpläne zugrunde zu legen.2) Die Schule kann in der Einführungsklasse im Rahmen ihrer qualitativen und quantitativen Ressourcen die Ersetzung von Englisch oder Französischdurch eine neu einsetzende spät beginnende Fremdsprache anbieten. Voraussetzung für die Ablösung der Fremdsprache Französischist der Besuch von mindestens 15 Jahreswochenstunden Französischunterricht als Wahlpflichtfach und mindestens die Note 3 in diesem Fachim Abschlusszeugnis der Realschule.3) Schülerinnen und Schüler ohne 2. Fremdsprache an der Realschule erhalten 8 WS Französischanfangsunterricht (4+4 Profilstunden). Schülerinnenund Schülern mit 2. Fremdsprache wird, sofern Französisch nicht durch eine neu einsetzende spät beginnende Fremdsprache ersetztwird, vierstündiger weiterführender Französischunterricht erteilt.4) Die Zuordnung der Profilstunden zu den einzelnen Fächern, die im Rahmen der Ressourcen der Schule erfolgt, orientiert sich an der Vorbildungder Schülerinnen und Schüler und dient auch der spezifischen Vorbereitung der Schüler auf die Qualifikationsphase der Oberstufe, z.B.:bei Schülerinnen und Schülern mit 2. Fremdsprache an der Realschule können die Profilstunden auf Chemie, Wirtschaft und Recht und/oderInformatik verteilt werden.5) Bei besonderem Förderbedarf können bis zu zwei Intensivierungsstunden erteilt werden - ggf. gemeinsam mit Schülerinnen und Schülern derRegelklassen.


KWMBl Nr. 12/2008 161Anlage 8Aufgabenstellungfür die schriftliche Abiturprüfung(achtjähriges Gymnasium)Die für die einzelnen Prüfungen angegebene Arbeitszeitversteht sich als Gesamtarbeitszeit einschließlichEinlesezeit.1. DeutschFür die schriftliche Prüfung aus dem Deutschenwerden dem Prüfling fünf Aufgaben vorgelegt, vondenen er eine nach seiner Wahl zu bearbeiten hat.Arbeitszeit: 270 Minuten.2. Englisch, Französisch, Italienisch, Russisch, SpanischDie Gesamtprüfung besteht aus einer kombiniertenAufgabe, die einen schriftlichen und einenmündlichen Teil umfasst.In der schriftlichen Prüfung mit einer Arbeitszeitvon 220 Minuten werden dem Prüfling zwei Textaufgabenvorgelegt, von denen er eine nach seinerWahl zu bearbeiten hat, zuzüglich einer Hörverstehens-und einer Sprachmittlungsaufgabe.Der mündliche Prüfungsteil, der möglichst alsPartner- oder Gruppenprüfung durchgeführtwird, erstreckt sich über eine Dauer von 20 Minutenund wird im Ausbildungsabschnitt 12/2 durchgeführt.Gesamtarbeitszeit: 240 Minuten.3. Griechisch, LateinIn der schriftlichen Prüfung aus dem Griechischenoder Lateinischen wird die Übersetzung einerStelle eines Prosaschriftstellers in das Deutscheund die Bearbeitung von Interpretationsaufgabengefordert.Arbeitszeit: 240 Minuten.4. Nichtlehrplanmäßige FremdsprachenWurde einer Schule für Schülerinnen und Schülereine von der Stundentafel abweichende Fremdsprachezur Einbringung genehmigt, so wird fürdie schriftliche Prüfung eine Übersetzung aus demDeutschen in die Fremdsprache verlangt. BeiDeutsch als Fremdsprache erfolgt die Übersetzungin die anstelle von Deutsch als Muttersprache genehmigteSprache.Arbeitszeit: 180 Minuten.5. KunstDie besondere Fachprüfung besteht aus einerkombinierten Aufgabe, die einen schriftlich-theoretischenund einen bildnerisch-praktischen Teilenthält.Dem Prüfling werden zwei Aufgaben mit schriftlich-theoretischemSchwerpunkt und zwei Aufgabenmit bildnerisch-praktischem Schwerpunktvorgelegt, von denen er eine nach seiner Wahl zubearbeiten hat.Arbeitszeit: 300 Minuten.Bei den bildnerisch-praktischen Prüfungsanteilenwird neben der gestalterischen Leistung des Prüflingsauch die handwerklich-technische Qualitätder Ausführung bewertet.6. MusikDie besondere Fachprüfung besteht aus einemfachpraktischen und einem fachtheoretischenTeil.Der fachpraktische Teil soll frühestens eine Wochevor Beginn der schriftlichen Abiturprüfungendurchgeführt werden.Die Prüfung erstreckt sich auf– den Vortrag eines Pflichtstückes,– den Vortrag eines Wahlstückes und– das Vomblattspiel auf dem gewählten Instrumentbzw. das Vomblattsingen bei der Wahl vonGesang.Die Prüfung dauert 30 Minuten.Für den fachtheoretischen Teil werden dem Prüflingvier Aufgaben vorgelegt, von denen er einenach seiner Wahl zu bearbeiten hat.Arbeitszeit: 210 Minuten ohne Vorspielzeit.7. Geschichte + SozialkundeIn der schriftlichen Prüfung aus Geschichte + Sozialkundewerden dem Prüfling vier Aufgaben mitAnteilen aus beiden Fächern vorgelegt, von denener eine nach seiner Wahl zu bearbeiten hat.Arbeitszeit: 210 Minuten.8. GeschichteIn der schriftlichen Prüfung aus der Geschichtewerden dem Prüfling vier Aufgaben vorgelegt, vondenen er eine Aufgabe nach seiner Wahl zu bearbeitenhat.Arbeitszeit: 210 Minuten.


162 KWMBl Nr. 12/20089. GeographieIn der schriftlichen Prüfung aus der Geographiewerden dem Prüfling vier Aufgaben vorgelegt, vondenen er zwei Aufgaben nach seiner Wahl zu bearbeitenhat.Arbeitszeit: 210 Minuten.10. Wirtschaft und RechtIn der schriftlichen Prüfung aus Wirtschaft undRecht werden dem Prüfling vier Aufgaben vorgelegt,von denen der Prüfling zwei Aufgaben nachseiner Wahl zu bearbeiten hat.Arbeitszeit: 210 Minuten.11. Sozialkunde (nur am WSG)Für die schriftliche Prüfung aus der Sozialkundegilt Nr. 8 entsprechend.12. ReligionslehreIn der schriftlichen Prüfung aus katholischer undevangelischer Religionslehre werden dem Prüflingvier Aufgaben vorgelegt, von denen er eine nachseiner Wahl zu bearbeiten hat.Arbeitszeit: schriftlicher Prüfungsteil 210 Minuten.13. EthikIn der schriftlichen Prüfung aus der Ethik giltNr. 12 entsprechend.14. MathematikIn der schriftlichen Prüfung aus der Mathematikwird dem Prüfling aus jedem Prüfungsgebiet je eineAufgabe zur Bearbeitung vorgelegt.Arbeitszeit: 240 Minuten.15. BiologieIn der schriftlichen Prüfung aus der Biologie werdendem Prüfling drei Aufgaben zur Bearbeitungvorgelegt.Arbeitszeit: 180 Minuten.16. ChemieFür die schriftliche Prüfung aus der Chemie giltNr. 15 entsprechend.17. PhysikFür die schriftliche Prüfung aus der Physik giltNr. 15 entsprechend.18. InformatikIn der schriftlichen Prüfung aus der Informatikwird dem Prüfling aus den beiden Prüfungsgebietenje eine Aufgabe zur Bearbeitung vorgelegt.Arbeitszeit: 180 Minuten.19. SportDie besondere Fachprüfung besteht aus einem allgemeinenschriftlich-theoretischen Teil und auseinem sportartspezifischen praxisbezogenen Teil.Für den allgemeinen schriftlich-theoretischen Teilwerden dem Prüfling drei Aufgaben vorgelegt, vondenen er eine nach seiner Wahl zu bearbeiten hat.Arbeitszeit: 180 Minuten.Der sportartspezifisch praxisbezogene Teil wirdim Ausbildungsabschnitt 12/2 durchgeführt.Er umfasst je eine Prüfung in den über zwei Ausbildungsabschnittehinweg belegten Sportarten(eine Individual- und eine Mannschaftssportart).


KWMBl Nr. 12/2008 163Anlage 9Schwerpunktbildungin der mündlichen Abiturprüfung(achtjähriges Gymnasium)1. Die geforderte Prüfungsvorbereitung wird auf dreiHalbjahre (vgl. § 81 Abs. 2) in der Weise beschränkt,dass die Schülerin oder der Schüler– die Lerninhalte des ersten oder des zweiten Ausbildungsabschnittsausschließen und– die Lerninhalte eines der drei verbleibendenAusbildungsabschnitte zum Prüfungsschwerpunkterklären darf.2. In den folgenden Fächern werden besondere Regelungengetroffen:– Im Fach Mathematik darf die Schülerin oder derSchüler abweichend von Nr. 1 an Stelle der Lehrplaninhalteeines Ausbildungsabschnitts einesder zwei Gebiete Geometrie oder Stochastik ausschließen.Eine weitere Schwerpunktbildungfindet nicht statt.– In den modernen Fremdsprachen ist der Prüfungsschwerpunktein Spezialgebiet, das Themender Literatur oder Landeskunde oderSprachbetrachtung einem der verbleibendendrei Ausbildungsabschnitte entnommen ist. Eswird von der Schülerin oder dem Schüler rechtzeitigaus dem Angebot der Kursleiterin oder desKursleiters ausgewählt. Die allgemeinen sprachlichenAnforderungen bleiben von dieser Regelungunberührt.– In Geschichte + Sozialkunde entfallen etwa zweiDrittel der Prüfungszeit auf Geschichte und etwaein Drittel auf Sozialkunde. § 61 Abs. 3 Satz 1 giltentsprechend.3. Die Durchführung der Zusatzprüfung in denschriftlichen Abiturprüfungsfächern (vgl. § 81Abs. 3) gliedert sich in der Weise in zwei etwa gleicheTeile, dass die Schülerin oder der Schüler– in dem einen Teil der Prüfung aus dem Schwerpunktbereich,– in dem anderen Teil der Prüfung aus den Lerninhaltender beiden anderen Ausbildungsabschnittebzw. Fachgebietegeprüft wird. Die Beantwortung der aus demSchwerpunktbereich gestellten Aufgabe soll möglichstin freier Rede erfolgen.


164 KWMBl Nr. 12/2008Anlage 10Verpflichtende Einbringungvon Leistungen in die Gesamtqualifikation(achtjähriges Gymnasium)1) Schülerinnen und Schüler, die in Jgst. 10 ein Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliches Gymnasium besucht und gemäß Anlage 6 (FN 1) Sozialkundein zwei Wochenstunden belegt haben, bringen je drei Halbjahresleistungen aus den Fächern Geschichte und Sozialkunde ein. In diesemFall reduziert sich die Einbringungsverpflichtung in Geographie bzw. Wirtschaft und Recht auf eine Halbjahresleistung.2) Einbringung von drei gemeinsamen Halbjahresleistungen gemäß § 61 Abs. 3.3) Soweit keine weitere Naturwissenschaft belegt wird, sind in der gewählten Naturwissenschaft 4 Halbjahresleistungen einzubringen.


KWMBl Nr. 12/2008 1654) Weitere fortgeführte Fremdsprache bzw. spät beginnende Fremdsprache gemäß Anlage 4. Soweit eine Schülerin oder ein Schüler gemäß § 50Abs. 3 bzw. 4 in der Qualifikationsphase zur Belegung einer weiteren Fremdsprache verpflichtet ist, sind zwei weitere Halbjahresleistungeneinzubringen (Profileinbringung: Sonstige).5) Einzubringen sind die Halbjahresleistungen aus den Ausbildungsabschnitten 11/1 und 11/2.6) Im Projekt-Seminar zur Studien- und Berufsorientierung wird anstelle von Halbjahresleistungen gemäß § 61 Abs. 8 eine Gesamtbewertungermittelt, die in ihrer Wertigkeit zwei Halbjahresleistungen entspricht.7) Für die Seminararbeit wird eine Gesamtleistung ermittelt, die in ihrer Wertigkeit zwei Halbjahresleistungen entspricht.8) Weitere Halbjahresleistungen aus dem Pflicht-, Wahlpflicht- oder Profilbereich, davon höchstens drei Halbjahresleistungen Sport, wennSport nicht als Abiturprüfungsfach gewählt wird. Hier sind außerdem diejenigen Halbjahresleistungen eines Abiturfachs einzubringen, diebei der Pflicht- und Wahlpflichteinbringung nicht verpflichtend sind: zweite Fremdsprache, fortgeführte Informatik, Wirtschaftsinformatik,Sozialwissenschaftliche Arbeitsfelder, Sport.


166 KWMBl Nr. 12/2008Anlage 12Umrechnungstabelle(Punkte in Noten)(achtjähriges Gymnasium)


KWMBl Nr. 12/2008 167Anlage 13aÜbersichtüber die im Zeugnis der Allgemeinen Hochschulreifeerreichbare Höchstzahl von Punktenfür andere Bewerberinnen und Bewerber(achtjähriges Gymnasium)


168 KWMBl Nr. 12/2008Anlage 13bÜbersichtüber die im Zeugnis der Allgemeinen Hochschulreifeerreichbare Höchstzahl von Punktenfür Schülerinnen und Schüleran staatlich genehmigten Ersatzschulen(achtjähriges Gymnasium)


KWMBl Nr. 12/2008 1692230–5–1–1–UKVerordnungzur Änderung derSchülerbeförderungsverordnungVom 9. Vom Mai 9. 2008 Mai (GVBl 2008 S. 295)Auf Grund des Art. 2 Abs. 3 des Gesetzes über dieKostenfreiheit des Schulwegs (Schulwegkostenfreiheitsgesetz– SchKfrG) in der Fassung der Bekanntmachungvom 31. Mai 2000 (GVBl S. 452, BayRS2230–5–1–UK), zuletzt geändert durch Gesetz vom26. Juli 2005 (GVBl S. 271), erlässt das BayerischeStaatsministerium für Unterricht und Kultus im Einvernehmenmit dem Bayerischen Staatsministeriumder Finanzen folgende Verordnung:§ 1§ 2 Abs. 1 der Verordnung über die Schülerbeförderung(Schülerbeförderungsverordnung – SchBefV) inder Fassung der Bekanntmachung vom 8. September1994 (GVBl S. 953, BayRS 2230–5–1–1–UK), zuletztgeändert durch Verordnung vom 11. August 2003(GVBl S. 631), wird wie folgt geändert:1. Satz 3 wird aufgehoben.2. Die bisherigen Sätze 4 bis 7 werden Sätze 3 bis 6.§ 2(1) Diese Verordnung tritt am 1. August 2008 inKraft.(2) Abweichend von Abs. 1 gilt § 2 Abs. 1 Satz 3SchBefV in den Schuljahren 2008/2009 und 2009/2010für die Jahrgangsstufen 12 und 13 und im Schuljahr2010/2011 für die Jahrgangsstufe 13 in der bisherigenFassung weiter.München, den 9. Mai 2008Bayerisches Staatsministeriumfür für Unterricht und und Kultus KultusSiegfried SchneiderStaatsministerSiegfried S c h n e i d e r , StaatsministerKWMBl 2008 S. 169


170 KWMBl Nr. 12/2008II. Bekanntmachungen der Bayerischen Staatsministerienfür Unterricht und Kultusund Wissenschaft, Forschung und KunstZulassung von LernmittelnBekanntmachung des Bayerischen Staatsministeriumsfür Unterricht und Kultusvom 16. Juni 2008 Az.: III.4-5 S 1321.1-5.64 082Die nachstehend aufgeführten Lernmittel werdenzum Gebrauch im Unterricht an den bayerischenSchulen für die im Einzelnen angegebenen Schulartenzugelassen.Die mit R gekennzeichneten Werke verwenden dieneue Rechtschreibung und berücksichtigen die vomRat für deutsche Rechtschreibung vorgelegten undvon der Kultusministerkonferenz Anfang März 2006beschlossenen Änderungen.1. Lernmittelfreie LernmittelAllgemein bildende SchulenGrundschuleDeutsch – Lesen und mit Literatur umgehenCornelsen Verlag, Berlin/München:Jo-Jo Lesebuch, Grundschule Bayern, v. Ertelt u.a.:R2: ISBN 978-3-06-080388-0, 1. Aufl. 08, 15,95 €, ZN58/08-V (11.06.08)Heimat- und SachunterrichtDiesterweg Verlag, Braunschweig:BAUSTEINE • Heimat- und Sachunterricht, Bayern,Neubearbeitung:R4: v. Dettweiler u.a., ISBN 978-3-425-12774-3,Aufl. 08/Druck A 1 , 11,95 €, ZN 75/08-V (09.06.08)Westermann Schulbuchverlag, Braunschweig:Mobile • Heimat- und Sachunterricht, Bayern, hrsg.v. Binder u.a.:R1: ISBN 978-3-14-115201-2, Aufl. 06/Druck A 1 08,13,50 €, ZN 71/08-V (03.06.08)R2: ISBN 978-3-14-115202-9, Aufl. 07/Druck A 1 08,13,50 €, ZN 66/08-V (09.06.08)HauptschuleDeutsch – Kombinierte Sprach- und LesebücherOldenbourg Schulbuchverlag, München:H i n w e i s :Das nachfolgend genannte Werk gilt nach § 17 Abs. 2ZLV in seiner bezeichneten Auflage weiterhin als zugelassen:Deutschprofi, Lese- und Sprachbuch:RB 7: hrsg. v. Knapp/Post, ISBN 978-3-486-10007-5,2. Aufl. 08, 19,45 €, ZN 48/05-V (12.06.08), zugel. f.d.Jgst. 7/M7Schroedel Verlag, Braunschweig:H i n w e i s :Das nachfolgend genannte Werk gilt nach § 17 Abs. 2ZLV in seiner bezeichneten Auflage weiterhin als zugelassen:Wortstark, Themen und Werkstätten für den Deutschunterricht,Hauptschule Bayern:R6: v. Brauer u.a., ISBN 978-3-507-48091-9,Aufl. 05/Druck B 1 06, 20,50 €, ZN 102/05-V (04.06.08)R7M: v. Boslak u.a., ISBN 978-3-507-48093-3,Aufl. 05/Druck B 1 06, 23,50 €, ZN 29/05-V (04.06.08)Förderschulen und Schulen für KrankeVolksschulen zur sonderpädagogischen FörderungSachkundeFörderschwerpunkt LernenSchroedel Verlag, Braunschweig:Stark in … Biologie • Physik • Chemie:R1: v. Haas u.a., ISBN 978-3-507-77121-5, Aufl. 08/Druck A 1 , 18,95 €, ZN 111/08-S (02.06.08), zugel.f. d. FSt. IIIChemieGymnasiumC.C. Buchners Verlag, Bamberg/DUDEN PAETEC Schulbuchverlag, Berlin:Natürlich! CHEMIE, hrsg. v. Deißenberger:R9 NTG: ISBN 978-3-7661-3452-5, 1. Aufl. 08, 17,60 €,ZN 77/08-G8 (23.04.08)EnglischErnst Klett Verlag, Stuttgart:Learning English • Green Line New E2, Ausg.Bayern, zugel. in Englisch als 2. FS:R5: v. Ashford u.a., ISBN 978-3-12-581850-7,1. Aufl. 08, 21,10 €, ZN 53/08-G8 (09.04.08),zugel. f.d. Jgst. 10


KWMBl Nr. 12/2008 171Learning English • Green Line New E2 – GrammatischesBeiheft, zugel. in Englisch als 2. FS:R3 + 4: v. Lampater u.a., ISBN 978-3-12-581841-5,1. Aufl. 07, 6,45 €, ZN 225/07-G8 (28.11.07),zugel. f.d. Jgst. 8 u. 9FranzösischErnst Klett Verlag, Stuttgart:Découvertes – Grammatisches Beiheft, v. Kunert u.a.,zugel. in Französisch als 1. u. 2. FS:R5 Passerelle: ISBN 978-3-12-523882-4, 1. Aufl. 08,6,10 €, ZN 34/08-G8 (14.03.08), zugel. f.d. Jgst. 9bzw. 10richtswerks zum Gebrauch an der 4-stufigen Realschulewird hiermit auf die Wirtschaftsschule übertragen;die Zulassung hierfür wird nicht befristet:Go Ahead, Neue Ausgabe, v. Eastwood u.a.:*10: ISBN 978-3-8109-2242-7, 1. Aufl. 97, 21,95 €,ZN 123/08-W (04.06.08)Ernst Klett Verlag, Stuttgart:RGateway, Englisch für berufliche Schulen, Bayern,v. Christie, ISBN 978-3-12-809262-1, 1. Aufl. 08,24,95 €, ZN 40/08-W (20.03.08), zugel. f.d. Jgst. 9u. 10 an 3- u. 4-stuf. WS sowie f.d. Jgst. 10 u. 11 an2-stuf. WSGeographieErnst Klett Verlag, Stuttgart:TERRA GEOGRAPHIE, Gymnasium Bayern:R10: v. Achatz u.a., ISBN 978-3-623-27960-2,1. Aufl. 08, 20 €, ZN 48/08-G8 (07.04.08)Schroedel Verlag, Braunschweig:SEYDLITZ GEOGRAPHIE, Gymnasium Bayern:R10: v. Bauske u.a., ISBN 978-3-507-52804-8, Aufl. 08/Druck A 1 , 21,50 €, ZN 90/08-G8 (14.05.08)Westermann Schulbuchverlag, Braunschweig:DIERCKE GEOGRAPHIE für Gymnasien in Bayern, hrsg.v. Büttner u.a.:R10: ISBN 978-3-14-114122-1, Aufl. 08/Druck A 1 ,18,50 €, ZN 89/08-G8 (14.05.08)GeschichteErnst Klett Verlag, Stuttgart:Geschichte und Geschehen, Bayern, v. Bernlochneru.a.:R5: ISBN 978-3-12-411590-4, 1. Aufl. 08, 15,80 €, ZN63/08-G8 (22.04.08), zugel. f.d. Jgst. 10Westermann Schulbuchverlag, Braunschweig:HORIZONTE, Gymnasium Bayern, hrsg. v. Baumgärtneru.a.:R10: ISBN 978-3-14-111031-9, Aufl. 08/Druck A 1 ,15,50 €, ZN 81/08-G8 (05.05.08)EnglischBerufliche SchulenWirtschaftsschule2. Lernmittel, die nur unter den Voraussetzungen desArt. 21 Abs. 3 Satz 2 des Bayerischen Schulfinanzierungsgesetzesvom 31. Mai 2000(GVBl S. 455, KWMBl I S. 251) lernmittelfrei sindGeographieAllgemein bildende SchulenGymnasiumErnst Klett Verlag, Stuttgart:RHaack Weltatlas, Bayern, ISBN 978-3-623-49645-0,1. Aufl. 08/Druck 08, 19,95 €, ZN 125/08-G (13.06.08)3. Nicht lernmittelfreie, aber zulassungspflichtigeLernmittelAllgemein bildende SchulenGrundschuleDeutsch – Sprache untersuchenSchroedel Verlag, Braunschweig:Kleeblatt • Das Arbeitsheft, Bayern, hrsg. v. Menzel:R2: ISBN 978-3-507-40852-4, Aufl. 08/Druck A 1 ,6,50 €, ZN 57/08-V (06.06.08)ItalienischGymnasiumC.C. Buchners Verlag, Bamberg:H i n w e i s :Das nachfolgend genannte Werk gilt nach § 17 Abs. 2ZLV in seiner bezeichneten Auflage weiterhin als zugelassen:Appunto – Arbeitsheft, hrsg. v. Jäger/Mörl, zugel. inItalienisch als 3. FS:R1: ISBN 978-3-7661-4984-8, 2. Aufl. 07, 7,90 €,ZN 191/06-G8 (11.06.08), zugel. f.d. Jgst. 8Cornelsen Verlag, Berlin/München:H i n w e i s :Die Zulassung des nachfolgend genannten Unter-


172 KWMBl Nr. 12/2008Wolters Kluwer Deutschland GmbHAdolf-Kolping-Straße 10, 96317 Kronach. Postvertriebsstück – Gebühr bezahltEnglischBerufliche SchulenWirtschaftsschuleCornelsen Verlag, Berlin/München:H i n w e i s :Die Zulassung des nachfolgend genannten Arbeitshefteszum Gebrauch an der 4-stufigen Realschulewird hiermit auf die Wirtschaftsschule übertragen;die Zulassung hierfür wird nicht befristet:Go Ahead – Workbook, Neue Ausgabe:*10: v. Heidemeier, ISBN 978-3-464-02243-6,1. Aufl. 97, 8,95 €, ZN 123/08-W (04.06.08)Ernst Klett Verlag, Stuttgart:RGateway – Workbook für Wirtschaftsschulen mitHandelskorrespondenz und Audio-CD, v. Christie/Frank, ISBN 978-3-12-809263-8, 1. Aufl. 08, 16,50 €,ZN 41/08-W (20.03.08), zugel. f.d. Jgst. 9 u. 10 an 3-u. 4-stuf. WS sowie f.d. Jgst. 10 u. 11 an 2-stuf. WS;die Zulassung bezieht sich nur auf das gedruckte ArbeitsheftDie Zulassung der Unterrichtswerke tritt jeweilsmit Wirkung des in Klammern angegebenen Datumsin Kraft.ErhardMinisterialdirektorKWMBl 2008 S. 170Herausgegeben von den Bayerischen Staatsministerien für Unterricht und Kultus und Wissenschaft, Forschung und Kunst, Salvatorstraße 2, 80333 München.Verlag: Wolters Kluwer Deutschland GmbH, LinkLuchterhand, Standort Kronach, Adolf-Kolping-Straße 10, 96317 Kronach. Bezugsbedingungen: Das Amtsblatt derBayerischen Staatsministerien für Unterricht und Kultus und Wissenschaft, Forschung und Kunst wird im Namen und für Rechnung der Herausgeber von Wolters KluwerDeutschland GmbH ausgeliefert. Laufender Bezug nur im Verlagsabonnement. Abbestellungen müssen bis spätestens 31.10. jeden Jahres beim Verlag vorliegen.Postanschrift für Abonnementsbestellungen sowie Bestellungen bereits erschienener Ausgaben: LinkLuchterhand, Frau Petra Jörg, Adolf-Kolping-Straße 10, 96317 Kronach,Telefon: 09261 969-4444, Fax: 09261 969-4111, E-Mail: PJoerg@wolterskluwer.de. Bezugspreis: 64,40 € jährlich einschließlich Porto und Verpackung. Preis derEinzelnummer je nach Umfang zuzüglich Porto und Verpackung. Erscheinungsweise: nach Bedarf, in der Regel vierundzwanzigmal jährlich.Preis der vorliegenden Nummer 5,28 € zuzüglich Porto und Verpackung.ISSN 1439-3409

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